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Plattenspieler Kaufberatung.

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Autor
Beitrag
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 09. Jan 2008, 09:50
Hallo, ich brauche eure Hilfe beim Kauf eines Plattenspielers.

Ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten Plattenspieler, ich habe eine Vorliebe für Raritäten!

Ich wollte zum Start nicht mehr als 300€ anlegen, ich habe mich schon seit ein paar Wochen in der Bucht umgeschaut und auch in der Preisklasse ein paar wunderschöne Spieler gesehen.

Das alles war bis jetzt für mich nur rein informativ um zu sehen was der Gebrauchtwarenmarkt anzubieten hat!

Leider habe ich von der Materie Plattenspieler keine Ahnung, auch die ganzen Daten und Zahlen sagen mir nicht viel.

Ich habe Zuhause schon eine sehr gute Anlage stehen.

4x Quadral Vulkan MK IV
Yamaha RX-V 1800
Onkyo M5060R
Yamaha M2
Yamaha CDX- 1110 RS und ein wenig schnick-schnack

Welchen Plattenspieler könnt Ihr mir empfehlen?
Es gibt da soviele Tonsysteme usw, ich möchte nicht schon wieder Lehrgeld bezahlen müssen!
Meine Musikrichtung: Rock und fast alles aus den 80ger Jahre

Was mir an einem Plattenspieler wichtig ist, dass er über eine Lampe verfügt die den Plattenteller beleuchtet, da schaut im Dunkeln sehr schön aus.

Ich bedanke mich schon ein mal im Vorraus,
Gruss Dirk
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 09. Jan 2008, 10:15
Hallo!

Z.B. so etwas? http://cgi.ebay.de/T...QQrdZ1QQcmdZViewItem Dieser Technics SL 1500 ist ein solider Direktgetriebener Plattenspieler mit Servoregelung aus dem Jahre 1975-1976 mit einem guten Rumpelabstand und einem gutem Gleichlauf. Der Tonarm gehört eher zur schweren Sorte und verträgt sich mit MC-Systeme der 300-500 Euro Klasse recht gut. Der Preis hält sich im einem für dieses Gerät üblichen Rahmen. Der damalige Gestehungspreis bewegte sich im Bereich von ca. 800DM

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Jan 2008, 10:15 bearbeitet]
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 09. Jan 2008, 10:30
Danke Dir für die Mühe, den hatte ich mir auch schon ein paar mal angesehen.

Aber das ist irgendwie nicht der Spieler wo ich sage, wow der ist es.

Nun kommt die Optik ins Spiel, ich sehe so einen Plattenspieler auch ein wenig als Möbelstück. Ich habe vor ewigkeiten bei einem Bekannten mal einen Transrotor in der Stube stehen sehen, das sah einfach nur klase aus.

Leider fehlt mir da das nötige Kleingeld.............
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 09. Jan 2008, 11:16
Moin Willy

Die Frage die ich mir an deiner Stelle erstmal stellen würde ist ,wie intensiv möchtest du dich mit dem Thema Plattenspieler auseinander setzen ?

300 Euro ist nämlich eine Spanne, bei der dir recht viele Wege offen stehen .

Eine einfache und komfortable Lösung ,die obendrein auch noch deinen optischen Ansprüchen gerecht werden könnte ,wäre zum Beispiel ein Denon DP 37 ,auch wie der Technics der dir schon vorgeschlagen wurde ein direkt angetriebener Plattenspieler ,in diesem Falle auch ein Vollautomat ,sprich wenig Einstellarbeit ,Platte drauf ,Start Taste gedrückt ,läuft .Wird auch oft mit schon montierten recht guten Denon High Output MC Systemen angeboten ,welche du auch an einem Verstärker mit MM Phonoanschluss betreiben kannst .

In der Ausführung mit der Rosenholz furnierten Zarge sieht er eben auch sehr schön aus für den der sowas mag .

Was die Lampe anbetrifft ,tät ich mir eher einen kleinen dimmbaren Strahler daneben stellen ,als irgendwas am Plattenspieler zu montieren .

Logisch kriegst du für diesen Preis auch schon gute Thorens Modelle ,nur halte ich die für jemanden ,der gerade mit der Thematik anfängt für ein wenig kompliziert ,außerdem werden sie bei Ebay oft mit versteckten Defekten und viel zu teuer verkauft .

Worauf ich in jedem Falle achten würde ,wenn bei Ebay ,such dir ein Angebot aus deiner näheren Umgebung aus ,bei dem du den Plattenspieler abholen kannst .

1) Kannst du dann kontrollieren ob der Plattenspieler wirklich in Ordnung ist .

2)Sind die wenigsten Verkäufer bei Ebay willens und im Stande einen Plattenspieler vernünftig zu verpacken ,die Gefahr von Bruch beim Postversand ist sehr groß .

Gruß Haiopai
jotpewe
Stammgast
#5 erstellt: 09. Jan 2008, 13:33

Haiopai schrieb:
... zum Beispiel ein Denon DP 37 ,auch wie der Technics der dir schon vorgeschlagen wurde ein direkt angetriebener Plattenspieler ,in diesem Falle auch ein Vollautomat ,sprich wenig Einstellarbeit ,Platte drauf ,Start Taste gedrückt ,läuft...


Ich kenn' da jmd, der noch so einen hat, allerdings in schwarz...
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 09. Jan 2008, 14:06

jotpewe schrieb:

Haiopai schrieb:
... zum Beispiel ein Denon DP 37 ,auch wie der Technics der dir schon vorgeschlagen wurde ein direkt angetriebener Plattenspieler ,in diesem Falle auch ein Vollautomat ,sprich wenig Einstellarbeit ,Platte drauf ,Start Taste gedrückt ,läuft...


Ich kenn' da jmd, der noch so einen hat, allerdings in schwarz... 8)


Wenn man so auf deine Signatur schaut könnt man drauf kommen wen du meinst .
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 09. Jan 2008, 17:38
Hallo!

@Willy_Brandt

Hm, einen gebrauchten Acrylbomber von Transrotor der Technisch gesehen in Ordnung ist und der auch noch entsprechend aussehen soll wirst du m.E. für 300 Euro schwerlich an Land ziehen können. Da solltest du getrost noch eine Null vor dem Komma mehr einplanen. Als Newcomer würde ich mir an deiner Stelle ohnehin kein endgültiges Gerät zulegen sondern wohl eher etwas zum kennenlernen der Materie. Zu oft habe ich User mit teueren Schallplattenspielern und großer Entäuschung erlebt die nach einiger Zeit frustriert feststellen mußten das Schallplatten und Plattenspieler doch nicht so ganz das richtige für sie sind und deren Nobelgeräte irgendwo in der Wohnung oder gar im Keller b.z.w. auf dem Dachboden nur noch zustauben. Für den Anfang solltest du dir eher etwas günstiges und einfaches zulegen und nicht gleich nach den (Optischen) Sternen greifen. So eine Wohnraumskulptur die nebenbei auch noch Schallplatten abspielen kann ist ab und an verdammt schwer zum Klingen zu bringen und ohne einschlägige Erfahrung bist du da in der Regel auf keinem guten Posten.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Jan 2008, 18:23
Na, einen Transrotor möchte ich doch gar nicht haben und es war auch nie die Rede von solch einem Teil! Ich mag diese komischen Dosenöffner nicht.

Ich möchte doch auch nur 300€ anlegen um einen vernüftigen Spieler zu bekommen, wenn es billiger wird, dann freue ich mich.

Von der Optik her würde schwarz bei mir sehr gut reinpassen, da meine Vulkane und alle anderen Geräte auch schwarz sind.

Ich höre seit 20 Jahren intensiv Musik, bei mir bleibt der Fernseher aus. Daher dachte ich mir das 300€ für einen Analogen Quereinsteiger ein optimaler Kurs ist. Ich habe mir das Projekt sehr lange überlegt, und bin außerdem auch im Besitz von einem Einfach Plattenspieler, der Marke Pioneer. Der Pioneer ist leider nicht das ware vom Ei, und ich bin in Sachen Plattenspieler halt unerfahren, aber dafür sind Verstärker- LS mein Ding.

Ich bin also auf eure fachlichen Ratschläge angewiesen!
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Jan 2008, 19:55
Hallo!

Neuer Versuch, http://cgi.ebay.de/P...QQrdZ1QQcmdZViewItem dieser Thorens mit Endabschaltung dürfte auch noch in deinem Preisrahmen bleiben, allerdings solltest du noch ca. 150-250 Euro für ein entsprechendes Abtastsystem vorsehen. Diese Geräte sind bis auf einige kleine Schwächen grundsolide. Wahrscheinlich sollte man da den Riemen erneuern und muß damit leben das der verbaute TP16 Tonarm zu der Ultraleichten Sorte gehört (7,5 Gramm eff Masse) und man deshalb entweder Magnetsysteme mit hoher Compliance oder aber MCs mit recht schwerem Korpus fahren sollte (ca. 10 bis 12 Gramm bei einer Compliance von 14-15). Abgesehen von diesen Einschränkungen sollte man eigentlich mit einem 145er ein recht gutes Endergebniss erzielen können ohne daß man gleich Riesensummen ausgeben muß. Allerdings weiß ich natürlich nicht ob er deinen Optischen Erwartungen entspricht.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Jan 2008, 20:11 bearbeitet]
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Jan 2008, 08:13
Schade der Artikel war schon ausgelaufen, der hätte mir gut gefallen.

Was haltet ihr von Denon Plattenspieler?

Ich habe da einen gesehen der mir zusagen würde.
2001stardancer
Inventar
#11 erstellt: 10. Jan 2008, 10:26
Moin Dirk,


Was mir an einem Plattenspieler wichtig ist, dass er über eine Lampe verfügt die den Plattenteller beleuchtet, da schaut im Dunkeln sehr schön aus.

Ich vermute, du meinst hiermit keine Beleuchtung im herkömmlichen Sinne, sondern eine Stroboskoplampe.
Näheres findest du hier: Stroboskoplampe

Da dir der von Hörbert genannte TD 145 gut gefallen hätte, hab doch einfach ein wenig Geduld. Heute läuft z.B. dieser aus Thorens TD 145 MK II mit neuem Tonabnehmer
Vielleicht kommt ja auch dieser Thorens TD 147 ** 12kg High End in mahagoni in Frage.

Beides gewerbliche Angebote, also Garantie und Rückgaberecht.

Mit einem Thorens kannst du jedenfalls nichts falsch machen. Viele Informationen zu diesen Plattenspielern findest du auf den Seiten von Holger thorens-info.de und in der Thorens-Kaufberatung hier im Forum.
Ich selbst habe einen TD 320 MK III (an Rotel RA 840 BX 2) und einen TD 147 (an AKAI AA-1030) und bin mit beiden mehr als zufrieden.
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Jan 2008, 15:27
Hallo Reinhold, erstmal vielen Dank. Der TD 147 gefällt mir schon sehr gut, da kommt auch das Wow raus

Nun muss ich mal schauen, ob ich in dieser Auktion der Gewinner werde!?
Ich dachte mir für den ersten eigenen Spieler sind 300€ schon ein guter Anfang!?

Den alten Pioneer hatte ich mal Geschenkt bekommen, naja besser als nichts.
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 10. Jan 2008, 16:22
Was haltet ihr von dem Denon GT700? Denn habe ich gerade entdeckt.
Saturday
Stammgast
#14 erstellt: 10. Jan 2008, 21:16

Willy_Brandt schrieb:
Schade der Artikel war schon ausgelaufen, der hätte mir gut gefallen.

Ich hoffe, mir gefällt er auch gut...

Hatte diesen Thread allerdings erst nach Zuschlag entdeckt, und bin nun recht gespannt, was ich dort noch reinstecken muss (TA, Riemen, Wartung...).

Habe seit fast 20 Jahren keine Erfahrung mehr mit Plattenspielern, und hoffe, dass das ein guter Wiedereinstieg wird. Ich hab einiges auf CD, und mittlerweile alles auch als flac auf Festplatte, was natürlich noch bequemer ist, aber das Sinnliche beim Musikhören bleibt dabei oft auf der Strecke. Dabei meine ich nicht den Klang, sondern eher das "Sich-für-die-Musik-Zeit-nehmen". Ich hoffe, das kommt bei Vinyl wieder.

Zu den Geräten:
Optisch finde ich neben den Thorens in diesen ebay-Preisklassen auch einen Dual 505-3 oder 505-4 gut. Zum Klang, und darauf kommt es wohl an, kann ich allerdings nichts sagen.
Klanglich machst du wohl auch z. B. bei einem Dual 721 nichts verkehrt, wenn man dem Forum glauben schenken darf.
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 10. Jan 2008, 21:48
Herzlichen Glückwunsch zu eigentlich meinen Plattenspieler

Bei Dual halte ich mich zurück, da lese ich immer sehr viele Defekte, und da ich keine Ahnung von dieser materie habe, lasse ich die Finger davon!

Thorens ist schon eine feine Sache, ich fange auch wieder mit Platte an, ich habe auf Digitale Musik keine Lust mehr. Ich habe heute meinen neuen Yamaha RX-V 1800 in der bucht verkauft. Morgen bekomme ich eine Ankage von Kenwood L-1000 Vor&End Kombi, sowie CD Spieler.

Eine Platte auflegen ist etwas sehr feines, der Klang ist bei einem vernüftigen Spieler sehr schön, es klingt sehr weich und luftig, ach was rede ich es klingt lebendig.

Eine CD kann auch schön sein, das ist mir auf dauer zu steril, und plastisch.
Zum Glück teilt meine Frau sich mit mir das Hobby
Saturday
Stammgast
#16 erstellt: 10. Jan 2008, 22:36

Willy_Brandt schrieb:
Thorens ist schon eine feine Sache, ich fange auch wieder mit Platte an, ich habe auf Digitale Musik keine Lust mehr. Ich habe heute meinen neuen Yamaha RX-V 1800 in der bucht verkauft.

Ich stehe so am Scheideweg zwischen moderner Technik (7.1 hätte ich eigentlich gerne, und einen tollen großen Plasma dazu...), und dem ganz normalen Stereo, das mir eigentlich reicht und bei guter Musik viel Freude macht, obwohl es vermutlich von der Technik höchstens gute Mittelklasse ist (Onkyo Anfang der 90er + Arcus AS4 bzw. Braun LS60...). Manchmal überlege ich sogar, meinen alten kleinen Röhrenfernseher zu verkaufen/verschenken und GEZ zu sparen, weil ich meistens eh kein TV schaue. Andererseits setze ich mich gerne mit Technik auseinander, spiele dran rum etc.
Toys for Boys eben. Brauch ichs? Nein. Aber vielleicht will ichs? Ich bin da selbst auch gespannt, wo für mich die Reise hingeht.
2001stardancer
Inventar
#17 erstellt: 11. Jan 2008, 09:31
@Saturday
Herzlich willkommen im Forum und Glückwunsch zum Kauf eines wirklich sehr guten Plattenspielers.
Ich hoffe du berichtest wenn du die ersten Platten damit gehört hast.
Warum stehst du am Scheideweg, alte und moderne Technik können auch miteinander kombiniert werden Meine aktuelle Kombi. Plattenspieler/Stereoverstärker + Verstärkerumschalter (z.B. Demion) + CD-/DVD-Player/PC/Surroundverstärker. Egal ob 5.1 oder 7.1, solange du gute stereotaugliche Frontlautsprecher hast kannst du auch deine analogen Signale in guter Qualität damit wiedergeben.


@Willy_Brandt

Bei Dual halte ich mich zurück, da lese ich immer sehr viele Defekte

Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht, DUAL hat früher sehr solide Plattenspieler gebaut. Ich habe im Dezember 2004 einen DUAL 621 (1978 incl. System 370,- DM) für 20,- Euro gekauft. Der läuft und läuft und läuft, lediglich der Steuerpimpel war hinüber und musste ersetzt werden. Für andere DUAL-Plattenspieler (6xx, 7xx, CS 5000, CS 7000) gilt aus meiner Sicht gleiches.

Anscheinend bist du doch noch sehr unentschlossen wenn es um den Kauf eines Plattenspielers geht.
Denon DP 37 = vollautomatischer Direct-Drive, microprozessorgesteuert, elektronisch horizontal/vertikal gedämpft usw. usw.
Thorens TD 147/145 = keine Automatik (aber Endabschaltung), Riemenantrieb, Subchassis usw.
Das sind technisch betrachtet zwei völlig verschiedene Plattenspieler, der DENON mit allem möglichen Schnickschnack auf der einen, ein puristischer Thorens auf der anderen Seite.
Bevor du später große Enttäuschungen (z.B. Bedienungskomfort beim Thorens/Reparaturkosten beim DENON) erlebst, solltest dir Gedanken machen welche Richtung du einschlagen willst. Dazu gehört z.B. auch die Frage nach der Stroboskoplampe
schaut im Dunkeln sehr schön aus
.
Saturday
Stammgast
#18 erstellt: 11. Jan 2008, 22:41

2001stardancer schrieb:
@Saturday
Ich hoffe du berichtest wenn du die ersten Platten damit gehört hast.

Klar. Ich bin wirklich gespannt, und fühle mich so ein bisschen wie ein Kind vor der Bescherung am Heiligabend.

Warum stehst du am Scheideweg, alte und moderne Technik können auch miteinander kombiniert werden.

Auch klar. Aber mir wirds langsam alles fast alles zuviel mit der Technik. Insgesamt komme ich langsam zu dem Glauben, dass auch hier "Weniger" "Mehr" sein kann. Naja, will hier ja nicht zuviel philosophieren... Aber so ein bisschen bin ich gerade in einer "Back to the Roots"-Stimmung.

Kann aber in zwei Monaten auch wieder ganz anders aussehen, und dann steht hier Heimkino und Heimschall vom Feinsten. Ich lasse mich überraschen.
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 11. Jan 2008, 23:16
Hallo!

@Saturday

Neben einigen anderen Plattenspielern/Laufwerken habe ich auch einen TD 145 MK II. Neben den Tuningkit von Joel: http://cgi.ebay.de/J...QQrdZ1QQcmdZViewItem Den ich uneingeschränkt für alle Thorensbesitzer empehlen kann, ist die Wahl des richtigen Tonabnehmers für diesen Plattenspieler in Anbetracht des Ultraleichten Tonarmes mit dynamischer Auflagekrafteinstellung m.E. der wichstigste Schritt um das Maximum an Leistung herauszuholen. Es gibt zwei Mögliche Wege dahin, zum einen kommt dazu ein Magnetsystem mit einer Compliance von 25-30 mit einem Korpusgewicht von 2,5- bis 5 Gramm in Frage (z.B. Ortofon OM 30 Super, Ortofon Vinyl Master silver ) oder aber MC-Systeme mit einem Korpusgewicht von 10-11 Gramm und einer Compliance von 15-16. (Zum Beispiel Ortofon Rondo Red, Ortofon MC 25 FL) Welchen Weg man beschreitet hängt vom vorhandenen Phono-Entzerrer und natürlich vom Geldbeutel ab. Viel spaß mit dem Thorens.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Jan 2008, 23:17 bearbeitet]
Saturday
Stammgast
#20 erstellt: 11. Jan 2008, 23:35
Danke, Günther, für die Tipps.

Ich hab mich da auch schon schlau gemacht, und dachte an ein MM-System, vielleicht zunächst mal an ein AT120. Oder ist dort die Compliance auch schon zu gering?

Ich will mich jetzt erst mal mit dem Thema auch am praktischen Objekt vertraut machen, und da sind mir zur Zeit 250 Euro für einen TA einfach noch zuviel.

Als Verstärker kommt ein Onkyo-Receiver TX7820 zum Einsatz. Hat 'nen Phono-Eingang, aber keinen MC/MM-Umschalter, so dass ich da wohl mit MM auf der richtigen Seite bin.

Das Wartungskit hab ich auch schon auf meiner Einkaufsliste.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 12. Jan 2008, 17:45
Hallo!

Ein AT-120 passt mit einer Resonanzfrequenz von ca.9 Hz schon zu dem Arm. Die Audio-Technica Systeme klingen allerdings recht hell, das ist nicht jedermans Sache. Eine recht günstige Alternative wäre ein Ortofon OMB 10 für ca.30 Euro. Das Ortofon hat den Vorzug daß du es jederzeit mit einer höherwertigen Abtastnadel zu einem 20ger, 30ger oder gar 40ger aufrüsten kannst. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Shure M97xE für ca. 100 Euro das, -zumindestens für meine Ohren-, im TP 16/III (so heißt der verbaute Tonarm) wesentlich angenehmer Klingt. Allerdings kann keines der genanten Systeme den Plattenspieler auch nur annährend ausreizen. Das Wartungskit ist anz bestimmt kein Fehler und sollt eher heute als Morgen zur Anwendung kommen, die meisten der Veteranen haben es auch bitter nötig. Bei deinem Onkyo liegst du richtig, Nichtumschaltbarkeit ist ein sicheres Zeichen für einen reinen MM-Eingang, (ausser bei einigen High-End Exoten aus jüngster Vergangenheit) Receiver mit MC sind sowieso eine recht seltene Ausnahme.

MFG Günther
lini
Inventar
#22 erstellt: 13. Jan 2008, 14:49

Hörbert schrieb:
(...) Das Ortofon hat den Vorzug daß du es jederzeit mit einer höherwertigen Abtastnadel zu einem 20ger, 30ger oder gar 40ger aufrüsten kannst. (...)


Äh, Günther, wo ist da nun der Vorzug gegenüber einem AT120E? Die Dinger lassen sich doch mit diversen passenden AT-Original-Nadeleinschüben auch ganz prima aufrüsten - als da wären ATN-125LC/130E/135E/140LC(440ML/440MLa)/150E/155LC... Sind zwar nicht mehr aus aktueller Produktion (sondern nur noch new old stock) und auch nicht mehr an jeder Ecke erhältlich (aber allemal noch an genügend Ecken), dafür aber typischerweise auch etwas günstiger als die Ortofon-Nadeln jeweils vergleichbarer Qualitätsstufe...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 13. Jan 2008, 15:13
Hallo!

@lini

Die Compliance der höherwertigen Audio-Technica Abtastnadel sind in der Regel in einem Bereich die für den leichten TP 16/III nicht so günstig ist wie die der OM-Serie die für derart leichte Tonarme designt wurden. Dazu kommt der doch recht helle Klang der AT-Systeme, die in einem TP 16/III -zumindestens für mich-, ein recht unangenehmes Klangbild erzeugen. Nix gegen die AT-Systeme, aber dann in einem dazu passendem Tonarm, ich hatte recht lange ein OC-9 daß mittlerweile gegen ein Benz-Micro MC-Gold ausgetauscht wurde. Hinzu kommt die doch recht schlechte Verfügbarkeit der NOS-Abtastnadeln, versuche nur mal die 180ger Nadel zu einem halbwegs vernünftigen Preis aufzutreiben. Selbst bei der 150ger Nadeln stößt du bereits auf erhebliche Probleme.

MFG Günther
lini
Inventar
#24 erstellt: 13. Jan 2008, 16:32
Günther: Also zumindest in Audio-Technicas klassischer Früh-80er-Serie (von AT-120E und -125LC über -130E und -140LC bis zum -155LC) ging die Compliance in Richtung bessere Nadeln eigentlich nur rauf statt runter (10/10/12/15/16 µm/mN (@100 Hz)). Hinzu käme bei einem kompletten AT-155LC noch das etwas höhere Gewicht durch den massiveren Korpus...

Ach, und wenn ich mich recht entsinne, gehört das 180er doch auch gar nicht in die Serie AT-1xxyy, sondern zu den deutlich selteneren Typen AT-ML1xx. Dass Ersatznadeln für Letztere mittlerweile rar und schweinsteuer sind, kann ich mir gut vorstellen...

Aber wie auch immer, Deine Klangpräferenz und Deine Empfehlungen generell kann ich durchaus nachvollziehen. Gestört hat mich im Wesentlichen nur, dass der Eindruck entstehen könnte, man könne ein 120er AT nicht aufrüsten. Da würd ich widersprechen und behaupten, das gehe derzeit noch ziemlich gut. Dass u.a. die OM(B/-Super)-Syteme prinzipiell noch besser zum leichten Thorens-Arm passen dürften, hab ich indes auch gar nicht angezeifelt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 13. Jan 2008, 22:33
Hallo!

Ersatznadel für das ML-180ger sind schlicht und ergreifend gar nicht mehr aufzutreiben, es gibt nicht mal Nachbauten. Ein guter Freund von mir kann da ein liedchen von Singen.) 150ger Nadeln werden teilweise noch zu Phantasiepreisen angeboten. Wie es ganz genau mit dem Rest bestellt ist weiß ich nicht genau aber laut meinem Freund (Ehemaliger AT-Fan) auch nicht so rosig. Audio-Technica ist ja bis auf eine Handvoll Einsteiger- bis Mittelklassesysteme vom Deutschen Markt verschwunden, diese Lücke füllen wohl jetzt wohl Benz-Micro und Ortofon. Schade um die Vielfalt.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 15. Jan 2008, 19:03
Hallo, am Wochenende ist meine Entscheidung gefallen.
Ich habe mir jetzt einen Denon GT 700 mit Ortofon OMB 10 System gebraucht und im sehr gutem Zustand gekauft.
http://cgi.ebay.de/w...=STRK:MEWN:IT&ih=011
Wie gesagt, ich bin in Sachen Plattenspieler noch sehr unerfahren, ich hoffe das ich jetzt ein paar positive Eindrücke sammeln kann.
Ich werde euch dann berichten wenn das Gerät eingetroffen ist. Der Verkäufer hatte mir per Mail bestätigt, das der Plattenspieler einwandfrei spielt und kein Beschädigung hat.
Dann möchte ich diesen Verkäufer mal glauben, die Artikelbeschreibung ist ja sehr dürftig ausgefallen.

Bis dahin, liebe Grüsse aus Cuxhaven
Soulific
Stammgast
#27 erstellt: 16. Jan 2008, 10:29
Herzlichen Glückwunsch Dirk!

Der Plattenspieler ist toll. Ein echter Geheimtipp unter den günstigen japanischen Direct Drives. (Deiner war allerdings etwas teuer) Der Antrieb ist sehr solide und lässt sich bei Defekten der Elektronik auch wieder ohne Probleme reparieren. Das kann man von den teureren Denon Spielern mit ihren Magnetbändern nicht behaupten. Die Zarge ist einfach aber recht massiv. Die Boden Platte und die Füsse sollte allerdings bei Zeiten mal ersetzt werden. Das beste ist der Tonarm. Denon hat zu der Zeit sehr gute Arme gebaut und der Arm des GT-700 nimmt vieles seiner teuren Geschwister mit.

Viel Spass mit dem Gerät,
Sebastian
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 16. Jan 2008, 11:31

Soulific schrieb:
Herzlichen Glückwunsch Dirk!

Der Plattenspieler ist toll. Ein echter Geheimtipp unter den günstigen japanischen Direct Drives. (Deiner war allerdings etwas teuer) Der Antrieb ist sehr solide und lässt sich bei Defekten der Elektronik auch wieder ohne Probleme reparieren. Das kann man von den teureren Denon Spielern mit ihren Magnetbändern nicht behaupten. Die Zarge ist einfach aber recht massiv. Die Boden Platte und die Füsse sollte allerdings bei Zeiten mal ersetzt werden. Das beste ist der Tonarm. Denon hat zu der Zeit sehr gute Arme gebaut und der Arm des GT-700 nimmt vieles seiner teuren Geschwister mit.

Viel Spass mit dem Gerät,
Sebastian


Danke, was meinst Du mit etwas zu teuer?
Was kostet der GT 700 sonst?

Die Füsse wollte ich so oder so durch bessere austauschen. Warum aber auch die Bodenplatte?
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 17. Jan 2008, 18:44
Hallo,der GT 700 ist heute angekommen. Der Zustand ist traumhaft schön, der Spieler hat weder an der Zarge noch an der Haube Spuren. Ich habe das Gefühl das der nie ausgepackt war. Kann mir jemand sagen ob das, Montieret Ortofon OMB 10 etwas taugt?
Soulific
Stammgast
#30 erstellt: 17. Jan 2008, 19:18
Ja, das Ortofon ist ganz gut. Wenn es dir gefält hör erstmal damit. Wenn es dann irgendwann kaputt gehen sollte oder du nach mehr verlangst kannst du mit einer OMB 20 Nadel aufrüsten. Sollte es so garnicht dein Ding sein findet sich bestimmt etwas anders im Tonabnehmerdschungel.

Lieben Gruß und ganz viel Spaß,
Sebastian
wastelqastel
Inventar
#31 erstellt: 17. Jan 2008, 19:49
Hallo
Sebastian hat recht
Das 10er ist ganz OK
Wenn du mal unzufrieden damit bist und mehr wie 100er loswerden willst um dich zu verbessern meldest du dich wieder
Grüsse Peter
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 17. Jan 2008, 21:05
Danke, das ist sehr nett von euch. Ich werde mich melden sobald ich die 10 nicht mehr hören mag
Saturday
Stammgast
#33 erstellt: 18. Jan 2008, 22:10
Ich will auch mal wieder ein kurzes Update geben. Mittlerweile habe ich schon mal das Wartungsset, das war blitzschnell hier, vielen Dank auch an dieser Stelle an Joel!

Mein Dreher liegt vermutlich noch bei der Post, und da komme ich leider immer nur am Wochenende hin. Aber das haben wir ja jetzt endlich, also werde ich morgen dort ein Paket abholen und hoffe, dass dort ein gut verpackter TD145 MKII drin ist. Morgen werde ich also hoffentlich das Ding mal aus der Nähe begutachten können.

Noch einmal zum TA-System: Was ist, neben dem Preis, der Unterschied zwischen einem Ortofon OMB 10 und einem Ortofon OM 10 Super. Die technischen Daten habe ich auf Phonophono gelesen, aber so ganz deutlich wirds mir nicht. Ich kann nur annnehmen, dass letzteres irgendwie besser ist?

Neben dem Reinigungsset hab ich übrigens auch schon wieder 2 Platten, die dringend gehört werden möchten...
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 19. Jan 2008, 18:04
Hallo!

@ Saturday

Eventuell hilft dir dieser alte Tread weiter, http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-4784.html Die OM(S) Reihe ist mit das beste was du in einem ultraleichten Tonarm wie dem TP 16/III (Isotrack) fahren kannst, ich habe ein OMS 30 ohne Gewichtsplatte lange Zeit an einem TD 145 MK II verbaut gehabt, zur Zeit fehlt mir allerdings die Nadel 30 und das System muß mit einer Nadel 20 auskommen.

MFG Günther
Saturday
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jan 2008, 18:59
Danke, Günther!

Ich zitiere mal:
"Die haben einen Innenwiderstand von 750 Ohm und eine Induktivität von 450 mH.

Die Super OM dagegen haben einen Innenwiderstand von 1000 Ohm und eine Induktivität von 580 mH.

Das ist der einzige Unterschied zwischen OM/OMB/OMP und Super OM."

Aha.

Ich hab mir jetzt erstmal ein OMB 10 bestellt, damit ich mal ans einstellen und hören komme! Ein Upgrade ist später immer drin.

Den Dreher steht jetzt hier bei mir und wartet auf seinen neuen Tonabnehmer. Optisch hat er einige Gebrauchsspuren, technisch scheint er in Ordnung. Verbaut ist bislang ein Ortofon FF15E-MKII mit verunfallter Nadel. Tonarm ist der TP16/II, aber der ist ja auch so leicht.
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 19. Jan 2008, 19:33
Hallo!

TP 16/II und TP 16/III unterscheiden sich nur durch das jeweils verwendete Tonarmrohr, du hast das TP 62 Tonarmrohr verbaut das eine bewegliche, aus Einzelteilen zusammengesetzte Headshell besitzt. Der TP 16/III dagegen hat das TP 63 Tonarmrohr das eine herkömmliche Headshell besitzt. Der höhere Inenwiederstand der S-Systemreihe erleichtert die Anpassung an zeitgenössische Phonovorstufen um ein geringes und die höhere Induktivität der S-Reihe dämpft den Hochtonbereich um einen winzigen betrag, das passt die OM-Systeme dem seit den 80gern etwas gewandelten Hörergeschmack an, aber eigentlich sind diese Veränderungen m.E. marginal, ein OMB-10 ist für den Anfang schon richtig und du kanst ja jederzeit eine Nadel 30 oder gar 40 draufsetzen. Erstmal würde ich es an deiner Stelle gut sein lassen und einfach mal mit dem Thorens Musik hören. Bis dein System eintrifft kannst du ja schon mal den Plattenspieler mit Joels Set wieder auf Vordermann bringen, meist haben es die Verteranen bitter nötig wie ich ja schon mal geschrieben habe.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 20. Jan 2008, 14:33
Bei mir ist ein Problem aufgetreten. Ich habe zwischendurch ein lautes Brummen in den LS. Ich habe mir gestern ein langes Chinchkabel und eine Kupplung gekauft, um den Plattenspieler vernünftig zu plazieren.

Nun ist es so, das es anfängt zu brummen wenn ich das Kabel berühre, dann ist es mal lauter und dann, aml wieder ganz weg.

Ich habe mir dieses Kabel gekauft weil ich den Plattenspieler nicht so dicht an den LS stehen haben wollte. Nun triit das Problem auch auf, wenn ich den Plattenspieler ohne verlängerung laufen lase.

Jetzt hat sich wohl irgenwo ein Fehler eingeschlichen.

@Saturday Herzlichen Glückwunsch zum neuen Plattenspieler.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 20. Jan 2008, 14:57
Hallo!

Mal ganz davon abgesehen daß man ein Phonokabel wegen der Kapazität nicht beliebig verlängern kann, was hast du mit dem seperaten Massekabel gemacht? Neben deinem Cinchkabel sollte aus deinem Plattenspieler auch ein einadriges Massekabel mit einem Gabelschuh herasgeführt sein (es gibt einige wenige Ausnahmen, aber dein Denon GT 700 gehört m.W. nicht dazu) das an der Masseklemme des Verstärkers angeschlossen werden sollte, falls das nicht angeschlossen sein sollte ist das Brummen normal.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 20. Jan 2008, 15:16
Das Massekabel habe ich am Verstärker angeschlossen, ich bin gerade dabei und überprüfe alles. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da ein Kabel gebrochen ist. Die Verlängerung war nicht sehr lang, lediglich 1,5 Meter mit Massekabel.
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 20. Jan 2008, 17:42
Hallo!

Kabelbruch ist bei älteren Geräten leider keine Seltenheit, falls du Glück hast liegt der BVruch direkt bei einem Cinchstecker. Dann ist die Reparatur recht unproblematisch, alte Cinchstecker abschneiden und durch neue ersetzen. Prüfen kannst du auf Kabelbruch indem du das Kabel bei laufendem Plattenspieler hin und her bewegst, darauhins sollte sich eine Stellung finden lassen in der einer der Kanäle ganz ausfällt und der Brumm gleichzeitig verschwunden ist. Durch Zenimeterweise biegen des Kabels kanst du dan die Bruchstelle finden, b.z.w. eventuell erfühlen. Die zweite bevorzugte Bruchstelle befindet sich leider gerade dort wo das Phonokabel die Zarge, respektive die an der Zarge zuweilen angebrachte Zugentlastung verläßt. Da hilft logischerweise Zarge aufschrauben und das Phonokabel um das entsprechende Stück kürzen. Ganz übel wird es natürlich wenn der Bruch irgendwo in der Mitte ist, da brauchst du leider ein komplettes Phonokabel, niederkapazitive Kabel die geeignet sind sind nicht gerade billig, üblicherweise nimmt man Kabel mit einer Kapazität zwischen 50 und 120 Pikofarad/Meter.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 21. Jan 2008, 08:10
@Hörbert

Danke, das Du Dir die Zeit für mich genommen hast. Das würde nicht jeder tun:-)

Der Bruch hat sich schnell finden laasen, direkt hinter dem Stecker auf dem Rechten Kanal war das Kabel gebrochen. Ich werde heute Mittag mal zum Fachmann freundlichen fahren und mir das Kabel raparieren lassen.

Ich habe es so bewegt wie Du es mir geschildert hattest, dan war das Brummen und andere Geräusche da.
Bei der Gelegenheit lasse ich auch gleich mal die Nadel überprüfen.

Danke @Hörbert ,ich hatte schon Sorge das mein Dreher kaputt ist.

@Saturday
Wie schaut es bei Dir aus? Ich hoffe Du bist mit deinem Thorens zufrieden?
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 21. Jan 2008, 17:28
Hallo!

Wenigstens ist der Kabelbruch an einer Stelle an der eine unkomplizierte Reparatur möglich ist, das nenne ich Glück im Unglück. Halte uns auf dem laufenden, die Reparatur dürfte nur ein paar Minuten und zwei neue Stecker in Anspruch nehmen.

MFG Günther
Saturday
Stammgast
#43 erstellt: 21. Jan 2008, 18:58

Willy_Brandt schrieb:

@Saturday
Wie schaut es bei Dir aus? Ich hoffe Du bist mit deinem Thorens zufrieden?

Bis jetzt bin ich leider nicht dazu gekommen, Joels Wartungskit anzuwenden, und ich warte auch noch auf den neuen Tonabnehmer. Bis dahin bin ich erstmal nur semi-zufrieden.

Vorfreude ist die schönste Freude...
zappa-esque
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 21. Jan 2008, 19:15
Hallo Saturday,
Habe auch neulich mit Joel einen sehr netten Kontakt gehabt und auf diesem Wege den Wartungskit erworben.
Hast du ( oder evtl. jemand anderes aus diesem Thread )
dich mal mit dem Tuning Kit von Joel beschäftigt? Weis jemand was der enthält?

Gruß und stay zapped!
2001stardancer
Inventar
#45 erstellt: 21. Jan 2008, 20:01
@zappa-esque

Schau mal bei Ebay nach Auktionen des Verkäufers joel-td

Aktuell hat Joel nichts eingestellt, du must also nach beendeten Auktionen suchen, dann findest du 70 Artikel in denen Joel alles sehr schön beschrieben hat.

Ich habe schon mehrmals bei ihm Thorenssachen gekauft und war immer sehr zufrieden. Für mich die erste Wahl wenn es um die Wartung und Pflege meiner Thorense geht
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 21. Jan 2008, 21:28
Hallo,mein Dreher ist wieder ganz, das war gar nicht so teuer. Nun ist eben ein neues Problem aufgetaucht, mein Denon fängt an zu Brummen wenn ich den Regler auf Plattenspieler stelle. Der Plattenspieler war noch gar nicht angeschlossen. Was kann das jetzt schon wieder für ein Ursache haben?

Ich habe den Dreher angeschlossen und es läuft alles bestens, nur das Brummen nervt mich. Ich habe auch mal umgeschaltet von MM auf MC, aber es hat sich nichts am Brummen geändert. Auch wenn kann keine Kabel im Eingang stecken gibt es ein Brummen. Das kann doch nicht normal sein!?
pet2
Inventar
#47 erstellt: 22. Jan 2008, 00:21
Hallo,

wo hast Du den das Massekabel des Plattenspielers angeschlossen?

Gruß

pet
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 22. Jan 2008, 17:18
Hallo!

Bitte stecke mal alle Geräte ausser der (den) Endstufe(n) ab. Falls der DAP 2500 immer noch brummt liegt wohl ein Schaden am Gerät vor. (Auch eventuelles Phono-Massekabel entfernen) Falls nicht hast du eventuell eine Brummschleife, in diesem Falle nutze doch bitte einmal die Suchfunktion, das Thema wurde hier schon einige hundert Male behandelt.

MFG Günther
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 22. Jan 2008, 20:39

pet2 schrieb:
Hallo,

wo hast Du den das Massekabel des Plattenspielers angeschlossen?

Gruß

pet


Das Massekabel habe ich direkt am Vorverstärker angeschlossen. Was komisch ist, das der Vertärker auch ein eigenbrummen hat, sobald ich den Schalter Phono betätige.
Willy_Brandt
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 22. Jan 2008, 20:43

Hörbert schrieb:
Hallo!

Bitte stecke mal alle Geräte ausser der (den) Endstufe(n) ab. Falls der DAP 2500 immer noch brummt liegt wohl ein Schaden am Gerät vor. (Auch eventuelles Phono-Massekabel entfernen) Falls nicht hast du eventuell eine Brummschleife, in diesem Falle nutze doch bitte einmal die Suchfunktion, das Thema wurde hier schon einige hundert Male behandelt.

MFG Günther


Hallo, ich habe es so gemacht wie Du geschrieben hast, sobald ich auf Phono stelle ist ein deutliches Brummen zu hören, auch wenn alle Strippen abgezogen sind. Das macht der Denon nur auf dem Phono Eingang, alle anderen Eingänge bringen ein leises Rauschen mit.
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 23. Jan 2008, 20:07
Hallo!

Verändert sich der Brumm wenn du das Massekabel bewegst? Ach ja, noch eine Möglichkeit, dein OMP 10 müßte an blauen Pinanschluß eine Masseverbindung ins Systeminere haben, (das ist eine breite dünne Metallfläche um den Pin herum.) du solltest sichertellen daß diese Fläche Kontakt mit dem Steckschuh hat. Das der Amp bei offenen Phonoeingängen ein wenig brummt ist im übrigen normal, um sicherzugehen das der Verstärker nicht beschädigt ist solltest du die Phonoeingänge mit jeweils einem 50 Ohm wiederstand auf Masse kurzschließen und dann nochmal testen, falls er dann immer noch deutlich Brummt ist der Phonoeingang wohl beschädigt. Leider sind Ferndiagnosen immer stark fehlerbehaftet, ach ja, noch ganz wichtig, falls der Tipp mit der Massefläche nix bringt, verändert sich das Brummen wenn du den Tonarm berührst?

MFG Günther
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