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trotz reinigung und neuem Abnahmesystem springen die Platten

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Autor
Beitrag
Instabil
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mrz 2008, 22:24
Hallo zusammen,

ich werde noch mal verrückt mit dem Plattenspieler.

Ich habe einen Philips Electronic 202 (sehr alt, ich weiß) dem ich ein neues Abnahmesystem gegönnt habe, das Audio Technika AT91.
Trotzdem springen die Platten immer mal wieder.
Vor jedem spielen werden die scheiben schön gereinigt mit einem Tuch, der Teller ebenso.
Den Plattenspieler habe ich auch komplett gereinigt.

Langsam aber sicher frag ich mich, ob das am Spieler liegen kann.
Das Abnahmesystem habe ich so gut wie nur möglich austariert...brachte aber leider nicht die gewünschten Erfolge.

Könnte mir ein neuer Spieler helfen? Irgendwie verlier ich an dem Philips langsam den Gefallen :-(

Grüße

Carsten
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2008, 23:16
Kann eigentlich nur an einer falschen Auflagekraft liegen. Ich nehme an, du hast nachgesehen, was für einen Auflagekraft das System benötigt?
Entweder hast du doch nicht alles richtig justiert, oder die Auflagekraft, die am Tonarm angezeigt wird, ist nicht korrekt. Zur genauen Einstellung empfiehlt sich eine Tonarmwaage.
doppelkopf0_1
Stammgast
#3 erstellt: 02. Mrz 2008, 09:18
Moin.

Tonarmlager OK ???
Instabil
Stammgast
#4 erstellt: 02. Mrz 2008, 12:58

doppelkopf0_1 schrieb:
Moin.

Tonarmlager OK ???


Keine Ahnung!
Woran erkenne ich das?
SirVival
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 03. Mrz 2008, 09:41
Hi,

so ganz klar ist mir nicht, was du meinst. Hüpfen die Platten vom Teller? Springt die Abtastnadel aus der Rille? Wenn das letztere der Fall ist, prüfen: Ist das Auflagegewicht o.K., (wiegen!). ist das Antiskating o.K., ist die Platte selbst o.k.? Soll heißen, lassen tiefe Schmarren oder in die Rille eingeklemmte Popel den Tonarm springen?
Klemmt das Tonarmlager? Prüfen! Dazu Tonarm ganz sacht an der Aufsetzhilfe fassen und sacht hin und her bewegen. Wenn du dann einen Widerstand spürst, war's das wohl. Nichts für Grobmotoriker allerdings.

Gruß
doppelkopf0_1
Stammgast
#6 erstellt: 03. Mrz 2008, 09:49
Moin.

Tonarm ausbalancieren ( Zum schweben bringen ) und leicht pusten .

Harkt es irgenwo?
Instabil
Stammgast
#7 erstellt: 03. Mrz 2008, 10:47
Mit ausbalancieren hab ich schon Stunden verbracht...leider fällt der Tonarm immer komplett runter, sobald ich ihn "herunter lasse"
Mit hüpfen meine ich: Die Nadel läuft auf der Rille und springt dann aus der Rille wieder etwas zurück.
armindercherusker
Inventar
#8 erstellt: 03. Mrz 2008, 11:11

Instabil schrieb:
...leider fällt der Tonarm immer komplett runter, sobald ich ihn "herunter lasse"...

an anderer Stelle habe ich diese Anleitung gegeben :


Zur Auflagekraft / Antiskating :
( ich denke mal, der Dreher hat eine Antiskating-Justiermöglichkeit ?
Ist ein Einsteller in der Nähe des Tornarmes )

Die Auflagekraft ist in Abhängigkeit vom System zwischen 1 und 3 mN einzustellen.
Das Antiskating auf den identischen Wert gemäß Skala am Einsteller.

Einstellung Auflagekraft :

- Netzstecker ziehen
- Tonarm aus Ruhestellung nehmen Richtung Plattenteller bzw. darüber
- aufpassen, daß die Nadel nicht ungeschützt aufsetzen kann
- Lift absenken ( ggf. mit leichtem Druck nachhelfen )
- Aufliegekraft auf 0 stellen
- das große Gewicht am Ende des Tonarmes so verstellen, daß der Tonarm in Waage ist
- das heißt, nicht auf den Plattenteller aufsetzt und nicht nach oben "abhaut"
- nun Aufliegekraft auf 1,75 einstellen ( ist ein guter "Durchschnittswert" )
- jetzt liegt die Nadel mit 1,75 mN ( = 1,75 Gramm ) auf
- Tonarm in Grundstellung zurück
- Antiskating auf 1,75
- Netzstecker rein
- Testlauf mit Platte


Gruß
doppelkopf0_1
Stammgast
#9 erstellt: 03. Mrz 2008, 11:25
Hi .


Mit hüpfen meine ich: Die Nadel läuft auf der Rille und springt dann aus der Rille wieder etwas zurück.


Hört sich nach defektem Horizontallager an , wenn du Glück hast ist aber vieleicht nur die Verkabelung im Weg?!
Instabil
Stammgast
#10 erstellt: 03. Mrz 2008, 11:36
Schwerer als es klingt...

naja..ich horch jetzt mal..
mit diesem "schiebegewicht" am Arm ist das nix für grobmotoriker...wenn es so weiter geht wird wohl doch ein neuer kommen
Rillenohr
Inventar
#11 erstellt: 03. Mrz 2008, 12:58

Instabil schrieb:
Mit ausbalancieren hab ich schon Stunden verbracht...leider fällt der Tonarm immer komplett runter, sobald ich ihn "herunter lasse"
Mit hüpfen meine ich: Die Nadel läuft auf der Rille und springt dann aus der Rille wieder etwas zurück.


Irgendwie hab ich den Eindruck, du gehst da nicht ganz korrekt vor.
Du MUSST, nachdem du das Auflagegewicht auf NULL gestellt hast, den Tonarm erst mal "heruner lassen", sonst kannst du ihn nicht ausbalancieren. Dazu drehst du ihn in eine Position VOR dem Plattenteller.
Wenn er jetzt unten ist, dann musst du das Gewicht soweit verschieben, bis die Nadel etwa in gleicher Höhe wie die Platte frei schwebt. Wenn du ihn leicht nach oben oder unten antippst, muss er wieder in diese Ausgangslage zurückschweben - Höhe Platte.
Erst wenn das der Fall ist, stellst du das Gewicht nach Skala ein, 2g oder so, je nachdem, was für das TA-System vorgeschrieben ist. Das ganze kann man dann nach einer Tonarmwaage kontrollieren. Nachdem das Gewicht eingestellt ist, kommt das Antiskating dran. Das richtet sich nach dem Auflagegewicht.

Ein Lager ist selten defekt. Ein defektes Tonarmlager geht meistens auf grobe Gewalteinwirkung zurück. Du würdest es auch feststellen können, wenn sich der Arm nicht leicht bewegen ließe. Ein anderer Fall: wenn er total in seinen Drehpunkten wackelt, wäre ggf. das Lager zu justieren. Das ist aber eigentlich kein Grund, dass die Nadel aus der Rille hüpft.
Instabil
Stammgast
#12 erstellt: 03. Mrz 2008, 13:16

Rillenohr schrieb:


Irgendwie hab ich den Eindruck, du gehst da nicht ganz korrekt vor.


Das Gefühl hab ich auch!

Ok, bin jetzt noch einmal so vorgegangen.
Leider hab ich weder Waage noch hat der Arm eine Scala..leider. Nur ein Gewicht zum drehen am Ende und ein Gewicht am Arm zum schieben.

Wenn ich den Arm so ausbalanciert habe, wie beschrieben und wie es ja auch richtig ist...dann "schnellt" mir der Arm wieder in die Ausgangstellung zurück...soll heiß er springt wieder "von der Platte runter"...so muss ich das Gewicht so weit einstellen, das der Arm auch wirklich auf der Platte bleibt...nicht wirklich perfekt.Oder?
armindercherusker
Inventar
#13 erstellt: 03. Mrz 2008, 13:32
Aaaaalso :

Instabil schrieb:
...Leider hab ich weder Waage noch hat der Arm eine Scala....

brauchst Du auch nicht wirklich

Instabil schrieb:
...Nur ein Gewicht zum drehen am Ende und ein Gewicht am Arm zum schieben...

an einem ist eine Skala ?
der andere ist für die "Grundeinstellung 0"

Instabil schrieb:
...Wenn ich den Arm so ausbalanciert habe, wie beschrieben und wie es ja auch richtig ist...dann "schnellt" mir der Arm wieder in die Ausgangstellung zurück...?

das wird über den Einsteller ohne Skala gemacht

Und zwar so, daß er ungefähr in der Mitte schwebt.
Also nicht runtergeht und nicht nach oben "abhaut".

Dann am Einsteller mit Skala die 1,75 einstellen.

Gruß
Rillenohr
Inventar
#14 erstellt: 03. Mrz 2008, 13:41
Irgendwo muss es eine Skala oder Markierungen geben, guck mal von hinten auf das Gewicht.

Wo hat der Arm ein Schiebegewicht? Das Ding in Arm-Mitte etwa, kann man das verschieben?
Philips 202 Electronic


[Beitrag von Rillenohr am 03. Mrz 2008, 13:44 bearbeitet]
Instabil
Stammgast
#15 erstellt: 03. Mrz 2008, 14:07

Rillenohr schrieb:
Irgendwo muss es eine Skala oder Markierungen geben, guck mal von hinten auf das Gewicht.

Wo hat der Arm ein Schiebegewicht? Das Ding in Arm-Mitte etwa, kann man das verschieben?
Philips 202 Electronic


Jepp...das ist das "Schiebegewicht". Hier ist auch keine Skala dran.
Leider ist auch auf dem Gewicht am Ende des Armes keine Skala.
armindercherusker
Inventar
#16 erstellt: 03. Mrz 2008, 14:20
keine Skala ......

Dann : entweder eine Waage besorgen oder "schätzen" , wieviel ( bzw. wie wenig ) 2 Gramm sind

http://suche.web.de/...@home&su=tonarmwaage

Gruß
Rillenohr
Inventar
#17 erstellt: 03. Mrz 2008, 14:35

Instabil schrieb:

Leider ist auch auf dem Gewicht am Ende des Armes keine Skala.


In dem Fall nicht auf dem Gewicht, sondern auf dem Armrohr. Das wäre kaum zu glauben. Es muss keine Skala mit Zahlen sein, es können auch Strichmarkierungen, Punkte, Kerben etc. sein?

Nichts, gar nichts?

Dann kommst du an einer Waage nicht vorbei, du kannst dann den Arm quasi kalibrieren, indem du feststellst, wieviel cm Verschiebeweg wieviel Gewichtsänderung ergibt.

Ich würde vorab einmal schätzen, dass 1 cm Schiebeweg etwa 0.5 g ausmachen. Wenn du den Arm mit dem hinteren Gewicht ausbalanciert hast (vorher das Schiebegewicht nach hinten ans Lager schieben), sollte eine Verschiebung des Gewichts nach vorne um ca. 1.5-2 cm eine einigermaßen praxistaugliche Auflagekraft ergeben.
Instabil
Stammgast
#18 erstellt: 03. Mrz 2008, 14:49
Hab jetzt nochmal genau hingeschaut...
Es sind genau 3 Kerben im Arm....

Ich hab es jetzt noch mal eingestellt...mal schaun was passiert..

Wenn das alles nix bringt...weil so macht es nicht wirklich Spaß wie das Ding im Moment spielt...dann kommt gegen Ende der Woche etwas neues.
Dann hab ich wenigstens einen Händler an den ich mich wenden kann!
Rillenohr
Inventar
#19 erstellt: 03. Mrz 2008, 14:59

Instabil schrieb:

Es sind genau 3 Kerben im Arm....


Na siehste.
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