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Neuer Plattenspieler Kenwood KD 990, was nun?

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skywalker1koenig
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jul 2009, 17:58
Hallo zusammen,

ich habe heute meinen in ebay ersteigerten Plattenspieler Kenwood KD 990 abgeholt. Ein schöner Dreher, bestückt mit dem TA MC 501 von Yamaha. Da der Plattenspieler sehr lange beim Erstbesitzer rumgestanden hat, sieht er zurzeit etwas "müde" aus.
Der erste musikalische Test hat mich noch nicht wirklich überzeugt. Die Musik war "unscharf" und mit zuvielen "S-Lauten" versehen. Da hörte sich meine andere Kombi aus Denon 47F mit Ortofon 2m Bronze schon wesentlich lebendiger an.
Beide Dreher habe ich im Wechsel über den Cambridge 640p Phonopre laufen lassen. Die Justage des Kenwoods war mir nicht möglich, da die Bedienungsanleitung verschütt gegangen ist.
Nun meine Fragen :
Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich eine BDA, ggfs. auch als PDF bekommen kann?
Kann ich beide Plattenspieler gleichzeitig über den Phono-Pre (einen über MC/einen über MM, beide gleichzeitig an Erdungsschraube) anschließen?
Ist es sinnvoll den TA zu tauschen und wenn ja, welcher käme für diesn Plattenspieler in Frage?
Mit welchen Mitteln kann ich die Zarge und den Plattenteller (ggfs. auch Tonarm) reinigen, das er wieder "frisch" aussieht?

Ich hoffe auf Eure Unterstützung und wünsche mir viele Rückmeldungen.

Danke

Noch einen schönen Abend
Klaus
skywalker1koenig
Stammgast
#2 erstellt: 19. Jul 2009, 19:02
Hallo,

ale beim Fernseh gucken??

Klaus
Stegibo
Neuling
#3 erstellt: 19. Jul 2009, 19:27
Ich warte auch auf Antworten
janosch7
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jul 2009, 20:04
BDA gibt es auf vinylengine.com im kostenlosen Download. Reinigen mit den üblichen Mitteln, milde Seifenlauge z.B. Ich nehme immer Kunststoff Reiniger. Wenn alles richtig eingestellt ist, kannst Du das System ja nochmal Probe hören. Ist die Nadel hin, kommt der nächste Schritt.

Gruß Detlef
skywalker1koenig
Stammgast
#5 erstellt: 20. Jul 2009, 13:58
Hallo Detlef,

immerhin schon mal eine Rückmeldung, danke.

Ich habe mich direkt bei Vinylengine registriert und mir die BDA heruntergeladen, guter Tipp.

Gilt der Reinigungshinweis auch für den Plattenteller und den Tonarm?

Kannst Du mir auch noch die Frage nach dem Anschluss über den Phonopre beantworten?

Gestern habe ich vergessen von der beschädigten Haube zu berichten (Brandfleck). Irgeneine Ahnung wo ich eine neue/gut erhaltene Haube bekommen könnte?

Hallo Stegibo,

besitzt Du auch einen Kenwood KD 990 und welche Fragen/Probleme gibt es denn bei Dir?

Herzlichst grüßt
Klaus
janosch7
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jul 2009, 15:36
Ja, den Tonarm reinige ich auch damit. Teller werden je nach Zustand auch mit Chrompolitur wieder fein gemacht. Haube wird schwer, kann aber mit Schleifpapier 400 nass, dann 800-1000 nass und danach Politur wieder fein gemacht werden. Zum Polieren geht auch Autopolitur oder Lackreiniger.
Den Cambridge 640 hatte ich mal, Du kannst MM und MC parallel belegen, Masse auch. Habe ich auch gemacht.
Und nein einen Kenwood habe ich nicht, aber auch keine Probs derzeit.

Gruß Detlef


[Beitrag von janosch7 am 20. Jul 2009, 15:37 bearbeitet]
skywalker1koenig
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jul 2009, 19:28
Danke, danke.

Die Haube ist auf jeden Fall hin, 5-Cent-großes Stück geschmolzen, direkt über dem Headshel, sieht häßlich aus. Hier ist eine Neue notwendig. Ich habe schon mal bei LANDGRAF Ersatzteile & Service recherchiert (von Kenwood empfohlen), doch leider nicht mehr lieferbar.

Irgenwelche Ideen oder Vorschläge?

Grüße, Klaus
Albus
Inventar
#8 erstellt: 21. Jul 2009, 07:10
Morgen,

Kenwood KD 990 entspricht dem Kenwood KD 7010; Haube des KD 7010 auffindbar (990 war der Vorgänger)? - Ferner angemerkt, ein Yamaha MC-501 ist ein guter Tonabnehmer, aber für den schon schweren Tonarm des KD 7010 verfügt es über eine deutlich zu hohe Nadelnachgiebigkeit (Auflagekraft empfohlen 1,5 +/-0,3 g; Nadelnachgiebigkeit vertikal dynamisch 15-18 µm/mN). Jedenfalls: die Kombination ist zumindest grenzwertig, trotz Leichtgewicht des MC. Innenwiderstand des MC-501 ist 30 Ohm, Gewicht nur geringe 3,4 g.

Und noch angemerkt: Der Überhang der BDA von 15 mm ist typisch etwas verunglückt; besser ist in vielen Hinsichten der Überhang von 16,2 mm.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Jul 2009, 07:12 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Jul 2009, 10:34
Hallo Albus,

nicht nur der KD-7010 ist dem 990er verwandt, sondern auch der KD-8030.

Sie unterscheiden sich nur in der Art der Endabschaltung.

Wie kommst Du darauf dass die 15mm Überhang als unglücklich anzusehen sind.

Gruß
Albus
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2009, 10:53
Tag erneut,
und Tag Matthias41,

und dazu noch der KD 750. - Überhangkorrektur aus Erfahrung und als mehrfach gestütztes Resultat von KD-Inhabern im Analog-Forum. OVG 15 mm (nach BDA) mit Verzerrungen, bei OVG 16,2 mm (und Wahrung der Kröpfungsvorgabe durch die jeweilige Armform, kein Verschieben des TA gegen die Formlinien): keine Verzerrungen. Der Arm ist tatsächlich kein 10 Zoll-Arm (Achsabstand ~230/1 mm).

Freundlich
Albus

NS: Etwas Lesestoff zum Problem japanischer 15 mm OVG.
http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/armdata.htm


[Beitrag von Albus am 21. Jul 2009, 11:11 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Jul 2009, 15:12
Hallo Albus,

zunächst einmal aus eigener Erfahrung bei keinem von mir verwandten TA kam es bei dem 990er von mir zu Verzerrungen, wenn ich nach Kenwood einstellte. Dabei waren TA wie DL-103/103R/103R Shibata.... Ortofon MC-25FL/Virtus/MC-200 ..... Kiseki Blue Silverspot.

Auch geht mir der angebliche Vorteil nach Baerwold/Lofgreen einzustellen nicht in meine Gehirnwandungen gegenüber der Methode nach Stevenson.
Im Übrigen stimmt bei solch bewusster "Vergewaltigung" der gewollten Herstellertonarmgeometrie der verlusst gleichmäßiger Lateralbelanceverteilung über den gesammten Abspielvorgang einer LP verlustig. Und ich denke diese Nachteile sind teils größer ein zu stufen als die möglicherweise schief montierte Diamantspitze der Nadel. Erstere ist jedenfalls eine sich immderdar ändernde Größe und nicht kalkulierbar.

Wie kommst Du auf diese Aussage mit dem 10"-Arm? --- Kenwood hat nie solches behauptet, sie sprachen immer von einem 9 5/8 Zoll-Arm.

Im Übrigen bin ich selber stark involvierter AAA-User, und ich habe dort solche Aussagen nie lesen können und finde diese auch nicht. Hast Du bitte einmal einen Link?

Der Arm des KD-750 (15g) ist mechanisch ganz anderst aufbauend und hat auch ganz andere eff. Massen, also besteht dort keinerlei Verwandschaft zu den 990/7010/8030 (22g), zumal auch der Antrieb ein anderer ist..... Schon mal in das SM reingesehen?

Gruß

PS, bevor wir hier den Thread kapern, denke sollten wir per PN oder eMail weiterreden. Was meinst Du?
skywalker1koenig
Stammgast
#12 erstellt: 21. Jul 2009, 19:26
Hallo zusammen,

danke für die Antworten.

Ich bin eher ein Laie in Sachen Justage, sowie technischen Details und habe ganz ehrlich gesagt einige Anmerkungen nicht verstanden. Mitgenommen habe ich aber, dass eine Haube zu bekommen wäre. Gibt es auch einen Tip wo (ausser googeln)?

Was den TA anbelangt, wenn der Yamaha schon nicht optimal ist, welcher TA käme denn dann in Frage, maximale Preisvorstellung 300,00 Euro und es sollte ein MC sein, da ich meine beiden Plattenspieler parallel betreiben möchte. Auf meinem Denon arbeitet ein das 2m Bronze von Ortofon, dait bin ich auch ganz zufrieden.

Wenn ich den Hinweis von Matthias richtig verstanden habe, sollte die Justage nicht unbedingt nach der BDA von Kennwood
vorgenommen werden. Wie gesagt ich bin Laie und wonach sollte ich die Einstellung denn vornehmen. Ist ansonsten eher eine Einstellung über ein Hifi-Fachgeschäft vornehmen zu lassen?

Es wäre schön, wenn Ihr mir nochmal weiterhelfen könntet.

Grüße und einen schönen Abend
Klaus
directdrive
Inventar
#13 erstellt: 21. Jul 2009, 19:54
Moin Klaus,

ich kann nur zum Thema Überhang und Justage beim KD-750 etwas beitragen - und das ist in der Tat ein vollkommen anderes Gerät. Hier gibt Kenwood in den technischen Daten einen Überhang von 15 mm an. Hält man sich an diesen Wert, ist der Tonabnehmer sehr weit hinten im Headshell zu positionieren, bei manchen Abtastern ist es mechanisch nicht einmal möglich, den Überhang auf 15 mm zu justieren. Benutzt man zur Justage hingegen eine IEC-Schablone liegt der Überhang ziemlich genau bei den von Albus genannten 16,2 mm.

Ob dies beim Tonarm des KD-990 (und baugleichen) genau so zutrifft, weiß ich nicht - Länge und Einbauabstand sind identisch, zur Kröpfung der Arme habe ich keine Angaben zur Hand.

Falls dies der Fall sein sollte, steht man im Hifi-Fachgeschäft vor dem selben Dilemma - entweder der Händler justiert nach einer - wie auch immer gearteten - Schablone oder man orientiert sich an der Kenwood-Angabe. Wenn Du grundsätzlich mit dem Einbau eines Tonabnehmers klarkommst, wäre Dir dann mit dem Gang zum Händler also auch nicht geholfen...

Grüße, Brent
Matthias41
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 21. Jul 2009, 22:43

skywalker1koenig schrieb:
Hallo zusammen,

danke für die Antworten.

......

Wenn ich den Hinweis von Matthias richtig verstanden habe, sollte die Justage nicht unbedingt nach der BDA von Kennwood vorgenommen werden. Wie gesagt ich bin Laie und wonach sollte ich die Einstellung denn vornehmen. Ist ansonsten eher eine Einstellung über ein Hifi-Fachgeschäft vornehmen zu lassen?

Es wäre schön, wenn Ihr mir nochmal weiterhelfen könntet.

Grüße und einen schönen Abend
Klaus


Hallo Klaus, da hast Du gründlich was missverstanden.

Ich bitte geradezu alle User/Besitzer eines KD-990 und Verwandten (7010/8030) diesen nach Stevenson, denn dies sind die zu Grunde liegenden Konstruktionsmerkmale des TonArms, einzustellen.

Dazu sich der BDA Seite bedienen und sich nach den Maßangaben in Fig.11 zu richten, diese entsprechen dann dem geforderten Überhang von 15mm.
Ansonsten die gedachte Mittellinie des TonAbnehmer (Längsachse) mit der gedachen Mittelinie des Headshell (Längsachse) zur Deckung bringen. Dann hast Du den Tonabnehmer gemäß den Konstruktionmerkmalen des Armherstellers justiert.

Eine wirkliche Empfehlung zu einem Tonabnehmer wird Dir niemand gewissenhaft geben können, das dies von vielen persönlichen Vorlieben abhängig ist.
Bestenfalls von Präferenzen würde ich reden.

Schau ruhig auch einmal über den Tellerrand..... manchmal gibt's dort auch wertvolle Infos....
Kenwood

=> Brent,

auch Dein Geschriebenes zum KD-750/700, beide haben übrigens den gleichen Arm, kann ich nicht nachvollziehen, mir scheint es wird von der falschen Seite her justiert.

Mal etwas Lektüre zum Nachdenken
Albus
Inventar
#15 erstellt: 22. Jul 2009, 06:11
Morgen,

da muss man nichts weiter besprechen (die Japaner gaben durchweg für Arme von 230-260 mm effektive Länge den Wert von 15 mm als OVG an - gelegentlich deutlich jenseits von einem Optimum, auch Yamaha; AAA vgl. Resultate unter dem Suchwort 'Kenwood KD 990'). - Wie einst schon Ludwig Klapproth, als Thorens Chefentwickler, schrieb: "Die Überprüfung sollte in jedem Fall durchgeführt werden, denn auch ein richtig dimensionierter Tonarm kann durch ungenaue Montage zu einer verzerrten Abtastung führen." (Ludwig Klapproth, So stellen Sie Ihren Tonarm richgtig ein").

Freundlich
Albus
directdrive
Inventar
#16 erstellt: 22. Jul 2009, 07:10
Hallo Jürgen,

Matthias41 schrieb:
=> Brent,
auch Dein Geschriebenes zum KD-750/700, beide haben übrigens den gleichen Arm, kann ich nicht nachvollziehen, mir scheint es wird von der falschen Seite her justiert.


Hinsichtlich des KD-750 täuscht Du Dich, das Gerät sieht so aus:

und der Tonarm TA-71 gleicht dem des KD-700 keinesfalls.

Wie man "von der falschen Seite her justiert", weiß ich nicht so recht, aber einige hundert Tonabnehmer habe ich schon eingebaut.

Viele Grüße, Brent
Matthias41
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 22. Jul 2009, 11:09
Hallo Brent,

Ich will/wollte Dir keineswegs Deine Erfahrung Tonabnehmer ein zu bauen absprechen. Ich bitte nur eins zu bedenken, durch meine mehrjährige Forenpräsents und der daraus resultierenden Erfahrung auch mit selteneren Armen die sich erst Recht nicht nach der üblichen Methode (Bearwold/Lofgreen) justieren lassen, z.B. GST-801 | SAEC | Kenwood L-07J/KD-990 | DV-505 usw., komme ich zu dem Schluss dass diese streng nach Hersteller Justiert noch immer die besten Klirrverläufe/Messwerte erbringen.
VergleichsMessungen mittels eines Ortofon T-3000, mittlerweile, bestätigen dies.

Der Ausdruck von der "falschen Seite her" ist zwar vielleicht unglücklich an zu sehen. Gemeint damit ist vom falschen Ansatzpunkt aus.

Bearwold/Lofgreen gehen von anderen Ansatzpunkten aus, wie z.B. Stevenson, dies sollte auch immer in der Herangehensweise bei Einstellungs/Justagearbeiten berücksichtigt werden.
Deshalb bitte ich auch nochmals sich den oben von mir eingestellten Link durch zu lesen.

=> Albus,

Die Frage ist doch erstmal zu stellen, wer bestimmt das Optimum der Einstellung bei einem Tonarm.
Dies auf einfach nur die Nulldurchgänge zu reduzieren halte ich dann für zu sehr vereinfacht.

Gruß
JmH
Cosimo_Wien
Stammgast
#18 erstellt: 22. Jul 2009, 11:21
Das Thema Tonabnehmer hatten wir doch erst kürzlich:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-9800.html
Grüße, Thomas
Albus
Inventar
#19 erstellt: 22. Jul 2009, 11:32
Tag erneut,
und Tag JmH,

... bitte lesen? - Ich lese zu diesen Sachen schon lange nichts mehr, ich bin darin ohne Eifer.

Grüße
Albus
analoguefan
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Jul 2009, 15:59
Guten Abend,

Ich habe selber einen KD990 und auf dem wurden meine beiden Denon Systeme (DL 304 und 305) strikt nach der Bedienungsanleitung montiert.

Ich habe zwei originale headshells, es ist also zweimal die gleiche Montage.

Klanglich kann ich durch alternative Montage wohl nichts weiter verbessern, die Abtastung ist gemäss Ortofon Test LP sehr gut und Verzerrungen an der Innenseite der LP habe ich auch keine.

Auflagekraft ist hier jeweils 1.3 g.

Ich gehe deshalb davon aus das man bei diesem Gerät mit der Montage der Toanabnehmergemäss BDA keinen Fehler macht, vorausgesetzt die orginale headshell ist vorhanden.

Grüsse aus Belgien
Dieter
skywalker1koenig
Stammgast
#21 erstellt: 23. Jul 2009, 07:17
Einen guten Morgen allerseits,

zunächst einmal sorry dafür, dass ich mich gestern nicht an meinem eigenen Thema beteiligt habe .

Mittlerweile sind ja wieder einige weitere Hinweise/Anregungen eingegangen.

Danke für die verschiedenen Links, werde mich in den nächsten Tagen mal ausführlich mit dem Lesen dieser Informationen befassen und hoffe dann ein wenig schlauer zu werden.

Nun zu meinem aktuellen Problem.
Ich habe nun die Einstellung gemäß der BDA und der Beschreibungen zum TA
TA_Yamaha_MC501 vorgenommen. Im Vorfeld natürlich sichergestellt, dass der Plattenspieler in der Waage steht. Sobald ich nun versuche den Tonarm über die Schallplatte zu führen, bewegt er sich nach dem Loslassen wieder gen Tonarmhalterung. Vielleich bin ich ja einfach zu duselig, aber ich kann meinen Fehler nicht erkennen.

Deshalb bitte ich nach wie vor um Eure Unterstützung. Vielleicht gelingt es mir ja mit Eurer Hilfe auch diesem Gerät schöne Musik zu entlocken. Bei meinem Denon hat`s auf jeden Fall funktioniert.

Freundlichst grüßt
Klaus
Albus
Inventar
#22 erstellt: 23. Jul 2009, 08:13
Tag,

ohne irgend etwas damit zu wollen gesagt, die Leitfrage des Überhanges ist der Punkt, die Wahl des inneren Nulldurchganges auf der Bewegungskurve des Tonarmes mit Tonnadel. Nimmt man den Punkt recht weit innen, bei 60 mm oder geringer, weit innen, d.h. bezogen auf die große Mehrzahl an tatsächlich vorkommenden LP-Abspielbereichen, deren Modulation endet typisch um 63-66 mm = innerer Nullpunkt dann zweckmässig bei 63 oder 66 mm gesetzt (sicherlich, mit Folgen für den äußeren Nullpunkt). Man beginnt am inneren Nullpunkt mit der Fixierung des Überhanges.

Der Nutzer steht für sich vor der Wahl, womit anfangen? 60, 63, 66 mm? Kenwood gibt doch, so meine Erinnerung, die Lage des mit den Spezifikationen gemeinten inneren Nullpunktes in der BDA nicht an?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 23. Jul 2009, 08:16 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 23. Jul 2009, 11:12

skywalker1koenig schrieb:
Einen guten Morgen allerseits,
......
Nun zu meinem aktuellen Problem.
Ich habe nun die Einstellung gemäß der BDA und der Beschreibungen zum TA
TA_Yamaha_MC501 vorgenommen. Im Vorfeld natürlich sichergestellt, dass der Plattenspieler in der Waage steht. Sobald ich nun versuche den Tonarm über die Schallplatte zu führen, bewegt er sich nach dem Loslassen wieder gen Tonarmhalterung. Vielleich bin ich ja einfach zu duselig, aber ich kann meinen Fehler nicht erkennen.
..........
Freundlichst grüßt
Klaus


Hallo Klaus,

hast Du zum Ausbalancieren des Tonarms die Antiskating deaktiviert? ---- Siehe dazu die Kenwood-BDA.

Oder meinst Du damit das zurückrutsche auf der Liftbank liegend? ---- Dies ist dast als normal zu nennen bei solch alten Plattenspielern. Abhilfe schafft da die Reinigung der Liftbank mittels Fensterreiniger.

Ein weiterer Anhaltspunkt wäre eine eventuelle Schwergängigkeit in der Bewegung des Tonarms zu suchen.... Teste bitte einmal folgendes.... Tonarm in die Schwebe versetzen, also ausbalanzieren, die Antiskating deaktivieren, und dann den Tonarm leicht seitwärts anpusten. Bewegt er sich dann ohne ein sichtbares Ruckeln nach Innen, oder zieht er auch dann sofort wieder nach Außen? --- Mögliche Usache wäre in diesem Falle in der Tonarmverkabelung zu suchen.... eventuell auf Zugspannung oder zu stark miteinander verdrillt. (vorrausgesetzt natürlich der Platenspieler selber steht in der Waage. Bitte einmal die Dosenlibelle auf den Plattenteller direkt legen (Plattenmatte in eine Platte auflegen nicht vergessen).

Gruß
JmH
skywalker1koenig
Stammgast
#24 erstellt: 23. Jul 2009, 17:27
Hallo JMH,

ich habe in den letzten Stunden versucht anhand Deiner "Regieanweisung" den Plattenspieler zu justieren.

Leider Fehlanzeige!!!!

Zunächst einmal habe ich festgestellt, dass der TA nicht den Überhang gemäß BDA Fig. 11 hat (war ganz vorne verschraubt und die Nadel stand weit über dem Headshell). Headshell ab, geschraubt und gedreht und mit der Zeichnung abgeglichen, nun passt alles. Mit großer Hoffnung zurück zum Dreher und auf geht`s:

1. Plattenspieler steht in der Waage
2. Antiskating gem. BDA auf 1,0 und in die Senkrechte
3. Tonarm ausbalanciert
4. Tonarm angepustet, er wandert langsam zum Mittelpunkt und kommt auch nicht zurück
5. Tonarm wieder in Halterung, Aulagekraft und Antiskating auf 1,5g eingestellt
Vorfreude, da der "Pustetest" ja erfolgreich war
Nix war`s, sobald ich den Tonarm Richtung Schallplatte bewege, bewegt er sich wieder in Richtung Tonarmhalterung :?, nix ist mit Mucke über Kenwood und MC

Nun bin ich wieder genauso ratlos wie gestern. Kann es eventuell an dem leichten TA liegen, oder immer noch an meiner Schuseligkeit?

Für weitere Hilfe bin ich immer noch dankbar.

Es grüßt
Klaus
Albus
Inventar
#25 erstellt: 24. Jul 2009, 07:20
Morgen,

direkt gefragt: ist denn (merkwürdigerweise) die Antiskating-Kraft auf 'ohne Zugkraft = 0, Null, Nichts', wenn - wie du schreibst - nach BDA auf 1,0? Richtig ist: die Einrichtung eines mit Tonabnehmer korrekt bestückten Armes (meinetwegen nach BDA-Geometriedaten) beginnt mit der totalen Kraftlosigkeit aller Stellmöglichkeiten für den Hebel (=Arm); dazu gehört, dass man das Gegengewicht in eine vermutlich passende Position bringt oder in mittleren Bereich. Dein Punkt 2. soll dann sein: Antikating = Nichts (typisch auf Skalen markiert durch eine Null, '0'). Antiskating ist per Faden, Feder oder Magnet?

Nun balanciert man den Tonarm aus, gefolgt von der Voreinstellung des empfohlenen Auflagedrucks (MC-501 hatte ich genannt). Dann kommt die passende Voreinstellung der Antiskating-Kraft (nicht zu hoch wählen).

Deine Beobachtung ist: der eingerichtete Arm schwingt - langsam, schnell, gleitend, ruckelnd? -, wenn vom Lift korrekt frei gegeben und über die Einlaufrille von Hand geführt, in die Ruheposition (Lift) zurück. So? Führt der Arm denn überhaupt eine Fallbewegung aus, d.h. fällt der Arm denn, frei gegeben, zur Plattenoberfläche? Fällt minimal zur Oberfläche, kommt dort aber nicht an - wird auf halber Höhe zurückgeschwenkt? Oder: fällt gar nicht, sondern wird in der Höhe der Ruhestellung zurück gezogen?

Motor läuft an auf korrekte Geschwindigkeit, aber der Tonarm bleibt angehoben (= Element der automatischen Endabschaltung überdauert)? - Probe: Führe den Arm einmal bis zur Mitte, so dass die automatische Endabschaltung ausgelöst wird, der Arm soll von der Automatik zurück geführt werden, der Motor abgebremst, die Funktion 'Automatische Endabschaltung' ist dann automatisch auch vollständig abzuschließen. Dann der Versuch auf Plattenabspielen.

Soweit jetzt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jul 2009, 07:36 bearbeitet]
skywalker1koenig
Stammgast
#26 erstellt: 24. Jul 2009, 09:38
Hallo Albus,

die Antiskating-Kraft (per Faden) wird bei diesem Plattenspiler über das Einstellen auf 1,0g und die Senkrechtstellung des "Hebels" außer Kraft gesetzt (siehe Bilder, sofern das Hochladen funktioniert hat). Habe ich auch so gemacht. Den Tonarm habe ich anschließend ausbalanciert, aus meiner Sicht, i.O..











Nach dem Start läuft der Plattenteller an und so wie es aussieht auch mit der richtigen Drehzahl. Jetzt führe ich den Tonarm über die LP und dann, kein Absenken des Arms, stattdessen bewegt sich der Arm ohne Wackeln und Ruckeln direkt zurück zur "Tonarmbasis/Ablage".

Tonarm bei laufendem Plattenteller bis zur Mitte geführt, Endabschaltung funktioniert. Allerdings wandert der Tonarm beim Loslassen auch direkt wieder zurück zur "Tonarmbasis/Ablage". Es sieht so aus aus, als würde dieser magisch angezogen.



Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Klaus


[Beitrag von skywalker1koenig am 24. Jul 2009, 13:24 bearbeitet]
Albus
Inventar
#27 erstellt: 24. Jul 2009, 09:50
Tag erneut,

gut, wenden wir uns der dysfiunktionalen Endabschaltung zu. - Nach Auslösen (mechanisch über Unterchassis-Hebel oder irgendeinen Sensor) soll der Arm in einer von der Plattenoberfläche um Millimeter abgehobenen Stellung zurück gleiten bis auf die Liftablage; dann aber soll diese Automatik-Funktion auch automatisch beendet werden (function closed), der Arm in seiner Bewegung wieder in sämtliche Freiheiten entlassen.

Hier scheint es sich nun so zu verhalten, dass diese kritische Finalisierung der Funktion unterbleibt. Die Endabschaltung bleibt vielmehr auf Dauer gestellt. Der Arm wird daher immer wieder zur Ruheposition zurück geführt. Der Abspielvorgang beginnt daher auch nicht mit der Fallbewegung auf die Plattenoberfläche, die Bewegung ist noch garnicht möglich.

Es sollte sich in der BDA etwas zur Funktion der automatischen Endabschaltung in der Liste Trouble Shooting List finden.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jul 2009, 09:53 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 24. Jul 2009, 10:12
Moin Albus, Gunter,

der KD-990 hat nur eine Endabschaltung und keine Armrückführung wie seine Brüder KD-8030/7010. Übrigens das einzige Unterscheidungsmerkmal.

Die Art der Endabschaltung ist thorensähnlich über eine berührungslose Induktionsschleife technisch gelöst.

Von daher wäre meine Frage eher senkt der Lift weit genug ab, ist die Liftbank korekt eingestellt in der Höhe oder gar verbogen?

Gruß
JmH
Albus
Inventar
#29 erstellt: 24. Jul 2009, 10:18
Tag erneut,

gut denn - zumindest haben wir es mit der Anhebung des Tonarmes zu tun, gemäß Kenwood: http://www.kenwood.de/WebFiles/File/de/download/archive/kd990.pdf Und, möglicherweise kommt der Arm davon nicht los? Ist recht, die Frage von Lift, Fallhöhe und Fallen ist noch offen.

Freundlich
Albus
Matthias41
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 24. Jul 2009, 10:24
Hi Albus,

dieses Ankündigungsblatt von Kenwood für den KD-990 ist so fehlerbehaftet, wie es nur sein Kann und stimmt selbst in seinen Daten nicht mit der BDA/SM überein.

Für mich wären zuerst vom Vorgehen die vorgestellten Fragen zu beantworten, wenn dies nichts bringt eine nähere Untersuchung der Endabschaltungsmimik (ähnlich wie bei den Thorens mit Lichtschranke) zu machen.... bzw. die Endabschaltung zu kontrollieren/justieren nach SM.

Gruß
JmH
Albus
Inventar
#31 erstellt: 24. Jul 2009, 10:45
Tag erneut,

tja, da stehen wir denn nun - die Endabschaltung vor uns. Wenn: Induktion brauchte Strom, Strom sollte dann abgeschaltet sein. Und nun geht's irgendwie weiter. Etwas stimmt da nicht. - Könnte man die fraglichen Stellen einsehen, nimmt man den Teller ab?

Noch gefragt: Ist die irreguläre Gleitbewegung des Armes (ob nun von innen nach außen gestoßen oder von außen nach innen gezogen) eine Bewegung von gleichbleibender Geschwindigkeit oder anfangs schneller (innen, vom ordentlichen Auslösepunkt her), zum Plattenrand hin verringert?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jul 2009, 11:01 bearbeitet]
skywalker1koenig
Stammgast
#32 erstellt: 24. Jul 2009, 13:27
Hallo zusammen,

gerade erst vom großen Einkauf zurück. Habe die Bilder (von 11:38) meines Beitrages jetzt richtig eingestellt, funktioniert.

Eure Hinweise werde ich mir jetzt zu Gemüte führen.

Bis bald
Klaus
skywalker1koenig
Stammgast
#33 erstellt: 24. Jul 2009, 15:39
Moin, moin,

ich habe jetzt gemäß Euren Angaben und der BDA zum wiederholten Male "balanciert" und probiert und geschaut was passiert.

Bei gemäß der BDA ausbalancierten Arm bleibt das Ergebnis gleich. Das heißt, der durch die "Lift-Bank" freigegebene Arm schebt immer wieder gen Tonarm-Auflage, so als ob er von einem Magnet angezogen würde.

Nun hatte ich die Schn.... voll und habe frei nach Klaus eingestellt. Das Tonarmgewicht weiter nach vorn verlagert, so das der Tonarm aus meiner Sicht zwar nicht mehr in der Waage steht, er aber auch nicht mehr Richtung Tonarm-Auflage will. Nun habe ich erst einmal eine "Probierscheibe" (Dire Straits) aufgelegt um zu sehen was passiert. Die Platte wird abgespielt.

Sobald ich den Tonarm über den Lift anhebe, hebt dier nicht ganz senkrecht von der LP ab, sondern "wandert" ca. 1mm Richtung Tonarm-Auflage. Beim Absetzen spielt er dann logischer Weise an einer anderen Stelle weiter. Nach mehreren Wiederholungen steht der Tonarm dann über einem anderen Titel. Also nach wie vor noch nicht richtig, geschweige denn fachmännisch eingestellt.

Im direkten Vergleich zu meinem Denon wird die Musik zurzeit nicht schlechter wiedergegeben. So die erste LP ist durch, korrekte Endabschaltung. Jetzt versuch ich es mal mit mehr Stimme (Ulla Meinecke), um zu hören ob auch dies erträglich ist. Hört sich zunächst etwas "verzerrter" an. Mal weiter hören.

Aus meiner Sicht habe ich nun fast alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die ich als "Ahnungsloser" habe, insbesondere dank Eurer Hinweise. Allerdings trau ich meinem -Pi mal Auge- nicht.

Kennt jemand von Euch einen wirklichen Fachmann im Umkreis von Bergisch Gladbach (Köln) bei dem ich das gute Stück richtig überprüfen und einstellen lassen kann?



Herzlichst grüßt
Klaus
Bepone
Inventar
#34 erstellt: 24. Jul 2009, 16:16
Hallo,

mal eine Zwischenfrage.

Hast du die Auflagekraft auch korrekt eingestellt, nachdem du den Arm ausbalanciert hattest (vor deinem Experiment)?

Oder hat der Arm immer in der Luft geschwebt, als du die Platte abspielen wolltest?


Gruß
Benjamin
skywalker1koenig
Stammgast
#35 erstellt: 24. Jul 2009, 21:12
Hallo Benjamin,

nach dem Ausbalancieren habe ich erst den Gegengewichtring auf Null gestellt und anschließend die Auflagekraft von 1,5/1,8 g eingestellt (Anweisungen gem. BDA). Den Rest der Geschichte habe ich ja bereits beschrieben.

Freundliche Grüße
Klaus
Bepone
Inventar
#36 erstellt: 24. Jul 2009, 21:35
Hallo Klaus,

dann liegt dein Problem wohl woanders.

Leider kann ich dir aber nicht sagen, wo.
Da der Plattenspieler, wie hier mehrfach erwähnt, wohl keine Tonarmrückführung besitzt, scheidet die wohl als Fehlerquelle aus.
Sonst hätte ich auf einen hängenden Microschalter o.ä. getippt.

Noch mal um ganz sicher zu gehen:

nach dem Ausbalancieren habe ich erst den Gegengewichtring auf Null gestellt und anschließend die Auflagekraft von 1,5/1,8 g eingestellt (Anweisungen gem. BDA).

Du hast tatsächlich nur den Skalenring auf Null gedreht und dabei das Gegengewicht auf Position gehalten? Danach das komplette Gewicht mitsamt Skalenring auf 1,5 / 1,8 gestellt?


Gruß
Benjamin
skywalker1koenig
Stammgast
#37 erstellt: 24. Jul 2009, 21:46
Hi Benjamin,

zumindest bin ich der Meinung, dass ich das Gegengewicht nicht wieder verdreht habe. Was kann ich dabei denn falsch machen?

Ich habe die BDA so verstanden, dass ich nur den Ring in Pfeilrichtung der Skizze (Draufsicht: links entgegen dem Uhrzeigersinn) auf Null drehen muss, ohne das Gegengewicht festzuhalten. Anschließend in genau dieselbe Richtung das Auflagegewicht eingestellt, auch wieder ohne festhalten. Auch aus Deiner Sicht so richtig?

Freundlichst grüßt
Klaus
Bepone
Inventar
#38 erstellt: 25. Jul 2009, 07:09
Guten Morgen Klaus,

irgendwie bin ich mir noch nicht sicher. Aber wir beide klären das schon noch.


Ich habe die BDA so verstanden, dass ich nur den Ring in Pfeilrichtung der Skizze (Draufsicht: links entgegen dem Uhrzeigersinn) auf Null drehen muss, ohne das Gegengewicht festzuhalten.

Das ist korrekt, wenn sich dabei das Gegengewicht nicht mit verdreht hat.


Anschließend in genau dieselbe Richtung das Auflagegewicht eingestellt, auch wieder ohne festhalten.

Hm, hast du dabei nun am Ring oder am Gegengewicht gedreht (weil du schreibst "ohne festhalten")?

Also wenn du am Gegengewicht gedreht hast, passt's. Der Skalenring dreht sich dabei ja mit und zeigt dadurch die Erhöhung der Auflagekraft an.



Im Zweifelsfall kann man die Auflagekraft mit einer kleinen Tonarmwaage nachprüfen, ist vielleicht auch gar nicht so verkehrt - das sollte man zumindest ein mal getan haben, um herauszufinden, ob die Auflagekraftskala halbwegs genau geht oder nicht.


Gruß
Benjamin
skywalker1koenig
Stammgast
#39 erstellt: 25. Jul 2009, 09:27
Guten Morgen,

ja, da seh ich dann meinen Fehler schon. Die Auflagekraft habe ich tatsächlich über den Ring und nicht über das Gegengewicht eingestellt. War mir zwar gestern schon nicht klar darüber, warum ich den Ring erst auf Null stellen soll und anschließend den Ring auf die Auflagekraft bewegen muss.

Ich habe nun nach Deinem Hinweis noch einmal in die BDA geschaut und siehe da, wer lesen kann, ist klar im Vorteil (5. Das Gegengewicht im Uhrzeigersinn drehen....) . Ich war wahrscheinlich so im Einstellfieber, dass ich auf die Feinheiten nicht mehr geachtet habe.

Werde mich gleich nach meinen anderen Aufgaben (Regal aufbauen und Wandregale anbringen) wieder mit dem Plattenspieler beschäftigen. Sobald ich den nächsten Versuch vollendet habe, werde ich berichten.

,

Freundliche Grüße
Klaus
Bepone
Inventar
#40 erstellt: 25. Jul 2009, 10:49
Hallo Klaus,

na dann hat's doch durchaus was gebracht, dass ich ständig nachgehakt habe.



Beim Verdrehen des Gegengewichtes muss sich dieses nach vorne verschieben, dann erhöht sich die Auflagekraft
(im Uhrzeigersinn finde ich ein wenig seltsam, normalerweise muss es - von vorn gesehen - gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, aber du siehst es ja, ob sich der Skalenring richtig herum dreht in Richtung mehr Auflagekraft).
Das merkst du auch, wenn du die Headshell vorn hochhebst, das muss nach Einstellung der Auflagekraft natürlich schwerer gehen.


Viel Erfolg, ich bin gespannt auf dein Ergebnis.



Gruß
Benjamin
skywalker1koenig
Stammgast
#41 erstellt: 26. Jul 2009, 14:37




Hallo zusammen,

manchmal liegt es doch nur an ganz einfachen Dingen und sei es nur an dem, der vor dem Plattenspieler und der Bedienungsanleitung sitzt und vor lauter Freude über sein neues Spielzeug nicht ans Wesentliche denkt.

Aber nun ist es soweit, der Plattenspieler dreht sich, die Musik fließt und zum guten Schluß glänzt der Dreher nun wieder dank des hilfreichen Kunststoffreinigers.











Im direkten Vergleich mit dem Denon und dem Ortofon 2m Bronze kann ich noch keinen Unterschied hören. Ich werde mir in den nächsten Tagen mal ein Denon DL 103 oder 103R besorgen. So wie ich gehört habe, soll dieser TA gut mit dem Kenwood harmonieren. Weiterhin werde ich mich nach einer neuen/gut erhaltenen Haube umschauen.

Erst einmal bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Plattenspieler und das nur durch Eure Unterstützung.

Daaaaaaaaaanke!!

Herzlichst grüßt
Klaus
Bepone
Inventar
#42 erstellt: 26. Jul 2009, 14:42
Hallo Klaus,

na das sieht doch richtig gut aus!


Freut mich, dass der schöne Kenwood nun ordentlich läuft - viel Spaß beim Plattenhören!!



Gruß
Benjamin
Albus
Inventar
#43 erstellt: 28. Jul 2009, 06:19
Morgen,

meine Güte, inzwischen hatte ich mir das Unterlassen der wirklichen Einstellung der Auflagekraft durch Verschieben des Gegengewichtes schon gedacht - abe, meinte ich, es liegt ja die Bedienungsanleitung vor, die den Punkt unmißverständlich demonstrieren und beschreiben sollte.

Oh je.

Freundlich
Albus
Bepone
Inventar
#44 erstellt: 28. Jul 2009, 09:03
Hallo Albus,

nicht so hart, nicht jeder ist praktisch veranlagt.
Wir haben's ja rausgefunden

Allerdings, bei Justage und Betrieb eines Plattenspielers ist schon ein wenig praktisches Geschick vonnöten. Jedenfalls, wenn man das System so gut wie möglich ausreizen will.


Gruß
Benjamin
skywalker1koenig
Stammgast
#45 erstellt: 28. Jul 2009, 18:17
Hallo,

naja, ich lerne ja noch immer dazu, trotz meines hohen Alters. Inwieweit das System optimal eingestellt ist, kann ich noch nicht sagen. Dazu werde ich mir mal in den nächten Tagen eine passende Schablone besorgen und auf geht`s.

Ich habe heute günstig ein Benz ACE L "geschossen", laut Angebot so gut wie neu. Ich hoffe, dass der TA gut mit meinem Kenwood harmoniert und mir der Klang gefällt. Ansonsten probier ich es mal am Denon aus und montiere das Ortofon an den Kenni.

Was meint Ihr zu den Kombination, könnte das was sein?

Einen schönen Abend wünscht
Klaus
Albus
Inventar
#46 erstellt: 29. Jul 2009, 08:23
Tag,

hast du denn für ein Benz ACE L einen passenden MC-Verstärker? Abschluss typisch bestens bei einem Widerstand von 400-500 Ohm am MC-Phono-Eingang (Herstellerempfehlung ist >120 Ohm, bei Innenwiderstand des ACE L von 12 Ohm).

Freundlich
Albus
skywalker1koenig
Stammgast
#47 erstellt: 29. Jul 2009, 18:58
Hallo Albus,

gemäß Bnz Hersteller Angaben u.a. folgende technische Daten:

# Abschlussimpedanz: 100 Ω bis 47 kΩ
# Auflagekraft: 1,8 bis 2,2 g; optimal: 2 g
# Optimale Betriebstemperatur: 23° Celsius
# Gewicht: 8,8 g

Da ich beide Plattenspieler parallel betreiben möchte, schließe ich dan TA über den MC-Eingang meines Cambridge Phono-Pres 640p an. Gemäß Datenblatt:
MC-Eingangsbuchsen (nur 640P)
Wenn Ihr Plattenspieler einen MC-Tonabnehmer nutzt, schließen Sie die
Ausgänge hier an (0,5-1 mV mit 100 Ohm bei 220 pF Last).

Siehst Du bei dieser Variante und dem eingebundenen Phono-Pre Probleme? Sollte ich mir aus Qualitätsgründen einen anderen/weiteren Phono-Pre zulegen?

Freundlichst grüßt
Klaus
Albus
Inventar
#48 erstellt: 30. Jul 2009, 06:21
Morgen,

der MC-Eingangswiderstand des Cambridge-Verstärkers in Höhe von 100 Ohm passt für ein ACE L nicht wirklich, höchstens grenzwertig, d.h. mit der hohen Wahrscheinlichkeit eines ausgeprägt dunklen Klangbildes (Timbre); fern wäre nach den Spezifikationen des 640p (0,5-1,0 mV, ohne Bezug - aber vermutlich 5 cm/s) die Ausgangsspannung des ACE L mit 0,4 mV/5 cm/s etwas niedrig - was sich nachteilig auf die Ströfreiheit auswirkte. Wenn es aber - bei einer etwa hell timbrierten Installation? - so gefällt? Ferner: Die 47k des MM-Modus könnte man versuchen, da Benz'ens eigener PhonoPreAmp auf 22k eingestellt ist; es ist aber eine Probe auf die gehörige Störfreiheit des 640p und dessen Verstärkungsfaktor im MM-Modus. Benz-Enthusiasten verwenden die genannten 400-500 Ohm als Abschlusswiderstand oder gar einen speziellen Übertrager.

Aber: Nicht gleich Neues kaufen - versuchen und die Reaktion der gegebenen Installation einschätzen (Equipment im Raum mit Hörer).

Freundlich
Albus

NS: Nun denn, nach den Spezifikationen ist MC-Gain mit 55 dB untypisch gering (gerade mal 600-fach); typisch sind 60-63,5 dB (1000- bis 1600-fach). auf den resultierenden Störspannungsabstand sollte man schon achten.


[Beitrag von Albus am 30. Jul 2009, 07:36 bearbeitet]
skywalker1koenig
Stammgast
#49 erstellt: 30. Jul 2009, 20:28
Danke Albus,

werde gemäß Deiner Empfehlung erst einmal testen, sobald das Benz da ist und berichte anschließend.

Viele Grüße
Klaus
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