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kann ein ls zu groß sein ?

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Autor
Beitrag
taxus
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jul 2008, 23:04
für vorgegebene räume natürlich. man muß ja durch den größeren ls nicht automatisch lauter hören.
hat nicht ein größerer ls die besseren reserven und läuft auch leise entspannter? hat er nicht das bessere frequezspektrum?- oder anders herum hat der kleinere ls nicht automatisch ein schmaleres (schlechteres) spektrum? warum also wird vor zu großen ls gewarnt?
übrigens eine ganz praktische frage; bin kurz davor mir einen ziehmlichen großen ls ins wohnzimmer zu stellen (vorher erfolgt aber noch eine unverbindliche probestellung). hatte noch nicht so viele ls und wollte wissen, worauf ich achten sollte bei der probestellung.
gruß, taxus.

p.s. mein raum ist 35 m2 groß, aber L- förmig geschnitten. die ls stehen in einem schenkel des L, so daß die eigentlich beschallte fläche nur 14 m2 ist, aber zur seite noch luft zum atmen bleibt.

gruß, taxus.
EWU
Inventar
#2 erstellt: 21. Jul 2008, 23:29
Hallo,

ein Symphonieorchester besteht aus ca.85 Musikern.Wo haben die mehr Platz, in einem kleinen oder in einem großen Lautsprecher?
Die 20 HZ Pfeife einr Kirchenorgel ist über 10 m lang, wie soll also ein LS mit einer Höhe von 0,50m diesen Ton erreichen?
Es spricht also vieles für große LS.Große LS können sich aber auch nur entfalten, wenn man ihnen genügend Platz gibt, wie Wandabstand und Seitenabstand.Ist dies aber gegeben, so spricht nichts gegen große LS, es sei denn, diese sind so groß, dass man den Raum in dem sie stehen, nicht mehr betreten kann.
Ansonsten haben sie mehr Reserven, als kleine LS, man hört dadurch entspannter.

Gruß Uwe
Frankman_koeln
Inventar
#3 erstellt: 21. Jul 2008, 23:52
natürlich kann ein lautsprecher für einen raum zu groß sein.
das problem hatte ich mit meinem letzten lautsprecher.
der LS brauchte zu viel platz beim aufstellen, dass dies bei mir nicht möglich war, das ergebnis war also nicht zufriedenstellend.
jetzt hab ich kleinere lautsprecher die ich aber besser stellen kann, der klang ist mindestens eine klasse besser.

bei 14 qm hörzone würde ich regallautsprecher bevorzugen, allein schon der optik wegen ...
taxus
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jul 2008, 01:06
also es geht mir nicht um die optik. musik nimmt in meinem leben einen großen raum ein, dann darf sie es such im wohnzimmer. mich interessiert, ob es sich klanglich negativ auswirken kann (und wie), wenn der ls im verhältnis zum raum sehr groß gewählt wird.
gruß, taxus,
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Jul 2008, 07:49

Große LS können sich aber auch nur entfalten, wenn man ihnen genügend Platz gibt, wie Wandabstand und Seitenabstand.


Große Lautsprecher (große Treiber, breites Gehäuse) sind in Bezug auf den Wandabstand UNKRITISCHER als kleine Lautsprecher.

Wenn große Lautsprecher unpassend sind dann aus optischen Gründen. Oder weil sie von der Abstimmung her zu viel Bass produzieren. In großen Räumen fällt das idR. nicht so stark auf da sie den Bass in vielen Fällen besser absorbieren.

Das kleine Lautsprecher in kleinen Räumen besser sind gehört ins Reich der Märchen.
Magnuson
Stammgast
#6 erstellt: 22. Jul 2008, 09:52

Das kleine Lautsprecher in kleinen Räumen besser sind gehört ins Reich der Märchen.


Bevor man sowas ins Reich der Märchen verortet sollte man wenigstens erwähnen das bei großen Lautsprechern der Sitzabstand zu den Lautsprechern einen gewissen Abstand nicht unterschreiten sollte damit sich der Klang nicht in einzelne Chassis auflöst. Da in kleinen Räumen auch das Stereodreieck kleiner ausfallen wird, würde ich einfach mal den Sitzabstand zu den Boxen als entscheidendes Kriterium heranziehen, ob es nicht doch besser Kompaktlautsprecher werden sollte,

gruß magnuson
qvi
Stammgast
#7 erstellt: 22. Jul 2008, 10:17
moin Uwe,
EWU schrieb:
ein Symphonieorchester besteht aus ca.85 Musikern.Wo haben die mehr Platz, in einem kleinen oder in einem großen Lautsprecher?
Die 20 HZ Pfeife einr Kirchenorgel ist über 10 m lang, wie soll also ein LS mit einer Höhe von 0,50m diesen Ton erreichen?
dass meinst Du jetzt nicht ernst, oder
Nach Deiner Argumentation dürften Kopfhörer überhaupt nicht funktionieren können

Die Aufstellproblematik wie oben genannt halte ich für wesentlich, unter günstigen Umständen kann man selbst Monstren wie die alten quadral Titan in Räumen unter 20 m² nutzen.

@taxus: die 35 m² Gesamtfläche spielen auch mit, der Schall besonders im Tieftonbereich beschränkt sich ja nicht auf Deine Hörzone!

so long, thomas
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 22. Jul 2008, 14:18

Bevor man sowas ins Reich der Märchen verortet sollte man wenigstens erwähnen das bei großen Lautsprechern der Sitzabstand zu den Lautsprechern einen gewissen Abstand nicht unterschreiten sollte damit sich der Klang nicht in einzelne Chassis auflöst.


Das hat nichts mit der Größe zu tun - sondern mit dem Abstand der Chassis.

Bei sehr großen Boxen mit Koaxchassis (z.B. Meg mit 40cm Tieftönern ziemliche Brummer) hat man u.U. eine recht gute Nahfeldtauglichkeit.

Ob die Boxen durch den Dipolbbass für kleine Räume ideal sind ist zwar wieder eine andere Frage, mit der Größe hat das aber auch nichts zu tun.
Magnuson
Stammgast
#9 erstellt: 22. Jul 2008, 14:28
Stimmt, die meisten großen Boxen haben natürlich auch ein 40er Koax chassi
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Jul 2008, 14:51
ne, 20er normale. Ähnlich wie bei großen Nahfeldmonitoren.
zuglufttier
Inventar
#11 erstellt: 22. Jul 2008, 15:01
Ich hatte mal auf 19m² eine Weile einen Lautsprecher, den mein Bruder gebaut hatte. Im Hoch/Mittelton war ein 20er Breitbänder und im Tiefton werkelte ein 15" PA-Bass. Das ganze klang einfach nur gut und kleinere Lautsprecher haben eher Probleme in dem Raum gemacht.
Danach hatte ich zwei Standlautsprecher mit 20er Bässen und dazu einen aktiven Subwoofer und wiederum gab's keine Probleme.

Also zu groß gibt's erst, wenn man die Lautsprecher nicht mehr im Raum stellen kann oder der Hörabstand nicht groß genug ist, denke ich. Davor hat man eher Vor- als Nachteile.
taxus
Stammgast
#12 erstellt: 22. Jul 2008, 19:46
na dann will ich es mal konkretisieren, die dame meiner wünsche heißt pioneer s3-ex tad, also ca 120 cm hoch, 30 breit und 50 tief )kommt aber durch die neigung und die konave front nicht so massiv. sie besitzt tatsächlich einen koax- hochmitteltöner in ohrhöhe und darunter 2x 19er bässe, darunter noch ein herrlich fetter auspuff in der schallwand nach vorne. da die bässe ja kaum ortbar sind und der mt und ht bereich aus einer punktschallquelle kommt, müßte die aufstellung in einem kleineren raum nach dem gesagten doch nicht so problematisch sein oder?
lg, taxus.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 22. Jul 2008, 20:05
Generell sehr schöne Lautsprecher. Vom Design wie vom Klang, allerdings nicht ganz billig.

Die Aufstellung in kleinen Räumen ist mit Sicherheit nicht schwieriger als mit diversen Kompaktboxen. Vor dem Kauf solltest du dennoch ein unbegründetes Rückgaberecht vereinbaren.

Falls du noch Alternativen suchst: Von MEG gibt es relativ ähnliche Konzepte. Optisch nicht ganz so exquisit, technisch allerdings nochmals ein Stück besser (ebenfalls Koaxe, made in Germany). Im Angebot sind inzwischen gleichermaßen Standlautsprecher wie auch Kompaktboxen. Einige dieser Kompaktboxen haben die bereits erwähnten 40cm Tieftöner, das Woret "kompakt" ist je nach Modell im übertragenen Sinne zu sehen.
Standalone
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 22. Jul 2008, 20:13
Ich denke auch das es vom technischen Aspekt vorteilhaft ist die größeren Lautsprecher zu wählen. Aber seien wir mal ganz ehrlich: Es sieht einfach nur bescheiden aus wenn in einem 12 qm² Raum Manneshohe Boxen stehen. Man sollte es meines Erachtens nicht übertreiben und die Lautsprecher schon auch in Bezug auf Optik wählen. Große Lautsprecher fügen sich einfach deutlich besser in großen Räumen ein als in kleinen Besenkammern. Das ist jedenfalls meine Meinung
Magnuson
Stammgast
#15 erstellt: 22. Jul 2008, 20:19
Also die Pioneer wäre für mich ein Lautsprecher von dem ich mich eher weiter weg setzen würde, da nützt auch das Koaxchassi wenig.
Haiopai
Inventar
#16 erstellt: 22. Jul 2008, 20:42
Hmmh ,Magnuson wenn du dich da man nicht vertust .

Das was du als nützen bezeichnest ist für die meisten Hersteller eher ein Ärgernis ,eben das relativ starke bündeln kleiner Koax Chassis .

Und was bei dieser Box jemanden in einem großen Raum mit Pech ganz schön nerven wird ,die Aufstellung ,das könnte sich bei geringerem Abstand zum Vorteil auswirken .
Richtig eingewinkelt könnte ich mir gut vorstellen ,das diese Lautsprecher schon(oder gerade) bei 2,50 m Hörabstand sehr gut klingen .
Dazu ein hoher Anteil an Direktschall und wenig Reflexionen ,das könnte je nach Abstimmung im Bass sehr gut in kleinen Räumen funktionieren .

Da kann man MusikGurke ,ohne sie jetzt gehört zu haben nur zustimmen ,kaufen mit Rückgabe Vereinbahrung oder lange Probe Hör Session vor dem Kauf zu Hause wenn es geht .
Den Versuch ist es in meinen Augen auf jeden Fall wert .

Gruß Haiopai
born2drive
Inventar
#17 erstellt: 22. Jul 2008, 21:02
Interessante Diskussion.

Meine Meinung: Nein.
Warum sollte ein LS zu gross sein? Wir reden ja hier von ausgewachsenen Standlautsprechern. Meiner Meinung nach stellt das einzige Problem ein übertrieben kleiner Hörabstand dar, bei welchem die einzellnen Chassis deutlich als Einzellschallquellen wargenommen werden.

Dem gesunden Menschenverstand vertrauend nehme ich mal an, dass sich niemand einen Meter von eine Standbox setzen wird.


Zu der zweiten Grundsatzfrage, welche ich hier herauslese:
HIFI ist mein Hobby. Warum soll ich das verstecken müssen?

Die Anlage steht ja nur in einem Zimmer (z.b. das Wohnzimmer ). Wenn ich die Reproduktion von Musik als Hobby betreibe, störe ich mich nicht an den zugegebenermassen grossen Lautsprechern, welche nun mal für eine ordentliche Wiedergabe benötigt werden. Zudem sind die Geräte auf dem Preis und Qualitätsniveau, welche hier im Forum zur Diskusion stehen ja nicht wirklich hässlich, oder?

Edit:
ganz abgesehen davon, gilt für die Membranfläche das Selbe wie für den Hubraum... die beiden können nur durch noch mehr von Demselbigen ersetzt werden!


[Beitrag von born2drive am 22. Jul 2008, 21:22 bearbeitet]
taxus
Stammgast
#18 erstellt: 22. Jul 2008, 21:10
habe schon im voraus bezahlt, aber mit uneingeschränktem rückgaberrecht/rückbezahlung. der ls wird zum probehören kostenlos angeliefert (ca 150 km)! muß ihn allerdings bei nichtgefallen selbst wieder zurückbringen. das nenne ich service, und woooo? -mm. insgesamt super freundlich und kompetent. ich war mit dem ergebnis vom probehören in dem üblichen glaskäfig nicht zufrieden, da hat man mir dieses angebot unterbreitet. das ist für einen fachhändler sicherlich nicht realisierbar! ich sag nie wieder was gegen mm.
gruß, taxus
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Jul 2008, 21:43

ich sag nie wieder was gegen mm.


nana, nicht gleich übertreiben...
taxus
Stammgast
#20 erstellt: 30. Jul 2008, 22:08
nach intensivem probehören habe ich die schmuckstücke gekauft.
sie klingen in meinem gut bedämpften raum um längen besser (ausgezeichnet) als im mm-glaskasten.
sie stehen bei mir sehr wandnah (eine gewisse distanz wird ja allein durch den nach hinten gebeugten korpus erzeugt). kein brummen, keine probleme mit dem bass.
was die hördistanz betrifft: bei leisen bis lauten pegeln kein problem, bei sehr lauten pegeln hat man den eindruck, daß es laufzeitdifferenzen gibt, es wird unsauber (aber nicht in der art, wie es sich üblicherweise äußert, wenn ein ls überlastet ist), wenn ich mich nur einen halben meter weiter nach hinten lehne, wird es schon besser. wäre also in einem großen raum besser. aber diese pegel brauche ich nicht, deshalb habe ich sie gekauft.
gruß, taxus.
taxus
Stammgast
#21 erstellt: 30. Jul 2008, 22:13
p.s. klang jetzt etwas nüchtern. ich kann gar nicht genug musik hören, so gut klingen sie!!!(hab schon ringe unter den augen)
taxus.
Magnuson
Stammgast
#22 erstellt: 31. Jul 2008, 09:02
Mir stellt sich trotzdem die Frage, warum so ein rießen Lautsprechern wenn einem laute Pegel nicht zusagen? Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen, bloss verzerren die halt in der Regel früher, was wieder rum bei moderaten Pegel keine Rolle spielt.

Trotzdem natürlich viel Spaß mit deiner Anschaffung
canphon
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 31. Jul 2008, 21:32

Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen


Welche denn zum Beispiel?

Grüße canphon.
taxus
Stammgast
#24 erstellt: 01. Aug 2008, 06:37

Magnuson schrieb:
Mir stellt sich trotzdem die Frage, warum so ein rießen Lautsprechern wenn einem laute Pegel nicht zusagen? Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen, bloss verzerren die halt in der Regel früher, was wieder rum bei moderaten Pegel keine Rolle spielt.

Trotzdem natürlich viel Spaß mit deiner Anschaffung :prost


wenn Du die ls mal hören würdest, wäre Deine frage beantwortet! mir ging es um spezielle klangcharakteristik DIESES ls. und das design gefiel.
ich höre übrigens gerne mal laut, aber nicht "séhr laut".
das phänomen bei diesem ls ist, daß man viel lauter stellt, als einem bewußt ist, da er absolut sauber bleibt. ähnlich dem effekt, daß man mit einem auto schneller fährt, wenn man den motor nicht hört, weil man ein anderes geschwindigkeitsempfinden hat. auch bei lauteren pegeln treten die üblichen verzerrungen nicht auf. die beschriebenen verzerrungen treten erst bei "sehr lauten" pegeln auf, die wohl kaum jemand hört, aber in der probephase eines so teuren ls ist man halt sehr kritisch.
gruß, taxus.
zuglufttier
Inventar
#25 erstellt: 01. Aug 2008, 06:38

canphon schrieb:

Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen


Welche denn zum Beispiel?

Grüße canphon.


Das fragte ich mich auch, hatte aber keine Lust einen Kommentar dazu zu schreiben
Von daher schließe ich mich der Frage an.
taxus
Stammgast
#26 erstellt: 01. Aug 2008, 07:10
wahrscheinlich sind aktiv-monitore gemeint. aber die sind ja durch die reihe potthäßlich, das wäre mit einer aufstellung im wohnzimmer unvereinbar.
gruß, taxus.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 01. Aug 2008, 10:07
Es gibt auch hübsche Modelle, z.B. von ADAM oder KS-digital.
born2drive
Inventar
#28 erstellt: 01. Aug 2008, 10:09

MusikGurke schrieb:
Es gibt auch hübsche Modelle, z.B. von ADAM oder KS-digital.

Stimmt. Oder die FOCAL SOLO 6 BE.
Murray
Inventar
#29 erstellt: 01. Aug 2008, 10:11
Hi,

diese kleinen Tischhupen sollen Tiefbass machen?

Harry
born2drive
Inventar
#30 erstellt: 01. Aug 2008, 10:16

Murray schrieb:
Hi,

diese kleinen Tischhupen sollen Tiefbass machen?

Harry

Angegeben sind sie mit 40hz bei -2db.
Glauben kann ich das aber nicht wirklich.

Das war auch nur als Beispiel gemeint, dass Monitore nicht zwangsläufig hässlich sein müssen.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 01. Aug 2008, 12:10
Nicht Tiefbass - aber zumindest Bass.

Tiefbass kriegt man bei den meisten (passiven) Standlautsprechern auch nicht zu hören.
canphon
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 01. Aug 2008, 13:40

Es gibt auch hübsche Modelle, z.B. von ADAM oder KS-digital.


Wie heißen se denn nu???


Nicht Tiefbass - aber zumindest Bass.


Den hats bei mir manchmal schon hinten in der Hose: ne, das güldet nich .

Grüße canphon.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 01. Aug 2008, 14:11


Wie heißen se denn nu???


Die Hersteller? Das habe ich gerade geschrieben.

Einen solchen Lautsprecher (wie die c55 auf dem Bild) finde ich nicht unbedingt häßlicher als das, was man bei Saturn in den Home-Hifi Abteilungen stehen sieht.

http://www.ksdigital.de/media/Image/C55_klein.jpg

Die kleineren a5-Modelle von Adam gibt es z.b. auch mit weißem Klavierlack



Oder von Mackie die HR624 MK2



Ob die Lautsprecher im Einzelfall den Ansprüchen bzw. Budget entsprechen kann man natürlich nicht pauschal beantworten.
taxus
Stammgast
#34 erstellt: 01. Aug 2008, 18:09
nee, also hübsch sind die auch nicht, für mich ist ein ls ein möbelstück.
vom design her waren sonus faber immer meine favoriten. war mir aber akustisch zu zahm. was sonst noch optisch in frage gekommen wäre: audio physic tempo 6, kef xq40 oder phonar veritas p7 - eben schöne ls (waf).
auch wenn die kleinen knallbüchsen klavierlack haben, sind sie noch lange nicht hübsch (sehr subjektiv, will niemanden zu nahe treten, aber für mich wäre es halt nix).
außerdem ist das sowieso gesschmackssache. manche fahren gerne ein großes auto und kämen doch von a nach b mit nem kleinen. ich habe halt mehr vertrauen in große ls. ich sehe sie mir auch gerne an, sie sind kein in kauf genommenes übel, sie sind schön und teil meiner weltanschauung, wenn ich das mal so pathetisch sagen darf.
lg, taxus.
jumber1
Stammgast
#35 erstellt: 01. Aug 2008, 22:01
um mal wieder aufs eigentliche thema zurückzukommen

ihr seid euch hier ziemlich einig darüber das ein LS, solange ein ausreichender sitzabstand gewährt ist und man den raum noch betreten kann, nicht zu groß sein kann.

ich will das mal nicht einfach so hier stehen lassen, sondern nochmal nachfragen...

nehmen wir als beispiel eine große B&W nautilus...in zusammenhang mit diesem LS habe ich persönlich schon sehr oft gelesen dass dieser LS einen großen raum braucht um sein klangpotential zu entfalten. auch beim wandabstand habe ich öfters gelesen "ja, mindestens zwei meter von jeder wand weg, wegen dem kritischen abstrahlverhalten usw..."

das ein großes chassi besser bündelt ist mir auch klar. aber man liest doch in jedem thread, in dem es um die LS aufstellung geht, dass man seine LS niemals in die ecken stellen soll und um so größer der wandabstand um so besser...

dabei geht es ja auch nicht nur um bassprobleme, dass ein LS in der ecke bei tiefen frequenzen schnell dröhnt ist klar aber es heisst doch so oft " zieh doch mal die LS weiter von der wand weg und die tiefenstaffelung, ortbarkeit, räumlichkeit usw. wird sich drastisch verbessern..."

mit der aufstellung und dem einsatz von absorbern will man ja erste reflektionen verhindern und wenn man nun bedenkt das ein großer LS stärker bündelt ist die sache logisch.
also was trifft nun in wirklichkeit zu??
umso größer der LS umso kleiner darf der wandabstand sein??
kommt es dann nur noch auf den sitzabstand an??
...

fragen über fragen... ich würde mich freuen wenn sich ein paar kompetente personen zu wort melden und meinen horizont erweitern

mfg Jan


[Beitrag von jumber1 am 01. Aug 2008, 22:04 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 01. Aug 2008, 22:06


umso größer der LS umso kleiner darf der wandabstand sein??


Aus Sicht der diskreten Reflektionen: ja
Aus Sicht der Raummoden: Nein



kommt es dann nur noch auf den sitzabstand an??


Wenn die Treiber weit auseinander liegen, können sie auf kurze entfernung einzeln ortbar werden.

Wenn die Treiber groß sind wird (vereinfacht gesagt) der Hallradius positiv beeinflusst (durch die Bündelung) und die Lautsprecher funktionieren auch noch bei größeren Sitzabständen.
Magnuson
Stammgast
#37 erstellt: 02. Aug 2008, 10:32

canphon schrieb:

Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen


Welche denn zum Beispiel?

Grüße canphon.


Mir würde da die Dynaudio Confidence C1 einfallen, kostet so um die 5000 Euro das Paar (also ungefähr gleicher Preis) und geht bis 40 Hz. Nichts desto trotz sind die Pioneer bestimmt tolle Lautsprecher. Mein Einwand ist eher genereller Natur. Ich für meinen Teil würde inzwischen erst zu Standlautsprechern greifen wenn laute Pegel eine wichtige Rolle spielen, oder wenn ein Heimkino ohne Subwoofer funktionieren soll.
hifi-killer
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 02. Aug 2008, 11:10
Ob ein Lautsprecher Schall bündelt oder nicht hängt einzig und allein von der Wellenlänge des Tones ab im verhältnis zur Membranfläche . bei 40Hz sind das 4m !(besser 8m)! Im HiFi Bereich sind Bündellungen meist unerwünscht(außer bei Hornfans) also Bündelung im tiefBass wird es mit normalen boxen nicht geben . Euer Problem liegt in der Raumacustik , da hilft sich der Tontechniker mit einem EQ. Im Studio werden auch "SCHALLTOTE" räume gebaut .
hifi-killer
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 02. Aug 2008, 11:35
hab grad bei Gurke geklickt sehr umfangreich super gemacht viel info für fortgeschrittene: (kapiert kein schwein) !!! da schau ich jetzt öfter mal rein! bester beitrag!!!!!!!!!!!


[Beitrag von hifi-killer am 02. Aug 2008, 12:34 bearbeitet]
hifi-killer
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 02. Aug 2008, 12:24
hallo gurke will nur einwenden , das man einen bandpass nur tiefgenug abstimmen muß , so 20 bis 60 Hz ! hab mir son teil als sitzbolide gebastelt und selbst high endfanatiker begeistert.der bandpass ist doppelt ventiliert mit 300l und laut analizer innerhalb 23 bis 60 Hz absolut linear und das mit einem billigen raveland 12" schrottlautsprecher. hab mit 500W 20Hz hörbar gemacht(100db) allerdings nur kurz weil der ravelandmüll kann das nicht lange ('%20;)%20','')


[Beitrag von hifi-killer am 02. Aug 2008, 12:33 bearbeitet]
Peter1
Stammgast
#41 erstellt: 02. Aug 2008, 12:55

canphon schrieb:

Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen


Welche denn zum Beispiel?

Grüße canphon.


Hi, nur damit das von Magnuson erwähnte Beispiel nicht das einzige bleibt:

Piega TC 10 X !- geht runter bis 38 Hz! Kostet allerdings nen Batzen, aber canphons Zweifel waren ja grundsätzlicher Art ohne Vorgabe eines Preisrahmens!

Gruss Peter
canphon
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 03. Aug 2008, 00:42
Also Peter1, Piega schmiert da mal so locker 'nen Frequenzgang ohne nähere Angabe hin. Das ist ungefähr so aussagekräftig wie 'n Ferarri-Logo auf'm roten Fiat Cinquecento .
Aber die Adams von MusikGurke - natürlich nicht die piepsigen A5-Tröten - sind da schon 'n anderes Kaliber (die großen Kompakten aus der S- und P-Serie).
Die machen natürlich Tiefbass, aber die entsprechenden Standboxen gehen dann doch noch 'n bisschen tiefer. Aber zudem habens wir hier ja auch nicht mit gewöhnlichen Hifi-Passen zu tun, sondern mit aktiven Studiomonitoren (und da gibts noch einige andere "Kompakte" die rischtisch geil herbe in den bitterbösen Basskeller steigen ) aus gutem Hause und die findet der Taxus eben wenig lieblich anzuschauen (wobei; ich finde die hübsch ).
Obgleich ich Taxusens noch hübscher finde .

Na ja, und das halte ich immer noch für leicht übertrieben:


Genügend Tiefbass schaffen auch etliche Kompaktboxen...


Grüße canphon.
Peter1
Stammgast
#43 erstellt: 03. Aug 2008, 08:20

canphon schrieb:
... Piega schmiert da mal so locker 'nen Frequenzgang ohne nähere Angabe hin.


Kommt "locker vom Hocker", aber nicht sehr fundiert rüber! Gehe davon aus, dass Du belegen/beweisen kannst, dass die TC 10 X die von Piega offiziell zugesagten Specs nicht erfüllt. Diese lauten:

Frequenzgang: 38 Hz - 50 kHz
Empfindlichkeit: 90 db/W/m

Wenn nicht, dann ist Deine Aussage nicht nur einfach blödes Geschwätz, sondern rückt gefährlich nahe zu rechtlichen Straftatbeständen.

Meine C2 LTD (Vorgängermodell) jedenfalls bringen diese Basstöne ab einer Test-CD. Du schaffst es aber sicher, auch dies mit einigen Sprüchen in Frage stellen.

Gruss Peter
born2drive
Inventar
#44 erstellt: 03. Aug 2008, 09:17

Peter1 schrieb:

Frequenzgang: 38 Hz - 50 kHz
Empfindlichkeit: 90 db/W/m

Ein Frequenzgang ohne Pegelabfall sagt so ziemlich gar nichts aus.


Peter1 schrieb:
Wenn nicht, dann ist Deine Aussage nicht nur einfach blödes Geschwätz, sondern rückt gefährlich nahe zu rechtlichen Straftatbeständen.

Die Aussage rückt eher nahe an die menschliche Logik und Vorsicht gegenüber Herstellerangaben.


Peter1 schrieb:
Meine C2 LTD (Vorgängermodell) jedenfalls bringen diese Basstöne ab einer Test-CD. Du schaffst es aber sicher, auch dies mit einigen Sprüchen in Frage stellen.

JEDER LS kann bsp-weise ein 30hz-Ton abspielen. Die Frage ist, bei welchem Pegelabfall. Meistens sind solche Test-CDs nicht aussagekräftig, da bei den tiefen Tönen die meisten Membranen nur noch unterhalb der BR-Tuningfrequenz herum"wabbeln".
Magnuson
Stammgast
#45 erstellt: 03. Aug 2008, 11:46
Hallo Peter,

muss dem leider auch zu stimmen das du dich irrst, die Angabe die Piega macht ist der Übertragungsbereich und wenig aufschlussreich. Um trotzdem noch Beispiele aus dem passiven Bereich zu nennen erwähne ich mal die NuWave 35 (+ABL Modul) und die NuLine 32 (+ATM Modul). Beide erreichen mit der Unterstützung die 40 HZ Grenze.

Ich denke Alternativen zu Standboxen die das Probhören lohnen gibt es, wie man sich dann entscheidet bleibt natürlich jedem selber überlassen.
Peter1
Stammgast
#46 erstellt: 03. Aug 2008, 11:57
Danke für die Belehrung!

Damit ist IMHO allerdings der Beweis keineswegs erbracht, dass dieser LS die ihm vom Hersteller zugesprochenen Specs nicht erfüllt! Die hier geäusserte Unterstellung liegt immer noch in der Luft.

Gruss Peter
o_OLLi
Inventar
#47 erstellt: 03. Aug 2008, 12:02

Peter1 schrieb:
Danke für die Belehrung!

Damit ist IMHO allerdings der Beweis keineswegs erbracht, dass dieser LS die ihm vom Hersteller zugesprochenen Specs nicht erfüllt! Die hier geäusserte Unterstellung liegt immer noch in der Luft.

Gruss Peter


Ich denke es geht dann erstmal darum, was die Specs aussagen. Wie gesagt der Abfall fehlt ja. Dass die Piega 38 noch wiedergeben wird wohl niemand bestreiten.
Die Specs sind also Mist, und ich glaube das war auch in erster Linie das, was canphon aussagen wollte.
Es müsste erstmal geklärt werden, wie der Pegelabfall den laut Hersteller aussieht, bevor man das anzweifeln kann, das ist klar.
Haiopai
Inventar
#48 erstellt: 03. Aug 2008, 12:52

Peter1 schrieb:
Danke für die Belehrung!

Damit ist IMHO allerdings der Beweis keineswegs erbracht, dass dieser LS die ihm vom Hersteller zugesprochenen Specs nicht erfüllt! Die hier geäusserte Unterstellung liegt immer noch in der Luft.

Gruss Peter


Moin Peter ,warum so aggressiv ,das Hersteller ihre Lautsprecher bestmöglich dastehen lassen wollen ist doch völlig normal und im Falle deiner Piega auch noch im legitimen Bereich .

Piega nutzt in der TC 10 X eine Hersteller spezifische Version des 15 cm Scan Speak Revelator .
Wobei es sich speziell wohl um eine Kreuzung des Mitteltöners ScanSpeak 15M 4531 G und des Tief Mitteltöners ScanSpeak 15W 9530 K02 handelt .

Beide Chassis kannst du dir hier anschauen :

klick mich

Berechne ich dazu grob mit den Außenmaßen der Piega ihr Volumen ,dürfte das so bei 13 Litern liegen .
In einem solchen Bassreflexgehäuse gibt Scan Speak den -3 dB Punkt mit 43 Hz an ,genutzt werden soll das Chassis für einen Bereich von 33 Hz -6 Khz .
Bleiben wir also realistisch ,wird die Piega Angabe von 38Hz sich auf den -6 dB Punkt beziehen ,was völlig okay und auch glaubwürdig ist .

Sprich eine lineare Wiedergabe ab kurz unter 50 Hz liegt im Bereich des möglichem und ist bei dieser Chassis Qualität auch ein guter Wert .
Mit echtem Tiefbass hat das aber nix zu tun .
Ohne deine Lautsprecher schlecht zu reden ,bewegen sie sich damit an der Grenze dessen ,was mit einem 15cm Chassis in einem derart kompaktem Gehäuse physikalisch machbar ist .

Gruß Haiopai

P.S. Mir wäre auch keine Box dieser Größe bekannt ,die sowas deutlich unterbieten könnte ,Nubert macht da eine Ausnahme mit elektronischen Hilfsmitteln ,nur muss man bei der 361 aber auch beachten ,das da ein 22cm Chassis zum Einsatz kommt ,was das Ganze nüchtern betrachtet erheblich relativiert .
Und auch da ist dann kurz oberhalb 40 Hz Schluss .


[Beitrag von Haiopai am 03. Aug 2008, 12:53 bearbeitet]
o_OLLi
Inventar
#49 erstellt: 03. Aug 2008, 13:04
Meine Black kommt mit ihrem 6" Chassis immerhin auf 42Hz bei -2dB Ist aber natürlich auch Aktiv!
Haiopai
Inventar
#50 erstellt: 03. Aug 2008, 13:34

o_OLLi schrieb:
Meine Black kommt mit ihrem 6" Chassis immerhin auf 42Hz bei -2dB Ist aber natürlich auch Aktiv!


Hi olli ,eben genau darum gehts ,mit aktiven Entzerrungen kann man der Physik ein kleines Schnippchen schlagen ,wobei ja auch deine Black wirklich linear (0 dB ) sich im gleichen Bereich aufhalten ,da der Abfall sehr steil verläuft .
Ich denke mal der wichtigere Punkt gegenüber passiven Lösungen ist der extrem lineare Verlauf bis zu dem Punkt ,wo nix mehr geht .

Gruß Haiopai
Peter1
Stammgast
#51 erstellt: 03. Aug 2008, 14:25

Haiopai schrieb:
... im Falle deiner Piega auch noch im legitimen Bereich.

... wird die Piega Angabe von 38Hz sich auf den -6 dB Punkt beziehen ,was völlig okay und auch glaubwürdig ist.


Haiopai,

Danke für Deinen Input, der also die Herstellerangaben bestätigt, im Gegensatz zu canphon, der schrieb:


Piega schmiert da mal so locker 'nen Frequenzgang ohne nähere Angabe hin. Das ist ungefähr so aussagekräftig wie 'n Ferarri-Logo auf'm roten Fiat Cinquecento


"Hinschmieren" ist absolut negativ und insinuiert in diesem Zusammenhang "täuschen". Das schien mir etwas allzu happig.

Gruss Peter
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