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Standlautsprecher in der Schrankwand?

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Autor
Beitrag
Mac_clane
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Mrz 2011, 08:35
Hallo zusammen,

wir haben uns vor Jahren eine Schrankwand aus Buchenholz vom Schreiner machen lassen, in der Fernseher, Stereokomponenten und Regal-LS stehen.

An anderer Stelle hier habe ich geschrieben, dass ich die Regal-LS durch Standlautsprecher (vorzugsweise KEF 500/700 ersetzen möchte. Diese würden dann auch in der Schrankwand in den Seitenteilen, in denen jetzt die Regal-LS stehen, platziert werden, da meine bessere Hälfte nicht davon zu überzeugen ist, dass diese auch direkt neben der Schrankwand stehen können.

Meine Frage. "Versaue" ich mir damit komplett das Klangbild, weil die LS "eingesperrt" sind, und die Regalwand vll. irgendwie dämpft oder vibriert oder...?

Oder geht das ohne Probleme?

Habt ihr Erfahrungen?

Danke und VG

mac_clane
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 18. Mrz 2011, 08:48

Mac_clane schrieb:
Standlautsprecher (vorzugsweise KEF 500/700 ersetzen möchte. Diese würden dann auch in der Schrankwand in den Seitenteilen, in denen jetzt die Regal-LS stehen, platziert werden,

"eingesperrt" sind, und die Regalwand vll. irgendwie dämpft oder vibriert oder...?


Servus!

Problematisch wird das. Stehen die LS denn (dann) auf dem Fußboden, oder auch noch auf einem Schrankteil. Wenn die LS wenigstens noch auf massivem Boden stehen und ein Schrankteil sie optisch nur umgibt, mag es ja gehen, aber Stand-LS auf einem Schranksockel o.ä. geht imho gar nicht.

Stehen die dann auch nicht zu hoch, wenn die da plaziert werden, wo jetzt Kompakte stehen?

Habt Ihr eine Schrankrückwand (Hartfaser zB kann übeslst vibrieren)?

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 18. Mrz 2011, 08:49 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#3 erstellt: 18. Mrz 2011, 08:58
Oha. Standlautsprecher in der Schwankwand.

Das ist hauptsächlich abhängig von den Lautsprechern. Wenn die eine wandnahe Aufstellung bevorzugen, dann macht das schonmal keine Probleme. Oft benötigen Lautsprecher aber zirka einen Meter Freiraum in alle Richtungen.

Ein No-Go ist es natürlich, wenn die Seitenwände der Schrankwand seitlich noch vor die Lautsprecher ragen.

Dazu kommt natürlich das angesprochene Problem mit der Vibration in der Schrankwand.

Es ist also eine seeeeehr fragliche Lösung.

Das gilt übrigens auch für sogenannte Regal-Lautsprecher. Die korrekte Bezeichnung solcher ist nämlich meist Kompaktlautsprecher. Sie unterscheiden also hauptsächlch in der Größe, brauchen aber den gleichen Freiraum wie ihre großen Geschwister.

Mac_clane
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:16
Die LS würden auf dem Regalboden stehen, so wie es (erhöht) die Regal-LS heute tun. Die Regalwand ist hinten zu!

Wenn ich das aber richtig verstehe, habe ich heute schon das Problem. Und wenn ich heute den Sound mag, der von den kleinen Boxen kommt, kann das bei Stand-LS nicht schlechter werden? Oder heisst mehr Masse und Volumen auch mehr Vibrationen?

Um es gleich vorweg zu sagen, den Abstand von einem Meter kriege ich nicht im Konsens.

VG

mac_clane
Alex-Hawk
Inventar
#5 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:20

Mac_clane schrieb:
Und wenn ich heute den Sound mag, der von den kleinen Boxen kommt, kann das bei Stand-LS nicht schlechter werden?


Naja. Man gewöhnt sich leider auch an schlechte Dinge.

Ich halte das ganze für eine schlechte Idee. Wahrscheinlich ist es schon jetzt nicht ideal mit den Kompakten und wird noch schlechter mit den Standlautsprechern. Quasi Perlen vor die Säue.

Nur mal als Zwischenfrage: Was erhoffst Du Dir vom Umstieg auf Standlautsprecher?

Es fehlen ja die Angaben zur Raumgröße und der übrigen Anlage. Vielleicht reicht ja auch schon ein Subwoofer zur Unterstützung der Kompakten.

Eminenz
Inventar
#6 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:22
Buchenholz ist ja bekannterweise ziemlich stabil. Da könnte das mit entsprechenden Lautsprechern klappen, ich würde aber definitiv auf 2.1 setzen.
Mac_clane
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:29

Alex-Hawk schrieb:


Nur mal als Zwischenfrage: Was erhoffst Du Dir vom Umstieg auf Standlautsprecher?

Es fehlen ja die Angaben zur Raumgröße und der übrigen Anlage. Vielleicht reicht ja auch schon ein Subwoofer zur Unterstützung der Kompakten.

:prost


Ich wollte zuerst die Q300, aber die 500 bzw 700 haben mehr Bums. Deshalb STand-LS.

Es handelt sich um ein Erdgeschoss, in dem ein offenes Wohnzimmer mit Küche und Flur verbunden ist. Also mehrere Ecken, in denen der Schall sich beliebig verteilen kann.

Wäre eine bessere Lösung, da meine Heco schon ca. 25 Jahre alt sind, die Q300 und einen Center dazuzustellen?

mac_clane
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#8 erstellt: 18. Mrz 2011, 09:29

Alex-Hawk schrieb:


Das gilt übrigens auch für sogenannte Regal-Lautsprecher. Die korrekte Bezeichnung solcher ist nämlich meist Kompaktlautsprecher. Sie unterscheiden also hauptsächlch in der Größe, brauchen aber den gleichen Freiraum wie ihre großen Geschwister.

:prost


naja, bei Regal-LS würde ich sowas eigentlich als einen "idealen" Stellplatz ansehen, dafür sind die meisten eigentlich konzipiert.

Zitat aus Hifi-Regler:

"...Regal-Lautsprecher

Die Anschaffung guter Regallautsprecher bietet sich immer dann an, wenn Stand-Lautsprecher nicht in den Wohnraum integriert werden können, auf ausgewachsenen HiFi-Klang jedoch nicht verzichtet werden soll. Regallautsprecher - der Name sagt es schon - sollten eine Standfläche in einer Schrankwand oder auf einer Konsole finden. Ansonsten gibt es Lautsprecherständer oder Lautsprecher-Wandhalterungen, um Regallautsprecher stimmig in dei Wohnraumumgebung zu integrieren. Regallautsprecher können in einer Heimkinoanlage auch die Funktion der Surround-Lautsprecher übernehmen. Sehen Sie hier eine Auswahl der meistverkauften Regallautsprecher ..."

http://www.hifi-regl...635a9bd76d898abce6e9


Standlautsprecher in der Regel nicht!
Aber man sollte es vielleicht einfach mal ausprobieren.
Alex-Hawk
Inventar
#9 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:03
Die Frage ist, ob die Lautsprecher des TE nun wirklich Regallautsprecher sind oder eben doch Kompaktlautsprecher. Die Bezeichnung ist vielleicht nur Umgangssprache.


Mac_clane schrieb:
Wäre eine bessere Lösung, da meine Heco schon ca. 25 Jahre alt sind, die Q300 und einen Center dazuzustellen?


Keinen Center, denn den braucht man nur bei Mehrkanal. Hier gehts ja wohl um Stereo.


Mac_clane schrieb:
Ich wollte zuerst die Q300, aber die 500 bzw 700 haben mehr Bums.


Wenn es Dir um die tiefen Frequenzen geht, dann hol Dir lieber die kleinen Kef und einen Subwoofer. Das macht gerade bei der geplanten Aufstellung mehr Sinn. Ideal wäre natürlich ein Test in den eigenen vier Wänden. Hauptsache der Sub muß nicht mit in die Schrankwand.



[Beitrag von Alex-Hawk am 18. Mrz 2011, 10:05 bearbeitet]
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#10 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:06
Ein Sub eignet sich auch prima als Untersteller für Topfpflanzen,...vielleicht ist das auch als Überzeugungsargument für die Ehefrau entscheidend
Eminenz
Inventar
#11 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:06
Die Q300 fühlen sich auch im Regal wohl. Aber ein Sub tendenziell eher nicht ;D
Alex-Hawk
Inventar
#12 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:11

Eminenz schrieb:
Die Q300 fühlen sich auch im Regal wohl.


Dann wäre das ja wohl die ideale Lösung.

GlennFresh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:15
Moin

Eine witzige Idee, die zu 99,9% scheitern wird....

Die KEF Q300 wird aber nach unten relativ viel vermissen lassen, insbesondere wenn der TE sich hier eine Verbesserung erhofft hat.
Ich hätte da eine Idee, dazu müsste ich aber die genauen Maße des Regalfachs (BxHxT) wissen und die Höhe (Unter-Oberkante vom Boden.

Fotos von der Schrankwand wären noch aufschlussreicher um eine Vorstellung von der Gesamtsituation zu haben.

Ach ja, welche Elektronik (Verstärker) hast Du?

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 18. Mrz 2011, 10:21 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#14 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:22
Hallo mac clane

Was hast Du denn für alte Heco´s?
Neu ist nicht immer besser!
Ich vermute mal stark, daß die Heco geschlossene Boxen sind, also nicht so kritisch in der Aufstellung.

Ich würde dann eventuell nur einen Sub dazustellen.

Schönen Gruß
Georg
Alex-Hawk
Inventar
#15 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:27

GlennFresh schrieb:
Eine witzige Idee, die zu 99,9% scheitern wird....


Du meinst die Q300 mit einem Subwoofer?
Eminenz
Inventar
#16 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:27
Nein, die Standlautsprecher im Regal.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:31

Eminenz schrieb:

Nein, die Standlautsprecher im Regal.


Yep!

Wenn die Frau schon keine Standlsp. akzeptiert, vermute ich mal, das der Sub auch ein Veto bekommen wird.

Saludos
Glenn
Alex-Hawk
Inventar
#18 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:36
Achso.

Dann muß er sich eben mal durchsetzen gegenüber seiner Frau.

Eminenz
Inventar
#19 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:39

GlennFresh schrieb:

Eminenz schrieb:

Nein, die Standlautsprecher im Regal.


Yep!

Wenn die Frau schon keine Standlsp. akzeptiert, vermute ich mal, das der Sub auch ein Veto bekommen wird.

Saludos
Glenn


Man(n) muss das nur richtig bewerben und subventionieren
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:44
Meine Idee, sofern möglich (dazu fehlen mir die Infos), kommt ohne einen zusätzlich (nebenstehenden) Sub aus!

Saludos
Glenn
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#21 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:50

GlennFresh schrieb:
Meine Idee, sofern möglich (dazu fehlen mir die Infos), kommt ohne einen zusätzlich (nebenstehenden) Sub aus!

Saludos
Glenn


Ich befürchte schlimmes...du willst die Schrankwand als Resonanzkörper verwenden
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:53

Weidenkaetzchen schrieb:

Ich befürchte schlimmes...du willst die Schrankwand als Resonanzkörper verwenden


Nein, aber was wäre so schlimm daran, wenn man einige wichtige Punkte dabei beachtet?

Saludos
Glenn
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#23 erstellt: 18. Mrz 2011, 10:57
naja...die Schrankwand ist sicherlich nicht nach akustischen Aspekten konzipiert, d.h. da würden sicherlich ungewöhnliche Effekte auftreten. Aber einen ordenlichen Brumm-Bumms könnt man sicher rausholen.

Und was soll mit dem Inventar geschehen? In solchen Möbeln stehen im allgemeine auch Gläser und Services...das gibt Geschäpper
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:05
Hola guapa

Du hättest besser lesen sollen, ich schrieb: "wenn man einige wichtige Punkte dabei beachtet"!

Saludos
Glenn
Chohy
Inventar
#25 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:05
Wenn man versucht einen Lautsprecher in einen Schrank zu stecken (bündig?), dann sollte man zumindest einen EQ bereithalten, da der Tieftonbereich/Grundtonbereich im Gegensatz zu freier Aufstellung ordentlich angehoben wird. Und so gut wie jeder Hifi Lautsprecher (Inwall ausgenommen! :D) ist nicht für den Einbau in eine weitere Schallwand konzipiert. Regallautsprecher sind auch meist auf einen ordentlichen Freifeldfrequenzgang geeicht.

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 18. Mrz 2011, 11:06 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:07

Chohy schrieb:

(Inwall ausgenommen! :D)


Eminenz
Inventar
#27 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:11
Hatte ich auch schon überlegt. Sollten wir nicht mal ne Firma gründen die "Soundregale" herstellt

Vorteil wäre das massive Buchenholz, aber ich denke ohne Dämmung und handwerkliches Geschick wird das schwer.
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#28 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:15

Eminenz schrieb:
Hatte ich auch schon überlegt. Sollten wir nicht mal ne Firma gründen die "Soundregale" herstellt

Vorteil wäre das massive Buchenholz, aber ich denke ohne Dämmung und handwerkliches Geschick wird das schwer.


Ich als Bose-Fan bin solchen Dingen immer aufgeschlossen. Ein neuer Markt eröffnet sich. Meines Wissens hat das bislang noch keiner versucht
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#29 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:29
Das wichtigste Problem hab ich eben gelöst...den Firmennamen.

Ich schlage vor eine Zusammensetzung aus den Worten Möbel und Bose....

Die Firma wird heißen: Möse
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:29

Eminenz schrieb:

Vorteil wäre das massive Buchenholz, aber ich denke ohne Dämmung und handwerkliches Geschick wird das schwer.


Wenn ihm ein Schreiner die Schrankwand erstellt hat, wird ja wohl ein geschickter Handwerker kein Problem sein!

Ansonsten erledige ich das auch ohne große Probleme selbst, auch ohne großes handwerkliches Geschick bzw. Spezialwerkzeug.
Aber ich habe da nicht nur an schnöde Fertigsysteme gedacht, auch der DIY Sektor eröffnet viele interessante Möglichkeiten.

Übrigens habe ich früher schon mal eine solche Lösung bei mir verwirklicht, funktioniert super, wenn man einige Punkte beachtet.
Im Moment habe ich selbst noch einige In-Wall und In-Ceeling Lsp. in Betrieb, nur halt nicht in einer Schrankwand.

Saludos
Glenn
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:31

Weidenkaetzchen schrieb:

Die Firma wird heißen: Möse


Jetzt werd ich aber rot....

Saludos
Glenn
Chohy
Inventar
#32 erstellt: 18. Mrz 2011, 11:31
Als Alternative zu passiven Inwall LS (falls es da nix passendes gibbet oder nicht gefällt), könnte man noch einige Aktiv ("Studio") Lautsprecher mit schaltbarer Bafflestepentzerrung (regelbarer Anpassung des Grund/Tieftonbereichs) in Betracht ziehen.

Edit: Bei DIY tun sich natürlich ganz neue Möglichkeiten auf, falls der TE dies anstrebt

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 18. Mrz 2011, 11:34 bearbeitet]
Mac_clane
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 18. Mrz 2011, 12:35

GlennFresh schrieb:
Moin

Eine witzige Idee, die zu 99,9% scheitern wird....

Die KEF Q300 wird aber nach unten relativ viel vermissen lassen, insbesondere wenn der TE sich hier eine Verbesserung erhofft hat.
Ich hätte da eine Idee, dazu müsste ich aber die genauen Maße des Regalfachs (BxHxT) wissen und die Höhe (Unter-Oberkante vom Boden.

Fotos von der Schrankwand wären noch aufschlussreicher um eine Vorstellung von der Gesamtsituation zu haben.

Ach ja, welche Elektronik (Verstärker) hast Du?

Saludos
Glenn



die jetzigen LS (Heco Precision 300, geschlossen) stehen in den Seitenteilen der Schrankwand in einem Fach, dass die Maße 37b x 52h x 38t hat. Würde man die Stand-LS reinnehmen, wäre ein Regalboden zu entfernen und es entsteht ein Fach von 37b x 113h x 38t. Der Boden ist fest verschraubt/geleimt und von Fussboden. Die Regalrückwand scheint eine Faserplatte zu sein.

Geschirr bewahren wir woanders auf, also kein Geschepper. Wenn ich die Neco mal auf 12 Uhr aufdrehe, merke ich auch nichts von Vibrationen, kann aber am Alter liegen.

Angetrieben werden soll das Ganze von einem Marantz SR 5005, der noch im Zulauf ist. Deshalb auch die Idee, evtl. einen Center dazuzunehmen, wenn ich bei Regalboxen bleiben würde. Ein Flat, der auch noch im Werden ist, soll daran auch angeschlossen werden.

Eine Schallentkopplung hatte ich mir über entsprechende Füßchen vorgestellt.

Was wäre denn jetzt Deine Idee, Glenn?

@all: bitte meine Frau aus der Diskussion rausnehmen; Hi Fidelity war kein Kriterium bei der Partnerwahl.


mac-clane
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 18. Mrz 2011, 13:07
Hi

Das hört sich schon mal nicht schlecht an, wenn der Regalboden entfernt wird, stehen ca. 119ltr. zur Verfügung, damit kann man etwas anfangen.
Selbst ohne den entfernten Zwischenboden reden wir von guten 50ltr. was auch ordentlich ist und die Höhe passt für den Hochtöner ohne Probleme.

Es gibt mehrere Varianten und Möglichkeiten von weniger aufwändig bis aufwändiger.
Wenn Du auf Tiefbass verzichten kannst (bei Surround schwierig), reicht ein Paar Klipsch R3800W.
Die habe ich selbst im Einsatz und was die Lsp. in meinem 70qm Wohnzimmer abliefern ist schon ordentlich.
Dazu benötigst Du aber noch ein entkoppeltes Gehäuse (DIY) was in das vorhandene Fach integriert wird.
Als Abdeckung würde ich einen Rahmen mit den Fachmaßen anfertigen, der mit Lautsprecherstoff bezogen ist.

Das ganze könnte man dann erweitern, in dem mann in den unteren beiden Fächern einen DIY sub integriert.
Die Machart bleibt die gleiche, allerdings musst Du dir dann noch einen Subamp zulegen, was angesichts deines Budget (KEF Q700) ebenfalls kein Hinderniss ist.

Wenn jetzt noch so ein Fach für den Center zur Verfügung steht, weisst Du jetzt ja wie es geht!

Das ganze würde auch mit einem DIY System funktionieren, da sollte man aber bzgl. Berechnung und Zusammenstellung Erfahrung mitbringen.
Somit wäre diese Variante deutlich aufwändiger und der Erfolg abhängig von der Berschnung und Auslegung, aber durchaus eine Alternative.

Hier mal meine Favoriten bzgl. In-Wall:

http://www.klipsch.com/eu-de/products/r-3800-w-overview/ (ca. 280€ pro Stk.)
http://www.loftsound...Paarpreis::4462.html

Als Subwoofer würde ich zwei Peerless XXLS AL 10/04 (219€ Stk.) Basschassis nehmen, die in einem 51 ltr. kleinen Bassreflex Gehäuse spielen können.
Der Frequenzgang wäre 22Hz (-8db) und 28Hz (-3db) was sehr ordentlich ist, die Werte fallen aber noch etwas besser aus, weil zwei DSubs im Einsatz sind.

Als Endstufe könnte ich mir den XTZ Sub Amp 1 oder XTZ Sub Amp 1 DSP vorstellen, beide sind 2 Ohm stabil und können somit beide Chassis betreiben.


Saludos
Glenn
Mac_clane
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 18. Mrz 2011, 13:44
Jaahhh...

wollte eigentlich nicht selbst Hand anlegen, sondern von der Stange kaufen und evtl optimieren. Ich bin nicht so der Freak oder Enthusiast, dass ich was DIY mache, aber guten Klang erkenne ich noch.

Wenn das, was ich jetzt plante, suboptimal ist, dann mal noch eine andere Idee, um die Entkopplung hinzukriegen.

Als ich mir die KEF anhörte, hat mir der Berater auch ein Paar Vroemen Bambino vorgeführt. Und die waren noch deutlich besser als die KEF, mir aber damals zu teuer. 1000 Euro pro Paar.

Der massive Schiefer oder Marmor des Gehäuses müsste doch eine fantastische Schallentkopplung liefern, da eigentlich gegenüber Holz total resonanzarm?

Was meint ihr?

macclane
Eminenz
Inventar
#36 erstellt: 18. Mrz 2011, 13:48
Diese Frage kannst du mal Herrn Vroemen direkt stellen. Ist ein wirklich netter und imho auch ehrlicher Mensch, wenn es um seine Lautsprecher geht.

Wenn du mit den Hecos keine Probleme hast, dann versuch doch mal eine KEF aus. Das bringt dir mehr Erkenntnis, als wenn wir hier lange um den heißen Brei rumreden.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 18. Mrz 2011, 13:54
Die Gründe (Buffle Step, Reflexionen usw.) warum In-Wall´s den Kompaklsp. vorzuziehen sind, hat man Dir ja hinreichend eklärt.
Wenn Du trotzdem einen Standlsp. in die Schrankwand zwängen willst und da geht es nicht um Entkopplung, kannst Du das gerne tun.
Außerdem finde ich und meine Frau (die habe ich gefragt) das ein Standlsp. im Schrank optisch überhaupt nicht gut aussieht.

Weiterhin solltest Du bedenken, das bei den von Dir genannten Lsp. unter etwa 55Hz nicht mehr viel geht!
Die klanglichen Nachteile möchte ich jetzt nicht nochmal auftischen, aber wie Eminenz schon sagt, mach mal.

Viel Arbeit hast Du damit nicht, die Gehäuse schneidet Dir der Schreiner zu und das zusammenbauen ist ja wirklich kein Akt.
Entkoppeln musst Du auch die Fertiglsp., hier entsteht Dir also keinerlei Mehraufwand, zählt also auch nicht als Argument.
Die Rahmen mit der Stoffbespannung als Abdeckung bastele ich Dir in einer Std. oder der Schreiner hilft Dir wieder dabei.
Die fertigen Panels der In-Wall lsp. einsetzen, geht Dank der genialen Mechanik (Klipschpatent) absolut easy von statten.

Aber wenn Du kein Bock hast das Beste aus der Situation zu machen, kann ich es auch nicht ändern, ich finde es nur Schade.

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 18. Mrz 2011, 14:02 bearbeitet]
Mac_clane
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 18. Mrz 2011, 13:55
Sorry, wollte nicht nerven.

Danke an alle für eure Meinungen!

macclane
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 18. Mrz 2011, 14:08

Mac_clane schrieb:

Sorry, wollte nicht nerven.


Ich auch nicht, aber Du wolltest doch sicherlich eine ehrliche Antwort haben, oder?

Saludos
Glenn
RocknRollCowboy
Inventar
#40 erstellt: 18. Mrz 2011, 16:52
Hallo mac

Ich habe hier die Heco Precision 400 (HT und MT sind baugleich mit der 300er, die 400er hat einen 30 cm TT) und halte diese für sehr gute neutrale Lautsprecher.

Von meinem Händler hatte ich mir schon LS in der 1000-1500€ Klasse ausgeliehen und sie gegen die alten Heco´s antreten lassen.
Fazit: Die Heco´s sind immer noch hier. Der eine oder andere LS konnte dies und jenes etwas beser, dafür hatte er woanders Defizite. Kein LS hat mich dazu veranlaßt das Geld auszugeben. Das ist natürlich nur meine persönliche, subjektive Meinung.

Falls Dir der Baß zuwenig ist würde ich immer noch einen oder zwei aktive Subwoofer vorschlagen.
Wie die sich in die Schrankwand integriern lassen mußt Du schon selber rausfinden.

Glenn hat da ja schon ein paar Vorschläge gemacht.

Schönen Gruß
Georg
Mac_clane
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 18. Mrz 2011, 20:57

RocknRollCowboy schrieb:
Hallo mac

Ich habe hier die Heco Precision 400 (HT und MT sind baugleich mit der 300er, die 400er hat einen 30 cm TT) und halte diese für sehr gute neutrale Lautsprecher.

Von meinem Händler hatte ich mir schon LS in der 1000-1500€ Klasse ausgeliehen und sie gegen die alten Heco´s antreten lassen.
Fazit: Die Heco´s sind immer noch hier. Der eine oder andere LS konnte dies und jenes etwas beser, dafür hatte er woanders Defizite. Kein LS hat mich dazu veranlaßt das Geld auszugeben. Das ist natürlich nur meine persönliche, subjektive Meinung.


Schönen Gruß
Georg


Hallo Georg,

Du hast ja so recht! Mir ging das bisher ähnlich mit den 300ern.

Ich wollte jetzt nur umstellen auf einen Flat-TV und hatte dabei auch eine Surroundumgebung im Auge.

Aber wie Du schon sagst, das geht auch mit Einbeziehung der Heco's.

Salut

macclane
RocknRollCowboy
Inventar
#42 erstellt: 18. Mrz 2011, 21:29

Aber wie Du schon sagst, das geht auch mit Einbeziehung der Heco's.



Hab ich zwar nicht gesagt, geht aber.
Hab hier als Surrounds die Precision 100.
Als Center dient eine einzelne 200´er (quer gelegt)

Der Sub ist ein aktiver Canton AS 5.(Für Musik nicht besonders geeignet, für Film aber ganz brauchbar. Leg aber nicht sooooviel Wert auf Surround Sound)

Praktisch eine Vintage 5.1 Anlage.

Je nach Deinem Anspruch und Stellmöglichkeiten könnte der AS 5 Sub schon etwas bringen. (Richtig gut ist der aber nicht)

Schönen Gruß
Georg
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