Kennt B&W die Hifi Din-Norm nicht ?

+A -A
Autor
Beitrag
woody13
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Jun 2011, 18:42
Ich habe gerade in der neuen Stereo den test von der B+W CM8 gelesen.
Die hat keinen Mittelton (15 dB-Loch) und 2 Ohm Impedanz.



Lyto
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Jun 2011, 21:00
Ich weiß nicht, aber ich habe mir 2 oder 3 Standlautsprecher von B&W 5-15 Sekunden lang angehört und sie wieder ausgeschaltet.
Die Standboxen klangen für mich, als würde man eine Kef Box hinter eine Mauer stellen. Die Lautsprecher lagen so im preisbereich von 500-1500€ das Stück.

Ich habe nichts gegen Kef, aber Kef klingt ähnlich warm vom Klang her.

Ich finde eine Canton Gle 490 klingt da um einiges Besser.


[Beitrag von Lyto am 10. Jun 2011, 21:01 bearbeitet]
global-skywalker
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jun 2011, 21:03
Von welchen Lautsprechern sprichst du denn??
Das die CM8 keinen Mittelton hat halte ich auch für ein Gerücht!...
ton-feile
Inventar
#4 erstellt: 12. Jun 2011, 21:59
Hi,


woody13 schrieb:
Die hat keinen Mittelton (15 dB-Loch)



global-skywalker schrieb:
:D Von welchen Lautsprechern sprichst du denn??
Das die CM8 keinen Mittelton hat halte ich auch für ein Gerücht!... :prost

Wenn die Stereo nicht falsch gemessen hat, stimmt das schon.
Habe mir die Messung heute angeschaut.(und das Heft trotzdem nicht gekauft )
Die schreiben aber auch, dass das typisch für B&W ist und klanglich überhaupt nicht auffällt...

Gruß
Rainer
Fritz*
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Jun 2011, 23:54

ton-feile schrieb:

Die schreiben aber auch, dass das typisch für B&W ist und klanglich überhaupt nicht auffällt...


Ach
und ich dachte die hören so gut, das sie sogar Kabel auseinanderhören können

Fritz
ton-feile
Inventar
#6 erstellt: 13. Jun 2011, 00:24
Hi,


Fritz* schrieb:

und ich dachte die hören so gut, das sie sogar Kabel auseinanderhören können

-10dB entsprechen näherungsweise einer Halbierung der subjektiv empfundenen Lautheit.
-15dB sind dann noch ein wenig leiser.

Wenn man den Bereich um 2kHz absenkt, macht das den Klang "räumlich tiefer" und damit sehr angenehm und gefällig.

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Vielleicht war aber bei dem Testlautsprecher auch einfach nur der Hochtöner verpolt.


Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 13. Jun 2011, 00:30 bearbeitet]
Passat
Moderator
#7 erstellt: 13. Jun 2011, 21:30

woody13 schrieb:
Die hat keinen Mittelton (15 dB-Loch) und 2 Ohm Impedanz.


Das die keine 8 Ohm Impedanz haben, gibt B&W ja selbst in den technischen Daten zu.
Dort steht:
8 Ω (Minimum 3,0 Ω)

Und die Angabe in Klammern bestätigt, das nach DIN und IEC die Angabe 8 Ohm falsch ist und es nicht einmal 4 Ohm-Lautsprecher sind. Denn da ist die erlaubte Minimalimpedanz 3,2 Ohm.
Es sind also nach DIN/IEC 3 Ohm-Lautsprecher.
Und der Wirkungsgrad wird bei 2,83 Volt angegeben, das sind 2 Watt. Rechnet man das auf normgerechte 1 Watt herunter, bleiben von den 88 dB nur noch 85 dB übrig.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 13. Jun 2011, 21:30 bearbeitet]
global-skywalker
Stammgast
#8 erstellt: 13. Jun 2011, 22:41
Habe jetzt in der audiovision gelesen das B&W die Frequenzweiche der CM8 so modifiziert hat das die Schallanteile von Mittel und Hochtöner im Überlappungsbereich um 2,5 Kiloherz leicht nach oben abstrahlen. Was ja auch Sinn macht, da der Mitteltöner in nur 78cm Höhe sitzt.
Die CM8 ist somit eindeutig eine für kleinere Wohnräume konstruierte Box. Bei zu großen Räumen oder zu niedriger Sitzposition kann es also zu Auslöschungen kommen.
Was aber meiner Meinung nach nicht weiter schlimm ist. Wenn man Lautsprecher für große Räume sucht wird man bei B&W sicher auch fündig.
Zu der Impedanz kann ich sagen das B&W hier wenigstens noch ehrlich vorgeht... andere Hersteller geben hier auch 8 Ohm an obwohl sie weit darunter sind. B&W schreibt das wichtige wenigstens in Klammern.
Versteht mich nicht falsch aber für mich ist das alles absolut im grünen Bereich. Betreibe bereits mein zweites B&W System und bin mit dem Sound sehr zufrieden.
Soo... genug Werbung gemacht. Letztendlich ist es natürlich immer eine Frage des Geschmacks und auch des zur verfügung stehenden Geldes.

Schöne Grüße
ton-feile
Inventar
#9 erstellt: 13. Jun 2011, 22:56
Hi,

Bei einem Impedanzminimum von 3 Ohm wäre die Nennimpedanz nach DIN imO 3,75 Ohm.

Gruß
Rainer
Passat
Moderator
#10 erstellt: 14. Jun 2011, 00:27
Nö, es sind max. 20% weniger als die Nennimpedanz erlaubt.
Ein 4 Ohm-Lautsprecher darf also eine Minimalimpedanz von 3,4 aber auch von 3,9 oder 3,6 Ohm haben, aber nicht weniger als 3,2 Ohm.

Grüsse
Roman
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 14. Jun 2011, 01:15

woody13 schrieb:
Ich habe gerade in der neuen Stereo den test von der B+W CM8 gelesen.
Die hat keinen Mittelton (15 dB-Loch) und 2 Ohm Impedanz.

Je nach Modell (ob Bowers mal wieder propagiert, mehr Frequenzweichenbauteile würden den Klang verschlechtern) sollte man Messungen unter Winkel lieber garnicht erst betrachten.

Wie gut, dass die "Stereo" so stark glättet und kaum Winkelmessungen angibt.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 14. Jun 2011, 01:28
In der Stereoplay wurde die CM8 auch getestet und auch da hat die die starke Senke bei 2 kHz.
Es wurden auch Winkelmessungen gemacht.
Hier die Frequenzgänge aus der Steroplay:



Man sieht gut, wie die Senke bei 2 kHz sich bei einem Winkel von 10° nach oben abschwächt, schmaler wird und sich auf ca. 5,5 kHz verschiebt.

Die starke Spitze bei 30 kHz ist die Materialresonanz der Hochtonkalotte. Die ist unkritisch, weil weit außerhalb des Hörbereichs.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 14. Jun 2011, 01:28 bearbeitet]
global-skywalker
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jun 2011, 01:54
Ok.. dann hat die audiovision ja nicht unrecht, das die CM8 leicht nach oben strahlt..
ton-feile
Inventar
#14 erstellt: 14. Jun 2011, 07:24
Hi Roman,

Das kann doch jetzt nur ein Missverständnis sein.

Passat schrieb:
Nö, es sind max. 20% weniger als die Nennimpedanz erlaubt.
Ja eben!
Nennimpedanz=3,75 Ohm
Real erlaubtes Impedanzminimum=3,75-0,75=3 Ohm

Bei 3 Ohm Nennimpedanz dürfte die Impedanz dann 2,4 Ohm nicht unterschreiten.

Passt doch!

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 14. Jun 2011, 07:30 bearbeitet]
Passat
Moderator
#15 erstellt: 14. Jun 2011, 09:43
Was noch am Frequenzgang auffällt:
Den ausgewogensten Frequenzgang hat die CM8 bei einem seitlichen Winkel von 30° und einem Winkel von 10° nach oben.
Die CM8 sollte also NICHT auf den Hörplatz angewinkelt werden.

Grüsse
Roman
global-skywalker
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jun 2011, 10:14
Jo.. Leicht seitlich und keine zu niedrige Sitzposition. Also auch kein zu großer Raum.
Habe ich aber ja schon paar mal geschrieben.
Giustolisi
Inventar
#17 erstellt: 15. Jun 2011, 09:41
Ich finde es ist fast eine Frechheit, sowas für 1800€ anzubieten. Allein schon der große Buckel über 100Hz stößt mir sauer auf.
Der Bass fällt flach ab, das ist in kleinen Räumen sicher ein Vorteil. Aber egal unter welchem Winkel gemessen fällt irgendwo ein großer Einbruch auf. Im Selbstbaubereich würde so was gnadenlos auseinander genommen. da wurden schon viel kleinere Fehler an preiswerteren Konstruktionen bemängelt. Der Lautsprecher ist knapp einen Meter hoch und der Hochtöner ziemlich weit oben im Gehäuse. So lange man nicht auf einem Barhocker sitzt um zu hören muss der Lautsprecher nicht nach oben abstrahlen.
sakly
Inventar
#18 erstellt: 15. Jun 2011, 10:06

Giustolisi schrieb:
Ich finde es ist fast eine Frechheit, sowas für 1800€ anzubieten. Allein schon der große Buckel über 100Hz stößt mir sauer auf.
Der Bass fällt flach ab, das ist in kleinen Räumen sicher ein Vorteil. Aber egal unter welchem Winkel gemessen fällt irgendwo ein großer Einbruch auf. Im Selbstbaubereich würde so was gnadenlos auseinander genommen.


Hi,

das liegt aber wohl daran, dass recht viele nach dem messtechnischen Optimum streben, um ein Lineal an den FG legen zu können.
Was ist denn, wenn es mit so nem Grundtonbuckel Spaß macht? Was ist denn, wenn man es gerne mag, wenn der Mittelton hintergründig spielt und so die Gefälligkeit möglicherweise erhöht wird? Was ist, wenn der Nutzer das einfach so haben will, weil er das viel besser findet, als ein Lineal auf nem Papier?
Genau aus dem Grund habe ich bisher noch keine Messungen von meinen LS gemacht. Mir gefallen die einfach klanglich. Ich will nicht wissen, wie der FG aussieht

In der Palette der Lautsprecher, die ein Hersteller anbietet, muss es doch auch Unterschiede geben. Gerade in Bezug auf Hörgeschmack und Nutzung in unterschiedlichen Räumen.

Gruß
Fritz*
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 15. Jun 2011, 10:33

sakly schrieb:
Gerade in Bezug auf Hörgeschmack und Nutzung in unterschiedlichen Räumen.


in Ordnung!

aber einen verkurbelten Lautsprecher kann man auch für 100.-
Euro bekommen.


Fritz
sakly
Inventar
#20 erstellt: 15. Jun 2011, 10:41
Hi Fritz,

klar kann man das. Die Qualität der Teile wird jedoch (deutlich) unterhalb denen der B&W liegen. Einigen ist das eben doch wichtig, dass da auch ein toller Name drauf steht.
Ob B&W jetzt ein toller Name ist, liegt natürlich beim Betrachter

Der Preis an sich ist auch in meinen Augen sehr hoch für das Angebotene.
Aber die Bewertung der technischen Gegebenheiten bezogen sich nahezu nur auf die eigenen Maßstäbe ohne die Bewertung von den Faktoren des Hörgeschmacks und der Verwendung. Die gibt es aber nunmal, wobei der Geschmack sicher der größte Faktor von allen ist.

Gruß
Amperlite
Inventar
#21 erstellt: 15. Jun 2011, 12:21

sakly schrieb:
Was ist denn, wenn es mit so nem Grundtonbuckel Spaß macht? Was ist denn, wenn man es gerne mag, wenn der Mittelton hintergründig spielt und so die Gefälligkeit möglicherweise erhöht wird? Was ist, wenn der Nutzer das einfach so haben will, weil er das viel besser findet, als ein Lineal auf nem Papier?

So ist es. Bei einigen wenigen Alben gefällt sogar mir die Abstimmung von Bowers sehr gut und auch die Pseudoräumlichkeit kann schmeicheln.

Warum ich keine B&W kaufe liegt erstens daran, dass diese Eigenarten mich beim Großteil meiner Musik eher nervt und (ganz entscheidend) dass Bowers mit IMHO stark irreführendem Marketing arbeitet (flache Filter erzeugen bessere Reproduktion, etc.).
puffreis
Stammgast
#22 erstellt: 15. Jun 2011, 13:26
Ich kann den Threadstarter nur zustimmen.
Meine schlechtesten Hörerfahrungen habe ich mit irgendwelchen Standboxen von B+W gehabt, Paarpreis so um 1500€.
Vor allem, wenn man nicht in der Mitte sitzt, was manchmal bei Vorführungen nun mal passiert, wird´s gruselig.
Wie soll so ein Ding im nicht-optimierten Raum klingen?
Nach dieser Vorführung habe ich mich bißchen schlau gemacht und folgendes gefunden, was mein Gehörtes stützt:

http://www.hifi-foru...um_id=30&thread=9156
http://www.hifi-foru...4201&back=&sort=&z=1


Außerdem gab´s mal Hörproben von Lautsprechern in der Zeitschrift Audio, so um 2005.
Ich habe mal alle Hörproben (ca.50 LS) in eine CD kopiert und meinen Freunden vorgeführt.
Keiner wußte, welcher LS sich hinter der Nummer verbirgt.
Und siehe da, u.a. Klipschhorn und Nautilus wurde von allen als verfärbend und schlecht bemerkt.
Andere Super-LS wie Quad und Genesis wurden als sehr gut identifiziert.

Wie sagte mal Malte Ruhnke alias Tantris mal, B+W ist Bose für Besserverdienende.
Komisch ist nur, dass er jetzt als Audio-Redakteur B+W hoch benotet.

Thema Geschmack:
Um den eigenen Geschmack anzupassen, gibt es Equalizer.
Aber sowas überfordert ja den High-Ender.

Stattdessen werden dauernd (nicht klingende) CD-Player und Verstärker getauscht. Oder man kauft sich Shakti-Steine, Raumanimatoren und highendige Racks.

Übrigens, an den Chassis der B+Ws gibt´s nichts zu mäkeln. Ich habe mal das Ausklingspektrum einer Nautilus gesehen (Hifi-Vision glaube ich), Phänomenal !!!

Nur das Gehäuse ist vorbei an den Erkenntnissen der Akustik produziert worden, genauso wie diese modernen,schmalen Standboxen mit D'appollito-Anordnung
und seitlichem Bass.



Grüße
Chohy
Inventar
#23 erstellt: 15. Jun 2011, 14:07
Es gab hier auch schonmal einen Thread, der die stetige Qualitätsdegeneration von B&W Produkten unter objektiven Gesichtspunkten zum Thema hatte

Diamanthochtöner bei B&W

gruß chohy
*irfan*
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 15. Jun 2011, 14:53
Zumindest bestätigt der Frequenzschrieb ja meinen (zugegeben laienhaften) Höreindruck.

http://www.hifi-foru...d=27423&postID=38#38

Ich werde mich wohl doch für einen soliden deutschen Hersteller entscheiden...


[Beitrag von *irfan* am 15. Jun 2011, 14:53 bearbeitet]
global-skywalker
Stammgast
#25 erstellt: 16. Jun 2011, 00:02
Na kla...
Jedem das seine... Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und für jeden ist was dabei.

Schöne Grüße
Moe78
Inventar
#26 erstellt: 16. Jun 2011, 00:37

puffreis schrieb:

Außerdem gab´s mal Hörproben von Lautsprechern in der Zeitschrift Audio, so um 2005.
Ich habe mal alle Hörproben (ca.50 LS) in eine CD kopiert und meinen Freunden vorgeführt.
Keiner wußte, welcher LS sich hinter der Nummer verbirgt.
Und siehe da, u.a. Klipschhorn und Nautilus wurde von allen als verfärbend und schlecht bemerkt.
Andere Super-LS wie Quad und Genesis wurden als sehr gut identifiziert.

Ähm... zum Verständnis... wenn ich Musik von verschiedenen LS wiedergebe und aufnehme, dann klingt das auf jedem Ls, auf dem du das dann hörst, doch auch anders? Und in keinster Weise so, wie wenn du den betreffenden LS wirklich hören würdest, oder?
Finde das unsinnig.

Dass jede Marke irgendwo polarisiert und nicht jedem gefällt - ok. Geschmack.
Das Gebashe finde ich aber zu viel.
Dass man durchaus (auch ohne Werbung) auf so einen LS stoßen und ihn sehr gut finden kann, habe ich selbst erlebt. MIR gefällt die CM9 (ok, etwas anders abgestimmt als die CM8) sehr gut. Besser als die Linn Majik 140 und die Dynaudio Excite 32/36. Oder Canton GLE.
Dass es für das Geld andere LS gibt - ok. Dass sie besser sind - vielleicht. Ewig probehören kann aber auch keiner. Ob es für das von mir bezahlte Geld für meine gebrauchten CM9 besseres gibt? Schwer vorstellbar.
Giustolisi
Inventar
#27 erstellt: 16. Jun 2011, 05:40
Zurück zur Frage

Kennt B&W die Hifi Din-Norm nicht ?

Kennen schon, niur halten sie sich nicht dran
Das ist wie mit den physikalischen Gesetzen und Bose.
(wenn man der Werbung glaubt ) kennen die Leute von Bose die physikalischen Gesetze, halten sich aber nicht dran
(Scherz)
Chohy
Inventar
#28 erstellt: 16. Jun 2011, 10:59
Wie sieht eig. die Weiche bei der CM8 aus, wurden da auch so flache Filter, wie bei den HaiEnt Modellen verwendet?
detegg
Administrator
#29 erstellt: 16. Jun 2011, 11:08
Moin,

die für die HiFi-Technik ursprünglich in den 1960-ern entwickelte Norm DIN 45500, die technische Mindestanforderungen für HiFi-Geräte beschrieb, wurde 1996 durch die EN 61305 ersetzt - die allerdings keine Mindestanforderungen mehr fest schreibt, sondern nur noch Verfahren für die Messung und Angabe der Leistungskennwerte von HiFi-Geräten enthält.

Diese Empfehlungen der EN 61305 finden im HiFi- oder gerade im HighEnd-Bereich praktisch keine Anwendung mehr - jeder Hersteller darf hier sein eigenes Süppchen kochen

;-) Detlef
puffreis
Stammgast
#30 erstellt: 16. Jun 2011, 11:29
Laut Audio wurde mehr oder weniger auf gleiche Bedingungen geachtet.
Das eine aufgenommene Sache kein Blindtest darstellt, ist wohl jedem klar.
Aber die Tendenz ist doch offensichtlich.
Wenn 3/4 der Testobjekte wenig oder gar nicht verfärben, vom Billigbox bis Superbox
und dann zwei High-End-LS bei allen Testpersonen negativ auffallen, ist doch bisschen armselig, oder?

Dass vor allem der Klipschhorn bei Klassik am plärren ist, ist doch wohl bekannt.
Trotzdem hat dieser LS 85Pkt. in Punkto Neutralität gekriegt,
während ein anerkannter Neutralo wie der Nubert 80Pkt erhält.
Das zum Thema Fachzeitschrift.

Viele finden den Klang o.k., ist auch nichts einzuwenden.
Nur sollte jedem bewußt sein, dass das nichts mit Hi-Fi zu tun hat.
Selbst Amar Bose, ein Akustik-Professor, weiß das bestimmt, aber er hat damit sein Geld gemacht.
B+W war in den 70ern und in den 80ern ein Ferner-liefen unter den deutschen Statistiken!

Gruß

P.S.:
Wenn ich bei manchen Aufnahmen Räumlichkeit haben will, schalte ich Concert Hall an meinem Yamaha ein!
chrizzoPR#
Stammgast
#31 erstellt: 16. Jun 2011, 22:47

Wie sagte mal Malte Ruhnke alias Tantris mal, B+W ist Bose für Besserverdienende.

Das ist völliger Schwachsinn!
Chohy
Inventar
#32 erstellt: 16. Jun 2011, 22:49

Wie sagte mal Malte Ruhnke alias Tantris mal, B+W ist Bose für Besserverdienende.


Volle Zustimmung
hi2hello
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 07. Mrz 2014, 10:19

Passat (Beitrag #15) schrieb:
Was noch am Frequenzgang auffällt:
Den ausgewogensten Frequenzgang hat die CM8 bei einem seitlichen Winkel von 30° und einem Winkel von 10° nach oben.
Die CM8 sollte also NICHT auf den Hörplatz angewinkelt werden.

Grüsse
Roman


Hi, wie kommst Du auf dieses Ergebnis?
Und gilt das auch für andere LS der Serie wie die CM1?
Danke und Gruß,
hi2hello


[Beitrag von hi2hello am 07. Mrz 2014, 10:20 bearbeitet]
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
B&W CM Serie
soundfield am 14.06.2006  –  Letzte Antwort am 12.09.2010  –  22 Beiträge
B&W Matrix 3... Kennt die jemand?
bes am 10.11.2003  –  Letzte Antwort am 11.11.2003  –  4 Beiträge
B&W NAutilus 801 vs. 802. Wer kennt sich aus
Killkill am 10.02.2006  –  Letzte Antwort am 04.12.2006  –  23 Beiträge
Kennt jemand dieses System von B&W?
Leonarius am 29.10.2006  –  Letzte Antwort am 09.07.2008  –  6 Beiträge
B&W "Matrix 804"
stereo-leo am 18.01.2006  –  Letzte Antwort am 19.01.2006  –  6 Beiträge
B&W 603 Kalottenhochtöner
AlexanderF am 13.12.2008  –  Letzte Antwort am 20.01.2009  –  14 Beiträge
B&W Lautsprecher
Oliver am 31.12.2003  –  Letzte Antwort am 26.01.2004  –  38 Beiträge
B&W, Dali, Dynaudio, Monito Audio
paragoof am 30.06.2004  –  Letzte Antwort am 01.07.2004  –  8 Beiträge
B&W Preference 6. kennt die jemand ?
astra12 am 19.09.2011  –  Letzte Antwort am 26.09.2011  –  6 Beiträge
Monitor Audio, B&W,KEF ???
Loud'n'Proud am 05.04.2004  –  Letzte Antwort am 07.04.2004  –  5 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Bowers&Wilkins
  • Canton
  • Linn

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder819.618 ( Heute: 23 )
  • Neuestes Mitglied!Stefanzel73
  • Gesamtzahl an Themen1.368.495
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.065.067