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B&W baut schlechte Boxen!?

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olibar
Stammgast
#1 erstellt: 02. Apr 2004, 18:33
Hallo Forum,

heute war ich mal wieder auf einen Abstecher in einem Hifi-Geschäft. Diesmal allerdings nicht in meinem Stammladen. Mit dem Verkäufer bin ich dann so etwas ins Reden gekommen. Der Laden führt Boxen von Triangel, Mordount Short, Linn, Elac, Dynaudio und was weiß ich nicht alles.

Auf meine direkte Frage nach B&W erstmal Augenrollen, dann die Aussage: "Die sind aber eigentlich katastrophal. Sie wissen schon, dass bei B&W die guten LS erst bei 1500,- Eur anfangen". Da mußte ich etwas nachhacken, das Gespräch dauerte dann knapp 40 min. Kernaussage: Die Boxentechnik von B&W ist um einiges hinter den moderneren Herstellern zurückgeblieben. Das Problem liegt in der Impedanzstabilität. B&W Boxen gehen bei hohen Pegeln bis 2 (!) Ohm herunter, und das macht am derzeitigen Markt eigentlich nur Nad (oder Harman Kardon) mit. Ansonsten wohl noch Arcam. Auf keinen Fall mein Rotel RA 1062, den er in höchsten Tönen lobte (sein Glück ). Er meinte, die Entwickler bei B&W sind bei 40 m stehengeblieben, obwohl die Strecke 100 m war. Aber er wollte sie mir nicht ausreden und meinte, vielleicht mal woanders anhören und den Pegel stark erhöhen.

Die Tatsache, dass B&W zusammen mit Rotel verkauft und angeboten wird, begründete er damit, daß der Deutschlandvertrieb beider Firmen unter einem Dach liegt und das Ganze eigentlich nur verkaufstechnische Hintergründe hätte, genau wie bei Dynaudio und Nad, das muß aber noch nicht heißen, dass diese Kombis auch zusammen passen!

Er erzählte noch von Kunden, die nach schlechten Erfahrungen von B&W umgestiegen sind, weil entweder andauernd die Verstärker abschalten oder die Hochtöner abrauchen.

So nun meine Frage: Wer kann diese Erfahrungen bestätigen oder entkräften? Interessiert mich, weil der Händler heute meinen Traum einer B&W-Box ganz schön getrübt hat.

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme

Gruß

Oliver
sound67
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Apr 2004, 18:43
Tatsache ist: B&W Boxen gehören bei Fachhändlern zu den absoluten Marktführern. Das wird bei Deinem Händler nicht anders sein.

Fakt ist: Dein Händler hat auch andere Boxen im Angebot und will diese auch verkaufen.

Da macht es Sinn, bei jemandem, der sich nicht als absolut fixiert auf diese Marke erweist, ordentlich draufzuhauen.

Nicht, dass es nicht einige kritikwürdige Punkte an B&Ws gäbe, oder dass die Kernaussage, dass es gute B&Ws erst ab 1.500/Stck. gebe nicht manches dran ist. Aber erst mal sollte man Verkaufsinteresse für das "Restrepertoire" unterstellen dürfen.

Gruß, Thomas
fender
Stammgast
#3 erstellt: 02. Apr 2004, 19:11
Hallo,

Also ich halte nich viel von B&W. Ich hatte mal die B&W Nautilus 804 "die ja in den Tests gut abgeschlossen hat"
hier zum testen.
Ich selbst habe die Tannoy D500,die B&W kam da nicht mit.
Die Tannoy spielte die B&W einfach nur an die Wand.
Da waren Welten dazwischen.
Na gut jeder hat einen anderen Hörgeschmack.
Aber es gibt (IMHO)wesentlich bessere Lautsprecher als B&W für wesentlich weniger Geld.

Oder warum werden B&W Lautsprecher so häufig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten? Da können die doch garnicht soooo gut sein.

Meiner Meinung nach werden gute Lautsprecher selten auf dem Gebrauchtmarkt angeboten.
Denn wer einen guten Lautsprecher hat und damit sehr zufrieden ist, verkauft er ihn doch nicht.

Oder liege ich da falsch?

Gruß, Fender.
hammermeister55
Stammgast
#4 erstellt: 02. Apr 2004, 19:18
Hallo olibar,
ich habe mir die B&W 601 S3 geholt, war ein echter Spontankauf. Gabs als Austellungsstück für 280 Eu das Paar
hätten sonst 400 Eu gekostet. Für meinen geschmack warendie aber zu breiig abgestimmt, so das ich sie mir dann, vom Boxenbauer für 50 Eu hab tunen lassen. Ich glaub im unteren Preissegment ist B&W wirklich nicht der Preis/Leistungs Hit. Aber durch das Tunen sind dann doch noch für insgesamt 330 Eu sehr passable Boxen draus geworden. Aber ordentlich Watt brauchen die aufjedenfall.
Mein Rotel 820 BX3 keucht schon ganz doll.


[Beitrag von hammermeister55 am 02. Apr 2004, 19:18 bearbeitet]
anon123
Administrator
#5 erstellt: 02. Apr 2004, 19:18
Hallo,

erst einmal nur kurz: So ein patenter, hanebüchener, abgrundtiefer Unfug.
Kann ja sein, daß man B&W nicht mag, andere Hersteller bevorzugt, oder was weiß ich. Aber ein solcher Pauschalquark ist wirklich dummes Zeug. Allein die Aussage zum Impedanzverlauf stimmt einfach nicht. "Meine Beiden" (erst 601 dann 1NT) gehen nicht unter 4 Ohm, und ähnliches habe ich bisher bei allen (!) Tests gelesen. Übrigens wurde gerade die 601 bei Erscheinen als höchst bemerkenswertes Preis/Leistungs-"Wunder" gefeiert. IMHO völlig zu Recht.

Geh' Dir einfach einmal ein paar LS von B&W anhören. So klingen z.B. die kleinen 601 an meinem 1060 (ganz ähnlich dem 1062) bereits sehr bemerkenswert. Mit den CDM 1NT geht der Amp eine hervorragende Verbíndung ein.

Auch viele andere Hersteller bauen gute LS und B&W hat die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefressen. Übrigens ist B&W gerade auch bei Grundlagenentwicklung eine der aktivsten Hersteller. Lies z.B. mal den Bericht zur Reihe 600 in der Stereoplay.

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 02. Apr 2004, 19:27 bearbeitet]
Mangusta
Stammgast
#6 erstellt: 02. Apr 2004, 19:25
Hallo,


Oder warum werden B&W Lautsprecher so häufig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten? Da können die doch garnicht soooo gut sein.


Ich habe gerade kurz im AudioMarkt reingeschaut. 6 Leute suchen eine B&W, niemand sucht eine Tannoy ;).

Gruss, Mangusta
piercer
Stammgast
#7 erstellt: 02. Apr 2004, 19:29
Hallo allerseits!

Probleme mit B&W Boxen?

Hab die 603S2, als Rear die THX.., den ASW 1000 und....

und seit 2 Monaten den 2900er Denon (nach einigen Reparaturen )

Mit guten DVD-A bzw. SACD bin ich wirklich sehr sehr zufrieden.

Ich kann absolut nicht klagen!

Grüssli´s
Piercer
fender
Stammgast
#8 erstellt: 02. Apr 2004, 19:46
Hallo Mangusta,

Das ist mir schon klar warum die b&W so gesucht werden, da ist auch die Werbung schuld. B&W macht überall wo es nur geht Werbung.Und dadurch ist b&W nun mal bekannter als Tannoy.
Und in den Tests der Hifi-Zeitungen sind B&W meistens Testsieger.
Aber in den Tests der Hifi-Zeitungen geht(IMHO)halt auch nich immer alles mit rechten Dingen zu.

Gruß Fender.
anon123
Administrator
#9 erstellt: 02. Apr 2004, 19:55
@fender:

Ein Hersteller macht viel Werbung. Na und? Was ist verwerflich daran, für seine Produkte zu werben? Das sich daraus der Bekanntheitsgrad erhöht ist Sinn der Sache. Hilft beim Verkauf. VW macht auch viel Werbung, und die kennt auch jeder. Honda kennt auch jeder. Bauen exzellente Motorräder. Und BMW, Mercedes, ...

Nur weil B&W in vielen Tests immer sehr gut abschneidet, muß das noch lange heißen, daß es bei den Tests nicht mit rechten Dingen zugeht. VW wird auch sehr oft gelobt. Und Honda, und BMW und Mercedes...

Nur weil B&W auch gebraucht oft gehandelt wird, müssen die Nutzer nicht unzufrieden sein. Ich habe meine 601 nicht gegen die 1NT ausgetauscht, weil ich damit unzufrieden bin, sondern weil ich gerne mehr des Guten wollte. Der Käufer meiner 601 hatte alle Zeit die er wollte, sie bei mir anzuhören (und auch zu Hause). Er und seine Begleitung fanden sie toll. Übrigens an einem recht schwachen Denon AVR. Schau' mal morgen in die Tageszeitung, wie viele VW und Honda Motorräder gehandelt werden. Und niemand sagt beiden Herstellern mangelnde Qualität nach.

Beste Grüße.
Marlowe_
Inventar
#10 erstellt: 02. Apr 2004, 20:03


Oder warum werden B&W Lautsprecher so häufig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten? Da können die doch garnicht soooo gut sein.

Meiner Meinung nach werden gute Lautsprecher selten auf dem Gebrauchtmarkt angeboten.


Genau... Tolles Argument..... und deshalb werden auch mehr VW Golf als Fiat Bravo gebraucht angeboten... weil die Fiats so toll sind


Gruß, Dirk

P.s.: Nein, ich würde mir nie einen Golf kaufen... doch, ich habe B&W's... und finde sie klasse
Elric6666
Gesperrt
#11 erstellt: 02. Apr 2004, 20:24
Hallo Miteinander,

mit B&W, habe ich mich nur mit der Nautilus Serie Beschäftigt und kann zumindest sagen – was die Gebrauchtpreise angeht –
hoher wiederverkaufswert und somit nicht (kaum) als schnapp zu bekommen.

Das liegt wiederum and der hervorragend umgesetzten Preispolitik und dem schlüssigen Marketingkonzept. B&W und den Händler
freut es und der Verbraucher zahlt einfach zuviel. Das ist nicht beklagenswert – nur – es gibt sicher viele andere LS, die eine
bessere Preisleistung bieten können.

Persönlich, werde ich mich nicht mit B&W anfreunden – aber bestimmt feine LS – abgesehen von der Preis/Leistung.

Gruss
Robert
TurntableT
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Apr 2004, 20:33
Hallo olibar,

So eine Pauschalaussage eines Händlers habe ich schon mal über Dynaudio gehört.
Ich denke wir sind uns alle darüber einig, dass solche Aussagen nur falsch sein können, weil sie pauschal sind.

Gruß
TurntableT
gantenbein67
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Apr 2004, 20:43
"Ich denke wir sind uns alle darüber einig, dass solche Aussagen nur falsch sein können, weil sie pauschal sind."

Äh, sorry, kann es sein, daß " wir...alle" nicht auch irgendwie etwas pauschal ist..aber werde weiter über den Satz meines Vorredners nachdenken, vielleicht läßt er sich doch noch entknoten....läßt sich sein Geheimnis verstehen.

Ich habe mal kleine B&W Boxen besessen...und: Sie waren schlicht und einfach: schlecht. Undifferenziert, alles klang gleich, nämlich gleich "schön", samtig, nett, ärgerlich langweilig. So etwas wie Transparenz und offene Höhen kannten sie nicht.
Sie klangen so, wie viele B&W Boxen aussehen: wie Gelsenkirchener Barock.
Wer`s mag..
Gantenbein


[Beitrag von gantenbein67 am 02. Apr 2004, 20:49 bearbeitet]
olibar
Stammgast
#14 erstellt: 02. Apr 2004, 20:51
Hallo miteinander,

danke erstmal für die rege Teilnahme. Ja, ich bin mir schon darüber im Klaren, daß die Aussagen von einem Verkäufer getan wurden, der B&W nicht im Showroom hat. Und pauschalisierte Aussagen sind wirklich nicht immer richtig, zeigen aber, daß es Probleme geben könnte, und falls ich mich für ein neues Boxenpaar entscheiden sollte (bin mir noch nicht sicher...) dann möchte ich natürlich Boxen kaufen, die auch 'ne Weile halten und auch hohe Pegel abkönnen, obwohl sie meistens nur in gesenkter Zimmerlautstärke laufen werden. Und selbst wenn es nur bei 5% der Boxenkäufer einer Marke Rückläufer gibt, wäre mir das zuviel - Das Risiko einfach zu groß Insofern meine Skepsis

Was er aber nicht wußte, war meine Ausstattung. Seine Aussage zu den B&W waren gleich zum Anfang, er hatte mir sein vorhandenes Sortiment vorgestellt, ich fragte nach B&W. Vom Rotel war da noch nicht die Rede. Geschweige denn von meiner Raumakustik, die recht schwierig sein dürfte, da die Standboxen wandnah aufgestellt werden müssen (Kinder, Frau - Ihr versteht). Wie gesagt, es waren gerade 2 Minuten vergangen. Und gleich nach seiner B&W-Kritik der Vorschlag, daß er sie auch besorgen könne. Insofern hab ich das Gespräch - zumindest in dem Augenblick - als eher vertrauenswürdig denn als "Üble Verkäufer-Abzocke" empfunden. Wie gesagt, er hat mir oftmals versichert, daß er mich nicht von B&W abbringen möchte, aber dazu geraten hat er ausdrücklich nicht.

So, nun bitte fleißig weitere Posts

Vielen Dank und Gute Nacht

Oliver
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Apr 2004, 21:06
Hallo,

Wer eine B&W kauft, sollte sich darüber klar sein, daß er eine englische Box kauft. Das bedeutet, daß sie üblicherweise eher samtig als überbrillant eher füllig als schlank, eher lieblich als analytisch abgestimmt ist.
Daher sollte man so etwas nicht beanstanden.

Zur Aussage, die B&Ws klängen erst in der oberen Liga gut, ist zu sagen, daß das mehr oder weniger ausgeprägt für alle Lautsprecherhersteller gilt, deren Zielmarkt der "gehobene" ist. Oder kann sich jemand einen Mercedes-Käfer vorstellen ?

Ich habe schon vor 25 Jahren B&W Boxen gehört, damals waren sie Aussenseiter (zumindest in Deutschland), aber interessanterweise hatten sie schon damals einen ähnlichen Klangcharakter wie heute. Sie bringen ein voluminöses weiträumiges Klangbild (zumindest in der Klasse ab ca 1500 Euro pro Stück) haben aber eine leichte (mir unangenehm erscheinende) Verfärbung (ich schiebe es auf die Kevlar-Membranen-bin mir aber nicht sicher)

Persönlich ziehe ich KEF vor, die zwar auch leicht verfärben, jedoch immer zum lieblichen hin. Allerdings wurde das bei den letzten Serien signifikant verbessert,
vor allem die Reference-Serien von KEF waren immer schon ausgezeichnet.

Zum Ursprungsthema:
B&W stellt sicher Lautsprecher her, die in der oberen Liga mitmischen. Allerdings darf man sich nicht erwarten, daß die "billigen" Modelle von den teuren "mitpartizipieren" würden, wie die Werbung das manchmal verspricht. Wäre dies der Fall, dann würde ja niemand mehr teurere LS kaufen...

Etliche Schallplatten wurden unter der Verwendung von B&W Lautsprechern abgemischt, vorzugweise Klassische.

RAT:
Bei einem Händler anhören und kaufen, nicht im Supermarkt.
Im Gegenzug eine (evtl schrifliche) Vereinbarung treffen, daß man die LS gegen ein beliebiges anderes Fabrikat tauschen kann, wenn sie gar nicht entsprechen sollten.

Freundliche Grüße aus Wien
Alfred


[Beitrag von Alfred_Schmidt am 02. Apr 2004, 21:09 bearbeitet]
supermichele
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Apr 2004, 21:33
hallo leute also ich ich bin seit jahren ein begeisteter B&W fan und hab zu mir gesagt wenn ich es mir leisten kann dann muss es eine nautilus sein. vor kurzem konnte ich mir diesen wunsch endlich erfüllen aber es ist keine nautilus wo jetzt bei mir im wohnzimmer steht. denn ich hab mir die nauti 802 angehört und ich war schon enttäuscht es war nicht das was ich erwartet habe und diese war an einer vor und endstufe von krell angeschlossen leistung 2x 700w ich finde man muss ordentlich aufdrehen das da mal dynamik kommt und ich hatte noch zwei kumpels dabei dieselbe meinung waren. irgendwann später hörten wir uns die nauti 800 an mit vor und endstufe von burmester in einem studio an wir konnten uns nicht mit dem klang anfreunden also enteweder haben wir was mit den ohrenich hab das noch bis heute nicht begriffen. ich oder wir meinten es fehlte an dynamik und ich wollte mir die 802er oder ewt. vielleicht sogar die 800er kaufen. das ärgert mich heute noch denn schon auch optisch sind sehr schön und ab da halte ich von den tests nicht viel ich habe mich dann für dynaudio contour s5.4 entschieden, und bin sehr zufrieden es ist eine klasse box nicht nur weil ich sie habe sondern bestätigung kommt auch von besuchern und diese beurteilung reicht mir mehr aus als diese tests ich betreibe sie mit einen denon avr 3801 und eine rotel endstufe rb 1080 wo man aber kein unterschied hört ob mit endstufe oder ohne
bei dieser gelegenheit kann mir vielleicht jemand helfen ich will eine vorstufe mit endstufe und dem avr kombinieren
mit einem umschalter gehtdenn das überhaupt für tips wäre ich euch allen sehr dankbar .andere L.S wurden auch gehört sogar von einer kleinen Firma noch no name weit besser als die nauti 802er dieser sagte zu uns er versaut sich jetzt bestimmt das geschäft mit der nauti 802er wenn wir im vergleich seine gebauten L.S hören denn er wollte eigentlich die nauti verkaufen
und diese noch name L.S waren an einem onkyo receiver angeschlossen sehr guter sound ich oder wir verstehen das heute noch nicht.

grüsse
supermichele
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Apr 2004, 21:41



Oder warum werden B&W Lautsprecher so häufig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten? Da können die doch garnicht soooo gut sein.


Hallo,

da man eigentlich diese Statistik in Relevanz zu den Verkaufszahlen nach Stück sehen müsste ist diese Wahrnehmung leider nicht wirklich hilfreich. Sorry, soll keine Offense darstellen!

Markus
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 02. Apr 2004, 21:46


B&W und den Händler freut es und der Verbraucher zahlt einfach zuviel.


Hallo Robert,

das geht nicht in einer "Marktwirtschaft". B&W hat seinen Wert. Denn dieser definiert sich nicht unbedingt nach *deinen* Masstäben.

Da es sehr viele gibt, die bereit sind dafür zu zahlen ist es das auch Wert!

Markus
der_graue
Stammgast
#19 erstellt: 02. Apr 2004, 21:47
Hi,

ich habe selbst zwar noch keine B+W besessen, aber wenn man als Fan umtriebig ist, hat man ja schon die eine oder andere bei Vorführungen gehört, deshalb traue ich mir eine Teilnahme an dem Thema zu.
Die B+W sind eigenständig abgestimmt, B+W verfolgt seine Markenstrategie, um seinen Fans einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Mir sind sie auch etwas zu "samtig" abgestimmt und ich habe mich beim Kauf von Kompaktlautsprechern fürs Arbeitszimmer schon gegen B+W und für die Chario Syntar entschieden, ich kenne aber andere, die mit B+W mehr als zufrieden sind. Solche Kracher wie die Ur-Nautilus streuen ihre Faszination sicherlich marketingwirksam auch in die unteren Preisbereiche und manch einer träumt beim Erwerb der 600er Serie vom ähnlichen Klang.
Dass B+W Werbung macht, sollte wirklich niemanden stören, andere tun dies auch in den Zeitschriften, oder gar über den Preis.
So, denke ich, wird die Diskussion, ob B+W nun gut, oder böse ist, so lange leben, wie es B+W gibt.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 02. Apr 2004, 21:48

Hallo,

Wer eine B&W kauft, sollte sich darüber klar sein, daß er eine englische Box kauft. Das bedeutet, daß sie üblicherweise eher samtig als überbrillant eher füllig als schlank, eher lieblich als analytisch abgestimmt ist.
Daher sollte man so etwas nicht beanstanden.


Hallo,

ich kann das "englisch" klingende nicht wirklich nachvollziehen! Es gibt keinen "englischen Klang". Das ist Händler-Mythos. IMHO.

Markus
Elric6666
Gesperrt
#21 erstellt: 02. Apr 2004, 21:53
Hallo Markus,


„nach *deinen* Masstäben.
sehr viele gibt, die bereit sind dafür zu zahlen ist es das auch Wert“


das möchte ich auch nicht bestreiten – nur – da machst du einen Denkfehler! Nur weil viele zuviel für ein Produkt /Marke bezahlen, ist es das noch lange
nicht wert. Das bezieht sich erst einmal auf das Produkt als solches – hier den LS. Wenn ich jetzt für das Image / Design und für das gute Gefühl noch
zB 5000 EUR draufzahlen möchte – wunderbar!

Gruss
Robert
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 02. Apr 2004, 21:58
Guten Morgen Robert,

der Denkfehler liegt leider auf deiner Seite! Der Wert eines Produktes wird über den Markt definiert.

Was du meinst ist das persönliche Preis/Leistungsverhältnis, welches dir in diesem Zusammenhang unbenommen ist.
ich finde z.B. nicht, das man bei B&W zuviel bezahlt. (Ich würde mir einige Produkte von denen auch nicht für die Hälfte des Geldes kaufen, dennoch finde ich sie ihren Preis wert! Das ist aber subjektiv)

Markus
Fledermaus
Stammgast
#23 erstellt: 02. Apr 2004, 23:25
Hallo Zusammen
das mit dem Preis und die B&W sind zu teuer ist doch alles Quatsch. Kein Auto auf dem Markt ist doch wirklich sein Geld wert, oder?
Ich persönlich besitze 5 B&W's. Bis Heute wurden sie mit einem Denon AVC-A1SE betrieben, welcher ja angeblich über 220W pro Kanal verfügen soll. Nun ist dieser Denon in Rep. und mein Händler gab mir einen Accuphase E-303 als Ersatz mit. Nun ist mir klar geworden, was meinen B&W's fehlte, der richtige Amp, nur wusste ich das bis Heute nicht. Das Ding ist über 20 Jahre alt aber der Denon hat keine Change gegen den Accuphase, welcher ja lediglich 180W pro Kanal leisten soll.
Der Klang ist um Meilen besser, viel differenzierter, luftiger, einfach Wow! und der Bass kommt satt und trocken rüber.
Werde wohl einen neuen Amp. kaufen wenn der Denon wieder kommt.
Was lernen wir daraus? Nicht jeder Amp. passt zu jedem LS. Ja ich weiss, Accuphase ist auch schweineteuer aber sie sind auch schweinegut an B&W's.
Mein tip, hört euch die B&W's beim Händler mal mit einem Accuphase an, falls der Händler so was edles im Programm führt und ihr werdet hören was ich Heute erleben durfte.
Greetings from the
Bat
abrakadabra
Stammgast
#24 erstellt: 03. Apr 2004, 01:09
hallo leute,

nach einem langen abend, habe mir gerade "es war einmal in amerika" angeschaut, habe ich mir überlegt, ob ich wirklich etwas schreiben soll.

aber solch ketzerische formulierungen, wie diese

Sie klangen so, wie viele B&W Boxen aussehen: wie Gelsenkirchener Barock.
von gantenbein67 mag ich überhaupt nicht!
ich weiß nicht welche boxen du dir zuletzt angeschaut und -gehört hast, aber diese bemerkung ist völlig überflüssig.
gerade in diesem punkt (optik!!!) können sich manche hersteller (canton, teufel und monitor audio [markus, verzeih mir ;)] ) eine scheibe abschneiden.
b&w ist nicht nur in sachen technik und optik ein absoluter vorreiter. außer kef & b&w lässt sich kein ls besser in den wohnraum integrieren.
sorry, das weicht vom thema ab, mußte aber mal gesagt werden.

und in sachen wiederverkaufswert gibt es kaum einen hersteller der beliebter ist, egal auf welcher seite.
ich beobachte sehr oft solch verkäufe und muß sagen, das die verkäufer, egal welcher serie, den niedrigsten verlust machen.

aber ich ahne schon böses, dieser thread wird ellenlang werden.
hoffentlich endet er in nicht in einem glaubenskrieg.

deshalb lasst es uns doch so machen wie bisher: jeder hört und kauft, was er will und für richtig hält!

in diesem sinne

gruß
christian


[Beitrag von abrakadabra am 03. Apr 2004, 01:55 bearbeitet]
Muad'Dib
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 03. Apr 2004, 03:05
um auf das Topic zurückzukommen.

Ja, tun sie.
Denonfreaker
Inventar
#26 erstellt: 03. Apr 2004, 06:00
selbst ich habe verschiedene boxen und lautsprecher von B&w gehort getestet. bis der DM 603 S2 war alles noch gut. Nur mit den S3 hatt B&w sich wieder in reihe von OmniAudio und so genesteltt. Die S3 ist einfach eine slecht konstruktierter lautsprecher serie.

Die Nautilus serie gefallt mir nur den uber arbeitete nautilus 801 (den auch bei extremen peglen sehr harmonierte mit meinen "biestchen " (balzars / denon img 010 mk II (max leistung netzteil gemessen 1478w (0db(a) cd direct bach togate e fuge c moll (track 1 repeat)

sehr orgel tief und die geringe impedanz war uberhaupt kein problem
Torsten_Adam
Inventar
#27 erstellt: 03. Apr 2004, 06:34
Moin Moin
Ich glaube es hat auch keiner so richtig gesagt, dass B&W schlecht klingt!
Es ging doch um die Impendanz!
Ich habe in irgend ein Forum, anhand einiger Messprotokolle gesehen, dass die Firma B&W sich nicht immer an die Norm hält und sehr tief abrutscht. Da können einige Verstärker ins Pusten kommen!
Das hat aber noch lange nichts mit Klang zutun.
mamaleone
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 03. Apr 2004, 06:40
hallo !
es kommt doch immer auf die sichtweise der dinge an !
außerdem kommt es immer auf die komponenten an mit denen die boxen betrieben werden. z.b b&w boxen harmonieren gut mit rotel,marantz. andere receiver passen nicht so gut zu den b&w`s. ich habe viel getestet (natürlich nicht alles) und vielleicht gibts irgendwo billig boxen um null euro die meine b&w in den schatten stellen ( das wird immer so sein).aber man kann nur für sich das beste rausholen.
ich für meinen teil habe mich für die B&w´s 602s3 entschieden . weil ich nichts besseres und schöneres in dieser preisklasse (sowohl surround alsauch stero)gefunden habe. ich kann nur für regal-ls sprechen. bei standboxen hätte ich mir mit meiner entscheidung etwas schwerer getan. aber bis zu meiner preisklasse haben meine b&w `s (natürlich auf l&s ständern) meinen persönlichen testsieg eingefahren. 12 von 12 punkten ! auch standboxen bis zu dieser preisklasse.
Marlowe_
Inventar
#30 erstellt: 03. Apr 2004, 06:56
Denen, die interesse am Thema Wert und Preis von Waren haben, empfehle ich die Lektüre von MEW (Marx-Engels-Werke) Band 25.... oder eine Google-Suche mit den entsprechenden Schlagwörtern

Gruß, Dirk
fender
Stammgast
#31 erstellt: 03. Apr 2004, 07:08
@supermichele,

Also die Erfahrung habe ich mit der Nautilus 800 auch schon gemacht, der Händler hatte einen Accuphase dran hängen, typ weis ich nicht mehr.
Aber die Nautilus 800 hörte sich so an, als ob sie in eine Decke eingewickelt ist, absolut keine Dynamik, auch vom Tiefbass her kam da nicht viel, da waren nur die Frequenzen um 100-150Hz irgendwie überbetont.
Und Räumlichkeit bzw, Tiefenataffelung war da so gut wie gar nicht vorhanden.
Am Raum beim Händler lag es glaube ich nicht, da er sagte er währe Akustisch optimal.

An was lag das, vielleicht am Amp?
Oder doch an den Boxen selbst?

Ich weis es nicht.

Gruß,Fender.


[Beitrag von fender am 03. Apr 2004, 07:09 bearbeitet]
jororupp
Inventar
#32 erstellt: 03. Apr 2004, 08:02
Hallo,

ich komme auf das Eingangsstatement "B&W baut schlechte Boxen!?" zurück, dem ich widerspreche.
B&W baut Boxen in allen Preisklassen und verkauft sie sehr erfolgreich, so erfolgreich, dass man auf einzelne Typen längere Wartezeiten hinnehmen muss.
Nun kann man durchaus die These vertreten, dass alle B&W Käufer gehöramputierte Geldverschwender sind, die auf billige Marketing- und Werbetricks von B&W reinfallen.
Aber mal ernsthaft: Ich kann es aus eigener Erfahrung nachvollziehen, dass eine B&W Box, wie z.B. eine N 800 im Falle von Fender, schlapp klingt.
Ich besitze zwar "nur" ein Paar N 802, aber es hat auch bei mir eine Weile gedauert, bis diese eingespielt waren, ich die richtige Aufstellung im Raum, die Raumakustik sowie eine gute Kombination mit passender Elektronik und geeigneten Kabeln gefunden habe.
Wenn alles zusammen passt, ist das Ergebnis, in diesem Falle dass Klangerlebnis, grandios.
Das ganze ist m.E. vergleichbar der Formel 1: ein starker Motor, ein schnittiges Chassis und vier Räder dazu machen noch lange kein schnelles Auto. Erst durch viel Feinarbeit und Abstimmung kann was draus werden.

Gruß

Jörg
-scope-
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 03. Apr 2004, 08:19
Hallo,


! Es gibt keinen "englischen Klang".


Die Bezeichnung "britischer" Klangcharakter ist irgendwann mal "erfunden" worden.
Für mich ust das eine Präsenzsenke, oder andersherum ein leichter "Loudnesseffekt", der allgemein als "warm" und "musikalisch" (würg) bezeichnet wird.

Alles eine Sache der individuellen Geschmäcker. Fakt ist aber, dass gerade bei vielen britischen Geräten heftig am neutralen Charakter rumgeschraubt wird, bis sie dann entsprechend "gesoundet" sind....Man könnte das problemlos auch negativ auslegen. Ich kann mit dem sogenannten britischen Sound absolut nichts anfangen.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 03. Apr 2004, 08:27
Hallo scope,

hoffentlich bist du dir der Tragweite bewusst. Hier mal ein paar "Briten" die damit über einen Kamm geschoben werden:
Spendor (alt und neu)
Harbeth
Heybrook
KEF (alt und neu)
PMC
ATC
Pro Ac
Tannoy Mercury
Mordaunt-Short
und viele viele mehr. Ich finde nicht, das sich OFT (oder gar immer) deine charakterlichen Merkmale wiederfinden lassen.

Markus

P.S. Und wer waren nochmal die Erfinder des Taunussound? Was war nochmal typisch amerikanisch im Klangbild? Und die Japaner (bis auf Coral!) können keine Boxen bauen?!?! Bitte höre auf mit diesen Vorurteilen. Der Loudnesseffekt ist bei allen Charakteristiken vorhanden, oder? (Bis auf den dänischen "Sound" ;))
mamaleone
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 03. Apr 2004, 11:11
ein paar bemerkungen noch:
vorher wurde irgendwo gesagt das sich einflüße von den teueren b&W boxen (über 1500 euro das paar) nicht auf preisgünstigere niederschlagen würde. da sollte man sich mal ein bißchen besser mit b&W beschäftigen. außerdem wurde verkaufsangebote als qualitätsmerkmal verwendet. das ist absoluter schwachsinn. 1. werden b&w boxen sicher öfter verkauft als was weiß ich was. 2. wo und wie kann ich eine statistik über gebrauchtwaren verkäufe und ankäufe finden.
3. erzähle mal dieses argument unseren thorensfans im analogforum (kein plattenspieler wird so oft angeboten - obwohl thorens sicher gutes produkt ist).
4. wer und was entscheidet welche box gut klingt oder nicht ???
......blablablablablablabla
usw.
es ist müssig über solche sachen zu urteilen.
gott sei dank gibt es so eine vielfalt an boxen und geräten.
jeder wird fündig und glücklich ! und man kann nur hören hören hören lesen nachlesen vergleichen und sich so eine meinung bilden und dann entscheiden.
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 03. Apr 2004, 11:15

Die Bezeichnung "britischer" Klangcharakter ist irgendwann mal "erfunden" worden.
Für mich ust das eine Präsenzsenke, oder andersherum ein leichter "Loudnesseffekt", der allgemein als "warm" und "musikalisch" (würg) bezeichnet wird.


Tja aber das ist nun mal falsch.

Wenngleich ich einräume, daß sich die Klangideale der verschiedenen Länder ein wenig vermischt haben, so gab es dereinst tatsächlich tendenzielle Grundrichtungen, jedoch ist die Beschreibung des englischen Klanges falsch, und zwar grundlegend.

"Englischer Klang" im alten Sinne, als es ihn nämlich noch gab, zeichnet sich durch ein unaufdringliches, manche würden sagen farbloses, leicht zum Warmen tendierendes Klangbild aus. Die oberen Bässe sind maximal, also kaum um 2dB angehoben, die Mitten absolut linear, die Höhen linear, aber niemals schrill.
Bässe werden eher weich und rund als schlank und trocken wiedergegeben.
Weil die Mitten eben nicht abgesenkt wurden konnte man die Verfärbungen der Mitten wunderschön hören, für deutsch Ohren klangen solche Lautsprecher ein wenig "quäkig"

Der berühmte KEF-Entwickler Laurie Finchham hat übrigens vermutet, daß die "nationalen Präferenzen" bei Lautsprechern in gewissem Zusammenhang mit dem verwendeten Musikmaterial stünden, welches zum Testen verwendung findet
(Dudelsakwiedergabe, beispielsweise)

------------------------------------------------------
"Deutscher Klang"
wurde jahrelang mit den Marken Braun und Canton verbunden,
war IMO gekennzeichnet durch ein schlankes, höhenbetontes Klangbild, leicht metallisch, mit extrem trockenen Bässen, wie si in einem Orchester beispielsweise nie vorkommen.
Zur Unterdrückung der durch die damaligen Mitteltöner üblichen Verfärbungen wurden die obersten Bässe/untersten Mitten abgesenkt (Taunuswanne).
Man mag Chefentwickler Wolfgang Seikritt vorwerfen was man will: Er unterdrückte mit dieser Maßmahme tatsächlich Verfärbungen. Der dadurch entstehende "Loudness"-Effekt
wurde von Kunden und Fachzeitschriften einhellig gelobt,
und die Firma Canton war über Jahre als führender Deutscher Boxenhersteller in normalen Preisklassen "in aller Munde", in etwa vergleichbar wie heutzutage Nubert.

-------------------------------------------------------
Tatsächlich haben sich in den letzten Jahren die Klangbilder "angenähert"

Gruß aus Wien
Alfred
anon123
Administrator
#37 erstellt: 03. Apr 2004, 11:16
Na gut,

dann noch mal zur Ausgangsfrage: NEIN!

Ich benutze ein sehr kleines Set von B&W für Surround, das in den Ohren vieler meiner Freunde und Bekannten "besser als Kino" klingt. Diese Wertung sei dahin gestellt. Auch mir gefällt es sehr gut. Wunderbar räumliche Darstellung, schön von den LS abgelöst, trockener und angesichts des winzigen Subs überraschend tiefer Bass. Dir Ortung von Filmeffekten könnte bisweilen etwas besser sein. Aber für gerade einmal knapp EUR 1000 (UVP) ...

In Stereo bin ich mittlerweile bei der CDM 1NT gelandet -- an einem Rotel RA-1060 (das dürfte olibar vielleicht interessieren). Das Ganze steht in einem ca. 30qm-Dachraum, von dem die größere Hälfte (ca. 20qm) für reines Stereohören genutzt wird. Die 1NT spielt sehr räumlich, sauber und detailverliebt, ziemlich schlank aber dennoch souverän und mit einem seriösen Bassfundament (mit "Test-CD" und gehört so gegen 40Hz). Ich mag es sehr, mit ihnen auch bei vielen bekannten CDs auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Präsenzbereich scheint mir einen Tick zu dominant (der Effekt war mit NAD deutlicher). Wenn die Anlage so fertig ist, wie sie letztlich sein soll, werde ich weitersehen. Ggf. helfen da ein paar ordentliche Kabel weiter. Übrigens ist es ein Rotel (ursprünglich hätte es NAD sein sollen) geworden, bevor ich wußte, das Rotel von B&W vertrieben wird. Reines Hören war der Grund.

Dann noch mal zur Ausgangsfrage: Es gibt viele Hersteller, auch und gerade aber nicht nur Briten, die gute LS bauen. Es liegt im Ohr und Auge des Zuhörers, an der Anlage, der Raumakustik, den eigenen Präferenzen, ob es denn eine B&W, oder eine Monitor Audio, eine KEF, eine Sonus Faber, eine Elac, oder oder oder sein soll. Meine Entscheidung für B&W ist nicht eine Entscheidung gegen diese anderen, sondern Ausdruck dessen, daß sie mir -- all things considered -- am meisten zusagen, und daß ich mein Geld wie so oft im Leben nur einmal ausgeben kann.

Listen and you'll see. Whichever brand.


[Beitrag von anon123 am 03. Apr 2004, 11:17 bearbeitet]
olibar
Stammgast
#38 erstellt: 03. Apr 2004, 11:38
Hallo allerseits,

mensch, da ist ja hier in den letzten Stunden ganz schön was abgegangen. Dazu möchte ich ich noch einiges loswerden, nicht jedoch ohne mich als erstes für die rege Teilnahme zu bedanken.

Mir ging es nichtum Klang. Das werde ich für mich selbst entscheiden, auch und vor allem im Zusammenhang mit meiner Raumakustik. Insofern werden zwar einige Aussagen berücksichtigt werden (undefinierte Bässe, sehr samtig etc - was im übrigen auch dem Test der 705 in der AUDIO 12/03 bezüglich der älteren Boxen zu entnehmen ist), entscheidend wird aber das eigene Empfinden sein.


um auf das Topic zurückzukommen.

Ja, tun sie.


Hallo König des Wüstenplaneten, kannst Du Deine Aussage etwas präzisieren, ich kann irgendwie nicht wirklich etwas damit anfangen

Diese Aussage:


...selbst ich habe verschiedene boxen und lautsprecher von B&w gehort getestet. bis der DM 603 S2 war alles noch gut. Nur mit den S3 hatt B&w sich wieder in reihe von OmniAudio und so genesteltt. Die S3 ist einfach eine slecht konstruktierter lautsprecher serie...


und diese


...Es ging doch um die Impendanz!
Ich habe in irgend ein Forum, anhand einiger Messprotokolle gesehen, dass die Firma B&W sich nicht immer an die Norm hält und sehr tief abrutscht. Da können einige Verstärker ins Pusten kommen!...


Stützen eigentlich die Aussage des Verkäufers. Die B&W werden klanglich sicherlich zum Rotel passen, aber was nützt's, wenn bei Hochpegel alle paar Minuten der Verstärker schwach macht und abschaltet?

Mein Fazit aus diesen sehr interessanten Posts:

1.) B&W erst ab Serie 70x.
2.) Für eine B&W sollte man offensichtlich schon einen sehr stromfesten Verstärker haben (Harman Kardon, Nad...)
2.) Ich werde wohl oder übel (falls ich mich für neue Boxen entscheide) B&W ausleihen und am WE ordentlich die Nachbarn ärgern müssen, um die Pegelfestigkeit zu überprüfen
3.) B&W stellt für mich (trotz solcher Aussagen wie "Gelsenkirchener Barock" (?????) mit die optisch schönsten Boxen her. Da wird es umsomehr schmerzen, wenn es keine B&W werden


Soweit so gut.

Vielen Dank an alle, die hier Ihre Meinung gepostet habe.

Gruß und schönes WE

Oliver

Edit:
P.S. Anon, Dein Posting kam, während ich meins geschrieben habe. Ich habe den Rotel auch gekauft, ohne das Zusammenarbeiten der Firmen zu kennen. Insofern spielte die Box keine Rolle. Vielleicht passen die Firmen gerade wegen ihres unterschiedlichen Klangansatzes gut zusammen: der Rotel sehr detailliert, schnell, ordentlich Höhen- und Mitten, schnelle, ausgeprägte Bässe; B&W: etwas samtig, das Ganze etwas zurücknehmend. Das könnte den Erfolg begründen.
Die CDM-Serie ist doch die Vorgängerserie der 70x? Hast Du Deine Kombi schonmal längere Zeit hoch ausgesteuert?

Viele Grüße nochmal

Oliver


[Beitrag von olibar am 03. Apr 2004, 11:54 bearbeitet]
pitt
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 03. Apr 2004, 12:03
Hallo !

Ich finde die 600 Reihe gehört optisch zu den schönsten Boxen, in der Preisklasse, die z.Z. auf dem Markt sind! Leider konnte ich sie noch nicht hören.

mfg Pitt
HifiPhlipper
Stammgast
#40 erstellt: 03. Apr 2004, 12:20
Hallo,


Es ging doch um die Impendanz!
Ich habe in irgend ein Forum, anhand einiger Messprotokolle gesehen, dass die Firma B&W sich nicht immer an die Norm hält und sehr tief abrutscht. Da können einige Verstärker ins Pusten kommen!...


Was man nicht so alles in "irgendwelchen" Foren an Messprotokollen sieht, scheint schon unglaublich! Die von Dir angesprochene "Norm" besagt, daß Impedanzen - welche ohnehin (wie auf "irgendwelchen" Messprotokollen ersichtlich) von der Frequenz abhängig sind, für den Consumer-Bereich auf Größen wie 4, 6, oder 8 Ohm gerundet werden. Hierbei ist eine Toleranz von einigen Prozent weder unüblich noch illegal, sodaß ein 3,3 Ohm LS durchaus als 4 Ohm durchgeht.
Diese Normen findet man übrigens branchenübergreifend; Bei der angegebenen Leistung oder dem Hubraum von Kraftfahrzeugen wird kräftigst Ab-/Aufgerundet.
gantenbein67
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 03. Apr 2004, 12:21
Als nochmals:

Gelsenkirchener Barock ist eine Entwicklung der 30-er bis fünfziger Jahre, eine quasi Gegenbewegung zur Funktionalität der Moderne, der Bauhaustradition, ein Stil, der wieder mehr Wert auf Ornamentik, Rundungen, Üppigkeit, Überfluss legte, unabhängig von den inneren Werten, der Funktion.

B&W Boxen, insbesondere die großen Nautilus-Boxen im dunklen Holzton...sind massiv gebaut, aus gutem Holz, schwer, breitbeinig, schön verarbeitet, hier etwas gerundet, dort etwas geschrägt, die Membranen eher in einem aufälligen Gelb-Beige-Ton..halt alles in allem gute Verarbeitung. Solide. Schön. Einfach schön.
Ganz anders als z.B. Elac, auch eine Firma mit Tradition, aber so anstrengend modern.

Auch Gelsenkirchener Barockmöbel sind gut verarbeitet, Massivholz, halten ewig, haben schöne Formen, sind auch nicht eckig, sondern differenzierter....also, wo ist der Unterschied zw. GB u.BW ?

Ärgert Euch doch nicht, steht doch zu Eurem Geschmack!

In diesem Sinne einen guten Samstag
Gantenbein
lillith
Stammgast
#42 erstellt: 03. Apr 2004, 12:37
andersrum gefragt, welche boxen sind der 600er serie definitiv überlegen in klang und optik?

bitte nicht ALLE als antwort
anon123
Administrator
#43 erstellt: 03. Apr 2004, 14:00
@lillith:

"andersrum gefragt, welche boxen sind der 600er serie definitiv überlegen in klang und optik?"

Ich finde, Du solltest Dir durch eigenes Hören ein eigenes Bild machen. Beides -- Klang und Optik -- liegt im Ohr bzw. im Auge des Hörenden und des Betrachters. Man könnte natürlich für den Klang und mehr noch für technische und bauliche Güte versuchen, objektive Parameter anzuführen (was IMHO gerade für die Güte durchaus möglich ist), dennoch hat Musikhören und -erleben sehr viel mit (subjektiver) Emotionalität zu tun.

Streift man so durch die Gazetten, fällt einem schon auf, daß gerade die Reihe 600 mit viel Lob bedacht wird (na gut, die anderen Reihen auch). Zu ihrem Erscheinen stufte STEREO die 601 als "besten" LS für dieses Geld ein, ähnlich wie kurz zuvor die 303. Stereoplay vertritt die Ansicht, die 603 sei die "beste" Box bis EUR 1000. Auch international findet man viel dergleichen. Derlei Superlative sind sicherlich mit Vorsicht zu genießen. Ich persönlich halte beide LS für sehr gelungen, mag aber die 601 ganz besonders -- nicht nur, weil ich sie für zwei Jahre nutzte. Die größere Kompakte und den größeren Stand-LS empfand ich als klanglich und optisch zu dominant (Geschmackssache). Gerade bei der 604 erreichen Gehäusematerial und -konstruktion IMHO ihre Grenzen, die sich vor allem in nachlassender Durchhörbarkeit bemerkbar machen.

Dennoch, auch wenn ich mich wiederhole: B&W sind nicht die einzigen, die gute LS bauen. Du dürftest bestimmt etwas verpassen, wenn Du nicht auch anderen eine ausgiebige Hörprobe gewährst. Wer weiß schon, welcher LS Dir vielleicht noch besser gefallen wird.

Beste Grüße.
Tantris
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 03. Apr 2004, 18:05
Hallo,

zum Eingangsposting: Die Aussagen des Verkäufers sind natürlich Unsinn, weder kann man bei diesem Hersteller eine sinnvolle Preisuntergrenze nennen, unter der es "nur katastrophal" sei, noch kann die minimale Impedanz ein ernsthaftes Argument gegen einen Lautsprecherhersteller sein. Ich kenne nicht sämtliche Impedanzgänge aller B&W-Boxen, aber die dort vorhandenen Minima scheinen mir im High-End-BEreich nicht unüblich zu sein und keine besonderen Probleme für die Verstärker darzustellen (Ganz im Gegensatz z.B. zu Pütz-Elektrostaten o.ä., die Impedanzminima bis hinunter zu 0,5 Ohm aufweisen und das über breitere Bereiche). Blödsinn ist auch die Behauptung, nur bestimmte Verstärkerhersteller würden laststabile Verstärker herstellen, überhaupt klingen mir die ganzen Aussagen a la "Verstärker A harmoniert mit Box B" wie typisches haltloses Verkäufergeschwätz.

Die andere Frage ist natürlich die, ob B&W gut oder schlecht sind und inwieweit sie ihr Geld wert sind. Es gibt in der Tat ein Merkmal einer Vielzahl B&W-Boxen, das man als schlecht, zumindest aber als akustisch für Wohnräume völlig ungeeignet erkennen kann: Der freistehende, schallwandlose Hochtöner bei den Serien CDM, 700 und Nautilus. Dieser sorgt in Kombination mit der mäßig tiefen Trennfrequenz zum Mitteltöner zu einer viel zu breiten Schallabstrahlung im Bereich ca. 4-8 kHz, d.h. es wird auch sehr viel Schallpegel hinter die Box abgegeben. Dieses führt in Wohnräumen, gerade bei nichtbedämpften Räumen und höheren Hörabständen, zu einem typischen diffusen, ortungsschwachen, aber auch im Indirektschall verfärbten Klangbild (von manchen auch als "besonders räumlich" bezeichnet), was generell als Wiedergabefehler zu sehen ist.

Lustigerweise bieten die einfacheren Modelle dieses HErstellers dieses Merkmal nicht und dürften deshalb um einiges geeigneter sein. Allerdings gibt es hier auch einige Modelle, die sehr stark gesoundet, resp. verfärbt sind, wovon natürlich auch abzuraten ist. Einige Modelle sind jedoch, gemessen am Preis, wirklich brauchbar, z.B. die (alte): DM601S2.

Ferner habe ich bei B&W das Gefühl, daß hier hauptsächlich Wert auf Marketing, aber wenig auf die tatsächliche akustische Qualität der Boxen gelegt wird. B&W hat mit viel Werbung und guten "Test"-Einstufungen in der Hifi-Presse über Jahre ein sehr gutes Image aufgebaut, von dem jetzt gezehrt wird, die Qualität der Boxen scheint bei den Käufern sehr zweitrangig zu sein.

zu Markus:



ich kann das "englisch" klingende nicht wirklich nachvollziehen! Es gibt keinen "englischen Klang". Das ist Händler-Mythos. IMHO.


100% Zustimmung, das kommt wahrlich selten vor!

zu Scope:



Die Bezeichnung "britischer" Klangcharakter ist irgendwann mal "erfunden" worden.
Für mich ust das eine Präsenzsenke, oder andersherum ein leichter "Loudnesseffekt", der allgemein als "warm" und "musikalisch" (würg) bezeichnet wird.


Das mit der Präsenzsenke scheint sich tatsächlich bei einigen englischen LS zu finden, offensichtlich haben da einige Leute pauschalisiert - andererseits ist aber zuweilen auch das glatte Gegenteil zu lesen, da wird den üblicherweise im mittleren Bereich zu starken Naim ein "englischer Klang" attestiert.

Eine Präsenzsenke ruft übrigens nicht direkt einen Loudnesscharakter hervor - Loudness ist ja die Anhebung der Frequenzbereiche, die das Ohr bei geringen PEgel auch mit geringerer Lautheit wahrnimmt, also im wesentlich Tiefbaß und die höchsten Töne. Man müßte schon alle mittleren Bereiche, also Mittelton, Präsenz UND Brillianz absenken, um in diese Richtung zu kommen, die Präsenz ist ja ein sehr schmaler Bereich.

Gruß, T.

Gruß, T.
olibar
Stammgast
#45 erstellt: 03. Apr 2004, 18:33
Hallo an Alle!

Jetzt bin ich völlig verwirrt


...Es gibt in der Tat ein Merkmal einer Vielzahl B&W-Boxen, das man als schlecht, zumindest aber als akustisch für Wohnräume völlig ungeeignet erkennen kann: Der freistehende, schallwandlose Hochtöner bei den Serien CDM, 700 und Nautilus. Dieser sorgt in Kombination mit der mäßig tiefen Trennfrequenz zum Mitteltöner zu einer viel zu breiten Schallabstrahlung im Bereich ca. 4-8 kHz, d.h. es wird auch sehr viel Schallpegel hinter die Box abgegeben. Dieses führt in Wohnräumen, gerade bei nichtbedämpften Räumen und höheren Hörabständen, zu einem typischen diffusen, ortungsschwachen, aber auch im Indirektschall verfärbten Klangbild (von manchen auch als "besonders räumlich" bezeichnet), was generell als Wiedergabefehler zu sehen ist...


Damit wird eigentlich das gesamte Nautilus-Prinzip in Frage gestellt, oder? Oder heißt das, dass die Boxen ansich toll sind, für durchschnittliche Hörräume allerdings ungeeignet, weil stark Raumakustikabhängig? Wenn ich mich nicht täusche, hat doch KEF ein ähnliches Prinzip, nicht. Wäre dann also auch nicht so gut, oder verstehe ich das falsch?


Lustigerweise bieten die einfacheren Modelle dieses HErstellers dieses Merkmal nicht und dürften deshalb um einiges geeigneter sein. Allerdings gibt es hier auch einige Modelle, die sehr stark gesoundet, resp. verfärbt sind, wovon natürlich auch abzuraten ist. Einige Modelle sind jedoch, gemessen am Preis, wirklich brauchbar, z.B. die (alte): DM601S2


Damit sind zwar die B&W-Boxen der Einsteigerklasse von dem o.g. Problem ausgenomme, dafür klingen sie aber gesoundet. Also eigentlich auch nicht so toll.

Bis bald, es grüßt

ein verwirrter

Oliver
Tantris
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 03. Apr 2004, 18:42
Hallo Oli,

ich kann nicht erkennen, daß es sich bei "Nautilus" um ein irgendwie sinnvoll konstruiertes akustisches Prinzip handelt. Eher scheint es sich dabei um eine Designlinie zu handeln, der man nachträglich in der Werbung angebliche akustische Vorteile zugesprochen hat. Ziel war wohl, den Boxen ein unverwechselbares Äußeres zu schaffen, was ja definitiv gelungen ist.

Das Problem ist in der Tat, daß Lautsprecher mit diesen Eigenschaften allerhöchstens in stark bedämpften Räumen sinnvoll funktionieren, in typischen Wohnräumen jedoch eine starke Diffusität hervorrufen. KEF hat zwar Boxen (Reference Serie), die ähnlich aussehen, aber völlig andere akustische Eigenschaften haben, dort ist der Hochtöner koaxial im Mitteltöner integriert, was in der Theorie her deutliche Vorteile beim Abstrahlverhalten verspricht (in der Praxis haben die KEF dadurch aber auch wieder andere Probleme). Der aufgesetzte Töner bei KEF ist lediglich ein relativ bedeutungslose Superhochtöner, ebenfalls ein recht sinnloser Marketinggag.
Die preiswerteren Serien bei B&W sind alle sehr inhomogen, es gibt einige stark verfärbende Boxen, aber auch einige recht neutrale. Die DM601S2 darf auch angesichts von Preis und Größe als empfehlenswert gelten, der Nachfolger soll deutlich weniger neutral sein.
olibar
Stammgast
#47 erstellt: 03. Apr 2004, 18:51
Hallo Tatris,

das heißt, im Prinzip rätst Du von B&W ab, weil sie entweder nicht neutral oder diffus klingen. Zu KEF hat der Händler gesagt, daß man den aufgesetzten Hochtöner eigentlich absägen könnte. Das deckt sich dann mit Deinen Aussagen.

Was würdest Du empfehlen, wenn Du Dir eine Standbox wegen der Raumgröße und dem etwas besseren Bassfundament anschaffen willst, diese aber wandnah aufstellen mußt?

Bis denne

Oliver
ruhri
Stammgast
#48 erstellt: 03. Apr 2004, 19:32
Hallo Olibar,

Du solltest bedenken, dass Tantris alles von einer, sicher sehr fundierten, technischen Seite aus betrachtet. Ob Dir persönlich aber der Klang eines Lautsprechers gefällt, der diesen technischen Aspekten zu 100 Prozent entspricht, sei dahingestellt.

Ich hatte die 805er und war mit dem Klang der Boxen zufrieden. Ich fand es weder zu hallig, noch zu diffus. Andere hier finden die Boxen schrecklich!?

Wenn Du also einen ganz bestimmten Klang bei Boxen suchst, nützt Dir das Internet herzlich wenig. Da musst Du Dich schon bei den Händlern durchhören.

ruhri
olibar
Stammgast
#49 erstellt: 03. Apr 2004, 19:59
Hallo Ruhri,

ist mir völlig klar, allerdings denke ich, daß man seine Auswahl schon etwas einschränken kann, wenn man Aussagen zu bestimmten Boxen kennt. Eine Shahinian Compass z.B. muß frei aufgestellt werden, die wär definitiv nichts für mich (hab ich schon in meinem WoZi gehört, deshalb weiß ich das). Eine Canton Ergo mit seitlichem Tiefbass ebenso, da würden eher meine Möbel dröhnen, als dass da was vernünftiges bei rauskäme. Wenn ich von 20 möglichen Boxen 10 aus bekannten Raumakustikproblemen schon ausschließen kann, bin ich schon weiter. Wie gesagt, die Box muß wandnah stehen!

Gruß

Oliver
Elric6666
Gesperrt
#50 erstellt: 03. Apr 2004, 22:31
Hallo Oliver,


Eine Canton Ergo mit seitlichem Tiefbass ebenso


Du meinst sicher die Karat Serie - aber anonnsten, sehe ich
es auch so.

Gruss
Robert
JochenB
Stammgast
#51 erstellt: 04. Apr 2004, 08:07
Hi Leute!

Habe diese Diskussion zunächst nur einmal überflogen. Ich habe selber keine B&W Lautsprecher, sondern von der Konkurrenz aus englischen Landen (Mission), aber bin in den Genuss gekommen diese mehrfach hören zu dürfen und war eigentlich immer sehr zufrieden mit dem was ich gehört habe.

Ich selber finde die Pauschal-Aussage des Händlers voll daneben. Sicher baut B&W nicht in allen Segmenten supergute Lautsprecher (wie jeder andere Hersteler auch) und billig sind sie sicher auch nicht. Was das Design betrifft, wäre es mir eigentlich egal, ob sie aussehen wie Gelsenkirchener Barock, hauptsache sie klingen. Viele andere hochwertige Boxen sehen da auch nicht besser aus.

Ich finde jeder sollte selber für sich entscheiden, ob er den Klang einer qualitativ hochwertigen Box mag oder nicht.
Hier gilt gottseidank ja auch, Geschmäcker sind verschieden, obwohl ja eigentlich gelten soll, dass ein Lautsprecher Musik möglichst unverfälscht wiedergeben soll. Aber kennt einer so einen Lautsprecher?

Was den klanglichen Unterschied britischer Boxen zu andern Landsmännern betrifft (der durchaus vorhanden ist und meiner Meinung und aus Erfahrung kein Mythos ist), kann ich eigentlich auch nur sagen, Geschmackssache. Ich persönlich komme mit dem Klangbild der Engländer bisher immer besser zurecht.

Vielleicht habe ich ein verkorkstes Gehör aber letztens bei einer Hörprobe, habe ich sündhaft teuere Boxen von Martin Logan (ca. 1,60 hoch, Stückpreis ca. 2000,-EUR bei dem Händler) aus USA und 450,- EUR Paarpreis Regalboxen aus der Wharfedale Evo-Serie hintereinander gehört, was glaubt ihr welche mir besser im Klangbild gefallen haben obwohl die vom Klassenunterschied und der Bauart eigentlich nicht vergleichbar sind. Bei den Martins bin ich ehrlich gesagt bald laufengegangen, weil ich das Gefühl hatte ich werde gejagt, so aufdringlich und unangenehm fand ich die. Das ist aber nur mein Geschmack. Ein anderer wäre sicher vor Freude ausgeflippt. Deswegen sage ich noch lange nicht, die Box ist Mist. Für mich selber vielleicht.

Diesen Vergleich mit Engländern und anderen Landmännern habe ich in den letzten Jahren für mich eigentlich immer wieder ziehen dürfen und würde mich jedesmal, manchmal auch nur knapp, für die englische Box entscheiden.

Gruss

Jochen


[Beitrag von JochenB am 04. Apr 2004, 08:13 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#52 erstellt: 04. Apr 2004, 08:10
Hi:


Was den klanglichen Unterschied britischer Boxen zu andern Landsmännern betrifft (der durchaus vorhanden ist und meiner Meinung und aus Erfahrung kein Mythos ist)


Dito!


Vielleicht habe ich ein verkorkstes Gehör aber letztens bei einer Hörprobe, habe ich sündhaft teuere Boxen von Martin Logan (ca. 1,60 hoch, Stückpreis ca. 2000,-EUR bei dem Händler) aus USA und 450,- EUR Regalboxen aus der Wharfedale Evo-Serie hintereinander gehört, was glaubt ihr welche mir besser im Klangbild gefallen haben


Du hast kein verkorkstes Gehör.

Gruß, Thomas
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