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Your very personal Hörtest-CD?

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gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#1 erstellt: 09. Jan 2014, 00:24
Hallo!
Ich kreise weiterhin um das Projekt der endgültigen Lautsprecher. Mir hol innewohnender Geiz läßt mich immer mal bei den Gebrauchtbörsen schauen. Da gibt es oft mal gute Angebote. Ich kann natürlich die Stereoplay-Rangliste heranziehen, die als ganz grobe Orientierung vielleicht auch nicht schlecht ist, aber es ist klar: ich muß die Lautsprecher gehört haben.

Aber womit? Meine Lieblingsmusik ist teilweise schlecht oder auch nur mittelmäßig aufgenommen.

Nun kommen die Hörtest-CDs der Flachzeitschriften. Für mich ist wirklich sehr wertvoll an diesen CDs, daß sie strukturiert sind: Tage an Arbeit werden mir erspart, weil jemand schon mal die diffuse "klingt schön/räumlich/natürlich/rhytmisch/blubber"-Bewertung vereinfacht hat, und beispielhaften Stellen herausgesucht hat, an denen man gewisse Qualitäten der Kette prüfen kann:

Wenn man bei gleicher Tonlage Geige und Bratsche unterscheiden kann oder Oboe, Klarinette und Fagott, wenn man den Chor hinter der Solistin genau orten kann, hört, wo die Männer und wo die Frauen stehen, dann ist das ein Test, den man quasi mit ja/nein beantworten kann, der etwas mißt mit gewissen Qualitätskriterien, statt stundenlang im Nebel zu stochern. Ein-zwei dieser CDs habe ich hier, eben aber gerade in welche hineingehört, die sich auf meiner Festplatte fanden, amerikanische. Mein Gott! So süß, daß ich mir danach die Zähne putzen muß. Da werden kleine Ensembles gut aufgenommen, man hört die Instrumente besser und differenzierter, als man das je im Konzert könnte. Der Raum atmet, die Kette schwingt so musikalisch, es ist alles so wunderbar, daß ich das Gefühl habe, ich klebe überall, wo ich anlange.
Kurz: das ist Musik, die zu hochglanzlackiertem edlem Furnier, vergoldeten Füßen und zentimeterdicken Aluminiumfronten passt. Das ist Klassik light, passend zu einem 'guten Rotwein vor dem Kamin'. Das ist nicht meins.

Hilferuf an Euch: Musik, die nicht süß und nicht klebrig ist, aber gut aufgenommen.

Was ich gerne höre:

Modernen Swing, auch Metallica: Sandman
Cool Jazz
Garagen-Punk, Dan Auerbach, Black Keys, Jon Spencer Blues Explosion, Holly Golightly
Savoy Brown, die allerersten Pink-Floyd, Jethro Tull, Canned Heat, so bis 1968
Stravinsky
Cellokonzerte, -sonaten und -suiten (Schumann, Brahms, Bach)
Mozart, manchmal
Bach. Bach. und Bach

Habt/kennt Ihr vielleicht Musik, die nicht so gefällig ist, aber gut aufgenommen und die vielleicht schon von jemandem nach o.g. Kriterien selektiert und kommentiert wurde?

"na dafür gibt's doch den Thread 2Q=)(/§$"=)/&%="384723, frag doch da!" - ja für Tips bin ich dankbar, aber hier ist die Atmosphäre so freundlich.

Vielen Dank und viele Grüße
iaterne
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jan 2014, 09:24
Hallo,

kann deine Kritik sowie deinen Wunsch gut nachvollziehen. Gerne würde ich auch mal in der von dir beschriebenen Form kommentierte Test-CD ausprobieren und vergleichen. Selbst wenn ich dann süß & klebrig hören muss. Was genau hast du denn an Beschreibung und Stücken....?
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jan 2014, 10:13

iaterne (Beitrag #2) schrieb:
Was genau hast du denn an Beschreibung und Stücken....?
Suche ich heute Abend raus.
iaterne
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jan 2014, 10:57
fine, bin gespannt
LaVeguero
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2014, 13:02

gelegentlicher_nutzer (Beitrag #1) schrieb:


Aber womit? Meine Lieblingsmusik ist teilweise schlecht oder auch nur mittelmäßig aufgenommen.



...damit beantwortest Du Dir selbst die Frage. Es ist doch offensichtlich, dass man die Musik zum Probehören mitnehmen sollte, die man auch später über die zukünfitgen Lautsprecher hören wird.

In Deinem Fall muss der LS also in der Lage sein, auch schlecht produzierte Musik "gut" klingen zu lassen.


[Beitrag von LaVeguero am 09. Jan 2014, 13:03 bearbeitet]
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jan 2014, 13:15

LaVeguero (Beitrag #5) schrieb:

gelegentlicher_nutzer (Beitrag #1) schrieb:
Aber womit? Meine Lieblingsmusik ist teilweise schlecht oder auch nur mittelmäßig aufgenommen.
...damit beantwortest Du Dir selbst die Frage. Es ist doch offensichtlich, dass man die Musik zum Probehören mitnehmen sollte, die man auch später über die zukünfitgen Lautsprecher hören wird.
Das sehe ich nicht ganz so. Meine Aufnahmen sind zum Teil stumpfe Werkzeuge. An einer guten, transparenten Klassikaufnahme, die nicht vollständig am Mischpult zusammenkonstruiert wurde, kann ich, wenn ich weiß, worauf ich achten muß, Kriterien einfach prüfen. An einer vermatschten, flachen Aufnahme des gleichen Stils eben nicht.


In Deinem Fall muss der LS also in der Lage sein, auch schlecht produzierte Musik "gut" klingen zu lassen.
Das sollte passen, 128kB-Matsch klingt einigermaßen konstant matschig. Aber stimmt schon, muß mal darauf achten, was gute Lautsprecher aus Zischellauten und den Artefakten beim Applaus bei 128kB-mp3 machen.
Osyrys77
Inventar
#7 erstellt: 09. Jan 2014, 14:58
@gelegentlicher Nutzer:
Ich kann sehr gut nachvollziehen um was es dir geht bzw. ich fasse es noch mal zusammen wie ich es aufgefasst habe. Nicht dass man am Ende an einander vorbei redet. Es geht dir eigentlich um gewöhnliche CD´s mit "normaler" Musik die einfach klanglich sehr gut aufgenommen sind und auch perfekt abgemischt sind, so dass sich anhand des Klangs sowohl die Raumabbildung eines Lautsprechers (Bühnenbreite, Bühnentiefe, Position der einzelnen Instrumente), als auch der Klang selbst hinsichtlich Timing, Finedynamik, Grobdynamik etc. bewerten lässt.

Dazu sollen nicht irgendwelche Klingbing-Scheiben alle Friedman, Sara K (auch wenn ich es selbst auch mal gerne höre) dienen, die so aufgenommen sind, dass sie auch mit einem Küchenradio perfekt klingen?

Haben ich dich richtig verstanden?
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jan 2014, 15:33

Osyrys77 (Beitrag #7) schrieb:
@gelegentlicher Nutzer:
Ich kann sehr gut nachvollziehen um was es dir geht bzw. ich fasse es noch mal zusammen wie ich es aufgefasst habe. Nicht dass man am Ende an einander vorbei redet. Es geht dir eigentlich um gewöhnliche CD´s mit "normaler" Musik die einfach klanglich sehr gut aufgenommen sind und auch perfekt abgemischt sind, so dass sich anhand des Klangs sowohl die Raumabbildung eines Lautsprechers (Bühnenbreite, Bühnentiefe, Position der einzelnen Instrumente), als auch der Klang selbst hinsichtlich Timing, Finedynamik, Grobdynamik etc. bewerten lässt.

Dazu sollen nicht irgendwelche Klingbing-Scheiben alle Friedman, Sara K (auch wenn ich es selbst auch mal gerne höre) dienen, die so aufgenommen sind, dass sie auch mit einem Küchenradio perfekt klingen?

Haben ich dich richtig verstanden?

Ja, so ziemlich. Deine Beispiele kenne ich nicht, aber ich denke, Du meinst "audiophil" Zusammengeklebtes.

Vorteil der Hörtest-Scheiben: jemand hat sich schon tiefere Gedanken gemacht, mit welcher Aufnahme man einfach die Parameter sicher überprüfen kann und hat das dann auch hingeschrieben, Beispiele Abbildungsschärfe: "mit einer guten Kette sollte man hören, daß Instrument A links vor Instrument B steht" oder die Klangfarben Geige/Bratsche, Oboe, Klarinette, Fagott bei gleicher Tonhöhe eben an ausgesuchten Aufnahmen an schwierigeren Stellen.
Und derjenige hat sich die Mühe gemacht, unter zig Aufnahmen ähnlichen Stils eben diejenige rauszusuchen, die gut aufgenommen und produziert ist, an der man ein Kriterium besonders gut überprüfen kann.

Nachteil der Hörtest-Scheiben: die Amerikanische, die ich auf Festplatte habe, hatte ich ja im Ursprungsposting beschrieben. Habe noch irgendwo welche von Audio, die waren IIRC besser, suche ich mal.

Habt Ihr die Stellen/Aufnahmen im Kopf, mit denen ihr Lautsprecher beurteilt? Ich suche also Eure "Hörtest-Empfehlungen" und Euer Vorgehen bei der Lautsprecherbeurteilung.

So habe ich mir das vorgestellt:

1. Abbildung: Lokalisation von Instrumenten
2. Klangfarbe: Unterscheidbarkeit von Instrumenten ähnlicher Tonlage
3. Natürlichkeit/Neutralität: Männer- und Frauenstimmen?
4. Qualität der Höhen: Zischlaute, Applaus
5. Kompression/Grobdynamik: Orchester, tutti
6. Fetentauglichkeit: irgendein "Lieblingsfetzer" (derzeit Enter Sandman, Metallica.)
7. you name it

So einverstanden? Mit Begriffen wie "Musikalität, Rhythmusgefühl" kann ich bei der Beschreibung von Lautsprechern nicht viel anfangen.


[Beitrag von gelegentlicher_nutzer am 09. Jan 2014, 15:39 bearbeitet]
pixelspalter
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Jan 2014, 19:17
Mit amtlichen Hörtest-CDs kann ich leider auch nicht dienen. Habe zwar eine "Referenzqualitätsaufnahme-CD" von AUDIO: Klang: gut, Musik: Schrott.
Aber vielleicht als Anhaltspunkt:
Zum Testen wird oft "Dark Side Of The Moon" von "Pink Floyd" empfohlen. Das möchte ich auch tun.
Den Soundtrack von "Natural Born Killers" empfinde ich als klanglich sehr gut (ob dem offiziell so ist?) und hat ein breites Spektrum an Musik-Genres (von Folk bis Hardcore).

Bin jedoch auch der Meinung, dass die Test-Musik zumindest halbwegs dem eigenen Musikgeschmack entsprechen soll:
Habe mal bei Nubert die nuVero 14 mit der bis zu deren Einführung als Top-Nubert-Lautsprecher gehandelten nuSoundso (Name vergessen) verglichen.
Die nuVero klang eigentlich mit allen CDs besser. Bis ich "Heresy" von "Lustmord" (Darkambient) gehört habe. Diese Aufnahme muss aggressiv klingen! Das konnte der Höchtöner der nuVero nicht. Es klang viel zu brav. Langweilig!
Was ich damit sagen/fragen will: was bringt es dir, wenn Lautsprecher mit angeblichen Referenz-CDs gut klingen, mit deiner Musik aber nicht?
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#10 erstellt: 09. Jan 2014, 20:36

pixelspalter (Beitrag #9) schrieb:
Den Soundtrack von "Natural Born Killers" empfinde ich als klanglich sehr gut (ob dem offiziell so ist?) und hat ein breites Spektrum an Musik-Genres (von Folk bis Hardcore).
Auch der Soundtrack von Pulp Fiction scheint mir von guter Qualität. Zumindest im Auto….


Bin jedoch auch der Meinung, dass die Test-Musik zumindest halbwegs dem eigenen Musikgeschmack entsprechen soll:
...
Was ich damit sagen/fragen will: was bringt es dir, wenn Lautsprecher mit angeblichen Referenz-CDs gut klingen, mit deiner Musik aber nicht?

Sind wir uns doch einig: ich mag Kammermusik und ich mag Violin- und Cellokonzerte. Eh' ich aber stundenlang meine Aufnahmen konzentriert durchhöre, um die plastische, transparenteste, vollständigste Aufnahme herauszusuchen, kann ich doch gut zu einer Hörtest-CD greifen, so zumindest die Theorie.
Und mit den Soundtracks der kommerziellen "Nicht-Mainstream-Filme" wie Natural Born Killers, Pulp Fiction, from Dusk till Dawn etc habe ich auch Spannenderes gefunden, was gut produziert ist.
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#11 erstellt: 09. Jan 2014, 21:34

iaterne (Beitrag #2) schrieb:
Was genau hast du denn an Beschreibung und Stücken....?
Also: ich meinte eine Serie von Audio: Hörkurs von etwa 5/2005 bis wohl Ende 2005. Leider habe ich genau die Teile nicht, die mich interessieren, Räumlichkeit und Klangfarben.

Die CD-Cover findest Du hier.
Im Heft gab es dann ein paar Seiten Einführung und eben zu den meisten Track-Gruppen ein-zwei Sätze.



Bei mir erscheinen die Fotos richtig herum, evtl. systemabhängig. Das ist keine Reproduktion, soll nur für einen Eindruck sein. Aber den Text finde ich schon nicht schlecht.

Die amerikanische CD ist sehr ähnlich aufgebaut, nur die Musik ist mir zu gefällig:




iaterne
Stammgast
#12 erstellt: 09. Jan 2014, 21:59
Das finde ich aber echt richtig interessant & gut ... Muss mal suchen, wo ich so etwas her bekomme!
frank969
Stammgast
#13 erstellt: 09. Jan 2014, 22:05
Erstmal: Warum willst Du eigentlich "die endgültigen Lautsprecher" haben, wenn Du noch nicht mal Musik hast, mit der Du sie hören kannst?
Aber davon abgesehen: Die Hörtest-CDs finde ich persönlich seit Jahren immer wieder total abtörnend. Aber man kann sicher mal einzelne Titel gebrauchen, um testzuhören. Ich nehme am liebsten Aufnahmen, die ich zum einen sehr gut kenne und die natürlich auch sehr gut sind. Und dann eine Mischung von den verschiedenen Stilen, die Du gerne hörst.
Ansonsten würde ich mich an Rezensionen (Klangqualität, audiophile CD des Monats, etc.) oder Labels (ECM, Stockfisch, etc.) orientieren.
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#14 erstellt: 09. Jan 2014, 22:17

frank969 (Beitrag #13) schrieb:
Aber davon abgesehen: Die Hörtest-CDs finde ich persönlich seit Jahren immer wieder total abtörnend. Aber man kann sicher mal einzelne Titel gebrauchen, um testzuhören.
Ebent. Und so eine CD aus 5-6 Stücken will ich mir zusammenstellen.

Was die technische Qualität der Aufnahmen und Produktionen angeht: da war ich wieder ungenau: 50% der neueren Sachen sind mp3, die anderen flac. Die Qualität der Produktionen ist teilweise bewußt LoFi. Etwa 30% höre ich Klassik, beinahe ausschließlich flac. Die technische Qualität der Aufnahme war mir wg der Lautsprecher (s.u.) nicht so wichtig.
Bisher war ich nie richtig zufrieden mit meinen Lautsprechern (es war aber auch die Raumakustik) und habe deswegen nicht mehr so viel auf den Klang geachtet. Die Lautsprecher habe ich jetzt günstig abgegeben, ziehe um, will (versuchen,) mir dort gute Hörbedingungen zu schaffen und will mir dann Lautsprecher zulegen, die für die nächsten 15-20 Jahre keine Wünsche offenlassen, d.h., die mir von vornherein gefallen - das bleibt dann erfahrungsgemäß bei mir auch so. Das muß nicht die Maybach-Klasse unter den Lautsprechern sein, eher der Übergang von E- auf S-Klasse. Und zusätzlich für den Nahbereich noch einmal das Pendant zu einem VW Lupo.


[Beitrag von gelegentlicher_nutzer am 09. Jan 2014, 22:17 bearbeitet]
frank969
Stammgast
#15 erstellt: 09. Jan 2014, 22:58
Hmm, bei mir wäre es sowas wie 5-6 CDs, z.B.

Pink Floyd - The Divison Bell (remastered) - Räumlichkeit, Dynamik
Simply Red - Picture Book (2008 remastered) - Schlagzeug, Stimme
Nik Bärtsch Ronin - Holon - Flügel, Bass, Schlagzeug, Natürlichkeit
Bizet: Carmen / Grieg: Peer Gynt - Dynamik, grosse Orchester
Lizz Wright - Salt - Gesang, Natürlichkeit, Bühne
http://www.youtube.com/watch?v=R6NiZitg9l8

Das sind auch alles Scheiben, die ich wie ich meine Westentasche kenne. Dabei achte ich auch nicht nur auf die einzelnen Aspekte (analytisch), sondern mache mir einen Eindruck, wie mich das musikalische berührt und "mitnimmt" beim Hören.

Am besten ist natürlich, wenn Du die Lausprecher nach einer ersten Auswahl auch mal mit nach Hause nehmen kannst, dann kannst Du nämlich noch tageweise Deine Musik ausprobieren.
Cinemastevie
Stammgast
#16 erstellt: 09. Jan 2014, 23:03
Also ich bin immer wieder begeistert wie der

TRON Soundtrack von Daft Punk

auf meinen ELAC FS 57.2 klingen...
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#17 erstellt: 09. Jan 2014, 23:13

frank969 (Beitrag #15) schrieb:
Hmm, bei mir wäre es sowas wie 5-6 CDs
Danke. Mal suchen. Simply red, meine Güte, das habe ich vor fast fünfundzwanzig Jahren mal auf ne Kompilations-Kassette gepackt und verschenkt. Die Zeit…..


Am besten ist natürlich, wenn Du die Lausprecher nach einer ersten Auswahl auch mal mit nach Hause nehmen kannst, dann kannst Du nämlich noch tageweise Deine Musik ausprobieren.
Nur muß ich dann halt vier von fünf Händlern enttäuschen und ihnen anständigerweise eigentlich die Abnutzung ersetzen. Naja, ich hätte schon gerne
-Sonus Faber cremona Auditor M
-Dali Epicon 2
-Focal 1008 BE II
-Neumann KH 310
-Geithain 906 oder 94x
-Piega Coax x0
gleichzeitig zuhause. Logistisch ausgeschlossen, aber verlockende Vorstellung


[Beitrag von gelegentlicher_nutzer am 09. Jan 2014, 23:14 bearbeitet]
frank969
Stammgast
#18 erstellt: 09. Jan 2014, 23:59
Du kannst ja vielleicht beim Händler schonmal 3 aussortieren. Und hast dann einen Favoriten und einen zweiten oder so. Und die nochmal zu Hause hören.
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 10. Jan 2014, 01:22
Meine Test CD:
01 Janis Ian - Breaking Silence - Breaking Silence (AP Gold CD)
02 Pink Floyd - The Wall - Another Brick in the Wall Pt. 2 (MFSL CD)
03 Pink Floyd - The Wall - Young Lust (MFSL CD)
04 Linkin Park - Hybrid Theory - In The End (Vinyl Rip)
05 Keane - Hopes And Fears - Somewhere Only We Know (Vinyl Rip)
06 Steve Winwood - Back In The High Live - Higher Love (MFSL CD)
07 Nightwish - Once - Nemo (Vinyl Rip)
08 Toto - IV - Africa (Vinyl Rip Music on Vinyl Pressung)
09 Yellowcard - Paper Walls - Dear Bobbie (Vinyl Rip)
10 Frei.Wild - Hart Am Wind - Das Land der Vollidioten (Declipped CD)
11 Jupiter Jones - Jupiter Jones - Still (Vinyl Rip)
12 The Juliana Theory - Emotion Is Dead - Something isn't right here (CD Declipped)
13 The Eagles - Hotel Californa - Hotel California (HDTracks)
14 Jimmy Eat World - Futures - Polaris (Vinyl Rip)
15 My Chemical Romance - The Black Parade - Tennagers (Vinyl Rip)
16 Paramore - Riot! - Crushcrushcruch (Vinyl Rip)
17 The All-American Rejects - When The World Comes Down - Gives You Hell (Vinyl Rip)
18 Pjotr Iljitsch Tschaikowski - 1812 Overtüre (Künzel auf Telarc Ausschnitt mit den Kanonen)

Da ist eigentlich für alle wichigen Parameter was dabei. Wobei ich bei Hifi Händlern wegen meine Lautstärkeanforderungen ziemlich unbeliebt bin und vorallem weil ich gerne mit Messmikrofon und Laptop auftauche
thewas
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 16. Jan 2014, 11:12

gelegentlicher_nutzer (Beitrag #8) schrieb:
So habe ich mir das vorgestellt:

1. Abbildung: Lokalisation von Instrumenten
2. Klangfarbe: Unterscheidbarkeit von Instrumenten ähnlicher Tonlage
3. Natürlichkeit/Neutralität: Männer- und Frauenstimmen?
4. Qualität der Höhen: Zischlaute, Applaus
5. Kompression/Grobdynamik: Orchester, tutti
6. Fetentauglichkeit: irgendein "Lieblingsfetzer" (derzeit Enter Sandman, Metallica.)
7. you name it

So einverstanden? Mit Begriffen wie "Musikalität, Rhythmusgefühl" kann ich bei der Beschreibung von Lautsprechern nicht viel anfangen.

Korrekt, so machen es auch die Profis, der Rest ist Flachpresse Geschwurbel, sogar zum kostenlosen Download:
https://tech.ebu.ch/publications/sqamcd
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#21 erstellt: 16. Jan 2014, 11:39

thewas (Beitrag #20) schrieb:

gelegentlicher_nutzer (Beitrag #8) schrieb:
So habe ich mir das vorgestellt:

1. Abbildung:
...

Korrekt, so machen es auch die Profis, der Rest ist Flachpresse Geschwurbel, sogar zum kostenlosen Download:
https://tech.ebu.ch/publications/sqamcd

<Ich-bin-wieder-zwanzig-Modus>Wie geil ist das denn! Das ist ja wirklich fantastisch</Ich-bin-wieder-zwanzig-Modus>
iaterne
Stammgast
#22 erstellt: 16. Jan 2014, 11:48
Das sieht ja interessant aus. Aber das erwähnte Dokument

"Companion document EBU Tech 3253 gives all the track details"

konnte ich nicht finden?
gelegentlicher_nutzer
Stammgast
#23 erstellt: 16. Jan 2014, 12:29

iaterne (Beitrag #22) schrieb:
Das sieht ja interessant aus. Aber das erwähnte Dokument

"Companion document EBU Tech 3253 gives all the track details"

konnte ich nicht finden?
Es ist nicht in der Zip-Datei, du mußt halt auf dem Server nach "Documents" suchen.https://tech.ebu.ch/docs/tech/tech3253.pdf


[Beitrag von gelegentlicher_nutzer am 17. Jan 2014, 20:41 bearbeitet]
philbert762
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Jan 2014, 23:20
n'Abend,
ich würde auch mal "Dire Straits" "Brothers in Arms" in den Raum werfen (oder in den Player)
namentlich das Intro von "Money for Nothing" (bis 01:40 ca) hat's mir angetan.
Obwohl,die ganze Scheibe ist Toll.

lG phil
Buschel
Inventar
#25 erstellt: 18. Jan 2014, 10:08

thewas (Beitrag #20) schrieb:

Korrekt, so machen es auch die Profis[...]
https://tech.ebu.ch/publications/sqamcd

Da werden Erinnerungen an meine Studienzeit wach. Gerade die Sprachsamples und ein wenig auch "harpsicord" habe ich damals bis zur gefühlt mehrere Tausend mal abhören dürfen. Allein der Beginn der Sprachsamples triggert Erinnerungen, und ich merke gerade, dass ich die immer noch auswendig kann.
blademage
Stammgast
#26 erstellt: 20. Jan 2014, 23:03
Also auf eine "Test" oder "Referenz"-CD gehört natürlich Musik, die einem gefällt.

Für mich sind das

Pink Floyd: Money & Time von der Dark Side (beeindruckend wie sehr sich der Klang da von Anlage zu Anlage unterscheidet)
Sisters of Mercy: More (zum laut hören. Hier kann eine Anlage zeigen ob sie bei grobmotorigem Betrieb immer noch feinheiten herauszeichnen kann)
Dire Straits: Sultans of Swing (kann "abgespielt" klingen oder freude machen. Ich bin mir nie sicher obs an den Anlagen oder meiner Stimmung liegt)
Ichu - Sicuriada (toll um die Bühne in der Breite zu definieren)
Ian Bruce - Lassie Wi Tje Lintwhite Locks (tolle Stimme und tolles flair, aber nix besonderes)
Holst - Mars, Bringer of War, Karajan & Berliner Philharmoniker (Dynamik)
Bach Orchestersuite 4 (Harnoncourt & Wiener concentus musicus)
Guns'n'Roses - Paradise City (nein, kein Hifi-Anspruch, einfach nur weils fetzt^^)
Daft Punk - Doing it right (Naja - Meldet sich die Magengrube oder nicht? Macht Spass)
STS - Großvater (war das erste Lied das ich seinerzeit, als die Platte neu war, auf meiner ersten eigenen Anlage gehört hab und beeindruckt war was "HiFi Stereo" alles kann)
Gotthard - Come Together (auch eine Aufgabe die Feinheiten in all der Grobmotorik nicht untergehen zu lassen)
sonst ist noch meist mit drauf (eher audiotechnisch grundlos, aber muss sich auch gut anhören):

Vangelis - 1492, Main Theme
Enya - Orinoco Flow
Mike Oldfield - Tubular Bells II / The Bell
4 Non Blondes - Whats Up
Händel - Wassermusik / Bourrée (Kubelik & Berliner Philharmonie)
Cat Stevens - (immer mal wieder was anderes)
Sailor - Girls, Girls, Girls (1. Single Version)
...

Einige Der Aufnahmen haben dabei einen langen Leidensweg hinter sich (bis hin zu Vinyl>MC>MP3>CD) und müssen trotzdem noch Spass machen beim Hören.
frank969
Stammgast
#27 erstellt: 22. Jan 2014, 22:51
Das sollte hier wohl auch nicht fehlen:

Die Akte Audiophil

Da hat sich nämlich ein Forenteilnehmer richtig Arbeit gemacht!
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