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B&W, KEF, Dynaudio Hörtest

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Autor
Beitrag
placebo
Stammgast
#1 erstellt: 27. Mai 2005, 12:55
hab mir die woche mal ein paar große namen zum hörtest vorgenommen und bin mal im mittelfeld gestartet was die klasse angeht:

dynaudio 72se
kef xq5
b&w 804s

cd´s (songs)
katie melua - closest thing to crazy
peter gabriel - growing up
saga - keep it reel
rem - outsiders


dynaudio: egal was für material, die instrumente waren immer exakt zu orten sowohl von der räumlichen darstellung als auch von der abgrenzung in den frequenzen. stimmen kamen etwas kühl und distanziert rüber. der lautsprecher hat nie genervt aber auch nie wirklich vom hocker gerissen (ausgewogen?!). bässe nicht ultratief (wie auch?) aber trocken.

kef: da war ich richtig enttäuscht. da ich so viel gutes gelesen hatte. in den höhen klangen die kef einfach nur spitz und nervig, was sich insbesondere bei rock und elektronik bemerkbar machte. ich empfand die räumlichkeit in der breite als gut, in der tiefe hätte es gerne noch etwas mehr sein können. Bässe fand ich etwas schwammig.

b&w:
das klangbild empfand ich am ausgewogensten, wenn auch insgesamt etwas schwammig. bässe könnten trockener sein und ich meinte dass die tiefen mitten etwas überhöht waren. wahnsinnsbreite und tiefe staffelung im raum. ich bin mir noch nicht im klaren ob ich finden soll dass es sogar des guten ein wenig zu viel ist und deshalb unnatürlich klingt. brillante und nie nervige höhen.

zwischenfazit: von den kandidaten hat mir die b&w über alle musikrichtungen betrachtet am meisten spaß gemacht. aber irgendwie hat mich noch nichts richtig überzeugt. kef war nach wenigen minuten nervig und dynaudio nicht schlecht aber wenig spektakulär (muss vielleicht auch nicht sein)

werde mir im nächsten schritt die größeren modelle anhören 803s, s3.4 und reference 205 (203 hat der händler leider nicht da). mal sehen ob sich´s dann anders darstellt

grüße

placebo
boxenmann
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Mai 2005, 19:11
Hallo Placebo!

Habe gerade meinen B&W 803S Erfahrungsthread aufgemacht. Werde die kommende Woche mal einen längeren Bericht schreiben.

Zu deinen Hörerfahrungen: könnte auch von mir sein. Punkt für Punkt. Ich hatte sehr sehr ähnlich Hörerfahrungen im Studio und teilweise Zuhause.

Die B&W's spielen sehr ausgewogen und vereinen viele positve Eigenschaften.
lg boxenmann
Rhodan
Stammgast
#3 erstellt: 27. Mai 2005, 19:49
Dynaudios müssen lange eingespielt werden. Spektakulär gehen die nicht, dafür sehr fein.
Aber Dein kräftiger Accuphase könnte hier gut harmonieren.
placebo
Stammgast
#4 erstellt: 30. Mai 2005, 05:30
hi boxenmann,

hast du auch die 804s gegen die 803s gehört. würde mich interessieren...

bin schon gespannt auf deinen ausführlichen erfahrungsbericht.

grüße

placebo
meinkino
Inventar
#5 erstellt: 30. Mai 2005, 09:21
Schon mal die neuen Pro Acs Studio 130 und 140 hören können? Sind sicherlich eine Hörsession wert.
Leisehöhrer
Inventar
#6 erstellt: 30. Mai 2005, 11:20
Hi,

die Raumakustik hat vor allem im Bass grosse Auswirkung. ich kann mir vorstellen das Lautsprecher die in dem Bereich ettwas weich oder unpräzise klingen durch einen akustisch günstigen Raum trotzdem gut klingen.
Das kann durchaus soviel ausmachen das einige Besitzer solcher Boxen garnicht verstehen können warum andere die als im Bass unpräzise empfinden.

Gruss
Nick
Mr.Stereo
Inventar
#7 erstellt: 30. Mai 2005, 12:05
Hallo placebo,
wo und unter welchen Bedingungen hast Du die LS gehört?
Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, reagieren die LS auf die Bedingungen (Raum, Einspielen, Verstärker, Aufstellung,usw...) sehr unterschiedlich.
So braucht die Dynaudio z.B. eine lange Einspielzeit und einen schnellen, kräftigen Amp.
Die B&W's verlangen nach einer wandfernen Aufstellung und einem Amp mit hohem Dämpfungsfaktor.
Die XQ-Serie von Kef ist aufstellungdkritischer als die Q-Serie (insbesondere genug Abstand zu den Seitenwänden einhalten), beim Verstärker ist sie ebenfalls kritischer, braucht nicht viel Leistung, mag aber keine "agressive" Elektronik.
Warm klingende Transistor-Amps oder Röhren sind aber eine gute Wahl.
Rhodan
Stammgast
#8 erstellt: 30. Mai 2005, 18:14
Genau, Nick!

Meine Dynaudios gingen im ersten 18 m² Wohnzimmer auch bassmäßig toll. Trocken - und vor allem war Bass da: Hab sie seinerzeit in Decken eingewickelt und 8 Nächte unter Dauerfeuer gesetzt, bis es klang. Trotzdem werden die von Jahr zu Jahr besser, während bei einer anderen Box nach Jahren die Gummisicke am Basschassis gebrochen ist.

Dann -nach dem Umzug- 38 m² L-förmiger Raum - Scheibe, kein Bass, kein Sound, widerlich.

In den Keller gezogen (niedrig, 15 m² quadratisch) - mit Teppichen und Diffusoren wieder Harmonie und Lebendigkeit erreicht - aber viel zuviel Bass, schwammig, 2 enorm dröhnende Raummoden.
Nun hoffe ich auf 3 Plattenabsorber von tyranno.

Und klar, die Elektronik! Hab kürzlich mal das NF-Verbindungskabel Player-Amp getauscht - dramatisch. Es tut sich eine andere Welt auf, vor allem bei CD. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Bislang war ich schon skeptisch bzgl. Kabelklang.

Probieren muss halt sein.
placebo
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mai 2005, 08:48

mr.stereo
wo und unter welchen Bedingungen hast Du die LS gehört?


war in einem hifi-laden in münchen, quadratischer raum ca 20 qm, gut bedämpft. boxen waren links und rechts aufgereiht und eingewinkelt ich schätze mal einen knappen meter von den seitenwänden entfernt. an den wänden waren seitlich absorber angebracht. elektronik war ein t+a vertärker und cd- player (frag mich jetzt aber nicht welcher).

grüße

placebo
Wilder_Wein
Inventar
#10 erstellt: 31. Mai 2005, 09:41
Hallo,

so richtig fair ist der Vergleich allerdings nicht, denn hier treffen mehr oder weniger 3 Preisklassen aufeinander.

Die Dynaudio Audience 72SE ist mit Sicherheit ein sehr guter Lautsprecher, allerdings würde ich mich dann eher nach einem Contour Modell umsehen. Vor allen Dingen die alte Serie finde ich persönlich klasse und sie spielt mal deutlich über der Audience.

Was die Kef XQ5 anbelangt, so hatte ich sie ja auch schon in meinem Besitz. Also einen schwammigen Bass hatte sie bei mir mit Sicherheit nicht. Allerdings hatte auch ich probleme mit dem Superhochtöner. Für Rock und Metall eher ungeeignet, aber trotzdem ein sehr schöner Lautsprecher.

Tja, zur B&W 804S kann ich nur sagen, dass sie super aussieht, mehh leider nicht. Gehört habe ich bisher nur die 803S, die klang schon sehr gut, aber in diesem Preisbereich gibt es mit Sicherheit interessante Alternativen.

Gruß
Didi
Mr.Stereo
Inventar
#11 erstellt: 31. Mai 2005, 11:49
Hi Placebo,
die T&A-Electronic finde ich nicht so prickelnd, an einer XQ5 würde ich z.B. zu "wärmerer" Elektronik raten.
Mit den B&W's sind sie wahrscheinlich die richtige Kombination, eine Dynaudio widerum kann spritzigere Amps gebrauchen.
Zum Raum:
Hatte der Hörraum mit Deinem Ähnlichkeiten?
Sonst würde ich die auserwählten LS auf jeden Fall nochmal bei Dir hören.


[Beitrag von Mr.Stereo am 31. Mai 2005, 11:49 bearbeitet]
placebo
Stammgast
#12 erstellt: 01. Jun 2005, 05:53
mr. stereo,

leider ist mein hörraum ganz anders. vor allem akustisch alles andere als optimal (halt ein wohnzimmer)

werde mir auf jeden fall vor einem kauf die lautsprecher zu hause anhören. sollte bei einm guten händler ja auch kein problem sein.
Duncan_Idaho
Inventar
#13 erstellt: 01. Jun 2005, 07:18
Wie bereits gesagt, danken die B&W einen guten Dämpfungsfaktor mit einem sehr sauberen Bass...

Allerdings ist die Hörraumaufstellung so wie du sie beschrieben hast etwas arg schlampig, da sollte der Händler noch was tun.... Außerdem kann man die 804 schon so 1-1,5m an die Wand rücken ohne Probleme zu bekommen. Zu den Seiten tuts 1 m
Leon-x
Inventar
#14 erstellt: 01. Jun 2005, 09:11
Hallo Duncan.

Braucht die 804 tatsächlich Abstände von 1m ?

Besonders zur Rückwand ?

Hätte gedacht sie sei eher für kleine Rämlichkeiten geeignet als die 803er. Nur bei 1m Abstand kann der Raum ja nicht sonderlich klein sein.

Von der 700er kenn ich dass nicht so drastisch.


Leon
Duncan_Idaho
Inventar
#15 erstellt: 01. Jun 2005, 09:43
Etwas Spiel ist immer drin, aber so als grundsätzlichen Richtwert kann man es nehmen... die CDM mochten es ja recht wandnah.... die 804 sind da nicht mehr so wandabhängig.
Leon-x
Inventar
#16 erstellt: 01. Jun 2005, 09:49
Hallo

Danke für die Antwort.

War nur leicht überrascht.

Da ich die Canton Vento 809 schon bei mit mit gut 70cm zu den Wänden als leicht austellungskritisch betrachtet habe.

Die Karat braucht zwar auch gut 70cm zur Seitenwand um ohne Probleme aufzuspielen ist aber mit 40-50 cm zur Rückwand unproblematischer. Zudem wenn man bedenkt das die Bassreflexöffnung Hinten sitzt.

Die Nubert Nuwave 125 gigt auch mit gut 60-70 cm zur Rückwand.

Tja, eigentlich gibt es aber sehr viele LS die gut Platz von den Wänden brauchen. Nur wer hat Heutzutage schon die Freiheit die LS etwas in den Raum hinein zu stellen ?


Leon


[Beitrag von Leon-x am 01. Jun 2005, 09:52 bearbeitet]
Leisehöhrer
Inventar
#17 erstellt: 01. Jun 2005, 19:49
Hi,

man darf auch nicht vergessen das selbst bei zwei gleichgrossen Räumen riesige Unterschiede darin bestehen können wie weit Lautsprecher von den Wänden abgerückt werden sollten um gut zu klingen.

Gruss
Nick
Wilder_Wein
Inventar
#18 erstellt: 01. Jun 2005, 20:03
Hi,

ich habe sogar Probleme im gleichen Raum bekommen. Als die Q7 an der einen Wand mit einem Durchbruch standen, konnte ich sie aufstellen wie ich wollte, ich hatte nie Probleme. Jetzt habe ich mein Zimmer aufgrund der Neuanschaffung einer Eckcouch gedreht, schon ist die ganze Akustik im Arsch. Der Bass ist dermaßen dominant, dass er des Öfteren zum Dröhnen neigt.

Der Raum ist also eine unvorhersehbare Größe.

Gruß
Didi
boxenmann
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Jun 2005, 20:14
HI Didi!

Jetzt machs nicht so spannend. Wie heißt Deine Neuanschaffung... ist sie toll Deine Neue
lg boxenmann (stets neugierig)

sorry alles wieder zurück, hab zu schnell gelesen... dennoch was wird es denn nun?!


[Beitrag von boxenmann am 01. Jun 2005, 20:19 bearbeitet]
_iam_charly
Stammgast
#20 erstellt: 02. Jun 2005, 11:47

Leon-x schrieb:

[...]
Nur wer hat Heutzutage schon die Freiheit die LS etwas in den Raum hinein zu stellen ?


Leon


*meld*
(Frauen haben unheimliche Angst vor Mäusen. Nun, der Kammerjäger hat es sich in Form einer Erlaubnis bezahlen lassen )
Wilder_Wein
Inventar
#21 erstellt: 02. Jun 2005, 12:34

boxenmann schrieb:
HI Didi!

Jetzt machs nicht so spannend. Wie heißt Deine Neuanschaffung... ist sie toll Deine Neue
lg boxenmann (stets neugierig)

sorry alles wieder zurück, hab zu schnell gelesen... dennoch was wird es denn nun?!


Moin Moin,

leider ärgere ich mich im Moment ein wenig mit dem Verkäufer herum, er hat mir leider Gottes wissentlich ein paar Mängel verschwiegen.

Jetzt stehen die guten Teile beim Händler und werden erst mal überholt. Ein Erfahrungsbericht folgt dann selbstverständlich in Kürze. Da ich aber nicht weiß, was aus der Geschichte werden wird, halte ich erst mal die Bälle flach.

Gruß
Didi
placebo
Stammgast
#22 erstellt: 04. Aug 2005, 14:32
so nun ist es geschafft...

hier teil 2 des hörtests:

kandidaten waren gestern
dynaudio s3.4
b&w 803d
b&w 803s
kef reference 205

cds noch die gleichen wie beim ersten hörtest

dynaudio: bei guten aufnahmen absolut feinsinnig, klare abbildung in großer breite und tiefe. etwas zurückhaltend im bass. wenn die aufnahmenschlechter wurden (saga) allerdings das grauen. die boxen verzeihen absolut nichts. das ist genau der punkt der mich derzeit an meinen dynaudios stört. 60% meiner musiksammlung macht einfach keinen spaß. auch wenn der rest genial klingt.

b&w 803d: ebenso gute räumliche abbildung. stimmen weiter im vordergrund als bei der dynaudio. schön warmer klang in den mitten. im bass war mir das etwas zu viel und die höhen klingen sehr zurückhaltend. das hat sicher mit meinen hörgewohnheiten zu tun, aber ich fand das bei rock und elektronik einfach nur fad.

b&w 803s: deutlich wärmer als die dynaudio (nicht so neutral), aber nicht mehr ganz so präzise. weniger bass als die 803d und die höhen schärfer (was mir besser gefällt)ansonsten nahmen sich die beiden b&w´s nicht viel. den aufpreis von 2.500 € wäre es mir nicht wert. über alle musikrichtungen und aufnahmen für mich der gleichmäßig angenehmste klang. im vergleich zum letzten hörtest der 804s meine ich dass die mitten nicht so unpräzise sind.

kef: klasse räumliche abbildung, gute bässe und mitten. die box macht richtig druck, gerade bei rockmusik. allerdings habe ich auch mit den großen kef das gleiche problem wie mit den kleineren (xq5): die höhen verursachen bei mir ohrenklingeln, das ist mir einfach zu schrill

fazit: am wochenende kommt die b&w 803s zum probehören mit nach hause

einziger wehrmutstropfen: kann mir irgendjemand erklären warum es die dinger nicht in ahorn gibt? bei den kleineren b&w boxen geht das doch auch..........

grüße

placebo
Mr.Stereo
Inventar
#23 erstellt: 04. Aug 2005, 14:58

placebo schrieb:

kef: klasse räumliche abbildung, gute bässe und mitten. die box macht richtig druck, gerade bei rockmusik. allerdings habe ich auch mit den großen kef das gleiche problem wie mit den kleineren (xq5): die höhen verursachen bei mir ohrenklingeln, das ist mir einfach zu schrill


Hi placebo,
will Dich nicht zur Kef hin überreden, aber wenn sie Dir so gut gefallen hat (bis auf die "schrillen" Höhen), warum versuchst Du das nicht mal über die Verstärkerelektronik in den Griff zu bekommen.
Und unter welchen Bedingungen hast Du sie eigentlich gehört?

Gruss
Boris
MrObi
Stammgast
#24 erstellt: 04. Aug 2005, 17:03

placebo schrieb:
so nun ist es geschafft...

hier teil 2 des hörtests:

kandidaten waren gestern
dynaudio s3.4
b&w 803d
b&w 803s
kef reference 205



Hallo,

warum versteifst Du Dich so auf diese 3 Hersteller?

Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

In der Preisklasse in der Du Dich bewegst gibt es viele Alternativen auch in Ahorn...
Wilder_Wein
Inventar
#25 erstellt: 04. Aug 2005, 19:30

dynaudio: bei guten aufnahmen absolut feinsinnig, klare abbildung in großer breite und tiefe. etwas zurückhaltend im bass. wenn die aufnahmenschlechter wurden (saga) allerdings das grauen. die boxen verzeihen absolut nichts. das ist genau der punkt der mich derzeit an meinen dynaudios stört. 60% meiner musiksammlung macht einfach keinen spaß. auch wenn der rest genial klingt.


Hallo,

das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Du hast ja derzeit eine Dynaudio Audience 72, ich besitze eine Audience 72 SE und muss sagen, dass sie auch bei schlechten Aufnahmen sehr gutmütig klingt. Allerdings betreibe ich sie an einem NAD C 352, der ist ja mal ne ganze Ecke unter Deinem Accuphase angesiedelt.

Vielleicht ist es ja wirklich Dein Accuphase, der die Schwächen der Aufnahme so deutlich aufdeckt.

Gruß
Didi
placebo
Stammgast
#26 erstellt: 05. Aug 2005, 05:42
...hab mich gar nicht auf die 3 hersteller versteift. ich fand es nur spannend die 3 "großen" namen im markt mal miteinander zu vergleichen und zwar unter verschiedenen modellen.

die 803s nehme ich mal mit nach hause weil ich wissen möchte wie sie in meinen räumlichkeiten klingt. eine kaufentscheidung werde ich danach fällen und mir wohl auch noch andere boxen anhören (da ihr jetzt wisst was für eine klangvorstellung ich habe wäre ich euch für ein paar tips um 5.000€ dankbar; wenns geht schlank und in ahorn ;))

meine ersten boxen habe ich ohne große vergleiche gekauft. daher kann ich nur allen raten:

hört viel und lasst euch von testberichten erst mal nicht beeindruckeen!!!!

grüße

placebo
d-fens
Inventar
#27 erstellt: 05. Aug 2005, 06:17
Wie wärs mit einer Dynaudio Contour S5.4.Die hat im Gegensatz zur S3.4 Esotar2-Technologie mit an Bord.Die sollte dann die anderen Lautsprecher toppen,imo.Und...sie ist sehr schlank und es gibt sie in Ahorn,glaube ich.
Mit Glück gibt es dieses Modell online schon für um die 5000 Euro.

Gruss


[Beitrag von d-fens am 05. Aug 2005, 06:18 bearbeitet]
Sargnagel
Stammgast
#28 erstellt: 05. Aug 2005, 06:29
Da kann ich d-fens nur zustimmen !

Eine S 5.4 sollte locker in der Lage sein, deine klanglichen Erwartungen zu erfüllen. Auch der Hochton ist mit dem Esotar absolut hervorragend gezeichnet, weder zurückhaltend noch überspitzt. In Kombination mit Accuphase sollte die 5.4 eigentlich richtig gut gehen. Sie ist natürlich größer als die 3.4, aber wenn du sie stellen kannst, unbedingt anhören.

Gruß,
Sargnagel
natrilix
Inventar
#29 erstellt: 05. Aug 2005, 06:41
Gerade der AMP macht sich bei guten LS sehr bemerkbar - mit meinem neuen Unison Amp klingen viele Aufnahmen ganz anders, durch die Röhre wird alles etwas feiner, subtiler, unaufdringlicher und weicher, allerdings mit toller Präzision.

Viele Aufnahmen die vorher mies klangen, v.a. schlechtere Aufnahmen haben einen immensen Schub bekommen.
Hardrockscheiben oder bassige Elektrostücke klingen einfach genial.

Der Vorgänger Amp NAD C372 war zwar schon sehr gut, allerings hat er bei vielen schlechten Aufnahmen gnadenlose Schwächen der Produkion aufgezeigt, der Unison ist da etwas weniger kritisch, zwar ist der Unterschied zwischen guten und schlechten Scheiben noch genauso groß, allerings klingen die guten nun noch besser und die schlechten nicht mehr ganz so mies

Man sollte immer die Gesamtkombi und auch die Aufstellung optimieren!
Bei mir jedenfalls klingts sehr sehr gut
placebo
Stammgast
#30 erstellt: 05. Aug 2005, 08:14
danke bisher für die anregungen...

die 5.4 hätte ich auch anhören können, aber die ist mir schlichtweg zu groß. auch wenn sie wie die 3.4 ein tolles design hat.

den verstärker hab ich erst seit einem halben jahr und da möchte ich nicht wechseln. hab beim probehören auch den gleichen drangehabt...mit meinen jetzigen dynaudio 72 funktioniert er auch prima

grüße

placebo
Wilder_Wein
Inventar
#31 erstellt: 05. Aug 2005, 08:24

placebo schrieb:
danke bisher für die anregungen...

die 5.4 hätte ich auch anhören können, aber die ist mir schlichtweg zu groß. auch wenn sie wie die 3.4 ein tolles design hat.

den verstärker hab ich erst seit einem halben jahr und da möchte ich nicht wechseln. hab beim probehören auch den gleichen drangehabt...mit meinen jetzigen dynaudio 72 funktioniert er auch prima

grüße

placebo



Hallo,

den würde ich auch nicht hergeben!

Gruß
Didi
front
Inventar
#32 erstellt: 05. Aug 2005, 10:10
Hi,
also ich mache eher die Erfahrung das die B&W sehr Austellungs unkritsch sind und fast überall angenehm "klingen".

Gruss,
front
Golog
Inventar
#33 erstellt: 05. Aug 2005, 14:08
@ Placebo
Schade daß dir die Kef etwas schrill vorkamen.Was noch ähnlich klingt allerdings mit weniger höhen und optisch leider sehr gewöhnungsbedürftig wäre eine Revel.Vielleicht trifft sie ja deinen Geschmack.

Gruß,

Golog
MrObi
Stammgast
#34 erstellt: 05. Aug 2005, 15:38
@placebo:

Also ich würde Dir die ALR Note 9 empfehlen, die gibt es auf jeden Fall in Ahorn und mit Glück auch für 5000€. www.alr.de

Hör sie Dir an und entscheide dann...
Leisehöhrer
Inventar
#35 erstellt: 05. Aug 2005, 18:21
Hi,

ich konnte die Monitor Audio Gold Reference 20 Bei einem Händler hören und halte sie für sehr ausprobierenswert.
In diesem Fall geht ja vom Geld her auch ne Nummer grösser also die MA Gold Reference 60.

Gruss
Nick
Rhodan
Stammgast
#36 erstellt: 06. Aug 2005, 09:47
Hallo placebo,

hast Du gut beschrieben, den Dyn-Klang bei schlechten Aufnahmen. Zumindest gilt das für' s untere bis mittlere Boxen- und CDP-Preissegment.
Wenn Mist im PIO oder Yamaha lag, kam auch Mist aus meinen Audience - LS.
Die Nervigkeit und Schärfe bei manchem Billigsampler hab ich erst mit einem schweine-teuren Player weg bekommen.

Eine B&W für 5.000,- Eus an Deinem Accuphase sollte aber über fast jeden Oberklasse-Zuspieler ein Traum sein.

Bin auf Deinen Zu-Hause-Probehörbericht gespannt.

Gruß

Rhodan
placebo
Stammgast
#37 erstellt: 08. Aug 2005, 06:18
@golog

du hast recht, die revel sind sehr gewöhnungsbedürftig was das design angeht. ist optisch eindeutg nicht mein fall...

@toberg, @leisehörer

ALR und monitor audio sieht auf alle fälle gut aus, mal sehen wo ich in münchen einen händler finde, wo ich die anhören kann...

@rhodan

wochenende ist vorbei und viele stunden vor der b&w 803s verbracht. mein ersteindruck auch in meinem akustisch sicher nicht perfekten wohnzimmer: klasse. gute räumlichkeit in breite und tiefe. stimmen schön im vordergrund. im bassbereich etwas schwammig und weich, was man aber evtl. noch mit stand auf granitplatten in den griff bekommen kann.

interessant, dass die räumlichkeit beim umstieg von bi-wiring (straight wire rhapsody) auf single-wire (audioquest midnight+ mit black & white kabeljumper) was die tiefenstaffelung angeht absolut verloren ging. naja da müssten wohl neue kabel her...

je länger wir musik geört haben, desto mehr haben uns allerdings die scharfen höhen gestört. was wir im studio noch als frisch und präsent empfunden haben, wurde auf dauer lästig und schrill. gerade höhenbetonte aufnahmen waren nur noch schwer erträglich. schade. die suche geht weiter...

grüße

placebo
Gehörsturz
Stammgast
#38 erstellt: 08. Aug 2005, 07:18
Hi Placebo,

ich hätte da vielleicht noch einen Boxentipp für dich.
Schau dir mal folgenden Thread an, ich finde ihn sehr interessant und aufschlussreich.

http://www.hifi-foru...um_id=30&thread=9409

Gruß
Karsten
placebo
Stammgast
#39 erstellt: 08. Aug 2005, 07:59
@rhodan

welchen schweineteuren player hast du denn????

grüße

placebo
boxenmann
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 08. Aug 2005, 08:20
Hallo Placebo!
Deine Erfahrungen mit der 803S decken sich mit meinen ganz gut, meine 803D klingt vielleicht zunächst bei manchen Aufnahmen etwas zurückhaltend... genau das ist aber auch ihr großer Bonus! Sie spielt immer herrlich ausgeglichen und rund. Perfekte Aufnahmen klingen perfekt, weniger gute klingen vielleicht langweilig aber niemals nervig oder spitz wie Bspw. eine große Kef oder eben auch eine 803S.
Die D...sind perfekte Alrounder, sehr fein...vollmundig...und kräftig (die 803D ist im Bass mit Sicherheit eine Spur zu kräftig!...bráucht also jedenfalls einen gr.Raum)
lg
boxenmann
Duncan_Idaho
Inventar
#41 erstellt: 08. Aug 2005, 08:31
@placebo

Wie hast du die LS aufgestellt und wie sieht der Raum aus... die meisten die Probleme mit Höhen hatten, hatten bisher die LS recht nah an großen Glasflächen stehen bzw. sehr viel gekachelt..... Ein Vorhang hat da schon Wunder bewirkt. Welchen Amp verwendest du, denn durch einen Amp mit besserer Dämpfung und Granitplatten kann man eine Menge aus den B&W rausholen.
placebo
Stammgast
#42 erstellt: 08. Aug 2005, 08:37
@duncan idaho
erwischt! 80 cm seitlich von einer großen glasfront (fenster) hab aber eine großblättrige pflanze dazwischen.

verstärker accuphase e 212...ich liebe ihn und geb ihn nicht mehr her...

grüße

placebo
Duncan_Idaho
Inventar
#43 erstellt: 08. Aug 2005, 13:13
Häng mal was vor die Glasscheibe (Bettdecke) und hör dann nochmal.....
Mr.Stereo
Inventar
#44 erstellt: 08. Aug 2005, 14:12

Duncan_Idaho schrieb:
Häng mal was vor die Glasscheibe (Bettdecke) und hör dann nochmal.....


...häng mal ganz viele Decken auf und hör dann nochmal

Hab' selten so raumkritische LS gehört, wie die B&W-LS mit aufgesetztem HT.
maasi
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 08. Aug 2005, 15:07
Hallo placebo,

noch ein Wort zu den KEF 203 und 205:

Nachdem ich Ende 2004 meine 203er neu zu Hause hatte, war ich in Kombination mit meiner T+A-Elektronik erst gar nicht so recht zufrieden. Der Höhenbereich ... Ich war schon drauf und dran mir einen Symphonic Line Vollverstärker zuzulegen.

Aber letztlich habe ich es auch ohne neuen Verstärker hingekriegt. Einfach die Lautsprecher ausgewinkelt (stehen jetzt nur noch minimal eingewinkelt - merklich weniger Höhen) und eine HMS-Netzfilterleiste (wirkt leicht mildernd in den Höhen) dran. Jetzt sind die Höhen absolut okay und der Funker in der Nachbarschaft stört auch nicht mehr.

Vielleicht noch mal die 205er mit paralleler Aufstellung hören? Ist natürlich alles Geschmackssache wieviel Höhen man haben möchte.

Da du nach schlanken Standboxen in Ahorn fragst. Wie wäre es denn mit den Lua Con Affetto (oder mit den größeren Con Espressione)? Die Con Affetto (gibt es in Ahorn, Vogelaugenahorn usw.) habe ich damals ausgiebig gehört. Gefielen mir klanglich und optisch ebenfalls sehr gut. Scheint hier im Forum aber kein Mensch zu haben ...

Viele Grüße
Uli
MrObi
Stammgast
#46 erstellt: 08. Aug 2005, 15:43

placebo schrieb:
@toberg, @leisehörer

ALR und monitor audio sieht auf alle fälle gut aus, mal sehen wo ich in münchen einen händler finde, wo ich die anhören kann...


Hallo auf der Herstellerseite www.alr.de gibt es eine Händlersuche.

Du solltest hier fündig werden:


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):



Der Gute Ton

Gollierstraße 30
80339 München
Telefon (089)501115
Telefax (089)501446

Duncan_Idaho
Inventar
#47 erstellt: 08. Aug 2005, 17:18
@Mr. Stereo

Glasscheiben dürften so ziemlich jedem LS Probleme bereiten, vor allem wenn sie sehr groß sind. Da würde auch eine KEF oder ein anderer Lautsprecher nervig klingen.
boxenmann
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 08. Aug 2005, 17:58
Die 803D steht bei mir an einer kompletten Glasfront...und klingt nie nervig! Ich brauche meine Vorhänge nicht mehr,die 803S klang an der selben Position ´manchmal an der Grenze... . Also entweder die D ist wirklich so zurückhaltend abgestimmt...oder es liegt doch auch an den Eigenschaften des D-Hochtöners. Bei mir sind eher die Bässe mal zu viel.
lg
boxenmann
Rhodan
Stammgast
#49 erstellt: 08. Aug 2005, 19:14
@Duncan

bzgl. Dämpfungsfaktor: er hat 'nen Accuphase - was will man mehr?

@placebo

SA 11-S1

Und - berichte bitte weiter!
Duncan_Idaho
Inventar
#50 erstellt: 08. Aug 2005, 20:09
ÄH, wäre hilfreich wenn die Leute auch die Reihenfolge des Threads verfolgen würden, das haben wir schon alles geklärt und seine Antwort auf den Amp kam auf meine Frage... inzwischen haben wir sogar festgestellt, daß die große Glasfront Probleme bereiten könnte.....
placebo
Stammgast
#51 erstellt: 09. Aug 2005, 10:25
@maasi

die lua sehen auch interessant aus...allerdings findet sich auf der homepage kein händlerverzeichnis. mal sehen wo man die in münchen anhören kann.

@duncan idaho

hab mal meinen händler gefragt woran das mit den höhen liegen könnte. neben extrem hell klingenden raum (so schlimm ist es bei mir auch nicht...die audience 72 klingen auch in den höhen homogen) könnten aus seiner sicht ein falsches boxenkabel und unsauberer strom sein (das hab ich ja noch nie gehört...)

grüße

placebo
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