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KEF Q1 und meine Zweifel...

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Autor
Beitrag
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jun 2004, 14:00
Hi!

Ich war heute bei Fidelity in Hamburg um eine gute Kompaktbox
zu finden. Gehört hab ich dabei die KEF Q1 und eine Visonik.
Vorher hatte ich schon mal mit der Canton LE 107 und einer
JBL (?) zwei Standboxen gehört.

Die KEF hat mir dabei sehr, sehr gut gefallen. Vor allem der
sanfte, aber tiefe Bass und diese super Stereoortbarkeit.
Nur wird die KEF in der Audio (Bestenliste aus dem I-Net)
eher schlecht bewertet und der Frequenzgang aus der Stereo-
play (Raumrechner) sieht auch nicht gerade linear aus (großer
Einschnitt bei ca. 13 kHz).

Ich mach mir halt jetzt Sorgen, dass ich als "Hifi-Anfänger"
einfach nicht das Gespür habe, um eine Gute Box von einer
Schlechten zu unterscheiden.

Kennt denn einer in Hamburg-Nord / Norderstedt noch gute
Läden, wo man auch noch andere Boxen (Limit 200 EUR / Stück)
testen kann.
Wiesonik
Inventar
#2 erstellt: 16. Jun 2004, 14:14
Selber hi ,

welche Visonik genau hast Du denn gehört? Die Evolution 352 ?

Egal, beide Hersteller (KEF wie auch Visonik) bauen sehr gute Boxen.
Die Frequenzgangmessungen, die immer in den Fachmagazinen abgebildet sind, kannst Du getrost vergessen. Sie gelten genau für den Raum, in dem sie ermittelt wurden und für keinen anderen.
Mach Dir deshalb also keinen Kopf.

Deine Vorgehensweise war bisher goldrichtig. Wenn Dir die KEF beim Händler so gut gefallen hat, heißt es nun die Box ausleihen (das macht ein guter Händler bei erkennbarer Kaufabsicht)und bei Dir zu Hause an Deiner Elektronik (was haste denn für einen Verstärker?) hören.

Wenn Dir die KEF in Deinem Hörraum immer noch gefällt, heißt es zuschlagen !

Wenn nicht, vielleicht doch mal die andere Box (Visonik) auch zu Hause hören.

Kannst Dir ja in der Vorauswahl noch einige andere Boxen beim Händler anhören. Mehr als 3-4 würde ich zu Hause aber nicht testen.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Jun 2004, 15:43

Hi!
Kennt denn einer in Hamburg-Nord / Norderstedt noch gute
Läden, wo man auch noch andere Boxen (Limit 200 EUR / Stück)
testen kann.


Hallo,

Fidelity ist schon eine hervorragende Adresse! In der Innenstadt ist noch in dem Preisbereich Audiophonie und Open Air in der Rentzelstr. und
www.system-shop.de

Markus
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Jun 2004, 16:05

Fidelity ist schon eine hervorragende Adresse!


nicht das ihr mich falsch versteht: ich hatte nichts gegen
Fidelity (Außer das es ein bisschen unordentlich war - haben
die doch ersteinmal 10 minuten nach ihrem zweiten boxen-
ständer gesucht, ohne ihn zu finden ) - aber sonst sehr
freundlich!

Ich möchte nur noch andere Boxen hören und dazu such ich
halt einen Händler, der einen nicht gleich wieder raus-
wirft nur weil mein preislimit bei 200 / Stück ist

habt ihr vielleicht noch etwas weiter nördlich? city ist
immer ungünstig, da meine eltern nicht so begeister sind,
wenn ich mit ihrem auto in die city fahr
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Jun 2004, 18:02
Elmshorn?
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Jun 2004, 18:06
Wer wäre denn da?
Cobber
Neuling
#7 erstellt: 16. Jun 2004, 19:11
Hallo,

in Elmshorn gibts den TSN Versand. Der hat auch die KEF Lautsprecher. Dort kann man die auch in der Regel zum testen mit nach hause nehmen..

Gruß, Jens
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Jun 2004, 20:15

in Elmshorn gibts den TSN Versand. Der hat auch die KEF Lautsprecher. Dort kann man die auch in der Regel zum testen mit nach hause nehmen..


wenn der shop von denen alle boxen auflistet, die die haben
dann wäre dort relativ wenig für mich, da die ja fast nur
magnat und kef haben. und die kef q1 habe ich ja bereits
gehört.

ich möchte mir halt noch einen größeren überblick über
andere boxen verschaffen.
Cobber
Neuling
#9 erstellt: 16. Jun 2004, 20:47
Sorry, hatte falsch gelesen. Ich dachte du suchst ne Möglichkeit die Q1 zuhause zu testen.

Mein Fehler
Danzig
Inventar
#10 erstellt: 17. Jun 2004, 07:58
hab vorgestern wieder die q1 gehört und bin einfach nur begeistert was man für 400€(340€) bekommt.
gierdena
Stammgast
#11 erstellt: 17. Jun 2004, 08:07
Ich habe seit Februar die Q1 an meinem Rotel RS1062 im Einsatz und bin mehr als zufrieden!! Der Klang ist für diesen LS, in diesem Preisbereich für mich persönlich absolut der Renner! Und ich bin nicht los und habe gesagt, so, dass muss jetzt nen günstiger LS sein. Ich habe gegen die Q1 auch Kompakt LS gehört, die doppelt und 3mal so "teuer" waren. Diese LS waren auch besser, aber nicht doppelt und dreifach. Die Q1 war die beste alternative.

Entschuldige wenn ich das so deutlich sagen muss, aber scheiss einen Haufen auf Ergebnisse in der Audio oder Stereoplay. Wenn Dir der LS gefällt und Spass macht, dann steht einem Kauf nichts im Wege, finde ich.....

Und noch was: mein Wohnzimmer ist nicht gerade klein und die beiden LS haben das sehr gut im Griff!


http://img9.imageshack.us/img9/3369/LS1.jpg
http://img9.imageshack.us/img9/6679/LS6.jpg


[Beitrag von gierdena am 17. Jun 2004, 08:13 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Jun 2004, 08:11

Die KEF hat mir dabei sehr, sehr gut gefallen. Vor allem der
sanfte, aber tiefe Bass und diese super Stereoortbarkeit.
Nur wird die KEF in der Audio (Bestenliste aus dem I-Net)
eher schlecht bewertet und der Frequenzgang aus der Stereo-
play (Raumrechner) sieht auch nicht gerade linear aus (großer
Einschnitt bei ca. 13 kHz).


Kleine Frage: Was ist wichtiger - was *Dir* gefällt, oder was den "Testern" (dicke Anführungszeichen) der Hifi-Magazine gefällt oder gefallen hat?

Gruß, Thomas (*kopfschüttelnd*)
Danzig
Inventar
#13 erstellt: 17. Jun 2004, 08:13

Und noch was: mein Wohnzimmer ist nicht gerade klein und die beiden LS haben das sehr gut in den Griff!


hab sie selbst in nem 35qm raum gehört und mir kommt es so vor als würden sie sich selbst da einfach nur wohlfühlen!!!
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Jun 2004, 12:31
Hi!

Danke für eure Infos! Ich war halt doch sehr überrascht,
dass die Boxen so schlecht in den Tests abgeschnitten
haben.

Aber ihr habt schon recht - der eigene Höreindruck zählt!

Trotzdem werde ich mir noch einige Boxen anhören - muss dann
wohl doch in die Stadt fahren.

Kennt ihr eigentlich High-End-Hifi in Norderstedt? Weiß
jemand wie deren Preislage ist?

MfG,

EnERgYzEr
d-fens
Inventar
#15 erstellt: 17. Jun 2004, 15:16
Hi!

Die Preise bei High-End-Hifi werden bei deinem enggesteckten Budget wohl zu hoch sein.Wenn wann etwas mehr ausgeben will kann man dort aber tolle Sachen hören und wird gut beraten.

Ciao
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 17. Jun 2004, 15:45


Die Frequenzgangmessungen, die immer in den Fachmagazinen abgebildet sind, kannst Du getrost vergessen. Sie gelten genau für den Raum, in dem sie ermittelt wurden und für keinen anderen.
Mach Dir deshalb also keinen Kopf.


Ganz so kann man das aber nicht stehen lassen. Habe mal eine ähnliche These geäußert und wurde zutreffend belehrt: Solche Diagramme werden üblicherweise durch Messungen im schalltoten Raum erstellt und sagen somit einiges über den Direktschall aus, den die Box erzeugt. Zwar sieht der Frequenzgang zuhause am Hörplatz tatsächlich völlig anders aus. Aber ein verbogener Direktschall-Frequenzgang wird da eher noch verbogener aussehen, d.h. es wäre ein unglaublicher Zufall, wenn die Raummoden zuhause den Frequenzgang wieder geradebiegen würden.
peter63
Stammgast
#17 erstellt: 17. Jun 2004, 16:48

Ich habe seit Februar die Q1 an meinem Rotel RS1062 im Einsatz und bin mehr als zufrieden!! Der Klang ist für diesen LS, in diesem Preisbereich für mich persönlich absolut der Renner!.....

http://img9.imageshack.us/img9/3369/LS1.jpg
http://img9.imageshack.us/img9/6679/LS6.jpg

Gierdena, sag mal bitte was sind das denn für Blöcke? Ist das Massiv? Sieht schick aus,
EnERgYzEr
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Jun 2004, 17:30
Ich bin es mal wieder!

Bei den Boxen bin ich zwar noch zu keinem endgültigem Er-
gebniss gekommen, aber ich brauche ja auch noch einen "guten"
Verstärker.

Gedacht hatte ich da an Geräte bis max. 200 EUR.

Mein Händler hatte mir einen Denon für 199 EUR vorgeschlagen
(Ich weiß leider den Typ nicht) und den Yamaha AX-396. Was
haltet ihr von denen? Welche Alternativen gibt es?

Oder lohnt es sich einen Verstärker gebraucht zu kaufen?

So gibt es bei Ebay z.B. einen Denon PMA 920 für 175 EUR.

Würde mich freuen, wenn ihr weiter so munter antwortet
gierdena
Stammgast
#19 erstellt: 18. Jun 2004, 05:33
Moin Peter63,
jau das sind massive Holzklötze aus Rüster, auch Ulme genannt.

Sollte vor Jahren mal eine "günstige" Alternative für Beitselltische sein und habe ich dann von meinem Opa geschenkt bekommen. Günstig war ein grosser Schuss in den Ofen... Für die Dinger kriegste schon "Higendige...." LS-Ständer.

Na ja, und da die Klötze mssiv sind, kamen Sie mir gerade recht, sieht gut aus und ist mal was anderes.
gierdena
Stammgast
#20 erstellt: 18. Jun 2004, 06:03
Moin Energyzer,
Du solltest in jedem Fall versuchen, den Verstärker den Du dir zulegen möchtest mit den LS die Du kaufen möchtest zusammen zu hören.

Als Beispiel: NAD Vertsärker sind echt dufte Geräte, passen aber IMHO z.B. nicht zur KEF Q1. Ich habe den NAD und den ROTEL mit den KEFs gehört und der NAD paste einfach nicht.

Da kann Dir natürlich auch passieren, wenn Du dir LS und AMP einfach "nur" bestellst und nicht hörst!!
Danzig
Inventar
#21 erstellt: 18. Jun 2004, 06:13
ich hab die Q1 an nem Vincent amp gehört, und das passte imho schon.

jetzt würd ich gerne mal wissen wie sich der klangunterschied vom nad zum rotel bemerkbar gemacht hat.
@gierdena, antworte bitte auf diese frage!!!
gierdena
Stammgast
#22 erstellt: 18. Jun 2004, 07:37
Moin Patrick!
wie soll ich das beschreiben, der NAD ist meiner Meinung nach ein Verstärker, der ein an sich recht hohes, klares Klangbild hat. Die Q1 ist ähnlich gestrickt, wenn ich beides kombiniere fehlt da doch etwas die Dynamik, wie gesagt, nach meinem subjektivem Empfinden. Der Rotel z.B. mit der Q1 dagegen wirkt dynamischer, kraftvoller, gleiches gilt auch für Marantz, da ist auch mehr Dynamik rüber gekommen. Ich hoffe das jetzt verünftig erklärt zu haben.

Was natürlich nicht heissen soll, dass für andere, individuell ein NAD + Q1 eine echt gute Kombi ist!!

Es ging mir bei der Antwort für Energyzer auch mehr darum, ihm mit auf den Weg zu geben, dass man(n) sich bei einem komplett Kauf via Versand/I-Net ziemlich auf den Allerwertesten legen kann, nicht darum einen bestimmten Verstärker "schlecht" zu machen. Gott bewahre!!
Danzig
Inventar
#23 erstellt: 19. Jun 2004, 07:04
Danke für deine Antwort!!!
bukowsky
Inventar
#24 erstellt: 19. Jun 2004, 07:29
vielleicht könnte mal jemand die technischen Daten der KEF hier einstellen, gern auch einen Frequenzgang?

Die sehen so klein und unscheinbar aus, kann mir z. B. gar nicht vorstellen, dass da auch noch etwas Bass rauskommt
gierdena
Stammgast
#25 erstellt: 19. Jun 2004, 07:50
Moin bukowsky!

hier die technischen Daten, hoffentlich ausreichend:

2-Wege Regal-Lautsprecher, magnetisch abgeschirmtTMT: 165mm Uni-Q Chassis; HT: 19mm Aluminium Kalotte Frequenzgang: 45 Hz - 27 kHz +/-3 dB Empf. Verstärkerleistung: 15 - 120 Watt Schalldruck: 91 dB Nennimpedanz: 8 Ohm Gewicht: 6,25 kg Abmessungen (HxBxT, mm): 350 x 220 x 320

Und glaube es mir, ich fall zum Teil immer noch vom Stuhl wenn bei entsprechenden Stücken der Bass einsetzt. Nicht weil nix kommt, sondern weil das Gegenteil der Fall ist.

Genau diese Dinge haben mich diesen LS kaufen lassen. Ein sagenhaftes Preis-Leistungs Verhältnis!


PS:
ich weiss nicht ob Du es in dem Netzkabel Beitrag gelesen hast, darum mit auf diesem Weg:
die Leiste der Premium Line Serie heisst BF 30000, hat 6 Steckplätze in einer Reihe, keinen Antennenschutz und kein Master-Slave.


[Beitrag von gierdena am 19. Jun 2004, 07:54 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#26 erstellt: 19. Jun 2004, 08:00
Hallo gierdena!
Danke für die Infos. Haste mal gemessen oder mit einer Sinuston-CD getestet, wie tief die Lautsprecher wirklich runtergehen? Kann mir 45 Hz aus 16 cm wirklich gar nicht vorstellen.

Ja, den Tipp mit der Netzleiste habe ich gesehen, vielen Dank!
Mochte gar nichts mehr dazu schreiben ... weil ich bei genauem Hinsehen die Premium-Leiste hinter meiner Anlage entdecken konnte (allerdings ohne Blitzschutz und Filter).
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 19. Jun 2004, 08:06

Frequenzgang: 45 Hz - 27 kHz +/-3 dB


Komisch, auf dem Stereoplay-Diagramm sehe ich schon -5 dB bei 50 Hz.

Von den -20 dB bei 12 kHz wollen wir ja nicht reden...
Danzig
Inventar
#28 erstellt: 19. Jun 2004, 08:18

Kann mir 45 Hz aus 16 cm wirklich gar nicht vorstellen


haste die ls mal gehört?
die gehen verdammt tief für so kleine ls.
bukowsky
Inventar
#29 erstellt: 19. Jun 2004, 08:20


Kann mir 45 Hz aus 16 cm wirklich gar nicht vorstellen


haste die ls mal gehört?
die gehen verdammt tief für so kleine ls.


nein, habe ich nicht gehört. Ich schreibe ja auch, dass ich es mir nicht vorstellen kann ... auch, weil ich u. a. weiß, was meine 32cm Isophöner in einem 80-Liter-Gehäuse (nur) bewegen können.

"verdammt tief" ist für mich leider nur subjektiv, deshalb wären für mich ein paar Daten zum Einschätzen hilfreicher ...

ich will die Lautsprecher ja auch keinesfalls schlecht machen ... ich würde nur gern versuchen, mir einen objektiveren Eindruck von den angegebenen Daten zu verschaffen. Ich fürchte nämlich - ohne jetzt einen Frequenzgang gesehen zu haben, den ich gerne einmal sehen würde -, dass sich der sogenannte Tiefbass hier aus 80 Hz und drüber zusammensetzt ...


[Beitrag von bukowsky am 19. Jun 2004, 08:23 bearbeitet]
Danzig
Inventar
#30 erstellt: 19. Jun 2004, 08:26
ich finde jedenfalls die q1 ist in der pk en kleines wunder, und die erste in der pk die musik auch wirklich ohne schwierigkeiten wiedergibt(auch im tiefen bereich).


ob es jetzt 45 hz sind oder nicht, juckt kein mensch.

hören und überzeugen!!!
bukowsky
Inventar
#31 erstellt: 19. Jun 2004, 08:37

ich finde jedenfalls die q1 ist in der pk en kleines wunder, und die erste in der pk die musik auch wirklich ohne schwierigkeiten wiedergibt(auch im tiefen bereich).

was ist für Dich tiefer Bereich?


ob es jetzt 45 hz sind oder nicht, juckt kein mensch.

mich juckt es, denn ich höre gerne alle (Ober-)Töne von Instrumenten in der richtigen Frequenz, denn nur dann klingen sie einigermaßen natürlich.
Möglich, dass sich meine Fragerei für Dich etwas zu technisch anhört, aber ob 45 oder 80 Hz sind ein gewaltiger Unterschied.



hören und überzeugen!!!

bevor ich diverse Kilometer in die Stadt fahre und einen Händler nerve, um mir Boxen anzuhören, finde ich es vergleichsweise entspannter, zunächst einen Frequenzgang zu sehen
Danzig
Inventar
#32 erstellt: 19. Jun 2004, 08:45
naja ich glaub ich kann die hz nicht genau raushören, aber die instrumente klingen mit der q1 keineswegs verstimmt!!

ich meine damit dass du imho für 350€ paar nichts besseres finden kannst.

ich habe sogar bemerkt dass die q1 zwar nicht so belastbar sind wie die q5 aber im bass imho tiefer gehen.
kaum zu glauben aber wahr.

naja die vielen kilometer, die du fahren musst lohnen sich auf jeden fall!!!

Model Q1
Design 2 way bass reflex
Drive units LF: 165 mm (6 1/2") UNI-Q® with
HF: 19 mm (3/4") aluminium dome
Frequency response at 15°
horizontally off axis ±3 dB 45 Hz - 27 kHz
Crossover frequency 2.8 kHz
Amplifier requirements 15 - 120 W
Sensitivity (2.83V/1m) 91 dB
Maximum output 111 dB
Impedance 8 Ohms
Magnetic shielding Yes
Weight 6.25 kg (13.8 lbs)
Dimensions
(H x W x D) 350 x 220 x 320 mm
Finishes Black Ash, Maple or Dark Apple


http://www.kef.com/reviews/pdfs/uk/uk_Q%20AV%20WV%200604.pdf


[Beitrag von Danzig am 19. Jun 2004, 08:50 bearbeitet]
gierdena
Stammgast
#33 erstellt: 19. Jun 2004, 08:54
Hallo Leute!
na das ist jetzt ziemlich Klasse für jemanden wie mich, der wirklich nur nach Gehör geht da er Frequenzgänge nur zwischen Hoch un Tief unterscheiden kann. Klärt mich mal bitte auf was mir z.B folgende Dinge über meine LS sagen:

Komisch, auf dem Stereoplay-Diagramm sehe ich schon -5 dB bei 50 Hz.
Von den -20 dB bei 12 kHz wollen wir ja nicht reden


oder

Kann mir 45 Hz aus 16 cm wirklich gar nicht vorstellen.

oder

Frequenzgang: 45 Hz - 27 kHz +/-3 dB

Die Fragen sind im übrigen mein Ernst, ich kann damit in der Tat wenig Anfangen!

Und noch etwas: ich kann mich Danzig nur anschließen, die Km ins Städtle lohnen sich in jedem Fall!! Höre gerade Miles Davis - Kind of Blue
Ein Renner wie die LS aufspielen!


[Beitrag von gierdena am 19. Jun 2004, 08:56 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#34 erstellt: 19. Jun 2004, 08:55

naja ich glaub ich kann die hz nicht genau raushören, aber die instrumente klingen mit der q1 keineswegs verstimmt!!

nee ... Instrumente würden nicht verstimmt klingen ... es könnte nur so sein, dass besonders tiefe Töne z. B. einfach eine Oktave höher dargestellt würden (80 statt 40 Hz) ... die Stimmung bliebe dadurch natürlich erhalten, lediglich der Charakter des Instruments änderte sich. Und das Zwerchfell hätte nix mehr zu tun


[Beitrag von bukowsky am 19. Jun 2004, 08:57 bearbeitet]
Karsten
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 19. Jun 2004, 08:56
Hallo,

ich würde nicht zu großen Wert auf Frequnzschriebe und TSP
bzw. Hz Angaben legen.
Ich kann mir schon gut vorstellen das die Q1 mit "nur"
einem 16er ordentlichen Bass machen kann,gerade wenn es ums Musik hören geht.

Es gibt Stand-LS die mit 2x20er alles machen,ausser Bass bzw. der klingt zum wegrennen.(obwohl drauf steht 25-20KHz)
Ein Bekannter hat diese Magnat Tröten (glaube Vector Serie)
und hat sich aus gleicher Serie noch den Subwoofer geholt.

Grauenhaft diese Kombi!(tja,hätte er vorher halt lieber mal nachgefragt)
Er selbst fand seinen kleinen Jamo mit 20er Chassis 10mal besser und hat sich schwarz geärgert.
Grundsätzlich sollte man aber von einem Kompakt-LS nicht den ultimativen Bass verlangen,das geht prinzipbedingt nicht.
Klanglich kann es von Vorteil sein ,seine "Kompakten"
durch Subwoofer zuentlasten,dies sollte auch im HT/MT
nochmal zu einer Klangverbesserung(z.b.bessere Auflösung)
führen.
Ich konnte mal eine umgebaute Operetta mit 10cm Basschassis hören,da hatte man den Eindruck es würden noch 2 versteckte Subwoofer mit laufen.(machte einen unglaublichen Bass bei ordentlichen Pegel,denke so 45 Hz
IM RAUM)
Diese Hz Angaben alla "20 Hz im Freifeld gemessen" sind schöne Werbesprüche,sagen allerdings nix über den Klang
im Hörraum aus.
DER RAUM hat einen nicht zuunterschätzenden Einfluß!
und die Parameter bleiben nicht konstant,sondern ändern sich!
Natürlich orientiernt man sich erstmal grob an den TSP Parametern um einen LS zuentwickeln,allerdings habe ich
in der Praxis Subwoofer gehört,die laut Parametern und Simulation erst in einem 800 Liter BR Gehäuse richtig Tiefbass machen sollen.
Das Chassis läuft aber in 70 L ,ist also eine totale
FEHLABSTIMMUNG,nur das der gehört,gefühlte und am Hörplatz
gemessene Bassanteil doch 30 Hz beträgt.(soviel zu Theorie und Praxis)
Ok,ich bin etwas abgeschweift,sorry!
bukowsky
Inventar
#36 erstellt: 19. Jun 2004, 09:04
hätte nicht gedacht, was die bloße Frage nach einem Frequenzgang so nach sich zieht ...
gierdena
Stammgast
#37 erstellt: 19. Jun 2004, 09:06
Nix desto trotz wäre ich über eine technische Aufklärung meiner Frage sehr dankbar.
Karsten
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Jun 2004, 09:11

hätte nicht gedacht, was die bloße Frage nach einem Frequenzgang so nach sich zieht ...
:prost


Manchmal tut Aufklärung/Praxiserfahrung gut!
Immer in der Annahme das es um Klang geht,also das was man mit seinen Ohren in seinem Raum hören möchte!
Man kann natürlich stattdessen auch Frequenzschriebe
und Ls Daten tauschen.(wie früher in der Schule mit Quartett´s)
bukowsky
Inventar
#39 erstellt: 19. Jun 2004, 09:18

Kann mir 45 Hz aus 16 cm wirklich gar nicht vorstellen.

für die Frequenz von 45 Hz (schon "ziemlich" tief) muss bei der Schallwandlung einige Luft bewegt werden. Dies erreicht man mit großer Membranfläche und/oder viel Hub des Membrankörpers. Eine kleine Membrane kann nicht die Luftmenge bewegen, die eine größere Membrane bewegen kann, wie es für tiefe Töne aber notwendig ist. Z. B. bewegt ein Tieftöner mit 32 cm Durchmesser so viel Luft wie etwa vier Tieftöner mit jeweils 16 cm (eigentlich eher Mitteltöner). Der Trick der Chassishersteller besteht wohl darin, den Membranhub zu erhöhen, was eine Vergrößerung der zu bewegenden Luftmenge verspricht, aber auch mit einem Verlust an Kraft einhergeht.



Frequenzgang: 45 Hz - 27 kHz +/-3 dB

besagt nichts Anderes, als dass ein Frequenzbereich von 45 Hz bis 27.000 Hz wiedergegeben werden soll, dies aber nicht linear (also alle Frequenzen gleich laut), sondern mit Abweichungen von 3 dB nach oben und 3 dB nach unten. Wenn als diese Box im Mittel mit 91 dB (Lautstärke bei 1 Watt/1 Meter Abstand) angegeben ist, kann es sein, dass bestimmte Töne nur mit 88 dB, andere Töne aber auch mit 94 dB wiedergegeben werden können. Dies bedeutet in der Theorie einen Unterschied von 6 dB. Ein Unterschied von 10 dB kommt einem vor wie eine Verdopplung bzw. Halbierung der Lautstärke, ein Unterschied von 1 dB sollte hörbar sein.
Sind Frequenzen unterschiedlich laut, gehen u. U. leisere Töne in der Musik für unser Ohr unter ...

Allerdings möchte ich bezweifeln, dass der von KEF angegebene Frequenzgang realistisch ist, da ich z. B. nicht glauben kann, dass aus einem einzigen Tieftöner mit 16 cm Durchmesser auch nur annähernd ein gegen andere Frequenzen hörbarer, geschweige denn spürbarer Ton herauskommt.

Sorry für meine laienhaften Erklärungsversuche ... wollte mich aber nicht drücken


[Beitrag von bukowsky am 19. Jun 2004, 09:18 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#40 erstellt: 19. Jun 2004, 09:20


Manchmal tut Aufklärung/Praxiserfahrung gut!
Immer in der Annahme das es um Klang geht,also das was man mit seinen Ohren in seinem Raum hören möchte!
Man kann natürlich stattdessen auch Frequenzschriebe
und Ls Daten tauschen.(wie früher in der Schule mit Quartett´s) :KR


ich schaue vor dem Kauf auf technische Daten zur Orientierung und schätze dann ein, welches Produkt ich mir näher ansehe bzw. in die engere Wahl kommt. Wer genügend Zeit, Nerven und geduldige Händler hat, der kann natürlich auch Hundertschaften von Lautsprechern zuhause austesten.


PS:


Manchmal tut Aufklärung/Praxiserfahrung gut!

meine Praxiserfahrung sagt mir, dass der von KEF beworbene Frequenzgang nicht realistisch ist.


[Beitrag von bukowsky am 19. Jun 2004, 09:23 bearbeitet]
Danzig
Inventar
#41 erstellt: 19. Jun 2004, 09:29
mal ne ganz blöde frage, welches instrument spielt unter 100hz?
peter63
Stammgast
#42 erstellt: 19. Jun 2004, 09:30


Frequenzgang: 45 Hz - 27 kHz +/-3 dB


Komisch, auf dem Stereoplay-Diagramm sehe ich schon -5 dB bei 50 Hz.

Von den -20 dB bei 12 kHz wollen wir ja nicht reden... :D

Hallo,
Frequenzgang Freifeld Stereoplay:
http://img37.imageshack.us/img37/8332/Bild798.jpg

die 45Hz sind sicher sehr optimistisch. Eher ist wirklich eine Überhöhung im 100ter Bereich von ca. 5dB da.
Allerdings ist der Einbruch bei ca. 12kHz der Q1 nicht so ausgeprägt wie zB. bei der XQ.

Und ich hatte das schon mal geschrieben: die Angaben auf der Website beziehen sich auf einen Winkel von 15° und die Stereoplay-Messung ist hier sicher auf Achse gemacht. Diese beiden Frequenzgänge werden sich schon unterscheiden, zumal das gehörmäßig auch ganz leicht selber feststellbar ist.
Der obere Bereich ist auf Achse bei manchem Material sehr kritisch und außerhalb in Relation dazu, bedeutend ausgewogener ohne etwas zu unterschlagen oder über zu betonen. IMHO natürlich.


[Beitrag von peter63 am 19. Jun 2004, 10:15 bearbeitet]
stadtbusjack
Inventar
#43 erstellt: 19. Jun 2004, 09:31
@Danzig: z.B.: Pauken, Bassdrums, Orgeln (je nach Bauart bis unter 20Hz!!!), Tuben.
gierdena
Stammgast
#44 erstellt: 19. Jun 2004, 09:38
@bukowsky:
war nicht Laienhaft, war ganu richtig!

muchas gracias!

Und hör sie Dir an, es lohnt sich....
Danzig
Inventar
#45 erstellt: 19. Jun 2004, 09:41

Bassdrums


das wurde mal nachgemessen, weiß aber nichtmehr genau wo.

die tiefste bassdrum von nem schlagzeug erreichte 109hz

das tiefste instrument in dem test erreichte reale 95hz (kontrabass)

laut dem test würde also nur elektronisch erstellte musik weit unter 100hz gehen!!!

dazu gibts auch ne test cd!!!
stadtbusjack
Inventar
#46 erstellt: 19. Jun 2004, 09:41
Nachtrag: Ich habs grade mal ausprobiert. Leider war mein Mikro nicht genau genug, um genaue Werte zu liefern, aber ich komme schon mit meinem Bariton unter 100Hz.

Ich komme auf meinem Bariton bis unter das kleine c. Das kleine c hat eine Grundfrequenz von 132 Hz. Das heißt, ich komme bis an die 100Hz ran. Ein Tubist oder auch Bassposaunist kommt zumindest noch eine Oktave runter, womit wir beim großen C = 66Hz wären, Es ist auch durchaus möglich, sowohl auf einer Kontratube als auch auf einem Kontrabass, das Kontra-C zu spielen, welches dann bei 33Hz liegt.


[Beitrag von stadtbusjack am 19. Jun 2004, 09:56 bearbeitet]
Danzig
Inventar
#47 erstellt: 19. Jun 2004, 09:53
mom jetzt weiß ichs wieder, das wurde bei visaton getestet!!
Karsten
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Jun 2004, 10:06


das tiefste instrument in dem test erreichte reale 95hz (kontrabass)


Ich meine 35 Hz kann man mit dem Kontrabass spielen,und das ist schon schön tief.!
Karsten
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 19. Jun 2004, 10:12



ich schaue vor dem Kauf auf technische Daten zur Orientierung und schätze dann ein, welches Produkt ich mir näher ansehe bzw. in die engere Wahl kommt.
:prost


Das ist ja grundsätzlich richtig,keine Frage!
Ich wollte damit nur mal Theorie und Praxis mit dem Subwoofer Bsp. ansprechen.




meine Praxiserfahrung sagt mir, dass der von KEF beworbene Frequenzgang nicht realistisch ist. ;)


Das müßte man mal im eigenen Raum nachmessen,ansonsten könntest Du da schon Recht mit haben.
Wie gesagt ,sollte man keinen Tiefbass aus einem Kompakten erwarten.Zum Musik hören reicht es allemal.
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 19. Jun 2004, 10:15


Wie gesagt ,sollte man keinen Tiefbass aus einem Kompakten erwarten.Zum Musik hören reicht es allemal.
:prost


Klar, aber dafür reicht auch ein Kofferradio. Dachte, wir wären hier im Hifi-Forum. Und wenn ich Wahl zwischen einer Box habe, die tiefe Bässe wiedergibt und einer, die es nicht tut, dann.....
Hannes2k2
Stammgast
#51 erstellt: 19. Jun 2004, 10:28
Hi!

Der tiefste Ton einer Konzert-Orgel liegt bei 16 Hz; und ein Bass sollte auch schon bis 45 oder 40 Hz reichen.

Allerdings kommen diese Töne bei "normaler" Musik eher selten vor.

Meine S5 gehen laut Website auch bis 45 Hz runter. In meinem Raum stimmt das auch, allerdings liegt die stärkste Raummode (Eigenfrequenz des Raums) auch bei ca. 45 Hz. Ich denke mal, dass im Reflektionsarmen Raum eine Grenz-Frequenz von 55 oder 60 Hz realistisch ist.

Trotzdem reichen die 45 Hz durchaus um Musik adäquat genießen zu können. Man vermisst nichts. Schließt man dann jedoch einen Sub an, der unter 50 Hz "mithilft", klingen einige Basstöne nochmal voller, und bei Doppel-Bas-Drum Passagen wird die Magengegend sanft massiert.

Allerdings "passt" richtiger Tiefstbass gar nicht in meinen Raum. bei ca. 30 Hz habe ich auf meinem Hörplatz fast eine totale Auslöschung und Töne unter 25 Hz sind aufgrund des Raumes einfach nicht mehr vorhanden. (Wobei mein Sub auch "nur" bis 26 Hz (-3dB) spielt)
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