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LS Frequenzgang - Jetzt geht´s los

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Hifi-Jens
Stammgast
#1 erstellt: 10. Apr 2003, 12:56
Ich habe mir mal die Test-Signale unter http://members.lycos.nl/audiofriends/testsignalen/ heruntergeladen und gleich mal ausprobiert.
Ergebnis: 20Hz - unhörbar (Membran arbeitet sich zu Tode, aber bekanntlich sind 20Hz nicht hörbar)
25Hz - naja, mit etwas Einbildung vielleicht
30Hz - Buuuuhm. Volle Kanone. Habe 1x Bassreflex und 1x Bandpass. Hierbei arbeitet der Bandpass wohl am Besten.
35Hz - genau so gut. Bei 30 und 35Hz geniales Feeling durch die Couch.

Naja, so hab ich also weitergetestet und ich wusste schon vorher, dass ich irgendwo ein totales Frequenzloch habe. Da arbeiten wohl die Phasen gegeneinander und alles hebt sich auf.
Bei 80Hz war es dann soweit. Man hört nahezu Null. 85Hz nicht viel besser (bzw. bÄsser). Ab dann geht es wieder.

So jetzt geht´s los. Wenn ich diese Test-CD also bei konstanten Voraussetzungen laufen lasse (also 1x komplett durch) und mit einem dB(A)-Meter den Schalldruck messe, dann habe ich doch quasi meinen Frequenzgang, wie er effektiv in meinem Wohnzimmer ist. Also die Messpunkte zu einer Kurve miteinander verbunden meine ich. Es ist dann zwar nicht 1W und 1m gemessen, aber die Kurve müsste doch stimmen, mit allen Höhen und Tiefen.
Nur: Wo bekomme ich ein geeignetes Messgerät her um aussagekräftige Messwerte zu erhalten?

Und: Wie zum Teufel bekomme ich das 80Hz-Loch weg? Ich werd noch wahnsinnig mit der Umpolerei und Reflexrohrverstellung.

Wäre für Tips dankbar.

Jens
Tantris
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Apr 2003, 13:05
Hallo Jens,

man könnte mit einem einfachen Schallpegelmesser messen, zumindest für einen groben Anhaltspunkt im Baßbereich ist diese Methode geeignet. Den richtigen Frequenzgang wirst Du so nicht messen können, einerseits weil zu ungenau und zu grob gerastert, andererseits muß im Mittelhochtonbereich direkter und indirekter Schall getrennt erfaßt werden.

Wenn ich es richtig lese, benutzt Du 2 unterschiedliche Subs gleichzeitig? das würde ich erstmal abstellen, wenn Du Probleme mit Auslöschungen hast! Ansonsten hilft nur Simulation und Ausprobieren eines optimalen Aufstellplatzes, uch der Hörplatz sollte ggf. verlegt werden - schuld an den Auslöschungen dürften im wesentlichen Raumresonanzen sein.

Gruß, T.
puck267
Stammgast
#3 erstellt: 10. Apr 2003, 13:46
hallo ich hab da mal ne Frage!

Kann man mit so Testsignalen LS himmeln oder sonstwas kapputt machen, bei unsachgemäßem Gebrauch mein ich...

Und was ist unsachgemäßer Gebrauch?

Zu laut vielleicht...und sonst?

Ohren kaputt wenn zu laut, oder LS?

gruß puck
Highfidele
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Apr 2003, 14:04
Hi Puck,

also ich hab mal so eine TestCD mit Sinussignalen laufen lassen. Das ganze in gehobener Zimmerlautstärke.
Zerstören kann man sich wohl mit zu hoher Lautstärke eher LS und oder Elektronik, wenn die Verarbeitung der Impulse vom Verstärker nicht mehr kontrolliert werden kann.
Ich war mal lieber vorsichtig und habe eben in gehobener Zimmerlautstärke gehört, ab und zu mal ganz vorsichtig lauter gestellt, aber dabei die Chassis-Bewegung beobachtet.

Bei diesen Sinussignalen musste ich feststellen, dass ich am Hörplatz ein Loch bei 120 und 60 Hz habe. Einen Meter davor oder dahinter waren die Frequenzen wieder hörbar.
Ist interessant, bei so Sinussignalen mal die Entfernung zu den LS zu variieren. Da kann man schön erkennen, wo welche Frequenzen hörbar bzw. nicht hörbar sind, bzw. wie unterschiedlich laut.
Eben wellenförmige Signale.

Gruß
Highfidele


[Beitrag von Highfidele am 10. Apr 2003, 14:05 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#5 erstellt: 10. Apr 2003, 14:07
Ich habe mir schnell mal drei Frequenzen mit Nero angeschaut:

20Hz sieht nach Sinus aus, kein Problem (man macht sich natürlich schnell was kaputt, weil die Box keine 20 Hz bringt, man nichts hört und deshalb zu stark aufdreht)

Aber bei 10 kHz und 20 Khz sieht das abenteuerlich aus! Möchte ich meiner Box nicht zumuten (oder liegt das an Nero, glaub ich aber nicht) erinnert mich an Clipping!

Kann da mal jemand mit einem anderen Programm die Wellenkurven ansehen?

Bis dahin VORSICHT!!

Oliver
Hifi-Jens
Stammgast
#6 erstellt: 10. Apr 2003, 14:25
Das Problem ist, dass ich die Boxen a) nicht umstellen kann (stehen repräsentativ an meiner Hifi-Wand), und b) habe ich eigentlich bewusst 2 unterschiedliche Subwoofer gebaut. Der Bandpass geht gnadenlos in den Keller (daher auch die exzellenten Ergenisse unter 50Hz) und der Bassreflex macht subjektiv mehr Druck bei harten Bassschlägen, z. B. Schlagzeug.

Jens
Tantris
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Apr 2003, 14:36
Hallo Highfidele,

das liegt nicht prinzipiell an wen Schallwellen, sondern dieser Effekt tritt nur bei sog. "stehenden" Wellen auf, z.B. bei Raumresonanzen. Dann bildet sich die Schallwelle so aus, daß (bei einer bestimmten Frequenz) bei bestimmten Positionen immer Druckmaxima sind und an anderen Stellen Druckminima.

Man sollte die Aufstellung/Hörplatzwahl so variieren, daß am Hörplatz keine allzugroßen Überhöhungen/Auslöschungen auftauchen, oder die entsprechenden Raumresonanzen per Absorber bedämpfen. Im Notfall kann auch ein gezieltes Equalizing Linderung schaffen, aber nur bei den zu lauten Frequenzen, nicht bei den Auslöschungen (zudem hilft der Equalizer nicht im Zeitbereich, es dröhnt halt nur leiser).

zu Jens:

Hast Du mal probiert, wie sich die Amplitude der Frequenzen änderst, wenn Du wahlweise nur einen Sub betreibst bzw. den Aufstellungsort desselbigen veränderst? Prinzipiell würde ich von einer Kombination von 2 verschiedenen Subs abraten.

Zu der Gefahr für die Lautsprecher: Bei mäßigen Lautstärken sind Sinustöne eigentlich ungefährlich, gerade im Hochtonbereich dürfte wohl eher das menschliche Gehör dem Ganzen eine sinnvolle Grenze setzen. Gefährlich können allerhöchstens sehr tiefe Frequenzen werden, besonders bei Baßreflexlautsprecher deutlich unterhalb der Tuningfrequenz - dann arbeitet der Lautsprecher quasi im akustischen Kurzschluß, es kommt wenig bis kein Pegel, wenn man dann den Lautstärkeregler hochdreht, ist oft das Ende nahe...

Gruß, M.
Highfidele
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Apr 2003, 14:54
@ Tantris

zum Glück habe ich bei mir überhaupt kein Dröhnen!
Da kann ich mit dem Loch in den Frequenzen ganz gut leben. Bis zu dem Sinussignaltest ist mir das auch nicht negativ aufgefallen.
Nach langem Experimentieren haben die LS den Platz, den sie jetzt haben, bekommen, der Hörplatz ebenfalls, ich bin zufrieden, wie es ist.
Es ist zudem nicht so, dass ich die Frequenzen überhaupt nicht mehr höre sondern nur leiser als den Rest.

Gruß Highfidele
UweM
Moderator
#9 erstellt: 10. Apr 2003, 15:15
>>Es ist zudem nicht so, dass
>>ich die Frequenzen überhaupt nicht mehr höre sondern nur leiser als den Rest.

und oben hast du noch geschrieben, du hörst bei 80Hz nahezu Null.

Interessant.

Grüße,

Uwe
Highfidele
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Apr 2003, 15:20
Hallo UweM,

nicht 80 Hz sondern 120 und 60 Hz und dort ein Loch. Sorry, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt hatte.

Highfidele
Hifi-Jens
Stammgast
#11 erstellt: 10. Apr 2003, 15:29
Nee, ich bin der mit dem 80Hz Loch.

Jens
Möllie
Stammgast
#12 erstellt: 11. Apr 2003, 06:35
Hi Jens,
hörst du wirklich bei 80 Hz wirklich garnichts? Was passiert wenn du die Lautstärke etwas anhebst?

Gruß Möllie
puck267
Stammgast
#13 erstellt: 11. Apr 2003, 06:48
Guten Morgen zusammen,

ich hab das mit den Testsignalen auch mal probiert gestern. Ich habe kein Frequenzloch, juppie.

Es sind einige Frequenzen für mein Ohr "scheinbar" intensiver (lauter wäre jetzt falsch) und bei 90 hz brummelt es ein ganz klein wenig. Aber auch nur da.

Hören tue ich erst was ab 30 hz bis 16000 hz (da gibt mein Ohr auf, erschreckend das meine Kollegen zum Teil noch die 18000 hz hören, beruhigend das es aber auch welche gab bei denen bei 12000 Ende war)

Hm, ja wollt ich mal sagen.

Interesantes Experiment.

gruß puck
janbohlen
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Apr 2003, 11:09
Man sollte auch nicht verschweigen, dass man Bassreflexboxen auf eine gewisse Tuningfrequenz zaubern kann. Mit der länge und dem Durchmesser des Reflexkanals kann man einiges Variieren. Wenn eine Box ein Tuning bei 80 Hz hat wird diese unterhalb dieser Frequenz kaum noch was Gutes von sich geben. Zwei Verschiedene Subs würde ich pauschal auslassen. Auch eine BR-Box kann tief spielen. Was für ein Bandpass soll das überhaupt sein. Wegen der Laufzeit und der Phasenghänge würde ich immer davon abraten. Interferenzen ist da wohl das Schlagwort. Man stelle mal zwei Subs hin und lasse diese gegeneinander Strahlen. Nun geht man mal dazwischen hin und her. Eine Grundfrequenz (evt.Resonanz) auflegen und schon hat man eine Akustische Berg und Talfahrt. Genau das passiert auch in einem Raum zu genüge. Ein Schritt nach links: Bass, wieder einen nach rechts: Totenstille. Ich würde Vorschlagen einfach mal den Bass hin und herstellen und hören wo es am besten abgeht.
Hifi-Jens
Stammgast
#15 erstellt: 11. Apr 2003, 12:02
Wie oben schon gesagt: Umstellen kann ich die nicht. Und ich persönlich halte einen Bandpass für das absolute Beste wenn man richtig tief in den Frequenzkeller kommen will.
Außerdem kommt das wohl auch immer auf den Hörraum selbst an. Den wiederum zu ändern ist wohl recht aufwendig

Jens
TimothyMcLuren
Stammgast
#16 erstellt: 16. Jun 2006, 12:07
@ Olliver: Egal mit welchem Programm, der Frequenzgang sollte immer wie eine Sinuskurve aussehen! Die unterschiedlichen Töne resultieren einzig und allein aus der unterschiedlichen Periodendauer (der erste und dritte nulldurchlauf, also die Länge beim perf. sinus 360Grad).
Die Lautstärke wird durch die Amplitude (also die Höhe der Sinuskurve in plus und minus) bestimmt.

Jetzt weiß ich nicht wo bei dir der Unterschied zwischen den Frequenzen laut Anzeige bestanden hat, aber alles andere als ein sinus gehört da eigentlich nicht rein( ob man ihn hört ist wiederum was anderes)
maxxus
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Jun 2006, 20:05
naja der thread ist ja wohl nicht mehr ganz frisch
UweM
Moderator
#18 erstellt: 16. Jun 2006, 20:31
davon abgesehen sollte ein Frequenzgang natürlich wie eine Gerade aussehen, nicht wie eine Sinuskurve

Grüße,

Uwe
TimothyMcLuren
Stammgast
#19 erstellt: 18. Jun 2006, 15:03
ja habe mich etwas unglücklich ausgedrückt
der frequenzgang eines lautsprechers ist natürlich im besten fall eine gerade!
ich dachte aber an einen (sinus)ton
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