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Dual CL70 Weiche defekt?

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Moench
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Aug 2005, 20:54
Hallo,

die Vorgeschichte kann hier nachgelesen werden:

http://www.hifi-foru...705&postID=last#last

Zur Zeit gehe ich davon aus, dass vielleicht eine Weiche defekt ist und so der Tieftöner stärker schwingt.

Zumindest sieht es immer so aus, dass der Tieftöner des einen Lautsprechers immer stärker in Bewegung ist als der des noch funktionierenden Lautsprechers.

Kann das an den Weichen liegen? Wenn ja, was kann an so einer Weiche kaputt gehen? Ich sehe da einen Kondensator - kann es daran liegen?

Laut Stempel sind die Lautsprecher Baujahr 1969. Vielleicht hat da das ein oder andere technische Bauteil den Geist aufgegeben?

Gruß
cr
Moderator
#2 erstellt: 10. Aug 2005, 08:03
Eigentlich kann nur folg. kaputtgehen:

Kondensator (Kurzschluß oder Durchbrennen und damit stromundurchlässig)
Drossel: kann sich tw. kurzschließen, wenn die Lackierung des Drahtes abgeht; oder Durchbrennen
Widerstand: bei Überhitzung wird sein Wert meist höher.

Da der BassLS direkt über eine Drossel angekoppelt wird, ist eigentlich seine höhere Auslenkung als bei der anderen Box durch die Weiche schwer erklärlich.
Mglw. liegts am Verstärker? Oder die Aufhängung des LS ist beschädigt (diese wirkt ja dämpfend)?
Moench
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Aug 2005, 08:59
>>Mglw. liegts am Verstärker? Oder die Aufhängung des LS ist beschädigt (diese wirkt ja dämpfend)?

Den Verstärker kann ich ausschließen - Ich hab die Lautsprecher an mehreren Geräten getestet.

Wo finde ich denn die Aufhängung des Tieftöners? Kann man da was reparieren oder muss ein neuer her?
cr
Moderator
#4 erstellt: 10. Aug 2005, 11:26
Oder dass das Gehäuse nicht mehr luftdicht ist? Läßt sich der eine LS leichter mit der Hand bewegen als der andere? Dies würde zu unbedämpften Schwingungen führen.
Undichte Stellen: Zwischen den Lautsprecherkörben und der Holzplatte, wo sie hineingeschraubt sind (auch den Hochtöner-Sitz prüfen), beim Buchsenpaneel, beim Gehäuse selbst an den Fugenstellen.

Aufhängung: besteht nur aus der Gummisicke und der Zentrierspinne (wo der Pappendeckel an die Spule geklebt ist)
Moench
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Aug 2005, 14:15
>>Undichte Stellen:
Zwischen den Lautsprecherkörben und der Holzplatte, wo sie hineingeschraubt sind

Die Schraub waren ein bisschen locker, aber ich hab sie wieder fest angezoger - was zu keiner Verbesserung geführt hat.

>>beim Gehäuse selbst an den Fugenstellen.

Die Fugenstellen sehen nicht mehr gut aus, aber ich meine das Kratzen selbst kommt ledlichglich aus dem Tieftöner selbst.
cr
Moderator
#6 erstellt: 10. Aug 2005, 18:27
Ein LS, der kratzt, ist hin.
Entweder wurde die Spule überhitzt und hat sich verformt, oder sie wurde durch anschlagen verformt oder die Zentrierspinne wurde überdehnt oder der Kartontrichter ist verformt (zB Nässe etc).

Einen EWrsatzlautsprecher zu finden, ist nicht ganz einfach

1) gleiche Abmessung
2) in etwa gleich Leistung
3) gleiche Impedanz
UND
gleicher Wirkungsgrad.
Moench
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Aug 2005, 12:21
Die ersten 3 sollten noch machbar sein...aber wie finde ich den Wirkungsgrad heraus??
cr
Moderator
#8 erstellt: 12. Aug 2005, 00:04
Entweder steht die Empfindlichkeit der Chassis im Dual-Datenblatt, oder sonst mußt du dich an den Hersteller des Chassis wenden.
Empfindlichkeit bzw. Kennschalldruck mißt sich in dB/m/W (dB in einem Meter Abstand bei 1 Watt)
Schlappohr
Inventar
#9 erstellt: 14. Aug 2005, 00:23
die Leistung des Ersatz-TTS wäre imho eher nebensächlich.
Interessant ist noch der Qts-Wert (Gesamtgüte), um zu sehen, ob das Teil überhaupt zum Gehäuse passt!
Letztendlich ist damit auch noch nichts über den resultierenden Klang gesagt (Mitteltonbereich/Anbindung HT...)

grüße
Schlappohr
Inventar
#10 erstellt: 14. Aug 2005, 10:17
Wenn du Langeweile hast, tausch doch mal die TTs von links nach rechts und schau, ob das Problem "mitwandert".
Ein dichtes Gehäuse ist auf jeden Fall nötig; wenn das eine dicht und das andere total undicht wäre, wäre die unterschiedliche Auslenkung des TT vorprogrammiert.
Also im Fall des Falles alles ordentlich abdichten;)
Moench
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Aug 2005, 19:55
Klingt interessant. Ist das dann wirklich so extrem, dass der TT sichtbar stärker auslenkt Aber was genau meinst du mit undicht? Wenn die Klappe nach hinten offen ist, ist doch auch alles "undicht"?

Einzige bedenkliche Stelle wäre die Klebestelle zwischen der Platte, wo der TT festgeschraubt ist, und dem Gehäuse. Kann das sein?
Schlappohr
Inventar
#12 erstellt: 16. Aug 2005, 00:52

Moench schrieb:
Ist das dann wirklich so extrem, dass der TT sichtbar stärker auslenkt


Bei hohen Pegeln auf jeden Fall! Erstens wirkt die eingeschlossene Luft im Gehäuse als bremsende Feder gegen die Membran und zweitens entsteht bei offenem/undichtem Gehäuse ein akustischer Kurzschluss...
insofern ist ein offenes Gehäuse natürlich ein "super-undichtes" Gehäuse.
also UNBEDINGT mit geschlossenen Gehäusen betreiben/testen!!
Die Stelle, an der der TT angeschraubt ist, kann nat. auch undicht sein. Wenn der TT nur nicht richtig aufliegt, kann man einen dünnen Schaum- oder Moosgummiring zwischenlegen.

Wenn du meinst, es könnte doch die Weiche sein, dann häng die TTs doch mal direkt an den Verstärker. ohne Weiche, bei geschlossenen Gehäusen. Dann das Verhalten im Bassbereich prüfen. (Kaputt kann dabei nix gehen)
(Aber das nicht mit den HTs versuchen!;))
ukw
Inventar
#13 erstellt: 16. Aug 2005, 01:16
Kannste nich mal den Widerstand RDC am Tieftöner messen (auch an der "heilen" Box)? Dann kann man sicher sagen was defekt ist. Dazu brauchst ein Multimeter - hat heute schon fast jeder.
Moench
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 20. Aug 2005, 17:11

Schlappohr schrieb:

Moench schrieb:
Ist das dann wirklich so extrem, dass der TT sichtbar stärker auslenkt


Bei hohen Pegeln auf jeden Fall! Erstens wirkt die eingeschlossene Luft im Gehäuse als bremsende Feder gegen die Membran und zweitens entsteht bei offenem/undichtem Gehäuse ein akustischer Kurzschluss...
insofern ist ein offenes Gehäuse natürlich ein "super-undichtes" Gehäuse.
also UNBEDINGT mit geschlossenen Gehäusen betreiben/testen!!
Die Stelle, an der der TT angeschraubt ist, kann nat. auch undicht sein. Wenn der TT nur nicht richtig aufliegt, kann man einen dünnen Schaum- oder Moosgummiring zwischenlegen.


Ich glaube daran liegt es tatsächlich. Es kam mir von Anfang an komisch vor, dass der Fehler genau gleich klang, als das Gehäuse offen war. Nun habe ich es wieder geschlossen.

An einer Stelle sah das Gehäuse irgendwie undicht aus. Daher habe ich jetzt mal genau an diese Stelle ein Haar gehalten. Es kam deutlich in Bewegung! Beim anderen LS hat es sich nicht bewegt.

Ein Indiz!

Also am besten alles abdichten von innen? Was nimmt man da? Silikon oder sowas? Ist alles aus Holz.

Gruß
Moench
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Aug 2005, 12:14
Ich habe am Sonntag alles schön dick mit Silikon abgedichtet. Und was soll ich sagen?? Es funktioniert!!
cr
Moderator
#16 erstellt: 23. Aug 2005, 14:25
Ist das Kratzen auch wieder weg, jetzt wo die Auslenkung wieder stärker bedämpft ist?
Moench
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 24. Aug 2005, 09:12
Ja, bis jetzt alles paletti! Zwar bin ich im Moment noch am CV121 am rumschrauben und konnte sie nur mit dem kleineren CV61 testen, aber selbst bei dem war früher ein Kratzen zu hören.

Scheint ja nochmal alles glatt gegangen zu sein.
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