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Frage eines Neulings die 1000ste

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Gernotf
Neuling
#1 erstellt: 26. Mrz 2007, 19:36
Schönen guten Abend!
Ich möchte den Mitgliedern des Forums ein ganz großes Lob aussprechen. Neben den hochinteressanten und bis ins Detail aufschlussreichen Meldungen fällt mir der überaus freundliche und respektvolle Umgangston auf. Das ist nicht in allen Foren so selbstverständlich wie hier!!!
Wie bereits gesagt, bin ich hier neu, bin 26 Jahre alt und Wohne in Graz/Österreich und sage erstmal Servus.
Nun komme ich zu meiner Frage: Ich kenne mich "noch" nicht so wirklich in Sachen HiFi aus, verfolge aber Euer Forum und diverse Fachzeitschriften sehr intensiv seit einigen Wochen, da ich mich für den Kauf einer Anlage erst einmal auf ein bestimmtes Fachniveau bringen möchte. Nun habe ich mit meinem Laienhaften "Minifachwissen" drei Varianten einer neuen Anlage ins Auge gefasst und könnte bestimmt wieder besser schlafen, wenn Ihr meinen Vorschlag auf grobe Fehler überprüfen könnt bzw. mir ein paar Meinungen flüstert.
Variante 1: Marantz PM4001, CD5001, ST6001 mit MS 904i oder 902i bzw. Nubox 381/481
Variante 2: Denon PMA 500AE, DCD 500AE, TU 1500AE mit Nubox 381 oder 481 bzw. Monitor Audio bronze reference BR2.
Variante 3: Yamaha RX 497 oder RX 797, CDX 397 LS wie oben.

Der Raum hat ca. 30m2 aber leider ist der Abstand der LS bis zur Sitzgelegenheit nur max 2,5 bis 3m!! und kann nur unwesentlich vergrössert werden. Daher weiss ich noch keine Lösung für das Problem ob Stand- oder Regal LS und wie Aufstellen.
Probehören ist in Graz problematisch, da ich nur einen Fachhändler kenne und nicht glaube, dass dieser wirlich ganz neutral ist. Da müsste ich einmal nach Wien fahren was aber für eine Anschaffung dieser Art schon machbar ist, dann geh i holt Riesenradl foarn! aber mit den Nubert ist das ja angeblich kein Problem da Rückgabe möglich. Ausserdem finde ich auch das Drum Herum (Homepage, Info, Testberichte...)von Nubert klasse.
Zu meiner Musik: Am öftesten wird Rock und Pop gehört, kein HipHop, kein Techno o.Ä. aber ich höre auch Jazz und Klassik und mir ist der Klang bei Jazz und Klassik vorrangig.
Weiters möchte ich in den nächsten 12 Monaten einen Plattenspieler dazu kaufen, aber damit muss ich mich erst noch beschäftigen. Thorens soll ja gute Gräte bauen, Marantz habe ich auch schon gesichtet, aber 1200 Euro ist mir viel zu viel, weiters kenne ich die Qualitätskriterien eines guten PS noch nicht, aber das wird schon noch

Ich bedanke mich für einen Meinungsaustausch im Voraus und entschuldige mich für diesen langen Roman. Seit froh, dass Ihr nicht mit mir telefonieren müsst, da wächst Euch das Handy ans Ohr.

Schöne Grüße aus der Steiermak
eger
Stammgast
#2 erstellt: 26. Mrz 2007, 19:51
Der Denon PMA 500AE dürfte mit 30 qm etwas überfordert sein. Falls du dich für Denon entscheidest, dann wäre der Denon PMA 700AE geeigneter.
Ansonsten sehe ich bei keiner der Kombinationen irgendwelche Probleme.
Grüße
agnes
eger
Stammgast
#3 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:05
Und falls die Anlage auch für Heimkino oder moderaten Partybetrieb taugen soll, dann würde ich auch bei der Marantz-Anlage den eine Stufe kräftigeren Verstärker wählen. Für Musik auf 3m Hördistanz müssten aber auch die 40 Watt RMS des Marantz PM4001 ausreichend sein. Der Yamaha RX 497 hat 75 Watt nach RMS und das reicht meiner Erfahrung nach schon locker.
Grüße
agnes
Gernotf
Neuling
#4 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:07
Danke für die schnelle Antwort.

Ich habe vergessen zu sagen, dass ich nur Zimmerlautstärke höre, sofern das wichtig ist. Selbst mein 100 Euro Daewoo Billigfernseher beschallt den Raum laut genug da sollte doch Denon das auch schaffen, aber danke für den Hinweis, wird natürlich berücksichtigt.
Aber heisst das, dass alle anderen Verstärker leistungsfähiger sind als Denon PMA 500AE? Aber wie gesagt, Lautstärke hat für mich keine Priorität.
Sind die erwähnten Lautsprecher auf gleichem Neveau und mit den erwähnten Anlagen kompatibel oder gibt es bevorzugte Kombinationen?

Vielen Dank

eger
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:18
Da geht es nicht nur um die ereichbare Lautstärke. Sondern die Hochtöner der Boxen können durch den erzeugten Klirr (clipping) zerstört werden, wenn man versucht den Verstärker zu überlasten. Da ein Plattenspieler geplant ist, würde ich noch etwas mehr Leistung vorsehen, denn die Eingangspegel sind trotz Phonovorverstärker meist nicht so hoch wie die der anderen Geräte.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-1703.html
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 26. Mrz 2007, 20:24 bearbeitet]
Gernotf
Neuling
#6 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:32
Ah, interessant!

Wieder ein Stück gelernt!
eger
Stammgast
#7 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:39
Bei der Lautsprecherwahl sollten dich andere Forenmitglieder besser beraten können. Ich kenne (und schätze) zwar die Nubert Boxen, zu den Monitor Audio und Mordaunt Short Boxen kann ich jedoch nichts sagen.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 26. Mrz 2007, 20:41 bearbeitet]
ReVonaut-X
Neuling
#8 erstellt: 26. Mrz 2007, 20:45
Etwas stärker ist immer gut für die Dynamik!

Das Verhältniss zwischen Ausgangsleistung und LS-Empfindlichkeit sollte stimmen. Je mehr sich der Verstärker anstrengen muss, um die Membrane zu bewegen, desto flacher wird die Dynamik. Grade wenn man leise-gut höhren möchte ist dieses Prinzip unbedingt zu berücksichtigen!
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 26. Mrz 2007, 22:31
Hallo,

Du scheinst ja eher ein stiller Genießer zu sein.

Mein Tipp wäre daher den 500er Denon mit der Mission M34i zu kombinieren. Die Mission ist für deinen Hörbereich ausreichend groß, hat einen hohen Wirkungsgrad, benötigt daher nur relativ "zarte" Verstärker, ist daher zum Hören bei Zimmerlautstärke bestens geeignet und klingt außerdem noch ausgesprochen gut.

Als Plattenspieler würde ich für diese Anlage den Project 1.2 Comfort mit der Project Phonobox II als Phono-Pre-Amp ins Auge fassen.

Aber es gibt noch soviel andere gute Lautsprecher, Wharfedale, Dali, Focal, Phonar um nur ein Paar zu nennen.

Letztlich bleibt die nicht anderes übrig als von Händler zu Händler zu ziehen und zu hören, hören, hören,..... und irgendwann triffst Du die Kombi die sagt "nimm mich", "nimm mich" ....

Gruß
Bärchen
Gernotf
Neuling
#10 erstellt: 27. Mrz 2007, 09:25
Hallo,

das Probehören wird wohl das Klügste sein. Bin nämlich schon gespannt, welche Unterschiede ich als Laie erkenne.
Ist der Denon DRA 500 eine Alternative? Was ist denn eigentlich der Vor- Nachteil von Tuner+Verstärker oder eines Kombigerätes. Aus dem Bauch würde ich sagen, dass zwei Geräte für zwei Funktionen besser sind als eines welches beide Funktionen können sollte.

Aber ich lasse mich gerne aufklären.


Alles Gute

Gernot
Gernotf
Neuling
#11 erstellt: 27. Mrz 2007, 15:05
Hallo,

also ich war gerade bei einem Hifi Laden in Graz, und habe mich mal beraten lassen und meine drei Varianten vorgelegt.
Gut dass ich einen Termin hatte, denn dort bekam ich einen fast dreistündigen Aufklärungskurs.
Also von Denon war er nicht so begeistert, obwohl er die Dinger verkauft. Hat vor meinen Augen Geräte aufgeschraubt und mir gezeigt wie denn die Hardware so aussieht.
Folgendes würde er mir vorschlagen (wurde bereits probegehört):

NAD C320 Verstärker, NAD CD 521 BEE, Tuner C 425, mit Mordaunt Schort 904i um € 1300,-

Lautsprecherkabel ist dabei, irgendein "Spezialkabel" um 9 Euro/m. Den Tuner bekommt er aber erst. Der Verstärker ist angeblich ein Auslaufmodell und er hat nur noch 2 Stk.,weiß leider nicht ob das stimmt oder nur eine Masche ist um den Verkauf zu beschleunigen, meint aber dass das alte Modell für mich zum Anfang reicht und doch um einiges günstiger ist als das Neue.
Plattenspieler empfiehlt er mir entweder Pro-Ject Debut III um ca 180 Euro mit einem Tonträger den ich mir leider nicht notiert habe bzw. wenn es etwas mehr sein darf den Pro-Ject Xpression II mit MC20 um 480 Euro. In beiden Fällen soll ich NAD PP2 Phono Vorstufe um 100 Euro nehmen.
Weiters habe ich bei den MS 904i etwas gesehen was ich überhaubt noch nie gehört habe: da soll ich Sand einfüllen er meinte dass gibt einen hörbaren Unterschied.

Was sagt Ihr dazu?
Gernotf
Neuling
#12 erstellt: 27. Mrz 2007, 15:16
Muss meine Angaben korrigieren, der Verstärker ist der NAD C320 BEE.
hammermeister55
Stammgast
#13 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:09
Hallo Gernot,

ja der NAD 320BEE ist ein Auslaufmodell, aber mit seinen reellen 50 Watt,

gut genug für eine Dynamik beim leisen Hören.

Die Mordaunt Shorts mit Sand zu befüllen sorgt für zu einem festeren Gehäuse,

das weniger schwingt.

Schwingende Gehäuse führen zu einem weniger ausgeprägten Klangbild,

( schwammiger, ungenau )

da ja nur die Chassis sich bewegen sollen.

MfG

Rüdiger
eger
Stammgast
#14 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:14
Ich muss dem Verkäufer bezüglich des Denon DRA 500 recht geben. Irgendwie eine "Billigkonstruktion".
Der NAD C320BEE gefällt mir da schon einiges besser, allerdings würde ich eher zum NAD C352 raten. Denn es ist unlogisch extra Boxen mit hohem Wirkungsgrad kaufen zu müssen, nur weil man unbedingt einen schwachen Verstärker nutzen will. Und da der Nad neutral abgestimmt ist, sollte er gut zu akustischen Instrumenten passen.
Wenn das Budget begrenzt ist, dann satt Verstärker und Tuner getrennt zu kaufen, lieber einen Receiver wählen. Der Yamaha RX 797 wäre von der Leistung her gut und hat einen passablen Phonoteil. Das gesparte Geld würde ich in bessere Lautsprecher, einen besseren Plattenspieler und ein besseres Plattenspielersystem stecken und den seperaten Phonovorverstärker vertagen.
Dass der Händler die MS 904i vorgeschlagen hat, überrascht mich. Bei Klassik wären sie nicht meine erste Wahl, sind eher als Heimkinoboxen beliebt. Ich denke er hat sie nur wegen des Wirkungsgrades vorgeschlagen. Das Einfüllen von Sand kann wirklich etwas bringen. Allerdings füllt man den Sand natürlich in die Lautsprecherständer und nicht in die Box. So hat es der Händler wohl gemeint. Würde man den Sand in die Box füllen, dann würde zwar das Gehäuse schwerer, jedoch stimmt dann das Gehäusevolumen nicht mehr.
Persönlich würde ich den Plattenspieler immer gebraucht kaufen. Denn diese Einsteigergeräte sind recht kostenoptimiert gebaut und können meiner Meinung selbst mit Plastikbilliggeräten aus den 70 und 80 Jahren nicht mithalten. Allerdings wirst du auch zufriedene Nutzer dieser Einsteigerplattenspieler hier im Forum finden.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 27. Mrz 2007, 18:50 bearbeitet]
eger
Stammgast
#15 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:21

hammermeister55 schrieb:

Die Mordaunt Shorts mit Sand zu befüllen sorgt für zu einem festeren Gehäuse,

das weniger schwingt.


Das sollte man definitiv nicht machen. Denn das Gehäusevolumen ist ja genau auf den Tieftöner optimiert. Außerdem darf so etwas bei Lautsprechern (selbst bei dieser Preisklasse) eindeutig nicht nötig sein.
Im Unterforum DIY wirst du mehr Information zur Berechnung des Gehäusevolumens finden.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 27. Mrz 2007, 18:21 bearbeitet]
portmeirion
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:47
Hallo Gernotf,
ich habe - bis auf die Boxen eine ähnliche Kombi beim mir spielen.
D.h. die jewieligen Nachfolger von NAD
NAD C325 Verstärker, NAD CD 525 BEE,sowie den gleichen
Tuner C 425 und Phono Vorverstärker
Dazu den project 1.2 comfort (Halbautomat weil ich es bequem haben wollte) mit einem Oyster System.
Zum Klang der Mordaunt kann ich Dir nichts sagen (ich habe Heco Celan 500er), der Rest empfinde ich allerdings als sehr stimmig - sowohl akustisch als auch optisch.
Die Unterschiede zu den von Dir genannten Vorgägermodellen sind nicht so gravierend (ich habe die Teile eines Freundes zur Vorauswahl bei mir gehört).
Ich habe mir die neueren Versionen letzendlich gekauft, weil der Gesamtpreis auch noch o.k. war und in das Budget gepasst hat. Ausserdem gefiel mir die Möglichkeit einen mp3 Player beim Vertsärker anzuschließen als nettes Gimmick.
Der pp hat meines Erachtens ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.
Nubert Boxen (nubox 480 und nuwave 85) hatte ich auch probiert - die gefielen mir allerdings nicht.
Meine bevorzugte Musik ist ähnlich wie bei Dir (Jazz, Klassik,
Rock) ebenso die räumlichen Gegebenheiten (geringfügig größer).
Gekostet hat mich der ganze Spass ~2300 Euro, insofern scheint der von Dir geannte Preis absolut o.k. zu sein.
Von der Laustärke her sind die kleines Amps ausreichend
("11:00 Uhr" bei CD "1:00 Uhr" Volumenregler bei Phonobetrieb,
Volllast nicht nötig und nicht zu ertragen).
Chinchkabel sind übrigens von TaraLabs und das LS Kabel ist ein "einfaches" 4mm².
Was ich im Nachhinein anders machen würde
(und da schließe ich mich meinen Vorrednern an), wäre etwas mehr Geld in einen Plattenspieler (x-pression comfort mit besserem System)zu investieren,aber daß ich soviel Sapss am analogen Hören bekommen würde,war beim Kauf nicht abzusehen.

Viel Vergnügen beim Suchen und Finden
eger
Stammgast
#17 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:58
Die Heco Celan gefallen mir auch gut und ich denke der Threadersteller sollte sie mit in die Auswahl nehmen. Und zu Klassik und Jazz würden sie meiner Meinung nach passen. Preislich liegen sie allerdings etwas hoch.
Die Nubert Boxen passen aber auch sehr gut zu Klassik ( z.B. solo Piano) und Jazz.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 27. Mrz 2007, 19:00 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#18 erstellt: 27. Mrz 2007, 19:08
Hallo,

das der NAD besser ist als der Denon steht außer Zweifel. Mit meinem Tip wollte ich nur innerhalb des Buget bleiben.

Wenn Du den NAD nimmst wäre als Plattenspieler der Project Xpression tatsächlich angemessen. Und der NAD Phonopre ist auch sehr gut

Aber ich würde mich nicht so schnell festlegen. Du warst schließlich erst bei einem Händler. Gehe dich erst einmal weiter umhören und umschauen. Der Markt ist groß. Die Lösung, welche dir gefällt, sieht evtl ganz anders aus als wir alle denken. Und verlasse dich bei der Wahl des Lautsprechers und der Elektronik nur auf deine Ohren und nicht auf das was dir irgendjemand sugerieren möchte. Auch wir hier im Forum können bestenfalls Orientierungshilfe geben.

Gruß
Bärchen
portmeirion
Stammgast
#19 erstellt: 27. Mrz 2007, 19:16
der Vollständigkeit halber:
Habe die Hecos (uvp 1200, Ladenpreis in der Regel 1000)das Paar, als einwandfreie Austellungsstücke für 800€ "geschossen", da sie mir kanglich als auch optisch den Besten Gegenwert bot.
Vergleichsmodelle waren bei mir zu Hause (an der beschriebenen NAD Kombi) die besagten Nuberts, KEF iq9 und magnat Quantum 705)
Bei Händlern hatte ich diverse andere bis 1600€ Paarpreis gehört (Monitor Audio, Wharfdale,B&W....).
eger
Stammgast
#20 erstellt: 27. Mrz 2007, 19:24
Die Elektronik sollte man nicht nach dem Höreindruck alleine kaufen. Das menschliche Gehör toleriert vieles und findet lauter immer auch besser. Wer seinen Verstärker nach Gehör kauft, der wird mit einem orginell gesoundeten Gerät nach Hause kommen, das im Alltagsgebrauch nur nervt. Und für Klassik sind solche Verstärker unbrauchbar, ein Klavier soll nach Klavier klingen, eine Geige nach Geige.
Manche leistungsschwachen Verstärker haben extra gedämpfte Höhen, damit sie bei hastigem Probehören "kräftiger" und "wärmer" klingen. Der wunderbare Klang akustischer Instrumente kommt aber durch deren Obertöne zustande. Werden die hohen Frequenzen gedämpft, dann klingt der Steinway wie ein E-Piano.
Boxen muss man probehören. Am besten im eigenen Hörraum. In dieser Preisklasse geht das oft nicht. Dann sollte man zumindest mehrmals an verschiedenen Tagen mit eigener Musikauswahl probehören. Und darauf achten, dass kein Röhrenverstärker verwendet wird und kein Subwoofer zugeschaltet ist.
Grüße
agnes


[Beitrag von eger am 27. Mrz 2007, 19:27 bearbeitet]
hammermeister55
Stammgast
#21 erstellt: 27. Mrz 2007, 19:55

eger schrieb:

hammermeister55 schrieb:

Die Mordaunt Shorts mit Sand zu befüllen sorgt für zu einem festeren Gehäuse,

das weniger schwingt.


Das sollte man definitiv nicht machen. Denn das Gehäusevolumen ist ja genau auf den Tieftöner optimiert. Außerdem darf so etwas bei Lautsprechern (selbst bei dieser Preisklasse) eindeutig nicht nötig sein.
Im Unterforum DIY wirst du mehr Information zur Berechnung des Gehäusevolumens finden.
Grüße
agnes


Die 904 ist für Ballast ausgelegt, hat also eine seperate Kammer.

siehe: 904

MfG

Rüdiger
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 27. Mrz 2007, 20:01
Hallo,

Für mich ist das Gehör gerade entscheidend. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Und wer weiß wie ein Piano oder eine Geige klingt und eine entsprechende Anlage sucht, wird mit Sicherheit nicht mit einer Dampfhammer Partyanlage nach Hause gehen.

Gruß
Bärchen
eger
Stammgast
#23 erstellt: 27. Mrz 2007, 20:25

hammermeister55 schrieb:

Die 904 ist für Ballast ausgelegt, hat also eine seperate Kammer.

siehe: 904



Danke für die Information. Eine interessante Lösung, aber ob das bei 13 cm Basslautsprechern wirklich nötig ist? Wäre es nicht einfacher und technisch besser gewesen das Gehäuse massiver zu bauen? Leichter zu transportieren sind die Boxen durch diese Konstruktion aber.
Wie bereits erwähnt, ich kenne die Boxen nicht. Dem ersten Eindruck nach würde ich sie aber eher dem Heimkino-Segment zuordnen. Hast du die Boxen an deiner Anlage? Wie beurteilst du die Wiedergabequalität?
Grüße
agnes
hammermeister55
Stammgast
#24 erstellt: 27. Mrz 2007, 20:55
Hallo,

meine Anlagen siehst du in meinem Profil, habe die 902 und die 904 mal probegehört, zusammen mit Monitor Audio Bronze 2 und Bronze 5 an Cambridge.

MfG

Rüdiger
Gernotf
Neuling
#25 erstellt: 27. Mrz 2007, 23:06
Hallo, danke für die Infos an alle.
Das wichtigste aus dieser Diskussion ist für mich, dass ich mich nicht von einem Verkäufer drängeln lasse in dem er meint er hat nur noch zwei Geräte und ich soll mich rasch entscheiden.
Am Montag habe ich in Wien einen Termin bei einem weiteren Händler. Ich werde mir so wie Ihr richtig sagt ausreichend Zeit zum Vergleichen und Probehören nehmen. Erst wenn ich mir völlig sicher bin und von einer Kombination "bezaubert" schlage ich zu.
Natürlich halte ich euch am laufenden sobald ich wieder etwas neues erlebt habe.

Alles Gute

Gernot
Gernotf
Neuling
#26 erstellt: 28. Mrz 2007, 19:49
Hallo und guten Abend!

Ich bekam heute einen Anruf von dem ersten Hifi Laden bei dem ich war, mit dem Hinweis, ich könne mir eine weitere Alternative anhören kommen, weil diese wieder im Geschäft ist. Ich kenne den Hersteller nicht, lese im Forum aber nicht nur das Schlechteste:

Cambridge Audio 340A, 340C, 340T.

Sind diese Geräte euch bekannt und sollte ich auf bestimmte Punkte beim Vorführen achten?
Ist das Cambridge Packet dem NAD gleichwertig?
Werde das Probehören mit MS 904i und Canton GLE 407 machen. Leider hat er keine B&W 602.5 S3 denn von diesen LS habe ich auch schon interessantes gelesen, leider konnte ich im Netz noch keine Preise der B&W finden. Der Händler war aber das letzte mal schon ganz auf MS 904i eingeschossen.

Mal sehen....


Alles Gute

Gernot
eger
Stammgast
#27 erstellt: 29. Mrz 2007, 07:37
http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-2176.html

Kein Gerät das ich empfehlen würde.

Ansich stört mich bei deinem Händler, dass er teure Elektronik mit billigen Laursprechern paart. Normalerweise wird hier im Forum geraten den Großteil des Budget für die Lautsprecher zu verwenden. Verstärker, Tuner und CD- Player für ca. 800 Euro zu 200 Euro Lautsprechern ist verschwendetes Geld. Noch krasser ist es vielleicht einen 180 Euro Plattenspieler mit einem 100 Euro Vorverstärker zu betreiben. Ein gutes Plattenspielersystem kommt ja noch dazu, und falls man dort sparen muß, dann gleicht das der teuerste Phonovorverstärker der Welt nicht aus.
Ich würde einen Receiver mit Phonoeingang für 300 Euro und einen CD-Player für 150 Euro kaufen.
Als "Referenz" für brauchbare Lautsprecher solltest du z.B. die Dynaudio Audience 42 oder die oben erwähnten Heco Celan probehören. Auch wenn sie etwas außerhalb des Budgets sind, bieten sie doch einen Ausgangspunkt um erleben zu können was man von guten Lautsprechern erwarten darf. Und wenn du bei der Elekronik rechnest und eventuell den Plattenspieler gebraucht erwirbst, dann sind ja auch diese Lautsprecher machbar.
Grüße
agnes
Tomatenbrot
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 05. Apr 2007, 20:49
HI,

ich selber habe bei einem Test beim Händler den Denon PMA700, den NAD C325BEE und den Marantz PM4001 gegen einander gehört, mitgenommen hab ich den Marantz PM4001 - sehr detailreich, ausgeprägte Höhen und wenn der richtige LS dran ist (war mal bei Nachbarn an Vector 77) auch einen richtig guten Bass.

Der Denon hatte die Ssssssss zischeln, viel damit sofort aus dem Rennen. Der NAD war schon schwieriger aber er brachte die Höhen nicht so schön wie der Marantz. Der Nad ist noch etwas Basskräftiger ausgelegt, imho. Einen Unterschied zwischen PM4001 und PM4001 OSE konnte ich nicht hören deswegen hab ich die Normale Version des AMPS genommen.

Als LS kommen momentan JBL ATX40 zum Einsatz, habe aber das Gefühl das die LS nicht das rüber bringen was der Marantz im Stande ist zu leisten.

Die 2x40 Watt beziehen sich lediglich auf 8OHM LS, bei 4 Ohm LS bringt er 2x60 Watt (reelle, genau wie NAD und H/K). Meine LS verkraften 140 Watt RMS und bei 9 Uhr Stellung ist es schon lauter als Zimmerlautstärke.

Als LS wird auch von Marantz selber empfohlen - Mordaunt Short. Ich hatte dort mal angefragt. Hier im Forum, soweit ich gelesen habe, spielt der Marantz wohl auch gut an Nubert LS. Ich wollte meine LS ja verkaufen und mir mal Versuchsweise die Nubox 381+ABL bestellen um mir selber mal ein Bild zu machen.

Also ich kann dir den Marantz ans Herz legen, bin mehr als zufrieden damit. Ist natürlich nur meine Meinung, selber anhören ist wichtig, kommt ja auch auf den Raum an, diese Erfahrung mache ich gerade durch....ätzend.

Hör Dir die Kandidaten mal an.....bin gespannt zu welchem Ergebnis du kommen wirst.

GreetZ Tomatenbrot
hifi_purist
Stammgast
#29 erstellt: 06. Apr 2007, 15:08
Hi!
Also der Vorschlag 1 hört sich meiner Meinung nach am Besten an. Habe selber noch ne alte Marantz SR1000, deren Klang immer noch überwältigend ist. Habe die neuen Geräte wie die PM4001 nicht Probegehört, jedoch machen diese aus der Nähe ein sehr schön verarbeiteten Eindruck. Bin selber Mordaunt Short -Besitzer (MS902i) und absolut begeistert. Enorme Pegelfeste und größenbezogene Box. Zu dem wird Mordaunt Short von Marantz vertrieben. Die Kette dürfte wirklich super klingen.
Aber am besten wird sein, egal welche Geräte es letztendlich werden, diese zu Hause Probe zu hören.
Tomatenbrot
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 07. Apr 2007, 07:18
Hi,

das ausprobieren zuhause ist das A und O sozusagen. Ich erlebe momentan auch wie extrem wichtig das ist. Durch Boxenschieben kann man viel erreichen aber auch feststellen das die Box die man hat eventuell doch nicht der richtige Partner ist.

Aber wie schon geschrieben scheint Marantz und Mordaunt Short ein sehr gutes Team zu sein. Ähnlich wie NAD/Dynaudio und NAD und Audiodata passt auch wie die Faust aufs Auge.

Ich selber bin bei MS noch etwas skeptisch was die 13cm TMT´s angeht der 906i, bei der 908i ist ja noch der Seitenwoofer mit drin. Denke immer bei Stand LS sollten es schon min. 16er Chassis sein. Ich kann mir vorstellen das die Basskraft bei 13cm Chassis nicht so prickeln ist Vielleicht kann dazu noch einer was sagen.

GreetZ Tomatenbrot
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