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Denon SC-M39 - Erfahrungswerte und Alternativen?

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Autor
Beitrag
lauralaura
Neuling
#1 erstellt: 03. Okt 2012, 14:10
Hallo liebes Forum,
vor kurzem habe ich schon mal die Kaufberatung in Anspruch genommen & man verzeiht mir hoffentlich die erneute Themeneröffnung; allerdings ist meine Frage nun ein wenig spezifischer:

Also ich habe mich noch ein bisschen informiert & Testberichte durchstöbert und habe jetzt eine kleine potientiell in Frage kommende Auswahl erstellt. Meine erste Wahl fällt zumindest optisch & preislich auf die Denon SC-M39, kann dazu allerdings leider so gut wie keine Tests finden! Hat jemand Erfahrungswerte zu diesen Boxen und würden sich diese mit meinem Onkyo Integra Verstärker verstehen?

Ansonsten kämen noch
Heco Metas 300
Heco Victa 301
Magnat Vector 203
und die
Magnat Quantum 603
in Frage und mich würde interessieren, welche dieser Boxen im direkten Vergleich besser abschneiden oder ob für meine Ansprüche die Denon genügen.

Ansprüche:
- zu bespielende Zimmergröße liegt bei ca.20 qm
- sie sollen - zumindest fürs erste - in einem hinten und vorne geöffneten Expedit untergebracht werden (und auch wenn klar ist, dass das dem Sound schadet zumindest einen ganz anständigen Klang liefern).
Falls das gar nicht geht könnten sie notfalls auch auf das Regal.
- der Bass sollte keine totale Katastrophe sein wenn sich ab und an die ein oder andere Techno/House Platte einschleicht; auch wenn wohl überwiegend Pop gehört wird.

Natürlich bin ich mir bewusst dass ich am Besten einfach Probehören sollte; leider haben die großen Ketten eine alles andere als zufriedenstellende Auswahl vor Ort und so konnte ich keinen der hier benannten Lautsprecher bisher anspielen. Werde es die Tage noch einmal in einem kleienren HiFi-Studio versuchen. Falls jemand Test-hör-Tips für Köln hat wäre ich allerdings ebenfalls dankbar.

Vielen Dank schon Mal im Voraus & Viele Grüße,
Laura
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 03. Okt 2012, 14:44
Hallo,

ich würde noch die Wharfedale Diamond 10.1 auf die Liste setzen.

Gruß Karl
V3841
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Okt 2012, 19:08
Hallo Laura,

die Denon SC-M39 ist derzeit mein persönlicher Preis- und Leistungsknüller.

In der aktuellen Stereo findest Du einen Bericht zur akustischen Einrichtung eines Kinderzimmers, worin einge Worte zu diesen LS fallen und zu dem Kopf der dahinter steckt.

Ich bin so begeistert von diesen Lautsprecherzwergen mit dem großen Klang, dass ich mir trotz vieler vorhandener LS, diese Knirpse zugelegt habe.

Für meine Begriffe spielen sie Klassen über ihrem Preis und ihrer Größe.

Sie sollten aber möglichst frei auf Ständern positioniert werden um ihre Stärken (auch Bass) voll ausspielen zu können.

Im hinten offenen Regal könnte sie auch funktionieren ... im Regal funktionieren aber auch die Dali Zensor 1 sehr gut und wenn Du auch 400 Euro ausgeben magst, könnte Dir eine Heco Aleva 200 sehr gut gefallen, die sich auch an sehr teure Kompaktlautsprecher ranspielen kann.

Alle von mir genannten LS können - wenn die Möglichkeiten der Optimierung der Raumakustik abgeschlossen sind - von einem mit Bedacht gewählten Amp profitieren.

Ob einem der mögliche klangliche Mehrwert 200-300 Euro wert ist, steht auf einem anderen Blatt.

LG
lauralaura
Neuling
#4 erstellt: 04. Okt 2012, 10:42
Vielen Dank für eure Vorschläge! Die Heco Aleva 200 übersteigen leider mein Budget..
Denke ich werde mich zwischen Denon und Wharfedale entscheiden, obwohl ich das Design des zweiten ein wenig gewöhungsbedürftig finde.

Bleibt noch die Frage mit dem Verstärker; hat da eines der Modelle in der Kombination einen Vorteil?
Besitze wie gesagt einen gebrauchten (aber rundum überholten) Onkyo Integra, glaube es ist der A 8015.

Ansonsten mache ich mich erstmal ans probe-hören!

Viele Grüße,
Laura
V3841
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Okt 2012, 15:08

Bleibt noch die Frage mit dem Verstärker; hat da eines der Modelle in der Kombination einen Vorteil?
Besitze wie gesagt einen gebrauchten (aber rundum überholten) Onkyo Integra, glaube es ist der A 8015.


Bislang war mir der genaue Typ deines Amps nicht bekannt. Dein Onkyo ist ein sehr ordentliches Gerät.

Das man mit einem anderen Amp mehr Klangergebnis aus den kleinen Denon rauskitzeln kann, halte ich fast für ausgeschlossen.

Ich habe die LS an einem AVR, einem Tripath und 3 Vollverstärkern ausprobiert. Hier waren zum Teil deutliche Unterschiede auszumachen. Daher der Hinweis darauf, dass diese LS sich für den richtigen Amp dankbar zeigen.

LG
keramikfuzzi
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2012, 15:07
@V3841,

Welche Lautsprecher hast Du denn gegen die kleinen Denon verglichen ?

Der TMT sieht mir bisschen nach Peerless oder Newtronics aus, was schonmal eine gute Grundlage wäre, vor allem in Anbetracht des Preises von 120 Euro das Paar.

Ich sags ja immer, Gutes muss nicht teuer sein.




Gruß von Martin
V3841
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Okt 2012, 16:08
Hallo Martin,


Welche Lautsprecher hast Du denn gegen die kleinen Denon verglichen ?


Ich bin selbst etwas erschüttert, ich probiere recht viele Anfängerlautsprecher für die Anfängerberatung ... und aus Neugierde. Der geringe Abstand zur Cabasse - in der Summe der Eigenschaften - lässt mich grübeln. Nach P/L Gesichtspunkten ....

Zumeist teste ich nur im Vergleich zu meiner Cabasse Minorca und schreibe mir dann die Abweichungen auf. Da ich immer den Vergleich zu meiner Referenz habe, kann ich die Unterschiede der probierten LS untereinander ganz gut einschätzen.

In diesem Fall habe ich auch meine B&W DM 602. 5 S3 im Rahmen des Verkaufs dieser LS hinzugezogen.

Interessant waren die staunenden Gesichter und die Reaktionen meiner Gäste wenn ich von den Denon auf die anderen LS schaltete, ohne das sie wussten welcher LS gerade gelaufen ist.

Folgende Amps habe ich ausprobiert:

Denon Draf 109 = Ein etwas flacher und ein wenig zu heller Klang stellte sich ein.
Pioneer A-10 = gleiches Spiel - der Klang kam mir ein wenig runder vor.
Marantz SR-5003 = ähnlich dem Pioneer
Wega V-3841-2 = rundum gelungen
Luxman A-373 = minimal heller in den Höhen wie mit dem Wega
MUSE T-AMP MU-15 MK2 TA2024 = viel zu schwach für die Denon.

Daher meine Empfehlung eher einen richtig kräftigen nicht zu hell klingenden Amp zu verwenden. Einen alten Akai, Aiwa oder Harmann könnte ich mir auch gut vorstellen. Auf jeden Fall NAD oder Proton, aber besser keinen Luxman und keinen Rotel.

LG
Meyersen
Stammgast
#8 erstellt: 21. Nov 2012, 13:24
Hallo Laura,

schon entschieden? Die Dynavoice DM-6 könnten noch ins Schema passen, auch vom Preis her.

Gruß

Kai
plüsch
Inventar
#9 erstellt: 24. Nov 2012, 04:49

Der TMT sieht mir bisschen nach Peerless oder Newtronics aus, was schonmal eine gute Grundlage wäre, vor allem in Anbetracht des Preises von 120 Euro das Paar.

Die Denon SC-M37 hatte ich mal im Fundus, für den aufgerufenen Preis (ca.100 €) wirklich ordentliche Boxen.
Der TMT dürfte eine eigene Entwicklung sein.
RIMG0027Denon TMT

recht moderne geschirmte Konstruktion mit Kunststoffkorb

RIMG0021 Denon TMT SC-M37

hinterlüfteter Zentrierspinne und perforierter NAWI- Membran

Denon TMT

auch die Frequenzweiche sah gut aus.

Die SC-M 37 zeichnet sich dadurch aus, daß kaum etwas auffällt.
In anbetracht der Größe und des Preises empfinde ich den Klang sehr gut.
Die Quantum Serie von Magnat
Amazon Magnat Quantum 603
ist sicher auch nicht verkehrt.

Und als Anregung noch,
Thomann Alesis Monitor One

auch die
Behringer B2030P
oder die
Behringer B2031P
sind ihren Preis wert.

Ob das gefällt hängt aber vom persöhnlichen Geschmack und der Aufstellung im Raum ab.

Gruß plüsch
jd17
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2013, 11:00
ich konnte gestern zum ersten mal auch die kleinen Denon SC-M39 hören.

aufgrund der mitlerweile vielen positiven erfahrungen hier im forum habe ich meiner cousine (die eine günstige anlage suchte) geraten, sie doch einfach mal zu bestellen, damit wir sie zusammen testen können. bei nichtgefallen wären die dinger halt zurückgegangen.

ich habe dann die bestmögliche aufstellung realisiert, 8 kleine 5mm-mossgummifüße darunter geklebt und etwas mit den BR-stopfen experimentiert. das beste ergebnis war, den rechten BR-kanal zu schließen und den linken offen zu lassen, da der rechte lautsprecher nur ca. 30cm zur rück- und ca. 25cm zur seitenwand hat. der linke steht mehr oder weniger frei.
so gibt es kein nennenswertes dröhnen und der bass ist trotzdem nicht zu zurückhaltend.

die lautsprecher konnten auf ganzer linie überzeugen. ich bin wirklich beeindruckt von den kleinen Denon!
sehr homogenes klangbild, angenehme höhen, sogar der bass ist unerwartet tief und ausgesprochen präzise.
für 120€ wirklich herausragende lautsprecher - auch optisch für mein empfinden sehr ansprechend. der TMT sieht hochwertig aus und die bespannung ist schlicht und schick. die verarbeitung konnte ebenfalls überzeugen - sogar solide schraubklemmen für die (mitgelieferten, GENIAL :D) kabel.

um es genau zu wissen, habe ich mir die lautsprecher dann auch im nahfeld angehört. die lautsprecher bieten ohne zweifel ein überragendes preis/leistungsverhältnis - allerdings finde ich die euphorie so mancher (habe schon so floskeln wie "besser als 1000/2000€-lautsprecher" gelesen) doch etwas übertrieben.. natürlich kann es gut sein, dass einem die kleinen Denon durchaus besser als ein paar sehr teure lautsprecher gefallen - aber ausschließen sollte man deswegen höherpreisigere LS mE nicht. denn auch bei diesen gibt es eben ganz unterschiedliche abstimmungen...
es ist bei hifi nunmal wie überall in der welt. irgendwann kommt der punkt, wo kleine besserungen leider deutlich teurer werden. Theo hatte das in seinem bericht über die KEF LS50 ganz schön formuliert... 60% des klangs liefern die günstigen (in dem falle) Kenwood - der rest kostet eben genaugenommen unverhältnismäßig viel mehr.


bei den mitten ist z.b. definitiv "room for improvement" was die Denon betrifft. ich will nicht sagen, dass sie schlecht klingen, aber stimmen driften ein wenig ins kühle, unnatürliche und es fehlt vielleicht etwas die substanz. ich würde z.b. was auflösung und mittenwiedergabe angeht meine alten B&W DM601 ganz klar vorziehen - und das sind/waren auch keine wirklich teuren lautsprecher. im bass gehen die kleinen Denon vielleicht etwas tiefer, aber der regal-typische buckel ist dagegen für mein empfinden auch ausgeprägter als bei den B&W.

damit will ich die lautsprecher wirklich nicht schlecht machen - sie spielen absolut stimming und ich würde sie uneingeschränkt für das geld empfehlen - sicher auch für mehr. ich will nur sagen, dass man mit so verallgemeinernden ausagen vielleicht etwas vorsichtig sein sollte. in fast jeder preisklasse gibt es gute lautsprecher mit allround-talent.
die Denon mögen nur vielleicht die günstigsten oder eine der günstigsten möglichkeiten sein.



ich kann mir auch gut vorstellen, dass man in so einigen mini/mikro/kompakt-anlagen ähnlich gute schallwandler findet (besonders bei den anderen großen Japanern). bestes beispiel ist ja die im forum auch ausgegrabene Kenwood; ich denke da auch vor allem an Yamaha und Technics/Panasonic - diese unternehmen haben ja auch eine reiche und lange geschichte der lautsprecherentwicklung und all das wissen ist sicher nicht verloren gegangen.
nur leider werden diese modelle ja seltenst separat angeboten.

die Denon sind allerdings auch wirklich besonders schön verpackt - also danke für den tipp.


[Beitrag von jd17 am 14. Mai 2013, 11:56 bearbeitet]
m00
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 05. Jun 2013, 21:32
Denon SC-M 39 ab 1 Euro bei Ebay

http://www.ebay.de/i...&hash=item1c337269c3
TheSchumi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 08. Aug 2013, 07:06
Hatte die Denon nur kurz zu Testzwecken in Einsatz. War hier eher enttäuscht. Höre die Musik nun weiter über mein 5.1 System von KEF
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 08. Aug 2013, 07:49

TheSchumi (Beitrag #12) schrieb:
. Höre die Musik nun weiter über mein 5.1 System von KEF


Den betonten Oberbass den dein Sub in Verbindung mit deinen Minisatelliten liefert wirst du bei den Denon kaum erwarten können.
Das ist die Enttäuschung vorprogrammiert !!!
bmwdriver
Stammgast
#14 erstellt: 08. Aug 2013, 08:13
Das sind Vergleiche.....Kauf mal ein 5.1 für ~120 Euro

Bin jetzt dem Hype gefolgt und habe mir die Denon auch bestellt. Optisch sagen Sie mir nicht zu, aber die Neugier. Vielleicht gibt es auch eine Überraschung.
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 08. Aug 2013, 08:18
Also,

die Denon sind gut fürs Geld.

Sie sind süss und niedlich.

Bass haben sie natürlich nicht.

Für den kleinen Geldbeutel bei nicht so hohen ansprüchen halt.

Wer etwas Bass mag und auch einen grösseren Lautsprecher haben mag der entscheidet sich für

http://www.thomann.de/de/alesis_monitor_one_ii.htm

Wer aber wert auf Klangqualität bei diesem geringem Budget legt der nimmt schlauerweise lieber einen Kopfhörer

oder einen alten vernachlässigten Klassiker im Hifibereich fürs kleines Geld so aus den 90ern

Bei Neuware sind die Denon aber interessant !!!
Fanta4ever
Inventar
#16 erstellt: 08. Aug 2013, 09:09

Epos_Elan_10 (Beitrag #15) schrieb:

Bass haben sie natürlich nicht.

Bei der Größe und dem Preis haben die sogar einen ordentlichen Bass, natürlich nicht wie ausgewachsene Stand LS, aber das erwartet ja auch hoffentlich niemand.

Ich hatte die Denon SC-M39, die Quantum 603, die Wharfedale Diamond 10.1, die Dali Zensor 1 (die hat wirklich keinen Bass) alle hier, unter den gleichen Bedingungen und die Denon musste sich auf keinen Fall verstecken, obwohl sie nur etwa die Hälfte kostet.

Selbst testen macht kluch

Gruß Karl
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 08. Aug 2013, 09:15
Ich hatte die Denon SCM 39 und die Alesis Monitor One MK2.

Wenn noch teurere Lautsprecher auch nicht besser als die Denon sind dann sind sie ihr Geld nicht wert.

Die Denon haben keinen Bass !!!

Wenn du schreibst das in deinen Augen die Dali Zensor 1 keinen Bass haben dann ist es unverantwortlich die Dali Zensor 1 ohne Subwoofer zu empfehlen !!!
jd17
Inventar
#18 erstellt: 08. Aug 2013, 09:19

Epos_Elan_10 (Beitrag #17) schrieb:
Die Denon haben keinen Bass !!!

auch 3 ! ändern nichts daran, dass diese aussage schlicht falsch ist.
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 08. Aug 2013, 09:22
Dann klär mich auf

Ich habe die Denon SCM 39 getestet. Für mich ist das der kleinste Lautsprecher den man bei grossen Abstrichen noch ohne Subwoofer ertragen kann.

Bass haben sie aber keinen

Wo soll der Bass denn auch herkommen?
jd17
Inventar
#20 erstellt: 08. Aug 2013, 09:41
weißt du, ob deine Elan tiefer kommen? hast du gemessen?
oder lässt du dich vielleicht durch einen stärkeren bassbuckel blenden?

die Denon kommen auf jeden fall unter 80Hz/-3dB im freifeld.
das ist einfach genug, wenn man einen sub nutzt. wenn man das nicht tut, dürfte man genaugenommen fast garkeine kompaktlautsprecher nutzen - denn sie haben alle "keinen bass".

ab wann definiert du denn bass? wenn du sagst, die Denon haben keinen bass ist das gleichzusetzen mit "alles über 80Hz ist kein bass" - totaler käse.


für die größe ist der tiefgang der Denon sehr gut. und es reicht, um einen sub so zu trennen, dass man ihn nicht orten kann. die übliche room response dürfte zu einer F3 von 60-70Hz führen. der Denon AVR eines bekannten hat sie mit ca. 30cm wandabstand bei 60Hz getrennt.
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 08. Aug 2013, 09:54

jd17 (Beitrag #20) schrieb:
weißt du, ob deine Elan tiefer kommen? hast du gemessen?
oder lässt du dich vielleicht durch einen stärkeren bassbuckel blenden?

die Denon kommen auf jeden fall unter 80Hz/-3dB im freifeld.
das ist einfach genug, wenn man einen sub nutzt. wenn man das nicht tut, dürfte man genaugenommen fast garkeine kompaktlautsprecher nutzen - denn sie haben alle "keinen bass".

ab wann definiert du denn bass? wenn du sagst, die Denon haben keinen bass ist das gleichzusetzen mit "alles über 80Hz ist kein bass" - totaler käse.


für die größe ist der tiefgang der Denon sehr gut. und es reicht, um einen sub so zu trennen, dass man ihn nicht orten kann. die übliche room response dürfte zu einer F3 von 60-70Hz führen. der Denon AVR eines bekannten hat sie mit ca. 30cm wandabstand bei 60Hz getrennt.


es tut mir leid, ich zitiere als ganzes da ich mit zitieren nicht so klarkomme

die denon sind die kleinsten ls die ich kenne, die noch ohne sub erträglich sind

die denon sind winzig
die physik setzt grenzen
die epos elan 10 sind mehr als doppelt so gross ( geschätzt )
durch den sanften abfall der epos elan 10 im bass sind sie für wandnahe aufstellung geeignet da dann der bassabfall harmonisch ausgeglichen werden kann so das sie immer noch recht tief kommen ohne zu unlinear zu werden
( ich habe meinen sub verkauft und nutze die epos elan 10 ohne sub da ich so ohne grossen aufwand eine viel bessere bassqualität habe, bei noch akzeptablem tiefgang

die dynaudio contour s 1.4 haben viel bass für einen kompaktlautsprecher

ich habe leider keine freqeunzgangsmessung zur hand

die s1.4 sind gross und spielen um die 40 hz, bei ausreichendem maximalpegel und noch erträglichem wirkungsgrad

die epos elan 10 verzichten bewusst auf basstiefe und die abstimung ist so gewählt dass sie wandnah positioniert werden können, der wirkungsgrad ist noch durchschnittlich bei leicht erhöhtem maximalpegel


einen frequenzgang für die denon scm 39 habe ich auch nicht

ich finde sie interessant da sie so klein sind und trotzdem noch ohne subwoofer erträglich sind

es kommt auf den spezialfall drauff an aber grundsätzlich finde ich es unsinnig die denon scm 39 mit einem subwoofer zu ergänzen

wer soviel geld und platz hat das er einen sub einbinden kann der möge sich lieber grössere und höherwertige kompaktls zulegen

nichsdestotrotz sind die denon scm 39 interessant und empfehlenswert fürs geld


[Beitrag von Epos_Elan_10 am 08. Aug 2013, 10:00 bearbeitet]
jd17
Inventar
#22 erstellt: 08. Aug 2013, 10:41
viele worte die doch nicht sagen, wieso die Denon "keinen bass" haben.

ich habe keine lust, auf die ganzen pauschalisierungen und unstimmigkeiten in dem post einzugehen...
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 08. Aug 2013, 10:45
es wäre sehr einfach zu klären wenn es eine frequenzgangsmessung für die denon scm 39 geben würde

wenn du keine lust hast auf mich einzugehen ist das deine sache

ich lasse es aber nicht stehen mir einfach zu sagen, das und das ist falsch ohne licht ins dunkel zu bringen

damit ich gut dabei wegkomme unterstelle ich dir einfach mal dass du mit mir überfordert bist und deshalb keine lust hast


[Beitrag von Epos_Elan_10 am 08. Aug 2013, 10:47 bearbeitet]
jd17
Inventar
#24 erstellt: 08. Aug 2013, 10:49
da ich weiß, wie threads mit deiner beteiligung ausarten, belasse ich es auch dabei.
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 08. Aug 2013, 10:52

jd17 (Beitrag #24) schrieb:
da ich weiß, wie threads mit deiner beteiligung ausarten, belasse ich es auch dabei.


ego sum, qui sum
bmwdriver
Stammgast
#26 erstellt: 08. Aug 2013, 11:02
@Epos
Wenn ich mich mal einmischen darf. Ich denke du würdest das Denon Bass Thema bis zum Ende ausdikutieren oder solang kämpfen bis du recht bekommst und dann wird es einfach über diese Platform anstrengend.

Bekomm Sie ja bald und kann dann meine subjektive Meinung als Laie mitteilen.




p.s. bin ganz friedlich und sachlich
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 08. Aug 2013, 11:13

bmwdriver (Beitrag #26) schrieb:
@Epos
Wenn ich mich mal einmischen darf. Ich denke du würdest das Denon Bass Thema bis zum Ende ausdikutieren oder solang kämpfen bis du recht bekommst und dann wird es einfach über diese Platform anstrengend.

Bekomm Sie ja bald und kann dann meine subjektive Meinung als Laie mitteilen.




p.s. bin ganz friedlich und sachlich :D


danke für den auflockernden und sehr guten beitrag

was einige hier nicht zur genüge bedenken ist immer wieder folgendes :

hifi ist mit das individuellste hobby das es gibt

warum ist dies so?

hifi ist der transporteur für musik und lifestyle

leben und leben lassen ist hier geboten


[Beitrag von Epos_Elan_10 am 08. Aug 2013, 11:35 bearbeitet]
plüsch
Inventar
#28 erstellt: 08. Aug 2013, 11:28
Epos schrob,

ich finde sie interessant da sie so klein sind und trotzdem noch ohne subwoofer erträglich sind

diese Aussage sollte doch genügen um das Potential der Denon halbwegs einzuordnen.

Es kommt aber immer auf den persöhnlichen Geschmack
und die Aufstellung an ob die Basswiedergabe ausreichend ist.
So ähnlich hätte ich das auch geschrieben.

Wenn die SC-M37-39 mit einer Contour S1.4 verglichen wird,
fehlt eben eine komplette Oktave.
Da meine Crafft ähnlich tief( < 40Hz) abgestimmt sind wie die S1.4 kann ich das geschriebene gut nachvollziehen.
Die Denon sind gemessen an Größe und Preis gute Lautsprecher,
ob die Abstimmung den jeweiligen persöhnlichen Geschmack bedienen kann bleibt mal dahingestellt.
Im direkten Vergleich fehlt aber einfach die "Erlebnisoktave".

Gruß plüsch
Fanta4ever
Inventar
#29 erstellt: 08. Aug 2013, 11:50

plüsch (Beitrag #28) schrieb:

Im direkten Vergleich fehlt aber einfach die "Erlebnisoktave".

Die scheint aber auch bei einem Blick in den Geldbeutel zu fehlen

Die gute Laura redet hier über LS für um die € 200.- / Paar.

Imho ist da eine Dynaudio Contour S 1.4 etwas fehl am Platz

Gruß Karl
Gelegenheitshörer
Stammgast
#30 erstellt: 08. Aug 2013, 11:59

Epos_Elan_10 (Beitrag #21) schrieb:
die denon sind die kleinsten ls die ich kenne, die noch ohne sub erträglich sind


Kann ich so unterschreiben.

Die Aussagen "sind ohne Sub erträglich" und "haben keinen Bass" schließen sich aber für mich aus. Lautsprecher, die überhaupt keinen Bass bieten, können doch ohne Sub nicht erträglich sein.

Die SC-M39 haben logischerweise keinen Tiefbass. Den kann man ja bei der Größe auch kaum erwarten. Der Kickbass kommt meines Erachtens aber ziemlich gut rüber. Typische Disco-Nummern machen durchaus Spaß mit den Lautsprechern.

Grundsätzlich sollte man die Kirche aber im Dorf lassen und die SC-M39 mit ihresgleichen vergleichen, d.h. mit Beibackboxen und Kompaktlautsprechern der Einsteigerklasse bis maximal 250 EUR Paarpreis. Und da gehören sie meines Erachtens durchaus ins Spitzenfeld.

Weder ist es sinnvoll, die SC-M39 mit Standlautsprechern zu vergleichen, noch ist es sinnvoll, sie mit Lautsprechern zu vergleichen, die mehr als viermal so teuer sind. Wenn man mit derartigen Erwartungen an die Sache rangeht, ist die Enttäuschung absehbar. Die SC-M39 sind solide Lautsprecher in einer Größen- und Preisklasse, wo dies längst nicht selbstverständlich ist. Und sie beziehen einen guten Teil ihres Charmes auch gerade aus der Tatsache, dass sie so klein sind. Bei dem doppeltem Gehäusevolumen würden mich diese Lautsprecher weit weniger beeindrucken.
thewas
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 08. Aug 2013, 13:47
Sehr schön zusammengefasst Gelegenheitshörer!

Hier übrigens der Frequenzgang der Vorgänger SC-M38, denke aber im Bass wird sich bei den neuen nicht viel getan haben, also wie erwartet solide für die Größe, nicht mehr und nicht weniger: http://img.hifitest...._bild_1302099704.jpg

Schöne Grüße,
Theo


[Beitrag von thewas am 08. Aug 2013, 13:56 bearbeitet]
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 08. Aug 2013, 14:06
Kanst du jetzt bitte noch für uns unwissenden erläutern was dieser frequenzgang in der realität bedeutet?

ich sehe z.b einen abfall zwischen 200 und 120 hz

einen weiteren abfall zwischen 800 und 600 hz

einen anstieg ab 5 khz mit einem abfall ab 15 khz

so neutral sieht es mir nicht aus

der abfall im bass kommt mir steiler vor als z.b. bei der epos elan 10

wie wirkt sich das auf die positierungsmöglichkeiten aus?
thewas
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 08. Aug 2013, 14:39

Epos_Elan_10 (Beitrag #32) schrieb:
Kanst du jetzt bitte noch für uns unwissenden erläutern was dieser frequenzgang in der realität bedeutet?

Es ging ja nur um das Bassverhalten was hier ewig rumdiskutiert wurde und da sieht man dass sie ungefähr bis 80 Hz kommen (-3dB Punkt) was für die Größe normal und in Ordnung ist.

Nur für dich (Themenirellevant) hier noch paar Kommentare um deine Neugier zu befriedigen:

ich sehe z.b einen abfall zwischen 200 und 120 hz

Klein und unwichtig, anscheinend ist die kleine Erhöhung bei 100Hz der BR Peak.

einen weiteren abfall zwischen 800 und 600 hz

Eher signifkant (wobei weniger im normalen Hörraum/Energiefrequnzgang), ist wohl der Bafflestep.

einen anstieg ab 5 khz

Ja, leicht "spritzig" abgestimmt und optimal für wenig oder gar keine Einwinkelung.

mit einem abfall ab 15 khz

Der spielt in der Praxis kaum eine Rolle.

so neutral sieht es mir nicht aus

Gibt es deutlich schlimmere (sogar viel teurere) Lautsprecher.

der abfall im bass kommt mir steiler vor als z.b. bei der epos elan 10

Wobei bei allen Bassreflex Lautsprechern unter der Basschassis und Bassreflextunellresonanz mit 24 dB pro Oktave abfallen.

wie wirkt sich das auf die positierungsmöglichkeiten aus?

Da wenig Tiefbass und kaum Oberbassbuckel sicher weniger problematisch wandnäher zu positionieren als größere Lautsprecher oder/und welche mit Oberbassbuckel.
Darf ich jetzt Feierabend machen?


[Beitrag von thewas am 08. Aug 2013, 14:43 bearbeitet]
Gelegenheitshörer
Stammgast
#34 erstellt: 08. Aug 2013, 14:47

Epos_Elan_10 (Beitrag #32) schrieb:
Kanst du jetzt bitte noch für uns unwissenden erläutern was dieser frequenzgang in der realität bedeutet?


Es handelt sich um den Frequenzgang des Vorgängermodells, und er sollte wohl nur zeigen, womit man im Bassbereich bei dem Gehäusevolumen ungefähr rechnen kann.

Die SC-M39 wurden im Vergleich zum Vorgängermodell grundlegend überarbeitet, u.a. auch die Chassis und die Weiche. Insofern denke ich nicht, dass Detaildiskussionen zum Frequenzgang des Vorgängermodells an dieser Stelle sinnvoll sind.
jd17
Inventar
#35 erstellt: 08. Aug 2013, 14:49

thewas (Beitrag #33) schrieb:
und da sieht man dass sie ungefähr bis 80 Hz kommen (-3dB Punkt) was für die Größe normal und in Ordnung ist.

man sieht aber auch, dass der bass bis 60Hz noch einigermaßen flach abfällt, was für die room repsonse ja nicht unbedeutend ist.

das passt zumindest zum 60Hz-crossover des Denon AVR bei 30cm wandabstand.


ob das ganze bei den SC-M39 gleich geblieben ist, ist wohl sowieso spekulation.
thewas
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 08. Aug 2013, 14:54

jd17 (Beitrag #35) schrieb:
man sieht aber auch, dass der bass bis 60Hz noch einigermaßen flach abfällt, was für die room repsonse ja nicht unbedeutend ist. das passt zumindest zum 60Hz-crossover des Denon AVR bei 30cm wandabstand.

Absolut!

ob das ganze bei den SC-M39 gleich geblieben ist, ist wohl sowieso spekulation.

Das man bei einem so ähnlichem "Facelift" größere Anderungen von allem im Bassabstimmungsberich machen würde, würde mich persönlich überrasschen, aber nicht ist unmöglich, Toyota, errr Denon.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#37 erstellt: 08. Aug 2013, 15:06

thewas (Beitrag #36) schrieb:
Das man bei einem so ähnlichem "Facelift" größere Anderungen von allem im Bassabstimmungsberich machen würde, würde mich persönlich überrasschen


Denke ich auch nicht, weil das Gehäuse und das Terminal mit dem BR-Port gleich aussehen.

Es kommt aber auf jeden Fall ein neuer Hochtöner und eine neue - laut Denon aufwändigere - Weiche zum Einsatz, wobei auch die Weiche vom Vorgängermodell schon ganz anständig aussah:

http://www.i-fidelity.net/uploads/pics/Denon_RCD_M-38_Weiche.jpg

Hier sieht man auch mal wie wenig Innenraum in dem Gehäuse tatsächlich vorhanden ist:

http://www.ebest.co....4dbe80e7bc81812d2698

Angesichts dessen klingt das, was da noch an Bass herauskommt, umso beachtlicher.
thewas
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 08. Aug 2013, 15:17
Absolut, ich war mit den Kenwood Pendants auch erstaunt http://www.hifi-foru...=2027&postID=131#131
Epos_Elan_10
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 08. Aug 2013, 15:40
vielen dank thewas

an dieser stelle sei mir eine bemerkung erlaubt:

ich habe geschrieben das die denon scm 39 keinen bass haben und ich stehe auch dazu

ich habe aber nie geschrieben wie der bass in relation zum preis und der grösse der ls zu bewerten ist

für den preis und die grösse ist der bass sehr gut


[Beitrag von Epos_Elan_10 am 08. Aug 2013, 15:41 bearbeitet]
Gelegenheitshörer
Stammgast
#40 erstellt: 08. Aug 2013, 20:00
Da es ja im Threadtitel auch um Alternativen geht, möchte ich an dieser Stelle noch mal auf die Yamaha NS-BP300 hinweisen (die Beipackboxen von der Pianocraft 640/840/940):

http://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_NX-NS_BP300

Diese Lautsprecher werden (zumindest in Deutschland) nicht separat verkauft, sind aber ziemlich regelmäßig neuwertig bei Ebay erhältlich:

http://kleinanzeigen...0/124999641-172-1987

Die Gehäuse sind ein ganzes Stück größer als die der SC-M39 (17,6cm (B) x 31,8cm (H) x 30,5cm (T) statt 14,5 (B) x 23,8 (H) x 23,4 (T) cm). Es kommt ein TMT mit 13 cm und eine Hochtonkalotte mit 25 mm zum Einsatz. Der BR-Port ist verglichen mit dem der Denon riesig. Während man es bei der Denon hinten teilweise richtig pumpen spürt, weht bei der Yamaha nur ein laues Lüftchen.

BR-Port NS-BP300

Das Terminal wirkt von der Materialanmutung eher einfach, die Schraubklemmen sind aber robust und sehr groß dimensioniert, so dass sich auch dickere Kabel mühelos einfädeln lassen.

Die Gehäuse sind an zwei Stellen horizontal versteift. In der Theorie sieht das so aus:

http://data.yamaha.j...87D53C92B3_12005.jpg

In der Praxis sieht die untere Versteifung so aus (durch die Gehäuseöffnung hinter dem Terminal fotografiert):

Versteifung NS-BP300

In der Nahaufnahme kann man auch die zweite Versteifung darüber erkennen:

Versteifung NS-BP300 nah

Die Weiche ist auf der Rückseite des Terminals aufgebaut und sieht so aus:

Weiche NS-BP300

Das Klangbild ist insgesamt analytischer als bei der SC-M39, stark verzerrte Gitarren können mitunter auch leicht nerven. Im Vergleich klingen die Denon eher ein bisschen schönfärberisch. Überlegen sind die Yamaha nach meinem Empfinden vor allem im Auflösungsvermögen. Insbesondere bei orchestraler Musik mit großer Dynamik klingen die Yamaha bei lauten Passagen für mich noch relativ unangestrengt, wenn die Denon schon hörbar an ihre Grenzen stoßen. Insgesamt klingen die Yamaha speziell in mittleren Tonlagen für mich auch noch ein Stückchen natürlicher als die Denon.

Wer hauptsächlich stark verzerrte Gitarrenmusik hört, dem würde ich diese Lautsprecher eher nicht empfehlen. Natürliche Instrumente, aber auch Popmusik kommen hingegen sehr transparent, detailreich und luftiger als bei der SC-M39 rüber.

Was den vieldiskutierten Bass betrifft, so reichen die Lautsprecher für meine Bedürfnisse völlig aus. Ich habe zuletzt zur Ergänzung einige kleinere Subs (u.a. Canton ASF 75 SC und AS 85.2 SC) ausprobiert, konnte aber bei den für mich relevanten Musikstilen keine signifikante Verbesserung feststellen. Um den Sub wirklich zu bemerken, musste ich Trennfrequenz und Pegel so hoch wählen, dass es schon wieder zu Überhöhungen im Übergangsbereich kam. Ich höre allerdings auch wenig Musik mit echtem Tiefbass.

Viele Grüße
Alexander


[Beitrag von Gelegenheitshörer am 08. Aug 2013, 20:09 bearbeitet]
jd17
Inventar
#41 erstellt: 09. Aug 2013, 07:39
klasse bericht, danke!


Gelegenheitshörer (Beitrag #40) schrieb:
Da es ja im Threadtitel auch um Alternativen geht, möchte ich an dieser Stelle noch mal auf die Yamaha NS-BP300 hinweisen (die Beipackboxen von der Pianocraft 640/840/940)
[...]
Diese Lautsprecher werden (zumindest in Deutschland) nicht separat verkauft

da lag ich mit meiner annahme ja nicht ganz daneben.

jd17 (Beitrag #10) schrieb:
ich kann mir auch gut vorstellen, dass man in so einigen mini/mikro/kompakt-anlagen ähnlich gute schallwandler findet (besonders bei den anderen großen Japanern). [...] ich denke da auch vor allem an Yamaha und Technics/Panasonic - diese unternehmen haben ja auch eine reiche und lange geschichte der lautsprecherentwicklung und all das wissen ist sicher nicht verloren gegangen.
nur leider werden diese modelle ja seltenst separat angeboten.



das hier klingt besonders gut...

Überlegen sind die Yamaha nach meinem Empfinden vor allem im Auflösungsvermögen. Insbesondere bei orchestraler Musik mit großer Dynamik klingen die Yamaha bei lauten Passagen für mich noch relativ unangestrengt, wenn die Denon schon hörbar an ihre Grenzen stoßen. Insgesamt klingen die Yamaha speziell in mittleren Tonlagen für mich auch noch ein Stückchen natürlicher als die Denon.

...weil das auch mein kritikpunkt bei den Denon war:

jd17 (Beitrag #10) schrieb:
bei den mitten ist z.b. definitiv "room for improvement" was die Denon betrifft. ich will nicht sagen, dass sie schlecht klingen, aber stimmen driften ein wenig ins kühle, unnatürliche und es fehlt vielleicht etwas die substanz. ich würde z.b. was auflösung und mittenwiedergabe angeht meine alten B&W DM601 ganz klar vorziehen


das einzige was mir an den Yamaha nicht gefällt, ist die bespannung.



Was den vieldiskutierten Bass betrifft, so reichen die Lautsprecher für meine Bedürfnisse völlig aus. Ich habe zuletzt zur Ergänzung einige kleinere Subs (u.a. Canton ASF 75 SC und AS 85.2 SC) ausprobiert, konnte aber bei den für mich relevanten Musikstilen keine signifikante Verbesserung feststellen. Um den Sub wirklich zu bemerken, musste ich Trennfrequenz und Pegel so hoch wählen, dass es schon wieder zu Überhöhungen im Übergangsbereich kam. Ich höre allerdings auch wenig Musik mit echtem Tiefbass.

ich habe die Denon schon mit einem Jamo SUB 660 und einem SVS SB12-NSD gehört, im gleichen raum. jeweils mit 80Hz-trennung (allerdings auch echter hochpass für die Denon, über einen AVR).
bei beiden war der zugewinn an tiefbass deutlich - aber wie du schon sagst, das hängt natürlich von der musik ab. wenn der sub vernünftig integriert ist, kann man bei einigen stücken keinen unterschied hören, besonders wenn man die Denon nicht hochpassfiltert.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#42 erstellt: 09. Aug 2013, 08:28

jd17 (Beitrag #41) schrieb:
das einzige was mir an den Yamaha nicht gefällt, ist die bespannung.


Die schneemannförmige Bespannung ist sicherlich Geschmackssache. Die Form scheint mir aber unter anderem dadurch bedingt zu sein, dass die Abdeckung über Magnete an den Schrauben der Chassis befestigt wird. Insofern muss sie der Form der Chassis folgen.

Vorteil dieser Befestigungsart ist, dass beim Betrieb ohne Abdeckung keinerlei störende Löcher oder Stifte zurückbleiben. Die NS-BP300 sehen daher auch ohne Abdeckung sehr gut aus. Dies liegt auch daran, dass die Schallwand der Lautsprecher wirklich sehr hochwertig lackiert ist (der Rest des Gehäuses ist nur foliert). Insofern wäre es auch fast zu schade, die Schallwand komplett hinter der Abdeckung zu verstecken.
thewas
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Aug 2013, 08:42
Danke auch für den tollen Bericht!

jd17 (Beitrag #10) schrieb:
ich kann mir auch gut vorstellen, dass man in so einigen mini/mikro/kompakt-anlagen ähnlich gute schallwandler findet (besonders bei den anderen großen Japanern). bestes beispiel ist ja die im forum auch ausgegrabene Kenwood; ich denke da auch vor allem an Yamaha und Technics/Panasonic - diese unternehmen haben ja auch eine reiche und lange geschichte der lautsprecherentwicklung und all das wissen ist sicher nicht verloren gegangen.

Das denke ich auch, vor allem scheinen diese Kompaktanlagen in Japan ein Riesenmarkt zu sein (macht ja auch Sinn bei deren Wohnsituation) und es gibt schon tolle Innovationen und Versuche bei denen z.B. Superhochtöner oder Holzmembranen und auch viele tolle Modelle die leider nicht hierher exportiert wurden.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#44 erstellt: 11. Aug 2013, 09:47
Weil ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich heute mal einen Blick auf das Innenleben der Kenwood LS-K731 werfen, die ich hier noch immer herumstehen habe. Leider mit nur mäßigem Erfolg.

Wie immer habe ich zunächst das Terminal abgeschraubt. Leider gab es da aber nur wenig zu sehen, weil man da direkt auf die Rückseite einer Spanplatte schaut, die im Abstand von ca. 1-2 cm fest vor der Gehäuseöffnung montiert ist. Da diese Spanplatte zwei Löcher besitzt, durch die ein Kabelbinder verläuft, gehe ich mal davon aus, dass die Weiche auf deren Vorderseite aufgebaut ist.

Als nächstes habe ich dann die Schrauben des TMT herausgedreht. Leider ist es mir jedoch nicht gelungen, den TMT mit vertretbarem Kraftaufwand zu entfernen. Der Rand des Chassis ist leicht versenkt, so dass man hier nicht hebeln kann, ohne Beschädigungen zu riskieren, und durch diese bescheuerte Weichenplatte kann man leider auch nicht ohne weiteres von der Rückseite aus drücken. Jedenfalls schien das Chassis auch ziemlich fest zu sitzen. Entweder die Öffnung ist einfach entsprechend eng, oder das Ding wurde zusätzlich noch irgendwie verleimt.

Was ich aber durch die Terminalöffnung erkennen konnte, ist folgendes:

1. Das Gehäuse besteht anscheinend nicht aus MDF, sondern aus relativ groben Flachpressplatten. Hier wurde im Vergleich zu den Yamaha NS-BP300, die aus sehr feinem MDF bestehen, schon mal deutlich gespart.

2. Durch den Spalt zwischen der Weichenplatte und dem Gehäuse konnte ich die inneren Seitenwände des Gehäuses begutachten. Diese sind immerhin mit einem schwarzen Schaumstoff gedämmt, es scheint aber im Gehäuse keinerlei Versteifung zu geben. Sowohl die NS-BP300 als auch die SC-M39 besitzen hingegen Gehäuseversteifungen.

Zumindest das Gehäuse der LS-K731 scheint also gegenüber der SC-M39 und NS-BP300 weniger hochwertig zu sein.
bmwdriver
Stammgast
#45 erstellt: 12. Aug 2013, 11:47
So die Denon sind angekommen.

Allgem. Infos:

Hörbreich ist ca. 12m2
Ständer 80cm Höhe
rückwärtiger Wandabstand ca. 35cm
Abstand Ls 2,40m
Abstand LS Mitte - Hörplatz ca. 2,80m
Marantz SR 6007 Direktmodus

Hatte schon WH 10.2, Heco Metas 301xt, Victa 301, Dali Zensor 1(kurz)

Aktuell Heco Victa 201

Es wurde ja schon vieles zu den Denon gesagt und ich schließ mich da einfach an und mach einen Kurzbericht.

Für ~60 EUro / Stück spielen Sie absolut Klasse und auch die Verarbeitung ist top!

Sie klingen sehr homogen und sind auch bei höherer Lautstärke angenehm (manche Kompakte werden dann grell und unangenehm)
Apropo, ich habe mich ertappt daß ich immer lauter aufgedreht habe. Wenn man Dynamik und "Bass" will brauchen diese das. So
zumindest mein Eindruck.

Der Klang löst sich sehr schön von den LS und eine mittige Bühne ist auch da.Sie füllen auch außerhalb des Sweetspot den Raum schön aus.


Bei Britney Spears Scream & Shout gibt es auch schönen "Kickbass" (relativ zu MEINEM RAUM gesehen).
Balladen von Axel Rudi Pell klingen schön und gediegen.

Analytiker sind sie definitiv nicht. Eher das Gegenteil einer Zensor 1

Generell könnten diese bei 20m2 aber etwas untergehen.


Ich bin kein Experte und wollte einfach meinen Eindruck von den LS schildern. -Neugier befriedigt-.

Noch 2 Bilder (schwarz ist nicht meins)

Denon_1
Denon_2
Gelegenheitshörer
Stammgast
#46 erstellt: 20. Aug 2013, 07:59

bmwdriver (Beitrag #45) schrieb:
Apropo, ich habe mich ertappt daß ich immer lauter aufgedreht habe. Wenn man Dynamik und "Bass" will brauchen diese das. So zumindest mein Eindruck.


Mit den SC-M39 macht Lauthören einfach Spaß. Das liegt meines Erachtens daran, dass sie eher schönfärben.

Ich würde aber nicht sagen, dass die Lautsprecher bei geringer Lautstärke versagen. Da kenne ich deutlich schlimmere Kandidaten.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#47 erstellt: 26. Aug 2013, 19:05
Was mich ja wirklich mal interessieren würde, sind die Denon SC-F109, also die größeren Geschwister der SC-M39. Was die Chassis und den generellen Aufbau betrifft, scheinen sie fast identisch zu sein. Einziger äußerer Unterschied ist die 2 cm größere Gehäusebreite:

http://www.denon.de/...cro&productid=scf109

Leider scheint hier im Forum bisher niemand die Gelegenheit gehabt zu haben, diese Lautsprecher probezuhören.

Apropos: Bei ebay gibt es gerade welche als Retourenware:

http://www.ebay.de/itm/370878456487


[Beitrag von Gelegenheitshörer am 26. Aug 2013, 21:48 bearbeitet]
Gelegenheitshörer
Stammgast
#48 erstellt: 26. Aug 2013, 22:52
Habe die SC-F109 von ebay jetzt selbst geschossen.

Wenn sie da sind gibt es einen Bericht. Dann ist auch endlich klar, ob die ebenfalls gut sind. Kann ja nicht sein, dass wir hier über Alternativen diskutieren und so naheliegende Möglichkeiten außen vor bleiben.
jd17
Inventar
#49 erstellt: 27. Aug 2013, 13:01
ich bin sehr gespannt auf den bericht!


Gelegenheitshörer (Beitrag #47) schrieb:
Was die Chassis und den generellen Aufbau betrifft, scheinen sie fast identisch zu sein. Einziger äußerer Unterschied ist die 2 cm größere Gehäusebreite

das ist wirklich faszinierend, ich hätte gedacht dass die 109 auch einen entsprechend größeren TMT passend zum größeren gehäuse hat, aber er ist bei beiden 12cm.


[Beitrag von jd17 am 27. Aug 2013, 13:10 bearbeitet]
Gelegenheitshörer
Stammgast
#50 erstellt: 27. Aug 2013, 13:34

jd17 (Beitrag #49) schrieb:
das ist wirklich faszinierend, ich hätte gedacht dass die 109 auch einen entsprechend größeren TMT passend zum größeren gehäuse hat, aber er ist bei beiden 12cm.


Allerdings ist der von der SC-M39 ja seitlich gestutzt, der von der SC-F109 hingegen nicht. Insofern bin ich mir nicht 100% sicher, ob es das gleiche Chassis ist.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#51 erstellt: 28. Aug 2013, 20:19
Bin heute erst um 21:00 von einer Dienstreise heimgekommen, und als ich ankam stand da ein großes Paket. Das konnten doch nur meine SC-F109 sein.

Natürlich gleich erst mal ausgepackt, und ich kann zumindest schon mal sagen, dass ich ein gutes Schnäppchen gemacht habe. Obwohl die LS als Retourenware für nur 89 EUR statt dem üblichen Online-Preis von 139 EUR verkauft wurden, sind sie in absolut neuwertigem Zustand. Kein sichtbarer Kratzer, keinerlei Verschmutzung am Akustikstoff der Abdeckungen. Sogar die Beipackkabel und die mitgelieferten Korkgleiter lagen noch unangetastet im Karton. Lediglich die inneren Kunststofftüten, in denen die Lautsprecher eingewickelt sind, waren an einigen Stellen eingerissen.

Die Lautsprecher spielen sich gerade ein, aber da meine Kinder schon im Bett sind, kann ich momentan leider nicht sehr weit aufdrehen.

Erster Eindruck: Wenn die Abdeckungen drauf sind, sehen die Lautsprecher den SC-M39 bis auf die 2 cm breiteren Gehäuse tatsächlich zum Verwechseln ähnlich. Ohne Abdeckungen erkennt man die SC-F109 sofort an den kreisrund abschließenden Körben der TMT-Chassis (die der SC-M39 sind seitlich angeschnitten).

Auch klanglich wecken die Lautsprecher bei mir sofort Erinnerungen an die SC-M39. In diesem Fall werde ich wohl tatsächlich eine direkte Gegenüberstellung mit den SC-M39 meiner Eltern vornehmen müssen, um ein Urteil darüber fällen zu können, welche mir besser gefallen. Bei Amazon wurden die SC-F109 von irgendwem mit nur einem Stern bewertet. Diesbezüglich kann ich jetzt schon sagen, dass der Rezensent entweder ein Vollidiot war, oder seine LS defekt waren. Meine Exemplare sind jedenfalls selbst bei Berücksichtigung subjektiver Klangvorlieben auf keinen Fall nur einen Stern wert.

Die folgenden Aussagen sind derzeit noch etwas spekulativ und mit Vorsicht zu genießen, weil ich die SC-M39 zwar regelmäßig bei meinen Eltern höre, aber noch nicht direkt gegenübergestellt habe:

Ich habe den Eindruck, dass die SC-F109 unten rum doch erkennbar anders abgestimmt sind als die SC-M39. Bei letzteren hatte ich immer den Eindruck, dass sie einen psychoakustisch geschickten, aber doch hörbaren Oberbassbuckel haben. Die SC-F109 scheinen mir hingegen nach unten hin neutraler abgestimmt zu sein. Ob ich das besser finde (so es sich im direkten Vergleich bestätigen sollte), kann ich noch nicht genau sagen, weil ich diese Oberbassbetonung bei der SC-M39 eigentlich sehr gelungen finde, und die LS trotz ihrer geringen Größe dadurch recht knackig rüberkommen. Die SC-F109 kommen mir in dieser Hinsicht aktuell noch eine Spur seriöser aber vielleicht auch eine Spur weniger spritzig vor. Genau werde ich das aber erst nach einem direkten Vergleich sagen können. Falls sich mein Eindruck bestätigt, denke ich auch, dass die SC-F109 erheblich besser für wandnahe Aufstellung geeignet sind als die SC-M39 (und das obwohl letztere kleiner sind).

Viele Grüße
Alexander


[Beitrag von Gelegenheitshörer am 28. Aug 2013, 20:27 bearbeitet]
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