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Stereo Beschallung des Wohnzimmers bis 900€

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Bruellhusten
Neuling
#1 erstellt: 08. Jun 2014, 16:09
Moin moin,

bitte um Nachsicht, ich bin ein Neuling was Soundsysteme angeht.

Mein Ziel ist es mein Wohnzimmer zu beschallen. Ich plane in Zukunft ein Heimkino/Surround System dort zu "errichten". Ich lasse mich am PC schon von einem AKG K701 und Soundkarte mit KHV verwöhnen (der klare analytische hochauflösende Klang gefällt mir super, nur das Loch im Niederfrequenzbereich stört mich etwas). Da ich jetzt gerade nicht das Geld für ein gutes Soundsystem übrig habe, dachte ich mir, dass ich erst einmal mit einem Stereo-System und AVR anfange, die ich dann je nach finanzieller SItuation zu einem Heimkino System erweitern kann.

Wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich für mein Stereo Plan zwei Lautsprecher, einen Subwoover und einen AVR.

Der zu beschallende Raum misst 4,5m x 4,5m. Es ist ein Altbau (3.5m hohe Decke), mit Laminat-Bodenbelag (das macht einen Unterschied?). Die Decken sind sehr gut isoliert, allerdings aus Holz. Schritte hört man, sonstigen Schall gar nicht. Habe mir vorgestellt die zwei Lautsprecher jeweils in die Ecken der einen Seite zu stellen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Sofa und ein Sessel, beide leicht zu den Ecken angewinkelt.

Es sollen Standlautsprecher werden und von der Größe her gibt es keine Einschränkungen.

Was die Komponenten angeht habe ich auch kein Problem mit Gebrauchtware. Kann diese im Raum Hamburg auch selber abholen kommen.

Preislich will ich die 900€ nur ungerne überschreiten. Auf der anderen Seite bin ich für einen Mehrwert auch bereit mehr zu bezahlen. Es soll jetzt nicht an 100€ scheitern, wenn ich dafür erheblich bessere Lautsprecher bekommen würde.

Zum Verwendungszweck: Musik und Filme/Fernsehen
Musik erstreckt sich von Rock / Metal bis Klassik. Bitte keine übertriebenen Bässe.
Die Lautstärke soll schon über Zimmerlautstärke hinaus gehen, aber auch keine Disco/Club ersetzen (80-90db).

Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)? -> Da müsst ihr mir helfen Ist das überhaupt noch relevant wenn ich einen Subwoover verwende? Wenn ja, dann soweit wie nötig, damit der Bass auch in Filmen zur Geltung kommt.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt? -> Ich bin bisher AKG K701 Kopfhörer gewohnt, die denke ich sehr neutral klingen. Ansonsten hatte ich ein Teufel 5.1 System früher einmal (hat vor 10 Jahren gut 150€ gekostet). Seit ich die AKG Kopfhörer habe wurde die Teufel Anlage abgebaut ... da krabbel ich lieber hinter den PC und stöpsel die Kopfhörer um.

Als Quellen die ich gerne anschließen würde:
Computer(!) und einen Bluray Player.

Falls das relevant ist: Folgender Beamer soll angeschlossen werden Epson TW3200

Wenn mir jemand darüber hinaus zu einem Abspielgerät raten kann, dass auf Netzwerkspeicherorte (NAS) zugreifen kann, wäre das spitze Oder kann das ein AVR alles?

Habe ich irgendetwas vergessen oder kann ich euch noch Informationen geben, die für die Kaufberatung relevant sind? Lasst es mich wissen!

Beste Grüße und vielen Dank
Bruellhusten


[Beitrag von Bruellhusten am 08. Jun 2014, 16:13 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 08. Jun 2014, 16:17
Hallo Bruellhusten,

ein empfehlenswerter AVR wäre mMn der Denon AVR-X1000, oder ein Yamaha RX-V475.

Nach deiner Beschreibung könntest du dir mal die nuBox 513 anhören.

LG Beyla
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 08. Jun 2014, 16:34
Hallo Bruellhusten,


Wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich für mein Stereo Plan zwei Lautsprecher, einen Subwoover und einen AVR.


Für HiFi-Stereo benötigt man im Normalfall keinen Subwoofer. Für Heimkino kann das erforderlich sein.


Der zu beschallende Raum misst 4,5m x 4,5m. Es ist ein Altbau (3.5m hohe Decke),


Die Hörentfernung (Schenkellänge des Stereodreiecks) ist für HiFi-Stereo relevanter.


mit Laminat-Bodenbelag (das macht einen Unterschied?).


Jede Fläche die den Schall mehr oder weniger reflektiert ist relevant und macht einen Klangunterschied. Weniger - vor allem frühe/kräftige - Reflexionen sind hilfreich. Ein nackter Laminatboden nicht.


Habe mir vorgestellt die zwei Lautsprecher jeweils in die Ecken der einen Seite zu stellen.


HiFi Lautsprecher müssen in der Regel mit viel Freiraum zu allen Seiten aufgestellt werden um frühe Schallreflexionen zu mindern. Eine Aufstellung in Raumecken ist meist maximal ungünstig.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


Es sollen Standlautsprecher werden und von der Größe her gibt es keine Einschränkungen.


Meist gibt es die aus akustischen Gründen schon. Lautsprecher sind keine Möbel, sondern technische Geräte aus denen Schall rauskommt.


Musik erstreckt sich von Rock / Metal bis Klassik. Bitte keine übertriebenen Bässe.


Du könntest Dir ein Paar JBL Studio 230 auf Ständern mit den Hochtönern auf Ohrhöhe "zu Hause" anhören. Die können mit kleineren Standlautsprechern gut mithalten und spielen extrem neutral. Aus der Baureihe gibt es auch noch zwei Standlautsprecher, die müssen aber für deinen Bedarf nicht besser sein.


Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)? -> Da müsst ihr mir helfen Ist das überhaupt noch relevant wenn ich einen Subwoover verwende? Wenn ja, dann soweit wie nötig, damit der Bass auch in Filmen zur Geltung kommt.


Für Filmeffekte solltest Du einen Subwoofer ergänzen. Als Rear-Lautsprecher könntest Du dann die JBL Studio 220 einsetzen.


Als Quellen die ich gerne anschließen würde:
Computer(!) und einen Bluray Player.


Der bereits genannte Denon AVR X-1000 sollte einen guten Job machen können.


Wenn mir jemand darüber hinaus zu einem Abspielgerät raten kann, dass auf Netzwerkspeicherorte (NAS) zugreifen kann, wäre das spitze Oder kann das ein AVR alles?


Der AVR kann das. Ansonsten rate ich als Abspielgerät zum LG BP620.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jun 2014, 17:01 bearbeitet]
Bruellhusten
Neuling
#4 erstellt: 08. Jun 2014, 17:11
Vielen Dank für die schnellen Antworten!


Jede Fläche die den Schall mehr oder weniger reflektiert ist relevant und macht einen Klangunterschied. Weniger - vor allem frühe/kräftige - Reflexionen sind hilfreich. Ein nackter Laminatboden nicht.



HiFi Lautsprecher müssen in der Regel mit viel Freiraum zu allen Seiten aufgestellt werden um frühe Schallreflexionen zu mindern. Eine Aufstellung in Raumecken ist meist maximal ungünstig.


D.h. für den möglichst besten Klang stelle ich Schall fangende Objekte an Reflexionsstellen zu den häufigen "Hörstellen"? Für den Boden findet sich ein Teppich

Wenn die Raumecken schlecht sind bietet sich noch die Aufstellung unter der Projektionsfläche des Beamers an. Dann allerdings nicht mehr auf Ohrhöhe. Da hätte ich dann auch die Möglichkeit die Lautsprecher weiter in den Raum hineinzustellen. Also quasi auf Kosten der Entfernung zum Boden kann ich die Entfernung zu den Wänden vergrößern. Kann man den Reflexionen am Boden mit einem hohen Teppich entgegensteuern?

Ansonsten passen die Lautsprecher mir gut in den Preisrahmen. Die nuBox ist schon etwas teuer.
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 08. Jun 2014, 17:18

D.h. für den möglichst besten Klang stelle ich Schall fangende Objekte an Reflexionsstellen zu den häufigen "Hörstellen"? Für den Boden findet sich ein Teppich


Du hast ein paar Infos zu den Stellschreuben für guten Klang bekommen. Was Du daraus machst (machen kannst) ist ein anders Thema. Mach halt das Beste draus. Vieles findet man durch Ausprobieren raus.


Kann man den Reflexionen am Boden mit einem hohen Teppich entgegensteuern?


Das funktioniert in einem gewissen Rahmen.


Ansonsten passen die Lautsprecher mir gut in den Preisrahmen. Die nuBox ist schon etwas teuer.


Die Nennung der Nu-Box im Zusammenhang mit den JBL Studio läßt mich zusammenzucken. Ich kenne sehr viele Lautsprecher, auch sehr viele nmM empfehlenswerte Lautsprecher. Passive Lautsprecher von Nubert empfehle ich nicht und schon gar nicht die NuBox. Die NuVero habe ich aber noch nicht gehört.

Hier habe ich mich z.B. zur JBL Studio 230 ausgelassen:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=2209


[Beitrag von Tywin am 08. Jun 2014, 17:20 bearbeitet]
Bruellhusten
Neuling
#6 erstellt: 08. Jun 2014, 17:37

Weiterhin war der moderate Paarpreis von etwa 300€ - für zwei ziemlich große Boxen - ein zusätzlicher Anreiz.


Wieder etwas gelernt - habe mit einem Einzelpreis, nicht mit einem Paarpreis von 300€ gerechnet.

Wenn hier JBL 230 auch der Paarpreis gemeint ist, dann wäre noch Luft nach oben, was den Preis angeht. Ich könnte mir vorstellen, dass man für den doppelten Preis noch bessere Lautsprecher bekommen kann.
Wenn der Unterschied nur klein ist würde ich natürlich die günstigeren nehmen.
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 08. Jun 2014, 17:47
Die von mir in meinem Text zum Vergleich genannten Cabasse Bora kosten 2500 Euro Paarpreis. Trenne Dich von dem Gedanken, dass Preis und Klangergebnis - in deinen Ohren - in einem Zusammenhang stehen.


[Beitrag von Tywin am 08. Jun 2014, 17:52 bearbeitet]
Bruellhusten
Neuling
#8 erstellt: 08. Jun 2014, 17:55

Tywin (Beitrag #7) schrieb:
Die von mir in meinem Text zum Vergleich genannten Cabasse Bora kosten 2500 Euro Paarpreis. Trenne Dich von dem Gedanken, dass Preis und Klangergebnis in einem Zusammenhang stehen.


Freut mich zu hören.

Wobei aus ökonomischer Sicht das von JBL ziemlich dusselig wäre

Werde dennoch noch kurz abwarten um noch ein zwei weitere Meinungen zu bekommen.

Also nächster Schritt: Händler heraussuchen, bei dem ich die guten Stücke einmal Probehören kann.
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 08. Jun 2014, 18:10

Wobei aus ökonomischer Sicht das von JBL ziemlich dusselig wäre


Für den Verkaufspreis eines Lautsprechers spielen ganz andere Faktoren eine Rolle, als das Klangergebnis beim Käufer.

Das sind z.B. Fertigungskosten, Materialkosten, Entwicklungskosten, gefertigte Stückzahlen, Vertriebskosten, Gewinnerwartungen, angesprochene Käufergruppe, Image, Tests, Werbung/Marketing, Optik/Design, Haptik und verwendete Materialien.


Also nächster Schritt: Händler heraussuchen, bei dem ich die guten Stücke einmal Probehören kann.


Lautsprecherpositionierung, Raumakustik und Hörplatzposition haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Klangergebnis. Besser ist daher nmM der Kauf per Versand dann kann man zu Hause hören und vergleichen. Ggf. einpacken und wieder Retoure.

Natürlich ansonsten so viele Lautsprecher wie möglich - wo auch immer - hören. Vor dem Kauf unbedingt zu Hause ausprobieren!


[Beitrag von Tywin am 09. Jun 2014, 16:24 bearbeitet]
streifenkauz
Inventar
#10 erstellt: 09. Jun 2014, 16:16

Beyla (Beitrag #2) schrieb:
Hallo Bruellhusten,

ein empfehlenswerter AVR wäre mMn der Denon AVR-X1000, oder ein Yamaha RX-V475..

Dem schliess ich mich an.
Ich kenne die aktuellen AVR beider Hersteller, habe sie auch ausprobiert und verglichen. Beide haben gewisse Vor- und Nachteile.
Eine sehr gute Kombination für das Geld wären z.B. die Dynavoice Definition DM-6 oder DF-8(DF-5,DF-6). Probehören.


[Beitrag von streifenkauz am 09. Jun 2014, 16:16 bearbeitet]
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