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Stereo-Amp oder AVR für meinen Fall?

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Autor
Beitrag
eamroh
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mai 2016, 22:25
Moin!

Ich führe hier mal einen Gedanken aus einem anderen Thread fort, in dem ich nach neuen Lautsprechern für einen alten Verstärker suche. Da der Verstärker nun (mit den alten Boxen) verschenkt wird, brauche ich einen neuen. Ich dachte zuerst an den Marantz PM-6005, da dieser zwei digitale Eingänge besitzt, was mir wichtig ist. Netterweise machte man mich darauf aufmerksam, dass ich mir überlegen könnte, stattdessen einen AVR zu kaufen.

Was muss angeschlossen werden?

- analoges Wiedergabegerät
- PC (der Großteil meiner Musik liegt im FLAC-Format auf meiner Festplatte)
- TV
- Spielkonsole
- BD-Player bzw. Mediaplayer

Im Fall PM-6005 wollte ich das so lösen:

- analoges Wiedergabegerät an analogen Eingang
- PC an den optischen Eingang
- BD-Player und Konsole an den TV, TV an den digitalen Koax-Eingang

Im Fall AVR vermutlich so:

- analoges Wiedergabegerät an analogen Eingang
- PC an HDMI-Eingang
- Konsole an HDMI-Eingang
- BD-Player an HDMI-Eingang
- TV an HDMI-Ausgang

Welche Variante würdet ihr (warum) empfehlen? Oder würdet ihr es ganz anders machen?


[Beitrag von eamroh am 06. Mai 2016, 22:33 bearbeitet]
ATC
Inventar
#2 erstellt: 07. Mai 2016, 06:57
Ja, ganz anders.

Ich hätt deinen alten Amp behalten und hätte das Budget in die Lautsprecher gesteckt,
bisher hast du dich anscheinend nur mit bescheidenen Lautsprechern auseinander gesetzt.

Die digitale Anschlüsse hätte man mit einem günstigen separaten D/A Wandler lösen können, nur zur Info.

Der Marantz ist ein Amp den ich auch gerne empfehle, wie du bemerkst kann man daran alles anschließen.
Du kannst natürlich auch nen Plaste AVR der Einstiegsklasse nutzen, da bekommt man natürlich mehr fürs Geld, Bananen,Bugs uvm.,
einfach mal im Surroundbereich beim jeweiligen Gerät lesen. Lebensdauer? finde es heraus

Zu der Lautsprechersuche....warum nicht mal was mit den eigenen Ohren anhören,
hier basiert so viel auf Hörensagen,dem individuellen Geschmack des Einzelnen, obskuren Ableitungen vom Hören in verschiedenen Räumen usw..

Der Lautsprecher ist im Zusammenspiel mit dem Raum mal absolut größtenteils verantwortlich wie gut oder schlecht es klingen wird,
deshalb solltest du Lautsprecher anhören, und was dir gefällt auch in deinem Raum.
Wenn dir natürlich der momentane Komfort,Ausstattungusw. wichtiger ist und der Klang hinten ansteht,
dann kauf dir nen AVR mit irgendwelchen Lautsprechern,
ansonsten kauf dir gute und passende Lautsprecher mit irgendwas als Antrieb...
Dirk_He
Stammgast
#3 erstellt: 07. Mai 2016, 07:08
Moin,

Dass du dir ordentliche und dir gefallende LS kaufst ist aber erstmal wohl die deutlich wichtigere Sache.
Wenn der AVR also am Budget der Lautsprecher knappen sollte, dann würde ich den alten Amp behalten!!

ansonsten bin ich bekennender AVR Fan mit der Einmessung, dynamischer Loudness, sowie Anbindung ans Internet.
Bin über den anderen Thread nur grob drüber. Bei 25cm Wandabstand mit Standlautsprechern klingt das schon empfehlenswert.
Ich hab ein Paar Magnat Vector 207/203 an einem AVR auf 18sqm und mit Einmessung ist alles super. Ohne, naja.
Hab auch einen Subwoofer dranhängen und wenn es mal etwas mehr krachen soll ist das mit Subwoofer schon besser.

Meine Empfehlung wäre da aber die Variante gute Kompakte + Subwoofer nochmal genauer anzuschauen und die Sachen dann vielleicht nach und nach zu kaufen. Aus meiner aktuellen Sicht kommt man da klanglich weiter für sein Geld, zumindest im eher niedrigen Preisbereich und bei eher geringer Raumgröße.

Gruss,
Dirk

Edit: war zu langsam. Das meiste -und tw. mehr- steht schon im Vorbeitrag.


[Beitrag von Dirk_He am 07. Mai 2016, 07:10 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#4 erstellt: 07. Mai 2016, 07:48
du kaufst doch jetzt einen Verstärker und Lautsprecher oder?
Du solltest dir mal in ruhe überlegen was du alles beschaffen willst/musst und was du dafür ausgeben magst.

Mit etwas Geduld findet man auch für wenig Geld die richtige Kombi, notfalls gebraucht.
zb einen Denon X2100 oder X2000 für ~200€
eamroh
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Mai 2016, 10:51
Oh je...



Vielleicht sollte ich mal ein paar Dinge klarstellen:

1. Dass ich mir die Lautsprecher anhören sollte, und zwar in meinem Zimmer, ist mir klar, und das wird auch so gemacht. Ich wende mich an die Kaufberatung, damit ich Vorschläge und einen Überblick bekomme. (Weitere Meinungen zu Klipsch sind übrigens erwünscht.)

2. Dass der Verstärker weggeht, ist beschlossen. (Die alten LS kommen nämlich in einen Raum, in dem noch nichts zum Antrieb vorhanden ist.) Und das ist auch gut so, denn der Verstärker war damals ein gebrauchtes Geschenk, und nach fast 15 Jahren hab ich einfach auch Lust (!) auf etwas anderes.

3. Zwar mache ich beim Klang natürlich ungern Kompromisse, mir geht es in diesem Thread aber auch etwas um das Thema Usability. Bedeutet: So wenige Geräte wie möglich, "Ja" zu nützlichen Funktionen, "Nein" zu unnützen Funktionen.

Momentan sehe ich das so:

Der AVR bietet mir natürlich den Vorteil, dass ich viele digitale Quellen anschließen kann. Gebe ich bspw. den PC-Sound via HDMI aus, hab ich gleich das Bild mit dabei, falls ich das mal am TV bräuchte. Hinzu kommen Bluetooth und Ethernet und/oder WLAN, was ich momentan allerdings eher uninteressant finde, abgesehen vielleicht davon, dass dadurch ein Gast seine Spotify-Playlist problemlos in meinem Wohnzimmer abspielen kann. Und dann ist da natürlich Audyssey, auf das manche schwören. All dies in einem Gerät, welches mir auch noch DTS-HD MA, Dolby Atmos usw. dekodiert. Wenn die Dinger jetzt aber tatsächlich so eine geringe Lebensdauer haben, dann bringt mir das alles nichts.

Den PM-6005 hätte ich schon fast gekauft, wenn er tatsächlich zwei optische Eingänge hätte, und nicht: 1x optisch, 1x digital Coax. Denn so muss ich eines der beiden Signale erstmal durch nen Converter jagen und dann an den digitalen Coax-Eingang schicken, was ich nicht sehr elegant finde.

Und dann stellen sich mir noch ganz andere Fragen, wie zum Beispiel: Wie wirkt sich die Entscheidung auf den Film-Sound aus? Denn wenn ich ne Blu-ray mit DTS-HD MA an den TV und dann an den Marantz schicke, verwendet dieser ja nur den DTS-Core, wenn ich das richtig verstanden habe (korrigiert mich ruhig!). Aber ist das bei einem Stereo-Set überhaupt von Bedeutung?

Ihr seht: Fragen über Fragen. Ich möchte hier einfach nur Input sammeln. Dass mir keiner DIE Lösung präsentieren wird bzw. kann, ist klar.

Danke jedenfalls für eure Antworten!
Dirk_He
Stammgast
#6 erstellt: 07. Mai 2016, 13:35
Lebensdauer:
Wenn dir bei einem Denon AVR-X1200W 5 Endstufen absterben, das HDMI Board verreckt, die Internetleitung/WLAN defekt ist und dir das DSP wegschmort...dann hast du etwa die Ausstattung eines Stereo-Verstärkers.
Die Dinger haben einfach x-Mal mehr Teile und bei einer Defekt-Wahrscheinlichkeit pro Zeit und Teil ist klar, dass dort eher was kaputt gehen wird...ohne, dass es sich dabei um einen Qualitätsunterschied handeln muss.

3. Was nützliche und unnütze Funktionen sind muss jeder selber wissen. Bestell dir halt nen AVR bei Amazon und wenn er dir nicht passt, dann kannst du ihn kostenfrei innerhalb 30 Tagen zurückgeben.

1. hab ich nicht.
eamroh
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Mai 2016, 14:31

[...] bisher hast du dich anscheinend nur mit bescheidenen Lautsprechern auseinander gesetzt.


Wieviel müsste ich denn ausgeben, um aus diesem "bescheidenen" Sektor aufzusteigen?


Mit etwas Geduld findet man auch für wenig Geld die richtige Kombi, notfalls gebraucht.


Da bin ich mir sicher!




Was nützliche und unnütze Funktionen sind muss jeder selber wissen.


Das ist klar. Aber da ich ja erwähnt habe, was angeschlossen werden soll, kann man mich ja auf Dinge hinweisen, die mir vielleicht nicht bewusst sind.


Bestell dir halt nen AVR bei Amazon und wenn er dir nicht passt, dann kannst du ihn kostenfrei innerhalb 30 Tagen zurückgeben.


Ja, darauf wird es wohl hinauslaufen. Ich frage mich gerade nur, ob ich, wenn mir Dolby Atmos, DTS:X und die Netzwerkfähigkeit nicht so wichtig sind, auch zu einem kleineren Gerät greifen kann.
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 07. Mai 2016, 14:52
Hallo,

wenn ein Gerät Funktionen hat die man (zur Zeit) nicht braucht dann benutzt man die eben (noch) nicht.

Mein ehemaliger Onkyo TX SR507 von 2009 spielt heute noch munter bei meinem Neffen von frühmorgens bis spätabends ohne Probleme.

Wenn man mit der Bedienung eines modernen AVR nicht überfordert ist sehe ich keinen Grund für ein Stereogerät.

Die absolute Einsteigerklasse würde ich meiden, bei Stereogeräten aber auch

LG
Zweck0r
Moderator
#9 erstellt: 07. Mai 2016, 14:58
Wenn das im anderen Thread angedachte Budget für die Lautsprecher noch aktuell ist: gebrauchten AVR (etwas älteres Mittelklassegerät) für 100€ kaufen, mit dem Rest das Lautsprecherbudget aufstocken.


[Beitrag von Zweck0r am 07. Mai 2016, 14:59 bearbeitet]
ATC
Inventar
#10 erstellt: 07. Mai 2016, 15:04
Was willst du mit Atmos&Co .... du willst doch 2 Lautsprecher kaufen und nutzen wenn ich das richtig verstehe?
Also uninteressant...


Wieviel müsste ich denn ausgeben, um aus diesem "bescheidenen" Sektor aufzusteigen?

Eigentlich nur so weit bis du zufrieden bist.
Ist pauschal leider nicht zu beantworten, manche denken bei ihren Lautsprechern für 500/800/1000/2000€ wäre das klanglich Ende der Fahnenstange jeweils erreicht,
ist natürlich Nonsens, wichtig ist nichts über deinem max. Budget anzuhören,
sondern eben darin das zu finden was DIR und deinem Raum am ehesten gefällt.

Mal ganz einfach zu Klipsch wenn du dies ins Spiel bringst,
manche sind mit den R- .. Modellen klanglich zufrieden,
kann ich mir zwar nicht vorstellen,
mit der besseren Klipsch RP ... Serie kann ich mir das schon eher vorstellen, ist aber kein Muss.

Was nützt es jetzt alle Marken aufzuzählen? Nichts, korrekt, hier hat keiner deine Ohren und deine Erwartungen
eamroh
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Mai 2016, 15:05

Die absolute Einsteigerklasse würde ich meiden, bei Stereogeräten aber auch ;)


Ja, das dachte ich mir. Ich würde neben den mir bereits empfohlenen Geräten (Denon AVRX1200W und Pioneer VSX-930) mal spontan noch Yamaha RX-V497 mit ins Rennen nehmen - was sagen die Herrschaften dazu? Wesentlich Unterschied wäre hier wohl YPAO (im Vergleich zu Audyssey).


gebrauchten AVR (etwas älteres Mittelklassegerät) für 100€ kaufen, mit dem Rest das Lautsprecherbudget aufstocken.


Gibt's spontane Vorschläge für AVR und Lautsprecher?

Edit:


Was nützt es jetzt alle Marken aufzuzählen? Nichts, korrekt, hier hat keiner deine Ohren und deine Erwartungen


Richtig, und leider auch nicht mein Wohnzimmer. Ergo müsste ich ja dann sämtliche Boxen auf dem Markt bestellen und testen. Um das zu vermeiden, bin ich ja hier. Ansonsten wüsste ich nämlich überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.


[Beitrag von eamroh am 07. Mai 2016, 15:13 bearbeitet]
ATC
Inventar
#12 erstellt: 07. Mai 2016, 15:18

eamroh (Beitrag #11) schrieb:


Richtig, und leider auch nicht mein Wohnzimmer. Ergo müsste ich ja dann sämtliche Boxen auf dem Markt bestellen und testen. Um das zu vermeiden, bin ich ja hier. Ansonsten wüsste ich nämlich überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.


Nene,

da geht man anders vor,
man hört bei Händlern verfügbare Lautsprecher im Preisbereich an, und leiht sich dann seine(n) Favoriten übers Wochenende aus.

Das wäre mal ein Anfang.
Zweck0r
Moderator
#13 erstellt: 07. Mai 2016, 15:32
Spontan: Yamaha RX-V671.

Der geht zwar eher für 150€ weg, hat aber schon den parametrischen Equalizer, mit dem man die Raumeinmessung selbst in die Hand nehmen kann. Mit etwas Einarbeitung lassen sich damit auch Dröhnfrequenzen beseitigen, die automatisch nur einige Oberklasse-Modelle bezwingen können.


Des Weiteren soll es sich um Stand-LS handeln, die möglichst gut ohne Sub auskommen.


Dazu fällt mir spontan Nubert Nubox 483 ein. Lautsprecher sind aber Geschmackssache, eigene Hörvergleiche sind dringend zu empfehlen. Am besten ausleihen oder mit Umtauschmöglichkeit kaufen, im eigenen Raum kann ein Lautsprecher völlig anders klingen als im Laden.
-mannimmond
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 07. Mai 2016, 15:37
Den Yamaha RX-V1067 gibt's gebraucht für rund 300€, den 2067 für rund 350€. Einnen Pioneer VS-X527 unter 200€ (bei Interesse, ich verkaufe einen der aufgetrennt (Verbindung zwischen Vorverstärker und Endstufe auf Chinch Ein- und Ausgänge geführt) ist).

Ich persönlich sehe heute wenig Sinn in hochwertigen Stereo Verstärkern, wenn man nicht entsprechende hochwertige Lautsprecher dazu hat. Dann lieber einen AVR, da ist das Preis Leistungsverhältnis einfach besser (Massenware). Wegen Haltbarkeit würde ich mir nicht die geringsten Gedanken machen - auch nicht im Billigsegment (wenn man mit der Plastik Haptik und Optik leben kann sind die Dinger am Preis gemessen gut).

Das Upgrade vom Pioneer VS-X 527 auf Yamaha RX-V 1067 war hörbar, allerdings lohnt sich das nur bei entsprechenden Lautsprechern. Ansonsten gewinnt man mit Einsatz des Geldes in bessere Lautsprecher mehr Klangqualität.

Oder wie wär's mit einem Yamaha DSP Z1 oder Z2? vor 15 Jahren High End Geräte, heute nur noch unter 200€ verkäuflich. Die haben allerdings noch keine digitalen Eingänge, dafür noch einen Ringerntrafo und sind klanglich den heutigen Einstigs AVR tendentiell überlegen.
Fanta4ever
Inventar
#15 erstellt: 07. Mai 2016, 16:56

eamroh (Beitrag #11) schrieb:
mal spontan noch Yamaha RX-V497 mit ins Rennen nehmen - was sagen die Herrschaften dazu?

Was soll das für ein Gerät sein ?

Onkyo TX- SR 507

Da hast du einen Stereoreceiver mit 3 zusätzlichen Endstufen und 4 HDMI Eingängen + 2x Optical + 2x Coax + analoge Eingänge + Subout

LG
Mickey_Mouse
Inventar
#16 erstellt: 07. Mai 2016, 17:16

ATC (Beitrag #10) schrieb:
ist natürlich Nonsens, wichtig ist nichts über deinem max. Budget anzuhören,
sondern eben darin das zu finden was DIR und deinem Raum am ehesten gefällt.

das sehe ich komplett anders!
man sollte schonmal seinen Horizont erweitern und ruhig mal "querbeet" hören!
Wenn man sich "passende" LS kauft, dann kann man die auch gut und gerne 20 oder noch mehr Jahre einsetzen! Da macht es schon Sinn sich auch mal etwas über Budget anzuhören, statt sich heute irgendwas für 500€ auszusuchen und dann nächstes Jahr festzustellen, dass man für 1000€ seinen Traum hätte erfüllen können.
Es kann einen aber auch in der Wahl bestätigen. Ich bin vor langer Zeit mal mit meinem Schwager mehrere Tage lang durch alle erreichbaren Läden in der Umgebung gezogen und haben wirklich ALLES gehört (bis hoch in den 5-stelligen Bereich). Am Ende sind es tatsächlich Visaton Alto Bausätze mit Fertiggehäusen geworden. Auch er hat zugegeben, dass ihm einige LS für 5...10k€ schon besser gefallen haben, aber ihm für seine Einsatzzwecke die "kleinen, billigen" völlig ausreichen und sich der Mehrpreis für ihn nicht lohnt (obwohl er sich das ohne Probleme leisten könnte).

Also es kann durchaus in die eine oder andere Richtung ausschlagen! Ich hätte vorher niemals gedacht, dass er "so günstig" davon kommt und hätte eher auf 2...3k€ getippt.
Deshalb halte ich es auch für völlig falsch sich auf ein festes Budget zu beschränken oder nur innerhalb eines engen Preisrahmens zu suchen, dann lieber noch etwas sparen oder man kommt vielleicht sogar deutlich günstige weg als geplant. Man muss nur die Scheuklappen abnehmen!
eamroh
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Mai 2016, 17:37

[...] man hört bei Händlern verfügbare Lautsprecher im Preisbereich an, und leiht sich dann seine(n) Favoriten übers Wochenende aus.


Da will ich dir doch auch gar nicht wirklich widersprechen. Und im anderen Thread habe ich ja geschrieben, dass mir die Magnat Vector 207 im Laden tatsächlich zugesagt hat, die Heco Victa 701 beispielsweise aber nicht. Aber schau mal: Hätte man mir hier nicht schonmal bestimmte Boxen von Magnat, JBL, Saxx, Numan, Dynavoice oder eben Klipsch empfohlen, wäre ich auf diese vielleicht nie aufmerksam geworden. Und das wäre doch schade, oder?


Dazu fällt mir spontan Nubert Nubox 483 ein.


Danke für den Hinweis, ist in meine "to check"-Liste aufgenommen worden.


Oder wie wär's mit einem Yamaha DSP Z1 oder Z2?


Ohne digitale Eingänge bringt mir auch der niedrigste Preis leider nicht viel.


Was soll das für ein Gerät sein ?


Oh, hehe... Ich meinte natürlich RX-497. Den Onkyo schau ich mir mal genauer an!


man sollte schonmal seinen Horizont erweitern und ruhig mal "querbeet" hören!


Na ja... Den Horizont nach oben hin zu erweitern ist als Student nicht immer ganz so leicht.
Mickey_Mouse
Inventar
#18 erstellt: 07. Mai 2016, 17:57

eamroh (Beitrag #17) schrieb:
Na ja... Den Horizont nach oben hin zu erweitern ist als Student nicht immer ganz so leicht.

Horizont erweitern heißt ja nicht direkt nach den Sternen greifen!

ich war ja selber mal Student und habe mir die Nase an den Schaufenstern (der damals noch in jeder Innenstadt häufig vertretenen HiFi Händler) platt gedrückt.
Und zu der Zeit (Ende der 80er) habe ich mich ganz fürchterlich in die Infinty Kappa 8 "verliebt". Die waren wie eine Göttin, absolut unerreichbar für mich.
Ich musste mich mit Selbstbau LS "über Wasser halten".
Und nach dem Diplom und mit einem ordentlichen Einkommen habe ich mir "einfach mal" ein Paar gekauft.
Am Ende standen sie im Keller, so toll waren die gar nicht, aber ich wollte sie unbedingt mal besessen haben.

Egal: ich hasse es etwas zu kaufen, wenn ich nicht das gesamte Spektrum kenne! Das ist bei LS genau dasselbe wie bei einer Waschmaschine!
Ich gehe auch nicht in den Laden und sage: ich suche eine Waschmaschine für 500€. Wenn meine kaputt ist, dann gucke ich was es gibt und wie sich die für 200€ von denen für 2000€ unterscheiden und was es dazwischen gibt. Dann gucke ich was auf meine Bedürfnisse am besten passt und was es kostet. Ist der Preis höher als ich bereit bin zu zahlen (oder ich zahlen kann), dann gucke ich wo ich Abstriche machen kann.
Das gilt wie gesagt für LS, Waschmaschine, TV, Winterjacke, Auto, Schuhe, eigentlich alles! Erstmal gucken was es gibt und was "der Traum" kostet, dann gucken ob es beim Traum bleibt
ATC
Inventar
#19 erstellt: 07. Mai 2016, 18:35
Zähl mal deine "Ichs" ....vllt fällts dir ja selber auf.


eamroh (Beitrag #17) schrieb:

[...] man hört bei Händlern verfügbare Lautsprecher im Preisbereich an, und leiht sich dann seine(n) Favoriten übers Wochenende aus.


Da will ich dir doch auch gar nicht wirklich widersprechen. Und im anderen Thread habe ich ja geschrieben, dass mir die Magnat Vector 207 im Laden tatsächlich zugesagt hat, die Heco Victa 701 beispielsweise aber nicht. Aber schau mal: Hätte man mir hier nicht schonmal bestimmte Boxen von Magnat, JBL, Saxx, Numan, Dynavoice oder eben Klipsch empfohlen, wäre ich auf diese vielleicht nie aufmerksam geworden. Und das wäre doch schade, oder?


Wharfedale, Q-Acoustics, Mordaunt Short, KEF, Elac ,Magnat, Quadral, Canton, Yamaha, JBL, Indiana Line, Epos, Swans, Dynaudio, Polk Audio,
Triangle, Dali, Tannoy, Vienna Acoustics, Bowers&Wilkins, Phonar, Heco, German Maestro, Focal, usw...

Sind jetzt nur mal ne kleine Auswahl an Möglichkeiten an Herstellern welche Lautsprecher im Preisbereich unter 1000€ anbieten.

Da gibt es durchaus noch mehr, alle kochen mit Wasser, also würde ich mir anhören was in der Nähe auch zum Anhören steht und nicht nur in Buxtehude wo ich dann eh nicht ausleihen kann....

Aber natürlich jeder wie er mag.
-mannimmond
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 07. Mai 2016, 19:41

Mickey_Mouse (Beitrag #18) schrieb:

Ich musste mich mit Selbstbau LS "über Wasser halten".

Sehr sinnvoll. Akkustisch hast Du da wesentlich mehr für Dein Geld bekommen, als mit Fertiglautsprechern.

Ziemlich ordentlich und bezahlbar wäre z.B. eine Alto Line von Visaton mit G20SC Hochtöner anstelle des DT94 (Weiche natürlich angepasst).
Zweck0r
Moderator
#21 erstellt: 07. Mai 2016, 19:54
Wenn es Selbstbau sein soll, sieht dieser Vorschlag vielversprechend aus:

http://www.donhighend.de/?page_id=2660

Bassfähige Standbox mit Studiomonitor-Bündelung - bekommt man (m.W.) als Fertigbox in der Preisklasse nicht.
Dirk_He
Stammgast
#22 erstellt: 07. Mai 2016, 20:05
In welchem Laden hast du dir eigentlich Magnat Vector 207 angehört? Gibt es ja eigentlich nicht mehr.

Das finde ich übrigens sehr amüsant, da paradox:

Na ja... Den Horizont nach oben hin zu erweitern ist als Student nicht immer ganz so leicht.

...ich geh mal davon aus, dass Horizont und Budget hier durcheinander geraten sind.
-mannimmond
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 07. Mai 2016, 20:07
Ja - und wem sie zu groß ist, der kann die kleine Schwester nehmen:
http://www.donhighend.de/?page_id=3212

Die konnte ich schon anhören - das Preis- Leistungsverhältnis ist selbst im Selbstbaubereich hervorragend. Selbst die Kleine kann ordentlich Bass.
eamroh
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 07. Mai 2016, 20:30

...ich geh mal davon aus, dass Horizont und Budget hier durcheinander geraten sind.


Äh, ja... Ich meinte naürlich das Budget, hehe.


In welchem Laden hast du dir eigentlich Magnat Vector 207 angehört? Gibt es ja eigentlich nicht mehr.


Das war letztes Jahr, da standen sie bei uns im Saturn. Gegen was hast du denn damals die 207 antreten lassen? Und wie zufrieden bist du im Nachhinein?
Dirk_He
Stammgast
#25 erstellt: 07. Mai 2016, 20:50
Gegen nichts und bin sehr zufrieden...für den Preis. Allerdings auch mit Subwoofer dazu, wobei der nicht immer läuft.
Später hab ich mir auch Heco Victa, Canton GLE und Heco Music Colors angehört und haben mir alle deutlich schlechter gefallen. Quadral Argentum anders, tw. besser, tw. nicht...anders halt.
Hab nur mittlerweile für meinen Schreibtisch Dali Lektor 2 im Wechsel mit Monitor Audio BX1, also kompakt. Lass ich die, vorallem die Lektor2, mit Subwoofer im Wohnzimmer laufen klingt es für mich besser als die Vector 207.

Daher mein Rat schon vorher: Vielleicht lieber nochmal nach ordentlichen Kompakten schauen und sobald wieder etwas Budget da ist einen Subwoofer dazu. Kann evtl. besser sein als günstige Stand-LS.
Bei Stand-LS zahlst du halt den Kasten (Material,Transport:Volumen/Gewicht), zusätzliche Chassis, zusätzliche Weiche. Macht also für mich schon Sinn, dass man in Kompakt-LS ähnlicher Preiskategorie hochwertigere Komponenten bekommt, da weniger Chassis und weniger Logistikkosten.

Vielleicht beim Probehören wenigstens mal Kompakte mit einbeziehen...wenn du dich jetzt an Klipsch Festbeissen willst: RP160...auch wenn ich die nicht kenne.
eamroh
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Mai 2016, 21:17

wenn du dich jetzt an Klipsch Festbeissen willst: RP160...auch wenn ich die nicht kenne.


Nicht falsch verstehen, ich will mich überhaupt nicht an Klipsch festbeissen! Ich finde sie nur sehr interessant, da sie oft von Rock- und Metal-Fans empfohlen werden, und ich nunmal hauptsächlich Rock und Metal höre. Dass sie aber nicht gerade die "ehrlichsten" Lautsprecher sind, kann ich mir auch gut vorstellen, da viele Metal-Fans nunmal auf den "Badewannen-Sound" stehen. Und die vielen Kommentare über die aggressiven Höhen schrecken mich auch etwas ab... Aber ja, da können mir natürlich nur meine eigenen Ohren weiterhelfen.

Ich könnte ja auch immernoch nach gebrauchten Vector 207 schauen (tippe da mal auf zwischen 300€ und 350€ für das Paar), aber je mehr man recherchiert, desto mehr Lust bekommt man auf mehr...

Dirk_He
Stammgast
#27 erstellt: 07. Mai 2016, 21:32
Das "Festbeissen" war nicht böse gemeint. Ich kenne die Klipsch nicht und kann also weder gutes noch schlechtes drüber sagen.
Ich höre auch gern Rock und finde die Vector 207 nicht schlecht, aber ein Sub schadet halt nicht. Auflösung könnte etwas besser sein, aber das stört mich bei Rock weniger als bei Akustik.
Im Endeffekt musst du testen was du willst.
Hier quasi wie neu mit Testphase...falls du sie nochmal zu Hause testen willst im Vergleich zu XYZ.
Vector 207 Aussteller

Edit: Bei mir laufen die an einem AVR, was vielleicht nicht ganz unwichtig ist.


[Beitrag von Dirk_He am 07. Mai 2016, 21:34 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#28 erstellt: 07. Mai 2016, 21:38

ATC (Beitrag #19) schrieb:
Zähl mal deine "Ichs" ....vllt fällts dir ja selber auf.

das braucht mir nicht auffallen und schon gar nicht bedarf es irgendwelcher "Leute" mich darauf aufmerksam zu machen
ICH gebe meine eigenen Erfahrungen wieder und zum Glück habe ich auch welche und damit kommt eben auch häufiger mal ein "ich" in meinen Beiträgen vor.

ich gehe davon aus, dass ein einigermaßen selbständiger Mensch aus meinen "ich" Aussagen die entsprechenden Informationen für sich selber heraus filtern kann. Wenn jemand alles vorgekaut haben möchte, dann sehe ich solch ein Forum eh als die falsche Informationsquelle an, dannn sollte man wirklich lieber in den nächsten Media-Markt gehen, da bekommt man klare Ansagen

ICH mag z.B. auch gerne "ehrliche" Lautsprecher, die alles aus einem ordentlichen Signal heraus holen. Andere Leute empfinden das als Strafe und hören ihren Müll lieber mit LS die alles in Watte packen, damit der Mist nicht so auffällt.
So unterscheiden sich halt die Geschmäcker, aber ICH kann eben nur für MICH sprechen und schreiben, sorry...
Zweck0r
Moderator
#29 erstellt: 07. Mai 2016, 21:48

Dirk_He (Beitrag #25) schrieb:
Bei Stand-LS zahlst du halt den Kasten (Material,Transport:Volumen/Gewicht), zusätzliche Chassis, zusätzliche Weiche.


Der Kasten ist mit Abstand die günstigste Lösung für mehr Tiefbass. Zusätzliche Chassis sind nicht nötig, siehe Nubox 483 oder Big Yellow Taxi. Bei letzterer hat man dank des Hochtonwaveguides sogar ein stetiges Abstrahlverhalten trotz des einen großen Basses.


[Beitrag von Zweck0r am 07. Mai 2016, 21:49 bearbeitet]
Dirk_He
Stammgast
#30 erstellt: 07. Mai 2016, 22:01

Zweck0r (Beitrag #29) schrieb:

Der Kasten ist mit Abstand die günstigste Lösung für mehr Tiefbass. Zusätzliche Chassis sind nicht nötig, siehe Nubox 483 oder Big Yellow Taxi. Bei letzterer hat man dank des Hochtonwaveguides sogar ein stetiges Abstrahlverhalten trotz des einen großen Basses.


Das war darauf bezogen, wenn der Kasten um die halbe Welt geschippert wird, nicht wenn man ihn selber baut. Und dann sind das Volumen und Gewicht nunmal ein Kostenfaktor. Und die meisten Stand-LS haben auch mehr Chassis als Kompakte.
Dabei bezog sich das nicht auf die Big Yellow Taxi, sondern auf benannte Klipsch, Magnat, etc...die ja meist mehr Chassis haben als Kompakte.
Daher mein Kommentar.

Edit: Selbstbau ist vermutlich eine ganz andere Nummer. Meine Aussagen waren eher auf "reguläre", käufliche Stand-LS wie Magnat oder Klipsch. Wenn es da auch andere Meinungen gibt, immer frei heraus.


[Beitrag von Dirk_He am 07. Mai 2016, 22:10 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#31 erstellt: 07. Mai 2016, 22:19
Nubox 383 und 483. 120€ Aufpreis/Paar (+27%), dafür 35 Hz/-3 dB statt 52 Hz. Für das Geld bekommt man keinen vernünftigen Subwoofer.
Dirk_He
Stammgast
#32 erstellt: 07. Mai 2016, 22:32
Wie gesagt: Ich hab mich auf die vorher genannten Magnat oder Klipsch bezogen, hatte ich ja schon zugefügt.
Unter den Umständen sollte sich der TE vielleicht die entsprechenden Nubert mal anhören. Empfohlen wurden sie ihm ja vorher nicht, oder ich habe es verpasst.
Wie sich das klanglich unterscheidet, wenn man die gleichen Treiber in eine größere Box klemmt weiß ich nicht.
Dass es immer passende Gegenbeispiele gibt und keine Aussage absolut ist, ist mir auch klar.
Ist es dadurch falsch geworden zu kompakten Klipsch RP, statt Klipsch R zu raten?

Edit:
Und das hatte ich geschrieben:

Vielleicht lieber nochmal nach ordentlichen Kompakten schauen und sobald wieder etwas Budget da ist einen Subwoofer dazu.

Folglich: Erstmal ordentliche Kompakte kaufen im momentan Angeklagten Budget und Subwoofer nachrüsten. Nicht gesplittet.
Wenn es im gegebenen Budget gleich Stand-LS mit entsprechendem Tiefgang gibt die ohne Subwoofer laufen. Perfekt!


[Beitrag von Dirk_He am 07. Mai 2016, 22:41 bearbeitet]
eamroh
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 07. Mai 2016, 22:52

Vector 207 Aussteller


Danke für den Hinweis, ich hab das Angebot auch gerade entdeckt!

Bezüglich Regal-LS: Ich hatte ja im anderen Thread geschrieben, dass ich möglichst ohne Sub auskommen möchte. Das geht zwar mit manchen Regal-LS, aber leider sprechen mich diese von der Optik her einfach nicht so an - das klingt für manche von euch bestimmt bescheuert, aber ich hab einfach ein Fable für Stand-LS. Etwa so, wie manche ein Fable für Kombis haben.


[Beitrag von eamroh am 07. Mai 2016, 23:40 bearbeitet]
Rascas
Stammgast
#34 erstellt: 08. Mai 2016, 06:35
Ging es hier nicht darum: Amp oder AVR?

Die Philosophie, dass ein AVR der bessere Amp ist, weil man den Mehrwert zusätzlicher Endstufen und jede Menge Ausstattung geschenkt bekommt finde ich spannend.... Und dabei ist sogar noch egal, ob man das braucht oder nicht.

Die Industire und der Handel haben etwas zu verschenken! Was war ich doch bisher naiv und habe für eine reine Stereoanwendung (= 2 Boxen) nur einen Stereoverstärker genutzt.
Dirk_He
Stammgast
#35 erstellt: 08. Mai 2016, 06:50
Zu verschenken haben die sicher nichts.
Wenn du das Thema spannend findest, dann schau mal in die Suchmaschine. Das Thema kommt dauernd und es gibt immer zwei Lager.

und an den TE: Dann kauf dir Stand-LS. Magnat Vector 207 testen ist keine schlechte Wahl (meine Sicht), vorallem wenn du die beim Händler schon gehört hattest. Wie hier aber nun wohl mehrfach gesagt. Es gibt viele Optionen, wie auch die aufgeführten Nubert 483 (und viele weitere) und auch die Firma gewährt ausführliche Testzeit.
basti__1990
Inventar
#36 erstellt: 08. Mai 2016, 06:51

Rascas (Beitrag #34) schrieb:
Die Philosophie, dass ein AVR der bessere Amp ist, weil man den Mehrwert zusätzlicher Endstufen und jede Menge Ausstattung geschenkt bekommt finde ich spannend

Es geht niemals um mehr Endstufen, das hat hier nie jemand geschrieben.
Aber du hast völlig recht, auch wenn du es ironisch gemeint hast, der AVR punktet mit seiner üppigen Ausstattung an Anschlüssen und Features.


Die Industire und der Handel haben etwas zu verschenken!

Tja, das ist eben der Unterschied zwischen Klein- und Großserie. Für einen AVR geben die meisten Kunden zwischen 300€ und 1000€ aus, deswegen gibt es da eine große Bandbreite an Geräte.
Da wären sie ja schön blöd deswegen die Preise der Stereo-Verstärker zu senken

Und mal ganz nebenbei, Endstufen sind Cent-Produkte im Einkauf, auch wenn sie sehr gut sind.
-mannimmond
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 08. Mai 2016, 07:05
Das ist eigentlich ganz einfach:
Billig AVR sind absoluter Massenmarkt (noch - der Trend geht ja langsam in Richtung Soundbar, Aktivsysteme und Drahtlos Systeme ala Sonos).

Stereo Verstärker werden eher im Markt für anspruchsvolle (oder vermeintlich anspruchsvolle) Hörer verkauft. Dort sind die Stückzahlen niedriger, die Käufer zahlungswilliger - daher die Handelsspanne höher.

Beides hat seine Daseinsberechtigung, allerdings wird man vom klanglichen Vorteil den man bei einem GUTEN Stereo Verstärker hat nur mit wirklilch hochwertigen Lautsprechern auch etwas haben. Gerade bei den nicht so hochwertigen holt alleine das Einmesssystem der AVR auch im Stereo Betrieb mehr aus dem Lautsprecher raus, als das der Stereo Verstärker könnte. Die AVR bringen eher mehr Leistung pro Kanal, als der Stereo Verstärker, sind dafür aber vom Netzteil so ausgelegt, daß nur ein bis höchstens zwei Kanäle halbwegs voll ausgesteuert werden können, passt also gerade für Stereo ebenso.

Weiterer Vorteil - wenn doch mal der Wunsch nach Surround aufkommt, kann man einfach noch ein paar Lautsprecher anschließen und muss keinen neuen Verstärker kaufen. Und dann kommt noch der ganze nette Klimbims dazu wie z.B. MP3 Widergabe von USB, Internet Radio per Netzwerk, Streaming vom Heim PC, eventuell Airplay und / oder Bluetooth (Musik vom Handy), Subwoofer Ausgang usw. usf.

An Stelle von eamroh würde ich möglichst wenig Geld für den Verstärker ausgeben, und den Rest in die Lautsprecher stecken. Ausserdem würde ich in jedem Fall vor der Entscheidung einige wirklich gute Lautsprecher bei echten HiFi Händlern, Herstellern oder eventuell Leuten hier aus dem Forum anhören. Dann merkt man schnell ob man mit günstigen Lautsprechern glücklich wird oder nicht. Bei Nubert kann man übrigens Lautsprecher bestellen, zu Hause in Ruhe hören und bei Nichtgefallen zurückschicken. Ich brauch mir bei Nubert unterhalb der NuVero Serie nix kaufen - damit werde ich nicht glücklich. Die Aktiven sind leider alle drunter anzusiedeln. Ich persönlich würde mich ärgern, wenn ich 700€ für Lautsprecher ausgegeben hätte und 2 Jahre später feststelle, daß sie mir nicht reichen und dann nicht mehr viel dafür bekomme.

eamroh woher kommst Du eigentlich?
Panzerballerino
Inventar
#38 erstellt: 08. Mai 2016, 07:20

-mannimmond (Beitrag #37) schrieb:


allerdings wird man vom klanglichen Vorteil den man bei einem GUTEN Stereo Verstärker hat nur mit wirklilch hochwertigen Lautsprechern auch etwas haben.


Welche klanglichen Vorteile?
Tywin
Inventar
#39 erstellt: 08. Mai 2016, 07:30
Ein guter Stereoverstärker ist immer auch ein Musikverbesserer Das was beim Spielen der Musik, der Aufnahme, der Abmischung und Produktion nicht gut genug war und bei der Reproduktion durch ungeeignete akustische Rahmenbedingungen versaut wird ... all dies wird der Stereoverstärker - der das eingehende Signal um den Faktor X verstärkt - schon retten.


[Beitrag von Tywin am 08. Mai 2016, 07:31 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#40 erstellt: 08. Mai 2016, 08:26
ATC
Inventar
#41 erstellt: 08. Mai 2016, 08:46
Und Unwissenheit ist zu denken ein AVR könnte all dies retten
ingo74
Inventar
#42 erstellt: 08. Mai 2016, 08:50
Hat das wer behauptet..?
basti__1990
Inventar
#43 erstellt: 08. Mai 2016, 08:51

ATC (Beitrag #41) schrieb:
Und Unwissenheit ist zu denken ein AVR könnte all dies retten :.

doch klar, aber nur wenn der Strom nicht "zu noisy" ist und die richtigen Kabel verwendet werden. mussmanwissen
Dirk_He
Stammgast
#44 erstellt: 08. Mai 2016, 08:53
...erstaunlich, dass es bis Beitrag 34 gedauert hat bis das wieder losgeht.


[Beitrag von Dirk_He am 08. Mai 2016, 09:06 bearbeitet]
eamroh
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 08. Mai 2016, 11:50
Oh je, was hab ich da nur angerichtet...



Dass der Klang eines LS (sowie deren Optik) immer Geschmacksache ist, haben doch alle verstanden, oder? Warum ist es dann so verrückt, dass auch die Wahl des Verstärkers von persönlichen Wünschen und Vorstellungen abhängt?

Da ich fünf Quellen anschließen möchte, von denen vier digital senden, und eine davon auch noch Filmmaterial mit "modernen" Tonspuren ausgibt, habe ich - dank euren Empfehlungen - umgedacht, und werde mir nun wohl einen AVR zulegen. Mir persönlich gefällt bei dieser Idee besonders, dass ich ein Gerät für alles habe, und Audyssey interessiert mich tatsächlich auch sehr. Bluetooth ist ein netter Bonus.

Würde ich mir jetzt eine Anlage für ein Musikzimmer zusammenstellen, in dem ich nur Vinyl hören möchte, dann würde die Sache schon wieder ganz anders aussehen!

Kurz gesagt:

Der eine möchte einen modernen 2-l-Motor, der für ihn genug Leistung und Fahrspaß bringt und dabei auch noch unproblematisch im Service und laufruhig ist, der andere möchte einen 60er-Mustang mit V8. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre die Welt ja ziemlich langweilig...



Zurück zum Thema:

Ich werde mir mal drei LS-Paare (vermutlich Magnat, Saxx und Klipsch) zu Hause anhören. Wenn da dann schon was tolles dabei ist, super. Wenn nicht, geht die Suche weiter. Ich hab mich für die drei entschieden, weil ich über alle drei viele positive Dinge gelesen habe und sie mir von der Optik her zusagen. (Mir persönlich ist das Zusammenspiel zwischen LS und Einrichtung wichtig.)

Ob es ein neuer oder ein gebrauchter AVR wird, weiß ich noch nicht. Der AVR-X1200W gefällt mir Feature-technisch und optisch ganz gut. Und nachdem ich nun jahrelang gebrauchte Geräte abgekauft oder geschenkt bekommen habe, fände ich etwas Neues gar nicht verkehrt.


[Beitrag von eamroh am 08. Mai 2016, 13:52 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#46 erstellt: 08. Mai 2016, 16:30

eamroh (Beitrag #45) schrieb:
Der AVR-X1200W gefällt mir Feature-technisch und optisch ganz gut.


1. die "richtige" Raummodenkorrektur können nur die großen Modelle mit Audyssey XT32:

http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?f=13&t=36337

2. Audyssey setzt auf totale Bevormundung und zensiert sogar die Klangregler weg, solange die Automatik aktiv ist.
eamroh
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 08. Mai 2016, 18:23
Danke für den Hinweis. Wie sieht es denn mit Audysseys Konkurrenz aus? 600+ wollte ich eigentlich nicht für den AVR ausgeben...
Lars_1968
Inventar
#48 erstellt: 08. Mai 2016, 19:03
Die einfachere Version, Audyssey XT ist im Bassbereich nicht so stark wie XT32, wenn Du keinen Sub betreibst und die Stand LS gut stellen kannst, ist das u.U. gar nicht erforderlich. Es ist natürlich richtig, dass Audyssey nicht viel, bzw. eigentlich gar Nichts zuläßt. Aber.......wenn es passt, dann passt es. Bei Yamaha und Pionier kannst Du in das Meßergebnis eingreifen, es erfordert allerdings eine höhere Kenntnis der Materie. Wenn Dir Audyssey XT reicht, könnte der X 1200 für umme € 380 was für Dich sein, einen gebrauchten X 4100 (Vorgänger mit XT32) gibt es ab € 650.
Zweck0r
Moderator
#49 erstellt: 08. Mai 2016, 19:58
Der kleinste aktuelle Yamaha mit dem parametrischen EQ (RX-V679) kostet <500€.
Dirk_He
Stammgast
#50 erstellt: 08. Mai 2016, 21:03
Ist halt die Frage, ob du die Verstellerei brauchst.
Ich hab zwei Denon Geräte (1200/2200) und brauche nicht mehr. Mit Reference und Flat und an/abschaltbarer Dynamic Loundess bin ich versorgt.
Dagegen hatte ich mal kurz einen Pioneer VSX-830 hier bei dem man extrem viel verstellen konnte aber geholfen hat es auch nichts. Die Einmessung (Advanced MCACC) hat bei weitem nicht geleistet, was Audyssey erreicht und das habe ich auch mit den 1000x Möglichkeiten des Verstellbaren des Pioneer hinbekommen. Kann sein, dass Profi das dann schafft und vielleicht "besser" als nur mit Einmessung.

Ich glaub auch gern, dass XT32 noch mehr leistet, aber im Vergleich zu einem normalen Stereo Amp ist XT für mich schon ein Segen. Und absolut Wandnahe Aufstellung meiner Vector 203 bekommt es gut in den Griff...und auch meine Vector 207 machen keinen Ärger, was sie auf "Pure Direct" bei 40cm Wandabstand bei höheren Pegeln hinbekommen. Bei meinem Subwoofer hab ich anscheinen 1-X wunderschöne Raummoden die unangenehm werden können...aber dafür muss ich den Pegel des Subs nach der Einstellung hochdrehen und das ist ja eh nicht Sinn der Sache. Kann sein, dass ich das nun anders sehen würde, wenn ich mal Audyssey XT32 verwenden würde...aber momentan bin ich auch so mehr als zufrieden und etwas Vergleich hatte ich.

Edit: Yamaha hatte ich nicht. Fand ich interessant, aber zu teuer, da die wohl knapp geplant haben. Die neuen Geräte kommen gerade und die "alten" sind schon seit einer Weile auf konstant hohem Niveau...anstatt, dass man sie günstiger bekommt.


[Beitrag von Dirk_He am 08. Mai 2016, 21:06 bearbeitet]
eamroh
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 09. Mai 2016, 19:15
Dirk_He, wie stehst du denn zum Thema "X1200 vs X2200"?

Soviel mehr kostet der X2200 ja nicht, hat aber dafür den Upscaler mit an Board. Und manchmal schaue ich mir tatsächlich nen alten Klassiker an, den es noch nicht auf Blu-ray gibt. Die paar Watt mehr Ausgangsleistung und der zweite HDMI-Out sind mir eigentlich relativ egal.
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