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Unzufrieden mit meiner Anlage! Tipps?

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Beitrag
TheDude85
Stammgast
#1 erstellt: 08. Apr 2010, 13:43
Hallo Leute!
Also ich bin einfach unzufrieden mit dem Klang meiner Anlage und wollte noch einmal um Rat fragen, bevor ich aufgebe und die Lautsprecher ersetze. Erstmal meine Anlage:
LS: B&W 704
Sub: B&W ASW 700
Amp: Creek Destiny
DAC: Cambridge DACMagic

Mit der Aufstellung habe ich schon viel herumprobiert, es ändert sich zwar einiges aber mein Hauptproblem bleibt bestehen. Das Problem besteht darin, das bei schneller Musik (Rock, Metal, Techno) der Bassdruck verschwindet und auch ansonsten das Klangbild sich "zurück zu ziehen" scheint. Es fehlt dann einfach an Dynamik, Tiegang und Punch. Bei langsamen Stilrichtungen wie Blues, Jazz und HipHop ist alles perfekt. Druckvoller Bass, ausgewogenes Klangbild alles klar und deutlich.
Woran kann das liegen? Einfach schlechte LS? Am Verstärker sollte es meiner Meinung nach nicht liegen, da er ja 2x100W hat und auch der kurzfristig möglich Spitzenstrom von über 25A sollte eigentlich ausreichen.
Vielleicht kann mir ja noch jemand nen Tipp geben, bevor das Ding den Besitzer wechselt. Möglicherweise auch gleich einen Rat für neue LS. Dachte da an Aktiv-Studiomonitore.
Gruß DerDude
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 08. Apr 2010, 13:48
Vermutlich liegts an der Aufnahme.
Rock und andere Sachen sind meist schlechter produziert als Jazz- und Bluesaufnahmen.
Wenns bei Jazz und Blues paßt kanns eigentlich nur die Aufnahme sein.

Die gleichen Aufnahmen mal an einer anderen Anlage gehört?

Schönen Gruß
Georg
Sockelfreund
Inventar
#3 erstellt: 08. Apr 2010, 13:57
Das kann ich bestätigen.

Viele Metal/Punk Aufnahmen sind ganz abgesehen vom musikalischen Inhalt unterste Schuplade: Platt und bassfrei.

Ich empfehle daher mal Dream Theater auszuprobieren

vllt. auch Porcupine Tree.

mfg
Sockelfreund


[Beitrag von Sockelfreund am 08. Apr 2010, 13:57 bearbeitet]
TheDude85
Stammgast
#4 erstellt: 08. Apr 2010, 13:58
Ja ich habe die Aufnahmen schon auf anderen Anlagen gehört. Ein Freund von mir hat Studiomonitore. Zwar "nur" im 200Euro Bereich aber für das Geld wirklich ausgezeichnet. Die Aufnahnen sind wirklich nicht die besten aber der Druck und Tiefgang ist bei ihm vorhanden. Es ist auch nicht so, das mich die schlechtere Qualität stört, sondern das sich das ganze Klangbild verschiebt. Im Technobereich ist es besonders auffallend. Ich bin zwar eigentlich kein Technohörer aber damit macht es sich am deutlichsten bemerkbar. Wo aus billigen Lautsprechern ein Wahnsinns-Bassdruck rauskommt, kommt bei mir fast nichts. Und Techno sollte ja Aufnahmetechnisch immer OK sein, da alles digital ist. Ich versteh das nicht

Edit:
@Sockelfreund: Daumen hoch. Ich liebe DreamTheater und Porcupine Tree. Wobei ich bei letzteren Live ziemlich enttäuscht war.


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:00 bearbeitet]
cbv
Inventar
#5 erstellt: 08. Apr 2010, 14:08
Welchen Unterschied macht der DAC? Schon ausprobiert?
Mir ist aufgefallen (oder ich bilde es mir auch nur ein), dass der DAC gelegentlich Frequenzen abzuschneiden scheint.
TheDude85
Stammgast
#6 erstellt: 08. Apr 2010, 14:12
Ja habe ich schon getestet. Hatte vorher eine ESI Juli@ Soundkarte und einen Denon CDPlayer. Damit war das Problem fast noch stärker vorhanden. Der Cambridge DAC ist bisher die beste Lösung. Aber schonmal danke an alle für die rege Beteiligung.
Hendrik_B.
Inventar
#7 erstellt: 08. Apr 2010, 14:13
Nun du bist auch unfair
Du kannst schlecht aktive Studiomonitore mit banalen PassivLS vergleichen

Ich möchte mich auch gleich für den Begriff "banal" für die B&W's entschuldigen aber so ist es nunmal, aktive LS kann man einfach viel besser auf dem Raum einstellen.

Wo wir gleich zum zweiten Punkt kommen: Der aufstellung.
Wie steht der Sub?

Weiter schreibst du, dass bei Blues/Jazz alles in Ordnung ist, dir bei Techno u.ä. aber der "Punsch" fehlt.
Richtigen Punch wirst du mit deinem System auch eher nicht erwarten können, da ist zuwenig Membranfläche eine andere Abstimmung vorhanden. (aktiv LS sind selbst in dieser Situation noch "wandlungsfähiger")

Allerdings ist das nicht unbedingt ein zeichen, dass deine Musikanlage schlecht ist. Billige Boxen mit Bums gibt es wie sand am mehr. Deine Boxen können bei schlecht bzw basslastigen Boxen nicht mithalten, weil sie schlicht BESSER sind. Sie spielen dann zwar nicht so aufdringlich, dafür aber vermutlich richtiger.
Wenn du Boxen für Rock/Techno willst, musst du evtl. zum Selbtsbau greifen und dir ein Viech hinstellen (100-150€)
Aber sei unbesorgt, dein Problem mit den schlechten aufnahmen kenne ich auch. Einige meiner CDs hab ich mir auch schon seehr lange nicht mehr angehört - weil die aufnahmen einfach grottig sind^^

ALso sei nicht enttäuscht von deiner Anlage, auf dem Papier sieht die echt ganz gescheit aus, wenn du aber mehr dampf willst (wobei sowas immer subjektiv ist) kannst du ja auch mal bei B&W nach größeren Boxen ausschau halten!
Wobei ich bei Rock etc eher zu Klipsch tendieren würde... kostet weniger und du bekommst was du willst. Vielleicht bist du ja gar kein B&W hörer...

TheDude85
Stammgast
#8 erstellt: 08. Apr 2010, 14:24
Ich hab mir auch schon überleg, ob die B&W vielleicht ein Fehlkauf waren. Aber wiegesagt, im Blues und Jazzbereich sind sie einfach perfekt. Miles Davis`s Kind of Blue habe ich noch nirgends besser gehört. Auch bei Blues mit einer kräftigen Doublebase wie bei Mighty Sam McClain oder Albert King bewegen die B&Ws die Luft ganz anständig. Nur sobald es schneller wird verlieren sich diese Eigenschaften. Der Mittel und Hochtonbereich ist meiner Meinung nach in dieser Preisklasse sowieso ausgezeichnet. Damit habe ich auch keine Probleme. Den Subwoofer hatte ich schon überall im Raum. Momentan steht er links neben dem rechten Lautsprecher. Damit bin ich aber auch noch nicht ganz glücklich.


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:37 bearbeitet]
XphX
Inventar
#9 erstellt: 08. Apr 2010, 14:24
Hab auch LS von B&W zuhause und kann das bestätigen. Es hilft in gewissem Maße, mit dem Bassregler nachzuhelfen, solange das der Amp verkraftet (tut meiner, solange ich nicht sehr, sehr laut drehe, und auch dann gehts, nur wird der halt unangenehm heiß).

Das liegt bei mir 100%ig an den Aufnahmen, die teilweise einfach so grottig sind. Aber um welche Alben handelt es sich bei dir? Dann hör ich mir die mal an, oder vielleicht kenne ich sie ja..

Vielleicht gibts beim Sub irgendeinen Regler, der Techno bzw. Metal hörenswerter macht?
TheDude85
Stammgast
#10 erstellt: 08. Apr 2010, 14:29
@ XphX:
Probleme habe ich zb mit einigen Tool Alben. Zb.: Opiate, Aenima und Undertow. Lateralus und 10k Days sind besser. Bei schnelleren Stücken von Creedence Clearwater Revival habe ich auch diesen Effekt. Nine Inch Nails und Rage Against the Machine machen auch wenig Spass mit den B&W. Wiegesagt Techno ist mir eigentlich egal. Damit fällts halt stark auf aber hören tu ich das eigentlich nie.


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:32 bearbeitet]
XphX
Inventar
#11 erstellt: 08. Apr 2010, 14:38
Probier mal das Livealbum "And all that could have been" von NIN. Wenn das nicht abgeht, dann sind es wohl nicht die richtigen LS für dich. Die haben nur eine Bassmembran mit 165mm Durchmesser, oder? Ich kenne die nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass die auf qualitativ hochwertige Musik besteht und keine (Ober-)Bassbetonung hat, was dir als zuwenig Bass vorkommt, vorallem eben bemerkbar bei Techno oder Metal.
TheDude85
Stammgast
#12 erstellt: 08. Apr 2010, 14:43
Danke für die Empfehlung. Werd mir wenn möglich das Album heut noch anhören. Genau, die Bassmembran hat 165mm. Allerdings habe ich ja noch den Sub mit 25cm Membran...


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:44 bearbeitet]
cptnkuno
Inventar
#13 erstellt: 08. Apr 2010, 14:43

TheDude85 schrieb:
@Bei schnelleren Stücken von Creedence Clearwater Revival habe ich auch diesen Effekt.

Wobei CCR produktionstechnisch ja nicht gerade zu den Highlights gehören.
TheDude85
Stammgast
#14 erstellt: 08. Apr 2010, 14:45
Sicher ist CCR kein audiophiles Highlight aber langsame Stücke wären OK wobei die schnelleren dann Probleme machen. Ich höre diese Unterschiede eben auch auf einem Album zwischen schnellen und langsamen Stücken.


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:49 bearbeitet]
XphX
Inventar
#15 erstellt: 08. Apr 2010, 14:51
Naja, der Sub ist aber eher auf Qualität ausgelegt... wechsel lieber zuerst den Sub aus, bevor du die LS umtauscht (der Sub ist, so wie ich das sehe, auch etwas teurer weil er eine Art Designerstück sein soll, was weiß ich).
cptnkuno
Inventar
#16 erstellt: 08. Apr 2010, 14:52

TheDude85 schrieb:
Sicher ist CCR kein audiophiles Highlight aber langsame Stücke wären OK wobei die schnelleren dann Probleme machen. Ich höre diese Unterschiede eben auch auf einem Album zwischen schnellen und langsamen Stücken.

Ich kann jetzt nur als Bassist sagen: Wenn ich was langsames spiele hat das automatisch mehr druck als was schnelles, weil du den Ton einfach länger stehen lassen kannst. Bzw. wird bei der Abmischung eines schnellen Stückes der Bass eher schlanker gemacht, damit er nicht alles zumatscht.
TheDude85
Stammgast
#17 erstellt: 08. Apr 2010, 14:54

XphX schrieb:
Naja, der Sub ist aber eher auf Qualität ausgelegt... wechsel lieber zuerst den Sub aus, bevor du die LS umtauscht (der Sub ist, so wie ich das sehe, auch etwas teurer weil er eine Art Designerstück sein soll, was weiß ich).


Ja vielleicht ist das so. B&W scheinen mir sowieso zuviel Wert auf Design zu legen. Aber Rock ohne Bass ist für mich keine Qualität.
TheDude85
Stammgast
#18 erstellt: 08. Apr 2010, 14:57

cptnkuno schrieb:

TheDude85 schrieb:
Sicher ist CCR kein audiophiles Highlight aber langsame Stücke wären OK wobei die schnelleren dann Probleme machen. Ich höre diese Unterschiede eben auch auf einem Album zwischen schnellen und langsamen Stücken.

Ich kann jetzt nur als Bassist sagen: Wenn ich was langsames spiele hat das automatisch mehr druck als was schnelles, weil du den Ton einfach länger stehen lassen kannst. Bzw. wird bei der Abmischung eines schnellen Stückes der Bass eher schlanker gemacht, damit er nicht alles zumatscht.


Das ist sicher so aber die Doublebase zb sollte man schon noch hören. Damit habe ich eben auch Probleme. Die muss auch ein bischen drücken. Ist ja live auch so.


[Beitrag von TheDude85 am 08. Apr 2010, 14:59 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#19 erstellt: 08. Apr 2010, 15:14
Ich weiss zwar nicht wie es bei dir finanziell aussieht, aber demnächst ist ja wieder Sommer.
Falls du werkzeug, ne rechte + linke hand (zwei linke nicht zu empfehlen;) ) und Lust hast bau dir mal sowas:
http://www.lautsprechershop.de/hifi/viech.htm

Die haben ne Preisleistung da kann sich die gesamte B&W Produktion hinter verstecken;)

Insbesondere für Rock ist das Teil echt geil.
Was ich in meinem Post auch schon angemerkt hab, nicht alle sind B&W Hörer. Wenn es mal "hässlich" werden soll (Heavy Rock + Techno) dann sieht da öfters mal schlecht aus.

Trotzdem, bevor du Geld einfach so investierst (auch das Viech kostet insgesamt mit Holz+Farbe ~ 150€ im pärchen)
Geh mal mit den übelsten Rockaufnahmen und atzigsten Technoscheiben zum Hifihändler deines Vertrauens und quäle die dort vorhandenen Boxen
Einfach mal hören, vielleicht hat der ja auch n bisl B&W da stehn..
Natürlich klingt jede Box in jedem Raum anders, aber ne leichte Tendenz kann man sicher heraushören...
TheDude85
Stammgast
#20 erstellt: 08. Apr 2010, 15:17
Danke für die Tips! ich glaub ich bau mir Spasshalber mal solche "Viecher" zusammen. Aber ich denke ich werde in absehbarer Zeit auf jedenfall die LS tauschen.
kempi
Inventar
#21 erstellt: 08. Apr 2010, 15:48
Hallo Dude,

ich habe die selbe Wahrnehmung wie Du mit meinen B&W-Lautsprechern CDM7NT, die die Vorgänger von Deinen sind.
Bei mir liegt das Problem aber im zu gering bedämpften Raum. In der vorherigen Wohnung mit Teppichboden war alles perfekt, in der jetzigen mit Parkett und höheren Räumen ist es so wie Du es beschreibst.
Ein Subwoofer hat das Problem auch nicht gelöst. Nachdem ich aber keinen Teppichboden mehr haben möchte und auch sonst den Hörraum so lassen möchte, wie er ist, habe ich einen 6-Band-Equalizer eingeschleift und die 45-Hz-Regler auf +2db eingestellt, die anderen stehen auf +/-0db, und jetzt ist es gut.
Auf die B&W CDM7NT würde ich nicht verzichten, weil sie richtig gut sind und auch Du müsstest lange suchen bis Du bessere LS findest.
Effektlautsprecher können natürlich auch Spaß machen, aber wenn Deine Blues-, Jazz- und HipHop-Aufnahmen dann nicht mehr perfekt klingen......



PS: Ich hab's selbst nie probiert, aber ein zweiter Sub wäre vielleicht eine Lösung?


[Beitrag von kempi am 08. Apr 2010, 15:49 bearbeitet]
TheDude85
Stammgast
#22 erstellt: 08. Apr 2010, 15:57
Ja ich bin auch zwiegespalten. Bei bestimmten Stücken sind sie einfach perfekt. Ich wüsste da auch nix zu verbessern aber dieses Problem nervt mich schon. Habe ürigens auch Parkett, nur 2 kleinere Läuer drauf. Vielleicht sollte ich mir mal Testhalber ein grosses Stück billigen Tepichboden kaufen. Hätte prinzipiell nichts dagegen. Teppich ist eh gemütlicher.
diskusfisch
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 08. Apr 2010, 23:44
Moin Dude,
wer liefert Dir eigentlich die Daten ?
Cd-Player, Squeezebox oder so etwas.
Normalerweise sollte Deine Anlage doch recht gut klingen.
Ich habe auch lange gebraucht, bis ich endlich zufrieden war.
Dazu hat bei mir der DAC Magic erheblich beigetragen.
Auch mit Kabeln habe ich rumprobiert.
Überrascht war ich dann aber doch, was das Verrücken der Lautsprecher ausmacht.
Wenige Zentimeter haben doch eine erhebliche Wirkung.
Mittlerweile bin ich richtig zufrieden mit meinem Sound.
Ich höre übrigens auch sehr gerne härtere Sachen wie z,B. ACDC, Dream Theater u.s.w.
Aber auch Pink Floyd, Yes, Porcupine Tree und so.
Ruhigere, akustische Sachen, die ich ebenso gerne höre, klingen natürlich auch bei mir besser wie Heavy-Rock.
Trotzdem habe ich, für meinen Geschmack jedenfalls, durch die Rumprobiererei ein gesundes Mittelmaß gefunden.
Also, nicht aufgeben.
Du hast mit Sicherheit gute Sachen bei Dir rumstehen.
Gruß
Kai
SeventhSeal
Stammgast
#24 erstellt: 09. Apr 2010, 06:41
Hallo!

Zur Viech-Frage:

Bin selbst seit Jahren begeisterter Viech-Hörer und muss/kann sagen, dass diese sich zwar (wie von CaptainKuno beschrieben)
bestens für Rock, Metal und diverseste elektronische Musik eignen,
aber dabei komplett anders klingen, als sich der verwöhnte HiFi-Hörer vielleicht anfangs erwartet.

Ein Schlagzeug klingt einfach nur furztrocken nach Schlagzeug und eine Solo-Bassgitarre kommt auch sehr authentisch.
Wie Live, wenn man sich traut Live-Lautstärken zu fahren.
Leise klingen sie (im Vergleich!) eher langweilig.
Aber für den fetten "Double Bass Druck" braucht man auch noch was drunter.
Bei mir ist es ein 15" PA-Bass in Selbstbau BR.
Ohne den klingt die Bassdrum auch nur dünn.

Und wir reden hier von zwei hornladenden 20ern...

Da ist es doch klar, dass dein 25er nicht viel hergibt.


TheDude85 schrieb:
Das ist sicher so aber die Doublebase zb sollte man schon noch hören. Damit habe ich eben auch Probleme. Die muss auch ein bischen drücken. Ist ja live auch so.


Hatte auch zwischenzeitlich einen 25er Studiosub von Tannoy.
Klingt schön und trocken.
Aber für Rock in Konzertlautstärke braucht es einfach Membran- und/oder Hornmundfläche.
Und dann wie gesagt - den "Live-Druck" maßstabsgetreu auf Wohnzimmerpegel zu verkleinern geht nur bedingt.
Für das richtige Live-Erlebnis daheim muss man auch mal nen guten Draht zu den Nachbarn haben
und auch nicht zu viel Angst um die eigenen Ohren, bzw. das Inventar haben.
"Leise mit Druck" kommt meistens von schlechten, Oberbass betonenden LS
und geht mit der Zeit und bei anderer Musik sehr auf die Nerven.

[EDIT]
Was ich sagen wollte:
Für deine Ansprüche und Wünsche sind die Viecher bestimmt
einmal ein guter und relativ günstiger Anfang.
Ist -wie gesagt- eine eigene Welt, fern von gewohntem HiFi,
macht aber gerade deshalb viel (sehr viel!) Spaß.
Als Versuch und (vorerst) nur als Ergänzung zu den bestehenden LS
auf jeden Fall mal zu empfehlen!
[/EDIT]

[2.EDIT]
Und z.B. NIN kommen bei mir alles andere als langweilig!
[/2.EDIT]


Grüße
Stefan



[Beitrag von SeventhSeal am 09. Apr 2010, 06:48 bearbeitet]
mroemer1
Inventar
#25 erstellt: 09. Apr 2010, 06:44

Wobei ich bei Rock etc eher zu Klipsch tendieren würde... kostet weniger und du bekommst was du willst. Vielleicht bist du ja gar kein B&W hörer...


Das vom TE angesprochene Problem wird auch auf Klipsch LS deutlich und von ihrer Abstimmung her sogar umsomehr.

Es sind die Aufnahmen und wenn die schlechten plötzlich wie gewünscht klingen, machen die bisher toll klingenden plötzlich Probleme.


[Beitrag von mroemer1 am 09. Apr 2010, 06:50 bearbeitet]
SeventhSeal
Stammgast
#26 erstellt: 09. Apr 2010, 06:51

mroemer1 schrieb:

Es sind die Aufnahmen und wenn die schlechten plötzlich wie gewünscht klingen, machen die bisher toll klingenden plötzlich Probleme, da der LS dann den Klang verbiegt.


Ja, das ist bestimmt richtig.

Deshalb schrieb ich bzgl. der Viecher auch "...fern von gewohntem HiFi...".

Und deshalb auch nur als Ergänzung zu den "guten" LS für das bestimmte Live-Feeling zwischendurch.
Frankman_koeln
Inventar
#27 erstellt: 09. Apr 2010, 11:44
in etwa das gleiche problem hatte ich auch mal mit canton L800 ( 30er bassmembran seitlich ) in verbindung mit meinem b&w asw 2500 sub.

jazz, vocal, chillout > alles toll.

doch sobald es an basslastige stücke ging ( techno / trance ) ware bei mir der klang völlig daneben, völlig neidisch war ich immer weil bei nem freund der ne recht günstige anlage hat alles mega geil klang, bei mir wollte sich null freude einstellen.

bei mir war das problem bei den hauptlautsprechern zu suchen.
irgendwie kam die kombi aus L800 / mein raum nicht miteinander klar.
die L800 sprachen in meinem raum irgenwie gewisse raummoden an so dass der bass bei techno / trance immer wie eine suppe klang. Kickbass war praktisch gar nicht vorhanden, nur dröhnender tiefbass.

habe meine front LS deutlich verkleinert, bin über die spendor S5e ende letzten jahres auf die S6e gekommen.
die hat nur eine 18er bass/mittel-membran - rockt aber drauf los dass richtig freude aufkommt.
den asw2500 habe ich weiterhin, den schalte ich dann und wann mal dazu, der läuft bis 50 hz und macht untenrum nochmal etwas schub.
diesem habe ich letztens ein antimode 8933 spendiert : selten war 260 € besser investiert.

also was ich eigentlich sagen wollte :
du solltest bei den lautsprechern und / oder beim raum ansetzen und NICHT bei elektronik !!

B&W 704 hab ich mal gehört - beeindruckt war ich aber nicht !


[Beitrag von Frankman_koeln am 09. Apr 2010, 11:49 bearbeitet]
Sockelfreund
Inventar
#28 erstellt: 09. Apr 2010, 12:49

Frankman_koeln schrieb:
in etwa das gleiche problem hatte ich auch mal mit canton L800 ( 30er bassmembran seitlich ) in verbindung mit meinem b&w asw 2500 sub.

jazz, vocal, chillout > alles toll.

doch sobald es an basslastige stücke ging ( techno / trance ) ware bei mir der klang völlig daneben, völlig neidisch war ich immer weil bei nem freund der ne recht günstige anlage hat alles mega geil klang, bei mir wollte sich null freude einstellen.

bei mir war das problem bei den hauptlautsprechern zu suchen.
irgendwie kam die kombi aus L800 / mein raum nicht miteinander klar.
die L800 sprachen in meinem raum irgenwie gewisse raummoden an so dass der bass bei techno / trance immer wie eine suppe klang. Kickbass war praktisch gar nicht vorhanden, nur dröhnender tiefbass.

habe meine front LS deutlich verkleinert, bin über die spendor S5e ende letzten jahres auf die S6e gekommen.
die hat nur eine 18er bass/mittel-membran - rockt aber drauf los dass richtig freude aufkommt.
den asw2500 habe ich weiterhin, den schalte ich dann und wann mal dazu, der läuft bis 50 hz und macht untenrum nochmal etwas schub.
diesem habe ich letztens ein antimode 8933 spendiert : selten war 260 € besser investiert.

also was ich eigentlich sagen wollte :
du solltest bei den lautsprechern und / oder beim raum ansetzen und NICHT bei elektronik !!

B&W 704 hab ich mal gehört - beeindruckt war ich aber nicht !

Jep,

LS, die ein wenig oberhalb der kritischen Raummodenfrequenzen spielen, werden ohne entsprechende Maßnahmen immer ein stimmigeres Klangbild abgeben.

Ich setze ein Sub/Sat Kombi ein und bin auch insgesamt unzufrieden. Vom Sub ist entweder immer zu viel oder zu wenig da.

mfg
Sockelfreund
TheDude85
Stammgast
#29 erstellt: 09. Apr 2010, 14:07
Erstmal danke für die vielen Antworten!
@diskusfisch:
Als Zuspieler dient der PC (Esi Juli@ optisch an DACMagic). Sollte ja eigentlich keine Rolle spielen, da digital ja immer unverfälscht ist. Solang man über den Wasapi oder Asio-Treiber geht ist es auf jedenfall Bitgenau.
@SeventhSeal: Die Viecher werd ich auf jedenfall mal testen. Wollte schon lang einmal selbst einen LS bauen. Wollte da eigentlich selbst was entwickeln aber das wäre wahrscheinlich sowieso nicht von Erfolg gekrönt.
@Frankman_koeln:
Keine Angst mit dem Thema Elektronik bin ich eigentlich durch. Ich bin auch der Meinung, das es an der Stelle nicht mehr allzuviel zu verbessern gibt. Mit dem Raum ist das bei mir so ne Sache. Ich hab zwar von der Austellung her schon alles ausprobiert aber der Raum an sich ist jetzt nicht gerade optimiert. Der Raum ist zwar schon gut möbliert, also mit Hall habe ich keine Probleme aber die Wände sind recht kahl und der Boden schwingt mit. Das wäre noch etwas, wo ich optimieren könnte. Aber kann mir das wirklich Frequenzen abschneiden? Ich kann mir vorstellen, das es dadurch dröhnen kann oder auch sonstige Interferenzen vorkommen aber kann es wirklich sein das mir dadurch was verloren geht? Weiss da jemand was?
Danke nochmal an alle für die Hilfe.
XphX
Inventar
#30 erstellt: 09. Apr 2010, 14:44
Kannst du irgendwo nen EQ dazwischenschalten? Vielleicht analog vom PC und dort mit EQ..
Wurmholz
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Apr 2010, 14:56
Hallo,

Ich glaube auch das das Hauptproblem des Basses bei der Aufnahme liegt.
Wenn Du festgestellt hast, das bei Blues und Jazz alles i.O. ist, kann es ja nur die Aufnahme sein. Denn sonst wären diese Aufnahmen ja auch mit wenig Bass zu hören.
Hinzu kommt noch der Verstärker.
Ich hatte auch schon einen Creek Classik.
Toller Verstärker mit sehr gutem Klang. Auch die Dynamik passte sehr gut.
Im Vergleich zu anderen Verstärkern schien der Bass dünner sein sein. Das lag aber meine´s Erachtens daran, daß der Bass wesentlich sauberer und genauer kam. Das Wummern was den Bass lauter macht war weg.
Den Desteny hatte icu auch im Vergleich da. Hier war das ganze noch extremer. Hier fehlte mir dann an meiner Kette die Wärme (Grundtonmangel bei den Stimmen). Auch der Bass war noch sauberer.
Habe aber zum Glück auch einen Subwoofer und kann den Bass nachregeln.
Kabel könnte man auch noch andere Probieren. Hier gibt es auch hörbare Unterschiede, die aber auf keinen Fall Deine Anklage zu einem Basskracher macht.
Ein CD-Player mit mehr Bass ist der Philips CD100.
Ich habe einen getunten von Roman Groß. Dieser Unterschied ist im Bass schon wesentlich größer.
Beim Originalen fehlt leider etwas die Auflösung im Vergleich zu anderen guten Playern.
Hier könnte ich dann wiede Silberkabel von RMA Audio empfehlen, mit unglaublicher Auflösung.

Gruß

Werner
diskusfisch
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 09. Apr 2010, 21:00
Hallo,
ich bin mir da nicht so sicher mit den digitalen Daten.
Vielleicht solltest Du es doch einmal mit einem CDP als Datenlieferant versuchen......
TheDude85
Stammgast
#33 erstellt: 09. Apr 2010, 22:09
Abend!
Also mit nem EQ habe ich bisher keine guten Erfahrungen. Hört sich für mich immer falsch an. Habe aber bisher auch nur Software-Eqs getestet. An der Quelle liegt es nicht. Ich hatte schon einen Denon CDP über ein halbes Jahr dran und dieser hat es nicht besser gemacht. Abgesehen davon ist digital einfach digital. Da gibts keine Verfälschungen ausser man hat einen richtigen Fehler. Und den hört man in Form eines deutliche Knacksers oder ähnlichem.
@ Wurmholz:
Also deine Erfahrung kann ich vollends teilen. Ich hatte zuvor auch den Classic zum testen da und war sofort hin und weg. Er war vom klanglichen Niveau der beste Amp den ich bis Dato gehört habe. Aber wie du schon sagst, zu dünn im Bass und zuwenig dynamisch. Der Destiny hingegen ist meiner Meinung nach um Welten besser. Der dynamischste und detaillreichste Verstärker den ich kenne. Ich finde auch er ist ein Musterbeispiel an Präzision im Bass. Ich bin der Meinung, der Destiny war die beste Anschaffung überhaupt bisher. Aber an der Präzision liegt es nicht. Andere Verstärker brachten mir noch viel weniger Bassfeeling. Hatte zuvor an meiner Kette zum testen: Nad 325Bee, Rotel 1062, Harman & Kardon PM 655VXI, Pioneer XXX, T&A Power Plant, Arcam xxx und den Creek Classic. Der Destiny schlägt sie alle imho um längen. Was mir am Destiny im vergleich zum Classic auffiel war, das er ein deutliches Stück tiefer reichte. Hast du das genauso empfunden?


[Beitrag von TheDude85 am 09. Apr 2010, 22:28 bearbeitet]
OldMansChild
Stammgast
#34 erstellt: 10. Apr 2010, 12:46
Ich würde die Lautsprecher zuerstmal richtig entkoppeln, da du selber schon gesagt hast, dass der Boden mitschwingt den Unterschied konnte ich bei mir verblüffent deutlich wahrnehmen... Eine massive schwere Steinplatte oder Metallplatte darunter würde ich empfehlen eine Abosrbermatte aus´m Baumarkt und die LS mit Spikes an die Platte ankoppeln.

Zusätzlich ist der Creek nicht gerade für Doublebass geschaffen. Ich höre auch oder fast nur Metal und betreibe meine 609er Ergos über eine Alesis RA 500 Studioendstufe...

Was wichtig ist, ist wie schnell der Amp die Leistung zur verfügung stellen kann... Meine Alesis schafft mehr als 60V/µsec der Creek nur 50V/µsec. Gute Endstufen schon 80-100V/µsec ganz selten noch mehr...Die meisten Amps werkeln aber mit Werten zw. 10 und 40 V/µsec Da kann man für den Preis was der Creek kostet schon mehr verlangen...

Es hat schon seinen Grund warum sehr viele Hersteller Reaktionszeiten bei einem Verstärker nicht angeben... Pech haben die Leute die Musik mit sehr schnellen Beats hören und Metal mit Doubledrumms bringt das ganze an die Grenze, da ist nicht immer die Abmischungen schuld, die sind bei den Top Bands mittlerweile richtig gut!

Auch eine Rolle spielt der Dämpfungsfaktor damit auch die Chassis unter Kontrolle bleiben...

Ich konnte den Unterschied zw. AVR den ich vorher benutzte und jetzt meiner ES gar nicht begreifen... Danach war unteranderem genau der Effekt den du beschreibst verschwunden...
TheDude85
Stammgast
#35 erstellt: 10. Apr 2010, 13:30
Die Lautsprecher stehen bereits auf Granitabsorberplatten und sind mit Spikes entkoppelt. Trotzdem schwingt der Boden noch etwas mit. Das lässt sich bei mir leider nicht ganz verhindern. Wiegesagt am Verstärker liegt es nicht. Ich habe genügend Vergleichsmodelle (s.o.) da gehabt und der Destiny war da bei weitem der Beste. Abgesehen davon habe ich früher mit einem absolut billigen Pioneer Stereoverstärker gehört, an welchen 4! grosse Lautsprecher angeschlossen waren und selbst dieser Amp schaffte es, die Doublebass bei schnellen Stücken druckvoll wiederzugeben.


[Beitrag von TheDude85 am 10. Apr 2010, 13:35 bearbeitet]
OldMansChild
Stammgast
#36 erstellt: 10. Apr 2010, 14:19
Das alles hast du unter den selben Bedingungen getestet?
das.ohr
Inventar
#37 erstellt: 10. Apr 2010, 14:38
Ein eventuelles Problem wurde aus meiner Sicht noch gar nicht angesprochen, wo und wie trennst du deine Standlautsprecher und den Sub? Wie stehen sie zueinander, gibt es durch Phasenverschiebungen eventuell Auslöschungen? Wie ist denn der klang, wenn du den Sub mal komplett entfernst und über eine Softwareweiche mal alles unter 50 Hz abschneidest?

Also ich denke im Moment, es ist mit Einstellungen (ohne EQ) und Aufstellung in den Griff zu bekommen.

Frank
TheDude85
Stammgast
#38 erstellt: 11. Apr 2010, 17:02
@OldMansChild:
Ja gleicher Raum, gleiche Quelle.

@das.Ohr:
Der Subwoofer läuft bei mir nur mit. D.h. er hängt am Pre-Out des Verstärkers, während Vor- und Endstufe verbunden bleiben. Die Lautsprecher machen also noch das ganze Spektrum. Abgeregelt hab ich den Sub bei ca 70hz. Ich habe auch schon versucht, indem ich wieder zum Line-In reingegangen bin, die HauptLS vom Tiefbass zu entlasten. Ich war aber der Meinung, so wie es jetzt ist klingts am besten. Auch wenn ich das System komplett ohne Sub betreibe habe ich dieses Problem.


[Beitrag von TheDude85 am 11. Apr 2010, 17:05 bearbeitet]
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