AV RECEIVER

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Auerberg
Stammgast
#1 erstellt: 11. Aug 2013, 07:28
Nachdem ich vor zwei Jahren meine >25 Jahre alten Quadral Vulkan (ohne Not, nur wegen der Größe und Optik) gegen neue Canton Ref. 9 getauscht habe und hier auch vom Klang sehr begeistert bin, möchte ich nun meinen alten Sony Stereo Verstärker (ES) gegen einen modernen AV Receiver tauschen. Ich habe momentan meinen TV (UE55F8090) über ein kleines Adapterkästchen (optisch auf analog) am Sony angeschlossen.

Seit Wochen jetzt kämpfe ich mich durch’s Forum. Bin schlauer geworden, aber auch nicht wirklich zu einem Entschluss.
Ich habe mittlerweile begriffen, dass es in der € 400.- Klasse nichts gibt.

Gefallen würde mir eine Eiermilchwollsau mit WLAN und DAB+ (und und und .... Blueray Player ....). Denke aber dass es diese Kombination im erschwinglichen fin. Rahmen nicht gibt.

Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich?

Vielen Dank ans Forum ☺
Michael
happy001
Inventar
#2 erstellt: 11. Aug 2013, 09:06
Du willst einen reinen Stereobetrieb mit einem AVR umsetzen und brauchst zudem einen Blu ray Player noch
Auerberg
Stammgast
#3 erstellt: 11. Aug 2013, 09:11
Das stimmt wohl.
Eigentlich bauche ich (momentan) nur einen Stereoreceiver.
Ich habe jedoch verstanden, dass es die digitalen Eingänge nur bei den AV Rec. gibt. Ich brauche auch, wenn ich's richtig verstanden habe, nur den optischen, um den Fernseher "an die Cantons zu bringen")


[Beitrag von Auerberg am 11. Aug 2013, 09:13 bearbeitet]
Archangelos
Inventar
#4 erstellt: 12. Aug 2013, 07:59
Hi,

welchen ES Stereo Verstärker hast du genau ??

Eventuell wäre ein nicht HDMI Fähiger älterer Sony AVR aus der QS und ES Serie auch eine Option !

Riker09
Stammgast
#5 erstellt: 12. Aug 2013, 09:37

Auerberg (Beitrag #1) schrieb:
Ich habe mittlerweile begriffen, dass es in der € 400.- Klasse nichts gibt.

Der Marantz SR 6007 gibt es des öfteren für 550€. Wäre meiner Meinung nach ein sehr akzeptabler AVR - auch für Stereo - ist aber etwas über den 400€.
paul1
Stammgast
#6 erstellt: 12. Aug 2013, 10:15
Meines Wissens baut z.B. NAD auch Stereo Verstärker mit Digitaleingängen. Manche Verstärker von NAD lassen sich auch mittels Modulen nachrüsten wenn beispielsweise ein Phono Eingang oder eben ein Digitaleingang fehlt.
Allerdings dürften die Geräte von NAD deutlich teurer als 400 € sein. Wenn ich mir allerdings den Rest der Kette anschaue, wäre ein 400 € AV-Receiver auch "Perlen vor die Säue"
anakyra
Inventar
#7 erstellt: 12. Aug 2013, 11:38
Es gibt auch in der 400€-Klasse passende Geräte, z.B. den Kenwood RA-5000. 2*120 Watt, Subwoofer-Pre-Out, 4 HDM-In/ 1 Out, 2 * optisch Digital-In, 1 Coax-Digital-In.
Auerberg
Stammgast
#8 erstellt: 12. Aug 2013, 18:29
vielen Dank für die Anmerkungen, Ideen und Vorschläge.
Also, erstmal, der Sony Vollverstärker, der vor 15 Jahren einem Kenwood Vorverstärker mit zwei Mono Endstufen ersetzte, heisst F670 ES .... wenn jemand an einem Oldtimer hat ;-)
Dann: 400 Euro war mein Wunschgedanke, wenn's nicht geht, muss ich halt früher im Monat kaufen ;-)
Die Königsalternative wäre dann noch, doch über eine 5.1 Anlage nachzudenken. Die Cantons vorne und hinten cordless angebunden LS ....

Aber der RA-5000 liest sich sehr gut (fand einen Test in areadvd.de) Einzig die Bemerkung: "Receiver untere Mittelklasse" verunsichert mich.
happy001
Inventar
#9 erstellt: 12. Aug 2013, 19:47
Wenn man sich die Preisklassen anschaut dann wird das wohl so sein. Meine beiden AVR's lagen so bei 800 und 2500€, da sind 400€ eher weiter unten angesiedelt.
anakyra
Inventar
#10 erstellt: 13. Aug 2013, 05:39
Eben, das ist dem Preis geschuldet. Und natürlich auch der Spezifikation, ein teureres Gerät kann i.d.R. auch mehr. Aber was nützt es Dir, wenn es dann obere Mittelklasse ist, dafür mehr kostet und Du von den zusätzlichen Fähigkeiten schlicht nichts brauchst?
Auerberg
Stammgast
#11 erstellt: 13. Aug 2013, 05:42
vielen Dank! Eine -für mich- wichtige Diskussion.

Es bleibt trotzdem u.a. die Frage, wie viel die 800.- bzw. 2500.- Euro Teile für das 5.x, 7.x, 9.x ..... "verbrauchen" und was ein klanglich gleichwertiger 2+1 kostet.

oh, Danke, Chris, Antworten haben sich "überschnitten. Habe deine noch nicht gesehen.


[Beitrag von Auerberg am 13. Aug 2013, 05:44 bearbeitet]
happy001
Inventar
#12 erstellt: 13. Aug 2013, 08:01
Wenn mit verbrauchen den Strombedarf meinst gibt es nur einen Weg - Pioneer. Alles andere frisst strom.

Klanglich gleichwertig ... Dürfte nicht lange dauern bis die Herren der Inquisition für den Bereich kein Verstärkerklang auf den Plan gerufen werden.
Der bestimmende Faktor sind die LS, Raumgröße und der Hörpegel. Wenn ich einen LS für 300€ habe dürfte es diesen fast egal sein welcher AVR daran spielt wenn er bestimmte Preisbereiche erreicht. Anders ist es wenn die Boxen deutlich mehr kosten, da merkst wenn der AVR immer "kleiner" wird.
jd17
Inventar
#13 erstellt: 13. Aug 2013, 08:42

happy001 (Beitrag #12) schrieb:
Wenn ich einen LS für 300€ habe dürfte es diesen fast egal sein welcher AVR daran spielt wenn er bestimmte Preisbereiche erreicht. Anders ist es wenn die Boxen deutlich mehr kosten, da merkst wenn der AVR immer "kleiner" wird.

das hat mit dem preis eigentlich wenig zu tun.

entscheidend sind die kenngrößen impedanzminimum und kennschalldruck.

es gibt genauso schweineteure lautsprecher mit absolut unkritischem = hohem impedanzminimum und dazu noch hohem kennschalldruck, wie auch billige - und vice versa.


Auerberg (Beitrag #1) schrieb:
möchte ich nun meinen alten Sony Stereo Verstärker (ES) gegen einen modernen AV Receiver tauschen.


Die Königsalternative wäre dann noch, doch über eine 5.1 Anlage nachzudenken.

empfehlenswerte AVR verschiedener preisklassen:

- Denon AVR-1713 / X1000
- Yamaha RX-V673
- Marantz SR5006 / 5007
- Marantz SR6006 / 6007
- Yamaha RX-V775
- Onkyo TX-NR818
- Denon AVR-X4000
- Onkyo TX-NR929

du kannst die lautsprecher natürlich mit jedem modell betreiben, besonders laststabile verstärker brauchen sie mit 3.5 OHM impedanzminimum auch nicht.
da du aber den schönen, alten, kräftigen Sony VV hast, würde es sich eigentlich anbieten ihn weiter als endstufe zu nutzen. daher würde ich persönlich vielleicht einen AVR wählen, der zumindest front pre-outs hat.
so hat man im fall der fälle immer die möglichkeit, externe leistung zu nutzen.
dabei würden dann nur die kleinen Denons rausfallen.

gerade bei der (potentiellen) einbidnung eines subs würde ich persönlich die Audyssey-geräte bevorzugen (Onkyo/Denon/Marantz), weil sie sehr effektive basskorrektur bieten.

die genannten modelle haben aber alle ihre vor-und nachteile. es bietet sich an, nach benötigten features und optik/haptik zu entscheiden.
happy001
Inventar
#14 erstellt: 13. Aug 2013, 09:16

jd17 (Beitrag #13) schrieb:


entscheidend sind die kenngrößen impedanzminimum und kennschalldruck.

es gibt genauso schweineteure lautsprecher mit absolut unkritischem = hohem impedanzminimum und dazu noch hohem kennschalldruck, wie auch billige - und vice versa.


Nicht nur diese beide Faktoren. Auch die Leistung des AVR spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Meinen kleinen AVR drehe ich an meinen Stand-LS voll auf und bleibe im Raum und würde nicht behaupten das es "unerträglich" laut ist. Nehme ich meinen "Dicken" versichere ich dir vorher den Raum zu verlassen bevor ich am Anschlag bin.
Dazu noch die beiden von dir genannten Punkte plus unterschiedliche Betriebsarten (mit/ohne Sub) machen sehr schnell aus einem vermeintlich "ausreichenden" AVR einen zahnlosen Tiger wenn wir nicht von einen Hundehütte mal ausgehen.
jd17
Inventar
#15 erstellt: 13. Aug 2013, 09:27
das wollte ich doch zum ausdruck bringen - diese beiden punkte bestimmen, wie leistungsstark der AVR sein muss.

bei 95dB kennschalldruck und 4 Ohm impedanzminimum kann der billigste AVR ohrenbetäubende pegel erzeugen.
bei 80dB und 2 Ohm sieht das ganze anders aus.
happy001
Inventar
#16 erstellt: 13. Aug 2013, 13:05
Ich nehme ein praktisches Beispiel
Meine Focal (8 Ohm) liegen bei beworben 92db und können so grob 250 Watt vertragen. Gehen aber bis 2,6 Ohm (Messung Audio) im Betrieb runter. bei 25qm kommt mein 5er Marantz mit 600 Watt max. Aufnahmeleitung an seine Grenzen.
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