NAD 3020i vs. Denon PMA-510AE

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MarcoSono
Stammgast
#1 erstellt: 18. Dez 2009, 22:48
Hallo allerseits,

habe mir heute einen Vollverstärker der britischen Nobelschmiede NAD über eBay gegönnt:
den NAD 3020i (übrigens in einem angeblich sehr guten Zustand; die Lieferung erfolgt noch...).

Mit 130 Euro habe ich ihn vielleicht etwas überteuert ersteigert (oder was meint ihr... ).

Jedenfalls wollte ich zur Abwechslung und um Erfahrung zu sammeln einen ersten Einstieg in die High-End Klasse versuchen.
Was gibt es über den NAD 3020i so zu berichten? Wie schlägt er sich im Vergleich zu meinem ersten und noch jungen Vollverstärker Denon PMA-510AE? Worauf kann ich mich gefasst machen?

Vorweg: ich besitze ein Paar Standlautsprecher JBL ES 80, ein Paar Subwoofer Canton AS 40 SC, einen Onkyo CD-Player DX-7355.

Riskiere ich eigentlich ein Clipping bei meinen Lautsprechern (die 100 oder 120 RMS an 8 Ohm verkraften) wegen der 20 Watt RMS an 8 Ohm Ausgang bei dem NAD?

Was meint ihr, war es richtig für den NAD zu bieten, oder werde ich es bereuen... Mich würden eure Erfahrungen interessieren


[Beitrag von MarcoSono am 18. Dez 2009, 22:51 bearbeitet]
Kray
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Dez 2009, 00:29
Hallo Marco,

ich habe mal für einen 3020 ca. 80 Euro ausgegeben, obwohl ein Eingang defekt war.. übrigens gegen reichlich andere Bieter bei ebay. Mit anderen Worten: Selbst 3020 mit ner Macke sind was wert.

Ansonsten ist 130 Euro ganz ok, WENN der Zustand wirklich so gut ist. Das schwankt immer auch nach "Saison", manchmal gehen Sahnestücke für 100 weg, mal treffen zufällig ein paar 3020-Verrückte aufeinander und marschieren Richtung 200 Euro - z.B. für die seltenen Exemplare in Silber. Das halte ich für etwas übertrieben, so gut dieser Klassiker auch ist.

Die meisten 3020 verursachen einen Einschalt-Wumms in den Lautsprechern, tut aber nicht weh - ist auch kein böses Knacken.

Die Lautstärke-Potis kratzen gerne ein bisschen, mehrfaches hin-und her drehen reicht meistens. Wenns nicht weggeht sollte man Kontaktspray eher gezielt einsetzen und nicht den Lautstärkeregler damit duschen.

Übrigens kennt sich der offizielle NAD Service Fa. Bergmann (siehe NAD Website) sehr gut mit den 3020 aus - die haben nach eigener Aussage schon viele hunderte davon repariert oder aufgefrischt.

Clipping sollte bis 11 Uhr Lautstärke-Stellung keine Thema sein. Wenn Du weit darüber liegst hast Du entweder was mit den Ohren, oder ein Riesenwohnzimmer, oder extrem leistungzehrende Lautsprecher...

Klanglich fasziniert mich der 3020 immer noch, auch gegenüber neueren Amps. Nicht unbedingt neutral, oder gar analytisch, aber einfach angenehm. Nennt die Verstärkerwelt gerne "musikalisch".

Viel Spaß damit!
MarcoSono
Stammgast
#3 erstellt: 19. Dez 2009, 11:12
Hallo,

danke für deine Antwort Kray.

dass es silberne NAD 3020(i) gibt habe auch schon gehört, und dass diese selten und begehrt sind auch. Allerdings gehen da die Meinungen auseinander wie ein authentischer NAD auszusehen hat: für manche hat ein NAD einfach grau (graue Maus ) auszusehen. Darum, würde ich auch keinen silbernen wollen. Meiner ist schwarz...

hoffentlich kratzt da gar nichts bei meinem NAD

ich bin zwar mit meinem Denon PMA-510AE zufrieden (ist ja auch mein erster, da ist man grundsätzlich immer begeistert, wenn man zum ersten mal einen Vollverstärker besitzt ), aber ich bin auf der Suche nach einem noch besseren Klangerlebnis.
Ich habe zwar noch nie Musik aus einem Röhrenverstärker gehört, aber man spricht ihm nach er soll warm klingen. Und so etwas suche ich (nichts was zu hochtonbelastet ist, auch keinen zu dominanten Bass).
Auch sollen die englischen Verstärker wie eben der NAD einen warmen Klang abgeben. Mal sehen...

Hast du eigentlich Erfahrung mit anderen Verstärkern die es Wert sind mal im Besitz gehabt zu haben? Vielleicht einen bestimmten Vollverstärker der folgenden Marken: Sansui, Akai, Denon, Yamaha, Rotel, Kenwood, Technics, Luxman, JVC, HK... die auch im erschwinglichen Bereich sich befinden Damit ich mein Horizont etwas erweitern kann...

es heisst doch zu jedem Verstärker gibt es einen passenden Lautsprecher. Sollte man beim NAD zum Bsp. auf B&W zurückgreifen weil beide englisch sind, oder bei JBL Lautsprechern einen Harman Kardon VV nehmen weil JBL von HK ist...
rauchsten.mgh
Gesperrt
#4 erstellt: 07. Jan 2010, 10:51
Hallo,

kannst du berichten?

Stehe gerade vor einem ähnlichen Problem wie du und würde mich interessieren wie zufrieden du mit dem NAD bist

Grüße
Sten
MarcoSono
Stammgast
#5 erstellt: 07. Jan 2010, 20:23
Hallo,

da ich beide parallel hören konnte, also sowohl den berühmten Engländer und den brandneuen Japaner, kann ich darüber berichten.

als ich den NAD zum ersten Mal sah, dachte ich ziemlich klein und wenig imposant, eher schlicht durch das matte graue... im Gegensatz zum Denon, der mit durch das polierte schwarze Metall imposanter wirkte.
Der Schein trügt, es wurde nicht zu viel versprochen mit dem NAD. Er kann tatsächlich mithalten trotz seines Alters. Und unterschätzt bitte nicht die 20 Watt Ausgangsleistung an 8 Ohm, denn wenn es darauf ankommt, kann der NAD auch richtig Dampf abgeben.

Der Denon ist eher der Dynamische und schon fast etwas stressige. Der Loudness Knopf beim Denon zur Anhebung des Bass ist wirklich der beeindruckend. Wenn der Loudness einschaltet ist, wirkt der Denon schon fast zu Bassbetont. Auch die Höhen wirken beim Denon sehr klar. Im Klartext, der Denon ist für moderne Musik auf jeden Fall zu empfehlen, allerdings wirkt die Trompete oder Saxofon beim Glenn Miller etwas zu "schrill" (könnte auch an meinen JBL ES 80 mit ihren Super Hochtöner liegen) und aggressiv.

Nun zum NAD: der spielt viel gelassener und weder zu Bass noch zu Hochbetont. Als ich dann Glenn Miller wieder laufen liess, viel mir auf, es geht auch anders. Einzelne Musikinstrumente kamen zur Geltung und die Trompete kam nicht mehr ganz so stechend raus. Also für meine Ohren war der NAD auf jeden Fall angenehmer. Allerdings muss ich zu geben, der Bass war nicht so kräftig und er war auch weniger dynamisch, was ihn deswegen nicht schlechter macht, sonder eben anders.
Typisch für die NAD Geräte ist die Soft Clipping Schaltung, welche das Klirren bei hohen Lautsärken verhindern soll. Vielleicht wirkte deswegen Glenn Miller entspannter beim spielen...
Was der eine hat, hat der andere nicht: eine Loudness Taste hat der NAD nicht im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell 3020 (ohne i). Vielleicht wäre dies eine sinnvolle Ergänzung.
Einen auch sehr interessanten Bericht könnt ihr über den Link zu lesen bekommen:
Bericht zum NAD 3020i (nach dem Klicken, bitte runter scrollen)


Mein Fazit: Für moderne bassbetonte und sehr dynamische Musik empfehle ich den Denon, wer allerdings gerne Oldies hört und (Soft) Rock bzw. er ruhigere Musik hört, für den ist der NAD vielleicht die bessere Wahl.

Ich habe inzwischen beide wiederverkauft, bin aber von beiden sehr begeistert und kann sie nur weiterempfehlen. Ich persönlich tendiere eher zum NAD...
Beim Denon würde ich künftig das Modell höher nehmen, denn der hat einen Pre-out und einen Tape-Monitor. Beim NAD will ich vielleicht auf modernere zurückgreifen, der Modellreihe BEE von Björn Erik Edvardsen - vielleicht den NAD C 315 BEE, denn die sind etwas besser ausgestattet (etwas mehr Leistung, eine Fernbedienung und ein "moderneres" Design). Klanglich dürfte kein Unterschied zwischen dem NAD 3020 oder 3020i und den heutigen BEE wie 315 oder 326 sein. Modelle wie der 355 (mit ca. 700 Euro) oder 375 (mit 1300 Euro) sind dann schon etwas teurer.

Der Denon PMA-510AE ist ein Einsteigermodell, so der NAD C 315 BEE. Insofern wäre ein Vergleich beider auch sehr interessant.


[Beitrag von MarcoSono am 07. Jan 2010, 20:31 bearbeitet]
rauchsten.mgh
Gesperrt
#6 erstellt: 07. Jan 2010, 21:51
Vielen Dank für deinen Bericht!

Darf ich fragen, was Du dir nun zugelegt hast?

Grüße
Sten Rauch
MarcoSono
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jan 2010, 23:18
Ich Moment läuft noch der Kenwood KA-7020, welcher auch zum Verkauf angeboten ist. Sollte dieser einen glücklichen Abnehmer finden, wäre ich vorerst verstärkerlos

Ich bin mir selber noch nicht so richtig schlüssig darüber, was ich genau suche.
Auf der einen Seite bin ich am überlegen ob ein AV-Receiver vielleicht nicht schlecht wäre (wegen der Ausbaufähigkeit, der vielen Einstellmöglichkeiten).
Grund für diese Überlegung ist, ich habe 2 Subwoofer und frage mich ob diese im Rahmen eines AV-Systems besser zu Geltung kommen. Daneben habe ich 2 Standlautsprecher, möchte diese aber früher oder später ausbauen durch einen Center, Rears und vielleicht Dipollautsprecher. Ein HDMI-Anschluss würde es mir ermöglichen den Receiver am Laptop anzuschließen. Insofern dachte ich an sowas wie ein Onkyo TX SR 707 mit 7.2 Anschlüsse.

Auf der anderen Seite befürchte ich, dass ein AV-System aus audiophilen Gesichtspunkten nicht mit einem guten Vollverstärker mithalten kann. Solange ich Musik höre macht ein AV-Receiver wenig Sinn, da Lieder üblicherweise in Stereo aufgenommen werden im Gegensatz zu manchen Filmen, die sogar 7 Tonspuren haben. Da ich im Moment weder einen hochwertigen DVD-Player noch einen LCD-Fernseher besitze und es räumlich gesehen jetzt schon sehr eng ist und ich wenig DVDs besitze (nicht destotrotz gerne Filme schaue), macht es wenig Sinn, wenn ich mich auch einen AV-Receiver stürtze. Mich faszinieren irgendwie AV-Systeme...

Wie gesagt ich bin momentan noch etwas unsicher und am schwanken was für mich Sinn macht. Was mich noch davon abhält in einen AV-Receiver zu investieren sind: klangliche Einbußen (im Vergleich zu VVs), wenig Nutzen da kein LCD-TV (würde ich über den Laptop vorerst laufen lassen), keinen DVD-Player (liefe vorerst auch über den Laptop) und räumliche Beschränkung. Ich muss mich vorher nochmal schlau machen, ob AV-Receiver etwas taugen um Musik zu hören...

Insofern spricht vieles dafür, dass ich noch bei Vollverstärkern bleibe. Ich bin jetzt nicht bereit über 350 Euro für einen Vollverstärker auszugeben, es sei denn er ist etwas ganz besonderes. In dieser Preiskategorie könnte ich mir folgende VVs vorstellen:
- NAD C 315BEE bzw. C 326BEE
- Denon PMA-710AE bzw. höher bei gebrauchten
- Onkyo A-9377 (bei dem stört mich, dass kein Loudness Schalter ist)
- Advance Acoustic MAP 101 (der gefällt mir übrigens sehr gut!)
- Cambridge Azur 340A SE

Da ich momentan einen passenden Vollverstärker für meinen neuen JBL ES 80 suche, welche zwar gut sind aber eben Mittelklasse sind, machen High-End Verstärker für solche LS wenig Sinn. Bei Fokal LS sehe ich es noch ein einen Vincent VV zu kaufen, aber eben nicht bei meinen JBL. Darum, wenn ich mir einen High-End leisten will, bleibt es in der Einstiegsklasse (mehr würde mein Geldbeutel auch nicht hergeben)

Ich gebe zu, ich befinde mich noch in einer Erkundungsphase. Was mir auch gefallen würde (aber leider sehr teuer!) sind Hybridverstärker also ein Vollverstärker mit einer integrierten Röhrenvorstufe (wie es Magnat auch anbietet): Klangliche Vorzüge eines Röhrenverstärkers (was man dem NAD zuspricht...) mit der Leistung eines Vollverstärkers.

Eine weitere Lösung wäre ein digitaler Vollverstärker...

Du siehst Sten, eine klare Antwort konnte ich dir nicht geben, aber vielleicht hast du ja eine Vorstellung, was für meine bescheidenen JBL ES 80 und meine 2 Subs Canton AS 40 SC am besten geeignet wäre. Irgend einen Vollverstärker den du empfehlen kannst...


[Beitrag von MarcoSono am 07. Jan 2010, 23:22 bearbeitet]
rauchsten.mgh
Gesperrt
#8 erstellt: 07. Jan 2010, 23:38
Hallo,

danke für deine ausführliche Antwort.

Auf Grund dessen, dass anscheind nicht zufrieden bist mit deinem System und auch auf Grund dessen, dass du schon so viele VV durchprobiert hast, würde ich dir zu neuen LS handeln.

Ich selber betreibe ein AV-System

Denon AVR-2106
Denon DVD-1730
LG 47LH5000
Samsung BDP 1580

Front: 2x KEF IQ 7 (werden Dienstag gegen 2x Audio Physic Yara ausgetauscht)
Rear: 2x KEF IQ 1
Sub: Heco Concerto W30A
Center: Dynaudio Audience 122c

Ich suche einen Vollverstärker den ich an den Pre-Out des Denon AVR-2106 hängen kann, sodass ich im Stereo nur den VV nutze und im Surround beides kombiniere (AVR für Center, Sub, Rear und VV für Front)

Das ist die perfekte klangliche Lösung für mich. Nur fehlt mir leider noch der VV :-)

Ich hatte auch überlegt einen besseren älteren AVR zu kaufen (z.B. Harman Kardon AVR 645 etc.)

Ich glaube einfach bei Dir, dass deine Technik um ein vielfaches besser als deine LS sind.

Ich habe die Yaras gebraucht für 400 Euro erstanden. Ich habe sie schon im Hifi-Laden gehört und mich verliebt. Dort wurden sie an NAIM Geräten gehört.

An deiner Stelle würde ich die JBL verkaufen und dafür bessere gebrauchte LS kaufen. Meiner Meinung nach machen LS 70% des Klanges aus und der Rest ist der VV...

Aber das ist nur meine bescheidene Meinung
MarcoSono
Stammgast
#9 erstellt: 08. Jan 2010, 00:17
Ist ja interessant was sich so entpuppt, nämlich dass wir ziemlich auf der gleichen Wellenlinie sind

du betreibst ein AV-System, willst jedoch im Stereobetrieb keine Kompromisse eigehen... kann ich verstehen.

Nun verstehe ich auch warum dich der NAD interessiert hat, denn der hat zum einen sehr gute Klangeigenschaften und kann durch die auftrennbare Vorstufe an deinen AV-Receiver. Wäre es nicht sinnvoll, wenn du beim gleichen Hersteller bleibst, also einen Denon VV suchst. Wie gesagt der PMA-510AE ist toll jedoch ohne Pre-Out also käme das nächsthöhere Modell für dich in Frage, der PMA-710AE welcher neu um die 320 Euro liegt.

Deine Lösung AV + VV gefällt mir sehr gut und ist für mich erstrebenswert. Also vorerst einen VV und später erst den AV dazu kaufen. Ich dachte immer die schließen sich aus, aber ergänzen können die sich auch wunderbar

So dann meinst du meine JBL wären der richtige Ansatzpunkt... Ich habe sie aber noch gar nicht so lange
Ich kaufte sie neu beim Saturn im Oktober für 450 Euro beide. Hier noch ein Bild eines meiner hübschen JBL Klick mich.

Die wiegen je 24 kg und sind ein 4 Wege System also Superhochtöner, Hochtöner, Mittel- und Tieftöner. Die ES Serie ist eine Verbesserung zu der E Serie (Hier einen Bericht im Forum neue JBL ES-Serie)
Ich meine die sind schon nicht schlecht... In diesem Thread sprachen die von Komplett Set:

1 Paar JBL ES80
2 Paar JBL ES10
1x JBL ES25C
1x JBL ES150P
[...] zusammen mit dem Yamaha RX-V1800

Also möglich wäre es schon, diese LS im Rahmen eines AV-Systems zu integrieren.
Der einzige Grund warum ich die LS auswechseln würde, wäre nicht mangelnde Qualität, denn die spürt man und sieht man, sondern die Tatsache, dass der Superhochtöner bei Jazz und Blues, also bei manchen Instrumenten wie Trompete, Geige... zu schrill und aggressiv rüberkommt (soll bei Klipsch LS auch der Fall sein).


An deiner Stelle würde ich die JBL verkaufen und dafür bessere gebrauchte LS kaufen


Was meinst, was ich für diese noch bekommen würde...
Und durch was für welche würdest du diese ersetzten

Ich hatte mir überlegt Nubert, aber günstig ist der auch nicht unbedingt.

Was sagst du eigentlich zu meinen Subs Canton AS 40 SC?


Meiner Meinung nach machen LS 70% des Klanges aus und der Rest ist der VV...


diese Aussage habe ich schon Mal gehört, nur dachte ich der VV hat doch mehr EInfluss. Ich glaube wichtig ist, dass die Kette bei einer HiFi-Anlage zusammenpasst, also keine Sprünge macht. Welchen VV Hersteller würdest du mit dem JBLs paaren. Etwa Harman/Kardon weil vom gleichen Betreiber


[Beitrag von MarcoSono am 08. Jan 2010, 00:32 bearbeitet]
rauchsten.mgh
Gesperrt
#10 erstellt: 08. Jan 2010, 00:42
Hey,

zu aller erst muss ich sagen, dass ich auch nicht so der Fachmann bin

Ich bin der Meinung, dass man fast jeden Stand-LS in ein Surround-System integrieren kann...

Also wenn Sie dir manchmal zu Schrill/Agressiv klingen ist das doch schon ziemlich negativ.

Ich bin mit meinen KEF IQ 7 super zufrieden, aber es geht IMMER besser

Ich habe vor 3 Jahren für die beiden IQ 7 ca. 1000 Euro bezahlt. d.h. 500/Stück

Das ist schon eine andere Liga finde ich (im Gegensatz zu 225/Stück) Die AudioPhysic Yara konnte ich mir auch nur gebraucht leisten, da Sie neu ca. 750/Stück kosten.

Ich persönlich würde meine LS nie bei Saturn oder MediaMarkt kaufen

Ich finde, dass die KEFs ein sehr sehr gutes P/L-Verhältnis haben.... Enorme Räumlichkeit, super Tiefgang (Sub mach ich nur bei Filmen an)

Ich bin im Moment auf jeden Fall der Meinung, dass ich mir vorerst keine Neuware mehr kaufen werde.... Gebraucht, gerade bei LS, bekommt man einfach sehr viel mehr fürs Geld.

Ich würde Dir wärmstens KEF IQ 7, IQ 9 empfehlen. Ich kenne leider deinen finanziellen Rahmen nicht, aber gebraucht ist die IQ 7 als Paar für ca. 400 Euro zu haben (dafür würde ich meine auch abgeben).

Da du schon einen guten Sub hast (glaube der AS 40 ist besser als mein oller Heco ), reicht die IQ 7 vollkommen aus.

Ich persönlich finde die Canton LS sowieso gar nicht schlecht. Mein Vater hat ein paar LS aus der Karat Serie und die klingen auch schon sehr vernünftig, wobei es nicht ganz mein Geschmack ist.

Ich glaube, dass die Hersteller (JBL/HK) nicht wirklich viel verbindet... in dem Sinne, dass nur weil Sie zusammen gehören besser klingen. Da besteht lediglich ein wirtschaftlicher/ rechtlicher Zusammenhang (m.M.)

Geh am besten mal in ein Fachgeschäft (kein Saturn/MM) und hör dir mal ein paar LS an. Ich finde Audiophysic (Yara, Tempo), Monitor Audio (RS8), KEF (IQ 7) oder auch ALR ziemlich gut. Von ALR kenne ich nur die Nummer 3 und die klingt schon ganz gut.

Ich habe die Yara an sehr sehr teurer Elektronik gehört und weiss wie sie klingen kann. Nun habe ich mir die Yara günstig gebraucht gekauft und werde nun mit passender Elektronik probieren möglichst nah an den Klang heranzukommen.

:-)

Wo wohnst du wenn ich fragen darf?
MarcoSono
Stammgast
#11 erstellt: 08. Jan 2010, 00:58
Nachdem du aufgelistet hattest, woraus dein LS-System besteht, habe ich ein bischen gesucht, um preislich und optisch ein Eindruck zu bekommen.


Das ist schon eine andere Liga finde ich


Nun das will ich nicht bestreiten

Wenn ich wüsste, dass es einen Abnehmer für meine JBL gäbe, der auch bereit wäre mindestens 400 Euro auszugeben und die abholt, würde ich es mir ernsthaft überlegen, ob ich denn nicht deine IQ wollen würde. Klar müsste ich sie mir vorher anhören...

Das Problem beim Standlautsprecher-Verkauf ist die Größe. Die können nur abgeholt werden, denn Versand käme auf teuer und Verpackung besitze ich keine (waren Vorführlautsprecher, sonst hätten die 500 Euro gekostet).

Standlautsprecher zu verkaufen ist doch diffiziler als Boxen oder Verstärker aufgrund der Größe und der Tatsache, dass die abgeholt werden müssen.

Übrigens: Ich wohne in Erlangen, in der Nähe von Nürnberg.


[Beitrag von MarcoSono am 08. Jan 2010, 00:58 bearbeitet]
rauchsten.mgh
Gesperrt
#12 erstellt: 08. Jan 2010, 01:05
Hey,

inserier doch einfach mal bei www.kijiji.de

Das ist völlig kostenlos und vielleicht meldet sich ja jemand aus der Umgebung

So verkaufe ich meine Dinge, da dort keine Gebühren/Provisionen o.ä. anfallen.

Das verschicken der Standlautsprecher ist kein Problem.

1 LS=1 Paket

Bei Hermes wären dies dann max. 30 Euro Versandkosten.

Und einen Karton kann man bestimmt irgendwo auftreiben...


Ein weiterer Tipp zum verkaufen ist Amazon.de

Einfach dort auf http://www.amazon.de...id=1262908959&sr=8-1 gehen

und dort rechts "Diesen Artikel verkaufen" anklicken.

In der Beschreibung kurz die Farbe und den Zustand beschreiben und das wars :-)


Ich würde es einfach probieren und dann in der Bucht (**ay) probieren günstige LS zu bekommen.


Hast du denn klanglich Alternativen gehört zu den JBL?
MarcoSono
Stammgast
#13 erstellt: 08. Jan 2010, 01:19
Über Amazon hatte ich versucht meinen Denon PMA-510AE zu verkaufen, aber die verlangen auch ziemlich Provisionen (glaube 7%, in der Bucht sinds glaube 8%), dann soll man noch die Versandkosten übernehmen (dafür gibt es einen Gutschein bei Amazon i.H.d. Kosten).
In der Bucht ist es noch viel schlimmer, gerade wenn ich einen Festpreis angebe oder einen Startpreis festlege.

Am liebsten ist mir natürlich wenn es jemand abholt...

Preislich habe ich nachgeschaut und denke mit 400 Euro bin ich schon zu hoch. Die sind zwar nicht einmal 3 Monate alt, aber eben "gebraucht" und für 200 Stück neu aktuell zu haben. Also müsste ich runterfahren auf z.B. 380 Euro Paarpreis und bin noch skeptisch einen Abnehmer zu finden.

Also versuchen kann ich es ja über deinen ersten Link "**ay Kleinanzeigen". Muss mich glaube vorher anmelden, oder?
rauchsten.mgh
Gesperrt
#14 erstellt: 08. Jan 2010, 01:24
http://www.hifi-foru...d=33322&postID=23#23


Dies ist der Thread in dem mein Problem mehr oder weniger gelöst wurde Der ist bestimmt auch sehr interessant für dich!

Ja die Anmeldung besteht aber nur aus Email+PW.... Also keine persönlichen Daten oder ähnliches

Sehr unkompliziert und in Berlin (bei mir) bekomme ich immer täglich Anfragen...

Du kannst die LS auch hier im Forum anbieten unter "Biete"

Das ist bestimmt auch nicht verkehrt und umsonst

Hast du denn schon alternative LS im Kopf?
MarcoSono
Stammgast
#15 erstellt: 08. Jan 2010, 02:03
du kommst aus Berlin, warum hast du dann keine teufel LS...


Hast du denn klanglich Alternativen gehört zu den JBL?


ja, gehört habe ich schon andere im Vergleich und zwar bei Saturn Und die LS die mir gefielen, spielten in einer anderen Liga, weshalb die JBL ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis für mich waren.

Es fing an mit den Magnat Monitor: klanglich eher schlecht, zu ungenau, schwammig und kein ausgeprägter Hochton, einfach nur "gebrumme" aus den Mitten und Tiefen
Dann kamen die Canton GLE 409: gaben auf jeden Fall allein vom Material und Touch einen sehr hochwertigen Eindruck (also auch i.S.v. Pegelfestigkeit). Allerdings war das Klangbild nicht meins, viel zu hell wie ein frischer Wind. Mit denen wäre ich auch nicht warm geworden auf Dauer

Dann kamen meine absoluten Favoriten, die Elac der Serie 240 (dürften die FS 247 gewesen sein) mit ihrer Kristallmembrane und dem JET-Hochtöner. Schlank sind sie, ein brillantes und hoch auflösendes Klangbild liefern sie und dabei noch druckvoll im Bassbereich (eher Kickbass). Echt eine wonne die anzuhören...

Naja, dann habe ich JBL Standlautsprecher für glaube 1500 Euro Stück der Linie LS aus Mahagoniholz anehört. Sehr warmer Klang und absolut tiefer Bass. Sehr beeindruckend.
Bei der Wahl meiner JBL ES 80 habe ich mich vielleicht etwas von meinem Bruder beeinflussen lassen, der die echt genial und spitze findet. Mein erster Eindruck (auf den ich mich hätte verlassen sollen) war zu aggressiv der Hochton, gerade bei manchen Stimmen und Musikinstrumenten. Am Schluss habe mich für die entschieden, aber so richtig happy bin ich nicht. Sind echt toll, aber halt für meinen Geschmack nicht geeignet.

Weitere LS habe ich micht angehört, wobei ich gerne Klipsch, KEF, Nubert, teufel oder wharfedale und andere angehört hätte
rauchsten.mgh
Gesperrt
#16 erstellt: 08. Jan 2010, 02:18
Hey,

bevor ich mir mein KEF-System zusammengestellt habe war ich auch bei Teufel vor Ort und konnte mir dort ein paar Systeme anhören (System 5 z.B.)

Davon mal abgesehen, dass es an absoluten HighEnd Geräten angeschlossen war (Denon A1xxx?), war der Kinosound ziemlich akzeptabel, was aber eher daran lag, dass mich der Subwoofer beeindruckt hat.

Bei Stereo war Teufel nicht zu gebrauchen.... 2.1 ist schon was anderes als 2.0 ;-) Klang nicht sehr natürlich und eher schwammig....

Ich hatte damals für meinen PC eine Teufel CEM... Das war damals ausreichend für das Geld... Aber irgendwie wird man ja immer anspruchsvoller....

Kef hat mich allein vom Design schon sehr angesprochen.

Zu Nubert kann ich nichts sagen... Ich denke der Klang wird gut sein, aber bei gebrauchten LS bekommt man NOCH mehr fürs Geld

Du darfst übrigens auch nicht die Raumakustik vergessen...

Ich kann dir wirklich nur wärmstens empfehlen in einen richtigen HiFi Laden zu gehen und mal mit einer Budget-Grenze nur für LS von 3.000 / Paar ranzugehen. Denn diese bekommt man oft gebraucht für 400-1000 Euro...

Du wirst bemerken, dass dies mit unseren LS nichts mehr zu tun hat.(mein subjektiver Eindruck)

JBL, Magnat, Teufel ist für mich irgendwie typisch Mainstream und genau das wird mir auf Dauer zu langweilig. KEF ist auch irgendwie Mainstream und deswegen bin ich auf etwas "exotisches" gewechselt. Genauso wie du mal statt Denon einen NAD ausprobiert hast.

Von Marken wie NAIM, CREEK, NAD, Cambridge Audio, ROTEL, AudioPhysic etc. hatte ich vorher NIE etwas gehört. Man kennt eben oft nur die Marken von Saturn/MM wie Denon, Harman Kardon, JBL, Magnat, Canton, Elac usw.

Es tut gerade im Hifi-Bereich mal gut über den Tellerand zu schauen Du wirst begeistert sein!
MarcoSono
Stammgast
#17 erstellt: 08. Jan 2010, 11:12
du gefällst mir immer besser


JBL, Magnat, Teufel ist für mich irgendwie typisch Mainstream und genau das wird mir auf Dauer zu langweilig. KEF ist auch irgendwie Mainstream und deswegen bin ich auf etwas "exotisches" gewechselt. Genauso wie du mal statt Denon einen NAD ausprobiert hast.


genau an diesem Punkt bin ICH auch gelandet, und darum will ich nun erstmal alles los werden, um von Grund auf wieder neu aufzubauen.
Wahrscheinlich musste ich erstmal diese Erfahrung durchleben, um festzustellen, dass ich doch höhere Ansprüche habe als ich es mir je vorgestellt hatte.

Also für Einsteiger oder solcher, die noch nicht Blut geleckt haben wie ich, dürften meine JBL auf jeden Fall mehr als ausreichend sein.

Teufel weckte in mir große Neugierde (vielleicht auch durch ihr gelungenes Marketing), da man hin und wieder von denen hört. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, wie du bereits erwähntest, dass sie für Stereo-Systeme eher weniger geeignet sind, das der Subwoofer bei deren Systeme oftmals das Herzstück sind. Ohne Sub bricht vielleicht sogar der Klang bei teufel ein!

Nun verrate ich dir mein Plan:
alles soll weg (Kenwood VV+EQ, JBL und sogar die Canton Subs), dann gibt es erstmal ein bischen Kohle, dass dann in mein zukünftiges exotisches und etwas exquisites 2.0 System einfließen soll.
Also bin ich auf der Schiene des reinen Stereos inzwischen gelandet (da Homecinema im Moment bei mir wenig Sinn macht). Lieber weniger und hohe Qualität als viel mit mittlerer Qualität. LS sind bekannterweise was Subjektives, also was für den einen mittel ist, kann für den nächsten schon die Spitze sein.

Was VVs anbelangt, gefallen mir englische Hersteller sehr gut und könnten eine Alternative zu den Asiaten bzw. Japaner sein.

Ich suche also, nachdem ich alles verkauft habe, schlankere Standlautsprecher (à la Elac) die 2 bis max. 3 Wege haben (2 1/2 ist auch nicht schlecht) und einen kleinen aber feinen VV (wie Rotel, eventuell NAD, Advance Acoustic,system fidelity, vincent, dynavox...) Momentan habe ich noch den Kenwood Bolide, welcher sicherlich sehr gut ist (auch die technischen Daten sind beeindruckend: 2x 380 Watt max. an 2 Ohm zeigt, dass die sehr laststabil sind), aber etwas zu bolidenhaft ist.

Ich werde in diesem Forum neben den Kenwoods mein LS (JBL+Canton) anbieten. Die JBL für 400 Euro VHB und die Canton für 250 Euro VHB je Stück oder beide zu einem fairen Preis.
rauchsten.mgh
Gesperrt
#18 erstellt: 08. Jan 2010, 11:30
Na das klingt doch nach einem gelungenen Plan

Bist du denn zufrieden mit deinem Sub?

Also ich hatte davor einen KEF PSW 2000 und war anfangs sehr zufrieden.

Aber ich habe dann gemerkt, dass mir ein wenig mehr Druck schon fehlt...

Also habe ich ohne probehören den Heco Concerto W30A gekauft (gebraucht). Ich bin eigentlich auch sehr zufrieden damit, wobei ich keinen Vergleich zu teureren Subs besitze. Aber dein Canton stand auch auf meiner Liste. Den Canton würde ich wahrscheinlich sogar erstmal behalten. Da bekommst du nicht so viel für und es ist trotzdem ein gutes Gerät....

Welchen Kenwood hast du nochmal genau?

Aber deinen Plan finde ich ganz gut. Aber gehe wirklich in nen Laden, hör dir die LS-Hersteller an und probier sie dann gebraucht zu ergattern.

Für die Yara hatte ich im Fachhandel ein Angebot von 1200 Euro und gebraucht habe ich sie nun für 400 Euro... Sogar die Version mit gebürstetem Aluminium die nochmal 240 Euro / Paar Aufpreis gekostet hätte

Halte mich bitte auf dem laufenden

Was willst Du ca. haben für deinen Sub+Verstärker?

Grüße
Sten
MarcoSono
Stammgast
#19 erstellt: 08. Jan 2010, 12:27
freut mich, dass dir mein Plan gefällt!

ich denke es ist für meine Verhältnisse und Ansprüche erstmal das Beste (vor allem so richtig viel Platz habe ich auch nicht zur Verfügung) - Also das Motto: "Klein, aber fein!"

Zu meinen Cantom AS 40 SC:
aufgrund der Raummoden und zur Erhöhung des erzeugten Drucks entschied ich mich gleich für 2 Subs.
ich hatte eine Woche lang einen laufen, war jedoch nicht so ganz zufrieden, da man gerade beim Musikhören, den orten konnte. Eine Woche später kaufte ich mir einen zweiten und muss sagen, das Ergebnis ist viel besser.
Ein Synergieeffekt: 1 + 1 = 3 !!!
Nun habe ich gehört, Subs, gerade wenn man 2 Stück hat, sind von der Raumakustik und Positionierung bzw. Einstellung etwas schwierig. Man braucht Zeit und muss gerade bei Musik viel rumspielen damit die Einstellung passt (soll bei Filmen anders sein). Momentan stehen die links und rechts seitlich (darum Phase auf 90°) vom Hörplatz vor den Standlautsprechern.
Also Druck können die erzeugen, dass garantiere ich dir! Die sollen angeblich bis 32 Hz runtergehen können und dabei noch Pegelfest bleiben. Ich traue mich nicht die voll aufzudrehen - das Haus soll schließlich noch stehen bleiben

Mit einem Gewicht von fast 25 kg Stück und einem 15'' Chassis, sind diese Subs fürs Heimkinoerlebnis auf jeden Fall die Richtigen (wegen des Tiefgangs - unter 40 Hz). Für Musik vielleicht etwas übertrieben, da würden kleinere vielleicht besser geeignet sein (für den Kickbass der zwischen 80 und 120 Hz liegt). Trotz allem sind die für Musik auch sehr passabel.


Für die Yara hatte ich im Fachhandel ein Angebot von 1200 Euro und gebraucht habe ich sie nun für 400 Euro...


du Glückspilz, ein Schnäppchen ist es! High-End in Sicht, zu erschwinglichen Preisen

Mein Kenwood Vollverstärker ist der Kenwood KA-7020. Mehr Infos und einen ausführlichen Bericht erhälst du hier.
Er hat einen Tape Monitor und einen Adapter Out, d.h. es besteht die Möglichkeit 2 Quellen Parallel laufen zu lassen und einen EQ (wie ich es momentan betreibe) durchschleifen zu lassen.


Was willst Du ca. haben für deinen Sub+Verstärker?


meine Subs will ich je Stück nicht unter 200 Euronen hergeben und bei dem Kenwood auch nicht unter 150 gehen. Also beide zusammen wären für 350 Euro zu haben (damit aber auch meine Untergrenze bei beiden).
Da der Kenwood 15,5 kg auf die Waage bringt und der Sub ca. 25 kg Stück wiegt, wäre man bei über 40 kg. Also 12,90 Euro Porto für den Sub und 9,90 Euro Porto für den VV macht 22,80 Euro Versand.
rauchsten.mgh
Gesperrt
#20 erstellt: 08. Jan 2010, 20:12
Hey

alles klar bei Dir?

Könntest Du mir vielleicht nochmal den Klang des Kenwood VV beschreiben? Vllt. könnte ich mir sogar vorstellen diesen mal auszuprobieren

Grüße
Sten
MarcoSono
Stammgast
#21 erstellt: 08. Jan 2010, 20:54
Ja, doch alles in Ordnung Sten, danke

also der Kenwood KA-7020 erscheint mir als ein Kompromiss zwischen dem eher ruhigeren und mittenbetonten NAD und dem "hektischen" bzw. dynamischen Denon.
Also, dass er Power ohne Ende hat merkt man beim Aufdrehen des Volumens - bislang konnte ich nicht über 12 Uhr gehen. Ich finde der Kenwood bietet so ziemlich alles an was ein Vollverstärker nur haben kann (zu den Gründen warum ich ihn dennnoch verkaufen will, komme ich noch):
- Alle Schalter und Potis sind aus Metall, die Front natürlich gebürstetes Metall
- beim Einschalten des Denons und umschalten der Quelle hörte man immer ein lautes "Klack" weshalb man ihn als einer der guten alten Schule einstufte (ein mechanisches Geräusch) - beim Kenwwod ist es ebenfalls der Fall (im Gegensatz zum NAD) z.B. beim Umschalten der LS auf A zu B oder B zu A+B
- Sehr angenehm sind die vielen Einstellmöglichkeiten: Muting (bzw. Lautstärkesenkung um 30 dB), Loudness (zwar nicht ganz so kräftig wie beim Denon, aber ausreichend und v.a. vorhanden im Gegensatz zum NAD), Subsonic (glaube zum Herausfiltern und Eindämmen unerwünschte Nebenfrequenzen, Monoschalter, Cartridge MM/MC (glaube für den Phono) und last but not least der Source direct zum umgehen der Einstellmöglichkeiten
- weitere Regler sind die üblichen für Bass, Treble, Balance
- sehr sinnvoll ist der Rec Out Selector (paralleles Aufnehmen über eine Quelle und Anhören über die andere Quelle) sowie der Tape3/Adaptor (dürfte dem Tape Monitor entsprechen - über den Schalte ich meinen EQ ein)
- alles Anschlüsse sind verdolget und Bananenstecker könenn angeschlossen werden

Nun zum Klang: also ich bereits erwähnte, ist dieser Koloss sehr flexibel einsetzbar/einstellbar. Beim Einschalten des Loudness und Subsonic, kommt richtig Schwung in die Musik. Ich würde den Klang in Richtung NAD einstufen, was die Tonlage anbelangt.
Zum Vergleich: Ich habe meiner Mutter eine HiFi Anlage zusammengestellt und ihr einen Yamaha AX-392 besorgt. Der spielt sehr hell und wenig bassbetont - auch der regelbare Loudness ist nicht umwerfend (da ist der Denon viel kräftiger und der Kenwood auch) aber würde wahrscheinleich in Kombi mit den Canton GLE 490 gut harmonieren.
Der Kenwood spielt da ganz anders: viel wärmer und sanfter, weniger dynamisch als der Denon.

Ich würde den Kenwood fast als allrounder einstufen, der es problemlos mit anspruchsvollen Lautsprechern schaffen würde (bei 175 RMS bei 4 Ohm, denke ich ist es ausreichend).
Die Bass- und Trebleregler finde ich im Gegensatz zum Denon wiederum effektiver (als jetzt der Loudness, welcher beim Denon kräftiger war - dafür gab es keinen Subsonic beim Denon).

Zum Abschluss noch ein Bild des Kenwoods:
http://www4.pic-upload.de/08.01.10/irhcuqsdv9t.jpg
http://www.pic-upload.de/view-4186144/Anschl-sse.jpg.html

Ach ja, hätte fast vergessen, die Gründe warum ich ihn zum Kauf anbiete: Er ist mir etwas zu groß und schwer (15,5 kg) und merke, dass ich diese Leistung nicht brauche. Auch kennst du mein Motto inzwischen, "klein aber fein", würde also nicht in meinem Konzept passen. Ansonsten ist er klanglich in Ordnung.


[Beitrag von MarcoSono am 08. Jan 2010, 20:57 bearbeitet]
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