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ALESIS RA 500 Stereo-Endstufe Erfahrungsbericht

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kamagei
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Dez 2009, 16:22
Liebe Musikfreunde,

vor einiger Zeit hatte ich über den Kauf meiner Lautsprecher Spendor s8 berichtet, die zunächst an meinem alten Accuphase e206 (als Endstufe) betrieben wurden. Zu Weihnachten habe ich mir aufgrund einschlägiger Berichte in den Foren - erstmal probehalber - eine Stereoendstufe Alesis RA 500 (2x 150 Watt RMS bei 8 Ohm) zum Preis von 250 EUR bestellt.

Hier nun meine Eindrücke, die grundlegend positiv sind:


1.

Ausgangslage:

Zwecks Heimkino hatte ich einen Yamaha Receiver rx v 3900 gekauft und ihn an die Endstufeneingänge des Accuphase e206 angeschlossen (will keine 20 Boxen im Wohnzimmer, sondern nur eine Anlage). Das Ergebnis war für sich schon sehr gut: Tatsächlich machte der Accuphase mehr Bass als der Yamaha Receiver und staffelte auch breiter in den Raum hinein. Letzteres war deutlich wahrnehmbar, die Sache mit dem Bass nur bei einem bestimmten Stück, wo dann eindeutig etwas fehlte.

Allerdings hatte ich festgestellt, dass der Yamaha die Höhen etwas feiner auflöst (bei Klassik), also etwas präziser ist (was ich auch dem Alter des Accuphase zuschreibe). Insofern fragte es sich, ob eine neue Endstufe etwas bringen könnte und ob so eine Anschaffung preislich darstellbar und sinnvoll ist: Preise ab i.d.R. 1.200 EUR schrecken mich dabei durchaus ab.


2.

Die Alesis RA 500:

Wie gesagt, ist in den Foren über Alesis so einiges zu lesen, auch einiges, was vom Kauf der Alesis-Endstufe abschrecken könnte. Bei 250 EUR + gesetzlichem Widerrufsrecht war mir der Kauf das Risiko aber wert. Geschrieben wird ja eine ganze Menge... !

Meiner Beurteilung ist folgendes voranzustellen:

- Ich höre unter anderem Jazz, Klassik, Trip Hop, House; also sozusagen "Queerbeet". Ich bin Hifi-Affin aber kein "High-Ender" und versuche eine Preis-Nutzen Kalkulation aufszustellen.

- Ich gehe davon aus dass meine Ohren etwas schlechter geworden sind; jedoch hat mir die Ärztin nach Auswertung des Hörtests vor 2 Jahren gesagt: "So, sie hören also buchstäblich das Gras wachsen...?!"

- Im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten dient vor allem die Freundin als Peer-Group und Opfer für (Blind-)Tests und Verifizierung meiner eigenen Erfahrungen, soweit das machbar ist.



a) Vorurteile und Fakten zur Alesis RA-Serie:


- Die Endstufe habe keinen "Softstart":

Stimmt nicht! Einschaltverzögerung von ca. 3-4 Sekunden: Kein Ploppen in den LS oder ähnliches.


- Die Endstufe habe ein starkes Trafobrummen:

Stimmt nicht: Trafobrummen ist zwar vorhanden, aber so leise, dass man das Ohr direkt an die Lüftungsöffnungen halten muss, um es wahrzunehmen. Getestet mit Freundin: Die hört gar nix, ich ein bisschen.


- Die Endstufe sei billig verarbeitet:

Mag sein. Allerdings kostet sie auch nur 250 EUR. Ich persönlich finde sie qualitativ aber völlig ok. Ich persönlich bin auch nicht bereit, für eine gebürstete Edelstahl- oder Alu-Front 1.000 EUR mehr auf den Tisch zu legen. Davon abgesehen ist es Geschmackssache, ob man einen Schwarzen Block schöner findet, als das "Mäusekino" auf der Alesis Front. Das Ding macht - optisch gesehen - sicher keinen "High-Endigen" Eindruck, ist aber von der Verarbeitung ausreichend ("Denon" beispielsweise hat zum Teil auch wackelige Knöpfe auf der Alu-Front, kostet aber überdeutlich mehr).


Ergebnis zu a):

Es gibt (fast) kein Rauschen (Der Accuphase hat mehr gerauscht), kein Brummen, knacken oder sonstiges. Jedenfalls nicht bei meinem Exemplar. Das vorhandene Trafobrummen ist lächerlich: in 20 cm Abstand zur Endstufe m.E. schon unhörbar. Qualität /Haptik /Optik hinreichend ordentlich; das Gerät ist schwer und stabil.


b) Klang Alesis RA 500:


Die Alesis macht eine gute Räumlichkeit und kann sich in diesem Punkt mit einem Accuphase e206 sicher messen. vielleicht ging der Accuphase minimal mehr in die Tiefe. Die Bühne ist jedenfalls ausreichend breit; in der Räumlichkeit dürfte sie dem Yamaha (der nicht unmittelbar gegengecheckt wurde) sicher überlegen sein.

Die Alesis liefert einen wesentlich druckvolleren Bass als die Endstufe des Accuphase e206, löst die Höhen detaillierter auf und klingt insgesamt sehr viel präziser. Dies ist auch der Freundin unmittelbar aufgefallen; O-Ton: "Die schickst Du aber nicht zurück, oder?"

Diese Präzision kann man allerdings auch als Nachteil empfinden: Die Alesis wirkte gleich etwas "kühl", insbesondere, da nach meinem Eindruck der Accuphase in den oberen Mitten sehr "breit" und hell klingt (Das nennt man wohl "Sounding"). Also ist Alesis im Vergleich zu Accuphase sicher nicht als "warm" im Klang zu bezeichnen.

Allerdings wird das Signal m.E. ja unverfälscht widergegeben, so dass man mit einer "warmen" Quelle hier sicher einiges machen kann: Mein Marantz CD-Player klingt analog angeschlossen etwas wärmer und räumlich tiefer als über den internen Wandler des Yamaha Reveiver; dafür ist analog aber auch einiges ein wenig "verwaschen" in den Feinheiten. Vielleicht kann man mit einem teuren Gerät - das ich mir eventuell demnächst ausleihe - hier einiges an Detailtreue verbessern.

Es handelt sich bei den Unterschieden nicht um "Welten", aber die Feinheiten sind m.E. durchaus wahrnehmbar. Die Freundin hat es auch sofort gemerkt, auch bezüglich des CD-Players (Am Accuphase konnte sie keine nennenswerten Unterschiede feststellen).

Ein Freund, der die Anlage kurz gehört hat, räumt ein, dass die Bässe bei mir druckvoller sind, als bei ihm (er hat den aktuellen Rotel Top-Receiver + Elac Boxen um 3000,- EUR/Paar), dafür wären aber nicht so viele Details wahrnehmbar. Meines Erachtens liegt das aber (auch) an den Lautsprechern: Ich gehe davon aus, dass die Alesis an den Elac-Boxen (die eher analytisch sind) zu schrill sein könnten. Die Spendor nehmen sicher einiges an Schärfe raus. Beide Produkte (Alesis und Spendor) kommen auch aus dem Profi-Bereich, so dass es vermutlich schon von daher passt.


Ergebnis zu b):


Der Klang der Alesis RA 500 ist sauber, analytisch, präzise und - nach meinem Empfinden - eher "kühl". Die Auflösung, z.B. in den Höhen (Streicher) ist präzise, aber nicht eben "fein"; Man hört die einzelnen Instrumente zwar in feiner Auflösung, aber ihr Ausklingen wiirkt nicht unbedingt "zart" oder ähnliches; da war mein Accuphase klanglich möglicherweise "weicher", dafür aber eben auch etwas ungenauer.

Das schreibe ich einerseits dem Alter des Geräts zu, andererseits der Vermutung, dass der Accuphase eben darauf gezüchtet war. Der Yamaha war meinem Empfinden auch etwas "zarter", allerdings kann ich mich hier täuschen. Auch hatte ich anfänglich den Eindruck, dass beim Accuphase die Stimmen der Sänger minimal körperhafter waren, was ich aber auch nicht beschwören möchte.

Im Ergebnis ist das Gerät auf jeden Fall sein Geld wert und ich werde es behalten. Das (zuviel) "Mehr" an Bass habe ich kompensiert, indem die Lautsprecher um weitere 4 cm in den Raum gewandert sind. Jetzt klingt räumlich alles sehr tief und meines Erachtens klingen auch alle Frequenzen sehr ausgewogen. Dabei hat die Alesis m.E. nicht zuviel Bass, sondern "überhaupt" einen Bass.


3.

Gesamtergebnis:

Bevor jemand 1500 EUR für eine separate Endstufe investiert, sollte er die Alesis für 250 EUR einmal vergleichsweise dagegenhalten. Der Versuch ist es auf jeden Fall wert.

"Warmen Klang" kann man meines Erachtens auch mit einem "warmen" CD-Player erreichen, dessen "Wärme" dann sehr exakt und päzise verstärkt wird; ein Verstärker soll doch möglichst neutral sein, oder etwa nicht?

Ich halte es jedenfalls für sinnvoller, die eventuell ersparten rd. 1.000 EUR in die Boxen zu investieren: Hier sind die Klangunterschiede meiner Erfahrung nach viel deutlicher als bei der Elektronik!

(Daher würde aus meiner Sicht auch viel weniger dagegen sprechen, einen AV-Receiver für 800 EUR, eine Alesis für 250, und einen CD-Player für 500 EUR an 4.000,- EUR Boxen zu betreiben als eine 4.000 EUR-Eektronik an 1600 EUR Boxen - zumal in Elektronik-Blindtests regelmäßig nur wenige oder gar keine Unterschiede nachweisbar sind).

Ergo:

Gegen die Alesis spricht aus meiner Sicht nur die Optik und der Umstand, dass man damit nicht "angeben" kann. Wer aber sein Geld lieber in CDs investiert als in Statussymbole, dürfte sich über die Ersparnis freuen. Für Hifi-Elektronik viel Geld auszugeben, dürfte überdies kein bewundernswertes Kunststück sein.

Alles Gute und schönes Musikhören!
fujak
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2010, 23:32
Hallo kamagei,

interessanter Bericht; bin eben zufällig darauf gestoßen. Mich wundert, dass bisher noch niemand etwas dazu gesagt hat. Besonders interessant an Deinem Bericht finde ich, dass der Alesis im Vergleich zu Hifi-Verstärkern gehört wurde. Das könnnte so manchen Hifi-Verstärker-User ins Grübeln bringen.

Grüße
Fujak

PS.: Übrigens gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht hier...


[Beitrag von fujak am 02. Jan 2010, 23:59 bearbeitet]
Ohrnator
Stammgast
#3 erstellt: 03. Jan 2010, 16:28
Moin,

ich schließe mich mit dem Lob an, sehr guter Bericht!

Die Alesis wird hier ja schon länger als Geheimtipp gehandelt, auch aus diesem Grund habe ich sie mir gekauft. Gegenüber meiner alten Kombi aus Yamaha-Receiver/Verstärker als Endstufe ist der Klanggewinn immens. Der Bass ist wirklich genial und die Raumabbildung präzise und detailliert, ich glaube kaum, dass ich mit anderen Komponenten noch wesentlich mehr aus meinen RC-L holen kann. Daher spiele ich schon langsam mit dem Gedanken an neue LS.

Ich würde den Klang auch nicht als kühl bezeichnen, neutral und analytisch passen besser. Als Vorstufe arbeitet bei mir der Marantz 5002 und ich meine, dieser sorgt für den nötigen Schuss Wärme, daher gibt's von meiner Seite auch nichts zu klagen.

Einzige Kritikpunkte wären ein leises Brummen, das manchmal auftaucht, dabei aber am Hörplatz nicht mehr wahrzunehmen ist. Und die Plastik-Optik ist im WoZi sicher auch Geschmackssache, aber billig sieht es dennoch nicht aus. Meine Prioritäten liegen zudem ganz klar im Klang, also kann ich bestens damit leben.

Gruß
Peter
kamagei
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Jan 2010, 17:41
Danke für das Lob!

Die Bezichnung als "kühl" habe ich vor allem deswegen verwendet, weil der Accuphase wohl in den Mitten etwas "breiter" abgestimmt war; insofern sind neutral und analytisch oder vor allem "präzise" die weit treffenderen Bezeichnungen; letzeres kam auch meiner Freundin als erstes über die Lippen: "Die ist aber sehr präzise".

Also hat Peter recht.

Bei mir ist der Sound durch die verwendeten Lautsprecher schon "warm" und voll (daraufhin wurde sie unter ca. 12 Gegnern ausgesucht), so dass sich auf jeden Fall ein stimmiges Klangbild ergibt, insbesondere bei Jazz, Klassik und auch elektronischer Musik.


PS:

Ich selbst finde auch das Design der Alesis ganz gut. Die aktuellen Marantz-Modelle z.B. wirken in ihrer Optik weit "
bemühter darum, irgendwie den Anschein von High-Endigkeit zu erregen... und sind doch auch nur aus Plastik! das geht m.E. mit der Alesis wesentlich günstiger!


Im Übrigen:

Die Alesis zeigt, dass - ansonsten - auf Herstellerseite in der Regel gerne versucht wird, über hohe Preise eine Wertigkeit zu suggerieren, die grundsätzlich auch zu günstigen Konditionen erreicht werden könnte. Anders lässt sich das Preisgefüge bei bestimmten Produkten einfach nicht mehr erlären.

Ich selbst kaufe grundsätzlich nur noch die Preisbrecher und fahre bislang gut damit:

Von "Möchte gern High End"- Fabrikat Marantz habe ich beispielweise einen zu ersetzenden CD-Player, der ab seinem 2. Jahr nur noch Zicken machte - also zählen die von Verkäufern gerne bemühten "Qualitätsargumente" auch nur noch zum Teil.

(Pardon Peter: Marantz macht sicher ansonsten gute Produkte, meiner klingt auch ganz gut, ich hatte wohl nur ein Montagsgerät. Sauer bin ich aber doch)

Ob die Alesis die 20 Jahre vom Accuphase mitmacht, muss sich aber erst noch zeigen...


LG
Ohrnator
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2010, 19:36

kamagei schrieb:

Die Alesis zeigt, dass - ansonsten - auf Herstellerseite in der Regel gerne versucht wird, über hohe Preise eine Wertigkeit zu suggerieren, die grundsätzlich auch zu günstigen Konditionen erreicht werden könnte. Anders lässt sich das Preisgefüge bei bestimmten Produkten einfach nicht mehr erlären.

Ich selbst kaufe grundsätzlich nur noch die Preisbrecher und fahre bislang gut damit:


Zustimmung: ich habe das in einem anderen Thread schon ähnlich gesagt. Es ist doch ganz klar, dass vom Hersteller über die geschmierten sog. "Fachzeitschriften" bis zum Händler unisono gilt: höherer Preis = besserer Klang. Die Gewinnmargen sind ja auch entsprechend höher. Komischerweise lässt sich das messtechnisch meistens nicht untermauern, da auch die Werte der günstigeren Geräte fast immer top abschneiden (so auch bei unserer Alesis). Hinzu kommen dann natürlich immer vermeintlich bessere Verarbeitung und Optik, die für den echten Hifi-Fan aber erst ganz weit hinter dem Klang stehen und den oftmals aberwitzigen Preisunterschied zudem nicht rechtfertigen. Weitere Zweifel werden dann mit vielen Worthülsen und Geschwurbel ausgeräumt, man muss sich z. B. nur mal die Jubel-Testberichte bei Area-DVD durchlesen. Da sind echte Poeten am Werk, um angebliche minimale Klangunterschiede der Geräte mit den tollsten Adjektiven salbungsvoll herauszustellen. Es muss ja schließlich irgendwo ein Kaufgrund für den Sponsor gefunden werden, und wenn man ihn mit dichterischer Begabung aus der Luft greifen kann, warum nicht?


kamagei schrieb:

(Pardon Peter: Marantz macht sicher ansonsten gute Produkte, meiner klingt auch ganz gut, ich hatte wohl nur ein Montagsgerät. Sauer bin ich aber doch)

Ob die Alesis die 20 Jahre vom Accuphase mitmacht, muss sich aber erst noch zeigen...


Kein Problem mit der Marantz-Schelte. Ich bin nur sehr zufrieden mit meinem und auch damit, diesen günstig geschossen zu haben. Bei AV-Receivern kann man bedingt durch den Wahnwitz-Zyklus, jedes Jahr ein neues Modell mit mehr unnötigen Features auf den Markt schmeißen zu müssen, schon ordentlich sparen. Dafür bedanke ich mich auch gerne bei allen Herstellern. Marantz hat mittlerweile schon den 5003 und 5004 hingelegt, ganz toll mit True-HD und Internet-Firlefanz, zum Glück für mich unhör- und unbrauchbar.

So grob überschlagen habe ich bislang rund 1500 in mein Stereo-Equipment investiert. Und jeder, der die Anlage in Aktion gehört hat (ob Laie oder Hifi-Enthusiast), war begeistert vom Klangerlebnis. 20 Jahre sind natürlich ne lange Spanne, da werde ich wohl eher schon wieder tätig. Z. B. mit neuen Boxen ... man will sein Hobby ja pflegen.


[Beitrag von Ohrnator am 03. Jan 2010, 19:40 bearbeitet]
Chrisk7
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Jan 2010, 18:50
Auch ich habe mir die Alesis RA-500 über Weihnachten bestellt. Sie soll einen Onkyo-Verstärker an der Wohnzimmeranlage (an Spendor S9e) ablösen. Sobald sie da ist (noch diese Woche) werde ich berichten.

Ein Freund von mir betreibt sie zum Antreiben eines Ripol-Subwoofers. An Hifi-Lautsprechern (Nubert) betrieben soll sie im Bassbereich sehr präzise sein.

Näheres folgt, wenn ich selber testen und hören konnte.

Gruß
Chris
kamagei
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Jan 2010, 20:43
Hallo Chris,

kleiner Tipp:

1.

Lass das Ding mal ca. einen Tag (24 Stunden) mit Musik durchlaufen; am Anfang wirkt es ein wenig dünn, das verfliegt danach aber.

2.

Da Deine Spendor im Bassbereich ohnehin nicht gerade "flau" sein dürften, erscheint der Bass am Anfang vermutlich ein wenig "übermächtig"; davon kann nach ein paar Tagen Eingewöhnung aber nicht mehr die Rede sein. - wie gesagt, ich hab meine noch ein paar Zentimeter von der Wand weggerückt -


Viel Spaß
kamagei
Jazzy
Inventar
#8 erstellt: 05. Jan 2010, 23:40
Unterschiedliche Beurteilungen der Alesis könnten auch in einer größeren Serienstreuung liegen,aber das nur nebenbei
Chrisk7
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Jan 2010, 12:18
Hallo kamagei,

besten Dank für die Tipps. Ich habe im Wohnzimmer die Spendors weit weg von der Wand im Freifeld aufgestellt, so dass sich zum Hörplatz an der Couch ein Stereodreieck ergibt. Wandnah waren die Raummoden unerträglich und die Lautsprecher wurden um Klassen deklassifiziert. Der TV selbst steht dann eben weiter hinten an der Wand, aber das stört nicht.

Eigentlich wollte ich die S9e verkaufen weil ich einen eigenen Musikraum mit Aktivlautsprechern zum Intensivmusikhören habe (ja, ich bin zur Aktivfront "übergewandert"), aber nun haben sie ihren Platz im Wohnzimmer gefunden und machen auch bei bassbetonten Filmproduktionen sehr viel Spaß.

Nachdem ich die Spendor mit gleicher Elektronik in drei verschiedenen Räumen gehört habe, kann ich wirklich sagen, dass der Raum und die Aufstellung neben den Lautsprechern selbst, den größten Einfluss auf das Klangergebnis hat. Doch das nur nebenbei.

Leider habe ich wegen der Symmetrie des Raumes ein wenig mit Raummoden zu kämpfen. Die jetzige Position minimiert das Problem, aber dennoch aber ich bei gewissen Frequenzen sehr starke Verstärkungen. Ich erhoffe mir durch die Alesis, dass der Bass ein wenig präziser wird. Mit dem Onkyo empfinde ich ihn vergleichsweise verwaschen. Raumdämpfungsmaßnahmen sind leider im Gegensatz zu meinem Musikraum im Wohnzimmer nicht mehr möglich, allenfalls ein Lyndorf DPA-1 mit elektronischer Raumkorrektur (Room Perfekt) oder ähnliche Geräte anderer Hersteller könnte noch helfen, doch für den sekundären Musikbetrieb im Wohnzimmer wäre das schon eine größere Investition.

Ansonsten kann ich Dir Recht geben, dass die Spendor nicht zimperlich im Bass sind, diesen aber eben bedingt durch die eigene "Flow Reflex Technologie" sehr trocken rüber bringen. Bei den Höhen runden sie etwas ab, was aber der nachgesagten analytischen Eigenschaft der Alesis im Hochtonbereich zugute kommen dürfte.

Die Alesis werde ich heute bei DHL abholen und gleich testen.

Es ist bislang meine "billigste" Endstufe. Zuvor hatte ich große Geschütze aufgefahren, von Naim Audio kommend mit der großen Naim NAC52 Vorstufe mit Supercap und NAP135er Monoendstufen. Aber den Highendwahn mache ich, seit ich den Studiobereich für mich endeckt habe, nicht mehr mit.

Gruß
Chris
Chrisk7
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 06. Jan 2010, 17:07
... ich habe jetzt die Alesis abgeholt, am Netz nuckeln gelassen und schon mal reingehört.

Eines kann ich jetzt schon sagen: In Kombination mit den Spendor-Lautsprechern klingt sie in allen Bereichen fantastisch! Der Bassbereich ist sehr präzise und die von mir bemängelten "Ferkeleien" im Bass sind weg. Da hat wohl der Onkyo-Verstärker eine Überholung nötig...

Bedenkt man den Preis und meine Erfahrung mit bisherigen Endstufen und Verstärkern, so würde ich die These wagen, dass sich sogenannten "Highend"-Endstufen, die das 10 bis 20fache kosten, ganz schön warm anziehen müssen, um die Preisdifferenz zur Alesis mit einer hörbaren "Verbesserung" zu toppen.

Bedenkt man, dass die S9E UVP 8000 EUR kosten, dann ist auch klar, wo man zuerst Geld in eine Kette investieren soll, um gute Ergebnisse zu erzielen: in gute Lautsprecher. Eine gute Quelle (Wandler) und Raumtuning tun ihr übriges.

Gruß
Chris
fujak
Inventar
#11 erstellt: 06. Jan 2010, 18:42
Hallo Chris,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Amp. Insofern ist auch dieses Mal für Dich die Rechnung aufgegangen, den High-End-Wahn nicht mehr mitmachen zu wollen, wie Du geschrieben hast.

Viel Hörgenuss wünsche ich Dir mit Deinem neuen Schätzchen
Fujak
kamagei
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 06. Jan 2010, 19:52
Hallo Chris,

freut mich, dass der erste Eindruck der Alesis positiv war. Wird bestimmt noch besser.


Tipp zu Raumproblemen:

Die Yamaha Receiver haben verschiedene Equalizer, mit denen die Frequenzgänge der Lausprecher angepasst werden können, schon integriert.

evtl. Nachteil:

Dann muss der interne Wandler laufen (analoge Quellen werden erst digitalisiert und klingen schlecht), so dass man den Yamaha-Sound (eher analytisch) mögen muss. Fürs Musikhören verwende ich die EQs eher nicht.

Der Yamaha hat aber ohnehin einige nützliche Funktionen, wie z.B. den Music Enhancer, der insbes. bei schlechteren Aufnahmen für mehr Räumlichkeit sorgt. Den verwende ich bisweilen.


AV-Receiver als Vorverstärker:

Maßgebliche Unterschiede der Quellen sind (für mich) auch nur im Stereo/Pure-Direct Modus festzustellen (Receiver dient als Vorverstärker) und da ist es mir am liebsten "unfrisiert"; je nach Musik entweder Marantz CD analog oder interner Wandler Yamaha Receiver.

Die Weiterleitung macht der Receiver m.E. sehr neutral: Ich höre den Marantz (im Einzelfall!) eindeutig raus.


Geldwert:

Ich weiß nicht, ob andere Receiver ähnliche Funktionen wie Yamaha haben: Rotel bietet für wesentlich mehr Geld so gut wie gar nichts in dieser Hinsicht; Würde aber unabhängig davon derzeit jedem zum Kauf von (Auslaufmodell-!) AV-Receiver + Alesis raten, Marke nach persönlichem Geschmack:

In der Tat, es kann hier - unter Umständen - ein Investment von lediglich rd. 850 EUR ausreichen, um elektronikseitig eine Top-Hifi / Surround Kombo zu bekommen, so dass man des Rest des Budgets in die Boxen stecken kann.

Angesichts meiner eigenen Erfahrungen halte ich es (ebenfalls) nicht für übertrieben, an einer solchen Kombi auch 10.000 EUR Boxen zu betreiben. Das ist - abhängig vom Raum - auch sinnvoller, als mehr Geld in die Elektronik zu stecken. Dazu hat nur fast niemand den Mut (Nach dem Motto: "sicher ist sicher...")

Neuer CD-Player steht bei mir noch aus: Wäre fast bereit gewesen, um ca. 1.000 EUR zu investieren. Bin mittlerweile aber skeptisch geworden, ob sich das überhaupt lohnt, auch wenn Klangunterschiede - im Dauerbetrieb - ohne Frage wahrnehmbar sind, jedenfalls zwischen verschiedenen Herstellern und bei bestimmten Passagen / Stücken.

Habe mich hier gedanklich schon auf 500,- Obergrenze heruntergehandelt.

Zunächst habe ich mir nur ein besseres Analog-Kabel bestellt (billig) und sehe dann weiter; bis dahin kaufe ich CDs.


PS:

"High End":

War u.a. auch bei B+W Probehören (mit teureren Boxen als die Spendors); fand ebenso wie ein Freund von mir, dass B+W wohl auch einiges an Geld für den guten Namen nimmt.

Das gilt erst recht für Accuphase: Die bieten allen Ernstes einen Verstärker mit, glaube ich, 2 x 70 Watt für rd. 3000 EUR an! Hallo? 2 x 70 Watt? Bei so einem Preis kann man wenigstens Ausgangsleistung erwarten. Musste den Regler beim Probehören fast bis zum Anschlag aufdrehen.

Hatte absichtlich nach dem Einsteigermodell gefragt weil ja auch mein alter Accuphase der Einsteiger war. Allerdings - für damalige Verhältnisse - ein Einstieg mit Power.

Lasst Euch nicht für dumm verkaufen!



Grüße
kamagei
Chrisk7
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Jan 2010, 11:49
Hallo kamagei,

zu Raummoden und EQ:

Das Problem üblicher Equalizer ist, dass sie recht breitbandig agieren (erst recht der EQ im Yahama). Für die Beseitigung von Raummoden müsste jedoch eine frequenzgenaue Anpassung am HÖRPLATZ erfolgen. Insofern sind Lösungen wie der Lyndorf DPA-1 einer externen EQ-Lösung, wie z.B. dem Behringer DEQ 2496, der auch häufig empfohlen wird, klar im Vorteil, zumal die Probleme bei Raummoden im Bassbereich, d.h. weit unterhalb von 500 Hz liegen. Da kommt ein üblicher externer (D)EQ an sein Limit. Abgesehen davon, dass die Einmessung nicht ganz trivial ist.

Verstärker:

Lass Dich von den Watt-Zahlen nicht blenden. Die sind eher sekundär und hängen wesentlich davon ab, wie die Endstufe aufgebaut ist. Ich habe jahrelang mit Naim-Audio gehört, wo selbst die großen Monoendstufen nicht mehr als 80 Watt pro Kanal auf dem Papier bringen. Die Leistung langt bei Schallwandlern mit den üblichen Wirkungsgraden normalerweise aus. Viel wichtiger ist m.E. die Impulsfestigkeit, d.h. dass genügend Leistung bei schnellen Impulsen geliefert werden kann und der Dynamikumfang. Insofern verhält es sich bei Wattzahlen wie bei den Pixelangaben bei Digitalkameras: mehr ist nicht unbedingt besser. Die gesamte Architektur drum herum ist wichtig.


CD-Spieler:


Ich hatte früher einen Naim Audio CD2, der klang sehr erdig ohne dabei die letzten Details an den Bandgrenzen freizugeben.

Nun habe ich genau das Gegenteil: Eine Ultrapräzisionsmaschine von Marantz, die zugleich auch SACD kann: Den SA15S1. Ich bin sehr zufrieden, da er eben auch die Bandgrenzen schön auflöst und sehr präzise spielt.

Ansonsten gehe ich aber mehr und mehr dazu über, von der Festplatte (via NAS) zu streamen, da ich so schneller Titel wiederfinden kann (im Wohnzimmer bequem über einen Popcornhour A-100). Meine neueste Anschaffung ist der Sonus ZP-90 mit Controller, das Ganze über einen externen Wandler.
Leider kann er keine Abtastraten > 48 kHz, was für die hochauflösenden Medien, die man bei Linn Records online saugen kann, notwendig wäre (z.B. 24 bit/192 kHz).

Falls Dich "loss-less" Musik interessiert und Du mal zwischen den Formaten vergleichen willst, kann Du bei Linn Records Test-Files in unterschiedlichen Samplingraten kostenlos herunterladen: http://www.linnrecords.com/linn-downloads-testfiles.aspx

Chris


[Beitrag von Chrisk7 am 07. Jan 2010, 11:57 bearbeitet]
fujak
Inventar
#14 erstellt: 07. Jan 2010, 14:41

Chrisk7 schrieb:
Meine neueste Anschaffung ist der Sonus ZP-90 mit Controller, das Ganze über einen externen Wandler.
Leider kann er keine Abtastraten > 48 kHz, was für die hochauflösenden Medien, die man bei Linn Records online saugen kann, notwendig wäre (z.B. 24 bit/192 kHz).


Chris, falls es Dich zu diesem Thema interessiert: Ich habe vor ein paar Tagen einen Erfahrungsbericht über den externen Wandler Beresford Caiman ins Forum gestellt. Er kann die 96Khz Samplingfrequenz (24bit) zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis.

Grüße
Fujak
Chrisk7
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Jan 2010, 16:25

fujak schrieb:


falls es Dich zu diesem Thema interessiert: Ich habe vor ein paar Tagen einen Erfahrungsbericht über den externen Wandler Beresford Caiman ins Forum gestellt.


Ist ja witzig: ich benutze schon seit zwei Jahren den TC-7510 für die Wohnzimmeranlage. Ich bin sehr zufrieden, zumal er vier digitale Eingäge und zwei analoge Ausgänge hat, davon einer regelbar. Ich werde mir mal den Bericht durchlesen.

Hast Du ihn auch im Vergleich zu dem Cambridge DAC Magic gehört? Den kenne ich auch ganz gut.

Was den Sonus angeht, so ist er bei der Ausgabe auf die Samplingrate von 48 kHz begrenzt, da hilft auch kein Wandler mit höheren Samplingraten etwas - leider. Meiner geht bis 192 kHz (Terratec Phase X74FW).

Chris


[Beitrag von Chrisk7 am 07. Jan 2010, 17:06 bearbeitet]
kamagei
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 08. Jan 2010, 00:42
Hallo,

Na ja, Deine Anlage war ja ( wie ich es verstanden habe) nicht fürs Musikzimmer... wie gesagt, ich mach von den EQs auch wenig Gebrauch. Zimmer ist ganz gut bedämpft.

Danke für die Tipps mit Linn Downloads! Werde ich sicher (irgendwann) probieren. War bislang kein Freund von Downloads, will was "zum Anfassen" im Regal.

Hab mir lustigerweise gestern einen Marantz SACD Player bestellt, Modell sa 7001 ( Natürlich billig ;)) Erst mal sehen, ob der mir der Spaß macht.

Wie sind die Erfahrungen mit dem DacMagic? Hatte mir den Kauf überlegt. Wie klingt das Ding Deinem Empfinden nach?



Gruß
Kamagei
Chrisk7
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Jan 2010, 02:15

kamagei schrieb:

Hab mir lustigerweise gestern einen Marantz SACD Player bestellt, Modell sa 7001 ( Natürlich billig ;)) Erst mal sehen, ob der mir der Spaß macht.


Gute Wahl! Wirst es sicher nicht bereuen.


kamagei schrieb:

Wie sind die Erfahrungen mit dem DacMagic? Hatte mir den Kauf überlegt. Wie klingt das Ding Deinem Empfinden nach?


Sehr feines Teil. Hat zwei Wandler verbaut und symmetrische Ausgänge. Leider habe ich noch keinen Vergleich gemacht. Ein Grund mich für den TC-7510 zu entscheiden waren die vier digitalen Eingänge für unterschiedl. Quellen. Der DAC Magic hat leider nur zwei digitale Eingänge.

Chris
Crashingnose
Stammgast
#18 erstellt: 09. Jan 2010, 02:20
Hi,

wollte mal Nachfragen wie es mit der Hitze des Gerätes aussieht? Sehr heiß oder kann man das Gerät auf ein anderes stellen? Werde in den nächsten Tagen durch ein Forumsmitglied einen Vorverstärker erhalten und überlege nun ob ich mir dazu die Alesis RA500 für die NuLine 32 Beschallung anschaffen soll?

Vorverstärker wird ein Yamaha CX-50 sein.

GReetZ CRashingnose


[Beitrag von Crashingnose am 09. Jan 2010, 02:20 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#19 erstellt: 09. Jan 2010, 10:12
Moin,

in der Anleitung wird ausreichend Abstand empfohlen, weshalb ich für die anderen Geräte auch ein kleines Tischchen zusammengekloppt habe, unter dem die RA-500 steht. Nennenswert warm ist sie nach mehreren Stunden Film nicht, aber nach dem Einschalten verhält sie sich ungewöhnlich.

Anfangs vertilgt sie ca. 400 W, wobei beide Kühlkörper handwarm werden (grob geschätzt 30-40°C) und aus den Lautsprechern etwas 100-Hz-Brumm zu hören ist. Der Ruheverbrauch geht dann langsam zurück und stabilisiert sich bei ca. 40 W. Ich muss bei Gelegenheit noch das Oszilloskop dranhängen, um auszuschließen, dass sie HF-Schwingungen von sich gibt. Tut sie das nicht, ist vermutlich nur die Ruhestromstabilisierung schlecht konstruiert.

Grüße,

Zweck
khonfused
Stammgast
#20 erstellt: 09. Jan 2010, 10:16
Hallo,

habe im Moment die Alesis RA500 und den t.amp S150 zum Testen hier.
Als Receiver habe ich den Yamaha RX-V1700, der beim Testen als Vorstufe dienen wird.
Lautsprecher sind die Infinity Kappa 7.2i

Ich bin gespannt, ob es Unterschiede gibt.

Gruss
khonfused
Crashingnose
Stammgast
#21 erstellt: 09. Jan 2010, 14:25
Hi,

die Unterschiede zwischen t-amp und der Alesis würden mich auch interessieren, bin schon gespannt auf deinen Bericht.

GreetZ Crashingnose
kamagei
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Jan 2010, 19:50
Kleiner Nachtrag:

Die Alesis kann im LS (manchmal) doch ploppen, wenn der Receiver (als Vorverstärker) sich über die Netzleiste zuerst ausschaltet und die Laustärke zu hoch ist. Das passiert aber nur manchmal, beim Einschalten aber nie.

Tipp:

Lautstärke runterdrehen oder Alesis manuell einschalten.

Ansonsten keine Probleme, aber in den ersten 15 Minuten des Betriebes ist die Endstufe stets klanglich noch nicht "voll da."

Grüße
Ohrnator
Stammgast
#23 erstellt: 10. Jan 2010, 13:39

Zweck0r schrieb:

Anfangs vertilgt sie ca. 400 W, wobei beide Kühlkörper handwarm werden (grob geschätzt 30-40°C) und aus den Lautsprechern etwas 100-Hz-Brumm zu hören ist. Der Ruheverbrauch geht dann langsam zurück und stabilisiert sich bei ca. 40 W.
Zweck


Das hab ich jetzt bei mir auch zum ersten Mal festgestellt! Das Brummen ist nach dem Einschalten recht laut und wird dann nach einigen Minuten so leise, dass man es nur noch hört, wenn man den Kopf vor die Box hält. Hoffe das ist konstruktionsbedingt, am guten Klang ändert das zum Glück nichts.
Chrisk7
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Jan 2010, 23:32

Das Brummen ist nach dem Einschalten recht laut und wird dann nach einigen Minuten so leise, dass man es nur noch hört, wenn man den Kopf vor die Box hält. Hoffe das ist konstruktionsbedingt, am guten Klang ändert das zum Glück nichts.


Ich höre kein Brummen und Ploppen bei meiner RA-500. Ausgepackt und spielt perfekt.


[Beitrag von Chrisk7 am 13. Jan 2010, 20:35 bearbeitet]
Crashingnose
Stammgast
#25 erstellt: 12. Jan 2010, 01:27
Hi,

@khonfused: Wie sieht es mit deinem Test RA500 gegen T-Amp 150 aus?

Da ich demnächst eine Yamaha CX-50 Vorstufe besitzen werde -wenn alles klappt zum WE...dann möchte ich schon wissen wieviel ich beiseite legen muss. Hifi Endstufen sind ja leider etwas teurer, suche nämlich für meine NuLine 32 was um 2x 150 Watt an 4 Ohm.

GreetZ Crashingnose
khonfused
Stammgast
#26 erstellt: 12. Jan 2010, 19:32
okay, mal ein kurzes Zwischenfazit.

Der Unterschied AVR alleine und AVR mit jeweils einer der beiden Endstufen ist auf alle Fälle deutlich größer als der Unterschied zwischen den beiden Endstufen, wenn sie am AVR hängen.
Mit anderen Worten: Bereits die t.amp S150 bringt den Klang der LS deutlich nach vorne. Mehr Dynamik, bessere Detailauflösung, die Musik steht mehr im Raum, löst sich leichter von den LS.
Ich bin kein Endstufenexperte und hatte am Anfang Angst ich würde gar keine Unterschiede hören können.
Zwischen AVR mit und AVR ohne externe Endstufen ist der Unterschied aber glasklar.
Insgesamt hatte ich den Eindruck die Alesis pusht noch ein wenig mehr, vielleicht ist das aber auch meiner Begeisterung über den Klangzugewinn am Anfang geschuldet (ich hatte als erstes die Alesis einen Tag im AVR laufen und habe dann gewechselt auf die t.amp)
Bei der t.amp ist mir beim Kabelreindrehen gleich einer der Stecker abgebrochen, das Material scheint nicht das solideste zu sein.
Zudem sind die Löcher für die LS-Kabel zu klein für meine LS-Kabel, so dass nur das halbe kabel reinpasst. Bananas gehen auch nicht. Ob das am Klang was ändert, weiss ich nicht.
Auf der Habenseite des t.amp steht die schlichtere Optik mit nur einem grünen Power Licht, das man am besten abklebt.
Bei der Alesis leuchtet das Power licht blau, die Pegelanzeige schlägt grün aus und der Einschaltknopf ist rot, während die Regler silber sind. Alles so schön bunt hier. Sieht ein wenig billig aus. Beim t.amp ist alles in anthrazit und schwarz gehalten. Gefällt mir besser.

Der t.amp kostet nur die Hälfte der Alesis, die aber mit ca. 250,- Euro auch nicht wirklich teuer ist.
Empfehlen kann man wohl beide. Preis/Leistung ist sowieso absolut super.
Wer aufs Geld schaut und trotzdem Leistung haben will und zudem nur Stereo braucht, holt sich vielleicht eine Alesis.
Wer Surround braucht, vielleicht 3 t.amps S150.
Das kostet nur wenig mehr und beides macht richtig Spass.

Gruss
khonfused
Moosman
Stammgast
#27 erstellt: 18. Jan 2010, 21:14
Ein weiterer Alesis-Anhänger ist dazugekommen!

Nachdem mich mein optisch und haptisch toller Onkyo Integra A-8870 in Sachen Zuverlässigkeit immer mehr gelangweilt hatte, habe ich mich recht spontan dazu entschieden, das Dickschiff gegen eine RA-500 mit fernbedienbarem Hifi-Preamp auszutauschen: letzte Woche habe ich mir dann den passenden Camtech in der Bucht geschossen.

Was soll ich sagen... der Sound ist nicht bedeutend anders als vorher, allerdings noch mal einen (gefühlten ;)) Tick kontrollierter und direkter als mit dem bereits sehr kräftigen Onkyo. Punkt.
Die Optik ist halt nicht mehr ganz so elegant wie vorher, aber was soll‘s! Rein funktional mache ich durch den (übrigens auch sehr wertig verarbeiteten – obwohl der Integra da nochmal deutlich kompromissloser ist) Camtech keine Kompromisse.

Die Alesis ist bei mir völlig nebengeräuschfrei und wird auch nie mehr als handwarm. Die oft beschriebenen Plopps beim Ein- und/oder Ausschalten gibt’s auch nicht, genausowenig wie Brummschleifen oder Ähnliches: Sehr unkompliziert das alles.
Vor- und Endstufe habe ich übrigens via symmetrischem XLR verbunden (der Camtech hat das noch im Gegensatz zum aktuellen Audiolab): Einen Unterschied zu Cinch habe ich (außer im Pegel) nicht feststellen können – wie auch bei 1m Strippenlänge!

Bis jetzt bin ich also sehr zufrieden.
Bei Fragen bitte fragen.
Chrisk7
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jan 2010, 19:27
... gleicher Hörweg wie bei mir: RA-500 ersetzt Onkyo-Verstärker und auch keine nachteiligen Nebeneffekte bei mir.
Moosman
Stammgast
#29 erstellt: 31. Jan 2010, 16:25
Also jetzt nach einiger Zeit des Hörens und Vergleichens muss ich schon sagen, dass die Kraft der RA-500 im Vergleich zum auch nicht gerade schwachbrüstigen großen Onkyo Integra frappierend ist:
direkt, kontrolliert, mühelos! Staubtrockener Bass, Klarheit und Auflösung bis in die letzte Faser.

Ich bin sehr beeindruckt von meiner Kombi, bei der natürlich auch der Camtech Lob hinsichtlich Bedienung (sehr feine motorische Lautstärkeregelung!) und schierer Funktionalität verdient.

Eigentlich wollte ich ja nur einen preiswerten Ersatz für den schwächelnden Onkyo und habe jetzt ganz ungeplant einen weiteren Level mit meiner Anlage erreicht...

...und falls jetzt einer kommt und meint, es ginge hier um Verstärkerklang, entgegne ich jetzt bereits, dass sich nicht der Klang verändert hat, sondern die Art und Weise wie die Anlage nun spielt: Das ist ein großer Unterschied!
OldMansChild
Stammgast
#30 erstellt: 05. Feb 2010, 23:09
Also ich stehe auch kurz davor mir eine Alesis RA-500 zu besorgen bzw zu testen... Ich habe nur eine Frage:

Zuerst mein Setup:

Denon DCD 1500AE
Denon AVR 2309
Canton Ergo 609

Ich höre sehr viel Stereo und bin auch zufrieden mit dem jetztigen Sound. Auf Grund meines Raumes bevorzuge ich auch Stereo mit eingeschaltetem Audyssey Flat und dem Dynamic EQ,da ich nicht viel lauter als Zimmerlautstärke hören kann...

Hier die Frage:
Wenn ich jetzt die Endstufe mit den Pre Outs verbinde sind dann an den Fronts noch alle Audyssey Funktionen verfügbar

Ich bin wirklich gespannt ob der Unterschied zu einem AVR so krass ausfällt...
Amperlite
Inventar
#31 erstellt: 06. Feb 2010, 06:24

OldMansChild schrieb:
Hier die Frage:
Wenn ich jetzt die Endstufe mit den Pre Outs verbinde sind dann an den Fronts noch alle Audyssey Funktionen verfügbar
Normalerweise schickt ein AVR alle vorgenommenen Änderungen seines DSP nicht nur an die internen Endstufen, sondern auch an die Vorverstärkerausgänge.




OldMansChild schrieb:
Ich bin wirklich gespannt ob der Unterschied zu einem AVR so krass ausfällt...

Bei Transistorverstärkervergleichen ein Adjektiv wie "krass" zu verwenden, ist in praktisch jedem Fall eine starke Übertreibung.
Dass AVRs nicht die gleich unverzerrte Leistung wie ein Stereo-Gerät für den gleichen Preis erreichen ist kaum verwunderlich.
Wer bei gehobener Zimmerlautstärke starke Abweichungen bemerkt, sollte die Einstellungen überprüfen, da macht man gerne mal Fehler.
Amperlite
Inventar
#32 erstellt: 06. Feb 2010, 06:25

OldMansChild schrieb:
Hier die Frage:
Wenn ich jetzt die Endstufe mit den Pre Outs verbinde sind dann an den Fronts noch alle Audyssey Funktionen verfügbar

Normalerweise schickt ein AVR alle vorgenommenen Änderungen seines DSP nicht nur an die internen Endstufen, sondern auch an die Vorverstärkerausgänge.



OldMansChild schrieb:
Ich bin wirklich gespannt ob der Unterschied zu einem AVR so krass ausfällt...

Bei Transistorverstärkervergleichen ein Adjektiv wie "krass" zu verwenden, ist in praktisch jedem Fall eine starke Übertreibung.
Dass AVRs nicht die gleich unverzerrte Leistung wie ein Stereo-Gerät für den gleichen Preis erreichen ist kaum verwunderlich.
Wer bei gehobener Zimmerlautstärke starke Abweichungen bemerkt, sollte die Einstellungen überprüfen, da macht man gerne mal Fehler.
plüsch
Inventar
#33 erstellt: 06. Feb 2010, 11:04

Bei Transistorverstärkervergleichen ein Adjektiv wie "krass" zu verwenden, ist in praktisch jedem Fall eine starke Übertreibung.


Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Darüber zu kommunizieren was man selber empfindet wenn man hört,
ist ja noch mals schwieriger.

Subjectiv, und so hören wir nun mal,
kann man das aber so empfinden.

Zieht man alle möglichen Faktoren wie -Raumakustik,Boxenaufstellung,Hörplatz,Lautsprecher,physische und Psychische Verfassung,Temperatur usw. - in betracht,
so ist der "Klang" eines Verstärkers sicher nur ein Mosaik im gesamten Bild.

Dennoch bleibt mein Fazit aus meinen Erfahrungen mit Verstärkern,
daß ein Amp "für mich maßgeblich" daran beteiligt ist ob ich Töne oder Musik höre.



Gruß plüsch
OldMansChild
Stammgast
#34 erstellt: 12. Feb 2010, 16:26
Hier mal ein erster Erfahrungsbericht von mir:

http://www.hifi-foru...1&postID=20157#20157
99zion
Stammgast
#35 erstellt: 13. Feb 2010, 11:26
moin moin !!!

ich habe auch eine alesis ra 500. ich hatte vorher eine 150er.
bei beiden hatte / habe ich die laustärke-reglung überbrückt.

da ich die ra 500 ja mit einer vorstufe (project) betreibe ist die reglung unnötig.

hier mal ein bild anbei :



gruß
jan
OldMansChild
Stammgast
#36 erstellt: 13. Feb 2010, 14:09
Könntest du mir zeigen welches Kabel das genau ist?
99zion
Stammgast
#37 erstellt: 13. Feb 2010, 23:49
hallo oldmanschild und all die anderen interssierten !!!

der umbau ist im prinzip recht einfach und doch ein bißchen aufwändiger als er auf den ersten blick scheint.

du zerlegst die alesis so, dass du die beiden seitenteile mit den endstufen-platinen einzeln hast.
dann lötest du die serienmäßigen chinch-buchsen aus, da an deren stelle die neuen einbaubuchsen kommen, sonst ist kein platz für einen sauberen einbau.
die steckerkabel der voderen poti-regler ablöten, es sind jeweils ja 2, eines braucht man für den umbau. ich habe die längeren genommen.
dann die neuen cinchbuchsen richtig verlöten ( + und - beachten !!! )und einbauen.
alles wieder zusammenbauen, zusammen stecken.
und fertig ist die alesis ohne die ´unsinnigen´ vorderen lautstärkeregler !!!
zeitaufwand : ca 2 stunden

das angefügte bild zeigt die ra 150, der aufbau der ra - serie ist aber identisch.

ach ja : die garantie erlischt natürlich !!!

viel spaß !!

gruß
jan

Ezeqiel
Inventar
#38 erstellt: 17. Feb 2010, 20:46
Ich benutze meine RA500 als Subwooferendstufe. Dazu folgendes:


  • Leistung hat sie mehr, als alles, was ich bisher dranhängen hatte. Da meine Subwoofer (2 Eminence LAB12 in je 90 Litern BR) damit aber noch nicht ausgereizt sind, werde ich vielleicht eine zweite RA500 anschaffen und beide im Brückenbetrieb laufen lassen, sofern die Impendanz in dem Frequenzbereich, in dem sie betrieben werden, nicht zu niedrig wird. Ich glaube, Imin war so bei knapp 6 Ohm, wenn ich mich nicht irre. Hat da jemand Erfahrungswerte?

  • Zumindest meine RA500 hat definitiv Softstart.

  • Eine Brummschleife hatte ich mir auch eingehandelt. Das Problem habe ich beseitigt, indem ich ein Kabel von einer Gehäuseschraube am RA500 zu einer Gehäuseschraube meines AVR gezogen habe. Ist das irgendwie bedenklich?

  • Trafobrummen kann ich keins hören, ich habe aber auch gerade eine Aussenohrentzündung . . .

  • Ich habe mit der RA500 auch schonmal eine kleine Wohnzimmerfete beschallt, dort aber Fullrange. Die Protect-Lämpchen leuchteten im Takt der Musik auf und die Lautstärke war ohrenbetäubend. Dem hat die Enstufe klaglos standgehalten, und das so um die 8 Stunden.

  • Wie dem User US ist mir ein Kanal mal ausgefallen. Ich habe die Endstufe dann an eine örtliche kleine Radioreperaturwerkstatt gegeben (Quittung nicht gefunden ), die sie mir für kleines Geld repariert hat: Lediglich ein Relais hatte Kontaktprobleme.


Ich hoffe, es war für jeden was dabei.

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit ihr.

Gruss,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 17. Feb 2010, 20:49 bearbeitet]
Bullethead
Stammgast
#39 erstellt: 19. Feb 2010, 00:30
Ich würde gern eine RA 150 an einen schaltbaren Netzausgang eines VV mit 120 Watt Schaltleistung anschließen; mehr als gehobene Zimmerlautstärke ist nicht notwendig. Kann das Probleme geben? In der BA des RA 150 steht, dass im Idle-Betrieb 30Watt konsumiert werden. Vom Vollbetrieb werde ich immer gehörigen Abstand haben.
Zweck0r
Moderator
#40 erstellt: 19. Feb 2010, 02:07
Selbst wenn das funktioniert, ist das eine Einladung an die Versicherung, im Brandfall Zicken zu machen. Lass es besser bleiben und kauf eine Master-Slave-Steckdosenleiste, die auch die maximale Leistung verträgt.

Grüße,

Zweck
Bullethead
Stammgast
#41 erstellt: 19. Feb 2010, 15:00
Danke für den Tipp!

Für das Einschalten ist das dann ja o.k., aber beim Ausschalten soll ja der Amp zuerst ausgeschaltet werden. Das scheint mir bei einer Master/Slave-Steckdose nicht gewährleistet zu sein. Mal sehen was der VV macht. Wenn er beim Abschalten sofort auf "Mute" geht, sollte es ja auch noch gehen.
ta
Inventar
#42 erstellt: 20. Feb 2010, 21:20
Wo greifen eigentlich diese Lautstärkeregler ein? Ist es theoretisch möglich, das Gerät als Vollverstärker einzusetzen?
Bullethead
Stammgast
#43 erstellt: 20. Feb 2010, 23:01
Bei nur einer Signalquelle und Verzicht auf Sound-Schnickschnack wie Höhen, Tiefen, Loudness etc. kann man das Gerät wie einen "Vollverstärker im Direktmodus" betreiben. Allerdings gehört meines Erachtens zu einem VV auch ein Phono-Eingang - und das geht definitiv nicht ohne vorgeschalteten Entzerrer-Vorverstärker.
OldMansChild
Stammgast
#44 erstellt: 21. Feb 2010, 01:17
Hat sich durch das Umgehen der Poti´s klanglich etwas verbessert?
Ohrnator
Stammgast
#45 erstellt: 21. Feb 2010, 01:45
Also ich glaube hier driften wir wieder leicht in den Voodoo-Bereich hinein. Laut Anleitung begrenzen die Potis das Ausgangssignal doch nur über eine simple Abschwächung, also kann ich mir eine weltbewegende Klangsteigerung ohne nur schwer vorstellen. Na ja Hauptsache, ihr habt was zu tun ...
Bullethead
Stammgast
#46 erstellt: 21. Feb 2010, 02:22
Ich denke es ging beim Ausbau der Potis nicht um den Klang, sondern um die Elimination eines langfristig eventuell störanfälligen Bauteils bzw. um den Ausbau von nicht "würdigen" Potentiometern.
Bullethead
Stammgast
#47 erstellt: 21. Feb 2010, 02:24

99zion schrieb:
moin moin !!!

ich habe auch eine alesis ra 500. ich hatte vorher eine 150er.
bei beiden hatte / habe ich die laustärke-reglung überbrückt.

da ich die ra 500 ja mit einer vorstufe (project) betreibe ist die reglung unnötig.

hier mal ein bild anbei :



gruß
jan


Wie beurteilst du die RA 150 im Verhältnis zur RA 500, abgesehen von der Leistung, klanglich?
99zion
Stammgast
#48 erstellt: 21. Feb 2010, 04:00
hallo forum !!!

die eingangs-stufe verstärkt um faktor ca 2,6, die potis regeln dann das signal wieder runter. warum also der ganze ´humbug´, die meisten fahren die alesis eh über einen pre amp.

die alesis-eigenen xlr-anschlüsse sind dann aber tot.

ob´s klanglich was bringt ?? ich denke, je weniger im signal-weg desto besser. außerdem hat man so keine probleme die poti´s mit genau gleicher lautstärke einzustellen, weil eben überbrückt.

für puristen, die nur eine quelle anschließen, würd ich vorschlagen, nur ein stereo-poti einzubauen anstatt von 2x mono. so braucht man nicht immer an zwei reglern zu drehen.

ich habe die 500er nie im direkten vergleich zur 150er gehört. die 500er ist sehr analytisch, hat mehr bass-performance, weil mehr leistung.

ich zumindest, mach mir über amp´s keine gedanken mehr seid ich die 500er hab. leistung satt, super preis-leistungs-verhältniss. und wer die poti-geschichte umbauen will, kann ja auch eine gebrauchte in der bucht kaufen, garantie geht ja dann eh flöten. ich hab meine da für ca 130€ geschossen (gut, das war als das ´kanzler-duell´ im tv lief )
normal-preis in der bucht ist zwischen 160 und 180€, und auch hier im forum wird ja ab und an eine ra 500 zum guten preis angeboten.

gruß
jan
Bullethead
Stammgast
#49 erstellt: 21. Feb 2010, 14:46
Gibt es eigentlich irgendwo ein Blockschaltbild /Schaltplan?

Ich habe wegen des Klangs gefragt, da ich im Vergleich zu meinem alten class-a Verstärker (Receiver) nicht so zufrieden mit der Wiedergabe im Höhenbereich/Räumlichkeit bin. Andererseits bietet mein Preamp Vorteile gegenüber dem alten Receiver. Ich werde noch mal die alte Kombi anschliesen und eine Hörprobe machen.
Amperlite
Inventar
#50 erstellt: 21. Feb 2010, 16:13

99zion schrieb:
ich denke, je weniger im signal-weg desto besser.

Das denkt so mancher, ist aber falsch. Zumindest, solange das Bauteil nicht defekt ist. Billige Potentiometer sind leider vergleichsweise fehleranfällig.
ta
Inventar
#51 erstellt: 21. Feb 2010, 17:41

Bullethead schrieb:
Bei nur einer Signalquelle und Verzicht auf Sound-Schnickschnack wie Höhen, Tiefen, Loudness etc. kann man das Gerät wie einen "Vollverstärker im Direktmodus" betreiben. Allerdings gehört meines Erachtens zu einem VV auch ein Phono-Eingang - und das geht definitiv nicht ohne vorgeschalteten Entzerrer-Vorverstärker.


Also die Potis sitzen HINTER der Endstufe? Müssten die dann nicht besonders Leistungsfähig sein? Üblich ist ja eigentlich davor...

Bekommt man die Lautstärke ganz runtergedreht?

Eigentlich wärs ja üblich, die Potis vor der Endstufe einzubauen...

Dann wäre ein Überbrücken aber auch nicht ohne. Schließlich heißt es ja immer, Standard-Vollaussteuerung bei Vollverstärkern, d.h. wenn man einen Vollverstärker als Endstufe mißbrauchen will, wäre auf 12 Uhr-Stellung des Lautstärkereglers. Alles darüber dient der Verstärkung besonders schwacher Quellen...
Eine Poti-Überbrückung entspräche aber einem voll aufgerissenem Poti...-->wäre also ungesund.

Deswegen sollte man IMHO sicher sein, wo das Poti im Signalweg sitzt, bevor man es überbrückt....

Jedenfalls käme mir ein Poti hinter der Endstufe seltsam vor...

Sitzt es doch davor, sollte man wahrscheinlich einen Wiederstand mit (ungefähr) dem halben Potimaximalwert (bei linearem Poti) in die Überbrückung einbauen...

Nur so als Gedanke.
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