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McIntosh Freunde

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B&WFAN123
Stammgast
#1 erstellt: 22. Nov 2008, 10:36
Hallo Zusammen,
warum wird hier eigentlich so wenig über McIntosh geschrieben?
Ich finde die Geräte fantstisch und die Optik super. Ich hoffe es geht nicht nur mir so?!
Mein nächster wird nach langer Überlegung nächstes Jahr auf jedenfall ein Mc für den Stereopart (ich glaube der MA 7000 - da die Vor/Endkombis doch sehr teuer sind)

Grüße an alle Mc FANs
Amin65
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2008, 14:49
Du hast wohl nur im falschen Bereich gesucht. Im Klassiker Forum gabe es diesen hier:

http://www.hifi-foru...7424&back=&sort=&z=1
B&WFAN123
Stammgast
#3 erstellt: 22. Nov 2008, 15:22
gibt es nur alte Mc's
ich glaube schon hier richtig zu sein. Mal schauen wie die Resonanz ist.
Jeremy
Inventar
#4 erstellt: 22. Nov 2008, 15:33
'ich glaube der MA 7000 - da die Vor/Endkombis doch sehr teuer sind'

Ja, in der Tat, ein phantastischer Vollverstärker - ein wirkliches Prachtstück.
Wohl dem, der ihn sich leisten kann, denn 8200,--€ sind immer noch eine Menge Geld.

In >www.audio-markt.de< wird einer - allerdings von einem belgischen Anbieter, aber mit Garantie, für 5800,--€ angeboten: Angebots-ID: 7720417019 - vielleicht für Dich v. Interesse.
Ich hatte eine Zeit lang den MA-6850 (AC-Version), der mich aber klangl. an meinen Dynaudio Focus 220 nicht vollends zufriedengestellt hatte - vielleicht hat's ja auch nicht zus. gepasst.
Im Bass war er etwas schwammig, die oberen Mitten seltsamerweise etwas streng - und in den Höhen dann wieder recht gedeckt - also wenig luftig.

Konnte ihn aber zu einem guten Preis wieder verkaufen.

Die aktualisierten Modelle sind natürl. klangl. weiterentwickelt - schon der MA-6900 soll wohl deutlich besser sein.

Es gibt übrigens (neben dem neuen MA-7000), auch noch einen neu auf den Markt gebrachten MA-6600, wie ich auf der Audio-Components Homepage gesehen habe - und man kann ihn sogar, via FM-Radio-Einschubplatine, zum 'Stereo-Receiver' aufrüsten - eigentl. eine sehr begrüßenswerte Option.

Hier noch zur Info zum MA-6600:

"* Exklusives McIntosh Power Assurance System
* Fiber-Optik Beleuchtung
* 7 Eingänge inkl. Moving Magnet Phono Eingang
* 1 Balanced Eingänge
* Kopfhörerausgang
* Unabhängige Hör- und Aufnahme Schleifen
* Tuner Modul einbaubar
* Fernbedienung
Der neue McIntosh Vollverstärker MA 6600 AC basiert auf dem MA 6900. Er liefert eine Dauerleistung von 200 Watt an 2/4/8 Ohm und bis zu 400 Watt Impulsleistung. Seine VU Meter werden, wie bei allen neuen Mac von LED's beleuchtet und strahlen gleichmäßig blau. Neu ist die Möglichkeit den MA 6600 AC zu einem Receiver aufzurüsten. Dazu kann ein Tuner Modul eingebaut werden. Der MA 6600 AC verwendet die neueste Endtransistoren Generation von McIntosh, die auch in der legendären MC 2kW zum Einsatz kommen.

Mit dem einzigartigen McIntosh Autoformer des MA 6600 AC bringen Sie die geballte Leistung an jeden Lautsprecher, egal ob 2, 4 oder 8 Ohm – und das ohne jegliche Kompromisse, denn trotz der Urgewalt hat der MA 6600 AC Finesse, Feinzeichnung und Neutralität."

BG
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 22. Nov 2008, 15:40 bearbeitet]
speedhinrich
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2008, 15:35
Hi,

mir gefällt unter anderem die Powerguard Funktion der Verstärker. Wenn man´s krachen lässt und es dabei übertreibt, wird die Leistung (ich glaube, klirrabhängig) zurückgenommen, bevor die Hochtöner abgeschossen werden. Hatte schon des öfteren wild flackernde Powerguard- Leuchten und immer noch die ersten Hochtöner in den Lautsprechern
speedhinrich
Inventar
#6 erstellt: 22. Nov 2008, 15:54

Jeremy schrieb:
schon der MA-6900 soll wohl deutlich besser sein.



Ich habe keinen Grund zu Klage Hier gibt´s ihn als Schnäppchen
B&WFAN123
Stammgast
#7 erstellt: 22. Nov 2008, 18:20
den 6900 habe ich auch schon angeschaut, war aber nicht ganz zufrieden an meinen 802ern, irgendwie war der Unterschied zu meinem aktuellen Pathos Logos nicht da. Der Händler meinte, dass der 7000er noch ne Schippe drauf legt. Teste kann ich ihn aber erst nächstes Jahr. Es soll aber schon ein AC Gerät sein, da will ich Serviceseitig sicher gehen. Aber damit gebraucht zu kaufen habe ich kein Problem.
Jeremy
Inventar
#8 erstellt: 23. Nov 2008, 13:27
Wird aber nicht leicht sein, hier in Deutschland einen gebrauchten MA-7000 (also AC-Version) zu bekommen - dieses eine belgische Angebot scheint mir eher eine Ausnahme zu sein.

Es wird hier vermutl. kaum jmd. sich so einen neuen MA-7000 zulegen (den er ja bei einem Betrag v. 8200,--€ bestimmt vorher eingehend Probe hört, um sicher zu gehn', daß er ihm klangl. auch gefällt) u. ihn dann 'mir nichts dir nichts' 3 Monate später, für 2000,--€ weniger, irgendwo auf dem Hifi-Gebrauchtmarkt (ebay/audio-markt) wieder zu 'verticken'.

Also - da wirst Du m. E. eher schon 'in den sauren Apfel' beißen müssen u. ihn Dir beim Fachhändler neu kaufen.

Mich würde aber ehrlich mal interessieren, was bei so einem Neukauf eines McIntosh im Fachhandel via Barzahlung (und etwas Verhandlungsgeschick) an Preisnachlaß noch 'drin' ist - ok, über Geld redet man nicht (so gerne), aber das wäre schon mal interessant zu erfahren, wieviel man für einen MA-7000 tatsächlich 'auf den Ladentisch' legen muß (denn soo locker sitzt das Geld den Endkonsumenten momentan ja nun auch nicht in der Tasche).

Bei Accuphase-PIA-Geräten ist der Spielraum (was man so hört), ja ziemlich gering - ist es bei McIntosh genauso?

Der MA-6900 wurde ja jetzt schon mehrfach relativ günstig angeboten (neben audio-markt auch schon mehrfach auf ebay).

Das sind vermutl. auch zu einem Gutteil 'Umsteiger' auf den MA-7000, die sich auch bei (für den Käufer) recht fairen Gebrauchtangebots-Preisen, bestimmt finanziell immer noch sehr viel besser stellen, als bei einer Inzahlungnahme beim McIntosh-Fachhändler - ich beobachte die div. MA-6900 Angebote jedenfalls mit Interesse.

Freundliche Grüße

Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 23. Nov 2008, 13:28 bearbeitet]
B&WFAN123
Stammgast
#9 erstellt: 23. Nov 2008, 15:42
neu wird er so um 7000€ liegen. Ich gebe dir rechet damit das der 7000er selten gebraucht angeboten wird. Ich denke bei mir wird es schon ein Neuer werden.

Die Gebrauchtpreise sind halt immer von der Nachfrage abhängig und die ist zur Zeit schlecht, auch ein Grund warum ich den LOGOS noch behalten will und werde.
Jeremy
Inventar
#10 erstellt: 23. Nov 2008, 17:04
Ja, da hast du vollkommen Recht - möglicherweise beobachtest Du ja auch diese Auktion eines P.-'Logos':

http://cgi.ebay.de/P...C39%3A1%7C240%3A1309

Der ist jetzt grad mal bei rd. 1300,--€ und läuft heute Abend gegen viertel vor Neun aus.

Mal sehn', wie hoch der weggeht - aber ich schätze, der bleibt unter 2000,--€

Gut für den Auktionsgewinner - schlecht für den Verkäufer.

Aber weist Du was: Eins wäre doch interessant: Wenn Du bei Gelegenheit mal zu (D)einem McIntosh-Fachhändler gehen würdest - Dich als (stark) interessierten Käufer eines MA-7000 vorstellst - und nach Hörtest etc. etc. mal konkret fragst, was der MA-7000 kostet - Du wolltest bar bezahen u. ihn gleich mitnehmen.......(Dann kriegen die Fachhändler ja 'große Augen u. erhöhten Pulsschlag').

Also - würde mich wie gesagt ehrlich interessieren.
Denn 7000,--€ wären schon ein wirklich guter Preis - ich glaube, den kriegt man nur, wenn man geschickt verhandelt.

Beste Grüße

Bernhard
keramikfuzzi
Inventar
#11 erstellt: 23. Nov 2008, 17:20
Hi,

McIntosh ist für mich die Ikone des High End.

Erste Anschaffung nach 6er im Lotto, vor Ferrari und Motorjacht !

Ne, mal ehrlich, dieses zeitlose Design, diese Verarbeitung und der absolut audiophile warme Klang, es gibt für mich nichts besseres.


Vielleicht klappts ja irgendwann nochmal mit einer Anschaffung!

Viele Grüße von Martin
B&WFAN123
Stammgast
#12 erstellt: 23. Nov 2008, 17:34
du sprichst mir aus der Seele!

Ich finde Mc's zeitlos!

Bei dem verhandeln spielt es auch eine entscheidende Rolle ob der Händler ein Gerät vor Ort hat oder bestellen muß, wenn er einen auf Lager hat (sicher die wenigsten) geht sicher mehr.
Jeremy
Inventar
#13 erstellt: 23. Nov 2008, 17:52
Raum-Ton-Kunst High-End-Studios in Frankfurt/M hat ihn im Schaufenster. http://www.raum-ton-...gory_id=23&Itemid=63
Einige 'kleinere' wie den MA-6900 u. MA-6300 (letzterer war aber 'n Schuss in den Ofen') auch und auch noch Röhrenamps v. Mc. - 'Commemorativ-Edition' etc.
Aber ich hab' da schon 'nen anderen Amp gekauft - da kann ich mich momentan schwer als ernsthaften MA-7000-Käufer präsentieren.

BG
Bernhard

PS: Hier noch interessante McIntosh-, aber auch andere hochw. Hifi-(Röhren)Klassiker Angebote - bin da ab und an mal auf dessen Seiten(kennt Ihr die auch?): http://stores.ebay.de/german-gizmo-s-classical-audio

Das sind die Angebote v. diesem Dr. Burhardt Schwäbe, der auch für die 'Audiophile' u. Stereoplay schon geschrieben hat u. diesen neuen OTL(Ausgangsübertragerlosen)-Eternal-Arts Röhrenvollverst. nach Julius Futtermann (neu konzipiert u. aufgelegt) anbietet.

Wäre ja echt interessant, hier mal auf den Käufer eines generalüberholten McIntosh-Röhrenklassikers v. ihm zu treffen, um einige Info's dazu zu bekommen.


[Beitrag von Jeremy am 23. Nov 2008, 18:06 bearbeitet]
Jeremy
Inventar
#14 erstellt: 28. Nov 2008, 23:39
Na, die McIntosh Freunde hier im Forum sind wohl eher 'dünn gesät' - besitzt eigentl. keiner hier McIntosh Röhren-Amps?

Die erwähnte 'Commemorativ-Edition'-Serie, z. B. die MC-275 Röhrenendst. oder der Röhrenvollverst. MA-2275 würden mich interessieren.

Wird ja alles auch wieder gebraucht im Audio-Markt angeboten.

Irgendwie fragt man sich da doch, warum - eigentl. müßte doch jmd. mit solchen Röhrenamps am Ende seiner Träume angelangt sein - oder?

Besitzt hier im Forum jmd. so einen Röhren-Vollverst. oder 'ne Vor- End-Kombi v. Mc?

Auf welchem Niveau spielen diese Amps?

Beste Grüße

Bernhard
B&WFAN123
Stammgast
#15 erstellt: 29. Nov 2008, 09:31
das mit dem dünn gesät fällt mir auch auf! Ich denke das es am generelen Verbreitungsgrad der Mc´s in D liegt, auch gebraucht wird deutlich weniger angeboten als z.B. Accu's. Aber ich finde, das es genau das ist was Mc's interssant macht, sich ein bisschen abzuheben gehört doch auch im Hochpreissegment dazu
Tonkyhonk
Stammgast
#16 erstellt: 08. Dez 2008, 06:35

Jeremy schrieb:
Na, die McIntosh Freunde hier im Forum sind wohl eher 'dünn gesät' - besitzt eigentl. keiner hier McIntosh Röhren-Amps?

Die erwähnte 'Commemorativ-Edition'-Serie, z. B. die MC-275 Röhrenendst. oder der Röhrenvollverst. MA-2275 würden mich interessieren.

Wird ja alles auch wieder gebraucht im Audio-Markt angeboten.

Irgendwie fragt man sich da doch, warum - eigentl. müßte doch jmd. mit solchen Röhrenamps am Ende seiner Träume angelangt sein - oder?

Besitzt hier im Forum jmd. so einen Röhren-Vollverst. oder 'ne Vor- End-Kombi v. Mc?

Auf welchem Niveau spielen diese Amps?

Beste Grüße

Bernhard


Hallo Bernhard,
du triffst es genau auf den Punkt: Ich bin mit meiner C-22CE und meiner MC275CE am Ende meiner Träume angelangt. Diese Kombi hebt sich von meinen bisherigen Röhrenamps mehr als deutlich ab. Ich finde, sie spielen auf einem sehr hohen Niveau. Seit ich McIntosh habe interessieren mich andere Verstärker nicht mehr!!!
Jeremy
Inventar
#17 erstellt: 08. Dez 2008, 23:39
Hallo Tonkyhonk,

ja, dann herzlichen Glückwunsch zu der hervorragenden Mc-Röhrenkombi.

Seit wann besitzt Du sie u. hast Du sie neu bei einem offiziellen Mc-Händler gekauft oder (relativ günstiger) gebraucht? - Man sieht sie ja hin u. wieder auch gebraucht(Raum-Ton-Kunst in Ffm hat sie neu - zum entspr. Preis!).

Sofern gebraucht gekauft, was legt man so für diese 'Commemorativ-Edition'-Serie hin - würde mich halt schon mal interessieren (gerne auch per PM).

Wahrscheinlich sollte man dann auf eine gute+günstige Gelegeneit warten - also so etwas z. B. nicht gerade jetzt, um die Weihnachtszeit, sondern irgendwann innerhalb der 'Sommerflaute' kaufen - oder?

Ich 'setze' diese MC-Röhrenkombi bei mir jedenfalls mal auf 'Wiedervorlage' - u. wenn mal eine entspr. Gelegenheit (im Audio-Markt/ebay etc.) kommt, würde ich wohl 'zuschlagen'.

Derweil bin ich mit meinem Lyric Ti-120 Sign. aber auch sehr zufrieden.

Beste Grüße

Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 08. Dez 2008, 23:39 bearbeitet]
okline
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Jan 2009, 23:03
Dann will ich mal...
Ich hatte gerade einen McIntosh MA6900 ein paar Tage bei mir zur Probe zu Hause stehen.

Bisher habe ich einen Emitter 1HD, mit dem ich ein Päärchen Nautilus 802 befeuere. Da ich aus Gründen des Familienfriedens mein Copulare-Rack gegen ein Designer-Sideboard austauschen musste, steht das Netzteil blöd auf dem Boden rum. Außerdem fehlt dem Emitter ein wenig die Kontrolle im Bass / er kommt erst ab einer bestimmten Mindestlautstärke aus den Puschen .
Da kam mir der Mc gerade recht. Ein einzelnes Gerät (kein externes Netzteil), meines Erachtens wunderschön und recht gut passend zum Interieur (da grinst gerade meine Frau), mit warmer Abstimmung und Klangreglern. Perfekt.
Zur Vorsorge habe ich aber zum Vergleich noch einen Accuphase E-350 und später den E-550 hinzugezogen.

Achtung - alles, was von jetzt an kommt, ist subjektiv. Abhängig von Hörgewohnheiten, der zugespielten Musik, dem Raum, der Tageszeit, der Stimmung, dem Rest der Anlage. Also nehmt es hin oder lasst es...

Von meinem Emitter bin ich eine warme röhrenartige Abstimmung gewohnt. Und tendenziell genauso klingt auch der Mc. Er geht tief runter, lässt fast jede Aufnahme ANGENEHM klingen, indem er ihr übermäßige Schärfe entzieht, ohne dabei aufzuweichen. Er klingt ungemein räumlich und hat (röhrenuntypisch) einen mächtigen Bumms - habe über ihn die Batman-Blueray gehört - einmalig! Der Bass geht tief runter, ist laut (auch bei Nullstellung der Klangregler -übrigens ne tolle Sache!!!) aber manchmal könnte er konturierter sein. Es ist sehr angenehm, ihn in JEDER Lautstärke zu hören! Er ermüdet/nervt nie!!!
Im Vergleich zum Emitter ist das Klangbild aufgeräumter, geordneter. Der Raum ist sehr groß, sofern es die Aufnahme hergibt. Instrumente kommen sehr konturiert rüber und "zappeln" nicht, wenn's mal hektischer wird. Während sich der Emitter-Bass eher mal im Hintergrund hält, steht er beim Mc buchstäblich fest in der ersten Reihe.
Die Klangregler funktionieren hervorragend und sind nur selten nötig - die Loudnesstaste braucht dagegen keiner - warum, wenn man die Regler hat? Das "Display" oder die Beleuchtung ist leider nicht abschaltbar - stört beim Fernsehen, sofern dieser, wie bei mir darüber hängt. Die Ausgangsübertrager - viele wissen, dass sie 3 Boxenanschlüsse bieten für 2, 4 und 8 Ohm - sind so eine Sache. Manche empfehlen sie zum Klangtuning, mein Händler empfahl, es einfach auszuprobieren, welche am besten klingen und die anderen dann zu vergessen. Als ich ihm telefonisch mitteilte, dass 8 Ohm am Besten sind, sagte er, das wäre auch bei allen Boxen, die er bisher daran betreben hat so gewesen... Also - als Tuningfeature unnütz. Aber durch sie kommt anscheinend der röhrentypische Klang zu Stande.

Jetzt zum Vergleich mit den Accus. Darauf warten sicher die meisten: nur - den E-450 kann man nicht vergleichen. Er klingt analytischer (mag ich nicht so gerne) hat einen deutlich schlankeren Bass, der meines Erachtens nicht so weit runter reicht und klingt !im Vergleich! nervös. So empfand ich es nach drei Tagen. Manche Aufnahmen waren schwer zu ertragen- nervig. Auch XRCDs klangen teilweise leicht überschärft. Ich habe zwar Details gehört, von denen ich bisher nichts geahnt hatte - aber heute weiß ich, dass ich das gar nicht will. - DURCHGEFALLEN
Dann kam der E-550. Puuuh. Das ist echt ein anderes Kaliber. Und er klingt völlig anders als der E-450! Eine ähnliche Ruhe, Wärme und Kontrolle wie der McIntosh. Dabei reicht aber er tiefer hinab, kontrolliert den Bass besser, fördert mehr Details zu Tage und klingt in jeder Situation souverän. Nur Stimmen klingen über den Mc besser. Deutlich. Gerade Frauenstimmen. Und er verschönt keine schlechten Aufnahmen, sondern zerrt sie ins Rampenlicht. Last but not least kostet er zweieinhalb Tausend Euro mehr - zu viel, gerade nach der Preiserhöhung! Und er verbraucht 300 Watt im Betrieb (im Vergleich- MA6900 max 100 Watt). Damit fällt er für mich durch, weil ich den Verstärker auch zum Fernsehen und Radiohören benutze, er läuft also viel. - DURCHGEFALLEN mit einem kleinen "leider"!

Jetzt stehe ich vor der Frage - ist mir der McIntosh den Aufpreis auf meinen Emitter wert? Er macht alles besser, aber halt nur ein bisschen. Im Highend wird die Luft oben halt immer dünner. Eines kann ich aber sagen. Er macht Spaß und nicht zu knapp! Das kann ich von den Accus nicht uneingeschränkt behaupten.

Hoffentlich hilft das den Möchtegern-Mc-Fans etwas weiter. Melde mich hier wieder, wenn ich mich endgültig entschieden habe...
Jeremy
Inventar
#19 erstellt: 22. Jan 2009, 01:08
Hallo okline,

also - wenn Du tatsächlich bereit bist, einen Betrag v. guten 6000,--€ für einen neuen Amp in die Hand zu nehmen (wozu ich Dich ermuntere u. beglückwünsche), dann MUßT Du ganz einfach auch noch den 'Dritten im Bunde' gegenhören! Der 'Dritte im Bunde' - wer das ist?
Das ist der (aktuelle) Luxman L-590 A-II.

Der Amp - ebenfalls ein Class A - aber sicher mit noch mehr Leistungsreserven als der Accuphase E-550, hat in der 'Hifi&Records' 4/08 einen VERDAMMT GUTEN Test gekriegt (habe das Heft da). Gemesssen haben sie ihn mit 2 x 89W an 8Ohm und 2 x 165W an 4 Ohm.

Die Luxmänner sind grundsätzl. nicht so überanalytisch ausgelegt, wie die Accuphase-Vollverstärker-Reihe (seit jeher u. offenbar bis zur heutigen Verstärkergeneration - obwohl ja in Tests, etwa in der 'Stereo', das Gegenteil behauptet wird.......man kann sich wohl nicht 'leisten', was schlechtes über Accuphase zu schreiben...........).

Nur die Leerlauf-Leistungsaufnahme ist, da Class A, beim L-590 A-II in ähnl. Bereichen wie beim E-550 - das wäre der einzige Nachteil.
Aber klangl. dürfte der L-590 A-II ein wirkliches Sahneteil sein.
Und - er ist runde 2000,--€ günstiger als der E-550 - liegt Richtpreismäßig bei 6500,--€ und damit auf gleichem Preisniveau, wie der MA-6900.

Die 'Hifi&Records' schrieb in ihrem Test u. a.:
"Es war immer wieder beeindruckend, mit welcher Souveränität der L-590 AII die verschiedenen Lautsprecher antrieb. Auch bei sehr hohen Lautstärken verlor er nie die Kontrolle über das Geschehen, sondern vermittelte auch dann noch einen leichtfüßigen Eindruck. Der Tieftonbereich glänzt mit einer blitzsauberen Auflösung, präziser Konturenzeichnung u. Schnelligkeit; die Mitten u. Höhen stehen dem in nichts nach, sie bieten Klangfarben u. Plastizität in Hülle u. Fülle. Das verdient Respekt."

Du kannst HIER - ALLE DREI - 'Kontender-High-End-Marken'(also Accu, Mc. u. Lux.) gegeneinander hören (kenne sonst kein anderes Studio, die alle drei Marken führen): http://www.klang-form.de/kontakt.php

Übrigens gibt es ja auch noch einen Luxman L-509 Ultimate.
Das ist das Spitzenmodelll der neuen Luxman Vollverstärkerreihe, aber KEIN Class A Amp.
Der ist zwar v. Richtpreis her nochmal teurer, als der L-590 A-II - liegt bei rd 8000,--€

ABER!!! Luxman sitzt auf dem deutschen Markt - bei weitem -'nicht so fest im Sattel' wie PIA oder Audio-Components.

Was ich damit logischerweise sagen will: Wenn die Sache KONKRET wird, wenn Du klares KAUFINTERESSE signalisierst ('praktisch schon die Geldscheine in der Hand hast'), rechne ich mit SATTEN! Rabattzugeständnissen bei Luxman-Amps.

Also - bevor Du Deine endgültige Entscheidung fällst u. sagst, "JA, der MA-6900 isses und fertig aus"
Höre einen der beiden großen Luxman-Amps gegen - am besten den L-590AII UND den L-509u und entscheide erst dann!

Das ist der beste Ratschlag, den ich Dir geben kann:
http://www.onahighernote.com/luxman/?c=8&id=30
und
http://www.onahighernote.com/luxman/?c=8&id=32

BG
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 22. Jan 2009, 01:10 bearbeitet]
Mannhardt
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Jan 2009, 07:26
Schöner thread! Ich kenne die Kombi C-22 + MC275 ganz gut von Freunden, die machen an den verschiedensten Lautsprechern alles genial richtig. Da kann man jeden Eigentümer wohl beglückwünschen. Für langes, entspanntes Musikhören mit viel Einblick ins musikalische Geschehen kenne ich nichts besseres. Wer hier von weichgespült redet, hat keine Ahnung oder die Kombi an schlechten Lautsprechern gehört. Der 275 soll sogar besser klingen als der 2275. Mehr Röhren in Reihe haben mehr Power, können aber auch zu klanglicher Unruhe führen, wenn sie nicht perfekt harmonieren (und der LS die zusätzliche Power gar nicht braucht). Und das Design des MC275 steht doch über allem; seit er jetzt auch noch den Power-Schalter hat (bei der CE muss man noch den Stecker in die Wand stecken bzw. aus der Wand ziehen zum Ein - und Ausschalten), ist das meine Traum-Endstufe.
Wie sich die MC-Transistoren dagegen schlagen, wüsste ich auch ganz gerne. Wäre eher was für mich, da ich keinen Platz für eine Vor/End-Kombi habe.

Und natürlich kann der Vergleich zu den Japanern nicht ausbleiben. Dass Accuphase mehr in die präzisere, analytischere Richtung geht, wundert mich nicht. Obwohl der E-550 ja grandios klingen muss, nach der Beschreibung! War schön zu lesen. Der Stromverbrauch ist aber heftig, das muss man zugeben.
Luxman hat das Potenzial, eine Art Zwischending zu sein. Mit ein wenig Glück vereint der L-509u die positiven Dinge beider Lager. Ich würde einiges dafür geben, um ihn mal direkt mit dem MA7000 vergleichen zu können. Der Stereoplay-Test war sowas von unbefriedigend und anmachend gleichzeitig...
okline
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Jan 2009, 09:12
Was mich halt wundert, ist die große Kundenzufriedenheit der Accuphase-Gemeinde. Analytisch hin und her, aber wer sich einen Accu kauft, scheint damit glücklich zu sein. Das ist ein Punkt den man nicht unterschätzen sollte. Man kann ein gutes Produkt auch kaputt machen, wenn alle nur rumnölen. Das ist aber bei Accu nicht so.

Zum Thema Luxman - vielen Dank für den Hinweis und die Links! Jeremy - Hast Du den Luxman selber getestet? Ich halte nämlich nicht viel von Zeitschriftentests. Außerdem kommt es ja immer noch auf das Gesamtzusammenspiel der Komponenten und dem Hörraum an.
Sieht jedenfalls gut aus - ganz mein Geschmack - und passt noch besser zum Interieur ;)! Und was die in den Kasten alles reinpacken, ist ja der Hammer! Nur vom Feinsten. Da macht der Preis Sinn. McIntosh könnte sich davon ne Scheibe abschneiden, oder?
Aber das Class-A Stromverbrauchsproblem bleibt bestehen, weil der Kasten bei mir viel läuft (deshalb fallen auch Röhren-Amps flach...). Und der Class-AB Amp ist mir einfach zu teuer...
Außerdem bin ich einer, nachdem sich jeder Händler die Finger schleckt. Nämlich ein sehr treuer Kunde. Wenn ich nicht enttäuscht werde, gehe ich immer wieder zum selben Händler. Der kennt mich, ich kenne ihn und man lernt die Sprache des anderen. Und leider - ich betone - LEIDER hat Raum-Ton-Kunst in Frankfurt Luxman nicht im Angebot ! Sonst wäre der tatsächlich äußerst interessant.
Dafür nimmt RTK auch Gebrauchtgeräte in Zahlung... (oder braucht vielleicht noch jemand einen wunderschönen ASR Emitter I HD?)


[Beitrag von okline am 22. Jan 2009, 11:46 bearbeitet]
nosecrets
Stammgast
#22 erstellt: 22. Jan 2009, 11:43
Tach auch,
und ich spiele gerade mit dem Gedanken, meine MC's gegen Accus zu tauschen........werde aber vorher in Ruhe Probehören.....irgendwie tuts mir jetzt schon leid......das Design der MCs ist einfach Klasse (für mich) !
Gruß
Michael
Jeremy
Inventar
#23 erstellt: 23. Jan 2009, 00:08
Hallo Okline,

Zu Deiner Frage: "Hast Du den Luxman selber getestet?"
Ich hatte den 'Entry-Level'-Amp L-505u Probe gehört - an Sonus Faber-Speakern
Absolut phantastisch!
Ein sagenhaft druckvoller u. präziser Bass, schöne, natürliche Mitten- u. Höhenwiedergabe, Auflösung + Klangfarben, Seidigkeit ('Smoothness') - ALLES DA.

Ein zum Vergleich herangezogener Accuphase E-213 klang nun wirklich deutlich schlechter - enger, heller nicht so ausbalanciert u. eindeutig kleinere Bühne; vergleichsweise magerer Bass.

Wie mag dann erst ein L-590 AII oder L-509u klingen.

Also - ich denke schon, Du versäumst 'was, wenn Du Luxman ignorierst!
Aber es ist natürl. Deine Entscheidung.

Raum-Ton-Kunst kenne ich übrigens sehr gut (seit Mitte der 70er), da ich im Rhein-Main-Gebiet wohne.
Zweifelsohne ein sehr gutes u. alteingesessenes Hifi/High-End Studio
Aber Eines ist mal klar: Die werden an Luxman kein gutes Haar lassen - weil sie Luxman eben nicht im Programm haben - wahrscheinlich sind auch die Renditen bei PIA u. AC pro verkauftem Gerät größer.

Aber eines verstehe ich nicht: Warum willst Du den Emitter dort IN ZAHLUNG geben?

Klar machen die das - ich weis!

Die haben jede Menge gebrauchter - auch sehr schöner - teilw. sogar regelrechter Geräteklassiker im rechten Schaufenster

Aber! Du stellst Dich doch bei einer in Zahlung Gabe finanz. letztl. ganz eindeutig schlechter!

Warum machst Du Dir am Wochende nicht die Mühe, machst etliche gut Fotos v. Deinem Emitter, formulierst einen guten Text u. setzt den Amp 1.)in's ebay und 2.)in den Audio-Markt rein?

Verkaufe den Emitter doch eigenständig; um diese Jahreszeit bekommt man die Sachen gut u. zu guten Preisen los!

Und dann hast Du gegenüber JEDEM Fachhändler eine ganz andere Ausgangsposition.
Dann kannst Du Barzahlung anbieten u. über diese Basis (hart!) Preis-verhandeln.

Klar macht Dir der Herr Kraft oder Piemontese einen passabelen Preis.
Aber das sind ja nun auch langjährige u. gute Geschäftsleute, die wissen was so geht und 'wie der Hase läuft'.

Und einen Barzahlungsrabatt beim Kauf eines neuen MA-6900 kannst Du DANN abhaken - Du stellst Dich damit einfach schlechter.
Alles Deine Entscheidung - würde das aber nicht machen.

Zum L-509u: Klar sind 8000,--€ ein verdammter Haufen Geld.
Aber bei Barzahlung bezahlst Du die nicht - wetten!

Gebe Dir noch einen Tipp: Rufe mal bei
http://www.puls-hifi.de/
an.
Die Verleihen (via Versand) gegen Hinterlegung/Überweisung einer entspr. Sicherheit, aktuelle Luxman Amps - wohl auch den L-509u - mit voller Geld-Zurück-Garantie, falls man den Amp nicht behalten und wieder retour schicken möchte.

Und nach meinen Informationen machen sie bei Barzalung sehr gute Endpreise - da dürfte wie gesagt einiges drin sein.

Auf diesem Wege könntest einen L-509u gegen den MA-6900 (RTK verleiht bei guten Kunden ja ohnehin) direktvergleichen.

Überlege Dir das mal.

Wenn sich der Luxman gegenüber dem MAC (und natürl. auch Accuphase) hinterher als klangl. überlegen entpuppt, weist Du, was Du an dem Lux 'an Mehr' hast. Und wider Erwarten andersrum, wär's eben auch 'ne Klärung.

Bei Deiner jetzigen Absicht bliebe immer die Möglichkeit, daß Du für etwa den gleichen Betrag, was klangl. Besseres hättest bekommen können.

Und soo abhängig würde ich mich v. RTK dann auch wieder nicht machen.
Klar, ein alteingesessenes Studio mit langer Erfahrung u. guten Marken, aber eben auch starker Bindung an selbige.

Man sollte sich gerade bei unserem Hobby auch mal selbständig u. auf eigene Faust zu bestimmten Produkten ein eigenes Urteil bilden - unabhängig v. einem best. Fachhändler; auch wenn der, der Fachhändler 'Deines oder unseres Vertrauens' ist und Raum-Ton-Kunst heist - auch die kochen nur mit Wasser.

Letztlich ist's halt Dein Geld.

BG
Bernhard


[Beitrag von Jeremy am 23. Jan 2009, 00:18 bearbeitet]
Mannhardt
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Jan 2009, 07:36
okline, Dein Verhalten dem Händler gegenüber ist löblich, ich halte es nicht viel anders. Aber es wundert mich, dass Du Dich gerade in dieser Preisklasse auf das Angebot Deines Händlers beschränkst. Bei ernsthaftem Interesse würde ich ihn bitten, zum Vergleich einen Luxman zu besorgen. Als guter und treuer Kunde hast Du diesen Service verdient. Und über den Vertrieb in Nordhorn sollte das auch kein Problem sein. So sind am Ende alle glücklich, egal für welchen Amp Du Dich entscheidest.
okline
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 23. Jan 2009, 14:18
Na, jetzt bin ich schon etwas verwirrt. Das war doch mal ein McIntosh-Freunde-Thread. Jetzt wird es gerade zum Luxman-Fanclub.
Mir gefällt der Mc einfach. Optisch und klanglich. Wie schrieb Stereoplay über den MA7000? Er klingt ANGENEHM. Und genau das ist es. Er serviert einem nicht alles, was an Infos auf der Scheibe ist, auf einem Silbertablett, er ist untenrum ein wenig untersetzt, ja geradezu dicklich (typisch Ami!), und seine Zutaten sind Industrieware aber man kann stundenlang in jeder Lautstärke stressfrei hören. Was will man mehr?

Ich halte übrigens nichts von eBay. Hatte gerade letztens erst wieder Ärger, weil ein Verkäufer nicht schicken wollte (7 Wochen Kampf...) und als Verkäufer hatte ich Stress mit einem Nichtzahler. Ich denke, dass ich über eBay auch nicht mehr raus hole. Habt Ihr da andere Erfahrungen? Ich lese immer nur, dass die Leute super Schnäppchen beim Einkauf gemacht haben. Kaum einer schreibt, dass er sein Gerät teuer verkauft hat...


[Beitrag von okline am 23. Jan 2009, 17:09 bearbeitet]
Mannhardt
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Jan 2009, 17:36

okline schrieb:
Na, jetzt bin ich schon etwas verwirrt. Das war doch mal ein McIntosh-Freunde-Thread. Jetzt wird es gerade zum Luxman-Fanclub.
Mir gefällt der Mc einfach. Optisch und klanglich. Wie schrieb Stereoplay über den MA7000? Er klingt ANGENEHM. Und genau das ist es. Er serviert einem nicht alles, was an Infos auf der Scheibe ist, auf einem Silbertablett, er ist untenrum ein wenig untersetzt, ja geradezu dicklich (typisch Ami!), und seine Zutaten sind Industrieware aber man kann stundenlang in jeder Lautstärke stressfrei hören. Was will man mehr?


Eigentlich nichts. Aber letztlich kann das nur ein direkter Vergleich bestätigen. Wobei, wenn man den nie hatte, fehlt einem auch nichts. Ich liebe die Macs auch. Etwas schockiert war ich beim Stereoplay-Test (oder war's HiFi & Records?), dass der MA7000 leichte Lautstärke-Unterschiede zwischen rechts und links gehabt haben soll. Zwar dürften die wenigsten Exemplare davon betroffen sein, aber es spricht weder für die Qualität der Bauteile noch für die der Endkontrolle. Bei den hochwertigen Bauteilen des Luxman passiert das wohl eher nicht. Ärgerlich bei Luxman ist lediglich der enorme Unterschied zwischen dem japanischen und dem deutschen Preis. In Japan gibt's die Teile für die Hälfte. Bei Mc ist der Unterschied nicht ganz so gross, vor allem wenn man davon ausgeht, dass in den USA 1 USD so viel wert ist wie hier 1 EUR.


okline schrieb:
Ich halte übrigens nichts von eBay. Hatte gerade letztens erst wieder Ärger, weil ein Verkäufer nicht schicken wollte (7 Wochen Kampf...) und als Verkäufer hatte ich Stress mit einem Nichtzahler. Ich denke, dass ich über eBay auch nicht mehr raus hole. Habt Ihr da andere Erfahrungen? Ich lese immer nur, dass die Leute super Schnäppchen beim Einkauf gemacht haben. Kaum einer schreibt, dass er sein Gerät teuer verkauft hat...


Ab einer gewissen Qualitätsstufe setze ich auch lieber auf audio-markt.de. Vor allem im Verkauf. Richtig gute und teure Geräte erzielen bei ebay selten einen ordentlichen Preis. Beim Kauf würde ich in den höheren Preisklassen aber grundsätzlich Selbstabholung anpeilen, nur dann kann man einigermaßen sicher sein, nicht reingelegt zu werden.
Jeremy
Inventar
#27 erstellt: 23. Jan 2009, 23:16
Denke auch, daß der Audio-Markt die seriösere Angebots-Plattform darstellt.
Gleichwohl sind meine Erfahrungen die, daß man bei einer wirklich gut gemachten Auktion auch auf ebay erfolgreich sein und einen guten Preis erzielen kann.

Die beste und inzwischen ja auch sehr häufig genutzte Option ist hier wohl, einen 'Sofort-Kauf-Preis' in ordentlicher Höhe festzulegen und dann via weiterer 'Preis-Vorschlagen-Option', ein für den Verkäufer vertretbares Limit zu setzen, welches einen realistischen Gebrauchtpreis (gem. Alter+Zustand des Gerätes)widerspiegelt.

Bis auf einen Auktionsgewinn/Kauf in 2002, hatte ich bisher bei meinen Käufen und Verkäufen auf ebay immer Glück und keine Probleme u. konnte auch schon hochpreisigere High-End-Geräte gut verkaufen.

Bezügl. der Mc's präferiere ich die slbstverständl. gegenüber Accuphase, deren Klang mir (was ich bisher gehört habe) überhaupt nicht gefällt.

Ich denke aber, daß die neuen Luxman-Amps einerseits jene Seidigkeit, Musikalität u. Wärme besitzen, die man bei Accuphase vermisst u. gleichzeitig noch sauberer u. ausbalancierter klingen, als die Mc-Amps (gerade auch jene mit Autoformern).

Der Luxman-Klang könnte den B&W's sehr entgegenkommen u. ein bes. harmonisches Zusammenspiel ergeben.

Das hier habe ich übrigens noch gefunden - zu den Vorgängern L-507f und L-509fse:

"Autor: Putzka
geschrieben am: 03.06.2007, 11:23 Uhr

Ich muss jetzt auch mal meinen Kommentar zum Luxman L-507f loswerden.
Wir besaßen bis vor einer Woche den Marantz PM-11 zusammen mit dem Marantz SA-11. Eine wirklich hervorragende Kombi im Stereo-Bereich. Sie spielten sehr schön offen, weiträumig und der Bass kam stets trocken, druckvoll und präzise! Wir waren eigentlich ganz zufrieden mit dieser Kette bis zu dem Tag, an dem wir auf High-End in München waren. Beim Luxman-Stand angekommen, gaben wir unser Interesse kund und prompt wurden wir über alles informiert, was in naher Zukunft passieren soll: Luxman ist auf dem Weg wieder auf den europäischen Markt zu kommen! Durch den deutschen Handelsvertrieb für Luxman haben wir dann Verstärker zugeschickt bekommen, nachdem wir mit dem Herren auf der Messe gesprochen hatten.
Wie der Test der Stereoplay schon gezeigt hatte, der Luxman L-507f ist ein Geheimtipp!!!! Er setzt in jeder Kategorie noch einen drauf gegenüber dem PM-11. Wir wollten es nicht für möglich halten, aber der L-507f spielt den Marantz leider an die Wand. Und was man sonst noch so liest, spielt der Luxman L-507f auch gegen den Accuphase E-213 noch einen tick "wärmer" und druckvoller auf. Übrigens, schenkt Luxman bei den Leistungsangaben keinen Glauben!!! Sie UNTERTREIBEN tierisch, wie die Leistungsanzeige bei Stereoplay es auch zeigte!
Naja, das Ende der Geschichte ist, dass wir beim großen Bruder hängen geblieben sind, dem Luxman L-509f SE. Dieser Verstärker ist der Perfekte für unsere Nautilus 800 und auch ein wirklicher Geheimtipp. Für mich ist dieser vergleichbar mit einem Mark Levinson No. 383. Mit keinem anderen braucht er sich zu messen - die andere Konkurrenz lässt er locker hinter sich!"

BG
Bernhard
Jeremy
Inventar
#28 erstellt: 24. Jan 2009, 16:47
Wollte nur nochmal ergänzend zum MA-6900 erwähnen, daß es Ende verg. Jahres etliche gute Gebrauchtangebote gegeben hatte - sowohl auf ebay als auch im audio-markt.
Die Preisspanne bei den angebotenen 6900ern lag zw. guten 3000,--€! und ca 4500,--€.
Gegenwärtig wird m. W. keiner angeboten - es gibt dagegen im Audio-Markt ein Gesuch eines Müncheners, der 3000,--€ für einen MA-6900 bietet (und mit etwas Geduld, kriegt er bestimmt auch einen zu diesem Preis!) und noch ein Angebot eines MA-7000 für rd. 5400,--€ (wenn der nicht schon weg ist).
Alles in allem dürfte man den 6900er - wie gesagt mit etwas Geduld, in neuw. Zustand, als AC-Gerät, zu einem guten Preis zw. 3,5-4,5K bekommen - von daher jedenfalls kein Grund, RTK über 6K für ein Neugerät 'in d. Rachen zu schmeißen'.

Oder zeigen die sich preismäßig konzilliant (würde mich ja interessieren, was sie für den 6900er bei Barzahlung verlangen)?

Ich hatte übrigens einige Zeit den MA-6850 AC - bin jetzt also in Sachen MC nicht so ganz 'unbeleckt'.

Ja - und was soll ich sagen: Ein wunderschöner Amp, aber klangl. hat er mir nicht gefallen: Zu matschige Basswiedergabe - in den oberen Mitten etwas streng, die Höhen dann wieder zu gedeckt - zu wenig Luftigkeit.

Daß der 6900er als Weiterentwicklung da natürlich klangl, deutlich besser wurde u. diese Eigenschaften so sicher nicht mehr aufweist, davon gehe ich schon aus.
Was mir bei Mc. klangl! dagegen sehr gut gefällt, sind die div. Röhrenamps!

Meine Hörvergleichsempfehlung mit Luxman halte ich jedenfalls aufrecht.

BG
Bernhard
okline
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 24. Jan 2009, 18:00
Ja, das mit dem dicken Bass hatte ich ja auch schon geschrieben. Dies ist einer der Gründe, warum ich nicht sofort zuschlage.

Ist der 6900er eigentlich schon seit 5 Jahren (oder sogar mehr?) unverändert auf dem Markt? Ich habe nichts von irgendwelchen Updates gelesen. Das würde jedenfalls erklären, warum die so günstig im Gebrauchtmarkt angebten werden.
Ich kaufe jedenfalls das Gerät NICHT, ohne noch etwas anderes getestet zu haben - keine Sorge! Im Vergleich zu meinem Emitter gefällt mir der 6900er jedenfalls sehr gut.

Hattet Ihr eigentlich mal Probleme mit den Potis bei irgendeinem Amp? Anfangs knisterte der Balance-Regler und ein Klangregler beim Verdrehen. Jetzt geht es inzwischen. Ich bin halt vom Emitter gewohnt, dass beim Lautstärkedreh nichts zu hören ist. Der hat aber auch einen Relaisstufenschalter und keinen Lautstärkepoti. Und Accuphase ist ja jetzt auch weg von den Drehpotis. Wird wohl so seine Gründe haben...
Jeremy
Inventar
#30 erstellt: 24. Jan 2009, 18:45
Bei meinem 6850 seinerzeit, zeigte das Loudness-Poti ganz leichte Kratzgeräusche im LS - die sind dann aber, nach öfterem Betätigen, weggegangen. Die Regler saßen vereinzelt, nicht genau 100% mittig auf den Potiachsen und haben - ganz leicht - 'geeiert', aber das war wirklich nur minimal. Ansonsten hatte ich keine Probleme mit dem 6850.

BG
Bernhard
okline
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 15. Feb 2009, 19:29
Habe mal wieder ein wenig Zeit investiert.
Und zwar in einen Accuphase 350, eine MACLaren-Vor-Endkombi eines Freundes und bei RTK habe ich zum Vergleich nochmal den MA7000 Probe gehört.
Mein Fazit ist, dass Accu Class AB klanglich nichts für mich ist (zu harsch) und Class A zu teuer (wenn auch klanglich toll).
MACLaren ist schon deutlich besser. Schade, dass die der Vergangenheit angehören. Sehr schön luftig, die Bühnen aber deutlich kleiner als beim MA6900 und auch weniger druckvoll. Aber ein sympatischer Klang. Nur kriegt man die nicht so einfach...
Den MA7000 habe ich im Vergleich zum MA6900 hören können. Und - wie nicht anders zu erwarten, klingen sie sehr ähnlich. Fast schon zu ähnlich für den Preisunterschied. Der MA7000 erschien mir noch druckvoller, tiefer und kräftiger. Aber nicht besser als der MA6900! Bei dem hatte das Klangbild etwas Kompletteres, Geschlosseneres an sich. Es passte besser zusammen. Aber wer Bässe mag und ne Nautilus 801 besitzt, sollte sich den anhören. Die passen sicher perfekt zusammen.
Ich tendiere immer mehr zum MA6900. Zumal ich ein Angebot habe - einen 4 Jahre alten, sehr gepflegten, zum sagenhaften Preis von 3650,-! Original AC von einem viel größeren Freak als ich es je sein werde, der gerade aufgerüstet und sich die große Mc-Röhren Vor/Endkombi zugelegt hat. Jetzt will er sich schweren Herzens von seinem MA6900 trennen.
Denke, der wird bald hier stehen... Sofern ich meinen Emitter gut los werde.
Die Sache mit Luxman habe ich abgehakt. Der eine ist mir im Verbrauch zu hoch (Class A - 330Watt Ruhestrom), der andere zu teuer (8000,-). Und er ist lang nicht so hübsch wie die McIntoshs, oder?
Aber wie ihr seht, habe ich mir gut überlegt, was ihr zum Thema Umschauen geschrieben habt. Auch der Neupreis erscheint mir deutlich zu hoch. Aber 3650,- gehen meiner Meinung nach in Ordnung...
Jeremy
Inventar
#32 erstellt: 15. Feb 2009, 23:44
Hallo Okline,

ja, ok - 3650,--€ für einen bestens gepflegten MA-6900 sind ein fairer Preis.
Da solltest Du tatsächlich 'zuschlagen'.
Nur eben bei einem Neukauf hätten sich die gen. Alternativen v. Luxman nachgerade aufgedrängt.
Es ist im übrigen auch schade, daß es keinen L-507u (mehr) gibt und die Preise zw. 505u und 509u so stark auseinanderklaffen.

Der Verkauf des Emitter zu einem ordentl. Preis über Audio-Markt, sollte mit etwas Geduld kein Problem sein.

Daß bei den McIntosh's der 6900er u. der 7000er klangl. doch so nahe bei einander liegen, hätte ich dann doch nicht gedacht.
Berichte also gerne mal, wie die Sache weiterverläuft bzw. wie's so klingt, wenn Du den MA-6900 zuhause hast.

Eines wäre ja schon 'hochspannend' - wird aber mangels Möglichkeiten leider doch nicht klärbar sein: Den MA-6900 gegen einen - wirklich optimal eingespielten - 'kleinen' Luxman L-505u im Hörvergleich Probe zu hören.

Es sei denn, hier im Umkreis hat jmd. den L-505u (ich habe übrigens den Lyric Ti-120 Sign. - also'n Röhrenvollverstärker, der auch sehr schön 'smooth' klingt - natürlich hat er nicht DIESE schiere Kraft u. die Leistungsreserven eines 6900ers, obwohl man ihn zu den wirklich leistungsstarken, bezahlbaren Röhrenvollverstärkern zählen darf) und man würde so einen Vergleich organisieren.

Beste Grüße

Bernhard
Mannhardt
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Feb 2009, 07:47
Okline, danke für den Bericht zum Vergleich zwischen MA6900 und MA7000. Immer wieder interessant, dieser Vergleich. Stutzig wurde ich neulich, als ein Besitzer des MA7000 und - wenn ich mich recht erinnere - der Tannoy Westminster seinen Amp verkauft hat um auf den MA6900 'downzugraden'. Er wird seine Gründe gehabt haben.
Hubert789
Inventar
#34 erstellt: 02. Mrz 2009, 20:44
Hallo,

kürzlich war ich bei einem Bekannten, der gewerblich die Mc's handelt. Der erzählte mir, dass das jüngste Modell der Mc - der "kleine" 6300 - nochmals deutlich besser klingen soll als auch der 6900.

Der wird derzeit im highend-Markt quasi neu zu einem recht günstigen Preis angeboten: MA 6300 AC

Grüße
Hubert

P.S.: Nein, ich bekomme keine Prozente.
Jeremy
Inventar
#35 erstellt: 03. Mrz 2009, 18:24
Was den MA-6300 anbelangt, bin ich offengestanden etwas skeptisch: Ich hatte ihn seinerzeit (er ist ja nun auch schon eine Weile auf dem Markt) - zugegebenermaßen ziemlich neu, bei Raum-Ton-Kunst Probe gehört u. da geriet die Basswiedergabe an Dynaudio Contour 3.4 äußerst unpräzise u. schwammig.
Ich habe auf jeden Fall grundsätzliche Sympathie für McIntosh-Amps, hatte zunächst sogar Kaufinteresse, weil der MA-6300 preisl. in einer bezahlbarer Region angesiedelt ist, aber nachdem ich das damals gehört hatte, schwand mein Interesse an dem MA-6300 deutlich.
Vielleicht lags auch wie gesagt daran, daß das Gerät noch völlig uneingespielt war - jedenfalls war der Höreindruck enttäuschend.
Was mich danach auch noch stutzig gemacht hatte: Er sollte seinerzeit mal in der 'Stereoplay' getestet werden (per Vorankündigung), dann kam aber nix und er wurde auch später nirgendwo, weder in Stereoplay noch Audio etc. näher erwähnt, geschweige denn getestet - nicht mal 'n kurzer Hörcheck - nix!
Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Amp wohl McIntosh etwas mißlungen war (was 'intern' möglicherweise bekannt war)und man wollte einem so rennomiertern Vertrieb, wie Audio-Components, nicht mit einem schlechten MA-6300-Test auf die Füße treten.
Und man hat ihn in der Folgezeit, nach Markteinführung, doch verdächtig oft im Audio-Markt oder ebay gebraucht angeboten gesehen.

Falls aber hier ein zufriedener MA-6300-Besitzer meinen Eindruck - aus eigener POSITIVER Erfahrung - gerne richtigstellen möchte, würde mich das ehrlich interessieren - vielleicht tue ich dem MA-6300 völlig unrecht u. er klingt phantastisch?

Gibt's hier Erfahrungswerte eines MA-6300-Besitzers?

Beste Grüße

Bernhard
okline
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 03. Mrz 2009, 23:45

Hubert789 schrieb:
... dass das jüngste Modell der Mc - der "kleine" 6300 - nochmals deutlich besser klingen soll als auch der 6900...
P.S.: Nein, ich bekomme keine Prozente. ;)


Schwer vorstellbar - der Stolz von McIntosh und angeblicher Grund für den guten Klang sind die Ausgangsübertrager und die überdimensionierte Stromversorgung. Fehlt beides beim 6300er.

Habe nen Freund in Händlerkreisen und der sagt, dass obiges Zitat mal wieder ein gut gestreutes Gerücht sei. Da lägen Welten zwischen. - Kann aber an seinen Prozenten liegen

Aber wenn er zum Rest der Anlage besser passt, wäre es auch vorstellbar, dass der 6300er besser klingt als der 6900er. Warum nicht?!?
Jeremy
Inventar
#37 erstellt: 24. Mrz 2009, 15:18
http://cgi.ebay.de/M...C39%3A1%7C240%3A1318
Bin mal gespannt, ob überhaupt und wenn ja, für wieviel der weggeht - die Auktion ist wohl schon 1x verlängert worden.

Eigentl. ist der Sofort-Kauf-Preis mit 6K für einen neuwertigen MA-7000, immerhin McIntosh's neues Vollverstärker-Flaggschiff,(bei einem Neupreis v. rd. 8200;--€) fair - via Preisvorschlags-Option dann sogar für unter 6000,--€ zu haben.

Daran sieht man, daß gegenwärtig dem Verbraucher grundsätzl. - und eben auch dem Hifi-Freund, das Geld in der Tasche so locker nicht sitzt!
Vermute, daß der High-End Fachhandel momentan auch ganz schön 'rumkrebst' (noch mehr wie sonst schon....).

Werde die Auktion mal weiter beobachten.

BG
Bernhard
keramikfuzzi
Inventar
#38 erstellt: 25. Mrz 2009, 22:57
Hi,

passt hier vielleicht nicht ganz rein, aber was meint Ihr?

Ob es von McIntosh wohl irgendwann mal nen netten AV-Receiver geben wird. So als Endlösung für den Musik und Heimkino-Fan, der nur ein Steuergerät haben möchte.

Ich glaube da kann ich lange warten.

Aber....schön wärs (seufz)

Gruß von Martin
okline
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 26. Mrz 2009, 10:03
@ Jeremy

Hi, ich habe mir ja den MA6900 gegönnt. 4 Jahre alt für 3615,-. Und ich bin echt happy. Gehe täglich dran vorbei und streichle liebevoll drüber. Habe viel mehr Spaß mit ihm als mit meinem Emitter.

Aber, ich hatte es ja schon mal erwähnt, den Neupreis hätte ich NIE dafür gezahlt.
1. weil der Klanggewinn nicht soo riesig ist
2. weil die Verarbeitung im Vergleich z.B. zu Accuphase eher traurig ist

Den MA7000 hätte ich aus oben genannten Gründen erst recht nicht genommen. Ich empfand ihn auch nicht besser - nur etwas anders als den MA6900 beim Probehören.
Habe so ein bisschen das Gefühl, dass der potentielle Käufer eines MA7000 der ist, dem was Kleineres nie genug ist. Es muss schon die Doppelwhopper-Variante sein - das "ICH-HABE-DEN-DICKSTEN"-Syndrom . Was auch seine Daseinsberechtigung hat. Eine ganze westliche Weltmacht lebt nach diesem Prinzip...
Ich darf nicht spotten. Ich mache ja selber mit. Im Vergleich zu einem dezenten Creek, Naim oder Musical Fidelity sieht der MA69 ja auch aus wie ein Bulldozer...

Bin auch gespannt, ob der 7000er weg geht für das Geld.


[Beitrag von okline am 26. Mrz 2009, 10:03 bearbeitet]
nosecrets
Stammgast
#40 erstellt: 26. Mrz 2009, 10:34
hat der MC6900 eigentlich auch Ausgangsübertrager ? Die kleineren hatten keine...
Gruß
Michael
okline
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 26. Mrz 2009, 21:15

hat der MC6900 eigentlich auch Ausgangsübertrager ?


Jau, hat er!

ok
Mannhardt
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 27. Mrz 2009, 15:56

okline schrieb:

Habe so ein bisschen das Gefühl, dass der potentielle Käufer eines MA7000 der ist, dem was Kleineres nie genug ist. Es muss schon die Doppelwhopper-Variante sein - das "ICH-HABE-DEN-DICKSTEN"-Syndrom .


Man darf nicht vergessen, dass der 6900er nur einen XLR-Eingang hat, der 7000er zwei. Wer's braucht, hat gar keine Wahl.

Erschreckend, Dein Kommentar zur Verarbeitungsqualität.
okline
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 30. Mrz 2009, 22:01
zur Verarbeitungsqualität:

Ein ziemlich zwiespältiges Bild, muss ich sagen. Auf der einen Seite ist die solide Optik. Die Frontplatte aus Glas (hoffentlich ist es auch Glas und nicht Kunststoff) macht was her und auch die Ausgangsübertrager, sowie die Kühlkörpersektion und der Trafo machen einen soliden Eindruck.
Dann geht es aber schon los. Die Drehknöpfe, also der "Kundenkontakt" schlechthin, sind klapprige Billigware im Vergleich zu anderen! Mein Balanceregler, obwohl nie betätigt, wackelt leicht. Der Lautstärkerregler kratzt von Zeit zu Zeit ein wenig (kannte ich halt vorher nicht - durch meinen ASR-Emitter). Die Frontplatte ist minimal versetzt eingebaut, so dass die Zentrierung der Drehknöpfe nicht 100% ist.
Die Schalter sind okay. Sagen wir, sie sind optisch sehr passend und funktionieren. Aber da kann man sicher auch Besseres bekommen.
Das Innere ist solide aufgebaut. Das Gehäuse ist typisch amerikanisch überdimensioniert. Viel Luft drin - muss ja aber nicht schlecht sein...
Die Füße - billigst. Auch die Cinch-Buchsen sind lediglich Industrieware. Der Knaller sind aber die Boxenklemmen. Man muss sie mal angefasst haben! Sowas in einem $6000,- Gerät oder beim MA7000 $8000er zu verbauen, ist schon mutig. Billiger schafft nur Aldi! Zum Glück sieht man sie ja nicht...

Aber deswegen kauft man ja keinen McIntosh, sondern wegen des äußerst angenehmen Klanges, der unverwechselbaren Optik und des klangvollen Namens!

Schön wäre es, wenn die oben genannten Schönheitsfehler nicht wären, aber die Vorteile überwiegen klar. Nobody is perfect! Vielleicht mag ich ihn aber auch deswegen so gern. Er hat halt Charakter...
Mannhardt
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 31. Mrz 2009, 04:23
Wahnsinn. Hätte ich nicht gedacht. Optik und Haptik ist dabei das eine, wenn aber das Lautstärkepoti kratzt, ist das nicht mehr akzeptabel. Ähnlich erschrocken war ich ja, ich wiederhole mich, dass der MA7000 in einem der Tests rechts und links nicht perfekt gleich laut war. Offenbar verbauen die Potis von zweifelhafter, zumindest nicht von Top-Qualität. Und wenn selbst die Schnittstellen zum Anwender nicht perfekt sind, darf man zu Recht bezweifeln, dass es beim Innenleben anders aussieht. Aua aua. Bewundernswert, wie gelassen Du das siehst - ich wäre da mehr als angesäuert.

In der 8k€-Klasse macht Luxman zumindest in Bezug auf die Qualität der Bauteile vor, wie es sein sollte. Und deren Topmodell kostet in Japan gerade mal gut die Hälfte. Naja, hier soll's ja um McIntosh gehen. Und wenn der Klang nicht nur stimmt sondern unvergleichlich ist, entschädigt das ja für vieles.
Jeremy
Inventar
#45 erstellt: 31. Mrz 2009, 16:37

Mannhardt schrieb:
Wahnsinn.
In der 8k€-Klasse macht Luxman zumindest in Bezug auf die Qualität der Bauteile vor, wie es sein sollte. Und deren Topmodell kostet in Japan gerade mal gut die Hälfte. Naja, hier soll's ja um McIntosh gehen. Und wenn der Klang nicht nur stimmt sondern unvergleichlich ist, entschädigt das ja für vieles.

Nur mal interessehalber zur Info: http://www.soundstage.com/equipment/luxman_l509u.htm
okline
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 31. Mrz 2009, 16:59
@Mannhardt

Also soo schlimm ist es dann auch nicht! Die Bauteile sind gute Industrieware. Wenn ich den Poti ein paar Mal hin und her bewegt habe geht's auch wieder.
Und innen sieht es besser aus. Sauberer Aufbau, hochwertige Nichicon oder Rubycon - Elkos, Kabel vernünftig geführt, auf Langlebigkeit ausgelegt (wenn man mal von den Potis absieht). Aber alles Drumherum, was dem Voodoo nahe käme, wurde außen vor gelassen. Angefangen bei den Füßen über die Brücke zwischen Vor und Endstufensektion bis zu exotischen Lautstärkepotis. Dafür kriegt man die verbauten Teile auch in vielen Jahren noch nachgekauft für nicht allzu viel Geld.
Ist halt 'ne andere Philosophie. Aber vor allem: dem Klang ist es nicht abträglich!

Neu würde ich die Geräte allerdings nicht kaufen! Da zahlt man zu viel drauf. Das gilt aber auch und im Besonderen für die Japaner (siehe Beispiel Luxman). Von wegen im eigenen Land 30-45% billiger...
Jeremy
Inventar
#47 erstellt: 31. Mrz 2009, 21:43
Hallo okline,

zunächst möchte ich Dich nochmal zu Deiner Kaufentscheidung beglückwünschen - 3615,--€ für einen bestens/neuwertig erhaltenen MA-6900 ist ein wirklich guter Preis und daß der Mac hervorragend klingt, steht natürl. außer Zweifel.
Die kleineren Unzulänglichkeiten bei der Verarbeitung sind bei dem Preis sicher auch zu verschmerzen.

Ausgehend vom zu zahlenden Neupreis, resp. in dieser Preisklasse, sollten selbige allerdings nicht vorkommen: "Neu würde ich die Geräte allerdings nicht kaufen! Da zahlt man zu viel drauf." Da stimme ich ebenfalls mit Dir überein.

Und daß der große Luxman preisl. verdammt hoch angesetzt ist, steht natürl. ebenfalls außer Frage (wäre gleichwohl interessant, wieviel ein ernsthafter Kaufinteressent via Barzahlung u. Verhandlungsgeschick - hier - für den L-509u tatsächl. hinlegt - vermutl. doch sehr viel weniger, als die angesetzten 9k - Luxman-Deutschland wird wohl froh sein, wenn sie überhaupt mal das eine oder andere Exemplar aus der Lux-Top-Liga verkaufen - dürfte bei dem niedrigen Bekanntheitsgrad recht schwierig sein).

Ich komme aber wieder auf das schon v. mir gen. Einstiegsmodell zurück, den L-505u.

Von den 3 - ich sag jetzt mal - großen High-End Anbietern im Verstärkerbereich, hat Luxman (3500,--€) damit das günstigste Angebot - der MAC-Einstiegsamp MA-6300 liegt m. W. bei guten 4k (und MA-6300 + 6500 sind ja ohnehin noch keine 'echten' MAC's, da ohne Ausgangsübertr. - der 6300er zudem klangl. zweifelhaft).

Und der neue 'kleine' Accuphase E-250 liegt auch gleich bei 4100,--

Der L-505u ist - wie der E-250 auch - ja nun in keinem Fall als 'Verlegenheitseinstiegslösung' anzusehen, sondern ein wirklich hervorragend klingender leistungsstarker, stabiler u. auch sehr gut verarbeiteter Amp.

Und deshalb verstehe ich nicht, warum der (jedenfalls nach dem was ich so mitbekomme), so selten nachgefragt, bzw. als ernstzunehmendes aber preisgünstigeres Konkurrenzmodell herangezogen wird.

Es kann doch eigentl. nur daran liegen (wirklich ganz allgemein formuliert, d.h. nicht auf irgendjmd. hier persönl. bezogen), daß auch der Hifi-Konsument sehr beeinflußbar ist, überwiegend das nachfragt, was in den gängigen Hifi-Monats-Heften gut getestet wird, der nächstgelegene Fachhändler da hat und dementspr. empfiehlt, bzw. was eben einen guten Namen in der Scene hat.

Und dabei begibt er sich aber der Chance, enventuell für weniger Geld ein klangl. gleichwertiges oder sogar besseres, jedenfalls als ernsthafte Alternative anzusehendes Gerät zu erwerben - und das ist schade für ihn, gut dagegen für die großen markt+werbemäßig entspr. präsenten Vertriebe/Anbieter.
Der v. mir gen. L-505u wäre EIN Beispiel - sicher gibt es noch viele andere.

Der große CEC-Vollverstärker etwa (habe jetzt die genaue Modellbez. nicht im Kopf), soll ja auch für den geforderten Preis ein Maximum an Klangqualität bieten.

Aber bei der Nachfrage in diesem Segment ist er marktmäßig wohl ebenfalls praktisch bedeutungslos.

Beste Grüße

Bernhard
Mannhardt
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 01. Apr 2009, 00:39
Die deutschen Neupreise für die Macs sind ebenso überhöht wie die von Luxman, vergleicht man sie mit den Preisen im Herstellerland. Vielleicht nicht ganz so schlimm aber trotzdem. Andererseits will ich erst gar nicht wissen, was ein Emitter in Japan bzw. den USA kostet. Transport, Einfuhr-Zölle und Steuern fordern ihren Tribut und der Vertrieb will auch verdienen. Im Gegenzug muss man sich fragen, warum nationale Ware da nicht viel billiger ist (Octave, Emitter usw). Aber genug des Preisgeredes, jeder hat ne andere Kasse und hier sollten andere Dinge im Vordergrund stehen. Ich bleibe dabei, dass in der Preisklasse wackelnde Knöpfe, versetzt eingebaute Frontplatten und kratzende Potis nicht akzeptabel sind. Standard-Industrieware bei Anschlüssen kann ich verkraften aber funktionieren müssen sie perfekt und ordentlich verbaut sein auch. Im Grunde ist's schon schlimm genug, wenn ein 1k€-Amp das nicht wie selbstverständlich bietet.

Klanglich kann ich die ganzen Transen-Macs leider nicht beurteilen, da kenne ich nur einige Röhrengeräte und die klangen allesamt sehr, sehr gut. Auch ohne WBT-Klemmen und anderen Voodoo. Vielleicht ist die Standard-Industrieware ja auch Teil des Klangkonzepts. Dann muss man einen gewissen Hang zur Klapprigkeit halt hinnehmen.

@Jeremy

Der L-509u soll jetzt schon 9k€ kosten? Jedes Jahr 10% mehr oder was?
Jeremy
Inventar
#49 erstellt: 01. Apr 2009, 11:57

Mannhardt schrieb:


@Jeremy

Der L-509u soll jetzt schon 9k€ kosten? Jedes Jahr 10% mehr oder was?


Die sind mit ihrer Preiserhöhung einfach dem schlechten Beispiel v. Accuphase gefolgt - auch beim L-505u wurde der Preis v. 3200,-- auf 3500,--€ erhöht.

Wieviel der 'geneigte Käufer' dann bei Luxman tatsächlich via Barzahlung beim Fachhändler hinblättert (gerade auch den 509er betreffend, bei 9000,-€ ist ja doch 'ne Menge' Rabattspielraum), sei mal dahingestellt u. würde sicher nicht nur mich, wirklich seeeehr! interessieren (man bedenke immer die bei weitem nicht so stabile Marktstellung im Vergleich zu PIA-Deutschland oder Audio-Componenents).

Na - hätt'ste nicht mal Lust, Dich telefon. bei http://www.puls-hifi.de/ in Effringen-Kirchen als ernsthaften L-509u-Interessenten zu präsentieren und ein bisschen 'am Telefon rumzuzocken':
"Jaa, Du wolltest den L-509u eh schon die ganze Zeit kaufen, hättest GROßES Interesse an dem Amp und natürl. nur via Baarzaahlung - aber - 9000,--€ - das wäre doch ein sehr heftiger Preis (und wenn das deine Ehefrau erführe, oje, oje!) - und überhaupt - jetzt, angesichts der Wirtschaftskrise - ob da bei Barzahlung nicht noch'n büschen Rabattnachlaß drin wäre, etc".

Schon spannend, was da noch rauszuhandeln wäre.

Beste Grüße

Bernhard
Prince_Yammie
Stammgast
#50 erstellt: 05. Apr 2009, 00:38
Traumverstäreker, nur Schade dass er wohl auf ewig ein traum bleiben wird- Ich begreife das einfach nicht sogar ne Glas platte von nem Mac kostst mehr als ein 100 Watt NAD Verstärker.... ist doch irre ! Hier werden sogar 5oer Jahre Geräte bis auf 100o Euro und höher gepuscht - mit 20 watt Transen Power usw. Nee Alter - da mach ich nicht mit.
In den USA kriegst du für 1000 bis 2000 Dollar schon ordentlich ausgestattete gute und zeitmässig ausgestattete Gebraucht MAC Ware und neu kosten die Teile da auch weniger als die Hälfte in US Dollar als bei uns in Euro.
Liegt wahrscheinlich an der unterschiedliche Spannung- so dfass eben nur ein winziger Prozent Bruchteil aller Mac amps nach Europa kommen.
Hier hat die Mac Gemeinde auch keine Lust mehr Leute in's Boot zu holen und solange sich da nix dran ändert bleibt der halt mein Traum, 8.000.000 Euro für nen aktuellen Verstärker und das selbe nochmal für nen CD player und dann noch mal für für nen DAC usw. Nee Danke - da müssste ich schon Zahnarzt oder Steuerberater sein..Lotto spile ich nicht - deshalb kann ich sicher s sein-der bleibt ein Traum - es sei denn irgendwer bringt mir mal einen aus den USA mit,aber dann geht ja der Zoll los und werschleppt schon 100 Kilo Transistoren mit in's Flugzeug.Schnüff..
okline
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 05. Apr 2009, 22:13
Das war hier doch mal ein Mac-Thread, oder?
Wird so langsam zum Luxman - Fanclub

Hat hier jemand einen Mac-Transistor mit Übertragern? Mich würde interessieren, welchen Ausgang derjenige bevorzugt bei welcher Boxenlast.

Meine 4 Ohm-Nautilus klingt am dynamischsten an den 8Ohm-Ausgängen und am räumlichsten bei 4Ohm. 2 Ohm klingt nur dünn.

Kann da jemand anders seine Erfahrung schildern?


[Beitrag von okline am 05. Apr 2009, 22:14 bearbeitet]
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