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Der "Herzlich Willkommen In Ear StageDiver 3"-Thread

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FlowRecords
Neuling
#1354 erstellt: 28. Dez 2016, 16:44
Hi Leute,

seit gestern besitze ich die StageDiver 3 und kämpfe seitdem mit dem richtigen Sitz.
Zuerst glaube ich, dass der Hörer zu groß für mein Ohr ist. Von der Fläche her passt es gerade so, aber die Tiefe und Form scheint mir ein Problem zu sein. Wenn der Hörer im Ohr sitzt, steht er ein kleines Stück vom Ohr ab, liegt also nicht richtig im Concha. Auch bei der Berührung des Kabels bewegt sich der Hörer somit merklich.

Zum anderen bekomme ich keinen guten Seal hin. Leider sind ja nur ein paar Aufsätze beigelegt, ich kann also nur mit der Größe variieren, aber nicht mit dem Material.
Somit "liegen" sie eher im Gehörgang, ähnlich sämtlichen Beipack-InEars.
Bei meinen Westone UM2 hatte ich solche Probleme nicht, eher im Gegenteil. Da musste ich immer mal wieder mein Ohr "lüften", da die so gut abgeschirmt hatten, dass ein richtiger Unterdruck entstand.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Eventuell gleich mal die StageDiver 3S bestellen oder ändern die nichts an der Problematik?

Besten Dank schonmal an euch.
FlowRecords
Neuling
#1355 erstellt: 28. Dez 2016, 21:41
So, Seal und Sitz sind jetzt klar besser und ich hab mich mal ans Hören gemacht.
Mein erster Eindruck: Mir gefällt, was ich da höre.
Der Bass ist mir nicht zu stark und übertönt für meine Ohren auch nicht merklich die Mitten oder Höhen.
Die Höhen sind für mich sehr angenehm, keinerlei zisch-Laute oder zu scharfe Höhen.
Insgesamt gefällt mir die dunkle, warme Tönung des Klangs.

Nun aber zu dem, was mit etwas Kopfschmerzen bereitet (im wahrsten Sinne des Wortes) und das wären die Mitten. Die sind mir für mein Hörempfinden einfach zu dominant, zu nah und aufdringlich, nach 30 Minuten war es mir wirklich zu viel, es wurde richtig anstrengend, selbst auf niedrigerer Lautstärke zuzuhören.

Habe im EQ dann etwas an den Reglern zwischen 250 Hz und 2 kHz herumgespielt und einen Klang gefunden, der mir doch mehr zusagt.
Bin halt doch ein kleiner Badewannen-Fetischist.

Kann man sich daran eigentlich gewöhnen? Denn besonders hervorgehobene Mitten soll der SD3 ja gar nicht haben, sondern relativ neutral. Oder ich bin es einfach nicht gewohnt, da mein anderes Equipment eher Richtung Badewanne geht (Westone UM2, Bowers & Wilkins P7 Kopfhörer, Dali Grand Coupé Lautsprecher).
hanesbeef
Stammgast
#1356 erstellt: 30. Dez 2016, 03:09

leyjial (Beitrag #1353) schrieb:
Sowas wie den SD3'er, naja fast -- rießige Bühne mit Tiefenstaffelung auf Klaustrophobiker-Niveau, Tiefbassfundament auf Basshead-Niveau, zurückhaltender Hochton/obere Mitten (sonst Ohrenschmerz) -- aber halt von der Brauchbarkeit nicht auf Bassmusik beschränkt, sprich atmosphärische Stimm-& Instrumenten-Wiedergabe.Von meiner Recherche bisher und meinem Thread in der Kaufberatung kam bisher eben nur der SD3'er inkl. EQ in Frage.Wobei der von dir verlinkte jetzt auchnoch auf der Liste steht, und der kostet auchnoch nur rund die Hälfte, danke dir
Wobei ich bei dem dann glaub ich evtl. auch mit dem EQ eingreifen müsste um den Hochton zu drosseln.Das ist halt nicht so einfach bei InEars da man die fast nirgendwo probehören kann. Deswegen tendiere ich zu EQ. Sonst dauert das noch Jahrzehnte bis ich mal meinen finde :cut


Wenn ich ehrlich bin, habe ich persönlich die Bühne des Stagediver 3 nie als sooo riesig empfunden (wie manch einer hier vielleicht zu Beginn des Threads geschrieben hat). Da kenn ich weitaus "gestaffelter" klingende Hörer (der besagte Unique Melody, Sony EX1000, Sennheiser IE80...), gegen die der SD3 fast schon "eng" klingt. Für mein Empfinden klang auch der SD2 noch einen Tucken "räumlicher" und "luftiger" als der SD3 - vermutlich entsteht diese Illusion (denn nichts anderes ist es ja letzten Endes) über den präsenteren Hochton.

Aprops IE80! Wäre das nicht was für Dich? Der klingt ziemlich wie die oben von Dir beschriebenen Eigenschaften! Er ist zwar kein Detail-Monster, dafür kenne ich wirklich kaum einen Inear in der Preisklasse mit mehr "Out-of-head"-Soundstage und markerschütterndem Bass!

Oder wie wäre es mit dem RHA T20? Das ist - meiner Ansicht nach - der erste richtig gute Hörer von der irischen Firma (die Vorgänger waren nicht so meins) mit ner recht ausbalancierten Signatur, bei welcher der Tiefton und die Dynamik aber nicht zu knapp kommen! Habe ich neulich mal gehört und war ziemlich positiv überrascht!

Oder noch ne Idee, klingt eigentlich noch passender zu Deinen Bedürfnissen: Sony XBA-Z5
http://www.head-fi.o...-flagship-iem-xba-z5

https://www.youtube.com/watch?v=hU2BrejgzWM

Ist ein extrem energetisch klingender, wirklich sehr guter Hörer mit etwas zurück genommenem Hochton (und umso mehr Energie im Tiefbass)! Und trotz dieser Abstimmung sehr feine Auflösung! Und aufgrund der Bauform ne mega-geniale Bühne (angelehnt an den EX1000). Der hat mir auf alle Fälle noch besser als der SD3 gefallen...

Apropos Probehören: Schreib doch der Firma INEAR einfach mal. Soweit ich weiß, verschicken die Probehörer?

Viele Grüße!


[Beitrag von hanesbeef am 30. Dez 2016, 04:37 bearbeitet]
Allgemeiner68er
Inventar
#1357 erstellt: 30. Dez 2016, 14:19

hanesbeef schrieb:
Oder wie wäre es mit dem RHA T20? Das ist - meiner Ansicht nach - der erste richtig gute Hörer von der irischen Firma (die Vorgänger waren nicht so meins) mit ner recht ausbalancierten Signatur, bei welcher der Tiefton und die Dynamik aber nicht zu knapp kommen! Habe ich neulich mal gehört und war ziemlich positiv überrascht!

Kann ich bestätigen! Hab den auch gerade am Wickel. Klasse Hörer! Von der Signatur her sehr ähnlich dem AKG N40. Der AKG ist nur ne Spur dunkler gehalten, was mir sehr entgegen kommt.
Aber der T20 ist für den Preis ne echte Hausnummer!
Stedefreund
Stammgast
#1358 erstellt: 26. Mrz 2017, 23:45
Ich finde den SD 3 offen gesagt beschissen. Derartig dumpfes Sounding und ich weiß beim besten Fall nicht warum ich soviel Kohle ausgeben muss für einen Hörer, der nen guten Bass hat. Haben andere auch, das ist der dumpfe Shure 215 nur in teuer.

Ich finde beide hörer widerlich. Damals als der E10 noch nicht diesen üblen Driver Flex hatte, da war er für mich der beste Hörer, den ich je hatte

LG
Allgemeiner68er
Inventar
#1359 erstellt: 27. Mrz 2017, 00:33
Ich kann den SD-3 auch nur mit der EQ-Einstellung "Mehr Höhen" auf dem iPhone ertragen. Aber dann ist er richtig gut. Gute Auflösung, toller Bass und eine der besten Bühnendarstellungen, die man bei Universals bekommen kann.
Stedefreund
Stammgast
#1360 erstellt: 27. Mrz 2017, 00:36
Mehr Höhen ... das war früher mal für mich undenkbar
Allgemeiner68er
Inventar
#1361 erstellt: 27. Mrz 2017, 00:45
Für mich auch. Aber beim SD-3 passt's
Allgemeiner68er
Inventar
#1362 erstellt: 30. Mrz 2017, 20:10
Passen eigentlich die Kabel der alten UE-InEars, wie z.B. dieses hier, auf die Custom's oder auf die Stagediver-Modelle?
FlowRecords
Neuling
#1363 erstellt: 14. Apr 2017, 22:26

Allgemeiner68er (Beitrag #1362) schrieb:
Passen eigentlich die Kabel der alten UE-InEars, wie z.B. dieses hier, auf die Custom's oder auf die Stagediver-Modelle?

Würde mich auch interessieren, ob dieses oder auch andere Kabel passen, da ich das Kabel der StageDivers ehrlich gesagt nicht so toll finde.
Huo
Stammgast
#1364 erstellt: 14. Apr 2017, 22:31

FlowRecords (Beitrag #1363) schrieb:

Würde mich auch interessieren, ob dieses oder auch andere Kabel passen, da ich das Kabel der StageDivers ehrlich gesagt nicht so toll finde.

Was stört dich an den Kabeln? InEar haben seit Kurzem neue Kabel als Standard. Die sind etwas weicher und sauberer verarbeitet, sonst jedoch sehr ähnlich.
FlowRecords
Neuling
#1365 erstellt: 14. Apr 2017, 22:37

Huo (Beitrag #1364) schrieb:

FlowRecords (Beitrag #1363) schrieb:

Würde mich auch interessieren, ob dieses oder auch andere Kabel passen, da ich das Kabel der StageDivers ehrlich gesagt nicht so toll finde.

Was stört dich an den Kabeln? InEar haben seit Kurzem neue Kabel als Standard. Die sind etwas weicher und sauberer verarbeitet, sonst jedoch sehr ähnlich.

Es "verdreht" sich ständig (besonders dort, wo es sich zweiteilt), die Ummantelung des Kabels (wo es hinter den Ohren langgeführt wird) ist unterschiedlich lang und fühlt sich ebenfalls billig an.
Ich weiß, ich könnte es kürzen, allerdings traue ich mich nicht so recht ran, bevor ich es nur verschlimmbessere.

Insgesamt fühlt und wirkt es einfach nicht wirklich wertig, sondern wie ein Kabel eines Beipackohrhörers.
Huo
Stammgast
#1366 erstellt: 14. Apr 2017, 23:14
Dann gefällt dir vielleicht das neue. Die Drahtbügel sind kürzer und bei mir gleich lang. Kann mich jedoch auch nicht über die alten beschweren. Die sind bei mir nie von alleine kaputt gegangen. Das kann ich von "Beipackhörern" nicht behaupten.
Allgemeiner68er
Inventar
#1367 erstellt: 15. Apr 2017, 10:30
Die haben aber alle keine FB. Für unterwegs ist das ganz praktisch.
Deswegen ja auch meine Frage, ob die Kabel der alten UE-InEars passen. Das von mir oben verlinkte gibts auch mit MMCX Connector. Richtig gute Qualität mit Stoffummantelung und ohne Drahtbügel überm Ohr, was mir sehr entgegenkommt
FlowRecords
Neuling
#1368 erstellt: 15. Apr 2017, 10:46
Ich habe InEar mal angeschrieben, vielleicht können die mehr dazu sagen.
FlowRecords
Neuling
#1369 erstellt: 08. Mai 2017, 21:36
Sorry für die späte Antwort, InEar hat recht zügig geantwortet:

"Hallo Herr abc,

vielen Dank für Ihre Nachricht und das positive Feedback!
Da wir die Größe der Stecker nicht kennen, kann ich Ihnen leider nicht bestätigen, dass das Kabel an unsere Hörer passt.
Die Pinabstände / Durchmesser sind sicher passend, der Stecker sieht allerdings etwas wuchtiger aus. Es könnte sein, dass er nicht in die Steckerschächte passt.[...]"
frix
Inventar
#1370 erstellt: 11. Mai 2017, 08:18
mal eine frage zu den S-Modellen.
Sind diese auch weniger tief, also ragen diese auch weniger tief in den gehörgang?
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