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Der High End In Ear Thread

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da_kNuRpS
Inventar
#1 erstellt: 19. Jun 2006, 22:23
Hallo zusammen,

ich dachte ich eröffne mal einen Thread für alle Fans der qualitativ hochewertigen In Ears, hier kann jeder seine Erfahrungen bezüglich Sound, Handhabung, Sitz, Pflege, Kabelwechsel etc. posten.
Ich selbst bin stolzer Besitzer eines Paares Ultimate Ears Super.Fi 3 Studio und eines Super.Fi 5 EB. Werd hier mal ein bisschen meine Erfahrungen beschreiben.

Grundsätzliches:

Sitz: Für den Sound sehr entscheidend ist ein guter Sitz im Ohr. Dies erfordert anfänglich etwas Übung und das durchprobieren der mitgelieferten Aufsätze. Meist funktioniert das die ersten Tage noch nicht so gut mit ein wenig Übung ist dieses Problem aber schnell gelöst.

Tragekomfort: Ich persönlich bin mit dem Tragekomfort sehr zufriegen. Allerdings muss man es mögen sich was ins Ohr zu stecken. Sowohl der richtige Aufsatz als auch die richtige Tiefe sind entscheidend (zu tief sind sie meist unbequem). Sitzen sie nicht richtig passt der Sound nicht.

Sound:

Super.Fi 3:
Sehr gute Dämpfung von Außengeräuschen (26dB). Dadurch wird der Musikgenuß kaum gestört. Sehr natürlichen und ausgewogenen Soundild ohne Blendere. Viel Detail vor allem bei den Mitten, angenehme Höhen. Man könnte sich etwas mehr Bass wünschen.

Preis in D: ca. 120 Euro
Preis in USA: ca. 99 US-Dollar

Super.Fi 5 EB:
Bekannt als das Bassmonster. Weniger Außenschalldämpfung (16dB). Insgesamt bassbetontes Soundbild. Bei Alternative, Crossover und Hardcore kann es notwendig sein mit dem Equalizer einzugreifen (ein paar dB minus im Bass ein paar dB plus bei allem anderen) um das Soundbild zu harmonisieren. Bei den Mitten und Höhen grundsätzlich mehr Detail und Präzision als bei den SF 3. Vor allem bei Songs die an sich wenig Bass haben sehr zu empfehlen (Singer-Songwriter, Akkustikgitarrenstücke, Britpop). Man hört plöztlich ein angenehmes und kräftiges tiefes Grundgerüst, das absolut verzerrungsfrei ist.

Preis in D: ca. 210 Euro
Preis in USA: ca. 199 US-Dollar

Ich hoffe auf rege Beteiligung von anderen Ultimate Ears, Westone, Etymotic, Shure, etc. Usern



[Beitrag von da_kNuRpS am 20. Jun 2006, 00:19 bearbeitet]
Vul_Kuolun
Inventar
#2 erstellt: 20. Jun 2006, 00:06
Schöne Idee, da hänge ich mal meine Etymotic ER6 dran:

Tragekomfort, Sitz:
Mir ist es leider nicht gelungen, mit den beigepackten "Biflanges" und "Foamies" einen ordentlichen Sitz zu erzielen. Ich bin aber auch so groß wie der unbesiegbare Hulk.
Mit Otoplastiken (also speziell vom Hörgeräteakustiker angefertigten Passtücken) ist der Sitz und die Isolation natürlich prima.

Sound:
Nix für Bassfreaks. Überhaupt nicht. Allerdings, wer einen ordentlichen EQ zur Verfügung hat und die Bässe etwas boostet, bekommt einen herrlich straffen, detailierten Bass, die Menge macht dann halt der EQ. Ich hab noch keine Verzerrungen o.ä. wahrgenommen, bin aber auch nicht der Lautstärkekönig.
Überhaupt sind die Details die große Stärke der Etys. Entgegen landläufiger Meinung ist es aber überhaut nicht so, daß der Detailreichtum aus reichlich vorhandenen Höhen entstehen würde. Im Gegenteil, die Etys klingen im obersten (!) Hochtonbereich fast ein wenig unterbelichtet. Durch diese Kombination aus haufenweise Details und "rolled off" Höhen klingen sie aus meiner Sicht etwas unnatürlich, auch mit EQ. Trotzdem faszinierend genung, daß ich mein ursprüngliches Vorhaben sie wieder zu verkaufen über Bord geworfen habe. So Zeugs wie z.B. "Aerial" von Kate Busch, wo´s ne Menge zu entdecken gibt, klingt super damit.
P.S.: Die "Im Kopf Lokalisation" ist übrigens stark. Stärker als bei den EP 630 (die ich aber in der Hinsicht als sehr angenehm empfinde).

Preis in USA: ab 70$
Bei uns: ab 100Euro


[Beitrag von Vul_Kuolun am 20. Jun 2006, 00:15 bearbeitet]
Silent117
Inventar
#3 erstellt: 20. Jun 2006, 14:44
Westone Um2:

Komfort:

Sehr sehr bequem. Liegen bei mir in der ohrmuschel. D.h. der halt kommt nicht nur durch den Gehörgang sondern auch durch einen guten und festen halt in der Ohrmuschel welchen den Gehörgang entlastet und einen die um2 vergessen lässt.

Foamies , Biflanges (modif. Triflanges) , Comply Tips und Shure Clear Flex ausprobiert und bei Foamies + Biflanges geblieben.

Sound:

Warmer musikalischer Klang der allerdings kein detail vermissen lässt. Ich werde den klein weiter beschreiben mit den Aufsätzen (da dieser die Um2 ziemlich zu 2 verschiedenen KH macht).

Um2 mit Triflange:
Höhen&Mitten treten hervor und geben ein unglaubliches Detail. Die mitten stehen leicht im vordergrund , sie sind schön sanft und geben ein unglaubliches "gefühl" mit. Die höhen gehen nicht ganz so hoch aber sind dafür um so genauer und UNHEIMLICH schnell. Der Bass ist knochentrocken und extrem fest&schnell ein Bassstoß ist ein kurzer Druckstoß und kein WOOOOOMPH. Stimmen , gitarren und akustische Instrumente sind ein Traum.

Nachteil an Triflanges:
Leider nicht so bequem und man vergisst sie nie ganz , die Um2 werden so unheimlich schnell (VIEL schneller als A900 und EXTREM viel schneller als Koss) und somit werden schlagzeuge z.b. als extrem kurze tonfolgen abgegeben. D.h. ein Hi-Hat ist wirklich nur 0,2sec lang und ein Bassdrum ist auch nur ein kurzer Stoß. Dies erweckt auch in einem schnellen Lied "ruhephasen". Vor allem bei Techno oder Electronica treten diese ruhephasen auf da die töne wirklich extrem kurz sind. Die triflanges decken auch jeden fehler auf , techno wird UNHÖRBAR da man genau mitkriegt: "hier ist nur ein 50hz ton und kein 30-100hz bassbereich.."

Um2 mit foamies:
Wärmeres Klangbild mit weniger Höhen und dunkeleren Mitten. Der sound wird durch die Foamies ein wenig "geschluckt". Dadurch wird der Bass ein wenig weicher und verliert ein wenig (!!) von seiner trockenheit (jetzt dürfte er Dt880 trockenheit haben). Der Bass wird *deutlich* weniger fest. Find ich als 2. Option beim gleichen KH sehr angenehm. Vor allem schlechtere Aufnahmen und emotionale geschichten (balladen , opern , streichquartete) nehmen hier extrem an Hörvergnügen zu. Detail ist weniger als bei den Triflanges...

Nachteile:
Es wird eben detail geschluckt und man hat vor allem bei schnellen Liedern mit Double-Bass-Blast (2 bass drums die SEHR schnell hintereinander getreten werden) einen Art brei und insgesamt vermisst man an manchen Stellen die Brillianz der Triflanges...

Wie höre ich persönlich am meisten?

Ich habe mir in der letzten Zeit viele meiner Cd´s neu gekauft (weil ich sie normalerweise nur gerippt habe und dann auf ebay weiterverkauft hab) und diesmal behalten und mit 200-220Kb´s Mp3´s neu gerippt...

Vor diesem Hintergrund höre ich zur zeit meistens mit den Triflanges und hab unglaublich viel spaß dran... Habe aber in meinem Carry Case (schutzhülle für die Um2) immer ein paar Foamies dabei!

Musikrichtungen:
Black/Death/Speed/Trash Metal: Triflanges
Melodic/Epic/Acustic Metal: Foamies
Schlechte Aufnahmen und musik mit weniger Detail und/oder wenig Schnelligkeit: Foamies
Klassik/Jazz: Triflanges

Bilder von den Um2 sind hier:
http://www.hifi-foru...read=2563&postID=2#2

noch ein paar kleine Anmerkungen:
Diese KH sind _sehr_ empfindlich welche Quelle man benutzt , wenn der KH-Ausgang eine gewisse Grundspannung hat hört man ein deutliches Rauschen. D.h. viele Mp3player erzeugen ein Rauschen mit den KH.

Diese KH profitieren _nicht_ von einem KHV. (habs getestet aber werds beim Bonner treffen evtl nochmal testen)

Die um2 sind detailiert genug um eine 128kb mp3 von einer 192 kb mp3 zu unterscheiden , d.h. man sollte sein Klangmaterial auch entsprechend wählen...

Sie brauchen unbedingt einen guten Halt im Ohr sonst ist der Klang fürn Ar***.

Sie sind baugleich mit den Shure e5 also spielen auch entsprechend. Sie sind also eigentlich ein absoluter IEM geheimtipp und schnäppchen (vergleich: Um2: 299$ ca. 270€ E5: 490€ bei Amazon.de).

Ach und als letztes:
Ich bin unglaublich zufrieden mit den Dingern , sie sind so unglaublich klein (siehe vergleich mit 50cent stück bei Bildern) liefern ein gewisses "ich bin zuhause" gefühl und sind unglaublich bequem...

@Vul_Kuolun

das mit den Höhen kommt dadurch das du die Triflanges nicht benutzt sondern deine Otoplastiken. Dadurch sind die höhen normal und nicht scharf , da die flanges die höhen doch deutlich anheben... Die meisten nutzen die etymotic eben mit den flanges...

@glubsch

das hier wird auch ein Diskussionsthread oder?


[Beitrag von Silent117 am 20. Jun 2006, 14:46 bearbeitet]
glubsch
Stammgast
#4 erstellt: 20. Jun 2006, 20:45
Dann möchte ich nun auch mal meine Erfahrungen kundtun.

Mein In Ear Weg sei hier nun einmal skizziert...

Creative EP 630
Den Anfang machte der EP630, der mich durch seine recht ordentliche Isolierung erst zu In Ears gebracht hat.

Was mir gefällt:
Für das kleine Geld von ca. 30€ eigentlich ein super Einsteigerhörer. Empfehlenswert vor allem für schlechte Aufnahmen und eher elektronische Musik bzw. Rock und Hip Hop.

Was mir nicht gefällt:
Extreme Mikrophonie-Effekte. Eigentlich also eher für den stationären Betrieb geeignet. Bewegung kann man getrost vergessen.
Der Klang ist für den Preis ordentlich. Allerdings sind die Bässe etwas verwaschen, dumpf und überbetont. Macht trotzdem Spaß, wie ich finde.

Etymotic ER-6i
Meine zweite Station.

Was mir gefällt:
Klein, handlich, super Isolierung. Detaillierter Klang. Meines Erachtens nach genug Bass, schön definiert. Zumindest für meinen Musikgeschmack, denn ich höre am meisten Jazz und da brauche ich einen genauen Bass und nicht so einen verwaschenen wie die EP630 ihn bieten.

Was mir nicht gefällt:
Kabel ist etwas knitterig und dünn. Für Rockmusik sind die Etys eher ungeeignet. Relativ kleine Bühne.

Shure E4c
Nächste Station: Shure. Nach meiner tollen Erfahrung mit den Etys wollte ich mein Budget noch etwas erhöhen und schauen, was die In Ear Welt noch zu bieten hat...

Was mir gefällt:
Voller, mittenbetonter Sound. Guter Tragekomfort mit gelben Foamies. Stabiles Kabel.

Was mir nicht gefällt:
Kabel ist etwas lang und schwer. Zieht ziemlich nach unten. Daher ist für mich der Tragekomfort nicht so gut. Außerdem fehlen mir etwas die höchsten Ety-Höhen.

Etymotic ER-4P

Bin mit den Shures nicht klargekommen und bin bei den ER-4P gelandet.

Was mir gefällt:
Noch mehr Details als ER-6i. Die Bässe sind etwas voller und werden besser dargestellt. Größere Bühne bzw. die Instrumente werden besser separiert. Stabiles Kabel. Shirt Clip erhöht den Tragekomfort.

Was mir nicht gefällt:
Bescheidenes Design. Erinnert an Gameboy-Hörer von Anno-Tobak (blau und rot). Werden sie wenigstens nicht geklaut Gehen tiefer ins Ohr als ER-6i, die ich vom Tragekomfort besser finde.

Fazit:
Mittlerweile bin ich wieder bei den ER-6i gelandet, weil sie für mich den meisten Wert fürs Geld bieten, tollen Sound liefern und noch dazu gut aussehen. Sie sind klein und handlich. Auch wenn der Sound der ER-4P besser war, habe ich mich zum Downgrade entschieden (auch um meinen Headfive zu finanzieren und mehr Geld in meine Anlage zu stecken ).

Würde gerne auch nochmal Super.fi5 pro oder Westone UM 2 ausprobieren, gerne natürlich auch die in den Startlöchern befindlichen Shure E500. Möglicherweise würden sich meine Präferenzen dadurch noch verschieben.


@glubsch

das hier wird auch ein Diskussionsthread oder?


Schaun mer mal
Cassie
Inventar
#5 erstellt: 20. Jun 2006, 21:29
Moin
Hab nur einen IE-Hörer, denn kann ich hier aber gleich mal vorstellen:
Shure E3

Tragekomfort
Mit den oroginal Muffen und meinen Ohren: Sehr Schlecht, und sehr Umständlcih einzusetzen. Bei Schlechtem sitz Tun nach ein paar minuten die Ohren Weh (Kleinste Aufsätze), und der Klang ist Sehr Flach. Nach "Aufrüstung" auf die Sehr Weichen Silikon Plugs der "MusicSafe" Gehörschutzstopfen (www.sonicshop.de) ist der Tragekomfort allerdings Traumhaft, nix Drückt, und das einsetzen ist Sehr einfach. Werde aber dennoch mal angepasste Othoplastiken anfertigen lassen.

Klang
Als ich ihn Bekommen habe (Vorher PortaPro von Koss) habe ich gedacht ich hör nicht recht, das was der Koss im bass übertreibt lässt der Shure wegfallen. Der Bass ist Schwach, dafür Präzise, auch wenn man mal mitm EQ nachhilft. Die Mitten und Hochtonwiedergabe ist Sehr angenehm, nix Nervendes, die Mitten kommen gut raus, kommen machmal sogar leicht angehoben vor, allerdings nicht Störend. Alles in allem recht ausgewogen, und Natürlich, wenn man vom Bassbereich absieht. Höre übrigens Ausschliesslich Metal und Rock mit dem Shure.

Bedienungsfreundlichkeit
Geteilter meinung bin ich mir in diesem Punkt. Einerseits lässt sich der Shure mit ein wenig übung Sehr Schnell und einfach einsetzen und absetzen, das Kabel Hinterm Ohr stört mich trotz Brille nicht, auch wenn man mal leicht dran zupft nicht. Der Sitz im Ohr ist Bombenfest.
Was allerdings extrem stört ist die Länge und die Störischkeit des Kabels, sowie der für meinen Geschmack viel zu gross geratene Stecker. Da sollte Shure doch nochmal nachbessern.

Alltagsgebrauch
Ich habe den Shure jetzt seit über einem Jahr, und er ist für ein Leben bei Mir noch Sher gut in schuss. nachdem ich davor einen KH nach dem anderen Verschlissen habe, ist das endlcih mal ein Robustes Teil. Er Wird bei mir mal i die Hosentasche, mal in den Rucksack (mit Büchern oder schlimmerem) gesteckt, und hat bisher alles Unbeschadet überstanden.
Die Wahl der Quelle ist eine Qual. Bei meinem "Alten" Iriver IMP-550 Klingt er wesendlich besser, als am Sony MZ-NH900 MD Porti, zuhause habe ich ihn in über einem Jahr noch nicht getestet, da ich aber eh keinen KHV habe, würd da auch nichts brauchbares bei rauskommen

Preis des Ganzen, wie ich es nutze: Für die Shures habe ich 230€ bezahlt (vor langer zeit), für die Ohrmuffen nochmal 20€. Für mich hat es sich aber gelohnt.

Mfg
Cassie
Silent117
Inventar
#6 erstellt: 20. Jun 2006, 22:05
@cassie

shure e3 und bassschwach?! wär mir neu... Versuche doch nochmal auch mit den "weichen" teilen ein wenig TIEFER ins ohr zu kommen. Wäre nämlich das erste mal das ich das höre das denen _dermassen_ viel bass fehlt...

@glubsch

intressant zu hören das dir die er4 nicht gepasst haben , sind sie den wirklich so viel tiefer im ohr? Fände das nämlich sehr extrem (wenn ich bedenke das ich meine um2 mit biflanges schon unheimlich finde).

das mit dem ausprobieren sollte auch nochmal irgendwann klappen weil ich etymotic immer nur vom hören sagen kenne aber noch nie selbst im ohr hatte...
Cassie
Inventar
#7 erstellt: 20. Jun 2006, 22:13

Silent117 schrieb:
@cassie

shure e3 und bassschwach?! wär mir neu... Versuche doch nochmal auch mit den "weichen" teilen ein wenig TIEFER ins ohr zu kommen. Wäre nämlich das erste mal das ich das höre das denen _dermassen_ viel bass fehlt...


Moin
Glaub mal, in über einem jahr habe ich schon viel ausprobiert Ich höre ja fast Täglich mit ihnen.
Und mit den Weichen MusicSafe Stopfen (die ich Gekürzt habe) kommt der E3 noch tiefer ins Ohr als mit den Kleinsten, Grauen Muffen. Ich werde mal sehen ob ne Othoplastik was bringt.
Mit dem EQ an den Jeweiligen geräten lässt sich das auch ganz gut ausgleiche, dann sind Sie im Bass Laut genug und immernoch Sehr Präzise.

Übrigens hat der E3 mit den MusicSafe eine Sehr hohe Geräuschdämmung, die kann man gut auch mal als Gehörschutz verwenden

Cassie
glubsch
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jun 2006, 22:39

intressant zu hören das dir die er4 nicht gepasst haben , sind sie den wirklich so viel tiefer im ohr? Fände das nämlich sehr extrem (wenn ich bedenke das ich meine um2 mit biflanges schon unheimlich finde).

das mit dem ausprobieren sollte auch nochmal irgendwann klappen weil ich etymotic immer nur vom hören sagen kenne aber noch nie selbst im ohr hatte...


Find ich auch komisch. Also mit den Triflanges komm ich nicht klar (zu tief). Benutze bei den ER-6i immer modifizierte, aber bei den ER-4P wird der Sound dadurch dünner. Je tiefer ich die Teile einführe, desto weniger Bass habe ich, umgekehrt verhält es sich beim ER-6i. Die ER-4P haben ein längeres, aber auch schmaleres Aufsteckstück. Bekomme nicht so eine gute Isolierung damit.
Es ist alles so stark abhängig von dem Zusammenspiel mit dem eigenen Gehörgang...
Von daher kann man über In Ear Sound kaum objektiv diskutieren, da jeder ihn individuell anders hört, abhängig von der eigenen Physis. Objektive Vergleiche zwischen zwei Geräten lassen sich bei "normalen" KH besser anstellen, da man die gleichen Grundvoraussetzungen hat.
Ich denke, dass kaum zwei Personen den Sound des gleichen IEMs gleich wahrnehmen würden.

Es hängt auch so stark vom richtigen Einführen/Einführwinkel etc. ab, vor allem bei den Triflanges. An einem Tag kann der Sound dank perfektem Sitz klasse klingen, ein anderes mal unbefriedigend. Mit Foamies ist das weniger der Fall.


[Beitrag von glubsch am 20. Jun 2006, 22:43 bearbeitet]
Silent117
Inventar
#9 erstellt: 20. Jun 2006, 22:52
@glubsch

das mit den schlechten tagen hatte ich am anfang (so erste paar wochen) auch... Allerdings hat sich das mit der Zeit gelegt , somit hatte ich dann einen bestimmten winkel bei denen die um2 immer passen.

Mit foamies und triflanges hab ich diesen winkel gefunden , der is bei mir nach oben... D.h. man steckt die um2 nicht gerade sondern leicht nach oben angewinkelt ins ohr , suche bei dir einfach auch mal so eine öffnung wo sie tief im ohr sind.

Triflanges is einfach zum rausfinden und foamies sind bequemer
glubsch
Stammgast
#10 erstellt: 20. Jun 2006, 22:56
Weißt du eigentlich eine Bezugsquelle für die kleinen Westone Comply Tips? Hab mir grad die großen bestellt, die kleinen finde ich nirgendwo günstig.

Habe die Foamies auch mal gereinigt, aber sie haben dadurch ihre Elastizität verloren und isolieren nicht mehr so gut.

Die gelben Shure Foamies passen leider nur mit Gewalt auf den ER-6i und das möchte ich dem kleinen auf Dauer nicht zumuten.
teddyaudio
Inventar
#11 erstellt: 21. Jun 2006, 12:32
Was hält eigentlich Nickchen66 von diesem Thread über "die Drecksdinger" und z.B. den Vergleich der UM2 mit den A900?
Silent117
Inventar
#12 erstellt: 21. Jun 2006, 17:43
@glubsch

auser westone selbst und earphonesolutions kenn ich nicht mehr viele... wüsste jetzt direkt nichts...

und mit der elastizität , die comply tips werden bei mir _zu_ weich , deswegen verlier ich isolation. Die foamies haben das problem nicht , das sorgt dafür das man die bestimmt 20 mal waschen kann = 4 monate lebensdauer pro paar bei 5std pro tag hören...

und inwiefern passen die nur mit gewalt , die sachen sind doch alle einheitlich , d.h. sie müssten genausopassen wie die Comply´s... Ansonsten eine dicken nagel erhitzen und damit die öffnung ein wenig dehnen (brauchst ja nur 0,5mm mehr durchmesser wahrscheinlich).
glubsch
Stammgast
#13 erstellt: 21. Jun 2006, 18:40
Na ja die Öffnung der ER-6i scheint einen Tick dicker zu sein. Hab 2 paar gelbe Foamies ausprobiert, passten alle nicht sofort. Werd die Sache mit dem heißen Nagel mal ausprobieren.

Du benutzt also auch die gelben Foamies oder welche?
Silent117
Inventar
#14 erstellt: 21. Jun 2006, 19:50
Jop, die gelben foamies. Die sind ziemlich "fest" und somit halten die gut was aus. Finde die comply´s irgendwie "zickig" wenn auch bequemer. Der klang ist eh der gleiche...

Die gelben foams haben irgendwie den vorteil das sie nicht so schnell abnutzen (was aber leider ein wenig auf kosten des komforts geht). Vor allem weil die um2 in der ohrmuschel liegen finde ich das absolut genial , da dann der druck von den foamies genommen wird und somit alles doch noch bequem is

Ich bin eigentlich weniger auf die e500 gespannt sondern shure hat einen waschbaren foamie geplant... D.h. ohne abnutzung bis zu 2 jahre verwendbar... Der ist bestätigt worden allerdings noch in der entwicklung. Das liest sich auf head-fi in irgendeinem der zig e500 threads...

Wie siehts eigentlich bei euch aus , kauft ihr euch die Push-To-Hear(PTH) adapter?

[info am rande:
das is nen kabel mit mirco , man drückt den knopf und kann durch seine IEM´s mit dem micro hören (und musik is kurz auf aus) wenn z.b. der kontroleur die fahrkarte fragt , ohne IEM´s ausm ohr zu packen]

Ich stehe dem sehr neugierig gegen über und werde abwarten wie gut/schlecht das micro ist und wie nützlich es tatsächlich im alltag ist... Aber ich bin sehr sehr neugierig und intressiert...
da_kNuRpS
Inventar
#15 erstellt: 21. Jun 2006, 20:27
Ein Freund von mir würde gern in die In-Ear Welt einsteigen. Was würdet ihr warum für Brit-Pop und Alternative empfehlen?

Die Creative EP 630, Sennheiser CX300, Sony MDR-EX71S oder vielleicht gleich ein Super.Fi 3 direkt aus USA weil sonst wohl zu teuer.
da_kNuRpS
Inventar
#16 erstellt: 21. Jun 2006, 20:38
Was die "bassschwachen" Shure anbelangt ist das glaub ich auf den direkten Vergleich mit dem Porta Pro zuvor zurückzuführen.


Als ich ihn Bekommen habe (Vorher PortaPro von Koss) habe ich gedacht ich hör nicht recht, das was der Koss im bass übertreibt lässt der Shure wegfallen. Der Bass ist Schwach...


Nach fast nur Bass auf gar normalen Bass ist wahrscheinlich hart.
Hatte deswegen mit meinen Super.Fi 3 auch eine sehr große Bassentäuschung... und bin vielleicht deswegen mit meinen EB so zufrieden

@teddyaudio

Wer ist denn Nickchen66?
Cassie
Inventar
#17 erstellt: 21. Jun 2006, 20:42
Moin
Naja, im Direktvergleich mit meinen Stax SR5 sind die Shure auch Basschwach. Und der wird Soweit ich weis auch nicht gerade als Basswunder Bezeichnet

Cassie
glubsch
Stammgast
#18 erstellt: 21. Jun 2006, 20:56
Hi Knurps,

zum Einstieg würde ich deinem Freund die Creative EP 630 empfehlen. Für 30€ kann man wenig falsch machen. Höre immer noch relativ häufig mit den Dingern. Vor allem wenn ich am Wochenende betrunken von der Disco mit dem Bus nach Hause fahre
Silent117
Inventar
#19 erstellt: 21. Jun 2006, 23:37
Hmmm , ich weiss nich , ich kann allein schon anatomisch mir keine canalphones (d.h. ex71 , cx300 bzw ep630) holen , sie sind bei mir so die hölle im gehörgang , da geh ich ja glatt drauf

Wenn die KH mal wieder mehr aushalten müssen , dann kommen die Koss innen rucksack und feddig... Billig , halten was aus und klang is okay (auch wenn die um2 absolut welten dazwischen liegen lassen).

Wisst ihr was mich am meisten stört? Ich höre jetzt ca. 3-4 std täglich mit den Um2 und mehr und mehr fang ich an meine Koss nicht mehr zu mögen (die ja wirklich nicht soooo übel sind , aber verglichen mit den Um2 fehlt denen so dermassen die Brillianz...). Auch gute Stereo anlagen von freunden usw... Alles is auf einmal bääh..

Kennt ihr ein ähnliches phänomen? Ich meine ich wusste vorher auch das es besser geht , nur so langsam geht es für micht nicht um besser/schlechter sondern eher um normal/"och nee das geht jetzt wirklich nich...".

@da_knurps

das mit der bassenttäuschung:
Jetzt öffnest du mir die Augen , jetzt weiss ich wieso dir die EB´s nicht zu _viel_ Bass lieferten... Wenn dir ein _leicht_ bassbetonter klang zu bassschwach ist (wie du meintest sogar enttäuschend schwach..) dann sind die EB´s für dich wirklich in Ordnung. Aber wenn ich dann bedenke das sogar du (jetzt als outender Basshead) den Bass rausgedreht hast , dann denke ich doch das ich recht richtig mit der Annahme war das die EB´s sehr sehr bassstark sind

und zum freund:
hängt von folgenden dingen ab:
-kennt er deine KH? Wenn ja will er bestimmt auch so was und verkaufe ihm lieber deine sf3. Weil selbst wenn er die ep630 holt weiss er das es besser geht und somit ist der strick schon geknüpft
-kennt er sie nicht: ep630

topic:
Nochmal zu den PTH:
so groß scheint das Teil gar nicht zu sein , werde weitere Info´s hier posten... Vor allem intressiert mich zur zeit noch , wo ich mit dem ganzen kabel hin soll (mein um2 kabel is bereits 1,5m)
da_kNuRpS
Inventar
#20 erstellt: 22. Jun 2006, 00:00
@silent
Ich bin froh, dass du das mit dem Bass bei den EBs jetzt verstehst. Ich finde den Bass eigentlich ziemlich optimal, vor allem für alles mehr oder weniger akkustische oder elektronische. Bei den Alternativ und Metalsachen schadet etwas weniger Bass und die Betonung der sehr schönen und detailreichen Mitten und Höhen durch einen kleinen Equalizereingriff nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass vor allem meine älteren Trashmetal CDs so schlecht abgemischt wurden, dass das ganze etwas breiig wirkt wenn man den Equalizer nicht ausnutzt. Grundsätzlich hab ich die Erfahrung gemacht, dass Sound auch sehr viel mit den Ausgangsmaterialien zu tun hat (kannte das früher so extrem nur von der 8000 Euro Stereoanlage eines Bekannten). Ein 128 kB Zweiraumwohnung, Jack Johnson, KT Tunstall oder sogar Rage against hört sich besser an als ein 190er Slayer oder Gravedigger.

Was meinen Freund anbelangt. Bis jetzt kennt er meine noch nicht aber er ist ziemlich heiß drauf sie mal probezuhören. Er hat bis jetzt den Porta Pro, der Übergang könnte also etwas schwierig werden. Was die SF3 anbelangt, wird er wohl in die Röhre gucken, die hab ich meiner Freundin für Ihren iRiver T10 vererbt. Eine übrigens sehr gefällige Kombination. Schon beim ersten Vergleichshören der SF3 mit meinen damaligen mitgelieferten Sony Kopfhörern hat sie gemeint: "Bei den Sonys hört sich das an wie wenn jemand auf ne Blechtrommel haut" (und der Satz von jemanden dessen gesamte Audioausstattung bis dahin aus ner Aldi Kompaktstereoanlage bestand). Soundinvestitionen kann man also auch wirklich hören


[Beitrag von da_kNuRpS am 22. Jun 2006, 00:01 bearbeitet]
Taurui
Inventar
#21 erstellt: 22. Jun 2006, 00:36

glubsch schrieb:
Was mir nicht gefällt:
Extreme Mikrophonie-Effekte.


Dagegen gibt's einen "Trick", der ein wenig Gewöhnung braucht, aber irgendwann selbstverständlich wird, nämlich das Kabel um das Ohr herumzuführen und die Ohrhörer sozusagen "falschherum" einzusetzen.
Bilder wie das aussehen soll gibts z.B. hier:
http://www.shure.com...eEarphones/index.htm
Klappt wunderbar mit den 630ern!

-Taurui
glubsch
Stammgast
#22 erstellt: 22. Jun 2006, 08:52
@ Taurui:

Ich weiß nur nicht, ob das auf Dauer nicht dem Kabel schadet, denn es ist ja nicht dafür gemacht. Könnte dann recht schnell brüchig werden, ist ja ohnehin nicht von überragender Qualität Und irgendwie verrutscht das bei mir auch immer, wenn ich das versuche.

@ Silent:

Ich kenne den Effekt, den du beschreibst. Manchmal denke ich mir: Bevor ich jetzt irgendwas in schlechter Qualität hör, lass ichs lieber gleich bleiben. Das hat man nun davon, dass man sich so oft mit KH und deren Stärken/Schwächen beschäftigt - Musik wird zum Teil ungenießbar bzw. tritt in den Hintergrund

Zum PTH: Interessiert mich auch sehr. Aber du sagst es ja schon: Man hat schon so eine lange Strippe rumbaumeln. Mit meinem kleinen KHV renn ich in der Regel auch nicht durch die Gegend, weil es mir zu umständilich wird. Obwohl der Sound dadurch besser ist. Aber Kabelsalat kann ich nicht haben. Oder: Hab mir direkt am Anfang eine Fernbedienung für meinen Iaudio geholt. Wurde mir dann auch zu umständlich und wanderte auf Ebay. Dasselbe könnte auch für PTH gelten. Zumal das Stöpselrausnehmen nicht länger dauern sollte als einmal Knöpfchen drücken


[Beitrag von glubsch am 22. Jun 2006, 08:54 bearbeitet]
da_kNuRpS
Inventar
#23 erstellt: 24. Jun 2006, 11:17
PTH hört sich interessant an. Wo bekommt man sowas?
Silent117
Inventar
#24 erstellt: 24. Jun 2006, 11:31
sobald der Shure e500 aufm markt kommt , also ca. 2 monate noch....
da_kNuRpS
Inventar
#25 erstellt: 24. Jun 2006, 12:14
Ist das dann eine kabelgebundene Lösung, also ein Zwischenstück oder wie?

Apropos Kabel: Was mich schon immer interessieren würde, kann man bei allen In Ears das Kabel einfach wechseln, oder ist das ein Feature der Super.Fi.
glubsch
Stammgast
#26 erstellt: 24. Jun 2006, 12:20
Geht generell nicht bei allen. Ich glaube im Moment nur bei den Suoer.fi. Die SHure e500 sollen auch Austauschkabel haben. Hier sogar ein nettes Feature, dass es Kabel in verschiedenen Längen geben soll. Find ich ganz gut, da mir die meisten Kabel für den portablen Betrieb zu lang sind.
McMusic
Inventar
#27 erstellt: 24. Jun 2006, 12:57
Mal wieder ne doofe Frage: Warum um alles in der Welt sollte ich permanent das Kabel wechseln wollen?
Cassie
Inventar
#28 erstellt: 24. Jun 2006, 13:02

dmcom_u10 schrieb:
Mal wieder ne doofe Frage: Warum um alles in der Welt sollte ich permanent das Kabel wechseln wollen? :L


Weil Kabelbruch gschätze 90% der Defekte an In-Ears ausmachen

Cassie
da_kNuRpS
Inventar
#29 erstellt: 24. Jun 2006, 14:09

Weil Kabelbruch gschätze 90% der Defekte an In-Ears ausmachen


Das kann ich nur bestätigen, bei meinen SF 5 EB war das schon der Fall, wenn man das Kabel nicht hätte wechseln können (und zwar ohne Aufwand)...

Von daher ist es wohl eher doof, die Frage als doof zu bezeichnen
Silent117
Inventar
#30 erstellt: 25. Jun 2006, 11:13
die meisten hersteller ersetzen kabel und ohrschmalfilter
kostenlos oder gegen (nachvollziehbare) kleine preise (3-10€)...

Da man das gleiche auch für ein kabel zahlt... Find ich das nicht unbedingt problematisch...

ach ich hab heute mal drauf geachtet: bei den Westone´s ist Mikrophonie = 0...
Taurui
Inventar
#31 erstellt: 26. Jun 2006, 09:41

glubsch schrieb:
@ Taurui:

Ich weiß nur nicht, ob das auf Dauer nicht dem Kabel schadet, denn es ist ja nicht dafür gemacht. Könnte dann recht schnell brüchig werden, ist ja ohnehin nicht von überragender Qualität Und irgendwie verrutscht das bei mir auch immer, wenn ich das versuche.


Dem Kabel schadet das auf keinen Fall, und bei mir verrutscht da nix. Ist wohl Übungssache.
Ganz nebenbei klappt das Einsetzen der In-Ears bei mir nur richtig gut, wenn ich das Ohr an der Muschel etwas nach hinten ziehe und dann den In-Ear reinschieb. Nur dann sitzt das Ding richtig ^^

-Taurui
da_kNuRpS
Inventar
#32 erstellt: 26. Jun 2006, 11:38
Auch wenn es eine dumme Frage ist:

Was bitte ist Microphonie
Musikaddicted
Inventar
#33 erstellt: 26. Jun 2006, 11:59
Die Geräuschübertragung vom Kabel. Heißt das Kabel reibt z.B. irgendwo und man hört daher ein Kratzen im KH bzw. inEar.
hAbI_rAbI
Inventar
#34 erstellt: 26. Jun 2006, 12:03
Also ich würde Mikrophonie so erklären wie ich sie erlebe. Wenn ich auf das Kabel meines Kopfhörers an bestimmten Stellen klopfe, dann kann ich das im Kopfhörer hören.
da_kNuRpS
Inventar
#35 erstellt: 26. Jun 2006, 12:37
Vielen Dank für die Erklärung!

Derartiges ist mir bei keinem der SF bisher aufgefallen. Ich werd mal in Zukunft drauf achten.
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Jun 2006, 13:58
Microphonie ist der Einfluss von Tritt- oder Körperschall auf das eigentliche Klangereignis. Ist im Plattenspieler-Bereich ein wichtiges Thema und war bedeutsam im Rahmen der Erkenntnis, dass in einer Analogkette das Laufwerk die klangrelevanteste Komponente ist und nicht etwa der Tonarm oder der Tonabnehmer. Aber: Andere Baustelle.
Silent117
Inventar
#37 erstellt: 26. Jun 2006, 16:02
@da_knurps

soll bei etymotic schlimm sein. Bei den Ep630 und ALLEN canalphones ist das auch gewaltig...

Nur bei allem was man überm ohr trägt , kommt das nicht vor! Sf3/5 , westone , shure is alles überm ohr , das hat gründe
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 26. Jun 2006, 16:35
Durch die gute Abdichtung sind diese Art von Ohrhörern eben auch gleichzeitig gut an den Gehörgang angekoppelt. Deswegen werden die Geräusche auch besonders gut übertragen. Da liegen Freud und Leid gegebenenfalls ganz eng beieinander. Wie schlimm der Effekt ist, hängt wahrscheinlich auch von der Anatomie des Gehörganges im Zusammenspiel mit dem eingesetzten Polster, sprich von der "Größe" der Ankoppplungsfläche und dem Ankopplungsdruck, ab. Ich kann mich insgesamt nicht über Probleme beklagen. Glück gehabt.
Silent117
Inventar
#39 erstellt: 26. Jun 2006, 16:44
@abalamahalamatandra

durch das ohr im wellenträger wird wie Welle und damit das geräusche SEHR STARK gedämpft und für mich ist es egal mit welchem aufsatz _nicht_ wahrnehmbar...

Ich denke das is konstruktionsbedingt bei den "kleinen" In-Ear modellen...
da_kNuRpS
Inventar
#40 erstellt: 26. Jun 2006, 16:52
Bei beiden Modellen der SF kann man beim besten Willen in diese Richtung auch nichts hören.

Um mal wieder auf unser eigentliches Thema zu kommen. Hat schon jemand den Sony MDR-EX90SL gehört. Bewegt sich preislich ungefähr auf SF 3 Niveau.
Silent117
Inventar
#41 erstellt: 26. Jun 2006, 17:05
hab ich grad gefunden , spiegelt gut wieder wie extrem In-Ear monitoren den Noise Canceling KH überlegen sind in sachen Isolation...

http://www.shure.com...pa_E500_pth_content#

es ist ein wenig (wirklich nur ein wenig) übertrieben.... Aber man hört absolut komplett nichts mehr von der aussenwelt...
da_kNuRpS
Inventar
#42 erstellt: 26. Jun 2006, 20:05
Hört sich ja schon sehr gut an.

Die Shure langen halt beim Preis immer hin... da kann ich mir ja ein custom produkt kaufen für die sehr wahrscheinlichen 500 Euro.
Allerdings "triple" ist natürlich schon ne Sache!
Silent117
Inventar
#43 erstellt: 26. Jun 2006, 20:43
@da_knurps

erwarte bei triple nicht der riesen unterschied zwischen single und dualdriver modelle...

Durch die geringe grösse kann ein treiber bei IEM´s hohe und tiefe töne gleichzeitig nicht perfekt wiedergeben... D.h. es wird 48% in etwa sehr gut abgebildet und 52% ordentlich abgebildet. Musst dir das wie ein Hügel vorstellen , Mitte ist ordentlich und aussen is naja...

Ich hab das mal mit meinen tollen zeichenkünsten skiziert:

Single Driver:


Man sieht das es nur einen Hügel durch 1 driver gibt... Bauartbedingt ist der hügel "nicht breit" genug.... Bei großen KH sind die hügel VIEL breiter...


Dual Driver:


hier sieht man das 2 hügel übereinander liegen und es nur ein kleines Loch gibt , dieses loch muss durch abstimmung etc so klein wie möglich gehalten werden...

Wie man auch deutlich erkennen kann , decken Dualdriver modelle bereits >95% des bildes mit gutem Klang ab... D.h. der sprung von single driver zu dualdriver is GEWALTIG. Der sprung von Dual-Driver zu Triple (oder noch mehr) driver ist eher gering...

Ach und dadurch das ein Treiber nicht zwangsmässig so breit gefächert werden muss , haben die modelle mehr detail (ein hochtöner ist besser als ein "allround"-töner). Allerdings ist auch dies bei TripleDriver nur ein kleiner sprung...

PS: Etymotic hat diesen hügel stark nach rechts (d.h. in richtung der höhen) verschoben , deswegen sind die Etymotic KH auch so bassschwach...


[Beitrag von Silent117 am 26. Jun 2006, 20:46 bearbeitet]
Alecexx
Stammgast
#44 erstellt: 27. Jun 2006, 08:00
meine super.fi 5 pro sind immernoch nicht aus America gekommen...bzw. evtl. schon aber hängen irgendwo beim Zoll odewr sonstwo!!!
Dauert 1monat schon!!!

ich will deswegen gucken ob ich mir nicht evtl. aus Deutschlad etymotics er6i kaufe.... haben die er6i mehr bass oder die er6
...und was hat merh bass superfi.3 oder ER6??

Danke!
Musikaddicted
Inventar
#45 erstellt: 27. Jun 2006, 09:05
Die 6i haben mehr Bass als die 6er. Aber beide haben deutlich weniger Bass als ein UE. Die Etys sind berüchtogt für ihren sehr bassschwachen Klang.
glubsch
Stammgast
#46 erstellt: 27. Jun 2006, 10:52
Wenn du fetten Bass haben willst, bist du bei Etymotic falsch. Die ER-6i haben allerdings einen sehr genauen, qualitativ guten Bass. Die Super.fis haben eine ganz andere klangliche Abstimmung.
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 27. Jun 2006, 11:53
@ Silent117

Jetzt haben wir uns wohl falsch verstanden. Körper- und Trittschall hört man bei In Ears sehr gut, eben durch die Ankopplung an den Gehörgang. Die Isolierung gegenüber Luftschall ist hingegen wie Du sagst sehr gut. Da sind wir völlig einer Meinung.
da_kNuRpS
Inventar
#48 erstellt: 27. Jun 2006, 12:35

meine super.fi 5 pro sind immernoch nicht aus America gekommen...
ich will deswegen gucken ob ich mir nicht evtl. aus Deutschlad etymotics er6i kaufe.... haben die er6i mehr bass oder die er6
...und was hat merh bass superfi.3 oder ER6??


Warum willst du das machen?
Der Unterschied zwischen Super.Fi 5 Pro und Super.Fi 3 bzw Ety ER6 dürfte groß sein (siehe Skizze von Silent). Ich hoffe ich täusche mich nicht aber die ER6 sind single driver Modelle und die SF 3 auch. Die SF5 Pro haben nen Dualdriver.
Wenn dir Bass wichtig oder zumindest keinesfalls unwichtig ist warte auf alle Fälle auf die SF5 Pro! Die SF3 und wahrscheinlich auch die ER 6 haben ihre Särken nicht gerade in der Basswiedergabe. Auch was das Detail in Mitten und Höhen anbelangt dürften die SF5 Pro durch keine der beiden anderen Modelle erreicht werden. Ich würde mal behaupten die Pro machen einfach mehr Spass als die SF3 oder die ER6.
Silent117
Inventar
#49 erstellt: 27. Jun 2006, 14:35

abalamahalamatandra schrieb:
@ Silent117

Jetzt haben wir uns wohl falsch verstanden. Körper- und Trittschall hört man bei In Ears sehr gut, eben durch die Ankopplung an den Gehörgang. Die Isolierung gegenüber Luftschall ist hingegen wie Du sagst sehr gut. Da sind wir völlig einer Meinung.


nich ganz... Das problem ist nämlich weniger körper und trittschall.. Der is hörbar (bei allen modellen) aber vernachlässigbar klein wenn man foamies benutzt...

das grösste problem an mirkophonie ist kabelgeräusche die entstehen durch reiben des kabels an t-shirt und sonstiges beim laufen , joggen , rad fahren usw...

Diese sind bei den billigen Canalphones unerträglich laut... Sie stören extrem!! Trittschall ist durch den höheren Anpressdruck im Inneohr (d.h. gehörgang) auch deutlich stärker...

Foamies sind viel weicher als diese (höllisch unbequemen) Silikonaufsätze der "kleinen" und somit tritt trittschall kaum bis nicht auf.... Die kabelgeräusche sind hingehen bei manchen auch mit Foamies SEHR deutlich hörbar , alle modelle die ihr kabel übers ohr führen haben diese jedoch nicht...

D.h. wir haben wirklich aneinander vorbei geredet

@alecexx

stimme da_knurps zu... die sf3 oder er6 würden dir nicht zusagen!! Wenn bass wichtig und du unbedingt ein wenig mehr brauchst:
Westone um1... Aber sei eher geduldig , beim Zoll kanns manchmal SEHR lange dauern...

Wenn auf Ebay gekauft , pech gehabt... Wenn nicht mit dem Laden verständigen... Aus diesem Grund bin ich gegen Ebay käufe
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 27. Jun 2006, 15:12
Wobei Kabelgeräusche dem Körperschall zuzuordnen sind. Denn per Definition ist Körperschall Schall, der sich in festen Körpern ausbreitet. Kabelgeräusche sind schließlich nichts anderes als ein am Kabel wirkendes Schallereignis (durch reibung, durch Anschlagen etc.), das sich auf die festen Körper Kabel und Ohrhörergehäuse überträgt, bzw. sich dort weiter ausbreitet. Wie stark dies beim In Ear hörbar ist, hängt dann auch mit der Ankopplungsstärke des Körpers am Gehörgang ab. Bei hoher Ankopplungsstärke/hohem Anpressdruck/großer Druckfläche kommt es wahrscheinlich vor allem zu einer Schallübertragung über den Schädelknochen direkt in Innenohrnähe, was die Störgeräusche dann auch so intensiv macht. Steck Dir mal den kleinen Finger richtig ins Ohr und reib mal daran. Dann zieh ihn ein wenig raus und drücke ihn nach unten, so dass der Gehörgang nicht mehr komplett abgeschlossen ist und reib dann wieder am Finger. Bei großen Gehörgängen darf es auch der Mittelfinger sein.

Die Abdichtung, unabhängig von der Stärke des Kontaktabschlusses, sorgt natürlich zusätzlich dafür, das die Schallübertragung über den Schädelknocken deutlicher wahrgenommen wird.


[Beitrag von abalamahalamatandra am 27. Jun 2006, 15:42 bearbeitet]
da_kNuRpS
Inventar
#51 erstellt: 27. Jun 2006, 15:41
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wenn die Dinger in den Zoll gehen mindestens 4 Wochen oder auch länger dauert. Also mach dir da mal keine Sorgen. Ein bisschen Geduld.

Ich muss Silent natürlich uneingeschränkt zustimmen was ebay anbelangt, aber manchmal kann man bei den US Preisen und der von dort erfolgenden Zahlung der Zollgebühren nicht widerstehen und mit Paypal fühlt man sich relativ sicher.
Ich selbst hab mir die SF 5 EB auch über ebay geordet. Zunächst ein Glücksfall 130 Euro und der Verkäufer hat alle Zollgebühren übernommen. Allerdings war dann das Kabel defekt, ab da hab ich nichts mehr von dem Verkäufer gehört. Mein Glück komischerweise reichte ein Kabeltausch zwischen meinen SF3 und meinen SF 5EB um alle Probleme zu lösen und beide funktionieren jetzt einwandfrei.
Seit dem würd ich von ebay eher abraten es geht nicht immer so gut aus. Lieber sparen und warten, dafür gibts dann keinen Ärger.
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