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Focal Elear und Focal Utopia

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master030
Inventar
#201 erstellt: 22. Okt 2016, 13:18
Die zwei Hörer werden ja richtig gehypt. Muss mir jetzt auch so ein Focal zulegen.
schmardi
Inventar
#202 erstellt: 22. Okt 2016, 13:41
Viel Glück.
Stelle dich mal hinten an
master030
Inventar
#203 erstellt: 22. Okt 2016, 13:45
Ich kann warten. Hab schon genug Kopfhörer
kopflastig
Inventar
#204 erstellt: 22. Okt 2016, 18:16
Kleiner Teaser zwischendurch: Wenn das Interesse wirklich so hoch ist, gibt es hier zum Elear wohl bald ein paar Meinungen mehr zu lesen.
cyfer
Inventar
#205 erstellt: 22. Okt 2016, 18:33
Ich glaube das Interesse am Elear ist so groß, weil er relativ einzigartig im Highend Segment ist und die meisten Hersteller bzw. Modelle in diesem Preisbereich irgendwo patzen.

Sennheiser HD800 bzw. HD800S ? Für viele zu grell und analytisch.

AKG K812 ? Für viele nicht mal ansatzweise den Preis wert.

Audeze ? Irre Serienstreuung und andauernde Revisionen (->Wundertüte). Unkomfortabel. Verarbeitungsmängel. Zu dunkel für viele.

Hifiman ? Lächerliche Verarbeitungsqualität, sehr teuer (vor allem hierzulande).

Beyerdynamic T1 bzw. T1.2 ? Siehe K812.

Stax? Sehr teuer und unflexibel. Günstige Modelle sind hässlich wie die Nacht.

Der Elear kombiniert einen relativ einfach anzutreibenden, hübschen Kopfhörer mit einer sehr massentauglichen Klangsignatur und technischer Kompetenz. Und er ist auch noch billiger als viele andere "Highend" Kopfhörer. Und er hat auch noch ein Kabel, welches sich relativ günstig tauschen lässt.


[Beitrag von cyfer am 22. Okt 2016, 18:34 bearbeitet]
neo171170
Stammgast
#206 erstellt: 22. Okt 2016, 19:15
ich denke, daß hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht!
Schlappen.
Inventar
#207 erstellt: 22. Okt 2016, 19:17

kopflastig (Beitrag #204) schrieb:
Kleiner Teaser zwischendurch: Wenn das Interesse wirklich so hoch ist, gibt es hier zum Elear wohl bald ein paar Meinungen mehr zu lesen. ;)

Na, dann mach mal hinne, oder wie lange muss der noch einbrennen.?
frale
Inventar
#208 erstellt: 23. Okt 2016, 06:37
Der Elear ist der mMn der Allrounder unter den 1K-€ KH. Der Elear ist ein einfach anzutreibender und sehr bequemer Kopfhörer mit einer minimalst gnädigen Klangsignatur (macht "genug" Bass, klingt nicht ausgedünnt im Mittenbereich, hat keine Zischelhöhen, oder "spielt leider" erst gut am 2K€ KHV). Er hat auch noch ein Kabel, welches sich relativ günstig tauschen lässt und welches von Werk aus schonmal "vernünftig" ist (keine Breit- Kabelwurst mit Sollbruchstellen wie bei Audeze z.B.), leider ist es etwas unhandlich .
Leider, Fluch und Segen zugleich, fehlt mir einfach irgendein ein Bereich, in dem ich ihn "geil" finde. Er ist mir zu vermerkelt oder zu ver-golf-t.


[Beitrag von frale am 23. Okt 2016, 06:41 bearbeitet]
neo171170
Stammgast
#209 erstellt: 23. Okt 2016, 07:07

frale (Beitrag #208) schrieb:
uch noch ein Kabel, welches sich relativ günstig tauschen lässt und welches von Werk aus schonmal "vernünftig" ist (keine Breit- Kabelwurst mit Sollbruchstellen wie bei Audeze z.B.), leider ist es etwas unhandlich .
Leider, Fluch und Segen zugleich, fehlt mir einfach irgendein ein Bereich, in dem ich ihn "geil" finde. Er ist mir zu vermerkelt oder zu ver-golf-t.


So unterschiedlich sind doch die Ansichten. Für mich ist es ein schlichtweg "geiler" Kopfhörer
Weit jenseits vom Golf-Image! Eher ein Cayman, wenn wir schon Vergleiche zu Automobilen bemühen
Aldrearic
Stammgast
#210 erstellt: 23. Okt 2016, 11:39
Cayman Vergleich passt doch.
Ich warte noch, bis der elear in der Schweiz zu testen ist.

Den Final Audio Sonorous 6 nicht zu vergessen. Zwar nicht gerade leicht, dafür bequem und einfach anzutreiben. 3,5mm Klinke Kopfhörerseitig.
Ich finde in ihm auch ein guter Allrounder für ~700. Mit den Shure Polstern ist er erst recht bequem.
schmardi
Inventar
#211 erstellt: 23. Okt 2016, 15:31

.
Den Final Audio Sonorous 6 nicht zu vergessen. Zwar nicht gerade leicht, dafür bequem und einfach anzutreiben. 3,5mm Klinke Kopfhörerseitig.
Ich finde in ihm auch ein guter Allrounder für ~700. Mit den Shure Polstern ist er erst recht bequem.

+1 ist aber ein geschlossener
astrolog
Inventar
#212 erstellt: 23. Okt 2016, 15:33
Also für mich gibt es keinen klaren Gewinner im Wettstreit zw. 812 und Elear.
Nachdem ich den Elear nun stundenlang gehört und ausgiebig mit dem AKG verglichen habe, gefällt mir mal der Elear, mal der AKG besser.
Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Je nach Musikrichtung.

Das spricht aber erst einmal eindeutig für Focal.
Denn die Franzosen haben zum einen eine nicht so lange Tradition wie AKG im KH-Bau und zum anderen ist er vom Start weg, gleich einmal günstiger als damals der AKG (der ja in seinen Hoch-Zeiten bis 1600EUR gekostet hat).

Grundsätzlich stimme ich neo171170 bei seiner Bewertung zu und kann sein Ergebnis gut nachvollziehen.
Allerdings stoße ich immer wieder auf eine Sache, die mich stört und die ein 1000EUR-KH (bei mir) einfach besser können muss.

Zum Tragekomfort gibt es nicht mehr viel zu schreiben. Der AKG trägt sich „minimal (vernachlässigbar)“ angenehmer, da er leichter ist und einen geringeren Anpressdruck hat. Die Ohrmuscheln bilden innen mehr Raum, was sich auch klanglich niederschlägt.
Der Elear ist direkter, mit dem höheren Anpressdruck.
Er sitzt aber, auch bei langen Hörsessions, immer angenehm. Ich hatte auch nach Stunden, nicht das Gefühl, er muss jetzt vom Kopf runter.
Im Gegenteil, die Top Verarbeitung macht einfach Laune.
Das Kopfband drückt nicht (trotz des KH-Gewichtes), da es dick mit Schaumstoff gepolstert ist und der höhere Anpressdruck ist ebenfalls nicht unangenehm,
da der Memoryschaum sehr weich ist und sich wie Watte anschmiegt. Das ist schlicht Premiumniveau.

Den klanglich größten Unterschied findet man im Mittenbreich. Hier ist der Elear „intimer“, der AKG etwas zurückhaltender.
Der Elear tönt dann mehr so, als wäre die Aufnahme aus einem kleinen Tonstudio kommend. Stimmen sind nah am Ohr. Flüstern einen quasi ins Ohr. Das bringt bei „hochwertigem“ (klaren, sauberen) Gesang Gänsehautfeeling.

Bei orchestralen Werken, oder Band´s mit einer gewissen Größe (bzgl. Instrumentierung und Anzahl der Sänger) fehlt hier aber etwas der „Raum“.
Man hat dann eher das Gefühl, die Band spielt bei einem im Wohnzimmer, statt auf einer Bühne.
Je nach Musik vorteilhaft für den Elear oder für den AKG.
Stücke, wie z.B. so Sachen von Jim Steinman (Meat Loaf, Bonnie Tyler usw.) werden dann etwas „matschig beim Elear, hier zaubert der 812 einfach einen Raum, wo man alles etwas besser differenzieren kann und das auch besser zu der Musik passt.
Der Elear neigt dann manchmal zum nerven!
Das kann so weit gehen, dass einem die Stimmen regelrecht ins Ohr kreischen (die alten Abba-Sachen, waren für ich unerträglich).
Man sagt dem AKG einen nervenden Präsenzbereich im Hochton nach. Der Elear hat dies im Mittenbereich (bei schlechten Aufnahmen).
Hier fehlt ihm einfach die Zurückhaltung des AKG, bei dem die Sänger ein paar Meter entfernt zu stehen scheinen..

Auf der anderen Seite wären dann allerdings so Sachen wie von Loreena McKennitt oder auch Lana del Ray, die einem beim Elear ins Ohr hauchen und man schon fast einen Ständer bekommt.

Mit Eq kann man etwas anpassen. Beim AKG etwas Höhen rausnehmen und im Bereich 600 - 1K leicht anheben, geht dann etwas in Richtung Elear. Beim Elear wiederum per Eq eine leicht Badewanne einstellen und die oben genannten Unterschiede werden kleiner.
Den Raum bekommt man beim Elear dadurch natürlich nicht hin.

Im Hochton ist der Elear smoother. Da kann der AKG mehr auf der nervenden Seite stehen.
Die fällt meiner Meinung nach, aber nicht so ins Gewicht, da beim AKG einfach mehr räumliche Distanz vorhanden ist.
Heißt, mich nerven die Mitten beim Elear öfters, als beim AKG der Präsenzbereich.

Im Bass sehe ich beide mehr im Gleichstand. Mit einem ganz leichten Vorteil zum Elear. Er dröselt den Bass etwas besser auf.
Stellt den Bass einfach differenzierter gestaffelt da. Der AKG ist hier zwar schon sehr gut. Der Focal setzt aber noch eine kleine Schippe drauf.
Allerdings muss man die Lautstärke etwas anpassen, was gerade im Bassbereich wichtig ist.
Stöpselt man einfach nur um, tönt der Elear etwas lauter und der Bass entsprechend präsenter.
Passt man die Lautstärke an, schrumft der Unterschied.
Der sauber gestaffelte Bass, ist meiner Meinung nach, die wirkliche Stärke des Elear. Die gibt den Mitten auch mehr Körper.
Auch hier kann man mit etwas Eq beide annähern.
Im Kickbass lässt sich der Elear aber deutlicher/besser sounden.

Was mir beim Elear aber wirklich fehlt, ist die Bühne, der Raum. Da ist er für einen 1K-KH einfach zu flach.
Beim AKG hören wir einen Konzertsaal, der Focal spielt im Wohnzimmer. Selbst Orchstralwerke kleben hier am Ohr.
Das macht einfach keinen Spaß.
Auch auf Rock/Pop-Stücken wirkt sich das öfters negativ aus.
Bei Dire Straits "Privat Investigation", wo ab der Mitte des Stückes das Gitarrensolo losgeht, hat die Gitarre zwar viel Körper, ist glasklar, aber direkt am Ohr.
Was dort noch gefällt, wird bei Opern zur Qual (die meistens Live aufgenommen sind).

Man muss sich vorstellen, wie es ist, wenn man schlicht jedes Musikstück, jede Stimme, jede Gitarre, jedes Orchester ohne Räumlichkeit hören muss.
Das geht in die Richtung eines InEars und mich hat es nach mehreren Stunden, je nach Musikstück, genervt!
Der AKG hört sich hier einfach entspannter an.
Das klingt paradox, da hier viele dem AKG eigentlich einen gewissen Nervfaktor unterstellen.
Der Focal erfordert hier aber deutlich mehr Aufmerksamkeit. Kein KH, den man einfach zum berieseln aufsetzt, sondern mit dem man die Musik unmittelbar erlebt.
Beim AKG kann ich auch mal dabei wegdösen. Die Stimmen haben Raum, sind etwas weiter entfernt, kreischen einem nicht ins Ohr.

Ich treibe hier den Unterschied bewußt etwas auf die Spitze. Für den "Gelegenheitshörer", der den KH nur mal eine halbe Stunde aufsetzt, dürfte dies wahrscheinlich kein Problem sein.
Wird er doch durch die intimere Spielweise entschädigt.
Die Musiker sind näher an einem dran. Will man Springsteen hautnah hören, kann es nur den Elear für einen geben.
Will man Leonard Cohen´s tiefe Stimme im Ohr vibrieren hören, ist man mit dem Elear bestens bedient.
Da kenne ich keinen KH, der dies ähnlich gut kann.

Nach dem geschilderten, dürfte erkennbar sein, dass es einen „Gewinner“ für mich nicht gibt. Zu welchem KH ich öfters greifen würde, hängt also von der Musikauswahl ab.

Mir wäre ein klarer Sieger lieber gewesen. Denn ein KH muss gehen. Sonst wird mir mein Bestand zu groß. Im Gegensatz zu anderen Usern, habe ich gerne nur eine bescheidene Auswahl an KH (wobei vier bis fünf immer vorhanden sind).
Derzeit neige ich dazu, den Elear wieder abzugeben, da mir der AKG ein entspannteres Hören gewährleistet.
Dies stellt aber keine Wertung im Sinne contra Elear dar. Im Gegenteil, hat mich dieser extrem gut verarbeitete KH erstaunt.
Insofern kann ich all die euphorischen Beschreibungen gut nachvollziehen. Allerdings auch die, wie von frale, die sich wieder von ihm trennen.
Einen Hauch mehr Raumdarstellung, einen Hauch mehr Bühne, einen Hauch dezentere Mitten und es wäre mein Traum-KH.
astrolog
Inventar
#213 erstellt: 23. Okt 2016, 15:34
Gerade gefunden (der hat doch echt eine Rad ab!):
http://www.ebay.de/i...5:g:SEwAAOSw8w1YA4bH
neo171170
Stammgast
#214 erstellt: 23. Okt 2016, 15:51

astrolog (Beitrag #213) schrieb:
Gerade gefunden (der hat doch echt eine Rad ab!):
http://www.ebay.de/i...5:g:SEwAAOSw8w1YA4bH


jeden Tag, wacht ein Dummer auf!
neo171170
Stammgast
#215 erstellt: 23. Okt 2016, 16:07
ein Vergleich "Besser-Schlechter" zwischen K812 und Elear ist aufgrund der absolut unterschiedlichen Klangsignatur einfach extrem schwer. Ansich hätten beide Ihre Daseinsberechtigung und auch ich wollte mich eigentlich auf einen festlegen, sprich einer sollte gehen. Zur Zeit sehe ich mich da in einer extrem zwiespältigen Lage...
In den meisten Punkten bin ich mit Dir auf absolut einem Nenner. Obgleich ich die Bühne des Elear jetzt nicht als Wohnzimmer-Atmosphäre bezeichnen würde. Ein bissel mehr ist's IMHO dann doch!
schmardi
Inventar
#216 erstellt: 23. Okt 2016, 16:12
Und geht wieder schlafen
mcleod1689
Inventar
#217 erstellt: 23. Okt 2016, 17:03
Oder kopiert seine neusten Hörerlebnisse des aktuellen AKG Hypes in Google Translate fürs Hype-Fi Forum.


astrolog (Beitrag #212) schrieb:
Also für mich gibt es keinen klaren Gewinner im Wettstreit zw. 812 und Elear.


Och, mal den Teufel doch bitte nicht an die Wand. Man muss nur oft genug den K812 erwähnen...
Schlappen.
Inventar
#218 erstellt: 23. Okt 2016, 17:33

mcleod1689 (Beitrag #217) schrieb:
Oder kopiert seine neusten Hörerlebnisse des aktuellen AKG Hypes in Google Translate fürs Hype-Fi Forum....

Wieso, Fritz ist doch gar nicht hier...
mike99
Inventar
#219 erstellt: 23. Okt 2016, 17:41
Zwar hat Focal keine "Highend"-Kopfhörer unter die Leute gebracht, dennoch ist der Spirit Pro wenn man auf den Klang fokusiert ein sehr guter Kopfhörer, jedenfalls wenn man eher auf neutral steht, halt geschlossen.

Und wenn ich die Beschreibungen hier so lese, dann scheint der Elear im positiven Sinne diesen "Sound" weiter zu entwickeln.
neo171170
Stammgast
#220 erstellt: 24. Okt 2016, 11:35
Habe die Woche frei und höre jetzt seit ca. 2,5 Stunden mit dem ELEAR feine Mucke. Derzeit läuft eine Stockfish Compilation mit vielen Jazz-Stücken, teils auch vocal-jazz. Hier habe ich jetzt diverse Male zwischen Elear und K812 hin- und hergeswitcht. Ganz ehrlich, hier vermisse ich an Bühne beim Elear so ziemlich gar nichts. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich eine dunkle verrauchte Jazzbar vor mir. Mag jetzt ziemlich blumig und kitschig rüberkommen, aber genauso empfinde ich es. Sehr intim, ohne aber daß ich das Gefühl hätte, die Bude ist nur wenige Meter breit. Für mich alles wie es sein soll. Ich bleibe bei meiner Meinung, die Stärken des K812 liegen ganz klar im Klassik-Bereich mit großen Orchestern. Beim "Rest" sehe ich den Elear mindestens auf Augehöhe und nicht selten auch vorne. Derzeit ziehe ich in Erwägung beide zu behalten, einzig die Finanzministerin könnte mir hier einen Strich durch die Rechnung machen

Morgen erhalte ich mein symmetrisches Kabel, mal sehen, ob hier noch mal eine Veränderung eintritt....
astrolog
Inventar
#221 erstellt: 24. Okt 2016, 12:51
Bei mir geht das komplett in die andere Richtung. Je länger ich den Elear höre, desto mehr nervt er mich, mit seinem präsenten Mittenbreich.
Gehe ich dann auf den AKG, Entspannung pur.
Es ist nicht die Bühne allein, wo der Elear weniger bietet, als vielmehr das "Raumgefühl". Das fehlt ihm völlig.
Switcht man von einem KH zum anderen hin und her, haben wir beim AKG einen Raum und beim Elear schreit der Sänger(in) einem direkt ins Ohr.
Zurück zum AKG, rückt der Sänger ein paar Meter nach hinten (in einen vorhandenen Raum hinein).
Der Elear ist mir da einfach zu unmittelbar am Ohr.
Ich komme mit ihm immer weniger klar. Mein KH wird das sicher nicht...dabei dacht ich Anfangs noch, mit ein bißchen Eingewöhnung...aber das geht genau in die andere Richtung...
mike99
Inventar
#222 erstellt: 24. Okt 2016, 13:00
Den HD800 zum Vergleich habt ihr wahrscheinlich nicht?
MunDa
Ist häufiger hier
#223 erstellt: 24. Okt 2016, 13:13
Hallo zusammen,

kann jemand den Elear mit dem Beyerdynamic T5p 2 Gen. vergleichen, da diese preislich gleich liegen?

Vielen Dank.
astrolog
Inventar
#224 erstellt: 24. Okt 2016, 13:14

mike99 (Beitrag #222) schrieb:
Den HD800 zum Vergleich habt ihr wahrscheinlich nicht?

Doch, der geht aber in eine völlig andere Richtung.
Bühne Senni=1a
Bühne Elear= erheblich geringer
Bass Elear=Traumhaft
Bass Senni=mir zu wenig
Höhen Senni=nervend
Höhen Elear= smooth
Mitten Elear=nervend
Mitten Senni=sehr gut
cyfer
Inventar
#225 erstellt: 24. Okt 2016, 13:16
Nervige Mitten? Inwiefern? Telefonartig/hohl? Ist mir nicht aufgefallen auf der Canjam
neo171170
Stammgast
#226 erstellt: 24. Okt 2016, 13:24
@Astrolog

wie sieht denn Deine Zuspielquelle aus? KHV dazwischen? Ich versuchs ja irgendwie zu verstehen, aber gerade die Mitten sind doch das Prachtstück des Elear....


[Beitrag von neo171170 am 24. Okt 2016, 13:25 bearbeitet]
mike99
Inventar
#227 erstellt: 24. Okt 2016, 13:47
OK, danke,

den Teil der Höhen welcher mich genervt hat konnte ich weitgehennd neutralisieren (French-Mod).

Beim Bass fehlt mir selten etwas, mehr ist aber auch nicht immer verkehrt, bei anderen Hörern (DT1770) drehe ich aber eher etwas raus.

Die Bühne beim HD800 könnte für mich etwas kleiner sein, muss aber nicht, nach kurzem Einhören von anderem Hörer kommend fällt das nicht mehr auf.

Die nervenden Mitten kämen mir wahrscheinlich entgegen, je nachdem wie weit das geht, beim DT1770 drehe ich jedenfalls per EQ rein.

Könnte also in Summe doch passen für mich.
Schlappen.
Inventar
#228 erstellt: 24. Okt 2016, 13:50
Das ist halt auch Geschmacksache.
Z.B. die alten Denon AH-DXXXX sind so Hörer, wo der Sänger Dir direkt ins Trommelfell säuselt, sehr direkte Wiedergabe.
Das kann man mögen, aber mir persönlich wird sowas auf Dauer auch etwas anstrengend.

Deswegen mochte ich ja auch den LCD2 so gern und jetzt eben den HD650, da wird alles etwas "smoother" wiedergegeben.
Du siehst die Katie Melua zwar von vorn, aber Du hängst nicht an ihrem Zäpfchen fest.
astrolog
Inventar
#229 erstellt: 24. Okt 2016, 15:18
Die Mitten sind mir zu präsent, zu nah am Ohr, haben zu wenig Raum, plärren mir oftmals (unerträglich) direkt ins Trommelfell.
Das hört sich bei sauber abgemischten Aufnahmen zwar angenehm an, aber bei 70/80er Jahre-CD´s meist nur grausam (gibt natürlich auch hier Ausnahmen).
Die leise rauchige intime Stimme v. Lana delRay lässt einen da zwar nen Ständer bekommen, od. bei einer Loreena McKennitt Gänsehaut,
aber wenn Bruce Springsteen losrockt, ist der Biss auf einer Zitrone angenehmer..
Nicht falsch verstehen, das ist schon Jammern auf hohem Niveau, aber mein Ding/Geschmack ist es eben nicht.
Was mir anfangs also noch "gewöhnungsbedürftig" eher in die "könnte mir auf Dauer eventl. gefallen"-Richtung ging, ist für mich nun ein Ko-Kriterium.

Wenn ich mit dem KH eine halbe Stunde höre, habe ich einfach nur den Wunsch wieder zum AKG zu wechseln (umgekehrt ist dies nicht der Fall).
er kommt mir dann nur noch flach und undifferenziert spielend vor.

Muss jetzt hier auch nicht ausdiskutiert werden, wieso und weshalb, ist einfach mein Eindruck, nach einigen Stunden Elear.
Ich kann nach wie vor auch verstehen, wenn jemanden gerade dieser Bereich gefällt.
Als Studiokopfhörer wäre der ideal. Da hört man jede Zigarette raus, die jemand in seinem Leben geraucht hat. Mir ist das aber zu heavy.


@Astrolog

wie sieht denn Deine Zuspielquelle aus? KHV dazwischen?


Ich höre mit unterschiedl. Quellen/Geräten. Daran liegt es also definitiv nicht. Ich bin aber auch nicht die richtige Adresse bzgl. Verstärkerklang.
bartzky
Inventar
#230 erstellt: 24. Okt 2016, 15:39

astrolog schrieb:
Die Mitten sind mir zu präsent, zu nah am Ohr, haben zu wenig Raum, plärren mir oftmals (unerträglich) direkt ins Trommelfell.
Das hört sich bei sauber abgemischten Aufnahmen zwar angenehm an, aber bei 70/80er Jahre-CD´s meist nur grausam (gibt natürlich auch hier Ausnahmen).
Die leise rauchige intime Stimme v. Lana delRay lässt einen da zwar nen Ständer bekommen, od. bei einer Loreena McKennitt Gänsehaut,
aber wenn Bruce Springsteen losrockt, ist der Biss auf einer Zitrone angenehmer..

Das liest sich so, als wäre eher der Hochton das Problem?

Habe den mit dem Elear und Utopia kurz auf dem CanJam Bekanntschaft gemacht. Auf den ersten Eindruck empfand ich den Hochton des Elear als zwar leicht betont, aber sehr angenehm. Hatte eigentlich das Gefühl, dass der Hochton sehr glatt und frei von Peaks sei. Mit Sinus-Tönen hat sich aber ziemlich schnell gezeigt, dass er das aber nicht ist. Beispielsweise bei knapp über 7 kHz und unterhalb 9 kHz waren deutliche Peaks zu hören. Daneben gab es noch sehr viele weitere kleinere Peaks.
Hatte das Gefühl, dass gerade diese Peaks den Klang des Elear ausmachen; kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass eben diese Peaks auch Potential zu nerven haben - gerade bei schlechter abgemischten Sachen.
Mit den Titeln, die ich gehört habe, fand ich den Elear aber ziemlich klasse.
mike99
Inventar
#231 erstellt: 24. Okt 2016, 16:40
Gab es nicht Graphen mit einer Spitze bei ca. 10khz?

Ich bin jetzt nicht sicher, meine aber, irgendeiner hatte so etwas gemessen.
bartzky
Inventar
#232 erstellt: 24. Okt 2016, 16:58
ZeeeM
Inventar
#233 erstellt: 24. Okt 2016, 17:02
Das ist halt die Messung auf dem Messschädel.
Viel von der Darstellung liegt in dem Bereich über 2Khz. Wer Lust hat kann mal mit einem PEQ diverse Characteristika nachstellen. Kann zu Aha-Effekten führen.
trashman
Ist häufiger hier
#234 erstellt: 24. Okt 2016, 17:49
@ astrolog & neo171170:

Habe euch gerade eine PM (astrolog) bzw. Mail (neo171170 wegen Spamfilter bei den PMs) geschickt mit einer kleinen Bitte. Falls ihr mir den Gefallen tut, könnt ihr eure Eindrücke auch gerne hier schildern.
neo171170
Stammgast
#235 erstellt: 24. Okt 2016, 18:58

trashman (Beitrag #234) schrieb:
@ astrolog & neo171170:

Habe euch gerade eine PM (astrolog) bzw. Mail (neo171170 wegen Spamfilter bei den PMs) geschickt mit einer kleinen Bitte. Falls ihr mir den Gefallen tut, könnt ihr eure Eindrücke auch gerne hier schildern.


hab mal mein Profil angepasst. Weil ich bis vor wenigen Monaten hier jahrelang nicht mehr aktiv war, musste das mal überholt werden. Inkl. Mail-Adresse, die sich inzwischen auch längst geändert hat. Bitte nochmal schicken, Danke!
trashman
Ist häufiger hier
#236 erstellt: 24. Okt 2016, 19:13

neo171170 (Beitrag #235) schrieb:
Bitte nochmal schicken, Danke!

PM ist raus, ebenfalls danke!


[Beitrag von trashman am 24. Okt 2016, 19:13 bearbeitet]
buayadarat
Inventar
#237 erstellt: 24. Okt 2016, 21:50

astrolog (Beitrag #229) schrieb:

Die leise rauchige intime Stimme v. Lana delRay lässt einen da zwar nen Ständer bekommen,...


Was doch so ein teurer Kopfhörer ausmachen kann... Sonst gibt es bei der Melancholie doch eher Selbstmordgedanken....
mcleod1689
Inventar
#238 erstellt: 24. Okt 2016, 23:44
Astrolog und ich gehören wohl zu den gefühlt 5 Menschen in der aktiven Hifi-Foren Welt, die auf diesen linearen Bereich im oberen Mittenbereich empfindlich reagieren. Ich habe auch den HD650 und die LCD2/3 nie als smooth sondern tatsächlich unhörbar empfunden, allein wegen dieses Bereichs irgendwo ab 1k HZ. Die Hifman fallen da etwas ein und steigen dann erst wieder im Höhenbereich an, natürlich insbesondere der HE6, den ich als meinen im Grunde optimalen Hörer sehe. Es gibt selbst bei Hype Fi nur 2 Inventarler, die mir bekannt sind, die das auch als störend empfinden. Scheint also wirklich irgendwie selten zu sein.
Ich hab den Elear leider wirklich nur sehr kurz auf der CanJam gehört mit für mich völlig suboptimaler Musik und konnte das jetzt nicht wirklich ausmachen, aber allein am Graphen sehe ich schon, dass der Hörer nix für mich ist.
Den K812 konnte ich etwas länger hören und der gefiel mir gar nicht so schlecht, der hatte tatsächlich eher scharfe Höhen, aber weitaus entspanntere Mitten.
Nur so als Versuch der Erklärung und als moralische Unterstützung für den Hifi-Kameraden Astrolog.
neo171170
Stammgast
#239 erstellt: 25. Okt 2016, 06:09
und wieder mal zeigt sich, daß es ab einem gewissen Punkt nur noch um die persönlichen Vorlieben geht. Von Besser oder schlechter kann man da kaum noch sprechen. Klar ein Utopia für 4Tsd Steine ist bestimmt noch mal "besser", weil er vieles einfach noch mal "richtiger" macht. Aber auch hier gibt es den einen oder anderen der seinen schon retourniert hat.....
mike99
Inventar
#240 erstellt: 25. Okt 2016, 06:48
Gewiss ist jedenfalls dass er deutlich teurer ist.
Ghoster52
Stammgast
#241 erstellt: 25. Okt 2016, 07:21
Danke für die vielen Meinungen, auch wenn man nicht alles durch Subjektivität nachvollziehen kann !
Ich für mein Teil lese heraus, das ich den Hörer nicht (meeehr) brauche (oder ähnliches schon mal hatte)
Mein HD800 wurde überarbeitet und das reicht mir jetzt auch mit KH-Wahn

Bühne Senni=1a (überarbeitet, klingt etwas weniger künstlich/ hohl)
Bass Senni= wurde angehoben
Höhen Senni= das "nervige" glattgebügelt
Mitten Senni=sehr gut (beibehalten)

Es ist egal welcher Name am Hörer steht, passt die Abstimmung - Hörer Top,
stört irgendwas bzw. nervt - Hörer Flopp, egal welcher Preis dransteht.
Nur die Erwartungen sind halt höher mit steigenden Preis .
Ich finde es irrsinnig so viel €€€ auszugeben für eine Minitröte und etwas Kunststoff.

Aus Spieltrieb hab ich mal ein FA-011 modifiziert, der zeigt einen DT880, K701/702 usw. die Rücklichter
Passt die Abstimmung, gefällt auch der Hörer, scheißegal ob 50€ oder 5000€ ! Duck und wech ...
bartzky
Inventar
#242 erstellt: 25. Okt 2016, 08:23

neo171170 (Beitrag #239) schrieb:
und wieder mal zeigt sich, daß es ab einem gewissen Punkt nur noch um die persönlichen Vorlieben geht. Von Besser oder schlechter kann man da kaum noch sprechen. Klar ein Utopia für 4Tsd Steine ist bestimmt noch mal "besser", weil er vieles einfach noch mal "richtiger" macht. Aber auch hier gibt es den einen oder anderen der seinen schon retourniert hat..... :prost

Ich fand den Elear gelungener

Der Utopia geht im Bereich 4-5 kHz ziemlich vorwärts. Frauenstimmen sind dann schon sehr präsent. Das kann man natürlich auch mögen - muss man aber nicht

Mehr Auflösung oder so würde ich ihm jetzt (nach meinen CanJam-Eindrücken) nicht bescheinigen.
ketste
Stammgast
#243 erstellt: 25. Okt 2016, 09:09
hmm also mir hat der Utopia deutlich besser gefallen, nur ist der dann doch über dem Budget,
der Utopia für 1000€ und ich würde gar nicht lange überlegen

Allerdings war ich auch vom Elear sehr angetan, den konnte ich relativ lang und ungestört am Stereo Stand hören.
Da war irgendwie nie wirklich viel los, waren scheinbar alle zu faul zum stehen beim hören

Beim Elear juckt es mich also schon auch leicht in den Fingern,
auch wenn ich alles brauche, nur keinen weiteren Hörer

Schade ist das ich persönlich auch leider gar nix mit den Vergleichen mit dem K812 anfangen,denn der gefällt mir einfach nicht.
Zugegeben ich hab ihn nur letztes Jahr eine halbe Stunde gehört und dieses Jahr nochmal kurz reingehört um meine Eindrücke zu bestätigen,
die Abstimmung des K812 ist einfach nicht für mich gemacht :cut, da gefällt mir selbst ein T1 deutlich besser.
Ähnlich geht es mir übrigens auch mit dem AudioQuest Nighthawk und eigentlich allen Grados
Aber daher kann ich für mich nicht nachvollziehen, wie man auch nur irgendwas beim K812 besser finden kann als beim Elear.
Jeder hört aber nunmal anders und über Geschmack lässt sich nicht streiten.
neo171170
Stammgast
#244 erstellt: 25. Okt 2016, 10:58
so, jetzt ist auch das symmetrische Kabel mit WyWires Adapter auf Klinke 2.5 für meinen AKPlayer eingetroffen. Ich bilde mir ein, daß die Bühne mit symmetrischem Kabel etwas offener klingt. Bei Tchaikovskys "IOLANTA" mit Anna Netrebko scheint mir die Räumlichkeit näher dran an der Interpretation des K812. Sind aber nur Nuancen.....
Für mich steht fest, der Elear bleibt und auch der K812 darf bleiben


[Beitrag von neo171170 am 25. Okt 2016, 11:00 bearbeitet]
astrolog
Inventar
#245 erstellt: 25. Okt 2016, 13:50
ketste schrieb:

Aber daher kann ich für mich nicht nachvollziehen, wie man auch nur irgendwas beim K812 besser finden kann als beim Elear

Davon abgesehen, dass man sich auch für den 812 etwas Zeit nehmen sollte, hast Du ja auch den Elear nicht wirklich ausgiebig testen können.
Die ersten Hörstunden fand ich den Elear ja auch noch gut. War halt mal wieder etwas anders.
Mittlerweile ist er auf dem Rückweg. Der geht für mich einfach gar nicht. Zumindest nicht für den Preis.
Die Bühnen- und vor allem Raumdarstellung ist so mit das schlechteste, was ich bei einem KH in der Preisklasse bisher hatte.
Insofern sehe ich ihn nicht als den Überflieger, sondern lediglich ale eine Alternative auf dem heiß umkämften High-End-Markt.
Er wird seine Liebhaber finden, aber eben nicht jedem gefallen.

neo171170 schrieb:


Ich bilde mir ein, daß die Bühne mit symmetrischem Kabel etwas offener klingt.

Gott sei dank sagst Du, "ich bilde mir ein". Denn sonst geht die Diskussion bzgl. Kabelklang gleich wieder los.
neo171170
Stammgast
#246 erstellt: 25. Okt 2016, 14:07
@astrolog
Keine Sorge, ich glaube nicht an Kabelklang. Was den symmetrischen Anschluss betrifft, scheint es schon eher mal kleinere Unterschiede zu geben. Aber wohl auch nicht bei allen Gerätschaften. Mir ging es auch darum, dieses schwere Kabel loszuwerden. Das Beyerdynamik ist ein Segen gegen das Original vom Elear.


[Beitrag von neo171170 am 25. Okt 2016, 14:09 bearbeitet]
mike99
Inventar
#247 erstellt: 25. Okt 2016, 14:32
Der Vorteil vom symmetrischen Anschluß ist auch - zumindest beim bestellten Fiio X7 - die höhere Leistung wie ich gelernt habe, dass kann dann schon sinnvoll sein.

Kabelklang gibt es aber wirklich, ich habe es einmal geschafft einen so geringen Quierschnitt zu verarbeiten, dass das Signal geschwächelt hat und das war deutlichst wahrnehmbar.
derSchallhoerer
Stammgast
#248 erstellt: 25. Okt 2016, 14:57
Das ist das Extrembeispiel.

Symmetrisch macht nur im Live und Studiobereich Sinn, wo teils mehrere hundert Meter an Kabeln verlegt werden. Da kann dann wirklich ein geringeres Rauschverhalten auftreten. Aber im HiFi Bereich bietet eine symmetrische Nutzung nur oftmals den Vorteil der höheren Ausgangsleistung. Das diese dann aufgrund der höheren Lautstärke als klanglich besser bezeichnet wird ist letztendlich nur ein Gespinst des Gehirns und dessen Wahrnehmung von Klängen.
ketste
Stammgast
#249 erstellt: 25. Okt 2016, 15:15

astrolog (Beitrag #245) schrieb:
ketste schrieb:

Aber daher kann ich für mich nicht nachvollziehen, wie man auch nur irgendwas beim K812 besser finden kann als beim Elear

Davon abgesehen, dass man sich auch für den 812 etwas Zeit nehmen sollte, hast Du ja auch den Elear nicht wirklich ausgiebig testen können.


Ich bin ja grundsätzlich bei dir, dass man sich für ein ausgiebiges Urteil etwas mehr Zeit nehmen sollte,
allerdings will ich ihn ja auch nicht ausführlich reviewen und ob mir ein Hörer grundsätzlich gefällt kann ich dir nach 10 Minuten schon sagen.


EDIT: Also ich kenne es schon auch andersrum, wie du es beim Elear beschreibst, dass ein Kopfhörer der initial sehr gut gefällt,
dann doch über die Zeit nervt oder was fehlt etc. Ich hatte das ganze aber noch nie andersrum, wenn mir ein Hörer am Anfang nicht gefällt
wir er für mich mit mehr Zeit auch nicht besser (durch diverse Blindkäufen getestet).


[Beitrag von ketste am 25. Okt 2016, 15:38 bearbeitet]
mike99
Inventar
#250 erstellt: 25. Okt 2016, 15:56

derSchallhoerer (Beitrag #248) schrieb:
Das ist das Extrembeispiel.

Symmetrisch macht nur im Live und Studiobereich Sinn, wo teils mehrere hundert Meter an Kabeln verlegt werden. Da kann dann wirklich ein geringeres Rauschverhalten auftreten. Aber im HiFi Bereich bietet eine symmetrische Nutzung nur oftmals den Vorteil der höheren Ausgangsleistung. Das diese dann aufgrund der höheren Lautstärke als klanglich besser bezeichnet wird ist letztendlich nur ein Gespinst des Gehirns und dessen Wahrnehmung von Klängen.


Letzteres sehe ich genau so, wenn es keine Möglichkeit zum Auspegeln gibt drehe ich das vermeintlich schlechtere Signal auf eindeutig lauter, ist es dann immer noch schlechter dann scheint es wirklich so zu sein.
neo171170
Stammgast
#251 erstellt: 26. Okt 2016, 09:10
Ich sitze gerade mal wieder auf der Couch, gemeinsam mit dem K812 sowie dem Elear. eingelegt ist Wycliffe Gordon mit "When the Saints go marchin"! Zuerst der Elear: wow, der hat ja Bühne und Räumlichkeit. eine Bühne wo eben auch eine sein soll. Danach der K812, alles naturgemäß etwas heller, aber zu meinem Erstaunen nur etwas mehr Raum. Gestern hatte ich nochmal die gestern erwähnte CD mit Anna Netrebko eingelegt und zunächst mal über meine Lautsprecher gehört, danach dem Elear und zuletzt dem K812. Was mich überrascht hat, daß die Aufnahme über die Lautsprecher in Sachen Räumlichkeit dem Elear ähnlicher war als dem K812. Beim AKG habe ich irgendwie das Gefühl, daß hier etwas künstlicher Hall hinzugefügt wird. Nicht falsch verstehen, der K812 klingt bei Klassik verdammt gut, aber ist das auch "echt"? Ich weiß es nicht, will es aber wissen!
Ich werde heute Mittag nochmal einen Audeze LCD X gegen die zwei Probanden antreten lassen! Wer weiß, vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen Elear und K812


[Beitrag von neo171170 am 26. Okt 2016, 09:12 bearbeitet]
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