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Miniklangwunder - Kleine portable Lautsprecher mit vollem Sound -> bis 2L Gehäusevolumen

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trinytus
Inventar
#101 erstellt: 31. Aug 2014, 10:22
Habe gestern Abend kurz den Bolse C1 mit dem Soundlink II verglichen. Dafür habe ich auf beiden Kiesza - Hideaway abwechselnd abgespielt und in etwa die selbe Lautstärke eingestellt. Dabei fiel mir folgendes auf: Der Bolse geht höher und tiefer. Mein Bruder war ebenfalls im Raum und hat die selbe Beobachtung gemacht. Damit meine ich: der Bereich in den Höhen wo der Bolse vllt etwas zischelt, da kommt der Bose gar nicht hin und klingt dadurch vllt für einige gefälliger. Genauso der Bassbereich. Der Bose betont den Oberbass, kommt aber nicht so tief runter wie der Bolse. Beim Bose ist mir noch aufgefallen, dass der Bass bei leisen Lautstärken weniger zurück genommen wird als die Höhen, sodass dann IMO nur noch (Ober) Bass vorhanden ist...möglicherweise soll der Soundlink II dadurch etwas voller und nicht quäkig klingen und es stört dann auch nichts, aber für uns war der Bolse klar besser weil bei diesem einfach mehr Klarheit und einfach Musik rüber kommt. Vom Preis/Klang Verhältnis brauchen nicht einmal anfangen zu reden. Hier ist der Bolse zumindest im Vergleich zum Soundlink II klar besser.
Soviel zu einem kurzen Eindruck von mir.
DasNarf
Hat sich gelöscht
#102 erstellt: 31. Aug 2014, 11:03

DJ-Spacelab (Beitrag #100) schrieb:
Na Zuhause nutze ich schon noch meine richtige Stereo Anlage. Die paar Euro Stromrechnung sind mir meine Ohren und der Musikgenuss schon wert. Ich bin aber berufsbedingt sehr viel unterwegs und da hab ich oftmals gar keine alternative zu einem Bluetooth Lautsprecher wenn ich nicht den halben Tag mit Kopfhörer im Hotelzimmer sitzen möchte. Und bei den regelmäßigen Ausflügen mit freunden, oder den Abenden im Garten, führt eh kein Weg an so einem tragbaren Lautsprecher vorbei.


Der Stromverbrauch meiner Anlage ist enorm. Und die Hitzeentwicklung auch. Ich lade dich im Sommer mal zu mir ein. Die vielen Amps und der PC jagen die Raumtemperatur selbst abends auf über 30 Grad hoch. Da kann von Musikgenuss keine Rede mehr sein.

Da sitze ich dann lieber mit dem Bluetooth Speaker im Garten.
DJ-Spacelab
Inventar
#103 erstellt: 31. Aug 2014, 11:13
Och ich weiß wie das ist mit 6 Einzel Amps und 2 (24 Stunden 7 tage die Woche laufende) PCs. Aber so hat jeder halt seine Prioritäten. Wenn ich die Möglichkeit habe höre ich ordentlich Musik, oder gar nicht. Ich mein ich hab ja nicht den Gegenwert eines Neufahrzeugs angelegt um mich dann von einer Low-End Tischhupe antröten zu lassen.
oluv
Hat sich gelöscht
#104 erstellt: 31. Aug 2014, 12:43
Obwohl der Soundlink II selbst nicht der Weisheit letzter Schluss ist, den Bolse als besser zu befinden, ist gewagt. Entweder sind hier wirklich unterschiedliche Geräte im Umlauf, oder der Bolse wird hier unterschiedlich empfunden. Nach all dem Hype hier habe ich mir wirklich mir mehr erwartet. Für mich klingt der Bolse wie ein alter Radio.
DJ-Spacelab
Inventar
#105 erstellt: 31. Aug 2014, 12:47
Ja ich komme da auch nicht mehr mit. Ich dachte wunderst was da für eine Wundermaschine auf mich wartet. Aber der Vergleich mit einem alten Radio trifft es ziemlich genau. Ich kann mich das auch nur so erklären das da unterschiedliche Versionen vom Bolse C1 im Umlauf sind.
MLSensai
Inventar
#106 erstellt: 31. Aug 2014, 15:16
Wer dennoch Interesse an dem Gerät hat, der kann es für 59,99 Pfund inkl. Versand aus England bestellen. Zwar nicht von Bolse, wird aber sicherlich baugleich sein.

http://www.amazon.co...1&smid=AOR6C4HN5679H
Sasmo9
Ist häufiger hier
#107 erstellt: 31. Aug 2014, 17:04

MLSensai (Beitrag #106) schrieb:
Wer dennoch Interesse an dem Gerät hat, der kann es für 59,99 Pfund inkl. Versand aus England bestellen. Zwar nicht von Bolse, wird aber sicherlich baugleich sein.

http://www.amazon.co...1&smid=AOR6C4HN5679H


Ist doch ne Überlegung wert...
MLSensai
Inventar
#108 erstellt: 31. Aug 2014, 18:02
... und der erste Rezensent hazte zuvor den ADX Pulse und bestätigt, dass der baugleich ist und zudem 30 Pfund billiger.
trinytus
Inventar
#109 erstellt: 31. Aug 2014, 18:41
.....nein hatte er nicht...was going to buy...

Da der Bolse ja vom Markt ist, ist das Thema abgehakt. Glückwunsch an die welche einen guten erwischt haben. Für alle anderen geht die Suche weiter
oluv
Hat sich gelöscht
#110 erstellt: 31. Aug 2014, 20:32
wo steht dass der vom markt ist? vielleicht ist er zur zeit nicht lieferbar, oder die klage von audio dynamix hat wirklich was bewirkt?

ich habe jedenfalls heute auch den bolse vermessen, hier bei 65dB. mit aktivem DSP in blau zum vergleich.
bolse-1

und hier im direkten vergleich mit dem soundlink mini (in grün), der auch schon nicht zu den klarsten lautsprechern gehört, aber man erkennt glaub ich warum der bolse noch viel dumpfer klingt:
bolse-bose

diese starke senke bei 5khz sowie der buckel bei 7khz, das sind 8dB Unterschied, schon krass, dann gehts wieder fast 10dB runter bei 8kHz, fast kammfilterartig und bei 12khz sind wir nochmal gut 8dB runter... sowas geht einfach nicht.
aber der bass sieht sauber aus, nicht so dominant wie bei bose, aber etwas tiefer, wird jedoch bei 75dB schon reduziert.
MLSensai
Inventar
#111 erstellt: 31. Aug 2014, 21:24
So... leider komme ich an Oluvs Link zu seiner Dropbox zum Bolse-Bose-Fugoo Vergleich momentan nicht dran.

Ich habe jetzt mal Original und Bolse C1 im Mix zusammengeschnitten.
Aber nicht wundern. Natürlich weichen beide voneinander ab, logisch, das originale ist digital und unverändert,
und das andere die Aufnahme des Bolse C1 und zwar mit den Parametern, die Oluv beschrieben hat.
Ich benutze zur Aufnahme das Zoom Q2HD.

Get back Original-Bolse-Mis

Ich finde jedoch, dass das Original sogar eher dumpf daherkommt im Vergleich dazu, wie der Bolse abgestimmt ist.

Mit Einsatz des Equalizers lässt sich der Sound noch sehr schön "abgleichen".
Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit meinem Bolse C1 Exemplar.


Ich bin gespannt, ob er wieder einmal erhältlich sein wird...
...denn in UK ist er nun auch nicht mehrunter "Bolse" zu bekommen.

Möglicherweise von Bose abgemahnt (Markenname) ???
MLSensai
Inventar
#112 erstellt: 31. Aug 2014, 21:35

oluv (Beitrag #110) schrieb:

diese starke senke bei 5khz sowie der buckel bei 7khz, das sind 8dB Unterschied, schon krass, dann gehts wieder fast 10dB runter bei 8kHz, fast kammfilterartig und bei 12khz sind wir nochmal gut 8dB runter... sowas geht einfach nicht.
aber der bass sieht sauber aus, nicht so dominant wie bei bose, aber etwas tiefer, wird jedoch bei 75dB schon reduziert.


Ich hatte den Bolse C1 auch schon vermessen und auch da hatte ich diese Senke bei 5kH und den Buckel bei 7-8kHz.
Alles in allem ist es schon so, dass ohne EQ der Bolse nur halb so gut klingt.

Schon komischl, dass den Entwicklern das durchgerutscht ist.
Vielleicht ist aber der interne DSP nicht ordentlich abgestimmt.
Laut der Entwicklerseite CSR ist ja der DSP im Bluetooth-Chip integriert und
ist vom Hersteller konfigurierbar, auch mehrere Presets sind dort möglich.

Würde mich nicht wundern, wenn da einfach zwei Modi hinterlegt sind, nämlich der "Normalbetrieb" und der "DSP-Modus".
Das wäre auch eine Erklärung für diesen "Kammfilter-Effekt".

Leider konnte ich das Entwicklerpaket nicht herunterladen, eventuell kann man darüber über die USB-Schnittstelle mit dem
passenden Treiber an den DSP herankommen.
Das wäre schon was...


Trotzdem ein tolles Teil!
oluv
Hat sich gelöscht
#113 erstellt: 31. Aug 2014, 21:47

MLSensai (Beitrag #111) schrieb:

Aber nicht wundern. Natürlich weichen beide voneinander ab, logisch, das originale ist digital und unverändert,
und das andere die Aufnahme des Bolse C1 und zwar mit den Parametern, die Oluv beschrieben hat.
Ich benutze zur Aufnahme das Zoom Q2HD.

Get back Original-Bolse-Mis

Ich finde jedoch, dass das Original sogar eher dumpf daherkommt im Vergleich dazu, wie der Bolse abgestimmt ist.

Mit Einsatz des Equalizers lässt sich der Sound noch sehr schön "abgleichen".
Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit meinem Bolse C1 Exemplar.


das klingt ja noch schlimmer als meine aufnahme, da ist irgendein metallischer beiklang, als wäre ein bitreducer oben. aber die grundtendenz vom bolse ist erkennbar, ähnelt meiner aufnahme sehr, dieser pfeifende nebenton, vermutlich der buckel bei 7khz.

er klingt inakzeptabel, wie du dir den schönreden bzw hören kannst, bleibt mir unverständlich. und du hörst das original wirklich dumpfer?
MLSensai
Inventar
#114 erstellt: 01. Sep 2014, 04:05
Mach doch mal ein Vergleichsstück Original und SLM, Original und Bolse. Würde mich mal interessiere, wie der SLM im direkten Vergleich mit der Originaldatei sich anhört.

Ich habe das mal extra so gemacht, damit der relative Unterschied direkt hörbar ist.

In wie weit jetzt noch die Aufnahmeräume und die Mikros bei dir und bei mir die Aufnahmen beeinflussen, kann ich kaum bewerten. Beide haben wir ja nicht dasselbe Tonstudio zur Verfügung.

Und ja, das Original empfinde ich in der Gesamtheit etwas dumpfer. Der Bolse klingt in der Aufnahme nicht so satt.
Jedoch höre ich das im Raum real etwas anders. Die Mikrofone funktionieren eben doch nicht genau so wie das eigene Ohr. Ich werde noch an Aufnahmeparameter und dem Setting insgesamt Änderungen vornehmen und hoffe dadurch die Aufnahme mehr in die Richtung zu bekommen, was ich auch real höre.

Hier im Threat ist deutlich zu erkennen, dass das Empfinden und das Bewerten tatsächlich sehr subjektive Aktionen sind.


[Beitrag von MLSensai am 01. Sep 2014, 07:13 bearbeitet]
oluv
Hat sich gelöscht
#115 erstellt: 01. Sep 2014, 08:00
aufnahme mit originaltrack direkt zu vergleichen ist schwer, da eben die aufnahmebedingungen einen großen einfluss auf das ergebnis haben. deshalb beschränke ich mich meistens nur auf direktvergleiche von verschiedenen lautsprechern, da dann der relativunterschied gut erkennbar ist.

das mikrofon selbst hat schon einen eigenen frequenzgang, ich hab mal einen vergleich von 3 verschiedenen recordern gemacht und den sonos play:1 aufgenommen, und auch den originaltrack reingemischt. am ehesten hätte ich den olympus genommen, aber er nimmt zu wenig bass auf. der yamaha ist eigentlich am weitesten davon entfernt.
https://www.youtube.com/watch?v=J3veDxs2G0Y&feature=youtu.be

für solche vergleiche bräuchte man teure messmikrofone und einen schalltoten raum. sonic sense machen sowas, aber deren setup kostet einige tausend dollar: http://www.sonicsens...udspeaker-comparison

dafür sind die aufnahmen bei vielen boxen kaum noch vom original zu unterscheiden, die nehmen halt nur professionelle monitore und kopfhörer etc auf, keine billigen brüllwürfel um 100 euro


[Beitrag von oluv am 01. Sep 2014, 08:01 bearbeitet]
MLSensai
Inventar
#116 erstellt: 01. Sep 2014, 08:21
Warum wohl?

Bei allen Bemühungen hier möglichst objektiv zu sein, ist trotzdem immer eine persönliche Färbung enthalten.
Zudem kommen die technischen Voraussetzungen auch noch dazu und nicht zuletzt auch der eigene Anspruch.

Was du beschreibst, Aufnahme des Lautsprechers gleich real Gehörtes und optimal auch noch nahezu gleich der digitalen Quelle, können wir von den kleinen LiFi Würfeln ohnehin nicht erwarten.

Ich finde es einfach toll, dass hier die echten Vor- und Nachteile diskutiert werden. Unterm Strich zeigt bei so viel unterschiedlichen kritischen Meinungen, dass die Geräte, welche polarisieren, schon auf einem guten Weg sind.

Wenn wir allesamt diese abwählen würden, dann wäre das zumindest ein ganz klares Statement für unschlüssig potentielle Käufer.

Genau das findet man in Produktrezensionen zu dem Produkt direkt leider zu selten.

Trotzdem gebe ich zumindest keine zigtausend Euro für Messequipment aus, was mir gefällt weiß ich auch ohne hochpräzise Messkurven.

Gruß
Mark

PS:
Wann hattest du eigentlich bei ADX angefragt?
Ich selbst warte auch noch auf Rückmeldung.


[Beitrag von MLSensai am 01. Sep 2014, 10:55 bearbeitet]
oluv
Hat sich gelöscht
#117 erstellt: 01. Sep 2014, 08:27
ADX hatte ich schon vor über 1 Monat kontaktiert, sie haben damals gemeint, dass sie den Pulse gerade überarbeiten und mir dann ein Testgerät schicken würden. Als ich dann vor 2 Wochen nochmal nachgehakt habe, hat er gemeint, dass der neue Pulse in 4 Wochen fertig sein würde.


[Beitrag von oluv am 01. Sep 2014, 08:31 bearbeitet]
seedorf
Ist häufiger hier
#118 erstellt: 01. Sep 2014, 10:46

titansausage (Beitrag #60) schrieb:
@seedorf
Wie wärs wenn du den C1 bestellst und mit dem Pulse vergleichst? Kannst ihn dann ja auch wieder zurück schicken.

Dann gäbe es endlich Klarheit über die Vermutungen.

Ich sage die beiden sind baugleich und evtl hat der Pulse eben AptX extra und eine bessere Qulaitätskontrolle.


Guter Vorschlag @titansausage. Aber ich hätte da noch einen Besseren (abgesehen davon, dass der Bolse bei Amazon nicht mehr erhältlich ist): bestell du einen Pulse bei Amazon uk und vergleiche den dann mit deinem Bolse C1.

oluv
Hat sich gelöscht
#119 erstellt: 01. Sep 2014, 13:40
Hab gestern Nacht noch das aktuelle Firmwareupdate für den Fugoo eingespielt. Habe irgendwie das Gefühl als wäre jetzt etwas mehr Bass da.
Hatte ihn heute im Büro mit und beim Mittagessen in der Küche mitten auf den Tisch gestellt und ein paar ruhige Bossanova tracks angespielt. Ein Traum! Er hat den ganzen Raum gleichmäßig mit Sound gefüllt. Nicht zu satt, nicht zu dünn, nicht zu schrill. Es war bemerkenswert. Ich hatte ihn davor kurz in einer Ecke stehen, da war der Bass echt gewaltig, selbst leise gespielt, obwohl er laut meinen Messungen den Bass bei niedrigen Lautstärken nicht zusätzlich anhebt. Aber das tolle war einfach, dass er von allen Seiten gut klang, und keiner am Tisch zu kurz kam. Den Soundlink Mini hätte ich irgendwo an die Wand gestellt, und grob versucht auf den Tisch auszurichten, aber wandnah hat er sowieso immer alles zugedröhnt. Die Küche ist recht groß und hallt, der Mini hat da noch nie gut geklungen. Für den Fugoo kein Problem, er hat es echt souverän gemeistert. Ich bin immer mehr von dem Teil begeistert. Draussen klingt er wiederum nicht ganz so voll, aber auch da irgendwo daneben ins Gras gestellt, und schon passt es wieder.

Angeblich unterstützt die Hardware auch Wireless Stereo, ist aber noch nicht implementiert, die arbeiten daran es für eine spätere Firmware zu übernehmen. Ich stelle mir 2 davon vor als Stereo, an den Lenkstangen der Fahrräder montiert, und ein Radausflug mit Frau und Kind... Wenn die dann auch noch Multipointverbindungen unterstützen, kann jeder mal was abwechselnd von sich spielen.
frix
Inventar
#120 erstellt: 01. Sep 2014, 14:39
hab mich mal bissel über den fugoo informiert.
Finde den sehr interessant.
Den SLM hab ich nicht groß mit nach draußen genommen, weil er mir dafür zu anfällig aussieht.

Bin am überlegen ob ich mir den hol und den SLM verkauf.
Kommt von dir noch ein soundvergleich oluv?
oluv
Hat sich gelöscht
#121 erstellt: 01. Sep 2014, 14:45
audio gibt es schon, muss noch video machen. bin nicht sicher ob ich heute noch dazukomm.
aber im direkten vergleich klingt der fugoo dann doch relaxter. und bei der lautstärke kann er auch nicht mithalten. aber einfach auf den tisch gestellt und angenehm musik gehört, habe ich bisher noch nichts besseres in dieser form und größe gefunden. der sony kommt da auch nicht mit, da der klang bei ihm irgendwie undifferenziert ist, vor allem jetzt im direkten vergleich. die bässe wummern, die höhen zischen, abe mittendrin passt es irgendwie nicht.
oluv
Hat sich gelöscht
#122 erstellt: 02. Sep 2014, 07:29
so, hier 2 vergleichsvideos mit dem fugoo.

einmal ein vergleich bei mittlerer lautstärke mit dem Soundblaster Roar:
http://www.youtube.com/watch?v=stdTWIk2V0I&feature=youtu.be

und einmal 3 lautstärkestufen bis maximal im vergleich mit dem soundlink mini:
https://www.youtube.com/watch?v=NgsecZf1HNk&feature=youtu.be
DJ-Spacelab
Inventar
#123 erstellt: 02. Sep 2014, 07:41
Ich bin ja immer wieder erstaunt darüber wie wummerig und dumpf der Bose SLM doch klingt. Vor allem im Vergleich zum Fugoo hört man wie viel da alleine im Mittenbereich verloren geht. Die Stimmen klingen als hätten die Sängerinnen einen dicken Lappen vor dem Mund.

Vielleicht klingt der Fugoo ein bisschen dünn. Das hört sich zumindest im Vergleich mit dem Roar so an.
oluv
Hat sich gelöscht
#124 erstellt: 02. Sep 2014, 07:51
ja, der fugoo hat etwas weniger oberbass, aber der bass reicht insgesamt sogar etwas tiefer als beim roar.
er profitiert schon stark von einer nahen wand oder nische, klingt dann auch nicht wummig, weil eben der oberbass nicht so ausgeprägt ist, dafür wird der tiefere bereich mehr betont. leider geht dann natürlich der 360° sound effekt verloren. aber schräg in einer nische oder ins eck gestellt, kann man die nebenwände als reflektoren für die mitteltöner nutzen, der klingt dann schon deutlich räumlicher als die anderen kisten.

ich glaube man hört es auch in den aufnahmen, dass der roar einfach viel mehr hallt, das rührt daher weil er den klang im ganzen raum verteilt, die anderen lautsprecher klingen direkter, weil sie das mikrofon genau anstrahlen.


[Beitrag von oluv am 02. Sep 2014, 07:56 bearbeitet]
frix
Inventar
#125 erstellt: 02. Sep 2014, 08:04
danke oluv, wieder mal ein klasse vergleich!

Hm der fugoo klingt mir fast etwas zu dünn. Irgendwo zwischen SLM und Fugoo wäre basstechnisch gut.

Wirklich neutral kommt mir der fugoo im video auch nicht vor. Eher etwas zu dünn.
thewas
Hat sich gelöscht
#126 erstellt: 02. Sep 2014, 08:14
Eigentlich gefällt mir das 360° Abstrahlkonzept des Fugoos für solche portablen Lautsprecher besonders gut obwohl ich Rundstrahler für hochwertiges Hifi nicht sinnvoll finde. Sollte er noch ziemlich klirrarme Treiber haben wäre es ein heißer Kandidat, da Tonalitätsprobleme für mich unwichtig sind, dafür gibt es ja EQ. Hoffentlich gibt es ihn bald in den hiesigen großen Ketten zum probehören.
oluv
Hat sich gelöscht
#127 erstellt: 02. Sep 2014, 08:14
vielleicht schafft der charge 2 den spagat zwischen mini und fugoo? angeblich sollen die höhen super sein, und auch der bass besser als beim mini?

jedenfalls will ich keinen portablen lautsprecher mehr ohne 360° sound. der charge 2 strahlt auch nach vorne und hinten, ist schon mal ein guter kompromiss.

ich werde vielleicht noch ein video machen, wo ich beide fugoo und soundlink mini aus verschiedenen winkeln aufnehme und dann immer gegenüberstelle. habe mir überlegt, ob ich das nicht mit einem drehteller machen könnte, oder einem langsam rotierenden plattenspieler, aber ich hab keinen, deshalb werde ich wohl einfach fixe winkel zu den lautsprechern nehmen und dann hin- und herswitchen. wenn jemand einen besseren vorschlag hat...
DJ-Spacelab
Inventar
#128 erstellt: 02. Sep 2014, 08:32
Ich denk das mit der neutralen Abstimmung ist bei solchen Lautsprechern so eine Sache. Wenn er beispielsweise Zuhause neutral spielt klingt er im freien viel zu dünn. Da wären verschiedene DSP Programme ideal wie beim Belkin Fusion. Natürlich hilft das alles nichts wenn der Lautsprecher total verfärbte Mitten oder miese Höhen hat. Wenn die Lautsprecherchassis schrott sind kann auch ein DSP nichts mehr retten. Deshalb kann ich auch diesem "der EQ wirds schon richten" nicht viel anfangen. Wenn die Basis schon Mist ist kann auch der beste EQ der Welt die Sache höchstens verschlimmbessern.

Auf den Charge 2 bin ich auch schon sehr gespannt. Ich hoffe aber das dieser nicht zu sehr nach hinten abstrahlt. Das ist auch der Grund warum der Fugoo für mich nicht in frage kommt. Ich kann einen Rundstrahler nicht gebrauchen. Der Nachbar und vor allem die Leute am Badesee würden sich bedanken wenn sie noch mehr als eh schon zwangsbeschallt werden. Auch im Hotelzimmer ist so ein Rundstrahler nicht sehr vorteilhaft. Ich möchte Nachts wenn ich vom "Einsatz" komme möglichst keinen stören.
frix
Inventar
#129 erstellt: 02. Sep 2014, 08:33
den charge 2 hab ich hier im saturn in stuttgart gesehen.
Leider war der akku leer
thewas
Hat sich gelöscht
#130 erstellt: 02. Sep 2014, 08:38

DJ-Spacelab (Beitrag #128) schrieb:
Ich denk das mit der neutralen Abstimmung ist bei solchen Lautsprechern so eine Sache. Wenn er beispielsweise Zuhause neutral spielt klingt er im freien viel zu dünn. Da wären verschiedene DSP Programme ideal wie beim Belkin Fusion.

Sehe ich auch so.

Das ist auch der Grund warum der Fugoo für mich nicht in frage kommt. Ich kann einen Rundstrahler nicht gebrauchen. Der Nachbar und vor allem die Leute am Badesee würden sich bedanken wenn sie noch mehr als eh schon zwangsbeschallt werden. Auch im Hotelzimmer ist so ein Rundstrahler nicht sehr vorteilhaft. Ich möchte Nachts wenn ich vom "Einsatz" komme möglichst keinen stören.

Wobei in Nebenräumen am meisten der Bass übertragen wird und solche kleine Dinger physikbedingt erst sehr hoch bündeln von daher wird der Unterschied nebenan minimalst sein wird ob der 60° oder 360° abstrahlt. Auch die Leute am Badesee werden nur vom Hochton verschont, siehe auch Oluvs Videos.

Natürlich hilft das alles nichts wenn der Lautsprecher total verfärbte Mitten oder miese Höhen hat. Wenn die Lautsprecherchassis schrott sind kann auch ein DSP nichts mehr retten. Deshalb kann ich auch diesem "der EQ wirds schon richten" nicht viel anfangen. Wenn die Basis schon Mist ist kann auch der beste EQ der Welt die Sache höchstens verschlimmbessern.

Darum hatte ich ja auch geschrieben:

thewas (Beitrag #126) schrieb:
Sollte er noch ziemlich klirrarme Treiber haben wäre es ein heißer Kandidat, da Tonalitätsprobleme für mich unwichtig sind, dafür gibt es ja EQ.


[Beitrag von thewas am 02. Sep 2014, 08:42 bearbeitet]
oluv
Hat sich gelöscht
#131 erstellt: 02. Sep 2014, 08:44
ich finde 360° sound perfekt. andere hören ja sowieso mit, aber dann eben nur bässe, das klingt dann noch beschissener.
ich hatte den fugoo jetzt auch im garten ein paar mal (so lange es noch nicht geschüttet hat wie aus der dusche), und da ich mit dem kleinen immer rumlaufe, war es schon toll, dass der klang auch von weiter weg, und von seitlich hinten etc beinahe gleich geblieben ist. das ist ein riesenvorteil. den soundlink mini hab ich immer rumgedreht, mitgetragen usw. so hab ich mir dann wahrscheinlich auch die delle im gitter eingehandelt, schnell mal den soundlink mini unter den arm geklemmt, und zack!
der fugoo bleibt irgendwo mitten im garten stehen. aber auch drinnen ist er super, egal ob er auf dem sofa steht, auf dem regal, oder mitten auf dem tisch, er klingt immer gut, abgesehen natürlich vom bass, der stark variiert, je nachdem wo im raum er steht. aufgefallen ist mir auch, dass er auf dem tisch vor einem, wenn man sitzt recht vollbusig klingt, steht man jedoch auf, verliert sich der bass irgendwie, ich kann es mir auch nicht erklären. jedenfalls dröhnt er nie, oder klingt dumpf oder wummig.

er ist sicher nicht der bassstärkste lautsprecher, aber in dieser größe gibt es nur wenige, die wirklich besser sind.

das gesamtpaket macht es aus, und da ist der fugoo echt weit vorne.

übrigens unterstützt die hardware angeblich auch stereopairing mit einem anderen fugoo. sie überlegen gerade das softwareseitig umzusetzen.

wenn ich meinen review fertig habe, werde ich dem CEO mal schreiben, mit einigen verbesserungsvorschlägen usw.
DJ-Spacelab
Inventar
#132 erstellt: 02. Sep 2014, 08:49
@thewas: Das mit den klirrarmen Treibern ist sehr wichtig. Denn darüber stolpere ich beim Bose SLM immer wieder. Bei mittlerer Lautstärke verzerren oftmals helle Stimmen schon sehr deutlich hörbar weil die winzigen Treiber schwingen wie verrückt. Da kann man dann auch mit einem EQ nichts mehr retten. Es sei denn man dreht den Bass komplett heraus. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein.
DerOlli
Inventar
#133 erstellt: 02. Sep 2014, 08:55
Hm, lt. deiner Videos sehe ich den SLM immer noch vorne was Größe, Lautstärke, und Ausseneinsatz betrifft. Ich höre ihn ja nun schon seit einem Monat inzwischen in unterschiedlichen Situation und ich bin stets zufrieden. Was den so viel diskutierten Bass betrifft: mir gefällt er. Mir ist da auch nichts zu dröhnig. Der BTL soll bei mir hauptsächlich Spaß machen und begeistern. Das tut der SLM. Ich sehe einzig den JBL Charge 2 z. Zt. noch als interessant an. Für Musikgenuss werde ich niemals einen BTL nutzen. Aber für hier und da in fetziger Loudnesscharakteristik immer wieder gerne.
oluv
Hat sich gelöscht
#134 erstellt: 02. Sep 2014, 08:55
beim fugoo bewegen sich die chassis kaum interessanterweise, nur der passivradiator zuckt ein wenig, aber bei weitem nicht so extrem wie der vom bolse.
ich glaub beim fugoo ist der verstärker der limitierende faktor, er kommt schnell ins clipping. habt ihr auch meinen lautstärkevergleich der firmwareversionen angeschaut?
https://www.youtube.com/watch?v=VZZp40DtaRE&feature=youtu.be

bei der neuen firmware-version im loud mode fängt es teilweise extrem an zu kratzen und knistern, das klingt nicht nach membranüberlastung sondern eindeutig digtales clipping, wenn mein bescheidenes know-how das überhaupt einschätzen kann.

laut specs hat er ja auch nur 2x3 watt
oluv
Hat sich gelöscht
#135 erstellt: 02. Sep 2014, 09:01
der SLM begeistert aufgrund des basses, der fugoo aufgrund der offenheit im sound finde ich. ich bin stets überrascht wenn ich ihn einschalte, wie der klang spass macht, auch wenn er nicht so viel bass hat. der effekt ist bei fugoo ein ganz anderer, als bei anderen lautsprechern, vermutlich auch weil er zu allen seiten abstrahlt und echte hochtöner hat, dadurch auch kaum gerichtet ist.

vielleicht haben sich auch meine prioritäten mit der zeit gewandelt. mittlerweile mag ich es wohl offener, detailierter, vielleicht sogar neutraler, früher war mir auch bass wichtig. aber den mini kann ich nicht so einsetzen wie den fugoo, alleine weil er bei weitem nicht so robust ist.


[Beitrag von oluv am 02. Sep 2014, 09:12 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#136 erstellt: 02. Sep 2014, 09:04
@DJ-Spacelab, sehe ich genau so.

oluv (Beitrag #134) schrieb:
beim fugoo bewegen sich die chassis kaum interessanterweise, nur der passivradiator zuckt ein wenig, aber bei weitem nicht so extrem wie der vom bolse.

Das ist ein großer Vorteil weil hohe Hübe den Klirr und vorallem die Intermodulationsverzerrungen stark erhöhen. Vielleicht sollten wir mal zweite messen weil bei Breitbänder (erst recht so kleine und somit stark hubende) sind sie oft viel kritischer als der Klirr selber. Mehrwegeriche wie der Fugoo mit dedizierten Hochtönern sind da eh von Vorteil, aber vor allem der psychoakustisch wichtigste Mittelton ist wichtig, der muss unter der Bassamplituden so wenig wie möglich leiden. Auch haben aktive Mehrwegeriche den Vorteil dass wenn der Verstärker des Basszweiges klirrt der Hochtonverstärker noch sauber verstärkt, außer die Stromversorgung ist inadequat und kollabiert unter der Last.


[Beitrag von thewas am 02. Sep 2014, 09:10 bearbeitet]
oluv
Hat sich gelöscht
#137 erstellt: 02. Sep 2014, 09:09
ich hab den fugoo schon vermessen, aus allen richtungen und winkeln hahaha...
kann ich dir heut abend gern schicken.

leider sind die klirrmessungen von REW nicht sehr aussagekräftig bezüglich intermodulation, da ja der sweep momentan immer nur eine frequenz beansprucht, man müsste eigentlich eine tiefe frequenz gleichzeitig mit einer hohen messen, dann würde man sehen wie stark die tiefe die hohe beeinflusst, dieser einfluss ist mit REW nicht sichtbar.
du hast dich ja selbst gewundert wie niedrig der klirr bei der X3 messung war, in wahrheit ist der klirr in den höhen stark, sobald bässe im spiel sind.
thewas
Hat sich gelöscht
#138 erstellt: 02. Sep 2014, 09:17
Genau, die automatische Klirrmessung von REW taugt dafür micht, ich mach dann eher realtime Klirrmessungen mit verschiedenen gleichzeitig spielenden Sinustönen. Dass mit dem Hochtonklirr beim X3 hatte ich dir auch damals geschrieben, das sind die Probleme der Beitbänder.
DJ-Spacelab
Inventar
#139 erstellt: 02. Sep 2014, 09:30
Das ist das gleiche Problem wie beim Sony X7. Die beiden Verstärkerchips strecken die Segel deutlich bevor es die Lautsprecherchassis tun. Angeblich, laut Sony Support, hat der Koffer ja 2x 10 Watt und 1x 20 Watt RMS. Aber das kann man jetzt glauben oder auch nicht. Denn wirklich laut ist das Teil nicht. Da ist der Panasonic SC-NA30 mit seinen 2x 5 Watt und 1x 10 Watt deutlichst lauter.

Der SLM ist auch mir viel zu unpräzise. Das Teil klingt total breiig. Kräftiger Bass gut und schön, das mag ich auch sehr, aber wenn dadurch die Mitten und vor allem die Höhen leiden ist das alles für die Katz.

So kleine Breitbänder sind immer ein fauler Kompromiss. Sie sollen viel Bass bringen aber kaum schwingen weil es sonst zwangsläufig zu Verzerrungen kommt. Das schließt sich ja schon gegenseitig aus. Der Königsweg ist das was Sony mit dem X5 oder dem X7, Beats Audio mit dem PillXL, oder Panasonic mit dem SC-NA30 macht. Die kleinen Breitbänder werden komplett vom Bass befreit und schwingen so gut wie gar nicht. Also auch keine Verzerrungen. Und für den Bass wird ein eigenes Chassis verbaut das dann auch sehr langhubig ausgeführt und auf Basswiedergabe optimiert ist damit es auch bei wenig Verstärkerleistung viel Bass bringt. Der Nachteil ist das der ganze Bluetoothlautsprecher wesentlich größer wird und natürlich ein gutes Stück teurer in der Herstellung. Es ist ja nicht nur ein weiteres Chassis zu verbauen sondern auch ein weiterer Verstärker-IC. Das wiederum saugt, vor allem wenn man lauter hört, recht heftig am Akku weshalb solche Mehrwegelautsprecher oftmals eine deutlich kürzere Akkulaufzeit haben als ihre kleineren Breitbänder Kollegen.
oluv
Hat sich gelöscht
#140 erstellt: 02. Sep 2014, 09:36
die pill XL hat aber auch nur passivradiator von den 2 hauptchassis angetrieben, dazu die hochtöner die etwas zu stark zischeln. ein eigener woofer ist da nicht verbaut.
thewas
Hat sich gelöscht
#141 erstellt: 02. Sep 2014, 09:41
So ist es, diese Probleme erhört man ja sogar leicht bei großen und mehreren hundert € teuren Highend Breitbändern (darum sind aktuell FAST, also Breitbänder mit Subwoofer, immer beliebter) und dann halt erst Recht bei so kleinen Minichassis. Mir persönlich wäre am liebsten auch in der Größe ein 3 Wegerich weil dann der Mitteltonsauber bleibt und der Hochton nicht so stark bündelt, wobei bei mehreren unterschiedlich gedrehten Breitbändern wie beim Fugoo kann man das teilweise kompensieren.
DJ-Spacelab
Inventar
#142 erstellt: 02. Sep 2014, 09:54
@oluv: Klar. Aber die Hochtöner sind schon fast vollwertige Mittel-/Hochtöner. Die Chassis werden recht tief getrennt. Ich denke aber auch nicht das man bei der Pille mit einem zusätzlichen Basschassis noch untenrum mehr rausholen könnte. Ich hatte das Teil mal aufgeschraubt und der Lautsprecher ist voll bis oben hin. Alleine die zwei großen Li-Ion Akkupacks nehmen die Hälfte des Gehäuses ein. Dann die Platine auf der der Verstärker-IC auch noch einen relativ großen Kühlkörper spendiert bekommen hat. Da ist wirklich kaum Volumen für die Lautsprecher drin. Daher wohl auch die Tiefbassschwäche.

Ich hatte mal vor längerem Heimlautsprecher mit Breitbänder gehört. War irgendwas sündhaft teures wo sich jeder normal denkende Mensch an den Kopf fasst. Die Lautsprecher klangen zwar schon sehr gut. Allerdings nicht sehr laut. Obwohl das Chassis noch lange nicht an seine elektrische Grenze gestoßen ist verzerrten bereits helle Frauenstimmen. Außerdem haben Breitbänder halt das Problem das sie hohe Frequenzen stark bündeln. Umso größer die Membrane, umso stärker bündeln sie.
oluv
Hat sich gelöscht
#143 erstellt: 02. Sep 2014, 10:04
fotos, fotos, fotos!!!!!!

ich habe sowieso nie verstanden, wie ein einziges chassis es schafft ein derart komplexes frequenzspektrum wiederzugeben wie musik, das nicht nur einzelne töne, sondern alle obertöne, geräusche, laute pegelstösse usw wiedergeben kann.
ein sinuston ist klar, aber schon ein rechteck ist technisch eigentlich unmöglich. die membran kann ja nicht von 0 auf 100 plötzlich die auslenkung ändern. und das ist nur ein "einfacher" rechteck, musik ist ja viel komplexer, da tut sich viel mehr.
ich kapiere auch nicht wie rauschen mit einer mebran dargestellt werden kann, ich meine die müsste ja mit allen frequenzen gleichzeitig schwingen, wie soll sowas gehen?
oluv
Hat sich gelöscht
#144 erstellt: 02. Sep 2014, 10:18
mist jetzt hab ich mich offenbar als ignorant geoutet!
DJ-Spacelab
Inventar
#145 erstellt: 02. Sep 2014, 10:35
Ein Mikrofon auf der einen und ein Lautsprecher auf der anderen Seite der Kette kann das Ursprungssignal nur so ungefähr darstellen. Das reicht aber, wenn man nicht gerade die berühmten goldenen Ohren hat, in meisten fällen schon aus. Denn das menschliche Ohr ist extrem grobschlächtig und träge. So brauch bei einem Rechtecksignal die Membran gar nicht in Lichtgeschwindigkeit von 0 auf 100 zu springen. Das menschliche Ohr kann das eh nicht verarbeiten. Und eben dieses "nur ungefähr abbilden können" beim Lautsprecher und dieses grobe und träge vom Gehör nutzen Audiokompressionsformate wie MP3 oder AAC aus um Daten zu sparen.
oluv
Hat sich gelöscht
#146 erstellt: 02. Sep 2014, 10:39
trotzdem erklärt das nicht, wie eine membran, die nur doof hin- und herschwingt, so etwas wie "rauschen" wiedergeben kann.
dazu müsste sie ja mit allen frequenzen gleichzeitig schwingen. geht das?

eine gitarrenseite schwingt ja auch mit dem grundton und den obertönen als vielfache vom grundton, das ist ja noch logisch nachvollziehbar. aber wie ist das bei einer membran? die schwing ja vor und zurück, schwingt sie auch in sich irgendwie mit teilfrequenzen? gibt es dazu physikalische erklärungen, wo man sowas auch abgebildet sieht? würde mich echt interessieren, wie sowas in echt funktioniert.


[Beitrag von oluv am 02. Sep 2014, 10:40 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#147 erstellt: 02. Sep 2014, 11:04
Klar geht das und tut es auch, jedes bandbegrenzte kontinuierliche Signal (Musik ist das ja, da bis 20 kHz) lässt sich als eine Summe von verschiedenen Sinusschwingungen 1:1 perfekt nachbilden und ist es somit ja auch. Ein Chassis muss diesem Signal nur folgen und tut es ja auch mehr oder weniger. Das Musik- oder Rauschsignal kann man sich übrigens selber sich mit Programmen wie Audacity anschauen, z.B. http://mediaintro.te...ity-FitSelection.png
Ein perfektes Rechteck, Sprungfunktion oder (Dirac-)Impuls sind übrigens nicht bandbegrenzt, das heißt sie beinhalten Frequenzen bis unendlich die man auch bräuchte um sie perfekt nachzubilden, z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Rechteckschwingung#Fouriersynthese , darum eignen sich solche Signale gut um Messungen zu machen weil sie erstens alle Frequenzen beeinhalten und zweitens die Brandbreitengrenzen des untersuchenden Systems aufzeigen.


[Beitrag von thewas am 02. Sep 2014, 11:06 bearbeitet]
oluv
Hat sich gelöscht
#148 erstellt: 02. Sep 2014, 11:13
ok, danke, das erklärt natürlich einiges und stimmt, hätte ich auch selbst darauf kommen sollen aus der additiven klangsynthese, die ja auch komplexe frequenzspektren nur durch die mischung aus einzelnen sinustönen erzeugen kann. hab sogar noch einen kawai k5000s rumstehen, nie mehr verwendet seitdem, einfach keine zeit mehr für sowas! aber rauschen ist mit dem K5000s unmöglich, hat ja deswegen auch zusätzliche rausch und ähnliche sounds als samples mitintegriert, damit diese die schwer nachzubildenden spektren ergänzen.
thewas
Hat sich gelöscht
#149 erstellt: 02. Sep 2014, 11:18
Korrekt, Rauschen könnte man mit unendlich vielen Sinustönen generieren die alle gleichzeitig ihre Amplituden zufällig (also stochastisch) verändern, weil das komplex ist haben Synthesizer Chips pseudostochastisches Rauschen (wie auch pseudozufallsgeneratoren bei Computern) fertig implementiert.
oluv
Hat sich gelöscht
#150 erstellt: 02. Sep 2014, 11:20
aber die membran schwingt ja nicht nur steif hin- und her, die verformt sich ja auch in sich selbst, oder? muss sie das? ist das notwendig für die korrekte frequenzabbildung, oder ist das ein ungewünschter nebeneffekt?
DJ-Spacelab
Inventar
#151 erstellt: 02. Sep 2014, 11:25
Manche Lautsprechertypen nutzen das aus das sie in der Mitte wo der Antrieb sitzt schneller schwingen als am Rand. Bei manchen Lautsprechern, wie beispielsweise Tieftönern, ist das aber unerwünscht und da werden besonders verwindungssteife Membranen verwendet.
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