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Midiklangwunder - Kraftvolle Beschallung in Rucksackgröße -> ab 2L Gehäusevolumen

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Autor
Beitrag
Bernd.Klein
Inventar
#101 erstellt: 01. Jun 2016, 05:16
@oluv: ich kenne den H6 und mag ihn nur äußerlich. Ich habe ihn noch am gleichen Tag zurück geschickt. Der Z7 ist m.E.n. der deutlich bessere H6.
Den Porta Pro benutze ich für Deine Vergleiche nur selten, wegen des schnelleren Zugriff (daran ist ein "nicht balanced" Kabel mit einem Stecker) benutze ich allerdings häufig dafür den Real Z. Der ist für mich auch nicht schlechter als der H6, hat aber (für mich) bessere Bässe....
...das Lizenzproblem für Musik ist mir klar und bekannt und bewusst!... aber hier doch noch ein paar Anspieltipps für "häusliche" Hörsitzungen:

Teilweise berichtigt und ergänzt:
Andreas Vollenweider: Angoh
Johannes Linstead: Journey to Alcazaba
Loreena McKennitt: Beneath the Phrygian Sky, Marco Polo, Mummers Dance, The Bonny Swans
Mercan Dede: Mercanistan
Friedemann: Passion and Pride, The Sun at Midnight
David Elias: Vision of her (DER Hammer für "leise" Musik, HiRes, gibt es oft gratis)
Chris Jones: No Sanctuary here
Oppermann: Tarantella
Elena Ledda: Maremanu
Ottmar Liebert & Luna Nigra: When i´m with you
Sophie Zelmani: Fade
ergänzt:
Jesse Cook: Once, Mario takes a Walk, Breathing below Surface
Katja Maria Werker: Crossfire, Über sieben Brücken
Christina Lux: Playground
Larry Conklin: Dolphin Race
Jazz at the Pawnshop: Limehouse Blues
Chuck Mangione: Children of Sanchez
Thérèse Juel: Tiden bara Gar
Sting: Englishman in New York, Mad about you, Fragile

Die Stücke sind (auch) alle besonders gut für KopfHörer geeignet, sie bilden auch die Hör-Basis für meine gelegentlichen MM-Besuche... ;-)
Es gibt dabei sehr schwer umzusetzende Dinge, wie Komplexität, viel echter Bass gleichzeitig aus viele Instrumnten/Stimmen, große Räumlichkeit und Tiefenstaffelung, Geschwindigkeit... die es sowohl Lautsprechern, Bluetoothlautsprechern und Kopfhörern gleichermaßen schwer machen und auch "leichtere" Kost.
Viel Spaß damit.


[Beitrag von Bernd.Klein am 01. Jun 2016, 11:57 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#102 erstellt: 01. Jun 2016, 06:55

MLSensai (Beitrag #95) schrieb:
Der einfache Grund ist, dass mir die Höhen mitunter wie Nadelstiche ins Ohr vorkamen.


...ich verstehe was Du meinst und kann das mit "nicht meiner" Musik auch oft reproduzieren, aber die höre ich ja fast nicht...
...am WE haben wir mit Boomster mit vielen jungen und sehr jungen Leuten am Lagerfeuer mit Tidal HiFi gehört, "draußen" haben wir auch z. B. mit "dieser" Musik "Rihanna - Love On The Brain" keine "spitzen" Höhen gehört (finde ich übrigens gut, das Stück...),,,
DJ-Spacelab
Inventar
#103 erstellt: 01. Jun 2016, 10:32
Den iLoud gibt es aktuell bei Saturn für 199 Euro. Also ich weis echt nicht was ich davon halten soll. Zuerst bin ich ja überrascht das es das Teil überhaupt noch gibt. Das Ding gibt es ja gefühlt schon ewig. Und klanglich finde ich kann er mit den aktuellen Lautsprechern auch nicht so wirklich mithalten. Zumindest empfand ich das so beim kurzen Anspielen im Markt.
Marc.Umar
Stammgast
#104 erstellt: 01. Jun 2016, 10:55

cuatro (Beitrag #81) schrieb:
Hallo Leute!
Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem ordentlichen BT-Lautsprecher, der vor allem zur Musikuntermalung auf der Terrasse/im Garten Verwendung finden soll. Maximal-Lautstärke ist eigentlich zweitrangig, ich möchte möglichst guten, vollen Klang im Preisbereich bis ca. € 350,-.

Hallo Patrick,
dann könnte für Dich JETZT sogar der B&O BeoLit 15 in Frage kommen, den es zur Zeit bei notebooksbilliger für 354,99 € gibt. Der von Dir gewünschte "gute, volle Klang" ist meines Erachtens vorhanden und Bluetooth 4.0 mit aptX hat er auch, und ein Designerstückchen ist er obendrein. Ich habe mir heute doch glatt einen bestellt

Gruß, Marc


[Beitrag von Marc.Umar am 02. Jun 2016, 05:08 bearbeitet]
cuatro
Ist häufiger hier
#105 erstellt: 02. Jun 2016, 11:51
Hallo Marc!

Danke für deinen Beitrag, hatte mir den BeoLit auch schon angesehen bzw. ins Auge gefasst. Viele Leute empfinden das Teil ja als zu "basslastig", was mich auch etwas abschreckt.

Vielleicht kann ich mir das Ding ja irgenwo anhören bzw. vielleicht hat Oluv ja auch nen binauralen Test, da hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht nachgesehen.

Aber für den Preis wäre der BeoLit sicher ne interessante Alternative
oluv
Inventar
#106 erstellt: 02. Jun 2016, 12:50
der Beolit 15 klingt zu "overprocessed", er klingt auch insgesamt alles andere als natürlich, ist ja der go+play auch nicht wirklich, aber doch näher an Hifi als der Beolit. Außerdem fängt der Beolit 15 bei hohen Lautstärken an stark zu komprimieren und verschluckt Anschläge, bei House usw kommt das bekannte Wummern, das auch der A2 hatte. Keine Ahnung ob das spätere Firmwareupdate das auch beim Beolit 15 behoben hat, beim A2 hat man es ja weggemacht, das klang schon ziemlich schräg.
Der Beolit15 ist in Wahrheit auch ein Monolautsprecher, viele Aufnahmen klingen total gekünstelt darauf, weil da offenbar noch irgendein Algorithmus drauf ist, ähnlich wie beim S3, da sagt B&O ja auch dass er räumlich klingt, obwohl nur mono. Der go+play macht schon wirklich einen schön räumlichen Klang. Einzigen Vorteil würde ich beim Beolit 15 im pseudo 360° Klang sehen, der hat ja hinten auch noch einen Hochtöner, das kann aber auch zum Problem werden, wenn man den mal näher an die Wand oder ins Regal stellen will, da ist der hintere Hochtöner eher kontraproduktiv.
Laut geht der Beolit 15 noch schneller in die Knie als der go+play, auf Maximal schafft der nicht mal 1 Stunde so wirklich, der go+play schafft über 2, ist leider auch nicht die Welt, aber die haben offenbar echt am Akku gespart.
Marc.Umar
Stammgast
#107 erstellt: 02. Jun 2016, 20:51
Oluv trifft mit seinen Bewertungen wieder mal den Nagel auf den Kopf. Man muss diesen ganz speziellen Sound des Beolit15 mögen, er produziert schon wirklich einen mächtigen Bumms, dabei sollte man diese Designerkiste möglichst nicht in eine Ecke stellen. Der Akku ist tatsächlich nicht größer als im BeoPlay A2, nämlich nur 2200 mAh! Aber ich meist bei nur geringen bis mittleren Lautstärken, da reicht mir das völlig aus.
Ich habe lange geschwankt zwischen dem neuen HK Go&Play und dem Beolit15. Der Form- und Designfaktor hat dann letztlich den Ausschlag gegeben, mir war der HK einfach zu sperrig.

Das B&O-Firmwareupdate hat bei meinem A2 keine Veränderung gebracht, der hat von Anfang an nicht gewummert, wahrscheinlich haben die neueren Produktionen bereits ab Werk die neue Software drin. Ob das auch bei meinem Beolit15 so ist, kann ich nicht sagen, vielleicht gibt's bei B&O eine Möglichkeit, das anhand der Seriennummer festzustellen?

Ich hatte bisher noch nicht viel Gelegenheit, den Beolit15 zu Testen, er kam ja heute erst an. Aber er macht schon mächtig Druck, und das bereits bei geringen Lautstärken. Das liebe ich so an B&O. Und auch der Raumklang ist faszinierend, selbst wenn das vielleicht kein echtes Stereo mehr sein mag. Mal abwarten, wie lange mir das so gefällt.

Patrick, Oluv hat einen binauralen Test zwischen dem Beolit12 (Vorgängermodell) und dem Beolit15 gemacht, in einem B&O-Fachgeschäft, ich glaube in Wien. Auch in Oluv's Datenbank ist er verfügbar.

Gruß, Marc


[Beitrag von Marc.Umar am 02. Jun 2016, 22:32 bearbeitet]
cuatro
Ist häufiger hier
#108 erstellt: 03. Jun 2016, 10:31
Hallo Oluv,
hallo Marc!

Danke für das Update, hab mich zwischenzeitlich etwas schlauer gemacht bezüglich dem BeoLit15 und ich favorisiere nach wie vor den HK Go+Play, aus den Gründen, die Oluv auch aufgezählt hat.

Denke auch nicht, dass mir der "Raumklang" vom B&O im Garten wirklich was bringt, da dürfte das gerade und doch etwas "luftige" Abstrahlverhalten vom HK interessanter sein.

Zum Thema Akku beim Beolith: Dort sind anscheinend "handelsübliche" 18650er-Akkus verbaut, die auch oft im Modellbau oder auch bei Taschenlampen Verwendung finden. Wenn man auf Garantie usw. pfeift, kann man dort also ziemlich unkompliziert aufrüsten, was das Akkuvermögen angeht. Ich glaub, diese Info kommt sogar von einem User hier im Forum... ob das nicht ML Sensai war..?

Ich für meinen Teil werd jetzt erstmal abwarten, bis der neue HK Go&Play bei Amazon verfügbar ist und sehen, wie der Preis dort so aussieht, vielleicht geht er dann ja noch etwas günstiger her als direkt im HK-Onlineshop.
DJ-Spacelab
Inventar
#109 erstellt: 03. Jun 2016, 10:39
Ne das mit dem Akkutausch hatten wir schon durchgesprochen und größere Akkus werden nicht voll aufgeladen weil ein Sicherheitstimer vorher abschaltet.

Der B&O A2 hat ja auch diesen komischen simulierten Raumklang. Das ist manchmal vielleicht ganz praktisch weil man den Lautsprecher nicht ausrichten muss. Man stellt ihn irgendwo hin und man hat einen Effekt. Richtiges Stereo kann das aber hinten und vorne nicht ersetzen.
Marc.Umar
Stammgast
#110 erstellt: 03. Jun 2016, 10:52
Für mich hört sich dieser "simulierte" Raumklang und der Tiefbass des A2 und Beolit15 genau richtig an. Wo bekommt man denn heute noch "reine Natur"? Ich kann mich zur Zeit fast nicht satthören .

Also an alle Tiefbass-Fans, ihr solltet euch wirklich mal den Beolit15 holen. Ich höre im Moment "Wenn Träume fliegen lernen" von Robin Schulz, das kommt richtig überwältigend rüber, und zwar schon bei kleinster Lautstärke, ohne aber aufdringlich zu wirken - natürlich nach meinem ganz subjektiven Empfinden. Und das Design-Kästchen ist wie gemacht für's edle Stil-Wohnzimmer …

Patrick, mit Abwarten machst Du bestimmt nichts verkehrt. Aber ob der Go&Play die nächsten Monate deutlich unter den Listenpreis rutscht, wage ich zu bezweifeln. In der 'Bucht' bekommt man ihn immerhin bereits etwas unter 249 €.

Als ein echtes Schnäppchen empfinde ich den Klipsch KMC-3, den es z. Zt. bei Amazon für 199 € gibt. Bis auf das Pfeifen der kleinen Bassrohrausgänge ist er soundmäßig dem Beolit15 ähnlich, natürlich ohne dessen Raumklang .

Gruß, Marc


[Beitrag von Marc.Umar am 03. Jun 2016, 11:02 bearbeitet]
Marc.Umar
Stammgast
#111 erstellt: 04. Jun 2016, 07:10
Falls mal jemand sein "Midiklangwunder" ohne Messgerät auf Tiefbasseignung testen möchte:

Ich habe ja bereits im Thread "Miniklangwunder" mal eine kleine Aufstellung gemacht, welche LS aus Oluv's Datenbank in den 'Frequenzkeller' hinunterreichen, oder auch nicht. Dort KLICK eignet sich meines Erachtens besonders das Jazz-Musikbeispiel dazu, zu prüfen, wie tief der LS eigentlich kann. Der erste lange Basston, ganz am Anfang, liegt bei 66 Hz und der zweite bei ziemlich genau 40 Hz. Es folgt ein kurzer mit ca. 63 Hz, danach ein langer mit etwa 56 Hz.

Bei meiner neuen Errungenschaft Beolit 15 habe ich mittels ADC-Methode festgestellt, dass er mühelos bis 30 Hz runterspielt. Spezifiziert ist er von B&O mit 37 Hz. Sogar der kleine BeoPlay A2 kann Frequenzen ab 35 Hz reproduzieren.


[Beitrag von Marc.Umar am 05. Jun 2016, 04:25 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#112 erstellt: 06. Jun 2016, 07:15
...nach 3 Tagen intensivem Hören: Eindrücke vom Libratone Zipp II...
Fazit zum Start: für um die 100 Euro ein sensationell guter Lautsprecher...

Musik:
Andreas Vollenweider: Angoh
Johannes Linstead: Journey to Alcazaba
Loreena McKennitt: Beneath the Phrygian Sky, Marco Polo, Mummers Dance, The Bonny Swans
Mercan Dede: Mercanistan
Friedemann: Passion and Pride, The Sun at Midnight
David Elias: Vision of her (DER Hammer für "leise" Musik, HiRes, gibt es oft gratis)
Chris Jones: No Sanctuary here
Oppermann: Tarantella
Elena Ledda: Maremanu
Ottmar Liebert & Luna Nigra: When i´m with you
Sophie Zelmani: Fade
Jesse Cook: Once, Mario takes a Walk, Breathing below Surface
Katja Maria Werker: Crossfire, Über sieben Brücken
Christina Lux: Playground
Larry Conklin: Dolphin Race
Jazz at the Pawnshop: Limehouse Blues
Chuck Mangione: Children of Sanchez
Thérèse Juel: Tiden bara Gar
Sting: Englishman in New York, Mad about you, Fragile
Santana: Maria, Maria

Äußeres/bBedienung/Anschlüsse:
Wolle bin ich ja als Lautsprecherverkleidung schon gewöhnt: meine geliebte EVA hatte eine Frontabdeckung aus ähnlicher Wolle. So finde ich die Lösung bei dem Zipp II auch gut. Allerdings vermute ich mal, dass, ähnlich wie bei der EVA die Wolle ausleihern wird. Ob das dann dem minimalistischen Design de Zipp II noch gerecht werden wird?

++ sehr gute Verarbeitung
++ sehr gute Haptik
++ haptische Schalter für Ein/Aus, Laut/Leise und zur Eingangsumstellung
++ praktische und schöne Leder-Tragschlaufe
++ minimalistisches Design
- leider proprietäres Netzteil
++ Bluetooth aptX
++ Aiplay
++ DLNA
++ DirectPlay (ad-hoc-Netzwerk)
- App läuft zwar (android), aber die Verbindung zum Zipp II konnte bisher trotz einiger Mühe nicht hergestellt werden (hat aber auf meine Klangbeurteilung
keinen Einfluss)
- relativ groß, schwer und etwas "unhandlich"

Getestet habe ich intensiv mit aux und BT aptX (SBC ist grottenschlecht!), DirectPlay habe ich nur ganz kurz ausprobiert, das werde ich noch mal vertiefen...

Klang:
Der Zipp II wird zwar als "360° Lautsprecher" verkauft, das ist er aber nur bedingt. Er klingt nur richtig gut, wenn das Licht auf der Oberfläche und damit auch die Bedienelemente den Hörer "anschauen", also auf den Hörer ausgerichtet sind, oder eben rechts das Fähnchen mit dem "Libratone" Schriftzug lesbar ist.
Durch seine besondere Konstruktion verteilt er auch Schallanteile in ale Richtungen, die dienen aber wohl "nur" dazu, dass der Lautsprecher aus einem sehr großen Winkel als Punktschallquelle wahrgenommen wird.
Der Zipp II klingt nicht in allen Richtungen gleich (gut).
Der Zipp II lässt sich im Klang durch die Position im Raum (und auch draußen) beeinflussen. Die Aufstellung in Raum-Ecken verstärkt den Bassbereich sehr!

++ relativ hohe Lautstärke erreichbar
+ guter, aber nicht so beeindruckender Bass, wie z. B. beim Teufel Boomster oder KMC3
++ sehr angenehme Mitten-/Stimmenwiedergabe
++ brillante Höhen, hier leisten die Bändchenhochtöner wirklich glanzvolles
++ aber trotzdem nie "harsche" oder "störende" Höhen und keine störenden Zischlaute bei Stimmen
++ nicht ganz so dynamisch wie Boomster oder KMC3, aber z. B. Santanas "Maria, Maria" kommt wirklich gut
- wenn, ja wenn die Lautstärke nicht ausgespielt wird, "zu laut" klingt der Zipp II angestrengt und gar nicht mehr dynamisch (Pioneer XDP-100 140 von 160)
- der Bass neigt manchmal zum "Dröhnen"

Fazit: Für den kürzlich bei ebay aufgerufenen Preis von 99 Euro ein Hammer, für die aktuell 199 Euro bei amazon immer noch sehr gut.
Sehr hohe Universalität, guter bis sehr guter Klang, wenn, besonders bei sehr basslastigen Stücken, die Lautstärke "moderat" bleibt. Dann ist der Zipp aber schon sehr laut und auch sehr druckvoll und dynamisch... Andreas Vollenweiders "Angoh!" ist z. B. ein "Knaller" mit dem Zipp II!

Die Dynamik des Zipp II wird aus den mir bekannten BT-LS nur von Boomster und KMC3 getoppt.


[Beitrag von Bernd.Klein am 06. Jun 2016, 08:25 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#113 erstellt: 06. Jun 2016, 09:47
...ergänzend noch zum Zipp II und DLNA/DirectPlay ...:

++ Klang über DLNA/DirectPlay mit aux vergleichbar
++ wenn über DLNA/DirectPlay: wesentlich größere Verbindungsentfernung im Vergleich zu BlueTooth
++ getestet und abgespielt wurden als FLAC gerippte CDs,
- HiRes-Files gehen nicht
- mit der App AllConnect sehr grobe Lautstärkeregelung (am Zipp II aber feiner)
- wenn DirectPlay verwendet wird, können keine anderen Internetverbindungen hergestellt (also z. B. TIDAL gestreamt) werden
DJ-Spacelab
Inventar
#114 erstellt: 06. Jun 2016, 10:06
Ist es jetzt der Zipp oder der Zipp II? Der Zipp II hat ja keine Bändchenhochtöner mehr verbaut sondern einen "Soft Dome" Hochtöner.
Bernd.Klein
Inventar
#115 erstellt: 06. Jun 2016, 11:28
...da er Bluetooth mit aptX hat, muss es der Zipp II sein. Und die HT sehen so aus wie Bändchenhochtöner...

...und das sind die technischen Daten des Herstellers:
TECHNIK
Drahtloser Aktiv-Lautsprecher mit eingebauter
digitaler Signalverarbeitung und digitaler
Verstärkung. Implementiert zum Patent an-
gemeldete Technik von Libratone FullRoom™
Akustiktechnik für eine herausragende
Klangqualität.
DRAHTLOS
Mit AirPlay können Sie Audiodaten drahtlos
von Ihrem iPad (3. Generation), iPad 2,
iPad, iPhone 4S, iPhone 4, iPhone 3GS, iPod
touch (4. und 3. Generation) mit iOS 4.3.3
und iTunes 10.2.2 (Mac und PC) oder später
streamen.
EINGÄNGE
AirPlay, PlayDirect, USB-Audio (iPod, iPhone
und iPad) und 3,5 mm Audio-Miniklinke für
analogen Sound.
ANTRIEBSEINHEITEN
1x4” Bass und 2x1” Ribbon-basierter Hochtöner.

LEISTUNGSVERSTÄRKER
insgesamt 60 W 2.1 Stereosystem mit
FullRoom DSP-Optimalisierung und
vollständig digitaler Signalverarbeitung.
AKUSTISCHE LEISTUNG
Frequenzbereich: 60-20 000 Hz.
Max. Leistung: 96 dB SPL/ 1 m.
STROM-
110-230 Volt AC, 50/60 Hz.
Stromverbrauch 40 W externes Ladegerät.
AKKU-BETRIEBSDAUER
8 Stunden verkabelt, 4 Stunden AirPlay.
ABMESSUNGEN
H: 10,2 Zoll. Ø: 4,8 Zoll.
H: 26,0 cm. Ø: 12,2 cm
GEWICHT
1,8 kg/ 4 Pfund.

...also doch Bändchen... ;-)
DJ-Spacelab
Inventar
#116 erstellt: 06. Jun 2016, 12:38
Libratone Homepage zum Zipp II Und da steht unter Spezifikationen "2 x 1 Zoll Soft Dome Neodynium Hochtöner". Der zweier ist auch etwas leichter (1,5kg) wie bei dir angegeben und hat nen größeren Frequenzgang (40-20000Hz). Auserdem hat der einser wie von dir angegeben 60 Watt. Der zweier hat 100 Watt. Und da deiner noch die Bändchenhochtöner hat hast du also den alten einser.
Bernd.Klein
Inventar
#117 erstellt: 06. Jun 2016, 14:04
...Dein Link verweist nicht zum ZIPP II, sondern zum neuen ZIPP Der heißt wieder nur ZIPP! Oder z. B. bei Saturn "NewLine"...

Der ZIPP II, der mir vorliegt, ist der alte Zipp, aber mit Bluetooth 4.X und aptx.

Die Daten mit der EAN:
Marke: Libratone
Modell: ZIPP II Pepper Black Bauform: Standalone
Verbindung: Drahtlos Herstellernummer: LT-310-EU-1101
Audioeingänge: Klinkenstecker, USB Konfiguration: Einzelner Lautsprecher
Herstellergarantie: 2 Jahre EAN: 5710957008992


[Beitrag von Bernd.Klein am 06. Jun 2016, 14:12 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#118 erstellt: 06. Jun 2016, 14:23
...möglicherweise heißt der offziell nicht ZIPP II; obwohl er von Cyberport unter diese Bezeichung verkauft wurde....

...die offizielle Bzeichnung auf dem Original-Karton ist also in exakt dieser Schreibweise:
Zipp WiFi/BT4.0, Pepper Blck EU/UK, LT-310-EU1101,
der Libratone Warehouse Code ist LBT-LT-310-EU-110/01/15703...
Bernd.Klein
Inventar
#119 erstellt: 07. Jun 2016, 05:26
...Marshall bei brands4friends...

...also hier...

...zu sehr guten Preisen,z. Kilburn für 169 Euro... Bei Interesse: Beeilung!
cuatro
Ist häufiger hier
#120 erstellt: 08. Jun 2016, 13:44
Mensch... und ich hab den Post jetzt erst gesehen...

Die Kilburns sind leider schon ausverkauft, aber auch andere Marshall-Lautsprecher gibts bei der Aktion um echt schmales Geld... zb. den großen Woburn um € 319,- (bei Amazon derzeit um die € 430,-). Wenn das Ding doch bloß nen Akku hätte....
Marc.Umar
Stammgast
#121 erstellt: 08. Jun 2016, 17:04

cuatro (Beitrag #120) schrieb:
Mensch... und ich hab den Post jetzt erst gesehen...

Die Kilburns sind leider schon ausverkauft, aber auch andere Marshall-Lautsprecher gibts bei der Aktion um echt schmales Geld... zb. den großen Woburn um € 319,- (bei Amazon derzeit um die € 430,-). Wenn das Ding doch bloß nen Akku hätte.... ;)

So geht's mir mit dem Klipsch KMC-3: Wenn der bloß mal nen Akku hätte … Wäre für aktuell 199 € ein echtes Schnäppchen.


[Beitrag von Marc.Umar am 09. Jun 2016, 04:12 bearbeitet]
Marc.Umar
Stammgast
#122 erstellt: 09. Jun 2016, 04:23
Oluv's Video-Vergleichstest auf YouTube hat wieder mal eindrucksvoll gezeigt, welche Krücke der UE Megaboom anbetracht des stolzen Preises eigentlich ist. Weshalb ist der eigentlich so populär? Danke Oluv!


[Beitrag von Marc.Umar am 09. Jun 2016, 04:24 bearbeitet]
DJ-Spacelab
Inventar
#123 erstellt: 09. Jun 2016, 07:05
Die frage haben wir uns hier schon so oft gestellt... Vor ein paar tagen erst im "Miniklangwunder" Thread bezüglich des UE Roll.
oluv
Inventar
#124 erstellt: 09. Jun 2016, 07:17
Ich glaube die Antwort ist ganz einfach: Logitech's Hintergrund liegt eigentlich bei Tastaturen und Mäusen und so Kram, UE war davor Vorreiter im In-Ear Monitoring, seit die 2 zusammen im Boot sind, klingt alles nur noch schlimm. Sogar die Logitech Boxen davor waren deutlich besser. Die UE Wireless Boombox hat vermutlich auch nur den "UE" Namen bekommen, aber basierte eher auf dem alten S715i Design, etwas stärker aufgemotzt usw. Die UE Boom danach, vermutlich schon die erste "echte" UE Konstruktion, war dann nur noch peinlich.


[Beitrag von oluv am 09. Jun 2016, 07:18 bearbeitet]
kuebler
Stammgast
#125 erstellt: 10. Jun 2016, 14:30
Hat eigentlich schon jemand (ausser Oluv) den neuen Harman Kardon Go+Play?

Nach Monaten der Enthaltsamkeit fängt es bei mir wieder an zu jucken... Wer kann mir eine Meinung/Empfehlung dazu geben, wie sich der neue HK für relativ leise Hintergrundmusik neben dem Notebook im Nah-Hörbereich schlägt? Meine Präferenzen (vom Sony SRS-X77) sind gute sphärische Stereobasis und warmer "fetter" Sound.

In Oluvs Vergleich mit dem Oslo fand ich den HK in den Höhen etwas zu verschleiert, aber im Vergleich mit dem Boomster fand ich den HK besser.

Wie tief geht er runter, gibt es einen Frequenzgang?

Feedback welcome...
Marc.Umar
Stammgast
#126 erstellt: 10. Jun 2016, 16:12
Ich hab' den neuen Go&Play zwar (noch) nicht, mich für's Wohnzimmer aber erstmal für den Beolit 15 von B&O entschieden. Gut, der ist noch etwas teurer als der neue Go&Play. Aber das spielt in dieser Preisklasse dann wohl keine große Rolle mehr

Der Beolit spielt nach meinem Hörvergleich in Oluv's Interaktiver Datenbank noch tiefer runter und integriert sich vom Design her natürlich besser in unser Wohnzimmer. Vor allem ist der Klang und der räumliche Eindruck bereits auch bei geringen Lautstärken ein Traum. Für's Schlafzimmer nutzen wir den BeoPlay A2, der etwas handlicher ist, bei Räumlichkeit und Tiefbass dem Beolit jedoch kaum nachsteht.

Der HK Onyx Studio 2 scheint im Vergleich zu den B&O's kaum eine 'Loudness' zu haben, er braucht etwas mehr Lautstärke, um tiefen Bass zu produzieren und geht auch nicht ganz so tief runter. Aber die Stereobasis und die Brillanz sind ebenfalls nicht zu verachten. Weshalb ich den Onyx überhaupt erwähne: Bei einem Onlinepreis von z. Zt. unter 120 € ist er vom Preis-/Klangerlebnis her meines Erachtens ein echtes Schnäppchen (regulär bei HK: 199 €). Bin gespannt, wie schnell und weit der neue Onyx Studio 3 runtergehen wird (bei HK: 229 €). Der gefällt mir optisch ein ganzes Stück besser, wenngleich er lediglich ein Facelift des Studio 2 darstellt. Denn die Technologie ist komplett die alte geblieben. Enttäuschend, dass man keine Ladekontrollanzeige oder einen größeren Akku spendiert hat (aktuell: 2600 mAh). Aber man kann die Onyx ja alle auch am Netz betreiben, und da spielen sie trotz ihrer "nur" 4 x 15 Watt sogar auf kleinen Gartenpartys richtig groß auf.

Gruß, Thomas


[Beitrag von Marc.Umar am 10. Jun 2016, 16:34 bearbeitet]
kuebler
Stammgast
#127 erstellt: 10. Jun 2016, 18:20

Marc.Umar (Beitrag #126) schrieb:
Ich hab' den neuen Go&Play zwar (noch) nicht, mich für's Wohnzimmer aber erstmal für den Beolit 15 von B&O entschieden.

Danke für das Feedback. Aber der Beolit 15 sagt mir gefühlsmässig nicht so zu.

Ausserdem war Oluv ziemlich angetan vom neuen Go+Play, und seine Meinung macht natürlich einen Eindruck auf mich. Allerdings ist Oluv ein ausgewiesener Fan von Borkenkäfer-Rausblas-Lautstärken, und deshalb hatte ich gefragt, wie der Go+Play wohl im Nahfeld neben dem Notebook bei - relativ - leisen Lautstärken klingt. Dass der Go+Play ziemlich gross ist, könnte ich vielleicht verkraften, weil er äusserlich dezent ist und sich am Henkel wohl gut tragen lässt.
MLSensai
Stammgast
#128 erstellt: 10. Jun 2016, 18:48

kuebler (Beitrag #127) schrieb:

Marc.Umar (Beitrag #126) schrieb:
Ich hab' den neuen Go&Play zwar (noch) nicht, mich für's Wohnzimmer aber erstmal für den Beolit 15 von B&O entschieden.

Danke für das Feedback. Aber der Beolit 15 sagt mir gefühlsmässig nicht so zu.

Ausserdem war Oluv ziemlich angetan vom neuen Go+Play, und seine Meinung macht natürlich einen Eindruck auf mich. Allerdings ist Oluv ein ausgewiesener Fan von Borkenkäfer-Rausblas-Lautstärken, und deshalb hatte ich gefragt, wie der Go+Play wohl im Nahfeld neben dem Notebook bei - relativ - leisen Lautstärken klingt. Dass der Go+Play ziemlich gross ist, könnte ich vielleicht verkraften, weil er äusserlich dezent ist und sich am Henkel wohl gut tragen lässt.


Den neuen Go&Play habe ich nicht, dafür den davor.
Leise gespielt finde ich den nicht so spannend, der braucht in der Tat etwas mehr Schub. Am Fernseher genial.

Den aktuellen M4 von GGMM habe ich jetzt zu Hause und der gefällt mir jetzt richtig gut. Ausser bei den orangenen ist der Sound jetzt mit neuem DSP deutlich besser angepasst. Klingt richtig offen und auch ohne EQ "richtig".

Dazu lässt er sich ja auch per WiFi befeuern und als Multiroom Lautsprecher nutzen. Und Bass hat der satt. Kommt leise echt fetter als der Go&Play. Hat jedoch in der Endlautstärke das Nachsehen. Kommt etwa auf 70% des Go&Play.

Vielleicht schaust du dir den mal an... kostet 199€ bei Amazon.

Gruß
Mark
kuebler
Stammgast
#129 erstellt: 10. Jun 2016, 18:59

MLSensai (Beitrag #128) schrieb:
...
Den aktuellen M4 von GGMM habe ich jetzt zu Hause und der gefällt mir jetzt richtig gut.

Danke für die Empfehlung und den sehr ausführlichen Amazon-Test.

Gefühlsmässig war/bin ich zu dem etwas distanziert. Ohne das wirklich begründen zu können.

Was sagt denn Oluv zu dem Go+Play im Nahfeld-Leisehören, und im Vergleich zum GGMM M4?
Hanno89
Ist häufiger hier
#130 erstellt: 11. Jun 2016, 08:38
Wie ist der GGMM M4 klanglich denn im Vergleich z.B. zum Sonos Play 1 zu sehen? Jetzt abgesehen davon, dass der keinen Akku hat und eine eingeschränktere Konnektivität hat.
MLSensai
Stammgast
#131 erstellt: 11. Jun 2016, 09:51
Oluv hat ein Video des M4 eingestellt, was aber noch das alte Soundtuning ist. Da klingt er auch ohne Vergleich zu anderen Lautsprechern eteas dumpf.

Das Soundupgrade macht den M4 richtig gut, wie ich finde.

Leider habe ich noch keine Zeit für ein offizielles Vergleichsvideo gehabt.

ACHTUNG!

Der gelbe M4 ist aktuell noch die alte dumpfe Version, deswegen auch die preisreduzierte Abverkaufaktion.
Alle anderen Farben sind bereits mit der neuen Version bestückt!
Hanno89
Ist häufiger hier
#132 erstellt: 11. Jun 2016, 11:13
Nochmal anders gefragt, würdest du die M4 auch dann in dem Preisbereich empfehlen, wenn Akkubetrieb keine zwingende Voraussetzung ist? (Aber Portabilität schon, so dass man den Lautsprecher problemlos an verschiedenen Orten in der Wohnung aufstellen kann). Bin sonst nämlich kurz davor den blauen zu bestellen
MLSensai
Stammgast
#133 erstellt: 11. Jun 2016, 11:19

Hanno89 (Beitrag #132) schrieb:
Nochmal anders gefragt, würdest du die M4 auch dann in dem Preisbereich empfehlen, wenn Akkubetrieb keine zwingende Voraussetzung ist? (Aber Portabilität schon, so dass man den Lautsprecher problemlos an verschiedenen Orten in der Wohnung aufstellen kann). Bin sonst nämlich kurz davor den blauen zu bestellen :)


Also den blauen habe ich in der aktuellen Version 2x hier zu Hause. Per WLan und GGMM App lässt sich so auch ein tolles Stereo-System erstellen oder eben ein Multiroom-Betrieb. Per Bluetooth ist leider aber nur der Betrieb eines einzelnen möglich.
Ohne Akku käme vielleicht auch noch der M3 in Frage, wobei der im Bass nicht mithalten kann.

Definitiv ist der M4 deutlich transportabler als der Teufel Boomster beispielsweise und hält auch mit dem Akku länger durch.
Hanno89
Ist häufiger hier
#134 erstellt: 11. Jun 2016, 15:32
Wie groß ist eigentlich in der Klasse des GGMM/Play&Go/Sonos 1 noch der Abstand zu Einsteiger-Studiomonitoren wie dem JBL LSR 305, nur bezogen auf den Spaßfaktor bei mittlerer und niedriger Lautstärke? Preislich ist man da ja schon nah dran. Aber ob ich auf die Flexibilität verzichten möchte, ist die andere Frage. Ein All-in-One-Gerät wäre schon nice, wenn die Kompromisse nicht soo gewaltig sind.


[Beitrag von Hanno89 am 11. Jun 2016, 15:34 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#135 erstellt: 11. Jun 2016, 16:02
...schon die JBL Control One, die es ja das Paar für unter 100 Euro gibt, ist bzw. sind z. B. zusammen mit dem Verstärker SMSL SA-50 m. E. n. deutlich besser als z. B. der Teufel Boomster und praktisch allem anderen in dieser Größe, vielleicht mit Ausnahme des Oslos oder des Helsinkis (die ich aber noch nicht gegen die Control One gehört habe).
Ich habe ein Paar Control One auf meinem Segelboot (einer HAI 590) im Betrieb, als Zuspieler dient ein Autoradio. Alle BT-LS, die ich bisher hatte, kamen da nicht mit. Ganz besonders gilt das natürlich auch wegen des echten Stereo-Effekts, aber auch der Dynamik, Stimmenwiedergabe und Lautstärke. Nur der Klipsch KMC 3 konnte (insgesamt!) da einigermaßen mithalten...

...aber natürlich hinkt dieser Vergleich "sowas von", wenn die wichtigsten Parameter die Universalität und einfache Transportmöglichkeit sowie die Unabhängigkeit vom Stromnetz sind!..


[Beitrag von Bernd.Klein am 11. Jun 2016, 19:25 bearbeitet]
MLSensai
Stammgast
#136 erstellt: 11. Jun 2016, 18:03
Also ich halte nichts von Vergleichen kabelgebundene passive Lautsprecher und Midiklangwunder. Das ust nicht unbedingt unfair, doch preislich weit auseinander. Damit wird es dann wieder der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Beim SLM Verstärker benötife ich auch wieder Strom, der hat keinen Akku. Beim Bommster und ähnliche habe ich alles zusammen. Und bei zwei M4 habe ich dann auch echtes Stereo bei jetzt sehr gutem und detailliertem Klang mit reichlich Tiefgang. Und das für unter 400€.

Kleiner als z.B. der Boomster ist ein M4 auch noch.


Zum Thema Vifa Oslo kann ich nun auch endlich mitreden.
Seit gestern habe ich einen zu Hause und bin auch im Vergleich zum Helsinki recht angetan. Der Akku hat schon einmal 37Wh wobei der Helsinki nur 19Wh hat. Der Oslo spielt bei 75dB deutlich fetter und statt guten 9h jetzt nun satte 16h.

UPDATE
Hier muss ich mich etwas korrigieren. Leider resultiern die 16h daraus, dass aus welchem Grund auch immer knapp 4 Stunden Stille in der Aufnahme waren. Ich hatte ein einer Schleife Fourplay bei 75dB eingepegelt und im Keller mit meinem TASCAM Rekorder stehen lassen. Somit sind nun 12 Stunden Musik sicher.

Also bei 75dB 12h und wenn es lauter wird entsprechend weniger.Klar, volle Pulle relativiert sich das, kann ich aber leider nicht testen.


Der Oslo kann aber als einer von zwei Lautsprechern leise mit den Beoplay A1 mithalten. Der M4 kommt da ebefalls mit und toppt sogar alles im Bass Modus. Einzig im Tiefgang schafft er es nicht ganz so tief wie der A1 oder der Oslo, da fehlen etwa 5 bis 10 Hz. Dafür spielt er bis maximale Lautstärke schön druckvoll.

Klar, kein Anlagenersatz aber dafür alles an einem Halteriemen inkl. WLan.


[Beitrag von MLSensai am 12. Jun 2016, 05:36 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#137 erstellt: 12. Jun 2016, 10:41
@Mark: Hat der M4 eigentlich aptX? Sie schreiben nur "CSR" 4.0, aber nicht aptX...
Bernd.Klein
Inventar
#138 erstellt: 12. Jun 2016, 10:46
....hat sich schon erledigt, Mark, habe es in Deiner amazon-Rezensiongelesen...
...er verfügt also über aptX...
MLSensai
Stammgast
#139 erstellt: 12. Jun 2016, 12:47

Bernd.Klein (Beitrag #138) schrieb:
....hat sich schon erledigt, Mark, habe es in Deiner amazon-Rezensiongelesen...
...er verfügt also über aptX...


Gut, dass du nochmal gefragt hast... mit dem NWZ-A15 hatte ich den neuen M4 noch gar nicht getestet.
Blöd nur, dass er jetzt deutlich besser klingt, jedoch keine Verbindung mit aptX mehr aufbaut.

Hmmm..... echt blöd.

Aber hier einmal ein bestes Beispiel, dass allein aptX nichts bringt. Auch ohne aptX klingt er deutlich besser als vorher.

Nicht, dass du ganz enttäuscht bist. Aber vielleicht bestellst du ihn dir so ja erst gar nicht.

Gruß
Mark
DJ-Spacelab
Inventar
#140 erstellt: 12. Jun 2016, 12:52
Bernd.Klein
Inventar
#141 erstellt: 12. Jun 2016, 13:07
@Mark: es gab gestern den blauen auch im "Blitzangebot", bestellt ist er also schon. Ich warte es jetzt ab, höre ihn mir in Ruhe an und entscheide dann... ...allerdings wird sich der M4 im Fall des "Nicht-Gefallens" nicht so ganz einfach verkaufen lassen... möglicherweise müsste ich dann einen anderen Weg wählen...
Bernd.Klein
Inventar
#142 erstellt: 12. Jun 2016, 13:19
...natürlich bringt aptX allein gar nichts...
...aber z. B. beim Boomster ist der Klang mit SBC echt mies, wie übrigens auch beim Zipp "I MKII"...
...der M4 hat aber die Möglichkeit, über WLAN zu streamen, dann ist die Übertragungsbandbreite größer und z. B. mit FLAC/MQA auch fast vollständig verlustfrei...
...einziger Nachteil für mich: ich muss auf meinem XDP-100 eine andere Player-App benutzen, die Original-App ist mittlerweile sehr gut, kann aber (wohl) nicht über WLAN streamen...


[Beitrag von Bernd.Klein am 12. Jun 2016, 14:44 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#143 erstellt: 12. Jun 2016, 15:20

MLSensai (Beitrag #131) schrieb:


Der gelbe M4 ist aktuell noch die alte dumpfe Version, deswegen auch die preisreduzierte Abverkaufaktion.
Alle anderen Farben sind bereits mit der neuen Version bestückt!


...wenn er denn bald in blau kommt: Kann ich das erkennen, welche Version ich bekommen habe?... Danke für die Antwort!
MLSensai
Stammgast
#144 erstellt: 12. Jun 2016, 16:52

Bernd.Klein (Beitrag #143) schrieb:

MLSensai (Beitrag #131) schrieb:


Der gelbe M4 ist aktuell noch die alte dumpfe Version, deswegen auch die preisreduzierte Abverkaufaktion.
Alle anderen Farben sind bereits mit der neuen Version bestückt!


...wenn er denn bald in blau kommt: Kann ich das erkennen, welche Version ich bekommen habe?... Danke für die Antwort!


Hi Bernd,

tja... leider nicht. Keine Revisionsänderung oder ähnlich. Das ist sozusagen eine stillschweigende Produktpflege. selbst die Firmwareversion auf dem Gerät ist gleich mit der alten Version. Definitiv war es "nur" am Klang zu erkennen. Das aber unverzüglich.

Diesbezügliche hatte ich nämlich auch schon angefragt, weil ich ja alt und neu hier hatte und keine Unterscheidungsmerkmale gefunden hatte.

Sobald alle Lagerbestände mit aktuellen Soundtunings bestückt sind, soll wohl der Artikeltext auf Amazon geändert werden.

Gruß
Mark
Hanno89
Ist häufiger hier
#145 erstellt: 13. Jun 2016, 15:32
Hat jemand von euch eigentlich mal den Bose Soundtouch 10 getestet? Würde mich nur mal interessieren, wie ihr den so einordnet. Ist glaub ich ein Verkaufsschlager, zumindest haben sich den mehrere im Bekanntenkreis geholt. (Kabelgebunden, ich weiß, aber dennoch ja einigermaßen in der "Midiklangwunder"-Kategorie )


[Beitrag von Hanno89 am 13. Jun 2016, 15:32 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#146 erstellt: 13. Jun 2016, 20:33
...ich habe den Bose Soundtouch 10 ausführlich gehört, unter guten Bedingungen im MM... der hat kräftige Bässe, etwas weniger gedämpfte Höhen und Mitten (Stimmen) als der SLM, er geht dynmischer ab, klintg etwas runder als der SLM, der Bass ist nicht ganz so künstlich... er geht ziemlich laut... Stereoeffekt ist natürlich nicht vorhanden... für die etwa 150 Euro ist er aber so viel schlechter als der SONOS 1, dass ich ihn nicht empfehlen würde...wenn er um 100 Euro kosten würde, würde ich trotzdem aktuell den Zipp "I MKII" deutlich vorziehen, der hat dann neben besserem Klang auch aptX und einen Akku!


[Beitrag von Bernd.Klein am 13. Jun 2016, 20:39 bearbeitet]
Bernd.Klein
Inventar
#147 erstellt: 15. Jun 2016, 08:59
...mein Vergleich des GGMM M4 mit dem Teufel Boomster (und indirekt mit allem, was ich schon hatte... ;-)

Musik:
Andreas Vollenweider: Angoh
Johannes Linstead: Journey to Alcazaba
Loreena McKennitt: Beneath the Phrygian Sky, Marco Polo, Mummers Dance, The Bonny Swans
Mercan Dede: Mercanistan
Friedemann: Passion and Pride, The Sun at Midnight
David Elias: Vision of her (DER Hammer für "leise" Musik, HiRes, gibt es oft gratis)
Chris Jones: No Sanctuary here
Oppermann: Tarantella
Elena Ledda: Maremanu
Ottmar Liebert & Luna Nigra: When i´m with you
Sophie Zelmani: Fade
Jesse Cook: Once, Mario takes a Walk, Breathing below Surface
Katja Maria Werker: Crossfire, Über sieben Brücken
Christina Lux: Playground
Larry Conklin: Dolphin Race
Jazz at the Pawnshop: Limehouse Blues
Chuck Mangione: Children of Sanchez
Thérèse Juel: Tiden bara Gar
Sting: Englishman in New York, Mad about you, Fragile

Zuspieler:
Pioneer XDP-100, Standard-App und Neutron (für WiFi)
SONY Z-3, Neutron
beide, so weit möglich, über Bluetooth aptX und DLNA direct, Gegenprobe über aux

Der GGMM M4
++ sehr gute Verarbeitung, Boomster: gute bis sehr gute Verarbeitung
++ sehr gute Haptik, besonders der Bedienelemente, Boomster: gute bis sehr gute Haptik, aber viel Kunststoff und leider keine haptischen Bedienelemente
++ sehr lange Akkulaufzeit, etwa 1,5 bis 2 Mal zum Boomster
++ sehr gute Universalität (Bluetooth, WLAN in zwei Modi, AirPlay, aux), er spielt über WLAN sogar HiRes-Files, der Boomster bietet nur Blueutooth, allerdings mit aptX Codec und hat auch noch einen Radioempfänger
++ sehr gute Einstellmöglichkeiten, die "Bass"-Taste ist bei sehr geringen Lautstärken und "draußen" wirklich sehr gut einzusetzen, der Boomster kann das sogar noch besser (5 Stufen für die Bass-Einstellung)
++ extrem einfache Bedienung, die Bluetooth-Verbindung klappt immer sofort und ist stabil, der Boomster machte hier die Nutzung manchmal "Zicken"
++ auch die Verbindung per WiFi Direct klappt problemlos mit Neutron, aber noch besser mit der GGMM eigenen App
++ sehr angenehme und verfärbungsfreie Wiedergabe von Stimmen, so wie beim Boomster auch
++ sehr gute Basswiedergabe, etwas "runder" als beim Boomster
++ beide Lautsprecher sind ziemlich aufstellungsunabhängig
++ hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis, der um etwa 50 Euro teurere Boomster ist im Gesamtpaket (ohne Berücksichtigung von Garantie/Gewährleistung) da etwas schlechter
+- relativ geringe Stereowirkung, klingt etwas gerichtet, das kann der Boomster besser
- kein aptX, Vergleiche mit HiRes Files über WLAN und aux zeigen, dass der M4 dann räumlicher, präziser und durchsichtiger klingt, Stimmen werden dann außerhalb des LS abgebildet, manchmal auch die ganze Musik, das kann der Boomster alles auch über Bluetooth aptX

Fazit: Der GGMM M4 (was für ein Name... ;-) spielt sich in dieser mir vorliegenden Variante mit dem offensichtlich neuen Soundtuning (Grundlage: Vorstellung einer älteren Variante auf Oluv´s Gadgets) sehr hoch in meine Bestenliste. Sogar Vergleiche mit der DENON Cocoon Home und der DENON CEOL Carino N2 mit Subwoofer lassen den M4 sehr gut aussehen. Leider spielt der M4 relativ "gerichtet", so dass ein Steroeffekt nur selten richtig gut rüber kommt.
Im Gesamtpaket und unter Berücksichtigung von Verarbeitung, Haptik und Universalität sowie Preis-/Leistungsverhältnis hat der M4 die Nase (knapp) vor dem Teufel Boomster. wenn aber allein über Bluetooth zugespielt werden soll, würde ich den Boomster bevorzugen.

VG
bernd
Hanno89
Ist häufiger hier
#148 erstellt: 15. Jun 2016, 20:30
Danke für den Vergleich Bernd, war für mich zumindest hilfreich
Bernd.Klein
Inventar
#149 erstellt: 15. Jun 2016, 20:47
...Ich muss zum M4 noch das Grundrauschen erwähnen... das gibt es bei allen Quellen, aber es stört nicht wirklich, sobald auch nur ganz leise Musik läuft. Aus der Erinnerung glaube ich, dass der Boomster das nicht hat... vielleicht kann ja mal jemand, die/der eien Boomster hat, daran danach lauschen... als z. B. mit dem Zuspieler auf Pause gedrückt.. Danke!..
Marc.Umar
Stammgast
#150 erstellt: 16. Jun 2016, 04:39
@Bernd
Auch meinen Dank für Deine Gegenüberstellung von GGMM M4 und Teufel Boomster. Auch für Dein Video von vor 3 Monaten, als Du den M4 mit dem Boomster optisch kurz verglichst und ihn dann klanglich vorstelltest. Vermisst habe ich aber einen direkten akustischen Vergleich zwischen den beiden, wenn Du schon mal beide da hast.

Gruß, Marc
Bernd.Klein
Inventar
#151 erstellt: 16. Jun 2016, 04:59
@Marc
...das mit dem Video war ich nicht.., das war Oluv.
Aufgrund von zuwenig Zeit und magels Technik mache ich derzeitig und bis auf weiteres (leider) nur verbale Vergleiche...
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