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Die ewige Frage: welcher Tonabnehmer - bis hin zum DL-110?

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Archivo
Inventar
#1 erstellt: 15. Feb 2011, 21:12
Hallo an alle hier,

ich bin wieder mal auf der Suche nach einem Tonabnehmer, in diesem Fall für meinen Mitsubishi DP-86DA.

Mit der Methode des Forumskollegen raphael t. habe ich näherungsweise eine effektive Tonarmmasse von 20 bis 21 Gramm ermittelt - ist also ein sehr schwerer Arm.

Mittlerweile bin ich die meisten Tonabnehmer, die in der Bucht oder bei den "üblichen Verdächtigen" angeboten werden und die meiner angestrebten Preisklasse von max. 100 Euro entsprechen, durch - und wenn man dieser Resonanzberechnungsformel Glauben schenken kann, sind die wenigsten für meinen Tonarm geeignet.

Eines davon ist das Goldring Elektra, das "Good-Old-Armin" kürzlich erst als seinen neuen Favoriten in der Preisklasse bezeichnet hat (bei WT derzeit 60 Euro).

Frage: was passiert im Normalfall, wenn das System nicht im anzustrebenden Frequenzbereich zwischen 8 und 12 Hz liegt, sondern darunter - etwa bei 7?

Welche Effekte sind dabei zu erwarten? Und wie essentiell sind die rechnerischen Daten?

Welches System könnte bei einem schweren Arm trotz "falscher" Werte dennoch passen und gut funktionieren?

Möglicherweise sollte ich mir tatsächlich Gedanken über ein DL-110 machen - abgesehen vom höheren Preis bin ich halt nur skeptisch, wie sich ein High Output-MC bei mir machen würde.

Was sagen die Besitzer dieses Systems? Ist die geringere Lautstärke im Vergleich zu MM-TAs nicht störend? Ich betreibe nämlich immer zwei Plattenspieler parallel an meinem SX-850 - und bei Wechseln andauernd die Lautstärke nachregeln zu müssen, stelle ich mir nervig vor.

Ich freue mich über jegliche Rückmeldungen!

LG, Ivo


[Beitrag von Archivo am 15. Feb 2011, 21:18 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Feb 2011, 22:03
Ivo,

ich fahre ein VM Silver am TP90 (effektive Masse 17g) und bin keineswegs ungluecklich darueber eben weil es trotz Resonanzfrequenz von knapp 7Hz wunderbar funktioniert

Probiere es ...

Stefan
NoldiNairolf
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Feb 2011, 22:12
Hallo Ivo,
Hab mir kürzlich selbst den DL-110 für meinen Hitachi PS-58 (auch ein eher schwererer Arm) gekauft, die Lautstärke ist ähnlich wie die des originalen AT (MM).
Hitachi PS-58
Denon DL 110 on Hitachi PS-58


Gruss,
Noldi
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 15. Feb 2011, 22:23
Versuch macht kluch....
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 16. Feb 2011, 08:34
Hallo Ivo,

20 Gramm effektive Masse sind nach meinem Empfinden nicht zu viel - das ist ein mittelschwerer bis schwerer Arm, keinesfalls "sehr schwer" - typisch für japanische Geräte der 70er und frühen 80er. Abgesehen von Tonabnehmern mit besonders hoher Compliance sollte sich eigentlich das Gros der erhältlichen Abtaster verwenden lassen.

Das Goldring Elektra mag ich nicht wirklich empfehlen, passt zwar gut zu schwereren Tonarmen und macht auch sonst keinen Ärger, man muß sich aber klar sein, daß man es mit einem Einsteiger-System zu tun hat. Wird von Nagaoka gefertigt und ist bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt.

Das DL-110 schlägt sich in den meisten Armen ausgezeichnet, lt. "Stereo"-Test auch in Armen wirklich hoher Masse bis zu 33 Gramm im "grünen Bereich". Deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Ich mag das System wirklich gerne, lässt sich gut justieren, technisch sehr ordentliche Qualität. Homogener, entspannter Klang, von der Tendenz her eher etwas weich und hell.

Gruß, Brent
Archivo
Inventar
#6 erstellt: 16. Feb 2011, 11:41
Danke für Eure Antworten, liebe Kollegen.

@Brent: der Hinweis, dass die meisten gängigen TAs an diesem Tonarm funktionieren sollten, beruhigt mich schon mal...

Werde mich also mal weiter umsehen - und gegebenenfalls das DL-110 in die engere Auswahl nehmen.

Die Klangbeschreibung "weich und hell" allerdings macht mich ein wenig stutzig - ich höre bevorzugt Funk, Soul, Rock und Metal. Passt Eurer Meinung nach das DL-110 dazu? Oder welcher andere TA dieser Preiskategorie käme in Frage? Wie klingt im Vergleich das AT440MLa?

Das vielgerühmte AT120E ist bei WT derzeit zwar im Angebot, aber ich mag die Farbe des Korpus einfach nicht

Ist ein Blödsinn, ich weiß, aber ich achte halt auch ein wenig auf Form und Farbe der TAs, weil ich ihnen gelegentlich gerne bei der Arbeit zuschaue

Die 2M-Reihe von Ortofon ist ja recht schick und eigenständig, aber die passt offenbar nicht zu einem schweren Tonarm.

Ist schon ein aufwändiges Hobby, wenn man es genau betrachtet...

LG, Ivo
Ludger
Inventar
#7 erstellt: 16. Feb 2011, 11:58
Hallo Ivo,
ich würde dir auch das DL-110 empfehlen. Bei mir hatte ich es zwischenzeitlich auf einem 21 Gramm schweren Arm, harmonierte ganz hervorragend.
Das AT-120 wird allgemein als hell, noch heller als das Dl-110 beschrieben.
Gruß
Ludger
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 16. Feb 2011, 12:15

Ivolvo schrieb:
Das vielgerühmte AT120E ist bei WT derzeit zwar im Angebot, aber ich mag die Farbe des Korpus einfach nicht


Das kommt ja noch in dunkelorange daher.


Wie klingt im Vergleich das AT440MLa?


5053-1-2

Lila TA magst Du lieber? heitatei

Ich hatte es vor Jahren mal am Dual. Auch zu hell (wohl Hausklang) und Im Grundton nicht fett genug. Man war immer irgendwie mit dem Höhenregler am spielen...

MM Systeme mit einer Compliance von unter 20 sind in der Tat selten.
Das SUMIKO Pearl hat eine 15er Compliance und liegt auch in dem Preisbereich. Ich kenne es aber nicht. Hatte aber auch schonmal damit geliebäugelt für einen 17,5gr Arm. Es soll zumindest in den Höhen zurückhaltender sein.


[Beitrag von Pilotcutter am 16. Feb 2011, 12:18 bearbeitet]
Archivo
Inventar
#9 erstellt: 16. Feb 2011, 12:34
Servus Olaf,

mit Lila habe ich durchaus auch meine Probleme - es war nur das einzige andere System, das mir im Preisbereich des DL-110 spontan eingefallen ist.

Ein Sumiko Black Pearl betreibe ich an meinem Akai AP-206C - klingt gut, die Kombination.

Ich suche halt immer wieder neue TAs mit anderen Stärken und Schwächen, da ich keinen Sinn darin sehe, für meine fünf Dreher immer dasselbe System zu verwenden.

Also wird es das DL-110, das mir vom Design her ohnehin gut gefällt - und auch die Farbe finde ich gelungen...

LG, Ivo
Archivo
Inventar
#10 erstellt: 18. Feb 2011, 09:43
OK - das DL-110 ist auf dem Weg zu mir.

Hab´ gestern ein wenig recherchiert und den TA dann bei PhonoPhono bestellt.

Bisher habe ich zwei TAs bei William Thakker gekauft (Nagaoka MM 321 BE & Shure M 97 xE) und einen bei Thomann (Shure M 35 X).

Aber bei PhonoPhono kostet das Denon DL-110 derzeit nur 108 Euro... .

Bin schon sehr gespannt und werde dann meine Eindrücke und Erfahrungen natürlich hier berichten.

Besten Dank an alle Mitwirkenden!

LG, Ivo
WilliO
Inventar
#11 erstellt: 18. Feb 2011, 10:14
Hallo Ivo,
ich habe das Denon DL110 bestimmt 20 Jahre an meinem Dual
721 betrieben und war bis vor kurzem durchaus zufrieden.
Ich kann dir sagen das dieses System völlig unproblematisch
bzgl. Anschlußwerten zu handhaben ist und ein wirklich gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat.

Gruß
Willi
no*dice
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Feb 2011, 20:59

NoldiNairolf schrieb:
...Hab mir kürzlich selbst den DL-110 für meinen Hitachi PS-58 (auch ein eher schwererer Arm) gekauft,
Hitachi PS-58
Gruss, Noldi


Hi,
siehste, man muss sich nur entscheiden wollen Für meinen PS-58 mir ist es ein AT120e geworden. Budget gerecht (74€) und auch dem Player selber.




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