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Gute Spieler mit T4P? T4P-Adapter?

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TBF_Avenger
Stammgast
#1 erstellt: 26. Sep 2011, 15:47
Moin Moin,

Mit meinem Grundig PS4300 mit T4P-Anschluss habe ich Probleme mit Hängern bei diversen Platten, und das nur am Ende der Seite. Mit einem Dual CS415 laufen jedoch alle diese Platten ohne jegliche Probleme.
Nachdem ich mir einen neuen Tonabnehmer samt Nadel zugelegt habe, ist der Ton zwar Welten besser geworden, die Hänger gibt es aber nach wie vor.
Da der Grund für diese schlechte "Fehlerkorrektur" jetzt eigentlich nur noch beim Spieler liegen kann, suche ich einen anderen Dreher.

Der Tonabnehmer ( Technics EPC P533 ) gefällt mir echt sehr gut, den möchte auf jeden Fall behalten.

Muss es daher ein Spieler mit T4P-Anschluss sein? Oder gibt es Adapter für "normale" Spieler?

Gibt es Spieler mit T4P-Anschluss, bei denen Antiskating und/oder die Auflagekraft einstellbar sind?

Gibt es bei gebrauchten Drehern bis 100 Euronen gute Modelle, mit denen ich den T4P-Tonabnehmer nutzen kann?

Vielen Dank im Vorraus für alle Antworten
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Sep 2011, 16:58
Moin,

Adapter gibt es recht günstig.

http://www.williamth...12-Zoll_p4906_x2.htm
(in der Bucht evtl. noch billiger)

Ob das System dann an einem verhältnismäsdsig schwereren Arm gut läuft, musst du ausprobieren.
(T4P Arme sind meist sehr leicht, normale Arme fast immer schwerer)

Ich würde erst mal schauen, was denn am Grundig defekt ist.
Evtl. ist nur ein Riemen schlapp.
(Tonarmantrieb, oder Schmutz auf Führungsteilen, bzw. verharztes Fett)

Ansonsten gibt es billig (ca. 30 Euro) und gut die Technics Flundern mit Direktantrieb.
(SL-QD33 und ähnliche Direkttriebler, Riementriebler nicht ganz so gut)
Die sind erstaunlich solide, trotz Leichtbau.

Es gab auch richtig grosse Geräte von Technics, die kosten dann etwas mehr.
(mit 100 Euro könntest du aber hinkommen, Antiskating und Auflagekraft lassen sich da einstellen)

Ansonsten böte sich ein normaler Plattenspieler mit leichtem Arm an, an dem das T4P System ordentlich laufen sollte.
(z.B. div. Dual)

Gruss, Jens
TBF_Avenger
Stammgast
#3 erstellt: 26. Sep 2011, 17:16
Okay, könnte die Ursache also an einem schmierbedürftigen Tonarm liegen?
Der (Riemen-)Antrieb des Spielers macht eigentlich keine Probleme.

Die Innereien des Spielers sind ja von Technics, sehr ähnlich dürfte er mit dem SL-BD20 sein.
Wo sollte ich den Spieler prüfen/schmieren?

Und der Adapter passt auf allen Spielern mit 1/2-Zoll-Antrieb?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Sep 2011, 17:27
Moin,

oops, hatte gedacht, der Grundig sei ein Tangentialdreher.
Da wird der Tonatm nämlich meist über Rieben angetreiben.

Dann wird es kein Schmierungsproblem sein, sondern ein zu schwergängiges Tonarmlager.
Manchmal ist Staub drin, manchmal hat sich die Plastikhalterung der Lagerung verformt.
Zunächst würde ich mal versuchen, den Tonarm irgendwie in Waage zu bringen. (z.B. Knetmasse auf das Gegengerwicht)
Dann versuche herauszufinden, an welchen Stellen der Arm hängt, indem du ihn seitlich leicht anpustet.
(Nadel bei diesen Versuchen abziehen)
Er muss sich ohne Ruckeln sehr leicht bewegen.
(evtl. durch das Antiskating von selbst zurücklaufen)
Die Lager sind nicht geschmiert, laufen also trocken.

Ich kenne die Lagerkonstruktion nicht.
Es gab gute (SL-QD33) und schlechte Lager.

Der Adapter ist für T4P Systeme an Halbzoll (1/2") Armen/Headshells gedacht und passt so ziemlich überall.

Gruss, Jens
TBF_Avenger
Stammgast
#5 erstellt: 26. Sep 2011, 17:47
Der Tonarm sollte also gerade so auf der Platte aufliegen, wenn ich ihn loslasse? Aktuell berührt die Nadel fast den Plastikboden, auf dem Teller würde also der ganze Tonarm aufliegen.
Hey, wenn ich eine schraube am Ende des Gewichtes losdrehe kommt das ganze gewicht etwas nach ausse


[Beitrag von TBF_Avenger am 26. Sep 2011, 17:48 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#6 erstellt: 26. Sep 2011, 18:06
Vielleicht solltest du dich mal in die thematik Plattenspieler einstellen.Etwas einlesen!
GrüßePeter
TBF_Avenger
Stammgast
#7 erstellt: 26. Sep 2011, 18:35
Da hast du ja recht, ein Profi bin ich bei dem Thema wahrlich nicht. Mein Wissen zu dem Thema wächst noch
Problem bei der Sache ist halt, dass sich so ein T4P-System nicht einstellen lässt. Wer sagt, dass die Werkseinstellung nach etlichen Jahren noch stimmt?
Im Netz finde ich nichts wirklich brauchbares zu meinem Problem.

Erspare ich mir den Ärger mit T4P, wenn ich mir einen günstigen gebrauchten Dreher ala Dual CS430 zulege ( Also dann mit dem EPC P533 und Adapter )?


[Beitrag von TBF_Avenger am 26. Sep 2011, 18:38 bearbeitet]
unterberg
Stammgast
#8 erstellt: 26. Sep 2011, 19:17
Also, ein DUAL CS 430 taugt nicht wirklich viel...

Versuche doch, einen gewarteten gebrauchten DUAL zu erstehen.

So ab 604/621 fängt es richtig an, und diese beiden gibt es schon im zweistelligen Euro-Bereich.

Gruß Frank
TBF_Avenger
Stammgast
#9 erstellt: 26. Sep 2011, 19:25
Ist der CS 430 ( Der ab 1988 ) hinsichtlich des Tonabnehmers schlecht oder auch mechanisch schlecht?


[Beitrag von TBF_Avenger am 26. Sep 2011, 19:27 bearbeitet]
unterberg
Stammgast
#10 erstellt: 26. Sep 2011, 19:32
Ich halte in in Bezug auf beide Faktoren für ziemlich übel.

Gruß Frank
Stefanvde
Inventar
#11 erstellt: 26. Sep 2011, 19:39
Hi,meinst Du mit "Hänger" jetzt direkt Sprünge,oder spielt er die Seite nicht bis zum Ende und fährt vorher den Arm zurück?
Wenn es zweiteres ist und tatsächlich ein Technics in den Grundig steckt könnte man das sicher einstellen.
TBF_Avenger
Stammgast
#12 erstellt: 26. Sep 2011, 19:42
Lässt sich bei diesem Antiskating und/oder die Auflagekraft einstellen? beim CS 435 ist das ja meines Wissens möglich.

Ich bin ja schon erstmal froh, wenn ich endlich wie auf oben besagten CS 435 endlich problemfrei die Platten abspielen kann. In sachen Tonabnhemer könnte ich ja dann den technics p533 probieren.

Mit den Hängern meine ich, dass der Arm einfach in der Spur hängen bleibt und bis auf weiteres nicht weiterkommt, manchmal schafft er es von selbst, manchmal muss ich ihm sanft nachhelfen.
Die Stopautomatik ist auch defekt, das heißt der Spieler hat den Arm in der Auslaufspur immer zurück über die Platte gezogen ohne anzuheben. Nachdem ich mit der entsprechenden Schraube den Auslösezeitpunkt so verstellt habe, dass die Automatik erst garnicht auslöst, war das Problem mehr oder weniger beseitigt


[Beitrag von TBF_Avenger am 26. Sep 2011, 19:47 bearbeitet]
unterberg
Stammgast
#13 erstellt: 26. Sep 2011, 20:16
Ich kann Dir nur raten, bevor Du die nächste Portion Kohle verbrennst (wie für das neue T4P-System, Dich in Ruhe zu informieren und keine übereilten Schritte vorzunehmen.

Das neue T4P-System sollte nicht unbedingt Grundlage des nächsten Plattenspielerkaufs sein, sonst legst Du Dich schon wieder auf eine nicht mehr so häufig anzutreffende Befestigung fest.

1/2-Zoll ist das Gebot der Stunde...

Gruß Frank
TBF_Avenger
Stammgast
#14 erstellt: 05. Okt 2011, 18:17
Moin Moin,

Ich habe zum ausprobieren mir vor kurzem doch mal einen Dual CS 430 für 35 Euronen gekauft. Die Originalnadel war am Ende und habe daher per Adapter meinen neulich gekauften Technics EPC P533 angebaut.
Mithilfe zweier Pfennigmünzen habe ich den Tonarm in Schwebe bekommen und dann entsprechend Auflagekraft und Antiskating eingestellt.

Der CS 430 läuft für meine Ansprüche wunderbar und mit den Hängern ist jetzt auch schluss!

Vielen Dank an euch alle

Grüße,
Marvin
joern
Stammgast
#15 erstellt: 31. Okt 2011, 14:47
Mit einer Tonarmwaage kannst Du das Auflagegewicht gemäß Vorgabe des Tonabnehmersystems ganz genau einstellen und stocherst nicht im Dunkeln.
Die Investition lohnt sich. Es gibt schon einfache Waagen für ca. 10 Euro, die ihre Sache vergleichsweise gut machen.

T4P-Systeme verlangen nach einer genormten Auflagekraft von 12,5mN.
Ist die Kraft deutlich zu groß/klein, nutzen sich Platte und/oder Nadel schneller ab, und der Klang kann verfälscht sein.

Gruß
Pat
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