Nadel für Dual 1229

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switch_on
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Feb 2012, 21:16
Hey Leute,

Würde mir gern eine neue Nadel für meinen Dual 1229 (WEGA) anschaffen. Der Aufschtift nach (Tonabnehemer: "DM 101 M-G", Nadel: "Shure Hi-Track") geh ich mal davon aus das es sich um ein Shure 101 System handelt. Dafür findet man auf Ebay diese beiden:

http://www.ebay.at/s...t=See-All-Categories

Ist man mit so einem Nachbau gut bedient?

Lg
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Feb 2012, 23:18
Moin,

das 101 ist ein Shure M91.
Es ist baugleich mit dem Shure M75, hat aber im Plastikteil vorne mehr Platz für die höhere M91 Nadel.
(heisst N91)
Es passen auch einige Philips Nadeln in das System.
Nachbaunadeln sind leider nur selten annähernd so gut wie Originalnadeln.
Es gibt noch manchmal Originalnadeln für unverschämte Preise:

http://www.zum-shop....cb93a8c9002ab_x2.htm

http://www.zum-shop....cb93a8c9002ab_x2.htm

http://www.zum-shop....cb93a8c9002ab_x2.htm

Letztere waren z.B. eine Zeit lang im (Zufalls-) Nadel- Set bei Pollin enthalten. (9,95 Euro)
Das dürfte aber längst vorbei sein. (ist einige Jahre her)

Die empfehlenswerteste Nadel von den Teuernadeln beim Thakker dürfte die originale N91GD sein.
Die hat als Einzige einen nackten Diamanten.
Der hält länger und die Nadel klingt trotz des sphärischen Diamanten sehr gut.
(die ED hat einen elliptischen, die G einen sphärischen, gebondeten Diamanten ("Splitter auf Sockel geklebt und geschliffen"), was weniger gut ist)

Bei den Nachbauten haben die vom Ebayer "CLEOREC" hier im Forum recht gute Kritiken bekommen.
Aber ich weiss nicht, wie die Chargen sich ändern oder was für Unterschiede die verschiedenen Typen haben.

Bisher am beliebtesten war die Cleorec Nadel für das Shure M75.
Die sieht an dem 101 zwar blöd aus, kostet aber nur knapp 15 Euro.

Anstelle einer Originalnadel würde sich ein neues System zum etwa gleichen Preis anbieten.
(z.B. das Shure M97xE für 75 Euro)
Auch dessen Ersatznadel müsste in das 101 passen.
(ohne Gewähr!)
Das sähe dann aber ebenfalls gewöhnungsbedürftig aus.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 29. Feb 2012, 23:19 bearbeitet]
switch_on
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Mrz 2012, 19:51
danke für deine schnelle antwort!
nja mit den original nadeln casht der schon ordentlich ab das ist wirklich zimlich heftig ....
werde wohl mal deinen tipp von cleorec versuchen - 15 euro wären nicht so schlimm falls es in die hose geht! danke erstmal!
akem
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2012, 22:07
Ich hab mir für das M91 die Jico SAS Nadel beim Thakker gekauft. Die originale Nadel habe ich nicht gehört, die war beim Erwerb des Drehers leider schon verschlissen. Ich hab den Klang mit ihr als tonal ausgeglichen aber doch flach, dünn, ausgezehrt und leblos empfunden. Aber wie gesagt: die Nadel war nicht mehr gut...
Mit der SAS klingt das System ziemlich gut und macht auch richtig teuren Systemen das Leben schwer. Da muß man dann schon mindestens nochmal so viel drauflegen, um das M91 mit der SAS-Nadel toppen zu können. Einzig der Bass läßt etwas zu wünschen übrig, er geht nicht besonders tief runter (untere Grenzfrequenz liegt bei gefühlten 50Hz). Aber die Auflösung ist top, ohne aufdringlich oder plakativ zu sein. Nebengeräusche von der Platte hört man auch so gut wie keine.

Gruß
Andreas
LucioFulci
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mrz 2012, 23:51
Hallo!

Wow, der Laden verdoppelt anscheinend alle paar Monate seine Preise. Hat die sphärische M91 Nadel nicht bis vor Kurzem noch 35,- gekostet?!

Beste Grüße
rorenoren
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:16
Moin,

die genauen Preise erinnere ich nicht mehr, aber verdoppeln könnte gut hinkommen.
(je nach Nadel)
Da sind die Preise eh fix nach oben gegangen.
Immerhin gibt´s noch Nadeln.

Das M91/101/75 klingt je nach Nadel schon ganz schön gut.
Die beste Originaknadel die ich habe ist die N91ED (gelber Einschub, silberne Schrift).
Damit klingt es schon richtig gut.
Mit der grauen Nadel (weisse Schrift) klingt es eher dumpf.
Die rote Nadel mit weisser Schrift klingt der N91ED recht ähnlich, kommt aber nicht ganz heran.
Die Jico SAS halte ich bei dem System für übertrieben, weil es die m.E. nicht mehr wirklich ausreizen kann.
Ein Shure V15III oder auch ein M97 mit Jico SAS halte ich für sinnvoller.
(wobei man da noch das System kaufen muss, wenn nicht vorhanden)
Die Räumlichkeit (mit V15III) ist wie die Auflösung hörbar besser.
Bei den Thakker Preisen muss man die Jico aber wohl besser in Japan bestellen.
Von nicht langer Zeit (2 Jahre, 3?) hat die SAS für das V15III in Japan inkl. Versand unter 90 Euro gekostet.
Thakker nimmt jetzt 199.

Naja, entweder ist wirklich alles teurer geworden, oder die Nachfrage ermutigt zu solchen Preiserhöhungen.

Gruss, Jens
J.Bond
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 02. Mrz 2012, 10:34
Im August 2010 habe ich für die graue Nadel
34€ bezahlt bei Thakker. Da habe ich nicht schlecht
geschaut wie die Preise sich entwickelt haben jetzt.


[Beitrag von J.Bond am 02. Mrz 2012, 10:35 bearbeitet]
LucioFulci
Stammgast
#8 erstellt: 02. Mrz 2012, 16:57
Hallo!

Naja, es war ja bei der Jico SAS auch nicht anders.
Aber bei den M91 Preisen muss sich echt jemand etwas gedacht haben, die "schlechtere" graue kostet gleich viel wie die rote und die gelbe Nadel kostet nur 5€ mehr.

Beste Grüße
*Hwoarang*
Stammgast
#9 erstellt: 08. Mrz 2017, 00:05
Ich wärme das Thema auf, da ich gerne mal was anderes auf meinem Dreher testen möchte, als die Auslieferungsnadel oder ein Nachbau.
Goldring 1006, Sumiko Pearl Gold, Shure M 97 XE, Ortofon VM Red.
Hat jemand Erfahrung zu der ein oder anderen o.g. Nadeln am Dual?
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 08. Mrz 2017, 19:14
Hallo !

Die ersten 3 werden Dich klanglich nicht befriedigen und das Goldring ist zu diffizil bei der Montage.

Du könntest ein AT13EAV oder EAX mit einer Originalnadel versuchen. Wie immer so ca. 250 pF.

MfG,
Erik
*Hwoarang*
Stammgast
#11 erstellt: 08. Mrz 2017, 20:31

Wuhduh (Beitrag #10) schrieb:
Die ersten 3 werden Dich klanglich nicht befriedigen und das Goldring ist zu diffizil bei der Montage.


Du meinst das VM Red ist besser, als das Goldring 1006?

Könnte ein Goldring G1042 zum Preis des 1006ers bekommen. Woanders habe ich gelesen, dass vom Schliff her nur die Transrotor Varianten von Goldring empfehlenswert sind.


[Beitrag von *Hwoarang* am 09. Mrz 2017, 01:15 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 09. Mrz 2017, 01:01
Nabend !

Nein, daß habe ich nicht gemeint. Ich wollte darauf hinweisen, daß wiederholt empfohlen wurde, die Goldring' so einzubauen, daß der Tonarm möglichst waagrecht bei der Wiedergabe läuft. Dies könnte am 1229 kniffelig werden.

Mich stört auch der superkurze Nadelträger.

Die Transrotor - Modifikationen haben den großen Nachteil, daß nicht die normalen Nadeln der Goldring-Serie als Ersatz verwendet können. Herr Räke setzt dabei voll auf Exklusiv-nur-bei-mir.

MfG,
Erik
*Hwoarang*
Stammgast
#13 erstellt: 09. Mrz 2017, 01:16

Wuhduh (Beitrag #12) schrieb:
Die Transrotor - Modifikationen haben den großen Nachteil, daß nicht die normalen Nadeln der Goldring-Serie als Ersatz verwendet können. Herr Räke setzt dabei voll auf Exklusiv-nur-bei-mir.


Das ist ja mal interessant, woran liegt das?
thebosswas
Stammgast
#14 erstellt: 09. Mrz 2017, 01:36

*Hwoarang* (Beitrag #11) schrieb:

Wuhduh (Beitrag #10) schrieb:
Die ersten 3 werden Dich klanglich nicht befriedigen und das Goldring ist zu diffizil bei der Montage.


Könnte ein Goldring G1042 zum Preis des 1006ers bekommen. Woanders habe ich gelesen, dass vom Schliff her nur die Transistor Varianten von Goldring empfehlenswert sind.


Da habe ich eine andere Erfahrung gemacht.
Das Goldring 1042 ist ein gutes System (ich hatte es als Transrotor Uccello 2 Jahre am Zet 1).
Vor gefühlt einem Jahr bin ich auf das Uccello Reference umgestiegen.
Die Verbesserung (Harmonic Nadelschliff) gegenüber dem normalen Uccello bzw. 1042 ist "überschaubar".
Den Sprung von den oben genannten zum 1042 finde ich schon deutlich größer.
Wenn du nun das 1042 günstig erwerben kannst ist das schon einmal eine Überlegung wert.

Aber: du benötigst noch einmal weniger Kapazität für die gesamte Kette, da der TA eine Anschlusskapazität von ca. 150 pF benötigt.
Und wie Erik schon schreibt dürfte eine 1229er taugliche Justierung auch eine Herausforderung sein.

Soweit ein paar Gedanken, die dir vielleicht bei deiner Entscheidungsfindung hilfreich sind.


[Beitrag von thebosswas am 09. Mrz 2017, 01:40 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#15 erstellt: 09. Mrz 2017, 10:15
Bei geforderten 150pF wird man bei einem 1229 die Kabel tauschen müssen.
Ob der TE das will?
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 09. Mrz 2017, 11:14
Hallo,

ein Ortofon OM sieht zwar optisch bescheiden in der Headshell aus aber passt zu "Kabel und Dreher".

Nadelqualität nach Wunsch, der 1229 hätte min. eine OM20 verdient. Da echte Ellipse ist das Ergebnis auch schon sehr gut.

Peter
*Hwoarang*
Stammgast
#17 erstellt: 09. Mrz 2017, 12:39

thebosswas (Beitrag #14) schrieb:
Vor gefühlt einem Jahr bin ich auf das Uccello Reference umgestiegen.
Die Verbesserung (Harmonic Nadelschliff) gegenüber dem normalen Uccello bzw. 1042 ist "überschaubar".
Den Sprung von den oben genannten zum 1042 finde ich schon deutlich größer.


Danke für den Hinweis, habe mir das VM Red und das Uccello Reference besorgt und beide montiert.
Vinylmaster Red
Goldring Uccello Reference am 1229er
Transrotor Uccello Reference
Heute Abend werde ich mal in Ruhe Testen.
thebosswas
Stammgast
#18 erstellt: 11. Mrz 2017, 01:32
Dann bin ich mal auf deine Rückmeldung gespannt;
vielleicht auch noch mit einer Info zum verwendeten Phono Pre und ob das Phonokabel vom 1229 noch das Originalkabel ist.
*Hwoarang*
Stammgast
#19 erstellt: 11. Mrz 2017, 01:57
Heute kam noch ein 701 mit Goldring 1009 und eine neue Audio-Technica AT5V dazu.
Wenn ich Zeit habe werde ich mal alle Nadeln in Ruhe hören.
Aber mit den beiden Goldrings (beides gebrauchte Nadeln) habe ich schon gehört und ich bin von beiden begeistert.
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