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Justage Ortofon 2M Black an RB808

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Autor
Beitrag
leontinoi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Okt 2014, 22:12
Hallo Günther, hallo Analog-Foristen,

Günther hatte ja im Thread zum RPA8-Tonabnehmer geschrieben:

insbesondere in einem Rega-Tonarm bildet das System richtig justiert mit der Headshell eine Einheit die nahtlos ineinander überzugehen scheint. Eigentlich erübrigt sich hier fast eine Justage da das 2M-black kaum noch einer Korrektur bwedarf wenn es im Rega-Tonarm so sitzt das die Kanten der Headshell mit den Systemflanken übereinstimmen.


Ich habe jetzt eine andere Erfahrung gemacht. Wenn das System vorne mit der Headshell abschließt bzw. sie leicht überragt, stimmt der Überhang nicht. Deswegen sieht es bei mir jetzt so aus:

CAM00292[1]
CAM00293[2]

Sollte ich mich so täuschen?

Gruß!
Sven
sandmann319
Inventar
#2 erstellt: 27. Okt 2014, 23:46
Mit den Systemflanken sind doch die Seitenflanken gemeint,
wobei bei deinem Tonarm nur die rechte Seite gerade ist, da wo der Anfasser sitzt.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 28. Okt 2014, 03:26
Moin, Sven !

Bitte benutze nur die Original-Rega-Schablone, die es auch bei Vinylengine nach Anmeldung kostenlos zum Download gibt. Evtl. auch bei Rega in UK.

Mein Stammhändler und Kollesche dannewitz praktizieren das auch so.

Ich konnte auch feststellen, daß die 2M-Serie fast perfekt mit der Vorderkante des Headshell abschließt.

MfG,
Erik
leontinoi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 28. Okt 2014, 19:05
Moin Erik,

danke für die schnelle Antwort!
Ich nutze:

1) die dem RP8 beiliegende Schablone
2) den Rega Baerwald Arc Protractor von Vinylengine.com

Bei beiden Schablonen muss ich den TA ein Stück weit zurückschieben, um Parallelen der Hilfslinien zu den Seiten des Headshell zu erzeugen. Die Graphik auf der beiliegenden Rega-Schablone zeigt, dass nur die rechte Seite mit dem Anfasser gerade ist; sie muss parallel zu der Hilfslinie liegen.

Anbei ein paar Fotos.
DSC03481
DSC03484
DSC03482
DSC03483

Gruß!
Sven


[Beitrag von leontinoi am 28. Okt 2014, 19:08 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Okt 2014, 20:12
Moin
Genau so isses, bei der Rega Schablone ist der TA so einzubauen, wie auf der Bebilderung angegeben! Und nur so ist der TA perfekt eingebaut. Alles andere ist falsch, immer . Übrigens gilt dies auch für Pro - Ject Tonarme, Well-Tempered Tonarme, auch hier immer!! die Hauseigene Schablone benutzen. Danke Hr. wuhduh aber unser HiFi-Händler hat wie so oft recht .
PS: die Größe eines HiFi- Geschäftes, sagt nur etwas über die Geschäftstüchtigkeit aus ( Quantität ) nichts über das Wissen und die Erfahrung ( Qualität ) . is von mir, gut ne Palim Palim .


[Beitrag von dannewitz am 28. Okt 2014, 20:13 bearbeitet]
leontinoi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Okt 2014, 20:28
Dann verstehe ich die Abweichung logisch nicht. Bei mir muss es zurückgeschoben werden und bei anderen Teilnehmern nicht? Ist der RB808 vielleicht anders?
Übrigens: Hörbare Verzerrungen entstehen in beiden Positionen nicht; für genauere Hörvgl. hatte ich bisher keine Zeit.

Sven
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 28. Okt 2014, 20:35
Hallo!

Miß doch einmal den Abstand Tonarmlagerzentrum zu Tellerlagerzentrum.

Dieser müßte sehr genau 222 Millimetern entsprechen ansonsten ist dein Tonarm nicht korrekt eingebaut, möglicherweise gibt es hier eine kleine Abweichung die den Unterschied erklärt.

MFG Günther
leontinoi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Okt 2014, 21:07
Abstand stimmt exakt, würde mich auch sehr wundern, ist ja kein Klümpchendreher. - Ich bringe den TA morgen zu Hifi Linzbach in Bonn und lasse die Justage überprüfen. Beim Überhang müsste ich dazu eigentlich auch in der Lage sein, aber dieser Widerspruch will mir jetzt nicht einleuchten - und bei einem so teuren System gehe ich lieber "auf Nummer sicher"...

Sven
leontinoi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Okt 2014, 21:20
Albus
Inventar
#10 erstellt: 28. Okt 2014, 22:31
Tag,

die originale Geometrie ist besser als die VE Stevenson-Variante - was man sich hier zeigen (rechnen) lassen kann: http://www.vinylengi...l=y&submit=calculate
In diesem Fall machte ich keine "Verfeinerungen um Winkelminuten und einen halben Millimeter" (Kröpfung bzw. Überhang). Die Originalgeometrie 60/114,7 ist dabei rechnerisch im inneren Abspielbereich besser als die Stevenson mit 57,5/115,5 mm - praktisch ist es eine kapriziöse Art von Gleichwertigkeit, auf die man hier offensichtlich hinaus wollte.
Kurz: es gibt keinen guten Grund, von der originalen Geometrie abzuweichen.

Wenn dabei vorn ein Millimeterspalt bleibt, dann ist das eben so.

Freundlich
Albus

NS: Stevenson Überhang 14,488 mm, Kröpfung 21,458° dagegen Rega Überhang 15 mm, Kröpfung 21.63°.


[Beitrag von Albus am 28. Okt 2014, 22:53 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 28. Okt 2014, 22:33
Nabend, Sven !

Zuerst ein Zitat von der Zeltinger Band ( R.I.P. ) :

Schizophren - Ich zu zweit - was kann schöner sein !
Schizophren - Ich fühle mich nie allein !
Immer in bester Gesellschaft !

Äh, ich war zu faul zum Nachlesen zu den eff. Längen der Rega-Arme, aber könnte es sein, daß die 6er und 8er ein etwas längeres Headshell haben, was das zurückgesetzte Justieren erklären könnte, auch wenn höchstwahrscheinlich der Montageabstand stimmt ?

Im übrigen sollte man niemals auf die Seitenkanten des Headshells, sondern primär auf den Nadelträger achten, auch wenn dies sehr umständlich bis fast unmöglich ist.

Siehe auch die Kümmernisse in einem anderen Thread mit dem neuen Thorens TP92 - Tonarm und dem Sumiko Blue Point Evo III ! Oder die Goldring 2000er-Serie mit der Super-Guppy ( Ex-Transportflugzeug ) - Front ! Bei letzteren hatte der Chefdesigner bestimmt seine geehelichte Zalando bei der Pediküre beobachtet und HEUREKA! gemacht.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2014, 22:33

leontinoi (Beitrag #4) schrieb:

1) die dem RP8 beiliegende Schablone
2) den Rega Baerwald Arc Protractor von Vinylengine.com
Sven, Baerwald Protracor hat wohl eine Baerwaldgeometrie und wäre damit für Deine Methode vollkommen unbrauchbar.
Die andere Schablone: Was für Nullpunkte hat die denn? Also Abstand Spindelloch zu Gitterkreuz?


leontinoi (Beitrag #8) schrieb:
Ich bringe den TA morgen zu Hifi Linzbach in Bonn und lasse die Justage überprüfen.
Damit würd ich mal langsam machen. Kenne Deinen Händler nicht, kann aber gut sein, daß er selber keinen Plan hat und irgendwas einstellt. Du bist dann so schlau wie vorher.
Sorgen um den Tonabnehmer brauchst Du Dir übrigens nicht zu machen. Wenns einigermaßen verzerrungsfrei klingt, stimmt die Justage auch einigermaßen und kaputt geht da nichts.

Kannst Du denn über irgendeine Korpuskante des Tonabnehmers peilen? Vorne, seitlich oder auch hinten?
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 28. Okt 2014, 22:47 bearbeitet]
leontinoi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Okt 2014, 22:37
Albus,

ich habe nicht in Vinyl promoviert. Deswegen meine Nachfrage: Was ist die originale Geometrie? Ich habe die beigelegte Schablone (originale Geometrie?) und Rega Baerwald benutzt. Bei beiden komme ich zu 2-3 mm Abstand zwischen Systemvorderseite und Headshell-Vorderseite; Abweichungen stelle ich also nicht fest. Stevenson habe ich nicht benutzt.

Gruß!
Sven
leontinoi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Okt 2014, 22:40
Die andere Schablone lag dem Plattenspieler originalverpackt bei; insofern habe ich mir da nicht die Frage gestellt, ob sie passend ist, Jürgen. Die Rega Baerwald hatte ich schon für meinen RB300 benutzt. Bei vinylengine hieß es:

Suitable for Rega tonearms only, mounted at exactly 222mm (standard) mounting distance. This single point design is especially quick and easy to use and includes an arc for rapid double checking.


Also: Stevenson nehmen?

Sven
leontinoi
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Okt 2014, 22:41
Abstand Spindelloch-Gitterkreuz 6 cm.
Albus
Inventar
#16 erstellt: 28. Okt 2014, 22:45
Tag,
und Tag Sven,

entschuldige bitte meinen kurzgefassten Ton - Du verstehst es aber richtig: die originale Geometrie ist in der Rega-Schablone realisiert. Man nehme bitte diese; somit die Einrichtung über den markierten Punkt im Kreuz bei 60,0 mm (Abstand Tellerachse Mitte bis Diamantspitze) und zugleich die seitlichen Einfassungen bestimmen lassen, optisch prüfen und sich daran orientieren. Dann hat man eine sehr gute Einstellung.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Okt 2014, 22:50 bearbeitet]
leontinoi
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 28. Okt 2014, 22:51
Jürgen,

ich kann über die Korpus-Vorderkante des Systems peilen, indem ich etwa eine Bleistiftmine festgeklebt hatte. Wenn das System wie auf den Fotos justiert ist, schließt die Mine parallel auf Baerwald ab und ist auch in der Original-Rega-Schablone stimmig.

Sven
leontinoi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 28. Okt 2014, 22:53
Albus,

danke für die klareren Worte. Dann habe ich alles richtig gemacht und störe ich mich nicht länger an dem Abstand Headshell-/Sytemvorderseite.

Gruß!
Sven
juergen1
Inventar
#19 erstellt: 28. Okt 2014, 22:58

Albus (Beitrag #10) schrieb:
..Rega Überhang 15 mm, Kröpfung 21.63°.
Hallo Albus, woher stammt denn die Kröpfung 21.63°? Vinylengine gibt 22° an.
Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#20 erstellt: 28. Okt 2014, 23:53

leontinoi (Beitrag #15) schrieb:
Abstand Spindelloch-Gitterkreuz 6 cm.
Würde dann nicht mit der Originalgeometrie lt. Vinylengine übereinstimmen...(innerer Nullpunkt 57,2mm)
Seis drum. Da die Schablone original beigelegt war, sollte man sich wohl drauf verlassen können.
Gruß
Jürgen
Albus
Inventar
#21 erstellt: 29. Okt 2014, 10:31
Tag,

das Datum der Kröpfung 21.63° stammt einerseits aus meinem Zettelkasten - ohne Quellenangabe - andererseits gehört es zu dem, was der Fall ist gemäß Schablone des Herstellers sowie den praktischen Nutzungsergebnissen.
Die längst umstrittenen 22° stammen aus der Epoche der 7 Zoll Single-Platte, nur für diesen erweiterten Abspielbereich (Extended Play, EP) bis in den Radius 53,975 mm hinein ist der innere Nullpunkt bei 57,2 mm tauglich. Dagegen ergibt sich für die LP-Regionen, Abspielbereich ab 57,5 mm bzw. 60,325 mm mit dem 57,2 mm EP-Nullpunkt innen bereits kein innerer Nullpunkt mehr. Und also hatte man sich unter informierten Nutzern rechtzeitig auf die Suche nach dem 'wirklichen' Datum gemacht - nebenbei waren zwischen 21° bis hin zu den obsoleten 22" einige Möglichkeiten erwogen und letztlich durch die Schablone des Herstellers verworfen worden. Im Übrigen ist es nicht unmöglich, sich in sorgfältiger Untersuchung die Frage des tatsächlich vorgeformten Winkels vorzunehmen. Dabei kommen nicht 22° heraus, ich fand noch stets meine Bestimmung liegt im schmalen Winkelminutenbereich von 21.45° bis 21.75°.

Der Stylus Point des 15 mm Überhanges ergibt sich genau 3 mm hinter der Vorderkante des Tonarmes, d.i. auch am Tangentenpunkt in Richtung der Vorderkante des ersten Loches in der Befestigungsfläche ('Headshell' integriert). Der Hinweis stammt von Rega (siehe die BDA zum Modell P2).
Bei Verwendung einer Schraube mit Kopfdurchmesser von 4,0 mm (übliche Ortofonware) und einem 2M Black mit Befestigungsabstand von 9,5 mm (Spezifikationen Ortofon auf der Support-Seite; Befestigungsabstand, d.i. der Abstand Diamantspitze bis Mitte der Befestigungsschrauben) beträgt der Abstand Vorderkante Tonarm bis Mitte des Schraubenkopfes dann 12,5 mm, der Abstand Vorderkante Tonarm bis Vorderkante des Schraubenkopfes 10,5 mm. Was man mittels Geodreieck als Schieber und Maßstab leicht bewirken kann. Alles ohne Schablone, die aber als Kontrollunterlage dienen kann.

Soweit dann dazu.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Okt 2014, 13:50 bearbeitet]
akem
Inventar
#22 erstellt: 29. Okt 2014, 12:48

leontinoi (Beitrag #6) schrieb:

Übrigens: Hörbare Verzerrungen entstehen in beiden Positionen nicht; für genauere Hörvgl. hatte ich bisher keine Zeit.


Was sagt uns das? Rega verfolgt mit seiner Schablone eine bestimmte Geometrie. Benutzt Du eine andere Schablone ergibt sich eben eine andere Geometrie. Die unterscheiden sich halt in der genauen Lage der Nullpunkte, also den Punkten, bei denen die Lage der Nadel genau tangential zur Rille stehen. Entscheidend ist, daß sich über die gesamte Plattenseite gesehen möglichst geringe Verzerrungen ergeben. Und das dürfte bei beiden Geometrien der Fall sein.
Auch wenn die Justage nach einer Geometrie nicht zu 100% exakt ist, der TA also vielleicht nen Zehntel mm weiter vorne oder hinten sitzt, verschieben sich halt die Nullpunkte ein wenig. Zu groß dürfen die Abweichungen natürlich auch nicht werden, einfach irgendwo draufschrauben funktioniert nicht.
Also, mach keine Doktorarbeit draus Such Dir eine Schablone raus und optimiere nach dieser. Ich würde eine mit zwei Punkte bevorzugen.

Gruß
Andreas
juergen1
Inventar
#23 erstellt: 29. Okt 2014, 14:51

Albus (Beitrag #21) schrieb:
das Datum der Kröpfung 21.63° stammt einerseits aus meinem Zettelkasten - ohne Quellenangabe -
Hallo Albus,
anscheinend hatte mal jemand diesen Kröpfungswert errechnet aus effektiver Länge, Montageabstand und inerem Nullpunkt.
Eigentlich wollte ich ja den inneren Nullpunkt überprüfen anhand von eff. Länge, Montageanbstand und Kröpfung.
Was unter diesen Uständen natürlich keinen Sinn machen würde, da man dann ja sozusagen im Kreis herum überprüft
Gruß
Jürgen
arizo
Inventar
#24 erstellt: 29. Okt 2014, 15:28
Wurde das 2m mittlerweile einmal montiert und getestet?
Wie klingt es denn am Rega?
Holz24
Stammgast
#25 erstellt: 29. Okt 2014, 17:19
Hallo,

nach Rega Montageanleitung sollte die Nadel exakt mittig unter der vorderen
Bohrung im Tonarm montiert werden, damit ist der Überhang von 15 mm festgelegt,
die Schablone dient dann zur Ausrichtung des Systems. Wenn das 2m bündig
montiert wird, ist der Überhang eher 17 mm - geht aber auch.

Gruß Markus
leontinoi
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 29. Okt 2014, 18:13
Arizo, ja, klar wurde es montiert - und zwar korrekt nach Originalschablone. Es klingt verdammt gut. RP8 und 2MBlack sind eine tolle Kombi. Ich habe noch nicht einen so präsenten, dynamischen Vinyl-Sound gehört.

Hier meine kurze Rückmeldung: http://www.hifi-foru...d=18742&postID=18#18

Albus, deine Werte erreiche ich nicht: Von Vorderkante Tonarm bis Mitte des Schraubenkopfes sind es bei mir 10 mm. Bei Günther u. a. müsste es sogar noch weniger sein, denn bei Ihnen schließt das System ja vorne bündig mit der Headshell ab, so dass die Schrauben ganz vorne in den Langlöchern befindlich sein müssen.

Selbst bei schwierigen Hochton-Passagen zum Ende der Platte kann ich keine Verzerrungen feststellen. Ich werde mir noch einmal eine Testplatte zulegen, um im Detail zu hören und zu justieren, insgesamt bin ich mit dem Hörergebnis aber glücklich.

Gruß: Sven


[Beitrag von leontinoi am 29. Okt 2014, 18:15 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#27 erstellt: 29. Okt 2014, 18:49
Nabend !

Den letzten Teil Deines Postings lesen wir aber gar nicht gerne !

Willste etwa die Aktivisten entschleunigen

,
Erik
juergen1
Inventar
#28 erstellt: 29. Okt 2014, 19:11

leontinoi (Beitrag #26) schrieb:
Selbst bei schwierigen Hochton-Passagen zum Ende der Platte kann ich keine Verzerrungen feststellen.
Mehr kann man nicht erwarten.

Pass auf mit der Testplatte: Wenn du das Antiskating nach dem 315 Hertz-Signal einstellst, wird es deutlich zu hoch. Richte dich lieber nach realer Musikplatte mit lauten hohen Frauenstimmen.
Gruß
Jürgen
Albus
Inventar
#29 erstellt: 29. Okt 2014, 21:15
Tag,

die Sache ist ja wohl zu einem guten Ende gelangt, der Zielpunkt gemäß Herstellerschablone ist erreicht worden - erlaubt sei mir eine kurze Nachbetrachtung? Also,...

Nach alter Praxis sind für eine sorgfältige Justage diese Bedingungen Voraussetzung, Versäumnisse oder Verstöße machen mehr oder weniger nachteiligen Effekt:
1. Auf dem Plattenteller liegt eine aussortierte Langspielplatte von üblicher Stärke 1,0-1,5 mm.
2. Die Schablone umschließt mit dem Loch für die Tellerachse den Dorn spielfrei.
3. Der Tonarm ist gehörig in Parallelität zur Plattenoberfläche gebracht; in diesem Fall ist die Bauhöhe des 2M Black von 18 mm durch Spacer von 3-4 mm am Armsockel ausgeglichen worden. Im Idealfall (Auskunft Ortofon) ist der Arm am Sockel um 3,2 mm angehoben worden.
4. Die Auflagekraft ist auf Nutzungsstärke eingestellt.
5. Die Antiskatingkraft ist auf Null gesetzt (soweit möglich), jedenfalls auf das Minimum des Gerätes.
6. Die Beleuchtung ist hell und frei von Schattenwürfen auf das Objekt der Justage.
7. Die Position der Diamantnadel ist mittels einer Lupe kontrolliert worden, sitzt nachweislich im Zielpunkt.
8. Bei überraschend von umlaufenden Praktiken abweichenden Momenten der Endjustage-Position ist der Befestigungsabstand (Abstand Nadel unter AK bis Mitte der Befestigungsschrauben) auf Übereinstimmung bzw. Abweichung mit der Herstellerspezifikation von 9,5 mm kontrolliert und nachgemessen worden. Das Resultat ist in diesem Fall 9,5 mm oder 7,0 mm.

Und nun, bitte, kommst Du, Sven.

Freundlich
Albus
leontinoi
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 01. Nov 2014, 12:14
Tag,

Punkt 3 nicht erfüllt. Es sind keine Spacer gesetzt. Ich werde hier mit Ortofon/ Rega Rücksprache nehmen. Ich habe gehört, dass Rega den VTA insgesamt eher für einen zu vernachlässigenden Faktor hält. Auf Sicht sind Tonarm und Plattenteller parallel, wurde aber nicht überprüft.

Punkt 7 nicht erfüllt. Ich werde das nachholen. Kannst Du eine Lupe empfehlen?

Punkt 8 verstehe ich nicht. Insbesondere ist mir nicht klar, was damit gemeint ist:
Bei überraschend von umlaufenden Praktiken abweichenden Momenten der Endjustage-Position
Auch verstehe ich nicht, wieso es 9,5 ODER 7 mm sein sollen. Du meinst doch den vertikalen Abstand Nadel/ Befestigungsschraube? Der dürfte sich doch nicht ändern.

Freundlich,
Sven


[Beitrag von leontinoi am 01. Nov 2014, 12:16 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 01. Nov 2014, 12:20
@eontinoi
Darf ich Dir einen pers. Tip geben, bei dem Gedöns und Aufwand, den Du hier betreibst um so ein kleines Ortofon 2M black, in einen "kleinen" Rega Plattenspieler zu verbauen , kauf Die entweder einen CD-Player oder einen Hund zum Gassi gehen!
leontinoi
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 01. Nov 2014, 13:34
Darf ich Dir einen Tipp geben: Suche Dir ein Forum, wo man so miteinander umgeht. - Vom Hifi-Forum bin ich das nicht gewohnt. Hier geht es gerade um solche Detailfragen, an deren Beantwortung offensichtlich einige Teilnehmer auch Interesse haben. Dich zwingt keiner Deine Zeit hier zu verbringen oder diesen Thread zu verfolgen.
arizo
Inventar
#33 erstellt: 01. Nov 2014, 15:11
Erst mal ist das kein kleiner Rega. Das ist der zweitgrößte.
Dann ist ein 2m black kein Einsteiger-Tonabnehmer.
Und wenn der Threadersteller das alles wissen will und entsprechend Wissende hier sind, um das alles zu vermitteln, weiß ich auch nicht, wieso man hier so rumstänkern sollte...
Finde ich total daneben.
Lies doch einfach nicht mit, wenn du das alles bescheuert findest.
Albus
Inventar
#34 erstellt: 01. Nov 2014, 15:17
Tag,
und Tag Sven,

danke für deine Rückmeldungen.
Eine Erläuterung zunächst zum Punkt 8, wobei es darum geht, ob der Befestigungsabstand gemäß den Spezifikationen 9,5 mm beträgt oder etwa abweichend nur 7 mm; hier die Position E, um die es geht: http://ortofon.com/hifi/support/cartridges-dimensions-chart
Vorausgesetzt ist, der Zielpunkt liegt bei den von dir gewählten Justagen bei den 60,0 mm der originalen Rega-Schablone mit Überhang von 15 mm (Rega-Standard). Mit BA von 9,5 mm muss das 2M Black auf Schraubenabstand von 12,5 mm (Schraubenmitte) gesetzt werden (Rechnung 3,0 mm von vorn am Arm plus 9,5 mm BA), das ist nicht ganz nach vorn. Der von dir erzielte Abstand von 10 mm ergibt rechnerisch einen BA von nur 7,0 mm (10,0 minus 3,0 mm) - was bei Ortofon auch vorkommt, aber in der Rondo-Serie (siehe die Übersicht dort) oder aber einen Überhang von 17,5 mm, zugleich sollte dann auch die Kröpfung vergrößert worden sein (auf 23°).
Ferner Lupen, man benötigt eine Handlupe, Vergrößerung 3-5x, mit der man aus einem Abstand von 20 cm (15-25 cm) bei eingeschwenktem Arm mit Tonabnehmer sicher arbeiten kann. Dazu dann für die Nähe und noch genauere Ansicht auch auf den Diamanten, eine Lupe vom Typ Fadenzähler (von Vorteil ist die obere klappbare Objektivhalterung), Vergrößerung 10x, sowie eine Uhrmacherlupe 7x (zum Einklemmen in ein Auge für die Schärfe der Dichte). Mit den dreien ist man gerüstet für die typischen Untersuchungssituationen bei den sorgfältigen Justagen von Tonabnehmern.
Die neueren Rega-Arme sind doch von vornherein auf einem Sockel montiert - uU stammt die annähernde Parallelität daher? Allerdings ist der Bauhöhenunterschied der Rega-Typen 14,5 mm gegenüber dem 2M Black mit 18 mm schon beträchtlich - dazu der Shibata-Schliff, der von genauer Justage durchaus profitiert. Rega propagierte in den BDAs der Vergangenheit - solange es noch keine serienmäßigen Spacer gab - die Beachtung von VTA als eher belanglos (hinten könne ruhig tiefer liegen), aber zugleich verloren sie kein Wort über den wichtigeren SRA (Stylus rake angle, Einfallswinkel), der bei gewissen Schliffkonstellationen über Gut oder Besser oder Optimum entscheidet. Mittlerweile liefert Rega ja Spacer - auch als Zubehör. Also,...

Ich hoffe, es wird alles zum Besten mit einem Tonabnehmer, der es wirklich verdient hat, in gute praktische Bedingungen eingesetzt zu werden. Der kostet immerhin schon 'richtig Geld'.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Nov 2014, 17:28 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#35 erstellt: 01. Nov 2014, 16:05

leontinoi (Beitrag #30) schrieb:
Punkt 8 verstehe ich nicht. Insbesondere ist mir nicht klar, was damit gemeint ist:
Bei überraschend von umlaufenden Praktiken abweichenden Momenten der Endjustage-Position
Sven, im Prinzip wollte er wohl nur sagen, daß wenn irgendwas an der Justage nicht stimmig erscheint, es daran liegen kann, daß es bei verschiedenen Maßen Abweichungen vom Sollwert gibt.
Also je nachdem nach welchen Maßen sich man der bei Justage orientiert, muß man sich darauf verlassen, daß bestimte andere Maße dem Sollwert entsprechen. Bei anderen wiederum ist es egal.

Welches das bei jeder speziellen Justagemethode sind, ist nicht auf den ersten Blick verständlich.
Am sichersten diesbezüglich ist die Justage nach zwei Nullpunkten. Hier braucht man sich um überhaupt nichts weiteres Gedanken zu machen.
Gruß
Jürgen
Wuhduh
Inventar
#36 erstellt: 01. Nov 2014, 20:50
Nabend !

Noch einfacher wird es, wenn man ein Rega-System mit 3-Punkt-Befestigung dranschraubt. Das klangliche Ergebnis mag nicht so prickelnd werden ...

MfG,
Erik
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