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Kann der Technics SP-10 Mk2 mit heutigen High-End Drehern "mithalten"?

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Autor
Beitrag
ochse
Stammgast
#1 erstellt: 14. Sep 2007, 19:54
Hallo Freunde der Klassiker!

Ich hab' so "ein altes Teil" SP-10 Mk2 auf Obsidianzarge mit EPA-500 Wechseltonarmsystem am Laufen.

Man hört ja immer von Masselaufwerken und Tausende Euro schweren modernen Riemen-Drehern mit nochmal Tausende Euro teuren Armen...

Hat eigentlich mal jemand Gelegenheit gehabt, so ein 80er Jahre Spitzenlaufwerk gegen heutige Spitzenlaufwerke zu hören? Und was was ist dabei rausgekommen?

Lasst doch mal hören, ob man daran denken muss die alten Technics SP-10 II Plattendreher zu "verschrotten"!!??

Gruss,
Winfried
VolkerG
Stammgast
#2 erstellt: 15. Sep 2007, 09:25
Hallo Wilfried,

nicht verschrotten....
...lieber günstig abgeben, z.B. an mich

Im Ernst, der SP-10 kann locker mit modernen Drehern mithalten.

Habe selbst einen SP-10 MkNIX, da steht dann sogar noch Panasonic als Markenname drauf.
Eingebaut ist der Dreher in einer - nicht so sehr gelungenen - Selbstbauzarge und montiert ist ein Fidelity Research FR-24.

Im Vergleich dazu hat mein Thorens TD-226, mit Koshin GST-801 das nachsehen und der hat mir im Vergleich zu neueren Drehern - z.B. Acoustic Solid - besser gefallen.

Gruß,
Volker
ochse
Stammgast
#3 erstellt: 16. Sep 2007, 15:18
Ja, das ist es, was mich interessiert. Danke!

Und nur zur Klarstellung: weggeben? Fehlanzeige!!

Ich hege den ernsten Verdacht, dass heutige Dreher SEHR teuer sein müssen, um die Qualität dieses guten alten Stücks zu übertreffen, wollte aber mal sehen ob ich Bestätigung oder Widerspruch bekomme.

Auf Freunde! Äussert Euch mit Meinungen und Erfahrungen!

Gruss,
Winfried
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 16. Sep 2007, 17:18
Hallo!

Die Technischen Daten des SP-10 MK II/III sind bis heute unübertroffen. Systembedingt sind bei Riemenläufern die Rumpel- und Gleichlaufwerte nicht auf das Niveau eines vergleichbaren Direktläufers zu bringen. Allerdings bedarf ein Laufwerk vom Konstruktionsprinzip des SP-10 eine möglichst erschütterungsfreie Aufstellung. Das ist m.E. auf einer Wandhalterung gewährleistet. Der Flaschenhals bei deinem Equipment dürfte der EPA-500 darstellen. Dieser Tonarm ist zwar ein sehr schönes Stück Vintage-Technik (zumal mit allen drei Rohren) -die ich sehr gerne in meinem Besitz hätte,- sieht aber m.E. besser aus als er ist. Trotzdem ist diese Kombination mit dem richtigen Abtastsystem versehen für einen Zeitgenössischen Acrylboliden wohl ein äusserst harter Brocken, insbesondere wenn man bedenkt daß viele dieser Wohnraumskulpturen die nebenbei auch noch Schallplatten abspielen können mit einem recht bescheidenem, modifizierten, Rega RB-250 Tonarm ausgeliefert werden der kaum an den EPA-500 heranreichen wird der noch lange nicht daß Ende der Tonarm-Fahnenstange darstellt.

MFG Günther
VolkerG
Stammgast
#5 erstellt: 17. Sep 2007, 13:41
Hallo Günther,

richtig gute Tonarme - im bezahlbaren Bereich - sind heute m.E. kaum mehr zu finden.

Letzten Donnerstag hatte ich endlich das Vergnügen Henrik Moerch persönlich kennen zu lernen und durfte dabei auch einen Prototyp seines neuen Tonarms in Augenschein nehmen.
Das und die Erläuterungen die Henrik Moerch dazu gegeben hat machen mich ganz gespannt darauf den Tonarm in Aktion zu erleben. Diesen Donnerstag soll es dann soweit sein und der Prototyp soll auf einem Goldmund Studio zeigen was er kann

Gruß,
Volker

P.S. so schlecht ist der EPA-500 nicht, aber das Bessere ist eben immer der Feind des Guten
ochse
Stammgast
#6 erstellt: 17. Sep 2007, 14:11
Zum EPA-500:

Ich habe an dem Arm ein Benz ACE H zu laufen, das sich mbMn damit gut präsentiert, mit lebhaftigkeit und spritzigkeit und Räumlichkeit. Besonders Jazz und Rockaufnahmen, sowie Livekonzerte höre ich damit gerne. Auch die Tiefenresonanz ist gut bedämpft und im richtigen Bereich (laut Mess-Schallplatte).

Das V15VxMR wirkt dagegen etwas blasser, nicht so spritzig, aber irgendwie angenehm neutral, mir gefällt's besonders bei Klassik (leider hat es eine merkbare Kanalabweichung, aber das ist ne andere Sache...).

Das ESG-794H30 wirkt gegen die beiden anderen schon leicht nervig, zwar klar und Impulsfreudig, aber irgendwie etwas angestrengt. Ich benutze es immer seltener.

Na ja, so viel zu Thema Klangeindrücke beschreiben...

Ob jetzt das Benz ACE H das Optimum im bezahlbaren Bereich für diesen (bezahlbaren) Tonarm darstellt weis ich nicht, aber es macht mir von den 3 Systemen, die ich habe den meisten Spass. Aber manchmal ist's hald nett, zwischen Systemen schnell wechseln zu können.

Gruss,
Winfried
Matthias_M!
Stammgast
#7 erstellt: 17. Sep 2007, 18:45
Moin, moin,

zurück zur ursprünglichen Frage sei angemerkt, daß schon Mitte der Siebziger Jahre die meisten vernünftigen Plattenspieler - der genannte Technics allemal - technische Daten aufweisen konnten, die alles übertrafen, was die Schallplatte zu speichern in der Lage war.

Wer also heute darüber nachdenkt, ob ein "Neuer" einen alten Dreher übertreffen könnte, der sollte eher Geld in einen neuen Tonabnehmer und eine Plattenwaschmaschine, eine vernünftige Entkoppelung bzw. Aufstellung investieren, als in ein neues Laufwerk.
Zudem die - wenn man sich die Daten heutiger Laufwerke anschaut - nicht notwendig besser sind, als die alter Geräte.

Tschüß, Matthias
tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Sep 2007, 22:22
Hallo!

Soll das ein Scherz sein??

Matsushita hat den Direkt-Antrieb erfunden (also Technics damals noch unter National oder National Technics bekannt)!!

Wer seinen SP-10Mk2 günstig abgibt ist DUMM !!

Die Dinger sind über 400 Euro wert!!

Und mithalten mit den neuen?? Der SP-10Mk2 ist eine Studio-Version, mit besserem Gleichlauf als der normaler SL-1210 für den DJ-Betrieb!

Jeder neue Plattenspieler wird an den Werten der Technics gemessen bzw. verglichen und die meisten scheitern kläglich!!
Sehen zwar toll aus aber der Klang der raus kommt ist nicht so gut!

Technics ist im Plattenspielerbau das Maß aller DINGE !!

Also nicht verkaufen, behalten!
Ich wäre froh wenn ich einen hätte, habe zwar 5 andere aber der SP-10Mk2 ist immernoch besser!!

NICHT VERKAUFEN, NIEMALS, DIE WERDEN WIEDER TEURER !!
tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Sep 2007, 22:38
@ All !!

Es gibt noch einen besseren von Technics !!

Den SL-1000Mk2, aber da muss man für einen gebrauchten bei Ebay noch gut 2000Euro löhnen und der ist so selten wie Fische an Land!!

Technics und Panasonic ist ein und die Selbe Firma!!

Nämlich Matsushita Electrical Industrial Coorporation, die der gute Herr Konosuke Matsushita im Jahre 1918 gründete!!

1969 kam unter dem Namen National der erste Plattenspieler der Welt mit einem Direkt-Antrieb auf den Markt!

Seitdem ist National bzw. National Technics und National Panasonic das Maß aller Dinge!
Später wurde aus verkaufstechnischen Gründen auf das National vor den Namen verzichtet und Technics war seither ausschließlich für Audio-Geräte im Hause Matsushita zuständig und Pansonic für den Video-Bereich und Portable Geräte sowie Haushalts-Geräte!

Das auf manchen Playern noch Technics by Panasonic steht oder nur Panasonic hat meist nur mit dem Land zu tun, in dem Sie verkauft wurden!!

z.B.: War der Name Technics in der USA lange Zeit unbekannt, daher wurden die Geräte weiter unter dem Namen Panasonic verkauft oder eben Technics by Panasonic!!

In Deutschland wurden alle Audio-Geräte schon immer unter dem Namen Technics verkauft! Und sämtliche Cd-Player von ca. 1986 bis 1999 hier in Deutschland produziert!!

Das lag an der Nähe zum Philips Konzern, der die Cd erfunden hat und das legendäre Philips Sichelarm-Laufwerk mit Pressglaslinse was in vielen HighEnd-Cd-Playern zum einsatz kam!

So auch in vielen Technics!! Und in Verbindung mit dem von Technics erfundenen MASH D-A-Wandler waren diese Laufwerke unschlagbar! Dieser D-A-Wandler gilt noch heute als der Beste der Welt und sucht seines gleichen!

Er kommt mit 1-Bit Technik aus und die Fehlerkorrektur ist weit besser als gängige 24Bit (oder mehr) Burr-Brown Wandler, die Technics noch in seinen ersten Cd-Playern verbaute!

ALSO AUF HERRN KONOSUKE MATSUSHITA, den erfolgreichsten Unternehmer des 20 Jahrhunderts!

Matsushita ist die größte Elektronik-Firma der Welt mit über 50000 Patenten, über 100000 Produkten und hat unglaublich viel Pionierarbeit in der Weiterentwicklung von Audio und Video-Geräten geleistet!!
umzugsfahrer
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 18. Sep 2007, 13:16
Hi,


Es gibt noch einen besseren von Technics !! Den SL-1000Mk2,...


...der SL-1000 MK2 - ist ein SP-10 MK2 mit Obsidianzarge - also genau das Gerät das ochse hat.


Der SP-10Mk2 ist eine Studio-Version, mit besserem Gleichlauf als der normaler SL-1210...


...der 1210 ist weder vom Motor noch der Steuerung mit dem SP-10MK2 vergleichbar - obwohl es ein gutes Gerät ist.

Noch ein kleiner Tip an ochse:
Mach die Bremse raus - also diesen Riemen, den Du nach dem Abnehmen des Tellers siehst - sind nur 2 Schrauben. Das Dingen schleift am Teller bzw. liegt irgendwo an, außerdem steht der Teller durch die Wirbelstrombremse eh nach ner Sekunde (auch ohne den Riemen) - bringt m.E. einiges mehr als andere Verbesserungsmaßnahmen - und wenns Dir anders besser gefällt - wie gesagt, sind nur zwei Schrauben. Und vielleicht mal nen Tröpfchen Öl in das kleine Löchlein neben der Spindel geben - bringt nicht viel - beruhigt aber das Gewissen.

Viel Spaß weiterhin mit Deinem Dreher - und bete doch bitte jeden Tag für uns alle mit - das die ICs auf den Platinen noch sehr, sehr lange halten mögen (die gibts nämlich nicht mehr)

Gruß
Marc
ochse
Stammgast
#11 erstellt: 19. Sep 2007, 12:24
Tja, genau den SP-10 Mk2 auf Obsidianzarge habe ich, allerdings hatte der originale SL-1000 Mk2 den EPA-100 Tonarm und ich habe das EPA-500 Wechseltonarmsystem.
Von daher ist meine Spieler nicht ganz "reinrassig" ein SL-100 II.

@ umzugsfahrer

Die Bremse stört mich bisher eigentlich nicht und ich würde gerne besser verstehen, WAS die "kleine Operation" an Vorteilen bringt.

Und zur Zuverlässigkeit: Halbleiter halten normalerweise länger als z.B. Elektrlykondensatoren, und dahabe ich eher meine Befürchtungen für Ausfälle. Aber ...

Zum ölen: Ich höre immer, dass man das alte Öl entfernen soll bevor man neu ölt, um z.B. Verharzungen zu vermeiden.
Also, wie mache ich das richtig?

Danke und Grüsse,
Winfried
tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Sep 2007, 10:54
@ Umzugsfahrer !

SORRY, habe mich mal wieder vom SP-10Mk2 verwirren lassen, denn das ist nur der Name fürs Laufwerk, ohne Zarge und Tonarm!

Es gibt aber noch den SP-10Mk3, soweit ich wiess hat der ein nochmals verbesserter Laufwerk! Und die Steuerung funktioniert ähnlich wie beim SL-M3 (nur über eine größere externe Einheit als beim SP-10Mk2) wo man mit Tasten und Digital-Anzeigen die Plattengröße und den Pitch regeln kann!

Bilder habe ich mal ein paar hochgeladen zum anschauen:

http://www.free-imagecode.com/de/galerie/1190284831_59934/

Die anderen 2 Bilder sind vom SL-1100, dem Studio-Vorgänger des SL-1210, nicht meine Originale, aber ich habe exakt dieses Gerät! Den schönen großen SL-1000Mk2 oder SP-10Mk3 konnte ich mir bisher leider nicht leisten!

Die ersten 3 Bilder (vom SP-10Mk3) sind von einem Ebayangebot, was mal für 3500 Euro verkauft bzw. beendet wurde!

Ich persönlich bin eigentlich noch auf der Suche nach dem SL-M3, da dieser einen elektronisch gesteuerten Tangential-Tonarm hat, der nicht per Hand betätigt werden kann!
tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Sep 2007, 11:01
@ Ochse !!

Altes Öl raus, neues rein!!
Sofern du technisch die Möglichkeiten hast oder dies irgendwo fachgerecht machen lassen kannst!

Problem ist einfach, die Zusammensetzung des Öls, die nicht harmonieren könnte! Schließlich stammt das Original im SP-10Mk2 verwendete Öl aus Mitte bis Ende der 70er Jahre!! Denn den SL-1000Mk2 gab es ja schon 1977 !!

Ganz abgesehen davon vierliert nahezu jedes Oel im Laufe der Jahr seine Viskositätseigenschaften und wird zäher bzw. dickflüssiger wodurch natürlich auch die Schmiereigenschaften schlechter werden!!

Ein Auto kann man schließlich auch nicht 100000km ohne Oelwechsel fahren!! Ist zwar ein etwas krasser Vergleich, hat aber durchaus seine Berechtigung!! Deshalb sollte man beim Auto ja auch aller 10000-20000km sein Oel und den Filter wechseln. Gut einen Filter gibts im Plattenspieler natürlich nicht.

Nice Greetz @ all

umzugsfahrer
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 20. Sep 2007, 13:24
Hallo,


Die Bremse stört mich bisher eigentlich nicht und ich würde gerne besser verstehen, WAS die "kleine Operation" an Vorteilen bringt.


Die kleine Operation entlastet die Drehzahlregelung - dadurch das der Riemen meistens irgendwo am Innenteller schleift wird der Teller abgebremst, was durch die Steuerung wieder ausgeglichen wird/werden muß --> d.h. weniger externe Reibung, weniger "Gegensteuern" der Regelung. Wie gesagt, mit gefällts Ohne definitiv besser (habs nen paar Mal hin- und hergebaut und mich dann für mit Ohne entschieden). Außerdem heißt ohne Gurt ja wie schon geschrieben beim Sp-10MK2 ja nicht ohne Bremse (er steht dann nicht nach einer halben Sek. sondern erst nach einer Sek.)


Und zur Zuverlässigkeit: Halbleiter halten normalerweise länger als z.B. Elektrlykondensatoren, und dahabe ich eher meine Befürchtungen für Ausfälle.


Ja klar - nur muß man so realistisch sein - ein IC-Defekt kommt einem GAU gleich. Deshalb würde ich z.B. von Geräten, die Probleme mit der Geschwindigkeit haben, gleich die Finger lassen.


Also, wie mache ich das richtig?


Ob du direkt ans Lager drankommst - entzieht sich meiner Kenntnis - ich habe seinerzeit vom Verkäufer ein Fläschchen Öl mitbekommen mit der Aussage, so alle 2-3 Jahre mal nen Tropfen nachzulegen.


Es gibt aber noch den SP-10Mk3, soweit ich wiess hat der ein nochmals verbesserter Laufwerk!


Yep, mit einem Tellergewicht von ca. 10 kg - wenn ich mich recht erinnere - habe leider noch keinen live gesehen.


Die anderen 2 Bilder sind vom SL-1100


Glückwunsch, wenn ich mich recht erinnere, ist der von der Motoreinheit ein SP-10MK1.


Ich persönlich bin eigentlich noch auf der Suche nach dem SL-M3, da dieser einen elektronisch gesteuerten Tangential-Tonarm hat, der nicht per Hand betätigt werden kann!


Ich hatte den SL-M3 schon und war eher froh, als er wieder weg war. Vielleicht habe ich was falsch gemacht, bei mir klang der einfach dünn und fisselig. Dann der Arm mit dem T4P - wofür es kaum noch hochwertige Abtaster gibt. Nee, das war einfach nicht meins - Optik hui, Klang (meine pers. Meinung - bitte nicht falsch verstehen - in anderen Ketten kanns wieder anders aussehen)


Schließlich stammt das Original im SP-10Mk2 verwendete Öl aus Mitte bis Ende der 70er Jahre!!


Originalöl kann man wohl noch über Panasonic Düsseldorf (oder wars Dortmund ?) bestellen.

Gruß
Marc
joern
Stammgast
#15 erstellt: 20. Sep 2007, 17:57
[quote="tribute-to-technics"]
In Deutschland wurden alle Audio-Geräte schon immer unter dem Namen Technics verkauft! Und sämtliche Cd-Player von ca. 1986 bis 1999 hier in Deutschland produziert!!
[/quote]

Das stimmt nicht ganz. Die CD-Player wurden in Deutschland zusammengebaut. Die Produktion der Einzelteile war nicht auf Deutschland/Europa beschränkt, sondern wurden auch von Japan importiert.

[quote="tribute-to-technics"]
So auch in vielen Technics!! Und in Verbindung mit dem von Technics erfundenen MASH D-A-Wandler waren diese Laufwerke unschlagbar! Dieser D-A-Wandler gilt noch heute als der Beste der Welt und sucht seines gleichen!
[/quote]

Kannst Du das belegen?

[quote="tribute-to-technics"]
Er kommt mit 1-Bit Technik aus und die Fehlerkorrektur ist weit besser als gängige 24Bit (oder mehr) Burr-Brown Wandler, die Technics noch in seinen ersten Cd-Playern verbaute! [/quote]

"Besser" ist hier relativ, "anders" wäre eher zutreffender, und "billiger" auf jeden Fall richtig.

[quote="tribute-to-technics"]
Es gibt aber noch den SP-10Mk3, soweit ich wiess hat der ein nochmals verbesserter Laufwerk! Und die Steuerung funktioniert ähnlich wie beim SL-M3 (nur über eine größere externe Einheit als beim SP-10Mk2) wo man mit Tasten und Digital-Anzeigen die Plattengröße und den Pitch regeln kann!
[\quote]

Das einzige, was der SL-M3 und der SP-10MK3 gemeinsam haben, ist das >Design< des Tonarmgehäuses bzw. der Steuerungseinheit. Punkt! Technisch gibt es keine Gemeinsamkeiten. Der Tellermotor ist anders, der Tonarm sowieso, die Zarge ebenfalls, und die Steuerknöpfe und Anzeigen auf der Konsole sind auch völlig anders. Es ist nicht mehr als ein optischer Gag zwischen beiden Geräten.

[quote="tribute-to-technics"]
Ich persönlich bin eigentlich noch auf der Suche nach dem SL-M3, da dieser einen elektronisch gesteuerten Tangential-Tonarm hat, der nicht per Hand betätigt werden kann!
[\quote]

Wegen dieses "Features" brauchst Du nicht unbedingt nach dem SL-M3 zu schauen. Das haben alle Plattenspieler mit Tangentialtonarm. Meiner Meinung nach ist der SL-M3 sozusagen die Deluxeversion eines Tangentialen, aber nicht wegen des Tonarms, denn der Antrieb ist gleich wie bei einem einfacheren SL-QL irgendwas oder SL-L irgendwas. Der Spurfehlwinkel ist beim M3 sogar noch etwas größer, weil der Arm eine Verlängerung hat, und die Nadel nicht in der Nähe der Gleitschiene aufsetzt wie bei den Modellen, wo der Tonarm im Deckel integriert ist. Technisch gibt es also beim M3 keine Verbesserung, was den Tonarmantrieb angeht. Dafür hat der M3 ein Tonarmrohr aus Titanitrid (wohl in Anlehnung an die EPA-500 Reihe).
Was den M3 von anderen Tangentialen abhebt ist der Tellerantrieb, der aus einem Schlitzmotor besteht, genauso wie beim SL-1200 und bei vielen anderen älteren Modellen. Der Teller wiegt zudem mehr als bei den vielen "Plastikdrehern", trotzdem schafft der Motor ein höheres Drehmoment.
Und natürlich sieht der M3 einfach Klasse aus. Ob die Holzzarge nun Resonanzen besser abfängt als bei einem anderen vergleichbaren Modell, kann ich nicht sagen.

Am Klang habe ich nichts auszusetzen. Mir macht es immer wieder Spaß, damit Musik zu hören, und oft bin ich überrascht, was der Spieler (oder doch eher der Abtaster?)leistet, aus Platten rauszuholen, die ich früher oft mit einem anderen Spieler gehört habe.

Als Abtaster verwende ich zur Zeit ein original Technics EPC-P540. Ein EPC-P205CMK3 habe ich auch, und es spielt mindestens eine Klasse besser als das P540. Zur Zeit liegt es wieder in der Schachtel, um es nicht sinnlos "abzunudeln".
Neu empfehlen würde ich ein Ortofon X1-MCP oder OMP-20. Technisch und optisch absolut stilecht wäre auch ein Ortofon TMC-200, nun ja, es gibt es leider nicht mehr.

Gruß
Pat
tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 23. Sep 2007, 15:01
@ joern !!

Also wenn die Geräte hier zusammengeschraubt und das Laufwerk von Philips (wie in den meisten) eingesetzt wurde, dann ist das für mich produziert!
Das hier nicht alle Elektronik-Kleinteile und sonstigen Bauteile hergestellt wurden ist normal! Schließlich ist man hier in Deutschland was das angeht nicht gerade ein Entwicklungsgenie!

Sprich die meisten guten Hersteller von hochwertigen Elektronik-Bauteilen kommen aus Japan oder den USA!
Wie z.B. die Takeh II Bambus-Kondensatoren eine Vielzahl hervorragender ICs, die Alps Drehpoti's sind glaub ich aus den USA, usw.! Liegt aber auch daran, dass gewisse Bodenschätze die für bestimmte Bauteile notwendig sind hier einfach nicht vorkommen! Ähnlich wie beim PC die Silicium-Wavers, aus denen die Prozessor-DIE hergestellt wird! Die meisten Silicium-Vorkommen gibt es in den USA (vielleicht auch noch Russland, aber die sind zu dumm ums zu nutzen)!

Was MASH D-A-Wandler angeht, so liegt es einfach daran, dass er nach einem völlig anderen Prinzip arbeitet als die herkömmlichen Burr-Brown Wandler! Die sind zwar auch genial, aber man braucht eine größere Anzahl um bei der Interpolation des Digitalen Signals ein ordentliches analoges Signal draus zu machen! Das jetzt genau zu erklären würde zu weit gehen!!

KANN MAN SICH ABER MIT VIELEN ELEKTRONIKERN UNTERHALTEN, DIE SOLCHE GERÄTE REPARIEREN, EINEN LADEN HABEN UND AUCH DIE TECHNISCHEN GERÄTE, UM DAS LIFE DURCHZUMESSEN! GENAU MIT EINEM SOLCHEN HABE ICH MICH LÄNGER UNTERHALTEN UND DA HAT MAN MIR GESAGT, DASS DIE FEHLERKORREKTURRATE EINFACH WESENTLICH BESSER IST ALS BEI ALLEN ANDEREN! SELBST IM VERGLEICH ZU WESENTLICH TEUREREN DENON ODER AUCH ACCUPHASE! Die geben meist auf, wenn eine Cd nen paar Kratzer zuviel hat, der Technics liest Sie als wenn nix wäre!! Kein springen gar nix!!

Wenn ich mal zu viel Zeit habe, suche ich mal in der techischen Literatur raus, wie das MASH-System funktioniert!
MASH 'Multistage-Noise-Shaping' wurde ja von NTT erfunden und patentiert! Technics war nur so schlau, dieses geniale System in einem DAC zu verwenden.
Sprich das analoge Signal was da raus kommt ist am Ende besser interpoliert, als wie das gleiche aus einem oder 2 normalen 2Bit oder 4Bit Burr-Brown Wandlern, von denen dann meist auch 4 Stück verbaut wurden.

Es ist nicht nur billiger sondern erstaunlicher Weise eben auch besser!


ZUM SL-M3 :

Ist mir schon klar, dass er nichts mit dem SP-10Mk2 gemeinsam hat, auch nicht den Antrieb! Aber die elektronische Steuereinheit ist mit der des SP-10Mk3 zu vergleichen, bis auf den beim SL-M3 bereits intergrierten Tangential-Tonarm. Klar ist dieser raltiv lang aber von allen SL-M Modellen ist der SL-M3 nicht nur der seltenste sondern auch der größte! Es gibt soweit ich weiß noch einen SL-M1 oder MA1 mit Pitch, der ist noch viel seltener, die meisten die man so findet sind alles die Versionen ohne Pitch!

Nunja, erstmal Schluss für heute!

tribute-to-technics
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 23. Sep 2007, 15:16
ACH NOCH WAS :

Was die Systeme für den T4P Anschluss angeht, so gibt es durchaus noch hochwertige Systeme meiner Meinung nach!

Auf einem meiner SL-10 läuft momentan das Orthofon OMP-10, dann habe ich noch ein Shure, dessen genaue Bezeichnung ich erst raussuchen muss! Ist aber auch ein hochwertiges System mit Nadel-Schutz-Klappe und intergrierter Mini-Bürste!

Sind aber alles beiden eben MM-Systeme!
Für den T4P-Anschluss ein MC-System zu finden ist in der Tat schon schwieriger!

Ich würde gern mal eins testen, da der SL-10 bereits einen interierten Verstärker für das MC-Signal hat! (Man kann direkt auf der Rückseite des Gerätes den Nadeltyp umschalten zwischen MM und MC)!!

Habe zwar noch ein MC-System, aber nicht für den T4P-Anschluss! Ist so ein sauteures vollvergoldetes AudioTechnica, dessen Bezeichnung ich ebenfalls erst noch mal nachschauen müsste!

Da bei mir momentan aber eh noch nicht jedes Gerät so steht wie es soll oder an seinem speziell dafür vorgesehenem Platz, verwende ich zur Zeit auch nur meine alten und schon öfters benutzten Systeme, solange bis die hinüber sind!
Meine guten Technics, AudioTechnica, Shure und Orthofon liegen sicher verpackt und wohl behütet in ner Schachtel! Wär wirklich zu schade, die kaputt zu machen oder sinnlos abzunutzen!

Vor allem wenn ich mir anschaue, wie die Preise für solche Systeme in HongKong, Japan usw. liegen! Da muss man für solche Systeme schnell mal bis zu 240 Euro löhnen!!

Also wer die Chance hat seine Technics-Geräte nach Asien zu verkaufen, der sollte es tun, die Preise die man dort bekommt liegen bei vielen Geräten meist beim 5-Fachen des hier erzielbaren Preises! Liegt wohl am National-Bewusstsein der Asiaten!?

ochse
Stammgast
#18 erstellt: 23. Sep 2007, 19:39
Mein Technics wird Asien NICHT wiedersehen!

joern
Stammgast
#19 erstellt: 24. Sep 2007, 16:31

tribute-to-technics schrieb:
Was MASH D-A-Wandler angeht, so liegt es einfach daran, dass er nach einem völlig anderen Prinzip arbeitet als die herkömmlichen Burr-Brown Wandler! Die sind zwar auch genial, aber man braucht eine größere Anzahl um bei der Interpolation des Digitalen Signals ein ordentliches analoges Signal draus zu machen!

Wieso Interpolation? Die meisten D/A-Wandler haben eine Sample-and-Hold-Schaltung. Oder meinst Du Oversampling?


tribute-to-technics schrieb:
Die geben meist auf, wenn eine Cd nen paar Kratzer zuviel hat, der Technics liest Sie als wenn nix wäre!! Kein springen gar nix!!


Das hat aber nicht wirklich etwas mit der Fehlerkorrektur zu tun, sondern spricht eher für eine robuste optische Abtastung.


tribute-to-technics schrieb:

MASH 'Multistage-Noise-Shaping' wurde ja von NTT erfunden und patentiert! Technics war nur so schlau, dieses geniale System in einem DAC zu verwenden.
Sprich das analoge Signal was da raus kommt ist am Ende besser interpoliert, als wie das gleiche aus einem oder 2 normalen 2Bit oder 4Bit Burr-Brown Wandlern, von denen dann meist auch 4 Stück verbaut wurden.


MASH ist übrigens ebenfalls ein 4 Bit-System mit je 64fachem Oversampling, so dass man letztendlich wieder bei (4*64)^2 = 256^2 = 65536 Quantisierungsstufen landet. Durch zusätzliche (teilweise mehrstufige) Rauschformung wird das Quantisierungsrauschen in den Bereich oberhalb des Audio-Frequanzspektrums verlagert ( > 22kHz).


tribute-to-technics schrieb:

aber von allen SL-M Modellen ist der SL-M3 nicht nur der seltenste sondern auch der größte! Es gibt soweit ich weiß noch einen SL-M1 oder MA1 mit Pitch, der ist noch viel seltener, die meisten die man so findet sind alles die Versionen ohne Pitch!


Von den äußeren Abmessungen her ist er der größte, stimmt. Von den technischen Eigenschaften haben die Modelle M1-M3 viele Gemeinsamkeiten. Zu den Pitchreglern:
Die US-Version vom M1 hat einen, sowie die Modelle M2 und M3. Der MA1 hat kein Pitchpoti.

Sorry, aber wir sind inzwischen irgendwie OT.
Gruß
Pat
ochse
Stammgast
#20 erstellt: 24. Sep 2007, 22:58

Sorry, aber wir sind inzwischen irgendwie OT.
Gruß
Pat


Danke Pat!

Wäre schön, falls wir wieder "ON Topic" kommen könnten. Bei allem Respekt gegenüber den OT Diskutierenden. Vielleicht ist diese Diskussion ein eigenes Thema wert....???

AN DIE SP-10 MKII Fans:

Ist die Obsidianzarge gut oder "nur" schön? Ich hab da irgendwie nen bösen Verdacht mit den "Schwabbelfüssen" der Zarge, dass die nicht so ganz das Wahre sind im Zeitalter von abgestimmten Subchassis und "spikebewehrten" Masselaufwerken.... Richtig? Falsch? Abhilfe?

http://img227.imageshack.us/my.php?image=sh10b3fusslq0.jpg

Gruss,
Winfried
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 24. Sep 2007, 23:32
Hallo!

Abgestimmte Subchassis und "spikebewehrte" Masselaufwerke sind m.E. ein Marketing-Gimmik. Wenn dein SP 10 stabil steht brauchst du nix an Extras, falls nicht tuts eie stabile Wandhalterung. Der SP-10 ist halt ein Laufwerk aus einer Zeit in der ein solches noch ein Gebrauchsgegenstand war und keine Wohnzimmerskulptur die nebenbei auch Schallplatten abspielen kann. Ich würde mir an deiner Stelle keine Gedanken über die Zarge machen, wenn überhaupt dann eher über einen Tonarm vom Range eines Linn Ekos oder SME Series IV. Da steckt neben dem Abtastsystem noch echtes Verbesserungspotential denke ich.

MFG Günther
ninioskl
Stammgast
#22 erstellt: 27. Jan 2012, 22:56
Hallo, Die Frage ist irgendwie falschherum gestellt.
Besser wäre
- Sind neuere Laufwerke bekannt, die an die technischen Werte eines Technics SP10 MK2A oder MK3 heranreichen?



welcher andere Dreher macht -92dB Rumble ..!!.. Wow & Flutter o.o15% und Speeddrift 0,001% und hat einen so flinken und starken Antrieb, das er einen Plattentelller mit 10Kg Masse und 1,1 Tonnen Inertia! - was Ihn ja quasi auch zu einem "Masselaufwerk" macht - innerhalb von 0,25 sek von Stand auf Nenndrehzahl bringt? auf bis zu 78U/min

Das hat primär was mit der grundsätzlichen Technologie und dem "WIE" der aktiven Steuerung, eines gescheit konstruierten Direkttriebmotors zu tun.

Da braucht man auch nicht über Lager und ähnliches herumphilosophieren, solang es Messwerte gibt.

Wer sich interessiert - Die Audiotester, der einschlägigen Magazine waren damals weder in der Lage, den Rumble in Ihren "Laboren" überhaupt zu messen - noch konnten sie den Gleichlauf messen, weil Ihr Messequippment das überhaupt nicht hergab.

So sah das aus.

Außerdem gab es auch keine Meßsignalplatten, die dazu geeignet waren, die Fähigkeiten oder Grenzen des Technics auszuloten. Da mussten extra spezielle Platten angefertigt werden, was wohl sehr schwer und grenzlastig war - weil die später auch bestätigten Werte des SP10MK3 oberhalb der technischen Spezifikationen von Schallplatten liegen.

Zur Obsidianzarge - Sie ist nicht nur schön, sondern auch sehr schwer und Resonanzfrei. Mit dem MK3 LW und Arm drin, kommt man auf ein Gewicht über 30kg

Wenn der SP in Obsidianzarge aufgestellt wird, sinkt das gesamte System in die Füße und liegt dort, dann fest auf den inneren Dämpfern auf - das kann man überhaupt nicht bewegen das "schwebt" nicht - und "schwabbeln" kann da gar nix.

Das ist kein 1210er DJ Dreher auf Spiralfederfüschen.
Den SP10 kann man mit dem Finger nicht runterdrücken.

mein Fazit: Technics SP10MK3 technisch bis heute eines der besten Laufwerke. Timing und Stabilität wurden in dieser Preisklasse nie übertroffen.

"High End"
im Sinne des technisch machbaren - unter dem Aspekt des Preises und des Aufwandes an Material und der geringen Größe der LW Einheit

Es gab noch andere ähnlich gute wie z.B. die großen EMTs, Goldmund oder auch der DP100 von Denon.

Aber es ist obsolet sich darüber Gedanken zu machen, weil solch ein Teil eher von ner Spedition auf Palette angeliefert werden müsste ... Und EMT und Goldmund ... wir sind Normalsterbliche - wieviele von uns hier, können sich realistisch soetwas leisten? ergo time wasted.

Nen gescheiten SP10MK2 als pures LW bekommt man für 700 Euronen aufwärts. Kauft keinen ohne Netzteil - diese sind schwer zu bekommen und werden dann bei Topzustand, mit bis 250 Eu in der Bucht gehandelt.

Wenn Ihr einen guten MK2A findet - kaufen!



Der MK2A hat 16dB weniger Rumble als ein MK2, weil er die Steuerung des MK3 in sich hat. Er ist deutlich besser als ein MK2.

zum Abschluß noch 2 Bilder meines MK2A.

Der Arm ist ein micro seiki MA-505 MK3 mit Silberverkabelung - montiert auf einer Armbase aus einem Mahagoni + 5mm Kohlefaser Sandwich. Heutiges System Nagaoka MP500 - (war hier, als das Bild entstand noch nicht dran), schwimmend gelagerte - Konkav geformte Oyaide Plattentellerauflage sowie ein speziell darauf optimiertes Plattengewicht aus Edelstahl. Teflonbeschichtetes Hauptlager, stärkeres Netzteil, LED Stroboskop.
Phonostufe: Accuphase C220.

Technics SP-10 MK2A  - micro seiki MA 505 MK3
Technics SP-10 MK2A + micro seiki MA 505 MK3

LG


[Beitrag von ninioskl am 27. Jan 2012, 23:55 bearbeitet]
ars_vivendi1000
Inventar
#23 erstellt: 28. Jan 2012, 12:46
der war und ist auch in Japan ( Stereo Sound größtes Testmagazin in Japan ) der beste Dreher aller Zeiten: "state of the art century"

Und dortzulande gibt es gewiss das Meiste an Neu und Altgeräten weltweit.

Mittlerweile auch in Japan um die 6000 € teuer als Gebrauchtgerät. Mit EPA 102, 100 MK2 noch teurer.

Ich habe 2x SP-10 MK3, 1x SP-10 MK2A und und und...

Auch Micro Seiki usw.








er stammt vom SP 02 ( Schneidmaschine )



mal ein Paar pics von mir:


der SL-1000 MK2A mit EPA-100 MK2

hier ein SP-10 MK3 in einer Zarge aus dem Musterbau der Player Division in Osaka, der mir glücklicherweise jetzt zur Verfügung steht ( Muster aus 12/1982 ) Später kanm dann die "Kaneta" Zarge vom Tuner...

hier der phantastische EPA-102, gabs nicht als pick up:


hier der SP-10 MK 2 P mit dem EPA-100P, aktuell gibts in der Bucht den ultra seltenen EPA-100 PN ( 12 Zoll ) von einem Japaner angeboten.





[Beitrag von ars_vivendi1000 am 30. Jan 2012, 17:15 bearbeitet]
ninioskl
Stammgast
#24 erstellt: 28. Jan 2012, 17:03
@ ars vivendi
oh mein Gott, was ne Sammlung. - RESPEKT !
Andere investieren in Edelmetalle, aber so gehts auch

Die abgebildeten Magazine sind ja Klasse, wo bekommt man soetwas her?

Hänge auch hier, der Vollständigkeit halber, noch einmal das Vergleichsbild mit den Innenleben des geöffneten MK2 und MK2A dran
Technics SP-10MK2 vs Technics SP-10MK2A
Passat
Moderator
#25 erstellt: 28. Jan 2012, 17:22
Ich muß hier noch ein paar Halbwahrheiten korrigieren:

1. Technics hat nicht den Direktantrieb erfunden!
Den Direktantrieb hat Thorens erfunden, und zwar schon vor dem 2. Weltkrieg!
Technics war nur der erste Hersteller, der entsprechende Geräte auch gebaut hat.

2. Der MASH-Wandler von Technics ist kein 1-bit Wandler, sondern ein 4-bit-Wandler.

Grüsse
Roman
ars_vivendi1000
Inventar
#26 erstellt: 28. Jan 2012, 17:27
Hallo,
die Magazine sind aus Japan.
@ Passat:
ich erlaube mir hier doch mal eine Richtigstellung:

Ein Ursprungs Gebrauchsmuster DRGM gabs als Zeichnung von Thorens Ende der 20 iger.( kein lauffähiges Produkt ! )

Das erste Gerät als "Langsamläufer" gabs von Matsushita bereits 1936 ( Modell 250 )



1969 wurde auf der Tokioter Messe der dann vorgestellt:




ab 1970 dann in Serie gebaut-dannach erst kamen alle anderen
Hersteller.
Werner


[Beitrag von ars_vivendi1000 am 28. Jan 2012, 17:46 bearbeitet]
Janus525
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 03. Feb 2012, 12:05
Hallo ars vivendi1000,

Deine Player sehen echt Klasse aus, beneidenswert...!

Viele Grüße: Janus...
.JC.
Inventar
#28 erstellt: 17. Nov 2014, 11:38
Hi,


ars_vivendi1000 (Beitrag #23) schrieb:

hier ein SP-10 MK3 in einer Zarge aus dem Musterbau der Player Division in Osaka, der mir glücklicherweise jetzt zur Verfügung steht ( Muster aus 12/1982 )


hast Du da das Foto vergessen?

Und noch eine Frage: kann man dein Technics Dreher Museum besuchen?
Ich würde auch Eintritt bezahlen.
ulrich247
Neuling
#29 erstellt: 02. Jun 2016, 15:00
Hi: zum SL-1000 MK2A mit EPA-100 MK2:

vor 10 Jahren (glaube ich mich zu erinnern) habe ich meinen SL-110 mit SME 3009 - improved Tonarm auf das Altenteil geschickt. Dann mußte der SL-1000 mit EPA-100 an's Vinyl - mit diversen "Tondosen" als Vermittler. Nachzulesen in diversen Technics-Direct Drive Foren ist, daß die Obsidianzarge zwar sehr schön ist aber schlechte Dämpfungseigenschaften hat (Körperschallankopplung).
Nach einiger Forschung gab es dann die "Luftfederung" als Maßnahme mit sehr sehr gutem Erfolg. Einziger Wermutstropfen: Der Plattenspieler selbst ist gegen direkte mechanische Erschütterungen auf der Luftfederung sehr empfindlich.

Der Gewinn an Prägnanz und wegen völliger Unempfindlichkeit gegen Anregung der Basis (ja, man kann da ruhig mal kräftig zuschlagen während die Sonate Nr 32 c-moll von Ludwig v. B. läuft ) ist kaum zu übertreffen (gleiches gilt übrigens auch für den SL-110; mit einem Ortofon MC10 Super am SME 3009 - improved war das Klangbild plötzlich ungemein durchsichtig mit klar konturierten Bässen - vorher alles etwas dicklich und breiig im Vergleich).

Was mich interessiert: was unterscheidet den EAP-100 (Titanrohr mit Niob-Titan Beschichtung) vom EPA-100 MK II (außer der schwarzen Farbe?).

Bilder kommen später.

Gruß
HD-MASTER
Stammgast
#30 erstellt: 02. Jun 2016, 17:26

ulrich247 (Beitrag #29) schrieb:
Hi: zum SL-1000 MK2A mit EPA-100 MK2:


Für die Technics Freaks.
Ich kann leider nicht mitreden.

Technics


[Beitrag von HD-MASTER am 02. Jun 2016, 17:55 bearbeitet]
ars_vivendi1000
Inventar
#31 erstellt: 04. Jun 2016, 17:46
Ich habe schon einige Technics Dreher besessen. Auch in verschiedensten Zargen. Die hin und wieder nachgesagte Trittschallempfindlichkeit der B 3 oder und B 5 Zarge konnte ich nie feststellen. Auch in Test in D wurde dies n i c h t
festgestellt (ich suche nach dem entsprechenden Heft )
Selbst eine DIY Zarge aus England, statt 19kg nur 10 Kg ist dahingehend nicht zu bemängeln. ( SP 10 Mk2A mit Micro SH B 19
und DL 303R)



[Beitrag von ars_vivendi1000 am 04. Jun 2016, 17:47 bearbeitet]
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