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Magnetschwebeplattenspieler? MAG-LEV Audio | The First Levitating Turntable

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Autor
Beitrag
Maliq
Inventar
#1 erstellt: 12. Okt 2016, 23:26
Abgefahrenes Konzept und sicherlich ein Hingucker im Wohnzimmer.

2872be2b2901baf52a5d9656d7604e42_original



https://www.kickstar...levitating-turntable


[Beitrag von Maliq am 12. Okt 2016, 23:28 bearbeitet]
höanix
Stammgast
#2 erstellt: 13. Okt 2016, 07:51
Moin,

hauptsache das Magnetfeld stört nicht den Tonabnehmer.

Edith sagt: Aber cool sieht er ja aus.

LG


[Beitrag von höanix am 13. Okt 2016, 08:20 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 13. Okt 2016, 08:03
Hallo,

dolle Wurst... wers braucht

Peter
misfits
Inventar
#4 erstellt: 13. Okt 2016, 08:05
Schön und bei einem Stromausfall knallt der Teller runter und der TA hinterher
höanix
Stammgast
#5 erstellt: 13. Okt 2016, 08:29
Ich glaube nicht das der Tonarm so weit runter kommt.

Ist der Plattenteller eigentlich höhenverstellbar?
Zur Anpassung an verschieden TA's.
Das OM 5E ist ja nicht gerade der Brüller.

LG


[Beitrag von höanix am 13. Okt 2016, 09:08 bearbeitet]
Passat
Moderator
#6 erstellt: 13. Okt 2016, 08:43

misfits (Beitrag #4) schrieb:
Schön und bei einem Stromausfall knallt der Teller runter und der TA hinterher :D


Nein.
Wenn du die Beschreibung auf der Homepage gelesen hättest, dann wüsstest du, das das Gerät eine USV eingebaut hat.
Dadurch ist immer noch Strom da, um die Stützen, die den Plattenteller bei ausgeschaltetem Gerät halten, auszufahren und den Tonarmlift zu betätigen.


Accidents happen, and we know that sometimes you may encounter a power outage, so we’ve designed the turntable with a UPS system. This solution stores enough power to safely lift the tonearm, stop the record, and return the platter feet to resting position. This way the turntable and your record remain in perfect condition even when the unexpected happens.

Die Entwickler haben also mal zu Ende gedacht.

Das Gerät hat übrigens eine Halbautomatik, die den Tonarm am Plattenende abhebt.

Das Gerät ist nach langer langer Zeit mal eine echte Innovation im Plattenspielerbau.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 13. Okt 2016, 08:44 bearbeitet]
misfits
Inventar
#7 erstellt: 13. Okt 2016, 08:54

Passat (Beitrag #6) schrieb:

misfits (Beitrag #4) schrieb:
Schön und bei einem Stromausfall knallt der Teller runter und der TA hinterher :D


.
Wenn du die Beschreibung auf der Homepage gelesen hättest,



Ne hab ich auch nicht gelesen
ForgottenSon
Stammgast
#8 erstellt: 13. Okt 2016, 08:58
Endlich muss man kein Lager mehr ölen.
Passat
Moderator
#9 erstellt: 13. Okt 2016, 10:05
Muß man nur bei neuzeitlichen Geräten mit minderwertigen Lagern.
So gut wie kein Gerät aus den 70ern und 80ern hat und hatte einen Lagerölwechsel nötig.
Die Belastung für das Öl in Plattenspielerlagern ist lächerlich gering.

Grüße
Roman
wp48
Stammgast
#10 erstellt: 13. Okt 2016, 10:11
Also ich finde das Design wunderschön und die innovative Leistung bewundernswert.

Und es gibt Dinge, die ich einfach nicht verstehen kann, z.B. dass landauf landab immer wieder germeckert wird, es gebe bei modernem High End keine wirklichen Neuerungen, alles nur old school mit Riemen bis auf einige wenige, sündhaft teure Direkttriebler, und dann gibt es mal ein neues Antriebskonzept, das offenbar ALLE Nachteile der alten Antriebstechniken beseitigt und - wie Roman/Passat richtig schreibt - zu Ende gedacht ist, und es wird nur geblödelt ...

Aber ich muss ja nicht alles verstehen ...

Wolfgang


PS: Ob es die klangliche Wiedergabe in Bezug auf die limitierenden Eigenschaften der Schallplatte selbst verbessert, sei dahingestellt ...
höanix
Stammgast
#11 erstellt: 13. Okt 2016, 10:50

und es wird nur geblödelt ...


Meine Frage ob das Magnetfeld den TA stört und der Hinweis das das OM 5E absolute Einsteigerklasse ist sehe ich nicht als blödeln an.
So ein Plattenspieler hätte einen besseren Tonabnehmer verdient.

LG


[Beitrag von höanix am 13. Okt 2016, 10:53 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 13. Okt 2016, 10:57
Hi,


Passat (Beitrag #6) schrieb:
Das Gerät ist nach langer langer Zeit mal eine echte Innovation im Plattenspielerbau.


Innovation ?
ähm

Plattenteller magnetisch gelagert gibt` s doch schon lange.
Das hat sich nur nicht durchgesetzt, aus diesem Grund:

das Plattentellerlager und das Tonarmlager müssen mechanisch so stabil wie möglich miteinander verbunden sein.
Das ist das 1. Grundprinzip des Dreherbaus.
(denk mal drüber nach, warum das so ist)

aber scheinbar kapiert das niemand
Passat
Moderator
#13 erstellt: 13. Okt 2016, 11:19

.JC. (Beitrag #12) schrieb:
das Plattentellerlager und das Tonarmlager müssen mechanisch so stabil wie möglich miteinander verbunden sein.
Das ist das 1. Grundprinzip des Dreherbaus.
(denk mal drüber nach, warum das so ist)


Nein, muß es nicht.
Denn dann dürfte es auch keine separaten Tonarmbasen geben, die man neben den Plattenspieler stellt (und die gibt es von verschiedenen Plattenspielerherstellern).
Und auch ein luftgelagerter Tangentialtonarm erfüllt diese Anforderungen nicht.
Denn der Tonarm schwebt da auf einem Luftpolster.

Grüße
Roman
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2016, 12:56
Hallo,

Plattenteller und Tonarm sind 2 getrennt zu betrachtende Masse-Feder-Systeme.
Von der einzuhaltenden Geometrie zwecks optimaler Führung der Abtastnadel ist es sonst (ähmm...) scheißegal
Kenwood hatte da ein Monster im Programm http://www.vinylengine.com/library/kenwood/l-07d.shtml
vielleicht mal da etwas nachlesen

Peter
ForgottenSon
Stammgast
#15 erstellt: 13. Okt 2016, 13:15

.JC. (Beitrag #12) schrieb:

das Plattentellerlager und das Tonarmlager müssen mechanisch so stabil wie möglich miteinander verbunden sein.
Das ist das 1. Grundprinzip des Dreherbaus.
(denk mal drüber nach, warum das so ist)
:.


Ehrlich gesagt fällt mir kein Grund ein, warum das so sein muss. Es mag die
einfachste Möglichkeit sein, sicher zu stellen, dass die Positionen zueinander
korrekt sind, aber nicht die Einzige.


Passat (Beitrag #9) schrieb:
Muß man nur bei neuzeitlichen Geräten mit minderwertigen Lagern.
So gut wie kein Gerät aus den 70ern und 80ern hat und hatte einen Lagerölwechsel nötig.
Die Belastung für das Öl in Plattenspielerlagern ist lächerlich gering.


Smiley übersehen?


[Beitrag von ForgottenSon am 13. Okt 2016, 13:17 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 13. Okt 2016, 13:16
Hat was mit Statik zu tun.
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 13. Okt 2016, 13:20
Hallo,

ach, womit denn da? Erklär bitte mal das "was". Und ja, ich kann nicht nur ql²/8-Statik...

Peter
lcts
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Okt 2016, 13:28

Kenwood hatte da ein Monster im Programm

Der Beweis, dass auch in den 80ern die HiFi-Welt fest im Griff des Marketings war:
"while the non-magnetic nature of the steel serves as a barrier to magnetism generated by a moving coil type cartridge." = not how magnetism works
eckibear
Stammgast
#19 erstellt: 13. Okt 2016, 13:47
Hat jemand das vorgebliche Patent schon irgendwo ausfindig gemacht? Leider fehlt in der Anzeige zur Finanzierung dieses Startups jede weitere Info dazu (allg. übliche Patentnummer oder Pat-Anmeldenummer ). Am Ende ist das Ganze nur ein Fake/Werbevideo von Scharlatanen, die andere über den Tisch ziehen wollen.
Passat
Moderator
#20 erstellt: 13. Okt 2016, 13:57
Auf deren Homepage werden alle Leute vorgestellt mit Bild.
Im Pressekit wird eine Kontakttelefonnummer angegeben.
Die ist aus Kranj, Slowenien.

Einer der dort genannten Leute hat 4 Patente in Slowenien.
Aber keines hat mit dem Plattenspieler zu tun.


.JC. (Beitrag #16) schrieb:
Hat was mit Statik zu tun.
;)


Was für Statik?

Zwischen Plattentellerlager und Tonarmlager wirken nur minimalste Kräfte, ergo braucht man da keine Statik.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 13. Okt 2016, 14:17 bearbeitet]
Maliq
Inventar
#21 erstellt: 14. Okt 2016, 20:56
Auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/maglevaudio/?fref=ts wird ständig über Präsentationen berichtet.
Die Werbemaschine läuft. Ich glaube nicht, dass das Ding ein Fake ist.

Mich interessiert ganz wertfrei, welche Nachteile oder Schwächen so ein System haben könnte.
Anfälligkeit für Zugluft?
frank60
Inventar
#22 erstellt: 14. Okt 2016, 21:26
Interessante Sache, auf jeden Fall.
Vom schwebenden Teller einmal abgesehen dürfte der Antrieb selbst durch Sanyo/Fisher's motorlosen Linearantrieb inspiriert sein.

Wenn das Teil wirklich auf den Markt kommt, gut funktioniert und womöglich noch in etwa zu den Preisen, für die die Crowdfounding Geber das Ding bekommen, das wäre mal eine Kampfansage an die etablierten Anbieter, die sich derzeit auf dem Markt tummeln.
höanix
Stammgast
#23 erstellt: 14. Okt 2016, 21:29
Die Crowdfunding Unterstützer bekommen die Geräte billiger.
Die Verkaufspreise stehen doch darunter.

LG Jörg
lcts
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 14. Okt 2016, 21:33

Ich glaube nicht, dass das Ding ein Fake ist.

Gar so freizügig ist Kickstarter schließlich auch nicht, sollte das Ganze finanziert werden, sind die schon bezüglich der "Belohnungen" in einer gewissen Bringschuld.


Mich interessiert ganz wertfrei, welche Nachteile oder Schwächen so ein System haben könnte.
Anfälligkeit für Zugluft?

Ich denke, dafür ist der Teller zu schwer.

Entscheidend ist sicher: Was für eine Resonanzfrequenz hat das Magnetfeld-Teller-System und wie stark ist der Teller hrozizontal "befestigt". Luft ist zwar echt gut, was Reibung betrifft, aber auch ein sauschlechter Schwingungsdämpfer - wenn ich den Teller zum Schwingen bringe, gibt es ausser Luftreibung nix was ihn zum stoppen bringt. Das würde ich am kritischsten sehen.

Ich frage mich allerdings was für ein technisches Problem der Schwebeteller lösen soll. Reibung? Ist Lagerreibung wirklich ein Problem für Plattenspieler? Schwer vorstellbar.

Aber wenn das Teil tatsächlich funktioniert, ist es auf jeden Fall optisch eine coole Neuinterpretation des klassischen Brettchenspielers, und das finde ich uneingeschränkt gut.
Maliq
Inventar
#25 erstellt: 14. Okt 2016, 22:07
Da der Plattenteller ja sonst keinen Kontakt zum Gerät hat (außer über die Nadel),
ist eine Anregung fast nur noch über Luftschall möglich, oder?
Gegen Rumpeln durch Lagerung und Antrieb müsste das Ding doch weitgehend
unempfindlich sein. Zudem müssten die Effekte durch Tritt- oder Körperschall geringer sein, nicht?

Mich interessiert brennend, wie stabil der Teller im Magnetfeld schwebt.
12 Watt Leistungsaufnahme - ich hätte mir vorgestellt, daß dafür mehr Leistung nötig ist.
tomtiger
Moderator
#26 erstellt: 15. Okt 2016, 02:36
Hi,

äh, nur zur Klarstellung: Das Ding ist nicht "luftgelagert" (da gibt es tatsächlich Konzepte wie hier) der Teller liegt auf einem Magnetfeld. Vibrationen im unteren Teil der Magnetlagerung sind auch am Teller messbar.

"Magnetlager" sind häufig weniger effektiv was Isolation betrifft, als einfache Federn. Also das horizontale Magnetlager einer Platine Verdier ist viel trittschallempfindlicher als ein Thorens 166.

Viele Freiheiten hat man nicht, vereinfacht: je leichter der Teller desto schwächer kann das Magnetfeld sein, desto effektiver ist die Federwirkung, nur wenn der Teller zu leicht wird, sinkt er bei einer 180 Gramm Scheibe zu tief und auch die einseitige Belastung durch die Auflagekraft des Tonabnehmers wird zum Problem.

Das ließe sich durchaus mit Sensorik etc. kompensieren, aber man braucht ja auch noch eine Abschirmung des Tonabnehmers.

Also gerade die Trittschallentkoppelung dürfte weit weniger effektiv sein als bei den bekannten Thorensen. Aber dafür gibt es das Brett an der Wand.

Direkter durchkommen werden Störungen durch Polruckeln etc., aber auch das sollte eigentlich nicht wahrnehmbar sein.


Was mich persönlich an dem Konzept stört ist, dass es eigentlich nicht sein kann, dass der Teller so hoch (laut Bild etwa 5cm) über der Zarge schwebt. Optisch fände ich das zwar genial, praktisch dürfte das nicht möglich sein. Man würde dann ein so enorm starkes Magnetfeld benötigen, dass eine Abschirmung schwer möglich ist. Die Steuerung des Tellers, dass er also wegen der fehlenden Achse nicht auf der Seite vom Magnetfeld rutscht, dass er wirklich um die inexistente Achse rotiert und nicht abweicht, geht wiederum nur magnetisch und die Effektivität der Steuerung nimmt mit der Entfernung deutlich ab.

Ein realistisches Endprodukt aus diesem Projekt wird vermutlich nur 0,5 bis 1cm über der Zarge schweben, kaum sichtbar, das Gerät wird kaum anders aussehen als ein normaler Plattenspieler.

In der Realität wird er also diese optische Wirkung vermutlich nicht zeigen können, technische Vorteile vermag ich nicht zu erkennen. Wer meint, dass eine Magnetlagerung etwas bringt, kann jederzeit für wenige Euro zwei Neodym Topf-Ringmagnete kaufen, und damit seinen Thorensteller einige Millimeter "schweben" lassen. Ebenso kann man mit einfachen preiswerten Neodym Topfmagneten das alte Scheu Lager ausrüsten, Keramikkugel entfernen, zwei Topfmagnete rein, den Abstand justieren bis der Teller "schwebt". Einen effektiven Vorteil konnte ich nicht erkennen, die Lagerreibung war geringer, was zu extremen Nachlaufzeiten führte, man muss also zwangsweise den Teller mit der Hand bremsen, wenn man - so wie ich - Platten nicht bei drehendem Teller wechselt.

Wenn ich mich recht erinnere, hat man bei bekannten Magnetlagern (Platine Verdier, Brinkmann?) umgeschwenkt, man lässt den Teller nicht "schweben" sondern stellt eine definierte Belastung eines konventionellen Lagers ein.

Als Fazit bleibt, dass das Ding allenfalls ein Hingucker ist, wenn es denn so wie am Bild gebaut werden könnte, was ich bezweifle. Technisch gesehen bringt es relativ wenig, hat aber durchaus Ausbaupotential: Wenn die Steuerung gut funktioniert, könnte man mit ein wenig Sensorik von oben exzentrische Platten erkennen und zentrieren, auch wenn der Plattenteller dann nicht mehr über dem Dorn rotiert, ebenso denkbar wäre der teilweise Ausgleich von Platten mit Verwellungen.

LG Tom
Maliq
Inventar
#27 erstellt: 15. Okt 2016, 03:07
Interessant, vielen Dank für deine Ausführungen.


Vibrationen im unteren Teil der Magnetlagerung sind auch am Teller messbar.


Hat ein in einem Magnetfeld schwebender Gegenstand nicht eine gewisse Trägheit, die ihn unempfindlich macht
gerade gegen kurze Impulse?


Hier Bilder der Präsentation. Sieht schon ein wenig mehr aus als 1 cm.


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[Beitrag von Maliq am 15. Okt 2016, 03:15 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#28 erstellt: 15. Okt 2016, 04:18
Moin,


tomtiger (Beitrag #26) schrieb:
.. zwei Topfmagnete rein, den Abstand justieren bis der Teller "schwebt". Einen effektiven Vorteil konnte ich nicht erkennen, ..


das liest sich so, als ob Du das tatsächlich gemacht hast.
Wie hat es sich denn klanglich ausgewirkt ggü. der Standartlagerung ?


Maliq (Beitrag #27) schrieb:
Hat ein in einem Magnetfeld schwebender Gegenstand nicht eine gewisse Trägheit, die ihn unempfindlich macht gerade gegen kurze Impulse?


Nein.
Er hat eine Masse, die in träge, nicht unempfindlich, macht ggü. Beschleunigungen.
Der Aufbau hier zielt mehr auf optische Wirkung ab, denn auf akustische Verbesserung.
tomtiger
Moderator
#29 erstellt: 15. Okt 2016, 05:01
Hi,


Maliq (Beitrag #27) schrieb:
Hat ein in einem Magnetfeld schwebender Gegenstand nicht eine gewisse Trägheit, die ihn unempfindlich macht
gerade gegen kurze Impulse?


wie auch bei Metallfedern ist das eine Frage der Energie. Ebenso wie man unterschiedliche z.B. Kegelfedern am TD 166 einsetzen kann hast Du da die Masse des Tellers und die Stärke des Magnetfelds.



Hier Bilder der Präsentation. Sieht schon ein wenig mehr aus als 1 cm.


Ja, ist zwar schon weniger als bei den gerenderten Bildern, aber das wäre trotzdem beeindruckend. Ist da der Teller schon auf einem Magnetfeld gelagert?




.JC. (Beitrag #28) schrieb:
Wie hat es sich denn klanglich ausgewirkt ggü. der Standartlagerung ?


Gar nicht. Aber ich höre auch sonst keine Unterschiede bei Laufwerken. Nachdem so ein Umbau aber einige Zeit dauert (inkl. Justage) ist kein Direktvergleich einfach möglich. Das waren aber Riementriebler, durch die geringere Lagerreibung würde ich einen vermehrten Verschleiß beim Riemen befürchten (bemerkt habe ich da aber nichts, ist nur eine Befürchtung).

Es spricht aber auch nichts dagegen, dass auf einem Direkttriebler zu machen, man muss halt Magnete finden, die schwach genug sind, der Teller soll ja möglichst nicht mehr als maximal einen Millimeter gehoben werden, denn das kann man mit den meisten Tonarmen ausgleichen. Jedenfalls wenn man versucht, das reversibel zu machen.

LG Tom
ecki40
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 15. Okt 2016, 08:16
Ist wohl doch ein Teil für Trekkis !!
Gruß Ecki
ForgottenSon
Stammgast
#31 erstellt: 15. Okt 2016, 09:40

ecki40 (Beitrag #30) schrieb:
Ist wohl doch ein Teil für Trekkis !!
Gruß Ecki


Ha, ha. Nachdem in Gegenwartsserien wie "Bosch" und "House" Vinyl gehört wurde,
sind die Platten ja bereits in anderen Universen angekommem ("Marvel Agents of Shield").
Somit fehlt nur noch die Zukunft. Ab 2017 geht es wieder los. Erwarten wir den ersten
Plattenspieler der Zukunft in einer ST-Serie.
Maliq
Inventar
#32 erstellt: 15. Okt 2016, 11:56
Vielleicht taucht der Hersteller bei einer oder mehreren Messen im kommenden Jahr
hier in Deutschland auf. Dann haben die Spekulationen ein Ende.


Das Video auf Kickstarter zeigt den Plattenspieler in Aktion, ich glaube nicht, dass da "nachgeholfen" wurde.
Der Teller schwebt wohl tatsächlich in dieser Höhe.

https://www.kickstar...levitating-turntable

Interessant ist, dass das Projekt nach nur zwei von 40 Tagen fast 2/3 des Finanzierungsziels erreicht hat.
300.000 $ finde ich auch nicht sehr hoch angesetzt - hier muß es noch andere Geldquellen geben
oder es wird spekuliert, daß man weit übers Ziel hinausschießt. Genug Zeit ist ja vorhanden.
frank60
Inventar
#33 erstellt: 15. Okt 2016, 12:42

höanix (Beitrag #23) schrieb:
Die Verkaufspreise stehen doch darunter.

Im Vorteil ist, wer lesen kann. Danke, habe ich jetzt auch entdeckt.

Aber mal ehrlich, wenn das Teil wirklich zuverlässig funktioniert und für diese Preise in den Handel kommt, 1400 für den schwarzen, 1500 für den holzfarbenen, würde ich den allein wegen der Innovation überteuerten Marken wie Clearaudio & Co eindeutig vorziehen, sicher auch ProJect.
Der geplante/verbaute ProJect Arm ist ja nun auch einer der schlechtesten nicht, wer keinen SME Anschluß braucht und leichte moderne Tonabnehmer verwenden will, ist damit ganz gut bedient. Am TD 295, den ich mal hatte, war auch ein Derivat des Modell 9 verbaut, das war das beste Teil am Dreher.
höanix
Stammgast
#34 erstellt: 15. Okt 2016, 13:32
Naja sagen wir mal die geplanten Startverkaufspreise.
Man kennt das ja, wenn es läuft werden die Preise erst mal angehoben.

Also zuschlagen und unterstützen.
Dann kann man den 800 € Dreher nach einem halben Jahr für 1200 gebraucht verkaufen.

LG


[Beitrag von höanix am 15. Okt 2016, 13:34 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#35 erstellt: 15. Okt 2016, 21:01
Hi,


Maliq (Beitrag #32) schrieb:
Das Video auf Kickstarter zeigt den Plattenspieler in Aktion, ich glaube nicht, dass da "nachgeholfen" wurde.
Der Teller schwebt wohl tatsächlich in dieser Höhe.


bei den "Updates" ist ein Video wo er bei einer Hifi Messe in Leibach gezeigt wird. Das ist wohl wirklich live, das Video auf der Hauptseite scheint gerendert zu sein.



Genug Zeit ist ja vorhanden.


Die Frage ist, welche Probleme zu beheben sind. Das Ding ist ein Hingucker, keine Frage, aber an sowas sieht man sich satt. Wenn die Schwurbelpresse keine Klangmythen erfindet, weiß ich nicht, ob sich viele Abnehmer finden. Er ist auch sehr preiswert, wenn der für den selben Preis wie der neue Technics 1200 angeboten würde, hätte er bei einem bestimmten Klientel bessere Chancen.

LG Tom
Quo
Inventar
#36 erstellt: 15. Okt 2016, 21:22
Da ist der Haken---
er ist ZU günstig
pedi
Stammgast
#37 erstellt: 15. Okt 2016, 22:56
cerankochfeld mit schallplatte.
lieber dual oder thorens.
Maliq
Inventar
#38 erstellt: 18. Okt 2016, 21:17
Analogy
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 20. Okt 2016, 16:01
Hallo,
An für sich nicht schlecht, aber diese Technik gab es schon seit mitte/ende der 70ern, so wie frank60 erwähnt hat von Sanyo/Fisher!

Ich hatte den MT-6225 und den MT-6250 von Fisher! Beide mit einem sehr guten Acos Lustre GST-1 OEM Tonarm ausgestattet.
Sie waren auch sehr robuste und gut verarbeit und auch sehr ansehenswert.
Der grosse Nachteil von diesen Linear-Tracking Laufwerken war, das man keine MC-Systeme richtig vernünftig montieren konnte!
Da ich MC-Systeme bevorziehe, waren beide für mich nicht verwendbar.
Das Problem war das magnetische Feld der Antriebe! ( Beim MT-6225 war es nicht so stark, wie beim MT-6250, da beim 6250 der Teller wirklich leicht in der Luft schwebte! )
Da MC-Systeme bewegliche Madnet-Kerne haben, wurde die Auflagekraft erheblich durch das magnetische Feld vom Antrieb stets beeinflusst!
Es wirkte sich so aus, das man ein brummen ( kein Lager-Geräusch ) in leisen Pagen hörte, die man bei einem anderen normalen Laufwerk nicht hörte!
Besonders bei Klassik kann das nerven.
Eigentlich schade, da der Acos Lustre GST-1 normalerweise hervorragend für MC-Systeme geeignet ist!

Bei MM-Systeme kommt diese Wirkung nicht vor! Ich hatte es mit einem Ortofon VMS20E MKII getestet.

Ich könnte mir vorstellen, das dieses Problem bei diesen Dreher auch besteht!
Und ich denke, das bei diesen Dreher die Magnetfelder herheblich grösser sind, als bei den Fisher!
66Juergen66
Neuling
#40 erstellt: 02. Dez 2016, 01:32
Hallo zusammen,

habe den Thread erst jetzt entdeckt.
Ist aber auch gut so, denn ansonsten hätte ich, eventuell, nicht schon am 13.10. 780$ (Ja, alle Preisangaben sind in $, also in € ca 10% weniger.) in den Ring geworfen.
Ich bin zwar weder Techniker, noch Ingenieur, aber ich gehe, vielleicht auch deshalb, davon aus, dass der MAG-LEV-Dreher ohne Probleme läuft.

Eine Frage hier bezog sich auf die Höhenverstellbarkeit des Plattentellers.
Warum ALLES neu erfinden?

Ausschnitt aus den Kommentaren auf die Frage, ob der Tonarm höhenverstellbar sei:

MAG-LEV

Wenn er dann bei mir steht/läuft bin ich gerne bereit zu berichten.

Gruß
Jürgen


[Beitrag von 66Juergen66 am 02. Dez 2016, 13:08 bearbeitet]
WBC
Stammgast
#41 erstellt: 03. Dez 2016, 13:32
Moin auch,

darauf bin ich dann absolut gespannt...


LG Carsten
66Juergen66
Neuling
#42 erstellt: 03. Dez 2016, 16:01
Hallo Carsten,

gerne glaube ich dir, dass du "sehr" gespannt darauf bist.

Das "absolut" denke ich, können aber nur die für sich in Anspruch nehmen,

für die quasi nächstes Jahr schon im August Weihnachten ist.

LG (von denen würde mir wohl keiner ins Haus kommen) ;- ))
Jürgen
WBC
Stammgast
#43 erstellt: 03. Dez 2016, 16:37
Muss ich das jetzt verstehen...???

Ich glaube, mein Intellekt reicht nicht für dieses Forum...


[Beitrag von WBC am 03. Dez 2016, 16:38 bearbeitet]
66Juergen66
Neuling
#44 erstellt: 03. Dez 2016, 16:47
Hallo Carsten,
was genau hast du denn nicht verstanden?
Waren ja mehrere Wortspielereien drin.

Jürgen
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