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Pro-Ject "The Classic" - So gut wie Vintage-Spieler?

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Autor
Beitrag
Yamahonkyo
Stammgast
#1 erstellt: 15. Aug 2018, 11:38
Hallo Leutz,

ich bin durch den Bilderthread auf den Pro-Ject "The classic" gestoßen.

Da es noch keine Thread dazu gibt, und ich gerade nichts besseres zu tun hatte, dachte ich, ich stelle ihn mal vor.

Ich habe mir mal das Handbuch angesehen und bin beeindruckt.

Pro-Ject kann ja doch nicht nur "Frühstücksbrettchen".

Es gibt "The Classic seit 2017 und seit diesem Jahr in der erweiterten Edition "The Classic SB Superpack", sowie zwei Jubiläums-Editionen, auf die ich hier aber nicht mehr eingehe.

Kommen wir zunächst zu "The Classic":

Die wichtigsten Features:
- Subchassee
- Verstellbare gedämpfte Füße
- Abdeckhaube mit Scharnieren
- System: Ortofon 2M Silver (entspricht in etwa dem 2M Red - Unterschied: Silberspulen statt Kupferspulen)

Einstellmöglichkeiten:
- Gegengewicht
- Antiskating
- Azimut
- Tonarmhöhe

Mitgeliefert werden:
(1) Bedienungsanleitung
(2) Tonabnehmer Justagelehre (Überhanglehre)
(3) Weiße Baumwollhandschuhe
(4) Antiskatinggewicht (Fadengewicht)
(5) Inbusschlüssel 1.5mm
(6) Inbusschlüssel 2mm
(7) Inbusschlüssel 3mm
(8) Gegengewicht no. 183 für Systeme von 7 -14g
(9) Singleschallplatten Adapter (Puk)
(10) Riemenschlüssel (zum manuellen Umlegen des Riemens am Pulleye für den Geschwindigkeitswechsel)
(11) Tonarmwaage
(12) Connect IT E RCA (Anschlusskabel)
(13) Tuch
(14) Netzteil

Es gibt ihn mit drei Zargen in Rosenholz, Walnuss und Eukalyptus.

Aktuell günstigster Preis: 722,65 € (UVP 1.100,00€)

Die Edition "The Classic SB Superpack" ist mit einem Ortofon Quintet Red bestückt und hat anstelle des schwarzen Schalters vorne links auf der Zarge zwei Taster zur Inbetriebnahme und elektronischen Drehzahlumschaltung (endlich kein manueller Riemenwechsel mehr - könnte aber störanfälliger werden), zwei LEDs, die die jeweilige Geschwindigkeit anzeigen, eine helle wendbare Matte mit einer glatten und einer rauhen Seite, sowie eine mitgelieferte Plattenklemme.

Aktuell günstigster Preis: 999,00 € (UVP 1.399,00 €)

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 15. Aug 2018, 13:40 bearbeitet]
holzohr33
Stammgast
#2 erstellt: 15. Aug 2018, 12:18
Hallo Roland,
ich dachte bisher immer, dass das Ortofon 2M silver, vom Diamanten dem Red entspricht. Es unterscheidet sich om Red soweit ich weiss nur durch Silberspulen zur "Klangverbesserung". Aber vom Aussehen her finde ich den classic auch schoen. Vor allem ist der Tonarm nicht so leicht wie bei den meisten Pro-jects. Der hat so um die 13 Gramm effektive Masse....
Beste Gruesse
martin
gapigen
Inventar
#3 erstellt: 15. Aug 2018, 13:25
Nebenbei sieht es auch schick aus.

Bin mal gespannt, wie der Thread so weitergehen wird.
Yamahonkyo
Stammgast
#4 erstellt: 15. Aug 2018, 13:32

holzohr33 (Beitrag #2) schrieb:
Hallo Roland,
ich dachte bisher immer, dass das Ortofon 2M silver, vom Diamanten dem Red entspricht. Es unterscheidet sich om Red soweit ich weiss nur durch Silberspulen zur "Klangverbesserung".


Stimmt! Ich habe es korrigiert.

Gruß Roland
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 15. Aug 2018, 17:12

Yamahonkyo (Beitrag #1) schrieb:
.. und ich gerade nichts besseres zu tun hatte, ...


kauf ihn dir
Yamahonkyo
Stammgast
#6 erstellt: 15. Aug 2018, 18:02
Bin ich beschmiert? Ich gebe doch keine 700 - 1.000 Euro für'n Plattenspieler aus!

Aber man kann ja mal den Leuten zeigen, dass es von Pro-Ject auch "Wos G'scheit's geb'n dat!"

Gruß Roland
Vogone
Inventar
#7 erstellt: 15. Aug 2018, 18:04
Ich finde den optisch ganz nett, wenn auch nicht so schön wie z.B. ein Luxman.
Leider auch ohne Automatic.
JOHN-DOE+EDF
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Aug 2018, 18:15
Und der macht auch viel Freude
gapigen
Inventar
#9 erstellt: 15. Aug 2018, 18:20

Bin ich beschmiert? Ich gebe doch keine 700 - 1.000 Euro für'n Plattenspieler aus!

Warum nicht? Dazu noch einen passenden Tonabnehmer für >500€ und gut ist. Das ist doch eine Anschaffung für Jahre...
Dan_Seweri
Inventar
#10 erstellt: 15. Aug 2018, 21:07
Das 2M Silver hat keine Silberspulen. Project schreibt da auf seinem Internetseiten Mist. Statt reinen Silberdrahts wird VERSILBERTER Kupferdraht verwendet. Außerdem hat das 2M Silver nur 1.000 Ohm Gleichstromwiderstand, das 2M Red hat laut Prospekt 1.300 Ohm (bzw 1.200 Ohm bei den von mir in der Praxis gemessenen Exemplaren). Mit seinen elektrischen Werten entspricht das 2M Silver dem Super OM.
Dan_Seweri
Inventar
#11 erstellt: 15. Aug 2018, 21:12
Außerdem beachte man bitte, dass der "The Classic" keine einfache Umschaltmöglichkeit zwischen 33 und 45 hat. Zum Wechsel der Geschwindigkeiten muss man den Plattenteller abnehmen und den Riemen auf dem Pulley verschieben (siehe Abschnitt 9 im Handbuch). Bescheuerter und unkomfortabeler geht es kaum.


[Beitrag von Dan_Seweri am 15. Aug 2018, 21:12 bearbeitet]
Yamahonkyo
Stammgast
#12 erstellt: 15. Aug 2018, 21:34

Dan_Seweri (Beitrag #11) schrieb:
Außerdem beachte man bitte, dass der "The Classic" keine einfache Umschaltmöglichkeit zwischen 33 und 45 hat. Zum Wechsel der Geschwindigkeiten muss man den Plattenteller abnehmen und den Riemen auf dem Pulley verschieben (siehe Abschnitt 9 im Handbuch). Bescheuerter und unkomfortabeler geht es kaum.


Naja, dafür hat er keine Mechanik, oder Elektronik, die ausfallen könnte. Dann hört man halt erst all seine Singles und später die LPs.

Persönlich finde ich das aber auch schrecklich.

Der neue hat ja jetzt eine Elektronik, kostet dafür aber auch mehr. Was mich an dem wiederum stört ist das Ortofon Quintet Red. Ich habe MMs lieber. Bei denen kann ich mal schnell ne andere Nadel anstecken und die laufen prinzipiell erstmal an jedem 08/15 Phono Pre, oder -eingang.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 16. Aug 2018, 00:29 bearbeitet]
JOHN-DOE+EDF
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Aug 2018, 22:15
DER NEUE ist nicht neu sondern eine Edition, bei der man die RPM übrigens per Kopfdruck einstellen kann.
Yamahonkyo
Stammgast
#14 erstellt: 16. Aug 2018, 00:19
Genauso steht's in meinem Eröffnungsdialog!

Gruß Roland
Dan_Seweri
Inventar
#15 erstellt: 16. Aug 2018, 08:39

Yamahonkyo (Beitrag #12) schrieb:
Naja, dafür hat er keine Mechanik, oder Elektronik, die ausfallen könnte.

Aus genau diesem Grund ist mein VW Käfer, Baujahr 1983, allen modernen Autos völlig überlegen: nach der langen Bauzeit ist er ein völlig ausgereiftes Produkt, das fast ohne elektrischen oder mechanischen Schnickschnack auskommt. Sogar auf eine elektrische Lüftung wurde verzichtet, um die Defektanfälligkeit zu minimieren.


Yamahonkyo (Beitrag #12) schrieb:
Persönlich finde ich das aber auch schrecklich. :cut

Ich finde meinen VW Käfer auch völlig in Ordnung. Meines Erachtens sollten sich viel mehr Menschen den Segnungen eines solchen minimalistischen Produkts hingeben. Weiß gar nicht, was die Leute an all den modernen Autoausstattungen so begeisternd finden...
cone-A
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Aug 2018, 13:50

Dan_Seweri (Beitrag #15) schrieb:

Yamahonkyo (Beitrag #12) schrieb:
Naja, dafür hat er keine Mechanik, oder Elektronik, die ausfallen könnte.

Aus genau diesem Grund ist mein VW Käfer, Baujahr 1983, allen modernen Autos völlig überlegen: nach der langen Bauzeit ist er ein völlig ausgereiftes Produkt, das fast ohne elektrischen oder mechanischen Schnickschnack auskommt. Sogar auf eine elektrische Lüftung wurde verzichtet, um die Defektanfälligkeit zu minimieren.


Murks, der 60 Jahre lang unverändert gebaut wird, mag vielleicht von der Beständigkeit (oder Sturheit) des Herstellers zeugen, nicht aber von der Qualität des Produkts.

Ein Käfer mit 15 Jahren und 100tkm auf der Uhr war üblicherweise ein Fall für den Verwerter. Rost in der Karosserie, Sitze 1 cm Spiel in den Schienen, Motor und Getriebe reif für die Totalrevision.

Für Dein Beispiel würde ich einen Toyota Corolla der 90er heranziehen. ;-)

Zum Thema The Classic: Ich finde ihn - mit eingebauter Speedbox - auch recht ansprechend. Eine Endabschaltung gehört aber auf jeden Fall noch in das Paket.


[Beitrag von cone-A am 16. Aug 2018, 13:51 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 16. Aug 2018, 16:38
Hallo,

wenn ich mir angugge wieviele Käfer immernoch rumkrabbeln kann das nur daran liegen, dass der größte Teil der Wettbewerber noch lausiger zusammengeschusterte Karren vom Band geschubst haben...

Der beste Volkswagen (Golf II) hat wirklich Nehmerqualitäten, da wird sogar der Corolla vom Webmaschinenhersteller "chapeu" sagen können.

BTW hat ausgerechnet bei Toyota die Qualität in den letzten Jahren nachgelassen, ein Bekannter war ein treuer Toyota-Kunde für viele Jahrzehnte, er fährt inzwischen was aus Korea.

Peter
8bitRisc
Stammgast
#18 erstellt: 16. Aug 2018, 21:15

Eine Endabschaltung gehört aber auf jeden Fall noch in das Paket

Dem stimme ich zu. Noch schöner ist es, wenn dabei am Ende der Platte auch der Tonarm angehoben wird (wie bei meinem Thorens TD-126). Das sollte doch machbar sein.


[Beitrag von 8bitRisc am 16. Aug 2018, 21:16 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#19 erstellt: 17. Aug 2018, 06:00
Und die Qualität der Netzteilanbindung mittels Wackelstecker und Wackelbuchse ist bei allen Pro Ject die ICH bis jetzt in der Hand hatte mehr als traurig.
Ich hoffe der Classic, der wirklich toll aussieht und ja immerhin 1000 UVP Kosten soll, hat einen besseren Stecker. Ich glaube es aber nicht.


[Beitrag von highfreek am 17. Aug 2018, 06:01 bearbeitet]
vinylrules
Stammgast
#20 erstellt: 17. Aug 2018, 07:15

Ich hoffe der Classic, der wirklich toll aussieht und ja immerhin 1000 UVP Kosten soll, hat einen besseren Stecker. Ich glaube es aber nicht.

Pro-ject war auf den Norddeutschen Hifi-Tagen so mutig, einen Classic in Einzelteilen zu präsentieren. Das ist nichts anderes, als ein sehr dünnes Brett, dass über Gummidämpfer auf einem anderen sehr dünnen Brett läuft. Die Teile entsprechen dabei absolut der vom Hersteller gewohnten miesen Verarbeitungsqualität, billig und lieblos gefertigt - ist ja auch ein Massenprodukt.

Was Pro-ject eben richtig gut macht ist, aus ihrem Setzbaukasten optisch ansprechende Varianten zu kreieren. Ich finde den Classic auch schick und genau das, wie man sich eine klassischen Plattenspieler vorstellt. Aber die Optik ist eben auch nicht alles
JOHN-DOE+EDF
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 17. Aug 2018, 08:56
[quote="vinylrules (Beitrag #20)"]Das ist nichts anderes, als ein sehr dünnes Brett, dass über Gummidämpfer auf einem anderen sehr dünnen Brett läuft. Die Teile entsprechen dabei absolut der vom Hersteller gewohnten miesen Verarbeitungsqualität, billig und lieblos gefertigt - ist ja auch ein Massenprodukt.[/quote]

ja das denke ich auch immer wenn ich meinen ansehe und benutze, dann übergebe ich mich im Strahl auf den Dreher und weine ein bisschen.

Beim saubermachen des Classic fällt mir dann wieder ein das ich gar kein Pro-Jet Hasser bin, dann finde ich plötzlich keinerlei Mängel in der Verarbeitung mehr und bin sogar recht erstaunt was für das kleine Geld alles möglich ist und geliefert wird, lege eine Scheibe auf und freue mich noch mehr das ich nicht wegen dem Kult oder Internetfame einen Uhraltdreher oder Edelteil mit Forencredibility gekauft habe.

Und jetzt darf das Bashing gerne losgehen

Ich leg mich wieder hin......


[Beitrag von JOHN-DOE+EDF am 17. Aug 2018, 09:01 bearbeitet]
vinylrules
Stammgast
#22 erstellt: 17. Aug 2018, 09:20

ja das denke ich auch immer wenn ich meinen ansehe und benutze, dann übergebe ich mich im Strahl auf den Dreher und weine ein bisschen.

Super, das gibt dann auf Dauer die Patina eines Vintage-Drehers.
holger63
Stammgast
#23 erstellt: 17. Aug 2018, 10:39
Ein Brettchen, entkoppelt von einem anderen Brettchen. Das wäre ja schon mal besser, als bei den meisten Technics.
cone-A
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Aug 2018, 11:03

holger63 (Beitrag #23) schrieb:
Das wäre ja schon mal besser, als bei den meisten Technics.


Dann schau Dir mal das Gehäuse eines SL-Q2 von innen an. Das ist ein ziemlich beeindruckendes Alu-Gußteil mit berechneten Verstrebungen und solchem Kram. Und das war nur ein Brot- und Butterspieler.
holger63
Stammgast
#25 erstellt: 17. Aug 2018, 11:40
Ja, was sehe ich da.. eine Plastikwanne, die mit einer anderen Plastikwanne verschraubt wird...
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 17. Aug 2018, 11:54
Hallo,

und?
Damals gab es schon FE-Konstruktionsprogramme für Spritzgussformen zur Optimierung der Gehäuse und Technics nutzte laut Werbung ein "TNRC" Material ("Technics non resonance compound").

Peter
holger63
Stammgast
#27 erstellt: 17. Aug 2018, 11:55
Plastik
Holz24
Stammgast
#28 erstellt: 17. Aug 2018, 12:01
Nö, Plastik ist anders !

Markus
holger63
Stammgast
#29 erstellt: 17. Aug 2018, 12:08
Ja so wie das Gehäuse meines Micromega-DACs auch nicht aus Plastik, sondern natürlich aus hochwertigem, wenn nicht sogar allerhöchstwertig-highendigem ABS bestand.. Sorry aber für mich war es Plastik.
Und auch für die Technicswannen habe ich kein anderes Wort, ganz egal wie das werbetechnisch genannt wurde, oder wie gut auch immer es funktioniert hat.
Dazu aus wiki:
Als Kunststoffe (auch Plaste[1], selten Technopolymere, umgangssprachlich Plastik) werden Werkstoffe bezeichnet, die hauptsächlich aus Makromolekülen bestehen.
Ich bin eben Umgangssprachler.

r.polli
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 17. Aug 2018, 12:10
Hallo,

ich hatte mir erst vor drei Wochen einen Pro-Ject gekauft um meine Platten zu digitalisieren. Wenn das Teil aber weiter so zuverlässig arbeitet, dann wird der kleine Debut nicht ersetzt sondern bleibt.

Gruß
Roland
Dan_Seweri
Inventar
#31 erstellt: 17. Aug 2018, 12:14

holger63 (Beitrag #25) schrieb:
Ja, was sehe ich da.. eine Plastikwanne, die mit einer anderen Plastikwanne verschraubt wird... :KR

Das Chassis des Technics SL-Q2 mit den Rippen auf der Unterseite ist aus Aluminium-Druckguss, nicht aus Plastik. Vielleicht möchtest Du gleich für morgen einen Termin bei Fielmann vereinbaren.
gapigen
Inventar
#32 erstellt: 17. Aug 2018, 12:17

Dann schau Dir mal das Gehäuse eines SL-Q2 von innen an. Das ist ein ziemlich beeindruckendes Alu-Gußteil mit berechneten Verstrebungen und solchem Kram. Und das war nur ein Brot- und Butterspieler.

Wenn diese Technics-Dreher nur nicht so abgrundtief hässlich wären mit ihrem Plastikdesign, komischen Schiebern und krummen Tonarmen.
Und besser klingen als der Pro-Ject werden sie auch nicht, da die Musik grundsätzlich halt der Tonabnehmer macht und nicht der Motor, das Netzteil oder irgendwelche Stecker, wie oben erwähnt.
Holz24
Stammgast
#33 erstellt: 17. Aug 2018, 12:21
Na dann denke halt weiter, der Q 2 hätte eine Plastikwanne verbaut.
Ist am Ende auch egal, ich traue dem Q2 eine bessere Entkopplung zu, als dem Classic.

Markus
.JC.
Inventar
#34 erstellt: 17. Aug 2018, 12:39
Der Trumpismus ist schwer in Mode !
Holger
Inventar
#35 erstellt: 17. Aug 2018, 12:41
Einen Unterschied zwischen beiden würde man dennoch nicht hören... wozu also dieses Gewese?

Kommt runter!



.JC.
Inventar
#36 erstellt: 17. Aug 2018, 12:46

Holger (Beitrag #35) schrieb:
Einen Unterschied zwischen beiden würde man dennoch nicht hören... wozu also dieses Gewese?


Einen Unterschied zwischen beiden würde man vermutlich nicht hören.

Weil es eine dreiste Provokation ist, offensichtliche Tatsachen abzuleugnen.
Das kennen wir aus den USA zZ genügend (in EU ist´s auch nicht besser, siehe Italien aktuell)

Aber wer sich das Ding kaufen will, nur zu; ist ja nicht mein Geld.
holger63
Stammgast
#37 erstellt: 17. Aug 2018, 12:51
Wenn das aludruckguss ist, werde ich mir einen kaufen.
Davon abgesehen ist es schon witzig, diese sofortigen Reaktionen, sobald einer was gegen das Forenheiligtum sagt, selbst wenn es nicht mal ganz ernst gemeint war..
Immer wieder gut und zuverlässig wie das Amen in der Kirche 😁


[Beitrag von holger63 am 17. Aug 2018, 13:05 bearbeitet]
holger63
Stammgast
#38 erstellt: 17. Aug 2018, 13:49
Statt Fielmann lieber Google. . Q2 wie Q3 haben tatsächlich ein Aluchassis. Und dann wird so einer auch mein nächster werden, interessehalber.
r.polli
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 17. Aug 2018, 14:46
Meiner Einer würde sich den Classic trotzdem nicht kaufen. Obwohl ich einen Pro-Ject habe. Warum keinen Classic obwohl der einen 9er Arm hat? Das mit den zwei dünnen Brettern und der Gummieinlage stimmt wirklich.

Wenn ich etwas mehr Geld ausgeben würde, dann käme zum Bleistift der Pro-Ject 1Xpression Carbon Classic in Frage. Denn, ich spiele meine Platten nass ab und ich brauche den Platz links oben für den Fuß vom Lenco

Gruß
Roland
akem
Inventar
#40 erstellt: 17. Aug 2018, 18:27
Der Classic hat aber den besseren Tonarm.

Gruß
Andreas
Vogone
Inventar
#41 erstellt: 17. Aug 2018, 18:37
Trotzdem sind die Pro-jects haptisch irgendwie Grütze. Mein oller SABA fühlt sich dagegen wie ein Panzer an.
Gern würde ich nach 20 Jahren mal was neues im Wohnzimmer haben, ich finde nur nichts.
(ich will aber auch einen Vollautomaten haben)


[Beitrag von Vogone am 17. Aug 2018, 18:38 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#42 erstellt: 17. Aug 2018, 18:45

holger63 (Beitrag #25) schrieb:
Ja, was sehe ich da.. eine Plastikwanne, die mit einer anderen Plastikwanne verschraubt wird... :KR


Ja,

das mag schon sein. Kunststoff ist vielleicht gar nicht mal der schlechteste Werkstoff, wenn es darum geht, Schwingungen zu verhindern.
Metall sieht zwar wertiger aus, ist aber auch das Material für Glocken, Saiten und Metall-Xylophone (Glockenspiele). Neigt also durchaus zum Schwingen.

Sand z.B. eher nicht. Baut man sich nun einen Kunststoff mit harter körniger Einlage (der Festigkeit wegen) und bindet sie mit einer Art Gummi (um der Weiterleitung von Schwingungen entgegenzuwirken), hat man damit womöglich einen für den Zweck "Plattenspieler" viel besseren Werkstoff als vielleicht Metall.
Der allerdings wie billiges "Plastik" aussieht.
Der vielleicht sogar billiger als Metall ist.

Aber für den Zweck vielleicht deutlich besser als Metall ist.

Vom reinen Aussehen her auf die technische Qualität zu schliessen, ist nicht unbedingt immer zielführend.

Gruss
holger63
Stammgast
#43 erstellt: 17. Aug 2018, 19:01
Der oben angeführte Q2 hat ja nun tatsächlich ein Aluchassis. Ich höre ja noch nicht lange wieder Platten. Seit ich wieder damit angefangen habe - hoffentlich fange ich nicht wieder das rauchen an.. - hatte ich hier ausser dem PE34 noch einen Saba, Grundig, Technics und Akai. Ausser dem PE natürlich, alles Plastikbomber. Und bei jedem dachte ich, was für ein geiles Gerät, wenn es sich nur besser anfühlen würde! Ich hatte den Q jetzt in dieser Liga vermutet, auch wegen der Bedienelemente. Mir ist Optik schon sehr wichtig, wobei ja eh jedem was anderes gefällt. Und da ist der Classic in meinen Augen eine ausgesprochen positive Erscheinung!
.JC.
Inventar
#44 erstellt: 17. Aug 2018, 19:59
Hi,


Burkie (Beitrag #42) schrieb:
Metall sieht zwar wertiger aus, ist aber auch das Material für Glocken, Saiten und Metall-Xylophone (Glockenspiele). Neigt also durchaus zum Schwingen.


Metall, also Stahlblech und Aludruckguss, hat ein kristalline Struktur und schwingt tatsächlich wie eine Glocke.
Bei einer Stahlblechwanne (zB. Technics SL 1710) geht ein erfahrener Hersteller hin und klebt Bitumenstreifen in die Wanne.

ähnlich ist es beim Plattenteller und da wird die Sache schon interessanter
denn wenn der Plattenteller schwingfähig ist, dann ist das bei der mechanischen Abtastung von Frequenzen >3 kHz Schei...
tomtiger
Administrator
#45 erstellt: 18. Aug 2018, 02:26
Hi,

ich habe seit 20 Jahren meinen Project 6.9, eine 1cm Aluplatte als Subchassis und 3 gut von oben justierbare Kegelfedern. Eine standardmäßige Haube hat er auch.

Project "konnte" also schon immer.

Was das Schwingen anbelangt, klopft halt nicht gegen Metall! Nachdem das im Plattenspieleralltag nicht vorkommt: absolut irrelevant.

LG Tom
highfreek
Inventar
#46 erstellt: 18. Aug 2018, 06:34
http://www.hifi-foru...=7150&postID=994#994


diesen wunderschönen und gut klingenden Pro Ject habe ich inzwischen wieder verkauft, warum ?

Genau aus den oben genannten "haptisch irgendwie grütze" Gründen.

Ein Beispiel aus meiner Erfahrung : Man freut sich auf eine neue Platte und legt den Power Schalter um und es passiert nichts.
Panisch sucht man (ich) den Fehler um dann irgendwann auf die Idee zu kommen mal an der Steckverbindung zum Netzteil zu wackeln.
Und siehe da er läuft.

Das wir uns richtig verstehen, ich bemängele NICHT das Billige Netzteil an sich, es ist letztlich egal ob der Strom aus einem externen billig Trafo oder aus einem Internen Ringkern kommt, aber SO eine Steckverbindung ist unter aller Sau. Betriebssicherheit sieht nun mal anders aus.

Wir (Hagi73 und ich) waren z.B. zufällig gestern im Saturm Köln. Dort steht ein Classic für um 800 Euro.
sieht toll aus, aber bei dem Ausstellungsstück war z.B. die Haube verzogen und lag links nicht auf.

Neben an stand der Hanpin Onkyo, der ist schwerer, sieht m.E. hochwertiger aus und fasst sich deutlich besser an.

Und mal Grundsätzlich gesagt JEDER Japaner der 60/70/80er den Ich in der Hand hatte ist Detail durchdachter und betriebssicherer als jeder Pro Ject den ich hatte. Man sehe sich nur die interne Verkabelung an ect pp.......

Pro Ject baut günstige Player die ordentlich- gut klingen. Aber ansonsten....
gapigen
Inventar
#47 erstellt: 18. Aug 2018, 06:37

Project "konnte" also schon immer.

Die Pro-Ject Basher wirst Du nicht überzeugen können.
hpkreipe
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Aug 2018, 06:47
Hm,

das mit der Kristallstruktur stimmt schon - aber was hat das mit dem dediziertem Resonanzverhalten zu tun. Ich meine Glas und im weiten Sinn auch Plastik haben zwar keine regelmäßig geordnete Kristallstruktur, aber gerade Glas bei entsprechender Form klingt ja nicht schlecht, wenn ich da an meine Rotweingläser denke. Und auch Plastikwannen klingen, denke da gerade an diverse Plastiktrommeln aus der Zeit in der meine Kinder noch damit gespielt haben ...

Das Resonanzverhalten hängt doch stark neben dem Material von der Formgebung ab. Ob es nun ein Qualitätsmerkmal ist, dass offensichtlich vorhandene Resonanzen mit Bitumenstreifen gebändigt werden, sei auch einmal dahingestellt. Aber wenn ein Hersteller sein Produkt kennt und ausentwickelt, schwingt im relevanten Bereich auch keine Stahlblechwanne, außer es wurde an Materialstärke, und/ oder definierten Knicken und Verstrebungen oder auch Bohrungen gespart.

Zum Plattenteller aus modernen Kompositaufbauten, die sind bestimmt chic, teilweise aus Glas oder Plastik oder beidem, aber bezüglich der Massenverteilung und den Kosten eben günstiger. Bei Glas kann man darüber streiten, aber es geht da aus meiner Sicht nur darum, die Teile als Designobjekt in die Wohnstube integrierbar zu machen. Das ist völlig in Ordnung, aber technisch kenne ich dafür keinen Grund. Ich lese zwar immer, dass auf Grund folgender Spezialkunststoffe, das Resonanzverhalten deutlich reduziert wurde, aber Messungen dazu, selbst nur ein Vergleich von zwei Frequenzgängen, was auch immer, dazu habe ich bislang nichts gesehen.

Selbst die Gummimatte auf dem Metallteller selber halte ich zur Klangbeeinflussung für überbewertet, ich hätte einfach Angst, dass mir ein direktes Auflegen der Platte auf das Metall einfach die Platte beschädigt. Aber Experimente dazu habe ich nie gemacht und einfach die vorhandenen Auflagen vom Hersteller genutzt.

Was mich zu einem Wechsel motivieren könnte, wäre tatsächlich nur eine Auflage mit nachweislich besserer Leitfähigkeit, analog zu den ESD Fußbodebnelägen, um einer statischen Aufladung entgegen zu wirken. Das ist es dann aber auch schon was ich dort an Klangpotenzial sehe. Beim Abtasten selber sind die direkten Kräfte zu gering, um eine Resonanz im Plattenteller anregen zu können, Trittschall sollte durch ein Subchasis gedämpft werden und eine Anregung durch die Luft, da ist der Tonarm mit dem Abtaster gefragt, aber da sollte auch der Antrieb selber (Resonanz, Tonabnehmer mit Arm) einen deutlich größeren Einfluss haben. Das Geräusch ist zumindest deutlich gleich nach dem Aufsetzen der Nadel in der Einlaufphase bis zum Einsetzen ersten Töne deutlich/ wahrnehmbar und messbar.

Mein 5ct dazu.
.JC.
Inventar
#49 erstellt: 18. Aug 2018, 06:48
Moin,


highfreek (Beitrag #46) schrieb:
Und mal Grundsätzlich gesagt JEDER Japaner der 60/70/80er den Ich in der Hand hatte ist Detail durchdachter und betriebssicherer als jeder Pro Ject den ich hatte.


ja die Japaner haben seinerzeit schon verdammt gut konstruiert und designed.
(das Ende für Dual und Co.)

Wer jemals einen echten Technics bedient hat und dann auf einem Project seine Platten auflegen soll,
der denkt: naja, wenn´s sein muss.


hpkreipe (Beitrag #48) schrieb:
das mit der Kristallstruktur stimmt schon - aber was hat das mit dem dediziertem Resonanzverhalten zu tun.
...
Zum Plattenteller aus modernen Kompositaufbauten, ...


war nur eine Randbetrachtung zum Gehäuse, weiteres führt hier zu weit
..
der "The Classic" hat einen Plattenteller aus MDF, ...

im Prinzip hört man eh wenig Unterschiede zw. Plattenspielern, von daher kann man ruhig das Auge entscheiden lassen


[Beitrag von .JC. am 18. Aug 2018, 06:58 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#50 erstellt: 18. Aug 2018, 06:59

Wer jemals einen echten Technics bedient hat und dann auf einem Project seine Platten auflegen soll,
der denkt: naja, wenn´s sein muss.

Das ist eben eine Sache der eigenen Prioritäten. Ich kann halt am Technics nichts finden, was mich irgendwie auch nur ein Stück positiv emotional berührt. Und Emotionen spielen gerade im Analogen oft eine große Rolle. Und welchen Einfluss hat schon die Bedienung auf den Klang
Hörbert
Inventar
#51 erstellt: 18. Aug 2018, 07:25
Hallo!

@.JC.


........das Ende für Dual und Co............


Nö, das Ende für Dual und & war die verpennte Entwicklung zur CD hin, das waren eben keine Mischkonzerne wie die Japaner, Panasonic z.B. von denen Technics ein Unterlevel war verdiente sein Geld genau so gut mit Fahrrädern und Brotbackmaschinen wie mit Plattenspielern, -Dual hatte nichts anderes-, (genau wie z.B auch die japanische Firma Micro-Seiki).

Im übrigen sollte das Resonanzverhalten eines Laufwerks im praktischen Betrieb Banane sein da es bei einem richtig aufgestellten Gerät gar nicht erst zu Anregungen kommt.

MFG Günther
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