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Phonokabel: Wie wichtig ist die Kapazität?

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Dommes
Inventar
#1 erstellt: 30. Okt 2006, 21:17
Hallo zusammen,

schon länger frage ich mich wie wichtig eine

niedrige Kapazität bei Phono-verbindungen ist.

Mit welchen Werten habt ihr gute Erfahrung gemacht bzw.

Könnt ihr empfehlen.Ab wo wird es kritisch?

LG
Dominik
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 30. Okt 2006, 21:25
Hi!
Bei MM-TAs soll sie unter 120pF bleiben.Niedriger ist besser.MCs ist es egal.Die Länge des Kabels sollte 1m nicht übersteigen.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 31. Okt 2006, 08:20
Hallo!

Eine zu niedrige Kapazität ist genau so ungünstig wie eine zu hohe, allerdings hat die Phonokapazität nur bei Magnetsystemen eine Auswirkung, das Magnetsystem braucht diese Kapazität um mit ihrer Hilfe einen Schwingkreis ( Die Spulen des Sysems bilden diesen Schwingkreis zusammen mit der Phonokapazität und dem Abschlußwiderstand) mit einer Resonanz bei ca. 13-15 KHz. Die Kapazität des Phonoeingans inklusive Kabel sollte je nach Tonabnehmersystem zwischen 250-680 Picofarad liegen, nähere Angaben kannst du, -zumindestens bei besseren Magnetsystemen den Technischen Daten entnehmen in denen der Hersteller auch eine empfohlene Abschlußkapazität angegeben haben sollte. Bei Moving Iron Systemen spielt die Kapazitätsfrage keine Rolle, desgleichen bei High-Output- und Low Output MCs.

MFG Günther
Finglas
Inventar
#4 erstellt: 31. Okt 2006, 09:07
Hallo,

als kleine anschauliche Ergänzung zum Beitrag von Hörbert hier mal ein Bild, wie sich der Frequenzgang eines Tonabnehmers bei verschiedenen Kapazitäten verändert.



Das Bild ist der Bedienungsanleitung des Yamaha-Vorverstärkers C4 entnommen - die im Gegensatz zu heutigen BA weniger Belletristik, dafür aber mehr Technik enthält, inklusive diverser Diagramme.

Wie Hörbert schon schrieb, liegt zumindest den besseren TAs meist auch die Information bei, mit welcher Kapazität sie idealerweise abgeschlossen werden sollen. Schwieriger ist mitunter nach meiner Erfahrung die Info zu beschaffen, welche Kapazität der Phonoeingang (MM) des Verstärkers hat. Nicht selten ist nur der Abschlußwiderstand von 47 kOhm angegeben und der Hersteller hält sich ansonsten bedeckt.

Aus eigener Erfahrung: Ich habe einen alten Thorens TD-115 MkII hier, der mit einem sehr hochkapazitiven Kabel ausgestattet war (gut 220 pF) - was übrigens auch schon die Stereoplay in den 80ern moniert hatte. Mit den Ortofon-Tonabnehmer (Vinylmaster Silver) klang das dann recht dumpf. Mit dem neuen Kabel (ca. 80 pF) jetzt heller und richtiger

Cheers
Marcus
Dommes
Inventar
#5 erstellt: 31. Okt 2006, 10:04
Hallo,

also Sven sagt das man längen über einen Meter vermeiden sollte.Bei meiner Vorstufe wird das MC-System automatisch über CI angepasst.
Wenn also vorher das Kabel A mit 68 pF und 1 Meter länge besser spielte als Kabel B mit 85 pF und 1,5 Meter länge,das eigentlich vom Aufbau viel besser ist,scheint in diesen 50 cm der Fehler zu liegen,oder

LG
Dominik
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 31. Okt 2006, 10:07
Hi, im Anschluss daran meine Frage:

Gibt es für den Selberbau ein gut geeignetes, gut abgeschirmtes, bezahlbares Kabel als Meterware, dessen Werte bekannt sind?

Bezugsquellen?

Gruuß silberfux
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2006, 10:16
Moin silberfux,

hier: Sommer Cable
Die schmeissen Dich tot mit technischen Daten und sind sehr preiswert. Interessant sind besonders die Mikrofonkabel.

Grüße von Brent
Dommes
Inventar
#8 erstellt: 31. Okt 2006, 11:24
Beide von mir beschriebenen Kabel waren von diesem Hersteller.Kabel A the Goblin 1,30 Euro der Meter und Kabel B Albedo ab 6.- Euro der Meter.
Also die Frage ist für mich ist die 1,5 Meter länge des Albedo das Problem?

LG
Dominik
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 31. Okt 2006, 11:31
Hallo Dominik,

Bitte beschreib doch einmal etwas konkreter: Welcher Tonabnehmer, was für ein Kabel (Selbstbau, fertig konfektioniert, Stecker, Steckontakte), originale Tonarmverkabelung?, was für ein Verstärker/Vorverstärker?

Und natürlich: wie ist Dein Klangeindruck, was klingt wie bzw. besser oder schlechter?

Viele Grüße von

Brent
Dommes
Inventar
#10 erstellt: 31. Okt 2006, 11:51
Hallo Brent,

Also Plattenspieler ist von Pro-jekt der RPM 5/SP,TA-System ein Denon DL103,Phonovorverstärker ist ein C.E.C. PH 53 der das Signal über einen Röhrenvorverst. zur Endstufe von Audio Analogue leitet.Abgehört wird dann (im Moment)mit Lautsprechern von Dynaudio,den Aud.122
Leider habe ich keinen direkten Vergleich mehr.Es war aber zuerst das Goblin sym. angeschlossen.Auf Empfehlung probierte ich das Albedo,allerdings halt in 1,5 Meter,weil sich die 1 Meter irgendwie als zu knapp raustellten.
Der Klang veränderte sich für mein empfinden von warm,voll,sehr räumlich und analog wie ich es mag in spitz,hell vordergrüngig,leicht beengt,mit schlankem Bass.Stecker von Neutrik XLR und Neutrik Chinch beim Goblin und Eichman bullet plugs und Neutrik XLR beim Albedo.
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 31. Okt 2006, 20:23
Hi!
Der Fehler liegt nicht unbedingt bei den 50cm.Ein Kabel hat ja viele physikalische Werte,wie Widerstand,Ableitung,Kapazität,Induktivität usw.Das DL 103 ist ja ein MC,reagiert kaum auf die Kapazität.Also war es ein anderer Parameter,der nicht passte.
Druide16
Inventar
#12 erstellt: 31. Okt 2006, 20:56
Hallo Dominik,

das DL-103 ist für Dein Laufwerk u.U. nicht gerade der optimale Abtaster. Die Carbon-Arme von Pro-Ject zählen ja nicht gerade zu den Schwergewichten. Mit welchen Eingangswiderstand hast Du das DL-103 an Deinem PhonoPre angeschlossen?

Gruß,

V.
directdrive
Inventar
#13 erstellt: 31. Okt 2006, 20:58
Hallo Dominik,

ich bin etwas spät, sorry. Nein, weder die Kapazität des Kabels noch in Deinem Fall die Länge dürfte der ausschlaggebende Faktor bei der von Dir beobachteten Klangveränderun/schlechterung sein. Wie von Sven richtig bemerkt, reagieren MCs in so geringem Umfang auf die Kabelkapazität, daß man hier auch nicht das Problem suchen sollte.

Grund für den Unterschied ist wohl eher die Kombi von Kabel und Deiner Phonovorstufe, es scheint, daß die Verstärkungsanpassung beim Albedo über irgendeine Eigenheit des Kabels stolpert, wie auch von Sven angenommen.

Akzeptier einfach das für Deine Ohren bessere Kabel als das besser geeignete

Grüße sendet

Brent
Dommes
Inventar
#14 erstellt: 31. Okt 2006, 21:01
Hallo V,

das System wird bei mir bei symetrischem Betrieb automatisch angepasst ähnlich wie bei der Aquvox Phono,

LG
Dominik
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 31. Okt 2006, 21:29
Brent und Dominik: Herzlichen DAnk für die Versandquelle!!!

Gruß Silberfux
Passat
Moderator
#16 erstellt: 31. Okt 2006, 22:29
Richtig günstig gehen auch Koaxkabel der RG-Reihe, wie z.B. RG 223, RG 58, RG 59. Die haben alle eine rel. niedrige Kapazität und sind für den Preis sehr gut.

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 31. Okt 2006, 22:30 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#17 erstellt: 01. Nov 2006, 08:33
Hallo,
sehr zu empfehlen ist auch das RG 142, schlanker im Bass und präziser in den Höhen als das RG 58. Und für ca. 6€ den Monometer auch sehr günstig.
Gruß
Ludger
Finglas
Inventar
#18 erstellt: 01. Nov 2006, 09:16
Hallo,

bei den RG-Kabeln (sonst gut Kabel, nutze sie selbst) ist aber zu beachten, dass sie nicht sonderlich flexibel sind. Gerade das RG142 ist sehr starr, am Plattenspieler je nach Konstruktion des Gerätes daher m.E. aus mechanischen Gründen nur bedingt einsetzbar - bei direkter Verbindung zur Tonarmbasis gar nicht.

Sehr flexibel - und optisch darüberhinaus recht ansprechend (gerade das XXL) - ist das Sommercable THE SPIRIT, ein Gitarrenkabel: Flexibel, geringe Kapazität (ca. 80 pF/m) und gute Schirmung (doppeltes Cu-Geflecht + leitender Carbonschirm). Je nach Ausführung - normal oder XXL - preislich zwischen ca. 2 und 3 Euro; man findet es bisweilen zu günstigeren Preisen als auf der HP von Sommercable selbst. Ich hatte es über einen auf der HP verlinkten Händler bezogen. Man muss nur beim Konfektionieren aufpassen, dass der Carbonschirm nicht mit dem Innenleiter zusammenkommt. Und etwas vorsicht beim Löten, im Gegensatz zur PVC-Isolation der RG Kabel brutzelt die PE-Isolation des Innenleiters beim SPIRIT bei unvorsichtiger Handhabung des Lötkolbens schneller weg

Zum Klangproblem: Ich schließe mich Jazzys Aussage an. Die Kapazität sollte bei einem MC-System nicht das Problem sein. Die 50cm mehr sowieso nicht. Möglicherweise irritiert wirklich irgendwas am Kabel die automatische Einmessung Deines Phono-Pres.

Cheers
Marcus
Dommes
Inventar
#19 erstellt: 01. Nov 2006, 12:19
Hallo,

um die Vorteile meines Phono-Pre auszuschöpfen sollte es über 2 Innenleiter verfügen (sym. XLR auf Chinch),daher scheidet das Classic aus.

LG
Dominik
Finglas
Inventar
#20 erstellt: 01. Nov 2006, 13:58
Hi!


Dommes schrieb:

um die Vorteile meines Phono-Pre auszuschöpfen sollte es über 2 Innenleiter verfügen (sym. XLR auf Chinch),daher scheidet das Classic aus.


ok, dann scheiden die genannten RG-Kabel sowie das THE SPIRIT aus, die haben alle nur einen Innenleiter.

An meinem Thorens habe ich ein parallelsymmetrisches Kabel mit 2 Innenleitern dran, das ich mal bei Phonophono bestellt hatte (mangels besserer Kenntnis guenstigerer Alternativen). Es ist mit 30 Euro (konfektioniert mit Cinch) nicht unbedingt ein Schnaeppchen, funktioniert aber einwandfrei.

Mal eine Frage: Welche Vorteile hat es, XLR auf Cinch zu verwenden? Vorteile wuerde ich nur sehen, wenn vollsymmetrisch uebertragen werden koennte. Oder irre ich hier? Koennte je nach Konfektionierung hier vielleicht auch das Problem des Albedo bei Dir liegen?

Cheers
Marcus
Passat
Moderator
#21 erstellt: 01. Nov 2006, 14:06

Finglas schrieb:

Mal eine Frage: Welche Vorteile hat es, XLR auf Cinch zu verwenden? Vorteile wuerde ich nur sehen, wenn vollsymmetrisch uebertragen werden koennte.


Vollsymetrisch geht bei Tonabnehmern nur bei MC-Systemen, daher macht eine vollsymetrische Verkabelung bei einem MM-System wenig Sinn.

Grüsse
Roman
Finglas
Inventar
#22 erstellt: 01. Nov 2006, 14:20

Passat schrieb:

Finglas schrieb:

Mal eine Frage: Welche Vorteile hat es, XLR auf Cinch zu verwenden? Vorteile wuerde ich nur sehen, wenn vollsymmetrisch uebertragen werden koennte.


Vollsymetrisch geht bei Tonabnehmern nur bei MC-Systemen, daher macht eine vollsymetrische Verkabelung bei einem MM-System wenig Sinn.


Das Denon DL103, das Dominik verwendet, ist ja ein MC-System. Aber spaetestens wenn man dann einseitig auf Cinch umsetzt, sind, wenn ich mich nicht irre, die Vorteile der symmetrischen Uebertragung wieder dahin. Oder denke ich da falsch?

Wenn natuerlich eines der Geraete nur XLR-Anschluesse hat, das andere nur Cinch, dann muss es natuerlich so sein

Cheers
Marcus
GandRalf
Inventar
#23 erstellt: 01. Nov 2006, 14:36

Finglas schrieb:

Passat schrieb:

Finglas schrieb:

Mal eine Frage: Welche Vorteile hat es, XLR auf Cinch zu verwenden? Vorteile wuerde ich nur sehen, wenn vollsymmetrisch uebertragen werden koennte.


Vollsymetrisch geht bei Tonabnehmern nur bei MC-Systemen, daher macht eine vollsymetrische Verkabelung bei einem MM-System wenig Sinn.


Das Denon DL103, das Dominik verwendet, ist ja ein MC-System. Aber spaetestens wenn man dann einseitig auf Cinch umsetzt, sind, wenn ich mich nicht irre, die Vorteile der symmetrischen Uebertragung wieder dahin. Oder denke ich da falsch?

Wenn natuerlich eines der Geraete nur XLR-Anschluesse hat, das andere nur Cinch, dann muss es natuerlich so sein

Cheers
Marcus


Schau mal hier:

http://www.cec-international.de/pages/s18.html




Finglas
Inventar
#24 erstellt: 01. Nov 2006, 14:49

GandRalf schrieb:
[
Schau mal hier:

http://www.cec-international.de/pages/s18.html




:prost


Ah, danke, das erklaert schon mal einiges. Wenn ich allerdings das Datenblatt richtig verstehe, funktioniert dieses "Current injection" nur bei "balanced input", also bei symmetrischem Anschluss bei MC-Systemen. Das macht ja Sinn. Aber dann muesste man doch symmetrisch vom MC bis zum CEC gehen. Oder? Wenn ich zwischenzeitlich ueber Cinch-Stecker (RCA) gehe, waere doch das symmetrische hin? Oder?

Cheers
Marcus
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 01. Nov 2006, 15:00
Hallo!

Symmetrische Phonoverkabelung macht nach m.E. nur bei einem Vollsymmetrischen Phonoentzerrer Sinn, Sobald ich auf einen Asymmetrischen Kontakt umlege ist der Vorteil dahin. Vollsymmetrische MC-Entzerrer waren einige Zeit in den 80ger mal ein Hype, allerdings konnte ich keinen echten Vorteil darin sehen ausser daß es bei einigen Usern nicht anders möglich war diverse Brummprobleme in den Griff zu bekommen.

MFG Günther
GandRalf
Inventar
#26 erstellt: 01. Nov 2006, 15:07
Moin Günther,


Hörbert schrieb:
Hallo!

Symmetrische Phonoverkabelung macht nach m.E. nur bei einem Vollsymmetrischen Phonoentzerrer Sinn, Sobald ich auf einen Asymmetrischen Kontakt umlege ist der Vorteil dahin. Vollsymmetrische MC-Entzerrer waren einige Zeit in den 80ger mal ein Hype, allerdings konnte ich keinen echten Vorteil darin sehen ausser daß es bei einigen Usern nicht anders möglich war diverse Brummprobleme in den Griff zu bekommen.

MFG Günther


Schau mal in den Link!!!

Der CEC unseres Freundes ist vollsymmetrisch. Er macht eine automatische Stromanpassung. Das ist der große Vorteil!!

Dommes
Inventar
#27 erstellt: 01. Nov 2006, 15:13
Hallo Zusammen,

das DL 103 ist ja ein MC-System,ich gehe von meinem Tonarm (Chinch-Anschlüße Plattenspieler raus und sym. per XLR rein.

LG
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 01. Nov 2006, 15:14
Hallo!
@GandRalf
Interessantes Gerät, habe mir gerade das Datenblatt angeschaut, so macht das natürlich Sinn.

@Dommes

Heißt daß das du mit vier Cinchbusen aus deinem PS rausgehst oder nur mit zwei? Das ist mir unklar, eigentlich solltest du vom Tonarm her die vier Anschlüsse durchführen bis zur Eingangsbuchse (Masse entfällt) Bei zwei Buchsen müssten demgemäß auf den beiden Aussenleitern wohl die grünen und blauen Anschlüsse liegen?

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 01. Nov 2006, 15:19 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#29 erstellt: 01. Nov 2006, 15:27

Dommes schrieb:
Hallo Zusammen,

das DL 103 ist ja ein MC-System,ich gehe von meinem Tonarm (Chinch-Anschlüße Plattenspieler raus und sym. per XLR rein.

LG



Dann bringt dir das Ganze aber nichts!!!
Du müsstest eigentlich direkt verkabeln, und das "Erdkabel" nur am Verstärker verbinden!!





[Beitrag von GandRalf am 01. Nov 2006, 15:28 bearbeitet]
Dommes
Inventar
#30 erstellt: 01. Nov 2006, 15:35
Wiso Gandalf,der Anschluß erfolgte bei mir wie auf deinem Bild aus der BDA.Vom System sym. zu den Chinch-Ausg. des Players,dann XLR-rein in den Phono-Pre.Masse nur Verstärkerseitig!
GandRalf
Inventar
#31 erstellt: 01. Nov 2006, 16:00
Moin nochmal,


Dommes schrieb:
Wiso Gandalf,der Anschluß erfolgte bei mir wie auf deinem Bild aus der BDA.Vom System sym. zu den Chinch-Ausg. des Players,dann XLR-rein in den Phono-Pre.Masse nur Verstärkerseitig!


Du begehst eine Fehlanpassung des Wellenwiderstandes!

Der ist bei Symmetrischer XLR Verkabelung mit 110 Ohm festgelegt. Bei Cinch liegt er bei etwa 75 Ohm.
Es kann daher u.U. zu mehr oder weniger starken Beeinflussungen des Signals kommen. (Muß nicht sein, ist so aber technisch nicht korrekt!)



übrigens : GandRalf ist richtiger!!;)
Finglas
Inventar
#32 erstellt: 01. Nov 2006, 16:07
Noch eine Frage zur Konfektionierung mit Cinch-Steckern, damit ich das auch richtig verstehe: Von den beiden Innenleitern ist einer an den Pin angeschlossen, der andere auf den Kranz gelegt, und der Schirm des Kabels bleibt offen und ist nur auf der Seite der XLR-Stecker angeschlossen? Also etwa so wie in der von GandRalf gezeigten Grafik?

Cheers
Marcus
Dommes
Inventar
#33 erstellt: 01. Nov 2006, 16:28
Sorry Ganralf-verguckt.

@Marcus-der Anschluß ist exact wie auf dem Bild, und von Dir beschrieben.
Der Klang/Anpassung hat mit dem Goblin halt wesentlich besser gefallen.Nicht das ich mit dem Albedo irgendwelche Störungen hätte,es klingt auch nicht schlecht,ich versuche mir bloß das Phänomen zu erklären.Auf der Seite von SAC wird zum Beispiel vorgeschlagen über kleine Widerstände (5-10Ohm) auf Masse zu gehen.Die Konfektionierung stelle ich mir allerdings nicht so einfach vor.Aber reizt mich schon.
Passat
Moderator
#34 erstellt: 01. Nov 2006, 17:01
Eine symetrische Verkabelung per Cinchanschlüssen ist zwar unter Verzicht auf die Schirmung möglich, aber nicht sinnvoll.
Niemand rechnet mit einer symetrischen Verkabelung, wenn er auf Cinchanschlüsse trifft.
Schon der Stecker selbst ist nicht symetrisch, die Kontaktfläche des inneren Pins ist kleiner als die des äußeren Kragens und damit der Widerstand höher. Es liegen also keine 100% symetrischen Verhältnisse vor.

Entweder man macht es richtig mit XLR-Anschlüssen oder asymetrisch per Cinch, alles andere ist Pfusch.

Grüsse
Roman
Druide16
Inventar
#35 erstellt: 01. Nov 2006, 17:07
Tach,

werft doch nicht alles durcheinender.

1. Symmetrische Verbindung vom Plattenspieler zum PhonoPre macht nur Sinn, wenn der PhonoPre symmetrische Eingänge hat.

2. Nur bei vollsymmetrischem Anschluß ist es möglich, eine automatische Anpassung der Eingangsimpedanz á la AQVOX zu fahren.

3. Die Art des Kabels sollte dabei keine Rolle spielen, nur sollte es so aufgebaut sein, wie in der Zeichnung von GandRalf.

4. Die Beschaltung mit Widerständen von Minus nach Masse ist parallelsymmetrisch und somit für automatische Impedanzanpassung ungeeignet.

Gruß,

V.
Dommes
Inventar
#36 erstellt: 01. Nov 2006, 17:19
Na denn werd ich mir noch ein Goblin pfriemeln und das
ganze mal vergleichen.
lini
Inventar
#37 erstellt: 03. Nov 2006, 19:08

GandRalf schrieb:
(...) Du begehst eine Fehlanpassung des Wellenwiderstandes!

Der ist bei Symmetrischer XLR Verkabelung mit 110 Ohm festgelegt. Bei Cinch liegt er bei etwa 75 Ohm. (...)


Für NF-Zwecke? Ähhh - mich deucht, Du verwurschtelst das mit den Impedanzen für Pro/Consumer-SPDIF...

Grüße aus München!

Manfred / lini
GandRalf
Inventar
#38 erstellt: 06. Nov 2006, 11:00
Moin auch,


lini schrieb:

GandRalf schrieb:
(...) Du begehst eine Fehlanpassung des Wellenwiderstandes!

Der ist bei Symmetrischer XLR Verkabelung mit 110 Ohm festgelegt. Bei Cinch liegt er bei etwa 75 Ohm. (...)


Für NF-Zwecke? Ähhh - mich deucht, Du verwurschtelst das mit den Impedanzen für Pro/Consumer-SPDIF...

Grüße aus München!

Manfred / lini


Nein!
Direkt verwursten will ich da nichts.
Es ist richtig, daß der Wellenwiderstand erst ab etwa einigen "kHz" (ab etwa 15-18 khz) kontstant und rein "reell" gerechnet werden kann, aber auch in niedrigeren Bereichen ist beim Übergang mit unterschiedlichen Steckern (Roman wies schon auf die unterschiedlichen Kontaktflächen hin) durchaus eine Beeinflussung möglich.
Wie ich aber schon selber schrieb:


Es kann daher u.U. zu mehr oder weniger starken Beeinflussungen des Signals kommen. (Muß nicht sein, ist so aber technisch nicht korrekt!)


Jeder Kontaktübergang (Vor allem bei den geringen Ausgangsspannungen eines MC Tonabnehmers) ist mit einem gewissen "Verlustrisiko" behaftet.

Grüße aus Osnabrück!!



[Beitrag von GandRalf am 06. Nov 2006, 11:01 bearbeitet]
Dommes
Inventar
#39 erstellt: 29. Nov 2011, 13:13
Ich krame diesen alten Threat von mir nochmal aus weil
ich zum gleichen Thema eine ähnliche Frage habe.

Hier zu lesen die eigentliche Problematik:

Anpassung/Abschlusswiderstand Grado Reference Platinium Wood

Die Geräte in dem alten Threat sind nicht mehr aktuell.

Der Arm ist ein 9cc Evolution, der Phonopre ein Aaron Phonomodul alte Serie. Die Einstellmöglichkeiten habe ich im verlinkten Threat gepostet.


Jazzy schrieb:
Hi!
Bei MM-TAs soll sie unter 120pF bleiben.Niedriger ist besser.MCs ist es egal.Die Länge des Kabels sollte 1m nicht übersteigen.


Wenn die Kapazität unter 120pF bleibt kann das Kabel auch
länger sein???
Hörbert schrieb:
Hallo!

Eine zu niedrige Kapazität ist genau so ungünstig wie eine zu hohe, allerdings hat die Phonokapazität nur bei Magnetsystemen eine Auswirkung, das Magnetsystem braucht diese Kapazität um mit ihrer Hilfe einen Schwingkreis ( Die Spulen des Sysems bilden diesen Schwingkreis zusammen mit der Phonokapazität und dem Abschlußwiderstand) mit einer Resonanz bei ca. 13-15 KHz. Die Kapazität des Phonoeingans inklusive Kabel sollte je nach Tonabnehmersystem zwischen 250-680 Picofarad liegen, nähere Angaben kannst du, -zumindestens bei besseren Magnetsystemen den Technischen Daten entnehmen in denen der Hersteller auch eine empfohlene Abschlußkapazität angegeben haben sollte. Bei Moving Iron Systemen spielt die Kapazitätsfrage keine Rolle, desgleichen bei High-Output- und Low Output MCs.


Also kann das Phonokabel bei einem MI-System ruhig mal länger ausfallen? Ab wann ist Schluss?
Könnten mit einem MI-System auch Kabel eingesetzt werden mit höherer Kapazität wie man es z.B. von Monster Cable kennt (600-800pF)

Und das alles ohne Unterschiede wahrzunehmen?


[Beitrag von Dommes am 29. Nov 2011, 13:17 bearbeitet]
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