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Plattenspieler Pro-Ject Debut III oder Denon DP-300F ?

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Goostu
Inventar
#1 erstellt: 13. Mai 2007, 18:47
Hallo Analog-Folk

Bin absoluter Einsteiger, was Plattenspieler betrifft. Habe aber eine grosse Sammlung von Platten geerbt. Es sollten zum Teil ganz begehrte alte Platten sein.
(Das ist jedoch hier gar nicht der Punkt)

Um sie zu hören benötige ich natürlich einen Plattenspieler. Ins Auge gefallen sind mir der Pro-Ject Debut III und DP-300F von Denon.

Wenn wir den Preis einfach mal nicht berücksichtigen:
Welches Gerät ist besser?

Mein AVR hat übrigens keinen Phono-Eingang. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann benötige ich beim Pro-Ject noch einen separaten Phonoverstärker. Beim Denon scheint dieser bereits eingebaut zu sein. Taugt der was? Und kann ich den Denon praktisch Plug&Play anschliessen?

Der Denon scheint auch einen "Knopf" für die Drehgeschwindigkeit zu haben. Beim Pro-Ject muss man für diese Funktion eine Speedbox kaufen.

Wenn wir aber das ganze Zubehör und den Gesamtpreis weglassen: Welches Gerät ist qualitativ besser?

Danke für jede Hilfe!
Goostu
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 13. Mai 2007, 19:06
Hallo!

Beides sind Einsteigergeräte die Qualitätsmäßig sehr enge Grenzen haben, trotzdem kann man sie eigentlich nicht miteinander vergleichen. Der Denon ist m.E. noch weniger erweiterbar als der Pro-Ject der zumindestens noch einen Passabeln Tonarm hat. Wenns schon einer der beiden sein soll nimm den Pro-Ject. (Oder aber nimm dir fürs gleiche Geld etwas besseres Gebrauchtes von Ebay)

MFG Günther
Phil-HIPP
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Mai 2007, 19:15
Also ich hab schon lange den Pro-Ject im Auge. Der gefällt mir einfach optisch am Besten.
Was auch noch sehr empfehlenswert wäre, ist der Thorens TD 147. Den hatte ich vor kurzem von einem Bekannten. War zwar kaputt (Total-Schaden des Motors) aber er sah sehr sehr gut aus. Den gibts bei eBay ab ca. 150 - 250€.
Ich würde mal vermuten, dass es in der Preisklasse keine signifikanten Unterschiede gibt.
Den Pro-ject Vor-Vorverstärker (die Headbox) gibts gebraucht für ca. 65€ neu kostet er glaub ich 75€.

Plug'n play sind übrigens beide. Bedeutet, dass man sich da nicht mit Azimut, Gegengewicht oder ähnlichem Analog-Frust rumärgern muss.
Goostu
Inventar
#4 erstellt: 13. Mai 2007, 19:16
ok :-) danke für diese Tipp.
Nun komme ich aber trotzdem zurück auf die Preis-Geschichte: Warum ist der Pro-Ject denn günstiger?

Pro-Ject Debut III: ab ca EUR 230.- z.b. HifiRegler
Denon DP-300F: ab ca. EUR 270.- (auch HifiRegler)

Liegt es daran, dass das Standardgerät (ohne irgendwelches Zubehör) von Denon schon "alles" dabei hat?

Gruss Goostu
Phil-HIPP
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Mai 2007, 19:23
Denon: Alles dran. System (der Abtaster ganz vorne), Arm, Phonoentzerrer (der Vorverstärker für deinen Surround-Receiver)
=teuer (verhältnismäßig)

Pro-ject: alles dran, außer der Phonoentzerrer (den du ja brauchst)

Ein Phonoentzerrer ist ein kleines Gerät, das extra Strom braucht Head Box , deshalb ist auch der Denon 40€ teurer.
Goostu
Inventar
#6 erstellt: 13. Mai 2007, 19:27
danke :-)
aber beim denon ist auch noch die "speedbox" (geschwindigkeitsumschalter) dabei, richtig?

muss man sich denn bei diesen Phonoentzerrer (das ist ein verstärker) auch noch viel gedanken machen?
gibt es da auch billiges und gutes?

Wieviel muss ich ca. investieren?
Dynacophil
Gesperrt
#7 erstellt: 13. Mai 2007, 19:32
Hi
hab den Denon letztens angefasst... ich würd den Teufel tun 270 gute Euro dafür hinzulegen, für 70-120 bekomm ich im Vergleich mit dem Ding Oberklasse-Player gebraucht. dann noch 70-100 in ein GUTES System investiert und du hast einen sehr guten Dreher... und nicht teuren billig-kram.
Der fasst sich so eklig an... und wenn man diese heute üblichen Player so nebeneinanderstehen sieht, sehen die auch alle aus als kämen sie vom selben chinesischen hinterhof.
Goostu
Inventar
#8 erstellt: 14. Mai 2007, 05:43

Der fasst sich so eklig an...


wie soll ich denn diese beschreibung verstehen??

goostu
miriad
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Mai 2007, 05:50
Schau dir einmal meinen Thread unten an (Neuer Plattenspieler zur späteren Aufrüstung gesucht).

Ich wollte zu Beginn auch einen Debut III und bin nun bei einem Thorens 147 gelandet. Günstiger und besser als der Debut und ich bereue es keine Sekunde! Jederzeit später aufrüstbar und toll und edel sieht er auch aus.

Überlege es dir gut!

Wenn aber einer der beiden, würde ich nicht zum Denon greifen, sondern zum Debut!

Gruss, miriad
Dynacophil
Gesperrt
#10 erstellt: 14. Mai 2007, 07:39

Goostu schrieb:

Der fasst sich so eklig an...


wie soll ich denn diese beschreibung verstehen??

goostu


Leicht, Plastik, Teller wie aus Alu"folie", Arm, Hebel, alles fühlt sich einfach billig an.... ich kann das Gefühl was ich bei diesen Dingern bekomme nur so beschreiben... vor allem wenn dann ein Preisschild daneben fast 300€ zeigt, bekomm ich dann spätestens ne Gänsehaut un renne ohne mich umzudrehen so weit wie ich kann. Ich glaub der ganze Player wiegt 5,5 Kg, mein Teller allein wiegt 3.

Das man ist wirklich so, das in einer vergleichbaren schlimmen Qualität für das Geld vermutlich 6-8 Plattenspieler in der Bucht zu bekommen sind, aber wer will die schon. Z.B. ein CEC BD 2200, der kleinste der Baureihe, für 20-40€ zu bekommen wenn man nicht auf die Händler reinfällt die ihn einem als HighEnd andrehen wollen, ist - obwohl er für mich als player absolut indiskutabel wäre und von mir bestenfalls als Deckelträger in frage kommt, noch ein besseres Gerät als der Denon...
Einen CEC BD-5200 bekommst du sicher nach etwas schauen für um 70€, das war (und ist) ein sehr guter Spieler der oberen Mittelklasse. Wenn du auf automaten stehst, einen CEC 8200 (auch als Metz und unter div. anderen brands zu bekommen) mit ~12KG Eigengewicht, sehr guter Arm etc um 100€, oder einen BD-7000 ev. für 110€. Ein Shure M97xe dazu, und für 200€ steht etwas da was diese (teuren) Einsteiger-Schüsseln noch nicht mal zu 25% bieten.
Mir würde hoffentlich der Arm verdorren wenn ich fast 300€ für den Denon hinlegen würde
ich hoffe meine Gedanken wurden klarer
lonestarr2
Stammgast
#11 erstellt: 14. Mai 2007, 10:46
hatte selber jahrelang einen Project 2 laufen, aehnlich dem Debut, etwas hochwertigere Komponenten.
War sehr damit zufrieden.
Die Speedbox ist nicht unbedingt notwendig, Du kannst auch die Geschwindigkeit durch Umlegen des Antriebsriemens am Motortreibrad aendern.
Klingt aufwaendiger als es wirklich ist, natuerlich waere die Spoeddbox komfortabler.
Ich bin 10 Jahre ohne ausgekommen.
Kommt natuerlich auch darauf an wieviel 33er und 45er man hat.
Goostu
Inventar
#12 erstellt: 14. Mai 2007, 12:49
hi lonestarr
das ist ein guter punkt.
die speedbox benötige ich wohl kaum.
habe X schallplatten (keine ahnung wieviele)
und 5 ( ja, fünf) singles ...
Capitol
Stammgast
#13 erstellt: 14. Mai 2007, 15:03
hallo Goostu! Wenn es ei neuer Plattenspieler sein soll nimm den Projekt. Dazu als Phonoverstärker die Projekt Phonobox oder den Nad PP2. Preise sind knapp unter 100 Euro. Der Projekt Debüt ist fürs Geld ein ordentlicher Spieler mit guten Tonarm. Gruss Uwe
wastelqastel
Inventar
#14 erstellt: 14. Mai 2007, 15:44
Hallo
Würde dir auch zum Pro-jekt raten
Habe selber einen (Modifiziert)Und liebe das Teil
Ein Thorens ist Natürlich noch etwas anderes
Beim Pro-jekt haste wenigstens die möglichkeit zum aufrüsten
Beim Denon "der wirklich auch nicht mein Fall wäre" nicht
Meiner spielt Ausgezeichnet mit einem Yamaha MC11 und einem 2cm Glasplattenteller aber auch im Orginalzustand ist er bei Neuen keine Schlechte Wahl
Grüsse Peter
Goostu
Inventar
#15 erstellt: 14. Mai 2007, 16:04
DANKE!!!!!!!
Ihr wart eine grosse Hilfe :-)


eeeeehaaaa
thehighender
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Mai 2007, 16:15
Hallo!

Also ich kann dem nur zustimmen! Ein guter "Gebrauchter" fürs gleiche Budget ist allemal besser als dieser heutige Playmobil-Industrieschund

Hatte z.B. vor 3 Jahren einen "alten" Denon DP-37 F Vollautomat mit Quarzcontrol geschossen für €250,00 (Thorensfreunde bitte nicht steinigen ) im Rosenholzgehäuse, Shuresystem V-15 Typ IV (ein Topsystem) u. einem Transrotor Staubbesen (mit statischem Entladungskabel) - edel u. in fast neuwertigem Zustand - nicht vgl.bar mit den aktuellen Plaste & Elaste-Playern.

Der Klang war für sein Geld auf jeden Fall überragend!

Heute bin ich "leider" immer noch bei einem Japaner (da auch billich), einem Kenwood 990 in Klavierlack schwarz mir neuem Ortofon-System. Wird aber getauscht gegen das Shure, da das Ortofon zu hart klingt

Einfach mal im Ebay die Augen auf halten - da findet sich immer was gutes

Auf ein aufregendes Hörerlebnis

Anlage: CD Technics SL-P 2000 Reference (Verbindung m.
Symphonicline Kabel u. Neutriksteckern)
Kenwood 990 Turntable
AVM V1 Vorstufe (Verbindung m. 2x Van den Hool)
Endstufe dbx MK II 4-Kanal (Verbindung Kimbercable,
Monitor Black & White 1200 liegt parat)
Boxen Infinity Renaissance Klavierlack (BiAmp-Betrieb)
2.Verstäkerelektronik:
Arcam Delta 290 Vollverstärker mit MM+MC Phonoteil
Arcam Alpha 9 Endstufe
3.Klassischer Receiver:
Pioneer QX 949 Quattro
Boxen Isophon
4.Backup CD Player:
Yamaha 1080
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