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Technics SL-BD 20 aufrüsten?

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LouisCyphre123
Inventar
#1 erstellt: 21. Mai 2008, 11:26
Hallo,

ich besitze seit einigen Jahren einen gebraucht gekauften Einsteigerplattenspieler Technics SL-BD-20.

Da ich aber mehr und mehr Interesse an Schallplatten entwickelt habe, stellt sich mir nun die Frage,
wie man hier klangtechnisch opitimieren kann...

Lohnt es, den Standard-Tonabnehmer des Technics gegen einen höherwertigen auszutauschen? Wenn ja, welchen?

Oder empfiehlt es sich, einen besseren (evtl. gebrauchten?)Plattenspieler zu kaufen?

Und jetzt der Haken an der Sache - durch soeben vollzogenen Lautsprecherkauf ist mein Budget seeeehr begrenzt.
D.h. ich würde maximal nen Hunderter in die Aufrüstung stecken wollen bzw. falls ihr zu einem Neukauf/Gebrauchtkauf raten würdet, wäre ich bereicht bis 400 EUR auszugeben...allerdings dann auch noch warten, bis die Kohle angespart wäre...

Wer kann mir helfen?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2008, 12:02
Hallo,

ich kenne deinen Technics nicht, aber der Tausch des Tonabnehmers -- wenn noch der Original-TA verbaut ist hat der ja sicher auch schon etliche Betriebsstunden auf dem Buckel -- lohnt sich m.E. immer. Die genannten 100 Euro würde ich allerdings nicht voll ausschöpfen.

Wenn ich das richtig sehe, hat der Technics das T4P-Befestigungssystem. Damit ist die Auswahl etwas begrenzter, dafür ist die Montage aber viel einfacher. Hier mal zum Beispiel die T4P-System-Liste von Phonophono in Berlin -- es gibt aber natürlich noch viele andere Händler.

Interessant wären sicher das Grado Prestige Black oder Green, oder aber das Ortofon OMP 10 -- kommt aber auch auf deinen Hörgeschmack und die hauptsächliche Musikrichtung an.


Jochen
LouisCyphre123
Inventar
#3 erstellt: 21. Mai 2008, 12:14
Läge man also so bei 50-70 Euronen....okay....
An Mucke höre ich hauptsächlich Classic Rock / Alternative Rock / Blues / Indie / Gothic / Wave / Songwriter
Also Rock - Querbeet quasi.
Die neuen Boxen tönen eher etwas wärmer, weniger kalt/analytisch. Hatte ich bewusst so ausgesucht.
Von daher empfiehlt sich vielleicht ein relativ neutraler TA?
ZapRS
Stammgast
#4 erstellt: 21. Mai 2008, 16:53
Moin Louis!
Hab den Technics auch wenn du ihn ebenfalls "tunen" willst
Schau dir ma diesen Thread an :
Link
vielleicht beantwortet das deine frage....
Slanderscree
Stammgast
#5 erstellt: 22. Mai 2008, 13:49
Sieht so aus, als sei der Technics nicht so gängig und entsprechend zäh verläuft die Beratung. Vielleicht kommt der Thread aber noch in Schwung, ich überbrücke aber erst mal. Klar sollte Dir sein, dass der SL-BD 20 eben nur die Butterbrotklasse von Technics ist mit einem leichten Kunststoffchassis und einem leichtgewichtigen Plattenteller. Gegen einen größeren Dual, Thorens, Rega oder Project sieht der Technics wohl nicht gut aus, allerdings müsstest Du für einen solchen Spieler auch schon etwas tiefer in die Tasche greifen, was Du im Augenblick nicht willst (Thread in Kaufberatung).

Wenn es vorerst beim Technics bleiben soll, ist der Tonabnehmertausch prinzipiell ein guter Ansatz. Empfehlen möchte ich Dir dazu nichts, weil ich weder den Technics noch die möglichen Tonabnehmer klanglich einstufen kann. Aus der Ferne würde ich lediglich schätzen, dass der Technics in Sachen Präzision wahrscheinlich keine Offenbarung ist. Der neue Tonabnehmer sollte daher vielleicht mit einer sehr klaren aber auch nicht überspitzten Wiedergabe glänzen. Dünn sollte der Tonabnehmer auch nicht klingen, denn ebenfalls wahrscheinlich ist das Tieftonfundament des Technics nicht atemberaubend.

Bei so einer leichtgewichtigen Konstruktion solltest Du auf einen guten Standort achten, am besten wäre – wie im verlinkten Thread empfohlen - ein Brett an der Wand, weil das am wenigsten Schwingungen von außen aufnimmt (wegen des fehlenden Bodenkontakts überträgt sich nur Luftschall aber kein Tritt- oder Körperschall).

Schwingungen im Gehäuse sollten sich nicht in diesem totlaufen, sondern eliminiert oder abgeleitet werden. Zum Ableiten würden sich Spikes empfehlen, mit der Spitze nach unten, um das Gehäuse zu mitkoppeln. Teure Spikes würde ich dafür nicht nehmen, denn dass die teuren Spikes so viel besser sind als preiswerte, glaube ich nicht. Wichtig ist halt, dass das Material Schwingungen weiterleitet und eben eine Spikeform aufweist.

Schwingungen eliminieren kannst Du mit Gummidämpfern. Auch hier gibt es gute Produkte für wenig Geld, überzogene Preise würde ich nicht zahlen, weil auch ein spezielleres Gummi nicht so teuer sein kann und das Ganze auch in Relation zum Plattenspieler stehen sollte. Die Dämpfer müssen eher weich sein, da der Plattenspieler sehr leicht ist.

Du kannst es natürlich zunächst auch mit halbierten Squashbällen versuchen, die zudem tendenziell eine Spike-Form haben und daher auch trotz größerer Auflagefläche zum Untergrund hin mitkoppeln können.

Theoretisch kannst Du mit der Tellerauflage experimentieren. Bei meinem Thorens liefert ein Sandwich aus Filz-Vinyl-Filz ein gutes Ergebnis, vielleicht weil es Schwingungsenergie stark abbaut. Da sich die Tonarm- bzw. Tonabnehmerhöhe bei Technics aber wahrscheinlich nicht verändern lässt, wäre dies bei Dir ein schwieriges Unterfangen, da die neue Tellerauflage in diesem Fall nicht höher sein darf als die alte. Die Gummimatte nur gegen Filz auszutauschen, kannst Du Dir wahrscheinlich sparen. Weder bei meinem Dual noch bei meinem Thorens hat das zu hörbaren Unterschieden geführt.
thewas
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Mai 2008, 14:18

Slanderscree schrieb:
Schwingungen im Gehäuse sollten sich nicht in diesem totlaufen, sondern eliminiert oder abgeleitet werden. Zum Ableiten würden sich Spikes empfehlen, mit der Spitze nach unten, um das Gehäuse zu mitkoppeln. Teure Spikes würde ich dafür nicht nehmen, denn dass die teuren Spikes so viel besser sind als preiswerte, glaube ich nicht. Wichtig ist halt, dass das Material Schwingungen weiterleitet und eben eine Spikeform aufweist.


Hallo,

Schwingungen kann man nicht "ableiten", Schwingungen kann man Dämpfen durch Isolation oder tiefrequenter machen durch Masse. Spikes sind nicht so toll weil sie die Schwingungen "leiten" und das in beiden Richtungen und nie wie die Voodooverkaufende Zuberhörindustrie vielen glaubhaft gemacht hat, dass sie wie eine Diode arbeiten (auch wegen der Form), bei der Mechanik gibt es sowas nicht, bei Kräften gilt immer actio ist gleich reactio, drittes newtonsche Gesetz.


Slanderscree schrieb:
Schwingungen eliminieren kannst Du mit Gummidämpfern. Auch hier gibt es gute Produkte für wenig Geld, überzogene Preise würde ich nicht zahlen, weil auch ein spezielleres Gummi nicht so teuer sein kann und das Ganze auch in Relation zum Plattenspieler stehen sollte. Die Dämpfer müssen eher weich sein, da der Plattenspieler sehr leicht ist.


Das ist jetzt richtig!


Slanderscree schrieb:
Du kannst es natürlich zunächst auch mit halbierten Squashbällen versuchen, die zudem tendenziell eine Spike-Form haben und daher auch trotz größerer Auflagefläche zum Untergrund hin mitkoppeln können.


Wie oben geschrieben hat die Spike-Form keine Funktion in der Mechanik, sondern nur die Masse, Dämpfung, Steifigkeit, Fläche und Reibung. Der Rest deiner Vorschläge ist aber Sinnvoll.

Grüße
Theo


[Beitrag von thewas am 22. Mai 2008, 14:26 bearbeitet]
Slanderscree
Stammgast
#7 erstellt: 22. Mai 2008, 14:36
Gut zu wissen, das mit der nicht vorhandenen "Richtcharakteristik" bei Spikes. Danke für die Information.
tom0815net
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Mai 2008, 16:53
Hallo,

der Technics ist wirklich kein schlechter Spieler, ob das Gehäuse nun aus Kunststoff ist oder nicht spielt eigentlich keine besonders grosse Rolle. Ein neues System wäre warscheinlich das beste was Du machen kannst, da orig. Nadeln für die alten Technics Systeme leider nicht mehr zu bekommen sind. In der Bucht gibt es bei williamthakker eine sehr grosse Auswahl an T4P Systemen, da ist auch bestimmt für dich was dabei. Ich selbst benutzte zwei Spieler nahezu gleicher Bauart, nur halt mit Quarz-Direktantrieb und kann nichts negatives über diese Geräte sagen, eigentlich sind sie nahezu Unverwüstlich (meine stammen von 1983). Den Antriebsriemen solltest Du aber irgendwann erneuern, wenn dieser verschlissen ist.
Gruss Thomas
ZapRS
Stammgast
#9 erstellt: 22. Mai 2008, 16:58

tom0815net schrieb:
Ein neues System wäre warscheinlich das beste was Du machen kannst, da orig. Nadeln für die alten Technics Systeme leider nicht mehr zu bekommen sind.

Da irrst du dich ,es gibt in der Tat Orginal und Bessere Nadeln!
Habe mich schlau gemacht , weil ich den o.g. PS ebenfalls besitze.
Schlecht ist der Technics wirklich nicht nur leider ein echter Plastikbomber!
Argon50
Inventar
#10 erstellt: 22. Mai 2008, 17:00
Hallo!

Also bei meinem alten SL-BD22 hatte sich der Tausch des TA schon sehr deutlich ausgewirkt, da der alte original TA einfach langsam am Ende war und auch ganz allgemein eher "langweilig" klang.

So schlecht wie er manchmal beschrieben wird ist der kleine leichte Technics gar nicht, finde ich zumindest.


Du könntest natürlich auch mal bei eba* auf die Jagd nach etwas Gebrauchtem mit gutem TA gehen.

So bin ich an meine Duals und die Shure V15 bzw. Yamaha MC9 TA gekommen.


Grüße,
Argon

JayKuDo
Stammgast
#11 erstellt: 22. Mai 2008, 17:13
Hallo,

ich besitze den BD20 auch noch, und hab ihn nach einigen Hörproben doch noch etwas Tuning angedeien lassen.
Als TA kann ich neben dem Original Technics nur noch Ortofon empfehlen. (das sagen meine Ohren (keine Goldlöffel) im Direkten Vergleich zu Pro-Ject, Harksound und einem Thorens.
Was etwas störend ist, es scheint so, das Technics den hellen Klingelteller mit der Gummimatte bedämft hat.
Ich hab durch einen Bekannten sehr dünnen Bitumenmatten bekommen. die sind ca. 2mm dick und selbstklebend.
Nun hat der Riemen zwar nicht mehr viel Platz nach oben aber der Teller klingt nimmer wie die Glocke eines Messdieners.
ich hab nur die Unterseite beklebt um die Optik zu erhalten.
Gleichfalls erscheint mir der Bass etwas schlanger und präziser geworden zu sein.

Gewagt hab ich mich das auch erst, als ich in der Bucht noch ein Ersatzteilspenderchen ersteigern konnte.

Gruß Jürgen

LouisCyphre123
Inventar
#12 erstellt: 27. Mai 2008, 10:07
Also erstmal vielen Dank für die vielen informativen Beiträge!!!

Ich fasse mal ganz grob zusammen:

Variante I wäre ein neuer TA für den Technics für ca. 60 Euro.

Variante II wäre der Neu/Gebrauchtkauf eines anderen Plattenspielers.

Was hätte ich denn beim Neukauf z.B. zu erwarten wenn ich z.B. bei Thorens, Dual oder Pro-Ject in der 200-250 EUR - Klasse einsteigen würde?
Hätte ich dann eine echte Verbesserung (außer der optischen) zu meinem alten BD-20 ????

Oder sollte man beim Neu-/Gwebrauchtkauf lieber eine Klasse höher gehen in Richtung Technics 1210 o.ä.????
jopetz
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2008, 10:22

LouisCyphre123 schrieb:

Was hätte ich denn beim Neukauf z.B. zu erwarten wenn ich z.B. bei Thorens, Dual oder Pro-Ject in der 200-250 EUR - Klasse einsteigen würde?
Hätte ich dann eine echte Verbesserung (außer der optischen) zu meinem alten BD-20 ????

Oder sollte man beim Neu-/Gwebrauchtkauf lieber eine Klasse höher gehen in Richtung Technics 1210 o.ä.????

Hi,

den direkten Vergleich hat vermutlich noch keiner hier gemacht (ich jedenfalls nicht), daher ist es ein Stück weit Spekulation. Aber wenn du einen Einstiegsdreher für um die 200-250 Euro erwirbst, hast du m.E. nichts wesentlich verbessert, außer vielleicht der Optik (Geschmacksache). Du würdest halt ein etwas älteres Einstiegsgerät gegen ein neues Einstiegsgerät tauschen. Der Tonabnehmer wäre auch hier der primäre limitierende Faktor und müsste für eine Klangverbesserung ebenfalls getauscht werden. Ich wäre jedenfalls sehr erstaunt, wenn beispielsweise ein Pro-Ject Debut III mit dem original montierten System besser klänge als dein alter Technics mit einem neuen System der 60-Euro-Liga -- im Gegenteil, er wird schlechter klingen.

Auf dem Gebrauchtmarkt lässt sich mit 200 Euro sicher deutlich mehr anfangen, wobei du vermutlich auch dann Geld für ein neues System einplanen musst, denn mit neuwertigen guten Systemen werden Plattenspieler ja üblicherweise nicht verkauft (jedenfalls nicht für 200 Euro).

Mit dem Technics 1210 hättest du auf jeden Fall eine sehr solide Basis -- mit ordentlichem System bist du dann allerdings schnell im Bereich von 500-550 Euro.

Ich persönlich würde jetzt in ein neues System investieren. Wenn das für dich nichts oder nicht viel bringt, kannst du es vermutlich auch ohne riesigen Verlust wieder verkaufen. Und mittelfristig kannst du ja auf einen neuen Dreher sparen.


Jochen
LouisCyphre123
Inventar
#14 erstellt: 27. Mai 2008, 10:30

jopetz schrieb:
Mit dem Technics 1210 hättest du auf jeden Fall eine sehr solide Basis -- mit ordentlichem System bist du dann allerdings schnell im Bereich von 500-550 Euro.

Dann aber neu, oder?



Ich persönlich würde jetzt in ein neues System investieren. Wenn das für dich nichts oder nicht viel bringt, kannst du es vermutlich auch ohne riesigen Verlust wieder verkaufen. Und mittelfristig kannst du ja auf einen neuen Dreher sparen.

Okay...klingt sinnvoll
jopetz
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2008, 11:37

LouisCyphre123 schrieb:

jopetz schrieb:
Mit dem Technics 1210 hättest du auf jeden Fall eine sehr solide Basis -- mit ordentlichem System bist du dann allerdings schnell im Bereich von 500-550 Euro.

Dann aber neu, oder?

Ja klar, neu. War etwas missverständlich. Wenn du einen Technics 1210 in gutem Zustand gebraucht bekommst, ist das sicher eine Option, zumal der als Direkttriebler verschleiß- und wartungsarm ist.


Jochen
LouisCyphre123
Inventar
#16 erstellt: 27. Mai 2008, 12:02
Was ist da eigentlich der Mehrwert des "neuen" (?) MK5 gegenüber dem MK2?
Slanderscree
Stammgast
#17 erstellt: 27. Mai 2008, 14:25
Hast Du bestimmt schon gesehen:

http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=7878

Der Sprung vom MK III/IV zum MK V besteht angeblich nur aus einer geänderten Verkabelung (Cinch und Tonarm), einer anderen Tonarm-Legierung und einer LED-Nadel-Beleuchtung, erweiterte Pitch-Skala und Anti-Skipping-Mechanismus. Ich denke, die grundlegenden technischen Daten sind bei allen gleich, auch beim MK II.


[Beitrag von Slanderscree am 27. Mai 2008, 14:39 bearbeitet]
LouisCyphre123
Inventar
#18 erstellt: 05. Jun 2008, 13:44
Momentan tendiere ich dazu, auf einen neuen TA für den BD-20 zu verzichten und stattdessen lieber in ein paar Monaten was richtig solides anzuschaffen.

Nur - was ist "richtig solide" ???
Wenn ich mal den 1210er Technics als "Referenz" nehme...:
Der würde ja so 300 Euro in gutem gebrauchten Zustand kosten. Plus 100 EUR für nen TA.

Gibts es Alternativen, die Ihr mir empfehlen könnt, die ähnlich robust sind wie der Technics, für weniger als 300 Euro?
JayKuDo
Stammgast
#19 erstellt: 05. Jun 2008, 18:36
Naja, ich kenne den 1210er gut .... von frueherer Arbeit ...
Laesst sich klasse Bedienen (für meinen Teil ist das zuviel Discothek in meinem Wohnzimmer).
Das Gerät ist über fast alle Zweifel erhaben, und nur eines das Design spricht dagegen.

Technisch ist dies Teil klasse ....

Alternativen: die gesetzteren Thorens, Dual - also die bekannten Verdächtigen.

Zuletzt bleibt immer noch das Auge (zumindest bei mir), das sich mit bestimmten Modellen nicht anfreunden kann.

versuch mal einen zu Hören, evtl. (wenn möglich) in eigenem Raum. Nur das hat Wert.

Gruß

Jürgen
rkb
Stammgast
#20 erstellt: 05. Jun 2008, 20:20
Naja, in so einen Technics würde ich keine 100 Euro investieren.
Hatte mal kurzzeitg so einen.
Mit Technics hat das in meinen Augen nur noch wenig zu tun.
Es muss nicht unbedingt ein 1210 sein.
Es geht auch günstiger.
Mann nehme einfach einen 1300/1310, kann man als die Wohnzimmer-Variante des 1210 bezeichen.
Ich hab so nen 1310er.
Mit seinen 453x139x366 mm und 9,4 kg Masse ein in meinen Augen sehr gelungener Technics.
Spielt die meisten DUALs an die Wand
Schau dich mal nach so nem Gerät um.

Hatte auch mal nen höherwertigen DUAL, der hatte massive Probleme mit dem Schalldruck meiner Boxen. Der Technics hingegen konnte auch wunderbar in der Nähe der Boxen aufgestellt werden.
zZ spiel ich ein wenig mit nem alten Thorens 145. Macht einen guten Eindruck, aber halt Riemenantriebler mit 3,2 kg Teller. ...

Mei Lieblingsplayer seit ca. 3 Jahren ist zZ aber immer noch jener 13 kg Bolide
http://img180.imageshack.us/img180/4803/kenwoodki3.jpg
Mit einigermaßen gutem System für 400 - 500 € realisierbar.
Eine wahre Augenfreude
JayKuDo
Stammgast
#21 erstellt: 06. Jun 2008, 07:09
Sehr schöner Spieler, der Kenwood.
Ebenso zu empfehlen ist auch der Sansui SR-222 mk3-5 ...

Leider auch preislich meist etwas gehobener ....

Gruß

Jürgen
LouisCyphre123
Inventar
#22 erstellt: 06. Jun 2008, 09:58
Optisch gefallen würde mir der Thorens 320...
ISt der empfehlenswert?
Was kostet der gebracuht?
Soulific
Stammgast
#23 erstellt: 06. Jun 2008, 11:19
Hallo,

der TD-320 in der MkII Version mit dem TP-90 Tonarm ist ein sehr schönes Gerät. Die anderen Varianten bieten nicht den extrem guten Antrieb und nur der MkIII hat auch den TP-90 drauf, welchen ich mit abstand für den besten Thorens Arm halte. So ein TD-320 MkII wird dich in schwarz 250-350€ kosten. Je nach Zustand. Für unbenutzte Exemplare und die Ausführung in Mahagonie sind erheblich mehr zu berappen.

Lieben Gruß,
Sebastian
Texter
Stammgast
#24 erstellt: 10. Jun 2008, 13:22
Bevor Du in einen Plattenspieler investierst, würde ich den TA austauschen. Der Technics BD 20 ist an sich nicht übel (siehe techn.Daten). Wenn Du dieses System

http://cgi.ebay.de/O...sidZp1742.m153.l1262

einbaust, wird die Zeit bis zum nächsten Dreher mit Sicherheit großartig überbrückt.

Habe selbst schon bei dem Verkäufer bestellt und war sehr zufrieden. Hat auch Artikel zurückgenommen. Kann ich empfehlen. Ich habe den QD 33 aber konnte das OMP 10 nicht nutzen, da der Plattenspieler Probleme mit dem System hat (brummt). Die Nachbaunadeln sind minderwertig.
LouisCyphre123
Inventar
#25 erstellt: 11. Jun 2008, 08:19

Texter schrieb:
Bevor Du in einen Plattenspieler investierst, würde ich den TA austauschen. Der Technics BD 20 ist an sich nicht übel (siehe techn.Daten). Wenn Du dieses System

http://cgi.ebay.de/O...sidZp1742.m153.l1262

einbaust, wird die Zeit bis zum nächsten Dreher mit Sicherheit großartig überbrückt.

Habe selbst schon bei dem Verkäufer bestellt und war sehr zufrieden. Hat auch Artikel zurückgenommen. Kann ich empfehlen. Ich habe den QD 33 aber konnte das OMP 10 nicht nutzen, da der Plattenspieler Probleme mit dem System hat (brummt). Die Nachbaunadeln sind minderwertig.


Okay...vielen Dnak für den Hinweis...ist echt ne Überlegung wert!
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