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Nautilus 804, welcher Amp...

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Ziggy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Mai 2006, 22:38
Liebe B&W Freunde. Heute ist meine 804 endlich angekommen und ich bin restlos begeistert. Ist zwar eine Inzahlungnahme vom Händler, aber noch 6 Jahre Grantie, momentan steigen wohl viele auf die neuen Modelle um.

Und das kam so: Mit 16 Jahren (1982) durch viele Nachhilfestunden sauer verdient eine Grundig XSM 3000 als Einstiegsdroge, das war damals ein ganz ordentlicher Lautsprecher und die haben auch wirklich lange Jahre treu gedient. Dann mussten sie in den Keller wandern als die Kinder kamen wg. Kalotten eindrücken und so.

Als mich dann das HiFi Virus wieder infizierte und die Grundigs den Kellerauftenhalt nicht überlebt hatten begann die Suche. Die endete dann zunächst vor 6 Monaten bei einer Canton RCL und einem Denon 3805. Die Kombi klang beim Händler ganz gut, und ich war dann auch ganz zufrieden (ich hatte nur irgendwie das Gefühl dass die Grundigs damals feiner auflösten, einen präziseren Bass hatten, ok sie waren auch aktiv.)

Zufrieden bis..ja bis... mein Nachbar sich eine 801 anschaffte, ca 6 Jahre alt für 7000,-. Da war mir der Spaß an meiner Anlage gehörig verdorben und ich brauchte ein paar Tage bis ich wieder hinhören konnte. Also ab zum B&W Händler und nach einer finanzierbaren Alternative gesucht zur RCL. Die fand sich dann in der 804 für 2000,-. Die 801 ist natürlich besser, aber das wäre mir nie 5000,- Differenz wert, von den Neupreisen ganz zu schweigen.

Soeben habe ich die ersten CDs gehört und die Räumlichkeit und Auflösung der 804 ist schon um Welten besser als die RCL (sorry an alle RCLer, is ja auch eine ganz andere Preisklasse).

Mir ist klar dass der 3805 nun das schwächste Glied in der Kette ist nun die Elektronik dran ist und ich habe auch schon ein Paar gebrauchte AVM M3 in Aussicht. Alternativ dazu denke über ein Pärchen Igel 50 nach. Welche harmoniert Eurer Meinung nach besser mit der 804. Von Vincent bin ich abgekommen, da sie anscheinend nicht ganz so präzise und schnell sind.

Welches wären die idealen Kabel für diese Kombinationen oder speilen Kabel bei ca 50cm Entfernung zwischen Monoblock und Lautsprecher keine so große Rolle?

Den Bass der 804 find ich auf den ersten Anschein etwas dünn, kann aber sein dass es nur an der RCL von vorher liegt. Habe auch gerade die Orgelsmphonie gehört, da hat man schon das Gefühl dass untenrum etwas fehlt. Werde mir auch noch Granitplatten besorgen, das soll ja auch für einen präziseren Bass sorgen.

Mal abwarten ob sich das mit einer neuen Endstufe/Monoblöcken relativiert, wenn nicht denke ich bereits an einen ASW 800 (oh je, wie bringe ich das meiner Frau bei, na ja, immerhin war sie genauso begeistert von der 804 wie ich).

Habe jetzt gerade noch den Pablo All Star Jam vom 77er Montreux Jazz Festival gehört und meine Begeisterung steigt mit jeder neuen CD. Der CD Player ist übrigens ein Marantz CD 63SE von ca. 95, muss schon sagen, er schlägt sich tapfer an der 804 für sein Alter.

B&Wler sind schon ein anderer Schlag, ich habe in den letzten Tagen den ganzen Thread durchgelesen und hatte den Eindruck dass es hier wesentlich gesitteter zugeht als in manchen anderen Threads.

So nun freue ich mich auf eine interessante Diskussion und Eure Ratschläge. Hoffe ich habe Euch nicht allzusehr gelangweilt, aber das musste jetzt mal raus.

Ziggy


[Beitrag von Ziggy am 11. Mai 2006, 17:54 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Mai 2006, 14:02
glückwunsch zu den lautsprechern, absolut edele teile.


Welches wären die idealen Kabel für diese Kombinationen oder speilen Kabel bei ca 50cm Entfernung zwischen Monoblock und Lautsprecher keine so große Rolle?


kein problem, selbst wenn es 5 meter wären...


Mal abwarten ob sich das mit einer neuen Endstufe/Monoblöcken relativiert, wenn nicht denke ich bereits an einen ASW 800


entweder equalizer oder subwoofer. eine endstufe wird dir wohl kaum "mehr" bass bringen.

ich habe selber B&Ws und subwoofer - dass kann sehr gut klingen.
Ziggy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Mai 2006, 16:19
Hallo MusikGurke,

Danke für Deine Antwort, dachte schon es würde sich keiner für meine Story interessieren.

Würdest Du eher die SAC Igel 50 oder eher die AVM M3 Monoblöcke empfehlen? Ist glaube ich zur Zeit das beste was man gebraucht so um die 700 Euro klanglich bekommen kann.

Ich hätte schon gedacht, dass man es im Bass bemerkt, ob ein Denon 3805 mit 120W an 8 Ohm oder ein AVM mit 200W an 8 Ohm und hohem Dämpfungsfaktor aufspielt.

Gruß
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 12. Mai 2006, 17:48
die sache mit dem dämpfungsfaktor sollte man nicht überbewerten.

kennst du den link hier? der erste beitrag beschäftigt sich anfangs mit kabeln, später (auch noch im ersten beitrag) geht auch auf verstärker ein. alles an einer 800er von B&W.

http://www.hifi-foru...read=1053&postID=1#1

über die SAC liest man viel gutes, ich kenne sie aber nicht persönlich.
ochse
Stammgast
#5 erstellt: 13. Mai 2006, 23:09
Hallo Ziggy,

Glückwunsch zu den N804. Ich betreibe diese seit 4 Jahren mit Begeisterung, nehme aber "Holzohren" für mich in Anspruch...

Zunächst hatte ich sie am Revox B250, dann ein Jahr am Accuphase E307, jetzt läuft dieser als Vorverstärker die N804 hing zunächst single wired an Vincent 2 SP-996, mit wenig Unterschied zum E307.
Inzwischen habe ich mit eher sehr mässigem Gewinn Bi-Wiring und dann mit etwas mehr Verbesserungseffekt Bi-Amping mit den SP-996 probiert. Aber der grosse Durchbruch gegenüber E307 war das alles nicht.

Der Durchbruch zu wirklich besserer Wiedergabe kam erst durch die Aktivierung mit aktiver Frequenzweiche und jeweils einer SP-996 Endstufe für TT, MT und HT (insgesamt nunmehr 6 Stück...). Da kommt dann auch der viel diskutierte Dämpfungsfaktor wirklich zum Tragen, vor allem merkbar im Tiefton und Mitteltonbereich, denn die Dämpfungsfaktorkiller Tiefpass-Drosseln sind aus dem Wege.

Räumlichkeit, Ortbarkeit, Impulswiedergabe und auch Feindynamik nahmen stark zu. Jedenfalls viel stärker als mit Kabelversuchen und Bi-Wiring oder Bi-Amping an passiven LS...

Fazit: Mit Endstufen experimentieren kann was bringen. mbMn ist Aktivierung der LS der wirkliche Durchbruch bei der Wiedergabeverbesserung!

Gruss,
Winfried
pswadv
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mai 2006, 08:39
Willkommen im Club der begeisterten B&W-Besitzer!

Meine 803 werden versorgt vom Accuphase 408, ich bin wunschlos glücklich diesem Teil der Kette.

Mit der Quelle Marantz DV-12 war ich beim CD-Klang nicht nicht ganz zufrieden. Da habe ich das optionale D/A-Wandlermodul nachgerüstet; danach war ich wunschlos glücklich.

Wenn Dir 408 zu teuer ist, kannst Du dir ja zuerst den 213 anhören. Dann wird dein CD-Player das schwächste Glied, dann kannst Du auch mit dem D/A-Wandlermodul upgraden.

Als Abschluß empfehle ich Dir trotzdem einen Subwoofer. Nicht nur der Baß wird kräftiger und konturierter, sogar die Mitten und Höhen werden harmonischer und natürlicher klingen, wenn der Verstärker durch den Subwoofer entlastet wird.
pswadv
Stammgast
#7 erstellt: 16. Mai 2006, 08:42
Nochwas: Entferne die Kabelbrücken, und ersetze sie durch Kabelverbinder. Bringt ungemein viel! Das gleiche beim Receiver (Pre-Out zu Endstufe).
Ziggy
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Mai 2006, 14:19
Hallo ochse,

danke für Deine Tipps. Wie steuerst Du denn HT und MT bei der 804 getrennt über die aktive Frequenzweiche an, ich habe nur zwei Terminals für HT/MT und TT an meiner 804?

Habe bereits als erste Sofortmaßnahmen zwei AVM M3 Monoblöcke mit Black&White Kabeln angeschafft, sowie Granitplatten mit Spikes unter die Lautsprecher gestellt. Das hat doch schon einiges gebracht. Bi-Amping wird mir zu teuer, es muß schon irgendwie im Rahmen bleiben.

In der Tat fehlt aber immer noch Tiefbass, so dass Pop&Rock nicht wirklich Spaß macht mit diesen LS. Aber ich höre (im Sinne von "aktiv" hören) 70% Klassik und 30% Jazz, alles andere läuft eh nur als Berieselung, dann eher im Arbeitszimmer.

Als nächstes denke ich über eine AVM V2 Vorstufe nach, da mich die Qualität der M3 überzeugt hat. Ist der Denon AVR 3805 als reine Vorstufe hier das schwächste Glied in der Kette?

Wenn mir dann irgendwann ein günstiger ASW 800 über den Weg läuft, dann werde ich den kaufen.



Hallo pswadv,

reicht es aus einen D/A-Wandler anzuschaffen, d.h. liefert der CD63 eine ausreichende "Datenqualität" bzw. Datendichte um diesen zu "füttern"?

Was muss ich beim Anschluß eines ASW 800 beachten, damit das System stimmig klingt? Habe gehört, dass Subwofersysteme in Stereo oftmals nicht optimal klingen.

Gruss
Schili
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Mai 2006, 14:35

Entferne die Kabelbrücken, und ersetze sie durch Kabelverbinder


Hi. Warum nicht einfach das vorhandene LS-Kabel durchziehen ?

Bringt ungemein viel ? Na ja....ein bißchen(wenn man dran glaubt)ließe ich ja zu...aber ungemein viel ?

Die 804D sind gute Speaker. Doch in Sachen Tiefbass ist da irgendwann einfach Schluss. Hab diese Speaker vor Zeiten an eigenem Equipment gegen meine T+As gehört. Wirklich prima. Aber in Sachen Tiefbass gegen die T+As (bei halt identischen Bedingungen) ohne wirklichen Bass-Druck...da kann die Transmission-Line erheblich tiefer und druckvoller...der Tipp mit dem Subwoofer ist meiner Ansicht nach sinnvoller, als irgendwelche Kabel-Geschichten...

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 17. Mai 2006, 14:36 bearbeitet]
pswadv
Stammgast
#10 erstellt: 17. Mai 2006, 14:56

Schili schrieb:

Entferne die Kabelbrücken, und ersetze sie durch Kabelverbinder


Hi. Warum nicht einfach das vorhandene LS-Kabel durchziehen ?

Bringt ungemein viel ? Na ja....ein bißchen(wenn man dran glaubt)ließe ich ja zu...aber ungemein viel ?

Die 804D sind gute Speaker. Doch in Sachen Tiefbass ist da irgendwann einfach Schluss. Hab diese Speaker vor Zeiten an eigenem Equipment gegen meine T+As gehört. Wirklich prima. Aber in Sachen Tiefbass gegen die T+As (bei halt identischen Bedingungen) ohne wirklichen Bass-Druck...da kann die Transmission-Line erheblich tiefer und druckvoller...der Tipp mit dem Subwoofer ist meiner Ansicht nach sinnvoller, als irgendwelche Kabel-Geschichten...

Gruß, Schili :prost



Die Diamanthochtöner gibt es nur bis 803D. Im 804 gibt es sie nicht, also nur 804S. Es sei denn, B&W hat kürzlich umgestellt.

Was meinst Du mit LS durchziehen? Einfach die losen Drähte im Bi-Wiring-Terminal festklemmen? Kann man das in hochwertigen Systemen empfehlen? Geht bei vorkonfektionierten Kabelschuhen, oder Bananensteckern nicht, oder?

Bei meinem 803 (altes Modell) kann ich auch bestätigen, daß der Baß verbesserungswürdig ist. Aber dann auch nicht wirklich schlecht in dieser Gewichtsklasse.
Schili
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 17. Mai 2006, 15:15

Die Diamanthochtöner gibt es nur bis 803D. Im 804 gibt es sie nicht, also nur 804S. Es sei denn, B&W hat kürzlich umgestellt.


Sorry. Da hast Du Recht. Meinte die aktuellen 804.


Was meinst Du mit LS durchziehen? Einfach die losen Drähte im Bi-Wiring-Terminal festklemmen?


Ne,ne...nicht die losen Drähte... ...vom vorhandenen Kabel jeweils nen Stück Kabel abknipsen...davon wiederum die Enden abisolieren...ersetzen...fertig..wer will kann sich das noch mit Kabelschuhen konfektionieren...etwas Arbeit, aber i.d.R. DEUTLICH günstiger als diese "High-End-Kabelbrücken"

Etwas Off-Topic, aber ich hab die etwas schäbig aussehenden Blechbrücken meiner T+A TAL X3 (die ich als Rear-Speaker nutze)durch die "hochwertigen"(optisch ansprechender...das Auge hört mit.. ) Verbindungsstücke meiner Jubilees ersetzt(ich hatte die Stücke über, weil ich die "Großen" im Bi-Wiring betreibe..). Sieht schöner aus, als die Blechbrücken...klanglich habe ich keinen Unterschied wahrgenommen...

Die von mir vorgeschlagene Variante hab ich auch schon praktiziert. Ist halt sehr kostengünstig. Nicht dass ich falsch verstanden werde,....jeder nach seiner Fasson...aber ich habe schon "hochwertige" Verbindungsstücke für 100,- Euro gesehen...und das kann man, wenn man das sowieso vorhandene Kabel nutzt, deutlich günstiger haben, ohne klangliche Einbußen hinzunehmen...

Wer sich was "Gutes" tun will - einfach weils ihm gefällt - soll sich ruhig super-teure Verbindungsstücke kaufen...



[Beitrag von Schili am 17. Mai 2006, 15:55 bearbeitet]
pswadv
Stammgast
#12 erstellt: 17. Mai 2006, 15:33

Ziggy schrieb:

Hallo pswadv,

reicht es aus einen D/A-Wandler anzuschaffen, d.h. liefert der CD63 eine ausreichende "Datenqualität" bzw. Datendichte um diesen zu "füttern"?

Was muss ich beim Anschluß eines ASW 800 beachten, damit das System stimmig klingt? Habe gehört, dass Subwofersysteme in Stereo oftmals nicht optimal klingen.

Gruss



Hallo Ziggy!


Eine gute Vorstufe macht ungemein viel aus! Hätte das nicht erwartet und geglaubt, wenn ich das nicht selber erfahren hätte.
Hier ist ein Link zu allem, was ich "durchgemacht" habe:
http://www.hifi-foru...um_id=33&thread=6852
Ob der Vorverstärker, an den Du in Erwägung ziehst, wirklich eine Verbessung bringt, mußt Du selber ausprobieren (wie bei allem anderen auch). Unbedingt probieren, bevor Du irgend etwas kaufst!

Auch die Laufwerksfrage kannst Du nur selber beantworten. Hast Du deinen CD-Player schon mal digital am 3805 gehört? Den 3805 auf Pure oder Direct Mode schalten.

Meine Anregung mit der optionalen D/A-Wandlerkarte im Vollverstärker habe ich gemacht, weil das relativ günstig ist - Du ersparst Dir Gehäuse, Netzteil, etc.

Bevor ich aber einen externen D/A-Wandler kaufe, würde ich eher über einen neuen Player nachdenken. Gute Player gibt es heute schon relativ "günstig" (externe Wandler sind doch Nischenprodukte; geringe Menge, hohe Fixkosten).

Gute, gut eingestellte Subwoofer ergänzen prima, im hifidelen Sinne. Das Tieftonbereich konturierter und kräftiger, Mitten und Höhen natürlicher (weil der Verstärker vom Subwoofer bei den Tiefen entlastet wird). Trennfrequenz 60-80Hz einstellen (ausprobieren) und einpegeln. Beim Einpegeln Fastregel: Profis stellen 5dB, Amateure 10dB zuviel ein. Also einstellen, bis Du zufrieden bist, dann mindestens 5dB runter.
_iam_charly
Stammgast
#13 erstellt: 17. Mai 2006, 22:13
Erstmal Glückwunsch zu deinen neuen Lautsprechern

Kleiner Tipp:
Beurteile die Elektronik nicht nur nach Einzeleigenschaften, sondern nach dem klanglichen Gesamtbild.
Es gibt beispielsweise Amps, die viel von allem bieten, aber dennoch einfach nicht stimmig klingen.
Und es gibt jene, die sogar in einigen Teilbereichen ihren Konkurrenten unterlegen sind, aber einfach ganzheitlicher, harmonischer und eindringlicher spielen. Die Formel heißt nicht, "wie mehr, desto besser". Es muss einfach der Funke überspringen, sodass du sagst: "Das ist es". Man merkt sehr schnell, ob es in Frage kommt oder nicht. Weiteres Anhören ist dann entweder nur noch euphorische Neugier oder - im negativen Fall - verkrampftes Suchen nach etwas, was nicht da ist. Das Ganze ist dann noch von so vielen Dingen abhängig, insbesondere vom persönlichen Geschmack. Denn auch hier hat jeder so seine Vorlieben. Die Nautilus-Modelle blühen mit steigender Qualität der Elektronik richtig auf. Mache dir klar, wieviel du ausgeben möchtest, schreib dir eine Liste mit Geräten auf, die dir aus welchen Gründen auch immer zusagen und leih sie dir nacheinander bei Händlern aus. Dann ab nach Hause damit, koch dir einen Tee, setzt dich entspannt in deinen Thron und hör' dir in aller Ruhe die Geräte an. Kurz reinhören beim Händler an irgendwelchen dir unbekannten Lautsprechern macht keinen Sinn.
Ich suche auch schon eine Weile nach passender Elektronik für meine Nautilus, bin aber leider noch nicht fündig geworden. In ca. 2 Wochen hab ich dann genug Zeit, um zu den Händlern zu fahren. Eindrücke werden natürlich berichtet.



@ Winfried:

Du hast deine 804 in Aktivlautsprecher verwandelt ?
Wie geht man denn da genau vor und wo fängt man an ? So eine Änderung muss immerhin gründlichst durchdacht werden.

Gruß Alex

:prost:
sound67-again
Gesperrt
#14 erstellt: 17. Mai 2006, 22:18
Wenn Du Accuphase-Klang ohne Accuphase-Preise möchtest, würde ich als Auslaufmodell den Classé CAP-151 empfehlen, der wunderbar zu den B&Ws passen dürfte (nicht nur, weil es derselbe Vertrieb ist:

http://www.classeaudio.com/discontinued/images/CAP151-detail.jpg

War vor einiger Zeit günstig zu kriegen (Tondose), vielleicht ist es noch so.

Gruß, Thomas
ochse
Stammgast
#15 erstellt: 18. Mai 2006, 07:37

_iam_charly schrieb:

@ Winfried:

Du hast deine 804 in Aktivlautsprecher verwandelt ?
Wie geht man denn da genau vor und wo fängt man an ? So eine Änderung muss immerhin gründlichst durchdacht werden.

Gruß Alex
:prost:

Hallo Alex,

Jau! Meine 804 sind Aktivlautsprecher.
Erstmal ganz kurz die Vorgehensweise, bei Interesse gebe ich gerne mehr Details:

1. Weichen ausbauen und analysieren (Weichentyp, Flankensteilheit, Dämpfungsglieder, Trennfrequenzen)
2. Chassis ohne "nach draussen" verbinden (bedeutet neues Anschlussfeld, Brett mit abgedichteten Kabeldurchlässen geht aber zum probieren auch
3. 6 Endstufen anschliessen
4. Aktive Frequenzweiche auf Original-Weichencharakteristik einstellen (siehe 1.)
5. Tuning der Weichenparameter

Ja, viel Arbeit (!!!), bringt aber, wie beschrieben, eine Menge!

Soweit erstmal auf die Schnelle.
Bis bald,
Winfried


[Beitrag von ochse am 18. Mai 2006, 07:38 bearbeitet]
ochse
Stammgast
#16 erstellt: 18. Mai 2006, 19:56

Ziggy schrieb:
Hallo ochse,
danke für Deine Tipps. Wie steuerst Du denn HT und MT bei der 804 getrennt über die aktive Frequenzweiche an, ich habe nur zwei Terminals für HT/MT und TT an meiner 804?

Ziggy,

ich will die Antwort auf Deine berechtigte Frage nicht schuldig bleiben...

Die vier "High-End Terminals" sind ausgebaut, ("stören" also nicht mehr ).

Die Kabel laufen jetzt von den 4 Chassis direkt bis zu den Endstufen.

2 x 4 mm2 LS Kabel passen gut durch die Löcher wo vorher die Anschlüsse sassen.

Für unsere Puristen: Weil das Terminal 4 Löcher hat, laufen die zwei Tieftöner im Bi-Wiring-Betrieb.

Abdichtung der Kabeldurchlässe im Terminal erfolgt mit einer Installateurdichtmasse. Geht gut!

Alles soweit OK?

Gruss,
Winfried
_iam_charly
Stammgast
#17 erstellt: 18. Mai 2006, 20:56
Hallo Winfried,

wow, na da hast du dich ja an was gewagt. Wäre es für dich vielleicht möglich, ein paar Bilder (also sowohl Innenaufnahmen der "Standardnautilus" als auch von dem Umbau in den Aktivbetrieb) zu machen und sie hier upzuloaden ? Wäre echt klasse
Und wie war eigentlich dein Eindruck von der Verarbeitung der Nautilus im Ursprungszustand ? Durch den Umbau hast du ja sicher jeden Winkel des Gehäuses erkundet, nech ?



Gruß
Alex


[Beitrag von _iam_charly am 18. Mai 2006, 20:59 bearbeitet]
ochse
Stammgast
#18 erstellt: 19. Mai 2006, 07:07
Hallo Alex,

also mein Projekt ist sicherlich nicht jedermanns Sache! Allerdings habe ich früher selbst viele Lautsprecher gebaut und viel mit Elektronik gemacht (bin Ing.).

Der Innenaufbau der B&Ws ist absolut sauber und so wie's die Prospekte versprechen, absolut Stabil (die Matrix machts!), effizient (Kabel, Weichen- und Chassisbefestigung,...), Dämpfungsmaterial sparsam aber sinnvoll angebracht.

Vorher/Nachher Fotos kann ich durchaus machen, ich schau mal wie ich Zeit für Fotos finde, denn dafür muss ich ja wieder einiges auseinanderbeuen...

Viel zu sehen gibt's eigentlich nicht, nur dass eben "mit Wasser gekocht" wird: Weichen auf getrennten Platinen pro Weg, ansonsten darauf B&W LS 4 mm2 Kabel vererlötet, nix Voodoo-mässiges.

Dieser LS lebt (wie alle anderen) von der Qualität der LS Chassis und dem stabilen Gehäuse.

Falls sich ein paar Leute interessieren, könnten wir einen Extrathread aufmachen...

Gruss,
Winfried
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