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Was ist so dran an Dynaudio, B&W & Co. ?

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Beitrag
ciorbarece
Inventar
#1 erstellt: 16. Mai 2006, 11:42
Hallo,

ich möchte Mal in die Runde fragen was man von den Highend Lautsprecher Herstellern erwarten kann und in welcher Hinsicht man besseren Klang erwarten kann, angesichts der stolzen Preise die verlangt bzw. bei ebay erzielt werden und ob sich die Anschaffung von Highend Lautsprechern lohnt. Ist zwar ein bißchen allgemein gefragt, ich gehe aber gegen Ende des Threads auf die mich interessierenden Marken näher ein.

Ich frage mich das insbesondere weil sich mir mehr und mehr der Gedanke aufdrängt daß ich meine großen Standlautsprecher gar nicht benötige, da ich in einer Mietwohnung wohne wo hohe Pegel praktisch unmöglich sind, und ich ganz nebenbei am liebsten mit Source Direct höre und die Feinheiten im Klang mehr schätze als beeindruckende Pegelfestigkeit etc.

Meine Anlage besteht aus Marantz Komponenten, Marantz PM7200, modifizierten Marantz CD53, Marantz DV4100 DVD-Player und Canton Ergo 91 DC Standlautsprechern. Die Ergo stehen mom. zum Verkauf, stattdessen erwarte ich bis zum Monatsende mein Paar Wharfedale Diamond 9.6, wobei die Wharfedales ja noch "fetter" sind als die Ergos

Tja, wie gesagt erfreut sich mein Gehör an Feinheiten im Klang, seien sie auch noch so klein, mehr als an beeindruckenden Bassattacken die in meiner Mietwohnung ja eh Tabu sind, und interessiere mich mehr für Sachen wie Neutralität, räumlicher Abbildung des Klangs, authentischer Stimmenwiedergabe und stressfreiem Hören ohne daß sich der Klang bei höheren Pegeln "verhärtet".

Mehr und mehr neige ich dazu Musik zu geniessen, und spiele mit dem Gedanken meine Anlage neu zu planen und denke insbesondere darüber nach meine großen Standlautsprecher demnächst wieder zu versteigern und stattdessen höherwertige Lautsprecher einer der Highend Marken anzuschaffen.

Da bei den renomierten Marken andere Preisklassen als im Consumer Markt üblich sind dürfte die Kohle nur für Regallautsprecher + Selbstbau-Stands reichen. Angesichts der Tatsache daß ich so gut wie nie hohe Pegel fahre und am liebsten mit Source Direct höre würde mir das aber eigentlich nichts ausmachen.

Da ich Neutralität am meisten schätze und um jetzt endlich Mal auf die Lautsprecherfrage einzugehen, fallen mir spontan die Namen Dynaudio und B&W ein. Da das Geld leider nicht für neue Lautsprecher reichen wird bleibt natürlich nur der Gebrauchtmarkt und ebay übrig. Der Kaufpreis der Lautsprecher dürfte max. 450 Euro sein, in der Preisklasse bekommt man bei ebay gebrauchte Dynaudio Audience und Contour Regalboxen sowie die B&W 601 S2 die sogar noch etwas günstiger sein dürften.

Falls euch andere Kandidaten einfallen freue ich mich selbstverständlich über Empfehlungen. Darüber hinaus hört man desöfteren daß Highend Lautsprecher anspruchsvoll bezüglich der Elektronik sein sollen. Wäre ein Wechsel der Elektronik ebenfalls zu empfehlen oder könnte man mit der Performance der Marantz Anlage leben ? Die Leistung die der Marantz PM7200 mom. liefert wäre möglicherweise bei Kompaktlautsprechern sowieso überflüssig, stattdessen könne man vielleicht auf leistungsschwächeren Naim oder Nad zurückgreifen ? Oder habt Ihr andere Empfehlungen oder kann man den Marantz so belassen ?

Mich würde interessieren ob andere auch einen ähnlichen Schritt gewagt haben, und es möglicherweise dann bereut haben von Standlautsprechern auf Regalboxen höherwertiger Qualität umzusteigen, oder von den sog. Highend Herstellern vielleicht enttäuscht wurden ?

Der Thread ist ein bißchen lang geworden, also wers bis hierhin geschafft hat Respekt und Danke von mir aus !

Probehören ist durchaus möglich, möchte jedoch im Vorfeld Mal generell Infos sammeln von Leuten die Mal vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden haben und es bereut/nicht bereut haben. Hier im Nürnberger Raum gibt es durchaus Geschäfte wo man sich Dynaudio bzw. B&W, Triangle, Focal usw. Mal vorführen lassen könnte, ist nur ein bißchen blöd wenn man gar nicht die Kohle hat um dann etwas von dort zu kaufen.

Also würde ich mich über Beiträge hier im Forum sehr freuen !






Gianchi
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Mai 2006, 12:04
Hi,


ciorbarece schrieb:

Da ich Neutralität am meisten schätze und um jetzt endlich Mal auf die Lautsprecherfrage einzugehen, fallen mir spontan die Namen Dynaudio und B&W ein.


jaaa genau!! Wilson Audio solltest Du in Deiner Liste miteinbeziehen: phantastisch und neutral klingende LS mit einem super Preis-/Leistungsverhältnis.

Kleiner Tipp von mir: behalte Deine Ergos, denn die sind halbwegs zu gebrauchen. Ansonsten schau Dich bei richtigen LS-Anbietern um: Klein und Hummel, ME-Geithain, Genelec, Mackie, Adam, MeyerSound und Co.


Gruss, Gianchi
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 16. Mai 2006, 12:14
Kann mich meinem Vorredner nur bedingt anschließen. Wenn Du wirklich Neutralität suchst, bist Du bei den von ihm genannten Herstellern schon richtig.

Es kann natürlich auch sein, dass Du unter Neutralität was Anderes verstehst. In diesem Fall kann die Suche nach dem für Dich richtigen Klang durchaus über den (gehobenen) Hifi-Markt führen.

Im Sinne der Neutralität ist Deine Canton wirklich kein so übler LS.

Grüße

Hüb'
ciorbarece
Inventar
#4 erstellt: 16. Mai 2006, 12:22
Hi,

zu spät, die Diamonds sind bereits gekauft und die Ergos kommen endgültig weg, wobei das sicherlich ganz brauchbare Lautsprecher sind. Ich habe mir die Diamonds gekauft weil die anscheinend auch ganz ok sind und nicht so hell klingen sollen wie die Ergos die für meinen Geschmack zu hell klingen.

Auch mag ich "lineare" Lautsprecher die nicht bei jeder Lautstärkeänderung anders klingen, da fand ich die Ergo wenig ausgewogen. Ob die Wharfedales da Abhilfe schaffen werden weiss ich nicht und wage ich zu bezweifeln, sie sind auf jeden Fall ein neues Spielzeug und freue mich schon auf sie. Zumindest sind sie in Bezug auf Ausgeglichenheit und Räumlichkeit angeblich nicht schlecht.

Denke aber wie gesagt bereits einen Schritt weiter, und konzetriere mich auf hochwertige Kompaktlautsprecher a la Dynaudio Contour, die Audience Serie dürfte leichter zu bekommen sein, die Contour aber sollen die bessere Wahl sein.

Neutralität und Linarität ist für mich sehr wichtig, genauso wie Präzision und Räumlichkeit. Was ist von B&W zu halten ? In dem Preisrahmen fallen mit ein bißchen Glück Kompakte CDM1 oder 601 S2.

Wilson Audio ? Ich kann mich erinnern in einem bekannten Käseblatt Wilson Audios als Spitzenklasse Referenz für 40000 Euro gesehen zu haben, die Homepage von denen ist ja sehr gut gemacht, die dürften meinen Preisrahmen aber locker sprengen, trotzdem danke für den Tip. Gebrauchte Wilson Audio ? Hab ich glaub ich noch nie gesehen, vermutlich gibt man die auch nicht so schnell wieder ab ?


[Beitrag von ciorbarece am 16. Mai 2006, 13:16 bearbeitet]
ciorbarece
Inventar
#5 erstellt: 16. Mai 2006, 12:39
Naja unter "neutral" verstehe ich zum einen daß der Frequenzgang eines Lautsprechers möglichst ausgewogen ist und keine Sprünge, Höcker oder dergleichen aufweist. Auch erwarte ich daß sämtliche Frequenzen mit gleicher Lautstärke wiedergegeben werden und nicht z.B. der Hochtöner deutlich hervortritt. Aufeinander optimal abgestimte Chassis sind glaube ich demnach Voraussetzung. Klangverfärbungen sollen bei neutralen Lautsprechern auch tabu sein.

Ganz wichtig für mich ist auch daß die Lautsprecher bei höheren Pegeln nicht anfangen zu schreien, der Klang hart und unangenehm wird usw. Sicherlich spielt das menschliche Gehör da auch eine Rolle, dennoch scheints Lautsprecher zu geben die besser/schlechter abschneiden. Die Ergos waren in dem Punkt höchstens OK, nicht mehr und nicht weniger. Pegeländerungen wurden mit andersartigem Klang quittiert. Mag vielleicht auch an der Elektronik liegen ?

Um auf neutrale Elektronik zu sprechen zu kommen, ich konnte bereits mehrere Verstärker-CDPlayer Kombinationen vergleichen und fand Harman/Kardon am neutralsten, Sony und Yamaha klingen für mich hell dafür sehr detailreich, Marantz klingt warm und angenehm, dafür gehen manche Nuancen leider ein bißchen verloren. Eigentlich hat mir Harman/Kardon am meisten zugesagt (HK680/HD710), dicht gefolgt von Marantz. Sicherlich habe ich hiermit ein paar Pauschalaussagen abgegeben, möchte das Thema allerdings auch nicht weiter vertiefen.

Wollte hiermit nur mein Verständnis von Neutralität zum Besten geben, bitte berichtigt mich falls ich was nicht verstanden oder falsch wiedergegeben habe !

Also was denkt Ihr über Dynaudio Contour und Audience, B&W CDM1 usw. ? Besonders die Contour habens mir angetan. Oder denkt ihr ich bin verrückt meine fetten und für viele auch beeindruckenden Standlautsprecher für so kleine Regalboxen abzugeben ?



[Beitrag von ciorbarece am 16. Mai 2006, 13:16 bearbeitet]
3,5wege
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Mai 2006, 13:19
Der Frequenzgang läßt sich mit einem Digi-EQ (~200€) leicht verbiegen,
Abstrahlverhalten, Verzerrungen, Kompression, Raumakustik etc. nicht.

Wen interessiert also der Frequenzgang? Mich nicht.
Der Rest ist viel entscheidender; den Freifeld-FG kann man einstellen.
mnicolay
Inventar
#7 erstellt: 16. Mai 2006, 13:28

ciorbarece schrieb:
...Ich habe mir die Diamonds gekauft weil die anscheinend auch ganz ok sind und nicht so hell klingen sollen...Ob die Wharfedales da Abhilfe schaffen werden weiss ich nicht und wage ich zu bezweifeln, sie sind auf jeden Fall ein neues Spielzeug und freue mich schon auf sie. Zumindest sind sie in Bezug auf Ausgeglichenheit und Räumlichkeit angeblich nicht schlecht...Denke aber wie gesagt bereits einen Schritt weiter, und konzetriere mich auf hochwertige Kompaktlautsprecher...

Hallo,
ohne Dir nahe treten zu wollen, Du machst den Eindruck eines Suchenden ohne klares Konzept.
Dein "Umweg" erscheint überhaupt nicht schlüssig, Deine Kaufentscheidung zugunsten der WD basiert auf bloßem Hörensagen...wozu noch die Ausführungen über "Neutralität"?
Gruß
Markus
ciorbarece
Inventar
#8 erstellt: 16. Mai 2006, 13:57
Hallo Markus,

mein Grundgedanke war von großen Standlautsprechern, welche bei mir kaum gefordert werden, hin zu Kompaktlautsprechern einer höheren Klasse zu gelangen und wollte mich umhören ob vielleicht andere Forumsmitglieder schonmal einen ähnlichen Umstieg gemacht haben und zufrieden waren. Auch möchte ich mich darüber informieren inwieweit ein Umstieg auf nicht gerade billige Lautsprecher von Dynaudio, B&W &Co. lohnt und was man davon erwarten kann.

Meine Ausführungen über Neutralität mögen überflüssig sein, ich wurde aber darauf angesprochen daß die Meinungen über neutralen Klang auseinandergehen, und wollte klarstellen was ich darunter verstehe. Verstehe jetzt daß man den Frequenzgang über einen EQ geradebiegen kann, und der Frequenzgang nur bedingt ein Maßstab für Neutralität sein kann, demnach hat sich mein Posting ja bereits gelohnt. Der Begriff "Neutral" ist anscheinend zu allgemein, ich bevorzuge eben eine authentische Wiedergabe ohne Klangverfärbungen.

Ein klares Konzept ist schwierig wenn das Budget begrenzt ist, werde dennoch die Steiner Box hier in Nürnberg Mal besuchen, und mir insbesondere Dynaudio anhören, blöd nur daß ich sowieso erstmal auf Gebrauchtware zurückgreifen muss und der Hörtest vielleicht für die Katz wär. Als Studi ist man leider finanziell sehr eingespannt...

Gebe zu daß ich froh bin daß man hier im Forum vieles in Erfahrung bringen kann und verlasse mich doch häufig auf Tips hier aus dem Forum, dennoch versuche ich je nach Möglichkeit eigene Hörerfahrungen miteinzubringen. Die Wharfedales waren vom Preis her sehr okay und ich schätze daß ich erstmal ne Weile ganz zufrieden sein kann. Wolte mich hiermit eben erkundigen ob der Umstieg von Standardware auf Erstklassiges lohnt, wenn auch in kleineren Dimensionen, und was man davon erwarten kann/darf.


[Beitrag von ciorbarece am 16. Mai 2006, 14:07 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#9 erstellt: 16. Mai 2006, 14:49
Hallo,
an Deiner Stelle würde ich mich von diesem "Klassendenken" wie in den "Haivieh"-Postillen hochgehalten, schleunigst verabschieden. Zumeist grenzen sich diese Klassen über den Preis ab, weitere, zudem sinnvolle und vergleichbare Bewertungen finden sich da seltenst.
Deine Kaufmotivation: "unterforderte LS" ist schon sehr originell, Du must die Kisten ja nicht am Limit fahren, um den maximalen Gegenwert rauszuprügeln.;)
Stand-LS habe nun mal ggnb. gleichartgen Kompakten i.d.R. den Vorteil größer dimensionierte Treiber, belastbarer, niedrigere untere Grenzfrequenz, niedrigere Verzerrungen, höherer unverzerrter Max.-Pegel. Warum willst Du das aufgeben wenn der Abhörraum mitspielt?
Mein Tip, lies mal hier die Treads über hochwertige / neutrale Wiedergabe. Dann hör Dir LS die diese Anforderungen erfüllen bei Dir daheim an, das rückt so einiges zurecht.
Gruß
Markus

PS.: Insbesondere als Studi, mit knappen verfügbaren Mitteln sollte deren Verwendung sorgfältigst geprüft sein?
ciorbarece
Inventar
#10 erstellt: 16. Mai 2006, 15:23

mnicolay schrieb:

Deine Kaufmotivation: "unterforderte LS" ist schon sehr originell, Du must die Kisten ja nicht am Limit fahren, um den maximalen Gegenwert rauszuprügeln.;)


Danke !


mnicolay schrieb:
Hallo,
an Deiner Stelle würde ich mich von diesem "Klassendenken" wie in den "Haivieh"-Postillen hochgehalten, schleunigst verabschieden. Zumeist grenzen sich diese Klassen über den Preis ab, weitere, zudem sinnvolle und vergleichbare Bewertungen finden sich da seltenst.



Eben dieser angebliche Klassenunterschied gibt mir zu denken, und ich frage mich ob da wirklich was dran ist, oder eben nicht. Würde wirklich ungern von guten Standlautsprechern trennen wenn die angepeilten Kompakten nicht auf andere Art und Weise überzeugen könnten. Deshalb meine Frage ob an Dynaudio, B&W was dran ist und manch einer bestätigen kann was man im Netz so liest.

mnicolay
Inventar
#11 erstellt: 16. Mai 2006, 15:41
Hallo,

Deshalb meine Frage ob an Dynaudio, B&W was dran ist und manch einer bestätigen kann was man im Netz so liest.

würde Dir zu Probehören daheim raten. Leih´ Dir die für Dich interessanten LS aus, nimm Dir Zeit und höre sie Dir in gewohnter Umgebung mit bekanntem Tonmaterial an.
Dann bist Du schlauer.
Gruß
Markus
ciorbarece
Inventar
#12 erstellt: 16. Mai 2006, 15:43
Haste Recht

Wolfgang_K.
Inventar
#13 erstellt: 16. Mai 2006, 15:48
Wenn Du hochwertige Lautsprecher auch bei leisen Lautstärken spielst - es ist und bleibt ein Traum, die Wiedergabe ist einfach perfekt. Ich habe da einen Kumpel der hat über seinen Mission Cyrus II ein kleines Päärchen von Dynaudio - klingt einmalig gut - klares und neutrales Klangbild. Obwohl dieser Verstärker nur 25 Watt Sinus pro Kanal liefert, fallen einem die Ohren ab. Was auch noch ein Überlegung wert ist - LS von Infinity (sind aber mit 2 Ohm äußerst zickig), brauchen ordentliche Boliden als Generator.

Bei Dynaudio kannst Du schon in der "Einstiegsklasse" fast nichts mehr falsch machen.

Gute gebrauchte High-End-LS zu einem fairen Preis zu bekommen, ist nicht so ganz einfach.
ciorbarece
Inventar
#14 erstellt: 16. Mai 2006, 16:03
Hallo Wolfgang,

welche Dynaudio betreibt denn Dein Kumpel ? Infinity find ich nicht so toll, v.A. nicht als Kompaktlautsprecher. Habe mich damals schon gegen die Beta und für die Canton entschieden.

Kennt jemand die B&W CDM1 als Alternative zu Dynaudio Audience bzw. Contour ?

Grüsse
Wolfgang_K.
Inventar
#15 erstellt: 16. Mai 2006, 16:07
Das ist eine kleine Dynaudio Audience, aber das genaue Modell da muß ich ihn noch einmal fragen.
The_FlowerKing
Stammgast
#16 erstellt: 16. Mai 2006, 20:08
Hi,

B&W sind nicht neutral, und weder Dynaudio noch B&W ist ein reiner Highend-Hersteller, da beide Firmen übers ganze Preisspektrum eine große Produktpalette anbietet.

Ob Wharfedale nu das richtige war, sei dahin gestellt - ich kenn die Teile aber auch nicht. Kann dir jedenfalls nur Phonar empfehlen, da sie ihr Geld im Gegensatz zu B&W, Dynaudio usw eher Wert sind. Nichts gegen diese beiden Firmen, doch teuer sind sie allemal und ich finde, dass man anderwomit besser bedient ist.

Übrigens sind die Gebrauchtpreise von Dyn und B&W ziemlich hoch.

Achja, und großer Lautsprecher = nur für hohe Pegel gut, ist ebenso verkehrt. Ich will jedenfalls nicht mehr auf Kompakte umsteigen Gute Lautsprecher können auch bei Zimmerlautstärke gut klingen - Spaß macht Musik aber nur halbwegs laut
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Mai 2006, 20:21

B&W sind nicht neutral,


in der preisklasse sind sie für hifi lautsprecher recht neutral. für den preis finde ich die 600er serie sehr empfehlenswert.

kann man sich ruhige mal anhören, es gibt aber auch andere sachen in der preisklasse.


Ich will jedenfalls nicht mehr auf Kompakte umsteigen


das kommt ganz auf die kompakten an.

500er von klein & hummel kann man zumindest auf ständer stellen, daher nenne ich sie einfach mal kompaktboxen.
The_FlowerKing
Stammgast
#18 erstellt: 16. Mai 2006, 20:26
Hi,

wir haben eben unterschiedliche Meinungen in Bezug auf B&W - ich hab 3 Jahre mit ihnen gehört und weiß was sie können, aber vorallem auch was sie nicht können..

In ihrer Preisklasse sind sie definitiv nicht sehr empfehlenswert. Hör dir mal im Vergleich z.b. eine 603 S3 und eine Phonar P30s an oder auch Cabasse Moorea, die es zu dem Preis ebenso schon gibt. Da sieht die B&W nicht sonderlich aus. Und auch von der Verarbeitung hat sie zumindest gegen die Cabasse keine "Chance".
Quoten_Heini
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Mai 2006, 20:31

The_FlowerKing schrieb:
Kann dir jedenfalls nur Phonar empfehlen, da sie ihr Geld im Gegensatz zu B&W, Dynaudio usw eher Wert sind. Nichts gegen diese beiden Firmen, doch teuer sind sie allemal und ich finde, dass man anderwomit besser bedient ist


Ist halt Geschmackssache. Ich finde gerade das Preis-/Leistungsverhätltnis der Dynaudios hervorragend.


The_FlowerKing schrieb:
Übrigens sind die Gebrauchtpreise von Dyn und B&W ziemlich hoch.


Na, warum wohl?


The_FlowerKing schrieb:
... Spaß macht Musik aber nur halbwegs laut


Auch Geschmackssache.
The_FlowerKing
Stammgast
#20 erstellt: 16. Mai 2006, 20:40

Quoten_Heini schrieb:
Ist halt Geschmackssache. Ich finde gerade das Preis-/Leistungsverhätltnis der Dynaudios hervorragend.


The_FlowerKing schrieb:
Übrigens sind die Gebrauchtpreise von Dyn und B&W ziemlich hoch.


Na, warum wohl?


Hi, gegen Geschmack ist ja nichts einzuwenden, aber die Preise bei Dynaudio / B&W sind schon hoch. Die Contour und Focus jedenfalls sind wirklich gesalzen von den Preisen her. Ebenso die 700er und Nautilus. Selbst die 600er sind in ihrer Preislage nicht konkurrenzfähig, in meinen Augen.

Dass die Gebrauchtpreise hoch sind wundert mich auch immer wieder. Ich schätze die Leute bezahlen gern dafür, eine bestimmte Marke zu besitzen. Von der Haptik und Verarbeitung her sind diese Lautsprecher jedenfalls nichts besonderes.
Quoten_Heini
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Mai 2006, 20:50

The_FlowerKing schrieb:
Dass die Gebrauchtpreise hoch sind wundert mich auch immer wieder. Ich schätze die Leute bezahlen gern dafür, eine bestimmte Marke zu besitzen. Von der Haptik und Verarbeitung her sind diese Lautsprecher jedenfalls nichts besonderes.


Ich kann nur über Dynaudio sprechen, weil sie gegen alle anderen, die ich bei meiner Anschaffung gehört habe, gewonnen habe. Ich weiß, ich weiß, aber es geht um mich, meinen Raum, meine Kette.

B&W waren nicht in der engeren Auswahl. Habe ich auch nicht gehört.

Ich schätze, dass gerade die Verarbeitung und die Qualität der Dynaudio-LS für eine gewisse Wertbeständigkeit sprechen und damit für gute Gebrauchtpreise. Auch darum habe ich mir die Audience 82 gekauft.

Und sie spielt in meinem Raum ganz groß auf. Und das hat nichts mit Marke zu tun. Nicht für mich. Marken sind mir egal.
ciorbarece
Inventar
#22 erstellt: 16. Mai 2006, 21:31
Hi,

gänzlich unerwartet durfte ich bereits heute Highend Luft schnuppern, und das zu Hause, wer hätte das Gedacht

WARNUNG: Bin mom. bißchen euphorisch, schreibe wahrscheinlich schnell und voller Fehler.

Ganz unerwartet sind meine T+A Stratus F1 Regallautsprecher angekommen, welche ich aus irgendeinem Grund ersteigert habe, leider hab ich den Grund vergessen, auch egal...

Achja, die waren billig. 37 Euro + Porto, Auktion gibts hier:

http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWN%3AIT&rd=1

Soo, hab nen roten Zettel vom Hermes in meinem Briefkasten gefunden, auf zur Nachbarin welche mein Paket hatte, und meine CD abholen. Naja, dann sagt die Nachbarin Mal eben so ich soll reinkommen und das Paket mitnehmen. Ich denke mir noch "aha, die Alte will was" ;), doch tatsächlich stand da ein größeres Paket rum. Naja mit der Nachbarin hats dann nimmer geklappt aber daß die Boxen da waren war auch ganz nett.

Also erstmal ausgepackt und Zustand kontrolliert, äußerlich okay wenn auch mit kleineren Gebrauchsspuren hier und da. Dann Canton Ergos abgeklemmt und T+A Stratos auf den Ergos drauf, welche hervorragende Lautsprecherständer abgeben...

CD rein und probhören. Erster Eindruck: GOTT, KLINGEN DIE SCHEI...

Ich empfand die Canton schon immer als zu hell, die T+A haben mich aber regelrecht angekreischt. Details waren da, in Hülle und Fülle, sehr gut, doch wie die Musik insgesamt geklungen hat war wirklich übelst ! Der Klang war sehr unsauber und hat in den Ohren schon bißchen wehgetan.

Naja, war mir eh mehr oder weniger wurscht, waren ja nicht teuer

Nichtdestotrotz hab ich mich rangemacht die Chassis zu säubern. Angefangen hab ich mit den Sicken der Tiefmitteltöner, ich benutze da immer Plastikpflege auf nem sauberen weichen Tuch. Wirklich erschreckt hat mich was da auf meinem Tuch geblieben ist, nämlich schwarzbraune Spuren. Also DIE Lautsprecher waren wirklich dreckig ! Hab die Sicken komplett und mehrere Male gereinigt bis die schwarzen Spuren nimmer gekommen sind.

Dann einen Blick auf den Hochtöner geworfen, der auch nicht besser ausgeschaut hat. Dieser war matt und von einer eigenartigen Schicht von irgendwas bedeckt, hat ausgeschaut wie ein Schleier. Ganz vorsichtig habe ich die Hochtöner mit einem Vattestäbchen behandelt, konnte aber nicht um die kreuzförmige Abdeckung herum. Hab immer Balance links oder rechts gedreht und die Lautsprecher abwechselnd behandelt, ohne irgendeinen großartigen Erfolg zu erwarten. Dabei merkte ich recht schnell daß der Klang immer präziser wurde, jedoch immer noch zu kratzig. Aber aha, langsam tat sich was. Habs auf Einbildung und Voodoo zunächst geschoben.

Aber wenn schon denn schon, schnell die Hochtöner zerlegt und die Kalotte mit einem Brillenputztuch behandelt (eins ohne Mittel). Unter der Abdeckung waren ecklige braune Spuren sichtbar. Also Hochtöner wieder zum Glänzen gebracht und wieder angeschlossen. War mir wirklich schei..egal ob ich irgendwas kaputtmache und wenn ich jetzt darüber nachdenke hätte auch leicht was passieren können, hab Schwein gehabt.

Ok, Hochtöner wieder drauf, sämtliche Schrauben wieder fest angezogen und T+As wieder angeschlossen.

Seitdem fehlen mir mehr oder weniger die Worte...

Was die Lautsprecher da abliefern ist für mich einfach nur erstaunlich und ich fasse es nicht daß die kleinen T+As meine Ergos, welche ich gerade Mal eben für den 10-fachen Betrag versteigern konnte, ind Grund und Boden spielen. Außer natürlich im Bassvolumen, ich schreibe bewusst nur -volumen weil der Bass aus den T+As dennoch unglaublich ist. Er reicht vermutlich nicht sehr tief aber er füllt bei Bedarf den kompletten Raum. Genauso wie sie in der Lage sind den kompletten Raum mit Musik zu füllen. Ich stehe teilweise da und frage mich ob der Klang wirklich aus den Lautsprechern kommt oder ob sie nur blöd rumstehen, auch kann ich nicht glauben was für eine Detailfülle und Dynamik und Lebendigkeit aus den kleinen T+As nur so heraussprudelt. Meine Marantz Anlage klang insbesondere an den Ergos immer leicht müde, jetzt stotzt sie nur so vor Lebendigkeit, ich bin immer noch fassungslos und begeistert. Tut mir leid, erklärt mich für verrückt und bescheuert und was weiß ich noch, aber die seitdem ich die kleinen T+As hab hab ich schon jeden den ich kenne angerufen und meine Begeisterung mitgeteilt und ich fühle mich wie ein kleines Kind.

Bis morgen, ich hör jetzt noch ein bißchen Musik, hol jetzt alle CDs Mal raus, es gibt viele neue Klänge zu entdecken.

Nochwas, die Ergos waren nicht kaputt oder sowas, meine klangen sogar besser als die von meinem Dad, er hat die gleichen.

Hier nochn paar Bilder:







Also bis morgen !



[Beitrag von ciorbarece am 16. Mai 2006, 21:42 bearbeitet]
Quoten_Heini
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Mai 2006, 21:41
Naja dann: herzlichen Glückwunsch. Wozu über B&W und Dynaudio schreiben.

Gruß und weiterhin viel Spaß mit Deinen LS.
ciorbarece
Inventar
#24 erstellt: 16. Mai 2006, 21:42
Danke Danke Danke
Herbert
Inventar
#25 erstellt: 16. Mai 2006, 22:03

ch möchte Mal in die Runde fragen was man von den Highend Lautsprecher Herstellern erwarten kann


Ein gutes Produktmarketing!
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 17. Mai 2006, 06:24

wir haben eben unterschiedliche Meinungen in Bezug auf B&W - ich hab 3 Jahre mit ihnen gehört und weiß was sie können, aber vorallem auch was sie nicht können..

In ihrer Preisklasse sind sie definitiv nicht sehr empfehlenswert. Hör dir mal im Vergleich z.b. eine 603 S3 und eine Phonar P30s an oder auch Cabasse Moorea, die es zu dem Preis ebenso schon gibt. Da sieht die B&W nicht sonderlich aus. Und auch von der Verarbeitung hat sie zumindest gegen die Cabasse keine "Chance".


das ein klipsch besitzer mit B&W wenig anfangen kann wundert mich wenig. von subwoofern mal abgeshen würde ich persönlich mir nie eine klipsch in die hütte stellen. geschweige denn anschließen. dennoch würde ich sie niemals als schlecht bezeichnen.

dem einen gefällt B&W, dem anderen nicht. wenn man sich die leserwahlen bei audio & co anschaut, oder auf der homepage liest, dass 80 prozent der klassikaufnahmen auf B&Ws abgemischt werden - die leute die B&W mögen scheinen deutlich in der mehrheit. obwohl man bei den meisten B&W händlern auch mit anderen marken vergleichen kann.
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#27 erstellt: 17. Mai 2006, 10:19
Moin,
bei Dynaudio und B&W war ich bisher immer mehr von den Dynaudio Lautsprechern begeistert. Dort scheint der Unterschied zwischen Materialeinsatz und Verkaufspreis noch einigermaßen gerechtfertigt zu sein.
Für richtig gute Preis / Leistungs Verhältnis hilft aber nur Selbstbau.

Ciao,
Frank
Wilder_Wein
Inventar
#28 erstellt: 17. Mai 2006, 12:57

The_FlowerKing schrieb:


Übrigens sind die Gebrauchtpreise von Dyn und B&W ziemlich hoch.


Hallo,

na, das sagt doch alles. Ich kaufe im Hifi Bereich nur Produkte, die mir eine gute Wertstabilität gewährleisten. Dynaudio & B&W liegen hier schon ganz weit vorne, da bekomme ich auch in 5 Jahren noch richtig Geld für meine Gebrauchten.

Die Dominanz der großen hat natürlich mehrere Gründe. Mal ganz von der klanglichen Qualität abgesehen, ist auch das Marketing und der Vertrieb von großer Bedeutung.

Beispiel die von dir erwähnten Phonar!

Schau Dir mal die Internetseite an, eine gute und informative Homepage sieht anders aus. So, als nächstes versuche mal hier in Frankfurt einen Händler zu finden!? Fehlanzeige, wenn ich einen Händler haben möchte, dann muss ich die Jungs anschreiben, die Antwort dauerte mehrere Tage und das Ergebnis......es gibt keinen.

Und wenn man sie dann hört wird man feststellen.....genau, sie klingen toll, aber auch Phonar kocht nur mit Wasser. Heißt, es gibt auch hier ausreichend Konkurrenz. Also andere Hersteller, die in Sachen Klang, Verarbeitung oder auch Optik besser zu meinen Anspüchen passen.

Die hier im Forum immer wieder ins Spiel gebrachten Überflieger gibt es in meinen Augen einfach nicht. Niemand kann das Rad neu erfinden oder hat was zu verschenken.....

Gruß
Didi
Wolfgang_K.
Inventar
#29 erstellt: 17. Mai 2006, 14:50
Dynaudio ist nicht gerade billig, aber bei diese Lautsprecher sind ihr Geld wirklich wert. Habe mir letztes Jahr gebraucht die Contour 2.8 gekauft, gut die Boxen sind 10 Jahre alt, sind aber in einem quasi neuwertigen Zustand. Auch vom Klang her über jeden Zweifel erhaben, das ist eine Anschaffung fürs Leben.

Allerdings gibt es in Nürnberg nur zwei Läden die diese Boxen auch vertreiben....
ciorbarece
Inventar
#30 erstellt: 17. Mai 2006, 22:47
Liebäugele auch immer noch mit den Contour...
Wilder_Wein
Inventar
#31 erstellt: 18. Mai 2006, 05:36

ciorbarece schrieb:
Liebäugele auch immer noch mit den Contour...


Guten Morgen,

mit welcher denn genau?

Gruß
Didi
stereotom
Stammgast
#32 erstellt: 18. Mai 2006, 05:51
Jetzt muss ich mal meine Erfahrungen mit Stand/Kompaktlautsprechern niederschreiben.
Ich hab vor ca. 10 Jahren mir eine B&W Matrix 805 (Kompaktls) gekauft und war sehr begeistert von ihr.
Aber man will halt immer mehr und nach enem Überfall auf mein Bankkonto hab ich mir dan tatsächlich eine Matrix 802 geleistet. (Standls.)
Und was soll ich sagen. Ein wirklich wunderbarer Lautsprecher und in meinen Räumlichkeiten die größte Fehlinvestition meines Hifi-Lebens.
Ich bin dann einen Schritt zurück und hab mich für eine Sonus Faber Grand Piano Home entschieden.
Die war zwar schon etwas erträglicher für meine Räumlichkeiten, aber gefallen hat sie mir nicht.
Und wo bin ich jetzt gelandet?
B&W CDM 1NT.
Die spielt jetzt zwar sicherlich schon etwas besser als die Matrix 805 von damals, aber eigentlich hätte ich mir das ganze Standls. Experiment sparen können.
Generell kann man die Frage ob Kompakt/Standls. besser sind wohl ncht beantworten.
Aber ich bin oft überrascht wie viele große Standls. so verkauft und gehört werden.
Ich fürchte aber, dass viele diese LS nie so spielen können damit diese ihre wahre Größe entfalten können.
Und wenn dieser Fall eintritt, ist man mit hochwertigeren Kompakten vielleicht sogar besser dran.
Meine 802er waren sicher (für mich) die besten und am schönsten klingenden LS die ich je besessen habe.
Aber ihre Souverenität konnten sie erst bei einer Lautstärker zeigen, die sowohl meine Raummoden als auch meine Nachbarn in starke Erregung versetzten.

Grüße
Tom
ciorbarece
Inventar
#33 erstellt: 18. Mai 2006, 14:00
Hallo Tom,

danke für Deinen sehr aufschlussreichen Hörbericht, das gibt mir persönlich sehr zu denken.

Die Entscheidung Stand- oder Kompaktlautsprecher ist möglicherweise häufig auch eine Kopfsache hab ich das Gefühl, ich denke daß man eher dazu geneigt ist sein hartverdientes Geld für große Standlautsprecher auszugeben als für kleine Kompakte, insbesondere wenn man für einen bestimmten Betrag möglichst viel Lautsprecher fürs Geld haben und nichts missen möchte, und das ist häufig so der Fall und nur allzu leicht verständlich. Sicherlich spielen die Ergo wesentlich druckvoller als die T+A, das brauche ich eigentlich auch nicht zu erwähnen, doch was bringt mir das wenn ich sowieso immer mit "Source Direct" höre und nur bei Zimmerlautstärke.

Ich habe gestern Abend, weil ich meinen Ohren immer noch nicht trauen wollte, die Canton Mal parellel zu den T+As laufen lassen. Habe nämlich auch so meine Erfahrungen mit Voodoo machen müssen. Bei meinem Sony DVP-NS900V konnte man nämlich das Display ausschalten, ich hatte mir tatsächlich eingebildet daß der Klang klarer wurde wenn man das tat, pustekuchen, ein Blindtest war da eindeutig...

Dennoch war der Unterschied zw. den Lautsprechern frappierend, insebesondere bei Stimmen klingen die Canton im Verglich zu den T+A schwammig, die Unterschiede ziehen sich so weiter. Daß Kompakte in der Räumlichkeit besser sind kann ich ebenfalls bestätigen, wahrscheinlich bedingt durch die Nähe der Chassis zueinander.

Die Wharfedales bekommt jetzt mein Dad er hat auch das entsprechende Zimmer dafür, sein Wohnzimmer ist locker 30 qm groß, da kamen selbst die Canton Ergo die er auch besitzt an Ihre Grenzen. In meinem 16qm Wohnzimmer waren die Canton reichlich überdimensioniert. Möglicherweise ist es so wie Tom das beschrieben hat, nämlich das Standlautsprecher Ihre Vorteile bei größeren Lautstärken erst aufspielen, sind sicherlich dafür ausgelegt, das bringt mir jedenfalls gar nichts wenn ich erstens nicht den Raum dafür habe und zweitens über Zimmerlautstärke nicht hören kann ohne Ärger mit den Nachbarn zu bekommen. Mir scheints wirklich so daß man die Canton pushen muss um ein ordentliches Ergebnis zu bekommen, andernfalls sehen die gegen die T+A kein Land. Selbst dann kommen die nicht an die Präzision der Kompakten ran die wunderbar linear aufspielen (können), vielleicht regen die Ergos zu viel Mobiliar auch an um noch ok zu spielen. Dennoch klingen die T+A auch bei herausgenommenem Bass der Ergos immer noch besser.

Und was noch besser ist, Verstärkerleistung ist jetzt bei mir auch nicht mehr so gefragt sodass ist in einen kleineren aber feineren Verstärker investieren kann, mir schwebt ein Musical Fidelity A1 oder gar ein Röhrenverstärker vor. Auch gegen einen Nad 3020 hätte ich nichts einzuwenden, oder einen kleinen Creek ? Freu mich schon !

Viele Grüße

Chris


[Beitrag von ciorbarece am 18. Mai 2006, 14:02 bearbeitet]
Wilder_Wein
Inventar
#34 erstellt: 18. Mai 2006, 14:16
Wobei man trotz allem aufpassen sollte. Denn auch ein Kompaktlautsprecher kann in einem kleinen Raum so seine Schwierigkeiten machen. Ich hatte hier eine Dynaudio Contour 1.3 MKII, für mich immer noch einer der besten Kompaktlautsprecher überhaupt.

Bei mir Zuhause wollten sie überhaupt nicht klingen. Der Bass dröhnte wesentlich mehr als es mir lieb war. Jetzt habe ich eine Dynaudio Focus 220 und die passt wesentlich besser.

Also klein heißt nicht immer passender. Mein Raum ist sehr problematisch, also habe ich schon viel experimentiert. Mir ist dabei aufgefallen, dass sich ein geschlossener Lautsprecher, oder aber einer mit einer vorne liegenden Bassreflexöffnung bei mir wesentlich gutmütiger verhält.

Nebenbei. Ein Kompakter ist halt auch nicht wirklich so günstig. Denn das A und O ist ein guter Ständer und da wechseln meist auch noch mal 100 – 300 Euro den Besitzer.
Und bei einer Kompakten fehlt nun mal, da kann man sich auf den Kopf stellen, der Tiefbass!
Dafür hat sie wiederum andere Vorzüge, jeder wie er mag.

Gruß
Didi
ciorbarece
Inventar
#35 erstellt: 18. Mai 2006, 15:22
Hallo Didi,

das mit der Bassreflexöffung kann ich voll bestätigen, die ist bei den Ergo glücklicherweise auch vorne, mit dem Tiefbass bei Kompakten (leider) auch, aber was solls, andere Aspekte sind mir persönlich auch wichtiger.

Ständer brauch ich auch...wäre Selbstbau eine Alternative ? Wo bekommt man denn gute Baupläne bzw. -vorschläge ?

Grüsse
Wilder_Wein
Inventar
#36 erstellt: 19. Mai 2006, 06:49
Hallo,

ob Selbstbau wirklich eine günstigere Alternative ist, kann ich nicht sagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Material im Endeffekt ganuso teuer kommt.

Ich habe gute Erfahrungen mit diesen hier gemacht. Die Rohre lassen sich mit Sandbefüllen, einen innenliegende Kabelführung gibt es auch.

http://cgi.ebay.de/S...QQrdZ1QQcmdZViewItem

oder schau mal hier, der Händler hat verdammt gute Sachen im Ausverkauf! Arcus First Class Stand für knapp 70 Euro das Paar. Kleiner Tipp noch, die Lautsprecher mit Tesa Power Stripes befestigen, hält Bombensicher und schon das Gehäuse.

http://shop3.webmail...omer/HotDeals/682982

Gruß
Didi
cumbb
Gesperrt
#37 erstellt: 19. Mai 2006, 08:00
Hai.
Das Verhältnis Herstellungkosten zu Verkaufspreis beträgt etwa eins zu vier. Selbstbau ist immer lohnend, es sei, man hat dazu nicht die Mittel. Aber einen Bekannten, der sie hat, kennt jeder.
Das gilt auch für die Lautsprecher!
C.
Wilder_Wein
Inventar
#38 erstellt: 19. Mai 2006, 09:06

cumbb schrieb:
Hai.
Das Verhältnis Herstellungkosten zu Verkaufspreis beträgt etwa eins zu vier. Selbstbau ist immer lohnend, es sei, man hat dazu nicht die Mittel. Aber einen Bekannten, der sie hat, kennt jeder.
Das gilt auch für die Lautsprecher!
C.


Hi,

das ist aber nur bedingt richtig. Nehme ich jetzt zum Beispiel mal das Angebot oben, ein Paar Arcus First Class Stand für 34,99 Euro, möchte ich behaupten, dass Du für den Preis keine nachbauen wirst.

Aber wenn ich mir den Dynaudio Stand4 anschaue, der kostet 299 EUro im Paar. Wenn man hier die entsprechenden handwerklichen Fähigkeiten besitzt, kann man mit Sicherheit viel Geld sparen.

Und Lautsprecher sind wieder eine ganz andere Kategorie, aber auch hier kann halt nicht jeder so wie er will. Also ich zum Beispiel komme mit Sicherheit mit einem fertigen Lautsprecher besser weg, denn ich habe 2 linke Hände......heißt, der Ausschuss wäre einfach zu hoch.

Gruß
Didi
3,5wege
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 19. Mai 2006, 13:45
Zum Thema LS-Selbstbau:

Entweder man entwickelt komplett selbst (=konsequent nach Hörgeschmack, der sich hoffentlich nicht unterwegs ändert)
dann brauchts:
-> Meßequipment und -Raum
-> verschiedene in Frage kommende Treiber; gerade für den a/b Direktvergleich am besten alles mindestens zweifach.
-> Verstärker, Digital-EQ

oder: man bastelt einen fertigen Bauvorschlag nach.
Dann kann man aber fast genauso gut in den Laden gehen und was fertiges kaufen bzw. alternativ eine Kommode schreinern.

War nur meine Meinung dazu. Keine universalverbindliche Wahrheit.
jerrrry
Stammgast
#40 erstellt: 19. Mai 2006, 14:11

Wolfgang_K. schrieb:
. Was auch noch ein Überlegung wert ist - LS von Infinity (sind aber mit 2 Ohm äußerst zickig), brauchen ordentliche Boliden als Generator.



ciorbarece schrieb:
Infinity find ich nicht so toll, v.A. nicht als Kompaktlautsprecher. Habe mich damals schon gegen die Beta und für die Canton entschieden.


Grüsse


Es sind bei weitem nicht alle Infinity´s so niederohmig. Das sind zum grössten Teil Vorurteile ,die von der Generation vor 1990 übriggeblieben sind! Die alten Kappa 9 hatten ein Minimum von 0,6 Ohm. Desweiteren sind die grösseren aus dieser Zeit nicht gerade hochohmig. Die Kappa 9.2 hatten glaube ich 1,6 Ohm minimum. Alles andere geht eigentlich. Meine Kappa 90 gehen auch nicht unter 4 Ohm . Aber du kannst natürlich micht die aktuellen Betas mit diesen vergleichen. Auf dem Gebrauchtmarkt bekommt man schon gute Infinity´s für adäquates Geld. Du musst nur suchen , Geduld haben und ebay aussen vor lassen...
ciorbarece
Inventar
#41 erstellt: 19. Mai 2006, 19:38
Hallo Didi,

wo gibts denn die besagten Arcus First Class Stands für 34,99 ? Dein zweiter Link führt leider zu Stratus DSL, ich bin aber mit meinem Arcor ganz zufrieden auch wenn der Service schei... ist

Achja und danke für den Tip mit den Powerstrips, wäre meine nächste Frage gewesen wie man die Lautsprecher am besten befestigt.

Hat jemand Interesse an 2 Granitplatten 35x40x2 cm Nero Assoluto poliert und gefast ?

Danke

Chris


[Beitrag von ciorbarece am 19. Mai 2006, 19:47 bearbeitet]
JanJ
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 19. Mai 2006, 19:55
Hätte nicht gedacht, dass Lautsprecherputzen soviel bringen kann im Klang.

Man lernt wohl nie aus.
ciorbarece
Inventar
#43 erstellt: 19. Mai 2006, 19:56
Boooah, wasn Angebot, 35€ für die Arcus Stand 200 bei lostinhifi, hab sofort bestellt, hatte eigentlich nicht vor mehr als 50€ für Ständer auszugeben angesichts des Kaufpreises der T+A, aber was solls, hab heut eh Geburtstag und solche Ständer kauft man nicht alle paar Wochen, sind vielleicht sogar ne Investition fürs Leben, wieso nicht oder ?

Danke für den Tip !

Viele Grüße

ciorbarece
Inventar
#44 erstellt: 19. Mai 2006, 19:58
Hallo Jan, also DIE Lautsprecher waren wirklich richtig dreckig, andernfalls hätte das vielleicht auch nicht so viel gebracht !

Aber ich hab die Lautsprecher geputzt und ich habe jetzt saubereren Klang, toll nicht ?
Wolfgang_K.
Inventar
#45 erstellt: 19. Mai 2006, 20:18
0,6 Ohm Impendanz - gabs/gibts eigentlich Verstärker für solche Niedrigstimpendanzen * da bin ich jetzt echt überrascht...
vinylrules
Stammgast
#46 erstellt: 20. Mai 2006, 07:19
Generell sagt die Bauform eines Lautsprechers nichts über seinen Klang aus. Ein schlanker Stand LS kann weniger Membranfläche und Volumen haben als eine große Kompakte und entsprechend weniger Bass mit geringerem Tiefgang haben.

Warum kopakte LS oft besser klingen liegt daran, daß bauartbedingt der Tieftöner weit weg vom Boden ist. Die Unsitte bei Standlautsprechern sowohl TT und/oder Bassreflexöffnung knapp über dem Fußboden anzuordnen bringen in vielen Hörräumen extreme Probleme mit sich, im Altbau kaum noch in den Griff zu kriegen. Auch rückwärtig angeordnete Bassreflexöffnungen bringen Schall da hin, wo er eigentlich nicht hin soll - hinter die Boxen. Ganz nebenbei wird in vielen Standboxen der theoretische Vorteil des möglichen, größeren Volumens verschenkt, indem mehreren Tönern kleine Volumina zugewiesen werden.
Allerdings hat sich aus Marketinggründen der akustisch sinnlose, schmale Standlautsprecher durchgesetzt, viele Töner werden an viel zu kleine Volumen angekoppelt und ein rgendwie gearteter Mehrwert suggeriert. Die Krönung sind dann Tieftöner, die seitlich knapp über dem Boden angeordnet sind. Sowas mag im akustisch optimierten Hörraum der sog. Fachpresse noch funktionieren, zu hause geht das aber mit 99%iger Wahrscheinlichkeit in die Hose. Es war halt irgendwie wichtig, noch einen großen Töner unterzubringen, der aber eben nicht auf die schmale Front paßt.

Langer Rede kurzer Sinn: Es ist egal ob Stand- oder Kompakt LS. Der Tieftöner gehört weg vom Fußboden und die Raumakustik ist entscheidend ob ein LS funtioniert oder nicht.

Gruß

Matthias

@Wolfgang_K.: Die niedrigsten mir bekannten Impedanzen sind 0,8 Ohm (Apogee). Dabei handelt es sich aber nicht um ein Impedanzmittel, sondern nur (schlimm genug) ein Durchsacken im Impedanzverlauf im Bass. Damals gern angesteuert mit Krell. Wer kein Geld hatte nahm 'ne Bryston
ciorbarece
Inventar
#47 erstellt: 20. Mai 2006, 16:14
Vielleicht sollte man die Standlautsprecher aufm Kopf stellen !

Spaß beiseite, mit Kompaktboxen auf ordentlichen Ständern kann man denke ich sehr gut leben, mom. stehen meine T+A Stratus auf den Ergos drauf, bin gespannt was mit den Arcus 200 Stands noch an Klang hinzu zu gewinnen ist. Wobei die T+A auch so bereits super klingen.

Die meisten Leute wollen doch nur einen wummernden Bass und kristallklare Höhen, wenn die Möbel anfangen zu dröhnen ist das für viele ein Qualitätsbeweis für den Bass, insbesondere typische Heimkinofans stehen da doch voll drauf. Und die Industrie liefert eben aus was gefragt ist...

Viele bleiben dabei und investieren mit der Zeit in noch größere Lautsprecher und fettere Verstärker, ist ja auch ideal um den Nachbarn zu beeindrucken, glücklicherweise gibt es auch noch andere die sich tatsächlich für den KLANG interessieren, wir werden halt von einem anderen Markt bedient, und sind leider nun Mal in der Minderheit, unter anderem deshalb auch die hohen Preise.

Grüsse


[Beitrag von ciorbarece am 20. Mai 2006, 17:18 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 20. Mai 2006, 16:57

Generell sagt die Bauform eines Lautsprechers nichts über seinen Klang aus. Ein schlanker Stand LS kann weniger Membranfläche und Volumen haben als eine große Kompakte und entsprechend weniger Bass mit geringerem Tiefgang haben.


bezüglich abstrahlverhalten bräuchte man vorne ebenfalls eine gewisse größe, ein weiterer punkt wo die dünnen säulchen nicht punkten.

die anbringung der tieftöner... man macht, was die leute wollen. dröhnen.
ciorbarece
Inventar
#49 erstellt: 20. Mai 2006, 17:10
Das ist wiederum etwas was mit bei den T+A gefällt, dafür daß "nur" ein 16,5 cm Tiefmitteltöner und ein Hochtöner zum Einsatz kommen ist das Gehäuse überaus großzügig dimensioniert, wenn auch nicht sehr tief. Sie sind vorne genauso breit wie die wuchtigen Ergo, und das Echtholzgehäuse ist sehr steif und beim Draufklopfen tut höchstens der Finger weh

Nochwas, was haltet ihr von Downfire Bässen ? Das dürfte doch der klangliche Overkill schlechthin sein oder ?


[Beitrag von ciorbarece am 20. Mai 2006, 17:13 bearbeitet]
ciorbarece
Inventar
#50 erstellt: 20. Mai 2006, 17:24

vinylrules schrieb:
... Die Krönung sind dann Tieftöner, die seitlich knapp über dem Boden angeordnet sind. Sowas mag im akustisch optimierten Hörraum der sog. Fachpresse noch funktionieren, zu hause geht das aber mit 99%iger Wahrscheinlichkeit in die Hose. Es war halt irgendwie wichtig, noch einen großen Töner unterzubringen, der aber eben nicht auf die schmale Front paßt.

Langer Rede kurzer Sinn: Es ist egal ob Stand- oder Kompakt LS. Der Tieftöner gehört weg vom Fußboden und die Raumakustik ist entscheidend ob ein LS funtioniert oder nicht.

Gruß

Matthias
...


Im Netz findet man desöfteren Erfahrungen von Leuten die die Mission 782 oder 783 besitzen, für mich sehr schöne Lautsprecher, doch man hört im allgemeinen daß die Besitzer dieser Boxen mit der Aufstellung fast verrückt werden...

Naja, soviel von mir zu seitlich tief angebrachten Tieftönern.

Aber was denkt ihr über Downfire ?


[Beitrag von ciorbarece am 20. Mai 2006, 17:24 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 20. Mai 2006, 17:35

Aber was denkt ihr über Downfire ?


pro: satter, dröhnender heimkinobass, alles wackelt mit. höherer wirkungsgrad als frontfire.

contra: unsauber dank dröhnanteilen, nachbarschaftsfeindlich, nichts für holzdielenböden.

dank anderer abstrahlung anders in der raummodenanregung, daher teilweise auch für musikhörer von interesse. naja, eher selten, aber zumindest theoretisch


[Beitrag von MusikGurke am 20. Mai 2006, 17:36 bearbeitet]
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