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Bi-Amping an Elac FS68

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Autor
Beitrag
szcc
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Sep 2009, 18:14
Hallo,
ich besitze zur Zeit einen Marantz PM4001 und einen passenden DVD-Spieler Dv6001. Diese Kombi befeuert meine Elac FS68. Nun bin ich in der Stereo auf den Marantz M-CR502 gekommen.
Klick!
Das Gerät unterstützt Bi-Amping. Ist das bei meinen Elac FS68 sinnvoll bzw. unterstützen die FS68 überhaupt Bi-Amping?
Gruß!
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 04. Sep 2009, 13:39

Ist das bei meinen Elac FS68 sinnvoll

IMHO: klares nein. (Suchfunktion)

bzw. unterstützen die FS68 überhaupt Bi-Amping?

Ein Blick auf das Anschlußertmin sollte hier Antworten liefern.
4 Anschlüsse = Bi-Wiring/-Amping möglich

Grüße
Frank
Hifi-Tom
Inventar
#3 erstellt: 04. Sep 2009, 15:06

Ein Blick auf das Anschlußertmin sollte hier Antworten liefern. 4 Anschlüsse = Bi-Wiring/-Amping möglich


Ein Blick auf die Anschluesse der Lautsprecherterminals gibt keinen Aufschluss darueber ob die Frequenzweiche intern 2-geteilt ist, also fuer Bi-Amping ueberhaupt ausgelegt ist. Ich selber halte den Aufwand fuer Bi-Amping fuer uebertrieben gross, d.h. lieber einen potenten Vollverstaerker od. eine entsprchende Vor/Endkombi verwenden.
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 04. Sep 2009, 15:11
Na, aber was ist wohl von einem Hersteller zu halten, der die Anschlüße direkt nach dem Terminal wieder zusammenführt?

Letzten Endes hilft dann nur ein Aufschrauben der LS, um eine tatsächliche Trennung auf und vor der Frequenzweiche nachvollziehen zu können.
Ob dass den meisten Laien gelingt?

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 04. Sep 2009, 15:18 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#5 erstellt: 04. Sep 2009, 15:33

Na, aber was ist wohl von einem Hersteller zu halten, der die Anschlüße direkt nach dem Terminal wieder zusammenführt?


Bei guenstigen Modellen machen dies sehr viele Hersteller. Sowie auch sonst viel unnoetiges Zeug, dass niemand braucht, bei vielen Geraeten vorzufinden ist. Was man davon halten soll...., da sage ich jetzt mal lieber nichts. Aber weniger ist sehr oft mehr.

Letzten Endes hilft dann nur ein Aufschrauben der LS, um eine tatsächliche Trennung auf und vor der Frequenzweiche nachvollziehen zu können. Ob dass den meisten Laien gelingt?

Darueber kann u. wird jeder Hersteller Aufchluss geben, ohne dass mann die Lautsprecher auseinander nehmen muss.
Hüb'
Inventar
#6 erstellt: 04. Sep 2009, 15:36

Darueber kann u. wird jeder Hersteller Aufchluss geben, ohne dass mann die Lautsprecher auseinander nehmen muss.

Optimistische Einstellung.

"Achtung, bei unserer Bi-Wiring-Option handelt es sich lediglich um einen Fake!"

Grüße
Frank
Hifi-Tom
Inventar
#7 erstellt: 04. Sep 2009, 16:00

Optimistische Einstellung.


Nein, reine Erfahrungswerte. Dazu gibt es jede Menge Infos aus Prospekten, Testen, Gebrauchsanleitungen die darueber Aufschluss geben. Wer trotzdem meint, rumschrauben zu muessen, sollte sich ein o.k. von seinem Haendler od. dem Hersteller holen, damit seine Garantieanspruech nicht verloren gehen.
Hüb'
Inventar
#8 erstellt: 04. Sep 2009, 16:16

Dazu gibt es jede Menge Infos aus Prospekten, Testen, Gebrauchsanleitungen die darueber Aufschluss geben.

Ja was steht denn dann da - ganz praktisch?

"Wir verbauen ein Bi-Wiring-Terminal, tatsächlich handelt es sich aber um Single-Wiring, darum raten wir von erstgenannter Anschlussart ab."? Wäre doch etwas absurd, oder nicht?


[Beitrag von Hüb' am 04. Sep 2009, 16:17 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 04. Sep 2009, 16:24

Hüb' schrieb:
Letzten Endes hilft dann nur ein Aufschrauben der LS, um eine tatsächliche Trennung auf und vor der Frequenzweiche nachvollziehen zu können.

Ist natürlich Blödsinn, was ich da schreibe.

Die Frequenzweiche ist tatsächlich getrennt, wenn beim Anschluss an MT/HT bzw. TT auch nur dieser Bereich spielt.
Aber auch dann ist diese Anschlussvariante IMHO wenig sinnvoll.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 04. Sep 2009, 16:24 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 05. Sep 2009, 15:02
Hi,

szcc schrieb:
...Bi-Amping. Ist das bei meinen Elac FS68 sinnvoll bzw. unterstützen die FS68 überhaupt Bi-Amping?

Unterstützen: Ja.
Vergiss die Diskussionen hier,
Elac gehört sicher nicht zu den schwarzen Schafen die da mogeln...
Das Filter-Netzwerk eines ausgewachsenen 3-Wege-Marken-LS wie der FS 68 ist so umfangreich, dass schon aus diesem Grund getrennte Platinen notwendig sind.

Bi-Wiring/-Amping ist nach ~20 Jahren in der Branche so gängig, dass es in der Featureliste /Technischen Daten schon mal vergessen wird:
http://www.elac.de/de/products/l60/pdf/fs68.pdf

Sinnvoll: ?
Für den Marantz werden hier
http://www.marantz.c...pe=style&series=comp

2 x 50 bzw. 4 x 25 W an 6 Ohm angegeben, also kein Zuwachs mit Bi-Amping.
Ich schätze dass in beiden Fällen alle 4 Endstufen arbeiten...
Das ist nicht viel -- für eine fetzige Party sollte etwas mehr zur Verfügung stehen -- ,
sollte aber im Normalbetrieb (auch höhere Lautstärke) für die FS 68 mit 89 dB Empfindlichkeit bei 6 Ohm ausreichen.
Elac nennt ab 20 Watt.

Ob nun der getrennte oder gemeinsame Anschluß besser klingt, musst Du selbst ausprobieren.
Aber bitte auch hier oder im Elac-Thread darüber berichten!
Also los:
Brücken am Terminal rausnehmen und die FS 68 doppelt verkabeln,
dann nur noch am Marantz umstecken /-klemmen und -schalten.


mfG,
Michael
szcc
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Sep 2009, 17:06
Vielen Dank Mwf für die klare und hilfreiche Antwort
Gruß, Simon
Aquaplas
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 06. Sep 2009, 15:42
Bei einem hochwertigen Lautsprecher ist biamping in allen Fällen ein Gewinn an Qualität. Vorausgesetzt man macht es richtig, und die Endstufen passen zusammen.
Die Räumlichkeit und die Durchhörbarkeit kann dadurch drastisch gesteigert werden. Gerade bei billigeren Lautsprechern, da man einen Teil der Frequenzweiche umgeht.
Also wenn ein Lautspreche für bi amping ausgelegt ist, ist dies vom Hersteller mit Sicherheit kein unnötiges feature.
Netzferatu
Stammgast
#13 erstellt: 06. Sep 2009, 15:53
Moin,

ich hab das Experiment mit meinen FS58 gemacht. Brücken raus, Y-Adapter an die Front-Preouts und je zwei Endstufen der Mehrkanalendstufe für die Fronts verwendet. Die Rears sind dann von den internen Endstufen des AVRs versorgt worden.
Klanglich kann ich das mit der erhöhten Durchhörbarkeit bestätigen. Das ging bei mir allerdings einher mit einer weniger geschlossenen Spielweise. Es klingt "normal" angeschlossen (bei mir) etwas erdiger, druckvoller, irgendwie mehr aus einem Guss.
Ausserdem hat der Surroundsound drunter gelitten...

Darum hab ich das Ganze wieder rückgebaut - bin auf deine Erfahrungen gespannt!


Gruß,

Daniel
Aquaplas
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 06. Sep 2009, 15:59
Bedenke Mehrkanal Endstufen sind für Stereo nicht erste Wahl.
Netzferatu
Stammgast
#15 erstellt: 06. Sep 2009, 16:51
Aha...
Hüb'
Inventar
#16 erstellt: 06. Sep 2009, 19:13
Hi,

meine Erfahrungen mit einer ALR Nr. 3, einer Audioplan Kontrapunkt Mk III, einer Tannoy NFM 6 Mk II sowie einer B&W Nautilus 805 an zwei T+A A 1500: keinerlei klangliche Effekte / Veränderungen.

Ich würde keinen Gedanken an diesen Unfug verschwenden.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 06. Sep 2009, 19:14 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#17 erstellt: 08. Sep 2009, 00:22
Hi,

Aquaplas schrieb:
...da man einen Teil der Frequenzweiche umgeht...

Wo hast Du das gesehen, gehört, gelesen ?

mfG,
Michael
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