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Studio-Monitore als HIFI Speaker

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demohessl
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Feb 2017, 09:23
Hallo!
Ich beschäftige mich mit der Frage ob ich z.B, M-Audio BX 5 / oder 8 bzw. KRK 6 / oder 8 als Hifi Boxen verwenden könnte.
Natürlich möchte ich sie nicht NUR als HIFI LS benutzen sondern auch als Studio Monitor verwenden.
Ich habe mir folgendes vorgestellt: Die Lautsprecher werden mit einem Mischpult verbunden um die Höhen und Tiefen anzupassen, damit es näher an HIFI Sound rankommt. Zusätzlich dazu hätte ich auch noch einen aktiv-Sub den ich verbinden könnte.
Ich habe auch gehört dass sich die M-Audio auch gut als HIFI LS eignen.

Oder ist z.B. eine Teufel Kombo 42 sinnvoller? Die kommt aber weit nicht an den Frequenzbereich der Monitore heran. (Starker Bass bei geringen Lautstärken ist mir ein großes Anliegen.)

Ich freue mich auf eure Antworten!


[Beitrag von demohessl am 09. Feb 2017, 09:47 bearbeitet]
CosmicZ
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Feb 2017, 14:49

Ich beschäftige mich mit der Frage ob ich z.B, M-Audio BX 5 / oder 8 bzw. KRK 6 / oder 8 als Hifi Boxen verwenden könnte.

Das geht natürlich, sogar gut. Der größte Nachteil von Monitoren ist üblicherweise die zweckmäßigere und weniger hochwertige Verarbeitung des Gehäuses. Für Hifi-Lautsprecher gibts da ja zig Furnier-Variante und Lackierungen während Monitore üblicherweise in Anthrazit, häufig aus Kunststoff bestehen.
Bei deinen Anforderungen und wenn dir die Lautsprecher gefallen macht das jedoch definitiv Sinn!
JULOR
Inventar
#3 erstellt: 09. Feb 2017, 15:12
Guck doch mal in diesen Thread:
Es lebe der Sudio-Monitor!
janknet
Stammgast
#4 erstellt: 09. Feb 2017, 16:10
Hab ich gemacht, hab zwei HS8W von Yamaha im Wohnzimmer stehen - ich finde die passen ins Wohnzimmer in Farbe weiß super rein, sogar meiner Frau gefallen sie.

Ob es ein Mischpult braucht keine Ahnung find ich weniger sinnvoll.
MasterKenobi
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 09. Feb 2017, 16:47
Ich kenne diese Studio Monis zwar nicht, würde aber mal behaupten, dass diese sich sogar besser für Hifi eignen als echte Hifi Lautsprecher.

Nehmen wir mal nur die reine Bedeutung von Hifi - Hohe Wiedergabetreue - dann nähern sich diesem Ziel bereits viele günstige Studiomonitore an. Mehr, als so manch teure Hifi Box.

Also auf deine Frage bezogen: Ich würde vermuten, dass sie sich sogar ganz hervorragend für Hifi eignen, ohne deinen Geschmack zu kennen.
ALUFOLIE
Inventar
#6 erstellt: 09. Feb 2017, 19:42
Naja....also bitte. Auch wenn ich Monis ebenso wert schätze, aber günstige Monitore sind nicht weniger schrottig, als günstige Hifi Boxen.
Sedi-at
Inventar
#7 erstellt: 09. Feb 2017, 20:25
Hallo

Also, es sind große Unterschiede ob man Studiomonitore oder Hifi Boxen nimmt. Klanglich gibt es gute sowie schlechte Qualitäten beiderseits.
Beim Studiomonitor gibt es Nahfeld und Midfeld Ausführungen sowie im Stereodreieck von 1m -3m Hörabstand. Zudem sind die Monitore Auf Achse gerichtet. Klangeigenschaften von Analytisch Scharf bis Kühl .

Hifi Boxen sind im Wohnzimmer besser geeignet , auch hier gibt Qualitätsunterschiede von Warm bis Kühl . Sweet- Spoot ist von Klein bis sehr groß .
Haben eine grössere Auswahl und sehen weit aus besser aus als Studiomonitore.
Hifi hat ein Nachteil , das hier viel Geld aus der Tasche gezogen wird und viel Mist geschrieben worden ist.

gruss dieter
hp68912
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 09. Feb 2017, 20:45
Die M-Audio BX 8 kenne ich sehr gut aus dem Studio eines Freundes.

Nahfeldmonitore sind für kurze Hördistanzen konzipiert (ca. bis 2m) und dann klingen sie wirklich sehr "nah" (kannst du mit Kopfhörern vergleichen). Man hört dann wirklich alles raus und meiner Meinung nach sind sie auch recht aufdringlich. Alles in allem sind sie aber mit Sicherheit gute Monitore für kleines Geld.

Leider kann ich keine Aussage treffen wie die LS im Wohnzimmer klingen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Grüße
Dadof3
Moderator
#9 erstellt: 09. Feb 2017, 23:02

demohessl (Beitrag #1) schrieb:

Ich habe auch gehört dass sich die M-Audio auch gut als HIFI LS eignen.

Wie schon zuvor gesagt, für das, was Hifi eigentlich bedeutet, eignen sich Studiomonitore besser als die sogenannten "Hifi-Lautsprecher".

Aber sie haben auch ein paar Nachteile:

  • Sie sind in den unteren Preisregionen meist nur für kurze Hörabstände geeignet - jedenfalls ohne Subwoofer. Für Midfield oder gar weitere Entfernungen sind sie gar nicht mehr so günstig, sondern werden im Gegenteil sehe schnell irre teuer.
  • Sie sind optisch meist nicht so ansprechend.
  • Sie sind fast alle aktiv - das ist klanglich sogar ein Vorteil, aber praktisch benötigt man meist einen Vorverstärker für Quellenwahl und Lautstärkeregelung, was ihren Preisvorteil schnell ins Gegenteil verkehrt, vor allem wenn's auch hier wieder wohnzimmertauglich und fernbedienbar werden soll. Außerdem gibt es eher mal Probleme mit Störgeräuschen.




ALUFOLIE (Beitrag #6) schrieb:
Naja....also bitte. Auch wenn ich Monis ebenso wert schätze, aber günstige Monitore sind nicht weniger schrottig, als günstige Hifi Boxen.

Bezogen auf die Klangqualität meiner Meinung nach schon, jedenfalls in ihrem angedachten Einsatzgebiet "Nahfeld".


[Beitrag von Dadof3 am 09. Feb 2017, 23:03 bearbeitet]
ALUFOLIE
Inventar
#10 erstellt: 09. Feb 2017, 23:18
Was unterscheidet deiner Meinung nach denn günstige Monitore von günstigen Hifi Lautsprechern?
So in der Preisklasse bis 500-600,-.
janknet
Stammgast
#11 erstellt: 10. Feb 2017, 09:37
Wie gesagt ich hab hier im Wohnzimmer zwei 8" Studiomonitore stehen.

3,6mtr. auseinander und zum Hörplatz sind es auch ca. 3,5mtr.
angewinkelt zum Hörplatz (die gesamte Couch).

Im Wohnzimmer jedenfalls finde ich den Klang bombastisch.
In meinen Fall hab ich die Höhen auf -2dB stehen.
Bass ist auch reichlich vorhanden, aber Bass gibts nur dann wenn er tatsächlich da ist - nicht künstlich aufgeblasen.

Fernbedienbar ist das ganze auch noch - angeschlossen am KH-Ausgang des TV.
Der TV hat 4 HDMI Eingänge also kann ich den Klang vom AppleTV, Sky-Receiver und Amazon Prime Stick genießen.

Lautstärke geht so laut das ich das max. noch nie ausgetestet habe. Derzeit steht der Regler am Monitor fast auf Minimum (7-8Uhr wäre Minimum ich habe 9Uhr eingestellt).
janknet
Stammgast
#12 erstellt: 10. Feb 2017, 09:45
-> Alufolie

ich finde folgendes unterscheidet die Lautsprecher:
Der generelle Preisaufschlag (bei Hifi meist exorbitant oder es wird viel Geld in die Verarbeitung der Holzkiste und Oberfläche gesteckt).
Die Frequenzweiche - bei manchen Herstellern so groß wie das Mainboard eines 486er PCs.
Die StudioMonitore werden meist in China gefertigt - das Aktivmodul dürfte günstiger in der Herstellung sein als riesige Frequenzweichen.
Noch dazu kommt das eine Aktive Trennung sich klanglich extrem positiv auswirkt - passive Weichen sind Energievernichter man handelt sich immer mehr Nachteile ein je mehr Bauteile verbaut werden.
Dadof3
Moderator
#13 erstellt: 10. Feb 2017, 10:39

ALUFOLIE (Beitrag #10) schrieb:
Was unterscheidet deiner Meinung nach denn günstige Monitore von günstigen Hifi Lautsprechern?
So in der Preisklasse bis 500-600,-.

In der Regel

  1. aktiv statt passiv
  2. Das Gehäuse orientiert sich an der Funktion, nicht an der Optik
  3. linearer Frequenzgang statt sounding
  4. stärkere Bündelung
  5. besseres Impulsverhalten

Dass einem persönlich zuhause ein Hifi-Lautsprecher besser gefallen kann, ist klar. Nicht jedem gefällt die Nüchternheit der linearen Wiedergabe, für Hintergrundmusik am Abend kann ein weicher, warmer Klang viel angenehmer sein. Aber da ist der Maßstab auch ein anderer als hohe Wiedergabetreue.
ALUFOLIE
Inventar
#14 erstellt: 10. Feb 2017, 11:09
Genau auf diese Unterschiede wollte ich hinaus. Die nämlich immer gerne genannt werden, aber eben NICHT zwangsläufig auf günstige Monitore zutreffen.

Optik folgt der Funktion? Naja, meistens sind auch günstige Monitore nur eine rechteckige Kiste.
Mit viel wohlwollen vielleicht noch ein kleiner Waveguide. Den braucht man aber nicht zwangsläufig bei größerer Hörentfernung.

Aktiv statt passiv: Ist jetzt nicht pauschal eine Verbesserung für den Klang.

Linearer Frequenzengang.: Leider eher Mythos als Realität. Günstige Monitore haben auch wellige FG. Außerdem gibt es im Hifi Einsteigerbereich auch genug linear abgestimmte Boxen.
Elac, Canton, Nubert, Phonar usw.

Stärkere Bündelung: Nur mit Waveguide. Kann gefallen, muss aber nicht.

Besseres Impulsverhalten: Ja. Machbar durch die aktive Technik. Auch hörbar? Für den einen ja, für den anderen nicht.

Dafür sind manche Monitore mit Plastikgehäusen gebaut, was dem Klang nicht gerade förderlich ist.
Oder zumindest Plastikfront. Ebenso nachteilig für den Klang.


[Beitrag von ALUFOLIE am 10. Feb 2017, 11:12 bearbeitet]
demohessl
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 10. Feb 2017, 11:24
Danke für die Antworten!
Ich schwanke zwischen den folgenden Monitoren:

-JBL LSR 308 (37-24000 Hz)
-KRK RP8 RoKit G3 (35-35000 Hz)
-Yamaha HS7 (43-30000 Hz)
-M-Audio BX8 D2 (30-24000 Hz)
-Behringer B2031A Truth (50-21000 Hz)

Meine "Haupt" Genre ist drum and bass, also eher basslastige Musik, die ich auch in basslastiger Wiedergabe anhören möchte. Ein analytischer Sound ist mir nicht wichtig. Die Monitore werden auf meinen Schreibtisch platziert und haben ca. 1m Abstand zum Hörer.

Könnt ihr mir einen dieser Monitore empfehlen?
Sedi-at
Inventar
#16 erstellt: 10. Feb 2017, 12:00

Dadof3 (Beitrag #13) schrieb:

ALUFOLIE (Beitrag #10) schrieb:
Was unterscheidet deiner Meinung nach denn günstige Monitore von günstigen Hifi Lautsprechern?
So in der Preisklasse bis 500-600,-.

In der Regel

  1. aktiv statt passiv
  2. Das Gehäuse orientiert sich an der Funktion, nicht an der Optik
  3. linearer Frequenzgang statt sounding
  4. stärkere Bündelung
  5. besseres Impulsverhalten

Dass einem persönlich zuhause ein Hifi-Lautsprecher besser gefallen kann, ist klar. Nicht jedem gefällt die Nüchternheit der linearen Wiedergabe, für Hintergrundmusik am Abend kann ein weicher, warmer Klang viel angenehmer sein. Aber da ist der Maßstab auch ein anderer als hohe Wiedergabetreue.


Hallo Dadof3

Das ist nicht ganz richtig , was du da schreibst.

1. Aktiv ist nicht besser als passiv .Das kann besser sein , da Elektronik noch etwas ausgleichen kann. Wenn ein sehrguter Lautsprecher passiv hergestellt wurde , wird es verdammt schwer noch was auszugleichen.
2. Optik , Funktion kann so wohl als auch zusammen geben.
3. Linialer Frequenzgang sind bei Studiomonitore auf einer Achse , daneben sieht es anders aus, Sounding ist ein Wort was der Hifi Welt den schlechten Ruf gemacht hat.
Impusverhalten sind bei sehrguten Monitore mit Verstärker immer besser , da sie abgestimmt worden sind , bei passive Boxen ist das ein suchen nach dem besseren oder passenden Verstärker erst möglich.

Bei Hintergrundmusik ist alles egal was du hörst. Ein kühler analytischer Klang ist genau so beschissen wie ein zu warmer klang. Ein dezente Zurückhaltung der Höhen und minim warmer Klang ist im grunde besser und langzeitauglicher.

Studiomusik ist keine natürliche Musik , wird aber meistens verglichen ( besser gesagt , es lässt sich besser abstimmen ) und wenn man Hausmusik hört sieht das ganz anders aus. Hier ensteht ein weicher warmer Klang und nicht kühl Analytisch. Damit will ich nur sagen das man eine Verallgermeinrung meiden sollte.

gruss dieter
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 10. Feb 2017, 12:30
@TE: aus deiner Vorauswahl würde ich den Lsr 308 nehmen. Bevorzugen und mit in die Liste aufnehmen würde ich die Presonus Eris E8, die mMn noch einen präziseren und besser aufgelösten Bassbereich haben.
janknet
Stammgast
#18 erstellt: 10. Feb 2017, 12:32
-> demohessl

Entweder Probehören oder wenn du blind bestellen möchtest würde ich Dir zuerst die JBL empfehlen von denen hört man nicht viel schlechtes.
Die Yamaha wo ich habe würde ich Dir nicht empfehlen die sind eher zurückhaltend im Bass und eher analytisch.
ingo74
Inventar
#19 erstellt: 10. Feb 2017, 12:38

demohessl (Beitrag #15) schrieb:
Könnt ihr mir einen dieser Monitore empfehlen?

Für den Schreibtisch kann ich dir diese hier empfehlen, da der Einfluß der Tischplatte in die Abstimmung mit einbezogen wurde:

PC-Lautsprecher
http://www.diy-hifi-...=195478&postcount=55


Die Tune 4 von XTZ sind als Schreibtischlautsprecher auch wegen der Anpassungmöglichkeiten auch zu empfehlen:
http://www.xtz-deutschland.de/produkte/tune-4



Und hier ein Thread, wo auch Schreibtischlautsprecher gesucht wurden:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-32-67999.html
demohessl
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 10. Feb 2017, 12:52
Danke für die Tipps! Hat sonst noch jemand eine Empfehlung?

@ingo74
Soweit ich das nachvollziehen kann sind das DIY Boxen, oder?
ingo74
Inventar
#21 erstellt: 10. Feb 2017, 13:00
Die von Christoph - ja, die anderen - nein
Der Bauthread zeigt mit diversen Messungen recht deutlich, warum Lautsprecher am Schreibtisch eine andere Abstimmung brauchen...
demohessl
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 10. Feb 2017, 13:03
Die Tune 4 sind mir für ihre Dimensionen fast ein bisschen zu kostenspielig.
Und wenn ich z.B die KRK 8" (weil: Bassreflex vorne [Lautsprecher stehen nah an der Wand] ) auf eigene Schaumstoffunterlagen platziere um die Akustik zu verbessern?


[Beitrag von demohessl am 10. Feb 2017, 13:08 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#23 erstellt: 10. Feb 2017, 13:23
Probiers aus, du bist der einzige, der beurteilen kann, ob und welcher Lautsprecher dir in deiner speziellen Hörsituation gefällt
Dadof3
Moderator
#24 erstellt: 10. Feb 2017, 14:22

demohessl (Beitrag #22) schrieb:
Und wenn ich z.B die KRK 8" (weil: Bassreflex vorne [Lautsprecher stehen nah an der Wand] ) auf eigene Schaumstoffunterlagen platziere um die Akustik zu verbessern?

Das Problem ist nicht der Kontakt zur Tischplatte, sondern die Reflexionen von selbiger Daran änderst du durch Schaumstoff unter den Boxen nicht viel.

@ ALUFOLIE & Sedi-at: Ich antworte euch später mal, wenn ich etwas mehr Zeit habe.


[Beitrag von Dadof3 am 10. Feb 2017, 14:24 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#25 erstellt: 10. Feb 2017, 14:22

ALUFOLIE (Beitrag #14) schrieb:
Mit viel wohlwollen vielleicht noch ein kleiner Waveguide. Den braucht man aber nicht zwangsläufig bei größerer Hörentfernung.


Den braucht man besonders bei größerer Hörentfernung - er erhöht den Direktschallanteil und sorgt gleichzeitig für lineareren Diffusschall. Als Bonus erhöht er den "Wirkungsgrad" - der gleiche Hochtöner ist mit WG pegelfester als ohne.

Im Nahfeld ist ein WG schon eher verzichtbar, aber immer noch nützlich, z.B. um Tischplattenreflexionen zu verringern.
JULOR
Inventar
#26 erstellt: 10. Feb 2017, 15:15

ALUFOLIE (Beitrag #14) schrieb:
Außerdem gibt es im Hifi Einsteigerbereich auch genug linear abgestimmte Boxen.
Elac, Canton, Nubert, Phonar usw.

Die ersten beiden sind kein gutes Beispiel. Die Elac sind recht höhenbetont, die Canton GLE (wir reden ja über die Einsteigerklasse) haben gar eine "Badewanne".
coreasweckl
Inventar
#27 erstellt: 10. Feb 2017, 17:01

Zweck0r (Beitrag #25) schrieb:

ALUFOLIE (Beitrag #14) schrieb:
Mit viel wohlwollen vielleicht noch ein kleiner Waveguide. Den braucht man aber nicht zwangsläufig bei größerer Hörentfernung.


Den braucht man besonders bei größerer Hörentfernung - er erhöht den Direktschallanteil und sorgt gleichzeitig für lineareren Diffusschall. Als Bonus erhöht er den "Wirkungsgrad" - der gleiche Hochtöner ist mit WG pegelfester als ohne.

Im Nahfeld ist ein WG schon eher verzichtbar, aber immer noch nützlich, z.B. um Tischplattenreflexionen zu verringern.



, da hat einer den Sinn und Zweck von WG überhaupt nicht verstanden
ALUFOLIE
Inventar
#28 erstellt: 10. Feb 2017, 19:32
Ein WG hat hauptsächlich die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass bei Kopfbewegungen der Klangeindruck gleich bleibt.



coreasweckl (Beitrag #27) schrieb:



, da hat einer den Sinn und Zweck von WG überhaupt nicht verstanden :.



Warum? Weil ich sage, dass man den nicht zwangsläufig braucht, damit es gut klingt?
Kläre mich auf!


[Beitrag von ALUFOLIE am 10. Feb 2017, 20:56 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#29 erstellt: 10. Feb 2017, 21:17

ALUFOLIE (Beitrag #28) schrieb:
Ein WG hat hauptsächlich die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass bei Kopfbewegungen der Klangeindruck gleich bleibt.


Das können Halbraumstrahler (z.B. Dreiweger mit kleinen Mitteltönern und passend gewählten Trennfrequenzen) mindestens genauso gut.


ALUFOLIE (Beitrag #28) schrieb:
Weil ich sage, dass man den nicht zwangsläufig braucht, damit es gut klingt?


Je besser die Raumakustik und je kleiner der Hörabstand, desto eher kommt man ohne WG aus. Wer eher diffusen Raumklang bevorzugt, wird mit der gestochen scharfen Abbildung von Monitoren mit WG auch nicht unbedingt glücklich.
ALUFOLIE
Inventar
#30 erstellt: 10. Feb 2017, 21:27
Ich weiß schon wie ein WG funktioniert. Wahrscheinlich besser als manch anderer hier ( wenn ich nur an die Pauschalaussagen denke, dass der WG möglichst groß sein muss, was totaler Dünnschiss ist) - nicht hier im Thread, aber oft genug im Forum.

Trotzdem bleibt es bei dem Fakt, dass es dadurch nicht zwangsläufig besser klingen muss. Wo wir wieder bei meiner ersten Aussage sind, dass man ein WG nicht unbedingt braucht.
Und auf die Hörentfernung bezogen: Wenn man 3 Meter weg sitzt und den Kopf 30cm zur Seite bewegt, hat das weniger Auswirkung, als wenn man 50 cm vor den Boxen sitzt und den Kopf 30cm zur Seite bewegt. Deswegen ein WG, damit im Studioalltag an verschiedenen Positionen der Klang gleich bleibt. Auf dem heimischen Sofa verspüre zumindet ich nicht das Bedürfnis, mich alle paar Minuten von links nach rechts zu bewegen. Das zählt nur der Sweet Spot. Und ob der Klang dort gut oder schlecht ist, hängt nicht davon ab, ob der Lautsprecher ein WG hat oder nicht.

Deswegen ist diese, mittlerweile überhand nehmende, Pauschalaussage, dass Studio Monis die besseren Hifi Lautsprecher sind, falsch.
Sedi-at
Inventar
#31 erstellt: 10. Feb 2017, 21:56
Hallo

Studiomonitore sind nicht besser als Hifi Lautsprecher , da gibt es gute sowie schlechte Ausführungen.

Studiomonitore wurden für Studios entwickelt zum Abhören bei Mischvorgängen einzelner Musikinstrumente .( alles Arbeitsgeräte )

Wer so etwas zu Hause anhört ist er ein Technikfreak als ein Musikliebhaber . Ausnahmen gibt es auch, aber eher selten.

Ich persönlich entspanne mich bei der Musik , sitze auch nicht gerade im Stereodreieck wenn es nicht sein muss.

Musikinstrumente in einen grossen Raum , hört sich immer besser an als im Studio abgemischte analytische toten Raumklang . Die Natürlichkeit geht echt verloren und die meisten merken es nicht mal.

gruss dieter
Zweck0r
Moderator
#32 erstellt: 11. Feb 2017, 00:32

ALUFOLIE (Beitrag #30) schrieb:
Das zählt nur der Sweet Spot. Und ob der Klang dort gut oder schlecht ist, hängt nicht davon ab, ob der Lautsprecher ein WG hat oder nicht.


Es hängt aber davon ab, welche Klangfarbe der Diffusschall hat, und wie viel davon vorhanden ist im Verhältnis zum Direktschall. Und darauf hat ein WG sehr wohl einen positiven Einfluss. Alternativen gibt es allerdings, wie den Dreifachhochtöner und den Cardioid-Mitteltöner von MEG.

Schon in den 70ern hat Grundig übrigens Lautsprecher in einem speziellen Hallraum abgestimmt, weil neutraler Diffusschall wichtig für den Klangeindruck ist.

Nebenbei: wenn WGs nur im Nahfeld sinnvoll wären, warum haben dann große Midfielder wie die KH420 gleich zwei von der Sorte ?


Sedi-at (Beitrag #31) schrieb:
Wer so etwas zu Hause anhört ist er ein Technikfreak als ein Musikliebhaber . Ausnahmen gibt es auch, aber eher selten.


Liegt wohl eher daran, dass die meisten Designfreaks sind, oder mit solchen ihren Wohnraum teilen. Oder daran, dass Nicht-Technikfreaks sich nicht mit den Tücken der Einbindung von Monitoren in Hifi-Anlagen befassen wollen.


Sedi-at (Beitrag #31) schrieb:
Musikinstrumente in einen grossen Raum , hört sich immer besser an als im Studio abgemischte analytische toten Raumklang . Die Natürlichkeit geht echt verloren und die meisten merken es nicht mal.


Lautsprecher sind aber keine Instrumente, sondern sollen die (zumindest bei Klassik) auf der Aufnahme enthaltene Akustik des Konzertsaals wiedergeben. Die Akustik des Raumes, in dem die Lautsprecher stehen, ist nur ein Störfaktor.

Deine KEF LS50 sind übrigens vom Abstrahlverhalten her eher "monitormäßig".


[Beitrag von Zweck0r am 11. Feb 2017, 00:37 bearbeitet]
coreasweckl
Inventar
#33 erstellt: 11. Feb 2017, 01:19
hier folgt ja ein Bullshit nach dem anderen...
Gut, daß zumindest du ein wenig Licht in das nach Jahren Mitgliedschaft einiger Teilnehmer leider immer noch vorhandene Dunkel bringst.
Quo
Inventar
#34 erstellt: 11. Feb 2017, 01:58
Hi, ob der TE noch mitliest ?

Hol dir Aktive mit Waveguide und Du folgst dem Zeitgeist von diesem Forum.

Oder hör dich ein wenig um und kauf dir die, die dir gefallen.

Wenn es dann (gebrauchte) B&W oder Bose sind, frage hier aber nicht nach.

Ich würde meine Wahl davon abhängig machen; Raum, Aufstellungsort, Hörposition.
Wenn die Dinger im Wohnzimmer stehen müssen, muss man auch noch die Optik berücksichtigen.
Ansonsten sollte sie egal sein.

Mach dich aber von diesen Pauschalbegriffen frei
Studio-Monitor = neutral (ist so wie so kein geschützter Begriff)
Hifi-LS = Hallsoße und Geschmacksbefriedigung
ALUFOLIE
Inventar
#35 erstellt: 11. Feb 2017, 11:34

coreasweckl (Beitrag #33) schrieb:
hier folgt ja ein Bullshit nach dem anderen...


Wenigstens siehst du es ein
Du bist auf einem guten Weg.
Kannst du übrigens auch inhaltlich was beitragen?
Zweckohr hat das immerhin auch getan.



Quo (Beitrag #34) schrieb:


Mach dich aber von diesen Pauschalbegriffen frei
Studio-Monitor = neutral (ist so wie so kein geschützter Begriff)
Hifi-LS = Hallsoße und Geschmacksbefriedigung


Der einzig wirklich sinnvolle Beitrag!


[Beitrag von ALUFOLIE am 11. Feb 2017, 11:43 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#36 erstellt: 11. Feb 2017, 11:43
Auszug aus einem Artikel der Zeitschrift Klang & Ton 5/06, S.54


"Der Waveguide - so funktioniert`s

Übersetzt heisst Waveguide "Wellenleiter", was seine Arbeitsweise eigentlich schon perfekt beschreibt. Wie er genau funktioniert, erklären die folgenden Abschnitte.

Die Funktion
Die Membran eines Lautsprecherchassis gibt ihre Bewegungen als akustische Energie an die umgebende Luft ab. Das Prinzip funktioniert aber nicht immer und überall beliebig gut, es ist im Gegenteil sehr abhängig von Membranfläche und Frequenz. Kalottenhochtöner mit gängigen 25 Millimetern Membrandurchmesser sind ab ca. 1 - 2 kHz am Ball, darunter lässt sich die Luft von der kleinen Membran kaum zum Mitschwingen überreden. Hier kann man zum Beispiel mit einem Waveguide nachhelfen. Die Funktion ist mit einem Horn vergleichbar, allerdings besitzen Waveguides im Allgemeinen keine Druckkammer und haben einen deutlich grösseren Öffnungswinkel. Ihre schalldruckverstärkende Wirkung ist daher geringer und beschränkt sich nur auf den unteren Teil des Übertragungsbereichs. Dort stellt sich der Trichter der Luft in den Weg, die der Membran auszuweichen versucht. Sie muss sich wohl oder übel beugen und den Membranbewegungen folgen, was zu einer verbesserten Kopplung und damit höherem Schalldruck führt. Bei höheren Frequenzen ist die Kopplung auch ohne Waveguide schon so gut, dass er hier keine Wirkung besitzt.

Sinn und Zweck...
... des Waveguides sind eine kontrollierte Abstrahlcharakteristik, eine gesteigerte Belastbarkeit und eine verbesserte Ankopplung an den Tiefmitteltöner. Zweiweg-Systeme mit "normalen" Hochtönern zeigen prinzipbedingt ein eher ungleichmässiges Rundstrahlverhalten. Das liegt an der zunehmenden Bündelung der Chassis mit steigender Frequenz. Bei niedrigen Frequenzen strahlt ein Tiefmitteltöner noch kugelförmig ab. Ab dem Mittelton aufwärts beginnt das Chassis dann merklich zu bündeln, je grösser, desto mehr. Irgendwo zwischen 2 und 3 kHz folgt im Allgemeinen die Trennung zum Hochtöner, der bei für seine Verhältnisse niedrigen Frequenzen, also im Übernahmebereich, ebenfalls gut rundstrahlt. Erst am oberen Ende des Hörbereichs macht sich seine Bündelung bemerkbar.
Betrachtet man den Frequenzgang des Gesamtsystems, so erkennt man ein unstetiges Rundstrahlverhalten. Und da wir nun mal nicht nur "auf Achse" hören, sondern auch mitbekommen, was ein Lautsprecher unter Winkel in den Raum abgibt, kann sich diese Unstetigkeit klanglich durchaus negativ bemerkbar machen.
Der mit Waveguide bestückte Hochtöner kennt dieses Problem nicht, sein Vorsatz bündelt den Schall im unteren Bereich in Richtung der Hauptabstrahlachse. Gerade im für Räumlichkeit und Tonalität wichtigen Mitteltonbereich werden so die Raumreflexionen verringert, ein Grund, warum Waveguides gerne in Studiomonitoren eingesetzt werden. Der Tontechniker will schliesslich hören, was aufgenommen wird, und nicht, was der Raum daraus macht. Ein positiver Nebeneffekt der gesteigerten Bündelung im Mittelton ist die Verringerung von unerwünschten Kantenreflexionen. Gerade Hochtöner sind, was Gehäusekanten angeht, besonders empfindlich und reagieren gerne mit einem welligen Frequenzgang. Diese Eigenschaft wird durch den Waveguide verringert, da der Schall nur noch dessen Wände, aber nicht die Kanten des Gehäuses "sieht".
Auch die Ankopplung an den bzw. die Tiefmitteltöner wird durch den Waveguide verbessert. Wenn man sich einmal den Flächenunterschied verdeutlicht, der beim Wechsel vom Tiefmittel- zum Hochtöner geschieht (bei 17 cm TMT und 25 mm HT ungefähr Faktor 20!), wird anschaulich klar, dass der Hochtöner jede Unterstützung im Übernahmebereich gebrauchen kann. Und obwohl der Waveguide hier nicht aktiv, sprich mitschwingend, eingreift, unterstützt er die kleine Membran auf passivem Wege, indem er ihre Arbeit über die oben beschriebene, bessere Ankopplung an die Luft effizienter gestaltet. Auf diese Weise entsteht eine virtuelle Vergrösserung der Membranfläche, die den Faktor wesentlich verbessern wird.
Auch stellt sich die Frage, weshalb es sinnvoll sein sollte, mehr Pegel zu erzeugen, wenn man ihn hinterher wieder mühsam wegfiltern muss. Genau in der Filterung liegt aber der Trick. Sie setzt früher und steiler ein, was nicht nur die Belastbarkeit des Chassis erhöht, sondern auch Verzerrungen mindert. Gerade am unteren Ende seines Übertragungsbereichs ist die elektrische und mechanische Belastung für einen Hochtöner gross, daher reagiert er positiv auf jede Entlastung.
Der räumliche Versatz nach hinten ist ebenfalls eine positive Eigenschaft des Waveguides. Bei einer normalen Kalotte sitzt das akustische Zentrum zumeist viel weiter vorne als das des konusförmigen Tiefmitteltöners. Durch diesen mechanischen Versatz entsteht zwangsläufig ein Phasenproblem zwischen den Treibern, das auf anderem Wege, zum Beispiel über eine Stufe im Gehäuse oder die Frequenzweiche gelöst oder schlicht und ergreifend in Kauf genommen werden muss. Der Waveguide rückt den Hochtöner einige Zentimeter nach hinten, so dass er sich deutlich näher am Schallentstehungsort des Tiefmitteltöners befindet. Diese mechanische Phasenkorrektur begünstigt die räumliche Wiedergabe, weil die Wellenfronten der Box auf einer Ebene entstehen. "

http://www.selmoni-s...lang--ton/index.html
Sedi-at
Inventar
#37 erstellt: 11. Feb 2017, 15:49
Hallo ZweckOr

Ich meinte damit das Technikfreak`s eher etwas übertreiben . Es spielen viele Faktoren bei den Lautsprechern wie sie klingen und man sollte ohne Vorurteile das ganze erstmal anhören.

Ich persönlich würde ein Studio-Monitor als Abhörlautsprecher nehmen ,wenn ich was mischen will, denn dafür sind sie gedacht oder entwickelt worden.
Für Hifi zuhause eher nur bedingt , gilt aber nicht für andere die müssen es selbst entscheiden was sie wollen.
Nicht jeder ist begeistert von Studio-Monitoren , sind aber auch keine Trotteln .

Ja, mit der LS 50 ist das so, da er wie ein Monitor klingt , aber immer noch ein Hifi Lautsprecher ist.

gruss dieter
ingo74
Inventar
#38 erstellt: 11. Feb 2017, 15:57

Sedi-at (Beitrag #37) schrieb:
mit der LS 50 ist das so, da er wie ein Monitor klingt , aber immer noch ein Hifi Lautsprecher ist.

Ja das ist das gleiche Problem wie mit der judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa
ALUFOLIE
Inventar
#39 erstellt: 11. Feb 2017, 16:36
Danke Ingo für deinen ,immerhin, konstruktiven Auszug.
Für mich alles nix neues.
Theoretische Vorteile. Keine Garantie, dass es auch klanglich besser gefällt.
Aber ich sag auch nichts mehr dazu.
Ich glaube, ich bin dem Threadersteller mit dem Nebenkriegsschauplatz "Waveguide" schon genug auf die Nüsse gegangen.
ingo74
Inventar
#40 erstellt: 11. Feb 2017, 16:41
Die Hersteller bauen das, was die Kunden brauchen und wollen. Da die Anforderungen und Geschmäcker unterschiedlich sind und es unterschiedliche Preisklassen gibt, gibt es eben auch entsprechende, zT. extreme Unterschiede bei den Lautsprechern.
Wenn man das als Grundsatz akzeptiert hat, fällt einem die ganze Diskussion über Lautsprecher und ihre Unterschiede einfacher.

Hier hat demohessl einige Wünsche geäussert wonach man ihm konkrete Empfehlungen geben kann.
Für grundsätzliche Diskussionen Studiomonitor vs. Hifi-Lautsprecher gibt es andere Threads (wo das Thema schon völlig zerkaut wurde...)


[Beitrag von ingo74 am 11. Feb 2017, 16:44 bearbeitet]
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 11. Feb 2017, 16:49
Moin

Ich glaube, ich bin dem Threadersteller mit dem Nebenkriegsschauplatz "Waveguide" schon genug auf die Nüsse gegangen.

ist eine natürlich Folge öffentlicher threads..

..ich mag gute Monitore, obschon ich lieber mit meinen bewusst 'soundenden' LS höre.

..wobei ich aber da auch nur DIY bzw 'customized installation' gelten lasse.
Ein Paar LS zu kaufen (sei es für 200 oder für 20000€) und in einem nicht optimiewrten Raum 'abzustellen', ist fummeln im Dunkeln und im Ergebnis eigentlich nie besser als 'naja'.

Da wären ein Paar manierliche Monitore und Nahfeldhören sicher überlegen..

Wobei sich die Hochglanz-Heftchen-Fraktion hinsichtlich dieser Argumente ja über die Jahre eine reichlich widerstandsfähige Schirmung aus BS-Teflon angeeignet hat.
bapp
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 12. Feb 2017, 08:11

Sedi-at (Beitrag #16) schrieb:

3. Linialer Frequenzgang sind bei Studiomonitore auf einer Achse , daneben sieht es anders aus

"Linialer Frequenzgang"?
Mal abgesehen von dieser etwas misslungenen Wortschöpfung - es ist eigentlich eine herausragende Eigenschaft guter Studiomonitore, auch neben der Achse weitestgehend linear abzustrahlen.

Ich halte nichts von alternativen Fakten, und von konträren Verdrehungen schon gleich gar nichts.
ingo74
Inventar
#43 erstellt: 12. Feb 2017, 10:18
Es gibt mehr als einen Studiomonitor und somit auch gute und schlechte.
bapp
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 12. Feb 2017, 10:39
Mag ja sein - es ist aber trotzdem nicht zulässig, Studiomonitoren pauschal eine schlechte Abstrahlcharakteristik zu unterstellen.
ingo74
Inventar
#45 erstellt: 12. Feb 2017, 10:41
Pauschalaussagen Stimmen eigentlich nie...
bapp
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 12. Feb 2017, 11:17
Das kann man so pauschal nun auch wieder nicht sagen...
Sedi-at
Inventar
#47 erstellt: 12. Feb 2017, 15:00
Hallo bapp

Das hat ja nicht mit schlecht machen zu tun, man sollte ja bedenken das Studio-Monitoren eben für was anderes gebaut sind als Hifi Lautsprecher.

Es gibt Hifi Lautsprecher die Studioqualitäten haben , sowie Studio-Monitore die auch für das Wohnzimmer tauglich sind.
Dann gibt es krasse Unterschiede zB: Genelec und B&W wo der eine sehr scharfe und Punktgenaue Abstrahlung und der andere einen Sound zum weghören hat.
Beschissener klingen Bose sowie Teufel Boxen , aber die nennen sich leider auch Hifi Boxen .

gruss dieter
TheBigW
Stammgast
#48 erstellt: 12. Feb 2017, 15:13

das Studio-Monitoren eben für was anderes gebaut sind als Hifi Lautsprecher.


ich dachte primaer waeren beide zum Musikhoeren da :).

Ich hab beides zu Hause und beides ist fuer seinen jeweiligen Einsatzzweck super geeignet. Wichtiger ist die Raumakkustik und Aufstellung. Meine KEF Q1 putzt meine Geithain bedenkenlos weg wenn sie in optimierter Umgebung spielt und die Geithain misserabel aufgestellt wird ...

Bei Studiominitoren bekommt man halt viel fuers Geld. Eingebauter Verstaerker spart die Equipmentsuche und Ortsanpassung hilft bei optimaler Anpassung.
Mein naechster Wohnzimmerlautsprecher muss aber trotzdem vor allem auch optisch passen - im Musikzimmer sind andere Parameter wichtiger ...

das ist halt alles recht individuell...
Sedi-at
Inventar
#49 erstellt: 12. Feb 2017, 15:37
Hallo TheBigW

So ist es eigentlich , das merke ich ganz deutlich bei der Kef LS 50 die kann ich fast aufstellen wo ich will , das ist nicht möglich mit ein Studio-Monitor und dann klingt es echt beschissen.

Erst wenn du das Wohnzimmer umgebaut hast ,alles auf das magische Dreieck und das alles eingemessen hast kommt der Erfolg , danach hängt der Hausfrieden schief . Ja ,dann hast Du es geschafft sehrgute Musik zu hören.

gruss dieter


[Beitrag von Sedi-at am 12. Feb 2017, 15:38 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#50 erstellt: 12. Feb 2017, 15:42

Sedi-at (Beitrag #49) schrieb:
So ist es eigentlich , das merke ich ganz deutlich bei der Kef LS 50 die kann ich fast aufstellen wo ich will , das ist nicht möglich mit ein Studio-Monitor und dann klingt es echt beschissen.

Kann es sein, dass du nicht verstanden hast, was BigW geschrieben hat..?
Und - mal abgesehen von der falschen Pauschalaussage und das die ganze Diskussion eigentlich immer noch Offtopic ist - welche Studiomonitore hast du wie mit deiner LS50 verglichen..?
Heinrich
Inventar
#51 erstellt: 12. Feb 2017, 15:50

ich dachte primaer waeren beide zum Musikhoeren da :).


Korrekt. Daher gibt's auch keine "Studiomonitore" und "HiFi-LS". Wenn man's sich genau anschaut, sind beide "Gruppen" nichts anderes als Marketingstempel der jeweiligen Hersteller, die eben zielgerichtet anders vermarktet werden. Es gibt auch nach technischen "Studioparametern" sehr gute "HiFi-LS" und "Abhörmonitore", die ein Graus sind - klanglich wie technisch.

Letzlich entscheidet der Kunde - Audiophiler, Normalo-HiFi oder Tonmeister - was ihm gefällt bzw. was er braucht.

Gruß aus Wien,
Heinrich
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