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Stand-LS gegen Kompakte:Hatte tagelanges Streitgespräch

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Autor
Beitrag
Dr.Who
Inventar
#1 erstellt: 08. Apr 2004, 15:12
Tach Leute!

Ich habe ein tagelanges Streitgespräch über die klanglichen Eigenschaften von Stand-LS gegenüber Kompakten geführt.Welche klingen schöner,wer hat die bessere Dynamik?Mit diesem Thema kann man glaube ich Abende ausfüllen.Wer über die Feiertage nichts besseres zutun hat kann ja mal sein Statement abgeben.Ich kann ja mal den Anfang machen und behaupte das Stand-LS, was musikalische Eigenschaften betrifft,den Kompakten überlegen sind.Wie siehts mit den Messwerten jeglicher Art aus?Hören sich Kompakte wirklich luftiger an?

Ich bin gespannt!!!


[Beitrag von Dr.Who am 09. Apr 2004, 15:05 bearbeitet]
hgisbit
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Apr 2004, 15:18
Was soll daran logisch sein, dass sich Kompakte luftiger anhören?!
Viele gut gemachte Standlautsprecher basieren auf ner 2-Wege Konstruktion mit Quasi-Sub im selben Gehäuse.
Z.B. die 2 1/2 Wege Systeme.
Hier kann man nicht mal argumentieren, dass evtl. ne 2-Wege Box deshalb besser klingt weil der Tieftöner nich auch nach unten hin begrenzt wird durch ne Frequenzweiche und damit "Sonstwas" für Klangverschlechterungen entstehen.
Und was sind "musikalische Eigenschaften"?
Ein Standlautsprecher erfüllt wohl einfach eher die Kriterien für nen Vollbereichslautsprecher, da Stand-boxen in der Regel Basspotenter sind.
Evtl. könnte ich mir vorstellen, dass eine Standbox (Ich gehe von 3-Wegen aus) Vorteile hat, weil der Mitteltöner nicht mit Bass-Signalen belastet wird.

Also mir erscheint so eine Diskussion wenig sinnvoll.

Gruß
anon123
Administrator
#3 erstellt: 08. Apr 2004, 15:22
Also, ich könnte jetzt ja ... Mach' ich aber nicht, sondern höre lieber.

Ein anderer User in diesem Forum, der die Ruhe im Namen trägt, würde vielleicht sagen, daß LS überhaupt nicht luftig klingen können. Ein offenes Fenster ist vielleicht luftig, die Höhe vielleicht auch. Aber ein LS? Dafür gibt es nun wirklich keine Entsprechung. Würde der mit der Ruhe vielleicht sagen. Falls nicht, sorry.

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 08. Apr 2004, 15:24 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#4 erstellt: 08. Apr 2004, 16:21

Tach Leute!

Ich habe ein tagelanges Streitgespräch über die klanglichen Eigenschaften von Stand-LS gegenüber Kompakten geführt.Welche klingen schöner,wer hat die bessere Dynamik?Mit diesem Thema kann man glaube ich Abende ausfüllen.Wer über die Feiertage nichts besseres zutun hat kann ja mal sein Statement abgeben.Ich kann ja mal den Anfang machen und behaupte das Stand-LS, was musikalische Eigenschaften betrifft,den Kompakten überlegen sind.Wie siehts mit den Meeswerten jeglicher Art aus?Höhren sich Kompakte wirklich luftiger an?

Ich bin gespannt!!! :D


- was ist schöner klingen?
- Dynamik hat m. E. nichts mit Gehäusegröße zu tun, sondern mit dem Wirkungsgrad der einzelnen Lautsprecher
- was ist luftig?

es gibt sicher eine Reihe kompakter Lautsprecher, die dem Ideal des Originals deutlich näher kommen als Standlautsprecher - und umgekehrt

mit dem größeren Gehäuse hat man physikalisch bedingt allerdings eher die Chance, in größere Tiefen vorzudringen ...


[Beitrag von bukowsky am 08. Apr 2004, 16:23 bearbeitet]
Malcolm
Inventar
#5 erstellt: 08. Apr 2004, 16:28
Oftmals klingen in einer Preisklasse kleinere LS besser als große Konstruktionen. Da bei weniger Materialkosten im Idealfall in bessere Komponenten investiert wurde (muss nicht so sein).
Also wenn ich z.B. ein Budget von 400EUR habe und keinen Wert auf Abgrundtiefen Bass lege, oder ein kleines Zimmer habe würde ich auf jeden Fall kompakt-LS nehmen.
Spielt das Budget keine so große Rolle und ich habe ein großes Wohnzimmer in dem auch mal gefeiert wird, dann werd´ ich mich nach was großem umsehen.....
Kommt immer auf die Umstände an
Monolith
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Apr 2004, 16:39
Luftig bedeutet für HiFi m. E. nach ein Attribut, das eigentlich viele klarere Begriffe umfasst: Ortbarkeit, Räumlichkeit usw.

Höre ich beispielsweise eine Aufnahme von Vanessa Mae, so fiedelt deren Geige schön ortbar in der Mitte zwischen den Lautsprechern rum - allerding ist das Orchester im Vergleich dazu ein einziger Brei - einzelne Instrumente sind kaum auszumachen - das ist allgemein auch bei schlechten Rock-Aufnahmen so.
Luftig ist hier also wörtlich zu nehmen als "Luft" zwischen den Instrumenten - die Boxen schaffen es, virtuellen Abstand zwischen die einzelnen Stimmen zu schaffen.

Also ist es das selbe, wie "schön klingen" - schön allgemein halt, und so verstehe ich auch die Diskusion und den, der sie beginnen wollte - ich hoffe es klappt!

Fabian
luevelt
Stammgast
#7 erstellt: 08. Apr 2004, 16:54
@alle: ich kann jetzt aufgrund eines (nicht repräsentativen) tests mal erfahrungswerte beisteuern:

Stand-ls KEF q7 (sind üblicherweise meine front-)
gegen
kompakt KEF q1 (sind üblicherweise meine rear-)

Ergebnis bei folgenden CDs: Chesky Records 10th anniversary special edition, einmal klassik, einmal world&jazz music,
Sergei Rachmaninoff-Ganznächtliche Vigil op.37,
Best of Saga - On the loose,

Räumliche Auflösung bei beiden weitestgehend identisch, im Bassbereich (welch Wunder ) sind die q7 deutlich vorn.

Also hier ist auch die art der musik entscheidend! während bei klassik, speziell bei Gesangsstücken ohne großes sinfonisches Orchester die q1 aufgrund des dezenteren Basses angenehmer klangen, sind die q7 WEGEN des basses für
rock, jazz u.ä. meines erachtens etwas "lebendiger" (ich weiß, daß tote Gegenstände nicht lebendig sein können ).
Dr.Who
Inventar
#8 erstellt: 08. Apr 2004, 16:56

Luftig bedeutet für HiFi m. E. nach ein Attribut, das eigentlich viele klarere Begriffe umfasst: Ortbarkeit, Räumlichkeit usw.

Höre ich beispielsweise eine Aufnahme von Vanessa Mae, so fiedelt deren Geige schön ortbar in der Mitte zwischen den Lautsprechern rum - allerding ist das Orchester im Vergleich dazu ein einziger Brei - einzelne Instrumente sind kaum auszumachen - das ist allgemein auch bei schlechten Rock-Aufnahmen so.
Luftig ist hier also wörtlich zu nehmen als "Luft" zwischen den Instrumenten - die Boxen schaffen es, virtuellen Abstand zwischen die einzelnen Stimmen zu schaffen.

Also ist es das selbe, wie "schön klingen" - schön allgemein halt, und so verstehe ich auch die Diskusion und den, der sie beginnen wollte - ich hoffe es klappt!

Fabian


Danke Monolith,das hoffe ich auch!!!
Ich wollte einfach nur mal ne nette kleine Diskussion entfachen ohne das jedes einzelne Wort aber auch bis aufs kleinste Detail zerredet wird.Ich glaube jeder(fast) weiß ungefähr was gemeint ist.
So,und nun viel Spaß beim weiterdiskutieren!



[Beitrag von Dr.Who am 08. Apr 2004, 16:58 bearbeitet]
Patrick
Stammgast
#9 erstellt: 08. Apr 2004, 17:53
Standlautsprecher und Kompaktlautsprecher ist meiner Meinung nach eine total unsinnige Aufteilung. Es können auch Standlautsprecher kompakt sein, oder es gibt auch sehr voluminöse Nichtstandlautsprecher.

Warum nicht breit gegen schmal oder groß gegen klein? Da ist die Zuordnung eindeutig und man kann sogar eindeutig Eigenschaften zuordnen.
luevelt
Stammgast
#10 erstellt: 08. Apr 2004, 17:58

Standlautsprecher und Kompaktlautsprecher ist meiner Meinung nach eine total unsinnige Aufteilung. Es können auch Standlautsprecher kompakt sein, oder es gibt auch sehr voluminöse Nichtstandlautsprecher.

Warum nicht breit gegen schmal oder groß gegen klein? Da ist die Zuordnung eindeutig und man kann sogar eindeutig Eigenschaften zuordnen.


vielleicht ist ja mit Stand-ls gegen kompakt-ls eigentlich auch groß gegen klein gemeint. zumindest reden wir ja die ganze zeit über volumen, oder?
US
Inventar
#11 erstellt: 08. Apr 2004, 18:13
Hallo,

die Frage ob Kompakte oder Standls besser seien ist zu vergleichen mit der Frage ob rote oder blaue Autos besser sind

Worin unterscheiden sich nun kompakte Bauformen von Bauformen, die für Aufstellung auf dem Boden vorgesehen sind?

Der Name sagt eigentlich alles. Kompakte LS weisen ein kleineres Verhätltinis von Oberfläche zu Volumen auf und sind nicht für die Aufstellung auf dem Fußboden vorgesehen.
Standlautsprecher brauchen keinen Ständer. Das wars an Unterschieden.

Die Bauform sagt nichts über das Innenvolumen aus und schon gar nicht über die elektroakustischen Qualitäten.

Daß die besten derzeit erhältlichen Lautsprecher alle kompakte Bauformen aufweisen, liegt nicht einem systeminhärenten Vorteil zu Grunde.

Um noch mal auf den Eingansvergleich zurückzukommen:
Auch wenn man schnelle Autos mit der Farbe rot assoziiert, steht die Farbe in keinerlei Zusammenhang mit der Höchstgeschwindigkeit des Autos.

Lautsprecher sind ganz einfach nach deren elektroakustischen "Fähigkeiten" zu beurteilen und nicht nach Farbe, Gehäuseform oder sonstigen Äußerlichkeiten.

Noch ein Hinweis: Die Schallwandgestaltung hat natürlich schon Einfluß auf das Übertragungsverhalten; die Größe oder Dimension derselben ist aber nicht abhängig vom Korpus dahinter.

Gruß, Uwe
trommelfellriss
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 08. Apr 2004, 20:59
Ich habe heute ein schönes Paar B&W 705 als Leihgabe
zur Hörprobe von meinem Händler bekommen.

Wer die Teile mal gehört hat, will nichts anderes mehr.
Dabei sind die Dinger so winzig (aber edel)!

Zugegeben, ich habe einen fetten Subwoofer....
Aber auch ohne Diesen klingen die Dinger nicht schlecht.

Ich denke aber für meine Bude sind diese 10Kilo Teile wunderbar geeignet.

Wichtig ist, denke ich eine ordentliche Hörprobe in den eigenen 4 Wänden.

Der Klang dieser neuen kleinen B&W-LS ist besser als alles was ich in dieser Preisklasse bisher gehört habe.
Ich denke die muss ich auch kaufen.

Natürlich haben mir die fast 2m hohen Folien-LS von
Martin Logan im Laden echt zugesagt.
Die waren einfach so geil, aber 4000EUR wär mir dann auch zuviel! Und vielleicht passen die ja klanglich nicht zu meiner Raumumgebung...
DAS DIESE FOLIEN DINGER SO GEIL KLINGEN! Wusste ich auch nicht. Ich denke wer einmal sowas hat, will nix anderes mehr... aber ich schweife langsam ab (Träum...).

Ausserdem habe ich keine Lust auf 2000EUR Mono-Endstufen...
(Lust vielleicht, aber das Wichtigste fehlt!)


Die kleinen 705 sind stark im Klang.
Die Dynaudio Contour 1.4 (sind sogar noch kleiner!!!)
waren auch genieal, wenigsten im Hörraum beim Händler.
Die Grosse Contour Standbox, war etwas "druckvoller" aber nicht unbedingt viel besser (aber viel teurer).

Ich habe dann auch aus kostengründen die B&W 705 mitgenommen, und bin begeistert.
So viel Klang für "nur" 1200EUR
Meine alten Standlautsprecher wandern auf den Sperrmüll.
3mal so gross, aber nichtmal annähernd dieses Volumen im Klang.

Ich denke das viele gute Hersteller wirklich edle Boxen bauen können, mit Highend-Klang im Mini-Format.

Mir kommt keine Riesenbox mehr in die Wohnung!
(Kommt eh nicht so gut mit meinen Surround-Wünschen)


Regallautsprecher rulez!

MFG

Ingo
der_graue
Stammgast
#13 erstellt: 08. Apr 2004, 22:58
Hallo,

ich denke auch, dass man nicht pauschalisieren kann, welche Bauart nun besser ist. Es kommt vielmehr auf den Musikgeschmack und die Räumlichkeiten an. Viele Kompaktlautsprecher weisen eine höhere Empfindlichkeit auf, als ihre grossen Vettern, sie sind daher natürlich etwas "pflegeleichter". Auch wenn man einmal etwas mehr aufdreht, holt man nicht gleich den Putz von den Wänden, die Detailverständlichkeit ist oft bei gernigeren Lautstärken grösser, als bei Stand-LS.
Die Hersteller stimmen ihre Modelle sicherlich auch auf diesen Einsatzbereich ab und in einem kleineren Raum macht ein Kompakt-LS sicherlich Sinn.
In grossen Räumen und bei vulominösem Material spielen jedoch Stand-LS ihre Vorteile aus.
Eine Mahler-Sinfonie z.B. ist mit meinen Infinitys ein wirkliches Erlebnis, welches kein Kompakt-LS, egal welcher Preisklasse, auch nur annähernd kopieren könnte. Sie spielen über den gesamten Frequenzbereich entspannt und selbst grösste Tutti rufen keinerlei Limitationen hervor. Der Materialeinsatz lohnt sich hier wirklich und die Flächenhochtöner in Verbindung mit dem servogesteuerten Bass bilden eine vorzügliche Einheit.
Ich möchte daher meine Stand-LS nicht missen und behaupte, dass auch die B+W meines Vorredners im benannten Einsatzbereich nicht an die Epsilons herankommen (waren ja neu auch eine andere Preisklasse).
Davon abgesehen, kann man aus einem kleinen Gehäuse nun mal nicht mehr herauskitzeln, als die physikalischen Grenzen es vorschreiben.
Möllie
Stammgast
#14 erstellt: 09. Apr 2004, 09:14

Der Name sagt eigentlich alles. Kompakte LS weisen ein kleineres Verhätltinis von Oberfläche zu Volumen auf und sind nicht für die Aufstellung auf dem Fußboden vorgesehen.
Standlautsprecher brauchen keinen Ständer. Das wars an Unterschieden.


So ist es!

Bleibt dann nur noch zu erwähnen, daß es auch Kompaktlautsprecher gibt mit sehr großen Abmessungen wie z.B Genelec 1035/1036 die Überwiegend für den Wandeinbau vorgesehen sind. Auch die K&H O500 bringt es immerhin auf 80 cm Bauhöhe.

Gruß Möllie
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 09. Apr 2004, 09:49
Hallo,


Dynamik hat m. E. nichts mit Gehäusegröße zu tun, sondern mit dem Wirkungsgrad der einzelnen Lautsprecher


Ein Lautsprecher mit relativ bescheidenem Wirkungsgrad kann extreme Dynamiksprünge reproduzieren. Vorausgesetzt, dass er genügend Lerstung zum "vergeuden" bekommt.

Dynamik hat somit m.E. nicht unmittelbar etwas mit dem
Wirkungsgrad zu tun.


Standlautsprecher brauchen keinen Ständer. Das wars an Unterschieden.


Ja....so" einfach kann man sich die Antwort natürlich auch machen

Man kann aber schon -ganz herstellerunabhängig- sagen, dass ein kompaktlautsprecher eine physikalische begrenzung der unteren Grenzfrequenz mitbringt.
Es gibt aber auch haufenweise "standlautsprecher" , die eigentlich nichts anderes als einen Kompaktlaustprecher mit "Fuss" darstellen.

Alles eine Frage der "Bedürfnisse" in Bezug auf die Basswiedergabe, und vor allem! eine Frage der vorhandenen
Räumlichkeiten zuhause.


[Beitrag von -scope- am 09. Apr 2004, 09:50 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#16 erstellt: 09. Apr 2004, 12:05


Ein Lautsprecher mit relativ bescheidenem Wirkungsgrad kann extreme Dynamiksprünge reproduzieren. Vorausgesetzt, dass er genügend Lerstung zum "vergeuden" bekommt.

Dynamik hat somit m.E. nicht unmittelbar etwas mit dem
Wirkungsgrad zu tun.


da habe ich andere Erfahrungen, m. E. dürfte das Chassis mit hohem Wirkungsgrad ungleich "leichter" und "quirliger" in Bewegung geraten und damit lebendiger klingen als eines mit schwachem Wirkungsgrad.
Ich sehe auch überhaupt nicht ein, warum ich hunderte von Watt in Wärme umwandeln soll, nur um eine schlaffe Tröte in Bewegung zu bringen, wenn ich es auch anders haben kann.
Ich fand den Verlgeich aus einem anderen Thread mit dem Drehmoment eines Motors nicht schlecht. Ein früh einsetzendes, hohes Drehmoment dürfte immer lebendiger daher kommen ... ich fahre ja schließlich auch nicht mit angezogener Handbremse


@all
mich würde mal eine Definition interessieren, was ist ein Kompaktlautsprecher?

ich könnte mir überdies vorstellen, dass es eine kleinere Box ohnehin leichter hat, "gut" zu klingen, da sie einen weniger großen Frequenzbereich reproduzieren muss. Gerade bei den Tiefen wirds ja schwierig und die dürften bei den wenigsten kleineren Gehäusen überhaupt dabei sein ...
Möllie
Stammgast
#17 erstellt: 09. Apr 2004, 12:13

Man kann aber schon -ganz herstellerunabhängig- sagen, dass ein kompaktlautsprecher eine physikalische begrenzung der unteren Grenzfrequenz mitbringt.


Hallo Scope,

ich kenne auch "Kompaktlautsprecher", die bis 35 Hz (-3dB) heruntergehen. Diese sind gerade mal 40 cm hoch. 35 Hz reicht mir völlig aus.

Gruß Möllie
-scope-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 09. Apr 2004, 12:26
Hallo,


da habe ich andere Erfahrungen, m. E. dürfte das Chassis mit hohem Wirkungsgrad ungleich "leichter" und "quirliger" in Bewegung geraten und damit lebendiger klingen als eines mit schwachem Wirkungsgrad.


Der Wirkungsgrad definiert quantitativ! das Verhältnis vin dem was man einführt, zu dem was man herausbekommt

Die Dynamik bestimmt das Verhältnis der kleinsten auflösbaren "Grösse" zum maximal darstellbaren.

Ein Chassis mit hohem Wirkungsgrad kann also in der Tat mit bescheidenerem Aufwand hohe Pegel wiedergeben....mehr aber auch nicht.


Ich sehe auch überhaupt nicht ein, warum ich hunderte von Watt in Wärme umwandeln soll, nur um eine schlaffe Tröte in Bewegung zu bringen, wenn ich es auch anders haben kann.


Das ist ein uraltes Thema, in dem sich vor allem die Freunde von Hornkonstruktionen "auf deine Seite" stellen werden.

Es ist aber nunmal so, dass es prinzipbedingt auch Schallwandler gibt, die zur Wiedergabe "etwas mehr" benötigen. Dazu zähle ich mal einige Elektrostaten und Magnetostaten, sowie auch etliche "normale" dynamische Systeme in geschlossenen Gehäusen.

Man muss ja nicht gleich in eine praxisfremde Dimension abdriften.

Besonders dann, wenn in einer LS-box eine aktive oder gar passive "Volumenkorrektur" vorgenommen wird, sinkt der Wirkungsgrad stark ab.
Und trotzdem kann ein solcher Lautsprecher über eine heute kaum noch bekannte Dynamik verfügen. Ich denke da z.B. an eine Infinity IRS Beta, oder eine RS-1B.

Es muss viel gegeben werden, aber man bekommt dafür auch eine Dynamik, die die Nackenhaare aufrichtet.


Gerade bei den Tiefen wirds ja schwierig und die dürften bei den wenigsten kleineren Gehäusen überhaupt dabei sein ...


Dass man sich mit einer kleinen Lautsprecherbox i.d.R. weniger Probleme einkauft sehe ich ebenso.
Kaum Raumresonanzen....aber auch keine tiefen Töne.

Spätestens jetzt kommt es darauf an, was! man überhaupt möchte, und ob man das Vorhandensein tiefer Frequenzen
(die auf dem Tonträger gespeichert sind!!) als "wichtig" einstuft.

Ich stufe es als "sehr wichtig" ein, und kann daher mit einem Kompaktlautsprecher nicht allzuviel anfangen.

Das ist aber sicher eine rein subektive "Neigung"
-scope-
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 09. Apr 2004, 12:34
Hallo,


Kompaktlautsprecher", die bis 35 Hz (-3dB) heruntergehen. Diese sind gerade mal 40 cm hoch. 35 Hz reicht mir völlig aus.


35 Hz sind (für heutige Verhältnisse) bestimmt schon als "ordentlich" einzustufen.

Es ist ohnehin alles eine Frage der Hörgewohnheiten. Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier.

Eine von den Abmessungen kleine Kompaktbox mit dementsprechend kleinem TT-Chassis kann die Physik nur durch erweiterten Hub (durch Saugkreis oder aktiv etc) überlisten.
Man erkauft sich diese Tieftonwiedergabe in kleinen Gehäusen aber durch begrenzte Dynamik und relativ geringen Maximalpegel. Das Chassis gerät früh an seine Grenzen.

Ist aber auch nicht so tragisch, da Hifi auch keinen Discobetrieb darstellt.

Mir persönlich reichen 35 Hz bei -3dB aber bei weitem nicht aus....Das ist wie erwähnt eine Gewohnheitsfrage und eine Geschmacksfrage.....Das kann man somit nur schwer ausdiskutieren
Möllie
Stammgast
#20 erstellt: 09. Apr 2004, 13:08
Hallo,

also für "normales" Musikhören sollten 35 Hz schon völlig ausreichend sein denn welches Instrument spielt schon unter dieser Frequenz außer vielleicht eine große Orgel?

Gruß Möllie
bukowsky
Inventar
#21 erstellt: 09. Apr 2004, 14:07
@-scope-

ganz im Ernst, ich kenne nicht einen Grund, warum ich Lautsprecher mit schwachem Wirkungsgrad betreiben soll, wenn ich viel Geld in leistungsstarke Endstufen investieren muss, damit die Lautsprecher neben der Wärmeumwandlung auch noch die Schallwandlung erledigen können. Die Entwicklung geht da m. E. in eine falsche Richtung.

Es müssen auch nicht immer Hörner sein, ich halte einen Kennschalldruck von z. B. 95 dB akzeptabel. Und dies ist kein Wunschdenken, sondern ohne Probleme möglich und auch nicht sonderlich aufwändig, Lautsprecher derart zu konstruieren.

Ich habe schon Infinity (weiß nicht welches Modell, kosteten seinerzeit 8.000 DM pro Stück) gehört und ich habe Ohm F gehört ... klingen alle wunderbar ... aber es gibt nicht die Lebendigkeit, die ich im Kopf habe. Diese Lautsprecher sind mir zunächst viel zu teuer und zum anderen für meine Begriffe nicht dynamisch genug.

Es ist nicht schwer, sich für 10.000 Euro tolle Lautsprecher zu kaufen ... aber ich denke, die Masse der Leute hat nicht so viel Geld zur Verfügung. Und aus Erfahrung weiß ich, dass es auch unproblematisch ist, bezahlbare Boxen zu bauen mit gutem Klang und Dynamik ohne unnötige Endstufenleistung (die ja auch ins Geld geht).

@Möllie
was ist "nomales" Musikhören?
Wenn ich ins Konzert gehe, dann ist es für mich normal
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 09. Apr 2004, 14:16

Die Entwicklung geht da m. E. in eine falsche Richtung.


Hallo,

wieso "Entwicklung"? Es gibt Firmen die solche "Philosophien" haben. Aber Klipsch, Triangle und andere LAUTsprecherhersteller entwickeln ja nicht in Richtung niedrigen Wirkungsgrad.

Ich halte einen hohen Wirkungsgrad bei den meisten Receivern im Mehrkanalbereich für einen unterschätzten Faktor....

Markus
bukowsky
Inventar
#23 erstellt: 09. Apr 2004, 14:35


wieso "Entwicklung"? Es gibt Firmen die solche "Philosophien" haben. Aber Klipsch, Triangle und andere LAUTsprecherhersteller entwickeln ja nicht in Richtung niedrigen Wirkungsgrad.

"Entwicklung" meinte ich ironisch ...

klar, gibt es Hersteller, die noch oder wieder Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad bauen.
Aber dies ist nichts wirklich Neues ... das gab es schon, bzw. war vor 30 Jahren eher Standard. Die meisten Chassis hatten doch einen guten Wirkungsgrad. Ich denke da an z. B. Röhrenradios.
Wenn es jetzt wieder in diese Richtung geht, ists ja gut
Mir gehts dabei auch weniger um den High-End als mehr um den Consumer-Bereich. Oft kommen Leute mit "normalem" Geldbeutel oder Budget nicht in den Genuss von anständigen Lautsprechern und dies müsste m. E. nicht so sein.



Ich halte einen hohen Wirkungsgrad bei den meisten Receivern im Mehrkanalbereich für einen unterschätzten Faktor....


Du meinst, wenn sich die Leute Lautpsprecher mit anständigem Wirkungsgrad in ihre Stube stellten, würde es auch mit den erhältlichen Receivern besser klingen?
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 09. Apr 2004, 14:44
Hallo,

unter Umständen schon. Schau dir doch mal die effektive Leistung und Stromlieferfähigkeit der Consumergeräte unter 500.-EUR an....
Irgendwo gibt es einen Stiftung Warentest Test hier im Forum 5x12 Watt oder so, ist nicht grade viel für Transistoren.

Markus
bukowsky
Inventar
#25 erstellt: 09. Apr 2004, 15:00

Hallo,

unter Umständen schon. Schau dir doch mal die effektive Leistung und Stromlieferfähigkeit der Consumergeräte unter 500.-EUR an....
Irgendwo gibt es einen Stiftung Warentest Test hier im Forum 5x12 Watt oder so, ist nicht grade viel für Transistoren.

Markus


alles klar dann hatte ich Dich doch richtig verstanden.

Der Wirkungsgrad ist für mich auch sehr wichtig, gerade weil ich der Ansicht bin, dass ich Lautsprecher lieber als Schallwandler und nicht zu Heizzwecken benutzen möchte
-scope-
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 09. Apr 2004, 15:07
Hallo,


also für "normales" Musikhören sollten 35 Hz schon völlig ausreichend


Diese Frequenz ist aber in deinem Fall nur noch halb so laut wie z.B. 100 Hz.
Es gibt massenhaft Audio CD´s , deren "Programm" mit einer kleinen Kompaktbox nicht komplett wiedergegeben werden kann.
-scope-
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 09. Apr 2004, 15:13
Hallo,

ganz im Ernst, ich kenne nicht einen Grund, warum ich Lautsprecher mit schwachem Wirkungsgrad betreiben soll,


Ich suche meine Lautsprecher doch nicht nach dem Wirkungsgrad aus...Der ist mir "total scheissegal" um es mal klar auszudrücken.

Wenn man mit einem kleinen (oder auch grossen) AV Receiver tatsächlich Musik hören möchte, dann muss man wie erwähnt
zwangsläufig auf "gewisse Dinge" (z.B. deinen Wirkungsgrad) achten.
-scope-
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Apr 2004, 15:24
Hallo nochmal:)


... aber es gibt nicht die Lebendigkeit, die ich im Kopf habe. Diese Lautsprecher sind mir zunächst viel zu teuer und zum anderen für meine Begriffe nicht dynamisch genug


Lebendigkeit....Dynamik....nun ich weiss nicht genau wo du in etwa hinmöchtest, aber es ist gerade die ungezügelte Dynamik und die "Lebendigkeit" , die besonders die alten Infinity Lautsprecher mit EMIT´s und EMIM´s "auszeichnet".

Für heutige "moderne" audiophile Ansprüche liefern diese
Lautsprecher diesbezüglich viel zu viel "des Guten".

Gezähmte (neutrale) Lautsprecher wie z.B die B&W Typen sind diesbezüglich angesagt. Warm, weich und ziemlich
"british" muss es sein....Auch eine Philosophie die man akzeptieren muss

Ich kenne bezüglich der "Lebendigkeit" ausser einigen teuren Dipolen von ML oder magnepan nichts vergleichbares zu Infinity Dipolen.

...aber das ist natürlich auch eine rein subjektive Sache.
bukowsky
Inventar
#29 erstellt: 09. Apr 2004, 15:44


Ich suche meine Lautsprecher doch nicht nach dem Wirkungsgrad aus...Der ist mir "total scheissegal" um es mal klar auszudrücken.

Wenn man mit einem kleinen (oder auch grossen) AV Receiver tatsächlich Musik hören möchte, dann muss man wie erwähnt
zwangsläufig auf "gewisse Dinge" (z.B. deinen Wirkungsgrad) achten.


mir ist es eben nicht egal, das ist dann wohl weniger ein allgemeingültiges Hifi-Gesetz als mehr Geschmack.

in meinen Augen gibt es auch noch andere Gründe, als "zwangsläufig" unter bestimmten Umständen darauf achten zu müssen ...


nochmal - auch zu Deinem anderen Beitrag -, ich empfinde für meinen persönlichen Hörgeschmack Lautsprecher mit niedrigem Wirkungsgrad als dynamikarm und damit unlebendig. Allein die rechnerische Kompensation eines schwachen Wirkungsgrads mit einem Vielfachen an Verstärkerleistung ist für mich nicht überzeugend.
Und generell sage ich nochmal: es nutzt nichts, auf High-End-Lautsprecher zu zeigen, die sich vielleicht 2 % der Hifi-Freunde leisten können ... man kann auch durchaus mit bezahlbaren Komponenten ordentlich Musik hören und dazu zählen für mich keine 1.000-Watt-Endstufen weil die Lautsprecher keinen ordentlichen Wirkungsgrad haben ...
bukowsky
Inventar
#30 erstellt: 09. Apr 2004, 15:50
@all

was ist denn jetzt eine Kompaktbox
Dr.Who
Inventar
#31 erstellt: 09. Apr 2004, 16:00

@all

was ist denn jetzt eine Kompaktbox :?



Eine Box(LS) das alle Leistungsmerkmale seiner Klasse erfüllt,aber in der physischen Ausdehnung kleiner ist als vergleichbare Objekte.
Ich hoffe wir haben jetzt wieder was gelernt!
Weißt Du was ein Stand-LS ist?Hihihihi

Wir wollen hier nicht alles zerreden ,ich glaube wir wissen alle(fast)um was es hier geht.


[Beitrag von Dr.Who am 09. Apr 2004, 16:05 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#32 erstellt: 09. Apr 2004, 16:07


Ein Gerät das alle Leistungsmerkmale seiner Klasse erfüllt,aber in der physischen Ausdehnung kleiner ist als vergleichbare Objekte.
Ich hoffe wir haben jetzt wieder was gelernt!
Weißt Du was ein Stand-LS ist? :D


Deinen "Smiley" verstehe ich nicht ...

Stand-LS ist mir klar, habe aber weiter oben auch gelesen, dass man es sich einfach macht, nach "Stand auf dem Boden und eben nicht" zu unterscheiden.
Möglich, dass es eine Definition für Kompaktbox gibt, aus welcher z. B. eine Regalbox rausfällt ... keine Ahnung. Kenne die Unterscheidungen nicht, wenn es denn welche gibt.
Könnte auch nur nach "steht auf dem Boden" und "steht nicht auf dem Boden" unterscheiden ...
Die Frage war durchaus ernst gemeint.
rimfire
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 09. Apr 2004, 16:10
Hi Leuts,

ohne dieses Thema zu kennen habe ich vor einiger Zeit bestellt und in der KW16 bekomme ich die nuBox380 (Kompakt) und die Canton RCL (Standbox) geliefert.
Die werden dann gegen meine 20 Jahre alten selbstgebauten Standboxen auf Basis der Wharfedale E90-Chassis-Reihe (mit hohem Wirkungsgrad ca. 95dB/W/m) antreten.
Nach 20 Jahren HiFi-Ignoranz bin ich auf das Ergebnis gespannt - ebenso auf die Kommentare.
Frohe Feiertage,

Peter.
MICHAEL_G
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 09. Apr 2004, 16:23

Hallo,

die Frage ob Kompakte oder Standls besser seien ist zu vergleichen mit der Frage ob rote oder blaue Autos besser sind

Worin unterscheiden sich nun kompakte Bauformen von Bauformen, die für Aufstellung auf dem Boden vorgesehen sind?

Der Name sagt eigentlich alles. Kompakte LS weisen ein kleineres Verhätltinis von Oberfläche zu Volumen auf und sind nicht für die Aufstellung auf dem Fußboden vorgesehen.
Standlautsprecher brauchen keinen Ständer. Das wars an Unterschieden.

Die Bauform sagt nichts über das Innenvolumen aus und schon gar nicht über die elektroakustischen Qualitäten.

Daß die besten derzeit erhältlichen Lautsprecher alle kompakte Bauformen aufweisen, liegt nicht einem systeminhärenten Vorteil zu Grunde.

...
Lautsprecher sind ganz einfach nach deren elektroakustischen "Fähigkeiten" zu beurteilen und nicht nach Farbe, Gehäuseform oder sonstigen Äußerlichkeiten.

Noch ein Hinweis: Die Schallwandgestaltung hat natürlich schon Einfluß auf das Übertragungsverhalten; die Größe oder Dimension derselben ist aber nicht abhängig vom Korpus dahinter.

Gruß, Uwe


Einspruch!
Die Bauform hat sehr wohl mit der Qualität zu tun. Das ausnahmslos alle wirklich guten LS sogenannte "Kompaktlautsprecher" sind ist eben kein Zufall, sondern Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung. Abgesehen vom direkten Wandeinbau hat eine ständernutzende Konstruktion mit bestimmten Maßen Vorteile gegenüber einer Konstruktion, deren Schallwand bis zum Boden reicht. Die BBC hat dieses Problem schon in den 50er Jahren beackert, als hier die Entwickler gerade von den Bäumen stiegen und den ein oder anderen - vollkommen unansehnlichen - Ständer (natürlich aus Holz) mit ausgesprochen guten Eigenschaften "designt" (Beispiele auf www.harbeth.co.uk, ganz besonders hübsch: http://www.harbeth.co.uk/images/5-5.gif ). Wohlgemerkt, ich rede nicht von Miniböxchen für Spezialfälle (Nahfeld), sondern von Konstruktionen ab 40 Litern aufwärts, die oft weitaus größer sind als die heute modischen schmalen Säulen mit oder ohne seitlichen Tieftönern (als integrierte Subwoofer).
Hinzu kommt in der Praxis, daß die Gehäuse so mancher Standbox brutto zu groß sind für die verbauten TTs, so daß Kammern abgetrennt werden, um das Volumen auf praxisgerechten Werten zu halten aber gleichzeitig dem Trend zur modischen Standbox folgen zu können. Das wiederum ist eine hübsche Verar... des Kunden, der für weniger Geld - auch unnötige Gehäuse müssen nun mal mitbezahlt werden - eine evtl. sogar bessere Qualität erhalten könnte.
Leider gibt es kaum noch "Kompakte" mit dem erwähnten Volumen ausserhalb des Monitorbereichs.

Gruß,
Michael
Dr.Who
Inventar
#35 erstellt: 09. Apr 2004, 16:26
Hi bukowski!

Wenn Du also wirklich nicht so mit den begriff Kompakt klarkommst, dann entschuldige ich mich bei Dir.Ich habe nur versucht es so leicht wie möglich zu erklären.

-scope-
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 09. Apr 2004, 16:28

ich empfinde Lautsprecher mit niedrigem Wirkungsgrad als dynamikarm und damit unlebendig


Daran werde ich wohl auch nichts ändern können

Und wenn man in Foren die entsprechenden Personen danach befragt, WAS sie denn an "dynamikschwachen" Lautsprechern schon so alles besessen haben, dann kommt meist die Antwort "Jede Menge" oder sowas.

Mal im Vorbeigehen irgendwo etwas gehört haben zählt nämlich nicht wirklich.


Musik hören und dazu zählen für mich keine 1.000-Watt-Endstufen weil die Lautsprecher


Muss denn so´n Quatsch jetzt kommen ? 1000 Watt braucht überhaupt kein existenter Hifi Lautsprecher, und die Zeit in der man mit einer 7 Watt Triode auskommen musste! , ist eigentlich vorbei.

Warum wird immer in derartige Extreme abgedriftet?

Dynamik und Wirkungsgrad sind zwei Grössen, die nicht zueinander im Verhältnis stehen müssen.
Dr.Who
Inventar
#37 erstellt: 09. Apr 2004, 16:35
Tach scope!

Zitat:Dynamik und Wirkungsgrad sind zwei Grössen, die nicht zueinander im Verhältnis stehen müssen.

Das kann man aber nachlesen das sich die Dynamik unter anderem aus dem Wirkungsgrad zusammensetzt(Stereo,Stereoplay).



[Beitrag von Dr.Who am 09. Apr 2004, 16:36 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 09. Apr 2004, 16:37
Hi...


Das ausnahmslos alle wirklich guten LS sogenannte "Kompaktlautsprecher" sind ist eben kein Zufall,


....sondern eine von etwa 10 existenten "Wahrheiten" über das optimale Abstrahlverhalten einer Schallquelle.

Zur Zeit liegen da wohl die Koaxialen Systeme schwer in Mode, da sie einer punktförmigen Quelle am an ehesten entsprechen.

In 3 Jahren will davon wahrscheinlich kein Entwickler mehr etwas wissen....So ist das nunmal mit der "Mode"


Es gibt so viele Ingeneure und Fachleute auf der Welt, die eine gute Reproduktion auf so vielen verschiedenen Wegen erreichen wollen.

Und daher frage ich mich jetzt natürlich welche Gruppe (neben dir natürlich) gerade die Kompaktlautsprecher
in den Himmel hebt.

Es gibt nämlich "andere" Gruppen die ebenfalls nicht "total beknackt" sind, und trotzdem einer Martin Logan "Statement"
"gewisse" Qualitäten nicht absprechen würden...

....obwohl man die nur sehr sehr! schwer in die Kompaktklasse einstufen kann.....

Aber das sind wahrscheinlich alles "Spinner" ....oder?


[Beitrag von -scope- am 09. Apr 2004, 16:41 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#39 erstellt: 09. Apr 2004, 16:37

Hi bukowski!

Wenn Du also wirklich nicht so mit den begriff Kompakt klarkommst, dann entschuldige ich mich bei Dir.Ich habe nur versucht es so leicht wie möglich zu erklären.

:prost


Hallo Dr.Who
ich komme schon mit dem Begriff klar ... ich wollte nur gewiss sein, dass alle die selbe Definition meinen
-scope-
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 09. Apr 2004, 16:46

Das kann man aber nachlesen das sich die Dynamik unter anderem aus dem Wirkungsgrad zusammensetzt(Stereo,Stereoplay).


..da kann man auch lesen, dass eine floureszierende CD Matte die Musik "musikalischer" macht, dass man jedes Kabel hört, und dass die Marsmenschen grosse Ohren haben ....usw...

Dynamik und wirkungsgrad sind klar definiert. Was soll ich mich jetzt mit dir (euch) weiter rumstreiten?


[Beitrag von -scope- am 09. Apr 2004, 16:47 bearbeitet]
Dr.Who
Inventar
#41 erstellt: 09. Apr 2004, 16:54


Das kann man aber nachlesen das sich die Dynamik unter anderem aus dem Wirkungsgrad zusammensetzt(Stereo,Stereoplay).


..da kann man auch lesen, dass eine floureszierende CD Matte die Musik "Kusikalischer" macht, dass man jedes Kabel hört, und dass die Marsmenschen grosse Ohren haben ....usw...

Dynamik und wirkungsgrad sind klar definiert. Was soll ich mich jetzt mit dir (euch) weiter rumstreiten?
:prost


Genau, alle anderen haben keine Ahnung(Stereoplay 25 Jahre)nur Du weißt bescheid.Naja,zum Glück gibt es ja wenigsten einen auf diesen Planeten der bescheid weiß.

Frohe Ostern Leute


[Beitrag von Dr.Who am 09. Apr 2004, 16:56 bearbeitet]
peter63
Stammgast
#42 erstellt: 09. Apr 2004, 16:55
Hi,

Wirkungsgrad <--> Dynamik

Nach meinem laienhaften Verständniss würde ich eher meinen, ein großer Wirkungsgrad simuliert Dynamik durch eine größere LAUTheit. Vergleichbar mit "moderner" dynamikarmer, aber lauter Popmusik ??

Bedeutet Dynamik nicht den UNTERSCHIED zwischen dem Wirkungsgrad und der max. möglichen unverzerrten SPL? Umso größer, umso dynamischer?
Oder bin ich da auf dem Holzweg? Ich bitte um Aufklärung.

Wie soll dann ein schon bei 1 Watt sehr "lauter" (95 dB) LS bei Dynamiksprüngen klingen? Da fliegen mir bei +20 dB entweder die Ohren vom Stamm oder die Scheiben aus dem Rahmen.
bukowsky
Inventar
#43 erstellt: 09. Apr 2004, 17:30


Mal im Vorbeigehen irgendwo etwas gehört haben zählt nämlich nicht wirklich.




Muss denn so´n Quatsch jetzt kommen ? 1000 Watt braucht überhaupt kein existenter Hifi Lautsprecher, und die Zeit in der man mit einer 7 Watt Triode auskommen musste! , ist eigentlich vorbei.

Warum wird immer in derartige Extreme abgedriftet?

na, weil das ja offenbar Realität ist, zumindest kann ich es vielerorts hier auf dem Board lesen ...

und wenn ich mit einer 85-dB-Box bei 95 dB mein Zimmer erklingen lasse und Dynamiksprünge bis 105 dB reproduziert werden sollen. Bei 95 dB benötige ich wohl 10 Watt, bei 105 dB dann aber schon 100 Watt und für 110 dB dann wohl 316 Watt ... und damit ein Verstärker diesen Sprung von 10 auf 100 oder gar 316 Watt überhaupt schaffen kann, müssten dann auch noch ein paar Reserven da sein, sonst dürften die Impulse wohl kaum knackig und kräftig daher kommen.



Dynamik und Wirkungsgrad sind zwei Grössen, die nicht zueinander im Verhältnis stehen müssen.

meiner Meinung nach hat der Wirkungsgrad eines Lautsprechers einen großen Einfluss auf die Dynamik der reproduzierten Aufnahme (wenn diese denn überhaupt dynamisch aufgenommen wurde).

Besonders dürfte dies bei der Zusammenstellung bezahlbarer Hifi-Komponenten zutreffen ... als fern jeglicher Extreme

@peter63
Du musst einer Box mit 95 dB Kennschalldruck ja nicht ständig ein Watt zuführen ... Du kannst auch 0,316 Watt nehmen und mit 90 dB Musik hören
Nur hättest Du dann auch noch einige Reserven bei Dynamiksprüngen ...

Dynamik ist nichts weiter als der Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton einer Aufnahme ...
-scope-
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 09. Apr 2004, 17:36

Genau, alle anderen haben keine Ahnung(Stereoplay 25 Jahre)nur Du weißt bescheid.Naja,zum Glück gibt es ja wenigsten einen auf diesen Planeten der bescheid weiß.


Irgendwelche Glanzhefte zitieren kann jeder.

Erkläre mir doch mit deinen Worten , warum ein "empfindlicher" Lautsprecher mit einem höheren Wirkungsgrad in Bezug auf seine Dynamikeigenschaften einem
etwas "tauberen" Exemplar immer "wirkungsgradbedingt" voraus ist?

Dabei darf man natürlich NICHT mit einer für beide Probanden identischen (knapp bemessenen) Endstufe hantieren, da das den Kern der Sache nicht trifft.

Ich höre!


[Beitrag von -scope- am 09. Apr 2004, 17:38 bearbeitet]
MICHAEL_G
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 09. Apr 2004, 17:37

Hi...

...

Zur Zeit liegen da wohl die Koaxialen Systeme schwer in Mode, da sie einer punktförmigen Quelle am an ehesten entsprechen.

In 3 Jahren will davon wahrscheinlich kein Entwickler mehr etwas wissen....So ist das nunmal mit der "Mode"


Es gibt so viele Ingeneure und Fachleute auf der Welt, die eine gute Reproduktion auf so vielen verschiedenen Wegen erreichen wollen.

Und daher frage ich mich jetzt natürlich welche Gruppe (neben dir natürlich) gerade die Kompaktlautsprecher
in den Himmel hebt.

Es gibt nämlich "andere" Gruppen die ebenfalls nicht "total beknackt" sind, und trotzdem einer Martin Logan "Statement"
"gewisse" Qualitäten nicht absprechen würden...

....obwohl man die nur sehr sehr! schwer in die Kompaktklasse einstufen kann.....

Aber das sind wahrscheinlich alles "Spinner" ....oder? :prost


Tannoy baut schon seit ungefähr 50 Jahren Koaxsysteme, es steht also zu befürchten, das irgendwann mal was dabei 'rauskommt . MEG tut sowieso nix anderes und die gab's durchaus schon zu Zeiten der Tätärä, selig.
Ansonsten kann ich mich nicht erinnern für Koaxkonstruktionen geworben zu haben, zumal ich doch eher in der anglophilen Monitor-Ecke stehe und bekannterweise meine Problemchen mit Klein + Hummel bzw. mit deren Wiedergabephilosophie habe.
Ich sage auch nicht, daß Standboxen zwingend Müll sind, aber wenn wir uns auf das Ziel einer neutralen Wiedergabe einigen könnten, fallen mir spontan nicht wirklich viele Standboxen ein, dem den entsprechen. Aber die ein oder andere "Kompaktbox", die relativ nahe 'dran ist. Über Geschmack und Gefallen reden wir natürlich jetzt auch nicht...
Ob ich damit zu einer "Gruppe" gehöre????
OK?

Gruß,
Michael
-scope-
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 09. Apr 2004, 17:43
Hallo,



ein großer Wirkungsgrad simuliert Dynamik durch eine größere LAUTheit. Vergleichbar mit "moderner" dynamikarmer, aber lauter Popmusik ??


jetzt gehe ich mal in die "extremen".

eine Klipsch RF 3 oder RF5 hat einen viel besseren Wirkungsgrad als eine Infinity IRS BETA. (bewusst unfairer Vergleich)

Die Beta ist bei maximaler Auslenkung der Systeme lauter und die Dynamik ist ebenfalls grösser.
Sie "verbraucht" dabei bestimmt 10 x mehr Energie....aber darum geht es im Prinzip bei dierer Frage nicht.
-scope-
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 09. Apr 2004, 17:45
Hi...


meiner Meinung nach hat der Wirkungsgrad eines Lautsprechers einen großen Einfluss auf die Dynamik der reproduzierten Aufnahme (wenn diese denn überhaupt dynamisch aufgenommen wurde


ok...du hast Recht....und ich meine Ruhe
-scope-
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 09. Apr 2004, 17:57
Hi...


Ansonsten kann ich mich nicht erinnern für Koaxkonstruktionen geworben zu haben,


...das hat dir keiner vorgeworfen....Ich habe dafür "geworben".


das Ziel einer neutralen Wiedergabe einigen könnten,


DAS! ist das grosse Problem....Die Neutralität wird oftmals mit dem fehlen jeglicher tieffrequenter Töne gleichgesetzt.
"Neutral" darf nicht in "langweilig" und "platt" ausarten.
Wenn ich mir die Geräte von Gleithain oder gar Mackie
anhöre, dann mag das Abstrahlverhalten den neuesten Erkenntnissen entsprechen, aber "Spass" an der Musik kommt bei mir zumindest nicht auf. Wie erwähnt ist der "Klang" immer schwer als Argument in Diskussionen zu verwenden....
Alles so subjektiv....und dennoch SO wichtig für die Zufriedenheit.

Der mangelnden Ausgewogenheit mancher fetten Hifi-Box steht die fehlende Fähigkeit einer echten Tiefbasswiedergabe der Kompaktmonitore entgegen....

Da beides gut verkauft wird, ist "die Wahrheit" letztendlich nicht in der Technik, sondern beim Mensch zu suchen.
bukowsky
Inventar
#49 erstellt: 09. Apr 2004, 18:08

Hi...


meiner Meinung nach hat der Wirkungsgrad eines Lautsprechers einen großen Einfluss auf die Dynamik der reproduzierten Aufnahme (wenn diese denn überhaupt dynamisch aufgenommen wurde


ok...du hast Recht....und ich meine Ruhe :)


na also, so wollte ich es hören ...

nee Quatsch, ich kanns ja auch nicht wissenschaftlich belegen, ist einfach nur mein subjektives Empfinden.
Liegt sicher auch an meiner Abneigung gegen Verschwendung von Energie
MICHAEL_G
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 09. Apr 2004, 18:13

Hi...

....Die Neutralität wird oftmals mit dem fehlen jeglicher tieffrequenter Töne gleichgesetzt.



Du meinst das tieffrequente Gewummere vieler Hifi-LS, bei dem nicht klar ist ob's wirklich aus dem Lautsprecher tönt oder nur aus Raumresonanzen besteht? Finde ich beides furchtbar.



"Neutral" darf nicht in "langweilig" und "platt" ausarten.
Wenn ich mir die Geräte von Gleithain oder gar Mackie
anhöre, dann mag das Abstrahlverhalten den neuesten Erkenntnissen entsprechen, aber "Spass" an der Musik kommt bei mir zumindest nicht auf. Wie erwähnt ist der "Klang" immer schwer als Argument in Diskussionen zu verwenden....
Alles so subjektiv....und dennoch SO wichtig für die Zufriedenheit.

Der mangelnden Ausgewogenheit mancher fetten Hifi-Box steht die fehlende Fähigkeit einer echten Tiefbasswiedergabe der Kompaktmonitore entgegen....


Mackies kenne ich nicht, aber die größeren Geithains halte ich für ziemlich neutral. Abstrahlverhalten ist eine Kenngröße, meiner Meinung nach nicht die einzig relevante (s. meine Signatur, frei nach Derek Hughes). Dazu gibt es allerdings auch anderslautende Philosophien - gerade bzw. anscheinend hauptsächlich in Deutschland.
Viele Hifi-LS haben das Problem, daß sie zwar "räumlich" klingen, aber dies in Wirklichkeit nur Interaktion mit dem Raum ist. Alles wird aufgedickt und die Ortung geht flöten. Abgesehen davon, daß es für LS bestimmte Hörentfernungen gibt, die man möglichst nicht überschreiten sollte, weil s.o., was allerdings im Hfi-Bereich gerne hinten 'runter fällt. Ist wie im richtigen Leben, bestimmte Situationen erfordern eben bestimmte Maßnahmen, damit's funktioniert.



Da beides gut verkauft wird, ist "die Wahrheit" letztendlich nicht in der Technik, sondern beim Mensch zu suchen. :Y


Yep!

Michael
Dr.Who
Inventar
#51 erstellt: 09. Apr 2004, 18:23


Genau, alle anderen haben keine Ahnung(Stereoplay 25 Jahre)nur Du weißt bescheid.Naja,zum Glück gibt es ja wenigsten einen auf diesen Planeten der bescheid weiß.


Irgendwelche Glanzhefte zitieren kann jeder.

Erkläre mir doch mit deinen Worten , warum ein "empfindlicher" Lautsprecher mit einem höheren Wirkungsgrad in Bezug auf seine Dynamikeigenschaften einem
etwas "tauberen" Exemplar immer "wirkungsgradbedingt" voraus ist?

Dabei darf man natürlich NICHT mit einer für beide Probanden identischen (knapp bemessenen) Endstufe hantieren, da das den Kern der Sache nicht trifft.

Ich höre!


Er kann mit geringerer Lautstärke schon dynamisch klingen ,und hat den Vorteil das du nicht so viel leistungreserve brauchst.

Naaa scorpe,noch einen?


[Beitrag von Dr.Who am 09. Apr 2004, 18:49 bearbeitet]
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