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Verstärker Kategorie: 1000-1500€

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Autor
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_xedo_
Stammgast
#1 erstellt: 16. Mrz 2003, 12:21
So, moin erst mal!
Erstmal nen Lob. Ist nen Klasse Forum hier und lese auch schon seit einer weile hierherum

Leider finde ich sehr wenig Information zu Verstärkern der höheren Preisklasse.

Wollte daher jetzt mal die Initiative ergreifen und mal nachfragen, ob es nicht doch ein paar Leute unter euch sind, die mir in diesem Bereich vielleicht ein Tipp geben könnten.

Was ich derzeit besitze:
- Yamaha DSP A5 (nutze aber nur Stereo)
- Sony CDP-XB 740
(bin eigentlich zufrieden, wird aber in absehbarer zeit nem etwas besseren CD-Player weichen müssen)
- B&W DM603 D3 (bin ich sehr zufrieden mit! )
- Black&White LS 1000 Lautsprecherkabel
(bitte keine Diskussionen anfangen, ob das sinn macht hat; hatte vorher so zusammen gelötet kabel )

Der DSP A5 Surround-Verstärker soll jetzt also weichen.
Welche Stereo-Verstärker sind in der preisklasse 1000-1500€ zu empfehlen??

Hatte eventuell an den Rotel RA 1070 oder den Arcam Diva A 85 gedacht. Was haltet ihr davon?

gruß, xedo


[Beitrag von _xedo_ am 16. Mrz 2003, 12:21 bearbeitet]
junior_audiophylist
Neuling
#2 erstellt: 16. Mrz 2003, 12:37
ich würde mir einen marantz pm 8000 oder einen marantz pm 17 mkII kaufen die tönen einfach genial und sind zu diesem preis zu haben
_xedo_
Stammgast
#3 erstellt: 16. Mrz 2003, 12:40
b&w dm 604 s3
marantz pm 80 mkll
nad 521i

interessante kombination!! (überleg mir nämlich auch den nad 541i zu holen, gut und die boxen sind ja auch ähnlich ;))

klingt die anlage gut? und hast du sie mal im hörtest mit anderen verglichen?
hannilein
Stammgast
#4 erstellt: 16. Mrz 2003, 12:45
Moin Xedo,
habe Arcam mal probegehört und fand den sehr gut. Meine Marke aber zur Zeit: Rotel. Habe ich auch und bin zufieden. Aber hör´s Dir doch mal selber an... Man kann da seinen eigenen Ohren durchaus vertrauen.
Gruß H.
_xedo_
Stammgast
#5 erstellt: 16. Mrz 2003, 12:57
Nett gesagt..

Den Rotel habe ich auch Probe gehört. Sogar die ganze Reihe durch: vom 02er über den RA1060 bis zum RA1070

Und im Vergleich dazu so einen 6000€ Boliden. Alles an den DM 603 S3 Boxen. Die Verbesserung vom 02er zum RA 1070 ist schon deutlich. Habe auf Klassik Probe gehört und habe den 1070er als viel agiler und dynamischer wahrgenommen!!

Was mir allerdings auffiel *oh_wunder*, dass der 6000€ Bolide schon noch eine ganz ecke kraftvoller und irgendwie harmonischer und sanfter spielte. Logisch, dachte ich mir: irgendwie muss da ja auch der preisliche Unterschied zu rechtfertigen sein!

Hab dann nochmal nen paar Recherchen angestellt und bin auf einen Test von Hifi-Choice gestoßen... http://www.hifichoice.co.uk/review_print.asp?ID=1927

und siehe da, was die dort schreiben:

"Sound Quality
Both listeners agreed that the Rotel was muscular and dynamic, and indeed that it has a fair share of subtlety. The piano recording was deemed to have 'a nice bloom', with 'good leading edges', and 'more agility' than the previous amplifier in the session. Mary Coughlan's voice, however, sounded 'sibilant' and 'lacking in body and mellifluousness', while the Vaughan Williams was 'brash' according to one, and 'steely and flat' according to another. The usually tidy James Taylor recording was described as 'shouty' and had 'suspect timing'. Clearly they were not entirely happy with this amplifier.

And neither was I. On the plus side, using the amplifier out of the blind panel context soon showed that it has power in spades, enough to reproduce just about anything through any loudspeaker available at any required volume. If you want an authentic powerhouse at a moderate price, the RA1070 has few equals. But there is something vaguely unsatisfactory about the sound, which somehow fails to breathe naturally. Although there was some brashness with the Tannoys, this was not a problem with other speakers, but the airless presentation, the lack of depth and layering in the bass and the rather emasculated (though deep and tuneful) bass remained.

Conclusion
This is a great choice for large rooms, insensitive speakers and where high sound pressure levels are important considerations, but although there are few easily identifiable problems, the music somehow failed to engage. As one panellist felt moved enough to put it: 'where's the body in the voice? And where's the atmosphere gone?'"

Ich habe jetzt nen bisschen, dass Problem, dass ich halt nur Klassik probe gehört habe und mir der Rotel auch in dieser Disziplin recht gut gefallen hat... aber was die zum Gesungenen schreiben, ist aber nicht so schön!!!
Und irgendwie möchte ich ja keine 1500€ ausgeben, wenn ich zum Schluss nur Klassik damit hören kann!!!

Beim Arcam habe ich leider keine Möglichkeit hier in der Nähe Probe zu hören. Wollte daher erstmal nachfragen, ob sich's lohnt dafür nen weiten Weg auf sich zu nehmen.

Darüber hinaus: Was haltet ihr vom Creek 5350SE?
stype
Stammgast
#6 erstellt: 16. Mrz 2003, 13:21
Hallo Xedo,

den Arcam und den Creek habe ich schon gehört. Beide gefielen mir sehr gut.
In dieser Preisklasse würde ich mir auch noch den Naim Nait5 (den habe ich bisher noch nicht gehört) oder den Linn Majik anhören.
Da Du ja später auch noch in den CD-Player investieren willst, könntest Du auch gleich noch etwas drauflegen, und Dir für 1750 Euro auch noch den Linn Classik anhören. Das ist ein CD-Receiver (CD,Tuner,Verstärker in einem Gerät) der sich vor den Kombinationen in der von Dir angefragten Preisregion nicht verstecken muss.

Gruß

Klaus
_xedo_
Stammgast
#7 erstellt: 16. Mrz 2003, 14:26
Hallo Stype,

erstmal danke für deine weiterführenden Tipps!

Den Creek werde ich wohl in den nächsten Tagen mal Probe hören können. Von dem Hifi-Geschäft, bei dem ich vorbeischauen wollte, weiß ich auch, dass sie Lin führen. Werde mir die von dir vorgeschlagenen Geräte mal anhören, auch wenn ich Receivern gegenüber eher etwas skeptisch eingestellt bin
Günstiger wär diese Variante aber vermutlich zweifelsohne! Aber mal schaun, wie sich's anhört!!

Beim Naim Nait5 werde ich mal schaun, ob ich irgendwo die Gelegenheit haben werde, ihn Probe zu hören!

Da ich gesehen habe, dass du auch aus dem Rhein-Main-Gebiet kommst, würde es mich mal interessieren, wo es dort gute und "günstige" Hifi-Studios gibt!
Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich!

Gruß, xedo


[Beitrag von _xedo_ am 16. Mrz 2003, 14:26 bearbeitet]
Icarus
Stammgast
#8 erstellt: 16. Mrz 2003, 14:35
Hallo xedo,

ohne das belegen zu können: Ich habe gehört, dass Linn (manche Geräte) und speziell Naim ihre Geräte bewußt "sounden" - ob das wünschenswert ist, sei dahingestellt.

Gruß,
Icarus
stype
Stammgast
#9 erstellt: 16. Mrz 2003, 14:36
Hallo Xedo,

ich weiß nicht, ob es hier im Forum erwünscht ist, öffentlich Händler-Tipps weiter zu geben.
Ich sende Dir deshalb eine PM.

Gruß

stype
_xedo_
Stammgast
#10 erstellt: 16. Mrz 2003, 14:44
>>....ohne das belegen zu können: Ich habe gehört, dass Linn (manche Geräte) und speziell Naim ihre Geräte bewußt
>>"sounden"
>> ob das wünschenswert ist, sei dahingestellt.Gruß,Icarus

Hallo, Icarus!

Was meinst du mit "sounden" genau? Dass sie bewusst den Klang verändern, damit dem Kunde der Klang gefällt, ohne das eigentlich Ziel zu erfolgen, den Klang möglichst authentisch wiederzugeben??
Wenn das wirklich wahr ist, wäre das in der Tat ein Grund vorsichtig mit solche Geräten zu sein!!

@Stype:
Es wär Klasse, wenn du das machen könntest!

gruß, xedo


[Beitrag von _xedo_ am 16. Mrz 2003, 14:45 bearbeitet]
stype
Stammgast
#11 erstellt: 16. Mrz 2003, 14:52
Hallo Icarus,

>>ohne das belegen zu können: Ich habe gehört, dass Linn
>>(manche Geräte) und speziell Naim ihre Geräte
>>bewußt "sounden"

Hast Du das bei deren aktuellen Produkten mit eigenen Ohren gehört?

Gruß

stype
Icarus
Stammgast
#12 erstellt: 16. Mrz 2003, 15:14
Hallo stype,

>>Hast Du das bei deren aktuellen Produkten mit eigenen Ohren gehört?

Nein, hab ich nicht. Aus Selbstbauforen, in denen z.T. sehr kompetente Elektroniker sind, ist aber so Einiges bekannt.

"Sounden" heißt tatsächlich, den Klang so hinzubiegen, dass das Gerät angenehmer im Vergleich zu völlig korrekten Geräten klingt. Die Entscheidung, ob das klanglich gefällt, überlasse ich jedem selbst.

Gruß,
Icarus
Wraeththu
Inventar
#13 erstellt: 16. Mrz 2003, 18:33
zu dem preis in Stereo?

wenn du einen bekommst, einen Marantz 2500 oder 2600 Reciever!
Sonus
Stammgast
#14 erstellt: 16. Mrz 2003, 18:50
xedo,

Sugden mit einbeziehen.


Sonus
deadohiosky
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Mrz 2003, 19:05
Zu dem genannten Preis wäre auch schon eine Vor-/Endkombi von Rotel oder NAD drin. Ich würde mir auch vielleicht den "Vincent SV 233" anhören. Eventuell bekommst Du wegen des aktuellen Modellwechsels auch einen T+A 1520 zu dem Preis.

Grüße

T.
burki
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Mrz 2003, 19:24
Hi,

mich wuerde sich etwas die Frage stellen, ob man unbedingt fuer die B&Ws einen Stereoamp fuer 1500 EUR kaufen muss ...
Auch wenn der Verstaerker etwas gesoundet ist (nein, ich sage nicht, dass alle "vernuenftige" Amps identisch "klingen", bzw. eben nicht klingen), so liegt das IMHO Groessenordnungen unter den Verfaerbungen der B&Ws.
Koennte zwar jetzt meinen Pathos empfehlen (mit viel Verhandlungsgeschick koennte er evtl. fuer 1500 EUR zu bekommen sein), doch wie waere es mit einem kleinen NAD oder einem gebrauchten "Boliden" zum halben Preis ?

Gruss
Burkhardt
hannilein
Stammgast
#17 erstellt: 16. Mrz 2003, 19:26
Hi Xedo,
nun habe ich auch mal nachgelesen was Hifichoice da schreibt. Grundsätzlich ist natürlich solchen Zezschriftentests zu mißtrauen. Vor allem weil sie eigene Interessen vertreten(Werbeetats) und sich außerdem gegenseitig widersprechen.
Stereoplay 5/2002: "sehr gut, Spitzenklasse.......ALS DER ra-1070 urig majestätische, herrlich tragende Baßlinien rekonstrierte und Fußtrommel-Kicks mit genau dem rechten drallen Punch versah. hieß es: "Donnerwetter, der Rotel groovt!..."... In puncto Sensibilität und Geschmeidigkeit übertraf der Rotel sogar das Energiebündel und Alt-Highlicht(...), sodass er auf die fantastische Wertung von 45 Punkten kam."

Zum Thema sounden bzw. Geschmack: Ich habe als Surroundspeakers (weil ich für die passenden Systemaudio Kompaktboxen ein zu großer Kniggerbüdel war) die B&W 600S3
Als ich alles aufgestellt und probegehört habe, hatte ich den Eindruck, daß die B&W Frauenstimmen irgendwie klarer spielten. Nach intensivem Gegeneinanderhören der Ls konnte ich feststellen, daß die B&W in den Höhen stärker abgemischt sind als die SystemA. Aber beim genauen Vergleich eben unnatürlich, fast etwas zischelig was Atmung von Sängern eben etwas überbetont.
Mancher mag das eben lieber, ich möchte die Mucke eben ungefär so haben wie sie mal erschaffen wurde(soweit es mit meinen Mitteln und meinem Kenntnisstand eben möglich ist).
Also solltest Du vor allen Dingen Deinen Ohren vertrauen...
Gruß h.
hannilein
Stammgast
#18 erstellt: 16. Mrz 2003, 19:31
Achso, will hier keine Werbeveranstaltung für denPrüll den ich habe abziehen. Ich weiß das es auch anderes gibt was gut ist, aber ich schwafel lieber über Sachen die ich kenne oder wovon ich glaube wenigstens einen Funken zu verstehen...
Gruß h.

Edit wg. zu doof zum tippen


[Beitrag von hannilein am 16. Mrz 2003, 19:32 bearbeitet]
stype
Stammgast
#19 erstellt: 16. Mrz 2003, 22:07
Hallo Icarus,

>> >>Hast Du das bei deren aktuellen Produkten
>> >> mit eigenen Ohren gehört?

>> Nein, hab ich nicht. Aus Selbstbauforen,
>> in denen z.T. sehr kompetente Elektroniker
>> sind, ist aber so Einiges bekannt.

Ist den "kompetenten Elektronikern" bekannt, welches Gerät aus der akuellen Linn Produktlinie wie gesoundet ist, oder wird lediglich ein überholtes Klischee aus den 80-ern bedient?

Gruß

stype
Sonus
Stammgast
#20 erstellt: 17. Mrz 2003, 10:07
hannilein,

"zischelig"

ist es eine Überbetonung -höhung der S- Laute ?
wenn ja bei welchem Lautsprecher?


Sonus
hannilein
Stammgast
#21 erstellt: 17. Mrz 2003, 12:45
B&W dm 600S3
Icarus
Stammgast
#22 erstellt: 17. Mrz 2003, 14:02
@stype:

Ein Beispiel ist die Linn Klimax-Endstufe.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden dort von HighEndern normalerweise verpönte billige Power-IC's statt diskreter Transistoren eingesetzt (3 TDA 7293 pro Kanal), dazu ein Schaltnetzteil (Igitt für HighEnder). Die Beschaltung soll angeblich bewußt nicht auf linearen Frequenzgang, sondern auf leichten Höhenabfall getrimmt sein (zusätzlich sehr geringer Dämpfungsfaktor in den Höhen). Wie gesagt - belegen kann ich das nicht. Wenn jemandem entsprechende Messungen vorliegen, könnte man diese Behauptung jedoch stützen oder - widerlegen

Gruß,
Icarus


[Beitrag von Icarus am 17. Mrz 2003, 14:06 bearbeitet]
_xedo_
Stammgast
#23 erstellt: 17. Mrz 2003, 18:20
>>Zu dem genannten Preis wäre auch schon eine Vor
>>/Endkombi von Rotel oder NAD drin. Ich würde mir auch vielleicht den "Vincent SV 233" anhören. Eventuell
>>bekommst Du wegen des aktuellen Modellwechsels auch einen T+A 1520 zu dem Preis.

Hallo deadohiosky,
Das es für diesen Preis schon Vor/Endkombis von Rotel und NAD gibt ist wahr. Bisher habe ich mir aber sagen lassen, dass man für einen vergleichbaren Preis bessere Vollverstärker bekommt... ist ja auch in gewisser Weise nachvollziehbar, da bei Gehäuse etc. bei einem vollverstärker geld gespart werden kann.
Werde mit aber wahrscheinlich auch mal so eine Kombi anhören. Vielleicht machen sich ja die Vorteile von getrenntem Trafo etc. wirklich stark bemerkbar! Nichts geht über Probe hören (bis einen dann die Händler herausschmeißen ;))
Vom Vincent Verstärker hab ich auch schon gutes gehört/gelesen. Hat den denn von euch jemand wirklich schon mal in Wirklichkeit gehört und könnte ihn mit anderen im Klang vergleichen?
Zum T+A 1520: Wenn mir jemand den Verstärker für >1500€ besorgen kann würde ich ihn glaub ich sofort nehmen, wobei der 1530 nach der Stereoplay schon erhelblich besser sein soll.

Trotzdem schon einmal besten Dank für deine Tipps;
Gruß, xedo


>>Hi,mich wuerde sich etwas die Frage stellen, ob man unbedingt fuer die B&Ws einen Stereoamp fuer 1500 EUR kaufen
>>muss ...

Hallo burki,

ich denke, dass du mit sicherheit Recht hast und dass man in einer Preisregion von 1000-1500€ zugleich auch in eine Region kommt, wo die B&W ausgereitzt werden und mit teureren Lautsprechern weiteren zugewinn bekommen würde. Trotzdem, denke ich, macht es keinen sinn dieses mal einen verstärker für 500-800€ zu kaufen, um man beim sich dann irgendwann bessere lautsprecher kaufen möchte, wieder einen neuen anschaffen muss!
Ich werde die Verstärker am besten an den B&W Lautsprechern Probe hören und danach entscheiden!

Gruß, xedo
_xedo_
Stammgast
#24 erstellt: 17. Mrz 2003, 18:26
>>Stereoplay 5/2002: "sehr gut, Spitzenklasse.......ALS DER ra
>>1070 urig majestätische, herrlich tragende Baßlinien rekonstrierte und Fußtrommel
>>Kicks mit genau dem rechten drallen Punch versah. hieß es: "Donnerwetter, der Rotel groovt!..."... In puncto
>>Sensibilität und Geschmeidigkeit übertraf der Rotel sogar das Energiebündel und Alt
>>Highlicht(...), sodass er auf die fantastische Wertung von 45 Punkten kam."Zum Thema sounden bzw. Geschmack: Ich
>>habe als Surroundspeakers (weil ich für die passenden Systemaudio Kompaktboxen ein zu großer Kniggerbüdel war) die
>>B&W 600S3Als ich alles aufgestellt und probegehört habe, hatte ich den Eindruck, daß die B&W Frauenstimmen
>>irgendwie klarer spielten. Nach intensivem Gegeneinanderhören der Ls konnte ich feststellen, daß die B&W in den
>>Höhen stärker abgemischt sind als die SystemA. Aber beim genauen Vergleich eben unnatürlich, fast etwas zischelig was
>>Atmung von Sängern eben etwas überbetont.

Hallo hannilein,

dass der RA 1070 in der 05/02 Ausgabe in der Stereoplay getestet worden ist, hab ich jetzt auch gelesen und mir daher auch schon die Ausgabe nachbestellt. Auch wenn -wie du sagst- so etwas kein Entschiedungskriterium sein darf, so ist es trotzdem interessant die Meinung anderer -wie auch bei euch- zu hören!
Dass es den B&W Boxen im Hochtonbereich nicht mangelt, habe ich auch schon festgestellt. Mein Yamaha Receiver hat dies zudem unterstützt. Das ganz wurde dann zu einem Klirren. Ich suche daher auch einen Verstärker, der zwar neutral ist aber der -insofern er eine veränderung des klangs hervorruft (und davon ist auszugehen) - den klang eher zu gunsten der tieferen töne verändert...

Gruß, xedo

PS: Vielen Dank an euch alle für die rege Beteilung an der Diskussion!!!
_xedo_
Stammgast
#25 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:07
Habe mich heute noch einmal ein bisschen erkundigt:

Was haltet ihr eigentlich von Atoll und Primare? Bzw. kennt die überhaupt jemand von euch??
stype
Stammgast
#26 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:08
Hallo Icarus,

wenn die Linn Schaltnetzteile für HighEnder igitt sind, fragt man sich bei Betrachtung der Gerätepreise, als was die Käufer zu bezeichnen sind, wenn nicht als HighEnder: die Klimax Solo Mono-Endstufe kostet 9.000 Euro, die Klimax Twin Stereo-Endstufe 10.000 Euro, die Klimax Kontrol Vorstufe 9.950 Euro, der Sondek CD12 CD-Player 18.400 Euro.

Bei Linn sind gerade die Top-Produkte mit Schaltnetzteilen ausgestattet, die Einstiegsgeräte mit herkömmlichen Netzteilen. Das Linn Schaltnetzteil wird seit einigen Jahren eingesetzt und hat einen ausgezeichneten Ruf.

Welche Netzteile oder sonstige Bauteile eingesetzt werden, ist für mich absolut sekundär, was zählt ist das Ergebnis:
- der Klang (vollkommen subjektiv betrachtet)
- die Verarbeitungsqualität (die ist bei Linn ausgezeichnet, auch gibt es 5 Jahre Garantie)

Ob die aktuellen Geräte im Vergleich zu anderen Hifi-Herstellern wirklich bewußt mehr gesoundet sind, bezweifle ich. Ich halte das eher für eine Legende aus den 80-ern über britische Hifi-Hersteller im allgemeinen.

Gruß

Klaus
Icarus
Stammgast
#27 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:15
Hallo Klaus,

>>die Klimax Solo Mono-Endstufe kostet 9.000 Euro, die Klimax Twin Stereo-Endstufe 10.000 Euro,

Eben. Merkst Du was?

>>Bei Linn sind gerade die Top-Produkte mit Schaltnetzteilen ausgestattet, die Einstiegsgeräte mit herkömmlichen Netzteilen. Das Linn Schaltnetzteil wird seit einigen Jahren eingesetzt und hat einen ausgezeichneten Ruf.

Gegen das Schaltnetzteil habe ich persönlich gar nichts. Wenn es gut gemacht ist. Was ich Linn durchaus zutraue.

>>Ob die aktuellen Geräte im Vergleich zu anderen Hifi-Herstellern wirklich bewußt mehr gesoundet sind, bezweifle ich.

Das ist Dein gutes Recht. Solltest Du Besitzer eines solchen Geräts sein, rate ich Dir übrigens dringend, Dir diesen Glauben im Sinne Deines Seelenwohls zu bewahren
Solltest Du dagegen keinen Respekt vor hohen Preisen und großen Namen, dafür aber kritisches Interesse haben, ist es Dir selbst überlassen, meine Behauptung zu überprüfen. Dazu benötigst Du lediglich den Frequenzgang des Verstärkers, den Phasengang sowie den Verlauf des Dämpfungsfaktors. Schau mal, ob Du diese Werte irgendwo findest

Gruß,
Icarus
burki
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:19
Hi xedo,

"ich denke, dass du mit sicherheit Recht hast und dass man in einer Preisregion von 1000-1500EUR zugleich auch in eine Region kommt, wo die B&W ausgereitzt werden und mit teureren Lautsprechern weiteren zugewinn bekommen würde. Trotzdem, denke ich, macht es keinen sinn dieses mal einen verstärker für 500-800EUR zu kaufen, um man beim sich dann irgendwann bessere lautsprecher kaufen möchte, wieder einen neuen anschaffen muss!
Ich werde die Verstärker am besten an den B&W Lautsprechern Probe hören und danach entscheiden!"

es geht doch garnicht darum, dass die Boxen mit einem entsprechenden Verstaerker "ausgereizt" sind.
Muessen teuere Boxen immer besonders impedanzkritisch und mit einem schwachen Wirkungsgrad behaftet sein ?
Wie ich schon geschrieben habe, klingen fuer mich verscheidene Verstaerker durchaus auch unterschiedlich, aber ich persoenlich haette kein Problem damit, einen Verstaerker fuer z.B. 500 EUR an Boxen fuer 10000 EUR zu haengen.
Ich kann Dir wirklich nur raten, den persoenlichen Vergleichstest zu machen und evtl. darauf zu achten, dass der Verstaerker PreOuts besitzt (falls der Hoerraum sich vergroessern sollte).

Gruss
Burkhardt
schlaggenberg
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:20
@ xedo:
atoll habe ich nie gehört. primare klingt für meinen geschmack ziemlich neutral, rückt so ein bißchen an thule ran, die sind im übrigen auch durchaus nicht schlecht - beide super schön verarbeitet.
aber mein tipp in der preisklasse ist creek. wurde ja schon genannt glaube ich. die verstärker sind wirklich klasse - spielen schnell, präzise und dynamisch.
was für spezialisten - copland - sehr warmer klang. löst nicht bis ins letzte auf, aber spielt absolut stimmig.

so long - sb
Icarus
Stammgast
#30 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:26
Hallo,

mein Rat: Ein guter LS an einem billigen Amp bringt 1000 mal mehr als ein schlechter LS an einem teuren Amp (der meistens auch nicht viel besser ist als der billige). Daneben sollte man den Raum nicht völlig vergessen. Eine Optimierung dieses Übertragungselements bringt nämlich auch 1000 mal mehr als ein Gerätetausch.

Gruß,
Icarus
_xedo_
Stammgast
#31 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:28
"Wie ich schon geschrieben habe, klingen fuer mich verscheidene Verstaerker durchaus auch unterschiedlich, aber ich persoenlich haette kein Problem damit, einen Verstaerker fuer z.B. 500 EUR an Boxen fuer 10000 EUR zu haengen.
Ich kann Dir wirklich nur raten, den persoenlichen Vergleichstest zu machen und evtl. darauf zu achten, dass der Verstaerker PreOuts besitzt (falls der Hoerraum sich vergroessern sollte)."

Hi Burkhardt,

also deinen Rat mit den PreOuts werde ich auf jeden Fall befolgen. So hat man später noch die Möglichkeit sich sowohl einen besseren Endverstärker anzuschließen als auch sogar Bi-Amping zu machen (ob sich das wirklich lohnt, muss man dann aber erst noch gucken).
Dass nicht unbedingt Preis etwas über die Qualität eines Verstärkers aussagt ist klar. Und ein 500€ Verstärker wird mit Sicherheit an 10000€ Boxen besser klingen als ein 10000€ Verstärker an 500€ Boxen.
Mir ist an dieser Stelle deine Kritik aber noch nicht ganz verständlich? Meinst du, dass ich lieber weniger für den Verstärker ausgeben soll, weil eine mehr Investition nur realtiv wenig bringt? Ich glaube nämlich schon, dass man von 500€ zu 1500€ auch einen deutlichen Qualitätzuwachs hat, wenn man nur das richtige Gerät hat!

Gruß,
xedo
_xedo_
Stammgast
#32 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:32
>>Hallo,mein Rat: Ein guter LS an einem billigen Amp bringt 1000 mal mehr als ein schlechter LS an einem teuren Amp (der
>>meistens auch nicht viel besser ist als der billige).

Hi Icarus,

ich glaube in dieser Frage sind wir auf jeden Fall einer Meinung!
Es ist die Aufgabe ein gesundes Mittelmaß zu finden!
Allerdings gibt es auch andere Auffassungen: Für manche ist es durchaus legitim für CD Player 1200€, Verstärker 1000€ und Lautsprecher 1000€ auszugeben, denn was am Anfang der Signalkette schon versaut wird, kann später nicht mehr zurück geholt werden.

Gruß, xedo
Icarus
Stammgast
#33 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:36
Hallo xedo,

>>denn was am Anfang der Signalkette schon versaut wird, kann später nicht mehr zurück geholt werden.

Ein beliebter Satz vieler Händler...

Aber bedenke: Die Lautsprecher und der Raum sind die beiden Übertagungselemente Deiner Anlage, die mit weitem, weitem Abstand die größten Fehler machen! Dagegen sind die Fehler eines CD-Players und eines angepassten(!) Verstärkers absolut lächerlich!

Gruß,
Icarus
burki
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 17. Mrz 2003, 19:48
Hi xedo,

ich mag halt nicht so diese Grundsatzdiskussionen und auch nicht die Einteilung von Hifi-Elektronik oder Boxen in verschiedene Klassen.
Mir ist es einfach unbegreiflich, warum z.B. eine Stereovorstufe eine 5-stellige Summe kosten (hey, das ist ein Umschalter und da ist zumeist noch kein PhonPre dabei).
Koennte jetzt z.B. einen Lab-2 oder-2 als Vorstufe und ordentliche Aktivboxen empfehlen (da haettest Du auch evtl. ein Preisverhaeltnis von etwa 1:10 zwischen Vorstufe und Box), doch mein Eindruck (nach meiner Hoererfahrung) ist eher so, dass Verstaerker im hoeheren Preisbereich z.T. immer "pomadiger" werden. Nur mit den richtigen Kabeln und Boxen kann es ein ungetruebtes Hoererlebniss geben, waehrend ein oller Japaner alles moegliche problemlos betreibt.
Es ist wirklich nur meine Meinung, doch gehe einfach voellig unvoreingenommen (also nicht auf Namen und Preis schauen) an die Sache heran.
Wenn es nachher ein Roehrenamp (hab selbst fuer Stereo einen Hybridverstaerker) werden sollte, warum nicht, doch glaube nicht, dass automatisch ein teuerer Verstaerker einen besseren Klang bietet ...

Gruss
Burkhardt
deadohiosky
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 17. Mrz 2003, 21:58
Hallo xelo,

ich bin mir gerade mit Blick auf den von Dir genannten Rotel nicht sicher, ob eine Vor-/Endkombi hier im Vergleich klanglich schlechter abschneidet. Es ist zwar richtig, dass Du hierfür zwei Gehäuse und Netzteile ect. verwenden musst, aber das ganze hat sicher auch seine Vortele. Zum Beispiel die Leistung. Welcher Vollverstärker kann schon großartig über 100 Watt an 8 Ohm aus dem Ärmel schütteln (Okay, der Vincent und der T+A...) und wie sieht`s bei VV mit dem Dämpfungsfaktor aus (z.B. beim PM 17 von Marantz???). Ich würde mir heute vielleicht auch einen großen VV holen, aber ich würde mir auf jeden Fall eine vernünftige Vor-/Endkombi im Vergleich mal anhören. Ist die 604 S3 eigentlich relativ unkritsich, oder stellt sie besondere Anforderungen an den Amp ?

Grüße

T.
gedemy
Neuling
#36 erstellt: 12. Mrz 2005, 09:51
Hallo!

Ich will eventuell meinen
Rotel RA 1070 verkaufen.
Ist glaube ich jetzt 16 Monate alt und
ohne Gebrauchsspuren.
Bei Fragen einfach mailen.
Wilder_Wein
Inventar
#37 erstellt: 12. Mrz 2005, 10:15
Hallo,

also ich denke weder das Eine noch das Andere kann hier schade. Ein guter Verstärker wird aus Deinen LS immer etwas mehr herausholen, genauso klingen gute LS immer besser als....

Zudem kauft man einen Verstärker für die nächsten Jahre, somit hast Du immer die Möglichkeit die LS gegen vermeintlich bessere einzutauschen.

Ich persönlich besitze einen Arcam A90 und bin sehr zufrieden. Allerdings hätte ich ihn mir nie neu gekauft, das habe ich früher immer gemacht. Ich habe ihn gebraucht für 799 erstanden, auf dem Gebrauchtmarkt bekommt man einfach mehr fürs Geld. Man muss halt schauen von wem und was man kauft.

Einen Rotel oder Arcam halte ich als sehr gut für Deine B&W. Bei Arcam gefällt mir nebenbei noch die sehr umfangreiche Ausstattung.

Gruß
Didi
Moonlightshadow
Inventar
#38 erstellt: 12. Mrz 2005, 16:07
@Icarus:


mein Rat: Ein guter LS an einem billigen Amp bringt 1000 mal mehr als ein schlechter LS an einem teuren Amp (der meistens auch nicht viel besser ist als der billige). Daneben sollte man den Raum nicht völlig vergessen. Eine Optimierung dieses Übertragungselements bringt nämlich auch 1000 mal mehr als ein Gerätetausch.


Ein guter LS wird den davorgeschalteten Murks sofort entlarven mit einer dementsprechenden Wiedergabe "belohnen". Behalte deine Infos vom Hörensagen vielleicht besser für dich. Sonst fällt noch jemand drauf rein.


[Beitrag von Moonlightshadow am 12. Mrz 2005, 16:08 bearbeitet]
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CDP bis max. 1500,-
Sailking99 am 28.02.2005  –  Letzte Antwort am 08.03.2005  –  19 Beiträge
ik wollte nen neuen verstärker jetzt vielleicht doch neue boxen?..
mugnok am 21.03.2008  –  Letzte Antwort am 22.03.2008  –  27 Beiträge
bräuchte mal nen subwoofer!
RAOUL_DUKE am 17.05.2004  –  Letzte Antwort am 19.05.2004  –  7 Beiträge
Standlautsprecher + Verstärker für ~1500?
Marsi88 am 06.07.2012  –  Letzte Antwort am 08.07.2012  –  31 Beiträge
Reciver/Verstärker für 1000-1500,-?
Sailking99 am 12.05.2003  –  Letzte Antwort am 12.05.2003  –  5 Beiträge
Stereo System für unter 300
Voodoo am 25.12.2003  –  Letzte Antwort am 27.12.2003  –  6 Beiträge
Stereo oder 2.1 System für einsteiger und mp3 Hörer für 1000? bis 1500?
Fr0zen am 12.08.2016  –  Letzte Antwort am 12.08.2016  –  2 Beiträge
Erst mal gescheites Stereo oder sofort "Billig" 5.1?
Killerspring am 08.12.2003  –  Letzte Antwort am 03.01.2004  –  28 Beiträge
CDP 500-1000 EUR ?
RoHS am 24.11.2008  –  Letzte Antwort am 25.11.2008  –  3 Beiträge
bausteine - ca 1000 - 1500 ?
thomas245724 am 06.02.2008  –  Letzte Antwort am 21.02.2008  –  40 Beiträge

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