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Stereoboxen mit Vollverstärker max. 3000 Euro

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Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Sep 2012, 13:52
Hallo Liebe Community,
ich möchte mir gerne eine "vernünftige" Hifi-Anlage anschaffen.
Am wichtigsten ist mir (welch Wunder) ein sehr lukratives Preis-Leistungsverhältnis. Wenn dies stimmt, wären mein Budget ca. 3000 Euro.

- Zu den Fakten:
Ich habe (aktuell) ein 20 m²-Zimmer und eine Couch ca. 3,5 Meter vom Fernseher entfernt. Hier werden wohl die Boxen seitlich positioniert.
Ich möchte die Anlage hauptsächlich für Musik benutzen. Zwar wird sicherlich auch Fernseher und DVD-Player angeschlossen, jedoch will ich keine Mehrkanal-Surround-Anlage. (also NUR Stereo).
Die Anlage sollte schon ein bisschen "Wums" haben, jedoch möchte ich auch gerne einen druckvollen Klang bei Zimmerlautstärke, weshalb vielleicht "Hochleistungsboxen" (da gibts ein Fachwort, das mir jetzt gerade nicht einfällt), mit wahnsinnig viel Db nicht unbedingt das richtige sind!?
In diesem Zusammenhang stellt sich für mich auch die Frage nach Wahl zwischen einem Modernen Transistor-Verstärker oder einem Röhrenverstärker.
Grundsätzlich finde ich letzeres sehr schick und kann mir das super gut vorstellen, jedoch bin ich mir gerade deshalb, dass man schon Leistungsstärkere Boxen benötigt nicht sicher ob es dann nicht falsch wäre. (kein Druckvoller Klang bei leiser Musik). Außerdem bin ich auch kein "liebhaber", ich möchte meine Anlage ein- und ausschalten wann es mir passt und nicht unbedingt darauf achten, dass die Röhren nicht zu schnell heiß und kalt werden...
Auch Einstellmöglichkeiten von Bass, Höhen und Mitten fand ich bisher immer sehr nützlich. Ich kenne keinen Röhrenverstärker, bei dem es so einen "Equalizer" gibt... jedoch haben die meisten guten Transistor-amps sowas auch nicht mehr... sollte ich mich davon gänzlich distanzieren?

- Zur Musik:
Grunsätzlich höre ich wirklich viel verschiedene Musik (Classik, Rock, Reaggee, Metal, Electro). Ich steh aber immer auf einen satten Bass(-Überhang), sodass warscheinlich Standboxen mit einer ausgeprägten Bassfrequenz keine schlechte Wahl sein sollten!? (Subwoofern stehe ich skeptisch gegenüber, schließe eine solche Lösung jedoch nicht komplett aus).

- Was ist noch wichtig? Ich bin kein Fanatiker! Ich schließe keinen Schallplattenspieler an um noch besseren Sound zu haben. Auch wenn mich jetzt sicherlich gleich einige Vier-teilen wollen: Meine Musik kommt hauptsächlich aus dem Internet, und da ist das aktuell gängige Format leider immernoch Mp3.

- Achja, grundsätzlich Anschlussmöglichkeiten: Ich möchte meinen PC, Fernseher, DVD-Player, Playstation und Handy/Mp3-Player anschließen. Zusätzlich sollte eine Art Radio noch hinzukommen. Ich kann mir gut vorstellen, das ein guter Streamer sich hier vielleicht ganz gut machen würde!? (Komplettpacks mit Streamer und Verstärker in einem kommen für mich nicht in frage.)

Ich brauche (außer vielleicht beim Streamer) keinesfalls das neueste vom neuesten. Auch altbewährtes, das man vielleicht sogar irgendwo gebraucht für einen fairen Preis schießen kann ist für mich sehr interessant! Das betrifft sowohl Boxen, als auch Verstärker.
Am Ende will ich einen sauberen, definierten Klang. Druckvoll und elegant, präzise und kristallklar... :-)

Ich würde mich über Tipps und Ideen sehr freuen.

Vielen Dank!

Daniel aus München
Hifi-Tom
Inventar
#2 erstellt: 13. Sep 2012, 15:11
Hallo,

ein Röhrenverstärker geht problemlos und bietet auch bei geringen Lautstärken ein druckvolles Klangbild. Ich würde für Dein Anliegen die Quadral Platinum M4 + den Audreal Röhrenvollverstärker MT-3 vorschlagen. Da bist Du so in etwa bei 2.500€ und hast eine sehr gute Kombi zum Musikhören. Der Vollverstärker kann zw. Pentoden und Triodenbetrieb umgeschaltet werden.
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Sep 2012, 15:53
Hallo Tom,
vielen dank für deine Antwort.
Das sieht doch schonmal sehr gut aus. Darf ich fragen wie du auf genau diese Combo kommst?

Wie ist das denn mit meiner Sorge, das ich mir den Bass nicht laut genug aufdrehen kann mit einem Röhrenverstärker ohne Equalizer?
Buschel
Inventar
#4 erstellt: 13. Sep 2012, 16:08
Bei deinem Wunsch in Richtung bassstarker Lautsprecher fällt mir sofort wieder die Dynaudio Focus 220 II ein. Die 220er ist ein Auslaufmodell, das für (unter) 2 k€ zu haben ist, Neupreis war irgendwo bei knapp über 3 k€. Es gibt auch häufiger junge gebrauchte, falls das in Frage kommt.
Zu Verstärkern gibt's bestimmt noch Tipps von anderen Usern.
yahoohu
Inventar
#5 erstellt: 13. Sep 2012, 16:13
Moin,

da Du auch gebrauchte Komponenten nicht ausschließt, wäre es ganz gut, wenn Du in etwa Deinen Standort angibst.

Vielleicht steht in Deiner Nähe ja was nettes rum.

Wenn Du einen "Klangverbieger" brauchst, na ja. Bei einer vernünftig abgestimmten Anlage ist das aufreißen des Bassreglers eigentlich nicht nötig.

Gruß Yahoohu
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Sep 2012, 16:29
Moin

Wer auch leise vollmundig hören will, kommt bei den meisten Lsp. mMn um elektronische oder Klang manipulierende Helferlein einfach nicht herum.
Das ist natürlich für die "High-Ender" ein rotes Tuch, aber die Physik und das menschliche Gehör gibt halt vor was möglich ist und was nicht.
Wobei sich natürlich immer auch die Frage stellt, was genau stellst Du dir überhaupt darunter vor, hier hat ja jeder Anwender seine eigenen Vorlieben.

Die meisten Lsp. sind heute erheblich neutraler abgestimmt, der Loudnesscharakter, insbesondere bei älteren US Boxen, ist nicht mehr up to date.
Durch die bevorzugte schmale Bauweise, kommen zu dem meist nur noch relativ kleine Basstreiber zum Einsatz, es fehlt also an Membranfläche.
Diese ist aber für eine vollmundige Wiedergabe beim leise hören mMn unumgänglich, Nubert hat dafür z.B. die ATM Module an, das funktioniert gut.
Ich habe ein solches Modul im Einsatz, obwohl ich keinen Lsp. der Marke besitze, trotzdem harmoniert das Gerät hervorragend mit meinen Boxen.

Ein andere Möglichkeit ist der Einsatz von einem oder mehreren Subwoofern, die Vorzugsweise in der Lautstärke fernbedienbar sein sollten.
Das vereinfacht die individuelle Anpassung, auch weil die Musik doch recht unterschiedlich ist, was die Intensität des Basses betrifft.
Aber auch hierfür gibt es wieder elektronische Helferlein (z.B. das Antimode), die eine Integration in den Wohnraum einfacher machen.

AV Receiver mit Audyssey haben einen Dynamik EQ eingebaut, der ähnlich dem Loundness arbeitet, aber mEn noch effektiver ist.
Außerdem bieten sie ein mehr oder weniger effektives Einmesssystem bzw. einen Equalizer um die Boxen an die Akustik anzupassen.

Es gibt also einige Varianten, dein Ziel zu erreichen, hier gilt es das für Dich beste Konzept für deine Hörvorlieben zu finden.
An erster Stelle steht also die Auswahl der Lsp. die müssen allerdings auch zum Raum, der Aufstellung und zu deinen Ohren passen.
Hier sind mMn Lsp. mit einer ordentlichen Membranfläche gefragt, es sei denn Du entscheidest für die Variante mit Subwoofer.

Saludos
Glenn
Hifi-Tom
Inventar
#7 erstellt: 13. Sep 2012, 16:31

Das sieht doch schonmal sehr gut aus. Darf ich fragen wie du auf genau diese Combo kommst?


Nun, ich habe damit Erfahrung, weil ich mit beiden Marken handle und mit einer Kombi, allerdings etwas teurer, der beiden Marken auch selber Musik höre. Was den Bassbereich anbelangt, so ist meiner Erfahrung nach eher der Klang an einer Röhre voller als an einem Transistoramp und auf jeden Fall im Mittel/Hochtonbereich, musikalischer, besser.

Natürl. ist dies aber auch ein Stück weit Geschmacksache. Und wenn dann würde ich einen separaten EQ dazu nehmen, denn die Bass/Höhenregler, die an einigen Transistoramps angebracht sind, bringen nicht allzuviel. Da kann man mit einem vernünftigen EQ viel besser und gezielter eingreifen.

Was den Bassbereich anbelangt noch ein kleiner Tipp von mir, weniger kann hier auch manchmal mehr sein. Basslastige Lautsprecher neigen recht schnell zum dröhnen. Wichtig ist auch die Aufstellung, die die Bassperformance wesentl. beeinflußt. Ein sauberer schneller Bass ist darum wesentl. besser als eine Basslastige Kiste.
yahoohu
Inventar
#8 erstellt: 13. Sep 2012, 16:33
Moin,

Beim Budget und dem geäußerten "Basswunsch" kann ich mir z.B. auch
Standlautsprecher mit aktiven Bässen vorstellen.

Gruß Yahoohu
@Glenn - ich habe Dir eine PM geschickt.


[Beitrag von yahoohu am 13. Sep 2012, 16:34 bearbeitet]
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Sep 2012, 16:34
Oh, der Focus 220 hört sich der Beschreibung nach auch sehr gut an:

Ja, ich finde dass das Verhältnis von Wertverlust zu Qualitätsverlust enorm FÜR gebrauchte Boxen spricht :-)
Und ich komme übrigens aus München.

Ist es denn problematisch Verstärker und Boxen getrennt voneinander zu kaufen? Also quasi jetzt eine gute Endstufe aussuchen und dann auf ein gutes Angebot gebrauchter Boxen warten? Oder kann man da mit falschen Combos zuviel kaputt machen?

Bzgl. des "Klangverbiegers": Ich habe das jetzt ja schon öfters gehört... finde mich schön langsam auch damit ab, aber eig. finde ich es schon ganz schön den Sound noch seinen eigenen Vorstellungen nach ein wenig anzupassen.
Bei dem Audral-Röhrenverstärker ist halt zusätzlich das Problem, dass es nur 3 Eingänge hat... das ist eigentlich zu wenig, weil ich nicht andauernd umstöpseln will...
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Sep 2012, 16:51
@Glenn: was meinst du denn mit "einer ordentlichen Membranfläche"? Wieviel Zoll/cm sollten das denn deiner Meinung nach sein?
Das wiederspricht ja eig. auch ein wenig Hifi-Toms Meinung... Sehr große Boxen fangen doch schneller das "dröhnen" an, als Lsp mit kleinerem Membran?

Es wird langsam schon kompliziert :-/
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 13. Sep 2012, 17:11
Wenn es dröhnt, liegt es fast nie am Lsp. sondern an der Raumakustik respektive der Aufstellung und dem Hörplatz!

Meine Lsp. haben vier 25cm Chassis und selbst mit dem Einsatz des Nubert Moduls habe ich kein Dröhnen.
Der (Tief) Bass meiner Lsp. bleibt immer knackig und präzise, sofern es die Aufnahme bzw. Tonträger hergibt.
Auch ohne Nubert Modul spielen sie auch leise schon vergleichsweise vollmundig, aber mit gefällt mir besser.

Ein weiteres Beispiel sind die Kreationen von Dieter Achenbach, hier kommt teilweise 15 Zöller zum Einsatz.
Oder die Duetta von Udo Wohlgemuth, die in der großen Version mit zwei passiven 11" "Subwoofer" arbeitet.
Für mich sind das einige wenige Beispiele von Passivboxen, die auch leise ohne Helferlein vollmundig klingen.

Tschuldigung, aber dagegen klingen moderne Lsp. wie z.B. die Quadral für mich nach einem Kofferradio.
Dennoch halte ich sie für einen guten Lsp., es ist und bleibt eine Frage des Geschmacks und den Hörvorlieben.

Alternativen sind halt (Teil) Aktivboxen mit Entzerrung, Subwoofer und/oder elektronische Helfer wie DSP und Co.

Saludos
Glenn
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Sep 2012, 17:12
Hallo TE,

lass dir doch von Tom mal diese Kombi bei dir Zuhause hinstellen,
er kommt ja aus München.

Zu den passenden Kabeln fragst du dann nochmal hier nach

Desweiteren würde ich gerne dein Zimmer sehen mit der geplanten Aufstellung der Lautsprecher und dem genauen Standort des gew. Hörplatzes.

Dabei geht es auch um Abstände zu den Wänden, bitte nicht vergessen.

Dann würde vllt auch ich was nennen,
falls es dich interessiert.

Gruss
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Sep 2012, 18:28
Hallo,
also ich weiß ja das die Aufstellung der Boxen viel Auswirkung hat aber es ist organisatorisch ausgeschlossen die boxen so aufzustellen, das man nur Zentral davor sitzt (quasi wie ein dreieck). Es gibt mehrere Punkte im Raum, bei denen ich gerne platz nehme und Musik genieße. ggf. habe ich die Lsp dann im Rücken.
Ich erwarte von einer Anlage für 3000 Euro, dass es sich trotzdem gut anhört. Das muss doch möglich sein?
Außerdem wird dies nicht meine letzte Wohnung sein, die Anlage aber vielleicht schon eher. Daher möchte ich gerne eine exakte Anpassung bzgl. des Raumes vermeiden und einfach ein schönes Paket haben, wo sich der Klang trotzdem in meinem 20m² Raum schön entfaltet und ihn füllt. (Deine Vorschläge würde ich mir trotzdem gerne anhören, @weimaraner)

Super gerne würde ich mir Toms Anlage mal anhören! @Tom: Meinst du dies wäre ggf. tatsächlich möglich? Ich würde natürlich auch zu dir kommen... wohne in Haidhausen. Das wär ja klasse :-)

Was genau sind denn "(Teil-)Aktiv-Boxen"? bzw. wo ist der Klangliche Unterschied?
Und wie heißt denn dieses Nubert-Modul genau, und was kostet das Gerät?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 13. Sep 2012, 18:51
Hmmm,

so was hatte ich ja schon geahnt,
deshalb habe ich so nachgefragt.

Die geplante Lautsprecheraufstellung mit Wandabständen bist du noch schuldig,
da hast du dich bestimmt auch schon fest gelegt.

Mit den verschiedenen Hörpositionen,
das ist halt mehr oder minder Hintergrundbeschallung,
um einen Stereoeffekt zu erhalten,
Räumlichkeit und eine Bühnendarstellung zu erhalten,
da bedarf es einfach mal ungefähr ein Stereodreieck.

Natürlich kann man auch so wie du es vorhast Musik hören,
warum nicht,
ob man dazu 3000€ ausgeben muss halte ich für fraglich,
aber jetzt nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

Du willst von mir jetzt was hören?
Auch wenn ich mich noch etwas aus dem Fenster lehne,
wenn du die Lautsprecher nicht in eine Ecke quetschst würde ich aufgrund der vielen "Hörpositionen" ein Paar Duevel Planets mit zwei Subwoofern kombinieren.
Dazu ein gebrauchter nicht zu kleiner Amp mit Loudnessfunktion zum Leisehören.
Für die beiden Subs ein Antimode 8033s.
Falls du digitale Anbindung durch deinen PC/Läppi wünschst,
ein gebrauchter Cambridge DacMagic geht immer....

Gruss
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Sep 2012, 18:56
Also die eierlegende Wollmilchsau , die einfach hingestellt an mehreren Sitzplätzen gut klingt, gibt es nicht, auch nicht für 100.000€!

Teil bzw. Vollaktivboxen sind Lsp. die den Verstärker schon integriert haben.
Bei Teilaktivboxen haben nur die Basstreiber einen integrierten Verstärker.
Diese Boxen lassen sich flexibler auf die jeweiligen Gegebenheiten einstellen.
Die Vorteile sind vielfältig, ob das auch für Dich und deinen Raum gilt, kann aber keiner sagen.

Nubert Modul:

http://www.nubert.de/index.php?id=111

Saludos
Glenn
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Sep 2012, 20:36
also gut, ihr habts ja nicht anders gewollt. ;-)
Anbei ein Panorama-Foto. Habe den Platz der Boxen mal küstlerisch eingezeichnet :-)
Die Boxen würden dann - je nach tiefe - ca. 20 cm vor der Wand stehen und es sind dann etwa 3,5 Meter zur Couch / zum hinteren Ende vom Bett.
Zum Bett ergäbe es dieses Stereo-Dreieck. Zur Couch nicht.
Wenn ich am PC sitze, wären die Lsp quasi hinter mir.


Zimmer
Thule2011
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 13. Sep 2012, 21:27
Hi,

auch wenn du das Internet als überwiegende Quelle angibst ist dies - auch für "Fanatiker" - noch lange kein Grund dich zu vierteilen. Das gilt eher für das Budget Kauf eine 2nd-Hand Transe oder Röhre und ebensolche LS, pack den gesparten Rest aufs Konto, mach nen schönen Urlaub oder verwöhn (falls gegeben) dein Mithörerin - das macht mindestens ebenso glücklich

LG & happy listening, (Prost)
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 14. Sep 2012, 07:18
Moin

Meine Empfehlung wäre, die Raumaufteilung so zu verändern, das die Lsp. vernünftig bzw. im Stereodreieck stehen.
Das sollte meines Erachtens möglich sein und wird Dich klanglich zumindest schon mal einiges nach vorne bringen.
Ein weiterer Punkt ist die wandnahe Aufstellung, damit kommen nicht alle Boxen zurecht, was die Auswahl einschränkt.

Du könntest die Einrichtung also dahin gehend optimieren, das Du an deinem Lieblingsplatz die klanglich besten Voraussetzungen hast.
An den beiden anderen Positionen kann man dann zwar auch noch hören, allerdings wäre das dann mehr eine Hintergrundbeschallung.
Ist Dir der PC wichtig, wären zusätzliche Aktivmonitore mMn noch eine Alternative, die sind für diesen Einsatzzweck sicher besser geeignet.
Oder Du testest mal die von weimaraner vorgeschlagenen Duevel, vielleicht kannst Du dich mit dem ungewöhnlichen Konzept anfreunden.

Saludos
Glenn
Hosky
Inventar
#19 erstellt: 14. Sep 2012, 09:02
Die Abacus 24-23C sind Vollaktiv-LS, die rech aufstellungsunkritisch sind und eine hervorragende Bassperformance bieten (APC-Regelung, geschlossenes Gehäuse) Bass und Höhen sind zur Raumanpassung einstellbar (im Bass Roll-off und Pegel, in den Höhen Pegel). Zusammen mit dem Prepino als Vorverstärker für 3000 € zu haben. Abacus ist ein Norddeutscher Hersteller, der in D entwickelt und produziert, sowie direkt vermarktet. Standardmässig in weiss oder schwarz, Sonderfurniere sind nach Absprache erhältlich.

Abacus bietet ein Testpaket an, dessen Preis bei Kauf verrechnet wird.

Das Paket wäre imho einen Test wert.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 14. Sep 2012, 09:26
Why not, nette Kombi, halte ich für eine gute Idee und kommt einem meiner Vorschläge recht nahe.
Die Box lässt sich für größere Räume bequem mit einem oder zwei Subwoofer entsprechend aufrüsten.
Will heissen, wenn Du in Zukunft mal in einen größeren Tempel einziehst, bleibst Du wie gewünscht flexibel.
Wobei ich hier die Modelle von Abacus für viel zu teuer halte, aber es gibt ja genügend Alternativen.
Für die 20qm reicht der Lsp. aber völlig aus, zu mal nicht wirklich laut mit den Lsp. gehört werden soll.
Das kommt der Abacus mit ihrer Möglichkeit der sehr tiefen Gesamtabstimmung sicherlich entgegen.

Alllerdings solltest Du mindestens einen anderen Lsp. zum Vergleich mit bestellen, ansonsten macht sowas mMn realtiv wenig Sinn.
Auch wäre es gut, wenn Du dich vorab bei verschiedenen Händlern mal ein wenig umhörst, das erweitert sicherlich den Horizont.

Da die Zuspielung wohl nur über den PC erfolgen soll und vielleicht noch ein TV/Sat-Tuner digital verbunden werden muss, bleibt eine Alternative.
Der DSP Antimode 2.0 Dual Core lässt sich als Vorverstärker nutzen und bietet zwei Quellen (USB, Toslink/Optisch) eine Anschlussmöglichkeit.
damit erhälst Du dir auch hier die Flexibilität und Anpassungsmöglichkeit bei einem späteren Umzug, was Dir ja anscheinend nicht ganz unwichtig ist.

Saludos
Glenn
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Sep 2012, 16:09
Hallo.
vielen dank für die weitere Inspiration.
Die Abacus würde ich mir auch gerne mal anhören... aber ich müsste ja für das Testpaket schon über hundert Euro hinblättern, falls ich mich dann doch dagegen entscheide... mal sehen ob ich einen Vertriebsshop in der Nähe finde, wo ich sie mal testen kann.
Heute habe ich die Elac FS 247 in Verbindung mit Cayin A 50 T und einem NAD C373 BEE getestet und auch für sehr interessant befunden.
Mit dem Röhrenamp hatten die einen super Sound... jedoch hätte ich gerne die Möglichkeit gehabt noch ein bisschen mehr Bass reinzudrehen... da wäre der NAD halt ein evtl. ein guter Kompromiss.
jedoch habt ihr recht. wenn ich nicht direkt im Dreieck vor den Boxen saß, war der Sound bei weitem nicht mehr so gut.
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 15. Sep 2012, 14:17
Wow, heute ist mit ja fast einer abgegangen als ich die neuen "Isophon Arcano 80" gehört habe... Brutal genialer Sound, genauso wie ich ihn mir vorstelle... leider ein ganzes Tick über Budget :-(
aber ich glaub das wär ne gute Investition...

Wahnsinnig Druckvoll - sogar bei schlechten Aufnahmen - und kristallkare Details. Herrlich :-)
Laser12
Stammgast
#23 erstellt: 17. Sep 2012, 08:51
Moin,

Iron_Frisco schrieb:
Heute habe ich die Elac FS 247 in Verbindung mit Cayin A 50 T und einem NAD C373 BEE getestet und auch für sehr interessant befunden.
Mit dem Röhrenamp hatten die einen super Sound... jedoch hätte ich gerne die Möglichkeit gehabt noch ein bisschen mehr Bass reinzudrehen... da wäre der NAD halt ein evtl. ein guter Kompromiss.
jedoch habt ihr recht. wenn ich nicht direkt im Dreieck vor den Boxen saß, war der Sound bei weitem nicht mehr so gut.

als ich oben anfing zu lesen, dachte ich, dass das meiner Suche recht ähnlich war.

Ups, nach Deinen Anforderungen dachte ich an eine Kombination ELAC FS 247 mit NAD C 375BEE
Alte ELAC Webseite: http://d66037.u21.hs.addix.net/de/products/l240/show.php?fs247
NAD TEst: http://www.stereopla...375-bee-320066.html#
NAD Webseite: http://www.nad.de/produkte/c375bee.php

Bei dem NAD solltest Du prüfen, ob Du mit der Lautstärkeregelung der Fernbedienung klarkommst. Die ist nicht gerade feinfühlig. Ein kurzer Druck hat relativ große Lautstärkeveränderungen zur Folge.

Die 247er haben ein rückwärtiges Bassreflexrohr, dass man bei wandnaher Aufstellung verschließen kann. Die Stopfen werden mitgeliefert. Dann hat man die Box nur noch nach unten offen.


Deutlich mehr Druck im Bassbereich machen diese Boxen: Focal Chorus 836V
http://www.areadvd.de/hardware/2006/focal_chorus_836_v_1.shtml

Die sind auch musikalischer als die 247er ELAC. Der Hochtöner ist aber nicht so kristallklar wie ein Jet. Das ist aber eher eine Geschmacksfrage. Ich habe selber keine Erfahrung mit einer wandnahen Aufstellung. Es gab mal eine Aussage in einer Testzeitschrift, dass das relativ gut ginge. Aber solche Aussagen würde ich eher mit Vorsicht genießen.

Als Verstärker würde ich dazu einen gebrauchten T+A aus der R-Serie nehmen. Der hat allerdings keine Bass- und Höhenregler.


Oben war noch eine Empfehlung zu eine Dynaudio Focus 220 II. Die würde ich bei besonderen Ansprüchen an den Bass gerade nicht nehmen.

Viel Spaß beim Aussuchen.
Buschel
Inventar
#24 erstellt: 17. Sep 2012, 09:13

Laser12 schrieb:
Oben war noch eine Empfehlung zu eine Dynaudio Focus 220 II. Die würde ich bei besonderen Ansprüchen an den Bass gerade nicht nehmen.

Aus Neugier: Darf ich fragen warum du das so siehst? Zu kritisch für den Raum? Geht nicht tief genug?
Laser12
Stammgast
#25 erstellt: 18. Sep 2012, 09:00
Moin,

Buschel schrieb:

Laser12 schrieb:
Oben war noch eine Empfehlung zu eine Dynaudio Focus 220 II. Die würde ich bei besonderen Ansprüchen an den Bass gerade nicht nehmen.

Aus Neugier: Darf ich fragen warum du das so siehst? Zu kritisch für den Raum? Geht nicht tief genug?


In meinen Ohren klingt die Dynaudio Focus 220 II im Bass deutlich unterdurchschnittlich. Das war aber gerade eines der Kriterien:

Iron_Frisco schrieb:
Grunsätzlich höre ich wirklich viel verschiedene Musik (Classik, Rock, Reaggee, Metal, Electro). Ich steh aber immer auf einen satten Bass(-Überhang)
Buschel
Inventar
#26 erstellt: 18. Sep 2012, 09:17

Laser12 schrieb:
In meinen Ohren klingt die Dynaudio Focus 220 II im Bass deutlich unterdurchschnittlich.

Das war mir klar. Was mich interessiert, ist, was genau du an den 220ern nicht magst. Kannst du da präziser werden?
mty55
Inventar
#27 erstellt: 18. Sep 2012, 09:22
musst selbst hören gehen.
Ich an Deiner Stelle würde mir den Amp mit DAC von Hifiakademie holen und die Doppel7 von Lautsprecherbau.de holen.
SB240 eine Option mit dickem Bass - wenn Du genug Platz im Raum hast.

Dann hast Du eine Kette die im Fertigbereich 5-stellige Beträge kosten würde.

Noch mal: selbst anhören gehen

Aber auf keinen Fall kaufen bis Du nicht gehört hast was im Selbstbau möglich ist. Eine Möglichkeit dazu ist in Bochum bei lautsprecherbau.de
in Deinem Raum gibts aber auch ein paar LEute die das schon so gebaut haben und Dich sicher gern mal hören lassen

Ich war früher sehr sehr skeptisch was Selbstbau angeht bin aber nachhaltig davon geheilt, 50% für den Laden, 30% für das Marketing und nur 20% des Preises für wirklichen Lautsprecher auszugeben


[Beitrag von mty55 am 18. Sep 2012, 09:25 bearbeitet]
Hosky
Inventar
#28 erstellt: 18. Sep 2012, 13:08
Gerade gesehen, und das bei Dir direkt um die Ecke. Würde ich mir an Deiner Stelle unbedingt anhören, sehr schöner LS mit geregeltem Bass.
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 18. Okt 2012, 20:24
Hallo,
ich bin mit meiner Suche mittlerweile ein ganzes Stücken weiter fortgeschritten :-)

Ich habe viele Lautsprecher und Verstärker probegehört und bin einer Entscheidung schon sehr nahe.

Aufgrund meiner vielen digitalen Anschlüsse (TV, Playstation, DVD-Player, PC) habe ich mir bereits auf mehrfachem Rat ein Cambridge DAC Magic und dafür auch ein extra starkes Netzteil gekauft.

Ich habe bei einem Geschäft in München mit erstklassiger Beratung und sehr geduldigen Mitarbeitern ( ) ein m.E. sehr lukratives Angebot erhalten:

Die neuen Isophon Arcano 80
+ Cambridge Azur 350 Vollverstärker
+ Isophon Kabel mit Bananensteckern

für 4000 Euro glatt.

Dass der Verstärker hierbei eine absolute Kompromisslösung darstellt, ist mir klar. Aber mein geplantes Budget ist schon genug überreizt.

Auch die Stereo-Dreiecks-Thematik habe ich mir mittlerweile sehr zu Herzen genommen und mein Zimmer komplett umgestellt um hier mehr Potenzial zu erzeugen.

Für die vielen Entscheidungshilfen, Ideen und Tipps möchte ich mich an dieser Stelle schonmal ganz herzlich bedanken!

Um mein Vorhaben noch zu vollenden bedarf es jetzt noch ein paar weniger Kleinigkeiten die mein kommendes Hörvergnügen perfekt machen sollen:
- Eine Steckdosenleiste (gefiltert?)
- Ein guten Chinch-auf Chinch-Kabel (für DAC an Verstärker)
- 1 oder 2 Kaltgeräte-Kabel (einmal für DAC und einmal für Verstärker)
- USB-Kabel
-Chinch auf Klinke 3,5mm

Ich weiß dass man für diese Dinge nochmal genausoviel ausgeben kann wie es mein Gesamtbudget darstellt, aber dies ist nicht mein Plan. Lieber was kleines, was einen guten Kompromiss darstellt und dann in 2-3 Jahren Verstärker und Verkabelungszeugs aufrüsten.

Hat hier jemand vielleicht noch einen Tipp für mich?

Herzliche Grüße

Daniel
A-Abraxas
Inventar
#30 erstellt: 19. Okt 2012, 04:45
Hallo,

zur Verkabelung (und deren klanglichen Einfluss) gibt es hier im Forum viel zu lesen

Mein Tip, der imho keinerlei klangliche Einbußen mit sich bringt :
http://www.thomann.de/de/kabel.html

Wichtig sind (nur) gute Stecker, ein ausreichend flexibles Kabel und natürlich die richtige Verschaltung

Teure(re) Kabel helfen in erster Linie dem Kabelhersteller und dem Verkäufer , zu Hören gibt es NICHTS - es beruhigt lediglich das Gewissen ...

Viele Grüße
Buschel
Inventar
#31 erstellt: 19. Okt 2012, 06:05
Die Kabel werden zwar nicht zu einer wesentlichen Steigerung deines Hörvergnügens führen, aber ein gutes Gefühl geben sie auf jeden Fall. Hier mal einige Vorschläge:

Hama Steckerleiste -> Alu, HF-Filter, schaltbar, robust, wertig, guter Halt der Stecker mit Kindersicherung in den Buchsen.
Cinch -> Bevorzuge ich gerade wegen der verschraubbaren und dadurch fest sitzenden Cinch-Stecker, hat aber relativ großen Biegeradius.
mty55
Inventar
#32 erstellt: 19. Okt 2012, 08:50
investiere Dein Geld a) in Lautsprecher (tust Du schon) b) in Verstärker (Cambridge Azur ist was feines, aber vermutlich ist da noch Potential wenn noch Geld übrig sein sollte) und irgendwann, wenn Dir langweilig ist und Du Kohle übrig hast, dann vielleicht teure Kabel.
Ach nee, dann lieber nen größeren Verstärker oder gute Quellen oder in Raumoptimierung. All das bringt viel mehr als ein Goldohrkabel

Meine (eigene, selbst ausgedachte, nicht bewiesene und subjektive) Formel für Budget:

70% Lautsprecher
25% Verstärker
4% Geschenke für die Frau - damit die dich die Lautsprecher akustisch optimal aufstellen lässt und nicht in die Ecke quetscht
1% Kabel und Gedöns - Spikes oder Gummifüße noch eher

der dritte Punkt ist allerdings extrem Flexibel und kann in manchen Fällen auch den Großteil des Budgets ausmachen - je nach dem welches Modell Du hast.
Meine hat fröhlich zugestimmt als ich nach der Renovierung meinte dass wir als erstes den Platz für die Dütten bestimmen und den Rest drum rum drapieren


[Beitrag von mty55 am 19. Okt 2012, 08:51 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#33 erstellt: 19. Okt 2012, 09:03
probier es doch einfach zu hause aus, ob es so klingt, wie du es möchtest, ein guter händler hat da nie was gegen.
solange du nicht extrem laut hörst, sollte der cambridge passen, klanglich wird sich da auch mit anderen verstärkern wenig bis nichts ändern.
Moe78
Inventar
#34 erstellt: 19. Okt 2012, 10:44
Den Verstärker kannst du nehmen, ist halt nicht der Kräftigste, reicht aber aus.
Schöne Lautsprecher hast du dir da ausgesucht.
Welches Finish wird es?


Um mein Vorhaben noch zu vollenden bedarf es jetzt noch ein paar weniger Kleinigkeiten die mein kommendes Hörvergnügen perfekt machen sollen:
- Eine Steckdosenleiste (gefiltert?)
- Ein guten Chinch-auf Chinch-Kabel (für DAC an Verstärker)
- 1 oder 2 Kaltgeräte-Kabel (einmal für DAC und einmal für Verstärker)
- USB-Kabel
-Chinch auf Klinke 3,5mm

Hier hast du riesiges Einsparpotenzial:
Steckdosenleiste: Thomann.de hat günstige, sehr gute aus Metall. Mehr muss nicht.

Cinch-Kabel: Hier würde ich auch nicht viel ausgeben, achte auf eine gute Abschirmung und vernünftige Stecker.

Kaltgerätekabel: Da sind doch welche bei den Geräten dabei?! Alles andere ist Optik, die viel Geld kostet, klanglich aber nichts bringt.

USB-Kabel: Auch hier gilt (bis etwa 8-10m Länge): Das muss nicht teuer sein, denn es überträgt, oder eben nicht.

Cinch-Klinke: Thomann.de



Ahja: Zeig doch mal, wie du nun umgestellt hast.
Kasse_2
Stammgast
#35 erstellt: 19. Okt 2012, 12:05

mty55 schrieb:

4% Geschenke für die Frau - damit die dich die Lautsprecher akustisch optimal aufstellen lässt und nicht in die Ecke quetscht


hahaha...sehr guter Tipp
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 04. Nov 2012, 21:00
Guten Abend, da bin ich wieder.
Meine Favoriten, die Isophon Arcona 80 wurden mir netterweise von dem Laden meines Vertrauens ausgeliehen, sodass ich sie zuhause probehören konnte.
Der Klang gefällt mir immernoch überragend gut, jedoch bin ich trotzdem etwas enttäuscht: Ich hätte nie gedacht, dass mal zu sagen aber es ist mir fast zuviel Bass. Nicht immer, aber oft - und ganz besonders gnadenlos bei elektronischer Musik. Der Boden vibriert, das Fenster kracht beinahe ein und die Herzfrequenz verändert sich (kein Scheiss).
Mal ganz davon abgesehen, dass ich es eben teils schon recht penetrant finde, frage ich mich besorgt was wohl meine Nachbarn unter mit denken
Das seltsame: Es kommt mir vor als sei dies nur in bestimmten Frequenzbereichen, bei denen solch ein extremer, ich als Leihe nenne es jetzt mal "Rückkopplungseffekt" eintritt.

Es könnte an meiner neuen Raumgestaltung liegen, da ich (um ein besseres Stereo-Dreieck zu erzeugen) meinen Raum komplett gedreht habe, stehen beide LSP quasi mitten im Raum und nach hinten sind noch etwa 3 Meter Platz. Aber trotzdem stehen beide LSP in einer Ecke: Links vor meinem Schrank und Rechts vor meinem Schreibtisch (Hinter dem Paravent).
Bei genauem betrachten fällt einem auch deutlich ein nicht ganz unbeachtlicher Hall im Zimmer auf.

Schallabsorber sind jetzt natürlich das erste was einem in den Kopf kommt, aber ich hab einfach kein Geld mehr übrig und die Dinger sind ja wir mir scheint auch eher mal teuer.
Es würde wohl angeblich auch die Möglichkeit bestehen, die LSP für mich zu individualisieren und die entsprechenden Frequenzebreiche zurückzudrehen.
Ob ich dem trauen soll, weiß ich noch nicht so ganz. Kenne mich mit sowas auch einfach zu wenig aus. Die Charakteristik wird dabei wohl angeblich nicht verändert. Und mir wurde gesagt, bei den teureren Isophon sei dieser Service quasi grundsätzlich inklusive.

Naja, und jetzt stehe ich vor der Frage wie es weitergeht:

a) Kredit aufnehmen, Raumakkustik optimieren und Isophon kaufen
b) Der guten Arbeit und Qualität von Herrn Dr. Gauder und seinem Team vertrauen und die Boxen individualisieren lassen (übrigens vermutlich relativ Preisgünstig)
c) Mit der Suche nach Lautsprechern von vorne beginnen, in der Hoffnung andere zu finden die mir genauso gut gefallen, aber im dem Frequenzbereich, der in meinem Raum scheinbar eine Art "Rückkopplung" erzeugt, grundsätzlich weniger stark ausgeprägt sind.

Was meint denn Ihr dazu? Oder gibt es noch weitere Alternativen?

Anbei noch zwei Bilder: einmal von meiner neuen Raumaufstellung inkl. Isophon Arcona 80 (übrigens definitiv im Kirschholz-Finish (@moe 78) und einmal ein Testergebnis der Raumakustik von Fast-Audio.

Raum mit Isophon

Rechenergebnis FastAudio
ingo74
Inventar
#37 erstellt: 04. Nov 2012, 21:10
das liest sich - zumindestens zum teil - doch gut. du hast 'nur' ein problem, was jeder hat, die raumakustik.

hier hab ich einige links gemailt, lies die mal dazu

http://www.hifi-foru...d=15671&postID=55#55

und dann solltest du einige deiner fragen selber beantworten können
mty55
Inventar
#38 erstellt: 04. Nov 2012, 21:16
was passiert wenn du die Lautsprecher nen halben Meter nach vorn oder hinten verschiebst?
Das unbedingt mal testen.
Hifi-Tom
Inventar
#39 erstellt: 05. Nov 2012, 11:52

Guten Abend, da bin ich wieder. Meine Favoriten, die Isophon Arcona 80 wurden mir netterweise von dem Laden meines Vertrauens ausgeliehen, sodass ich sie zuhause probehören konnte. Der Klang gefällt mir immernoch überragend gut, jedoch bin ich trotzdem etwas enttäuscht: Ich hätte nie gedacht, dass mal zu sagen aber es ist mir fast zuviel Bass. Nicht immer, aber oft - und ganz besonders gnadenlos bei elektronischer Musik. Der Boden vibriert, das Fenster kracht beinahe ein und die Herzfrequenz verändert sich (kein Scheiss). Mal ganz davon abgesehen, dass ich es eben teils schon recht penetrant finde, frage ich mich besorgt was wohl meine Nachbarn unter mit denken Das seltsame: Es kommt mir vor als sei dies nur in bestimmten Frequenzbereichen, bei denen solch ein extremer, ich als Leihe nenne es jetzt mal "Rückkopplungseffekt" eintritt.


Das sind Raummoden, stehende Wellen, die diesen Effekt ausslösen. Das hat mit Raumakustik und der Aufstellung der Lautsprecher zu tuen.


Es könnte an meiner neuen Raumgestaltung liegen, da ich (um ein besseres Stereo-Dreieck zu erzeugen) meinen Raum komplett gedreht habe, stehen beide LSP quasi mitten im Raum und nach hinten sind noch etwa 3 Meter Platz. Aber trotzdem stehen beide LSP in einer Ecke: Links vor meinem Schrank und Rechts vor meinem Schreibtisch (Hinter dem Paravent). Bei genauem betrachten fällt einem auch deutlich ein nicht ganz unbeachtlicher Hall im Zimmer auf.


Der Nachhall kann durch Bedämpfung, Stichwort Absorber, Pflanzen, Teppiche, Diffusoren in gute Dimensionen gelenkt werden, sprich entsprechend verkürzt werden. Die Lautsprecher können auch anders aufgestellt werden (sprich raus aus den Ecken), dann wird auch die Bassperformance besser werden.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 05. Nov 2012, 17:56
Hallo,

wenn die Lautsprecher lange Zeit in diesem Raum stehen werden,

Möglichkeit b.....
Hifi-Tom
Inventar
#41 erstellt: 06. Nov 2012, 12:20
Nein, a) u. dazu noch ein wenig an der optimalen Aufstellung der Lautsprecher feilen, das kostet gar nichts. Eine Individualisierung der Lautsprecher kann keine schlechte od. suboptimale Raumakustik ersetzen u. es kostet Geld. Und ist in einem anderen Raum od. bei veränderter Aufstellung für die Katz. Absorber u. Diffusoren kosten nicht die Welt, da brauchts keinen Kredit und denn Bassbereich kriegt man bei ein wenig Flexibilität, was die Aufstellung und Hörposition anbelangt auch in den Griff.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 06. Nov 2012, 12:38
Immer noch b.

erstens rate ich keinem dazu einen Kredit aufzunehmen,
zweitens ist mit 500€ gerade mal Messequiqment angeschafft und nur wenig Anderes, um eine Raumakustik zu optimieren reicht es nicht zwei,drei Absorberchen oder Diffus in den Raum zu stellen,
da kommt schon was zusammen.
Iron_Frisco
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 06. Nov 2012, 13:34
hey, also vielen dank schonmal für die Antworten.

Um das kurz klarzustellen: Einen Kredit werde ich sicherlich nicht aufnehmen. Meine Investition würde sich halt entsprechend verschieben.

Als ich mir Preise für Absorber ansah wurde mir schon etwas schlecht. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, würde ich 14000 Euro benötigen um die Absorber zu kaufen, die von Fast-Audio für mich angeboten werden. Das ist doch krank!

@Hifi-Tom: Vielen dank auch dir für deine weitere Unterstützung in Sachen Anlagen-Kauf. Dies weiß ich sehr zu schätzen! Kannst du mir denn Tipps geben, wo ich "günstig" absorber und diffusoren herbekomme, und welche davon auch was bewirken?
Hifi-Tom
Inventar
#44 erstellt: 06. Nov 2012, 13:49

Immer noch b.


Immer noch a!)


Um das kurz klarzustellen: Einen Kredit werde ich sicherlich nicht aufnehmen. Meine Investition würde sich halt entsprechend verschieben.


Must Du doch auch gar nicht.


Als ich mir Preise für Absorber ansah wurde mir schon etwas schlecht. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, würde ich 14000 Euro benötigen um die Absorber zu kaufen, die von Fast-Audio für mich angeboten werden. Das ist doch krank!


Nein, natürl. brauchst Du keine 14.000€ für Absorber auszugeben, das wäre absurd. Auch gibt es sicherl. andere und vor allen Dingen günstigere Anbieter als Fast Audio.


@Hifi-Tom: Vielen dank auch dir für deine weitere Unterstützung in Sachen Anlagen-Kauf. Dies weiß ich sehr zu schätzen! Kannst du mir denn Tipps geben, wo ich "günstig" absorber und diffusoren herbekomme, und welche davon auch was bewirken?


www.mbakustik.de
www.vicoustic.com

Meiner Meinung nach kannst Du mit einer besseren Aufstellung der Lautsprecher + einer kleinen Investition im Bereich von ca. 500-1.000€ schon sehr gute Ergebnisse erzielen.
ingo74
Inventar
#45 erstellt: 06. Nov 2012, 13:49
hast du eventuell mal einen blick in meine links geworfen..?!
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 06. Nov 2012, 13:49
einfach auf Verdacht Absorber und Diffusoren in die Bude knallen kann nur kontraproduktiv sein.

Wichtig ist rauszufinden in welchen Frequenzbereichen die größten Probleme vorhanden sind. Auf Basis der Informationen wird dann gezielt gehandelt. Alles andere ist mehr oder weniger verbranntes Geld (zumindest für dich).

Jetzt kannst nen Akustiker rufen der den Raum vermisst oder dich selbst mit einem kalibrierten Mikrofon bewaffnet damit beschäftigen.
Hifi-Tom
Inventar
#47 erstellt: 06. Nov 2012, 15:22

einfach auf Verdacht Absorber und Diffusoren in die Bude knallen kann nur kontraproduktiv sein.


Das soll er ja auch nicht, der TE schrieb aber auch, ich zitiere:


Bei genauem betrachten fällt einem auch deutlich ein nicht ganz unbeachtlicher Hall im Zimmer auf


D.h. da muss schon ein bisschen was gemacht werden. Wenn man keine teuren Messungen machen lassen will, so kann man z.B. die direkten Reflektionen bedämpfen, nach der Spiegelmethode od. aber eben Diffusoren einsetzen. Bei Diffusoren kann man im Gegensatz zu Absorbern nicht überdämpfen. Wenn man das ganze nach der Spiegelmethode vom Hörplatz aus auf die Hörposition hin optimiert, kommt man mit relativ wenigen Absorbern/Diffusoren aus u. erzielt trotzdem schon sehr gute Ergebnisse.
ingo74
Inventar
#48 erstellt: 06. Nov 2012, 15:41
steht alles und noch viel mehr in meinen links, tlw sogar mit bebilderung und animation...
weimaraner
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 06. Nov 2012, 18:05

Iron_Frisco schrieb:
Ich hätte nie gedacht, dass mal zu sagen aber es ist mir fast zuviel Bass. Nicht immer, aber oft - und ganz besonders gnadenlos bei elektronischer Musik. Der Boden vibriert, das Fenster kracht beinahe ein und die Herzfrequenz verändert sich (kein Scheiss).
Mal ganz davon abgesehen, dass ich es eben teils schon recht penetrant finde, frage ich mich besorgt was wohl meine Nachbarn unter mit denken
Das seltsame: Es kommt mir vor als sei dies nur in bestimmten Frequenzbereichen,


Hallo,

es wurde ja doch schon erwähnt,
dies penetrante Auftreten von bestimmten Bassbereichen sind Raummoden welche einen schmalbandigen Frequenzbereich um mehrere,
oft sogar zweistellige db Bereiche anheben.

Dies ist tatsächlich sehr unangenehm,
aber leider ist genau dieser Frequenzbereich durch Diffusoren gar nicht zu erreichen und die Absorber dazu wären so gigantisch dass du deinen Raum nicht wiedererkennen würdest.
Genau abgestimmte Helmholtzresonatoren wären zwar ein Weg,
aber da muss jemand sehr genau messen UND sehr genau bauen,
sonst schiesst du an der Frequenz vorbei...

Also ist es doch in meinen Augen viel vernünftiger für kleines Geld von Haus aus die störenden Frequenzen zu unterdrücken,
aber das muss ja nicht jeder so sehen

Gruss
jd17
Inventar
#50 erstellt: 07. Nov 2012, 09:23

weimaraner schrieb:
aber leider ist genau dieser Frequenzbereich durch Diffusoren gar nicht zu erreichen und die Absorber dazu wären so gigantisch dass du deinen Raum nicht wiedererkennen würdest.
Genau abgestimmte Helmholtzresonatoren wären zwar ein Weg,
aber da muss jemand sehr genau messen UND sehr genau bauen,
sonst schiesst du an der Frequenz vorbei...

und genau das ist der grund, warum ich nicht verstehe, wieso hier zu Akustikelementen geraten wird.

der TE beschwert sich über massive raummoden - da sind nunmal selbst lochplatten- und eckabsorber nur begrenzt hilfreich - und dann hat man den raum schon ordentlich verunstaltet. im eigenheim mit musikzimmer - ok! aber nicht wenn der TE schon angemerkt hat, dass er die wohnung nicht ewig besetzen wird.

das hier:
Iron_Frisco schrieb:
Zimmer
sieht für mich auch nicht wie ein klassisches wohnzimmer aus.

in einem solchen raum würde ich auch den nachhall eher mit hausmitteln als absorbern/diffusoren angehen.


warum also nicht erstmal aktiv an das problem rangehen - davon hat man dann auch in der nächsten wohnung bzw. im nächsten raum noch was und man legt sich nicht auf irgendwas fest!
- Dirac Live RCS
- AudioVero Acourate
- DSPeaker Anti-Mode 2.0 Dual Core
- Denon AVR-4311 / Onkyo TX-NR818 / Onkyo TX-NR1010: Audyssey MultEQ XT32

solange der CA amp noch zurückgegeben werden kann, wäre auch einer der genannten AVRs eine prima lösung!


das wichtigste ist aber - schau dir mal genau den link aus meiner signatur an (Lautsprecher richtig aufstellen) und experimentiere aufgrund des gelernten mit der aufstellung und sitzposition.
...den link gabs übrigens schon in ingo's sammlung.
ingo74
Inventar
#51 erstellt: 07. Nov 2012, 09:29
da hier permanent ignoriert wird - nach den beschreibungen und fotos wird frisco hier nicht nur mit diversen raummoden probleme haben, sondern mit weitaus mehr, da hier weder die aufstellung der lautsprecher gut ist, noch die sitzposition und dann natürlich auch die raumakustik generell eher bescheiden sein wird.
wenn man sich lautsprecher dieses kalibers leistet, dann sollte man sich auch an die akustik machen, denn der raum bestimmt, ob und wie es klingt.

es liegt an frisco ob er will oder nicht...
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