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(Stand?)Lautsprecher für geringen Hör-/Wandabstand

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ch4mpu5
Neuling
#1 erstellt: 25. Jan 2014, 20:02
Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit und möchte nun mal für mein eigenes Stereoprojekt eine Anfrage stellen. Wie der Threadtitel bereits angibt, habe ich eine recht begrenze Entfernung von Hörposition zu Wand, an der die Lautsprecher stehen sollen. Daher muss entweder ein sehr geringer Wandabstand oder eben eine geringe Hörentfernung realisiert werden (korrigiert mich, wenn ich als Laie einen Denkfehler gemacht habe, vll habt ihr ja auch noch eine bessere Idee). Wie bewertet ihr das? Wenn möglich sollen die Möbel in der folgenden Skizze aber so stehen bleiben.

Raumsituation


Vielen Dank für eure Vorschläge und Hilfe! Nachfolgend noch die gewünschten Infos zur Situation.


-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
500-1000 Euro (je nachdem, was akustisch noch Sinn macht)

-Wie groß ist der Raum?
ca. 19 m2 (siehe Skizze oben)

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden?
Die Lautsprecher können zwischen den 2 Regalen und der Wand vor dem Sofa (Hörposition Stern) aufgestellt werden.

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Ich hätte gern Standlautsprecher und würde auf einen Sub gern verzichten.

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
Das ist im Prinzip egal, die Einschränkung ist wie bereits erwähnt der geringe Abstand zur Hörpositon, der wahrscheinlich dessen Größe beschränkt.

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung?
Nein.

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Wird demnächst gekauft, wobei ich mir noch unschlüssig bin, ob einfacher Stereovollverstärker oder A/V Receiver mit mehr Funktionen (Internetradio oder DAB+ wären schön, DLNA/WLAN usw. brauche ich jedoch nicht). Ratschläge sehr willkommen!

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden?
Filme/TV sollten nur 10-20% aus machen und sind daher vernachlässigbar. Die meiste Zeit wird Musik gehört (CD-Player und DVD-Player vorhanden). Musikrichtung ist meist elektronische Musik, aber auch seltener Rock, Klassik oder Jazz.

-Wie laut soll es werden?
Raumfüllend aber nicht über Zimmerlautstärke.

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
Da ich keinen Sub haben möchte wären ~30 Hz schon schön. Hierbei kommt es aber nicht auf das einzelne Hz an.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
Nicht übermäßig, da ich mir nicht anmaße feinste Unterschiede raushören zu können (darum auch die große Spanne beim Preis).

-Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?
Generell gefallen mir zu prägnante Höhen nicht, wobei diese Aussage so wahrscheinlich wenig hilfreich sein dürfte.
Probe hören steht nächste Woche an. Zunächst wollte ich zu einem Elektronikmarkt, um die bekannteren Marken (Canton, Quadral, Heco, Canton, ...) zu hören und später in ein Hifi Studio, um ggf. unbekanntere Marken hören zu können. Bin auf jeden Fall für Empfehlungen und Tipps zu meinen Anforderungen offen!

-Standort + Radius?
Großraum Hamburg, besitze aber leider kein Auto.
Zalerion
Inventar
#2 erstellt: 25. Jan 2014, 20:29
30 Hz ohne Sub sind schon eine Ansage
Und bei Musik eigentlich auch nicht notwendig. Ich schalte meinen nur selten dazu, und meine Frontlautsprecher sollen angeblich die 44Hz nur noch mit -8dB machen, -3dB bei ~56Hz. Einen Unterschied höre ich tatsächlich nur bei stark Basslastiger (größtenteils elektronischer) Musik heraus!
Soviel erst einmal dazu.


Dann nochwas:
Grundlegend ist ein AVR einem Stereoreciever überlegen, denn damit bekommst du den Raum einigermaßen ausgeglichen, was hier auch bedeutet, dass mit dem richtigen Einmesssystem die Aufstellung etwas weniger kritisch ist.
Der Denon x1000 ist relativ günstig und hat schon das Mult-EQ XT drin, was zwar ein paar Macken hat, aber grundsätzlich sehr gut ist. Man kann aber auch manuell eingreifen, wenn das Ergebnis nicht passt, oder es ganz austellen.
Leistungstechnisch kommen die meisten AVR leider nicht an Stereo Verstärker ran, denn die Leistung muss eben im mehrkanal-Betrieb aufgeteilt werden und auch im Stereobetrieb geht eben was an die ganze interne Elektronik verloren. Da wir aber ja alle wissen, dass die tatsächliche Leistung nur im Grenzbereich (also sehr laut) überhaupt nur relevant ist, ist das eigentlich auch zu vernachlässigen.

Die 500-1000€ sind für alles zusammen?

Bei den Lautsprechern gilt eh, geh sie dir anhören. Wenn du sagst, du magst nicht zu prägnante Höhen, würde jetzt spontan mal Elac rausfallen. Schön dass du dir Canton zweimal anhören willst ;).

Generell ist weiter von der Wand und kürzerer Hörabstand besser. Denn die Wand im Rücken ist eher problematisch. Normalerweise würde ich zu Nahfeld-Monitoren raten, aber die würden dann tendenziell eher im Raum stehen müssen, was dem Wohnzimmer wohl nicht so entgegen kommt. AUßerdem gehe ich davon aus, dass nicht immer alleine gehört wird!?

Versuch einfach, möglichst weit von der Wand wegzukommen, 30-40cm wären schon ok. Dann kannst du auch normale Lautsprecher ohne Bedenken aufstellen. Wenn die Wandnähe allgemein gegeben ist, auch die Lautsprecher wandnah probehören! Welche die freistehend einen schönen runden Bass haben, können an der Wand dröhnen, welche die an der Wand gut klingen, im Raum stehend sehr basslos sein.

Das MultEQ XT wird da auch noch ein bisschen helfen können


Bei den Lautsprechern noch: Da gibt es massig Auswahl, du wirst überrascht sein. Im Elektronikmarkt wird es tatsächlich eher die bekannten geben, also Heco, Magnat, Canton, JBL, Elac und Bose, B&O, B&W...

Jamo, Dali, Klipsch.... wird man eher weniger finden. Der Besuch im Fachgeschäft kann sich also lohnen.

Und ein letztes noch: Es gibt kompakte Boxen, die erwachsener als so manche Standlautsprecher aufspielen, nicht von der optischen Größe leiten lassen!
Außerdem sind gerade in dieser Preisklasse mehr Chassis nicht unbeding auch besser.
Sniedelwoods
Stammgast
#3 erstellt: 25. Jan 2014, 20:29
Das erinnert mich stark an meine Wohnsituation

Hmm, ein Lautsprecher in der Ecke, der andere neben Bücherregalen (Das sind aber wohl solche Bretter auf Kopfhöhe oder? ). Wahrscheinlich der linke LS hat auch noch auf 1 meter Entfernung das Ecksofa im Weg.
Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Bassloch auf der Hörposi genießen dürfen.

Die meisten Standlautsprecher werden bei der Aufstellung in den restlichen Ecken deines Raumes Dröhnorgien verursachen
Kompakte fallen allerdings weg da du für 30hz schon ein recht großes Volumen brauchst, dazu kommt das auch Kompaktlautsprecher auf Ständern Platz brauchen.
Für maximal 1000 € Budget sollte es aber schwierig werden einen LS zu finden der wirklich so weit runter geht.

Geh erstmal zum Blödmarkt und verschaff dir einen Überblick was dir überhaupt gefällt damit du schonmal ne' Richtung hast.

Hmm, du magst keine Prägnanten höhen? Dann kann ich dir Checkpoint Charly in Hamburg - Hoheluft empfehlen, der hat viele englisch abgestimmte Lautsprecher da.
Auch wenn der Typ selbst recht gewöhnungsbedürftig ist, ne ehrliche Haut scheint er zu sein

Gruß
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 25. Jan 2014, 21:22
Hallo,

Du könntest 2 Dynavoice Definition DX-5 Wandlautsprecher (etwa 230€ Paarpreis inkl. Versand) + 1-2 dazwischen positionierte Subwoofer + Denon AVR X-1000 probieren.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 25. Jan 2014, 21:26 bearbeitet]
ATC
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2014, 12:53
Hallo,

dein Hörabstand zu den Lautsprechern liegt doch selbst mit 30cm Luft hinter den Lautsprechern noch deutlich über 2m,
bei dem Hörabstand funktioniert fast alles in deinem Preisbereich,
da brauchst du dir noch keine Gedanken machen.

Checkpoint Charly als Anlaufstelle unterstütze ich voll und ganz.

Hersteller mit dezenterem Hochtonbereich wären z.B. PSB, Wharfedale, Mission, B&W, PMC, Spendor, PSB, Harbeth usw.,
eventuell hat der Charly was passendes Gebrauchtes was für deinen Geschmack toll passt,
anhören und weniger lesen.

Gruß
ch4mpu5
Neuling
#6 erstellt: 26. Jan 2014, 13:59
Moin und vielen Dank für eure ausführlichen Antworten und Tipps!


30 Hz ohne Sub sind schon eine Ansage
Und bei Musik eigentlich auch nicht notwendig. Ich schalte meinen nur selten dazu, und meine Frontlautsprecher sollen angeblich die 44Hz nur noch mit -8dB machen, -3dB bei ~56Hz. Einen Unterschied höre ich tatsächlich nur bei stark Basslastiger (größtenteils elektronischer) Musik heraus!
Soviel erst einmal dazu.


Ja, das war vll ein bisschen sehr optimistisch aber tendenziell wäre das ein Punkt, weswegen ich eher etwas mehr investieren würde bzw. einen etwas größeren Lautsprecher nehmen wollte.


Grundlegend ist ein AVR einem Stereoreciever überlegen, denn damit bekommst du den Raum einigermaßen ausgeglichen, was hier auch bedeutet, dass mit dem richtigen Einmesssystem die Aufstellung etwas weniger kritisch ist.


Ah, das ist schon mal sehr hilfreich für mich, da ich bisher eher zu einem Stereo-Receiver tendiert habe.


Der Denon x1000 ist relativ günstig und hat schon das Mult-EQ XT drin, was zwar ein paar Macken hat, aber grundsätzlich sehr gut ist. Man kann aber auch manuell eingreifen, wenn das Ergebnis nicht passt, oder es ganz austellen.


Danke für den Tipp, von dem Gerät hab ich schon viel gelesen. Wie steht es sonst noch mit dem Yamaha RX-V475 als Alternative? Vielleicht ganz kurz noch zu meinen Kriterien (sorry, falls das hier ein bisschen vom eigentlichen Thema abdriftet aber ist vll besser so als einen weiteren Thread zu eröffnen):
Allen voran der Klang (dazu gehört ein gutes Einmesssystem), dann Bedienbarkeit, Internetradio, Haltbarkeit, Stromverbrauch.


Die 500-1000€ sind für alles zusammen?


Nö, war jetzt nur auf die LS bezogen (Receiver sollte nicht über 300€ kosten), zu denen ich nun thematisch auch zurückkehren möchte.
Nochmal kurz zur Erklärung dieser großen Spanne: Die 1000€ möchte ich nur in die Hand nehmen, wenn ich dafür etwas kriege, das für meine Ohren deutlich besser klingt als im 500-600€ Bereich, ansonsten sind ja auch 500€ schon viel Geld (klar alles relativ!).


Außerdem sind gerade in dieser Preisklasse mehr Chassis nicht unbeding auch besser.


Auch das meinte ich mit der großen Preisspanne, weil ja 1000€ LS nicht besser klingen müssen als 500€ LS (vor allem auch subjektiv) aber das is ja eigentlich selbstverständlich.


Bei den Lautsprechern gilt eh, geh sie dir anhören. Wenn du sagst, du magst nicht zu prägnante Höhen, würde jetzt spontan mal Elac rausfallen. Schön dass du dir Canton zweimal anhören willst .


OK, das hilft doch schon mal weiter ... und die 2. Canton sollten eigentlich Magnat heißen Ansonsten fiele mir noch Nubert ein, aber die kann man ja leider (wie Teufel) nicht im Laden hören. Das ist einfach doof, um erst mal eine Vorauswahl zu treffen, denn ich möchte ja nicht 10-20 versch. Standboxen bestellen und danach 9-20 zurück schicken müssen


Generell ist weiter von der Wand und kürzerer Hörabstand besser. Denn die Wand im Rücken ist eher problematisch.


Super, mit der Aussage kann ich ja schon mal viel anfangen und ein Wandabstand von bis zu 50cm sollte möglich sein (Hörabstand würde dann allerdings auf ca. 1,50-1,80m absinken, was mir arg kurz erscheint).


Normalerweise würde ich zu Nahfeld-Monitoren raten, aber die würden dann tendenziell eher im Raum stehen müssen, was dem Wohnzimmer wohl nicht so entgegen kommt. AUßerdem gehe ich davon aus, dass nicht immer alleine gehört wird!?


Ich besitze bereits Nahfeldmonitore (Krk Rokit rp5), die ich auf dem Schreibtisch betreibe (Hörabstand nur ca. 1m), was gut funktioniert. Musik wird nicht immer allein gehört, wobei meine Freundin da etwas geringere Ansprüche an den Klang hat



Jamo, Dali, Klipsch.... wird man eher weniger finden. Der Besuch im Fachgeschäft kann sich also lohnen.


Klipsch würde mich durchaus noch interessieren aber erstmal sehen, was der Besuch im Elektronikmarkt so bringt.

Dazu noch eine kurze Frage: Habt ihr noch Tipps fürs "Probe hören"? Klingt jetzt doof aber ich meine wie bildet man sich am besten ein Urteil in fremder Umgebung an neuen Boxen, worauf ist zu achten? Ich dachte auf jeden Fall daran eine eigene CD mitzunehmen mit Musik, die man gut kennt und die einen großen Dynamik- und Geschwindigkeitsumfang bietet (also nur 2-3 Titel zum vergleichen). Oder wie seht bzw. hört ihr das? Danke für Hinweise!


Hmm, ein Lautsprecher in der Ecke, der andere neben Bücherregalen (Das sind aber wohl solche Bretter auf Kopfhöhe oder? ). Wahrscheinlich der linke LS hat auch noch auf 1 meter Entfernung das Ecksofa im Weg.
Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Bassloch auf der Hörposi genießen dürfen.


Hier noch mal ein Bild, damit man sich das Bücherregal besser vorstellen kann (is eigentlich nur ein Bücherstapel an der Wand das 2. kommt erst noch an die Wand). Der Rest, der da jetzt noch an der Wand steht, kommt natürlich noch weg, stattdessen wollte ich entweder selbst noch ein Rack bauen (gibt ja tolle Anregungen im Selbstbau-Thread hier im Forum) oder etwas kaufen, das ich entsprechend anpasse. An die Wand kommen dann noch 2 CD-Wände (Magnettafeln) und evtl. der TV.

Bücherregal und Wand

Akustisch klingt ja nicht so toll, was du schreibst aber ich kann es (leider) gut nachvollziehen, wenn der LS direkt vor dem Sofa steht (sollte da auch keinen Unterschied machen, wo die Bassöffnung ist bei so niedrigen Frequenzen / lange Wellen). Ich werde aber mit meinen bestehenden Boxen noch mal etwas herum experimentieren, was die Position/den Wandabstand angeht. Noch nutze ich diese etwas in die Jahre (dürften über 20 sein) gekommene HiFi Anlage von Sony Sony MHC 3600


Dann kann ich dir Checkpoint Charly in Hamburg - Hoheluft empfehlen, der hat viele englisch abgestimmte Lautsprecher da.


Da hab ich ja schon mal eine 2. Anlaufstelle und das sogar ganz um die Ecke, vielen Dank!


Du könntest 2 Dynavoice Definition DX-5 Wandlautsprecher (etwa 230€ Paarpreis inkl. Versand) + 1-2 dazwischen positionierte Subwoofer + Denon AVR X-1000 probieren.


Danke für den Tipp, wieso gerade diese? Bist du der Meinung, dass ich bei meiner Raumsituation und meinen Wünschen an einem Sub nicht vorbeikomme? Hier sei noch mal betont, dass die 30 Hz vielleicht etwas hoch bzw. tief gegriffen waren

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an alle, die mir schon geholfen haben! Bin natürlich auch weiterhin für Tipps und Ratschläge sehr dankbar! Schönen Sonntag noch!
Gruß ch4mpu5
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2014, 14:23


Danke für den Tipp, wieso gerade diese? Bist du der Meinung, dass ich bei meiner Raumsituation und meinen Wünschen an einem Sub nicht vorbeikomme? Hier sei noch mal betont, dass die 30 Hz vielleicht etwas hoch bzw. tief gegriffen waren


Wenn ich meine Lautsprecher Dynavoice Definition DF-8

http://www.hood.de/i...hweden--46819769.htm

als Maßstab nehme, dann sind die fast 40cm tief und brauchen ringsum etwa 50cm Mindestabstand zu allen den Schall reflektierenden Flächen, dann stehen die auf der linken Seite quasi direkt vor deinem Sofa ...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 26. Jan 2014, 15:51
Moin

Ich würde mich nicht so auf Standlsp. fixieren, vor allem wenn Du (saubere) 30Hz (+/-) haben möchtest und in der Aufstellung
und vom Hörabstand eingeschränkt bist, mit einem 2.2 Setup, bist Du dies bzgl. erheblich flexibler bei der Auf und Einstellung.

Die Subwoofer kannst Du als Stands für die Kompaktlsp. nehmen und einem AVR der alle gewünschten Features inkl. Bass
Managment und Einmess System bietet, das sind mMn die besten Voraussetzungen um bei deinen Räumlichkeiten möglichst
viel klanglich heraus zu holen, der gewünschte Tiefgang ist dann auch kein Problem.

Beispiel:

Denon X 1000 (280€)
XTZ 93.23 (300€)
XTZ 99W8.16 (400€)

Vertrieb XTZ in Deutschland: http://www.xtzaudio.de

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 26. Jan 2014, 15:53 bearbeitet]
Zalerion
Inventar
#9 erstellt: 26. Jan 2014, 16:21


Danke für den Tipp, von dem Gerät hab ich schon viel gelesen. Wie steht es sonst noch mit dem Yamaha RX-V475 als Alternative? Vielleicht ganz kurz noch zu meinen Kriterien (sorry, falls das hier ein bisschen vom eigentlichen Thema abdriftet aber ist vll besser so als einen weiteren Thread zu eröffnen):
Allen voran der Klang (dazu gehört ein gutes Einmesssystem), dann Bedienbarkeit, Internetradio, Haltbarkeit, Stromverbrauch.


Dazu kann ich leider nicht viel sagen. Das YPAO von den neuen Yamahas habe ich bis jetzt noch nicht testen können. Allgemein scheint Yamaha auch relativ wenig Infos über die Klassen ihrer Systeme rauszugeben, vohingegen Audyssey zwar auch nicht viel verrät, aber immerhin sagt, welches Gerät was hat und wo grob die Unterschiede sind.

Ich habe sowohl Yamaha als auch Denon benutzt (der Yamaha allerdings etwas älter, außerdem haben die auch erst später mit den EQs angefangen) und muss sagen, dass der Denon (also Audyssey) gefühlt die Surrounds etwas schlechter einmisst (also Abstände und Pegel).
Die EQs wie gesagt kann ich nicht vergleichen. MultEQ-XT hat bei mir die Oberen Frequenzen fast komplett weg gemacht. Klingt zwar erst einmal gefälliger, mich stört es aber (kann aber auch mit meinen Lautsprechern zusammenhängen, Breitbänder, bzw. Waveguides, vielleicht kommts damit einfach nicht klar).
Insgesamt kann man es zumindest mal ausprobieren. Selbst wenn dir die EQ Einstellungen nicht gefallen sollten, ein bisschen kann man auch manuell eingreifen/korrigieren oder ganz ausschalten, aber Entfernungen/Phasen usw. sind schon ein Gewinn. Damit kann man gegen die gefürchteten Basslöcher ankommen.
Am Ende ist es wohl auch Geschmackssache. Die Yamahas (wobei ich jetzt auch nicht weiß, ob alle) haben z.B. PEQs, wohingegen zumindest mein MultEQXT nur einen Graphischen hat, zumindest an dem man selber was korrigieren kann.



Dazu noch eine kurze Frage: Habt ihr noch Tipps fürs "Probe hören"? Klingt jetzt doof aber ich meine wie bildet man sich am besten ein Urteil in fremder Umgebung an neuen Boxen, worauf ist zu achten? Ich dachte auf jeden Fall daran eine eigene CD mitzunehmen mit Musik, die man gut kennt und die einen großen Dynamik- und Geschwindigkeitsumfang bietet (also nur 2-3 Titel zum vergleichen). Oder wie seht bzw. hört ihr das? Danke für Hinweise!

Ja, habe ich:
Nimm dir dir bekannte Sachen mit und versuche möglichst die heimische Situation nachzustellen. Also mit Wandabstand (der ja nunmal nicht so groß sein kann) und Hörabstand.
Vergleiche KEINE Lautsprecher, die komplett unterschiedlich stehen (im Elektromarkt öfters der Fall. Du lässt dir z.B. ein Paar dazu stellen, dass dann vor den anderen steht---> Wandabstand 20cm zu 70cm oder so ähnlich. Vergleichbarkeit ist dann nicht mehr gegeben!)

Ich werde jetzt auch nicht unbedingt viel zu den einzelnen Marken sagen (es gibt immer bestimmte Tendenzen vor allem im unteren Preisbereich), erst wenn du mit deinen Eindrücken kommst, kann ich gerne was dazu sagen, soweit ich es noch im Kopf habe vom letzten Hören .


Der Tipp "gegen" Standlautsprecher ist nicht schlecht, hatte ich ja auch schon erwähnt


Und ich möchte mich noch kurz etwas verbessern:


Generell ist weiter von der Wand und kürzerer Hörabstand besser. Denn die Wand im Rücken ist eher problematisch. Normalerweise würde ich zu Nahfeld-Monitoren raten, aber die würden dann tendenziell eher im Raum stehen müssen, was dem Wohnzimmer wohl nicht so entgegen kommt. AUßerdem gehe ich davon aus, dass nicht immer alleine gehört wird!?

Gilt natürlich nur eingeschränkt, sich direkt vor die Boxen zu setzen ist auch Quatsch. Was ich meinte:
Wenn Lautsprecher an der Wand oder gar in einer Ecke stehen, kann es gerne mal zu unschönem Verhalten im Bass kommen (gerade, wenn sie nicht darauf ausgelegt sind, an der Wand zu stehen). Mit etwas Abstand spielen die meisten ausgewogener und angenehmer.
ch4mpu5
Neuling
#10 erstellt: 27. Jan 2014, 17:38
Ich versuche mal meine Antworten nach Themen zu sortieren:

Lautsprecher/Akustik:


dein Hörabstand zu den Lautsprechern liegt doch selbst mit 30cm Luft hinter den Lautsprechern noch deutlich über 2m,
bei dem Hörabstand funktioniert fast alles in deinem Preisbereich,
da brauchst du dir noch keine Gedanken machen.

Checkpoint Charly als Anlaufstelle unterstütze ich voll und ganz. [...]
eventuell hat der Charly was passendes Gebrauchtes was für deinen Geschmack toll passt,
anhören und weniger lesen.


Danke, besonders das "weniger Lesen" ist sicherlich ein guter Tipp Ich hoffe ich komme dafür diese Woche endlich zum Hören und Charly ist wie ich grad gesehn habe sogar fußläufig erreichbar vom Büro






Danke für den Tipp, wieso gerade diese? Bist du der Meinung, dass ich bei meiner Raumsituation und meinen Wünschen an einem Sub nicht vorbeikomme? Hier sei noch mal betont, dass die 30 Hz vielleicht etwas hoch bzw. tief gegriffen waren


Wenn ich meine Lautsprecher Dynavoice Definition DF-8
http://www.hood.de/i...hweden--46819769.htm als Maßstab nehme, dann sind die fast 40cm tief und brauchen ringsum etwa 50cm Mindestabstand zu allen den Schall reflektierenden Flächen, dann stehen die auf der linken Seite quasi direkt vor deinem Sofa ...


Ja, das Problem seh ich eben auch. Trotzdem werde ich erstmal versuchen an einem Sub vorbeizukommen. Sollte ich nichts zufriedenstellendes finden, komme ich aber darauf zurück. Danke für den Link!


Die Subwoofer kannst Du als Stands für die Kompaktlsp. nehmen und einem AVR der alle gewünschten Features inkl. Bass
Managment und Einmess System bietet, das sind mMn die besten Voraussetzungen um bei deinen Räumlichkeiten möglichst
viel klanglich heraus zu holen, der gewünschte Tiefgang ist dann auch kein Problem.

Denon X 1000 (280€)
XTZ 93.23 (300€)
XTZ 99W8.16 (400€)


Danke Glenn! Ich werde darüber nachdenken, sobald ich ein paar Lautsprecher gehört habe. Die Idee beide über einander zu stellen gefällt mir schon eher (hätte nicht unbedingt gedacht, dass das möglich ist).

Receiver:



Danke für den Tipp, von dem Gerät hab ich schon viel gelesen. Wie steht es sonst noch mit dem Yamaha RX-V475 als Alternative? Vielleicht ganz kurz noch zu meinen Kriterien (sorry, falls das hier ein bisschen vom eigentlichen Thema abdriftet aber ist vll besser so als einen weiteren Thread zu eröffnen):
Allen voran der Klang (dazu gehört ein gutes Einmesssystem), dann Bedienbarkeit, Internetradio, Haltbarkeit, Stromverbrauch.

Ich habe sowohl Yamaha als auch Denon benutzt (der Yamaha allerdings etwas älter, außerdem haben die auch erst später mit den EQs angefangen) und muss sagen, dass der Denon (also Audyssey) gefühlt die Surrounds etwas schlechter einmisst (also Abstände und Pegel).
Die EQs wie gesagt kann ich nicht vergleichen. MultEQ-XT hat bei mir die Oberen Frequenzen fast komplett weg gemacht. Klingt zwar erst einmal gefälliger, mich stört es aber (kann aber auch mit meinen Lautsprechern zusammenhängen, Breitbänder, bzw. Waveguides, vielleicht kommts damit einfach nicht klar).
Insgesamt kann man es zumindest mal ausprobieren. Selbst wenn dir die EQ Einstellungen nicht gefallen sollten, ein bisschen kann man auch manuell eingreifen/korrigieren oder ganz ausschalten, aber Entfernungen/Phasen usw. sind schon ein Gewinn. Damit kann man gegen die gefürchteten Basslöcher ankommen.
Am Ende ist es wohl auch Geschmackssache. Die Yamahas (wobei ich jetzt auch nicht weiß, ob alle) haben z.B. PEQs, wohingegen zumindest mein MultEQXT nur einen Graphischen hat, zumindest an dem man selber was korrigieren kann.


Ok, ich sehe schon ich muss mich noch etwas genauer mit der Thematik Einmessen und EQs beschäftigen (PEQ sagt mir nichts). Surround wäre ja für mich nicht das Problem, wenn der Denon bei Stereo vernünftig funktioniert. Ansonsten war/bin ich einfach nur neugierig, was es noch für Alternativen zum Denon gibt aber kann auch mit dem gut leben. Wenn er so hoch gelobt wird, kann er ja nicht so schlecht sein. Preislich auf jeden Fall akzeptabel, viel mehr wollt ich dafür auch nicht ausgeben. Danke auf jeden Fall für deinen Erfahrungsbericht Zalerion!

Probe hören:


Ich werde jetzt auch nicht unbedingt viel zu den einzelnen Marken sagen (es gibt immer bestimmte Tendenzen vor allem im unteren Preisbereich), erst wenn du mit deinen Eindrücken kommst, kann ich gerne was dazu sagen, soweit ich es noch im Kopf habe vom letzten Hören .


Das macht absolut Sinn Mal schauen, inwieweit sich deine Tipps im Elektronikmarkt berücksichtigen lassen (gerad was den Wandabstand angeht). Bei Charly sieht das ja dann schon viel besser aus mit Vergleichbarkeit. Mehr dazu, sobald ich es geschafft hab Probe zu hören.





Generell ist weiter von der Wand und kürzerer Hörabstand besser. Denn die Wand im Rücken ist eher problematisch.


Gilt natürlich nur eingeschränkt, sich direkt vor die Boxen zu setzen ist auch Quatsch. Was ich meinte:
Wenn Lautsprecher an der Wand oder gar in einer Ecke stehen, kann es gerne mal zu unschönem Verhalten im Bass kommen (gerade, wenn sie nicht darauf ausgelegt sind, an der Wand zu stehen). Mit etwas Abstand spielen die meisten ausgewogener und angenehmer.


Zu dem Thema noch eine Ergänzung:
Ich habe gestern ein paar Experimente mit meinen Sonys (MHC-3600) gemacht, um wirklich mal zu testen, wie stark sich der Wandabstand auswirkt. In der Tat konnte ich einen stärker Bass bei größerer Wandnähe (~10cm) im Vergleich zu größerer Entfernung (~50cm) heraus hören. Eventuell lässt sich durch ein bisschen Experimentieren dadurch auch das von Sniedelwoods angesprochene Bassloch schließen, sofern das bei größeren Boxen zum Problem würde.
ch4mpu5
Neuling
#11 erstellt: 31. Jan 2014, 22:06
WIe schon mehrfach angedeutet, war ich nun endlich mal Probe hören im Elektronikmarkt (zusammen mit Enascott). Kurzes Vorab-Fazit: Obwohl ich noch keinen Wunschkadidaten gefunden habe, war es sehr aufschlussreich! Genutzt wurden ein Klavierstück (Bereich Klassik), einmal Rockmusik (Placebo) und einmal Trance/Elektronische Musik (Kai Tracid), um möglichst unterschiedliche aber realistische Bedingungen zu haben.

Getestet wurden von den vorhandenen ca. 40 LS im Stereoraum an einem Yamaha AS-1000 vorwiegend Standlautsprecher (die ich hier nur nenne), nämlich Elac (FS 207 A, FS 247), Canton (Ergo 690 DC, GLE496), Heco (Musicstyle 800, Celan GT702), Magnat (Vector 207), Quadral (Argentum 490, Platinum M40, Signo Avantgarde 80), Dynaudio (beide Namen leider nicht notiert).

Ich möchte jetzt hier keine lange Rezension zu jeder Box schreiben (was ich auch nicht könnte und wohl niemandem helfen würde). Allerdings möchte ich ein paar Eindrücke geben, die besonders aufgefallen sind. Ich habe mit dem Klassiktitel (Klaviermusik ohne tiefe Frequenzen) begonnen, was ich so nicht wiederholen würde, da hier die geringsten Unterschiede auftraten und ich subjektiv viele LS als sehr ähnlich empfand und kaum LS negativ hervortraten. Positiv ist mir hier besonders die Heco Musicstyle 800 aufgefallen, die besonders fein die Höhen auflöste und einen angenehm warmen Klang hatte.

Bei Kai Tracid (Titel "Too many times": abwechslungsreich, Flächen, mittelschneller Beat, Pianoklänge) sah es dann ganz anders aus. Hier war z.B. die Heco Musicstyle 800 extrem dünn und relativ unausgewogen, dafür kamen Heco Celan GT 702 (nicht nur optisch die mit dem größten Volumen) und Canton GLE496 bei mir deutlich besser an. Damit waren auch die niedrigen Frequenzen gut abgedeckt (ohne übertrieben zu wirken), während Mitten trotzdem klar wiedergegeben wurden. Kurzum, ich dachte meine Favoriten gefunden zu haben.

Beim Genre Rock (Placebo: "Every you, every me") sah es wiederum anders aus. Hier wirkte die Heco in den Mitten recht unsauber, etwas verwaschen. Jedenfalls für den Bereich Rock keinesfalls die erste Wahl, obwohl sie zuvor so gut gefallen hatte. Mit der Canton GLE 496 sah es etwas besser aus. Noch besser gefiel mir hier die Quadral Argentum sowie Quadral signo avantgarde.

Eine kleine (positive) Überraschung war für mich die Magnat Vector 207. Trotz ihres vergleichsweise geringen Preises (ca. 200 EUR), der von den anderen um einen Faktor 2 bis 5 übertroffen wurde, konnte sie sich an vielen Stellen sehr gut messen und wirkte auf mich sehr ausgewogen. Allerdings macht sich dann der geringe Preis doch etwas bei der Auflösung von Details bemerkbar, weswegen ich sie wohl nicht kaufen würde. Für Interessenten mit geringem Budget kann ich sie aber durchaus empfehlen.

Fazit: Noch habe ich meinen Favoriten nicht gefunden aber kann schon mal eine grobe Vorauswahl treffen. Die vorhandenen Boxen von Dynaudio und Elac haben mich nicht so überzeugt (natürlich alles Geschmackssache). Quadral, Canton und Heco könnte ich mir hingegen gut im heimischen Wohnzimmer vorstellen. Magnat werde ich auch im Auge behalten. Als erste Hörsession waren es sehr lehrreiche und interessante 2 Stunden Demnächst stehen dann Besuche bei Charly, im Bunker (Justmusic) und auf den Norddeutschen Hifttagen an, um weitere Eindrücke zu sammeln und den Traum-LS näher zu kommen.

Allgemein zum Probe hören bin ich für Tipps und Verbesserungsvorschläge "für's nächste Mal" sehr offen, da dieses mein erstes Mal war. Vielleicht habt ihr ja auch völlig andere Erfahrungen gemacht. Bezüglich Raumakustik standen alle LS in etwa 20cm Wandentfernung, was ich nicht verändert habe (wäre bei der Auswahl auch zu viel Arbeit gewesen). Ich habe mich jeweils halbwegs im Stereodreieck in ca. 2-2,5m Entfernung positioniert.
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 31. Jan 2014, 22:33

Bezüglich Raumakustik standen alle LS in etwa 20cm Wandentfernung, was ich nicht verändert habe (wäre bei der Auswahl auch zu viel Arbeit gewesen). Ich habe mich jeweils halbwegs im Stereodreieck in ca. 2-2,5m Entfernung positioniert.


Das kannst Du nicht als Maßstab nehmen. Da der Vorführ-Raum sicher akustisch optimiert ist und die vielen "passiven" Lautsprecher bei der Vorführung mitgewirkt haben und mit Ihrer gesammelten Membranfläche viel Tiefton quasi aufgesogen/absorbiert haben.
Zalerion
Inventar
#13 erstellt: 31. Jan 2014, 23:12
Das dir die Elacs nicht so gefallen würden, hatte ich ja vorrausgesagt.

Die meisten anderen genannten kenne ich jetzt nicht so genau, nur wundert es mich, dass die die günstigen Magnats einigermaßen gefallen haben. Acuh wenn ich das Modell nicht konkret zuordnen kann, so haben die ("günstigeren") Magnats, vor allem wandnah, tendenziell zu viel / total unsauberen Bass, der zwar erst mal fett klingt, aber eben nicht wirklich schön ist und auf Dauere nervt


Das mit dem Raum ist leider richtig, da sich die Akustik leider doch sehr stark unterscheidet. Auch bei der Aufstellung können je nach Lautsprecher die Unterschiede schon enorm sein.
Bsp.: Bei meinem Vater stehen die Lautsprecher Raum- und Frau-bedingt leider sehr nah an der Wand, z.T. auch fast in den Ecken, das dröhnt lustig vor sich hin. Ich hab sie ihm zum Testen mal aus den Ecken rausgeholt und dazu noch auf einen Stuhl gestellt (HT auf Ohrhöhe), also quasi aus dem 8tel Raum in Vollraum, theoretisch also 18dB (!!!) weniger im Bass, praktisch wirds im Raum etwas weniger weniger gewesen sein, aber nun gut.
Erste Reaktion von ihm: Ey, wo ist denn der Bass hin?
Nach kurzem Hören wars dann auch nicht mehr so schlimm.
Und beim zurückstellen: Das dröhnt ja total!

Im Endeffekt kannst du also nur Tendenzen raushören und dich für eine Richtung entscheiden.
Ein guter Hifi-Händler wird sich auch auf "Verkauf mit Rücknahme" einlassen, also Kohle hinterlegen und z.B. die 3 Favoriten mitnehmen. Die am wenigsten gefallen dann wieder zurückbringen. So kannst du dann in der Endauswahl mal final probieren.
DAS muss vorher aber explizit vereinbart werden!
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 31. Jan 2014, 23:21

nur wundert es mich, dass die die günstigen Magnats einigermaßen gefallen haben. Acuh wenn ich das Modell nicht konkret zuordnen kann, so haben die ("günstigeren") Magnats, vor allem wandnah, tendenziell zu viel / total unsauberen Bass, der zwar erst mal fett klingt, aber eben nicht wirklich schön ist und auf Dauere nervt


Dann höre Dir bei Gelegenheit die Magnat Vector mal an. Die haben mit Monitor Supreme und Quantum nichts zu tun und sind wunderbar neutral bis leicht warm spielende - gut auflösende - sehr preiswerte HiFi-Lautsprecher. Ich ziehe sie allemal z.B. den Dali Zensor und Wharfedale Diamond vor.


[Beitrag von Tywin am 31. Jan 2014, 23:23 bearbeitet]
Zalerion
Inventar
#15 erstellt: 31. Jan 2014, 23:29

Tywin (Beitrag #14) schrieb:


Dann höre Dir bei Gelegenheit die Magnat Vector mal an. Die haben mit Monitor Supreme und Quantum nichts zu tun und sind wunderbar neutral bis leicht warm spielende - gut auflösende - sehr preiswerte HiFi-Lautsprecher. Ich ziehe sie allemal z.B. den Dali Zensor und Wharfedale Diamond vor.


Dann muss ich mal Vorurteile aus dem weg schaffen gehen, falls ich die mal irgendwo hören kann
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 31. Jan 2014, 23:31
Ich verstehe aber deine Vorurteile gut. Als ich die Vector zum ersten Mal hörte, konnte ich nicht glauben, dass es "so günstige" LS von Magnat sind. Inzwischen ist Heco aber auch nur eine Marke der Fa. Magnat ... und Music Style, Aleva und Celan sind schon recht gute LS.


[Beitrag von Tywin am 31. Jan 2014, 23:32 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 01. Feb 2014, 09:18

ch4mpu5 (Beitrag #11) schrieb:

Getestet wurden von den vorhandenen ca. 40 LS im Stereoraum an einem Yamaha AS-1000 vorwiegend Standlautsprecher....


Also wenn ich das richtig verstehe, waren in dem Raum wo Du Probe gehört hast ungefähr 40 Lsp. aufgestellt?

Wenn dem so ist, kannst Du die Höreindrücke vergessen, die Bass Chassis der anderen Lsp. verfälschen den eigentlichen Klang
des gehörten Lsp. erheblich, somit lassen sich kaum Rückschlüsse ziehen, wie der jeweilige Lsp. bei Dir zu Hause klingen wird.

Saludos
Glenn
ch4mpu5
Neuling
#18 erstellt: 01. Feb 2014, 11:31

Tywin (Beitrag #12) schrieb:

Bezüglich Raumakustik standen alle LS in etwa 20cm Wandentfernung, was ich nicht verändert habe (wäre bei der Auswahl auch zu viel Arbeit gewesen). Ich habe mich jeweils halbwegs im Stereodreieck in ca. 2-2,5m Entfernung positioniert.


Das kannst Du nicht als Maßstab nehmen. Da der Vorführ-Raum sicher akustisch optimiert ist und die vielen "passiven" Lautsprecher bei der Vorführung mitgewirkt haben und mit Ihrer gesammelten Membranfläche viel Tiefton quasi aufgesogen/absorbiert haben.



Also wenn ich das richtig verstehe, waren in dem Raum wo Du Probe gehört hast ungefähr 40 Lsp. aufgestellt?

Wenn dem so ist, kannst Du die Höreindrücke vergessen, die Bass Chassis der anderen Lsp. verfälschen den eigentlichen Klang
des gehörten Lsp. erheblich, somit lassen sich kaum Rückschlüsse ziehen, wie der jeweilige Lsp. bei Dir zu Hause klingen wird.


Das mit dem Raum ist leider richtig, da sich die Akustik leider doch sehr stark unterscheidet. Auch bei der Aufstellung können je nach Lautsprecher die Unterschiede schon enorm sein.


Da habt ihr natürlich Recht aber mir ging es ja auch noch nicht so sehr um den absoluten Klang als viel mehr um die Unterschiede zwischen den LS. Ich denke schon, dass das Probe hören zumindest grobe Anhaltspunkte gegeben hat, welche auch zu Hause eher funktionieren könnten und welche mir sowieso nicht gefallen werden. Denn faktisch kann ich so einen Test von 10 bis 20 versch. LS einfach nicht mit vertretbarem Aufwand zu Hause durchführen. Ich denke gerade was die Ausgewogenheit betrifft und wie sauber ein LS Details wieder gibt, sollte das doch schon in begrenztem Maße aussagekräftig sein. Im Prinzip hat es ja Zalerion mit folgender Aussage auch gut zusammen gefasst denke ich


Im Endeffekt kannst du also nur Tendenzen raushören und dich für eine Richtung entscheiden.




nur wundert es mich, dass die die günstigen Magnats einigermaßen gefallen haben. Acuh wenn ich das Modell nicht konkret zuordnen kann, so haben die ("günstigeren") Magnats, vor allem wandnah, tendenziell zu viel / total unsauberen Bass, der zwar erst mal fett klingt, aber eben nicht wirklich schön ist und auf Dauere nervt


Ja, wie gesagt, mich hat es auch überrascht. Sie wirkten auf mich eben wie Allrounder, die zwar teils leichte Schwächen haben, nirgends jedoch wirklich schlecht klangen (und an manchen Stellen sogar überraschend gut). Größte Schwäche für meinen Geschmack war die zum Teil geringe detaillierte Auflösung. Man darf natürlich keine Wunder bei dem Preis erwarten aber in puncto Preis/Leistung sind sie mMn vergleichsweise gut. Kann mich da Tywin entsprechend nur anschließen.
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