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Lautsprecher + Verstärker bis 1500€

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Autor
Beitrag
LeoFischel
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Aug 2014, 21:55
Liebe (Forums)Gemeinde,

ich habe die letzten 14 Jahre meine Musik über einen Telefunkenverstärker (TA 350) und Denonboxen (SC-10B) gehört. Leider hat mein Telefunkenverstärker irgendwann Macken bekommen (manche Ausgänge funktionieren nicht mehr, Wackelkontakt bei manchen Ausgängen am Drehknopf). Zu guter Letzt rasselt nun eine der Denonboxen im Bassbereich.
Erst wollte ich Box und Verstärker reparieren lassen, aber nach ein wenig Nachforschungen lohnt sich das wohl nicht. Deswegen müssen neue Boxen und ein passender Verstärker her.
Mir ist klar, das ich Probehören muss. Allerdings wäre es wirklich sehr hilfreich, wenn Ihr mich vielleicht in die richtige Richtung stoßen könntet und ich bedanke mich jetzt schon einmal für alle Hinweise
Hier mal der ausgefüllte Fragebogen:

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
bis max. 1500

-Wie groß ist der Raum?
23m2 aber ich ziehe häufig um und trage die Anlage oft auf meine Dachterrasse (Musikalische Späterziehung meiner Nachbarn)

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
Ist ein viereckiger Raum und da steht nicht viel drin

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Ich bin gegen einen Subwoofer. Ich möchte am liebsten nur 2 Boxen haben.

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
So, dass ich sie noch gut tragen kann

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
Nein

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Der den ich dazu kaufe

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
Querbeet, aber viel Hiphop (bin aber großer Fan von neutralem Klang)

-Wie laut soll es werden?
sollten schon ordentlich Wums haben

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
Da ich viel basslastige Musik höre: gerne tief

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
SEHR VIEL

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?
Denon SC-10B. Sound fand ich ganz gut aber ein wenig zu dünn und bei hören Lautstärken verzerrt

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)
Wenn, dann Design

- Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren)
Hamburg, habe kein Auto

Vielen Dank,
Leo
~Lukas~
Inventar
#2 erstellt: 08. Aug 2014, 22:42
Hallo,
Wenn du die Lautsprecher so aufstellen kannst, bist du in der Wahl deiner Lautsprecher eigentlich recht frei.
Bezüglich der Einteilung des Budgets würde ich in etwa 300 bis maximal 400€ in den Verstärker und den Rest in gute Lautsprecher investieren.

Bei Verstärkern kannst du dir zum Beispiel so etwas anschauen, um einmal die gängigen "Mainstreammarken" zu nennen:
Yamaha AS 500 (eventuell auch der Receiver RS 500/RS 700)
Pioneer A 50
Denon PMA 720AE
Onkyo A 9050

Alternativ könnte man auch aufgrund von Anschlüssen und Einmesssystem auf einen günstigen AV Receiver zurückgreifen, das kannst du selbst entscheiden, was du möchtest.

Bei den Lautsprechern musst du ganz klar selbst hören, was dir zusagt. Folgende Marken bzw. ihre Modellreihen könntest du dabei anhören:
Nubert Nuline 84
Dynavoice Definition DF 8
XTZ 99.36

Selbstverständlich gibt es viele weitere Optionen, die genannten halte ich jedoch für recht gute Möglichkeiten, die du dir einmal anhören könntest.

LeoFischel
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Aug 2014, 23:09
Hallo ~Lukas~,

danke schon mal für die Tipps. Ich hatte hier im Forum den Eindruck gewonnen, dass die Kombination von Verstärker und Lautsprechern wichtig ist. Ist das richtig? Ich meine wenn ich schon neu kaufe, kann ich ja gleich passend kaufen ...
Als Ausgabequelle würde ich übrigens zum einen mein MacBook benutzen und zum anderen einen Plattenspieler. Ob Verstärker oder Receiver 8unterscheidet sich nur durch die Anschlussquellenauswahl - richtig?) ist mir eigentlich egal, solange ich die beiden Sachen anschließen kann. Radio höre ich auch keins ...

Danke,
Leo
Dayman
Inventar
#4 erstellt: 09. Aug 2014, 00:05
Weniger Tragearbeit und gute neutrale Lautsprecher kannst du auch haben, wenn du Aktivmonitore einsetzt
Da wäre bei 1000€ ein Paar Adam A7x / Genelec 8030 beispielsweise eine Möglichkeit.

Ansonsten vielleicht statt der XTZ 99.36 (min 1200€/Paar) eher die 99.25/99.26 als Kompaktlautsprecher,
bin ich derzeit selbst am überlegen, ob ich mir die mall anhöre.
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 09. Aug 2014, 00:50

Ich hatte hier im Forum den Eindruck gewonnen, dass die Kombination von Verstärker und Lautsprechern wichtig ist. Ist das richtig?


Njein. Der alles limitierende Flaschenhals ist die Qualität der Aufnahme. Je besser die Anlage desto weniger verzeiht sie schlechte Aufnahmen.

Auf der Hardwareseite bestimmt das Zusammenspiel von Lautsprecher und Raumakustik den Sound. Die Elektronik spielt eine eher untergeordnete Rolle. Solange der Verstärker den Lautsprecher mit genug Power versorgen kann, wird es allenfalls marginale (um nicht zu sagen keine) Klangunterschiede zwischen den Geräten geben.

Den größten Klangunterschied/Verbesserung erreicht man immer mit anderen Lautsprechern. Diese stellen immer einen Kompromiss dar, denn kein Lautsprecher, auch nicht der beste, ist in der Lage das vom Verstärker (auch von einem günstigen) ausgegebene Signal zu reproduzieren.


Du sagtest Du möchtest einen Plattenspieler nutzen, ist der vorhanden oder musst Du den auch anschaffen?

Wegen der Benutzung des Laptops als Quelle würde ich dir Aktivlautsprecher empfehlen. Z.B. die Nubert Nupro A300. Die ist recht neutral und kommt für ihre Größe recht weit in den Basskeller. Ihr integrierter Verstärker hat mehrere Digital und Analogeingänge und ist fernbedienbar. Den Rest des Budget würde ich für die Anschaffung des Plattendrehers ausgeben, bzw. wenn einer Vorhanden ist für einen guten Tonabnehmer und einen Phonopre.

http://www.nubert.de/nupro-a-300/p1363/?category=202
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 09. Aug 2014, 07:19
Hallo Leo,


Ich hatte hier im Forum den Eindruck gewonnen, dass die Kombination von Verstärker und Lautsprechern wichtig ist. Ist das richtig?


es besteht im Forum darüber weitgehend ein Konsens, dass der Verstärker keine große Rolle für das Klangergebnis spielt. Sind alle relevanten Faktoren end/aus-optimiert, kann man sich darüber Gedanken machen, ob ein leistungsfähigerer Verstärker einen Zusatznutzen bringen kann.

Wichtig ist es - wie Bärchen schon schreibt - dass der Verstärker für die Anforderungen durch Lautsprecher und Nutzer - bezüglich seiner Leistungsfähigkeit (Ausgangsleistung und Stromversorgung) - nicht zu schwach dimensioniert ist.

Allerdings werden die allermeisten Menschen beim täglichen Musikkonsum die Auswirkungen eines zu schwach dimensionierten Verstärkers niemals bemerken.

Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 09. Aug 2014, 14:48 bearbeitet]
LeoFischel
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Aug 2014, 09:25
Hallo Zusammen,

danke für die zahlreichen Antworten.
@Dayman und baerchen.aus.hl: Vielen Dank für den Tipp mit den Aktivlautsprechern. Ich finde den Gedanken nur 2 Boxen ohne Verstärker rumtragen zu müssen, ganz charmant. Ich habe noch 2 Fragen dazu:
1. Warum sind Aktivlautsprecher gerade für die Ausgabe eines Laptops besonders gut?
2. Kann ich ohne Probleme einen Plattenspieler (Plattenspieler ist vorhanden, ein alter Technics) an Aktivlautsprechern anschließen?

Ganz konkret haben mich die nubert angesprochen. Auch zu diesen hätte ich ein paar fragen:
1. Wie viel Power haben die? Dezibelwerte gibt nubert ja nicht an. Wichtig wäre mir ohnehin, dass ich damit auch mal eine Party beschallen kann, aber trotzdem noch einen satten und unverzerrten Sound habe, wo meine alten Denon wirklich an ihre Grenzen gekommen sind - gerade unter freiem Himmel (Terrasse).
2. Das sind ja Kompaktlautsprecher und wenn ich das hier im Forum richtig gelesen habe, ist es mit Kompaktlautsprechern wesentlich schwieriger gute Bässe/guten Sound mit diesen zu erzeugen als mit Standlautsprechern. Wie viel Potenzial verschenke ich hier. Gibt es eine Formel, wie viel man bei Kompaktlautsprechern mehr ausgeben muss, um die gleiche Soundqualität wie bei entsprechenden Standlautsprechern zu erreichen?

@Tywin: Vielen Dank für die interessanten Links!

Grüße,
Leo
ATC
Inventar
#8 erstellt: 09. Aug 2014, 11:45
Moin,

also die Nubert gehen schon recht laut,
man kann an diesen Aktivlautsprechern (aber auch an anderen) die untere Grenzfrequenz verschieben,
je weniger tief der Lautsprecher also spielen muss, umso lauter kann er dies dann tun.

Wenn man dann im Freien tatsächlich zuwenig Bass haben sollte (das wird mit kleinen Standlautsprechern aber keinesfalls anders sein),
dann ganz einfach nen günstigen Aktivsubwoofer dazu.

generell geht die NuPro A 300 aber schon deutlich anders zur Sache als deine Denons, teste ruhig erst mal ohne

Für den Plattenspieler brauchst du eventuell noch nen kleinen Phon Pre, wird in deinem Dreher wohl nicht verbaut sein,oder?

Eine gewünschte "Formel" gibt es übrigens nicht,
Bässe brauchen entweder Volumen,
oder der Lautsprecher muß mehr oder minder dazu gezwungen werden diese Töne auszugeben,
was der Vorteil von Aktiv ist, da man das hier recht leicht bewerkstelligen kann.
Natürlic´h sind irgendwann die Grenzen der Physik erreicht, das ist klar.
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 09. Aug 2014, 12:20

1. Warum sind Aktivlautsprecher gerade für die Ausgabe eines Laptops besonders gut?


Weil der PC sie auch ohne zusätzlichen Verstärker mit Hilfe der Soundkarte steuern kann.



2. Kann ich ohne Probleme einen Plattenspieler (Plattenspieler ist vorhanden, ein alter Technics) an Aktivlautsprechern anschließen?


Die meisten aktiven Lautsprecher haben nur einen Eingang und benötigen für den Anschluss mehrerer Geräte entweder einen Vorverstärker oder ein kleines Mischpult. Die Nubert ist ein Sonderfall, sie hat mehrere Eingänge. Z.B. einen USB Eingang zum Anschluss des PC, einen optischen Digitaleingang z.B. für den Anschluss des TV und einen analogen Eingang zum Anschluss von Analoggeräten. An diesen Eingang kann auch ein Plattendreher angeschlossen werden. Da das Signal des Plattenspieler sehr gering und verzerrt ist, muss jedoch ein Phonovorverstärker zwischengeschaltet werden, der das Signal entzerrt und auf Standardanschlussstärke anhebt. Einfache, aber ausreichend gute Geräte gibt es da schon für unter 50 Euro z.B.: http://www.ebay.de/i...&hash=item20ea3b2ee6

Welcher alter Technics steht den bei dir bereit?


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 09. Aug 2014, 12:21 bearbeitet]
LeoFischel
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Aug 2014, 14:21
Mein Plattenspieler ist ein Technics SL-DD33.

Mhhh, jetzt muss ich wohl Probehören, Probehören, Probehören.
Bis jetzt habe ich bei meinem Hifi Laden um die Ecke die B&W CM8 probegehört die er gerade für 1398,- statt 1798,- rumstehen hat. Ist das ein Topangebot?
Ich habe hier nicht nur positives über die LS gelesen. Ich fand sie gut aber ein wenig unpräzise ab Lautstärken von 60-70% des Maximums. Auch habe ich hier gelesen, dass sie nur bis 69 Hz runter gehen!?
Der Verkäufer meinte ich bräuchte für diese LS einen Versärker, der mindestens 300 Euro kostet mit 2x30 Watt (ein Marantzmodell). Das ist Unsinn und ich kann auch die in diesem Thread genannten Verstärker verwenden - oder?
Wie würdet Ihr die CM8 im Vergleich zu den NuPro A 300 einschätzen?

LG,
Leo
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 09. Aug 2014, 14:56

Technics SL-DD33


Das ist kein schlechter und du wirst wahrscheinlich wenigstens eine Ersatznadel brauchen. Er ist jedoch mit einem TP4 Tonabnehmer ausgestattet, da ist die Auswahl nicht sehr umfangreich. Am besten wendest Du dich da mal an die Spezies in der Analogabteilung.

Nun, die CM8 lässt sich nicht unbedingt bequem hin und her tragen. Sie kommt auch tiefer als 70 hz. Lt B&W HP -6dB bei 41Hz -3dB Punkt dürfte bei etwa 50 Hz liegen. Kommt also nicht so tief wie die Nubert Nupro 300, kann aber auf Grund des höheren Volumens und der größeren Membranfläche mehr Luft bewegen..... Hat als ausgewiesener 8 Ohm Lautsprecher eine Minimalimpedanz von 3 Ohm, ..... den kleinen Marantz würde ich da nicht dranhängen, vor allem wenn auch mal hohe Pegel gefragt sind. Da gehört dann ein laststabiler Amp dran und dann wird es teuer und du kommst mit dem Budget nur aus, wenn Du etwas gebrauchtes holst.

Der Preis liegt ca 20% unter UVP das ist imho für ein Ausstellungsstück durchaus noch verhandelbar......

Insgesamt imho für deine Zwecke und Budget kein wirklich gutes Angebot.....


Probehören, Probehören, Probehören


Guter Gedanke. Die Nubert kannst Du bestellen, problemlos zu Hause testen und bei Nichtgefallen wieder zurücksenden.

Tande Edit sagt:

Wenn Du mit einer Standboxen Verstärkerkombi liebäugelst und dir der warme B&W Sound grundsätzlich gefallen hat, dann versuche mal eine PSB Image T5 oder die eine neue der ImagineX Reihe zu hören (um 1000 Euro).


Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren)
Hamburg, habe kein Auto


Nächster gut zu erreichender PSB Händler ist Open Air Speakers in der Rentzelstraße, vorher aber anrufen. Die PSBs haben einen hohen Wirkungsgrad, einen guten Tiefgang und brauchen keine Verstärkerboliden.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 09. Aug 2014, 15:23 bearbeitet]
LeoFischel
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 09. Aug 2014, 15:24
@baerchen.aus.hl: Vielen Dank für die Einschätzung. Ich muss hier immer erst surfen, um Eure Antworten zu verstehen. Habe ich mir das richtig zusammengereimt: geringe Mininmalimpedanz -> hohe Impedanzschwankungen -> teurer Verstärker, der diese Schwankungen abfangen kann?

Rein technisch und vom beschriebenem Klangbild (neutral) wären die nubert schon das non plus ultra. Ich würde sie mir sofort bestellen, wenn da nicht die Optik wäre, die leider so gar nicht zu meiner Wohnung und meinem Geschmack passt. Da passen die B&W schon besser.
Anhören wollte ich mir jetzt auch mal die Tannoy Revolution DC6T.
Was für einen Verstärker würdest Du denn an einen CM8 bzw. Tannoy Revolution DC6T hängen baerchen.aus.hl?
Ich würde für ein passendes Design durchaus einen Aufpreis bezahlen. Ansonsten muss ich wohl doch mal die nubert probebestellen ...
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 09. Aug 2014, 15:56

geringe Mininmalimpedanz -> hohe Impedanzschwankungen -> teurer Verstärker, der diese Schwankungen abfangen kann?


Dieser Zusammenhang muss nicht sein. Entscheidend ist, das eine geringe Minimalimpedanz für manchen Amp eine zu hohe Last darstellt, bei der er in die Knie geht und u.U. die Schutzschaltung des Amps das Musikvergnügen beendet. Laststabile Amps müssen aber nicht teuer sein. NAD 316,326 oder AMC 306d, AMC XIA sind für unter 500 Euro zu bekommen, brauchen aber externe D/A Wandler wenn der PC als Quelle dient und man nicht analog über den Kopfhörerausgang gehen will

Das die B&W als 8 Ohm Lautsprecher so tief in den Impedanzkeller geht, steht imho eher für eine Fehlkonstruktion in der Weiche.

An die B&W CM8 würde ich, da auch etwas Pegel gebraucht wird einen AMC 3100 MK2, mit integriertem D/A Wandler einen XTZ A100D3 oder einen gebrauchten AKAI AM65 hängen.


Tannoy Revolution DC6T

feiner Lautsprecher. Klanglich aber eine ganz andere Welt als B&W oder PSB. Für diesen LS würde ich sehen das ich einen gebrauchten Onkyo A5VL bekomme.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 09. Aug 2014, 15:58 bearbeitet]
ATC
Inventar
#14 erstellt: 09. Aug 2014, 16:02
Moin,

tingel die Läden in H. ab und höre dir verschiedenes mit deiner Musik an.

Die Tannoy gibt es schon unter 1k€, hat allerdings nicht den Tiefgang, solltest du Bedenken.
http://www.hifisound...AND-LS-ESPRESSO.html

Kleiner Lautsprecher mit für die Größe beträchtlichem Volumen,
aber auch tollem Gesamtklang, kann ich immer wieder nur empfehlen, hier zu dem Preis!
http://www.hifisound...ND-LAUTSPRECHER.html

Gruß
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 09. Aug 2014, 16:12
die nubert ist eine möglichkeit.

die hier ist die zweite.
kannst du von deinem mac via airplay streamen (oder auch per usb anschlißen) und den plattenspieler mit externem phono pre über klinke anschließen.
http://www.areadvd.d...-streaming-funktion/
ATC
Inventar
#16 erstellt: 09. Aug 2014, 16:32
Wobei Bässe, Tiefgang und laut bei der KEF eher nicht die Prämisse darstellt
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 09. Aug 2014, 16:35
du scheinst sie gehört zu haben?
ATC
Inventar
#18 erstellt: 09. Aug 2014, 16:48
ja, du auch?

Schicke Dinger, ohne Zweifel, können viel,
aber nicht tief, und nicht viel " Wums" wie vom TE gefordert, jedenfalls nicht was ich darunter verstehe.

Das wäre aber auch gegen die Grenzen der Physik wenn man das verlangen würde von den kleinen Lautsprechern.

Gruß
LeoFischel
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Aug 2014, 22:45

Nächster gut zu erreichender PSB Händler ist Open Air Speakers in der Rentzelstraße, vorher aber anrufen. Die PSBs haben einen hohen Wirkungsgrad, einen guten Tiefgang und brauchen keine Verstärkerboliden.


Super, das ist 200m von meiner Wohnung : )
LeoFischel
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 11. Aug 2014, 19:44
So, ich habe heute mal 4 Lautsprecher probegehört und zwar:

Tannoy DC6T
Tannoy DC6T SE
KEF Q700
PSB imagine T

Hier meine SUBJEKTIVEN Eindrücke:

Tannoy DC6T:
- Rundum guter Sound
- präzise, analytisch und schnell
- etwas zurückgenommene Mitten und Höhen
- Bass hat Punch
- Von Hip-Hop bis Klassik hat sich alles super angehört

Tannoy DC6T SE:
- Wie DC6T nur mit mehr Volumen und noch kräftigerem/dynamischeren Bass

KEF Q700:
- Hip-Hop ist der Wahnsinn mit den Boxen
- Sehr guter, präziser und kräftiger Bass
- Klassik und Gesang klingt nicht so gut wie mit den Tannoys (irgendwie undynamisch und langweilig)

PSB imagine T:
- bester Sound von allen (ok, kosten auch 50% mehr)
- Für mich am ausgeglichensten (Neutraler Mix von Bässen, Mitten und Höhen)
- Alles was man auf ihnen abspielt hört sich einfach nur toll an
- Ermöglichen richtig gute Raumwahrnehmung

Fazit:
Ich muss unbedingt noch die PSB imagine X1T/X2T testen.

Sollte ich sonst noch was gegenhören?

Grüße,
Leo
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 11. Aug 2014, 20:19
Hallo,

hier sind noch mehr PSB Händler http://www.psb-lauts...tleitzahlengebiet-2/

Die ImaginX sind ziemlich neu. Evtl bekommst DU bei den Händlern noch ein Exemplar der T5 aus der Image Reihe zum günstigen Abverkaufspreis Ein Händler der nicht auf der oben verlinkten Liste steht bietet sie noch an http://www.justhifi.de/psb/standlautsprecher/ hinter dem Onlineshop steckt der Händler "Hifi am Fleth" in Glückstadt was ja von Altona aus mit dem ÖPNV durchaus noch in Schlagdistanz liegt.....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 11. Aug 2014, 23:46 bearbeitet]
LeoFischel
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Aug 2014, 08:06
Danke! Ich werde berichten, wie das Probehören war.

Mittlerweile überlege ich ob, etwas mit den CM8 (bzw. der Audioquelle, dem Verstärker etc.) die ich als erstes probegehört hatte nicht gestimmt hat. Die B&W haben dermaßen schlecht geklungen - oder sind das LS die sehr stark polarisieren?
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 12. Aug 2014, 13:18

LeoFischel (Beitrag #22) schrieb:
Mittlerweile überlege ich ob, etwas mit den CM8 (bzw. der Audioquelle, dem Verstärker etc.) die ich als erstes probegehört hatte nicht gestimmt hat. Die B&W haben dermaßen schlecht geklungen - oder sind das LS die sehr stark polarisieren?


Hallo Leo,

ich würde mir auch die Lautsprecher mal mit unterschiedlichen Verstärkern vorführen lassen. Auch wenn ich kein B&W-Fan bin, könnte ich jetzt Deine Eindrücke nicht mit der CM 8 verbinden.

Die PSB- und B&W-Boxen unterscheiden sich aber schon deutlich. Unter den großen Herstellern kommen mir (die mir bekannten) B&W-Boxen schon so vor, als machten sie jede Menge "Sound" abseits der Neutralität.

Grüße,

Carsten
baerchen.aus.hl
Inventar
#24 erstellt: 12. Aug 2014, 14:01

Mittlerweile überlege ich ob, etwas mit den CM8 (bzw. der Audioquelle, dem Verstärker etc.) die ich als erstes probegehört hatte nicht gestimmt hat. Die B&W haben dermaßen schlecht geklungen - oder sind das LS die sehr stark polarisieren?


Darum würde ich mir gar keine weiteren Gedanken machen. Die B&W gefallen die einfach nicht, fertig........
LeoFischel
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Aug 2014, 19:45
So habe nun noch etliche weitere Lautsprecher gehört und natürlich: es wird teuerer ; )

Hier die Modelle, die ich gehört habe mit meinen Eindrücken:

Tannoy Precision 6.2
- Kein großer Unterschied zur DC6T

Dynaudio XEO 5 und 6
- Ich war von beiden völlig enttäuscht, wobei der 6 wirklich besser ist
- Die Bässe sind gut, ansonsten ist der Sound aber irgendwie verschwommen

Dynaudio Excite X34
- Ähnlich wie die XEO aber mehr zurückgenommen
- Insgesamt haben sie mir nicht gefallen

Duevel Enterprise
- Interessantes Konzept
- Was positiv überrascht, guter Sound über den ganzen Raum
- Insgesamt aber wenig analytsich
- Voluminöser aber unpräziser Bass

JMR Euterpe
- Sehr ausgewogen
- Bester Bass den ich bis jetzt gehört habe, super präzise, schnell und mit ordentlich Punch, man hat das Gefühl, die Boxen wären 3x so groß wie sie real sind, dabei ist de Bass aber keineswegs übersteuert

KEF r500
- Sehr präsent und dynamisch
- Knackiger, präziser Bass
- Insgesamt sehr guter Eindruck

Elac 247.2
- Hat mir am besten Gefallen
- Sehr, sehr präsent
- Glasklare Höhen
- Bass ist voluminös, präzise, dynamisch und trocken
- Habe ihn im direkten Vergleich zu den Dynaudios und zum Kef r500 gehört (sowie CM10 und noch ein paar andere B&W) und habe ihn deutlich besser gefunden
- Habe auch die Vorgängerversion in der Black Edition gegen ihn direkt gehört. Und die neue Generation war für mich eine Klasse besser
- Design finde ich grauenerregend

Martin Logan Motion 40

- Ähnlich wie Elac 247.2. allerdings zurückgenommener und linearer
- Allerdings hat mir der Bass nicht gefallen. Ich fand ihn ein wenig schwach und unpräzise. Der Fachverkäufer sagte, das liege am Holzboden des Musikzimmers

In der Auswahl sind jetzt noch die PSB T, JMR Euterpe und ganz oben auf der Liste Elac 247.2

Ich habe leider im Internet wenig Erfahrungsberichte über den Elac 247.2 gelesen. Habt Ihr noch Meinungen zu dem LS? Ein Verkäufer bei dem ich heute war hat ihn spöttisch als Kaufhauslautsprecher bezeichnet, der audiophile Menschen wohl kaum zufrieden stellen kann. Ich habe ein bisschen Angst, dass der Elac vielleicht auf die Dauer nervig werden könnte, weil er so präsent und analytisch ist.

Erfahrungen zum JMR Euterpe habe ich im Internet gar keine (außer in Französisch, das ich nicht spreche) gefunden. Mir hat er auch sehr, sehr gut gefallen (auch vom Design), hatte aber keine Möglichkeit ihn direkt gegen den Elac 247.2 zu testen. Wenn jemand etwas zu dem LS zu sagen hat: Mich interessiert alles.

Der Martin Logan wäre auch noch im Rennen, wenn der Verkäufer Recht mit dem Bass hat. Für wie wahrscheinlich haltet Ihr das, dass der Bass unpräzise war, weil der Musikraum Dielenboden und Rigipswände hatte?

Gibt es ansonsten noch Tipps von Euch, jetzt wo sich mein Budget auf etwas über 2.000 nur für die LS erhöht hat?

Grüße,
Leo


[Beitrag von LeoFischel am 15. Aug 2014, 19:54 bearbeitet]
ATC
Inventar
#26 erstellt: 15. Aug 2014, 20:00
Moin,

tja, eigentlich machst du bisher alles richtig,
du sammelst Hörerfahrung.

Unsere Meinungen helfen da nicht mehr wirklich weiter, du hörst ja selbst was dir gefällt und was nicht.
Deine Favoriten solltest du möglichst zeitgleich in deinem Raum noch testen,
da sieht das "Bild" oft ganz anders aus, manchmal harmoniert da vorher Tolles auf einmal nicht mehr.

Zur JMR kann ich dir gar nichts sagen, hab ich noch nicht gehört.
Elac ist mir definitiv zu präsent, das kann dir aber ja vollkommen egal sein, es geht nur um dich (ich denke du verstehst was ich damit sagen möchte)

Es gibt noch Vieles zum Anhören,
interessant finde ich persönlich die Wharfedale Jade sowie die Phonar Veritas P Next Serie,
aber Beides nicht so präsent wie die Elac.
Da wäre eine Focal Aria etwas näher dran...oder eine Swans RM 600 F

Gruß
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 15. Aug 2014, 20:14
wenn du kannst, versuche noch die zu hören.
http://www.hifi-regl...-100003747-al-sw.php
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 15. Aug 2014, 20:21
Die große Elac ein billiger Kaufhauslautsprecher.... Witz komm raus du bist umzingelt...... deinen Ohren gefällt er das ist entscheident

Weitere Kandidaten:

Quadral Platinum M40
Phonar Veritas P6 next
Monitor Audio Silver RX10
Audio Physik Classic 10 und Classic 20


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 15. Aug 2014, 20:24 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#29 erstellt: 16. Aug 2014, 04:09
Hallo Leo,

damit hast Du den ersten Schritt gemacht: Du weißt nun, wie Dir der jeweilige Lautsprecher, in der Stimmung des Hörtesttages in der Umgebung und mit der Elektronik des Händlers gefällt.

Beim zweiten Schritt könntest Du erfahrungsgemäß von vorne beginnen, um heraus zu finden, wie Dir die gleichen Boxen in der eigenen Umgebung gefallen. Bei originalverpackten Boxen (auch wenn es hier im Forum nicht so gerne gelesen wird) Einspielen berücksichtigen. Steht dann der Lautsprecher fest, hatte der Händler schon sehr viel Geduld mit Dir. Dann solltest Du mit ihm gemeinsam den passenden Verstärker ermitteln.


Ein Verkäufer bei dem ich heute war hat ihn spöttisch als Kaufhauslautsprecher bezeichnet, der audiophile Menschen wohl kaum zufrieden stellen kann.


Ja, dem Spott schließe ich mich bezogen auf Canton, Heco, Elac, Magnat, Quadral und JBL an. Diese Marken sind nun mal die stärksten in den Elektrofachmärkten. "Audiophil" (das Hören liebend) sind hier hoffentlich alle, die ihre Meinung zum Besten geben. Und es gibt hier viele User, die sehr gerne mit Kaufhauslautsprechern hören. Ich gehöre mit meinen Quadral Pico auch dazu und rate immer zum eigenen Urteil.


Gibt es ansonsten noch Tipps von Euch, jetzt wo sich mein Budget auf etwas über 2.000 nur für die LS erhöht hat?


Och, ja, der Händler des Vertrauens hat ja immer mal wieder Modelle im Petto, die er gerne mal vorführt. Deiner genauso wie meiner. Hier noch ein paar meiner Favoriten:

Davis Matisse HD, 1400 EUR, hier: http://www.bt-vertrieb.de/davis-acoustics/hd-line
Pioneer S-71, 1900 EUR, hier: http://www.audio.de/...er-s-71-1053663.html
System Audio Aura 50, 2000 EUR, hier: http://www.hifistate...aura-50?limitstart=0 (Der Tester liefert bereits einen günstigen Verstärker-Tipp mit ...)
Taga Harmony Coral F-80, 1200 EUR, hier: http://www.taga-audi...al_series_coral_f-80

Die klangen im Hörraum des Händlers gut. Zu Hause habe ich die alle nie gehört.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 16. Aug 2014, 04:16 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 16. Aug 2014, 14:41

Diese Marken sind nun mal die stärksten in den Elektrofachmärkten


Richtig, diese Tatsache schließt aber Qualität auch für verwöhnte Ohren nicht aus. Auch wenn es für viele eher die "Schmuddelkinder" aus dem Kistenschiebermarkt sind.......
CarstenO
Inventar
#31 erstellt: 16. Aug 2014, 15:19
Mein Reden.
baerchen.aus.hl
Inventar
#32 erstellt: 16. Aug 2014, 15:38
Gut, dann betrachte ich z.B. jetzt Lautsprecher der Marken Aurum und Dynaudio auch als Schmuddelkinder..... die gibt es nämlich z.B. beim auch großen blauen.......
CarstenO
Inventar
#33 erstellt: 16. Aug 2014, 15:46
Meinetwegen betrachte Aurum und Dynaudio als "Schmuddelkinder", wenn es Dir gefällt.

(CarstenO hört gerade mit einer "Schmuddelanlage" aus Quadral Pico, Denon DRA-700 AE und Marantz NA-7004. )


[Beitrag von CarstenO am 16. Aug 2014, 15:48 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#34 erstellt: 16. Aug 2014, 15:56
Acutex 412 STR, Technics SL-2000, Denon AVR X-4000 + JBL Studio 230 mit denen ich soeben "äußert vergnüglich" die LP Cornerstone von Styx höre, sind auch voll schmuddelig


[Beitrag von Tywin am 16. Aug 2014, 15:58 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 16. Aug 2014, 16:06

Meinetwegen betrachte Aurum und Dynaudio als "Schmuddelkinder", wenn es Dir gefällt.


Nun, da hast du den Ironiemodus nicht gesehen..... es zeigt aber auch wie schwachsinnig es ist über bestimmte Hersteller zu spotten nur weil sie in großen Elektromärkten sehr präsent sind ......
Donsiox
Moderator
#36 erstellt: 16. Aug 2014, 16:05
Hab jetzt nicht alles gelesen, sorry dafür,
aaaber, wie wäre es denn, neben guten Lautsprechern fürs Zimmer einen http://www.de.onkyo.com/de/produkte/tx-sr508-34490.html anzuschaffen (den hab ich, daher die Empfehmung [150€ gebraucht zu haben]) und daran an Zone 2 ein Paar Lautsprecher für die Terasse anzuschließen.
Dann kann man gescheite Stand-LS für innen und vielleicht was in Richtung JBL Control One auf der Terasse installieren.

Gruß
Jan
LeoFischel
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Aug 2014, 19:16
So, ich habe nun noch die Audio Monitore Silver 8 gehört und die Piega Premium 1.2 (die Piega Premium 3.2 waren gerade beim Kunden).

Ich habe auch beschlossen es jetzt dabei zu belassen und keine neuen LS zu hören, das die Suche langsam an meinen Nerven zerrt. Man steigert sich da in was rein, wenn Ihr versteht was ich meine.

Die Audio Monitore Silver 8 haben mich wirklich von den Socken gehauen (ich habe sie gegen die Kef r500, die Piega Premium 1.2 und gegen noch andere Kef gehört, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnern kann).

Sowohl die Elac als auch die Audio Monitor gefallen mir sehr, sehr gut und haben meines Erachtens ein ähnliches Klangbild. Hier meine gefühlten Vor- und Nachteile zu den LS (gefühlt, weil ich sie nicht unmittelbar hintereinander gehört habe):

Elac 247.2:
+ Bessere Höhen
+ Analytischer
+ dynamischer

Audio Monitor Silver 8:
+ Straßenpreis ist 550,- günstiger
+ können von den Bässen mit den Elac mithalten
+ Design gefällt mir wesentlich besser

Leider habe ich keine Möglichkeit in Hamburg, Berlin oder München gefunden, die beiden LS direkt nebeneinander zu hören. Deswegen bin ich jetzt ein wenig unentschlossen was ich tun soll.

Ich wäre in jedem Fall an Eurer Meinung zu beiden Boxen (gerne auch im Vergleich) interessiert. Natürlich ist alles subjektiv aber mehr Information, kann meines Erachtens nie schaden.

Des Weiteren wäre ich auch an Tipps für den richtigen Verstärker für beide Boxen interessiert. Gibt es da Unterschiede? Der Händler bei dem ich die Audio Monitor gehört habe, hätte z.B. auch einen gebrauchten Naim Audio NAC 112x für 390,- im Angebot. Würde der passen? Passt auch der hier schon vorgeschlagene Onkyo A5VL?

Und hat von Euch schon jemand die Audio Monitor Silver 10 gehört? Soll ich die auch noch anhören, oder lohnt sich der Mehrpreis nicht (Händler meines Vertrauens sagte, dass eigentlich nur die Bässe dicker sind und das brauche ich nicht).

Meinungen zur JMR Euterpe sind auch immer noch willkommen (die werde ich ganz sicher weder mit der Elac noch mit der Audio Monitor zusammen hören können).

Danke,
Leo

PS, @Donsiox: Danke für die Idee, aber ich finde es nicht schlimm die Boxen wenn nötig nach draußen zu tragen und dann lieber ein paar vernünftige Boxen für alles ...


[Beitrag von LeoFischel am 16. Aug 2014, 19:18 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#38 erstellt: 16. Aug 2014, 19:19
Du könntest dir auch günstig eine gebrauchte Vorstufe mit Phono-Eingang holen und dann brauchst du da auch kein extra Phono-Vorverstärker und hast die Möglichkeit mehrere Quellen anzuschließen.
zb http://kleinanzeigen...-172-6561?ref=search
Dazu dann natürlich schon genannte Aktivboxen wie
Adam A7X
esi unik 08
EVE audio SC207
...
baerchen.aus.hl
Inventar
#39 erstellt: 16. Aug 2014, 19:52

Leider habe ich keine Möglichkeit in Hamburg, Berlin oder München gefunden, die beiden LS direkt nebeneinander zu hören. Deswegen bin ich jetzt ein wenig unentschlossen was ich tun soll.


Bis jetzt hast Du ja "nur" bei Händlern gehört. Jetzt wo die finalen Kandidaten feststehen, solltest Du dir diese nach Hause holen, am besten beide gleichzeitig, und zu Hause testen. Am besten offen mit den Händlern reden und sie sich vor Ort leihen. Wenn die Händler nicht mitspielen, beide über Onlineshops bestellen und eine von beiden zurückschicken.


Passt auch der hier schon vorgeschlagene Onkyo A5VL


Der würde durchaus für beide passen, gibt es aber nur noch gebraucht und das auch nicht so oft. In der Bucht ist derzeit nur einer.... zufällig Standort Hamburg http://www.ebay.de/i...&hash=item46243313dc

Jetzt wo du dein Budget etwas erweitert hast, wäre bei neuen Verstärkern mein Tipp der Rotel RA 11 oder der RA 12. Laststabiles Netzteil, gutes Phonoboard, integrierter D/A Wandler Bluetooth, etc.......

Gruß
Bärchen
CarstenO
Inventar
#40 erstellt: 17. Aug 2014, 03:58

LeoFischel (Beitrag #37) schrieb:
Passt auch der hier schon vorgeschlagene Onkyo A5VL?


Hallo,

der Onkyo A-5 VL ist ein gut ausgestatteter Schaltverstärker. Schaltverstärker verhalten sich wie Röhrenverstärker kritisch ggü. Impedanzschwankungen des Lautsprechers. Mit der Elac FS 247 zusammen fand ich ihn gut, anderen Lautsprechermodellen rang er ein auffallend dünnes, tw. in den Höhen raues Klangbild ab.

Bietet der Händler einen gebrauchten Naim Audio NAC 112x für 390 EUR an, würde ich nicht auf den Onkyo blicken.

Grüße,

Carsten
ATC
Inventar
#41 erstellt: 17. Aug 2014, 05:44
Moin,

zum Amp würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen,
wenn du Digitaleingänge haben möchtest ist Rotel ein guter Tip gewesen.
Der Onkyo wäre mir auch zu vage.
Wenn bei meinem Händler beim Vorführen mal ein Gerät ausfällt, dann steht da eigentlich immer N..m auf dem Gehäuse.

Zu den Lautsprechern, wenn du keine weiteren mehr hören möchtest,
dann teste die Beiden Zuhause wie von baerchen schon erwähnt, dann wird das oft sehr schnell klar was Sache ist.

Vllt läuft dir so etwas noch übern Weg:
http://www.sg-akusti...tal-Anniversary-Demo
sollte in deine klangliche Ausrichtung genau reinpassen.

Gruß
CarstenO
Inventar
#42 erstellt: 17. Aug 2014, 07:37

meridianfan01 (Beitrag #41) schrieb:
Wenn bei meinem Händler beim Vorführen mal ein Gerät ausfällt, dann steht da eigentlich immer N..m auf dem Gehäuse.


Aha. Geräte, die AVR-235 oder A-9555 heißen, stammen wohl auch von N..m.
Fanta4ever
Inventar
#43 erstellt: 17. Aug 2014, 09:04
Hallo Leo,

da du gebrauchte, sehr gut erhaltene Ware nicht ausgeschlossen hast, hätte ich einen Vorschlag zum Hören für dich Focal jm lab 936

LG Beyla
ATC
Inventar
#44 erstellt: 17. Aug 2014, 09:25
Sehr guter Vorschlag der auch klanglich in die richtige Richtung geht, Daumen hoch.
LeoFischel
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 17. Aug 2014, 16:43

Hallo Leo,

da du gebrauchte, sehr gut erhaltene Ware nicht ausgeschlossen hast, hätte ich einen Vorschlag zum Hören für dich Focal jm lab 936

LG Beyla


Danke. Allerdings wird es bei 46 kg pro LS schon schwierig die LS noch auf die Dachterrasse zu bringe - aber ich fahr da vielleicht trotzdem mal vorbei : )

Noch einmal zu den Rotel RA Verstärkern:
Ich habe mir die Bedienungsanleitungen durchgelesen und mit Freude festgestellt, dass ich bei beiden weder einen Phono Vorverstärker noch ein Wlan Modul bräuchte (da ich Musik über bluetooth streamen könnte).

Dann habe ich noch eine Frage. Wäre es besser den 10 Watt (pro Kanal) stärkeren RA 12 zu kaufen?
Ich bin verwirrst denn die Audio Monitor haben bspw. einen Kennschalldruck von 90 dB bei 1W 1m Abstand. Hier habe ich gelesen, dass eine Verdoppelung der Wattzahl benötigt wird um LS 3 dB lauter zu betreiben. Die Monitor Audio gehen bis 116,8 dB hoch. Also bräuchte ich (wenn ich wirklich die Maximalleistung erreichen wollte) unter 64 Watt (würde 118 dB entsprechen) und mit 32 Watt könnte ich schon die LS schon auf 115 dB laufen lassen.
Warum empfiehlt Monitor Audio dann einen Verstärker mit 80 - 200 Watt? Selbst wenn Audio Monitor die Gesamtleistung (also beide Kanäle zusammen) mit der Leistung meint würden 200 Watt die LS doch überfordern - oder?!
Sollte ich gegen die Rotel noch andere Verstärker gegen hören? Vorschläge?
Dayman
Inventar
#46 erstellt: 17. Aug 2014, 16:50
Du musst logarithmisch denken. 1 Watt: 90 db, 10 Watt: 100 db, 100 Watt: 110 db.
aber glaub mir - du willst nicht wirklich mehr als 100 db, daher ist es meiner Meinung nach relativ egal ob der Verstärker nun 10 Watt mehr oder weniger hat. Wichtig ist, wie viel Leistung effektiv und dauerhaft anliegt - und da bringen dir diese Aussagen erstmal garnichts.
Ab einem gewissen Pegel neigen Verstärker zum Verzerren, wo dieser liegt - das kann dir niemand vorher sagen.

Der Rotel ist sicher ein klasse Gerät, ich glaube nicht, dass irgendwer im Forum diesen schon mal auf Anschlag betrieben hat,
selbst bei schlechterem Wirkungsgrad
Fanta4ever
Inventar
#47 erstellt: 17. Aug 2014, 16:52
Hallo,

hier mal ein Messprotokoll zum Rotel RA-12

LG Beyla
LeoFischel
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 17. Aug 2014, 17:03
@Dayman. Habe ich doch, alle 3 dB verdoppelt sich der Schalldruck und auch die benötigte Wattzahl.

@Beyla: Vielen Dank. Hast Du vielleicht auch einen guten Link wo ich lesen kann, was die ganzen Kennzahlen bedeuten?
tinnitusede
Inventar
#49 erstellt: 17. Aug 2014, 17:14
Hi,

der RA 12 hat 50% mehr Leistung, darauf solltest du nicht verzichten, die 1,6 kg Mehrgewicht kommen sicherlich durch dass stärkere Netzteil u. den Kühlkörper zustande und dass ist gut so, damit bist du auf der sicheren Seite, ist auch beruhigend für´s Gemüt, dass hört nämlich mit,

Hans
ATC
Inventar
#50 erstellt: 17. Aug 2014, 18:13
Über den 11er würde ich kaum nachdenken,
den 12er bekommt man ja zum Preis des 11ers
Fanta4ever
Inventar
#51 erstellt: 17. Aug 2014, 20:01

Hast Du vielleicht auch einen guten Link wo ich lesen kann, was die ganzen Kennzahlen bedeuten?

Ich finde die Seite ziemlich interessant http://www.elektronikinfo.de/audio/verstaerker.htm, ansonsten wenn du etwas Bestimmtes wissen möchtest, google, oder hier fragen

Hier gibt es einen 3 Monate alten RA-12 für € 479.- http://www.sg-akusti...otel-RA-12-gebraucht

LG Beyla
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