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Kaufberatung Hi-Fi-Verstärker vs. AVR für Heimgebrauch

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Autor
Beitrag
d.saffection
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jan 2015, 17:50
Hallo allerseits,

ich bräuchte Hilfe bei der Suche nach dem passenden Verstärker oder A/V-Receiver fürs heimische Wohnzimmer. Dabei ist erst einmal die Grundsatzentscheidung zu treffen, welches von beiden am sinnvollsten wäre. Beides anzuschaffen ist momentan weder finanziell noch platztechnisch möglich, ich brauche daher den bestmöglichen Kompromiss.

Zurzeit benutze ich noch einen JVC RX-5052 A/V-Receiver – ein ziemliches Einsteigermodell. Besonders dringend möchte ich diesen loswerden, da über den Kopfhöreranschluss starkes, störendes Rauschen entsteht, weshalb ich meine KH zurzeit zum Musikhören direkt an den CD-Player (Onkyo C-7030) anschließe.

Folgendes Grundsatzproblem: Musik ist mir zwar prinzipiell wichtiger als Filme/Serien, ich möchte Letztere aber auch in guter Klangqualität anschauen können, und ob ein reiner Hi-Fi-Verstärker das leisten kann, weiß ich nicht. Surroundfunktionen werden ja schon mal üblicherweise nicht unterstützt, richtig? Nun habe ich gegenwärtig zwar ohnehin keine Surroundanlage (und auch dafür erst mal nicht die passende Wohnung), sondern nur vier alte Sharp-Lautsprecher, die fürs Erste reichen müssen, aber es wäre ja schon gut, mir das Nachrüsten bei den Lautsprechern offenzuhalten. DVDs/BRs schaue ich zurzeit fast nur über KH, wozu ein Hi-Fi-Verstärker ja reichen würde, das liegt aber auch daran, dass ich über den JVC die Lautstärke viel zu hoch einstellen muss, um die Stimmen zu verstehen. Es wäre ja schon praktisch, auch mal die Lautsprecher benutzen zu können, falls ich dann doch mal Besuch haben sollte.

Kurz und gut: Ein reiner Hi-Fi-Verstärker würde vermutlich klanglich das beste Ergebnis liefern, bietet aber evtl. nicht genügend Flexibilität. Könnte ich bei einem Hi-Fi-Verstärker z.B. die beiden Surroundboxen überhaupt zuschalten, so wie ich es jetzt tue (was bei Musik ja auch sehr angenehm ist)? Meine Finanzen sind eben sehr begrenzt, daher möchte (und muss) ich so effizient wie möglich investieren. Was wäre aus eurer Sicht die sinnvollste Lösung?

Ausgehend davon wäre ich dann auch sehr dankbar für Geräteempfehlungen. Was mir wichtig ist:
-WLAN-Unterstützung, um bei Bedarf auch bequem Sound vom Rechner in die Anlage speisen zu können
-Im Allgemeinen bevorzuge ich eine möglichst neutrale Klangwiedergabe, die ich dann lieber manuell per Equalizer nachregle. Und ich will nicht noch einen Kopfhörerverstärker anschließen müssen, damit die Kopfhörer gut klingen.
-Vom letzten Punkt ausgehend: Mindestens zwei Potis zur bequemen Bass- und Höhenregulierung. Beim JVC muss ich für den wenig effektiven EQ immer umständlich durch ein Menü navigieren.
-Unterstützung von HD-Klang für Blu-rays (wahrscheinlich nur bei AVR möglich, oder?)
-Klasse wäre ein Gerät von Onkyo, um dieses und den CD-Player mit derselben Fernbedienung ansteuern zu können. Vor einigen Monaten war mir z.B. dieser AVR aufgefallen.
-Klasse wäre außerdem ein relativ flaches Gerät, da die Ablagefächer in meinem Hi-Fi-Schrank eher niedrig sind (ca. 16 cm). Meinen bisherigen Recherchen zufolge dürfte aber insbesondere dieser Punkt schwierig werden.

Als Budget würde ich ca. 500 Euro ansetzen, lieber natürlich weniger, zumal gerade A/V-Receiver scheinbar dazu neigen, für einen Mehrpreis lediglich allerlei Krimskrams zu bieten, den ich nie brauchen werde. Für etwas höherpreisige Geräte, die das Budget ausreizen oder gar ein Stückweit übersteigen, bräuchte ich dann schon ein wirklich gutes Kaufargument. Ich bin jemand, der lieber noch einen Monat wartet und dann in etwas Zukunftsträchtigeres investiert, muss dabei aber realistisch bleiben.

Ich freue mich über jeden Hinweis, der mich bei meiner Suche weiterbringt!


Vielen Dank fürs Lesen,
D.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Jan 2015, 20:14
ein einsteiger verstärker und ein einsteiger AVR bitten den selben klang, warum sollte es anders sein?

wenn der onkyo dir reicht ist bestimmt nicht verkehrt.

der z. b. bittet viel
http://www.cyberport...zE-MICFXQatAodiUUAfw


[Beitrag von Soulbasta am 03. Jan 2015, 20:16 bearbeitet]
d.saffection
Stammgast
#3 erstellt: 03. Jan 2015, 20:17
Danke für deine Antwort. Allerdings habe ich ja an keiner Stelle nach Einsteigergeräten gefragt, sondern will vielmehr mein jetziges wenig beglückendes Einsteigermodell loswerden...

Was mir reicht, kann ich leider kaum einschätzen, da mir dafür einfach der klangliche Vergleich und das Know-how fehlt. Daher bin ich eben auf Hinweise angewiesen, worauf ich evtl. noch achten sollte. Ich möchte ja das bestmögliche klangliche Ergebnis für mein Geld. Und wenn ich dafür dann 500 statt 300 Euro ausgeben muss und sich der preisliche Unterschied wirklich hörbar bemerkbar macht, ist es mir das auch wert. Aber ich bezahle eben nicht 200 Euro mehr für irgendwelche sinnlosen Smartphone-Funktionen o.ä., mir geht es wirklich primär um die klangliche Leistung.

Weitere Ergänzung: Der Klang über Kopfhörer ist mir wirklich wichtig und ich möchte wie gesagt ungern noch einen Kopfhörerverstärker dazukaufen müssen, um meine Kopfhörer auszureizen (variiere zurzeit zwischen DT-770 Pro und AKG K612 Pro, auf kurz oder lang wird wohl noch ein Sennheider HD 600 dazugekommen, also schon etwas bessere Modelle). Zum o.g. Onkyo habe ich z.B. gelesen, dass der KH-Anschluss nicht der Hit sein soll.


[Beitrag von d.saffection am 03. Jan 2015, 20:28 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#4 erstellt: 03. Jan 2015, 20:44

sondern nur vier alte Sharp-Lautsprecher, die fürs Erste reichen müssen,

Um welche geht es denn da?

Die Lautsprecher und deren Aufstellung im Raum machen den guten Sound.
Ein Verstärker tut da nicht wirklich viel dazu.

Mit Kopfhörern habe ich leider noch keinen AVR und Verstärker getestet. Da kann ich leider nicht viel dazu beitragen.

Gruß
Georg
d.saffection
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2015, 20:56

RocknRollCowboy (Beitrag #4) schrieb:

sondern nur vier alte Sharp-Lautsprecher, die fürs Erste reichen müssen,

Um welche geht es denn da?

Front: CP-7700.
Surround: CP-S7700H


RocknRollCowboy (Beitrag #4) schrieb:
Die Lautsprecher und deren Aufstellung im Raum machen den guten Sound.
Ein Verstärker tut da nicht wirklich viel dazu.

Was praktisch hieße, solange der Kopfhöreranschluss gut genug ist und der Funktionsumfang stimmt, könnte ich genauso gut ein preiswerteres Gerät nehmen und eventuell überschüssiges Geld lieber in neue Lautsprecher investieren (wo der Markt allerdings, wie mir bisher scheint, ein noch größeres Fass ohne Boden ist, das ich vielleicht besser gar nicht erst aufmachen sollte)?
RocknRollCowboy
Inventar
#6 erstellt: 03. Jan 2015, 21:00
Ja, das meine ich.

Jedoch kann ich die Sharp nicht beurteilen, da ich diese noch nicht gehört habe.

Gruß
Georg
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Jan 2015, 22:41
wie schon erwähnt, die boxen machen den klang, ich wollte nur zum ausdruck bringen, dass in der gleichen preisklasse es egal ist ob stereoverstärker oder ein AVR die boxen antreibt.
bis 500,- sind es aber eher einsteiger geräte, die jedoch mehr als ausreichend für die meisten lautsprecher sind.
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 03. Jan 2015, 22:49
Warum wird hier immer geschrieben: In der gleichen Preisklasse? Mein Denon X1000 klang im ausgepegelten Blindtest nicht anders als ein Musical Fidelity M3i. Des weiteren gibt es hie rim Forum noch andere Berichte, in denen ein 20 Euro Amp nicht von teuren Monostufen unterschieden werden konnte.
Also woran machst Du das mit der selben Preisklasse immer fest? Müsste ja im Umkehrschluss heißen, dass der m3i hätte anders "klingen" sollen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Jan 2015, 22:59
der preis hat nicht direkt was mit dem klang zu tun, jedoch ein ein ganz günstiger receiver hat kein super netzteil und kann nicht immer mit einem verstärker mithalten. umgekehrt aber genau so.
ein denon x4000 sollte man nicht mit einem denon pma 520 vergleichen, bei der zimmerlautstärke wird es kein unterschied geben.
wenn es lauter sein sollte und immer noch sauber, wird der x4000 die nase vorn haben.
soviel zur preisklasse.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Jan 2015, 01:44 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 04. Jan 2015, 01:09

Warum wird hier immer geschrieben: In der gleichen Preisklasse? Mein Denon X1000 klang im ausgepegelten Blindtest nicht anders als ein Musical Fidelity M3i. Des weiteren gibt es hie rim Forum noch andere Berichte, in denen ein 20 Euro Amp nicht von teuren Monostufen unterschieden werden konnte.
Also woran machst Du das mit der selben Preisklasse immer fest? Müsste ja im Umkehrschluss heißen, dass der m3i hätte anders "klingen" sollen.


Hallo,

es gibt Lautsprecher denen man es - bei genügend Hörerfahrung - anhört, wenn der Verstärker zu wenig leistungsfähig ist. Ob man Unterschiede bei zu geringer Leistungsfähigkeit hört, hängt aber neben den anzutreibenden Boxen auch von vielen anderen Faktoren ab. Dazu gehören die gehörte Lautstärke und die Dynamik der Musik/Software.

Bei hochkomprimierter Musik ( „Loudness war“ ) gibt es aber kaum Dynamik und damit Sprünge in der Lautstärke und der geforderten Leistung.

Hier ist es ganz nett beschrieben, wie sich eine zu geringe Leistungsfähigkeit darstellen kann:

http://www.wesistema.de/html/die_endstufe.html

Z.B. kann man viele Kompaktlautsprecher mit einem D-Amp mit nominal 2x25W oder auch 2x50W nicht wirklich aus der Reserve locken und das volle Potential abrufen. Lautsprecher mit geringen Membranflächen können bei HiFi-gerechtem Hören mit größeren Lautstärken (und ggf. auch Hörentfernungen) sehr anspruchsvoll bezüglich der Leistungsfähigkeit eines Verstärkers sein, wenn sie gut klingen sollen.

Für Gedudel oder Party spielen solche Überlegungen aber keine Rolle.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 04. Jan 2015, 13:03 bearbeitet]
d.saffection
Stammgast
#11 erstellt: 04. Jan 2015, 12:43
Danke für eure Antworten! Darf ich allerdings höflichst darum bitten, Grundsatzdiskussionen auf entsprechende Unterforen und Threads auszulagern? Die haben ja nur noch bedingt etwas mit dem Thema zu tun. Wenn ich euch aber richtig verstehe, ist es in der Preisklasse einigermaßen wurscht, was für ein Gerät ich kaufe, und ich kann mich eher nach dem Funktionsumfang und anderen peripheren Faktoren richten...? Ist dann, abgesehen vom rauschenden Kopfhörerausgang und den nicht mehr zeitgemäßen Funktionen, überhaupt eine (klangliche) Verbesserung zu meinem JVC RX-5052 zu erwarten?

"Für Gedudel oder Party" ist das Gerät im Übrigen ausdrücklich nicht vorgesehen. Ich höre aktiv und viel Musik und würde mich durchaus auch als anspruchsvollen Musikhörer bezeichnen, der aber eben auch gerne mal Blu-rays anschauen möchte und weder das nötige Kleingeld für eine High-end Hi-Fi-Anlage, noch für ein aberwitziges 7.1-Heimkino hat, und erst recht nicht für beides. Ich suche also nach einer möglichst kompakten Allround-Lösung, mit der ich mich im Vergleich zu jetzt schon mal merklich verbessern kann, ohne mich dumm und dämlich zu bezahlen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Jan 2015, 13:02
solche diskussionen ergeben sich oft einfach und auch du kannst davon profitieren, je mehr man das ganze versteht desto einfacher ist es vieles einzuschätzen und das »richtige« zu kaufen.
bei dir ist noch viel bedarf, wenn man sich den anfangspost durchliest. wer sich nicht austauschen möchte und andere sichtweise betrachten mag ist in einem forum falsch aufgehoben.

klangliche verbesserung erreicht man am ehesten wenn man die richtigen boxen zum raum hat und nicht die elektronik tauscht. die elektronik soll die nötigen anschlüße haben und genügend power für die boxen bzw. zu gewünschten pegel.

Tywin
Inventar
#13 erstellt: 04. Jan 2015, 13:12
@d.saffection

Deine Frage ist doch AVR oder Stereoverstärker?

Aus den Infos hier im Thema kannst Du entnehmen, dass es sich immer nur um unterschiedlich ausgestattete und leistungsfähige Verstärker handelt.

Es geht also nicht um AVR oder Stereoverstärker, sondern darum, wie leistungsfähig und ausgestattet der Verstärker sein soll, um deinem Bedarf zu entsprechen.

Für guten Klang - bei wirklichem Hinhören - ist es hinsichtlich der Verstärkerwahl relevant, einen für die angeschlossenen Lautsprecher und die eigenen Anforderungen ausreichend leistungsfähigen Verstärker zu wählen.

Weiterhin können ein Einmessprogramm, Klangregelmöglichkeiten (auch Loudnessschaltung) hilfreich für guten Klang sein.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 04. Jan 2015, 14:57 bearbeitet]
d.saffection
Stammgast
#14 erstellt: 04. Jan 2015, 13:18
Naja, die Elektronik auszutauschen ist in diesem Fall allerdings aus den genannten Gründen dennoch unvermeidlich, und da möchte ich natürlich so sinnvoll und kosteneffizient wie möglich investieren. Dass ich noch viel Nachholbedarf habe, was die technischen Grundlagen angeht, ist mir natürlich klar. Allerdings habe ich schon viele Beiträge hier im Forum und auch viele der immer mal wieder verlinkten Webseiten und Artikel (an-)gelesen und muss leider immer wieder feststellen, dass dieser Bereich für mich ein Buch mit sieben Siegeln bleibt. Meine Talente liegen anderswo. Ich kann über Elektronik noch so viel lesen, mein Gehirn weigert sich, die Zusammenhänge zu begreifen. Da scheint fast schon eine Art Technik-Legasthenie vorzuliegen. Ich muss mir also überlegen, was ich will: Musik genießen oder entgegen meiner anders gelagerten Fähigkeiten Elektrotechnik und Physik studieren. Ersteres ist meine ganz klare Priorität, und für Zweiteres bin und bleibe ich auf das Know-how anderer angewiesen. Das Schöne an diesem Forum ist, dass es hier eben viele Menschen mit dem entsprechenden Know-how gibt, das ich mir niemals anlesen könnte. Bei Grundsatzdiskussionen besteht dann eben leider schnell das Problem, dass ich beim besten Willen nicht mehr folgen kann. Aber du hast natürlich recht, sie ergeben sich eben aus der Gesprächsdynamik. Interessant ist für mich nun immerhin die Erkenntnis (?), dass der Verstärker nicht so wichtig ist wie ich glaubte und es vermutlich sinnlos ist, wochenlang verschiedene Geräte zu vergleichen. Was der genaue technische Grund dafür ist, kann mir dann ja am Ende fast egal sein. Das heißt nicht, dass ich es nicht gerne verstehen wollen würde, aber bis ich dazu in der Lage bin (wenn das überhaupt jemals möglich wäre), habe ich viel Zeit verschwendet, die ich besser zum Musikhören (und -machen!) hätte verwenden können... Ich denke nicht, dass ich deswegen gleich auf einem Forum wie diesem falsch bin. Denn wenn ich mich stattdessen im Laden berraten ließe, kann man mir dort ja vieles erzählen, um mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ohne das nötige technische Verständnis habe ich keine Möglichkeit, den Wahrheitsgehalt einzuschätzen. Hier kann ich mit neutraleren Hinweisen rechnen und erhalte außerdem unterschiedliche Meinungen, was mir deutlich mehr bringt.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 04. Jan 2015, 13:37
dann höre lieber musik, das macht mehr spaß

eine kurze erklärung die du vielleicht verstehst.
seit jahren haben die meisten vertsärker und auch abspielgeräte einen linearen frequenzgang, von daher kann sich der klang auch nicht verändern so lange keine klangregelung stattfindet, es ist keine kunst mehr »saubere« verstärker zu bauen.
für zimmerlautstärke wird bei den üblichen lautsprechern ca. 1 W leistung benötigt.

die meisten klangschrauben sind die boxen, deren aufstellung, wahl des hörplatzes und die raumakustik, da lohnt es sich auch geld reinzustecken und das hört man auch sofort.
einen unterschied zwischen einem verstärker für 300,- und einem für 1000,- unter üblichen bedingungen wirst du vermutlich nicht raushören können.
den unterschied zwischen boxen für 300,- und 1000,- wirst du bestimmt hören, was nicht heissen soll, dass guter klang teuer sein muss.
es muss aber zum raum und aufstellung wie auch zum geschmack passen.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Jan 2015, 13:39 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#16 erstellt: 04. Jan 2015, 14:09

Tywin (Beitrag #13) schrieb:
Es geht also nicht um AVR oder Stereoverstärker, sondern darum, wie leistungsfähig und ausgestattet der Verstärker sein soll, um deinem Bedarf zu entsprechen.



Das ist der Kern der Geschichte. Die immer wieder von Verkäufern und Zeitschriften auch in Bezug auf den Klang gezogene Grenze zwischen Stereoverstärkern und AVR existiert überhaupt nicht, sondern ist pure Schwurbelei, um das Geschäft am Laufen zu halten.
In Wahrheit ist der einzige Unterschied die Funktionalität. Ein Stereoverstärker hat nur zwei Endstufen und ausschließlich Audioeingänge, ein AVR hat 5 und mehr Endstufen und auch Videoeingänge. That's it. Und in beiden Geräteklassen gibt es Geräte, die die für Lautsprecher und Anwendung nötige Leistung und Laststabilität aufbringen können, und andere, die es nicht können.
d.saffection
Stammgast
#17 erstellt: 04. Jan 2015, 16:06
Die letzten Beiträge bringen mich wirklich weiter und damit kann ich einiges anfangen - herzlichen Dank dafür! Auch an Tywin; deinen Beitrag hatte ich vorhin übersehen bzw. er wurde vermutlich gepostet, während ich gerade meinen eigenen verfasste. Sorry.

Ich war gerade versucht zu sagen, dass ich es dann wahrscheinlich tatsächlich erst mal mit dem bereits ins Auge gefassten Onkyo versuchen würde, aber nun fällt mir auf, dass dieser keine HDMI-Anschlüsse hat - deppert genug, dass ich darauf vorher noch nicht geachtet habe; da schaue ich mich lieber noch etwas näher um. Mal sehen, was der Markt noch so an Vergleich- und Bezahlbarem hergibt...

Dass die Lautsprecher, deren Position im Raum und der Raum selbst für den Klang entscheidend sind, habe ich nun schon so oft gelesen (auch vor diesem Thread), dass ich es mir hinter die Ohren geschrieben habe. Mir darüber größere Gedanken zu machen macht aber erst mal keinen Sinn, da meine gegenwärtige Wohnung ohnehin nur eine Not-/Zwischenlösung ist. Über auf den Raum abgestimmte Lautsprecher kann ich dann mal nachdenken, wenn ich mir sicher bin, dass ich irgendwo längerfristig wohnen bleibe, alles andere wäre höchstvermutlich rausgeschmissenes Geld.
d.saffection
Stammgast
#18 erstellt: 04. Jan 2015, 17:29
Hmm, hatte schon als mögliche Alternative diesen Onkyo in Betracht gezogen, der scheint aber überhaupt keinen manuellen EQ zu haben, womit er definitiv nicht in Frage kommt. Die anderen Onkyo-Modelle sind, soweit ich das überblicken kann, allesamt unnötig kolossal, ohne dass sie irgendetwas für mich auf den ersten Blick als nützlich Erkennbares über die günstigen Geräte hinaus bieten würden. Damit kann ich den Onkyo-Plan vermutlich vergessen. Ganz nett (und vor allem angenehm schlank, dafür aber leider etwas breiter als die meisten Komponenten) scheint mir dieser Marantz zu sein, oder übersehe ich irgendetwas, das dagegen spräche? Kann jemand sonst noch Geräte in der Preisklasse empfehlen, die den genannten Spezifikationen (HDMI, USB, Netzwerk, unterstützung von HD-Sound usw.) entsprechen? Ich bin gerade mit meinem Latein am Ende, v.a. weil ich als Laie nicht auf den ersten Blick beim Durchsehen der Features erkennen kann, was relevant ist und inwieweit sich die Modelle unterscheiden. Das betreffende Modell sollte auf jeden Fall in Silber verfügbar sein.
Dadof3
Inventar
#19 erstellt: 04. Jan 2015, 17:37
Den manuellen EQ der Denon- und Marantz-Geräte kannst du nicht gleichzeitig mit der Einmessung nutzen.

Das geht (meines Wissens) nur bei Yamaha.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 04. Jan 2015, 17:44

d.saffection (Beitrag #18) schrieb:
der scheint aber überhaupt keinen manuellen EQ zu haben, womit er definitiv nicht in Frage kommt.



wozu brauchst du es? meistens wird damit nur verschechtert als verbessert.
wenn du einen AVR kaufst der deine boxen einmessen kann und der noch dynamic eq hat wirst du höchstwahrscheinlich nichts nachreglen müssen.
wenn du der meinung bist, dass du viel regeln musst, würde ich über andere lautsprecher nachdenken.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Jan 2015, 17:45 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#21 erstellt: 04. Jan 2015, 17:51

Soulbasta (Beitrag #20) schrieb:
wenn du der meinung bist, dass du viel regeln musst, würde ich über andere lautsprecher nachdenken.

Sehe ich genau umgekehrt. Zum einen ist es schwierig und aufwändig, einen Lautsprecher zu finden, der neben einem gefälligen Frequenzgang auch noch die anderen Anforderungen (Präzision, Dynamik, Optik, Preis ...) erfüllt, zum anderen fehlt damit die Möglichkeit, die Einstellung je nach Musikmaterial anzupassen. New Wave aus den 80ern zum Beispiel benötigt einfach deutlich mehr Bass als die heutige Tanzmusik, um ähnlich zu klingen.
d.saffection
Stammgast
#22 erstellt: 04. Jan 2015, 18:00
Da schließe ich mich direkt dem letzten Beitrag von Dadof3 an: Ich habe nicht vor, ständig am EQ zu drehen, möchte aber im Fall der Fälle die Möglichkeit dazu haben. Mein Musikgeschmack ist sehr breit gefächert und auch die Höranforderungen können von Tag zu Tag mal variieren. Übertrieben gesagt hört man ja schon anders, je nach dem was man am Vortag gegessen hat. Wenn ich also gerade z.B. kurzfristig Lust auf eine Extraportion Bass habe, möchte ich diesen schnell und unkompliziert anpassen können. Und ganz vereinzelt gibt es auch mal Alben, die für mich ohne EQ einfach nicht gut klingen, da mir die Produktion wie sie ist nicht gefällt. Am MP3-Player passe ich den EQ auch immer mal wieder etwas an, je nach dem was gerade läuft, und genauso wechsle ich je nach Musik schon mal die Kopfhörer, da sich nicht jede Abstimmung für jede Musik gleich gut eignet. Oder man will abends noch etwas über Lautsprecher hören, ohne die Nachbarn zu belästigen - auch dann ist ein EQ hilfreich.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 04. Jan 2015, 18:07
dann bin ich froh, dass meine sehr breit gefächerte musik es noch nicht von mir verlangt hat.
die regler sind bei meinen verstärker die ich bis jetzt besaß so gut wie nie benutz worden.

extra portion bass? entweder ist es in der musik oder nicht, das einzige sinnvolle aus meiner sicht ist eine art loudness fürs leise hören.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Jan 2015, 18:09 bearbeitet]
d.saffection
Stammgast
#24 erstellt: 04. Jan 2015, 18:08
Ich wage mal zu vermuten, dass es vor allem eine Geschmacksfrage ist, ob man davon Gebrauch machen möchte oder nicht.
dktr_faust
Inventar
#25 erstellt: 04. Jan 2015, 18:09
Wenn Sich nur der Kopfhörerausgang stört, dann würde ich einfach einen Kopfhörerverstärker anschließen...damit ist Dein Problem mit er Elektronik gelöst.

Was den EQ angeht: ein brauchbarer Lautsprecher (ggf. zusammen mit einem Subwoofer) ist völlig ausreichend um jede denkbare Musik originalgetreu wiederzugeben. Wenn man eine Equalizer benötigt, dann hat man sich entweder die Ohren verkorkst* oder die Lautsprecher sind Brühe.

Auch ein Einmesssystem ist nicht dafür da um die Musik an sich zu verändern sondern um unvermeidliche Unzulänglichkeiten des Raumes (die nicht durch gute Aufstellung gelöst werden können) abzumildern.

Grüße

*nicht im Sinne von schlechtem Gehör sondern von "verdorbenem" Geschmack, ähnlich wie wenn man Kindern nur süßen Saft gibt...dann muss man sich nicht wundern, wenn ihnen normal gesüßte Ding nicht schmecken.


[Beitrag von dktr_faust am 04. Jan 2015, 18:10 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 04. Jan 2015, 18:10

d.saffection (Beitrag #24) schrieb:
Ich wage mal zu vermuten, dass es vor allem eine Geschmacksfrage ist, ob man davon Gebrauch machen möchte oder nicht.


das sehe ich nicht so.
natürlich klingt manches ab gewisser lautstärke besser und kräftiger, das kann man aber nicht immer nutzen.


[Beitrag von Soulbasta am 04. Jan 2015, 18:12 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#27 erstellt: 04. Jan 2015, 18:18

dktr_faust (Beitrag #25) schrieb:
Was den EQ angeht: ein brauchbarer Lautsprecher (ggf. zusammen mit einem Subwoofer) ist völlig ausreichend um jede denkbare Musik originalgetreu wiederzugeben. Wenn man eine Equalizer benötigt, dann hat man sich entweder die Ohren verkorkst* oder die Lautsprecher sind Brühe.

Was ist denn schon bei heutiger Populärmusik "originalgetreu"? Die möglichst realistische Wiedergabe von Instrumenten verhindern in aller Regel schon die Produzenten. Die wollen nicht Originaltreue, sondern gefälligen Klang. Vom Loudness War ganz zu schweigen.

In den 80er-Jahren zu den Hochzeiten der Loudness-Taste und der Taunussound-Boxen haben die Produzenten gegengehalten und Bass und Hochton bewusst rausgenommen, damit das Ergebnis wieder stimmt. Auf einer neutralen Box klingt vieles damals aufgenommene einfach grauenhaft. Auf der anderen Seite gibt es haufenweise neuere Musik, in der die Bässe nur so reingeknallt wurden und bei der eine Absenkung der Bässe eine Wohltat ist. Das hat nichts mit verkorksten Ohren oder der Qualität der Lautsprecher zu tun!

Wenn du stets nur audiophil gemasterte Klassik und Jazz hörst, ist das mit der Neutralität ja eine schöne Sache, aber die Realität sieht bei der meisten Musik einfach anders aus, da ist "Originaltreue" einfach eine verträumte Idealisierung.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 04. Jan 2015, 18:19

Dadof3 (Beitrag #21) schrieb:

Soulbasta (Beitrag #20) schrieb:
wenn du der meinung bist, dass du viel regeln musst, würde ich über andere lautsprecher nachdenken.

Sehe ich genau umgekehrt. Zum einen ist es schwierig und aufwändig, einen Lautsprecher zu finden, der neben einem gefälligen Frequenzgang auch noch die anderen Anforderungen (Präzision, Dynamik, Optik, Preis ...) erfüllt, zum anderen fehlt damit die Möglichkeit, die Einstellung je nach Musikmaterial anzupassen. New Wave aus den 80ern zum Beispiel benötigt einfach deutlich mehr Bass als die heutige Tanzmusik, um ähnlich zu klingen.


für mich war das nicht schwierig den lautsprecher zu finden. warum soll die alte musik wie die neue klingen?
es is halt so, schlechte aufnahme bleibt schlechte aufnahme, durch den bassregler wird es nicht wirklich besser.
soll jeder hören wie er mag, wie gesagt ich hatte noch nie das bedürfnis mit klanreglern zu spielen, lauter drehen schon aber nichts anderes.
ich höre seit ca. 35 jahren intensiv und relativ breit gefächert. (außer new wave und rock )
d.saffection
Stammgast
#29 erstellt: 04. Jan 2015, 18:35
dktr_faust: Es geht nicht nur um den Kopfhörerausgang, zumal ich dazu letztes Jahr hier schon mal eine eher fruchtlose Diskussion losgetreten hatte und es sehr wahrscheinlich ist, dass ein Kopfhörerverstärker das Rauschen des AVR eher noch weiter verstärken würde als es zu umgehen. Ein neuer AVR muss auf jeden Fall her, allein schon, weil meiner keine HDMI-Eingänge hat und auch keinen HD-Sound von Blu-rays decodieren kann usw. Das heißt, vom Umstieg auf Blu-ray habe ich klanglich schon mal überhaupt nichts. Und auch in anderer Hinsicht macht mich das Gerät nicht glücklich. Dazu gehört auch der ziemlich unbrauchbare EQ.

Womit wir wieder bei der EQ-Grundsatzdiskussion wären. Der eine möchte ihn das eine oder andere Mal benutzen, der andere braucht ihn nicht - beides ist doch okay. Als jemand, der auch als Musiker an Aufnahmen arbeitet, weiß ich um die erheblichen Unterschiede, die man mit Equalizing bewirken kann. Nun gefällt aber nun mal nicht jedem Hörer die Handschrift jedes Produzenten, ab und zu passt es einfach nicht, und wozu soll man sich schon im Vorwege um die Möglichkeit bringen, das dann manuell am Abspielgerät auszugleichen? Man hat doch auch nicht einen vorgefertigten Gewürzcocktail im Küchenschrank stehen, den man dann wahllos in gleicher Menge auf jedes beliebige Gericht haut. Das kann man zwar machen, muss aber davon ausgehen, dass andere Leute ihre Gerichte gerne etwas individueller würzen. Hinzu kommen, wie erwähnt, unterschiedliche Hörszenarien. Aber im Grunde ist das ohnehin eine wenig zielführende Diskussion - ich suche einen Verstärker mit EQ, Punkt. Dafür muss ich mich doch nicht rechtfertigen. Mein Gehör ist im Übrigen in bester Ordnung.
dktr_faust
Inventar
#30 erstellt: 04. Jan 2015, 18:47
[quote="Dadof3 (Beitrag #27)"][quote="dktr_faust (Beitrag #25)"]
Was ist denn schon bei heutiger Populärmusik "originalgetreu"? Die möglichst realistische Wiedergabe von Instrumenten verhindern in aller Regel schon die Produzenten. Die wollen nicht Originaltreue, sondern gefälligen Klang. Vom Loudness War ganz zu schweigen.
[/quote]

Wenn man seinen Musikbedarf nur aus Bravo Hits stillt, dann mag das stimmen - sobald der persönliche Gusto darüber hinaus geht, dann gibt es auch im Jahr 2015 noch verdammt viel sehr gute Musik, die es verdient so gehört zu werden wie es sich der oder die Künstler gedacht haben.

@ d.saffectoin: Es geht nicht ums kochen...Du bist in diesem Fall nicht der Koch (das ist derjenige, der die Musik gemacht hat) sondern der Gast. Aber gut, Du kannst daher selber entscheiden, was Du machen willst.

Daher würde ich an Deiner Stelle mir zwei Optionen überlegen: A) Du kaufst Dir einen externen Equalizer (z.B. von [url=http://www.thomann.de/de/search.html?filter=true&gk=spge&manufacturer%5B%5D=Behringer]Behringer[/url]) oder B) Du setzt gleich auf einen DSP wie z.B. [url=http://www.ak-soundservices.de/am2dualcore.html]Anti Mode[/url] und holst Dir dadurch noch weitaus ausgefeiltere Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung ins Haus.

Grüße


[Beitrag von dktr_faust am 04. Jan 2015, 18:50 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Jan 2015, 18:48
rechtfertigen muss man sich dafür nicht aber ob du es in einem gerät findest wie du es dir vorstellst mag ich zu bezweifeln.
wenn du gezielt eingreifen möchtest, reicht bass/treble nicht aus.
bei einem auftrenbaren verstärker hättest du einen eq einschleifen können, bei einem AVR wird das nicht so einfach.
Dadof3
Inventar
#32 erstellt: 04. Jan 2015, 18:51

dktr_faust (Beitrag #30) schrieb:
Wenn man seinen Musikbedarf nur aus Bravo Hits stillt, dann mag das stimmen

Es lebe das Klischee!

Ich habe noch nie Bravo Hits besessen, weil mich die Musik darauf in der Regel nicht die Bohne interessiert. Und dennoch habe ich oftmals Musik, die in meinen Ohren völlig falsch abgemischt wurde. Das Problem betrifft nicht nur Mainstream-Lala.
d.saffection
Stammgast
#33 erstellt: 04. Jan 2015, 18:54
Naja, zum Umbauen fehlt mir ohnehin das Know-how, und es würde wohl auch übers Ziel hinausschießen (ebenso wie das Zuschalten eines externen EQ). Ehrlich gesagt sehe ich das Problem nicht. Für mich gehört ein EQ (mindestens zwei Potis für Höhen und Bässe) zur Standardausstattung. Was der Einzelne nun davon hält, ist mir erst mal egal.

dktr_faust: Ist dir schon mal aufgefallen, dass im Restaurant meistens Salz und Pfeffer auf dem Tisch stehen? Ich verstehe ohnehin nicht, warum nur, weil ich in einzelnen Bedarfsfällen mal je nach Musik und Aufnahme minimal an einem Regler drehen möchte, gleich der Untergang des Abendlandes heraufbeschworen werden muss. Und zum x-ten Mal, es geht nicht nur um den Sound, sondern auch um das Anwendungsszenario. Anscheinend bin ich hier mit meinem Anliegen wirklich falsch.

Ergänzung: Wenn jeder minimale Eingriff in die absolut lineare, originalgetreue Wiedergabe der Musik schon ein Kapitalverbrechen ist, wären auch nur eine ganz kleine Auswahl an Setups zulässig. Insbesondere die Auswahl der Lautsprecher oder Kopfhörer wäre stark eingeschränkt, denn die färben fast immer, oft auch deutlich, und 100% neutral ist wahrscheinlich kein Setup der Welt. Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass jeder Mensch anders hört. Mir ist das alles viel zu pauschal und außerdem auch völlig am Thema vorbeiargumentiert.


[Beitrag von d.saffection am 04. Jan 2015, 19:00 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 04. Jan 2015, 18:58
es ist doch kein untergang, es ist eine diskussion.
es kommt selten vor, dass jemand das unbedingt braucht, mich hat es einfach interessiert warum das so wichtig ist.
Dadof3
Inventar
#35 erstellt: 04. Jan 2015, 18:59

d.saffection (Beitrag #33) schrieb:
mindestens zwei Potis für Höhen und Bässe

Bass- und Höhenregler haben meines Wissens alle oder fast alle AVR, und sie funktionieren auch mit dem Einmesssystem zusammen. Leider nur nicht als einfache Drehregler, sondern nur umständlich über ein Menü zu erreichen. Oder über eine programmierbare Fernbedienung.
d.saffection
Stammgast
#36 erstellt: 04. Jan 2015, 19:03
Das ist doch immerhin mal eine Ansage - danke! Potis scheinen in der Tat die wenigsten zu haben. Der im ersten Beitrag erwähnte Onkyo hat welche, was mir direkt gefallen hat, aber der fiel dann ja leider aus anderen Gründen raus. Aber letztlich finde ich es auch nicht so schlimm, dafür kurz durch ein Menü navigieren zu müssen, denn ich will daran ja nicht ständig herumdrehen, sondern nur im Bedarfsfall. Ich mag es schon sehr gerne, physisch und unmittelbar an einem Regler drehen zu können, aber am Ende ist das natürlich ein Luxus, auf den man im Zweifelsfall auch verzichten kann.
d.saffection
Stammgast
#37 erstellt: 10. Jan 2015, 15:30
Leider komme ich mit meiner Suche auf keinen grünen Zweig - auch nicht, wenn ich mein Budget etwas nach oben korrigiere. Mir scheint fast, ein für mich passendes Gerät gäbe es am Markt einfach nicht, jedenfalls nicht innerhalb einer realistischen Preisspanne. Insbesondere überrascht es mich doch sehr, dass es inzwischen offenbar überhaupt nicht mehr Usus ist, dass Receiver einen simplen manuellen EQ an Bord haben. Früher, so schien es jedenfalls, hatte doch jedes nur erdenkliche Gerät wenigstens einen Höhen- und Bassregler. (Ich habe zu allen in Frage kommenden Geräten gezielt recherchiert und sie scheinen in der Tat keinen oder jedenfalls keinen brauchbaren EQ zu besitzen.) Diese Entwicklung geht mir beim besten Willen nicht auf. Und auch abgesehen vom EQ passt immer irgendetwas nicht - das eine Gerät hat kein integriertes WiFi und/oder Bluetooth, sodass ich ein LAN-Kabel quer durch die Wohnung legen müsste, das nächste ist zu hoch usw. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich dieses Vorhaben als so schwierig erweisen würde. Ich habe jetzt die Wahl, entweder viel Geld für etwas auszugeben, wovon ich nicht zur Gänze überzeugt bin, oder mich weiter mit meinem Schrottgerät herumzuschlagen... Pest oder Cholera.

Von allen Geräten, die ich in Betracht gezogen habe, scheint der Onkyo TX-NR 535 S immer noch die beste Option zu sein (er bietet z.B. im Vergleich zum Marantz NR1504 etwas mehr Leistung, WiFi/Bluetooth, ist von Onkyo [Vorteil wegen Fernbedienung] und dabei auch noch günstiger), aber er hat eben überhaupt keine manuelle EQ-Funktion an Bord. Der Kauf wäre irgendwie absurd, wenn man bedenkt, dass der EQ eines der ersten wichtigen Kriterien war, die mir zu Beginn der Suche in den Sinn kamen. Vielleicht sollte ich warten und hoffen, dass irgendwann ein neues Gerät auf den Markt kommt, das mir mehr zusagt...
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 10. Jan 2015, 15:42
wlan kann man für 40,- euro damit erledigen ist auch besser
http://www.amazon.de...tibel/dp/B00ADW9R22/

so ein gerät kommt bestimmt nicht, es wäre zu den raumeinmesseprogrammen eher kontraproduktiv.
die guten receiver z. b. mit audyssey xt32 passen alles dynamisch zu der lautstärke an, so gut wie niemand vermisst dort was.
du solltest mal so ein gerät ausgiebig testen, nimm verschiedene titeln die für dich kritisch sind und versuche sie auf so einer anlage mit aktiviertem dynamic eq zu hören.

entweder klassischer stereo receiver mit reglern oder ein AVR.
d.saffection
Stammgast
#39 erstellt: 10. Jan 2015, 15:47
Dein letzter Satz ist interessant. Der beantwortet nun ja am Ende doch noch meine Anfangsfrage, zu der ursprünglich gesagt wurde, sie mache im Endeffekt keinen Unterschied. Dann liefe es also eventuell auf kurz oder lang darauf hinaus, dass ich beides bräuchte. Du hast prinzipiell natürlich recht, dass man ein solches Gerät natürlich einfach mal testen muss, um zu sehen, ob man damit zurechtkommt. Aber ehrlich gesagt kann ich mir schwer bis gar nicht vorstellen, dass ich auf Dauer damit glücklich wäre, beispielsweise nicht bei Bedarf mal kurzfristig den Bass runterregeln zu können. Ich wohne nun mal in einer Mietwohnung in einem hellhörigen Haus, da kann ich mich nicht darauf verlassen, dass die automatische Einmessung auch Rücksicht auf meine Nachbarn nimmt und dergleichen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 10. Jan 2015, 16:04

d.saffection (Beitrag #39) schrieb:
da kann ich mich nicht darauf verlassen, dass die automatische Einmessung auch Rücksicht auf meine Nachbarn nimmt und dergleichen.


doch, gerade auf die einmessung kannst du dich verlassen, das wird nicht dröhnen wenn die lautsprecher gut aufgestellt sind und die raumakustik einigermassen ok ist.
d.saffection
Stammgast
#41 erstellt: 10. Jan 2015, 16:11
Hmmmm... Naja, zwei Geräte zu kaufen ist ohnehin erst mal unrealistisch, zumal ich dann ja auch zwei Lautsprechersets bräuchte - vom finanziellen Aspekt einmal abgesehen macht so etwas in einer Einzimmerwohnung null Sinn. Unter dem Strich werde ich also vermutlich gar nicht drumherum kommen, ein Gerät "auf Probe" zu kaufen und zu hoffen, dass ich damit einigermaßen glücklich werde...
Dadof3
Inventar
#42 erstellt: 10. Jan 2015, 19:42

d.saffection (Beitrag #37) schrieb:
Insbesondere überrascht es mich doch sehr, dass es inzwischen offenbar überhaupt nicht mehr Usus ist, dass Receiver einen simplen manuellen EQ an Bord haben.

Wie kommst du darauf? Der ist durchaus noch Usus, hatte ich doch oben beschrieben. Bei Denon haben das jedenfalls zahlreiche, wenn nicht alle Geräte, bei Yamaha ebenfalls.

Ein Stereoverstärker hat weder einen Equalizer noch ein Einmesssystem. Ohne Nutzung des Einmesssystems habe ich zumindest bei Denon aber noch den Equalizer, und selbst mit Einmesssystem kann ich die Klangregler nutzen. Ein Stereoverstärker hätte diesbezüglich also NULL Vorteile, sondern ist in allen Belangen deutlich eingeschränkt.

WLAN und Bluetooth kann man bei jedem Gerät problemlos mittels Adaptern für ca. 30 € nachrüsten, das sollte also kein KO-Kriterium sein.
d.saffection
Stammgast
#43 erstellt: 10. Jan 2015, 19:54
Ich habe mir die Datenblätter und teilweise auch die Bedienungsanleitungen einiger in Frage kommender Geräte angeschaut. Dort war entweder überhaupt kein manueller EQ vorhanden, oder aber man musste dazu die automatische Einmessung komplett abschalten und dann, nur um am EQ drehen zu können, sämtliche Lautsprecher komplett manuell einstellen. Wenn man nur mal eben kurz den Bass etwas herabregeln will, ist das denkbar ineffizient. Bei meinem alten Receiver sind Lautsprechereinstellungen (hier ohnehin noch manuell) und EQ voneinander getrennt. Heutzutage scheint das ein striktes Entweder/Oder zu sein.

Stimmt - davon, WLAN/Bluetooth als K.O.-Kriterium zu betrachten, bin ich auch schon abgekommen. Zumal ein LAN-Kabel, vom Aufwand des Verlegens mal abgesehen, natürlich immerhin den Vorteil der saubersten, am wenigsten störanfälligen Übertragung hat.
ATC
Inventar
#44 erstellt: 10. Jan 2015, 19:55
Moin,

wenn du bei einem AV Receiver auch nach der Einmessung mit einem EQ nachkorrigieren möchtest schau dich nach größeren Modellen von Yamaha und Pioneer um.
Kostet etwas mehr, macht dann aber das was man wünscht.
Dadof3
Inventar
#45 erstellt: 10. Jan 2015, 19:58

d.saffection (Beitrag #43) schrieb:
oder aber man musste dazu die automatische Einmessung komplett abschalten und dann, nur um am EQ drehen zu können, sämtliche Lautsprecher komplett manuell einstellen.

Das muss man bei meinem X4000 auf jeden Fall nicht, und ich bezweifle, dass das bei den anderen aktuellen Denon-Geräten anders ist.
d.saffection
Stammgast
#46 erstellt: 13. Jan 2015, 01:41
Habe gerade mal etwas zu Denon-AVRs recherchiert. Für mich wäre wohl am ehesten der Denon AVR-X1100W interessant (der X1000 würde es prinzipiell zwar auch tun, aber für den geringen Aufpreis könnte ich ruhig auch in etwas Zukunftstauglicheres investieren). Die klanglichen Einstellmöglichkeiten scheinen in der Tat mehr als ausreichend zu sein. Dumm nur, dass von Kompatibilitätsproblemen mit anderen Geräten berichtet wird - insbesondere mit Blu-ray-Playern von LG, einen solchen betreibe ich nämlich auch. Vielleicht wird das mal per Firmware-Update behoben, aber bis dahin riskiere ich das lieber nicht... Wie gesagt, irgendwas ist halt immer. :/
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 13. Jan 2015, 14:07
Ich betreibe den X1100 mit einem Lg BD Player und habe 0 Probleme.

Btw: Der Auspreis zum 1100 lohnt sich. Wlan und Spotify Connect sind schon feine Sachen. Zudem gibts 7.2 anstatt 5.1


[Beitrag von ZimTst3rn am 13. Jan 2015, 14:08 bearbeitet]
d.saffection
Stammgast
#48 erstellt: 13. Jan 2015, 17:47
Merkwürdig. Von der LG-Inkompatibilität berichten ziemlich viele Käufer, aber vielleicht ist das auch noch vom Modell oder von anderen Faktoren abhängig. Auf den ersten Blick schien dieser mögliche Haken das Einzige zu sein, was eventuell gegen den Denon spräche, abgesehen von der Farbe, mit der ich dann eben leben müsste. Er müsste jedenfalls so gerade eben in das Fach meines Hi-fi-Schranks passen - ein etwas flacheres Gerät wäre dahingehend noch besser gewesen, nicht zuletzt auch mit Blick auf das Abwärmeproblem, aber andererseits ist an der Seite noch reichlich Platz. Daran sollte es jedenfalls nicht scheitern, denke ich.

Ja, WLAN und 7.2 finde ich, gerade für den geringen Aufpreis, schon nett. Letzteres werde ich zwar in absehbarer Zeit ohnehin nicht nutzen können, aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt, und so wäre ich schon gerüstet und müsste zu gegebener Zeit kein neues Gerät mehr kaufen. Spotify Connect ist für mich eher uninteressant, da ich kein Smartphone-Nutzer bin.

Da fällt mir eine grundsätzliche (vielleicht dumme) Frage zu Spotify ein, die mir schon länger im Kopf rumgeistert: Braucht man eigentlich zum Nutzen von Spotify und vergleichbarer Streamingdienste zwingend ein externes Abspielgerät wie Smartphone, Tablet oder Notebook, oder kann man die mit manchen Receivern auch direkt ansteuern (evtl. über den Fernsehbildschirm)? Internetfähig sind die Dinger ja, insofern müsste das doch zumindest theoretisch möglich sein. Ich habe von alldem wirklich noch null Ahnung. Bisher machte ein Spotify-Account für mich keinen Sinn, aber wenn es direkt über den AVR nutzbar wäre, wäre das natürlich ultrapraktisch, gerade zum unkomplizierten Kennenlernen neuer Musik. Ansonsten müsste ich über das Notebook gehen via (W)LAN oder Bluetooth, was natürlich auch machbar wäre, aber eben weit weniger komfortabel.
Dadof3
Inventar
#49 erstellt: 13. Jan 2015, 22:41
Du kannst auch direkt am AVR auswählen, zur Not sogar ohne Fernseher, aber so richtig komfortabel ist das nur mit Smartphone/Tablet.
d.saffection
Stammgast
#50 erstellt: 14. Jan 2015, 11:30
Das ist gut zu wissen - vielen Dank für die Antwort!
ZimTst3rn
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 14. Jan 2015, 15:33
Ich glaube Spotify Connect bei den neuen Denon AVrs lässt sich nur per App anwählen. Mein alter Denon x1000 hatte noch ein eigenes Menü in dem man seine Spotify Kennung eingab.
Sowas konnte ich aber bei den neuen Modellen nun nicht entdecken. Die Connect Funktion, also das auswählen in der Handy App, sit ohnehin meist praktischer.
In deinem Fall ohne Smartphone kann das aber ein Problem werden.
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