Kaufberatung Marantz Verstärker für Hifi plus Airplay

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g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Apr 2018, 01:07
Nach über 30 Jahren gibt es Ausfälle bei meinem Verstärker. Ich will einen neuen, über Airplay vom Ipad aus bedienbaren.

Ausgangslage mein alter Marantz PM 45:
made in Japan - hat über 30 Jahre gehalten, warum nicht noch mal
2x 59 W/ 8 Ohm
Klirrfaktor 0.02%
2 Lautsprecherpaare

zur Wahl stehen:

PM 6006:
2 digitale Eingänge, Digitalwandler
made in Vietnam
2x45W/8 Ohm
Klirrfaktor 0.08%
2 Lautsprecherpaare

PM 7005:
3 digitale Eingänge (2 plus USB), Digitalwandler
made in japan
2x60W/8 Ohm
Klirrfaktor 0.02%
1 Lautsprecherpaar

PM 8005:
keine digitalen Eingänge, kein Digitalwandler
Ringkerntrafo
2 Lautsprecherpaare
made in japan
2x70W/8 Ohm
Klirrfaktor 0.02%

Daran hängen CD, Phone, zusätzlich soll noch Internetradio dazu. Nutzung bisher: 95% CD, aber das ändert sich dann wohl Richtung Netz. Hier meine Auswahlkriterien:

Leistung/ Klang:
Leistung spricht für 7005/ 8005, allerdings habe ich bei meinem alten die Leistung nie voll genutzt
Klirrfaktor und Empfindlichkeiten, Frequenzbereich: Hier scheinen 7005 und mehr noch 8005 besser als der 6006. Mein alter 45 liegt knapp unterm 7005.
-> spricht für 7005 oder 8005

Digitalwandler:
habe gehört, damit würden CDs nochmal besser klingen... Aber jeder CD Player hat doch einen, was soll der Digiwandler dafür bringen? Es kann nur um die Musik gehen aus dem Internet oder mp3/ über Airplay, oder? Scheidet dann der 8005 aus, weil er das nicht hat? Einen extra Wandler will ich nicht kaufen, dann schon eher einen neuen CD Player zB 6006 mit Digiwandler und USB Eingang, den dann an den Verstärker hängen, aber das scheint mir recht umständlich. Oder ist es doch die richtige Lösung? Gibt es keine Verluste, wenn der CD Player als Digitalwandler missbraucht wird?
-> spricht für 6006 oder 7005

Lautsprecheranschlüsse:
Bin bisher mit nur einem Paar LS (Eigenbau, evtl auch zu erneuern) ausgekommen, es sollen aber neu evtl noch 1 Paar kleinere höher platzierte hinzu.
-> spricht für 6006 oder 8005

Qualität:
von den Daten bei 7005 und 8005 besser; glaubt man Tests und manchen Rezensionen, ist aber auch der 6006 super. Hier finde ich allerdings auch Qualiwarnungen aus UK, dazu noch made in Vietnam..

So:
hat jemand eine gute Lösung für 1 zusätzliches LS Paar am 7005? Dann würde es wohl der.
oder für Digitalwandler am 8005, damit auch die Internetmucke gut klingt?
Oder kann jemand was zu meinen Qualitäts- / Leistungsbedenken beim 6006 sagen?

Es ist ein weites Feld, und ich bin Laie, bitte schreibt einfach und mit Blick auf meine Entscheidung. Meine räumliche Situation hat sich in den letzten 30 Jahren mindestens 5x grundlegend geändert, es geht also wenn überhaupt um Flexibilität für verschiedene Szenarien. Ausgangslage ist ein 25m2 Zimmer.


[Beitrag von g-mani am 27. Apr 2018, 18:13 bearbeitet]
Tigerfox
Stammgast
#2 erstellt: 29. Apr 2018, 18:39
Ich verstehe gerade garnicht so, was Du machen willst. Wie genau willst Du Airplay an das Ding kriegen?

Gibt es dafür irgendein separates Dingens von Apple wie den AirPort Express (der jetzt bald eingestellt wird) oder den Apple TV? Oder von irgendeinem Dritthersteller? Der Airport hat einen Klinkenausgang, der sowohl analog (z.B. per Klinke-zu-2xCinch-Adapter) als auch digital (per opto-Klinke) an jeden x-beliebigen Verstärker angeschlossen werden könnte, da ist es dann egal, ob der Verstärker einen Digitaleingang hat oder nicht.#

Von Haus aus ist aber keiner dieser Verstärker Airplay-fähig, das können im HiFi-Bereich eigentlich nur Netzwerkplayer oder -receiver (oder AVR). Bei Marantz würde zu den von dir vorgeschlagegen Geräten die alten reinen Netzwerkplayer NA6005 oder NA8005 sowie der brandneue Netzwerk-CD-Kombiplayer ND8006 passen.
Airplay können alle drei, auch die zum DLNA-Streaming geeigneten Dateiformate, Samplingraten und Bittiefen sind identisch, Unterschied zwischen den beiden alten ist v.a., dass nur der NA6005 WiFi und Bluetooth integriert hat (das betrifft aber eh nur die Verbindung zum Heimnetzwerk, Airplay geht dann eben darüber), während der NA8005 einen USB-B-Port hat (kann von PCs quasi als externe Soundkarte benutzt werden und PCM bis 192/24 sowie DSD bis 5.6MHz abspielen), aber sonst ist selbst der (gute) DAC identisch.

Der neue ND8006 trumpft auf mit viel mehr Streaming-Diensten (vorher nur Spotify, jetzt Amazon Music, TIDAL, Deezer, Juke! und Napster), einem noch besseren ESS Sabre-DAC, noch besserem USB-B (PCM bis 384/32 und DSD bis 11,2MHz, also totaler overkill), HEOS-Multiroom und Alexa Sprachsteuerung.
Dadof3
Moderator
#3 erstellt: 30. Apr 2018, 14:14

g-mani (Beitrag #1) schrieb:
Leistung spricht für 7005/ 8005, allerdings habe ich bei meinem alten die Leistung nie voll genutzt

Leistung ist auch meist nicht so wichtig, man kann bereits mit 1 W mehr Lärm erzeugen, als den meisten Menschen lieb ist.


Klirrfaktor und Empfindlichkeiten, Frequenzbereich: Hier scheinen 7005 und mehr noch 8005 besser als der 6006. Mein alter 45 liegt knapp unterm 7005.
-> spricht für 7005 oder 8005

Alle Klirrfaktoren liegen weit im unhörbaren Bereich (man kann Klirr erst ab ca. 1 % wahrnehmen) - daher sind die Unterschiede völlig irrelevant. Ebenso die Frequenzgänge. Unser Gehör kann nur zwischen 20 und 20000 Hz wahrnehmen, wenn du 30 Jahre lang denselben Verstärker hattest, wird bei dir von Alters wegen wahrscheinlich schon irgendwo zwischen 10 und 15 kHz Schluss sein. Ist also auch irrelevant. Und Eingangsempfindlichkeit ... das ist einfach ein Wert, da kann man nicht pauschal sagen, dass einer besser wäre als der andere.


habe gehört, damit würden CDs nochmal besser klingen... Aber jeder CD Player hat doch einen, was soll der Digiwandler dafür bringen?

Man hört von allem möglichen, das angeblich noch mal besser klingen würde. Darunter sind auch allzu oft Dinge, die nachweislich keinen bewusst wahrnehmbaren Einfluss auf den Klang haben.

Grundsätzlich kann es schon sein, dass ein anderer DAC etwas anders (vielleicht sogar besser) macht als der in deinem CD-Spieler eingebaute. Das gilt insbesondere, wenn der CD-Spieler auch so alt ist wie dein jetziger Verstärker.

Seit 20 Jahren aber sind DAC ausgereift; Hörbare Unterschiede sind winzigst und nur in unterschiedlich steilen Filterkurven begründet. Korrekt implementierte DAC mit einem steilen Roll-Off sind vollständig transparent, das heißt, dass sich im Sinne der "High Fidelity" keine objektive Verbesserung mehr erzielen lässt - auch wenn es immer wieder Leute gibt, die anderes behaupten.

Ein Vorteil eines digitalen Anschlusses kann aber darin liegen, dass die Übertragungsstrecke zwischen CD-Player weniger empfindlich gegenüber eventuellen Störungen ist und im Falle eines optischen Anschlusses gibt es auch eine galvanische Trennung, was Brummschleifen verhindert. Solange du damit aber keine Probleme hast, ist das egal.

Ich würde dennoch möglichst einen Verstärker mit eingebautem DAC kaufen. Man ist damit einfach flexibler für die Zukunft aufgestellt.


Lautsprecheranschlüsse:
Bin bisher mit nur einem Paar LS (Eigenbau, evtl auch zu erneuern) ausgekommen, es sollen aber neu evtl noch 1 Paar kleinere höher platzierte hinzu.
-> spricht für 6006 oder 8005

Diese Anschlüsse sind eigentlich nur für den abwechselnden Betrieb gedacht; sofern du zwei Paar LS gleichzeitig betreiben willst, benötigst du welche mit hoher Impedanz.


glaubt man Tests und manchen Rezensionen,

Denen sollte man eigentlich niemals glauben ... http://av-wiki.de/testberichte


Es ist ein weites Feld, und ich bin Laie, bitte schreibt einfach und mit Blick auf meine Entscheidung. Meine räumliche Situation hat sich in den letzten 30 Jahren mindestens 5x grundlegend geändert, es geht also wenn überhaupt um Flexibilität für verschiedene Szenarien.

Generell würde ich auftrennbare Verstärker bevorzugen. Diese erlauben es, bei kritischen Räumen / Aufstellungen einen DSP zwischenzuschalten, mit dem einige Unzulänglichkeiten gemildert werden können.

Was meines Erachtens gegen den PM8005 spricht, ist die fehlende Loudness-Schaltung.
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 01. Mai 2018, 23:23
Danke für Eure Antworten!

Wie genau willst Du Airplay an das Ding kriegen?
Über den Apple Airport Express oder evtl. über einen Airplay Adapter, und mir so den Netzwerkplayer sparen. Wäre also OK oder? ca 100 Euro

Ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn eines Netzwerkplayers nicht. Ich muss eh alles vom Ipad aus steuern, welche Funktion ausser der Airplay Übersetzung in ein Verstärkersignal hat denn der darüber hinaus? Streaming (heisst für mich bisher nur Youtube) und Sprachsteuerung Siri geht doch auch übers Ipad, oder? Multiroom (HEOS) und USB XXL sehe ich als nicht so wichtig an. Klang ist mir wichtig, aber Airplay soll ja mit das beste sein, was es drahtlos gibt. Und fürs drahtgebundene hätte ich einen DAC.

Klirrfaktor etc./ Klang: Ich habe von den Werten keine Ahnung, Danke für Eure Einschätzungen. Ich habe in oberen Frequenzen ein abnorm gutes Gehör/ Empfindlichkeit, und höre z.B. wenn verschiedene Geräte Standby sind. Bei Bekannten (Yamaha, aber auch High End Bastler) vermisse ich oft den Klang, den ich von meinem alten Marantz PM45 kenne - direkt, ohne Störungen (Brummschleifen o.Ä.) und voll. So was suche ich wieder.

Seit 20 Jahren aber sind DAC ausgereift:[/i] Ich würde dennoch möglichst einen Verstärker mit eingebautem DAC kaufen. Man ist damit einfach flexibler für die Zukunft aufgestellt.

> 8005 scheidet also aus.

> In der Summe sollte ich dann den 6006 nehmen - der hat DAC, Loudness, nur der USB Eingang fehlt. 400 Euro. Den evtl mit neuem CD 6006 koppeln 350 Euro, der hat den USB Eingang, und mein CD Player ist auch schon 15 Jahre alt.

> Oder den 7005 jetzt ,700 Euro, und den ND8006 später wenn er günstiger ist, und ich doch vom Sinn eines Netzwerkplaners überzeugt werde, dazu.

> Oder warum nicht einen einfachen AVR nehmen Marantz NR 1508 für 300 Euro? Da wäre dann Airplay schon mit dabei, ich bräuchte nur noch eine Phono-Vorverstärkung 50 Euro. Gemäß Rezensionen scheint der aber vom Klang eine deutliche Verschlechterung zu sein. Habt Ihr das mal im Vergleich zu einem klassischen Stereoverstärker gehört? Ich würde ja gerne, weiss aber nicht wo. (Raum Basel)
Nur dann würden mehrere Lautsprecher parallel wohl auch Sinn machen/ einmessen.
Tigerfox
Stammgast
#5 erstellt: 02. Mai 2018, 17:43
Puh, da kenne ich mich nicht sogut aus. Sicher, wenn es nur Airplay geht, sollte ein Airport Express ausreichen. Was es sonst so für Airplay Adapter gibt, weiss ich nicht.


Airplay und Netzwerkstreamer sind aber zwei ganz unterschiedliche Sachen. Airplay ist nur ein Standard von Apple, um Audio per (W)LAN direkt zwischen zwei Geräten, wovon meist eins ein iDevice sein muss (PCs mit iTunes können das aber auch), zu übertragen.
Das Airplay jetzt so super wäre wüsste ich nicht, es ist eigentlich ziemlich eingeschränkt. Maximal geht AFAIK CD-Qualität, auf jeden Fall ist der Übetragungsstandard ALAC (Apple lossless audio coding) mit maximal nur 44,1KHz und Stereo, evtl. mit 24Bit.

Wenn Du nur deine Musik von einem IDevice oder PC direkt abspielen willst, ist das natürlich recht komfortabel, aber hier ist Bluetooth mit AptX (HD) schon gleichauf (AptX ist ebenfalls nahezu verlustlfrei und kann Stereo in 48KHz/16Bit übertragen) oder besser (das neue AptX-HD kann 48KHz/24bit). Das können allerdings nicht viele Receiver mit integriertem Bluetooth, eher seperate Receiver.
Apple hat letztes Jahr Airplay 2 vorgestellt, was aber erst jetzt langsam verfügbar wird. Es ist aber noch nicht klar, ob sich die Qualität verbessert, bis jetzt weiss man nur von Multiroom und besserem Buffering.

Jedenfalls ist sowohl DLNA-Streaming, als auch Streamingdienste was ganz anderes. DLNA geht auch von einem PC im Netzwerk, ist aber komfortabler von einem NAS. Die meisten Streaming-Geräte können per DLNA inzwischen alle gängigen Codecs abspielen, verlustfreie wie FLAC, ALAC, AIFF und WAV inzwischen eigentlich durchweg bis 192/24 (selten mehr) und meist sogar DSD bis 5.6MHz. Dazu musst Du aber noch immer deine Musiksammlung auf einen PC rippen, wenn Du sie sonst auf CD o.ä. hast.

Streamingdienste kosten halt monatlich 5-10€, zumindest wenn Du sie frei und auf einem Receiver nutzen willst, aber Du hast eine riesige Auswahl und meist mindestens CD-Qualität, bei einigen (Tidal) auch besser.

Zugleich sind nahezu alle Streaminggeräte auch klasse USB-Abspieler, so dass du deine Musik auf einem Stick oder einer USB-Festplatte (leider oft auf FAT32 beschränkt) zuführen kannst, meist in der gleichen Qualität wie über DLNA. Das ist USB-A (ein normaler USB-Port, wie man ihn auch an nahezu jedem Laptop oder PC findet).

USB-B, was der ND8006, der NA8005, der SA8005 und der PM7005 bieten, ist ein Uplinkport, wie man ihn an externen Festplatten, Kartenlesern, aber eben auch an externen Soundkarten findet. Und genau so muss man dass auch sehen, man kann dann seinen PC/Laptop an die o.g. Geräte anschließen und diese quasi als Soundkarte nutzen und so direkt die am PC über irgendeinen Mediaplayer abgespielte Musik darauf wiedergeben. Da gibt es sehr unterschiedliche Generationen unterstützter Samplingraten, Formate und Bittiefen, angefangen hat es mit PCM only in maximal 96/24 (z.B. SA-KI Pearl), dann 192/24, dazu kam dann bald DSD bis 2.8MHz (DSD64), dann bis 5.6MHz (DSD128), was man schon kaum irgendwo als Medium findet und jetzt ist der Overkill mit PCM bis 384/32 und DSD bis 11,2MHz modern. Es gibt jedenfalls keine hochwertigere Art, Highres-Audio abzuspielen und keine elegantere, den PC an die HiFi-Anlage anzuschließen.

Dann bietet dir noch jeder Streamer Internetradio, was wirklich auch ein riesen Vorteil bei dem Angebot ist.

Multiroom und Sprachsteuerung sind bei AVRs schon ein paar Jahre normal, bei HiFi-Geräten noch ziemlich neu. Ich hätte dafür auch keine Verwendung, aber es sit schon toll, allerdings kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Der eigentliche Sinn von Multiroom ist, auf zahlreichen eigenständigen Aktivlautsprechern und Anlagen in mehreren Räumen synchron das gleiche abzuspielen (wenn man sich z.B. viel durchs Haus bewegt oder eine Party feiert), aber Yamaha ermöglicht z.B. bei der neusten AVR-Generation, Lautsprecher für die Mehrkanalkonfiguration per Musicast einzubinden (natürlich nur die eigenen, teuren Musicast-LS).


Das alles spricht schon für einen Netzwerkspieler, v.a. haben die auch meist eine gute Digitalsektion und Digitaleingänge. Ein AVR ist da aber keine schlechte Wahl, tatsächlich sind Stereokomponenten oft im Vergleich zu diesen überteuert. Da AVR fast immer jährlich neu erscheinen, hast Du auch immer die neuste Netzwerktechnik zusammen mit einem Verstärker und USB- sowie Digitaleingängen und brauchst eigtl. nurnoch einen CD- oder BD-Player dazuzustellen (oder auch nicht). Selbst die billigsten 5.1-AVR haben für Stereo genug Power im Vergleich zu gleichteuren HiFi-Stereo-Verstärkern. Lediglich USB-B gibt es auf so gut wie keinem AVR, wenn nur die absoluten Topgeräte.


Also, wie Du kombinierst, ist deine Sache, aber wenn Du es klug anstellst, kannst Du sparen. Jetzt einen eierlegende-Wollmilchsau-Verstärker zu kaufen, um dann später doch CD-, Netzwerk oder Kombiplayer dazuzustellen, ist albern.

Wenn Du den ND8006 in Betracht ziehst, hast du das allerneuste in Sachen Abspieltechnik, lediglich SACD fehlt dann leider, da weiss man auch noch nicht, wie Marantz da weiter macht (ich hoffe z.B. noch darauf, dass zwischen CD6006 und NA6005 und SA-14S1 und NA-11S1 noch ein weiteres Paar separater Geräte erscheint, von mir aus ein reiner SA7006 nur mit SACD und ein NA7006 quasi als ND8006 ohne CD).
Da reicht dann der PM8006 (oder der optisch identische PM8005 für einige hundert € weniger. Die Unterschiede erschöpfen sich in Detailverbesserungen und Marketinggeschwurbel). Der PM7005 bietet keinen Mehrwert, da er etwas schlechter als der PM8005/6 ist, aber wegen der Digitaleingänge mehr kostet, die am ND8006 bereits vorhanden sind.

Auch wenn Du lieber ein Nummer kleiner kaufen willst, lohnt sich der PM7005 nur bedingt. Normale SPDIF-Eingänge für den Airport-Express oder irgendwelche Transmitter hast du bereits am PM6006 (satte 1xKoaxial und 2xoptisch), einen optischen Eingang (für den TV oder so) bereits am NA6006, der ja in Sachen Formaten und Qualität auch noch aktuell ist, nur nicht in Sachen Streamingdienste und Multiroom. Der PM7005 bietet wirklich nur den USB-B, für mehr Power ist der PM8005/6 besser.

Und auch bei den kleinen Geräten kannst Du noch sparen. Erstmal sind auch hier die Vorgängergeräte (PM/CD6005) praktisch identishc zu den aktuellen, kosten aber noch weniger (allerdings ist der Unterschied nicht mehr groß). Wenn Du kein USB-A willst oder den NA6006 nimmst, dann brauchst Du nicht zwingend den CD6006, sondern kannst auch den CD5005 nehmen, der sich sonst kaum unterscheidet. Ebenso kannst Du den PM5005 nehmen, wenn Dir der eine Digitaleingang des NA6006 reicht oder Du mit Netzwerkplayer keinen mehr brauchst.
Du könntest sogar den ND8006 oder eine Kombination aus SA8005 (für SACD) und NA8005 mit dem PM5005 kombiniern. Optisch passt es, technisch auch, der kleinere Verstärker ist definitiv nicht zu schwach oder zu schlecht.


Entscheiden musst Du dich. Wenn Du aber wirklich gucken willst, wie Du nur mit einem Verstärker mit Digitaleingängen und einem Airplay-Zuspieler auskommst, empfehle ich den PM6005/6.
Und lass Dir nichts einreden vonwegen "Digitaleingänge sollten heute schon sein". Im reinen Hifi-Bereich braucht man sie nicht, alle Abspielgeräte bringen immer ihre eigenen DACs mit und die sind tendenziell besser als die in den Verstärkern (z.B haben alle hier besprochenen Marantzgeräte bis hoch zum SA/NA8005 den Cirrus CS4398, nur der ND8006 hat einen besseren), so dass Du hier eigentlich nie irgendwas digital am Verstärker anschließen musst (Ausnahmen sind so Sachen wie der Airport oder Bluetoothtransmitter, wobei es auch die einen DAC haben, nur oft keinen guten).
Brauchen tut man es erst, wenn man den TV, SAT/Kabel/IPTV-Receiver, (UHD-)BD-Player oder den Multimediastreamer an den Verstärker anschließen will. Die bringen heute tatsächlich oft keine analogen Ausgänge mehr mit. Aber wenn man davon mehr als eins anschließen möchte bzw. wenn es schon der BD-Player ist, sollte man eh einen AVR mit HDMI nehmen.
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 12. Mai 2018, 10:41
Danke Tigerfox - Fasse zusammen - komme langsam weiter und so teuer wird s nicht:

Variante A: Verstärker plus Airplaywandler - Marantz (6006) 7005 - ca 800 Euro
- mit Netzwerkplayer (="Streamer") gegenüber Airport Express: Internetradio, mehr Anschlussoptionen durch verschiedene Eingänge, guter DAC. Nachteil Platzbedarf: 2 neue grosse Kästen (VS + NWP) m.E. nicht zeitgemäss und ich habe wenig Platz. M.E. ist der Airplaywandler bald standardmässig entweder direkt im Verstärker, oder in der Grösse eines USB Stick an einen digitalen Verstärkereingang aufsetzbar. Bedienung Internetradio vom Smartphone/... oder dem einen "Player" Zuspielgerät (mit CD...) aus. > Verstärker mit DAC
- mit Airport Express: er läuft aus. War bei Apple, die mir ohne es richtig begründen zu können, davon abgeraten haben, ihn für meine Hifi Ansteuerung zu kaufen. Ich wollte wissen, ob der auch in 3 Jahren noch läuft, wenn Apple den Support eingestellt hat. Weiss jemand was dazu?
- alternativ mit reinem Airplaywandler ohne Routerfunktion - kennt jemand einen guten?
- Der 7005: . wird noch produziert . kostet weniger als 8005/6 . hat mehr digitale Funktionalität . etwas schwächere Leistung, aber deutlich mehr als 6006 . den zusätzlichen USB-B Port und ist in Japan hergestellt, also vermutlich qualitativ besser/ langlebiger. Der 6006 ist günstiger und schicker/ schlanker.

Variante B: AVR plus Phonovorverstärker - Marantz 1508 (Die grösseren sehen aus wie Waschmaschinen zu hässlich) - ca 400 Euro
Vorteile: Internetradio; Raumklang/ Einmessung; Multiroomfähigkeit; Verarbeitung von Videosignalen und Mehrkanalauflösung Audio > Heimkino möglich
Nachteile: schlechterer DAC (stimmt das überhaupt?) , kein USB B, gem. Tests u.A. Stiftung Warentest (aber nicht auf Papier) schlechtere Leistung und schlechterer Klang, veraltet schneller, wird gemäss Stiftung WT übermässig heiss und schluckt viel Strom auch im Standby - wäre mir monetär egal, aber deutet darauf hin, dass das Gerät im Standby für mich hörbar/ fühlbar ist - wäre ein Knockout.
. Aber das Wichtigste: ist der Klang von so einem kleinen Teil wie dem 1508 gleich gut wie Variante A mit 7005? Ich will kein Rauschen und eine feine Auflösung d.h. ich will aus einem Orchester heraus hören können, ob eine Geige anfängt zu flirren/ sich aufzulösen, weil Musiker das so gespielt haben. Oder in den Sessel gedrückt werden, wenn nach leisem Vorspiel der Bass einsetzt. Meine Boxen geben das her.

> Für Feedbacks bzgl. Entscheidung A oder B wäre ich dankbar
> Da man ja nirgendwo mehr die Teile anfassen geschweige denn im Vergleich hören kann, überlege ich, einfach die billigere Lösung zu bestellen, mit meiner alten Anlage zu vergleichen und ggf. zurück zu schicken.
Plankton
Inventar
#7 erstellt: 12. Mai 2018, 11:20
Schade das Du Dich mit dem "Waschmaschinen" Design nicht anfreunden kannst. Mir gefällt es auch nicht besonders aber trotzdem
werkelt hier schon seit geraumer Zeit ein Marantz 6010 (aktuell wäre es der 6012) zu meiner Zufriedenheit und hat das alte Stereo
Gerätezoo mit Röhren etc. erfolgreich abgelöst. Airplay, darüber höre ich mittlerweile nur noch Musik funktioniert perfekt. Sobald ich
iTunes starte wird der AVR aus dem Ruhezstand geweckt, Verbindungsprobleme oder Abbrüche hatte ich bislang keine.

Besonders begeistert hat mich aber das Audyssey XT32 Einmeßsystem, das auch im Stereo Betrieb für mich hervorragende Ergebnisse liefert.
Natürlich muss man sich etwas damit auseinander setzen da viele Funktionen auch richtig bedient werden wollen.

Annähernd Baugleich gibt es das übrigens in einer anderen, vielleicht gefälligeren Optik von Denon.
günni777
Inventar
#8 erstellt: 12. Mai 2018, 11:42
Nur so als Anregung gedacht: Vielleicht überlegst Du mal, Dein Sideboard?/Rack? für den Gerätepark so anzupassen oder auszutauschen, um so eine AVR "Waschmaschine" wie den empfohlenen Marantz 6012 leichter integrieren zu können, ohne gleich Gefahr zu laufen, das das Teil den Hitzetod sterben könnte.?


[Beitrag von günni777 am 12. Mai 2018, 11:44 bearbeitet]
Tigerfox
Stammgast
#9 erstellt: 12. Mai 2018, 12:24
Puh, zu Airplaywandlern kann ich Dir nix sagen, ich dachte, Du hättest da schon was im Kopf. Der Airport war der einzige, der mir eingefallen ist und der ist tatsächlich schon lange auf dem Markt und veraltet, reicht aber für das, was Du vorhast (er hat auch einen kombinierten analogen und digitalen Klinkenausgang, du bist also nicht auf den meist schlechten DAC im Airplay-Empfänger angewiesen).

AVR vs. Stereoverstärker ist eine Glaubensfrage.

Die Leistung ist 1. nicht vergleichbar, da sie offenbar ganz anders berechnet bzw. angegeben wird. Viele sind der Meinung, dass AVR aufgrund der Einmeßsysteme und der dadurch sich ergebenden Möglichkeit, ungünstige Raumgegebenheit auszugleichen, reinen Stereogeräten haushoch überlegen sind.
Beim AVR werden die Leistungenmeist nur für einen oder zwei gleichzeitig genutzte Kanäle angegeben, obwohl er fünf diskrete Endstufen hat (beim 1608 sieben). Beim AVR wird dann meist für 8Ohm und 6Ohm angegeben, allerdings mit jeweils unterschiedlich festgelegtem Klirrfaktor und Frequenzgang, beim Stereoverstärker einfach nur für 8Ohm und 4Ohm, ohne diese Angaben.
Wenn man dann nur den Wert für 8Ohm heranzieht und hofft, dass die restlichen Faktoren einigermaßen vergleichbar sind, sind NR1508 und 1608 etwas über dem Niveau des PM6006. Generell kann man aber heute sagen, dass jeder Verstärker für den Heimgebrauch völlig ausreichend dimensioniert ist. Ich bin auch der Meinung, dass es keinen Verstärkerklang gibt, es ist also völlig egal, was für einen Vertsärker Du nimmst.
Ich verstehe auch nicht, warum Du meinst, der NR1508 sei veraltet - er ist ein aktuelles Modell, vor ca. einem Jahr herausgekommen. Marantz verpasst allerdings traditionell nur dem NR160x ein jährliches Update, dem NR150x nur alle zwei Jahre. Es könnte also demnächst ein NR1609 kommen, aber kaum ein NR1509. Auf jeden Fall sind beide topaktuell und es kann dieses Jahr nicht viel dazukommen - HDMI2.1 ist unwahrscheinlich, evtl. in Teilen (Stichwort eARC), wo aber sehr fraglich ist, ob irgendwas davon für dich relevant ist.
Der Netzwerkpart ist jedenfalls bei den AVR jährlich aktuell und damit ähnlich gut wie beim ND8006 und viel besser als bei den schon älteren reinen Netzwerkplayern.

Du musst auch beachten, dass es sich um völlig unterschiedliche Preisregionen und daher auch Qualithandelt. Beim NR1508 kriegtst Du für 320€ eine Funktionsvielfalt, die mit Stereogeräten kaum zu erreichen ist (selbst PM8006+ND8006 nicht), hast eine viel höhere Integration und Heimkinofunktionen, die Du mit Stereogeräten kaum erreichst (HDMI vs. SPDIF), aber bestimmte Sachen gibt es einfach nicht oder kaum (integrierter Phono-Entzerrer erst ab SR6012 und auch bis hinauf zum AV8805 nur MM, USB-B nicht für Geld und gute Worte).
Dafür sind v.a. die kleinen Geräte Plastikbomber, während Du gerade bei Marantz schon bei günstigen Stereogeräten eine Metallfront kriegst. Haptik und Qualität sind hier oft einfach was anderes.

Außerdem hat die Integration bei AVR auch Nachteile. Es gibt jährlich neue Geräte, es tut sich auch fast jährlich was und wenn man Heimkinotechnisch aktuell bleiben will, muss man ständig upgraden. Es gab jetzt z.B. einige Jahre lang fast jedes Jahr was neues bei HDMI, erst HDMI2.0 für 4K@60Hz, dann aber erst ohne HDCP2.2 und damit für UHD-BD unbrauchbar, dann mit HDCP2.2, aber dann kam wieder HDMI2.0a für HDR, jetzt kommt HDMI2.1 mit noch mehr Bandbreite für höhere Auflösungen/Farbräume/Bildwiederholraten (alles noch kaum nutzbar), aber eben auch eARC (Highrestonformate über den ARC vom TV an den AVR, z.B. von Streamingdiensten), was schon für manche nützlich wäre.
Auch bei den Netzwerkfunktionen hat seit einigen Jahren vieles bewegt, erst jedes Jahr neue Formate bzw. Samplingraten und Bittiefen, jetzt in den letzten Jahren immer neue Streamingdienste.
An der Verstärkertechnik hat sich aber seit Jahren bzw. Jahrzehnten nicht viel getan, Du könntest noch immer einen Verstärker von Anfang der 90er betreiben, der wahrscheinlich sogar noch üppiger dimensioniert wäre, und diesen analog füttern. Auf Marantz bezogen könntest du einen ND8006 oder NA6005 noch problemlos zu einem PM5003/6003/7003/8003 von 2009 stellen und hättest ein einheitliches Design und bis auf die Digitaleingänge nahezu unveränderte Technik, evtl. mit leichten Farbnuancen. Auch die AVR und BD-Player haben seit 2009 etwa das aktuelle Design, nur hier kriegt man die ganze AVR-Technik nur im Paket und muss jedesmal den (sicherlich teuren) Verstärkerteil mitwechseln. Es gibt zwar auch separate AV-Vor- und Endverstärker und gerade Marantz ist hier mit stets zwei Vorverstärkermodellen stark vertreten, es lohnt sich aber aus preislicher Sicht nie (der AV770x entspricht technisch immer 1:1 dem SR70xx ohne Verstärker, kostet aber trotzdem mehr als dieser).

Ich verstehe allerdings auch nicht ganz dein Problem mit der Gerätegröße. OK, die großen AVR nehmen schon Platz weg, aber eine Kombination aus PM6006 und NA6005 oder ND8006 ist immernoch recht schmal, der NR1508 ist natürlich nur so groß wie eines der beiden Geräte. Man kann die auch gut auf den heute üblichen flachen TV-Bänken nebeneinander stellen.

Deine Entscheidung musst Du wie gesagt selbst treffen. Ich würde allerdings raten, deine Bedürfnisse realistisch einzuschätzen. Würdest du einen AVR wirklich auch für den TV nutzen? Mehr doch für den BD-Player oder TV-Receiver? Nur für den TV reicht nämlich auch ein Gerät mit Toslink-Eingang. Würdest Du den USB-B am PM7005 nutzen? Ich zweifele arg daran, dass jemand, der sich mit der gerade mal CD-Qualität von Airplay zufrieden gibt einen Unterschied zwischen PM6006 und 7005/8006 (der sowieso kaum vorhanden ist) hört. Reicht Dir wirklich Airplay oder wäre Internetradio, Netzwerkstreaming oder Streamingdienste auch interessant? Wie wichtig ist der Optik/Haptik?


[Beitrag von Tigerfox am 12. Mai 2018, 12:25 bearbeitet]
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 13. Mai 2018, 18:08
Variante A StereoVS+ plus Airplayteil (/NWP): sieht besser aus, evtl besserer Klang (Komponenten) und Leistung. Pur, eingeschränkt. Hält länger. (6006) 7005 (500) 800 €, mit NWP +400€
Variante B AVR+Phonoteil: mehr Optionen, evtl besserer Klang (Einmessung, Mehrkanäle). Veraltet schneller, billiger. 1508 (-6012) 400 (-1100) €

@ Plankton: Danke für Deinen Erfahrungsbericht mit M 6010. Denon möchte ich nicht (Optik, ich habe Rest auch von Marantz). Deine Empfehlung also für Var B.
> warum hast damals sr6010 und nicht 1506 genommen?
> Ein Rauschen ist nicht hörbar und du hast auch keine Probleme mit Hitzeentwicklung?
> hat jemand mit 1508 akustische Erfahrung? Klang und Leistung
> sr 5012: 600€ katastrophale Bewertungen, sr 6012: 1000€ - hat einer konkrete Vergleichserfahrung?

@ Günni + Tigerfox: Danke für Eure kritischen Fragen. Die Zimmerintegration der Anlage überlege ich neu. evtl. stärkeren AVR verstecken.

@ Tigerfox: Den Komfort von Airplay will ich jetzt. Qualität wird sich in Zukunft verbessern - Nachrüstbarkeit über leistungsfähigen und passenden Eingang am Verstärker/ AVR, ohne Verstärker zu wechseln.
> Ist für Varianten A u B gegeben mit konzeptionellen Vorteilen für Var A oder?

Airplayempfänger oder NWP: Apple empfiehlt als AE-Ersatz AirLino (Lintech)/ M30Pro (iEast)/ August WR320. Internetradio/ Streamingdienstempfänger sind "integriert". (Was immer das heisst. In meinem Ipad doch auch oder? Sobald ich Streaming nehme, bekomme ich nicht per App eine Bedienoberfläche für mein Ipad/ Iphone?) Was ist beim Netzwerkplayer oder AVR bzgl. dieser Punkte besser?
(Multiroom und Sprachsteuerung nicht relevant)

AV vom Ipad als Bedienoberfläche auf Hifi Anlage und TV noch untergeordnet, aber kommt evtl. - Kabel vom AVR/Airplayempfänger zum TV machbar. Wenn ich richtig verstehe, schicken die neuen Airplayempfänger (anders als Apple Airport Express) auch Videodaten raus. D.h.:
> Funkt für beide Varianten A u B mit ähnlichem Komfort und Quali, oder?
Plankton
Inventar
#11 erstellt: 13. Mai 2018, 18:28

g-mani (Beitrag #10) schrieb:
> warum hast damals sr6010 und nicht 1506 genommen??


Wegen des besseren Einmeßsystems. (Audyssey XT32 gegenüber Audyssey MultiEQ)


g-mani (Beitrag #10) schrieb:
> Ein Rauschen ist nicht hörbar und du hast auch keine Probleme mit Hitzeentwicklung?


Kein Rauschen und keine auffällige Hitzeenntwicklung.


g-mani (Beitrag #10) schrieb:
> sr 5012: 600€ katastrophale Bewertungen, sr 6012: 1000€ - hat einer konkrete Vergleichserfahrung?


Siehe erste Antwort. Ich hatte vorher den 1602 und der 6010 war dank XT32 ausgereifter. Seit dem ist hier ein Subwoofer hinzugekommen
der mit eingemessen wird.
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Sep 2018, 18:56
Habe jetzt in Freiburg verschiedene Alternativen zum Marantz PM 7005 gehört. Alle um 1´000 Euro.
- Rotel A12- zu dumpf/ Hallig.
- Creek A100 (der schönste; kostet 1´700, der Verkäufer meint der A50 für 1´200 wäre aber ähnlich),
- NAD C368 (feiner auflösend, einen Tick offener; aber mir schien bei Chormusik schlechter ausbalanciert zwischen rechts und links und im Bass schwächer). 1´000 - ist z.Zt. mein Favorit
und
- Lyngdorf für 2800 Euro einen (Class D mit Raumeinmessung) der war wirklich sehr gut. (und mit HDMI Modul für TV Anschluss)

Airplay können alle nicht, muss ein extra Teil vorgeschaltet werden. Boxen waren Amphion 3L (die werden es wohl parallel neu für mich) und B&W Nr. ?

> So ich überlege mein Budget für den Lyngdorf aufzustocken - lohnt sich das Eurer Meinung nach?
> Oder im Rahmen 1000 Euro bleiben - Marantz PM 7005 oder Creek A50 oder NAD C368

Ziel: wertstabile Anlage, ich will kein Teil dass in 2 Jahren neu nur noch die Hälfte kostet (Lyngdorf?) da würde ich mich zu sehr ärgern. Soll auch in 20 Jahren noch gut klingen. Anschlussmässig fit für die Zukunft.

Würde mich freuen, wenn jemand was zu einem der 4 Modelle sagen kann - nächste Woche höre ich noch mal alle nebeneinander bei einem Händler, will dann u.U. gleich kaufen. PS ich höre alle Musikrichtungen: Worldmusik, Soul, Rock, Klassik, Pop, Rap, und in Zukunft wohl hauptsächlich aus dem Internet via Airplay.
Plankton
Inventar
#13 erstellt: 22. Sep 2018, 20:21
Wenn überhaupt dann den Lyngdorf da er über ein Einmeßsystem verfügt. Ich persönlich würde mir aber nicht wieder
einen Exoten kaufen. Auch wenn es nicht in das "audiolphile" Weltbild passt, ein aktueller AVR aus der Großserie ist
in allen Belangen haushoch überlegen. Das gesparte Geld kann man lieber in Lautsprecher investieren.
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 23. Sep 2018, 08:16
Ich schließe mich hinsichtlich der Zweckmäßigkeit der Anschaffung der Meinung von Plankton an.

Es gibt aber abseits von Überlegungen zur Zweckmäßigkeit und dem Blick auf ein diesbezüglich sinnvolles Verhältnis zwischen Preis und Leistung andere Kriterien die für mich aber kaum bis keine Relevanz haben. Daher kann man durchaus auch zu anderen Entscheidungen kommen.

Die unterschiedlichen Verstärkern zugeordneten Klangbeschreibungen kann ich mir nur durch vollkommen ungeeignete Vergleichsbedingungen erklären. Vielleicht sollte man sich schon vor einem Vergleich genügend darüber informieren wie ein geeigneter Vergleich von Audio-Verstärkern erfolgen muss um sinnvoll sein zu können.


[Beitrag von Tywin am 23. Sep 2018, 08:22 bearbeitet]
Moonlightshadow
Inventar
#15 erstellt: 23. Sep 2018, 11:34

g-mani (Beitrag #12) schrieb:
Boxen waren Amphion 3L (die werden es wohl parallel neu für mich)


Eine IMO sehr gute Wahl. Nimm aus Deiner Auswahl denjenigen, der Dir am besten gefällt und zum Budget passt.
Dadof3
Moderator
#16 erstellt: 23. Sep 2018, 11:47

g-mani (Beitrag #12) schrieb:
- Rotel A12- zu dumpf/ Hallig.
- Creek A100 (der schönste; kostet 1´700, der Verkäufer meint der A50 für 1´200 wäre aber ähnlich),
- NAD C368 (feiner auflösend, einen Tick offener; aber mir schien bei Chormusik schlechter ausbalanciert zwischen rechts und links und im Bass schwächer). 1´000 - ist z.Zt. mein Favorit

Ich würde wetten, dass du im Blindtest nicht einein einzigen dieser Klangeindrücke heraushören könntest ...


> So ich überlege mein Budget für den Lyngdorf aufzustocken - lohnt sich das Eurer Meinung nach?

Die Frage kann man nicht beantworten. In einem Raum mit guter Akustik und richtig aufgestellt hat der Lyngdorf keinen großen Vorteil mehr, vielleicht klingt es sogar ohne RoomPerfect besser. In einem Raum mit schlechter Akustik hingegen kann er eine deutliche Verbesserung bewirken. Leih ihn dir also aus und probiere es zuhause aus. Dann entscheide, ob es dir den Aufpreis wert ist.

Ich persönlich würde aber eher im 1000-€-Rahmen bleiben und mir dafür einen AMC XIA-100 und ein MiniDSP DDRC24 holen. Klanglich dürfte das dem Lyngdorf ziemlich ebenbürtig sein, nur die Bedienung und Einrichtung ist nicht ganz so komfortabel.


Ziel: wertstabile Anlage, ich will kein Teil dass in 2 Jahren neu nur noch die Hälfte kostet (Lyngdorf?)

Das Gerät gibt es seit ungefähr fünf Jahren und es ist bis heute keinen € billiger geworden.


da würde ich mich zu sehr ärgern.

Warum ärgert dich das? Wenn es im Wert gleich bleibt, hast du trotzdem dasselbe Gerät dort stehen und denselben Kontostand.
WiC
Inventar
#17 erstellt: 23. Sep 2018, 13:16
Wenn die Neuwarenpreise um 50% sinken wird der Wert des vor 2 Jahren gekauften Gerätes doch deutlich niedriger sein als bei stabilen Neuwarenpreisen.

Das man sich da ärgert kann ich verstehen.

Mein Tipp:

Yamaha A-S501 + Apple AirPort Express

LG
Dadof3
Moderator
#18 erstellt: 23. Sep 2018, 13:33
Wenn man es nach zwei Jahren verkaufen will, verstehe ich das. Er will das Gerät doch aber erklärtermaßen 20 Jahre lang nutzen. Was spielt es da für eine Rolle, was es theoretisch noch wert wäre?
WiC
Inventar
#19 erstellt: 23. Sep 2018, 13:58
Es ist doch egal wie rum man das betrachtet, dann würde es mich eben ärgern das jemand der das gleiche Gerät 2 Jahre später kauft nur die Hälfte bezahlen muss.

Da hier so gerne Autovergleiche genommen werden

Wir haben uns vor ca. 6 Jahren einen Neuwagen für rund € 27.000.- gekauft, hätte es mich geärgert wenn man diesen Wagen 2 Jahre später als Neufahrzeug für € 13.500 bekommen hätte ?

Ja und jeden anderen normalen Menschen auch.

Die gleiche Karre kostet heute mit vergleichbarer Ausstattung fast € 35.000.- und das freut, auch wenn ich den Wagen noch etwa 4 Jahre fahren möchte, es hält nämlich den Gebrauchtpreis oben.

LG
JULOR
Inventar
#20 erstellt: 24. Sep 2018, 17:00
Bei einem Dickschiff wie dem Marantz SR6012 hättest du alles Bord:
- gute Raumkorrektur
- Airplay
- Netzwerk-Streaming, App-Steuerung
- Phonoeingang

Keine Extrageräte rumstehen zu haben, kann auch gut aussehen.
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 25. Sep 2018, 00:58
Danke allseits! Entweder der Lyngdorf 2´5 , oder ein VV um die 1´000 oder der Marantz 6012 AVR für 700 mit Einmessung. Klang, der mich berührt, ist mir mit Abstand das Wichtigste. Und Dadof ich wette den Lyngdorf, dass ich ihn blind vom Creek unterscheiden kann. Ich habe aber den 6012 nie Probe gehört, geht auch nicht bei meinen Hifi Händlern. Da mein Hörraum schwierig ist, der Lyngdorf sehr teuer, und die Funktionalität des AVR besticht:
. Kann ich den AVR bei amazon kaufen, installieren und ggf. wieder zurückschicken und mein Geld wieder bekommen, wenn mir der Stereo VV besser gefällt? Dann könnte ich einen direkten Vergleich hier bei mir machen.
. @ WIC - Muss ich den Airport Express einmal angeschlossen danach regelmässig updaten, oder kann ich den unverändert lassen? Ich muss für Netzmusik ausser Verstärker weder Rechner noch Fernseher anschmeissen, nur das Ipad oder Iphone (im WLAN) richtig? Hast Du mal einen Hörvergleich zu einem Netzwerkplayer gemacht?
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 25. Sep 2018, 01:07
(Meine Fragen gehen in 2 Richtungen: Stereo-VV mit Airport o.Ä., oder nur der AVR)
Dadof3
Moderator
#23 erstellt: 25. Sep 2018, 07:46

g-mani (Beitrag #21) schrieb:
DUnd Dadof ich wette den Lyngdorf, dass ich ihn blind vom Creek unterscheiden kann.

Sicher. Deswegen ist der Lyngdorf auch bewusst nicht in der Aufzählung enthalten gewesen.

Der Lyngdorf hat das deutlich bessere Raumkorrektursystem gegenüber Audyssey. Ob es dir den Mehrpreis wert ist, musst du entscheiden.

Eine Möglichkeit, ein Ergebnis wie bei Lyngdorf zum deutlich geringen Preis zu erhalten, habe ich dir ja aufgezeigt.


[Beitrag von Dadof3 am 25. Sep 2018, 07:50 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#24 erstellt: 25. Sep 2018, 07:57

Kann ich den AVR bei amazon kaufen, installieren und ggf. wieder zurückschicken

Klar, das geht.


Muss ich den Airport Express einmal angeschlossen danach regelmässig updaten

Nein. Ich habe auch einen, um eine alte Anlage netzwerkfähig zu machen, nebenbei arbeitet er noch als WLAN-Accesspoint. Das ist schon komfortabel.

Interessant könnte noch der NAD T758V3 sein. Mit Dirac-Live wie beim Mini-DSP ebenfalls ein sehr gutes Einmesssystem. Hat leider kein Airplay, so wie es aussieht. NAD setzt auf das hauseigene BluOS.


[Beitrag von JULOR am 25. Sep 2018, 08:00 bearbeitet]
WiC
Inventar
#25 erstellt: 25. Sep 2018, 08:24

g-mani (Beitrag #21) schrieb:
Hast Du mal einen Hörvergleich zu einem Netzwerkplayer gemacht?

Nein.

JULOR (Beitrag #20) schrieb:
Bei einem Dickschiff wie dem Marantz SR6012 hättest du alles Bord

und bei einem Defekt hast du gar nichts mehr, ist eben eine Frage der Philosophie

Wenn "Raumkorrektur" gewünscht ist würde ich einen auftrennbaren Amp mit minidsp wie von Dadof3 schon vorgeschlagen ganz vorne sehen.

Der Lyngdorf ist mMn ein Gerät für Leute die nicht auf´s Geld schauen müssen, soll es ja geben, wen der Preis nicht weiter juckt sicher ein prima Produkt.

LG
Times
Stammgast
#26 erstellt: 25. Sep 2018, 19:13
Servus,


da ich mir vor kurzem den SR6012 zugelegt habe, möchte ich auch kurz meine Ausgangssituation und Beweggründe schildern:

Mein Fokus liegt klar bei Stereo (>90%), wobei ich gerne mal einen Film schaue und dann auf Surround auch nicht verzichten mag. Ich wollte einen neuen, AirPlay und Spotify fähigen AVR, mit ARC, was mein bisheriger SR7002 alles nicht an Bord hatte. Zudem wollte ich bei der Raumeinmessung auf jeden Fall das bessere Audyssey XT32. Und um den Gerätejungel noch mehr zu reduzieren, war die integrierte Phonovorstufe auch ein Pluspunkt. Da ich mit Marantz die vergangenen Jahre über sehr zufrieden war, fiel meine Wahl dann auf den SR6012.

Nach ca. drei Monaten Nutzung kann ich folgendes sagen:

+ AirPlay und Spotify Connect funktionieren tadellos
+ Die Raumkorrektur mit XT32 ist ebenfalls super
+ Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem AVR, vor allem wenn man das super Preis-/Leistungsverhältnis betrachtet

Dinge, die mir negativ aufgefallen sind:

- Die Front und die beiden dicken Drehregler sind aus Kunststoff. Haptisch nicht schön, kann man aus einem Meter Entfernung aber nicht mehr erkennen.
- Wer gerne viele Informationen auf dem Display des AVRs hat, wird mit dem kleinen Bullauge keine Freude haben und wäre mit dem (baugleichen?) Denon 4400H oder dem größeren 7012 (mit offener Klappe) besser bedient.
- Die integrierte Phonovorstufe finde ich im Vergleich zu meiner Pro-ject Phono Box S klanglich wirklich schlecht - und ich gehöre beileibe nicht zur Fraktion die an himmelweite Unterschiede zwischen (funktionierenden) Verstärkern glaubt.

Aufgrund des letzten Punkts durfte meine Phono Box S doch bleiben, ansonsten ist der Marantz für mich ein top Gerät, das alle meine Anrforderungen erfüllt - auch im Stereobetrieb. Die nächsten Euros werde ich jetzt in die Optimierung meiner Raumakustik stecken, damit lässt sich imho am meisten am Klang verbessern...


Cheers,
Times

------- Nachtrag ---------

...Tywin scheint recht zu haben und die Eingangskapazität des MM-Phono-Eingangs nicht zu meinem System zu passen. Danke für den Hinweis.


[Beitrag von Times am 25. Sep 2018, 21:26 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 25. Sep 2018, 19:24
Hallo,


- Die integrierte Phonovorstufe finde ich im Vergleich zu meiner Pro-ject Phono Box S klanglich wirklich schlecht - und ich gehöre beileibe nicht zur Fraktion die an himmelweite Unterschiede zwischen (funktionierenden) Verstärkern glaubt.


nun, ein Phono-Pre muss elektrisch [Vorverstärkung(V), Widerstand(Ohm) + Kapazität(pF)] zu den Anforderungen des verbundenen Tonabnehmers passen. Wenn Du einen üblichen aktuellen MM Tonabnehmer verbunden hast und D/M die - für aktuelle MM-Systeme zumeist - viel zu hohe Eingangskapazität nicht geändert hat, kann der Klang aus technischen Gründen nicht einwandfrei sein.

Ansonsten muss bei solchen Vergleichen unbedingt die gehörte Lautstärke gleich sein, was mittels der Funktionen Deines AVR und/oder den Anpassungsmöglichkeiten der Phono-Box S recht einfach zu bewerkstelligen ist.

Wenn die gehörte Lautstärke wegen einer mehr oder weniger lauten/kräftigen Vorverstärkung nicht gleich ist und auch nicht genau angeglichen wird, dann wird beim Umschalten immer der lautere Klang der bessere Klang sein müssen. Siehe dazu die Thematik "gehörrichtige Lautstärke".

VG Tywin
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 17. Okt 2018, 13:51
Hallo zusammen,

Danke für Eure Beiträge. Probevergleichhören Creek A50 - NAD C368 - Lyngdorf TDA2170 hat ergeben:
NAD etwas zu hell; Creek dynamischer; Lyngdorf noch etwas besser. Habe wegen grosser Preisdifferenz Verstärker plus CD Player (Creek ca 2´2 vs. Lyngdorf knapp 5´) den Creek zum Testen nach Hause genommen, zusammen mit den favorisierten Amphion 3LS Boxen. Habe mit einem Freund Probe gehört, der sich -ein Freak- dafür eine extra Test CD erstellt hat und auch nach Verbesserungen für seine Anlage sucht.
Ensemble sehr schön und wertig und klingt sehr gut/ detailreich/ fein, hatte noch nie Besseres. Aber:

Klang:
- hohes Schlagzeug bei mehreren Stücken zu dominant, als würde eine Uhr zu laut ticken
- Tiefbässe etwas schwach
- Der instrumentalen Begleitung fehlt bei härteren elektrischen Stücken Aggressivität (Rammstein, Indochina)
- Solo-Stimmen bei mehreren Interpreten zu sehr im Vordergrund, Instrumente zu leise (Erika Badu)
- bei Choraufnahmen wirken stellenweise Soprane zu schwach
Ich habe diese Punkte mit denselben CDs an anderen Anlagen besser gehört.

Technik:
- Audio-Streaming ist nicht dabei. Airport Express oder Yamaha WXA oder Bluesound Node 2 müssten dazu.
- Bildstreaming scheint nicht möglich, kein HDMI aufrüstbar.
- ich kann nur 1 LS Paar anschliessen

Fragen:
. Hat jemand einen Klangverbesserungsvorschlag? (nur bzgl. Anlage, nicht Raum und Aufstellung).
. Gibt es 1 kleines Teil max 500 Euro, das mir die ersten 2 technischen Punkte löst? Also von meinem Iphone/ Ipad-Bedienung kabellos Bild und Ton aus dem Internet empfängt (zB Spotify oder Youtube, WLAN vorhanden), per HDMI an den Fernseher und digital/ analog an den Verstärker oder DAC weiterleitet ohne Qualiverluste, inkl. guter App?
. Oder gibt es eine 2er Kombi, Verstärker + Player, die alles technische inkl. CDs abdeckt? max. 3´ (Oppo?)
. Oder nur ein Gerät das alles kann (wie Naim Unity/ AVM ...), gut klingt und aussieht und max 3´ kostet?

Ziel ist ist, ich komme nach Hause und höre Musik oder sehe Videos aus dem Netz ohne den Computer anzuwerfen direkt per Iphone über meine Musikanlage und TV in sehr guter Qualität.
Dadof3
Moderator
#29 erstellt: 17. Okt 2018, 14:08

g-mani (Beitrag #28) schrieb:
Ich habe diese Punkte mit denselben CDs an anderen Anlagen besser gehört.

Dies Anlagen hatten andere Lautsprecher und standen in einem anderen Raum. Mit dem Verstärker hat das erst mal nichts zu tun.


. Hat jemand einen Klangverbesserungsvorschlag? (nur bzgl. Anlage, nicht Raum und Aufstellung).

Hatte ich oben bereits erwähnt. AMC XIA-100 und ein MiniDSP DDRC24.
Den Creek halte ich für ungeeignet.


Gibt es 1 kleines Teil max 500 Euro, das mir die ersten 2 technischen Punkte löst? Also von meinem Iphone/ Ipad-Bedienung kabellos Bild und Ton aus dem Internet empfängt (zB Spotify oder Youtube, WLAN vorhanden), per HDMI an den Fernseher und digital/ analog an den Verstärker oder DAC weiterleitet ohne Qualiverluste, inkl. guter App?

Bin in der Apple-Welt nicht so zuhause, aber ein AppleTV oder ähnliches sollten das alles lösen können.


. Oder gibt es eine 2er Kombi, Verstärker + Player, die alles technische inkl. CDs abdeckt? max. 3´ (Oppo?)
. Oder nur ein Gerät das alles kann (wie Naim Unity/ AVM ...), gut klingt und aussieht und max 3´ kostet?

Ich bin kein Freund eingebauter Streaming-Lösungen, da diese schnell veralten. Zudem ist bei einem Defekt einer Komponente oft auch der ganze Rest unbrauchbar.
Times
Stammgast
#30 erstellt: 17. Okt 2018, 16:51
Die Punkte, die Dadof3 aufführt, sind meiner Meinung nach allesamt korrekt.

Meine Frage ist, warum es denn kein AVR mit Audyssey XT32 (Marantz oder Denon) oder Dirac Live (Nad oder Arcam) sein darf, der dir sehr
wahrscheinlich alle folgenden Probleme (zumindest teilweise) löst...


g-mani (Beitrag #28) schrieb:
- hohes Schlagzeug bei mehreren Stücken zu dominant, als würde eine Uhr zu laut ticken
- Tiefbässe etwas schwach
- Der instrumentalen Begleitung fehlt bei härteren elektrischen Stücken Aggressivität (Rammstein, Indochina)
- Solo-Stimmen bei mehreren Interpreten zu sehr im Vordergrund, Instrumente zu leise (Erika Badu)
- bei Choraufnahmen wirken stellenweise Soprane zu schwach
- Audio-Streaming ist nicht dabei. Airport Express oder Yamaha WXA oder Bluesound Node 2 müssten dazu.
- Bildstreaming scheint nicht möglich, kein HDMI aufrüstbar.
- ich kann nur 1 LS Paar anschliessen


...und genau das bietet:


g-mani (Beitrag #28) schrieb:
...eine 2er Kombi, Verstärker + Player, die alles technische inkl. CDs abdeckt? max. 3´...
...Ziel ist ist, ich komme nach Hause und höre Musik oder sehe Videos aus dem Netz ohne den Computer anzuwerfen direkt per Iphone über meine Musikanlage und TV in sehr guter Qualität...


Und das ohne Umwege und ggf. sogar deutlich unter Budget.

Gruß,
Times
Dadof3
Moderator
#31 erstellt: 17. Okt 2018, 22:29

Times (Beitrag #30) schrieb:
... warum es denn kein AVR mit Audyssey XT32 (Marantz oder Denon) oder Dirac Live (Nad oder Arcam) sein darf, der dir sehr wahrscheinlich alle folgenden Probleme (zumindest teilweise) löst...

Na ja, ob er das nun wirklich tut ... da habe ich meine Zweifel. Aber er hat immerhin mehr Potenzial dafür.
JULOR
Inventar
#32 erstellt: 18. Okt 2018, 08:39

g-mani (Beitrag #28) schrieb:
NAD etwas zu hell; Creek dynamischer; Lyngdorf noch etwas besser.

Bei diesen Angaben wird es schwer, ein konkretes Produkt zu empfehlen. Wer weiß, wie das klanglich empfunden wird, das ist im Grunde unvorhersehbar. Dazu vielleicht noch im Hinterkopf das Vorurteil, dass AVRs schlechter klingen als Stereoverstärker.


Klang:
- hohes Schlagzeug bei mehreren Stücken zu dominant, als würde eine Uhr zu laut ticken
- Tiefbässe etwas schwach
- Der instrumentalen Begleitung fehlt bei härteren elektrischen Stücken Aggressivität (Rammstein, Indochina)
- Solo-Stimmen bei mehreren Interpreten zu sehr im Vordergrund, Instrumente zu leise (Erika Badu)
- bei Choraufnahmen wirken stellenweise Soprane zu schwach
Ich habe diese Punkte mit denselben CDs an anderen Anlagen besser gehört.

Auf welchen Anlagen genau? Mit anderen Lautsprechern in anderen Räumen kannst du keine Aussage über die verwendeten Verstärker machen, wie dadof3 schon anmerkte. Da sind die übrigen Faktoren viel zu groß, selbst wenn man empfänglich für Verstärkerklang ist.


Hat jemand einen Klangverbesserungsvorschlag? (nur bzgl. Anlage, nicht Raum und Aufstellung).

Andere Lautsprecher, einen Verstärker mit DSP (oder beides getrennt) und manuellen Korrekturmöglichkeiten. Da kannst du es dir so einstellen, wie du möchtest.


Ziel ist ist, ich komme nach Hause und höre Musik oder sehe Videos aus dem Netz ohne den Computer anzuwerfen direkt per Iphone über meine Musikanlage und TV in sehr guter Qualität.

Ich mache genau das mit meinem AVR. Smartphone oder Tablet in die Hand, AVR schaltet sich selbst ein und den Eingang um. Schon ich höre auf Knopfdruck Musik in (für mich) sehr guter Qualität und muss nichtmal zur Anlage gehen. Im Arbeitszimmer hängt der Airport-Express an der alten Anlage, da muss ich einen Knopf mehr betätigen.
Tywin
Inventar
#33 erstellt: 18. Okt 2018, 08:55
Hallo,

bei einem sinnvollen Hörvergleich werden Verstärker unter ansonsten identischen Rahmenbedingungen inklusive Pegelausgoeich bei abgeschalteten Klangregelungen innerhalb von Sekunden umgeschaltet und der Vergleicher weiß nicht welcher Verstärker verstärkt.

Bei für den Zweck genügend kräftigen "HiFi" Verstärkern/Stromversorgungen ergibt sich dann normaler- und üblicherweise kein hörbarer Klangunterschied.

Die allermeisten/alle "wahrgenommenen" vermeintlichen Klangunterschiede zweckmäßig gewählter HiFi Verstärker beruhen auf ungeeigneten Vergleichen.

Die Suche und das Finden von Audioverstärkern die Klang verändern ist ein anderes Thema welches mit HiFi in keinem Zusammenhang steht. Vielleicht geht es hier im Thema darum?

VG Tywin
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 18. Okt 2018, 23:49
Habe das Gefühl ich muss noch mal mein Visier aufmachen. Vorschläge aus konkreter Erfahrung wären gut.

Dadof von Dir nehme ich AVM plus DSP - Problem ich kenn niemand der den hat oder hatte, auch keine Verkäufer wo er steht.
Julor von Dir Marantz 6012: Kannst du übers iPhone auch den Fernseher starten und z.B. Youtube Videos über die Anlage und das Video über den TV laufen lassen?
Problem: Beide Lösungen sind nicht so schön, aber ich könnte die ja auch verstecken. Vielen Dank! Ich bin nicht auf Stereo festgelegt, ich finds lässig, was Julor beschreibt, so easy meine schönen Boxen in Szene zu setzen.

> mehr Komfort Muss > AVR oder Zusatzteil
> besserer Klang ? Weiss nicht was noch realistisch drin ist. >Testen Lösung mit Raumkorrektur oder einfach anderer Verstärker, der die Musik anders abbildet. Denn (Pardon, Exkurs):

VERSTÄRKERKLANG gibts, bzw. einen Klangcharakter der durch die Kombination der technischen Komponenten entsteht. Verweise dass es in erster Linie vom Raum und den Vergleichsbedingungen abhängt sind irreführend und haben für mich etwas Herablassendes und Unprofessionelles. Erinnert mich an Klang-Diskussionen über Knaben- und Frauenstimmen in gleicher Stimmlage, wenn da einer sagen würde es wäre nur wichtig ob die in einer Kirche oder in einem Studio singen bzw. wie weit weg die vom Hörer stehen und die Knaben wären ja auch kleiner, UND WENN DAS NICHT ALLES GLEICH WÄRE DÜRFTE MAN KEIN URTEIL FÄLLEN, dann wäre das absurd. Habe das bei einem Freund getestet: Hammerunterschiede im selben Raum an den selben Boxen, die hätte ich auf dem Klo auch gehört. Dieser Test war für mich der Anlass, mir so einen Stress mit der Verstärkersuche zu machen. Zurück zu Klang und Technik. Ich will einen der vorderen mittleren Plätze im Konzertsaal.

Gibts weitere positive Erfahrung mit:

System 1 - Purer Verstärker für 30 und 1 Bild- und TonPlayer für alle 5-10 Jahre (hier TV dran) - scheint mir ökologischste und zukunftsweisendste Lösung. Ziel Klangoptimierung Alternativen zu AVM oder Creek -
Verstärker: Musical Fidelity 3i/ 6i? (plus ggf. Raumkorrektur - welche, bin kein Programmierfreak)
Player : Cocktail Audio x40?

System 2: 1 Verstärker inkl. Bildverarbeitung (hier TV dran) für 10-20 Jahre zzgl. verschiedene Ton-/ Bild quellen wechselnd
- Arcam SR 250 ?
- NAD T 758?
- Yamaha RX-A2050 ?
- Marantz 6012?
(plus ggf. Air Port Express/ Apple TV oder Bluesoundmodul und Raumkorrektur)
Dadof3
Moderator
#35 erstellt: 19. Okt 2018, 08:19

g-mani (Beitrag #34) schrieb:

Dadof von Dir nehme ich AVM plus DSP - Problem ich kenn niemand der den hat oder hatte, auch keine Verkäufer wo er steht.

Du kannst beides online bestellen und 14 Tage lang testen.


VERSTÄRKERKLANG gibts, bzw. einen Klangcharakter der durch die Kombination der technischen Komponenten entsteht. Verweise dass es in erster Linie vom Raum und den Vergleichsbedingungen abhängt sind irreführend und haben für mich etwas Herablassendes und Unprofessionelles.

Daran ist überhaupt nichts unprofessionelles! Ganz im Gegenteil, was ihr da tut, ist höchst unprofessionell.

Um zwei Komponenten zu vergleichen, muss man für ansonsten identische Bedingungen sorgen. Das bedeutet: derselbe Raum, dieselben Lautsprecher, dieselbe Aufstellung, dieselbe Hörposition, dieselbe Lautstärke (ermitteln mit einem Pegelmessgerät, nicht nach Gehör), selbe Zeit (weil sich unsere Wahrnehmung laufend ändert, je nach Stimmung, Tageszeit usw.). Der Test muss zudem verblindet stattfinden, da sich in diesen Tests immer wieder zeigt, dass die Erwartungshaltung einen sehr großen Einfluss auf die Wahrnehmung hat.

Wenn man das so durchzieht, dann zeigte sich bisher in Vergleichen von heutigen Transistorverstärkern ohne Zuschaltung von Klangveränderern fast immer, dass Unterschiede zu klein sind, um in einem Blindtest nachgewiesen werden zu können.

DAS ist professionell. Tut man das nicht, unterliegt die Wahrnehmung allen möglichen Einflüssen, die jede für sich bereits zigfach größer sind als Unterschiede zwischen Verstärkern. Die Ursache einer so entstandenen Wahrnehmung dann der Elektronik zuzuschreiben und alle anderen möglichen (und viel wahrscheinlicheren) Ursachen auszublenden, DAS ist unprofessionell.


Habe das bei einem Freund getestet: Hammerunterschiede im selben Raum an den selben Boxen, die hätte ich auf dem Klo auch gehört.

Und genau das ist das beste Indiz, dass da etwas völlig falsch gelaufen ist. Es gibt manchmal (selten) subtile Unterschiede, aber niemals "Hammerunterschiede", die man noch auf dem Klo hört. Heutige Transistorverstärker sind ausgereifte Technik, die ihrer Aufgabe, nämlich das Signal einfach nur verzerrungsfrei zu verstärken, praktisch perfekt nachkommt. Das tun nahezu alle Verstärker, solange sie nicht an ihre Leistungsgrenzen kommen. Wenn da ein Gerät deutlich anders klänge als andere Verstärker, müsste es völliger Schrott sein.

Wenn ihr da "Hammerunterschiede" gehört habt, kommen mit mindestens 99 % Wahrscheinlichkeit woanders her.


[Beitrag von Dadof3 am 19. Okt 2018, 08:27 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#36 erstellt: 19. Okt 2018, 09:15

Julor von Dir Marantz 6012: Kannst du übers iPhone auch den Fernseher starten und z.B. Youtube Videos über die Anlage und das Video über den TV laufen lassen?

Das geht so direkt nicht. Der Mediaeingang bzw. das AirPlay-Modul im Marantz unterstützt nur Audio. Über einen Apple-TV oder vielleicht auch Fire-TV am HDMI-Eingang sollte das aber funktionieren.


Verweise dass es in erster Linie vom Raum und den Vergleichsbedingungen abhängt sind irreführend und haben für mich etwas Herablassendes und Unprofessionelles.

Eigentlich nicht. Der Hinweis auf mögliche Störeinflüsse ist bei wissenschaftlichem Vorgehen allgemein erlaubt und berechtigt. Bei Vergleichsstudien werden immer die Störvariablen entweder ausgeschlossen oder konstant gehalten, so dass man sie später herausfiltern kann. Das gilt auch für Hörtests. Herablassend soll das keinesfalls sein.


Hammerunterschiede im selben Raum an den selben Boxen, die hätte ich auf dem Klo auch gehört.

Das klingt etwas nach der Anekdote, dass sogar die Frau aus der Küche kam, weil die Anlage plötzlich ganz toll klang. Aber probiere das ruhig mal aus.

@dadof3:
Ich bin immer wieder erstaunt, wie du es schaffst, deine Antworten sachlich und wertneutral zu formulieren und trotzdem auf den Punkt zu bringen.


[Beitrag von JULOR am 19. Okt 2018, 09:19 bearbeitet]
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 01. Nov 2018, 14:12
Hallo zusammen, seid ehrlich ihr wart nicht dabei und wisst nicht, was und wie wir getestet haben, von daher geht das zu weit zu sagen: "Was ihr da tut ist unprofessionell" - genau das meine ich mit meiner Kritik. Aber egal ich will mich nicht in nicht weiterführenden Diskussionen verlieren, sondern mit meiner Kaufentscheidung weiterkommen. Diesbezüglich vielen Dank für Eure Inputs. Habe mir jetzt nach Probehören daheim die Amphion 3LS Boxen bestellt, kommen bald. Beim Verstärker überlege ich weiter zwischen AVR und Stereoverstärker. Die will ich mir herbestellten und hier miteinander vergleichen.

Ziel: Bild und Ton unkompliziert streamen über Airplay und aus den Boxen etwas mehr Wärme und Tiefenbass holen bzw. das teils nervende hohe Schlagzeug, das ich bei mir in Verbindung mit Creek Verstärker und CD gehört habe, zurücknehmen. Gut wäre wenn es vom gleichen Hersteller einen bezahlbaren CD Spieler gibt so dass es optisch zusammenpasst. Budget für alles inkl. CD: 2´5, gerne auch günstiger.

Gibts dazu Tips, bitte nur aus eigener Erfahrung?

Option AVR
- Marantz 6012 plus Apple TV - JULOR: falls ich das zum 5.1 Heimkino ausbauen möchte: Kann ich die StereoLS als HauptLS um 2 Hochtöner ggf. einen Bass zu ergänzen und bei Bedarf einfach auf reinen Stereobetrieb umschalten? Kann ich mit dem Einmesssystem den Klang wie beschrieben beeinflussen?
- kennt jemand eine schönere und klanglich mindestens ebenbürtige Lösung? (keine Plastikecken, gerades Design)

Option Stereoverstärker
- AMC XIA 100/150 plus Apple TV alte 3. Generation mit digitalem Audio Ausgang an Verstärker und HDMI Ausgang in Fernseher - Dadof: habe im Netz fast nichts gefunden, das wenige war sehr gut, zB dass man manuell per Drehregler Höhen und Tiefen justieren kann, benutze ich auch an meinem alten Verstärker. Aber wenn ich richtig verstanden habe, gibt es nur 1 Digitalen oder 1 Phonoeingang, korrekt? Heisst ich müsste für LP Phono-Vorverstärker anhängen und über Audioeingang gehen richtig? Wenn ich dann digital Apple TV Audio anhänge, kann ich keinen CD Player mehr digital verbinden, korrekt? Das Raumkorrektursystem DSP kann ich hinten einfach anstecken, eine entsprechende App auf mein Tablet/ Rechner laden, korrekt? - Wie greife ich dann darauf zu? Extrakabel?
- kennt jemand eine einfachere Lösung?
Dadof3
Moderator
#38 erstellt: 01. Nov 2018, 15:31

g-mani (Beitrag #37) schrieb:
Aber wenn ich richtig verstanden habe, gibt es nur 1 Digitalen oder 1 Phonoeingang, korrekt?

Ja, das ist korrekt. Ein gute Alternative wäre der NAD C 356BEE - auch hier gibt es aber nur entweder Phono oder DAC eingebaut.


Heisst ich müsste für LP Phono-Vorverstärker anhängen und über Audioeingang gehen richtig?

Ja, oder einen externen DAC verwenden.
Ganz so schlimm finde ich das aber nicht, denn entweder kauft man sich eine externe Phonovorstufe und genießt die möglichen klanglichen Vorteile einer solchen Lösung, oder für wenig Geld einen oder mehrere externe DAC, der unsichtbar hinter dem Verstärker verschwinden kann.


Wenn ich dann digital Apple TV Audio anhänge, kann ich keinen CD Player mehr digital verbinden, korrekt?

Jein, du könntest jeweils einen DAC hinter den Verstärker setzen. Ich sehe aber an einem analogen Verstärker normalerweise auch keinen Nachteil darin, den DAC des CD-Players oder des Apple TV zu nutzen.

Auch der miniDSP DDRC24 hat einen Digitaleingang, der genutzt werden kann, wenn der miniDSP vor der Lautstärkeregelung liegt. Das ginge nur am NAD, nicht am AMC.


Das Raumkorrektursystem DSP kann ich hinten einfach anstecken, eine entsprechende App auf mein Tablet/ Rechner laden, korrekt?Wie greife ich dann darauf zu? Extrakabel?

Für die Einmessung muss das Gerät per USB an einen PC oder Mac angeschlossen werden, ebenso das Mikrofon. Eine Tablet-App gibt es nicht. Im laufenden Betrieb wird das alles dann nicht mehr benötigt. Man kann zwischen verschiedenen Presets und Quellen per Infrarot-Fernbedieung wechseln. Dazu kann man auch beliebige Codes einer vorhandenen Fernbedienung anlernen.


- kennt jemand eine einfachere Lösung?

Ja, die Raumkorrektursysteme der diversen AVR von Denon, Marantz, Yamaha usw. Die Ergebnisse sind aber nicht so gut wie mit Dirac.Oder relativ teure Lösungen wie der Lyngdorf TDAI-2170.
JULOR
Inventar
#39 erstellt: 01. Nov 2018, 17:34
Mit Dirac Live kann man noch an den NAD T758V3 denken. Preislich auch noch im Rahmen. Ohne Plastikfront ist man dann schnell beim Arcam 390 für den doppelten Preis. Bzw. bezogen auf Marantz der Denon X4400. Quasi baugleich aber anderes Design.


Kann ich die StereoLS als HauptLS um 2 Hochtöner ggf. einen Bass zu ergänzen und bei Bedarf einfach auf reinen Stereobetrieb umschalten?

Was meinst du mit 2 Hochtönern? Ansonsten kannst du bei dem AVR mit Subwoofer hören oder ohne, mit Einmesssystem oder ohne und natürlich auch Stereo.


Kann ich mit dem Einmesssystem den Klang wie beschrieben beeinflussen?

Das Einmesssystem dient dazu, Raumeinflüsse möglichst zu korrigieren. Zusätzlich kann man z.B. über die Audyssey-App den Klang individuell anpassen.


[Beitrag von JULOR am 01. Nov 2018, 17:42 bearbeitet]
blackjack2002
Inventar
#40 erstellt: 01. Nov 2018, 19:08
Mal den Marantz SR7013 anhören. Ist zwar etwas teurer, kann aber vieles .
JULOR
Inventar
#41 erstellt: 02. Nov 2018, 18:11
Aber bezogen auf die Anforderungen des TE nichts, was der SR6012 / 6013 nicht auch könnte.
Tywin
Inventar
#42 erstellt: 02. Nov 2018, 18:29
SR 6012/6013 ... auf Anhieb würde mir kein Grund einfallen warum man sich statt dessen für SR 7012/7013 interessieren sollte, wenn diese Geräte nicht für den gleichen oder einen nur minimal höheren Straßen-Preis käuflich wären.


[Beitrag von Tywin am 02. Nov 2018, 18:30 bearbeitet]
blackjack2002
Inventar
#43 erstellt: 02. Nov 2018, 18:36
Der einzige Grund: ein "mörder" Klotz im Wohnzimmer . Leistung etc. haben die andern Amp's und AVR auch genug für die Anforderungen des Fred Ersteller.

Aber da sind wir wieder bei der Kaufberatung Problematik
Tywin
Inventar
#44 erstellt: 02. Nov 2018, 18:39
Du meinst Kaufen mit Hirn oder Bauch
paul1
Inventar
#45 erstellt: 02. Nov 2018, 19:11
Wenn ich mir so den ersten Post noch einmal durchlese wäre der TE wahrscheinlich mit dem Yamaha R803D bereits bestens bedient.

Kann man per App mit dem Handy oder Tablet bedienen
Leistung satt
Phono auch möglich
Einmesystem
Kann Streaming
Digitaleingänge
Usw.
blackjack2002
Inventar
#46 erstellt: 02. Nov 2018, 19:28
Das „was brauche ich“ bzw. das „Haben wollen“ kann doch sehr unterschiedlich bei den Produkten sein. Egal, ob Kopf, Bauch oder sonst was, entscheiden tut der Fred Ersteller.

Vorschläge sind imho immer willkommen, teilweise auch über das Ziel hinausgeschossen (wie mein Vorschlag). Aber warum nicht mit anführen
paul1
Inventar
#47 erstellt: 03. Nov 2018, 02:18
Ich habe den Vorschlag vor allem deswegen gemacht, da ich das Gefühl hatte das man sich hier immer weiter von dem ursprünglich geforderten wegbewegt, was die Sache unter Umständen dann auch unnötig teuer macht
g-mani
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 05. Nov 2018, 04:02
Hallo zusammen, Danke für die konkreten Vorschläge - Für die AVR Lösung: M 6012 würde mir reichen 800 Euro - Überlege jetzt auch einen gebrauchten Denon 4520 made in Japan zu kaufen, gibts 5j alt für etwas weniger, Optik gefällt mir mehr (würde ihn trotzdem verstecken, hoffe es ist eine Funkfernbedienung) Klang/ Power ist vermutlich besser, Einmesssystem das Gleiche wie bei Marantz und wenn er mir nicht gefällt, kann ich ihn ohne grosse Verluste wieder verkaufen. Mankos: Er hat wohl keine Klangregler Höhen Tiefen, und kein WLAN/ Bluetooth. Aber Airplay, d.h. es sollte doch hier auch mit dem Streaming von meinem Ipad aus direkt klappen ohne weiteres Gerät, oder braucht es dann noch Apple TV? Was meint Ihr zum Denon?

Den Yamaha habe ich im Fachgeschäft gesehen - eigentlich genau was ich suche; optisch für mich besser als Marantz aber schlechter als Denon oben. Beim etwas günstigeren Yamaha meines Bruders missfällt mir der für mich zu helle Klang, wird diesem hier auch nachgesagt. Ich suche in Verbindung mit meinen Lautsprechern mehr Wumms/ Tiefbass. Trotzdem evtl einen Versuch wert. Einen Apple TV bräuchte ich hier nicht fürs Musikhören, korrekt?

Der NAD gefällt mir optisch sehr gut, aber etwas teuer und den NAD Stereoverstärkder 368 hatte ich ja getestet und empfand ihn dann an meinen neuen Boxen im Vergleich zum Creek ebenfalls etwas zu hell.

Übrigens habe ich mir da mein Marantz DVD Player nun definitiv seinen Geist aufgab, jetzt als Übergangslösung einen silbernen Arcam DV137 ersteigert (mit ähnlichen Grundüberlegungen wie zum Denon) , von dem aus ich nun b.a.W. CDs und DVDs hören werde. Super Design für mich - wenn der mir klanglich/ technisch gefällt, kaufe ich keinen neuen.
JULOR
Inventar
#49 erstellt: 05. Nov 2018, 08:09
Funkfernbedienung hat der 4520 nicht, App-Steuerung via Smartphone/Tablet geht aber. Dazu muss der AVR ans LAN, dann kannst du auch AirPlay nutzen (nur Ton, keim Bild). Audyssey XT32 hat er an Bord. Einfach mal die BDA vor dem Kauf runterladen und durchgehen. Mehr Tiebass erreichst du durch DynamicEQ. Die Audyssey Editor App unterstützt der 4520 aber meines Wissens nicht. Das wäre ein guter EQ, besser anpassbar als durch Höhen- oder Tiefenregler.

Yamaha klingt hell, NAD warm. So sagt man. Was man davon halten kann, hast du ja am NAD selbst erlebt. Und Klangregler gibt es ja auch nicht.


[Beitrag von JULOR am 05. Nov 2018, 08:35 bearbeitet]
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