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HiFi-Setting für Jazz

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BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2020, 19:44
Hallo,

wie sieht es aus, welche Geräte-Kombinationen haben insbesondere die Jazzhörer unter Euch?
Keine Beratung, einfach jeder schreibt seine Kombi auf, vielleicht noch mit einigen Hinweisen, was Klanglich besonders gut funktioniert oder wo es noch Verbesserungsbedarf gäbe.

Meine aktuelle Hifi-Kombi fürs Jazzhören ist:

Rega Plattenspieler
Project PhonoPreamp
QSC K8.2 Aktivboxen

-> Präzise und knackige Basswiedergabe, Höhen zum Teil zu aufdringlich.

Bin gespannt, Eure Systeme kennenzulernen!
Prim2357
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2020, 20:28
Hallo,

falls du hier keine Kaufberatung wünschst (oder?) bist du hier mit deiner Anfrage falsch, solltest du verschieben lassen falls dem so ist.

Für Jazzhören hab ich Lautsprecher welche von Dr. Gauder entwickelt wurden,
Kumpel von mir der fast nur Jazz hört macht dies über die B&W 802 Diamond.

Für eher smoothen Klang und Jazz mit dezenten aber gut aufgelösten Höhen würde ich aber Dynaudio mal nach diversen Confidence schauen/hören.

VG
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jan 2020, 21:10
Letzendlich ist es natürlich eine Kaufempfehlung. Man ist ja immer irgendwie am suchen.
Aber wenn man im Forum eingibt was man sucht, kommen zig Empfehlungen. Zum Teil widersprechen sich diese auch noch fundamental.

Was wäre also sinnvoller, als eine Bibliothek zu haben mit verschiedene Settings, die funktionieren.
Und wenn man dann noch weiß, was das Setting als Vor- und Nachteile hat, kann man sich einen eigene Meinung bilden und entscheiden, ob man sich dieses System mal anhört.

Wäre natürlich für vieles Sinnvoll. Empfohlene Anlagen für Jazz, Klassik, Rock/Pop. Oder für kleine/mittlere/große Räume.

Dann hätte man schon mal eine Übersicht über Settings, die für jemanden funktionieren.
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 08. Jan 2020, 21:13
Hallo,

wenn ich hauptsächlich Jazz (ich höre lieber Neoklassik, Medieval, Singer & Songwriter, Folk und Alternative) gut hören wollte, dann würde ich dafür ein Paar Cabasse Bora im nicht zu großen Stereodreieck bei geeigneter Raumakustik nutzen wollen.

Aber auch meine vorhandenen Vroemen La Bambina sind bei nicht zu hohen Lautstärken dafür prima geeignet. Z.B. die Il Bambino oder La Regina fände ich für diesen Zweck besser.

Beim Tonabnehmersystem würde ich dann zu einem AT33-PTGII greifen, dass ich z.B. zusammen mit meinem Trigon-Vanguard II oder der Pro-Ject Phono-Box S mit den richtigen Einstellungen verbinden würde.

Meine vorhandenen Technics/SAS Tonabnehmersysteme stehen dem aber kaum nach.

Derzeit günstig und auch schon recht gut: AT-VM95ML

Als Verstärker würde ich dann z.B. meinen Luxman A-373 oder Nakamichi RE1 einsetzen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Musikhören!

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 08. Jan 2020, 21:26 bearbeitet]
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Jan 2020, 21:20
Jazz ist ja per se keine Musikrichtung, die spezielle Anforderungen an das Hifisystem stellt, außer, dass es wirklich Hifi sein sollte! Für Jazz in kleinen Besetzungen halte ich die Differenzierung in den Mitten und die räumliche Auflösung für wichtig. Das sollten deine Monitore (am besten in default Stellung) eigentlich bringen.
Damit lägen die möglichen Verbesserungen/Änderungen eigentlich im Tonabnehmersystem und dem Preamp. Welche Typen sind denn das genau und welcher Rega ist es denn?
Ich persönlich halte den Aufwand, den man mit Schallplatten für ein packendes Musikerlebnis treiben muss, für sehr hoch, bei grundsätzlich technisch begrenzten Möglichkeiten.
Wenn du dabei bleiben willst , als erstes vielleicht mal einen hochwertigen Phonopre probieren, vielleicht mit Röhren, um herauszufinden, ob das deinem Jazzfeeling gut tut.

Gruß Rainer
Flumme
Stammgast
#6 erstellt: 08. Jan 2020, 21:24
Hallo,
so ganz verstehe ich Deine Frage nicht. Warum sollte es für Jazz eine bestimmte Anlage geben? Gute Lautsprecher sollten jede Art von Musik wiedergeben können und nicht nur Jazz. Das gleiche gilt für die Zuspieler.
Wenn Du gesoundete Lautsprecher und Zuspieler meinst solltest Du auf einen Hornlautsprecher oder Breitbänder in Kombination mit einer Triode umsteigen. Das ist dann smooth und sphärisch.
Ich höre Jazz tatsächlich gerne mit einem Röhrenverstärker (EL 34 push pull) und Breitbändern von CD. Die Verfärbungen sind gewollt und bei Jazz ja ganz nett. Aber auch über einen Röhrenvorverstärker mit class -D Endstufe und alte T+A Transmissionslines.
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Jan 2020, 21:26
Beim Jazz ist es wichtig, daß man einen definierten (Kontra-)bass hört und ein sauberes "Zing" auf dem Ride-Becken, denn diese beiden Komponenten machen den Groove im Jazz aus, egal welche Jazzrichtung.
Und dann sollten die typischen Jazzinstrumente wie Trompete, Saxophon oder Klavier möglichst natürlich klingen.

Und wenn mal Publikum klatscht bei einer Live-Aufnahme sollte es wie Applaus klingen und nicht wie Meeresrauschen.

Und dann verträgt diese Musikstilistik durchaus ein wenig Punch ....
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 08. Jan 2020, 21:30
Hallo,


Gute Lautsprecher sollten jede Art von Musik wiedergeben können und nicht nur Jazz.


für den Zweck sind Lautsprecher geeignet die nicht sonderlich laut und sonderlich tief spielen können. Man kann also auf all zu mächtige Möglichkeiten zur Erzeugung von Tiefton und hohen Lautstärken verzichten.

Man kann somit Kosten sparen und/oder bei der Qualität der Wiedergabe zulegen.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 08. Jan 2020, 21:32 bearbeitet]
Flumme
Stammgast
#9 erstellt: 08. Jan 2020, 21:32
Na deine QSC sind PA- Boxen mit 55 Hz bei - 10dB. Der Kontrabass geht bis 40 Hz runter. Wenn Du den wirklich gut im Raum haben möchtest bräuchtest Du andere Lautsprecher. Genauso was die Natürlichkeit der Instrumente angeht.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Jan 2020, 21:36
Ja und was fehlt denn im Moment wirklich?
Gruß Rainer
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 08. Jan 2020, 21:39
Da das tatsächlich relevante Tonabnehmersystem und die akustischen Rahmenbedingungen nicht thematisiert wurden, wird es hier zu tun geben. Dazu kommen genutzte Boxen die für andere Zwecke (Beschallung) entwickelt wurden.


[Beitrag von Tywin am 08. Jan 2020, 21:40 bearbeitet]
mcxer
Stammgast
#12 erstellt: 08. Jan 2020, 21:40
Das wird nicht funktionieren, dazu sind die Geschmäcker viel zu verschieden.

Was der eine schon für gut befindet - klingt für den anderen absolut unakzeptabel !

Obendrein bin ich der Meinung, das etwas bessere Lautsprecher mit so ziemlich jeder Musikrichtung bestens zurecht kommen sollen. Was anderes sind hohe Pegel oder Anwendungen die unüblich bei Hifi sind - also z.B. die Techno Party und ähnliches.

Große Boxen können auch gut in kleineren Räumen funktionieren, aber alles hat natürlich auch Grenzen.
Super kleine Boxen im 80 QM Raum wird dann auch schwierig, ist aber auch nix neues....

Ich z.B. bin auch nicht mehr am suchen - ich habe gefunden.
Ist Köln für Dich nicht weit, komm vorbei - auf ne Runde hören.
Ich habe allerdings keinen Platten-Dreher im Einsatz - da wären CD´s gefragt.
Im Einsatz sind ein paar ganz alte Lautsprecher, BM12, Restek Vorverstärker, Shangli CD Player.
Das geht ganz gut für kleine und mittlere Räume, Rock, Pop, Jazz und Klassik etc.
Vermutlich geht auch Techno damit - nur das wollen meine Ohren nicht.
Der mögliche Bass ist enorm, die Mitten sind schon ganz ordentlich, den Hochton findet manch einer schon als anstrengend.
Aber, das schlimme, es geht auch immer noch besser !
( die großen Elac Concentro auf den Westdeutschen Hifi Tagen - man oh man - die waren verdammt gut ! )

mfg
Roland
Klyner
Stammgast
#13 erstellt: 11. Jan 2020, 13:21
Neumann KH310
Marantz AVR (über die PreOuts weil Aktivlautsprecher)
BluSound Vault (Rippper/Streamer)

Aufrüsten ist nicht geplant.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Jan 2020, 13:48
Mir fehlt hier irgendwie eine echte Fokussierung, daher hole ich etwas grundsätzlicher aus.
Wenn man sich eine Musikanlage kauft, fließen ganz unterschiedliche Sichtweisen ein:
1.Die Musik : Welche Musik liebe ich, wieviel Geld möchte ich ausgeben, sie täglich zu hören; natürliche Instrumente oder elektronische Musik, Dynamik und Tanz, Text und Stimmung, laut oder leise ?
2.Das Design: Möchte ich einen bestimmten Stil in meinem Wohnbereich, stören bestimmte Farben, darf Technik sichtbar sein (Kabel, Knöpfe, Anzeigen)?
3.Die Physiologie: Wie gut höre ich, habe ich das absolute Gehör; jung; alt; lärmempfindlich; analytisch hörend; stimmungsbetont „einhüllend“ hörend ?
4.Physik und Technik: Wie ist die Raumakustik; harte Wände; Holzwände; viele Einrichtungsgegenstände; karge Einrichtung; harter Boden; Teppich; darf die Einrichtung verändert werden; Wiedergabetechnik: gibt es Schallplatten, CD’s, Bänder, Festplatten; Welcher Stand der Audiotechnik ist gewünscht: voll digital, drahtlos; „Old School“ Vintage, Röhrentechnik; Multiroom, Stereo, Bild + Ton, Mehrkanal ?

Aus diesen vier Sichtweisen sind irgendwie die Anlagenzusammenstellungen der Forumsteilnehmer gewachsen. Diese Geräte einfach als „jazzgeeignet“ zu benennen, ohne diesen Hintergrund zu thematisieren hilft dir nicht weiter.

Ich empfehle ganz intensiv, erst mal einen oder mehrere Fachhändler zu besuchen. Stichworte zu diesen Themen kann man mit ihm in kurzer Zeit austauschen und er wird versuchen, dazu ein adäquates Musikerlebnis vorzuführen. Wenn dabei Jazzaufnahmen von ECM (siehe den schönen Thread hier im Forum) benutzt werden, trennt sich sicher die Spreu vom Weizen. Danach können wir hier diese Erfahrung auch intensiv an unserem eigenen Setup spiegeln.
Gruß Rainer
Flumme
Stammgast
#15 erstellt: 11. Jan 2020, 20:57
Hallo Rainer,
tolle Zusammenfassung!
Erwin_Pupanski
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Jan 2020, 21:43
Schön verbal zusammengefasst.

Ich versuch es mal bildlich. Könnt Ihr die Entspannung spüren?

37645767ap


P.S. Vivaldi streichen.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 11. Jan 2020, 22:24
Harbeth passt ganz sicher für Jazz - des letzten Jahrhunderts

Gruß
Rainer
coreasweckl
Inventar
#18 erstellt: 12. Jan 2020, 03:39
ggfs. sogar nur für Jazz bis Ende1960, kleine, "leise" Besetzungen auf Vinyl..

in der Zeit danach würde ich als Harbeth Liebhaber, zumindest die kleineren Modelle aus Gründen der Vorsicht nicht mehr einsetzen..,
Man geht da als Besitzer u.U. nur unnötige Risiken ein ....
.JC.
Inventar
#19 erstellt: 12. Jan 2020, 07:29
Moin,

für Musik mit Bläsern gibt´s kaum was besseres als Hörner.
Meine LS (s. Fotos) sind dafür auch sehr gut, aber schon lange nicht mehr zu bekommen.

Wenn Du dich verbessern willst:
1. besserer Tonabnehmer (zB. AT VM 95 ML oder SH)
2. "spiele" mal ein bisschen mit der Aufstellung der LS (und der Hörposition).
3. s.o.
Flumme
Stammgast
#20 erstellt: 12. Jan 2020, 21:39
Jau, Hörner spielen so wunderbar direkt - gerade bei Bläsern. Leider habe ich noch keine.
Yahoohu
Inventar
#21 erstellt: 12. Jan 2020, 21:48
Der Hund sieht aus wie Waldi
JULOR
Inventar
#22 erstellt: 13. Jan 2020, 09:42
Ich hatte lange diese Kombi:

Dynaudio Focus 220 II
Rotel Vor-/End RC-06 und RB-06
Rega Planar 3
Linn K9

Fand ich sehr schön, hat Spaß gemacht, damit zu hören. Mittlerweile läuft alles über einen Marantz SR6010 AVR mit NAD PP2 Phono-Pre, da ich die Raumkorrektur nutze und diese aus meiner Sicht noch etwas rausholt. Die Rotel-Kombi hatte gar keine Möglichkeit zur Klangregelung. Da hieß es "friss oder stirb". Bei mir in meinem Raum passte es zwar und war schön minimalistisch. Aber der AVR ist da deutlich flexibler. LP höre ich auch kaum noch. Gerade in leisen smoothen Passagen vermisse ich das knistern auch gar nicht.
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 13. Jan 2020, 09:45
Moin,


Flumme (Beitrag #20) schrieb:
Jau, Hörner spielen so wunderbar direkt - gerade bei Bläsern. Leider habe ich noch keine.


falls Du in der Nähe von Saarbrücken wohnst: ein Hörtermin lohnt sich.
Mein Bruder hat Hörner von ihm (Sonderanfertigung) - genial!
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 13. Jan 2020, 11:21
Hallo,

vielen Dank für die Anregungen.

Viele Empfehlungen schauen sehr gut aus, sind aber finanziell nicht umzusetzen, das Budget ist auf 1500.- EUR begrenzt.

Allzuviel Hifi-Läden gibt es hier leider nicht.

Meine in die engere Auswahl gefassten Komponenten sind:

Amp:
NAD C316BEE
Yamaha A-S501
Rotel A 10
IOTAVX SA3
Cambridge AXA 35 oder AXR85

Boxen:

Cabasse Jersey MC-170
Teufel Ultima 40 MK2
Canton 496.2
Nubert nuLine 84
Focal Chorus 716
KEF Q550

gehört wird BlueNote aus den 60ern .
kurdy
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 13. Jan 2020, 11:37
Ne ELAC 247.3 würde ich dir noch nahe legen: https://hidden-audio...ml?number=300224-S.1
Nicht ganz 1.200€ im Abverkauf.
Kein Schönfärber, aber in der Preisklasse meiner Ansicht nach ein LS, der es wirklich versteht Instrumente echt klingen zu lassen. Nur die Bühne hab ich nicht übertrieben groß in Erinnerung, was für Jazz aber so ein Club Gefühl mit sich bringt. Ich find sie dafür ziemlich geil.

Befeuern würde ich sie auch eher mit einem AVR. Vor allem wenn der Raum kritisch ist und kein perfektes Stereodreieck möglich. Da kann ein AVR mit Laufzeit- und Raumkorrektur viel helfen.
günni777
Inventar
#26 erstellt: 13. Jan 2020, 12:53
Hallo,

Ich höre mit meinen 40+ Jahre alten (etwas größere Kompakte) Celestion UL-8 im 18 qm Raum so gut wie alle Genres, Altes wie Modernes Zeugs und natürlich auch Jazz und Klassik. Ich hatte noch nie genialere Speaker zu Gehör bekommen als wie die Celestions.

Da müssen schon sehr "bescheidene" bzw. Schrott Aufnahmen/Musik kommen, das ich das Bedürfnis dann hätte, die Musik wegzuklicken...

Für meinen Geschmack können die Alles Wesentliche, um richtig Freude zu bereiten. Klassik, Jazz aus allen Epochen, fetziger Rock und Blues genauso "echt" wie "sanft und zart", viele Aufnahmen mit "Gänsehaut Feeling"

Mag sein, das heutige hochpreisigere Speaker noch ne Schueppe drauflegen können, aber ich wüsste für mich keinen Grund, wozu ich das bräuchte, von der Umsetzbarkeit in meinem Raum mal ganz abgesehen.

Die geschlossenen UL-8 (90 dB/8,4 W/1m - 4....8 Ohm) laufen bei mir an nem 60 W Creek 5250 SE locker leicht und frei bei Pegeln bis zu knapp 80 dB, was für mich und meine Nachbarn schon grenzwertig laut ist.

Da ich auch Live Musik kenne.... Auch die einzelnen Instrumente, Stimmen.... für mich einfach Klasse und immer stimmig. Hochton offen und frei und trotzdem iwie gnädig, mit brauchbaren Aufnahmen so gut wie nie nervig.

Aaber Last not Least mein Raum hat auch relativ viel schallharte Wandflächen ohne Tapeten, insgesamt macht der Raum aber nur wenig Nachhall beim Hände-Klatschtest.

Ich hatte die 59 cm hohen Speaker mal testweise direkt unten auf den Laminatboden (mit nem Läufer davor) gestellt. Funktioniert auch einwandfrei (außer Bass je nach Tiefe hier und da schon mal bißchen wummerig), aber die stärkere Bedämpfung in dem unteren Bereich vom Raum macht sich soundtechnisch insg. durchaus bemerkbar.

"Konzertsaal Feeling" dann nicht mehr ganz so beeindruckend, aber immer noch gut, insb. bei div. Klassik Aufnahmen und Klavier Solos hörbar.

Ein- Ausschwingen der Töne, Dynamik usw. dann alles einen Touch dezenter, aber im Prinzip eigentlich immer noch vollkommen ausreichend...

Stereo 2.x lebt halt auch von Raum-Reflexionen, zu starke Bedämpfung nix gut, aber LS-POSITIONIERUNG u.U. bisschen zwackeliger, weil "falscher" Reflexionsschall sehr gruselig zu Gehör kommt und einem den letzten Nerv rauben kann, wenn Raum/Aufstellung/Speaker iwas nicht passt, m.M. und Erfahrung.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Jan 2020, 18:12
Da haben wir ja jetzt mit Harbeth und Celestion zwei schöne Vertreter der angenehm natürlichen Wiedergabe, auch mit genug Fläche. Ich selbst höre seit langem mit Ecouton LQL 200. Die sind punktgenau und sehr natürlich, genau richtig für Klassik und Jazz, eher weniger für Party.

In Analogie dazu würde ich aus der Liste des Themenerstellers klar die Cabasse Jersey empfehlen. Cabasse ist wirklich Coaxialspezialist und ich habe schon sehr schöne Lautsprecher von ihnen gehört. Da ist die Abbildungsgenauigkeit garantiert und zwei schöne Basschassis gibt es dazu.

Mit KEF kann ich in der Preisklasse nicht viel anfangen, ich habe sie als „langweilig“ in Erinnerung.

Eigentlich bin ich ein Befürworter von Canton, weil das wirklich seit Jahrzehnten sauber verarbeitete der Neutralität verpflichtete Lautsprecher sind. Bei den kleineren Modellen habe ich allerdings den Eindruck, dass verschiedene Modelle einen gewissen Klangcharakter haben der unterschiedliche Musikvorlieben ansprechen soll. Ich würde mir die 496.2 daher auf jeden Fall vor dem Kauf anhören!

Focal LS kenne ich als sehr anspringende spritzige Boxen. Das wird auch bei der 716 wohl der Fall sein. Ich würde sie von daher weniger als typischen für Jazz besonders geeigneten Lautsprecher halten. Im Vergleich mit den anderen Favoriten könnte das aber doch Spaß machen?!

Nubert ist ja bekannt für seine sorgfältige Arbeit an einem glatten Frequenzgang. Trotzdem spendiert er für Kunden mit speziellen akustischen Raumproblemen noch Einstellmöglichkeiten im Tief- und Hochtonbereich. Das kann man allerdings nur ausprobieren, wenn man sich die LS mal zur Probe schicken lässt – keine kleinen Pakete. Vom Preis-Leistungsverhältnis her sicher top! Von der Größe her nicht allzu auffällig im Wohnzimmer!

Teufel ist für mich keine ernsthafte Alternative im Stereobereich. Natürlichkeit ist hier sicher nicht das Entwicklungsziel.

Das sind so meine Einfälle zu den anvisierten Lautsprechern.
Gruß
Rainer
Exboxenschieber
Stammgast
#28 erstellt: 13. Jan 2020, 20:36

flexiJazzfan (Beitrag #17) schrieb:
Harbeth passt ganz sicher für Jazz - des letzten Jahrhunderts

Gruß
Rainer


Das ist das Schöne hier im Forum. Man lernt immer wieder was Neues dazu.

Franz
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 14. Jan 2020, 07:52
Gut, dann streich ich jetzt KEF und TEUFEL.

Leider lassen sich die LS nicht parallel probe hören, da alle Marken bei verschiedenen Hifi-Geschäften stehen. Und jeder Laden hat sein eigenes Verstärker-Konzept. Evtl muß ich mich hier aus dem Bauch raus entscheiden.

Der Rotel A10 und der Cambridge Audio AXA35 sind beides schwachbrüstige Verstärker mit knapp 40 Watt an 8 Ohm. Schaff ich damit alle in der Liste anvisierten Stand-Lautsprecher, oder sollte ich lieber einen kräftigeren mit 50 Watt aufwärts nehmen?

Merci.
Flumme
Stammgast
#30 erstellt: 14. Jan 2020, 07:59
Warum nicht mehr der Yamaha S501 oder den größeren?
JULOR
Inventar
#31 erstellt: 14. Jan 2020, 09:09

BlueNoteRecords (Beitrag #29) schrieb:
Gut, dann streich ich jetzt KEF und TEUFEL..


Ich hätte spontan die Canton GLE 496.2 und Teufel Ultima gestrichen.


Der Rotel A10 und der Cambridge Audio AXA35 sind beides schwachbrüstige Verstärker mit knapp 40 Watt an 8 Ohm. Schaff ich damit alle in der Liste anvisierten Stand-Lautsprecher, oder sollte ich lieber einen kräftigeren mit 50 Watt aufwärts nehmen?

Das kommt drauf an, wie groß der Raum ist, der Sitzabstand und die gewünschte Lautstärke. Für die meisten Hörer reichen auch 2x30W. Das wissen auch die Ingenieure von Rotel und Cambridge. Wenn es etwas mehr sein soll, bist du mit 2x80W aufwärts besser bedient. Und wichtig ist auch, dass diese Werte oft kaum vergleichbar sind, da sich die Hersteller da einiges zurechtschummeln, um hohe Leistungen vorzutäuschen. Zusatzangaben wie RMS, Klirr, angeschlossene Impedanz wären da noch wichtig.
Lesen: http://av-wiki.de/leistung
günni777
Inventar
#32 erstellt: 14. Jan 2020, 09:33
Last-/Stromstabilitaet ist für gute Bassqualität je nach eingesetzten Lautsprechern wichtig. Die Watts sind nur für die Max. Lautstärke elementar...

Für ca. 75 dB am Hoerplatz ziehen die Celestions bei mir (gemessene) ca. 10 - 15 Watt aus dem Creek Amp....

Geschlossene Boxen brauchen allerdings Prinzip bedingt auch ca. 3 x soviel Leistung wie Bassreflex für gleichen Pegel.

Teufel usw. können natürlich auch Jazz wiedergeben, ich würde heute allerdings keine "modern abgestimmten" Speaker mehr für Hifi (alle Genres) einsetzen wollen. Gute alte nicht "aufgeblasene" Hifi-Lautsprecher werden meines Erachtens masslos unterschätzt bzgl. Ihrer klanglichen Fähigkeiten in der Praxis in normalen Wohnräumen....

Und "Mitwippfaktor", Takt, Timing, Dynamik und Bandbreite bzgl. Aufnahmen mit den ollen Speakern.... einfach genial...

Klar brauchen die bißchen Pegel, damit die Sonne auch aufgehen kann....

Und klar ist auch.... "technokratische" Aufnahmen Sara K., Cassandra Wilson, Blues Company und so'n Zeugs bleibt auch mit den alten Speakern Tote Hose und seien die soundtechnisch noch so Pseudo aufgepeppt. Das fällt mir immer sofort und zweifelsfrei auf beim Hören solcher "Musik", die ich mir bestenfalls mit stark gesoundeten Röhren zufriedenstellend anhören könnte, aber brauche ich nicht....

Ok, ist natürlich auch immer bißchen Geschmackssache....


[Beitrag von günni777 am 14. Jan 2020, 09:51 bearbeitet]
Exboxenschieber
Stammgast
#33 erstellt: 14. Jan 2020, 11:52
@günnie777



Franz, der überlegt, seine Jazzplatten zu schreddern weil ja nicht anhörbar über die Harbeths.
günni777
Inventar
#34 erstellt: 14. Jan 2020, 14:01
Franz, wir hören wohl die gleiche Sprache, wenn es um die klassischen nach den damaligen BBC Vorgaben konstruierten britischen Speaker geht...

@TE


Wharfedale Linton fällt mir da gerade zumindest zum unbedingt mal anhören ein....

https://www.justhifi...VOXYBGBoCzmwQAvD_BwE

Von der Größe "ordentliche" Kompakt-Klopper... Stands kann man auch anders lösen.
JULOR
Inventar
#35 erstellt: 14. Jan 2020, 14:17
Eine andere Option wäre ja, die vorhandenen aktiven PA-Lautsprecher gegen ein paar schöne aktive Nahfeldmonitore auszutauschen. Ich bin der Meinung, dass die klanglich im Wohnzimmer durchaus von Vorteil sind.
Alles andere kann ja so bleiben. Kein neuer Verstärker muss her.
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 14. Jan 2020, 14:20
Naja, die Frage ist generell, ob ich unbedingt Standlautsprecher benötige.

Der Raum ist zwar relativ groß, 38qm, deshalb raten mir alle zu Standlautsprechern.
Ich hatte noch nie in meinem Leben Standlautsprecher bisher. Insofern steht das grundsätzlich auch zur Diskussion.

Aber damit mach ich ne neue Tür auf, ich weiß nicht, ob ich das wirklich will .....
mcxer
Stammgast
#37 erstellt: 14. Jan 2020, 14:39
Die Lautsprecher müssen Dir gefallen - das ist der Punkt,

Ich stelle mir grade Monnlight Serenade - Ray Browen - Jeton Reference CD vor - auf Regalllautsprechern.
Kann das wirklich überzeugend werden ? Ich habe Zweifel ! Das klingt dann allenfalls bemüht......

Die CD als ganzes, solche Lieder und viele andere mehr, sind dazu geeignet die Fähigkeiten von Boxen aufzuzeigen.
Mit solchen CD´s bekommt man halt bei wenigen Lautsprechern das Grinsen in´s Gesicht, bei sehr vielen Lautsprechern wird halt die Aufnahme nicht so wiedergegeben wie es sein könnte.........da fehlt dann halt einiges, wie z.B. der abgrund-tiefe Bass !
mfg
Roland
günni777
Inventar
#38 erstellt: 14. Jan 2020, 14:49
38 qm Raum benötigt m.M. einfach LS Volumeninhalt und Membranflaechen Minimum, sonst funktioniert das nicht mit dem "authentischen" Feeling... OK, Nahfeld hören ist wieder eine andere Baustelle...
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 14. Jan 2020, 17:05
Die Ray Brown Moonlight Serenade (die ja eigentlich eine LP ist) zeigt ganz gut die Herausforderung guter Aufnahmen. Da ist der tiefe gestrichene Bass, da ist das Schnaufen von Ray Brown, da hört man die Finger über die Saiten rutschen ... All' das muss man zum Genießen der Musik eigentlich nicht hören, aber es ist auf der Aufnahme und wenn man es hört, erzeugt es dieses live Erlebnis. Die CD ist eine meiner Standard Test CD's für Komponenten oder Änderungen an der Anlage. Es ist erstaunlich, wie sehr gute Anlagen hier plötzlich Differenzen zeigen, indem z.B. die Saiten "harziger" klingen während gleichzeitig der Korpus nicht "hohl" sondern "hölzern" klingt.
Wenn man sich auf solche Details konzentriert , kann man LS, die auffällig und vordergründig auf sich aufmerksam machen, leicht als "Blender" entlarven und in manch einer unauffälligen Box den wahren Meister der Feindynamik erkennen.
Ich wage zu behaupten, dass die ins Auge gefassten LS mit solchen Feinheiten ihre Probleme haben könnten. Standboxen sollten es bei dieser Raumgröße aber schon sein und der Verstärker muss dazu einwandfrei harmonieren. Zu den Verstärkern kann ich nur beitragen, dass mir bisher alle Rotel ähnlich wie Vincent nicht positiv aufgefallen sind, eher nicht als Feingeister, aber das kann sich mit jedem Modell ändern.
Sinnvollerweise sollte ein Verstärker, der sehr quirlig und schnell daher kommt, nicht noch mit einer eher dynamischen hellen Box kombiniert werden. Er könnte dagegen einem bassbetonten LS ganz neue Lebendigkeit geben.
Insofern würde ich zuerst die LS aussuchen, sie sind sowieso das schwächste Teil des Systems und dann einen passenden Verstärker probieren.

Gruß
Rainer
günni777
Inventar
#40 erstellt: 14. Jan 2020, 17:36
Was sind denn "quirlige Verstärker" ? Hatte Braun die damals im Programm?
JULOR
Inventar
#41 erstellt: 14. Jan 2020, 17:46
Wenn wir jetzt weg von der allgemeinen Umfrage doch mehr in die Kaufberatung kommen, wären genaue Infos zum Raum, zur Aufstellung, Sitzposition, gewünschte Lautstärke, Vorlieben schon sehr hilfreich, um überhaupt etwas empfehlen zu können. Sonst zählt nur jeder seine Lieblings-LS auf.

Skizze und Fotos wären gut.

Das nächste ist: Du solltest dir einfach mal verschiedene Lautsprecher anhören. Stand-LS, Kompakt-LS, verschiedene Hersteller. Anfangs reicht ja Querhören bei verschiedenen Händlern, so bekommst du einen Eindruck. Beim Verstärker darauf achten, dass er neutral eingestellt ist (Direct oder Klangregelung auf 12 Uhr), dann sind die Unterschiede zu vernachlässigen.

Wenn du nicht weißt, was du brauchst, wie sollen wir das dann wissen?
.JC.
Inventar
#42 erstellt: 14. Jan 2020, 17:48
Hi,


BlueNoteRecords (Beitrag #36) schrieb:
Naja, die Frage ist generell, ob ich unbedingt Standlautsprecher benötige.


nun ja, die Hochtöner sollten schon auf Ohrhöhe sein.
Von daher passt das schon.

Zur Orientierung kannst Du ja mal hier reinschauen.
Morta
Inventar
#43 erstellt: 14. Jan 2020, 17:58
Falls DIY in Frage kommt, schau dir unbedingt mal die Satorique1Rd an. Dazu ein Yamaha A-S501 und du bist in deinem Budget.
Hatte die Kombi selber am laufen. Da ich Musik nur über Laptop laufen hab, konnte ich mit REW und EAPO das an meinen Raum anpassen. Und das klang schon bombastisch, die LS spielen sehr Erwachsen.
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 14. Jan 2020, 18:04
Nein, DIY-LS sind nicht mein Ding.

Das es quirlige Verstärker gibt, war mir neu, aber man lernt dazu.

Ich habe auch den Eindruck, daß es Amps gibt, die eher "warm" klingen und Amps, die eher "kühl" klingen. Bzw was für Adjektive man auch immer dafür einsetzen will.

Leider hat der Händler, der die Cabasse hat, nur NAD Verstärker, der Händler mit den Cantons nur Yamaha-Verstärker und der Händler mit den Dali nur Cambridge Audio. Es wird also schwer, halbwegs gleiche Vergleichsbedingungen zu bekommen.
mcxer
Stammgast
#45 erstellt: 14. Jan 2020, 18:28
Na über Verstärker würde ich mir mal jetzt keine oder ganz wenige Gedanken machen.
Es gibt genügend sehr gute Verstärker die alle auch Jazz können und vieles andere mehr .......

Nach wie vor kommt die Musik aus den Lautsprechern und da sind die Unterschiede doch ganz schön gewaltig.
Von daher, würde ich einfach mal viele Lautsprecher hören - um die zu finden die Dir besonders viel Spaß machen !

mfg
Roland
günni777
Inventar
#46 erstellt: 14. Jan 2020, 18:37
Daran kann man ja zumindest schon erahnen, das es wurscht ist, welche Verstärker Marke man an die Speaker klemmt, wenn die Händler schon nur ihre speziellen Marken an unterschiedlichen LS einsetzen....

Klar kann man Höhen oder Tiefen Abstimmung im Amp fest implementieren und sich so die manuelle Regelung einsparen, die den Klang ja so fürchterlich verschlechtert... Der Amp kostet dann trotzdem 3 x soviel als wie nötig...

Da macht es m.E. deutlich mehr Sinn, div. Aufnahmen, die das gut vertragen können, während des Abspielens individuell nach persönlichem Geschmack zu bearbeiten, sonst ist das alles viel zu zufällig, ob Instrumente oder Stimmen gefühlt "authentisch" klingen oder eher nicht.

An den Signalen auf der Software ist eh überhaupt nix echt, weder Digital noch Plattenrille und immer wieder anders abgemischt, gesoundet usw. ...

Ich mach das bei mir mit nem Studio EQ, der für Aufnahme Mastering angedacht ist... Geht zur Not aber auch ohne, dann aber mit noch mehr Vorhang bei so manch einer historischen Aufnahme...


[Beitrag von günni777 am 14. Jan 2020, 19:01 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#47 erstellt: 14. Jan 2020, 19:15

BlueNoteRecords (Beitrag #44) schrieb:
Das es quirlige Verstärker gibt, war mir neu,.

Mir auch. Ich würde das nicht überbewerten.


Ich habe auch den Eindruck, daß es Amps gibt, die eher "warm" klingen und Amps, die eher "kühl" klingen. Bzw was für Adjektive man auch immer dafür einsetzen will.

Das ist ein subjektiver Eindruck, der sich unter wissenschaftlichen Bedinungen kaum replizieren lässt.


Leider hat der Händler, der die Cabasse hat, nur NAD Verstärker, der Händler mit den Cantons nur Yamaha-Verstärker und der Händler mit den Dali nur Cambridge Audio. Es wird also schwer, halbwegs gleiche Vergleichsbedingungen zu bekommen

Auch das ist ziemlich egal.

Verstärkerklang ist ein Thema für sich. Aber wir sind uns wohl alle einig, dass LS und Raum den Klang machen. Und die Aufnahme natürlich.
Sal
Inventar
#48 erstellt: 14. Jan 2020, 19:58
Ich halte die Frage ebenfalls für fragwürdig - alleine weil kein Studio auf der Welt nur
Jazz abmischt, sondern alle Genres durchgereicht werden, und das täglich wechselnd.
Aber ich habe die Webseiten vom Tonstudio Bauer hervorgekramt, eine der feinsten Adressen
für akustische Musik: Als Boxen werden Pro Ac Studio1MkII und Genelecs 1039A verwendet.
Die Genelecs sind weit verbreitet, in jedem Genre.

Achte mal auf der Webseite auf das Photo des Mastering-Studios.
Da wird wahlweise über diverse Boxen abgehört und auf allen muss es gleich gut klingen:

https://www.bauerstudios.de/mastering

Da ich als Jazz-Fan gelegentlich selber aufnehme und mische:
Ich bin seit 30 Jahren sehr happy mit 3A Audio Design Midi Master.
Inzwischen heisst die Firma Reference 3A, das Prinzip soll unverändert sein

Meine Midi-Master ähneln dieser aktuellen Box, die Beschreibung des klanges passt:
www.reference3a.com/dulcet.html

Haben aber im Augenblick keinen deutschen Vertreter,
aber in Holland, Polen, Norwegen, Griechenland
www.reference3a.com/dealers.html

Die Midi Master hingen lange Zeit an einem Musical Fidelity B1
und jetzt an einem Nakamichi IA-3s.
Beides sehr einfach aufgebaute A/B Verstärker...


[Beitrag von Sal am 14. Jan 2020, 20:00 bearbeitet]
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 14. Jan 2020, 22:15
Ehe ihr euch jetzt weiter amüsiert über meine Verstärkerbeschreibung, melde ich mich noch mal. Für mich ist ein Verstärker eine Blackbox und ich kann nur hören, was er in einem bestimmten Setup „macht“. Die Bezeichnung „ein einfacher A/B Verstärker“ sagt mir z.B. gar nichts.

Ich höre ja selbst mit Vintage Lautsprechern (Achtung Harbeth Fans) und hatte mal zwei große SAC Monos, die eine sehr füllige basspotente Panoramadarstellung boten, schwelgerisch für Klassik. Eine zeitweise ausgeliehene ATOLL Endstufe zeigte ein ganz anderes Bild: hell, mit flirrenden Gitarrensaiten und fast unheimlicher Präsenz. Jetzt höre ich mit einer CYRUS Endstufe, die sehr schöne natürliche Mitten und detaillierte Hochtonauflösung bietet, leider mit etwas zurückhaltender Basspotenz. (Die LS haben da ein schwieriges „Impedanzloch“.)

So viel zu Verstärkerklang!
Gruß Rainer
Jobi69
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 14. Jan 2020, 22:34

Tywin (Beitrag #8) schrieb:
Hallo,



für den Zweck sind Lautsprecher geeignet die nicht sonderlich laut und sonderlich tief spielen können. Man kann also auf all zu mächtige Möglichkeiten zur Erzeugung von Tiefton und hohen Lautstärken verzichten.

Man kann somit Kosten sparen und/oder bei der Qualität der Wiedergabe zulegen.

LG Michael

Die gute alte KEF XQ 30/ 40
BlueNoteRecords
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 14. Jan 2020, 23:35
Selbstverständlich hat Jazz keine speziellen Forderungen an die Lautsprecher. Und selbstverständlich werden Jazzplatten in Studios gemischt, die auch andere Musik aufnehmen.

Trotzdem gibt es einige Details, die es braucht, um Jazzaufnahmen schön klingen zu lassen.

Bsp. hat ein klassisches Orchester einen mitunter noch größeren Tonumfang als ein Jazz-Quintett.
Trotzdem werden in einem klassischen Orchester alle Frequenzbereiche gleichermassen bedient. Ein Verstärker-LS Tandem, das also den Bass schön weich wiedergibt, aber nicht punchy könnte hierfür optimal sein. Im Jazz hat der Bass eine nicht unerhebliche Funktion für den Groove. Eine Box, die den Bass höchst präzise und vor allem spritzig mit punch wiedergibt, ist gefragt und wichtig für den Groove. Wenn der Bass dann noch nach Holz klingt: wunderbar!

Spezieller Jazzsound: Die 60er Jahre Scheiben von Rudy van Gelder haben eine eigene Klangästhetik. AUch die Columbia - Miles Davis Scheiben haben eine eigene Klangcharakterisik, die es so in anderen Stilrichtungen nicht gab.
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