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Lautsprecher über 5k€ , Daseinsberechtigung? Selbstschutz?

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Prim2357
Stammgast
#1 erstellt: 09. Jun 2019, 09:32
Hallo,

immer wieder liest man solche Aussagen hier im Forum:


Alles oberhalb von 5k wäre für mich eh komplett utopisch und ich sehe/höre dann auch irgendwann keinen Mehrwert.



Die Frage ist, was bei LS > 5000 € (gewählte Summe) tatsächlich befriedigt wird.
Das 1. geschulte Ohr oder
2. das angeknackste Ego?


Meinungen und persönliche Erfahrungen dazu würden mich interessieren,
meine Eigene werde ich natürlich auch noch hier einbringen.

Gruß
gapigen
Inventar
#2 erstellt: 09. Jun 2019, 09:39

meine Eigene werde ich natürlich auch noch hier einbringen.

... ja, und

Ich bin der Überzeugung, dass ab einer gewissen Preisschwelle der Großteil des Geldes in Optik und extrem aufwändiger Verarbeitung/Umsetzung des Design fließt. Wenn ein Lautsprecher genügend Chassis in passender Größe und ausreichend Volumen hat, dann ist es m.E. häufig ein subjektives Empfinden, was zu dem ein oder anderen tendieren lässt. Sicher spielen dann auch Faktoren rein wie Optik, Image des Herstellers und des konkreten Lautsprechers und „beeindrucke ich damit meine Nachbarn oder Kollegen“.

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein 1000€ Lautsprecher nicht notwendig schlechter klingen muss als ein 10.000€ Lautsprecher, da es auch noch um viel mehr geht, wie der Raumakustik, die halt auch passen muss.


[Beitrag von gapigen am 09. Jun 2019, 09:43 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 09. Jun 2019, 09:55
wenn man nun mal alles recht hochwertig realisiert haben will, kommt man sehr schnell in diese Dimensionen.

Ich finde 5k noch nicht mal besonders viel.

Sicher können schlecht entwickelte 5K LS ggf. kaum besser klingen als sehr gut entwickelte 1K LS.

Aber gut entwickelte 5K LS können ggf. um Welten besser klingen als schlecht entwickelte 1K LS.

Jeder so wie er will oder kann.
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Jun 2019, 10:03
Spannend wird es, wenn man sich mal auf dem Treibermarkt umschaut....Die Scan Speak Besetzung der Wilson Audio WAMM für 680000 Dollar ist für 6000 Euro schon im Einkaufswagen...
kölsche_jung
Inventar
#5 erstellt: 09. Jun 2019, 10:13
5000€ Paar- oder Stückpreis?
Nur Passiv oder auch Aktiv?

Ich würde jetzt zB großen Monitoren ggfs mit Sub nicht ihre Berechtigung absprechen wollen und da landet man schnell bei über 5K€
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Jun 2019, 10:20
Die Hersteller und der Handel haben das schon so gedreht das es sich lohnt, und wenn man am ende die Abstimmung extra versaut, damit das grössere Model seine Daseinsberechtigung hat. LG
Puuhbaer68
Inventar
#7 erstellt: 09. Jun 2019, 10:25

gapigen (Beitrag #2) schrieb:
... „beeindrucke ich damit meine Nachbarn oder Kollegen“...


Hm,
Nachbarn kann ich noch verstehen, die können die Lautsprecher gegebenenfalls ja hören .
Aber Kollegen? Nimmt hier jemand seine Lautsprecher mit zur Arbeit?

Also ich kaufe mir Lautsprecher, damit ich bei mir zuhause ordentlich Musik hören kann. Da ich nicht sooo oft Besuch bekomme (und wenn, dann schaut der Besuch sicherlich nicht zuerst nach der Musikanlage), brauche ich mit den Teilen auch niemanden zu beeindrucken. Wäre föllig fehlinvestiert.
Ob für jemanden die Optik/Verarbeitung wichtig ist, oder nicht, ist und bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Für mich persönlich war es nur wichtig, dass die Teile nicht so schlimm aussehen, dass man beim Betreten des Wohnzimmer direkt Augenkrebs bekommt. Habe das "Augenmerk" eher auf meine Ohren gelegt .

> 5000€ --> keine Ahnung, werde nie so viel für Lautsprecher ausgeben (wollen). Das ist es mir nicht wert.
Sockenpuppe
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jun 2019, 10:34
Persönlich würde ich keine 5000 Euro für Lautsprecher ausgeben, unabhängig davon, ob nun Geld im Überfluss vorhanden ist oder nicht. Überspitzt ausgedrückt würde ich eher meinen, nie konnte man/n so Gut & Günstig hören wie heute.

Und ob teuer automatisch besser ist, wage ich doch stark zu bezweifeln, siehe Alte Helden.

Edit. Apropos Selbstbau, wenn ich den nach mehr streben würde, so wäre Selbstbau meine 1. Wahl. Dummerweise mangelt es mir an handwerklichem Geschick, incl. den nötigen Werkzeugen/Räumlichkeiten.


„beeindrucke ich damit meine Nachbarn oder Kollegen“


Die holde Weiblichkeit wird sich davon wohl weniger beeindrucken lassen.



mit frdl. Gruß


[Beitrag von Sockenpuppe am 09. Jun 2019, 10:58 bearbeitet]
wummew
Inventar
#9 erstellt: 09. Jun 2019, 10:57
Ich stehe dazu, ich würde auf jeden Fall, wenn ich mir um Geld keine Gedanken machen müßte, sicherlich solch teure Lautsprecher ins Haus stellen. Dann würde ich der Optik einen ganz anderen Stellenwert geben, die aktuell eher immer kompromißbehaftet ist.

Allerdings, wenn ich tatsächlich mal irgendwann zu dieser Gruppe Menschen gehören würde, wären Lautsprecher in der Liste der Anschaffungen nicht unbedingt ganz oben gelistet...

Denn was den Klang angeht, können mich auch wesentlich günstigere Produkte bereits in den entsprechenden Momenten sehr glücklich machen (z. B. JBL LSR 305).
Highente
Inventar
#10 erstellt: 09. Jun 2019, 11:31
Auch nur wieder ne Abwandlung der bereits durchgekauten Themen:

Hifi lohnt sich nicht = Geldverschwendung

Teures Hifi fürs Ego
Doppelsitzer
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Jun 2019, 11:32
der Markt bietet halt für jeden (Geldbeutel) etwas, in jedem Bereich.
Technisch halte ich bei passiven Systemen alles über 500,-€ für nee Schmuckzulage.
Auch für ein Fahrrad kannst du ja über 5000,-€ ausgeben.
Ich denke alles nee Sache fürs Ego.
Gerade beim Lautsprecher ist aber immer dein Raum beteiligt, von daher wird es besser sein ein paar Euro mehr zu investieren und halt beim Fachhändler kaufen der verschieden Modelle zur Hörprobe zuhause aufbaut. Der Service kostet halt.
Inzwischen gibt es aber auch Versandhändler die etwa 30 tage Probehören ermöglichen.
Yahoohu
Inventar
#12 erstellt: 09. Jun 2019, 11:42
Moin,
es gibt reichlich gute Lautsprecher auch deutlich unter 5000 Euro.
Meine Favoriten, wenn ich denn was neues haben will, liegen aber leider weit drüber.
Dazu gehören ATC, Zingali, Odeon, Lansche. Das sind Lautsprecher, die mich aus den Socken gehauen haben.
Für mich aber nur gebraucht als Schnapp zu realisieren.

Interessant waren aber auch die sündhaft teuren Dinger, die mich nicht mal ansatzweise überzeugt haben. Ich nenn da mal nix, da diese Eindrücke bestimmt auch mit dem jeweiligen Hörumfeld zu tun hatten.

Ich denke, zwischen 1000 und 2000 Euro wird heute jeder "Ottonormalhörer" in Standardräumen auch auf Grund der technischen Möglichkeiten hervorragend bedient.
ZeeeM
Inventar
#13 erstellt: 09. Jun 2019, 12:50
Wer 100k für Lautsprecher ausgibt, der wird eher selten hier schreiben. Warum nur?
silberfux
Inventar
#14 erstellt: 09. Jun 2019, 12:51
Hi, ein ungriffiges Thema, bei dem am Schluss kein brauchbares Ergebnis stehen dürfte.
Da kann natürlich jeder seine persönliche Grenze ziehen, sollte aber doch auch jedem Anderen die Freiheit zugestehen, LS für mehr als 5000 € zu kaufen, ohne gleich für größenwahnsinnig und vom eigenen Ego abhängig erklärt zu werden. Ich kaufe mir auch kein Fahrrad für 5000 €, aber ich sehe schon, dass ein solches Rad besser ist als mein Fahrrad. Weniger Gewicht, leichterer Lauf, größere Range und leichtere Bedienbarkeit der Schaltung, Qualität der Bremsen usw. Oder beim E-Bike: Mittelmotor, Reichweite durch Größe des Akkus, Stabilität usw.

Bei Lautsprechern sind Vorteile in verschiedenen Bereichen wohl nicht ganz so einfach festzustellen wie bei Fahrrädern. In der Tat spielt auch die Raumakustik eine Rolle. Dennoch stelle ich beim Besuch von Hifi-Tagen immer wieder deutliche Unterschiede unter Lautsprechern fest und häufig, aber nicht immer, gefallen mir die teureren Lautsprecher besser. Wenn ich Geld im Überfluss hätte, würde ich sicherlich auch bei den Lautsprechern eine große Schippe drauflegen. Was nicht heißt, dass ich mit den jetzigen LS (Elac CE 210), die seinerzeit lt damaliger Preisliste im Paarpreis ziemlich nahe bei den genannten 5000 € lagen, unzufrieden bin. BG Konrad
Highente
Inventar
#15 erstellt: 09. Jun 2019, 13:08
Für den guten Klang sind eben:

1. Raumakustik
2. Aufstellung
3. Wahl des Hörplatzes entscheidend

Das sollte man als erstes berücksichtigen und sich den passenden Lautsprecher aussuchen. Danach kann man dann gerne auf das Preisschild gucken.
Darkm3n
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Jun 2019, 13:16
Was für mich am wichtigsten ist, das Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen. Es gibt leider viele zu viele Produkte am Markt, die maßlos überteuert sind.

Klar, wenn Geld keine Rolle spielt, ist das auch irrelevant, Hauptsache raus mit der Kohle. Aber generell ist heutzutage für jeden Geldbeutel was dabei.

Und ob man das teure Zeug nun kauft oder für sinnbefreit hält, muss dann jeder für sich entscheiden.

Viel hängt ja auch von den Raumbedingungen ab. Was nützen mir Sündhaft teure Lautsprecher, wenn der Raum nicht passt bzw. nicht passend gemacht ist.

Dann kommt es auch immer noch auf die Hörgewohnheiten des einzelnen an, zb. welche Musik man hört ect. und ob man scharf drauf ist jedes kleinste Detail einer Aufnahme zu hören usv. usv.

Da gibt's dann schon Unterschiede der einzelnen Preisklassen. Aber ich denke mal ab einer bestimmten Preisklasse, gehts dann mehr ums Design als darum noch Klangunterschiede heraushören zu können ect.(wohlgemerkt gleicher Raum und gleiches Equipment wie Verstärker ect. vorausgesetzt)


[Beitrag von Darkm3n am 09. Jun 2019, 14:29 bearbeitet]
Prim2357
Stammgast
#17 erstellt: 09. Jun 2019, 13:56
Hi,

ich dachte ich lass den Thread mal so laufen,
ob sich denn viele Argumente für/gegen/wieder Lautsprecher über 5k€ einfinden,
eventuell eigene gemachte Erfahrungen im heimischen Umfeld mit solchen Lautsprechern , denn nur dann kann man meiner Meinung nach auch ganz entspannt, ohne Stress in der gewohnten Raumakustik Unterschiede in jeglicher Richtung manifestieren.

Entwickelt sich jetzt etwas in eine andere Richtung,


Highente (Beitrag #15) schrieb:
Für den guten Klang sind eben:

1. Raumakustik
2. Aufstellung
3. Wahl des Hörplatzes entscheidend


Das steht doch ausser Frage.
Deshalb eben auch interessant die Vergleiche in eigenen Räumen.

Woanders bei Vorführung X oder Y mit Akustik A oder B, womöglich noch auf einer Messe ausserhalb des Sweetspots mit unbekanntem Quellmaterial usw.,
da ist doch ein Vergleich gar nicht objektiv herstellbar.

Das einem bei diesen Fremdvorführungen oftmals das Gehörte nicht gefällt, auch wenn das Preisschild echt fett ist, ist doch ganz logisch.
Passiert mir aber immer wieder, das mich manche Vorführungen, gerade bei Händlern und weniger auf Messen,
durchaus überzeugen.
Auch hier ist es bei mir leider oft so, das mich Lautsprecher mit hohem Preisschild öfter überzeugen,
wie günstigere Ware. Aber auch bei sehr teuren Lautsprechern ist es so, das mir manche Vorführung nicht wirklich gefällt.

Eine B&M Line 80 ist natürlich utopisch im Preis, klingt aber gar nicht mal schlecht.
Mich würde ein ähnlich klingender Lautsprecher für unter 5000€ sehr interessieren, vllt sogar ohne Schmuckzulage für 500€
Eine Gauder Berlina RC 11 hat mich tonal nicht angesprochen, aber das was sie macht tut sie äusserst präzise.

Apropos Präzision, in meinem Raum war der präziseste Lautsprecher im Bassbereich ne geschlossene, geregelte B&M Box.
Da kam bisher nichts mit, kostet leider auch deutlich über die 5k.

Desweiteren war eine ATC SCM 150 ASL Tower FF im Stimmbereich und der Natürlichkeit überlegen,
eine Mischung aus Beiden würde mir gefallen.
Auch hier finde ich nichts Vergleichbares unter 5k€, eigentlich nichts unter 10k€...

Was ich noch so hatte, Sonics, Aurum, Focal,Nubert,Grundig,Klipsch,Isophon,Q Acoustics und Einiges mehr,
in Preislagen ab 66€ das Paar.

Es ist absolut so das man mittlerweile für kleines Geld anständig klingende Lautsprecher bekommt,
allerdings sind aus meiner Sicht die klanglichen Zuwächse bei 5000€ noch lange nicht am Limit angekommen.
Ich hab natürlich auf Messen schon mannshohe Steinlautsprecher gehört welche zum Weglaufen geklungen haben und 50.000€ gekostet haben, welchen ne Q Acoustics 3050 den Rang abgelaufen hätte.

Einfach irgendwelche Chassis aneinander knödeln, hauptsache genug Membranfläche, ist halt wohl doch nicht so wirklich ausreichend.

Das man irgendwann richtig Kohle in Kleinstserien, optische und haptische Ausflüge bezahlt ist natürlich ein Nebeneffekt bei vielen Herstellern,
und auch Prestigesache bei deren Spitzenmodellen.

Soweit erstmal m.M..
M_arcus_TM88
Stammgast
#18 erstellt: 09. Jun 2019, 20:20
Hi Prim,
die Aussage mit dem geschulten Ohr vs. angeknackstem Ego stammt von mir.
Es gibt viele Menschen die gerne gute Musik hören, so wie die meisten hier. Dies kann man problemlos mit vielen LS machen die nicht unbedingt die 5k Eurogrenze durchschlagen müssen.

Aber es gibt immer wieder Leute die ganz besondere Ohren haben bzw. daran glauben diese zu haben. Die brauchen dann ganz teure LS auch wenn die Ohren bereits 60 Jahre alt sind.

Dann gibt's welche die keine Ahnung von Musik haben. Dafür aber Kohle haben um Helene Fischer auf 80k Euroboxen zu geniessen. Dabei dürfen die Nachbarn gerne mithören und Anerkennung zollen.

Das gleiche findet man auch bei Sportwagenfahren. 95 Prozent sind garnicht in der Lage das Leistungspotenzial auch nur annäherend auszuschöpfen. Klar, auf der Bahn geradeaus mal kurz die Gänge durchladen und 330 auf dem Tacho ablesen. Nur wenn die nächste Kurve mit Querbeschleunigung kommt ist Sense.

Am Stammtisch hört sich das dann aber andes an. Die reinsten Rennfahrer. Nur der dicke Wanst und die Streichholzärmchen lassen einen zweifeln.

Wer einmal einen Sportwagen richtig artgerecht bewegt hat, kennt die notwendige Anstrengung die physisch und psychisch anfällt. Vom Motorrad ganz zu schweigen.

Alles Kenner der Materie.

Gruß
Markus


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 09. Jun 2019, 20:39 bearbeitet]
tomtiger
Administrator
#19 erstellt: 10. Jun 2019, 06:36
Hi,


Puuhbaer68 (Beitrag #7) schrieb:
Aber Kollegen? Nimmt hier jemand seine Lautsprecher mit zur Arbeit?


man beeindruckt mit dem Preis. Ja, Leute sind beeindruckt, wenn sie erfahren, dass ich 5.000 Euro für einen Tonabnehmer ausgebe. Auch wenn sie erfahren, dass ich 1.000 Euro für ein Billardqueue springen lasse.

Der Preis ist nicht relevant, es geht um die Größenordnung.


Wenn ich heute einen Vollbereichselektrostaten will werden die 5K Euro eher lächerlich wenig sein ...

Ein Paar KS-Digital C-120 werden sich mit den 5k Euro auch nicht ausgehen.


Ja, man kann für deutlich weniger Geld für Lautsprecher sehr gut Musik hören.

LG Tom
Apalone
Inventar
#20 erstellt: 10. Jun 2019, 07:37

M_arcus_TM88 (Beitrag #18) schrieb:
....Dann gibt's welche die keine Ahnung von Musik haben. Dafür aber Kohle haben um Helene Fischer auf 80k Euroboxen zu geniessen. Dabei dürfen die Nachbarn gerne mithören und Anerkennung zollen.

Das gleiche findet man auch bei Sportwagenfahren. 95 Prozent sind garnicht in der Lage das Leistungspotenzial auch nur annäherend auszuschöpfen. Klar, auf der Bahn geradeaus mal kurz die Gänge durchladen und 330 auf dem Tacho ablesen. Nur wenn die nächste Kurve mit Querbeschleunigung kommt ist Sense.

Am Stammtisch hört sich das dann aber andes an. Die reinsten Rennfahrer. Nur der dicke Wanst und die Streichholzärmchen lassen einen zweifeln.

Wer einmal einen Sportwagen richtig artgerecht bewegt hat, kennt die notwendige Anstrengung die physisch und psychisch anfällt. Vom Motorrad ganz zu schweigen......


Ja.

Aber welcher ... erdreistet sich denn bitte, das kritisieren zu wollen?!? Nur weil ich Helene-Fischer Fan bin, darf ich mir keine 50K Anlage kaufen?

Möglicherweise ist Drehmoment und Optik der Grund für einen Panamera-Kauf? Das entscheide bitte immer noch ich, warum X K€ in ein Auto pumpe und trotzdem nur Landstraße fahre.

Oder eben mal eben 20 T€ f LS. Wenn ich es mir leisten kann oder will, ist es MEINE Sache!!
ZeeeM
Inventar
#21 erstellt: 10. Jun 2019, 07:48
Ich frage mich, warum immer eine objektive Performance mit dem Preis skalieren muss?
Interessanter ist eigentlich die Motivation die den Kaufimpuls auslöst.
Ein Kunden von mir, dessen IT ich betreue hat sich in sein Wohnzimmer ein paar Beolab 90 hingestellt. Warum? Weil sie ins Wohnzimmer passen und der Preis für ihn Pillepalle ist. Musik hört eher sein kleiner Sohn.
Prim2357
Stammgast
#22 erstellt: 10. Jun 2019, 07:53

M_arcus_TM88 (Beitrag #18) schrieb:

Es gibt viele Menschen die gerne gute Musik hören, so wie die meisten hier. Dies kann man problemlos mit vielen LS machen die nicht unbedingt die 5k Eurogrenze durchschlagen müssen.


Ohne Frage, das ist definitiv so.
Aus meiner Sicht geht das allerdings noch deutlich besser, mit dem richtigen Lautsprecher über 5k€.


M_arcus_TM88 (Beitrag #18) schrieb:

Aber es gibt immer wieder Leute die ganz besondere Ohren haben bzw. daran glauben diese zu haben. Die brauchen dann ganz teure LS auch wenn die Ohren bereits 60 Jahre alt sind.


Da ich es ja gerne ganz konkret und auf den Punkt gebracht haben will,wen kennst du diesbezüglich, auf wen genau münzt du diese Aussage?


M_arcus_TM88 (Beitrag #18) schrieb:

Dann gibt's welche die keine Ahnung von Musik haben. Dafür aber Kohle haben um Helene Fischer auf 80k Euroboxen zu geniessen. Dabei dürfen die Nachbarn gerne mithören und Anerkennung zollen.


Auch hier, wen kennst du konkret der das so macht? Ich kenne diesbezüglich kein Schwein.(Mensch würde ich auch akzeptieren)


tomtiger (Beitrag #19) schrieb:
Hi,


Puuhbaer68 (Beitrag #7) schrieb:
Aber Kollegen? Nimmt hier jemand seine Lautsprecher mit zur Arbeit?


man beeindruckt mit dem Preis. Ja, Leute sind beeindruckt, wenn sie erfahren, dass ich 5.000 Euro für einen Tonabnehmer ausgebe. Auch wenn sie erfahren, dass ich 1.000 Euro für ein Billardqueue springen lasse.


Frage an alle hierzu, erzählt ihr tatsächlich euren Kollegen wie viel eure Anlage oder Lautsprecher gekostet haben. Oder sonstwas?
Da bin ich komplett anders gepolt, meine Arbeitskollegen wissen nicht mal das ich einen separaten Raum dafür habe, und es war auch noch nie einer in diesem Raum.
Und nur die Freunde welche sich auch etwas , oder etwas mehr für HIFI interessieren kennen den Raum,
aber über Kohle wird da nicht gesprochen. Diejenigen die sich auskennen wissen was das Equipment kostet, und dem Rest sage ich das ganz bestimmt nicht, das weiß noch nicht mal meine Frau...
Über Geld sprechen, na ich weiß nicht.
Macht ihr das echt so?

Gruß

(Achja, Autovergleiche waren schon immer müßig und am Thema vorbei)
sakly
Inventar
#23 erstellt: 10. Jun 2019, 08:01
Ich habe bisher wenig sehr teure Lautsprecher gehört, schon gar nicht bei mir zu Hause. Insofern ein Vergleich gar nicht sinnvoll möglich.
Da ich aus dem Bereich DIY komme und mir die Optik nicht so wichtig ist, kann ich mit sehr wenig Geld gute Ergebnisse erzeugen. Mein ganzes System (also inklusive Elektronik) liegt bei etwa 1,5k€ und zumindest im Bass habe ich noch nichts besseres gehört. Da spielt der Raum so stark mit, dass der Lautsprecher da keinen nennenswerten Einfluss mehr drauf hat. Da ich einen rechteckigen Hörraum mit DBA ausgestattet habe, kann ich den Raum in dem Bereich nahezu ausblenden, sodass selbst günstige Chassis im Bereich 60-70€ da eine sehr überzeugende Performance liefern.
Das können Stereopärchen in der Form einfach nicht leisten, auch nicht für 50k€.

Am Ende interessiert aber auch das niemanden, denn Hifi ist irgendwie nicht "hipp". Wie viele Leute ich kenne, die mit nem Bluetooth - Lautsprecher hören und beteuern, dass das der optimale Klang ist. Oder mit mehreren 100€ teuren Soundbars hören und völlig davon überzeugt sind.

Letztlich lässt sich zusammenfassen: Hifi heißt für jeden etwas anderes und ist jedem was anderes wert. Das erkennt man ja schon am Stellenwert, wie die Komponenten im Wohnraum integriert werden.
Ich persönlich würde auch keine 5k€ für ein einzelnes Paar Lautsprecher ausgeben, weil ich weiß, dass ich mit viel weniger Einsatz gute Ergebnisse erzielen kann (ich schreibe bewusst nicht besser).
bugatti66
Stammgast
#24 erstellt: 10. Jun 2019, 08:32
Ein Auto ist ein Statussymbol. Da sag ich jedem, dass mein Oldtimer-Porsche vor 10 Jahren 5T€ gekostet hat.
Wenn ich sage, ich bin HiFi-Fan fangen alle zu grinsen an, von wegen Schallplattenspieler und Röhrenverstärker.
Irgendwie ist der Ruf total versaut von diesen Alleshörern.
Ich muss dann immer bekräftigen, dass ich keine Schallplatten höre und auch keinen Röhrenverstärker habe.
Die Statussymbole wandeln sich. Die goldene Rolex-Uhr zählt nicht mehr, sondern die teuerste Smart-Watch muss es jetzt sein.
Das neueste Handy ist das Statussymbol der Jugend.

Ich würde gerne ein Haus mit Musikzimmer für 500-900T€ haben, und würde denn auch einen Lautsprecher für 20T€ reinstellen.

Nur weil ich behaupte, man könne keine Unterschiede von Verstärkern hören, gilt das nicht für Lautsprecher.
gapigen
Inventar
#25 erstellt: 10. Jun 2019, 09:09

Aber welcher ... erdreistet sich denn bitte, das kritisieren zu wollen?!? Nur weil ich Helene-Fischer Fan bin, darf ich mir keine 50K Anlage kaufen?

Apalone, doch darfst Du bzw, andere. Nur wenn sie dann anderen erzählen, wie geil die klingen, obwohl sie im Blindtest vermutlich deutlich billigere eben so geil fänden, dann wird es komisch. Wie oben beschrieben geht es ab einer gewissen Preisklasse innerhalb des Segments auch um Beeindrucken.

(Gestern hat uns Besuch erzählt, dass sie im Flieger gerne ordentlich was drauf legen, um bequem zu sitzen. Ich selbe stehe da mehr auf Holzklasse und konnte mir den Hinweis nicht verkneifen, eben wo anders meine Kohle zu lassen, wie zum Beispiel bei Tonabnehmern jenseits 1000€. Und schon war ich auch in der „Beeindrucken“-Schiene. Und da der Besuch eher eine Kleinstanlage hat, war er beeindruckt. Ist natürlich irgendwie blöd, aber menschlich.
(Abgesehen davon klingen i.d.R. sehr teure Tonabnehmer auch besser, aber das ist ein anderes Thema ))
Apalone
Inventar
#26 erstellt: 10. Jun 2019, 09:14

gapigen (Beitrag #25) schrieb:
....Wie oben beschrieben geht es ab einer gewissen Preisklasse innerhalb des Segments auch um Beeindrucken....


Das als Regel hinzustellen, ist eine simple Behauptung.

Wie auch bereits ein paar Mal genannt:
Wer schafft sich denn gerade Lautsprecher "zum Beeindrucken" an ?!??
Mr._Lovegrove
Inventar
#27 erstellt: 10. Jun 2019, 09:16
Eine durchaus immer noch interessante Fragestellung hier im Thread. Mein persönliches Aha- Erlebnis war mal eine Vorführung von Dynaudio bei einem bekannten Händler vor Ort. In einem Raum gab es die Evidence an Mark Levinson Elektronik zu hören. Das war schon ganz beeindruckend. Aber es klang in meinen persönlichen Augen leider auch nach 5-Wege und ein wenig inhomogen.
Dies bewies dann die Vorführung einer Contour in einem anderen Raum. Die war viel viel günstiger, machte an einem Accuphase Amp ihren Job aber insgesamt deutlich besser. Vermisst habe ich gegenüber der großen nix und es klang deutlich homogener und musikalischer.
Den beeindruckendsten Klang hat mir bisher eine Avalon Opus C gegeben. Mit knapp 20.000,-/Paar schon deutlich über 5k, aber in heutigen Zeiten des Wucherwahnsinns je geradezu spottenbillig. Wobei mir dennoch bewußt ist, dass eine Avalon gerade wegen ihrer kleinen Stückzahlen sehr viel kostet.
Auch eine KEF Blade war ähnlich beeindruckend und konnte einfach mehr, als ein Lautsprecher aus der Brot- und Butterklasse. Wobei ich wiederum eingestehen muß, dass auch eine Q1 mich auf Grund ihrer tonalen Grundabstimmung aus den Socken gehauen hat.

Auf der anderen Seite muß man auch immer die Relation sehen. Wieviel mehr gegenüber einem, sagen wir 3000,-/Paar-Lautsprecher ist das denn? Oder andersrum: Ab wann stößt der Hörer (bzw. Mensch) an eine Grenze, an der Klangfortschritte nicht mehr in großen Steps zu bemessen sind sondern allenfalls in Nuancen oder in einigen Teilbereichen der Darstellung? Wenn ein LS das doppelte oder gar x-fache gegenüber einem anderen kostet, sollte er ja einen deutlichen Mehrwert darstellen und nicht einfach nur "ein bißchen besser" klingen. Und daran zweifle ich halt arg; vorallem bei Vergleichen innerhalb eines Herstellers.

Die Fragestellung des TE wirft ja ein komplexes Feld auf, das von rationellen Dingen wie Messungen und physikalisch festzumachenden Dingen bis hin zum reinen Glauben des Hörers an was besseres führt.

Die Industrie der High Fidelity hat sich aber in den letzten 20 Jahren in eine teils perverse und abartig- irrationale Richtung bewegt, die für mich den Schluß zulässt, dass es überhaupt nicht mehr um rationelle Dinge und ebensolche Verbesserungen geht, sondern um das Abgreifen von Geld. Wenn ein Hersteller wie Tidal mit dem Argument des "besten Klavierlackes der Welt" wirbt, dann geht es hier überhaupt nicht mehr um ein im Lot stehendes Preis- Leistungsverhältnis. Ich meine, ich gönne jedem Unternehmer seinen Erfolg und mit Sicherheit sind das sehr aufwendige Produkte, die perfekt gemacht sind. Doch kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Lautsprecher wirklich 50x besser klingen, als ein LS der im Thema genannten Preisgrenze. Hier geht es nur noch um Prestige, um das Quentchen mehr Exklusivität gegenüber anderen Herstellern.

Als ich zu Beginn der 90er angefangen habe, mich mit Hifi auseinanderzusetzen, galten schon Gerätschaften wie Mark Levinson, Krell, Accuphase oder Lautsprecher wie eine B&W Matrix 800 als recht teuer und bildeten die Speerspitze des auch preislich vertretbaren. Klar, gab es auch damals schon Hersteller wie Cello (sauteuer) oder FM Acoustics (unverschämt teuer) und es geisterten einige Kleinstproduzenten mit ekelig teuren Sachen durch die Magazine (vornehmlich die Image Hifi) und es gab da solche Dinge wie eine Infinity Reference Standard oder etwas später eine Genesis I, aber es waren Ausnahmen. Heute ist Accuphase ja schon Mainstream, eine 802D hat jeder Hans-und- Franz rumstehen und Cinchkabel für vierstellige Beträge sind fast zur Normalität geworden, um das mal überspitzt und nicht ohne Häme zu sagen!

Doch zurück zur Fragestellung des TE: Eine Daseinsberechtigung hat jedes Produkt, so lange es genügend Käufer gibt, ob es Sinn macht, ist eine andere Sache. Ich sehen ab einem bestimmten Preisbereich keine richtige Relation mehr. Ob das nun 5000,- sind oder vielleicht 10.000, das ist eine eher verschwimmende Grenze und von vielen Faktoren abhängig.

Die andere Frage ist nämlich, was man überhaupt mit solch teurem Zeug besser hören will, als mit einem "einfacheren" Lautsprecher? Jazz - Monoaufnahmen aus den frühen 50ern? Ping-Pong- Stereo- Pop der 60er? Totkomprimierten Blackmetal der 2010er? Mies produzierte Klassikscheiben der frühen 80er? Dazu brauche ich solche Lautsprecher nicht. Solche Aufnahmen machen auch über meine kleinen Dalis Spaß; und zwar ausreichend.


[Beitrag von Mr._Lovegrove am 10. Jun 2019, 09:18 bearbeitet]
Prim2357
Stammgast
#28 erstellt: 10. Jun 2019, 09:16

gapigen (Beitrag #25) schrieb:

Aber welcher ... erdreistet sich denn bitte, das kritisieren zu wollen?!? Nur weil ich Helene-Fischer Fan bin, darf ich mir keine 50K Anlage kaufen?

Apalone, doch darfst Du bzw, andere. Nur wenn sie dann anderen erzählen, wie geil die klingen, obwohl sie im Blindtest vermutlich deutlich billigere eben so geil fänden, dann wird es komisch.


Auch an dich die konkrete Frage, auf wen genau beziehst du dich mit dieser Aussage?
gapigen
Inventar
#29 erstellt: 10. Jun 2019, 09:29

Prim2357 (Beitrag #28) schrieb:

gapigen (Beitrag #25) schrieb:

Aber welcher ... erdreistet sich denn bitte, das kritisieren zu wollen?!? Nur weil ich Helene-Fischer Fan bin, darf ich mir keine 50K Anlage kaufen?

Apalone, doch darfst Du bzw, andere. Nur wenn sie dann anderen erzählen, wie geil die klingen, obwohl sie im Blindtest vermutlich deutlich billigere eben so geil fänden, dann wird es komisch.


Auch an dich die konkrete Frage, auf wen genau beziehst du dich mit dieser Aussage?

Auf NIEMANDEN KONKRET, und ich hoffe nicht, dass dieser Eindruck entstanden ist.

Ich bin ja schon ein paar Jahre im Forum unterwegs und habe das ein oder andere gelesen. Ich finde es dabei beängstigend bis amüsant, wenn man liest, dass das teure Kabel x oder der Netzwerkplayer y für 5000€ so dramatisch besser klingt als andere. Oder dass man bei Argumenten in Richtung Blindtest als Antwort liest, dass man den nicht nötig habe, weil die Klang-Unterschiede auch so schon eklatant sind.
Und solche Leute meine ich...
Prim2357
Stammgast
#30 erstellt: 10. Jun 2019, 09:36
@ Mr.Lovegrove
Nachvollziehbare Sichtweisen, auch mit eigenen Erfahrungen.

Das mit den teilweise grösseren Preissprüngen für immer kleiner werdende "Verbesserungen"/"Steigerungen" sehe ich durchaus ähnlich,
aber solange es noch Steigerungen gibt, sehe ich auch eine Daseinsberechtigung.

Die von dir angesprochene perverse Entwicklung sehe ich ähnlich, ist wie gesagt bei einigen Herstellern auch Prestigesache,
das deren Spitzenmodell ganz einfach über 100.000€ kosten muss.
Und ja, es ist auch der Markt da, weniger bei uns Sparheinis in D., aber in Russland und China, da gibt es dann tatsächlich Leute die ziehen Lautsprecher im "nur" fünfstelligen Bereich aus Prinzip gar nicht in Betracht.

Deine letzte Frage welche du aufwirfst hatte ich jetzt noch gar nicht bedacht, ganz klar, die Qualität der Aufnahme spielt natürlich auch eine zentrale Rolle.
Ist eigentlich ja auch bekannt, das sehr hoch auflösende Lautsprecher und mäßige MP3 zum Davonlaufen klingen,
merke ich ja selbst, das mäßige Aufnahmen über meine günstigen Wandler oft besser klingen wie über meine Hauptanlage.

Danke für deine ausführlichen Gedanken.


(Natürlich danke für jeden Beitrag)


[Beitrag von Prim2357 am 10. Jun 2019, 09:37 bearbeitet]
M_arcus_TM88
Stammgast
#31 erstellt: 10. Jun 2019, 09:39
@Prim

Brauchst du jetzt eine Adresse oder einen Namen?

Übrigens, wenn keiner Wissen darf was dein Zeug kosten darf oder gekostet hat (noch nicht mal deine Frau ), klingt das sehr nach Interessantmacherei.
Und wenn keiner von dir was wissen darf, was machst du dann hier im Forum. Von uns willst du ja scheinbar viele Statements haben. Meins hast du jetzt, auch wenn es dir ncht gefällt.
Prim2357
Stammgast
#32 erstellt: 10. Jun 2019, 09:42

gapigen (Beitrag #29) schrieb:
Ich finde es dabei beängstigend bis amüsant, wenn man liest, dass das teure Kabel x oder der Netzwerkplayer y für 5000€ so dramatisch besser klingt als andere.


Hallo,

DAS ist aber doch ein ganz anderes Thema?

Wo passt das zum Thema Lautsprecher?

Gruß


M_arcus_TM88 (Beitrag #31) schrieb:
@Prim

Brauchst du jetzt eine Adresse oder einen Namen?


Nein brauche ich nicht. Aber ein konkretes Beispiel wäre der sehr unterstützend für deine Behauptungen.

Denn mir wirft sich der Gedanke auf nach dieser Antwort von dir,
das du hier der einzige bist der "Stammtischgelaber" verbreitet.

Meine Frau weiss nicht was meine Hifi Sachen kosten, weil es sie nicht interessiert, nur zur Info.
Und von "wissen dürfen" hab ich auch nicht gesprochen, nur von "nicht rumerzählen".
Schwanzvergleiche gibt es in meinem Freundeskreis nämlich nicht.


[Beitrag von Prim2357 am 10. Jun 2019, 09:47 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#33 erstellt: 10. Jun 2019, 09:43

Deine letzte Frage welche du aufwirfst hatte ich jetzt noch gar nicht bedacht, ganz klar, die Qualität der Aufnahme spielt natürlich auch eine zentrale Rolle.

Und vor allem die Raumakustik. Wenn man sieht, in welchen auf Optik getrimmten „Hallen“ mit kahlen Böden und riesigen Glasfronten teilweise diese „Superboxen“ spielen müssen, dann treibt einem das die Tränen in die Augen.
Und spätestens da vermutet mancher, dass der Käufer überhaupt keine Ahnung hat und es lediglich um das Prestige geht.
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 10. Jun 2019, 09:46
Alles über 100000 Euro is eh für'n Messestand auf der Highend abgestimmt...Hochtöner in Vorbeilaufhöhe, damit man stehen bleibt🤣
Ich bin viel schlimmer....Ich versenkte die letzten 3 Jahre ca 30000 Euro in ein LS DIY Projekt. Was ja normalerweise Geld spart...
Prim2357
Stammgast
#35 erstellt: 10. Jun 2019, 09:49
Also ein 30.000€ DIY Projekt , machst du dazu nen Thread auf? Wenn das für einen normalen Hörraum ist und nicht für ne PA Beschallung, dann wirds echt interessant, dafür kann man schon einiges Equipment verbauen . OT Ende


[Beitrag von Prim2357 am 10. Jun 2019, 09:50 bearbeitet]
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 10. Jun 2019, 09:58
Bin neu hier, kam noch nicht dazu...Habe leider wenig Bilder und viel Geld in Werkzeug und Materialexperimente verbrannt.Werde aber auf jeden fall mal was veröffentlichen im Forum.
Alleine die Aktivierung mit DSP
Und 4 Paar AVM Monoblöcken hat mich 16000Euro gekozt🤣
Aber zurück zum Thema..😊


[Beitrag von BjoernMZ am 10. Jun 2019, 10:00 bearbeitet]
Exboxenschieber
Stammgast
#37 erstellt: 10. Jun 2019, 10:07
Hi,


Doch kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Lautsprecher wirklich 50x besser klingen, als ein LS der im Thema genannten Preisgrenze. Hier geht es nur noch um Prestige, um das Quentchen mehr Exklusivität gegenüber anderen Herstellern.


natürlich nicht, ebenso wenig wie ein Porsche für 200.000.-€ 10 mal schneller fährt wie ein Golf.

Franz
M_arcus_TM88
Stammgast
#38 erstellt: 10. Jun 2019, 10:08
Na Prim, werden wir jetzt beleidigend? Habe ich evtl. einen Nerv getroffen? Am Stammtisch wird schon mal Klartext gesprochen, sorry.

Was für konkrete Beispiele brauchst du eigentlich?
Was willst du von mir wissen, bitte konkretisiere das.

Ich habe eine gesellschaftliche Gesamtbetrachtung angestoßen und nicht von meinem Kumpel Hein gesprochen mit dem ich Preisgeheimnisse austausche.


[Beitrag von M_arcus_TM88 am 10. Jun 2019, 10:12 bearbeitet]
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 10. Jun 2019, 10:11
Ohne Einmessen,Raumanpassung und Raumoptimierung ist es eh egal was der LS kostet....
Zarak
Inventar
#40 erstellt: 10. Jun 2019, 10:21
Ich kann da im Prinzip nicht mitreden, da ich nie groß vergleichen konnte / wollte, aber was für mich bei diesen Diskussionen eigentlich fast immer vergessen wird:

WAS wird denn gehört und in welcher Stimmung ist der Hörer.

Genau wie die Raumeinflüsse sind diese Faktoren so schwerwiegend, daß ich es kaum für möglich halte, wirklich aussagekräftige Urteile zu bilden, wenn man nicht gerade ein spezielles Testsetup aufgebaut hat und im Direktvergleich hören kann.

Nähere Erläuterung:

Wenn man mir Musik vorspielt, die mir nicht gefällt, wird mich der LS nicht vom Hocker hauen, egal wie gut er ist.

Und selbst wenn ich meine Lieblingsmusik höre, gibt es Tage, an denen mich das fasziniert und tief berührt und Tage an denen das eben einfach "nett" ist, weil ich gerade nicht in der richtigen Stimmung bin.

Wenn ich an 2 so unterschiedlichen Tagen den selben LS (und die selbe Musik) höre, wird nicht das gleiche Urteil raus kommen, was das für die Vergleichbarkeit von verschiedenen LS bedeutet, dürfte klar sein...

nur als gedankliche Ergänzung.

Gruß
gapigen
Inventar
#41 erstellt: 10. Jun 2019, 10:25

Und selbst wenn ich meine Lieblingsmusik höre, gibt es Tage, an denen mich das fasziniert und tief berührt und Tage an denen das eben einfach "nett" ist, weil ich gerade nicht in der richtigen Stimmung bin.

Wenn ich an 2 so unterschiedlichen Tagen den selben LS (und die selbe Musik) höre, wird nicht das gleiche Urteil raus kommen, was das für die Vergleichbarkeit von verschiedenen LS bedeutet, dürfte klar sein...

nur als gedankliche Ergänzung.

Das ist für mich nicht „nur als gedankliche Ergänzung“ zu sehen sondern eine sehr wichtige Aussage.
Kribu78
Stammgast
#42 erstellt: 10. Jun 2019, 10:27
Es gibt sicherlich schlechte und auch sehr gute Lautsprecher für 1000 €, ebenso wie es schlechte und sehr gute Lautsprecher für über 5000 € gibt.
Ein sehr guter Lautsprecher für 1000 € kann meiner Meinung nach aber klanglich nicht mit einem sehr guten Lautsprecher für 5000 € mithalten.
Das ist meine Erfahrung in meinen Räumlichkeiten unter gleichen Bedingungen... Ich finde den Unterschied sehr deutlich, ob es einem den höheren Preis wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

Als Statussymbol sehe ich das(für mich) nicht, da ich mit dem Hobby HIFI/ Musik in meinem Freundes- und Bekanntenkreis allein auf weiter Flur stehe...
Zaianagl
Inventar
#43 erstellt: 10. Jun 2019, 10:27

Zarak (Beitrag #40) schrieb:
...

(Unnötiges Komplettzitat durch die Moderation entfernt)

Wörd!

Davon ab gibbet aber genug Leute, die hören Musik nur deswegen, weil ihre LS (Dreher, Amps, Kabel...) damit gut klingen....
Und die sind von solchen Tagesform abhängigem Holzohrendefiziten natürlich befreit.


[Beitrag von Dadof3 am 10. Jun 2019, 10:45 bearbeitet]
BjoernMZ
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 10. Jun 2019, 10:29
Ich nenne immer gerne die WAMM für 680000 Euro als Beispiel, wenn man die 1:1 nachbauen würde käme man auf ca 60000 Euro,im Privateinkauf und viel Auftragsarbeiten für CNC Teile usw die selben Chassis von Scanspeak kommen nicht mal auf 10000 Euro. Ich denke mal über 100000Euro ist die Materialschlacht zu Ende, plus Arbeitszeit (Handarbeit)...ab da zahlt man definitiv fürs image...


[Beitrag von BjoernMZ am 10. Jun 2019, 10:32 bearbeitet]
Prim2357
Stammgast
#45 erstellt: 10. Jun 2019, 10:46
@Zarak
Absolute Zustimmung.
Deshalb auch oben mein Einwurf bezüglich hören in eigenem Raum. Nicht nur ein kurzes Reinhören, in fraglicher Stimmungslage, eventuell unbekannter Musik, Aufnahmequalität , Akustik usw..
Hier werden die Unterschiede am Deutlichsten.

@M_arcus_TM88
Wo werde ich denn beleidigend? Das mit dem Stammtisch kam doch oben von dir, deshalb von mir in "".
Welchen Nerv willst du getroffen haben?

Nochmal:

M_arcus_TM88 (Beitrag #18) schrieb:
Dann gibt's welche die keine Ahnung von Musik haben. Dafür aber Kohle haben um Helene Fischer auf 80k Euroboxen zu geniessen. Dabei dürfen die Nachbarn gerne mithören und Anerkennung zollen.


Deine "gesellschaftliche Gesamtbetrachtung" hast du woher erlangt?
Du musst doch irgendwie zu dieser Betrachtungsweise gekommen sein, durch eigene konkrete Erfahrungen/Fallbeispiele oder doch mit Hein am Stammtisch?
Mich interessieren jetzt die konkreten Fallbeispiele, vllt könntest du mir diese nennen/aufzeigen.
Danke.
Dadof3
Moderator
#46 erstellt: 10. Jun 2019, 11:10
Dass Lautsprecher > 5 k€ (Stückpreis) eine Daseinsberechtigung (Threadtitel) haben, steht für mich außer Frage.
Aber die Aussage ...

Alles oberhalb von 5k wäre für mich eh komplett utopisch und ich sehe/höre dann auch irgendwann keinen Mehrwert.

... finde ich dennoch nachvollziehbar. Nur eine Minderheit der Verbraucher bringt genug Kohle und Begeisterung mit, um sich so etwas zu leisten.

Und "irgendwann" höre ich auch keinen Mehrwert mehr ("irgendwann" ist ja nicht unbedingt = 5000 €). "Wahrscheinlich nicht", muss ich ergänzen, denn man gelangt da in Regionen, wo man Unterschiede zwischen wirklich guten Lautsprechern nur noch im selben Raum, mit derselben Musik und mit sehr schnellem Wechsel der Lautsprecher verlässlich erkennen kann.

Ich habe auch schon diverse LS der Größenordnung ab 20.000 € gehört, aber würde mir bei den guten darunter (es gibt ja auch einiges an Mist selbst zu diesen Preisen) nicht anmaßen wollen, sie untereinander zu charakterisieren, denn dazu waren die Rahmenbedingungen zu unterschiedlich und der zeitliche Abstand zu groß. (Nicht vergessen: Das echoische Gedächtnis reicht nur für maximal 20 Sekunden, eher deutlich weniger).

Dazu kommt: Irgendwann kommt dann auch der Punkt, an dem teurere Lautsprecher zwar noch merklich anders klingen, aber ist das auch besser?

Und nicht zuletzt kauft man solche Lautsprecher ja auch der Optik wegen. Rein klanglich dürfte man für übliche Wohnsituationen mit diversen Aktivmonitoren tatsächlich schon bei um die 5 k€ einen Punkt erreichen, wo es kaum noch Verbesserungen gibt, aber wer will so etwas im Wohnzimmer haben. Wenn sich Leute Möbelstücke für 20.000 € kaufen, weil die so gut aussehen, warum sollten sie bei Lautsprechern dann zurückstecken?


Prim2357 (Beitrag #1) schrieb:
Die Frage ist, was bei LS > 5000 € (gewählte Summe) tatsächlich befriedigt wird.
Das 1. geschulte Ohr oder
2. das angeknackste Ego?

Das wird wohl bei jedem anders sein, aber ich denke, der häufigste Grund taucht in deiner Liste gar nicht auf: Die Freude an möglichst perfekter Technik.


[Beitrag von Dadof3 am 10. Jun 2019, 11:10 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#47 erstellt: 10. Jun 2019, 11:11
Bei mir in der Nachbarschaft stehn in einem Wintergarten(!!!) n Pärchen ATLAS DSM MK III. Gut sichtbar von der Straße und akustisch suboptimal stehend. Aber offensichtlich professionell gebaut. KA was der damit hört oder was das bezwecken soll, jedoch für mich nicht ausreichend ein Urteil zu bilden.
Vielleicht hat er ja im Keller in nem akustisch optimierten Raum ja auch nen Pärchen 1236 SAM stehn...

Ich selbst betreibe LS der 5k Klasse, aber nur, weil mein Raum bzw Stellsituation nicht mehr zulässt. Gerade bei LS seh ich bei 5k das technisch machbare längst nicht ausgereizt, in wie weit das mit dem persönlichen Nutzungsprofil kollidiert muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich ist ein LS allerdings auch nicht zwingend ein schlanke Klangsäule (eher das Gegenteil) und erst recht kein optisches Designobjekt.

Aber zu sagen "das lohnt sich nicht", nur weil man es nicht ständig ausreitzt, finde ich daneben, gerade auch bei Unterhaltungselektronik.
Ich hol mir keinen 65" Flat weil ich jeden Tag 10h vor Glotze hocke, sondern weil ich, wenn ich denn schonmal die Zeit habe, das auch entsprechend genießen will.
Oder nen anständiges Bike weil ich täglich n Alpencross fahre. WENN ich damit fahre will ich Spaß damit haben, es muss funktionieren und das Material soll gefälligst nicht dasjenige sein, was mir frühzeitig Grenzen setzt.

Man fährt ja auch keine schnelle Karre um damit ständig runzubrettern, sondern weil man es könnte, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Genausowenig wie man mit nem Kombi ständig vollgeladen durch die Gegend eiert...


[Beitrag von Zaianagl am 10. Jun 2019, 11:15 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#48 erstellt: 10. Jun 2019, 11:14

Ein sehr guter Lautsprecher für 1000 € kann meiner Meinung nach aber klanglich nicht mit einem sehr guten Lautsprecher für 5000 € mithalten.

@Kribu78. Im Einzelfall mag das stimmen. Grundsätzlich habe ich da meine Zweifel. Die in der 5K Klasse verbaute Optik und deren Aufwand trägt nämlich nix zum Klang bei.
M_arcus_TM88
Stammgast
#49 erstellt: 10. Jun 2019, 11:18
@Prim

Ja, Chef, wird erledigt.

Meine Erfahrungen habe ich durch mein Zweitstudium erworben. Ich meine keinen expliziten Forumsuser oder eine Person des öffentlichen Lebens. Wäre die reinste Waschweiberei, bin ich beim Friseur?

Lies dich mal in das Thema "Sinus-Milieus" ein. Das ist ein Bereich der Konsumforschung und somit auch ein Bereich der Soziologie.
Das wird viele Fragen beantworten und uns auf Augenhöhe bringen können.
Kribu78
Stammgast
#50 erstellt: 10. Jun 2019, 11:25
@gapigen

Ich denke, dass das eher der Regelfall ist und die Ausnahme die Regel bestätigt... Es gibt ja auch Lautsprecher in der 1000 € Klasse, welche sehr gut verarbeitet sind und durchaus edel anmuten. Daher denke ich nicht, dass der Mehrpreis sich ausschließlich an der Optik festmacht.
Al1969
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 10. Jun 2019, 11:27
Im Endeffekt kommt man immer wieder auf das selbe Ergebnis: Die Frage muss nicht heissen "Sind die Lautsprecher 5000 wert?" sondern vielmehr "Sind die Lautsprecher EINEM 5000 wert?".

Wenn man einem Besucher sagt die Lautsprecher hätten 5000 gekostet erntet man häufig ungläubiges staunen und/oder Meinungen wie das wäre ja viel zu teuer und eigentlich eine schachsinnige Investition. Die selben Leute haben aber überhaupt kein Problem damit sich um 50000 einen Neuwagen zu lesten der nach einem Jahr einen Wertverlust von 10000 hat. Da stelle wiederum ich mir insgeheim die Sinnfrage aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe jedenfalls schon viele 50000 Lautsprecher gehört, die mir vom Klang her nicht gefallen haben, aber noch keinen 1000 Lautsprecher den ich unbedingt haben wollte - nicht weil er schlecht gewesen wäre aber er halt für mich keine Verbesserung dargestellt hätte. Für mich persönlich geht es zwischen 3000 und 5000 so richtig los, in dem Presibereich bekommt man meiner Ansicht nach das meiste für sein Geld - danach kostet jedes bißchen mehr unnatürlich viel.

Fakt ist auf jeden Fall, dass ab einem gewissen Preissegment auch die Verarbeitungsqualität einen echten Kostentreiber darstellt... ...manche Präsidentinnen sind zu Hause mit einem Ikeatisch zufrieden, andere (wie meine) eher nicht. Hier wird dann die persönliche Situation ausschlaggebend, ob man sich durch den Erwerb eines 5000 Lautsprechers persönlich einschränken muss (Urlaub, Essen gehen, Kleidung...) oder nicht.

just my 2 cents

Alexander
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