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Was war eure grösste Klangliche Entäuschung!?

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Autor
Beitrag
donperignon1993
Stammgast
#1 erstellt: 24. Sep 2004, 13:38
Gestern Nachmittag war ich bei meinem Bekannten eingeladen der sich auch mit Hifi beschäftigt. (gut sooo)
Hatte mich schon seit einer Woche drauf gefreut und habe auch sofort meine Lieblings CDs zum Soundcheck eingepackt! (Beethovens 5te von Kleiber, Vivaldi von Anne Sophie Mutter, 5 Element Filmmusik, Dire Straits money for nothing)

So jetzt zu den Geräten:

Amp: Yamaha 596 !? oder Grösser!?
Cd-Player: Marantz MKII (Hammer!)
Tuner: Sony Irgendwas!? (Egal höre ich mir nicht an!)
Kassetendeck: Pioneer 7er Serie

BOXEN: Elac 207 in Kirsche komplett BiWiring mit Oehlbach Kabel! Cinch auch alles Oehlbach Einsteigersegment!

Nachdem ersten Durchgang mit der Kleiber Interpretation konnte ich mir das Lachen gerade so verkneifen (bin ja ein höfflicher Mensch)! Schwammige Passagen, schlechte Ortbarkeit, zischende Höhen! Und von Druck war garnichts zu spüren, auch nicht wo er richtig am Verstärker gerissen hatte "NULL"!
Das habe ich Ihn dann auch versucht zu erklären, das irgendwas nicht stimmt und das dass so echt schlecht klingen würde! Na ja; nachdem ich dann die Klangsteller reindrehte (Viertel) und den Direkt Modus verlies, kam sogar etwas Atmosphäre bei meiner Das Fünfte Element CD auf! ABer auch bei jeder anderen CD war ich wirklich sehr enttäuscht! Vorher hatte er Cabasse LS die waren Ihm aber zu gross, meines errachtens hätte er SIe lieber behalten sollen!

Fazit:
Ich weis ja nicht genau woran es lag, schiebe die Schuld aber auf die Elac LS, die mir wohl niemals im Leben mehr in den Sinn kommen werden!
Zur Gleichberechtigung habe ich Ihn zu mir nach Hause eingeladen, (in 2 Wochen) dann kann er mal hören wie ein Konzert klingen kann.

mott
Stammgast
#2 erstellt: 24. Sep 2004, 14:31
Nicht schlecht, aber wenn dein Bekannter jetzt vielleicht nicht "so" viel Wert auf "guten" Klang legt? Oder er nur weniger Musik/Filme schaut/hört? Das heisst ja noch lange nicht dass er, nur weill er sich für Hifi interressiert auch gleich Top Equipment haben muss, IMHO hat er aber schon ordentliche Sachen.


mfg mott Überzeuge Ihn bei dir zu Hause, dann hammer vielleicht einen mehr der den Virus Hifi hat.
Mr.Stereo
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2004, 16:52
Hi Domperignon,
hört sich nach ner typischen Testsiegeranlage an.
War auch mal bei jemandem daheim, der als Boxen immerhin 2 Spendor 75 da stehen hatte. Auch an irgendeinem testgesiegten Yamaha und nem Sony-CD, alles schön mit den Beipackkabeln verdrahtet, klang zum weglaufen. Hätte der die Hälfte seines Budgets ausgegeben, und sich dafür gut beraten lassen, wäre das Resultat bedeutend besser gewesen.
Schade drum, aber ich glaube so gehts vielen.
donperignon1993
Stammgast
#4 erstellt: 25. Sep 2004, 10:05

Mr.Stereo schrieb:
Hi Domperignon,
hört sich nach ner typischen Testsiegeranlage an.
War auch mal bei jemandem daheim, der als Boxen immerhin 2 Spendor 75 da stehen hatte. Auch an irgendeinem testgesiegten Yamaha und nem Sony-CD, alles schön mit den Beipackkabeln verdrahtet, klang zum weglaufen. Hätte der die Hälfte seines Budgets ausgegeben, und sich dafür gut beraten lassen, wäre das Resultat bedeutend besser gewesen.
Schade drum, aber ich glaube so gehts vielen.







Genau so siehts es aus! Mein Bekannter ist Stereo (Zeitschrift) Abonennt! Nicht das ich da was gegen habe, aber das es dann gleich so schlecht Klingen musste!?

Das schlimmste ist, dass es bei mir nicht das erste mal war! Hatte schon mal eine Ähnliche Erfahrung gemacht bei meinem eigenen Bruder. Und zwar hatte er sich einen NAD Vollverstärker 320 und ein Paar Magnat Vector 77 in der Special Edition gekauft!
Als CD-Player hat er einen guten Onkyo (DVD) Allrounder in Betrieb!
Nach der ersten Woche Einspielzeit war ich dann auch zum Hörtest geladen (irgendwas was kritisches muss ich "glaube ich" ja haben) und erschrack auf ein neues! Die Boxen waren richtig teuer gewesen (zu der Zeit gerade NEU!) und der Rest war auch nicht gerade billig für nen Studenten!
Im Hörtest machte sich abermals nur Entäuschung breit, natürlich Standart mässig Dire Straits am Start und ältere Pink Floyd CD Alben. (das reichte um sich eine Objektive Meinung bilden zu können, da ich die Dire Straits schon an unzähligen Kombis gehört hatte!)

Na ja so schlimm wie mit den Elacs war es nicht, aber der Funken konnte auch bei dieser Zusammenstellung nicht richtig überspringen (noch nicht!).
Kurze Klang Beschreibung: Wummerne unpräzise aufdringliche Bässe! Recht gute Höhen und Mitten bei leisen Passagen war auch ein leichtes Brummen zu hören! Nun ja, es lag also auch an der Aufstellung, unter anderen!

Da mein Bruder mit Vodoo garnichts am Hut hatte, ist er bei den Beipackstrippen geblieben was ein Riesen Fehler war, was er wiederum Später auch eingesehen hatte!

Kurzfassung: Sämmtliche Cinchverbindung NEU ( Kimber Hero "Ladenhüter weil zu teuer für nen Sonderpreis bekommen"!), LS Kabel von ( Lua Blue/20€ Meter ca. ) gekauft, Zwei Steinplatten unter die LS, darunter noch Standart Spikes aus dem Elektrofachhandel zur Entkoppelung!
Bischen den Wohnraum an die Anlage angepasst; sprich versucht die Spiegelflächen mit Umhängen zu verdecken und Vasen und Blumen in die Ecken gestellt.
UND SCHON HATTE ER EINE GANZ ANDERE ANLAGE ALS VORHER!
Das Brummen war verschwunden!

Jetzt war der Bass gebändigt und die LS hatten einen schönen angenehmen Klang, weit entfernt von aufdringlich und nicht mehr nervend prägnant!

Ich war zu frieden mein Bruder war "erstaunt" und hat bis heute nichts an seiner ANlage verändert!

Soundchecks müssen aber nicht immer zum Negativ ausfallen, hatte da mal nen Nachbarn in Schleswig Holstein.......aber das ist eine andere Geschichte!

Liebe Grüsse euer donperignon1993
Satin
Stammgast
#5 erstellt: 25. Sep 2004, 10:26
Revox Tuner B261. Als Neugerät gekauft, und klanglich ein Griff ins Klo. Der Nachfolger B260 ist dagegen ein ganz anderes Kaliber.
RG_9_Jünger
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Sep 2004, 12:18
Mahlzeit!


B&W Nautilus 803/801

Dachte zuerst, das die Elektronic nicht passte.

subjektiv Modus eingeschaltet

..hörten sich gegen meine MBL wie schlechte Konseve an

subjektiv Modus ausgeschaltet

greetz Christian
DaVinci
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Sep 2004, 12:21
Standlautsprecher JBL LX33. Im Sound-Studio gekauft, zuhause absolut null Bass. Die größte Enttäuschung überhaupt.
hgisbit
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 25. Sep 2004, 13:19
B&W Nautilus 803, 801 und Nautilus 800.
Alles grauenvoll.

Schrecklicher Bass, der zwar die Hosenbeine flattern lässt, aber nicht hörbar is, keine Mittenortung (der Sänger stand gleichzeitig vor der linken und der rechten Box) und die Höhen waren kreischig.

Was das Zimmer so alles vernichten kann....

Gruß
Laserfrankie
Stammgast
#9 erstellt: 25. Sep 2004, 13:46

donperignon1993 schrieb:
Im Hörtest machte sich abermals nur Entäuschung breit, natürlich Standart mässig Dire Straits am Start und ältere Pink Floyd CD Alben. (das reichte um sich eine Objektive Meinung bilden zu können, da ich die Dire Straits schon an unzähligen Kombis gehört hatte!)


Nur mal so rein interessehalber: Mit welchen Musikstücken testhörst du genau und auf was achtest du dabei? Ich habe selber einiges von Dire Straits und Pink Floyd und daher bin ich neugierig, auf was du dabei achtest.

Gruß,

Frank
oliverkorner
Inventar
#10 erstellt: 25. Sep 2004, 13:50
Universum "Hifi" verstärker....

klang viel zu analytisch.aber ok...jeder macht mal fehler.

und jetz hab ich fast mein optimales setup gefunden.ich glaube ich finde nie wieder bessere kompaktboxen...

am verstärker muss ich noch feilen^^aber der ist vom klang her bombe(luxman halt )
kampf-keks
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 25. Sep 2004, 13:54

ich glaube ich finde nie wieder bessere kompaktboxen


Moment, wolltest Du nicht letztens in irgend einem anderen Thread auch "richtige Lautsprecher" haben, obwohl Deine doch gut sind?

Gruss Thomas
gdy_vintagefan
Inventar
#12 erstellt: 25. Sep 2004, 14:03
Ich hatte das auch schon zu anderen Themen geschrieben ("größter Griff ins Klo"), aber meine größte KLANGLICHE Enttäuschung waren auf jeden Fall die beiden Kassettendecks Yamaha K-320 von 1984.

Alle Aufnahmen waren sehr höhenarm und wenig detailreich, trotz Dolby blieb ein gewisses Grundrauschen.

Ich weiß auch, dass Yamaha es besser konnten/können. Sowohl vom K-560 aus der Vorgängerserie als auch vom KX-690 (Ende der 90er Jahre) bin ich heute noch sehr begeistert. Da mussten sie Mitte der 80er einen "Durchhänger" gehabt haben.

Ich spreche jetzt gar nicht mal von der hohen Reparaturanfälligkeit meiner beiden Geräte, sondern nur vom Klang.

Allerdings hatten Fremdkassetten auf diesen Geräten sehr gute Wiedergabeeigenschaften. Aber die Eigenaufnahmen hätten viel besser sein können.
Mr.Stereo
Inventar
#13 erstellt: 25. Sep 2004, 14:11
@ Domperignon und Laserfrankie,
die sogern zitierte Dire Straits-CD mußten warscheinlich Generationen von Hifihändlern über sich ergehen lassen, aber dabei könnte man die auch zu den klanglichen Endteuschungen des Jahrhunderts zählen. War damals eine der ersten digital produtierten CD's und entsprang dem Wahn, das alles digitale grundsätzlich besser klingen müsse. Sowas von kalt und flach die Scheibe - von der Musik ganz abgesehen...
donperignon1993
Stammgast
#14 erstellt: 25. Sep 2004, 14:41

Mr.Stereo schrieb:
@ Domperignon und Laserfrankie,
die sogern zitierte Dire Straits-CD mußten warscheinlich Generationen von Hifihändlern über sich ergehen lassen, aber dabei könnte man die auch zu den klanglichen Endteuschungen des Jahrhunderts zählen. War damals eine der ersten digital produtierten CD's und entsprang dem Wahn, das alles digitale grundsätzlich besser klingen müsse. Sowas von kalt und flach die Scheibe - von der Musik ganz abgesehen... :cut





ALso mir gefällt "Money for nothing", da ich die CD wirklich mehr als Auswendig kenne, kann ich mir auch sehr gut ein Urteil darüber bilden ob sich die CD gut anhört auf der einen Anlage oder schlecht auf der anderen! Das der Digitale Remake nicht der aller Beste ist weiss man ja! Wenn ich mit einer wirklichen TOP CD Probe hören geh nehme ich meine Beethoven Interpretation von KLeiber mit! Das ist meine Persönliche Referenz! Einfach Atemberaubend

http://www.amazon.de.../302-3678458-0388036

http://img31.exs.cx/img31/9631/B000001GPX03LZZZZZZZ.gif
Laserfrankie
Stammgast
#15 erstellt: 25. Sep 2004, 14:44

oliverkorner schrieb:


und jetz hab ich fast mein optimales setup gefunden.ich glaube ich finde nie wieder bessere kompaktboxen...


Hehe, jaja... mit Siebzehn habe ich auch gedacht, ich hätte die besten Boxen, die man kriegen kann

Nichts für ungut aber vielleicht reden wir in 10 Jahren noch mal und dann schaun mer mal

Gruß

Frank
Laserfrankie
Stammgast
#16 erstellt: 25. Sep 2004, 15:14

Mr.Stereo schrieb:
@ Domperignon und Laserfrankie,
die sogern zitierte Dire Straits-CD mußten warscheinlich Generationen von Hifihändlern über sich ergehen lassen, aber dabei könnte man die auch zu den klanglichen Endteuschungen des Jahrhunderts zählen. War damals eine der ersten digital produtierten CD's und entsprang dem Wahn, das alles digitale grundsätzlich besser klingen müsse. Sowas von kalt und flach die Scheibe - von der Musik ganz abgesehen... :cut


Ich stimme zu, daß die ganzen Dire-Straits-Scheiben für Hifi-Anlagen eigentlich recht harmlose Kost sind. Wenn es damit schon Probleme bei der Wiedergabe gibt, dann ist die Anlage wirklich schlecht (aus welchem Grund auch immer) und man sollte besser komplexere und energiehaltigere Aufnahmen und Musikrichtungen meiden...

Ich stimme auch zu, daß die Ur-Version des Albums "Brothers in Arms" teilweise recht kalt und flach klingt. Vor allem das Stück "Money for nothing" klingt laut gespielt ziemlich stark nach Zahnarzt. Die langsameren Stücke (vor allem "Your latest Trick") sind aber genial und klingen auch super. Weil das ganze "Brothers in Arms"-Album eine unnatürliche, teilweise schon penetrante Hochtondynamik aufweist, hat sich die Scheibe aber damals rasch in High-End-Kreisen als Referenz etabliert, weil eben der typische High-End-Klang schon immer etwas in Richtung Weichheit und Wärme tendierte. Und diese CD klang dann auch auf weich- und warmklingenden Anlagen knackig und dynamisch.
Das war übrigens nicht eine der allerersten Digitalaufnahmen, denn die stammt schon von 1985. Die ersten Digitalaufnahmen gab es bereits Ende der 70er.
Wie die digital remasterte Version sich anhört, weiß ich nicht. Vielleicht hole ich mir die irgendwann.

Die digital remasterte Version der "Love over Gold" ist aber hervorragend gelungen, auch weil da die Ur-Version krasse Fehler enthielt. An einer Stelle von "Telegraph Road" wanderte die Stimme von Mark Knopfler auf einmal in die rechte Box und kam nach einer Sekunde wieder zurück in die Mitte. Und das Stück "Private Investigations" ist nach wie vor mein Favorit, wenn es darum geht, Dröhnfrequenzen aufzuspüren

Der legendäre Ruf gerade dieser zwei Alben basiert hauptsächlich darauf, daß damals die CD noch neu war und es noch nichts Besseres gab. Irgendwie hat sich das bis heute gehalten, obwohl sowohl "Telegraph Road", als auch "Brothers in Arms" absolut gesehen alles andere als klangliche Referenzen sind.

Ich höre mir die Dire-Straits-Alben auch heute noch gerne an aber klanglich sind sie mittlerweile schlicht und einfach veraltet.

So richtig gut klingt von allen Dire-Straits-Alben eigentlich nur die "On every Street" - das ist auch die einzige, die über richtig kräftigen Baß verfügt, der auch heutigen Ansprüchen noch gerecht wird.

Und wo ich gerade dabei bin: Was in der Tat recht fordernd für Hifi-Anlagen ist, ist das Stück "Going Home (Theme from Local Hero)" von Mark Knopfler. Da habe ich ebenfalls die remasterte Version und die geht wirklich richtig heftig ab: Giftiges Saxophon und giftige E-Gitarre zusammen. Da muß die Anlage schon richtig gut sein, damit es auf der einen Seite nicht nervig wirkt und auf der anderen aber auch die Power und Energie aus dem Stück nicht flöten geht.

Übrigens: Der Grund meiner Frage an Domperignon war eigentlich, daß ich wissen wollte, auf was er genau hört, wenn er mit diesen CD's vergleicht. Mich interessiert nämlich immer die Art und Weise, wie andere Menschen Hifi hören und nach welchen Kriterien sie Klang beurteilen.


Gruß,

Frank

P.S.: Wenn man in diesem Thema über große Hifi-Enttäuschungen redet, dann sollten auch CD-Aufnahmen dazugehören, die in Reviews über alle Maßen gelobt wurden und als Testscheibe bei Zeitschriften dienen, ihrem Ruf aber in der Realität nicht gerecht werden.
Mr.Stereo
Inventar
#17 erstellt: 25. Sep 2004, 15:34
Hi Laserfrankie,
besitze nur die Urversionen der erwähnten Dire Straits Cd's, habe auch eine der ersten, oder die erste, die ohne Namen, wo "Water of Love" drauf ist, aber nur als LP. Die klingt aber deutlich besser als die "Brothers in Arms", wenn man mal von der Dynamik absieht. Der blecherne Sound der "Brothers.." war meiner Meinung nach nie dazu geeignet, herauszufinden wie "gut" eine Anlage klingt, sondern, insbesondere bei dem "Money...", wieviel Grobdynamik rüberkommt, aber das ist ja bekanntlich nur ein kleiner Teil der akustischen Ansprüche an eine gute Anlage.
Dass diese Scheibe bis heute noch zu Hörvergleichen benutzt wird, kann ich mir nur mit Gewohnheit erklären.
Zum Testen eignet sie sich, vor allem nach heutigen Maßstäben für mich nicht.
GandRalf
Inventar
#18 erstellt: 25. Sep 2004, 15:51
Moin auch,

Da wir hier jetzt beim Thema Dire Straits Alben gelandet sind, gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Bei den beiden genannten Alben "Love over Gold" und "Money for nothing" kann ich mir ,so glaube ich, eine gute Meinung bilden. Ich besitze nämlich beide Alben in 3 verschiedenen Versionen: 1. Vinyl (Erstpressungen) 2. orig. CD Version 3. CD Version digital remastert.
Mein ganz klares Schlußlicht ist die 1. CD Version von "Love ov..."- stark verrauscht, dynamikarm und die schon von Laserfrankie beschriebenen Fehler.(taugt eigentlich nur um den Fortschritt in der Digitaltechnik im Vergleich zur remasterten Version zu zeigen
Die ist schon um Lichtjahre besser, kommt aber an meinen persönlichen Favoriten, die Vinylversion, längst nicht ran.
Ähnlich sieht es bei "Brothers in arms" aus: Die erste CD Version fällt gegen die Remasterversion stark ab. Der Unterschied zwischen Remaster und Vinylversion fällt hier weniger gravierend aus und ist vielleicht sogar nur Geschmackssache. Da ich aber persönlich eher zur haptisch ansprechenderen LP greife, ist das auch hier mein Favorit.

Algemein sind beide Alben als Testplatten hauptsächlich für das Vorführen von "Knalleffekten" geeignet (Private Investigations; Money for nothing). Ich persönlich mag einfach die Musik.
Zum "Testen" gibt es reichlich interessantere und "perfektere" Alben.

Das ganze ist natürlich meine subjektive Meinung. Also bitte nicht erschlagen.
oliverkorner
Inventar
#19 erstellt: 25. Sep 2004, 18:59

kampf-keks schrieb:

ich glaube ich finde nie wieder bessere kompaktboxen


Moment, wolltest Du nicht letztens in irgend einem anderen Thread auch "richtige Lautsprecher" haben, obwohl Deine doch gut sind?

Gruss Thomas


ja gegen vernünftige stand-ls haben die boxen nichts zu bieten.
allerdings naja hab mich umgeschaut nach besseren kompaktboxen haber aber doch keine gefunden.muss ich mal testen.ich teste mal die nuboxen wenn ich geld habe




Hehe, jaja... mit Siebzehn habe ich auch gedacht, ich hätte die besten Boxen, die man kriegen kann

Nichts für ungut aber vielleicht reden wir in 10 Jahren noch mal und dann schaun mer mal


^^ jap du hast vollkommen recht.in 10 jarhen werde ich auch endlich eigene wohnung haben das heist mehr geld und zeit und platz für mehr und größrers hifi equipment.
Laserfrankie
Stammgast
#20 erstellt: 25. Sep 2004, 19:17
Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, daß das Stück "Sultans of Swing" auf der CD-Version anders abgemischt und auch eher ausgeblendet wird, als bei der Erstveröffentlichung auf LP?

Die viel gepriesene Dynamik der "Brothers in Arms" bezieht sich ja wohl in erster Linie auf die Patsch-Patsch-Geräusche der Percussion und somit auf den Hochtonbereich. Dabei sind die oftmals noch nicht mal richtig sauber (mit Ausnahme des Tambourins bei "Your latest Trick" - das knallt teilweise echt gut).
Richtigen Baß hat die Scheibe ja fast keinen und auch im Mitteltonbereich kann ich keine herausragende Spritzigkeit erkennen.

Naja, diese Bewertungen stammen eben noch aus Zeiten, wo "Knock out" von Charlie Antolini als Boxenfolter angesehen wurde - was will man also?


Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 25. Sep 2004, 19:23 bearbeitet]
rubicon
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Sep 2004, 20:01

Richtigen Baß hat die Scheibe ja fast keinen und auch im Mitteltonbereich kann ich keine herausragende Spritzigkeit erkennen.



Also, das kann ich so nicht nachvollziehen. Die remasterte Ausgabe von "Brothers In Arms" hat sowohl tiefe Bassanteile als auch ausgeprägte Spritzigkeit. Liegt es vielleicht an deiner Anlage?

Gruß
rubicon
Laserfrankie
Stammgast
#22 erstellt: 25. Sep 2004, 21:59

rubicon schrieb:

Richtigen Baß hat die Scheibe ja fast keinen und auch im Mitteltonbereich kann ich keine herausragende Spritzigkeit erkennen.



Also, das kann ich so nicht nachvollziehen. Die remasterte Ausgabe von "Brothers In Arms" hat sowohl tiefe Bassanteile als auch ausgeprägte Spritzigkeit. Liegt es vielleicht an deiner Anlage?

Gruß
rubicon


Wie ich bereits weiter oben schrieb, habe ich nur die Originalausgabe und kenne die remasterte (noch) nicht

Gruß,

Frank
lumi1
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 26. Sep 2004, 09:03

rubicon schrieb:

Richtigen Baß hat die Scheibe ja fast keinen und auch im Mitteltonbereich kann ich keine herausragende Spritzigkeit erkennen.



Also, das kann ich so nicht nachvollziehen. Die remasterte Ausgabe von "Brothers In Arms" hat sowohl tiefe Bassanteile als auch ausgeprägte Spritzigkeit. Liegt es vielleicht an deiner Anlage?

Gruß
rubicon


Gibt es noch was anderes zum testen, als die?
Ob original, remastered, nochmal remastered?
Den Vergleich zur LP laß ich ganz weg, bei einer Digital-Produktion .
Und dann wird die Kette auf die jeweils neueste, "remastertste" Version angepasst?

Ich mag ja auch die auf Allerwelts-Geschmack gezüchtete Musik(?) von denen. Doch ich nenne das alles nur neu gemischt und abgesoundet.
Damit auch neuere Durchschnittsketten im neuen Jahrtausend gewappnet sind, den Dauer Dire Straits u. Pink Floyd Test zu absolvieren.
Aber zum Musik hören (ich verzichte hier bewußt auf das Wort Test), und auch noch Ketten beurteilen?

Das genügt nicht, um sich eine objektive Meinung zu bilden. Künstlicher kann Musik gar nicht mehr sein. Und jeder der einmal Dire Straits oder auch Pink Floyd(Die liebe ich trotzdem,ehrlich)live erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Der Knopfler spielt Gitarre, da fallen einem Slash die Haare aus.
Neben vielem anderem.
Dagegen ist Phil Collins oder Peter Gabriel musikalisch. Letzterer dürfte rasch die Spreu vom Weizen trennen helfen, wenn sein "Growing up" läuft.
Und danach noch ein Riff von Jimi Hendrix, und die Sache geht dem Ende zu.
Zum krönenden Schluß ein paar Auftritte vom Mr.Carlos Santana, und etwas z.B. Live-Cocker. Da steht einiges im Raum, und vor/hinter der Bühne. Am besten von einwandfreiem schwarzem Gold, nix remastered. Außer wenns CD sein muß, nun gut.Geschmackssache und auch sehr schön. Dann hat sich die Sache erledigt.
Für die Baßfanatiker der Künstlichkeit sei noch erwähnt, es gibt Jam&Spoon. Bei "Tripomatic Fairytales" lotet man auch noch die letzten Reserven aus. Ich hab´s geschafft, bei Bekannten damit neue Anlagen in´s Haus zu holen........und die Gläser stehen jetzt auch nicht mehr in der Glasvitrine.

Das ist ein kleiner Querschnitt, wie ich ihn bevorzuge.

Ach ja, die Doors. Die öffnen Türen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Und was weiterhin die ganze Thematik des Hifi/HighEnd Themas relativiert, bitte ich hier z.B. nachzulesen:

http://www.die-tonaufnahme.de/html/body_service.html

Und damit ist noch nicht die Eigenart des persönlichen empfundenen Hörens abgehandelt, sondern nur die Technik.


[Beitrag von lumi1 am 26. Sep 2004, 09:50 bearbeitet]
pitt
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Sep 2004, 09:27
Hi !


Also, das kann ich so nicht nachvollziehen. Die remasterte Ausgabe von "Brothers In Arms" hat sowohl tiefe Bassanteile als auch ausgeprägte Spritzigkeit. Liegt es vielleicht an deiner Anlage?


Ich sehe dies auch so wie rubicon, die CD ist eine der qualitativ Besten die ich habe ! Gerade die Tiefen sind butterweich und trotzdem kräftig und raumfüllend !
Dynamik vom Allerfeinsten und durch die hervorragende Räumlichkeit wunderbar für PL ll geeignet.

mfg Pitt
Laserfrankie
Stammgast
#25 erstellt: 26. Sep 2004, 13:09
[quote="pitt"]Hi !

[quote] Gerade die Tiefen sind butterweich und trotzdem kräftig und raumfüllend !
Dynamik vom Allerfeinsten und durch die hervorragende Räumlichkeit wunderbar für PL ll geeignet.

mfg Pitt[/quote]

1. Wie können Tiefen butterweich sein? Welches Instrument macht bitteschön einen "butterweichen" Baß? Sorry aber wenn ich "butterweicher Baß" lese, dann kommen wir immer sofort lahme Langhuber als Baßtreiber in den Sinn...

2. Die Räumlichkeit stellt sich automatisch ein, wenn die Anlage von ihrer technischen Seite her gut funktioniert. Räumlichkeit ist ein Begleitprodukt der korrekten Klangreproduktion aber keine Primärtugend einer Wiedergabekette.
Ganz hellhörig werde ich, wenn jemand von der Tiefenstaffelung seiner Anlage schwärmt - dann weiß ich, daß damit was nicht stimmen kann. Denn die räumliche Tiefe ist ja nichts anderes als der Abstand vom Instrument oder Sänger zum Mikrofon. Und da die in der Regel höchstens 30 cm oder weniger beträgt, kann sich da auch keine nennenswerte Tiefenstaffelung ergeben, die einem mehrere Meter räumliche Tiefe vorgaukelt.
Ein Anzeichen von verbessertem Klang ist hingegen, wenn die Musik näher an die horizontale Achse zwischen den Boxen heranrückt und greifbar nah in den Raum gestellt wird. Wenn sich das Klanggeschehen aber nach hinten verschiebt, dann macht die Anlage krasse Fehler.
Selbst die meines Wissens mit nur einem Stereo-Mikrofon aufgenommen Chesky-CD's verfügen über keine wirklich nennenswerte räumliche Tiefe. Was man merkt, ist daß die Begleitband ein Stückchen hinter dem Sänger oder der Sängerin spielt aber das ist dann vielleicht ein oder zwei Meter. Jede größere Entfernung würde auch zu Problemen führen, denn dann würde es sich anhören, als hätte man die Musik in einem Tunnel aufgenommen.

Gruß,

Frank

P.S.: Warum geht das mit dem Zitieren manchmal nicht? Fehler in der Forumssoftware oder liegt es wieder mal am Internet Exploder?


[Beitrag von Laserfrankie am 26. Sep 2004, 13:13 bearbeitet]
Mr.Stereo
Inventar
#26 erstellt: 26. Sep 2004, 13:31
Hi Laserfrankie,
muß dir wiedersprechen. Auf vielen Aufnahmen ist eine räumliche Tiefe sehr gut zu hören. Sie kann vom Tontechniker künstlich erzeugt werden. Es gibt aber auch Aufnahmen, bei denen du nicht nur den direkt abgestrahlten Schall des Instrumentes, sondern auch den durch den Aufnahmeraum produzierten Hall sehr gut hören kannst.
Ein sehr extremes Beispiel ist die Scheibe "Vor der Flut - Hommage an einen Wasserspeicher". Wer diese Aufnahme über eine gute Anlage gehört hat, hat keine Fragen mehr. Beängstigend!
pitt
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 26. Sep 2004, 14:48
@ Frank

es tut mir leid aber ich glaube Du solltest dir ein anderes Hobby suchen, etwas wofür die Ohren nicht so wichtig sind !

mfg Pitt
Laserfrankie
Stammgast
#28 erstellt: 26. Sep 2004, 14:54

Mr.Stereo schrieb:
Es gibt aber auch Aufnahmen, bei denen du nicht nur den direkt abgestrahlten Schall des Instrumentes, sondern auch den durch den Aufnahmeraum produzierten Hall sehr gut hören kannst.
Ein sehr extremes Beispiel ist die Scheibe "Vor der Flut - Hommage an einen Wasserspeicher". Wer diese Aufnahme über eine gute Anlage gehört hat, hat keine Fragen mehr. Beängstigend!


Ich glaube, da begehst du einen Denkfehler. Mehr Hall ist nicht gleichbedeutend mit mehr räumlicher Tiefe.

Räumliche Ortung ergibt sich ja durch Laufzeitdifferenzen des Schalls zwischen den beiden Ohren, bzw. aus der Laufzeitdifferenz zwischen direktem und indirektem Schall (Für die Ohren stehen im Aufnahmestudio ja der linke und der rechte Kanal des Mikros, sofern nicht ein Mono-Mikrofon genommen wurde).

Erhöht man nun die Laufzeit des indirekten Schalls (also Hinzufügen von Hall), verändert man damit ja aber nicht die Laufzeit des direkten Schalls, also die Entfernung zum Mikro! Die bleibt gleich.
Und warum sollte man die auch verändern? Eine Stimme, die aus 5 Metern Entfernung aufgenommen wird, klingt grauslich. Es gibt von Chesky eine Test-CD, wo das eindrucksvoll demonstriert wird. Durch die größere Entfernung zum Mikrofon wird der Direktschall - verglichen mit dem Indirektschall - immer schwächer und das Ergebnis ist eine Klangsoße, die sich bei 4 Metern Entfernung schon so anhört, als hätte man es aus 20 Metern Entfernung in einem Autobahntunnel aufgenommen. Da nützen auch Richtcharakteristiken von Mikros nicht viel.
Das Gehör kann solche Dinge in der Livesituation ausgleichen aber über ein Mikrofon aufgenommen und über eine Hifi-Anlage wiedergegeben funktioniert das nun mal nicht.
Solche Effekte kann man einsetzen, wenn man ein Hörspiel produziert - aber bei Musik? Höchstens noch bei elektronischer Musik oder Trance, wo irgendwelche Synthie-Sounds in der Ferne wabern... Aber das ist dann ja eh künstlich im Computer erzeugt.

Durch Hinzufügen von Hall jedoch vergrößert sich lediglich der Eindruck der Raumgröße: Aus einem kleinen Studio wird vom akustischen Eindruck her eine große Halle aber da die Laufzeit des Direktschalls gleich bleibt, wird dadurch die Tiefenstaffelung nicht verändert - der Sänger bleibt 30 cm vom Mikro entfernt. Wenn nicht, dann spinnt die Wiedergabekette.
Abgesehen davon wird Hall meistens dazu eingesetzt, die Aufnahme lebendiger wirken zu lassen und nicht um einen größeren Raum vorzutäuschen.
Wenn man genau hinhört, stellt man übrigens fest, daß sogar dem Tagessschausprecher im Fernsehen leichter Hall zugemischt wird.

Die so vielgerühmte Tiefenstaffelung ist meistens eine Schimäre. Allenfalls bei Kunstkopfaufnahmen kann es die wirklich geben - aber dann braucht man einen Kopfhörer - oder bei den frühen Stereoaufnahmen aus den späten 50ern und den 60er Jahren (Stichwort: Decca und RCA "Living Stereo"), bei denen in der Regel nur ein Hauptmikro und zwei Stützmikros eingesetzt wurden. Darum klingen diese alten Aufnahmen auch heute noch so faszinierend "livehaft". Aber so nimmt ja heute kaum mehr einer auf. Das Label DORIAN macht sowas glaube ich noch... und die Aufnahmen sind in der Tat fantastisch.

Es geht mir aber nicht um Aufnahmen, die so aufgenommen wurden, daß tatsächlich eine Tiefenstaffelung existiert. Da gibt es die selbstverständlich auch bei der Reproduktion über eine Wiedergabekette.
Es geht mir vielmehr darum, daß viele Leute bei sich offenbar bei Aufnahmen eine Tiefenstaffelung haben, wo nachweislich jedes Instrument sein eigenes Mikro hatte und sich dieses Mikro teilweise direkt am Instrument oder kurz davor befand. Bei solchen Aufnahmen kann es keine Tiefenstaffelung geben. Wenn doch, ist das ein Fehler der der Wiedergabekette.

Zusammenfassend gesagt: Tiefenstaffelung darf sich bei einer Hifi-Kette nur dann einstellen, wenn sie auch aufnahmeseitig vorhanden ist. Und das geht eben nur bei sehr puristischen Aufnahmemethoden.
Wenn - wie heute allgemein üblich - jedes Instrument sein eigenes Mikro hat, kann es keine Tiefenstaffelung geben.

Gruß,

Frank


[Beitrag von Laserfrankie am 26. Sep 2004, 14:59 bearbeitet]
Laserfrankie
Stammgast
#29 erstellt: 26. Sep 2004, 14:55

pitt schrieb:
@ Frank

es tut mir leid aber ich glaube Du solltest dir ein anderes Hobby suchen, etwas wofür die Ohren nicht so wichtig sind !

mfg Pitt :prost


Sorry aber sowas ist kein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag.

Gruß,

Frank
pitt
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 26. Sep 2004, 15:08

Sorry aber sowas ist kein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag.


Ich wollte auch garnicht weiter Diskutieren !
Wer keinen Unterschied zwischen einem weichem und einem knackigen Bass hört, sollte es einfach lassen. Übrigens, könnte mit räumlicher Tiefe evtl. auch die Tiefe in Richtung Hörer gemeint sein ??!

mfg Pitt
Laserfrankie
Stammgast
#31 erstellt: 26. Sep 2004, 15:10

pitt schrieb:

Sorry aber sowas ist kein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag.


Ich wollte auch garnicht weiter Diskutieren !
Wer keinen Unterschied zwischen einem weichem und einem knackigen Bass hört, sollte es einfach lassen. Übrigens, könnte mit räumlicher Tiefe evtl. auch die Tiefe in Richtung Hörer gemeint sein ??!

mfg Pitt


Sag mir doch einfach mal, welche Aufnahmen einen weichen Baß haben Dann schaue ich, ob sich zufällig eine davon in meiner CD-Sammlung befindet und dann kann ich zumindest prüfen, ob es hier ein Verständigungsproblem oder ein Hörproblem gibt

Gruß,

Frank
pitt
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Sep 2004, 15:40
@ Frank

Ich würde genau die besagte -Brothers in Arms - als Weichbass-CD bezeichnen und z.B. Peter Gabriel als "knackigen Bass" Vertreter benennen.

mfg Pitt

p.s. Die Anzahl der geschrieben Wörter sagt noch nichts über die Qualität eines Beitrages aus,.... so sehe ich das .
fender
Stammgast
#33 erstellt: 26. Sep 2004, 17:53
Hallo Frank,

Ich glaube dass mit der Tiefenstaffelung hast Du nicht ganz verstanden.
Unter Tiefenstaffelung verstehe ich nicht, dass die Stimme und die Istrumente irgendwo in 5 Meter Entfernung spielen, sondern dass bei einem Stück die Stimme zb. ein Meter entfernt ist, und das ein oder andere Instrument dann 2 oder 3 Meter. Also um es mal plump auszudrücken, dass die Stimme zb. im Vordergrund ist,und Instrumente im Hintergrund spielen.

Bei manchen Stücken empfinde ich sogar, dass Stimme und verscheiedene Instrumente sich in einer Tiefe von 1 bis 10 meter Verteilen.

Das was Du sagst, dass alles ineiner Ebene Spielen muss, kann ich nicht nachvollziehen.

Bei einem Klassik-Konzert zb. hört man ja auch, dass zb. das eine Instrument 3 Meter weiter Hinten spielt als das andere.

Und das muss eine gute Anlage auch wiedergeben können, und nicht so wie Du meinst, alles muss in einer Ebene Spielen.

Gruß, fender.
Laserfrankie
Stammgast
#34 erstellt: 26. Sep 2004, 18:06

fender schrieb:
Hallo Frank,

Ich glaube dass mit der Tiefenstaffelung hast Du nicht ganz verstanden.
Unter Tiefenstaffelung verstehe ich nicht, dass die Stimme und die Istrumente irgendwo in 5 Meter Entfernung spielen, sondern dass bei einem Stück die Stimme zb. ein Meter entfernt ist, und das ein oder andere Instrument dann 2 oder 3 Meter. Also um es mal plump auszudrücken, dass die Stimme zb. im Vordergrund ist,und Instrumente im Hintergrund spielen.

Bei manchen Stücken empfinde ich sogar, dass Stimme und verscheiedene Instrumente sich in einer Tiefe von 1 bis 10 meter Verteilen.

Das was Du sagst, dass alles ineiner Ebene Spielen muss, kann ich nicht nachvollziehen.

Bei einem Klassik-Konzert zb. hört man ja auch, dass zb. das eine Instrument 3 Meter weiter Hinten spielt als das andere.

Und das muss eine gute Anlage auch wiedergeben können, und nicht so wie Du meinst, alles muss in einer Ebene Spielen.

Gruß, fender.


Ich glaube nicht, daß ich behauptet habe, es gäbe keine Tiefenstaffelung...

Vielleicht solltest du meinen Beitrag noch mal genauer lesen ;-)

Gruß,

Frank
Mr.Stereo
Inventar
#35 erstellt: 26. Sep 2004, 18:20
Vieles, nicht alles, was man in Natura hören kann, läßt sich auch über eine gute Anlage reproduzieren, dazu gehört auch die von fender beschriebene Abbildung eines Orchesters.
Habe einen anderen Thread zum Thema "Phenomen Räumliche Abbildung" vor ein paar Tagen eröffnet, in dem man sich der technich- Wissenschaftlichen Seite widmen kann. Wie gesagt, wenn ihr die Möglichkeit habt, euch eine entsprechende Aufnahme anzuhören....
Auf der erwähnten " Vor der Flut " gibt es z.B. ein Stück, wo ein Saxophonist einen Ton in den weiten Raum bläst, und man hört genau, wie sich der Ton langsam nach hinten bewegt und von den Wänden wiederhallt. Aber das muß man gehört haben.
frusch
Stammgast
#36 erstellt: 26. Sep 2004, 20:31
Also meine größte Enttäuschung: Marantz SR 12 S1. Bei SACD wiedergabe ultraflachklingendes und dürftig ausgestattetes Gerät. Sieht toll aus, klingt aber nach wenig. Preisleistung ist n.i.O.
thifi1
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 26. Sep 2004, 20:41

Laserfrankie schrieb:
Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, daß das Stück "Sultans of Swing" auf der CD-Version anders abgemischt und auch eher ausgeblendet wird, als bei der Erstveröffentlichung auf LP?

Die viel gepriesene Dynamik der "Brothers in Arms" bezieht sich ja wohl in erster Linie auf die Patsch-Patsch-Geräusche der Percussion und somit auf den Hochtonbereich. Dabei sind die oftmals noch nicht mal richtig sauber (mit Ausnahme des Tambourins bei "Your latest Trick" - das knallt teilweise echt gut).
Richtigen Baß hat die Scheibe ja fast keinen und auch im Mitteltonbereich kann ich keine herausragende Spritzigkeit erkennen.

Naja, diese Bewertungen stammen eben noch aus Zeiten, wo "Knock out" von Charlie Antolini als Boxenfolter angesehen wurde - was will man also?


Gruß,

Frank


Hi,
das mit "Sultans of Swing" stimmt, ich habe auch beide Versionen. Allerdings ist das bei vielen Alben so, dass die Lp Aufnahme von späteren Cd´s abweicht. Übrigens finde auch ich als eingefleischter Dire Straits Fan die "Brothers in Arms" CD überbewertet. Ich habe alle Alben von Dire Straits in LP und Cd Version. Und in der Remaster CD Version ist sicher mehr Bass, allerdings nach meinem Geschmack hat es der Tontechniker da wieder "zu gut gemeint". Vielleicht ist es aber auch eine Geschmackssache und eine Frage des Zeitgeistes. So sind heute viele CD´s Basslastig abgemischt unter anderem auch die letzten Knopfler- Cd´s.

Gruss
Thomas
Laserfrankie
Stammgast
#38 erstellt: 27. Sep 2004, 06:47

Mr.Stereo schrieb:
Vieles, nicht alles, was man in Natura hören kann, läßt sich auch über eine gute Anlage reproduzieren, dazu gehört auch die von fender beschriebene Abbildung eines Orchesters.
Habe einen anderen Thread zum Thema "Phenomen Räumliche Abbildung" vor ein paar Tagen eröffnet, in dem man sich der technich- Wissenschaftlichen Seite widmen kann. Wie gesagt, wenn ihr die Möglichkeit habt, euch eine entsprechende Aufnahme anzuhören....
Auf der erwähnten " Vor der Flut " gibt es z.B. ein Stück, wo ein Saxophonist einen Ton in den weiten Raum bläst, und man hört genau, wie sich der Ton langsam nach hinten bewegt und von den Wänden wiederhallt. Aber das muß man gehört haben.


Nochmals zur Klärung: Tiefenstaffelung bei Aufnahmen, die entsprechend aufgenommen wurden: JA.

Tiefenstaffelung bei Aufnahmen, wo jedes Instrument mit eigenem Mikro aufgenommen wurde: NEIN.

Wenn eine Anlage bei einem Mikrofonabstand von 30 cm oder weniger eine größere räumliche Tiefe vorgaukelt, dann ist das ein Wiedergabefehler der Kette.
Es gibt Ketten, da wird das gesamte Klangbild grundsätzliche nach hinten versetzt - unabängig von der Art des Musikfutters. Da stimmt definitiv etwas nicht.

Gruß,

Frank
Laserfrankie
Stammgast
#39 erstellt: 27. Sep 2004, 07:06

thifi1 schrieb:
Und in der Remaster CD Version ist sicher mehr Bass, allerdings nach meinem Geschmack hat es der Tontechniker da wieder "zu gut gemeint". Vielleicht ist es aber auch eine Geschmackssache und eine Frage des Zeitgeistes. So sind heute viele CD´s Basslastig abgemischt unter anderem auch die letzten Knopfler- Cd´s.

Gruss
Thomas


Naja, es kommt drauf an. Es gab auch in den 80ern bereits richtige Baßgewitter - vor allem auf den damaligen Vinyl-Maxisingles
Zum Beispiel ist die Maxiversion von Yazoos "Don't go" nach wie vor eine meiner "Baßreferenzen". Schwächliche Anlagen mit kleinen Lautsprechern machen bei dem Stück rasch die Grätsche.
Und auch "The Wall" von Pink Floyd von 1979 ist eine geniale "Baß-Scheibe", die wunderbar dazu geeignet ist, mal die Fähigkeiten der Lautsprecher auszuloten.

Das mit dem heftigen Baß hat für mich weniger was mit Zeitgeist oder Geschmack zu tun, als mit musikalischem und technischem Fortschritt bei der Musikproduktion. Was heute teilweise auf CD's an künstlichem Baß drauf ist, war früher allein technisch schon gar nicht möglich.
Manche Musik braucht außerdem diesen starken Baßanteil, damit sie wirkt.
Bei der "Brothers in Arms" kann ein wenig mehr Baß sicher nicht schaden. Ich denke, ich werde mir mal die remasterte Version holen.

Übrigens: Meine klanglich größte Enttschäuschung (gemessen an der vorherigen Erwartung, denn nur wenn eine Erwartungshaltung existiert, kann man enttäuscht werden) war eine "Referenzanlage" bei der World of Hifi in Hamburg vor etlichen Jahren, bestehend aus den gamals größten Inifinity-Lautsprechern und der dicksten Mark-Levinson-Elektronik. Einfach nur schlecht. Und einfach nur peinlich, wie der anwesende STEREO-Redakteur, der die Anlage präsentierte, das Ganze schönzureden versuchte.

Gruß,

Frank
Mel*84
Stammgast
#40 erstellt: 27. Sep 2004, 07:13
Wenn Ihr die Dire Straits liebt, dann versucht die XRCD "Brother in Arms" zu bekommen. Ist zwar nicht billig aber es lohnt wirklich.
Laserfrankie
Stammgast
#41 erstellt: 01. Okt 2004, 14:56

pitt schrieb:
Gerade die Tiefen sind butterweich und trotzdem kräftig und raumfüllend !


Hallo Pitt,

ich habe mir nun für 9,95 Euro die remasterte "Brothers in Arms" geholt und die ist in der Tat erheblich besser, als die Ur-Version.

Allerdings habe ich die von dir genannten "butterweichen, raumfüllenden Tiefen" bisher noch nicht gefunden...
Was ich gefunden habe, sind durchaus kräftige Baßanteile, wo manche Lautsprecher mit Sicherheit Probleme bei der Trennung von Bassdrum und Baßgitarre haben werden (vor allem, wenn sie nicht gerade die flinksten sind) - das ist dann aber eine Frage der Präzision und Kontrolle im Baßbereich der Wiedergabekette und hat mit der Aufnahme nichts zu tun...

Ich bin daher zur Zeit noch etwas ratlos. Kannst du mir mal sagen, bei welchen Songs (am besten mit Zeitindex) du die "butterweichen Tiefen" ausgemacht hast?

Danke im Voraus

Gruß,

Frank
Sal
Stammgast
#42 erstellt: 14. Apr 2008, 16:33
Hi,
die "butterweichen, räumlichen, knackigen" etc. Bässe gehen wahrscheinlich auf den Masteringguru Bob Ludwig zurück, der möglicherweise beim Remastering nicht involviert war?
Grüße,
sal
LogisBizkit
Stammgast
#43 erstellt: 14. Apr 2008, 19:33
Bei mir ganz klar die B&W CM7..... Firma und Lautsprecher von allen Hochgehypt aber ich fand sie einfach nur schrecklich zu hören....
HiLogic
Inventar
#44 erstellt: 15. Apr 2008, 08:24
Könnten wir Steinzeit Threads vielleicht in der Versenkung lassen wo sie hingehören?
ruedi01
Gesperrt
#45 erstellt: 15. Apr 2008, 09:34

Könnten wir Steinzeit Threads vielleicht in der Versenkung lassen wo sie hingehören?


...nöö, ich denke, dieses Thema ist nach wie vor interessant und verliert eigentlich nie an Bedeutung.

Gruß

RD
LaVeguero
Inventar
#46 erstellt: 15. Apr 2008, 11:47

HiLogic schrieb:
Könnten wir Steinzeit Threads vielleicht in der Versenkung lassen wo sie hingehören?


Hi,

das Thema ist weiterhin aktuell, es ist also vollkommen ok, es wieder "aus der Versenkung" zu holen.

Meine größte Enttäuschung war übrigens die CM1 von B&W. Ein echter Lifestyle-Blender ohne klangliche Stärken, die man bei den Preis erwarten könnte. Dumpf, topfig, komprimierend, aufgebläht.

Ähnlich überrascht von der schlechten Performance war ich von der 807V von Focal. Leblos, aggressiv, flach, keine Ortung.
armindercherusker
Inventar
#47 erstellt: 15. Apr 2008, 13:40
Für alle Interessierten hier ein "Parallelthread" :

http://www.hifi-foru...2047&back=&sort=&z=1

Mene größte klangliche Enttäuschung war eigentlich :
Viel zu viele verschiedene Verstärker zusammengekauft um endlich mal Klangunterschiede zu finden ....

Gruß
J.Star
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 16. Apr 2008, 05:39
Hallo zusammen ,


meine größte klangliche Enttäuschung waren die iQ7 von KEF, welche mich im Hörraum des Händlers mit ihrem wunderschönen Klang in den Bann hatten ziehen können, in meinen Räumlichkeiten jedoch grauenhaft waren.
Ich behielt die iQ7 natürlich nicht lang, doch die Erinnerug an diesen Fehlkauf, werde ich allzu schnell wohl nicht loswerden.

Mein wohl zweitschlimmster Fehlkauf, war ein gesamtes Surroundsetup von KEF, also iQ9 für die Front, iQ3 für Rear und dem Center iQ6c, welche den Hörraum lediglich temporär bewohnten, da ich schnell erkannte, wie selten ich doch ein Surroundsetup vernünftig nutzen würde .


Gruß,



J.Star
Hanjo_K.
Inventar
#49 erstellt: 16. Apr 2008, 07:52
So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Gerade die iQ7 waren es, die mich von den KEF überzeugt haben. Jetzt stehen unter anderem zwei iQ9 bei mir und ich bin für meine Laien-Verhältnisse begeistert.

Aber um beim Thema zu bleiben: Die B&W 683 waren in der Hörphase die schlechtesten. Meiner Meinung nach haben die den Klang so verzerrt, wie ich es eher von Aldi-Lautsprechern erwartet hätte.
foe!
Stammgast
#50 erstellt: 16. Apr 2008, 08:22

LaVeguero schrieb:
Meine größte Enttäuschung war übrigens die CM1 von B&W. Ein echter Lifestyle-Blender ohne klangliche Stärken, die man bei den Preis erwarten könnte. Dumpf, topfig, komprimierend, aufgebläht.


Dem kann ich mir nur anschließen. Ein grauenhaftes Teil, das vor allem untenrum klingt wie ein Frosch im Mixer. Fürchterlich - rangiert sogar noch vor der zweitgrößten Enttäuschung, der KEF xQ40. Für den Preis wirklich schlecht.
sm.ts
Inventar
#51 erstellt: 16. Apr 2008, 09:20
Marantz CD 67 SE, Canton Karat M70.
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